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KTM SXF 2014

Die Bedienungsanleitung für die KTM Motorräder 450 SX-F und 450 XC-F bietet wichtige Informationen zur Inbetriebnahme, Sicherheitshinweise und Wartung. Sie enthält auch ein detailliertes Inhaltsverzeichnis mit Anleitungen zu verschiedenen Aspekten des Motorrads, einschließlich Bedienung, Servicearbeiten und Pflege. KTM weist darauf hin, dass technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung möglich sind und übernimmt keine Haftung für Abweichungen oder Druckfehler.

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Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
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KTM SXF 2014

Die Bedienungsanleitung für die KTM Motorräder 450 SX-F und 450 XC-F bietet wichtige Informationen zur Inbetriebnahme, Sicherheitshinweise und Wartung. Sie enthält auch ein detailliertes Inhaltsverzeichnis mit Anleitungen zu verschiedenen Aspekten des Motorrads, einschließlich Bedienung, Servicearbeiten und Pflege. KTM weist darauf hin, dass technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung möglich sind und übernimmt keine Haftung für Abweichungen oder Druckfehler.

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BEDIENUNGSANLEITUNG 2014

450 SX‑F EU
450 SX‑F USA
450 SX‑F FACTORY EDITION USA
450 XC‑F USA
Art.-Nr. 3213090de
LIEBER KTM KUNDE 1

Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen
LIEBER KTM KUNDE

sportlichen Motorrades, das Ihnen bestimmt viel Freude bereiten wird, wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!

Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.


Fahrgestellnummer ( S. 12) Händlerstempel

Motornummer ( S. 12)

Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die
sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.

Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM-Sportmotorcycle AG behält sich insbesondere das Recht vor, technische Anga-
ben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vor-
herige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen
sowie die Fertigung eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefer-
möglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle ent-
halten zum Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.

© 2013 KTM-Sportmotorcycle AG, Mattighofen Österreich


Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.

ISO 9001(12 100 6061)


Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die
zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service

KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen, Österreich
INHALTSVERZEICHNIS 2

7.6Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und


INHALTSVERZEICHNIS

1 DARSTELLUNGSMITTEL .............................................. 5
1.1 Verwendete Symbole ......................................... 5 schlammiger Strecke ....................................... 22
1.2 Benutzte Formatierungen................................... 5 7.7 Vorbereitungen für Fahrten bei hoher
2 SICHERHEITSHINWEISE.............................................. 6 Temperatur und langsamer Fahrt ...................... 22
2.1 Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer 7.8 Vorbereitungen für Fahrten bei niedriger
Gebrauch ......................................................... 6 Temperatur oder bei Schnee ............................ 22
2.2 Sicherheitshinweise .......................................... 6 8 FAHRANLEITUNG...................................................... 23
2.3 Gefahrengrade und Symbole .............................. 6 8.1 Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder
Inbetriebnahme .............................................. 23
2.4 Warnung vor Manipulationen .............................. 6
8.2 Startvorgang ................................................... 23
2.5 Sicherer Betrieb................................................ 7
8.3 Anfahren ........................................................ 24
2.6 Schutzkleidung................................................. 7
8.4 Schalten, Fahren ............................................ 24
2.7 Arbeitsregeln .................................................... 7
8.5 Abbremsen..................................................... 24
2.8 Umwelt ............................................................ 7
8.6 Anhalten, Parken ............................................ 25
2.9 Bedienungsanleitung......................................... 8
8.7 Transport ....................................................... 25
3 WICHTIGE HINWEISE .................................................. 9
8.8 Kraftstoff tanken............................................. 25
3.1 Garantie, Gewährleistung ................................... 9
9 SERVICEPLAN ........................................................... 27
3.2 Betriebsstoffe, Hilfsstoffe .................................. 9
9.1 Serviceplan .................................................... 27
3.3 Ersatzteile, Zubehör .......................................... 9
9.2 Servicearbeiten (als Zusatzauftrag) ................... 28
3.4 Service ............................................................ 9
10 FAHRWERK ABSTIMMEN........................................... 29
3.5 Abbildungen..................................................... 9
10.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht
3.6 Kundendienst ................................................... 9
kontrollieren ................................................... 29
4 FAHRZEUGANSICHT.................................................. 10
10.2 Druckstufendämpfung Federbein ...................... 29
4.1 Fahrzeugansicht vorne links
10.3 Druckstufendämpfung Low Speed des
(Symboldarstellung) ........................................ 10
Federbeins einstellen ...................................... 29
4.2 Fahrzeugansicht hinten rechts
10.4 Druckstufendämpfung High Speed des
(Symboldarstellung) ........................................ 11
Federbeins einstellen ...................................... 30
5 SERIENNUMMERN.................................................... 12
10.5 Zugstufendämpfung des Federbeins
5.1 Fahrgestellnummer ......................................... 12 einstellen ....................................................... 31
5.2 Typenschild.................................................... 12 10.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln ..................... 32
5.3 Motornummer................................................. 12 10.7 Statischen Durchhang des Federbeins
5.4 Gabelartikelnummer ........................................ 12 kontrollieren ................................................... 32
5.5 Federbeinartikelnummer .................................. 12 10.8 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren..... 32
6 BEDIENELEMENTE.................................................... 13 10.9 Federvorspannung des Federbeins
6.1 Kupplungshebel.............................................. 13 einstellen ..................................................
x 33
6.2 Handbremshebel............................................. 13 10.10 Fahrtdurchhang einstellen ...........................
x 33
6.3 Gasdrehgriff ................................................... 13 10.11 Grundeinstellung der Gabel kontrollieren........... 34
6.4 Kurzschlusstaster............................................ 13 10.12 Druckstufendämpfung der Gabel einstellen........ 34
6.5 E-Starterknopf ................................................ 13 10.13 Zugstufendämpfung der Gabel einstellen........... 36
6.6 Map‑Select Schalter für die Grundeinstellung 10.14 Lenkerposition ................................................ 37
(SX‑F Factory Edition) ..................................... 14 10.15 Lenkerposition einstellen x............................ 37
6.7 Map‑Select Schalter für den Fahrbetrieb (SX‑F 10.16 Factory Start aktivieren (SX‑F Factory Edition) ... 37
Factory Edition) .............................................. 14 11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL ............................ 38
6.8 Kontrolllampenübersicht.................................. 14 11.1 Motorrad mit Hubständer aufheben .................. 38
6.9 Tankverschluss öffnen ..................................... 14 11.2 Motorrad vom Hubständer nehmen ................... 38
6.10 Tankverschluss schließen................................. 15 11.3 Gabelbeine entlüften ....................................... 38
6.11 Factory Start (SX‑F Factory Edition) .................. 16 11.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen ....... 39
6.12 Kaltstartknopf................................................. 16 11.5 Gabelschutz lösen (SX‑F EU, SX‑F USA,
6.13 Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ................... 17 XC‑F) ............................................................. 39
6.14 Schalthebel .................................................... 17 11.6 Gabelschutz positionieren (SX‑F EU,
6.15 Fußbremshebel............................................... 18 SX‑F USA, XC‑F) ............................................. 39
6.16 Seitenständer (XC‑F) ....................................... 18 11.7 Gabelbeine ausbauen .................................
x 40
6.17 Plug-in-Ständer (alle SX‑F Modelle) .................. 18 11.8 Gabelbeine einbauen ..................................
x 40
6.18 Betriebsstundenzähler (SX‑F Factory Edition) .... 18 11.9 Gabelschutz ausbauen x(SX‑F EU,
7 INBETRIEBNAHME.................................................... 19 SX‑F USA, XC‑F) ............................................. 41
7.1 Hinweise zur ersten Inbetriebnahme ................. 19 11.10 Gabelschutz einbauen x(SX‑F EU, SX‑F USA,
7.2 Motor einfahren .............................................. 20 XC‑F) ............................................................. 41
7.3 Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen 11.11 Gabelschutz ausbauen x(SX‑F Factory
vorbereiten ..................................................... 20 Edition).......................................................... 41
7.4 Vorbereitungen für Fahrten im trockenen 11.12 Gabelschutz einbauen x(SX‑F Factory
Sand.............................................................. 21 Edition).......................................................... 42
7.5 Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand....... 21 11.13 Untere Gabelbrücke ausbauen x ..................... 42
11.14 Untere Gabelbrücke einbauen x ..................... 43
INHALTSVERZEICHNIS 3

11.15
Steuerkopflagerspiel kontrollieren ..................... 44 12.13 Bremsbeläge der Hinterradbremse
11.16
Steuerkopflagerspiel einstellen x.................... 45 wechseln ...................................................
x 69
11.17
Steuerkopflager schmieren ..........................
x 45 13 RÄDER, REIFEN ........................................................ 71
11.18
Startnummerntafel ausbauen ........................... 46 13.1 Vorderrad ausbauen x .................................... 71
11.19
Startnummerntafel einbauen............................ 46 13.2 Vorderrad einbauen x .................................... 71
11.20
Kotflügel vorne ausbauen................................. 46 13.3 Hinterrad ausbauen x .................................... 72
11.21
Kotflügel vorne einbauen ................................. 47 13.4 Hinterrad einbauen x .................................... 73
11.22
Federbein ausbauen ...................................
x 47 13.5 Reifenzustand kontrollieren.............................. 73
11.23
Federbein einbauen ....................................
x 48 13.6 Reifenluftdruck kontrollieren............................ 74
11.24
Sitzbank abnehmen......................................... 49 13.7 Speichenspannung kontrollieren ....................... 74
11.25
Sitzbank montieren ......................................... 49 14 ELEKTRIK ................................................................. 76
11.26
Luftfilterkastendeckel ausbauen ....................... 49 14.1 Batterie ausbauen x ...................................... 76
11.27
Luftfilterkastendeckel einbauen........................ 49 14.2 Batterie einbauen .......................................
x 76
11.28
Luftfilter ausbauen .....................................
x 50 14.3 Batterie laden x............................................ 77
11.29
Luftfilter einbauen .....................................
x 50 14.4 Hauptsicherung wechseln ................................ 78
11.30
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen x .......... 51 15 KÜHLSYSTEM ........................................................... 79
11.31
Luftfilterkastendeckel sichern x..................... 51 15.1 Kühlsystem .................................................... 79
11.32
Luftfilterkasten abdichten ...........................
x 51 15.2 Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand
11.33
Enddämpfer ausbauen..................................... 52 kontrollieren ................................................... 79
11.34
Enddämpfer einbauen ..................................... 52 15.3 Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ................... 79
11.35
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers 15.4 Kühlflüssigkeit ablassen x ............................. 80
wechseln ...................................................
x 52 15.5 Kühlflüssigkeit einfüllen x ............................. 81
11.36 Kraftstofftank ausbauen ..............................
x 53 16 MOTOR ABSTIMMEN ................................................. 82
11.37 Kraftstofftank einbauen ..............................
x 55 16.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren ...................... 82
11.38 Kettenverschmutzung kontrollieren ................... 56 16.2 Gasbowdenzugspiel einstellen x ..................... 82
11.39 Kette reinigen................................................. 56 16.3 Leerlaufdrehzahl einstellen x ......................... 83
11.40 Kettenspannung kontrollieren........................... 56 16.4 Grundstellung des Schalthebels kontrollieren..... 83
11.41 Kettenspannung einstellen............................... 57 16.5 Grundstellung des Schalthebels einstellen x .... 83
11.42 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und 17 SERVICEARBEITEN MOTOR ....................................... 84
Kettenführung kontrollieren ............................. 58 17.1 Kraftstoffsieb wechseln ...............................
x 84
11.43 Rahmen kontrollieren .................................
x 59 17.2 Motorölstand kontrollieren ............................... 84
11.44 Schwingarm kontrollieren ............................
x 60 17.3 Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe
11.45 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren ............... 60 reinigen .....................................................
x 85
11.46 Griffgummi kontrollieren.................................. 60 17.4 Motoröl nachfüllen .......................................... 87
11.47 Griffgummi zusätzlich sichern .......................... 61 18 REINIGUNG, PFLEGE................................................. 88
11.48 Grundstellung des Kupplungshebels 18.1 Motorrad reinigen............................................ 88
einstellen ....................................................... 61 19 LAGERUNG ............................................................... 89
11.49 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung 19.1 Lagerung........................................................ 89
kontrollieren/berichtigen .................................. 61 19.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung................... 89
11.50 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung 20 FEHLERSUCHE ......................................................... 90
wechseln ...................................................
x 61 21 BLINKCODE .............................................................. 92
12 BREMSANLAGE......................................................... 63 22 TECHNISCHE DATEN................................................. 93
12.1 Leerweg am Handbremshebel kontrollieren........ 63 22.1 Motor............................................................. 93
12.2 Grundstellung des Handbremshebels 22.2 Anzugsdrehmomente Motor.............................. 94
einstellen ....................................................... 63
22.3 Füllmengen .................................................... 95
12.3 Bremsscheiben kontrollieren ............................ 63
22.3.1 Motoröl ...................................................... 95
12.4 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse
22.3.2 Kühlflüssigkeit ........................................... 95
kontrollieren ................................................... 64
22.3.3 Kraftstoff ................................................... 95
12.5 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse
22.4 Fahrgestell ..................................................... 95
nachfüllen .................................................
x 64
22.5 Elektrik .......................................................... 96
12.6 Bremsbeläge der Vorderradbremse
kontrollieren ................................................... 65 22.6 Reifen............................................................ 96
12.7 Bremsbeläge der Vorderradbremse 22.7 Gabel............................................................. 96
wechseln ...................................................
x 65 22.7.1 SX‑F EU..................................................... 96
12.8 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren .......... 67 22.7.2 SX‑F USA................................................... 97
12.9 Grundstellung des Fußbremshebels 22.7.3 SX‑F Factory Edition ................................... 97
einstellen ..................................................
x 67 22.7.4 XC‑F .......................................................... 97
12.10 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse 22.8 Federbein....................................................... 98
kontrollieren ................................................... 68 22.8.1 SX‑F EU..................................................... 98
12.11 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse 22.8.2 SX‑F USA................................................... 98
nachfüllen .................................................
x 68 22.8.3 SX‑F Factory Edition ................................... 99
12.12 Bremsbeläge der Hinterradbremse 22.8.4 XC‑F .......................................................... 99
kontrollieren ................................................... 69
INHALTSVERZEICHNIS 4

22.9 Anzugsdrehmomente Fahrgestell .................... 100


23 BETRIEBSSTOFFE ................................................... 102
24 HILFSSTOFFE ......................................................... 104
25 NORMEN ................................................................ 106
INDEXVERZEICHNIS ....................................................... 107
1 DARSTELLUNGSMITTEL 5

1.1 Verwendete Symbole


Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).

Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).

Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständ-
nis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug
optimal betreut.

Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).

1.2 Benutzte Formatierungen


Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname Kennzeichnet einen Eigennamen.

Name® Kennzeichnet einen geschützten Namen.

Marke™ Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.


2 SICHERHEITSHINWEISE 6

2.1 Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch


KTM-Sportmotorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz
standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen
Motorsportverbände.

Info
Das Motorrad ist nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, zu betreiben.

2.2 Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem Fahrzeug sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen Sie deshalb diese Anleitung auf-
merksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.

Info
Am Fahrzeug sind an gut sichtbaren Stellen verschiedene Hinweis-/Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine
Hinweis-/Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb
verletzen.

2.3 Gefahrengrade und Symbole

Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn
nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden
Vorkehrungen getroffen werden.

Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.

Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.

Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

2.4 Warnung vor Manipulationen


Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das Herstellen der ent-
sprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:

1 Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile eines Neufahrzeugs vor
dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als zur
Wartung, Reparatur oder zum Austausch sowie
2 Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer Kraft gesetzt wurde.

Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:

1 Entfernen oder Durchbohren von Enddämpfer, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die Abgase leiten.
2 Entfernen oder Durchbohren von Teilen des Ansaugsystems.
3 Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4 Ersetzen beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Ansaugsystems durch vom Hersteller nicht
zugelassene Teile.
2 SICHERHEITSHINWEISE 7

2.5 Sicherer Betrieb

Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
– Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsun-
tüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder
laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.

Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
– Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an
diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.

Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits− und umweltbewusst betreiben.
Das Fahrzeug ist nur von eingewiesen Personen zu verwenden.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt beseitigen lassen.
Am Fahrzeug angebrauchte Hinweis-/Warnhinweisaufkleber beachten.

2.6 Schutzkleidung

Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
– Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KTM das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.

2.7 Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber unter der angegebe-
nen Nummer in Klammern bestellt werden. Bsp.: Lagerauszieher (15112017000)
Beim Zusammenbau müssen nicht wiederverwendbare Teile (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen, Dichtringe,
O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche) durch neue Teile ersetzt werden.
Für einige Schraubfälle ist ein Schraubensicherungsmittel (z. B. Loctite®) erforderlich. Es müssen die spezifischen Hinweise des Her-
stellers bei der Verwendung eingehalten werden.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, sind zu reinigen und auf Beschädigung bzw. Verschleiß zu kontrollieren.
Beschädigte bzw. verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss der Reparatur oder eines Service ist die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherzustellen.

2.8 Umwelt
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen müssen. Um die
Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie
Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen Gesetze und Richtlinien
des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche Regelung zur Ent-
sorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter KTM‑Händler hilft Ihnen gerne.
2 SICHERHEITSHINWEISE 8

2.9 Bedienungsanleitung
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsan-
leitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen die Bedienung, Handhabung und Wartung erleichtern werden. Nur so erfah-
ren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an einen autorisierten
KTM‑Händler.
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen Eigentümer übergeben
werden.
3 WICHTIGE HINWEISE 9

3.1 Garantie, Gewährleistung


Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt und im
Service & Garantieheft als auch im KTM dealer.net bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden
und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt wer-
den.
Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem Service & Garantie-
heft.

3.2 Betriebsstoffe, Hilfsstoffe

Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.

Es sind die in der Bedienungsanleitung genannten Betriebs- und Hilfsstoffe (z. B. Kraft- und Schmierstoffe) gemäß Spezifikation zu
verwenden.

3.3 Ersatzteile, Zubehör


Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben und/oder empfohlen sind
und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden über-
nimmt KTM keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr autorisierter
KTM‑Händler berät Sie gerne.

Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com

3.4 Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung der in der Bedie-
nungsanleitung genannten Service­, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine falsche Fahrwerksabstimmung kann
Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu deutlich
erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kon-
trolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt wesentlich zur Erhö-
hung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.

3.5 Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.
Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für die jeweilige
Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.

3.6 Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu KTM steht Ihnen Ihr autorisierter KTM‑Händler gerne zur Verfügung.

Die Liste der autorisierten KTM‑Händler finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
4 FAHRZEUGANSICHT 10

4.1 Fahrzeugansicht vorne links (Symboldarstellung)

C00485-10

1 Kurzschlusstaster ( S. 13)
2 Kupplungshebel ( S. 13)
3 Tankverschluss
4 Luftfilterkastendeckel
5 Kaltstartknopf ( S. 16)
6 Schalthebel ( S. 17)
7 Kettenführung
4 FAHRZEUGANSICHT 11

4.2 Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)

C00486-10

1 E-Starterknopf ( S. 13)
2 Handbremshebel ( S. 13)
3 Schauglas Bremsflüssigkeit hinten
4 Federbeinartikelnummer ( S. 12)
5 Fußbremshebel ( S. 18)
6 Gabelartikelnummer ( S. 12)
5 SERIENNUMMERN 12

5.1 Fahrgestellnummer
Die Fahrgestellnummer 1 ist auf dem Steuerkopf rechts eingeprägt.

401945-10

5.2 Typenschild
Das Typenschild 1 ist auf dem Steuerkopf vorn angebracht.

401946-10

5.3 Motornummer
Die Motornummer 1 ist an der linken Motorseite unterhalb des Kettenritzels einge-
prägt.

401949-10

5.4 Gabelartikelnummer
Die Gabelartikelnummer 1 ist auf der Innenseite der Gabelfaust eingeprägt.

401947-10

5.5 Federbeinartikelnummer
Die Federbeinartikelnummer 1 ist am Federbeinoberteil über dem Einstellring zur
Motorseite hin eingeprägt.

1
0

401948-10
6 BEDIENELEMENTE 13

6.1 Kupplungshebel
Der Kupplungshebel 1ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.

C00214-10

6.2 Handbremshebel
Der Handbremshebel 1
befindet sich am Lenker rechts.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.

C00215-10

6.3 Gasdrehgriff
Der Gasdrehgriff 1 ist am Lenker rechts angebracht.

101760-10

6.4 Kurzschlusstaster
Der Kurzschlusstaster 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Kurzschlusstaster in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstrom-
kreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
• Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbro-
chen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.

C00393-10

6.5 E-Starterknopf
Der E-Starterknopf 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf in der Grundstellung
• E-Starterknopf gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.

C00453-10
6 BEDIENELEMENTE 14

6.6 Map‑Select Schalter für die Grundeinstellung (SX‑F Factory Edition)


Der Map‑Select Schalter für die Grundeinstellung 1 ist unter der Sitzbank
angebracht.
Mögliche Zustände
1 SOFT – Das Mapping mit reduzierter Spitzenleistung für bessere Fahr-
barkeit ist aktiviert.
2 ADVANCED – Das Mapping für Leistung mit sehr direktem Ansprechver-
halten ist aktiviert.
3 - 9, 0 STANDARD – Das Mapping für Leistung mit ausgeglichenem Ansprech-
101958-10 verhalten ist aktiviert.
Mit dem Map‑Select Schalter für die Grundeinstellung wird eine Vorauswahl für die
Motorcharakteristik getroffen.

6.7 Map‑Select Schalter für den Fahrbetrieb (SX‑F Factory Edition)


Der Map‑Select Schalter für den Fahrbetrieb 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
STANDARD – In dieser Stellung ist immer das STANDARD Mapping
aktiviert.
SOFT oder ADVANCED – In dieser Stellung ist jenes Mapping aktiviert,
das am Map‑Select Schalter für die Grundeinstellung eingestellt ist.

Mit dem Map‑Select Schalter für den Fahrbetrieb wird vom Lenker aus die
Motorcharakteristik verändert. Diese Änderung wird bei Leerlaufdrehzahl oder Neustart
101957-10
des Motors aktiviert.

6.8 Kontrolllampenübersicht
Mögliche Zustände
FI Warnlampe (MIL) leuchtet/blinkt orange – Die OBD
(On-Board-Diagnose) hat einen emissions- oder sicherheitskritischen
Fehler erkannt.
(XC‑F)
Kraftstoffpegelwarnlampe leuchtet orange – Kraftstoffpegel hat die
Reservemarke erreicht.

C00394-10

6.9 Tankverschluss öffnen

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
– Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
– Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstofftanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaminierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungs-
gemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
6 BEDIENELEMENTE 15

(alle SX‑F Modelle)


– Tankverschluss 1 gegen den Uhrzeigersinn drehen und nach oben abnehmen.

C00395-10

(XC‑F)
– Entriegelungsknopf 1
drücken, Tankverschluss gegen den Uhrzeigersinn dre-
hen und nach oben abnehmen.

C00396-10

6.10 Tankverschluss schließen


(alle SX‑F Modelle)
– Tankverschluss 1 aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der
Kraftstofftank fest verschlossen ist.

Info
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung 2 knickfrei verlegen.

C00397-10

(XC‑F)
– Tankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Entriegelungs-
knopf 1 einrastet.

Info
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung 2 knickfrei verlegen.

C00398-10
6 BEDIENELEMENTE 16

6.11 Factory Start (SX‑F Factory Edition)


Der Factory Start 1 ist am rechten Gabelschutz angebracht.
Mögliche Zustände
• A Factory Start deaktiviert – Die Gabel ist im normalen Betriebszustand.
• B Factory Start aktiviert – Die Gabel ist eingefedert und die Front des Motorra-
des ist abgesenkt.
Durch Aktivieren des Factory Start wird die Front des Motorrades abgesenkt, dadurch
hebt das Vorderrad beim Beschleunigen später vom Boden ab.
Beim ersten Einfedern löst sich der Einrastknopf des Factory Starts automatisch. Die
Gabel funktioniert ab diesem Zeitpunkt wie wenn der Factory Start deaktiviert oder
nicht verbaut wäre.

101959-10

6.12 Kaltstartknopf
Der Kaltstartknopf 1 ist am Drosselklappenkörper links angebracht.
Bei kaltem Motor und geringer Außentemperatur verlängert die Einspritzanlage die Ein-
spritzzeit. Um die erhöhte Kraftstoffmenge zu verbrennen wird dem Motor zusätzlich
Sauerstoff zugeführt, indem der Kaltstartknopf gezogen wird.
Mögliche Zustände
• Kaltstartknopf aktiviert – Kaltstartknopf ist bis zum Anschlag herausgezogen.
• Kaltstartknopf deaktiviert – Kaltstartknopf ist bis zum Anschlag hineingedrückt.

C00488-10
6 BEDIENELEMENTE 17

6.13 Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube
Die Leerlaufeinstellung am Drosselklappenkörper wirkt sich stark auf das Startverhal-
ten, einen stabilen Leerlauf und das Ansprechverhalten beim Gasgeben aus. Das heißt,
ein Motor mit korrekt eingestelltem Leerlauf lässt sich leichter starten als ein Motor mit
falsch eingestelltem Leerlauf.
Die Leerlaufdrehzahl wird mit der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube 1 eingestellt.
Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube im Uhrzeigersinn, erhöht die Leerlauf-
drehzahl.
Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube gegen den Uhrzeigersinn, senkt die
Leerlaufdrehzahl.

C00489-10

6.14 Schalthebel
Der Schalthebel 1 ist am Motor links montiert.

401950-10

(alle USA Modelle)


Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.

401950-13

(SX‑F EU)
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.

401950-14
6 BEDIENELEMENTE 18

6.15 Fußbremshebel
Der Fußbremshebel 1
befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.

601840-10

6.16 Seitenständer (XC‑F)


Der Seitenständer 1 befindet sich an der linken Fahrzeugseite.

C00491-10

Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.

Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer 1 hochgeklappt und mit dem
Gummiband 2 gesichert sein.

C00490-10

6.17 Plug-in-Ständer (alle SX‑F Modelle)


Die Aufnahme für den Plug-in-Ständer 1 ist die linke Seite der Steckachse.
Der Plug-in-Ständer dient zum Abstellen des Motorrades.

Info
Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.

B00283-10

6.18 Betriebsstundenzähler (SX‑F Factory Edition)


Der Betriebstundenzähler 1 ist unter der Sitzbank an der Batterie angebracht.
Er zeigt die Gesamtbetriebstunden des Motors an.
Der Betriebsstundenzähler beginnt zu zählen, wenn der Motor gestartet wird und er
stoppt, wenn der Motor abgestellt wird.

Info
Am Betriebsstundenzähler kann nichts gelöscht oder eingestellt werden.

101960-10
7 INBETRIEBNAHME 19

7.1 Hinweise zur ersten Inbetriebnahme

Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
– Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsun-
tüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
– Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Warnung
Sturzgefahr Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad.
– Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein, sonst könnte das Fahrzeug unkon-
trollierbar werden.
Warnung
Unfallgefahr Kritisches Fahrverhalten durch nicht angepasste Fahrweise.
– Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und Ihrem Fahrkönnen an.
Warnung
Unfallgefahr Unfallgefahr durch Mitnahme eines Beifahrers.
– Ihr Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Beifahrers ausgelegt. Nehmen Sie keinen Beifahrer mit.
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Wird der Fußbremshebel nicht freigegeben, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen. Die Hinterradbremse kann durch
Überhitzung ausfallen. Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht bremsen wollen.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten.
– Höchstzulässiges Gesamtgewicht und Achslasten nicht überschreiten.

Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
– Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.

Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.

– Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion von einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt wur-
den.
Sie erhalten die Auslieferungsurkunde und das Serviceheft bei der Fahrzeugübergabe.
– Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
– Machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut.
– Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. ( S. 61)
– Grundstellung des Handbremshebels einstellen. ( S. 63)
– Grundstellung des Fußbremshebels einstellen. x ( S. 67)
– Grundstellung des Schalthebels einstellen. x ( S. 83)
– Gewöhnen Sie sich auf einem geeigneten Gelände an das Handling des Motorrades, bevor Sie eine größere Ausfahrt machen.

Info
Ihr Motorrad ist nicht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen.
Im Gelände ist es empfehlenswert mit einer weiteren Person auf einem zweiten Fahrzeug unterwegs zu sein, um sich
gegenseitig zu helfen.

– Versuchen Sie auch einmal möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
7 INBETRIEBNAHME 20

– Machen Sie keine Geländefahrten, die Ihre Fähigkeiten und Erfahrung überfordern.
– Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
(alle SX‑F Modelle)
– Nehmen Sie kein Gepäck mit.
(XC‑F)
– Wenn Sie Gepäck mitnehmen, ist auf eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte und eine gleichmäßige
Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad zu achten.

Info
Motorräder reagieren empfindlich auf Veränderung der Gewichtsverteilung.

– Das höchstzulässige Gesamtgewicht und die höchstzulässigen Achslasten sind einzuhalten.


Vorgabe
Höchstzulässiges Gesamtgewicht 335 kg
Höchstzulässige Achslast vorne 145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten 190 kg
– Motor einfahren. ( S. 20)

7.2 Motor einfahren


– Während der Einlaufphase die angegebene Motordrehzahl und Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
maximale Motordrehzahl
während der ersten Betriebsstunde 7.000 1/min
maximale Motorleistung
während der ersten 3 Betriebsstunden ≤ 75 %
– Vollgasfahrten vermeiden!

7.3 Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen vorbereiten

Info
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu
deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum
kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.

– Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. x( S. 51)

Info
Luftfilter ca. alle 30 Minuten kontrollieren.

– Luftfilterkasten abdichten. x ( S. 51)


– Luftfilterkastendeckel sichern. x ( S. 51)
– Griffgummi zusätzlich sichern. ( S. 61)
– Elektrische Stecker auf Feuchtigkeit, Korrosion und festen Sitz kontrollieren.
» Wenn Feuchtigkeit, Korrosion oder Beschädigung vorhanden ist:
– Stecker reinigen und trocknen ggf. wechseln.
Erschwerte Einsatzbedingungen sind:
– Fahrten im trockenen Sand. ( S. 21)
– Fahrten im nassen Sand. ( S. 21)
– Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke. ( S. 22)
– Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt. ( S. 22)
– Fahrten bei niedriger Temperatur oder bei Schnee. ( S. 22)
7 INBETRIEBNAHME 21

7.4 Vorbereitungen für Fahrten im trockenen Sand


– Staubschutz für Luftfilter montieren.
Staubschutz für Luftfilter (77206920000)

Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.

B00435-01

– Sandschutz für Luftfilter montieren.


Sandschutz für Luftfilter (77206922000)

Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.

B00436-01

– Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel ( S. 104)
– Stahlkettenrad montieren.

Tipp
Kette nicht schmieren.

– Kühlerlamellen reinigen.
600868-01 – Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.

7.5 Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand


– Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (77206921000)

Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.

B00437-01

– Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel ( S. 104)
– Stahlkettenrad montieren.

Tipp
Kette nicht schmieren.

– Kühlerlamellen reinigen.
600868-01 – Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
7 INBETRIEBNAHME 22

7.6 Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke


– Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (77206921000)

Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.

B00437-01

– Stahlkettenrad montieren.
– Motorrad reinigen. ( S. 88)
– Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.

600868-01

7.7 Vorbereitungen für Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt
– Sekundärübersetzung an die Strecke anpassen.

Info
Das Motoröl wird schnell heiß, wenn die Kupplung wegen einer zu langen
Sekundärübersetzung oft betätigt werden muss.

– Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel ( S. 104)
– Kühlerlamellen reinigen.
600868-01
– Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
– Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 79)

7.8 Vorbereitungen für Fahrten bei niedriger Temperatur oder bei Schnee
– Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (77206921000)

Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.

B00437-01
8 FAHRANLEITUNG 23

8.1 Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme

Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.

– Motorölstand kontrollieren. ( S. 84)


– Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 64)
– Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 68)
– Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 65)
– Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 69)
– Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
– Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 79)
– Kettenverschmutzung kontrollieren. ( S. 56)
– Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. ( S. 58)
– Kettenspannung kontrollieren. ( S. 56)
– Reifenzustand kontrollieren. ( S. 73)
– Reifenluftdruck kontrollieren. ( S. 74)
– Speichenspannung kontrollieren. ( S. 74)
– Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. ( S. 39)
– Gabelbeine entlüften. ( S. 38)
– Luftfilter kontrollieren.
– Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
– Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.
– Kraftstoffvorrat kontrollieren.

8.2 Startvorgang

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder
laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.

Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
– Motor immer mit niedriger Drehzahl warmfahren.

(alle SX‑F Modelle)


– Plug-in-Ständer entfernen.
(XC‑F)
– Motorrad vom Ständer nehmen und Ständer mit Gummiband sichern.
– Getriebe in Leerlauf schalten.
Bedingung
Umgebungstemperatur: < 20 °C
– Kaltstartknopf bis zum Anschlag herausziehen.
400733-01 – E-Starterknopf drücken.

Info
E-Starterknopf maximal 5 Sekunden drücken. Bis zum nächsten Startver-
such mindestens 5 Sekunden warten.
Während des Startvorganges leuchtet die FI Warnlampe kurz zur Funktions-
kontrolle.
8 FAHRANLEITUNG 24

8.3 Anfahren
– Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.

8.4 Schalten, Fahren

Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl führt zum Blockieren des Hinterrades.
– Nicht bei hoher Motordrehzahl in einen kleineren Gang zurückschalten. Der Motor wird überdreht und das Hinterrad kann
blockieren.

Info
Treten beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auf, ist sofort anzuhalten, der Motor abzustellen und eine autorisierte KTM-
Fachwerkstatt zu kontaktieren.
Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.

– Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, können Sie in höhere Gänge schalten. Dazu Gas wegnehmen,
gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
– Wenn Sie beim Starten die Leerlaufdrehzahl angehoben haben, den Kaltstartknopf nach dem Erwärmen des Motors bis zum
Anschlag eindrücken.
– Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas zurückdrehen. Die
Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
– Geben Sie immer nur so viel Gas, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Ver-
brauch.
– Zum Zurückschalten Motorrad abbremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.
– Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben bzw. nochmals schal-
ten.
– Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.
Vorgabe
≥ 1 min
– Vermeiden Sie oftmaliges und längeres Schleifen der Kupplung. Dieses erhitzt das Motoröl und damit den Motor und das Kühlsys-
tem.
– Fahren Sie mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung.

8.5 Abbremsen

Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen führt zum Blockieren der Räder.
– Die Bremsweise ist der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch schwammigen Druckpunkt der Vorder- bzw. Hinterradbremse.
– Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsanlage.
– Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.

– Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
– Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in
einen kleineren Gang.
– Nutzen Sie bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors. Schalten Sie dazu einen oder zwei Gänge zurück, überdrehen Sie
jedoch den Motor nicht. So brauchen sie wesentlich weniger zu bremsen und die Bremsanlage wird nicht überhitzt.
8 FAHRANLEITUNG 25

8.6 Anhalten, Parken

Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
– Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
– Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an
diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
– Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.

– Motorrad abbremsen.
– Getriebe in Leerlauf schalten.
– Kurzschlusstaster bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
– Motorrad auf festem Untergrund abstellen.

8.7 Transport

Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
– Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.

– Motor abstellen.
– Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen
gegen Umfallen und Wegrollen sichern.

401475-01

8.8 Kraftstoff tanken

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
– Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
– Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstofftanken beachten.
8 FAHRANLEITUNG 26

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaminierte Bekleidung wechseln.
Hinweis
Materialschaden Vorzeitiges Zusetzen des Kraftstofffilters.
– In einigen Ländern und Regionen kann es vorkommen, dass die verfügbare Kraftstoffqualität und -sauberkeit nicht ausreicht. Pro-
bleme im Kraftstoffsystem sind die Folge. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
– Nur sauberen Kraftstoff tanken, der der angegebenen Norm entspricht.

Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.

– Motor abstellen.
– Tankverschluss öffnen. ( S. 14)
– Kraftstofftank bis maximal an das Maß A mit Kraftstoff auffüllen.
Vorgabe
A Maß A 35 mm

Kraftstofftank- 7,5 l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)


inhalt gesamt ( S. 103)
ca. (alle SX‑F
Modelle)
Kraftstofftankin- 9l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
401522-10
halt gesamt ca. ( S. 103)
(XC‑F)
– Tankverschluss schließen. ( S. 15)

A
9 SERVICEPLAN 27

9.1 Serviceplan
alle 40 Betriebsstunden - entspricht ca. 280 Liter Kraftstoff
alle 30 Betriebsstunden - entspricht ca. 210 Liter Kraftstoff
alle 20 Betriebsstunden - entspricht ca. 140 Liter Kraftstoff
einmalig nach 10 Betriebsstunden / alle 10 Betriebsstunden - entspricht ca. 70 Liter Kraftstoff / nach jedem Rennen
einmalig nach 1 Betriebsstunde - entspricht ca. 7 Liter Kraftstoff
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool auslesen. x ○ ● ● ● ●
Batterie kontrollieren und laden. x ● ● ● ●
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 65) ● ● ● ●
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 69) ● ● ● ●
Bremsscheiben kontrollieren. ( S. 63) ● ● ● ●
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren. ● ● ● ●
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 68) ● ● ● ●
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. ( S. 67) ● ● ● ●
Rahmen und Schwingarm kontrollieren. x ● ● ● ●
Schwingarmlagerung kontrollieren. x ● ●
Federbeinanlenkung kontrollieren. x ● ● ● ●
Kleinen Gabelservice durchführen. (SX‑F EU, SX‑F USA)x ● ● ● ●
Großen Gabelservice durchführen. (SX‑F EU, SX‑F USA) x ●
Gabelservice durchführen. (XC‑F) x ○ ●
Reifenzustand kontrollieren. ( S. 73) ○ ● ● ● ●
Reifenluftdruck kontrollieren. ( S. 74) ○ ● ● ● ●
Radlager auf Spiel kontrollieren. x ● ● ● ●
Radnaben kontrollieren. x ● ● ● ●
Felgenschlag kontrollieren. x ○ ● ● ● ●
Speichenspannung kontrollieren. ( S. 74) ○ ● ● ● ●
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. ( S. 58) ● ● ● ●
Kettenspannung kontrollieren. ( S. 56) ○ ● ● ● ●
Alle beweglichen Teile (z. B. Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit kontrollieren. x ● ● ● ●
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen. ( S. 61) ● ● ● ●
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 64) ● ● ● ●
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. ( S. 63) ● ● ● ●
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. ( S. 44) ○ ● ● ● ●
Ventilspiel kontrollieren.
x ○ ●
Kupplung kontrollieren. x ● ●
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. x( S. 85) ○ ● ● ● ●
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff­, Kühl­, Entlüftungs­, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf ○ ● ● ● ●
Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren. x
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 79) ○ ● ● ● ●
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren. x ● ● ● ●
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren. ○ ● ● ● ●
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. x( S. 51) ● ● ● ●
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln. x ( S. 52) ● ●
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren. x ○ ● ● ● ●
Kraftstoffsieb wechseln. x ( S. 84) ○ ● ● ● ●
Kraftstoffdruck kontrollieren. x ● ● ● ●
Leerlauf kontrollieren. ○ ● ● ● ●
Endkontrolle: Fahrzeug auf Betriebssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen. ○ ● ● ● ●
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool nach der Probefahrt auslesen.x ○ ● ● ● ●
Serviceeintrag im KTM DEALER.NET und im Serviceheft durchführen. x ○ ● ● ● ●
9 SERVICEPLAN 28

○ einmaliges Intervall
● periodisches Intervall

9.2 Servicearbeiten (als Zusatzauftrag)


jährlich
alle 100 Betriebsstunden - entspricht ca. 700 Liter Kraftstoff
alle 50 Betriebsstunden - entspricht ca. 350 Liter Kraftstoff
alle 40 Betriebsstunden - entspricht ca. 280 Liter Kraftstoff
einmalig nach 20 Betriebsstunden
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln. x ●
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln. x ●
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln. x ( S. 61) ●
Steuerkopflager schmieren. x ( S. 45) ●
Federbeinservice durchführen. (SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F) x ○ ●
Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln. x ●
Kolben wechseln. x ● ●
Zylinder kontrollieren/vermessen. x ● ●
Zylinderkopf kontrollieren. x ● ●
Ventile, Ventilfedern und Ventilfederauflagen wechseln. x ●
Nockenwelle und Kipphebel kontrollieren. x ● ●
Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. x ●
Wellendichtringe der Wasserpumpe wechseln. x ● ●
Getriebe und Schaltung kontrollieren. x ●
Öldruckregelventil kontrollieren. x ●
Saugpumpe wechseln. x ●
Druckpumpe und Schmiersystem kontrollieren. x ●
Steuerkette wechseln. x ●
Steuertrieb kontrollieren. x ● ●
Alle Motorlager wechseln. x ●
○ einmaliges Intervall
● periodisches Intervall
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 29

10.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren

Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.

– Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen und um Beschädigun-


gen an Gabel, Federbein, Schwingarm und Rahmen zu vermeiden, muss die Grund-
einstellung der Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen.
– KTM Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein Standard Fahrerge-
wicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard Fahrergewicht 75… 85 kg
– Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt, muss die Grundeinstel-
lung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
– Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung aus-
geglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn mon-
tiert werden.

401030-01

10.2 Druckstufendämpfung Federbein


Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, High Speed und Low Speed.
High- und Low Speed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die High Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad federt dabei schnell ein.
Die Low Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad federt dabei langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High- und Low Speed ist jedoch fließend. Demzufolge wirken
sich Änderungen im High Speed Bereich der Druckstufe auch im Low Speed Bereich aus und umgekehrt.

10.3 Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins einstellen

Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
– Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Die Low Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.

– Einstellschraube 1 mit einem Schraubendreher bis zum letzten spürbaren Klick


im Uhrzeigersinn drehen.

Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
– Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn dre-
hen.

C00404-10
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 30

Vorgabe
Druckstufendämpfung Low Speed (SX‑F EU)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Druckstufendämpfung Low Speed (SX‑F USA)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Druckstufendämpfung Low Speed (SX‑F Factory Edition)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Druckstufendämpfung Low Speed (XC‑F)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzei-
gersinn verringert die Dämpfung.

10.4 Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins einstellen

Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
– Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Die High Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.

– Einstellschraube 1 mit einem Steckschlüssel bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn


drehen.

Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
– Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeiger-
sinn drehen.

C00405-10
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 31

Vorgabe
Druckstufendämpfung High Speed (SX‑F EU)
Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen
Druckstufendämpfung High Speed (SX‑F USA)
Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen
Druckstufendämpfung High Speed (SX‑F Factory Edition)
Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen
Druckstufendämpfung High Speed (XC‑F)
Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzei-
gersinn verringert die Dämpfung.

10.5 Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen

Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
– Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

– Einstellschraube 1 bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.


– Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn dre-
hen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung (SX‑F EU)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
B00291-10
Zugstufendämpfung (SX‑F USA)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Zugstufendämpfung (SX‑F Factory Edition)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Zugstufendämpfung (XC‑F)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzei-
gersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 32

10.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
Hauptarbeit
– Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterachse und einem Fix-
punkt messen - z. B. eine Markierung an der Seitenverkleidung.
– Wert als Maß A notieren.

400988-10

Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

10.7 Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren


– Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. ( S. 32)
– Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
– Erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und dem Fixpunkt messen.
– Wert als Maß B notieren.
Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße A und B.
– Statischen Durchhang kontrollieren.
Statischer Durchhang (SX‑F EU) 30 mm

Statischer Durchhang (SX‑F USA) 30 mm

Statischer Durchhang (SX‑F Factory 30 mm


Edition)

Statischer Durchhang (XC‑F) 30 mm


» Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das angegebene Maß ist:
– Federvorspannung des Federbeins einstellen. x( S. 33)
400989-10

10.8 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren


– Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. ( S. 32)
– Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der Fahrer mit kompletter
Schutzkleidung in normaler Sitzposition (Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad
und wippt einige Male auf und nieder.
Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.
– Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und
dem Fixpunkt.
– Wert als Maß C notieren.
Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße A und C.
– Fahrtdurchhang kontrollieren.
Fahrtdurchhang (SX‑F EU) 90 mm

Fahrtdurchhang (SX‑F USA) 100 mm

Fahrtdurchhang (SX‑F Factory Edition) 100 mm

400990-10
Fahrtdurchhang (XC‑F) 100 mm
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 33

» Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß abweicht:


– Fahrtdurchhang einstellen. x( S. 33)

10.9 Federvorspannung des Federbeins einstellen x


Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
– Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Bevor Sie die Federvorspannung ändern, sollten Sie sich die aktuelle Einstellung notieren - z. B. Federlänge messen.

Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Krümmer ausbauen. x
– Federbein ausbauen. x ( S. 47)
– Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
Hauptarbeit
– Schraube 1 lösen.
– Einstellring 2 drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.
Hakenschlüssel (T106S)
– Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
– Feder durch Drehen des Einstellrings 2 auf das vorgegebene Maß A spannen.
Vorgabe
Federvorspannung (SX‑F EU) 14 mm
Federvorspannung (SX‑F USA) 12 mm
Federvorspannung (SX‑F Factory Edi- 8 mm
tion)
Federvorspannung (XC‑F) 12 mm

Info
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrtdurchhang kann eine
höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.

401025-10 – Schraube 1 festziehen.


Vorgabe
Schraube Einstellring Federbein M5 5 Nm
Nacharbeit
– Federbein einbauen. x( S. 48)
– Krümmer einbauen. x
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

10.10 Fahrtdurchhang einstellen x


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Krümmer ausbauen. x
– Federbein ausbauen. x ( S. 47)
– Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 34

Hauptarbeit
– Eine entsprechende Feder auswählen und montieren.
Vorgabe
Federrate (SX‑F EU)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm
Federrate (SX‑F USA)
B00292-10
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm
Federrate (SX‑F Factory Edition)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm
Federrate (XC‑F)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm

Info
Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt.

Nacharbeit
– Federbein einbauen. x( S. 48)
– Krümmer einbauen. x
– Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. ( S. 32)
– Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. ( S. 32)
– Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. ( S. 31)
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

10.11 Grundeinstellung der Gabel kontrollieren

Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.

– Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie beim Federbein durch die
Federvorspannung ausgeglichen werden.
– Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag beim Einfedern), müssen
härtere Gabelfedern montiert werden, um Beschädigungen an Gabel und Rahmen
zu vermeiden.

401000-01

10.12 Druckstufendämpfung der Gabel einstellen

Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 35

(SX‑F EU, SX‑F USA)


– Einstellschrauben 1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben 1 befinden sich am oberen Ende der Gabel-
beine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.

– Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn


C00406-10
zurückdrehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung (SX‑F EU)
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks
Druckstufendämpfung (SX‑F USA)
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhr-
zeigersinn verringert die Dämpfung.

(SX‑F Factory Edition, XC‑F)


– Weiße Einstellschraube 2 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschraube 2 befindet sich am oberen Ende des linken
Gabelbeines.
Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein (weiße Ein-
stellschraube). Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabel-
bein (rote Einstellschraube).
C00407-10
– Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung (SX‑F Factory Edition)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Druckstufendämpfung (XC‑F)
Komfort 15 Klicks
Standard 13 Klicks
Sport 11 Klicks

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhr-
zeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 36

10.13 Zugstufendämpfung der Gabel einstellen

Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.

(SX‑F EU, SX‑F USA)


– Schutzkappen 1 abnehmen.
– Einstellschrauben 2 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Info
Die Einstellschrauben 2 befinden sich am unteren Ende der Gabel-
beine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.

B00295-10 – Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung (SX‑F EU)
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks
Zugstufendämpfung (SX‑F USA)
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhr-
zeigersinn verringert die Dämpfung.

– Schutzkappen 1 montieren.
(SX‑F Factory Edition, XC‑F)
– Rote Einstellschraube 3 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschraube 3 befindet sich am oberen Ende des rechten
Gabelbeines.
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Ein-
stellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabel-
bein (weiße Einstellschraube).
C00407-11
– Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung (SX‑F Factory Edition)
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Zugstufendämpfung (XC‑F)
Komfort 15 Klicks
Standard 13 Klicks
Sport 11 Klicks

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhr-
zeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
10 FAHRWERK ABSTIMMEN 37

10.14 Lenkerposition
An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im Abstand A zueinander.
Bohrungsabstand A 15 mm

Die Bohrungen an der Lenkeraufnahme sind im Abstand B aus der Mitte platziert.
Bohrungsabstand B 3,5 mm
Der Lenker kann in 4 verschiedenen Positionen montiert werden. Dadurch besteht die
Möglichkeit, den Lenker in die für den Fahrer angenehmste Position zu bringen.

800116-10

10.15 Lenkerposition einstellen x


– Schrauben 1 entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen. Lenker abnehmen und
zur Seite legen.

Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.

– Schrauben 2 entfernen. Lenkeraufnahmen abnehmen.


– Lenkeraufnahmen in die gewünschte Position bringen. Schrauben 2 montieren
B00375-10 und festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkeraufnahme M10 40 Nm Loctite® 243™

Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig positionieren.

– Lenker positionieren.

Info
Auf die korrekte Verlegung der Kabel und Leitungen achten.

– Lenkerklemmbrücken positionieren. Schrauben 1 montieren und gleichmäßig


festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke M8 20 Nm

10.16 Factory Start aktivieren (SX‑F Factory Edition)

Info
Bei Frost kann der Einrastknopf einfrieren, dadurch löst er sich nicht automatisch beim Einfedern.

– Einrastknopf 1 auf Leichtgängigkeit kontrollieren.


– Auf dem Motorrad sitzend über den Lenker beugen. An die Felge greifen und Gabel
einfedern. Einrastknopf 1 drücken, langsam ausfedern, bis der Einrastknopf
am Einrastring 2arretiert.
Beim ersten Einfedern löst sich der Einrastknopf automatisch.

101962-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 38

11.1 Motorrad mit Hubständer aufheben

Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

– Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.


Die Räder dürfen den Boden nicht mehr berühren.
– Motorrad gegen Umfallen sichern.
Hubständer (54829055000)

401942-01

11.2 Motorrad vom Hubständer nehmen

Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

(alle SX‑F Modelle)


– Motorrad vom Hubständer nehmen.
– Hubständer entfernen.
– Zum Abstellen des Motorrades den Plug-in-Ständer 1 in die linke Seite der
Steckachse einsetzen.

Info
1
0 Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.

402001-10

(XC‑F)
– Motorrad vom Hubständer nehmen.
– Hubständer entfernen.
– Zum Abstellen des Motorrades den Seitenständer 1 mit dem Fuß bis zum
Boden ausklappen und mit dem Motorrad belasten.

Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem
Gummiband gesichert sein.
401943-10

11.3 Gabelbeine entlüften


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
Hauptarbeit
– Entlüftungsschrauben 1 lösen.
1 Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.
– Entlüftungsschrauben montieren und festziehen.

C00409-10

Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 39

11.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
(SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)
– Gabelschutz lösen. ( S. 39)
(SX‑F Factory Edition)
– Gabelschutz ausbauen. x( S. 41)
Hauptarbeit
– Staubmanschette 1 an beiden Gabelbeinen nach unten schieben.
Info
Die Staubmanschetten sollen Staub und groben Schmutz von den Gabe-
linnenrohren abstreifen. Mit der Zeit kann Schmutz hinter die Staubman-
schetten gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können die dahinter
liegenden Öldichtringe undicht werden.

B00297-10 Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Brems-
scheiben.
– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Brem-
senreiniger reinigen.

– Staubmanschette und Gabelinnenrohr an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.


Universal Ölspray ( S. 105)
– Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
– Überflüssiges Öl entfernen.
Nacharbeit
(SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)
– Gabelschutz positionieren. ( S. 39)
(SX‑F Factory Edition)
– Gabelschutz einbauen. x( S. 42)
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

11.5 Gabelschutz lösen (SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)


– Schrauben 1 entfernen und Klemme abnehmen.
– Schrauben 2 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.
– Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.

B00298-10

11.6 Gabelschutz positionieren (SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)


– Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben 1 montieren und fest-
ziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
– Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben 2 montieren und festziehen.
– Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festzie-
hen.
Vorgabe
B00298-20
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 40

11.7 Gabelbeine ausbauen x


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Vorderrad ausbauen. x( S. 71)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen und Klemme abnehmen.
– Schrauben 2 entfernen und Bremszange abnehmen.
– Bremszange mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.

Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen.

B00300-10

– Schrauben 3 lösen. Gabelbein links entnehmen.


– Schrauben 4 lösen. Gabelbein rechts entnehmen.

S00143-10

11.8 Gabelbeine einbauen x


Hauptarbeit
(SX‑F EU, SX‑F USA)
– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben 1 nach vorne positionieren.
Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die
zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen
Gabelbrücke abschließen.
C00409-10

(SX‑F Factory Edition, XC‑F)


– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben 1 nach vorne positionieren.
Info
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Ein-
stellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabel-
bein (weiße Einstellschraube).
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die
C00411-11 zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen
Gabelbrücke abschließen.

– Schrauben 2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben M8 17 Nm
– Schrauben 3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten M8 12 Nm

S00143-11
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 41

– Bremszange positionieren. Schrauben 5 montieren und festziehen.


Vorgabe
Schraube Bremszange M8 25 Nm Loctite® 243™
vorne
– Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben 4 montieren und festziehen.

B00300-11

Nacharbeit
– Vorderrad einbauen. x( S. 71)

11.9 Gabelschutz ausbauen x (SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Vorderrad ausbauen. x ( S. 71)
– Gabelbeine ausbauen. x ( S. 40)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.
– Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.

B00306-10

11.10 Gabelschutz einbauen x (SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)


Hauptarbeit
– Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben 1 montieren und fest-
ziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
– Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festzie-
hen.
Vorgabe
B00306-10 Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
Nacharbeit
– Gabelbeine einbauen. x ( S. 40)
– Vorderrad einbauen. x ( S. 71)
11.11 Gabelschutz ausbauen x (SX‑F Factory Edition)
– Schrauben 1 entfernen. Klemme abnehmen.
– Schrauben 2 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz abnehmen.

101955-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 42

– Schrauben 3 am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz abnehmen.

101956-10

11.12 Gabelschutz einbauen x (SX‑F Factory Edition)


– Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben 1 montieren und
festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

101956-11

– Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben 2 montieren und fest-


ziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
– Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben 3 montieren
und festziehen.

101955-11

11.13 Untere Gabelbrücke ausbauen x


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Vorderrad ausbauen.x ( S. 71)
– Gabelbeine ausbauen. x ( S. 40)
– Startnummerntafel ausbauen. ( S. 46)
– Kotflügel vorne ausbauen. ( S. 46)
– Lenkerpolster abnehmen.
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen.
– Schraube 2 entfernen.
– Obere Gabelbrücke mit Lenker abnehmen und zur Seite legen.

Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
S00144-10

– O-Ring 3 entfernen. Schutzring 4 entfernen.


– Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.
– Oberes Steuerkopflager entnehmen.

S00145-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 43

11.14 Untere Gabelbrücke einbauen x


Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.

0
3 Hochviskoses Schmierfett ( S. 104)
– Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montie-
0
2 ren.
1
0 – Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben 1 richtig positioniert ist.
– Schutzring 2 und O-Ring 3 aufschieben.

800221-10

– Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.


– Schraube 4 montieren, aber noch nicht festziehen.

S00144-11

(SX‑F EU, SX‑F USA)


– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben 5 zeigen nach vorne.
Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die
zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen
Gabelbrücke abschließen.

C00414-10

(SX‑F Factory Edition, XC‑F)


– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben 5 zeigen nach vorne.
Info
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Ein-
stellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabel-
bein (weiße Einstellschraube).
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die
C00415-10 zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen
Gabelbrücke abschließen.

– Schrauben 6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten M8 12 Nm

S00146-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 44

– Schraube 4 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben M20x1,5 12 Nm

C00232-10

– Schraube 7 montieren und festziehen.


Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr M8 17 Nm Loctite® 243™
oben

C00232-11

– Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Ver-
spannungen zu vermeiden.
– Schrauben 8 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben M8 17 Nm

S00146-11

– Bremszange positionieren. Schrauben 9 montieren und festziehen.


Vorgabe
Schraube Bremszange M8 25 Nm Loctite® 243™
vorne
– Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben bk montieren und festziehen.

B00379-10

Nacharbeit
– Kotflügel vorne einbauen. ( S. 47)
– Lenkerpolster montieren.
– Startnummerntafel einbauen. ( S. 46)
– Vorderrad einbauen. x( S. 71)
– Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und
Verlegung kontrollieren.
– Steuerkopflagerspiel kontrollieren. ( S. 44)
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

11.15 Steuerkopflagerspiel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Unsicheres Fahrverhalten durch nicht korrektes Steuerkopflagerspiel.
– Steuerkopflagerspiel unverzüglich einstellen. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer Folge die Lagersitze im
Rahmen beschädigt.
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 45

Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her
bewegen.
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
» Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist:
– Steuerkopflagerspiel einstellen. x( S. 45)
– Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.

400738-11 Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich bewegen lassen. Es
dürfen keine Raststellungen spürbar sein.
» Wenn Raststellungen spürbar sind:
– Steuerkopflagerspiel einstellen. x( S. 45)
– Steuerkopflager kontrollieren ggf. wechseln.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

11.16 Steuerkopflagerspiel einstellen x


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Lenkerpolster abnehmen.
Hauptarbeit
– Schrauben 1 lösen. Schraube 2 entfernen.
– Schraube 3 lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben M20x1,5 12 Nm
– Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Ver-
spannungen zu vermeiden.
– Schrauben 1 festziehen.
101277-10
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben M8 17 Nm
– Schraube 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr M8 17 Nm Loctite® 243™
oben
– Steuerkopflagerspiel kontrollieren. ( S. 44)
Nacharbeit
– Lenkerpolster montieren.
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

11.17 Steuerkopflager schmieren x


– Untere Gabelbrücke ausbauen. x( S. 42)
– Untere Gabelbrücke einbauen. x ( S. 43)

800010-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 46

11.18 Startnummerntafel ausbauen


– Schraube 1 entfernen und Klemme abnehmen.
– Schraube 2 entfernen. Startnummerntafel abnehmen.

C00419-10

11.19 Startnummerntafel einbauen


– Startnummerntafel positionieren. Schraube 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
Haltenasen greifen ein.
– Bremsleitung und Klemme positionieren. Schraube 2 montieren und festziehen.

C00418-10

11.20 Kotflügel vorne ausbauen


Vorarbeit
– Startnummerntafel ausbauen. ( S. 46)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 und 2 entfernen. Kotflügel vorne abnehmen.

C00420-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 47

11.21 Kotflügel vorne einbauen


Hauptarbeit
– Kotflügel vorne positionieren. Schrauben 1 und 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

C00420-10

Nacharbeit
– Startnummerntafel einbauen. ( S. 46)

11.22 Federbein ausbauen x


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Krümmer ausbauen. x
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen.
– Verschraubung 2 entfernen.

L01294-10

– Winkelhebel3 nach hinten drücken.


– Verbindungshebel 4 nach unten drücken.

L01293-10

– Schwingarm anheben.

S00126-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 48

– Kabelbinder des Rahmenschutzes entfernen.


– Schraube 5 entfernen.
– Rahmenschutz abnehmen.

Info
Auf die Haltenasen achten.

L01277-10

– Schraube 6 entfernen.
– Federbein vorsichtig nach oben aus dem Fahrzeug nehmen.

L01279-10

11.23 Federbein einbauen x


Hauptarbeit
– Federbein vorsichtig von oben im Fahrzeug positionieren.
– Schraube 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein oben M10 60 Nm Loctite® 2701™

L01280-10

– Rahmenschutz positionieren.

Info
Auf die Haltenasen achten.

– Schraube 2 montieren und festziehen.


Vorgabe
Schraube Rahmenschutz M5 3 Nm

L01277-11 – Rahmenschutz mit Kabelbinder befestigen.

– Schwingarm absenken.

S00126-11

– Winkelhebel und Verbindungshebel positionieren.


– Verschraubung 3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Mutter Verbindungshebel an Winkelhe- M14x1,5 80 Nm
bel
– Schraube 4 montieren und festziehen.
Vorgabe
L01294-11 Schraube Federbein unten M10 60 Nm Loctite® 2701™
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 49

Nacharbeit
– Krümmer einbauen. x
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

11.24 Sitzbank abnehmen


– Schraube 1 entfernen.
– Die Sitzbank hinten anheben, zurückziehen und dann nach oben abnehmen.

C00427-10

11.25 Sitzbank montieren


– Sitzbank vorne an der Bundbuchse vom Kraftstofftank einhängen, hinten absenken
und gleichzeitig nach vorne schieben.
– Sicherstellen, dass die Sitzbank richtig eingerastet ist.
– Schraube der Sitzbankbefestigung montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

C00426-10

11.26 Luftfilterkastendeckel ausbauen


Bedingung
Luftfilterkastendeckel gesichert.
– Schrauben 1 entfernen.

C00492-10

– Luftfilterkastendeckel im Bereich A seitlich abziehen und nach vorne abnehmen.

S00147-10

11.27 Luftfilterkastendeckel einbauen


– Luftfilterkastendeckel im hinteren Bereich A einhängen und im vorderen
Bereich B einrasten.

C00492-12
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 50

Bedingung
Luftfilterkastendeckel gesichert.
– Schrauben 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Luftfilterkastendeckel EJOT PT® 3 Nm
K60x20-Z

EJOT PT Schraube (0017060204)

C00492-10

11.28 Luftfilter ausbauen x


Hinweis
Motorschaden Nicht gefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
– Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb nehmen, da Staub und Schmutz in den Motor gelangen und zu erhöhtem Verschleiß führen
kann.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Vorarbeit
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. ( S. 49)
Hauptarbeit
– Luftfilterhaltebügel 1
unten aushängen und zur Seite schwenken. Luftfilter mit
Luftfilterträger abnehmen.
– Luftfilter vom Luftfilterträger abnehmen.

C00171-10

11.29 Luftfilter einbauen x


Hauptarbeit
– Sauberen Luftfilter auf den Luftfilterträger montieren.
– Luftfilter im Bereich A einfetten.
Langzeitfett ( S. 104)

L00943-10

– Beide Teile gemeinsam einsetzen, positionieren und mit Luftfilterhaltebügel 1


fixieren.
Pfeil der Markierung UP zeigt nach oben.

Info
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, können Staub und Schmutz in
den Motor gelangen und Schäden verursachen.

101872-10

Nacharbeit
– Luftfilterkastendeckel einbauen. ( S. 49)
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 51

11.30 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen x


Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.

Vorarbeit
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. ( S. 49)
– Luftfilter ausbauen. x( S. 50)
Hauptarbeit
– Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trock-
nen lassen.
Luftfilter-Reinigungsmittel ( S. 104)

Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.

– Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Filteröl einölen.


S00044-10
Öl für Schaumstoff-Luftfilter ( S. 104)
– Luftfilterkasten reinigen.
– Ansaugstutzen reinigen, auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
Nacharbeit
– Luftfilter einbauen. x( S. 50)
– Luftfilterkastendeckel einbauen. ( S. 49)

11.31 Luftfilterkastendeckel sichern x


Vorarbeit
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. ( S. 49)
Hauptarbeit
– An den Markierungen A und B ein Loch bohren.
Vorgabe
Durchmesser 6 mm

C00229-10

Nacharbeit
– Luftfilterkastendeckel einbauen. ( S. 49)

11.32 Luftfilterkasten abdichten x


– Luftfilterkasten im markierten Bereich A abdichten.

401527-10
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 52

11.33 Enddämpfer ausbauen

Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
– Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.

– Feder 1 aushängen.
Federhaken (50305017000)
– Schrauben 2 entfernen und Enddämpfer abnehmen.

C00493-10

11.34 Enddämpfer einbauen


– Enddämpfer positionieren.
– Schrauben 1 montieren, aber noch nicht festziehen.
– Feder 2 einhängen.
Federhaken (50305017000)
– Schrauben 1 festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
C00493-11

11.35 Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln x


Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
– Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.

Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Glasfasergarns ins Freie, der Dämpfer "brennt" aus.
Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.

Vorarbeit
– Enddämpfer ausbauen. ( S. 52)
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 53

Hauptarbeit
(SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)
– Alle Schrauben am Enddämpfer entfernen.
– Endkappe 1 und O-Ring 2 abnehmen.
– Außenrohr 3 und O-Ring 4 abnehmen.
– Glasfasergarnfüllung 5 vom Innenrohr 6 ziehen.
– Teile die wieder verbaut werden, reinigen.
– 5 auf dem Innenrohr 6 montieren.
Neue Glasfasergarnfüllung
– O-Ring 4 und Außenrohr 3 über die Glasfasergarnfüllung 5 schieben.
– O-Ring 2 und Endkappe 1 in das Außenrohr 3 stecken.
– Alle Schrauben montieren und festziehen.

C00494-10

(SX‑F Factory Edition)


– Alle Nieten am Enddämpfer aufbohren und Stahlbänder 1 entfernen. Nieten
vorsichtig nach innen klopfen.
– Endkappe 2 und Außenrohr 3 abnehmen.
– Glasfasergarnfüllung 4 vom Innenrohr 5 ziehen.
– Teile die wieder verbaut werden, reinigen.
– Innenrohr am Ende mit Klebeband umwickeln.
– Neue Glasfasergarnfüllung 4 auf dem Innenrohr montieren.
– Klebeband vom Innenrohr entfernen.
– Außenrohr 3 über die Glasfasergarnfüllung schieben.
– Endkappe 2 in das Außenrohr stecken.
– Stahlbänder 1 positionieren und Nieten montieren.

101090-10

Nacharbeit
– Enddämpfer einbauen. ( S. 52)

11.36 Kraftstofftank ausbauen x


Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
– Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
– Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstofftanken beachten.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaminierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungs-
gemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. ( S. 49)
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 54

Hauptarbeit
– Stecker 1 der Kraftstoffpumpe trennen.

C00166-10

– Steckverbindung der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge-
ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!

– Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen.


– Waschkappen-Set 2 montieren.
Waschkappen-Set (81212016100)
C00233-10
– Schlauch der Kraftstofftankentlüftung abziehen.
– Schrauben 3 mit Bundbuchse entfernen.

C00165-11

– Schraube 4 mit Gummibuchse entfernen.

C00437-10

– Beide Spoiler seitlich von der Kühlerbefestigung ziehen und Kraftstofftank nach
oben abnehmen.

C00169-01
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 55

11.37 Kraftstofftank einbauen x


Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
– Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
– Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstofftanken beachten.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaminierte Bekleidung wechseln.

Hauptarbeit
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. ( S. 60)
– Kraftstofftank positionieren und beide Spoiler seitlich an der Kühlerbefestigung
einhängen.
– Sicherstellen, dass keine Kabel bzw. Bowdenzüge eingeklemmt oder beschädigt
werden.
– Schlauch der Kraftstofftankentlüftung aufstecken.
– Schraube 1 mit Gummibuchse montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
C00437-11

– Schrauben 2 mit Bundbuchse montieren und festziehen.


Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

C00165-10

– Elektrische Steckverbindung 3 anschließen.


– Waschkappenset entfernen. Steckverbindung der Kraftstoffleitung gründlich mit
Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge-
ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!

– O-Ring schmieren und Steckverbindung 4 der Kraftstoffleitung zusammenste-


C00234-10 cken.

Info
Kabel und Kraftstoffleitung in sicherem Abstand zur Auspuffanlage verle-
gen.

Nacharbeit
– Sitzbank montieren. ( S. 49)
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 56

11.38 Kettenverschmutzung kontrollieren


– Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
» Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
– Kette reinigen. ( S. 56)

400678-01

11.39 Kette reinigen

Warnung
Unfallgefahr Schmiermittel auf den Reifen verringert deren Haftfähigkeit.
– Schmiermittel mit einem geeigneten Reinigungsmittel entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger reinigen.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.

– Kette regelmäßig reinigen und anschließend mit Kettenspray behandeln.


Kettenreinigungsmittel ( S. 104)
Kettenspray Offroad ( S. 104)

400725-01

11.40 Kettenspannung kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
– Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundärkraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.

Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 57

Hauptarbeit
– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken und die Kettenspan-
nung A
ermitteln.

Info
Der untere Kettenteil1 muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschie-
denen Stellen der Kette wiederholen.

S00158-10 Kettenspannung 55… 58 mm


» Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
– Kettenspannung einstellen. ( S. 57)
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

11.41 Kettenspannung einstellen

Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
– Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundärkraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.

Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
– Kettenspannung kontrollieren. ( S. 56)
Hauptarbeit
– Mutter 1 lösen.
– Muttern 2 lösen.
– Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben 3 links und rechts einstel-
len.
Vorgabe
Kettenspannung 55… 58 mm
Einstellschrauben3 links und rechts so verdrehen, dass die Markierungen am
linken und rechten Kettenspanner in derselben Position zu den Referenzmar-
A
ken stehen. Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.
– Muttern 2 festziehen.
– Sicherstellen, dass die Kettenspanner 4 an den Einstellschrauben 3 anliegen.
– Mutter 1 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten M25x1,5 80 Nm

Info
C00440-10
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können ver-
schiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren wer-
den.
Die Kettenspanner 4 können um 180° gedreht werden.

Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 58

11.42 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
Hauptarbeit
– Getriebe in Leerlauf schalten.
– Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
» Wenn Kettenrad bzw. Kettenritzel eingelaufen sind:
– Antriebssatz wechseln. x
Info
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur zusammen gewechselt
werden.
400227-01

– Am oberen Kettenteil mit dem angegebenen Gewicht A ziehen.


Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung 10… 15 kg
– Den Abstand B von 18 Kettenrollen am unteren Kettenteil messen.
Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschie-
denen Stellen der Kette wiederholen.

Maximaler Abstand B an der längsten 272 mm


Stelle der Kette
» Wenn der Abstand B größer ist als das angegebene Maß:
– Antriebssatz wechseln. x
Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten auch das Kettenrad und
Kettenritzel gewechselt werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad
400987-10 bzw. Kettenritzel schneller ab.

– Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.


» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitschutz befindet:
– Kettengleitschutz wechseln. x
– Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn der Kettengleitschutz lose ist:
– Kettengleitschutz festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleit- M6 6 Nm Loctite® 243™
schutz

B00346-01
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 59

– Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.


» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitstück befindet:
– Kettengleitstück wechseln. x
– Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn das Kettengleitstück lose ist:
– Kettengleitstück festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück M8 15 Nm

B00345-01

– Kettenführung auf Verschleiß kontrollieren.

Info
Der Verschleiß ist an der Vorderseite der Kettenführung zu erkennen.

» Wenn der helle Teil der Kettenführung abgenutzt ist:


– Kettenführung wechseln. x
401760-01

– Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.


» Wenn die Kettenführung lose ist:
– Kettenführung festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

C00441-01

Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

11.43 Rahmen kontrollieren x


– Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verfor-
mungen aufweist:
– Rahmen wechseln. x
Info
Ein Rahmen der durch eine mechanische Krafteinwirkung beschä-
digt wurde, ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist
seitens KTM nicht zugelassen.
401519-01
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 60

11.44 Schwingarm kontrollieren x


– Schwingarm auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn der Schwingarm Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
– Schwingarm wechseln. x
Info
Ein beschädigter Schwingarm ist immer zu wechseln. Eine Repara-
tur am Schwingarm ist seitens KTM nicht zugelassen.

401520-01

11.45 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren


Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. ( S. 49)
– Kraftstofftank ausbauen. x( S. 53)
Hauptarbeit
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Beide Gasbowdenzüge müssen nebeneinander an der Hinterseite des Lenkers,
oberhalb des Kraftstofftanklagers, zum Drosselklappenkörper verlegt sein.
» Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
– Gasbowdenzugverlegung korrigieren.

C00495-10

Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen. x( S. 55)
– Sitzbank montieren. ( S. 49)

11.46 Griffgummi kontrollieren


– Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
» Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder lose ist:
– Griffgummi wechseln und sichern.
Griffgummikleber (00062030051) ( S. 104)

401197-01
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 61

11.47 Griffgummi zusätzlich sichern


Vorarbeit
– Griffgummi kontrollieren. ( S. 60)
Hauptarbeit
– Griffgummi mit Sicherungsdraht an zwei Stellen sichern.
Sicherungsdraht (54812016000)
Drahtzwirbelzange (U6907854)
Die verdrillten Drahtenden zeigen von den Handflächen weg und sind zum
Griffgummi eingebogen.

401198-01

11.48 Grundstellung des Kupplungshebels einstellen


– Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube 1 an die Handgröße
anpassen.

Info
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, nähert
sich der Kupplungshebel dem Lenker.
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn gedreht wird, entfernt sich der
Kupplungshebel vom Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
C00237-10
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.

11.49 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen

Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.

– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waag-


rechte Position bringen.
– Schrauben1 entfernen.
– Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
– Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Flüssigkeitsstand unter Behälterober- 4 mm
kante

C00444-10
» Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
– Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 102)
– Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.

11.50 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln x


Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 62

– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waag-


rechte Position bringen.
– Schrauben1 entfernen.
– Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

C00444-10

– Entlüftungsspritze 4 mit der passenden Flüssigkeit füllen.


Entlüftungsspritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 102)
– Am Kupplungsnehmerzylinder die Entlüftungsschraube 5 entfernen und Entlüf-
tungsspritze4 montieren.

C00163-10

– Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an der Bohrung 6 des
Geberzylinders blasenfrei austritt.
– Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen,
um ein Überlaufen zu verhindern.
– Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.
– Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter Behälterober- 4 mm
C00445-10 kante
– Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
12 BREMSANLAGE 63

12.1 Leerweg am Handbremshebel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Ist der Leerweg am Handbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Vorderradbremse auf.
Die Vorderradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe einstellen.

– Handbremshebel nach vorne drücken und Leerweg A kontrollieren.


Leerweg am Handbremshebel ≥ 3 mm
» Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
– Grundstellung des Handbremshebels einstellen. ( S. 63)

C00239-10

12.2 Grundstellung des Handbremshebels einstellen


Vorarbeit
– Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. ( S. 63)
Hauptarbeit
– Grundstellung des Handbremshebels mit der Einstellschraube 1 an die Hand-
größe anpassen.

Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der
Handbremshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert
sich der Handbremshebel dem Lenker.
C00238-10
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.

12.3 Bremsscheiben kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsscheibe(n).
– Abgenutzte Bremsscheibe(n) unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

– Bremsscheibenstärke vorne und hinten, an mehreren Stellen der Bremsscheibe, auf


das Maß A
kontrollieren.

Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der
Anlagefläche der Bremsbeläge.

Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorne 2,5 mm
400257-10 hinten 3,5 mm
» Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
– Bremsscheibe wechseln.
– Bremsscheiben vorne und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung
kontrollieren.
» Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
– Bremsscheibe wechseln.
12 BREMSANLAGE 64

12.4 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung bzw. den angegebenen Wert, deutet dies auf Undicht-
heit in der Bremsanlage bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autori-
sierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Vorarbeit
– Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 65)
Hauptarbeit
– Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position brin-
gen.
– Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas 1 kontrollieren.
» Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die Markierung A gesunken ist:
– Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen. x( S. 64)

C00455-10

12.5 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen x


Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung bzw. den angegebenen Wert, deutet dies auf Undicht-
heit in der Bremsanlage bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autori-
sierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
– Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
– Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
– Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei-
tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

Vorarbeit
– Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 65)
12 BREMSANLAGE 65

Hauptarbeit
– Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position brin-
gen.
– Schrauben1 entfernen.
– Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

C00496-10

– Bremsflüssigkeit bis zum Maß A auffüllen.


Vorgabe
Maß A (Bremsflüssigkeitsstand unter 5 mm
Behälteroberkante)

Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 102)

400379-10

– Deckel 2 mit Membran 3 positionieren. Schrauben 1 montieren und festzie-


hen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa-
schen.

C00496-10

12.6 Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
– Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

– Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.


Mindestbelagstärke A ≥ 1 mm

» Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:


– Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln. x( S. 65)
– Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
– Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln. x( S. 65)
B00350-10

12.7 Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln x


Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
– Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
– Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
– Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
12 BREMSANLAGE 66

Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei-
tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

– Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position brin-


gen.
– Schrauben1 entfernen.
– Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

C00496-10

– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurück-
zudrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssig-
keitsbehälter überläuft, ggf. absaugen.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.

– Federstecker 4 entfernen, Bolzen 5 herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.


S00169-10 – Bremszange und Bremszangenträger reinigen.

– Blattfeder6 in der Bremszange und Gleitblech 7 im Bremszangenträger auf


richtigen Sitz kontrollieren.

B00352-10

– Bremsbeläge einsetzen, Bolzen 5 einsetzen und Federstecker 4 montieren.


– Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.

S00169-11
12 BREMSANLAGE 67

– Bremsflüssigkeitsstand bis zum Maß A berichtigen.


Vorgabe
Maß A (Bremsflüssigkeitsstand unter 5 mm
Behälteroberkante)

Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 102)


– Deckel2 mit Membran 3 positionieren.
– Schrauben 1 montieren und festziehen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa-
schen.

C00497-10

12.8 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.

– Feder 1 aushängen.
– Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben
hin und her bewegen und Leerweg A
kontrollieren.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel 3… 5 mm
» Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
– Grundstellung des Fußbremshebels einstellen. x( S. 67)

C00161-10
– Feder 1 einhängen.
12.9 Grundstellung des Fußbremshebels einstellen x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.

– Feder 1 aushängen.
– Mutter 4 lösen und mit Druckstange 5 zurückdrehen, bis der maximale Leerweg
vorhanden ist.
– Zur individuellen Anpassung der Grundstellung des Fußbremshebels Mutter 2
lösen und Schraube 3entsprechend drehen.

Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
C00162-10
– Druckstange 5
entsprechend drehen, bis der Leerweg A vorhanden ist. Gegebe-
nenfalls Grundstellung des Fußbremshebels anpassen.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel 3… 5 mm
12 BREMSANLAGE 68

– Schraube 3 gegenhalten und Mutter 2 festziehen.


Vorgabe
Mutter Fußbremshebelanschlag M8 20 Nm
– Druckstange 5 gegenhalten und Mutter 4 festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell M6 10 Nm
– Feder 1 einhängen.
12.10 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung bzw. den angegebenen Wert, deutet dies auf Undicht-
heit in der Bremsanlage bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autori-
sierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Vorarbeit
– Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 69)
Hauptarbeit
– Fahrzeug senkrecht stellen.
– Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas 1 kontrollieren.
» Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die Markierung A gesunken ist:
– Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen. x( S. 68)

B01440-10

12.11 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen x


Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung bzw. den angegebenen Wert, deutet dies auf Undicht-
heit in der Bremsanlage bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autori-
sierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
– Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
– Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
– Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.
12 BREMSANLAGE 69

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei-
tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

Vorarbeit
– Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 69)
Hauptarbeit
– Fahrzeug senkrecht stellen.
– Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.
– Bremsflüssigkeit bis zur Markierung A auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 102)
– Schraubdeckel mit Membran und O-Ring montieren und festziehen.

Info
B00360-10
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa-
schen.

12.12 Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
– Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

– Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.


Mindestbelagstärke A ≥ 1 mm

» Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:


– Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln. x( S. 69)
– Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
– Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln. x( S. 69)
S00168-10

12.13 Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln x


Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
– Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
– Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
– Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
– Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.
12 BREMSANLAGE 70

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei-
tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

– Fahrzeug senkrecht stellen.


– Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.

B00356-10

– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben


zurückzudrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem
Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft, ggf. absaugen.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.

– Federstecker 3 entfernen, Bolzen 4 herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.


S00170-10 – Bremszange und Bremszangenträger reinigen.

– Blattfeder5 in der Bremszange und Gleitblech 6 im Bremszangenträger auf


richtigen Sitz kontrollieren.

Info
Der Pfeil auf der Blattfeder zeigt in Drehrichtung der Bremsscheibe.

S00171-10

– Bremsbeläge einsetzen, Bolzen 4 einsetzen und Federstecker 3 montieren.


Info
Sicherstellen, dass das Entkoppelungsblech 7 am kolbenseitigen Brems-
belag montiert ist.

– Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe


anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.

S00172-10

– Bremsflüssigkeitsstand bis zur Markierung A berichtigen.


Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 102)
– Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa-
schen.

B00360-10
13 RÄDER, REIFEN 71

13.1 Vorderrad ausbauen x


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
Hauptarbeit
– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurück-
zudrücken.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.

S00152-10

– Schraube 1 entfernen.
– Schrauben 2 lösen.

S00153-10

– Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus der Gabel nehmen.

Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.

B00303-10

– Distanzbuchsen 3 entfernen.

S00151-10

13.2 Vorderrad einbauen x


Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger reinigen.

– Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.


» Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
– Radlager wechseln. x
– Wellendichtringe 1 und Lauffläche A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett ( S. 104)
– Distanzbuchsen einsetzen.
– Vorderrad positionieren und Steckachse einsetzen.
S00151-11 Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
13 RÄDER, REIFEN 72

(SX‑F Factory Edition)


– Bremsscheibenschutz so ausrichten, dass die Spalte A und B gleich groß
sind.

101961-10

– Schraube 2 montieren und festziehen.


Vorgabe
(SX‑F EU, SX‑F USA, XC‑F)
Schraube Steckachse vorne M24x1,5 45 Nm
(SX‑F Factory Edition)
Schraube Steckachse vorne M20x1,5 35 Nm
– Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
S00153-11
anliegen.
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)
– Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.
Gabelbeine richten sich aus.
– Schrauben 3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelfaust M8 15 Nm

13.3 Hinterrad ausbauen x


Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)
Hauptarbeit
– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben
zurückzudrücken.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.

– Mutter 1 entfernen.
– Kettenspanner 2 abnehmen. Steckachse 3 nur so weit herausziehen, dass sich
das Hinterrad nach vorne schieben lässt.
– Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben. Kette vom Kettenrad nehmen.

Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.

– Hinterrad halten und Steckachse herausziehen. Hinterrad aus dem Schwingarm


nehmen.

Info
C00447-10 Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.

– Distanzbuchsen 4 entfernen.

S00173-10
13 RÄDER, REIFEN 73

13.4 Hinterrad einbauen x


Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger reinigen.

Hauptarbeit
– Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
» Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
– Radlager wechseln. x
– Wellendichtringe 1 und Lauffläche A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett ( S. 104)
– Distanzbuchsen einsetzen.
S00173-11

– Hinterrad positionieren und Steckachse 2 einsetzen.


Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
– Kette auflegen.

C00448-10

– Kettenspanner 3 positionieren. Mutter 4 montieren, aber noch nicht festziehen.


– Sicherstellen, dass die Kettenspanner 3 an den Einstellschrauben 5 anliegen.
– Kettenspannung kontrollieren. ( S. 56)
– Mutter 4 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten M25x1,5 80 Nm

Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können ver-
schiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren wer-
den.
Die Kettenspanner 3können um 180° gedreht werden.

– Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe


anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.

C00449-01

Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)

13.5 Reifenzustand kontrollieren

Info
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifenluftdruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
13 RÄDER, REIFEN 74

– Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere


Beschädigungen kontrollieren.
» Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädi-
gungen aufweist:
– Reifen wechseln.
– Profiltiefe kontrollieren.

Info
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
400602-10

Mindestprofiltiefe ≥ 2 mm
» Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
– Reifen wechseln.
– Reifenalter kontrollieren.

Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in der Reifenbeschrif-
tung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung
gekennzeichnet. Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche
und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig vom tatsächlichen
Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.

» Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:


– Reifen wechseln.

13.6 Reifenluftdruck kontrollieren

Info
Zu geringer Reifenluftdruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifenluftdruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.

– Schutzkappe entfernen.
– Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifenluftdruck Gelände
vorne 1,0 bar
hinten 1,0 bar
» Wenn der Reifenluftdruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
– Reifenluftdruck berichtigen.
400695-01 – Schutzkappe montieren.

13.7 Speichenspannung kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten durch eine falsche Speichenspannung.
– Achten Sie auf eine korrekte Speichenspannung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Durch eine lockere Speiche wird das Rad unwuchtig und es lockern sich innerhalb kurzer Zeit andere Speichen.
Sind die Speichen zu fest gespannt, können sie durch lokale Überlastung reißen.
Kontrollieren Sie die Speichenspannung, besonders am neuen Motorrad, regelmäßig.
13 RÄDER, REIFEN 75

– Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz anschlagen.

Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge und vom Speichen-
durchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den einzelnen gleichlan-
gen und gleichdicken Speichen, deutet das auf eine unterschiedliche Spei-
chenspannung hin.

400694-01
Es muss ein heller Ton erklingen.
» Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
– Speichenspannung korrigieren. x
– Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
Speichennippel Vorderrad M4,5 5… 6 Nm
Speichennippel Hinterrad M4,5 5… 6 Nm

Drehmomentschlüssel mit diversen Aufsätzen im Set (58429094000)


14 ELEKTRIK 76

14.1 Batterie ausbauen x


Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
– Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
– Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
– Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
– Funken oder offene Flammen von der Batterie fernhalten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
– Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.

Vorarbeit
– Alle Stromverbraucher ausschalten und Motor abstellen.
– Sitzbank abnehmen. ( S. 49)
(SX‑F Factory Edition)
– Betriebsstundenzähler zur Seite geben.
Hauptarbeit
– Minuskabel 1 der Batterie abklemmen.
– Pluspolabdeckung 2 zurückziehen und Pluskabel der Batterie abklemmen.
– Gummiband 3 unten aushängen.
– Batterie nach oben entnehmen.

B00361-10

14.2 Batterie einbauen x


Hauptarbeit
– Batterie mit den Polen nach vorne in das Batteriefach einsetzen.
(alle SX‑F Modelle)
Batterie (YTX4L-BS) ( S. 96)
(XC‑F)
Batterie (YTX5L-BS) ( S. 96)
– Gummiband 1 einhängen.
– Pluskabel 2 und Minuskabel 3 anklemmen.
Vorgabe
Schraube Batteriepol M5 2,5 Nm

Info
A
Die Kontaktscheiben müssen zwischen Schrauben 4 und
5
Kabelschuhe mit den Krallen nach unten montiert werden.

– Pluspolabdeckung 6 über Pluspol schieben.

C00246-10

Nacharbeit
(SX‑F Factory Edition)
– Betriebsstundenzähler hinter Gummiband platzieren.
– Sitzbank montieren. ( S. 49)
14 ELEKTRIK 77

14.3 Batterie laden x


Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
– Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
– Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
– Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
– Funken oder offene Flammen von der Batterie fernhalten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
– Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Umweltgefährdung Bau- und Bestandteile der Batterie belasten die Umwelt.
– Batterien nicht in den Hausmüll werfen. Entsorgen Sie eine defekte Batterie umweltgerecht. Geben Sie die Batterie bei
Ihrem autorisierten KTM-Händler oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Info
Auch wenn die Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der Batterie sind der Ladezustand und die Art der Ladung.
Schnellladungen mit höherem Ladestrom wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus.
Wird Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit überschritten, entweicht Elektrolyt über die Sicherheitsventile. Dadurch verliert
die Batterie an Kapazität.
Wenn die Batterie leergestartet wurde, ist sie unverzüglich zu laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand treten Tiefentladung und Sulfatierung ein und die Batterie wird zerstört.
Die Batterie ist wartungsfrei, das heißt die Kontrolle des Säurestandes entfällt.

Vorarbeit
– Alle Stromverbraucher ausschalten und Motor abstellen.
– Sitzbank abnehmen. ( S. 49)
– Minuskabel der Batterie abklemmen, um Schäden an der Bordelektronik zu vermei-
den.
Hauptarbeit
– Ladegerät an die Batterie anklemmen. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (58429074000)
Zusätzlich können Sie mit diesem Ladegerät Ruhespannung, Startfähigkeit der Bat-
terie und den Generator testen. Außerdem ist mit diesem Gerät ein Überladen der
Batterie unmöglich.

Info
400240-10 Deckel 1 keinesfalls entfernen.
Batterie mit maximal 10 % der Kapazität, die auf dem Batteriegehäuse 2
angegeben ist, laden.

– Ladegerät nach dem Laden ausschalten. Batterie anklemmen.


Vorgabe
Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit dürfen nicht überschritten werden.
Batterie regelmäßig nachladen, wenn 3 Monate
das Motorrad nicht in Betrieb genom-
men wird
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. ( S. 49)
14 ELEKTRIK 78

14.4 Hauptsicherung wechseln

Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische Anlage überlastet werden.
– Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden. Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.

Info
Mit der Hauptsicherung sind alle Stromverbraucher des Fahrzeuges abgesichert. Sie befindet sich im Gehäuse des Startrelais
unter dem Luftfilterkastendeckel.

Vorarbeit
– Alle Stromverbraucher ausschalten und Motor abstellen.
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. ( S. 49)
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen.

C00498-10

– Heckverkleidung 2 etwas abheben und Startrelais 3 von dem Halter ziehen.

S00046-10

– Schutzkappen 4 abnehmen.
– Defekte Hauptsicherung 5 entfernen.

Info
Eine defekte Sicherung erkennen Sie am unterbrochenen Schmelzdraht A.
Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung 6
.

– Neue Hauptsicherung einsetzen.

101089-10 Sicherung (58011109110) ( S. 96)


– Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.

Tipp
Neue Ersatzsicherung einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.

– Schutzkappen aufstecken.
– Startrelais auf den Halter stecken und Kabel verlegen.
– Heckverkleidung positionieren. Schraube montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm
Nacharbeit
– Luftfilterkastendeckel einbauen. ( S. 49)
15 KÜHLSYSTEM 79

15.1 Kühlsystem
Durch die Wasserpumpe 1
im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit gege-
ben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im Kühler-
verschluss 2
geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zuläs-
sig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern
S00211-10
schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.

15.2 Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren

Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
– Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühl-
system abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaminierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.

Bedingung
Motor ist kalt.
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
– Kühlerverschluss abnehmen.
– Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
−25… −45 °C
» Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
– Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
– Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
400243-10 10 mm
Kühlflüssigkeitsstand A über den
Kühlerlamellen.
» Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
– Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Alternativ 1
Kühlflüssigkeit ( S. 102)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) ( S. 102)
– Kühlerverschluss montieren.

15.3 Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren

Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
– Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühl-
system abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
15 KÜHLSYSTEM 80

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaminierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.

Bedingung
Motor ist kalt.
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
– Kühlerverschluss abnehmen.
– Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.

Kühlflüssigkeitsstand A über den 10 mm


Kühlerlamellen.
» Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
– Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
400243-10 Alternativ 1
Kühlflüssigkeit ( S. 102)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) ( S. 102)
– Kühlerverschluss montieren.

15.4 Kühlflüssigkeit ablassen x


Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
– Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühl-
system abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaminierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.

Bedingung
Motor ist kalt.
– Motorrad senkrecht stellen.
– Geeignetes Gefäß unter den Wasserpumpendeckel bereitstellen.
– Schraube 1 entfernen. Kühlerverschluss 2 abnehmen.
– Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
– Schraube 1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Wasserpumpendeckel M6 10 Nm

L01305-10
15 KÜHLSYSTEM 81

15.5 Kühlflüssigkeit einfüllen x


Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaminierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.

– Sicherstellen, dass die Schraube 1 festgezogen ist.


– Motorrad senkrecht stellen.
– Kühlflüssigkeit bis zum Maß A über den Kühlerlamellen einfüllen.
Vorgabe
Maß A über den Kühlerlamellen 10 mm

Kühlflüssigkeit 1,20 l Kühlflüssigkeit ( S. 102)


Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig
C00158-10 gemischt) ( S. 102)
– Kühlerverschluss montieren.
– Kurze Probefahrt durchführen.
– Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 79)
16 MOTOR ABSTIMMEN 82

16.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren


– Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
– Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin und her bewegen und
das Gasbowdenzugspiel ermitteln.
Gasbowdenzugspiel 3… 5 mm
» Wenn das Gasbowdenzugspiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
– Gasbowdenzugspiel einstellen. x( S. 82)

Gefahr
400192-10 Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.

– Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Lenker über den gesamten Lenkbe-
reich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
» Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
– Gasbowdenzugspiel einstellen. x( S. 82)

16.2 Gasbowdenzugspiel einstellen x


Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. ( S. 49)
– Kraftstofftank ausbauen. x( S. 53)
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. ( S. 60)
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen.
– Manschetten 1 zurückschieben.
– Mutter 2 lösen. Einstellschraube 3 ganz eindrehen.
– Mutter 4 lösen. Einstellschraube 5 so drehen, dass am Gasdrehgriff das Gas-
bowdenzugspiel vorhanden ist.
Vorgabe
Gasbowdenzugspiel 3… 5 mm
C00499-10
– Mutter 4 festziehen.
– Gasdrehgriff in die geschlossene Endstellung drücken und halten.
Einstellschraube 3 herausdrehen, bis der Bowdenzug 6
spielfrei ist.
– Mutter 2 festziehen.
– Manschetten 1 aufschieben. Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
Nacharbeit
– Gasbowdenzugspiel kontrollieren. ( S. 82)
– Kraftstofftank einbauen. x( S. 55)
– Sitzbank montieren. ( S. 49)
16 MOTOR ABSTIMMEN 83

16.3 Leerlaufdrehzahl einstellen x


– Motor warmfahren.
– Durch Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube 1 die gewünschte Leerlauf-
drehzahl einstellen.
Vorgabe
Leerlaufdrehzahl 2.250… 2.350 1/min

Drehzahlmesser (45129075000)

Info
Drehen gegen den Uhrzeigersinn senkt die Leerlaufdrehzahl.
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Leerlaufdrehzahl.

C00489-10

16.4 Grundstellung des Schalthebels kontrollieren


– In Fahrtposition auf das Fahrzeug setzen und den Abstand A zwischen Stiefelo-
berkante und Schalthebel ermitteln.
Abstand Schalthebel zu Stiefelober- 10… 20 mm
kante
» Wenn der Abstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
– Grundstellung des Schalthebels einstellen. x( S. 83)

400692-10

16.5 Grundstellung des Schalthebels einstellen x


– Schraube 1 entfernen und Schalthebel 2 abnehmen.

401950-12

– Verzahnung A von Schalthebel und Schaltwelle reinigen.


– Schalthebel in gewünschter Position auf die Schaltwelle stecken und Verzahnung
in Eingriff bringen.

Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Der Schalthebel darf beim Schalten keine Bauteile des Fahrzeuges berüh-
ren.

401951-10 – Schraube montieren und festziehen.


Vorgabe
Schraube Schalthebel M6 14 Nm Loctite® 243™
17 SERVICEARBEITEN MOTOR 84

17.1 Kraftstoffsieb wechseln x


Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
– Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
– Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstofftanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaminierte Bekleidung wechseln.

Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.

– Steckverbindung 1 der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.


Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge-
ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!

– Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen.


– Kraftstoffsieb 2 aus dem Anschlussstück ziehen.
– Neues Kraftstoffsieb, bis zum Anschlag, in das Anschlussstück schieben.
– O-Ring schmieren und Steckverbindung der Kraftstoffleitung zusammenstecken.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.

– Motor starten und Ansprechverhalten kontrollieren.

C00235-10

17.2 Motorölstand kontrollieren


Bedingung
Motor ist betriebswarm.
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Hauptarbeit
– Motorölstand kontrollieren.

Info
Nach dem Abstellen des Motors eine Minute warten und erst dann kontrol-
lieren.

Das Motoröl steht zwischen A und B.


» Wenn das Motoröl unter der Markierung A ist:
601830-10
– Motoröl nachfüllen. ( S. 87)
» Wenn das Motoröl an der Markierung B oder darüber ist:
– Motorölstand berichtigen.
17 SERVICEARBEITEN MOTOR 85

17.3 Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen x


Warnung
Verbrühungsgefahr Motoröl bzw. Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
– Geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser hal-
ten.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Info
Das Motoröl ist bei betriebswarmem Motor abzulassen.

Vorarbeit
– Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
Hauptarbeit
– Geeignetes Gefäß unter den Motor bereitstellen.
– Ölablassschraube 1 mit Magnet und Dichtring entfernen.

601825-10

– Verschlussschraube 2 mit kurzem Ölsieb und O-Ringen entfernen.


Info
Schraube A nicht entfernen.

C00067-10

– Verschlussschraube 3 mit langem Ölsieb 4 und O-Ringen entfernen.


– Motoröl vollständig ablaufen lassen.
– Teile und Dichtflächen gründlich reinigen.

601826-10

– Verschlussschraube 2 mit kurzem Ölsieb und O-Ringen montieren und festzie-


hen.
Vorgabe
Verschlussschraube Ölsieb M20x1,5 15 Nm

C00067-11
17 SERVICEARBEITEN MOTOR 86

– Langes Ölsieb 4 mit O-Ringen auf einen Stiftschlüssel aufschieben.


– Stiftschlüssel durch die Öffnung in die Bohrung der gegenüberliegenden Motorge-
häusewand stecken und das Motorölsieb bis zum Anschlag in das Motorgehäuse
schieben.

C00236-10

– Verschlussschraube 3 mit O-Ring montieren und festziehen.


Vorgabe
Verschlussschraube Ölsieb M20x1,5 15 Nm
– Ölablassschraube 1 mit Magnet und neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Ölablassschraube mit Magnet M12x1,5 20 Nm

C00069-10

– Schrauben 5 entfernen. Ölfilterdeckel mit O-Ring abnehmen.

C00070-10

– Ölfilter 6 aus dem Ölfiltergehäuse ziehen.


Seegerringzange verkehrt (51012011000)
– Motoröl vollständig ablaufen lassen.
– Teile und Dichtfläche gründlich reinigen.

C00071-10

– Motorrad seitlich legen und Ölfiltergehäuse etwa ⅓ mit Motoröl füllen.


– Ölfilter in Ölfiltergehäuse einsetzen.
– O-Ring des Ölfilterdeckels schmieren und mit Ölfilterdeckel 7 montieren.
– Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Ölfilterdeckel M5 6 Nm
– Motorrad aufstellen.
C00072-10

– Öleinfüllschraube 8 mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen und Motoröl ein-


füllen.
Motoröl 1,50 l Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 102)

Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Ver-
schleiß des Motors.

– Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.


601828-10
17 SERVICEARBEITEN MOTOR 87

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.

– Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.


Nacharbeit
– Motorölstand kontrollieren. ( S. 84)

17.4 Motoröl nachfüllen

Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.

– Öleinfüllschraube 1 mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen.


– Das gleiche Motoröl nachfüllen, welches auch beim Motorölwechsel verwendet
wurde.
Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 102)

Info
Für die optimale Leistungsfähigkeit des Motoröls ist es nicht ratsam unter-
schiedliche Motoröle zu mischen.
601829-10 Wir empfehlen gegebenenfalls einen Motorölwechsel durchzuführen.

– Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.

– Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.


18 REINIGUNG, PFLEGE 88

18.1 Motorrad reinigen

Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch Hochdruckreiniger.
– Beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger, den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bow-
denzüge, Lager usw. richten. Einen Mindestabstand von 60 cm zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil ein-
halten. Zu hoher Druck kann Störungen verursachen bzw. zur Zerstörung dieser Teile führen.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor-
gen.

Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.

– Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.


– Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
– Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen
und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger ( S. 104)

Info
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und
401061-01 einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit
Wasser abspülen.

– Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült


wurde, sollte es gut trocknen.
– Verschluss der Auspuffanlage entfernen.

Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte
Bremsanlage.
– Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trocken-
bremsen.

– Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die Betriebstemperatur
erreicht hat.

Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stel-
len des Motors und der Bremsanlage.

– Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
– Kette reinigen. ( S. 56)
– Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosions-
schutzmittel behandeln.
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi ( S. 104)
– Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem milden Reinigungs-
und Pflegemittel behandeln.
Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen
( S. 104)
19 LAGERUNG 89

19.1 Lagerung

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaminierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaminierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungs-
gemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen las-
sen.
Prüfen Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder
Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden.
So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.

– Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades, Kraftstoffzusatz bei-
mengen.
Kraftstoffzusatz ( S. 104)
– Kraftstoff tanken. ( S. 25)
– Motorrad reinigen. ( S. 88)
– Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. x( S. 85)
– Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 79)
401058-01 – Reifenluftdruck kontrollieren. ( S. 74)
– Batterie ausbauen. x( S. 76)
– Batterie laden. x( S. 77)
Vorgabe
Lagertemperatur der Batterie ohne 0… 35 °C
direkte Sonneneinstrahlung
– Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen Temperaturschwankun-
gen unterliegt, abstellen.

Info
KTM empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.

– Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 38)


– Fahrzeug mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke abdecken.

Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da
Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht.
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig lau-
fen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend warm wird, kondensiert
der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Ventile
und Auspuff zum Rosten.

19.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung


– Batterie einbauen. x( S. 76)
– Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 38)
– Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. ( S. 23)
– Probefahrt durchführen.

401059-01
20 FEHLERSUCHE 90

Fehler Mögliche Ursache Maßnahme


Motor dreht beim Betätigen des E- Bedienungsfehler – Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.
Starterknopfes nicht durch ( S. 23)
Batterie entladen – Batterie laden. x( S. 77)
– Ladespannung kontrollieren. x
– Ruhestrom kontrollieren. x
– Statorwicklung des Generators kontrollieren. x
Hauptsicherung durchgeschmolzen – Hauptsicherung wechseln. ( S. 78)
Startrelais defekt – Startrelais kontrollieren.
x
Startermotor defekt – Startermotor kontrollieren. x
Motor dreht durch, springt aber nicht Kupplung der Kraftstoffschlauchver- – Kraftstoffschlauchverbindung zusammenste-
an bindung nicht zusammengesteckt cken.
Leerlaufdrehzahl falsch eingestellt – Leerlaufdrehzahl einstellen. x( S. 83)
Zündkerze verrußt oder nass – Zündkerze reinigen und trocknen ggf. wech-
seln.
Elektrodenabstand der Zündkerze zu – Elektrodenabstand einstellen.
groß Vorgabe
Elektrodenabstand Zündkerze
0,9 mm
Kurzschlusskabel im Kabelstrang auf- – Kabelstrang kontrollieren. (Sichtprüfung)
gescheuert, Kurzschlusstaster defekt – Elektrische Anlage kontrollieren.
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem – Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool ausle-
sen. x
Motor dreht nicht hoch Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem – Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool ausle-
sen. x
Motor hat zu wenig Leistung Luftfilter stark verschmutzt – Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. x
( S. 51)
Kraftstofffilter stark verschmutzt – Kraftstofffilter wechseln. x
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem – Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool ausle-
sen. x
Auspuffanlage undicht, deformiert – Auspuffanlage auf Beschädigungen kontrollie-
oder zu wenig Glasfasergarnfüllung ren.
im Enddämpfer – Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wech-
seln.x ( S. 52)
Ventilspiel zu gering – Ventilspiel einstellen. x
Motor geht während der Fahrt aus Kraftstoffmangel – Kraftstoff tanken. ( S. 25)
Motor wird übermäßig heiß zu wenig Kühlflüssigkeit im Kühlsys- – Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
tem – Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 79)
zu wenig Fahrtwind – Motor im Stand abstellen.
Kühlerlamellen stark verschmutzt – Kühlerlamellen reinigen.
Schaumbildung im Kühlsystem – Kühlflüssigkeit ablassen. x( S. 80)
– Kühlflüssigkeit einfüllen. x ( S. 81)
geknickter Kühlerschlauch – Kühlerschlauch wechseln. x
FI Warnlampe (MIL) leuchtet bzw. Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem – Motorrad anhalten und mit Hilfe des Blinkco-
blinkt des das fehlerhafte Bauteil identifizieren.
– Verkabelung auf Beschädigung und elektrische
Stecker auf Korrosion und Beschädigung kon-
trollieren.
– Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool ausle-
sen. x
hoher Ölverbrauch Schlauch der Motorentlüftung – Entlüftungsschlauch knickfrei verlegen ggf.
geknickt wechseln.
Motorölstand zu hoch – Motorölstand kontrollieren. ( S. 84)
zu dünnflüssiges Motoröl (Viskosität) – Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reini-
gen. x ( S. 85)
Kolben bzw. Zylinder verschlissen – Kolben/Zylinder - Einbauspiel ermitteln.
20 FEHLERSUCHE 91

Fehler Mögliche Ursache Maßnahme


Batterie entladen Batterie wird nicht geladen – Ladespannung kontrollieren. x
– Statorwicklung des Generators kontrollieren. x
ungewollter Stromverbraucher – Ruhestrom kontrollieren. x
21 BLINKCODE 92

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

02 FI Warnlampe (MIL) blinkt 2x kurz


Fehlersetzbedingung Impulsgeber - Fehlfunktion im Schaltkreis

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

06 FI Warnlampe (MIL) blinkt 6x kurz


Fehlersetzbedingung Drosselklappensensor Kreis A - Eingangssignal zu niedrig
Drosselklappensensor Kreis A - Eingangssignal zu hoch

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

09 FI Warnlampe (MIL) blinkt 9x kurz


Fehlersetzbedingung Drucksensor‑Saugrohr Zylinder 1 - Eingangssignal zu niedrig
Drucksensor‑Saugrohr Zylinder 1 - Eingangssignal zu hoch

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

12 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 2x kurz


Fehlersetzbedingung Temperatursensor‑Kühlflüssigkeit - Eingangssignal zu niedrig
Temperatursensor‑Kühlflüssigkeit - Eingangssignal zu hoch

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

13 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 3x kurz


Fehlersetzbedingung Temperatursensor‑Ansaugluft - Eingangssignal zu niedrig
Temperatursensor‑Ansaugluft - Eingangssignal zu hoch

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

15 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 5x kurz


Fehlersetzbedingung Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu niedrig
Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu hoch

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

33 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 3x kurz


Fehlersetzbedingung Einspritzventil Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

37 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 7x kurz


Fehlersetzbedingung Zündspule 1, Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis

Blinkcode FI Warnlampe (MIL)

41 FI Warnlampe (MIL) blinkt 4x lang, 1x kurz


Fehlersetzbedingung Kraftstoffpumpensteuerung - Unterbrechung/Kurzschluss nach Masse
Kraftstoffpumpensteuerung - Eingangssignal zu niedrig
22 TECHNISCHE DATEN 93

22.1 Motor
Bauart 1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum 449,3 cm³
Hub 63,4 mm
Bohrung 95 mm
Verdichtung 12,6:1
Leerlaufdrehzahl 2.250… 2.350 1/min
Steuerung OHC, 4 Ventile über Kipphebel gesteuert
Ventildurchmesser Einlass 40 mm
Ventildurchmesser Auslass 33 mm
Ventilspiel
Einlass bei: 20 °C 0,10… 0,15 mm
Auslass bei: 20 °C 0,12… 0,17 mm
Kurbelwellenlagerung 2 Rillenkugellager
Pleuellager Gleitlager
Kolbenbolzenlager keine Lagerbuchse - DLC beschichteter Kolbenbolzen
Kolben Leichtmetall geschmiedet
Kolbenringe 1 Kompressionsring, 1 Ölabstreifring
Motorschmierung Druckumlaufschmierung mit 2 Eatonpumpen
Primärübersetzung 32:76
Kupplung Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe (SX‑F EU) 4-Gang klauengeschaltet
Getriebe (alle USA Modelle) 5-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung (SX‑F EU)
1. Gang 16:32
2. Gang 18:30
3. Gang 20:28
4. Gang 22:26
Getriebeübersetzung (alle USA Modelle)
1. Gang 16:32
2. Gang 18:30
3. Gang 20:28
4. Gang 22:26
5. Gang 24:24
Generator 12 V, 75 W
Zündanlage kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung
Zündkerze NGK LKAR8AI-9
Elektrodenabstand Zündkerze 0,9 mm
Kühlung Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der Kühlflüssigkeit
durch Wasserpumpe
Starthilfe E-Starter
22 TECHNISCHE DATEN 94

22.2 Anzugsdrehmomente Motor


Schraube Kabelhalter im Generatorde- M4 4 Nm Loctite® 243™
ckel
Schraube Öldüse zur Kolbenkühlung M4 2 Nm Loctite® 243™
Schraube Stator M4 4 Nm Loctite® 648™
Öldüse zur Kipphebelschmierung M5 2 Nm Loctite® 243™
Öldüse zur Kolbenkühlung M5 2 Nm Loctite® 243™
Schraube Arretierhebel M5 6 Nm Loctite® 243™
Schraube Federteller Kupplung M5 6 Nm –
Schraube Impulsgeber M5 6 Nm Loctite® 243™
Schraube Lagersicherung M5 6 Nm Loctite® 2701™
Schraube Ölfilterdeckel M5 6 Nm –
Schraube Saugpumpendeckel M5 6 Nm Loctite® 243™
Mutter Wasserpumpenrad M6 8 Nm Loctite® 243™
Schraube Auspuffflansch M6 10 Nm Loctite® 243™
Schraube Druckpumpendeckel M6 10 Nm Loctite® 243™
Schraube Generatordeckel M6 10 Nm –
Schraube Kupplungsdeckel M6 10 Nm –
Schraube Lagerbolzen Drehmomentbe- M6 10 Nm Loctite® 243™
grenzer
Schraube Lagerbolzen Starterzwischen- M6 10 Nm Loctite® 243™
rad
Schraube Motorgehäuse M6 10 Nm –
Schraube Nockenwellenhalteblech M6 10 Nm Loctite® 243™
Schraube Schaltarretierung M6 10 Nm Loctite® 243™
Schraube Schalthebel M6 14 Nm Loctite® 243™
Schraube Startermotor M6 10 Nm –
Schraube Steuerkettenausfallsicherung M6 10 Nm Loctite® 243™
Schraube Steuerkettenführungsschiene M6 10 Nm Loctite® 243™
Schraube Steuerkettenspanner M6 10 Nm –
Schraube Steuerkettenspannschiene M6 10 Nm Loctite® 243™
Schraube Ventildeckel M6 10 Nm –
Schraube Wasserpumpendeckel M6 10 Nm –
Schraube Zylinderkopf M6 10 Nm –
Öldüse zur Pleuellagerschmierung M6x0,75 4 Nm –
Schraube Kipphebellagerung M7 15 Nm –
Verschlussschraube Ölkanal M7 9 Nm Loctite® 243™
Verschlussschraube Kurbelwellenfixie- M8 10 Nm –
rung
Verschlussschraube Steuerkettenspan- M8 8 Nm –
ner
Schraube Kettenritzel M10 60 Nm Loctite® 2701™
Verschlussschraube Ölkanal M10 15 Nm Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf M10x1,25 1. Stufe geölt mit Motoröl
10 Nm
2. Stufe
30 Nm
3. Stufe
50 Nm
Mutter Rotor M12x1 60 Nm Gewinde geölt mit Motoröl /
Konus entfettet
Zündkerze M12x1,25 15… 20 Nm –
Ölablassschraube mit Magnet M12x1,5 20 Nm –
Temperatursensor‑Kühlflüssigkeit M12x1,5 12 Nm –
22 TECHNISCHE DATEN 95

Verschlussschraube Öldruckregelventil M12x1,5 20 Nm –


Mutter Kupplungsmitnehmer M18x1,5 80 Nm –
Verschlussschraube Kipphebel M18x1,5 30 Nm –
Mutter Primärrad M20LHx1,5 100 Nm Loctite® 648™
Verschlussschraube Ölsieb M20x1,5 15 Nm –

22.3 Füllmengen
22.3.1 Motoröl
Motoröl 1,50 l Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 102)

22.3.2 Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit 1,20 l Kühlflüssigkeit ( S. 102)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) ( S. 102)

22.3.3 Kraftstoff
Kraftstofftankinhalt gesamt ca. 7,5 l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) ( S. 103)
(alle SX‑F Modelle)
Kraftstofftankinhalt gesamt ca. 9l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) ( S. 103)
(XC‑F)

Kraftstoffreserve ca. (XC‑F) 1,5 l

22.4 Fahrgestell
Rahmen Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren
Gabel (SX‑F EU, SX‑F USA) WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Gabel (SX‑F Factory Edition, XC‑F) WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Federweg (SX‑F EU, SX‑F USA)
vorne 300 mm
Federweg (SX‑F Factory Edition, XC‑F)
vorne 292 mm
Federweg (SX‑F EU)
hinten 330 mm
Federweg (SX‑F USA, XC‑F)
hinten 317 mm
Federweg (SX‑F Factory Edition)
hinten 322 mm
Gabelversatz 22 mm
Federbein WP Suspension 5018 BAVP DCC
Bremsanlage Scheibenbremsen, Bremszangen schwimmend gelagert
Bremsscheiben - Durchmesser
vorne 260 mm
hinten 220 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorne 2,5 mm
hinten 3,5 mm
Reifenluftdruck Gelände
vorne 1,0 bar
hinten 1,0 bar
Sekundärübersetzung (SX‑F EU) 14:50
Sekundärübersetzung (SX‑F USA, XC‑F) 13:50
Sekundärübersetzung (SX‑F Factory Edition) 14:52
Kette 5/8 x 1/4"
22 TECHNISCHE DATEN 96

Lieferbare Kettenräder 38, 40, 42, 45, 48, 49, 50, 51, 52
Steuerkopfwinkel 63,5°
Radstand 1.495±10 mm
Bodenfreiheit unbelastet 375 mm
Sitzhöhe unbelastet 992 mm
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (SX‑F EU) 106,1 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (SX‑F USA, SX‑F Factory Edition) 107,3 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (XC‑F) 109,5 kg
Höchstzulässige Achslast vorne 145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten 190 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht 335 kg

22.5 Elektrik
Batterie (XC‑F) YTX5L-BS Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 4 Ah
wartungsfrei
Batterie (alle SX‑F Modelle) YTX4L-BS Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 3 Ah
wartungsfrei
Sicherung 58011109110 10 A

FI Warnlampe LED

22.6 Reifen
Gültigkeit Reifen vorne Reifen hinten
(SX‑F EU) 80/100 - 21 M/C 51M TT 110/90 - 19 62M TT
Pirelli SCORPION MX Midsoft 32 Pirelli SCORPION MX Midsoft 32
(SX‑F USA) 80/100 - 21 M/C 51M TT 110/90 - 19 62M TT
Dunlop GEOMAX MX 51 FA Dunlop GEOMAX MX 51
(SX‑F Factory Edition) 80/100 - 21 M/C 51M TT 110/90 - 19 62M TT
Dunlop GEOMAX MX 52 F Dunlop GEOMAX MX 52
(XC‑F) 80/100 - 21 M/C 51M TT 110/100 - 18 64M TT
Dunlop GEOMAX MX 51 FA Dunlop GEOMAX MX 51
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com

22.7 Gabel
22.7.1 SX‑F EU
Gabelartikelnummer 14.18.7N.09
Gabel WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Druckstufendämpfung
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n) 490 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 4,8 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 5,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 5,2 N/mm
22 TECHNISCHE DATEN 97

Gasdruck 1,2 bar


Gabellänge 940 mm

Ölmenge pro Cartridge 195 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) ( S. 102)


Ölmenge pro Gabelbein ohne 390 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) ( S. 102)
Cartridge

22.7.2 SX‑F USA


Gabelartikelnummer 14.18.7N.59
Gabel WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Druckstufendämpfung
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort 14 Klicks
Standard 12 Klicks
Sport 10 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n) 490 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 4,8 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 5,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 5,2 N/mm
Gasdruck 1,2 bar
Gabellänge 940 mm

Ölmenge pro Cartridge 195 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) ( S. 102)


Ölmenge pro Gabelbein ohne 390 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) ( S. 102)
Cartridge

22.7.3 SX‑F Factory Edition


Gabelartikelnummer 24.18.7O.57
Gabel WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Druckstufendämpfung
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n) 480 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 4,6 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 4,8 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 5,0 N/mm
Gabellänge 940 mm

Ölmenge pro Gabelbein 680 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) ( S. 102)

22.7.4 XC‑F
Gabelartikelnummer 24.18.7N.77
Gabel WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Druckstufendämpfung
22 TECHNISCHE DATEN 98

Komfort 15 Klicks
Standard 13 Klicks
Sport 11 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort 15 Klicks
Standard 13 Klicks
Sport 11 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n) 470 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 4,4 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 4,6 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 4,8 N/mm
Gabellänge 932 mm

Ölmenge pro Gabelbein 680 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) ( S. 102)

22.8 Federbein
22.8.1 SX‑F EU
Federbeinartikelnummer 18.18.7M.09
Federbein WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Federvorspannung 14 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm
Federlänge 260 mm
Gasdruck 10 bar
Statischer Durchhang 30 mm
Fahrtdurchhang 90 mm
Einbaulänge 490 mm

Stoßdämpferöl Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1) ( S. 102)

22.8.2 SX‑F USA


Federbeinartikelnummer 18.18.7M.57
Federbein WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
22 TECHNISCHE DATEN 99

Druckstufendämpfung High Speed


Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Federvorspannung 12 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm
Federlänge 260 mm
Gasdruck 10 bar
Statischer Durchhang 30 mm
Fahrtdurchhang 100 mm
Einbaulänge 486 mm

Stoßdämpferöl Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1) ( S. 102)

22.8.3 SX‑F Factory Edition


Federbeinartikelnummer 18.18.7O.59
Federbein WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Federvorspannung 8 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm
Federlänge 260 mm
Gasdruck 10 bar
Statischer Durchhang 30 mm
Fahrtdurchhang 100 mm
Einbaulänge 490 mm

Stoßdämpferöl Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1) ( S. 102)

22.8.4 XC‑F
Federbeinartikelnummer 18.18.7M.77
Federbein WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
22 TECHNISCHE DATEN 100

Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort 2,5 Umdrehungen
Standard 2 Umdrehungen
Sport 1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort 17 Klicks
Standard 15 Klicks
Sport 13 Klicks
Federvorspannung 12 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg 54 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg 57 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg 60 N/mm
Federlänge 260 mm
Gasdruck 10 bar
Statischer Durchhang 30 mm
Fahrtdurchhang 100 mm
Einbaulänge 486 mm

Stoßdämpferöl Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1) ( S. 102)

22.9 Anzugsdrehmomente Fahrgestell


Schraube Druckregler EJOT PT® 3 Nm –
Schraube Luftfilterkastendeckel EJOT PT® K60x20-Z 3 Nm –
Speichennippel Hinterrad M4,5 5… 6 Nm –
Speichennippel Vorderrad M4,5 5… 6 Nm –
Schraube Batteriepol M5 2,5 Nm –
Schraube Einstellring Federbein M5 5 Nm –
Schraube Temperatursensor‑Ansaugluft M5 2 Nm –
Mutter Kabel an Startermotor M6 4 Nm –
Restliche Muttern Fahrgestell M6 10 Nm –
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm –
Schraube Bremsscheibe hinten M6 14 Nm Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorne M6 14 Nm Loctite® 243™
Schraube Gasdrehgriff M6 5 Nm –
Schraube Kettengleitschutz M6 6 Nm Loctite® 243™
Schraube Kugelgelenk Druckstange am M6 10 Nm Loctite® 243™
Fußbremszylinder
Kraftstoffanschluss am Kraftstofftank M8 10 Nm –
Mutter Fußbremshebelanschlag M8 20 Nm –
Mutter Kettenradschraube M8 35 Nm Loctite® 2701™
Mutter Reifenhalter M8 12 Nm –
Restliche Muttern Fahrgestell M8 25 Nm –
Restliche Schrauben Fahrgestell M8 25 Nm –
Schraube Bremszange vorne M8 25 Nm Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben M8 17 Nm –
Schraube Gabelbrücke unten M8 12 Nm –
Schraube Gabelfaust M8 15 Nm –
Schraube Gabelschaftrohr oben M8 17 Nm Loctite® 243™
Schraube Kettengleitstück M8 15 Nm –
22 TECHNISCHE DATEN 101

Schraube Lenkerklemmbrücke M8 20 Nm –
Schraube Motorstreben M8 33 Nm –
Schraube Rahmenausleger M8 35 Nm Loctite® 2701™
Schraube Seitenständerbefestigung M8 45 Nm Loctite® 2701™
(XC‑F)
Motortragschraube M10 60 Nm –
Restliche Muttern Fahrgestell M10 45 Nm –
Restliche Schrauben Fahrgestell M10 45 Nm –
Schraube Federbein oben M10 60 Nm Loctite® 2701™
Schraube Federbein unten M10 60 Nm Loctite® 2701™
Schraube Lenkeraufnahme M10 40 Nm Loctite® 243™
Mutter Kraftstoffpumpe M12 15 Nm –
Mutter Sitzbankbefestigung M12x1 20 Nm –
Mutter Rahmen an Verbindungshebel M14x1,5 80 Nm –
Mutter Verbindungshebel an Winkelhe- M14x1,5 80 Nm –
bel
Mutter Winkelhebel an Schwingarm M14x1,5 80 Nm –
Mutter Schwingarmbolzen M16x1,5 100 Nm –
Einschraubstutzen Kühlsystem M20x1,5 12 Nm Loctite® 243™
Schraube Steckachse vorne (SX‑F Fac- M20x1,5 35 Nm –
tory Edition)
Schraube Steuerkopf oben M20x1,5 12 Nm –
Schraube Steckachse vorne (SX‑F EU, M24x1,5 45 Nm –
SX‑F USA, XC‑F)
Mutter Steckachse hinten M25x1,5 80 Nm –
23 BETRIEBSSTOFFE 102

Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1


Norm / Klassifizierung
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entspre-
chenden Eigenschaften besitzt.
Empfohlener Lieferant
Castrol
– RESPONSE BRAKE FLUID SUPER DOT 4
Motorex®
– Brake Fluid DOT 5.1

Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)


Norm / Klassifizierung
– SAE ( S. 106) (SAE 4)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen.

Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Nur geeignete Kühlflüssigkeit verwenden (auch in Ländern mit hohen Temperaturen). Bei minderwertigen Frostschutzmitteln kann
es zu Korrosion und Schaumbildung kommen.
– Verwenden Sie nur Kühlflüssigkeit auf Ethylenglykolbasis.
Mischungsverhältnis
Gefrierschutz: −25… −45 °C 50 % Korrosions-/Frostschutzmittel
50 % destilliertes Wasser

Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt)


Gefrierschutz −40 °C
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– COOLANT M5.0

Motoröl (SAE 10W/50)


Norm / Klassifizierung
– JASO T903 MA ( S. 106)
– SAE ( S. 106) (SAE 10W/50)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entspre-
chenden Eigenschaften besitzen.
vollsynthetisches Motoröl
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Cross Power 4T

Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1)


Norm / Klassifizierung
– SAE ( S. 106) (SAE 2,5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen.
23 BETRIEBSSTOFFE 103

Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)


Norm / Klassifizierung
– DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
– Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.

Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von mehr als 10 % Ethanol
(z. B. E15, E25, E85, E100).
24 HILFSSTOFFE 104

Griffgummikleber (00062030051)
Empfohlener Lieferant
KTM-Sportmotorcycle AG
– GRIP GLUE

Hochviskoses Schmierfett
Empfohlener Lieferant
SKF®
– LGHB 2

Kettenreinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Chain Clean

Kettenspray Offroad
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Chainlube Offroad

Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi


Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Moto Protect

Kraftstoffzusatz
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Fuel Stabilizer

Langzeitfett
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Bike Grease 2000

Luftfilter-Reinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Twin Air Dirt Bio Remover

Motorradreiniger
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Moto Clean

Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Twin Air Liquid Bio Power

Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen


Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Quick Cleaner
24 HILFSSTOFFE 105

Universal Ölspray
Empfohlener Lieferant
Motorex®
– Joker 440 Synthetic
25 NORMEN 106

SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer
Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.

JASO T903 MA
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für 4-Takt Motorräder - die JASO T903
MA Norm. Früher wurden für 4-Takt Motorräder Motoröle aus dem PKW Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifika-
tion gab. Werden bei PKW Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so stehen bei Motorrad Motoren hohe Leistungsausbeute bei
hohen Drehzahlen im Vordergrund. Bei den meisten Motorrad Motoren wird auch das Getriebe und die Kupplung mit dem gleichen
Öl geschmiert. Die JASO MA Norm geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
INDEXVERZEICHNIS 107

Fahrtdurchhang
INDEXVERZEICHNIS

A einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Fahrwerksgrundeinstellung
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 zum Fahrergewicht kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
B Fahrzeugansicht
Batterie hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 vorne links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 Federbein
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Bedienungsanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Druckstufendämpfung Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Bestimmungsgemäßer Gebrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Druckstufendämpfung High Speed einstellen . . . . . . . . 30
Betriebsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Druckstufendämpfung Low Speed einstellen . . . . . . . . . 29
Betriebsstundenzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Blinkcode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Fahrtdurchhang kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Federvorspannung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Bremsbeläge
statischen Durchhang kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . 32
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Zugstufendämpfung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
der Hinterradbremse wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90-91
der Vorderradbremse wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Frostschutz
Bremsflüssigkeit kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Füllmenge
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26, 95
Bremsflüssigkeitsstand Kühlflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81, 95
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86, 95
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Bremsscheiben Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67

D G

Druckstufendämpfung Gabelbeine
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Druckstufendämpfung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Druckstufendämpfung High Speed
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Druckstufendämpfung Low Speed Grundeinstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Staubmanschetten reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
E Zugstufendämpfung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Einsatzdefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Gabelschutz
Enddämpfer ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41-42
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Glasfasergarnfüllung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Gasbowdenzugspiel
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Erschwerte Einsatzbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
hohe Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Gasbowdenzugverlegung
langsame Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
nasse Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Gasdrehgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
nasser Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Gewährleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
niedrige Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Griffgummi
schlammige Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Schnee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
trockener Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
H
E-Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
F
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Factory Start . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
aktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Hauptsicherung
Fahrgestellnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
INDEXVERZEICHNIS 108

Hilfsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Hinterrad reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Luftfilterkasten
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 abdichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
I
Luftfilterkastendeckel
Inbetriebnahme
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . 19
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . 23
sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
M
K
Kaltstartknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Map‑Select Schalter
für den Fahrbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Kette
für die Grundeinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 Motor
einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Kettenführung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Kettenrad Motoröl
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Kettenritzel
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Motorölstand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Motorrad
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 mit Hubständer aufheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Kontrolllampenübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
vom Hubständer nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Kotflügel vorne
O
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Ölfilter
Kraftstoffsieb wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Ölsiebe
Kraftstofftank reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 P
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 Plug-in-Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Kühlflüssigkeit R
ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 Rahmen
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 Reifenluftdruck
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Reifenzustand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Kupplung
Flüssigkeit wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 S
Flüssigkeitsstand kontrollieren/berichtigen . . . . . . . . . . 61 Schalthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Grundstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Kurzschlusstaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Schutzkleidung ................................ 7

L Schwingarm
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

Leerlaufdrehzahl Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ... 9
Serviceplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27-28
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ... 7
Lenkerposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Sicherung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Hauptsicherung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Luftfilter
Sitzbank
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
INDEXVERZEICHNIS 109

montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Speichenspannung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Startnummerntafel
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Startvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Steuerkopflager
schmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Steuerkopflagerspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
T
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Tankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Anzugsdrehmomente Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Elektrik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Federbein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Füllmengen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
U
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Untere Gabelbrücke
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
V
Vorderrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Z
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
*3213090de*
3213090de

11/2013

KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen/Österreich Foto: Mitterbauer/KTM
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