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Dauerglück, Text

Die Frage nach dauerhaftem Glück beschäftigt Wissenschaftler, wobei einige argumentieren, dass Glück aus der eigenen Einstellung und Handlungen resultiert. Temporäre Glücksmomente sind oft vergänglich und äußere Bedingungen wie Wohlstand bieten nur kurzfristige Zufriedenheit, während langfristiges Glück durch innere Werte wie Dankbarkeit und positive Lebenseinstellung gefördert werden kann. Eine Balance zwischen flüchtigen Glücksmomenten und der Entwicklung innerer Zufriedenheit scheint entscheidend für wahres Glück zu sein.

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Die Frage nach dauerhaftem Glück beschäftigt Wissenschaftler, wobei einige argumentieren, dass Glück aus der eigenen Einstellung und Handlungen resultiert. Temporäre Glücksmomente sind oft vergänglich und äußere Bedingungen wie Wohlstand bieten nur kurzfristige Zufriedenheit, während langfristiges Glück durch innere Werte wie Dankbarkeit und positive Lebenseinstellung gefördert werden kann. Eine Balance zwischen flüchtigen Glücksmomenten und der Entwicklung innerer Zufriedenheit scheint entscheidend für wahres Glück zu sein.

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Dauerglück

Die Frage, ob man dauerhaft glücklich sein kann oder ob Glücksmomente nur temporär sind, hat
viele Wissenschaftler beschäftigt. Einige behaupten, dass man seines Glückes Schmied sein
müsse, da Glück oft aus der eigenen Einstellung und den Handlungen resultiere. Doch wie
nachhaltig ist dieses Glück wirklich? Manche Menschen jagen den Emotionen hinterher, in der
Hoffnung, dass sie ein dauerhaftes Gefühl der Zufriedenheit erreichen. Doch neigen solche
Menschen dazu, sich kurzfristigen Glücksgefühlen hinzugeben und dabei die wahre
Glückseligkeit zu vergessen.
Ein gängiger Ansatz ist es, den Emotionen freien Lauf zu lassen und die schönen Momente im
Leben voll auszukosten. Denn in diesen Augenblicken kann man richtig im Glückshormonrausch
sein und einen intensiven Glücksflash erleben. Diese Momente sind jedoch oft vergänglich und
können nicht die dauerhafte Zufriedenheit gewährleisten, die viele sich wünschen.
Studien haben gezeigt, dass äußere Bedingungen wie Wohlstand oder beruflicher Erfolg einen
bestimmten Einfluss auf das subjektive Wohlbefinden haben. Allerdings ist dieser Einfluss oft
nur von kurzer Dauer. Geld macht ebenfalls nicht glücklich, jedenfalls nicht lange. "An Reichtum
gewöhnt man sich schnell, dann wird er unbedeutend", sagte Glücksforscher George Vaillant in
einem Interview mit dem "Süddeutsche Zeitung Magazin". Der sogenannte „hedonistische
Adaptionseffekt“ erklärt, warum Menschen trotz steigender Lebensqualität wieder auf ihr
Ausgangsniveau des Glücks zurückfallen. Es scheint, dass die temporären Höhepunkte und
Erlebnisse zwar glücklich machen, aber nicht die Grundlage für dauerhaftes Glück bilden.
Ein anderer Ansatz fokussiert sich auf die inneren Werte und die Art und Weise, wie man mit
sich selbst und seiner Umwelt umgeht. Dankbarkeit, altruistisches Verhalten und eine positive
Lebenseinstellung werden oft als Wege beschrieben, um langfristiges Glück zu fördern. Die
Kunst besteht darin, diese inneren Einstellungen zu kultivieren und zu pflegen, anstatt ständig
neue äußere Reize zu suchen, die uns lediglich einen temporären Glücksflash bieten.
Insgesamt bleibt die Frage offen, ob man tatsächlich dauernd glücklich sein kann. Die
Wissenschaft legt nahe, dass wahre Glückseligkeit nicht in den flüchtigen Momenten des
Glückshormonrauschs liegt, sondern in der Fähigkeit, das Leben mit all seinen Facetten zu
auskosten und dabei die zufriedenen, harmonischen Momente zu erkennen und zu schätzen. Es
erfordert eine Balance zwischen den temporären Freudenspendern und der Entwicklung einer
dauerhaften inneren Zufriedenheit. Ein Spannungsfeld zwischen dem Moment, in dem man
seines Glückes Schmied sein will, und der langfristigen, tief verwurzelten Zufriedenheit scheint
der Schlüssel zu sein.

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