Modellsatz
Modellsatz
Kultusministerkonferenz
DSD I
Modellsatz 3
Stufenprüfung A2/B1
LV Texte und Aufgaben
DSD I
Modellsatz 3
Leseverstehen
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf
den Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten.
Danach hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgaben 1– 4).
Setze aus der Wortliste (A–G) das richtige Wort in jede Lücke ein.
Wortliste
(Z) startet (A) begrüßt (B) Einladung (C) Fahrkarte (D) Flughafen
Andreas Sandberg studiert Geschichte und Arabisch, kommt aus Schweden und ist 26 Jahre alt.
Er startet (0) mit dem Flugzeug im winterlichen Stockholm und kommt in Köln bei
starkem Regen an. Er ist auf dem Weg nach Ägypten. Aber in Köln erwartet ihn eine große
Überraschung. Er ist der millionste Reisende dieses Jahres auf dem _____________(1) von
Köln-Bonn. Der Flughafenchef Michael Garvens _______________ (2) ihn herzlich und
schenkt ihm zwei Flugtickets. Außerdem bekommt Andreas Sandberg einen Gutschein für das
Dom-Hotel und eine ________________ (3) zu einer Führung durch die Altstadt. Andreas
Sandberg _______________ (4) sich darüber sehr und nimmt die Einladung an. Nun fliegt er
erst drei Tage später nach Ägypten weiter.
Achtung!
Wähle jetzt noch eine passende Überschrift zum Text aus!
Ende Teil 1
Teil 2
Am Schwarzen Brett in der Schule hängen viele Anzeigen für die Schüler.
Aufgaben 6–9
0 Beate hat eine neue Kamera. Sie möchte interessante Bilder machen. Z
Markus spielt schon Fußball, er möchte aber noch eine andere Sportart
6
machen.
Christina hat sich einen neuen Computer gekauft. Sie hat aber keine
7
Ahnung, wie man damit arbeitet.
Melanie hat eine gute Englischnote, aber sie möchte noch mehr Englisch
8
sprechen.
9 Sonja findet ihre Schule nicht schön und möchte etwas dagegen tun.
Anzeigen A–H
Computer-AG!
Weißt du nicht, was dein Computer alles kann? Weißt du schon, wie dein Computer
H
richtig funktioniert? Wenn nicht, dann komm zu uns. Wir zeigen dir alles, was du über
Computer wissen musst. Jeden Donnerstag von 17:00 -19:00 Uhr im Computerraum.
Ende Teil 2
Teil 3
Wie kann man mehr über Musik lernen? „Wenn man selbst Musik macht“, sagt Paul Rolland,
ein Wissenschaftler aus Amerika. „Unsere Musikstunde macht viel mehr Spaß als der richtige
Unterricht“, findet Michael. Der 12-Jährige besucht eine so genannte Musik-Klasse. Das
Programm dazu hat Rolland für amerikanische High Schools entwickelt.
An einigen deutschen Schulen testet man dieses Programm seit ein paar Jahren in den fünften
und sechsten Klassen. Zweimal in der Woche haben Michael und seine 28 Mitschüler eine
Schulstunde lang Unterricht mit verschiedenen Instrumenten. Die Musiklehrerin und eine
Kollegin von der Musikschule arbeiten dabei im Team.
Seit der ersten Stunde in der fünften Klasse musizieren die Schüler in einem Orchester.
Dabei macht jeder seine eigenen Erfahrungen. Jan findet diesen Musikunterricht entspannend,
er ist für ihn wie Freizeit. Und der gleichaltrige Sven findet klassische Musik richtig gut, seit
er Geige spielt. Das Gehör entwickelt sich bei den Schülern besonders gut. Sie lernen
außerdem, sich besser zu konzentrieren, auf die Mitschüler zu achten und die Instrumente
vorsichtig zu behandeln.
Regelmäßig zeigt die Musik-Klasse ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern, was sie gelernt
hat. „Meine Familie kommt dann immer“, erzählt Lukas stolz. Für Michael sind diese
Veranstaltungen wichtiger als Fußballspiele, da sie etwas ganz Besonderes sind. Dafür üben
die Schüler auch freiwillig zu Hause. Ab der siebten Klasse haben sie normalen
Musikunterricht. Die meisten wollen darum in einer privaten Musikschule weitermachen.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
Ende Teil 3
Teil 4
Ich kam gerade aus England nach Hause, wo ich ein halbes Schuljahr auf einer Privatschule
war. Ich hatte eigentlich vor, wieder die Schule in Deutschland zu besuchen. Doch eine
Woche bevor die Schule anfangen sollte, hatte ich im Internet etwas Interessantes gefunden:
Eine Organisation bietet einen Schüleraustausch mit Australien an.
Meine Mutter rief die Organisation noch am selben Tag an, um weitere Informationen zu
bekommen. Dabei sagte man ihr, dass das Schuljahr in Australien vor ungefähr einer Woche
begonnen hatte. Gemeinsam beschlossen wir, dass ich sofort nach Australien fliegen darf.
Jetzt musste alles sehr schnell gehen, damit ich nicht zu viel vom Schuljahr verpassen würde.
Der Flug war lang, aber ich war so aufgeregt, dass ich kaum schlafen konnte. Nach insgesamt
21 Stunden Flug bin ich endlich in Australien angekommen. Eine Mitarbeiterin der Schule hat
mich am Flughafen abgeholt und mich zu meinem Zimmer im Internat gebracht. Es war noch
Vormittag und alle Schüler waren in der Schule, also hatte ich ein wenig Zeit, meine Sachen
auszupacken. Am Nachmittag kamen dann alle meine zukünftigen Mitschüler von der Schule
zurück, und ich lernte neue Freunde kennen.
Der Stundenplan in der Schule ist ganz anders, als ich ihn von zuhause kenne. Die Schule
fängt erst um 8.30 Uhr an, so dass wir genug Zeit haben, vorher noch gemeinsam zu
frühstücken. Das ist toll! Am Mittwoch endet die Schule etwas früher, denn an diesem Tag
ist Basketballtraining. An der Schule gibt es eine sehr lange Liste, aus der man sich seine
Aktivitäten für die Freizeit selbst zusammenstellen kann. Für jeden ist etwas dabei!
Zurzeit sind wir 43 Schüler aus ganz verschiedenen Ländern. Es ist nicht immer so einfach,
mit vielen verschiedenen Kulturen zusammenzuleben, aber es macht auch viel Spaß und man
kann Vieles lernen. Bis jetzt hat sich die Zeit für mich in Australien wirklich gelohnt. Mein
Englisch hat sich sehr verbessert und ich habe neue Erfahrungen gemacht und neue Kulturen
kennen gelernt.
Aufgaben 15–20
19 Einmal in der Woche ist die Schule früher zu Ende, weil die Schüler
A Freizeit haben.
B Hausaufgaben machen.
C Sport treiben.
A interessant.
B schwierig.
C sehr einfach.
Ende Teil 4
Teil 5
Aufgaben 21–24
Zum zweiten Mal hat „Bekik“, ein Verein für Kinder- und Jugendarbeit,
ein Filmprojekt durchgeführt. Das Projekt fand in den letzten Herbstferien
statt. 13 Jugendliche verschiedener Nationen im Alter von 14 bis 18
22 Jahren haben die Dialoge für den Film geschrieben und auch selbst
gefilmt und selbst gespielt. Jetzt wurde ihr Filmprojekt im Jugendheim
vorgestellt. Die Jugendlichen bekamen zum Schluss eine DVD mit ihrem
Film und das Publikum klatschte lange.
Wenn die Disco richtig voll ist und die Stimmung auf der Party immer
besser wird, dann liegt das vor allem an Dominik. Der 17-Jährige feiert
aber nicht selber, sondern er muss arbeiten – als DJ. Vor ein paar Jahren
23 noch war für Dominik die Arbeit als DJ nur ein Hobby. Inzwischen kann
Dominik damit sogar Geld verdienen. „Für Musik habe ich mich schon
immer interessiert“, erzählt er. „Es macht einfach Spaß, wenn ich sehe,
wie die Gäste zu meiner Musik tanzen.“
In ihrer Schule hat Ariane früher oft viele Späße gemacht. Sie war ein
typischer Klassenclown. Der Direktor sagte beim Abitur zu Ariane: „Du
musst ins Fernsehen.“ Das fand Ariane dann auch und hat ihren Traum
24 wahr gemacht: Heute ist sie 20 Jahre alt und moderiert einmal pro Woche
ihre eigene Sendung bei einem Fernsehsender. Was sie in ein paar Jahren
machen will, weiß Ariane noch nicht: „Wer weiß? Vielleicht werde ich
Schauspielerin. Wenn nicht, dann studiere ich“.
Überschriften A–H
Ende Teil 5
Name Vorname
Teil 1
A B C D E F G H
1
2
3
4
5
Teil 2: Wer macht mit?
A B C D E F G H
6
7
8
9
Teil 1
A B C D E F G H
1
2
3
4
5
Teil 2: Wer macht mit?
A B C D E F G H
6
7
8
9
richtig falsch A B C
10 15
11 16
12 17
13 18
14 19
20
Teil 5: Welche Überschrift passt?
A B C D E F G H
21
22
23
24
DSD I
Modellsatz 3
Hörverstehen
Hörtexte
Teil 1
Junge A: Oh, hier gibt’s aber viele - und einer schöner als der andere.
Junge B: Mhm, jaa…
Junge A: Guck mal, wie findest du den roten da?
Junge B: Ja, schön, aber der sieht so schwer aus
Junge A: Aber ich muss ihn doch nicht tragen, der hat Rollen. Und der ist groß genug für
meine Wanderschuhe…
Junge B: ... und deine dicke Jacke.
Junge A: Ok, den nehmen wir. Ich freu mich schon aufs Packen.
Junge B: Wie lange ist eigentlich dein Urlaub?
Szene 2
Junge A: He, Tim, nimm mal die Tüte, ich will meine Karte in die Tasche tun.
Junge B: Sag mal, hast du seit Tagen nix mehr zu Essen gekriegt?
Junge A: Wieso? Hab’ doch extra ne kleine Tüte genommen. Mhm...Wann fängt ’n der
Film endlich an?
Junge B: Erstmal kommt ja sowieso Werbung.
Junge A: Dann geh ich noch mal raus und hol mir noch ´nen Apfelsaft. Soll ich noch was
mitbringen?
Junge B: Nee, danke.
Szene 3
Szene 4
Szene 5
Mädchen A: He, wie wär’s denn damit? Das könnten wir Maren mitbringen
Mädchen B: Meinst du, das wär’ das Richtige für sie?
Mädchen A: Auf jeden Fall, das gefällt ihr total gut. Das wollte sie letzte Woche schon kaufen.
Mädchen B: Prima, dann lass und das doch nehmen. Blau ist eine gute Farbe für sie.
Mädchen A: Ja, aber wie ist das mit der Größe? Passt das?
Mädchen B: Du, Maren ist genau so groß wie ich.
Ende Teil 1
Teil 2
Aufgabe 6
Ich bitte um Aufmerksamkeit für eine Durchsage: In der Aula liegt im Augenblick sehr
viel Papier und Müll herum. Die Schüler der Klasse 10a, die in der letzten Stunde in der
Aula waren, räumen bitte in der nächsten Pause dort wieder auf. Bitte achtet darauf, dass
ihr die Aula immer ordentlich hinterlasst. Danke, Ende der Durchsage.
Aufgabe 7
Ich bitte um Aufmerksamkeit für eine Durchsage. An alle Basketballspieler: Unser Bas-
ketball-Trainer, Herr Ludwig, hat sich vor drei Tagen das Bein gebrochen und liegt jetzt
im Krankenhaus. Deshalb fällt das Basketballtraining am Freitag leider aus. Also lasst Eu-
re Sportsachen bitte zu Hause. Danke, Ende der Durchsage.
Aufgabe 8
Ich bitte um Aufmerksamkeit für eine Durchsage: Der Fahrradkeller ist wieder offen! Ab
Montag dürfen die Fahrräder nicht mehr auf dem Schulhof stehen. Sie stören dort. Ich
wiederhole: Ab Montag müssen die Fahrräder in den Keller. Fahrräder, die dann immer
noch im Schulhof stehen, werden vom Hausmeister weggebracht. Danke, Ende der Durch-
sage.
Aufgabe 9
Ich bitte um Aufmerksamkeit für eine Durchsage: Alle Schülerinnen und Schüler, die an
unserem Sportfest teilnehmen wollen, müssen sich anmelden. Das könnt ihr noch bis Ende
dieser Woche im Sekretariat tun. Bei gutem Wetter findet das Fest nächste Woche im
Stadtpark statt. Am Mittwochnachmittag bietet Herr Barth zur Vorbereitung ein Training
an. Danke, Ende der Durchsage.
Ende Teil 2
Teil 3
Wolfgang: Seit dem 13. November 1995 machen wir das Radioprogramm in den zwei
großen Pausen pro Tag. Die Idee hatten wir zu Beginn des Jahres 1995.
Wolfgang: Wir spielen in den beiden großen Pausen zehn bis fünfzehn Minuten Musik.
Unsere Lehrer wünschen sich mehr Klassik, aber wir spielen nur Musik von heute, also
Hits von A bis Z.
Wolfgang: Wir würden in den Pausen auch gerne Nachrichten bringen oder Schülern und
Lehrern zum Geburtstag gratulieren, doch das ist technisch nicht möglich.
Wolfgang: Bei uns machen nur Schüler mit. Ein Lehrer hatte die Idee für das Schülerra-
dio, aber jetzt ist dieser Lehrer nicht mehr an der Schule.
Wolfgang: Nein. Die Schulradio-AG macht auch bei der Produktion eines Schülermaga-
zins mit. Die Sendung kann man freitags in Frankfurt hören. Da gibt es Nachrichten, Ver-
anstaltungstipps, Berichte und Interviews zum Thema Schule.
Wolfgang: Wir haben schon seit 1996 eine Internetseite. Im Herbst 2001 haben wir das
Angebot komplett überarbeitet. Wir informieren auf dieser Seite über unser Team, über die
technische Seite von unserer Arbeit. Außerdem kann man dort nachlesen, was wir schon
alles gemacht haben.
Wolfgang: Damit wir wissen, wie die Profis Radio machen, besuchen wir ab und zu ande-
re Radiosender. Und manchmal machen wir Musik bei Partys oder Festen an der Schule.
Wolfgang: Wir besitzen das kleinste Studio der Welt, wir haben nur CD-Player, Verstär-
ker und Mischpult. Diese Geräte stehen in einem Schrank, denn wir haben keinen Raum.
Wolfgang: Die Schüler sind eigentlich sehr zufrieden mit unserem Sender. Der Musikstil
gefällt nicht immer allen - aber das ist auch nicht möglich. Viele Lehrer finden es toll, dass
wir für das Schulradio arbeiten. Aber es gibt auch Gegner. Sie wollen, dass wir mit dem
Radio aufhören. Die meisten Besucher der Schule sind sehr überrascht, dass unsere Schule
überhaupt ein Schülerradio hat.
Interviewerin: Was macht ihr sonst noch alles?
Wolfgang: Bei Demonstrationen machen wir zum Beispiel die Musik, bei Schuldiscos
machen wir gute Musik zum Tanzen. Bei der letzten Projektwoche gab es sechs Stunden
Schülerradio am Stück, davon eine Stunde live in ganz Frankfurt.
Wolfgang: Der größte Wunsch der AG ist folgender: Wir brauchen unbedingt mehr Geld
für neue Geräte und einen eigenen Raum.
Ende Teil 3
Teil 4
Ende August ging’s los. Beim Abschied von meiner Familie haben wir alle geweint. Nach
etwa zwölf Stunden kam ich dann endlich im Norden Mexikos in Monterrey an. Ich wuss-
te überhaupt nicht, was mich erwarten würde. Ich wusste nur, dass meine Gasteltern drei
Kinder haben.
Zuerst war alles neu für mich. Ich hab’ vor lauter Aufregung erst mal nichts verstanden
und konnte auch kaum was essen. Das hat sich aber schnell geändert. Ich bin in die Schule
gegangen und habe dann ‚ne Menge Leute kennen gelernt. Dadurch haben sich meine
Sprachkenntnisse sehr schnell verbessert.
In den ersten Wochen hatte ich aber trotzdem Heimweh. Ich habe meine Familie und
Deutschland sehr vermisst. Das Leben ist einfach ganz anders als bei uns in Deutschland –
die Gerüche, die Geräusche, das Essen, ganz einfach die mexikanische Kultur. Meine
Gastschwester hat mir aber sehr geholfen und sie wurde nach kurzer Zeit zu meiner besten
Freundin. Mit ihr zusammen habe ich mich bald an meine neue Umgebung gewöhnt.
Ich habe mich wirklich wie zu Hause gefühlt – vor allem kurz nach Weihnachten. Da ha-
ben wir alle zusammen meinen 17. Geburtstag gefeiert. Ab dann habe ich angefangen, die
Zeit richtig zu genießen und die Monate sind nur so vorbei geflogen.
Ich habe gemerkt, dass ich mich verändert hatte. Ich wurde viel offener, selbstsicherer und
lernte mich wie eine richtige Mexikanerin zu verhalten. Ich fühlte mich wie eine von
ihnen.
Ostern fuhr meine ganze Gastfamilie mit mir nach Mazatlan. Das ist eine wunderschöne
Stadt, die direkt am Meer liegt. Dort waren wir den ganzen Tag am Strand. Ich bin richtig
braun geworden!
Einige Wochen danach fingen schon die Ferien an, und ab dann ging alles ganz schnell.
An meinem letzten Abend in Mexiko waren wir sehr traurig und weinten. Keiner von uns
konnte schlafen … Am Flughafen war es dann noch schlimmer, weil wir ja wussten, dass
dies nun der Abschied war.
Als ich im Flugzeug saß, wollte ich am liebsten sofort wieder aussteigen. Ich wollte zurück
zu meiner Gastschwester, zu den neuen Freunden und… ja, ich hatte einfach Heimweh
nach Mexiko. Ich hab’ mich aber auch auf meine Eltern und Schulfreunde in Deutschland
gefreut. Alles in allem war es vielleicht das beste Jahr meines Lebens – bis jetzt jedenfalls.
Ich habe so viele Dinge gelernt! Vor allem habe ich gelernt, dass man Probleme besser lö-
sen kann, wenn man offen ist und keine Angst vor neuen Erfahrungen hat. Es ist nicht
immer einfach, aber es ist zu schaffen – und es lohnt sich!
Ende Teil 4
DSD I Modellsatz 3, HV Hörtexte, Seite 7 von 8
Deutsches Sprachdiplom der KMK
DSD I
Hörverstehen
Hörtexte
– NUR FÜR DIE LEHRKRAFT –
Teil 5
Nummer 0
… mit dem Leben vor 2000 Jahren beschäftigt. Wir haben Modelle gebaut und das Leben
in dieser Zeit nachgespielt. Außerdem haben wir verschiedene alte Dörfer und ein Muse-
um besucht. Das war sehr interessant, aber wir sind doch alle froh, dass wir heute leben
und nicht vor 2000 Jahren.
Nummer 21
…mit frischen und natürlichen Lebensmitteln. Das war richtig lecker! Wir haben verschie-
denes Obst kennen gelernt und sogar selbst Nudeln gemacht. Kochen ist jedenfalls nicht
nur etwas für Mädchen: Auch den Jungen hat es viel Spaß gemacht.
Nummer 22
… die Wege sauber machen und die Blumen gießen. Wir haben auch Obst, Gemüse und
ein paar andere Sachen gepflanzt wie Tomaten und Salat. Wir hoffen, dass den Besuchern
der neue Garten hinter unserer Sporthalle gefällt.
Nummer 23
…während der Projektwoche haben wir den alten Pausenraum schöner gemacht. Wir ha-
ben die alten Sofas und Stühle rausgeworfen und neue Teppiche gekauft. Dann haben wir
die Wände weiß gestrichen und ein paar Bilder an die Wände gehängt. Der Raum ist rich-
tig schön geworden und gefällt hoffentlich allen Schülern gut.
Nummer 24
…Texte verfassen macht Spaß – und kann Erholung sein. Wir haben verschiedene Techni-
ken ausprobiert, wie sie die professionellen Schriftsteller nutzen. Wir haben uns auch Zeit
für längere Erzählungen genommen. Am Ende ist ein Leseheft mit unseren selbst ge-
schriebenen Geschichten entstanden…
Ende Teil 5
DSD I
Modellsatz 3
Hörverstehen
Aufgaben
Hörverstehen
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und
Pausen sind auf der CD enthalten. In den Pausen sollst du die Aufgaben lösen. Notiere
deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10
Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Welches Bild passt? Kreuze beim Hören zu jeder Szene das richtige Bild
(A oder B oder C) an.
Szene 1
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 2
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 3
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 4
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 5
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Ende Teil 1
Teil 2
Aufgaben 6–9
6 In der Aula
7 Der Basketballkurs
A am Mittwochnachmittag.
B am Wochenende.
C in der nächsten Woche.
Ende Teil 2
Teil 3
Lies zuerst die Sätze 10–14. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Das Programm des Schülerradios läuft den ganzen Vormittag.
Ende Teil 3
Teil 4
Ein Jahr in Mexiko
Du hörst eine Reportage im Schülerradio. Kristina berichtet über ihren Aufenthalt in
Mexiko.
Lies zuerst die Aufgaben 15–20. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 15–20
Ende Teil 4
Teil 5
Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Aktivitäten (A–H). Du hast dafür 30
Sekunden Zeit.
Ende Teil 5
Name Vorname
Wenn du eine Markierung korrigieren möchtest, fülle das falsch markierte Feld ganz aus:
und markiere anschließend das richtige Feld so:
Teil 1: Ein Nachmittag in der Stadt Teil 2: Durchsagen in der Schule
A B C A B C
1 6
2 7
3 8
4 9
5
A B C D E F G H
21
22
23
24
A B C D E F G H
21
22
23
24
DSD I
Modellsatz 3
Schriftliche Kommunikation
Aufgabe
Zu-spät-Kommen
In einem Internetforum gibt es eine Diskussion zum Thema „Zu-spät-Kommen“. Du findest
hier dazu folgende Aussagen:
Kathrin: Ich finde es total blöd, zu spät zu Raphael: Ich verpasse oft den
kommen. Daher bin ich selbst immer sehr Bus, weil ich zu spät an der
pünktlich und ich finde, dass auch andere Haltestelle bin. Dann komme
pünktlich sein sollen. Dann muss niemand ich zu spät zur Schule und
warten. meine Klassenlehrerin
informiert meine Eltern. Das
ist total peinlich!
Christoph: Früher bin ich oft zu Ines: Ich bin eigentlich immer
spät gekommen. Meine Freunde zu spät, aber meine Freunde
haben sich damals darüber auch. Deswegen ist das nicht so
geärgert. Heute bin ich schlimm. Meine Eltern aber
meistens pünktlich und wenn mögen es überhaupt nicht und
nicht, dann schreibe ich eine ärgern sich darüber.
kurze Nachricht.
• Gib alle vier Aussagen aus dem Internetforum mit eigenen Worten wieder.