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Story1 Transl

Ethan erkundet einen verlassenen Leuchtturm, der von Gerüchten über unheimliche Erscheinungen umgeben ist. Während er ein altes Journal findet, das vor dem Erlöschen des Lichts warnt, wird er von schattenhaften Gestalten aus dem Meer bedroht. Durch das Anzünden der Laterne kann er die Geister vertreiben und das Licht wiederherstellen, zumindest für den Moment.

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Ethan erkundet einen verlassenen Leuchtturm, der von Gerüchten über unheimliche Erscheinungen umgeben ist. Während er ein altes Journal findet, das vor dem Erlöschen des Lichts warnt, wird er von schattenhaften Gestalten aus dem Meer bedroht. Durch das Anzünden der Laterne kann er die Geister vertreiben und das Licht wiederherstellen, zumindest für den Moment.

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Ethan war schon immer von dem verlassenen Leuchtturm am Rande der Stadt

fasziniert gewesen.
Er stand hoch und verwittert, seine einst leuchtend rote Farbe blätterte ab wie altes
Pergament. Seit Jahrzehnten hatte es niemand mehr gewagt, ihn zu betreten, denn
Gerüchte über seltsame Lichter
und unheimlichem Geflüster hielten selbst die Mutigsten fern. Doch an einem
kalten Herbstabend
übermannte ihn die Neugierde. Mit einer Taschenlampe in der einen Hand und
pochendem Herzen
Herzklopfen in der Brust, stieß er die knarrende Tür auf und trat ein.
Staub wirbelte im schwachen Licht auf, als Ethan den Raum abtastete. Die Luft
roch nach Salz
und Verfall, und der Holzboden knirschte unter seinen Füßen. Alte Seekarten und
rostige Laternen lagen auf dem Schreibtisch verstreut, als hätte jemand den Raum
in Eile verlassen. Als er
die Wendeltreppe hinaufstieg, streifte eine kalte Brise seinen Nacken, obwohl es
keine offenen Fenster gab. Er drehte sich ruckartig um, aber er war allein -
zumindest dachte er das.
dachte er.
Am oberen Ende der Treppe fand er den Laternenraum, dessen Glasscheiben
gesprungen und
beschlagen waren. Aber etwas anderes erregte seine Aufmerksamkeit: ein Journal,
das ordentlich auf einem
Holzschemel. Die Seiten waren vergilbt und brüchig, gefüllt mit Einträgen aus den
letzten
über hundert Jahren. Als er es durchblätterte, weiteten sich seine Augen bei dem
letzten Eintrag:
„Das Licht darf niemals ausgehen. Wenn es doch erlischt, wird das Meer sein
Recht einfordern.“ In diesem Moment flackerte die alte
flackerte die alte Laterne.
Ein tiefes, ächzendes Geräusch hallte durch den Turm, gefolgt von einem scharfen
Windstoß
der das Tagebuch in die Luft schickte. Ethan stolperte rückwärts, als der
Leuchtturm bebte und die
Wände vibrierten, als ob sich draußen etwas Gewaltiges bewegte. Er eilte zum
Fenster, weil er einen Sturm erwartete - doch stattdessen sah er schattenhafte
Gestalten
aus dem Meer auftauchten, ihre glühenden Augen auf den Leuchtturm gerichtet.
Die Flut brauste heftig,
die Wellen schlugen höher, als sie sollten.
Mit klopfendem Herzen griff Ethan nach der Laterne und tastete nach
Streichhölzern, seine Hände
zitterten. Er zündete eines an, aber die Flamme erlosch sofort. Ein weiteres. Nichts.
Der Wind
heulte durch die Risse im Glas, und die Gestalten kamen näher, ihre skelettartigen
Hände griffen. Verzweifelt griff er nach einem alten Ölkanister in der Nähe und
löschte die
Laterne. Als er diesmal das Streichholz anzündete, fing die Flamme an zu brennen.
Die Laterne flammte
zum Leben und warf ein helles Licht in den Sturm.
Die Gestalten kreischten und wichen zurück, ihre Formen lösten sich in Nebel auf,
als der Schein des
der Leuchtturm leuchtete. Die tosende See beruhigte sich, das Zittern hörte auf,
und die
unheimliche Präsenz verschwand. Ethan stand da, atemlos, und starrte auf die
Laterne, die
ihn gerettet hatte. Als er die Treppe hinunterstieg, lag das Tagebuch noch einmal
aufgeschlagen da, die letzten
„Das Licht wurde wiederhergestellt... vorerst.“

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