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Grundlagen Digital Business: Michael Schneider

Das Dokument behandelt die Grundlagen des Digital Business, einschließlich der Begriffe, Geschäftsmodelle, Geschäftsprozesse sowie technologische Grundlagen wie Hardware, Software und Netzwerke. Es werden auch Anwendungssysteme, IT-Sicherheit, Datenschutz und aktuelle Aspekte wie digitale Transformation und künstliche Intelligenz thematisiert. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der digitalen Geschäftswelt und ihrer Rahmenbedingungen zu vermitteln.

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Melissa Chai
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Grundlagen Digital Business: Michael Schneider

Das Dokument behandelt die Grundlagen des Digital Business, einschließlich der Begriffe, Geschäftsmodelle, Geschäftsprozesse sowie technologische Grundlagen wie Hardware, Software und Netzwerke. Es werden auch Anwendungssysteme, IT-Sicherheit, Datenschutz und aktuelle Aspekte wie digitale Transformation und künstliche Intelligenz thematisiert. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der digitalen Geschäftswelt und ihrer Rahmenbedingungen zu vermitteln.

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Grundlagen Digital Business

Michael Schneider

Wintersemester 2024
Modulinhalt: Grundlagen Digital Business
***
1
Annäherung an den Begriff Digital Business

1 Annäherung an den Begriff Digital Business

2 Fachliche Grundlagen
2.1
Geschäftsmodelle

2.1 Geschäftsmodelle

2.2 Geschäftsprozesse

3 Technologische Grundlagen
3.1 Daten, Informationen und Wissen

3.1 Daten, Informationen und Wissen

3.2 Hardware, Software und Netzwerke

4 Anwendungssysteme im Unternehmen
4.1 Charakteristika von Anwendungssystemen

4.1 Charakteristika von Anwendungssystemen

4.2 Kategorien von Anwendungssystemen

4.3 Unternehmensweite integrierte Anwendungssysteme

4 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Modulinhalt: Grundlagen Digital Business

5 Ausgewählte Rahmenbedingungen

5.1 IT-Sicherheit und Datenschutz

5.2 Compliance

5.3 Soziale und ethische Aspekte


6 Aktuelle Aspekte

6 Aktuelle Aspekte
6.1
Digitale Transformation

6.1 Digitale Transformation

6.2 Künstliche Intelligenz

5 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Wo sind Daten kritisch ?

Was heisst überhaupt digital?

Muss ich mich bzw. ein Unternehmen


sich damit beschäftigen?

6 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Digital Headlines 2024

7 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business https://datareportal.com/reports/digital-2024-global-overview-report


Digital Headlines 2024

8 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business https://datareportal.com/reports/digital-2024-global-overview-report


Digital Headlines 2024

9 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business https://datareportal.com/reports/digital-2024-global-overview-report


Digital Headlines 2024

10 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business https://datareportal.com/reports/digital-2024-global-overview-report


Digital Headlines 2024

11 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business https://datareportal.com/reports/digital-2024-global-overview-report


Digital Headlines 2024

12 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business https://datareportal.com/reports/digital-2024-global-overview-report


Aktuelle digitale Angebote erfordern Speicherung und Verarbeitung enormer Datenmengen
Daten

13 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Aktuelle digitale Angebote erfordern Speicherung und Verarbeitung enormer Datenmengen
Daten

https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/neuer-datenrekord-auf-der-wiesn-1050086

14 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Die Kern-Infrastruktur im Digital Business: Hardware, Software und Netzwerke
Überblick: Hardware, Software und Netzwerke
Vernetzung
Hardware) manerfassen kann) ? Was ist Software
Was ist was
(eingebart) ?
Kern-Infrastruktur für Digital Business

Hardware Software Netzwerke (Rechnernetzwerke)

▪ Gesamtheit der physikalischen ▪ Immaterielle Gesamtheit der ▪ Gesamtheit der Verbindung von
(mechanischen und Programme und Daten für die Hard- und Software mittels
elektronischen) Komponenten Funktionsfähigkeit der Hardware dedizierter Datenübertragungs-
eines Rechners und Geräte einrichtungen
(Zentraleinheit und Peripherie)
Clients (Terminal, PC, Tablet, u.a.)
▪ ▪ Stationäre Betriebssysteme ▪ WAN und LAN
Großrechner
▪ (Windows, Linux, UNIX, u.a.) ▪ Internet
Server
▪ ▪ Mobile Betriebssysteme (iOS, ▪ Sensornetz oder Internet der Dinge
Mikroprozessoren und Controller
▪ Android u.a.) Wann macht es Sinn ?
Speichermedien (z.B. SSD)
▪ ▪ Anwendungssoftware -
Wenn ein Unternehmen Prozess ,
hat

Peripherie (z.B. Drucker, Scanner)


▪ ▪ Mobile App
vernetzt die Calle) Systeme
.

- Ein typischer PC-Arbeitsplatz


Quelle: In Anlehnung an Lemke, C., Brenner, W. [Wirtschaftsinformatik, 2015], S. 96 und Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2017], S. 13-24 011010 > strukturion die Daten
-

16 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business weblich minlich
Hardware: Anfassbare Komponenten, aus denen sich ein Computer zusammensetzt
Hardware

Unter Hardware versteht man vereinfacht ausgedrückt alle physischen Komponenten und Geräte, aus denen
sich ein Computer oder Rechnernetzwerk zusammensetzt.
Ein typischer PC-Arbeitsplatz besteht aus folgenden Hardwarekomponenten:
Prozessor
Hauptspeicher
externe Speicher (z. B. Festplatte, DVD)
Dateneingabegeräte (z. B. Tastatur, Maus, Scanner)
Datenausgabegeräte (z. B. Bildschirm, Drucker)
Darüber hinaus lässt sich ein solcher Arbeitsplatz um eine Netzwerkschnittstelle (z. B. Netzwerkkarte, WLAN-
Adapter) ergänzen, durch den der Computer an ein Kommunikationsnetz angeschlossen werden kann.
Neben stationären Arbeitsplätzen haben in den letzten Jahren portable Geräte wie Notebooks, Tablets und
Smartphones zunehmend an Bedeutung gewonnen.

18 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe
Was besagt das EVA-Prinzip in der
Datenverarbeitung?

19 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Grundform einer von-Neumann-Rechnerarchitektur
Hardware

Rechner (Zentraleinheit)

Prozessor (CPU)
Rechenwerk Steuerwerk
Dateneingabe Datenausgabe
(z.B. Tastatur, (z.B. Bildschirm,
Touchscreen) Drucker)

Hauptspeicher
Arbeitsspeicher Festwertspeicher
(RAM) (ROM)

Externer Speicher

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2012], S. 14


20 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Externe Speicher: Größere Datenmengen langfristig aufbewahren und transportieren
Datenmengen

60 Sekunden im Internet:
Entsprechen ca. 3,9 Mio. Gigabyte an Daten

24 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Welche Arten von Rechnern im Sinne
von Rechnerklassen kennen Sie?

26 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


-
Neben dem PC gibt es in Unternehmen weitere relevante Rechnerklassen
Hardware

Großrechner Netzwerkcomputer (NC) und Thin Clients

▪ auch Host oder Mainframe genannt ▪ preisgünstige Rechner mit geringerer Leistungsfähigkeit
▪ große Rechen- und Speicherkapazitäten, dadurch hohe ▪ speziell für den (Client-)Betrieb in Netzen konzipiert
Verarbeitungsgeschwindigkeit im Multiuser-Betrieb ▪ nutzen über das Netz Systeme, die auf einem
▪ mehrere Hosts können in einem Netz verbunden (hohe entfernten Server ablaufen
Leistungsbedarfe, Sicherung gegen Systemausfälle) ▪ Idealfall: keine Festplatten
▪ heute oft PC-Netz in Clustern statt Großrechner ▪ zentrale Administration reduziert Kosten für Pflege

Workstations Embedded Systems

▪ prinzipiell selbstständiger Arbeitsplatzrechner ▪ spezialisierte Computer, Teil eines größeren Systems


▪ Leistungsfähigkeit unterhalb von Großrechnern ▪ steuern definierte Aktivitäten in ihrer Umgebung
▪ Leistung kann durch die Verwendung im Verbund –z.B. ▪ werden primär nicht als Computer wahrgenommen
Local Area Network (LAN) – in sog. Workstation- ▪ oft sehr spezialisiert, kein Betriebssystem benötigen,
Farmen zur Lastverteilung auf momentan freie nur Anwendungsprogramme für ihre Funktion
Kapazitäten erhöht werden.
▪ Beispiel: Antiblockiersysteme (ABS) für Kraftfahrzeuge
Apple I phone ?
Quelle Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2012], S. 26-27
-D
.

27 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Buzz Group

Welche Elemente sind charakteristisch


für eine von-Neumann-Rechner-
architektur?

29 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Software bildet die Voraussetzung für den Betrieb eines Rechners
Software

Software bildet die Voraussetzung für den Betrieb eines Rechners und bezeichnet allgemein in einer
Programmiersprache geschriebene Programme, die nach Übersetzung auf einem Rechner
Warum muss bersetzen ?
ausführbar sind.
Man unterscheidet nach dem Kriterium der Nähe zur Hardware bzw. der Nähe zur Anwendung
zwischenISystemsoftware( einerseits und IAnwendungssoftware( andererseits

-
Anwendungssystem
*
Middelware

Operating System

BIOS
Y
Quelle: Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2012], S. 17
31 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
D Klassifizierung von Software
Software

Welche Arten won Software ?

Software

Systemsoftware Anwendungssoftware Unterstützungssoftware

Betriebssysteme z.B. Datenbank-


verwaltungssysteme

Übersetzungsprogramme z.B. Virenscanner


Standardsoftware Individualsoftware

> Treiber
-

Basissoftware z.B. Berechnung von z.B. Editoren


Versicherungstarifen

Bürosoftware z.B. Robotersteuerung im


Forschungslabor
Funktionsorientierte z.B. Styling-Tool im
Software Curated Shopping
Prozessorientierte
Software

Quelle: In Anlehnung an Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2017], S. 16-18 und Leimeister, J. M. [Wirtschaftsinformatik, 2015], S. 66 nach Norm ISO/IEC 2382-1
32 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Abgrenzung Systemsoftware und Anwendungssoftware
Software

Eine zentrale Anforderung an Systemsoftware besteht darin, die Hardware einfacher nutzbar zu
machen. Beispielsweise wäre es unwirtschaftlich, in jedem Anwendungsprogramm eine eigene
Druckersteuerung vorzusehen, die Vorkehrungen für den Fall trifft, dass kein Papier mehr verfügbar ist.
Darüber hinaus sind vielfältige weitere Verwaltungs- und Überwachungsleistungen zu erbringen, die im
Rahmen der Systemsoftware unter dem Begriff Betriebssystem zusammengefasst werden.

Die Anwendungssoftware gliedert sich in zwei Klassen:

Als Standardsoftware bezeichnet man Programme, die nicht für einen einzelnen Anwender, sondern
für eine Vielzahl von Kunden mit gleichen oder ähnlichen Aufgaben produziert werden.

Demgegenüber wird Individualsoftware (z. B. zur Steuerung einer Gepäckbeförderungsanlage)


speziell auf den Bedarf eines Benutzers hin entwickelt und kann häufig ohne Anpassungen nicht von
anderen Anwendern (andere Abteilungen oder Unternehmen) eingesetzt werden.

Quelle: Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2017], S. 16-18


33 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Aufgaben eines Betriebssystems (Operating System)
Software

Aufgaben des Betriebssystems (Operating System)


Komponenten (z. B. Zentraleinheit, Drucker, Tastatur) bei der Bewältigung eines Benutzerauftrags
koordinieren.
Schnittstelle zwischen Benutzer bzw. Anwendungsprogramm einerseits sowie der Hardware
andererseits

Anforderungen an Betriebssysteme
Bereitstellen eines Systems zur Dateiverwaltung
Verwaltung der Hardwarebetriebsmittel (Prozessor, Hauptspeicher, Peripheriegeräte)
Administration der Benutzeraufträge und Überwachung der Programmabläufe
Vorhalten einer grafischen (Graphical User Interface, GUI) oder textuellen Benutzungsschnittstelle

Quelle: Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2012], S. 19


34 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Betriebssysteme für Multitasking, Multiuser- oder Multithreading-Betrieb
Software

~ Unterschied
Viele Betriebssysteme unterstützen das sog. Multitasking sowie teilweise auch den Multiuser-Betrieb.

Multitasking: Der Rechner ist in der Lage, Programme parallel auszuführen. Beispiel: Der Nutzer kann
einen Text zu bearbeiten, während die Maschine dann, solange sie auf die nächste Eingabe wartet, im
Hintergrund eine 3D-Kalkulation durchführt.

Multithreading: Das Betriebssystem lässt es zu, dass in einem Programm ein Prozess aus mehreren
Teilprozessen (Threads) besteht, die parallel ausgeführt werden können.

Multiuser-Betrieb: Von einem zentralen Rechner werden mehrere Terminals und damit mehrere
Anwender quasi-parallel bedient. Beim Singleuser-Betrieb wird hingegen nur ein Nutzer versorgt.

Quelle: Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2012], S. 19


35 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Welche Arten von Standardsoftware
kennen Sie?

39 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Vier Arten von Standardsoftware
Software

Basissoftware Funktionsorientierte Software

▪ stellt grundlegende Funktionalitäten zur Verfügung, ▪ Lösungen, die eine Funktion oder funktionsüber-
die unabhängig von spezifischen Arbeitsgebieten greifend mehrere Bereiche (z. B. Vertrieb, Produktion)
genutzt werden und deren (querlaufende) Prozesse unterstützen
▪ wesentliche Elemente: E-Mail (inkl. Adressverwaltung), ▪ Beispiel: ERP-Systeme (Enterprise-Ressource-
Virenscanner, Komprimierungsprogramme, Browser Planning-Systeme); Anbieter SAP und Oracle
▪ Anpassung durch Customizing ohne Code-Änderung
< unterschied
Bürosoftware Prozessorientierte Software

▪ Programme zur Textverarbeitung (etwa MS Word), ▪ Workflow-Management-Systeme (WMS) unterstützen


zum Erstellen von Präsentationen (z. B. MS grundsätzlich Geschäftsprozesse
PowerPoint), zur Tabellenkalkulation (z. B. MS Excel), ▪ Workgroup-Support-Systeme (WSS) unterstützen
zur Datenbankverwaltung und Editoren für Webseiten verteiltes Arbeiten und Kooperation
▪ oft integrierte Pakete mit einheitlicher Benutzungs- ▪ Konferenzplanungssysteme, Computer-
oberfläche (z. B. MS Office oder OpenOffice) konferenzsysteme, Mehrautorensystemen, u.a.
Quelle: Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2012], S. 22-23
41 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Individualsoftware – Gegenstück zur Standardsoftware, aber mit sinkender Relevanz
Software

Welche Vortate & Nachteile hat standard gegenber individuelle ?

Unter Individualsoftware versteht man Anwendungssysteme, die für eine spezielle betriebliche
Anforderung mit der zugehörigen Hard- und Softwareumgebung individuell angefertigt wurden.
Die Individualsoftware wird entweder selbst produziert oder fremdbezogen. Die Eigenentwicklung
kann sowohl von der IT-Abteilung als auch von den entsprechenden Fachabteilungen durchgeführt
werden.
Aufgrund der hohen Entwicklungskosten von Individualsoftware ist ein zunehmender Trend hin zu
Standardsoftware zu beobachten. Demgegenüber wird der Einsatz von Individualsoftware u. a. durch
ein unzureichendes Funktionsspektrum der Standardsoftwarelösungen für bestimmte
Problemstellungen (z. B. zur Steuerung von Aluminiumwalzwerken) begründet.

Quelle: Mertens, P. et al. [Wirtschaftsinformatik, 2012], S. 24


42 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Buzz Group

Welche Vorteile und welche Nachteile


hat Standardsoftware im Vergleich zu
Individualsoftware?

43 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Rechner in Unternehmen sind typischerweise in Netzwerkstrukturen eingebunden
Netzwerke

Ab 1995 begannen Unternehmen


den Netzwerkstandard des
Transmission Control Protocol /
Internet Protocol (TCP/IP) zu
nutzen, um ihre heterogenen
Netzwerke miteinander zu verbinden

Daraus resultierende IT-Infrastruktur


ermöglicht eine unternehmens-
übergreifende Kommunikation
von Netzwerkgeräten

Die Art der Kommunikationsgeräte


ist hierbei sehr vielfältig

45 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Komponenten von Rechnernetzen (1/2)
Netzwerke

Die wichtigsten Komponenten eines Rechnernetzes sind:


die Rechner selbst, einschließlich der physischen Netzwerkanbindung (Netzwerkkarte oder Modem)
sowie der jeweiligen Betriebs-, Netz- und Anwendungssoftware,
die Verbindungs- und Kommunikationskomponenten in und zwischen Netzen (Switches und Router),
die Datenübertragungswege sowie
die Protokolle.

46 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


beleuchten
Komponenten von Rechnernetzen (2/2) EVA watches Kritische
Netzwerke

Verbindungs- und Kommunikationskomponenten


Verbindungs- und Kommunikationskomponenten Datenübertragungswege
Text
„Vermittlungsstelle“ oder „Vermittlungsknoten“
spezielle Geräte, zur Einbindung von Rechnern in
▪ Vermittlungsstelle“ oder „Vermittlungsknoten“ ▪ Daten werden auf Datenübertragungswegen -
Netze, zur Verknüpfung von Netzen sowie hierauf
▪ spezielle Geräte, zur Einbindung von Rechnern in Leitungen oder Funkstrecken - übermittelt
aufbauend der intelligenten Weiterleitung von
Netze, zur Verknüpfung von Netzen sowie hierauf
Datenpaketen ▪ Die gängigsten Übertragungskanäle sind verdrillte
aufbauend der intelligenten
Switches: zentralen Punkte inWeiterleitung
einem lokalenvon Kupferkabel, Glasfaserkabel und Radiowellen
Datenpaketen
Netzwerk, die Rechner miteinander verbinden. (Mobilfunk, Wireless LAN (WLAN), Bluetooth, Infrarot-
Die Verbindung
▪ Switches: erfolgt
zentralen über in
Punkte eine Reihe
einem von Netzwerk,
lokalen und Laserwellen (optischer Richtfunk))
Anschlüssen,
die sog. Ports.verbinden.
Rechner miteinander 400
DieVerbindung
▪ Die in einen Port eingehenden
erfolgt über eineDatenpakete
Reihe von werden Protokolle
über die Switches
Anschlüssen, an den Zielport bzw. Zielrechner
sog. Ports.
übertragen
▪ die in einen Portunterschiedliche
eingehenden Datenpakete werden ▪ definieren sämtliche Vereinbarungen und Verfahren,
Router können Netze miteinander
über die Switches an den die zur Kommunikation zwischen Rechnern beachtet
verbinden; z. B. kann ein Zielport bzw. Zielrechner
lokales Netzwerk an das
übertragen werden müssen.
Internet angeschlossen werden.
▪ Router können unterschiedliche Netze miteinander ▪ in der Praxis am weitesten verbreitetet ist die Protokoll-
verbinden; z. B. kann ein lokales Netzwerk an das familie TCP/IP (Transmission Control Protocol/
Internet angeschlossen werden. Internet Protocol), insbesondere für das Internet

47 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Das Client-Server-Konzept
Netzwerke

Die Kommunikation zwischen Rechnern setzt ein geeignetes


Kooperationsmodells voraus, das eine eindeutige
Rollenverteilung für die Partner festlegt und die gemeinsamen
Protokolle spezifiziert
Client-Server-Konzept: auf der Benutzerseite versuchen sog.
Clients, von einem bestimmten Rechner im Netz, dem Server,
angebotene Dienste (z. B. Daten oder Transaktionen) in Anspruch
zu nehmen
Aufgaben des Clients: Präsentation der entsprechenden Daten und
die Interaktion mit dem Benutzer
Dieses Kooperationsmodell lässt sich auch mehrstufig umsetzen.
So können etwa Datenbank- und Applikationsserver auf
unterschiedlichen Rechnern implementiert werden, um die
Arbeitslast zu verteilen. Die Clients nehmen einen Dienst des
Applikationsservers in Anspruch, der wiederum die benötigten
Daten von einem Datenbankserver erfragt
In großen Netzwerken dienen verschiedene Rechner häufig als
Client und Server zugleich: Peer-to-Peer-Kommunikation
(Kommunikation unter Gleichgestellten)
48 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business
Es gibt verschiedene Netzwerktopologien
Netzwerke

Sternstruktur Ringstruktur Vermaschte Struktur

Baumstruktur Busstruktur Linienstruktur Gitterstruktur


Quelle: Leimeister, J. M. [Wirtschaftsinformatik, 2015], S. 98

49 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Es gibt verschiedene Netzwerktopologien
Netzwerke

Sternstruktur Ringstruktur Vermaschte Struktur

Baumstruktur Busstruktur Linienstruktur Gitterstruktur


Quelle: Leimeister, J. M. [Wirtschaftsinformatik, 2015], S. 98

50 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business


Welche Vor- und Nachteile haben die
verschiedenen Netzwerktopologien?

51 Werner Schmidt und Michael Schneider – Grundlagen Digital Business

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