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Etik

Das Dokument behandelt verschiedene philosophische Ansätze zum Wesen des Menschen, darunter objektivistische, subjektivistische und ablehnende Theorien. Es wird diskutiert, dass der Mensch als ein Wesen, das Fragen stellt und sich selbst reflektiert, betrachtet werden kann, während andere Theorien den Menschen auf biologische oder psychologische Triebe reduzieren. Abschließend wird die abendländische Tradition hervorgehoben, die den Menschen als 'Animal rationale' definiert, was seine geistige Fähigkeit zur Transzendenz betont.

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Ieva Gataveckaitė
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·

29.08.24

m a n
50 VIEN

.0S.24

·man
Menschenbilder in der Philosophie
Worin besteht das Wesen „,Cogito ergo sum“ bis zum existenziell existenzialen 45
des Menschen?
Verständnis des „Daseins“ als „des Seienden, dem e
in seinem Sein um sein Sein geht ist das Modell der
Die ablehnenden Theorien sind der Meinung, Reflexivität bestimmend für das anthropologische
dass es dergleichen wie ein unveränderliches, allem Philosophiere
geschichtlichen und kulturellen Wandel gegenüber Zum Schluss soll auf ein menschliches Grundphä- 5o
invariantes „Wesen“ Mensch nicht gebe, ja nichtnomen hingewiesen werden, das noch fundierender
5 geben könne. „Der Mensch ist nichts anderes als waszu sein scheint: das Phänomen des Fragens. Den
us sich macht“ (Sartre). Mensch ist das Wesen, das fragt, nicht nur, was er ist,
2. Die objektivistischen Theorien erkennen ein all- sonderm auch nach dem Warum und Wozu es da ist
gemeines Wesen, eine allgemeine „Natur“ 0. Ä. an. und so sich selbst „in Frage stellen" kann
Alwin Diemer/ Ivo Frankel (gekürzt)
Was dabei dann als wesentlich angesehen wird, divo
giert und bestimmt sich jeweils von metaphysischer
Voraussetzungen her. So sieht der Materialismus im Stellen Sie den Text in einem Baumdiagramm dan
Menschen ein hochkomplexes Atom- bzw. Mole- 2. Wählen Sie eine Sicht des Menschen aus, die
kularsystem und orientiert sich jeweils am I Ihnen besonders einleuchtet, und begründen Sie
Stand der entsprechenden Wissenschaften. Ihre Wahl. Welche Vorteile hat Ihre Sicht?
15 Die alte Lehre des Darwinismus vom Menschen
als dem „arrivierten Affen“ ist heute verfeinert und
spezifisch variiert. Man kann den Menschen auf
bestimmte „Grundtriebe“ reduzieren, so auf den PROJEKTAUFGABEN zu DEN SEITEN 50-55
Sexualtrieb (Freud) oder den Machttrieb (Wille
Macht“). Meist werden jedoch spezifische Neuerr 1. Ordnen Sie die philosophischen Aussagen den
genschaften als wesentlich angesehen; so etwa das drei Theorien vom VWesen des Menschen zu.

2. Formulieren Sie zu den folgenden philosophi-


Phänomen der Arbeit und des Werkzeuggebrauchs.
Allgemein wird heute der konstitutive Un schen Sichtweisen des Menschen jeweils eine
schied zwischen Tier und Mensch zur Grundlage dazu passende Frage und bestimmen Sie o
25 einer Anthropologie gemacht. Instinktarmut macht ugehörige Antwort.
den Menschen zum „gefährdetsten Tier“, das zudem 3. Arbeiten Sie heraus, unter welcher Perspek

noch vorzeitig geboren wird. Aber gerade dadurch ist tive die einzelnen Philosophen den Menschen
er nicht fixiert, er ist frei und weltoffen. Damit wird wahrnehmen.
er das Wesen, das über sich und seine Welt wie auch 4. Entwerfen Sie zu jeder Position eine Grafik
p0 seine Zeit und Geschichte verfügen kann. wie die zu Plato.
Die abendländische Tradition hat den Menschen Bilden Sie zu allen Positionen ein Standbild,
wesentlich vom Geiste her bestimmt, „Animal ratio- das Nähe und Unterschiede zum Ausdruck
nale“, d. h. „Lebewesen mit Geist“, ist die klassische bringt.
Definition des Abendlandes. Im Zusammenhang 6. Suchen Sie Positionen heraus, die dem bibli-
35 mit den Geisttheorien stehen die Auffassungen, die schen Menschenbild entsprechen, und solche,
dem Menschen die Fähigkeit zuerkennen, das unmit- die ihm widerspreche
telbar Gegebene zu „transzendieren“.
3. Die subjektivistischen Theorien stellen eine metaphysisch
= jede mögliche Erfahrung überschreitend

Art Synthese beider vorangehender Positionen dan AnthropologiedieLehrdavon ,Wasuns zuMenschen mat einen
40 Der Mensch ist danach nichts objektiv Feststellbar übergehen
und Definierbares, er ist kein „Ding“. Vielmchr ist Subjektivistischen Theorien =

er ein Wesen, das durch sein Wissen um sich selbst


sowie sein Können, sich zu dem zu machen, was es
ist Bbzw. sein soll, ausgezeichnet ist. Von Descartes'

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