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Detaillierte Definition Des Dativs (A1/A2) : Beispiele Für Sätze Im Dativ

Der Dativ ist ein grammatischer Fall im Deutschen, der verwendet wird, um indirekte Objekte auszudrücken. Es werden Beispiele für den Dativ, Artikel, unbestimmte Artikel, Präpositionen, Possessivartikel, Personalpronomen und wichtige Verben gegeben, die im Dativ verwendet werden. Zudem werden drei Texte präsentiert, die den Dativ in verschiedenen Kontexten veranschaulichen.

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Detaillierte Definition Des Dativs (A1/A2) : Beispiele Für Sätze Im Dativ

Der Dativ ist ein grammatischer Fall im Deutschen, der verwendet wird, um indirekte Objekte auszudrücken. Es werden Beispiele für den Dativ, Artikel, unbestimmte Artikel, Präpositionen, Possessivartikel, Personalpronomen und wichtige Verben gegeben, die im Dativ verwendet werden. Zudem werden drei Texte präsentiert, die den Dativ in verschiedenen Kontexten veranschaulichen.

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Detaillierte Definition des Dativs (A1/A2)

Der Dativ ist ein grammatischer Fall im Deutschen und wird verwendet, um die indirekten
Objekte eines Satzes auszudrücken. Das indirekte Objekt bezeichnet in der Regel die Person
oder Sache, die von einer Handlung betroffen ist oder einen Vorteil/Nachteil daraus zieht.

Fragen im Dativ:

• Wem? (Für wen oder für was?)


Beispiel: Ich schenke dem Mann ein Buch.
• Wo? (Position oder Lage)
Beispiel: Das Buch liegt auf dem Tisch.

Beispiele für Sätze im Dativ:

• Ich gebe dem Kind einen Ball.


• Sie wohnt bei ihrer Tante.
• Wir fahren mit dem Zug nach Berlin.

Artikel im Dativ (mit vielen Beispielen)

1. Maskulin: „dem“
o Ich spreche mit dem Lehrer.
o Er geht zu dem Arzt.
o Das Geschenk gehört dem Mann.
2. Feminin: „der“
o Ich danke der Lehrerin.
o Wir fahren mit der Bahn.
o Das Auto gehört der Frau.
3. Neutrum: „dem“
o Der Schlüssel liegt auf dem Tisch.
o Ich helfe dem Kind.
o Der Hund gehört dem Baby.
4. Plural: „den“ (+ „-n“ am Nomen, falls möglich)
o Ich schreibe einen Brief an die Eltern → an den Eltern.
o Sie spricht mit den Kindern.
o Wir helfen den Freunden.

Unbestimmte Artikel im Dativ (mit Beispielen)

1. Maskulin: „einem“
o Ich helfe einem Mann.
o Das Geschenk gehört einem Freund.
o Sie fährt mit einem Kollegen.
2. Feminin: „einer“
o Ich danke einer Frau.
o Wir fahren mit einer Lehrerin.
o Das Buch gehört einer Bekannten.
3. Neutrum: „einem“
o Der Ball gehört einem Kind.
o Er gibt das Geschenk einem Baby.
o Ich spreche mit einem Tier.
4. Plural: Kein unbestimmter Artikel im Plural, nur „-n“ bei den meisten Nomen
o Ich helfe keinen Kindern.
o Sie spricht mit keinen Nachbarn.
o Wir danken keinen Menschen.

Wichtige Präpositionen mit Dativ (A1)

1. mit (zusammen mit, ein Transportmittel)


o Ich fahre mit dem Bus.
o Sie spricht mit ihrer Freundin.
2. bei (Ort, Nähe, Situation)
o Ich bin bei meinem Freund.
o Sie arbeitet bei einer Firma.
3. nach (Richtung, Zeit, Reihenfolge)
o Wir fahren nach Berlin.
o Nach dem Essen gehen wir spazieren.
4. aus (Herkunft, Material)
o Er kommt aus dem Haus.
o Die Tasche ist aus Leder.
5. zu (Ziel, Richtung)
o Ich gehe zu meiner Oma.
o Sie fährt zum Arzt.
6. von (Herkunft, Besitz)
o Das Geschenk ist von meinem Bruder.
o Ich komme gerade von der Arbeit.
7. seit (Zeitpunkt in der Vergangenheit)
o Ich wohne seit einem Jahr in Berlin.
o Sie lernt seit zwei Monaten Deutsch.
8. gegenüber (Position)
o Das Café ist gegenüber dem Park.
o Gegenüber der Schule gibt es einen Supermarkt.

Possessivartikel im Dativ mit vielen Beispielen (A1)


Maskulin (meinem, deinem, seinem...)

• Ich helfe meinem Bruder beim Lernen.


• Er spricht mit seinem Freund.
• Wir fahren mit unserem Lehrer zur Schule.
• Sie gibt ihrem Nachbarn das Paket.

Feminin (meiner, deiner, seiner...)

• Ich danke meiner Mutter für das Essen.


• Sie spricht mit ihrer Schwester.
• Wir fahren mit unserer Tante in den Urlaub.
• Er hilft seiner Kollegin bei der Arbeit.

Neutrum (meinem, deinem, seinem...)

• Das Spielzeug gehört meinem Kind.


• Sie erzählt eine Geschichte ihrem Baby.
• Ich spiele mit unserem Haustier.
• Er gibt seinem Handy ein neues Cover.

Plural (meinen, deinen, seinen... + -n)

• Wir helfen meinen Freunden beim Umzug.


• Er spricht mit seinen Eltern.
• Sie danken ihren Kollegen für die Unterstützung.
• Wir fahren mit unseren Nachbarn in die Stadt.

Personalpronomen im Dativ (A1) mit vielen Beispielen

1. ich → mir
o Der Lehrer hilft mir bei der Hausaufgabe.
o Kannst du mir bitte helfen?
o Das Geschenk gefällt mir sehr.
2. du → dir
o Ich schenke dir ein Buch.
o Er erklärt dir die Aufgabe.
o Geht es dir gut?
3. er → ihm
o Der Hund gehört ihm.
o Ich gebe ihm das Buch.
o Sie spricht mit ihm über das Projekt.
4. sie → ihr
o Ich gratuliere ihr zum Geburtstag.
o Der Kuchen schmeckt ihr gut.
o Kannst du ihr bitte helfen?
5. es → ihm
o Der Ball gehört ihm.
o Ich gebe ihm das Geschenk.
o Das Spielzeug gefällt ihm.
6. wir → uns
o Wir helfen uns gegenseitig.
o Wir danken uns für die Unterstützung.
o Wir sprechen oft über uns.
7. ihr → euch
o Ich gebe euch die Antwort.
o Ihr hilft euch beim Umzug.
o Ich habe euch die Nachricht geschickt.
8. sie/Sie → ihnen/Ihnen
o Ich danke ihnen für ihre Hilfe.
o Sie erklärt ihnen den Weg.
o Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Wichtige Verben mit Dativ (A1/A2)

1. helfen (jemandem helfen) – helfen = Unterstützung geben


o Ich helfe meinem Freund bei den Hausaufgaben.
o Kannst du der Frau bitte helfen?
2. danken (jemandem danken) – danken = Dank aussprechen
o Ich danke dir für deine Hilfe.
o Wir danken unserem Lehrer für den Unterricht.
3. gehören (jemandem gehören) – gehören = Besitz anzeigen
o Das Buch gehört dem Kind.
o Wem gehört dieses Fahrrad? Es gehört meiner Schwester.
4. gefallen (jemandem gefallen) – gefallen = etwas schön finden
o Das Bild gefällt mir sehr gut.
o Gefällt dir das neue Lied?
5. gratulieren (jemandem gratulieren) – gratulieren = Glückwünsche aussprechen
o Wir gratulieren unserem Kollegen zum Geburtstag.
o Ich gratuliere dir zum Erfolg.
6. antworten (jemandem antworten) – antworten = eine Antwort geben
o Sie antwortet dem Lehrer auf die Frage.
o Warum antwortest du mir nicht?
7. vertrauen (jemandem vertrauen) – vertrauen = auf jemanden bauen
o Ich vertraue meinem besten Freund.
o Sie vertraut ihrem Partner vollständig.
8. schmecken (jemandem schmecken) – schmecken = lecker finden
o Der Kuchen schmeckt mir sehr gut.
o Schmeckt dir der Kaffee?
9. passen (jemandem passen) – passen = richtig sitzen
o Der Anzug passt mir nicht mehr.
o Passt dir diese Hose?
10. fehlen (jemandem fehlen) – fehlen = nicht da sein

• Du fehlst mir sehr.


• Fehlt ihm etwas?
Texte :

A\ Anna ist 25 Jahre alt und wohnt in Berlin. Sie hilft ihrem Freund, Tom, bei der
Wohnungssuche. Tom ist gerade neu in der Stadt und kennt sich noch nicht gut aus. Anna
erklärt ihm die besten Stadtteile zum Wohnen und zeigt ihm verschiedene Wohnungen. Sie
gibt ihm auch Tipps, wie man günstige Mietwohnungen finden kann.

Am Wochenende fährt Anna mit ihren Eltern nach Potsdam. Sie besucht ihren Bruder, der dort
lebt. Anna schenkt ihren Eltern ein schönes Geschenk als Dankeschön für alles, was sie für sie
tun. Ihre Eltern freuen sich sehr darüber.

Während des Ausflugs erzählt Anna ihren Eltern von ihrem neuen Job. Sie berichtet ihnen,
wie viel Spaß ihr die Arbeit macht und wie nett ihre Kolleginnen und Kollegen sind. Auch
ihrem Bruder erzählt Anna von ihren Plänen für die Zukunft.

Es war ein schöner Tag, und Anna fühlt sich glücklich, so viele liebe Menschen um sich zu
haben.

B\ Max und Julia sind gute Freunde. Heute gehen sie zusammen in den Park. Max bringt
seinem Hund einen Ball, und Julia hat ihrem Hund ein Leckerli mitgebracht. Die Hunde
spielen fröhlich miteinander, und Max sagt zu Julia: „Das gefällt meinem Hund sehr!“ Julia
lacht und antwortet: „Meinem Hund auch!“

Nach einer Stunde entscheiden sie sich, eine Pause zu machen. Julia gibt ihrem Hund Wasser
aus der Flasche, und Max zeigt ihm ein neues Spielzeug. Dann setzen sie sich auf eine Bank.
Max fragt Julia: „Was machst du später?“ Julia antwortet: „Ich treffe meine Mutter und gehe
mit ihr einkaufen.“

Max erzählt ihr, dass er später mit seinen Freunden ins Kino geht. Julia sagt: „Viel Spaß!“

C\ Tom ist heute mit seinem Hund im Park. Der Hund läuft schnell und spielt mit anderen
Hunden. Tom schaut ihm zu und sagt: „Du bist wirklich schnell!“ Dann trifft Tom seine
Freundin Anna. Anna fragt: „Kann ich dir helfen?“ Tom antwortet: „Ja, bitte, kannst du
meinem Hund das Spielzeug bringen?“ Anna lacht und wirft dem Hund den Ball.

Später gehen Tom und Anna zusammen ins Café. Der Kellner fragt: „Was kann ich Ihnen
bringen?“ Tom sagt: „Ich nehme einen Kaffee und für meine Freundin einen Tee.“ Anna
lächelt und sagt: „Danke!“

Am Abend geht Tom mit seinen Freunden ins Kino. Er erzählt ihnen von seinem Tag und
fragt: „Habt ihr Lust, nach dem Film noch etwas zu essen?“ Seinen Freunden gefällt die Idee,
und sie stimmen zu.

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