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SÄTZE

Kausalsätze erklären den Grund einer Handlung und beginnen mit 'weil' oder 'da', wobei 'weil' nach dem Hauptsatz und 'da' davor steht. Konditionalsätze beschreiben Bedingungen und beginnen meist mit 'wenn', 'falls' oder 'im Falle dass', wobei sie reale, potenzielle und irreale Bedingungen unterscheiden. In realen Konditionalsätzen wird der Indikativ verwendet, während in potenziellen und irrealen der Konjunktiv zum Einsatz kommt.

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Kausalsätze erklären den Grund einer Handlung und beginnen mit 'weil' oder 'da', wobei 'weil' nach dem Hauptsatz und 'da' davor steht. Konditionalsätze beschreiben Bedingungen und beginnen meist mit 'wenn', 'falls' oder 'im Falle dass', wobei sie reale, potenzielle und irreale Bedingungen unterscheiden. In realen Konditionalsätzen wird der Indikativ verwendet, während in potenziellen und irrealen der Konjunktiv zum Einsatz kommt.

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KAUSALSÄTZE

Der Kausalsatz ersetzt eine adverbiale Bestimmung des wirklichen Grundes und steht auf die
Frage WARUM? Kausalsätze beginnen mit den Konjunktionen WEIL und DA.

WEIL wird meist gebraucht wenn der Kausalsatz nach dem Hauptsatz steht.
DA wird meist gebraucht wenn der Kausalsatz vor dem Hauptsatz steht.

Er schloß das Fenster, weil es stark regnete.

Da es stark regnete, schloß er das Fenster.

KONDITIONALSÄTZE

Der Konditionalsatz ersetzt eine adverbiale Bestimmung der Bedingung und steht auf die
Frage UNTER WELCHER BEDINGUNG? IN WELCHEM FALL?

Konditionalsätze beginnen gewöhnlich mit der Konjunktion WENN aber auch mit FALLS
oder IM FALLE DAß:

Mann unterscheidet reale, potentiale und irreale Konditionalsätze.


Der reale Konditionalsatz drückt eine wirkliche Bedingung, der potentiale eine mögliche und
der irreale eine unwirkliche Bedingung aus.

In realen Konditionalsätzen steht der Indikati.


Wenn schönes Wetter ist, machen wir am Sonntag gewöhnlich einen Ausflug. Wir gehen
auch, falls der Wind weht. Im Falle daß es regnet, bleiben wir zu Hause.

In potentialen und irrealen Konditionalsätzen steht für die Gegenwart der Konjunktiv
Präteritum und für die Vergangenheit der Konjunktiv Plusquamperfekt. Dieselbe Zeit steht
auch im Hauptsatz.
Wenn er fleißiger wäre, könnte er ein großer Künstler werden. Wenn unsere Mannschaft nur
noch ein Tor geschlossen hätte, wären wir Meister geworden.

Statt des Konjunktivs Präterirum steht im Hauptsatz oft der Konditional I, besonders bei
schwachen Verben (weil sich ihr Konjunktiv vom Indikativ nicht unterscheidet).
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich im Sommer besuchen wolltest (anstatt: ich freute
mich sehr, wenn du mich im Sommer besuchen wolltest).

Nach dem Konditionalsatz stehen im Hauptsatz oft die Adverbien DANN oder SO.
Wenn schönes Wetter ist, dann machen wir am Sonntag gewöhnlich einen Ausflug. Falls es
regnet, so bleiben wir zu Hause.

Konditionalsätze stehen oft ohne Konjunktion und haben dann das Prädikat an der Spitze (wie
Satzfragen, Aufforderungs- und Wünschsätze).
Häte ich mehr Geld, so würde ich mich ein Fahrrad kaufen. (statt: Wenn ich mehr Geld hätte,
so würde ich mir ein Fahrrad kaufen).

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