Elvjournal 1981 14
Elvjournal 1981 14
I
II
I 1
__If journal
Nr. 14
Die Sensation
fumm r Elektroniker!
Mit Platinentolien
Pri ntentwürfe auf Klarsichtfolie zur problerniosen
Herstellung der Platinen
Kostenloser ReparaturserviCe
für jeweils eine verOffentlichte Schaltung
jI
0
In dieser Ausgabe: Serie ELV-HiFi-Labor
Baubeschreibung einer phasenlinearen
Digitales KapazitatsmeBgerat DCM 7000
150 Watt HiFi-Lautsprecherbox
Netzteil 0-20V/0--5A
Ouarzstabilisierter Wechselrichter 12V /220 V
DrehzahlQberwachungsautomatik Light 2000
Elektronische Hoflichtverzögerung digitales
Ubertemperatursicherung Lichtsteuergerät
ELV-HiFi-Labor
2. Tell einer Serie, die ausführlich den Nachbau einer kompletten HiFi-Anlage
beschreibt.
2. Tell:
Baubeschreibung einer phasenlinearen 150 Watt .S'[Link]
P/tatenlineare Ilil-'i-Lautspree/ierhox Var,[Link]-
per-S ou,uI 150
HiFi-Lautsprecherbox mit Vario-Einschub I i,ecrgehiiuse der Hi 'i-Lautsprecherbox vss
5))
I Larrsprecherandeck rahntert rut )ialhtranspa-
reriteni scliwar,erri Strctchgctrehe hespanrtt.
I Balllautsprecher SS 300 nut ci nero Durch ties-
ser von 300 rum. AIu-Druckgulikorb arts
Spe,iailegierrrrig..Siclitratidgeschliffefl. Uher-
tragrrngshereich 25-4000 H,, Magnet: 0
16))tim/I .4 kg.
I Mittelton!autsprechcr SS 130 tint ernem
Vrrrchmesser von 31) mill. Mid range-
Mit diese,,i Beitrag beginne,, s'ir (tell praktisc/ien Ted iinserer Serie Squeaker' 'Or i'reqtrenzbererch von 6)))) his
14)))))) Hi. flastokalotte init tie!'ge/ogerrerti
EL V-HjFi-Lcibor. Wir ste/len 1/zijen eiiiep/zasenlineare 150 Watt HiFi- Rasterhlech ahgedecki.
I I iochtonlautspr'echet SS 8011111 erneni i)urclr-
Laiitsprecherbox (Vario-Super-Sound 150- VSS 150) mit Vario-Eii,- in
triesser von 80 in In, A) it III i n In Casting I--loot
schiib vor, a,,fdessen rich tiingsweisende Technik bereits im 1. Ted die- 'i'weetei' 'Or den Freqttetiithereicli von 5000 500))
his 20000 Hi.
ser Serie eingegangen w,,rde. 8 Kt'euisclilir,schrauhen .'ur Refestigutig der
Mitte- 7 arid I Ioc)ttonlarrtsprecher
In der vorangegangenen AuSgabe [LV 1)er nachtriiglieh einzusetzende Vario- 4 Krell schlitzscinauben trrr Retest tgung des
lSaBIau isprechers
Ni-. 13 haben WIF (lie wesentliehen Einschub ernioglicht den problemlo- ca. St) Hrt!,schraubeti fur Rucktsandhefesttgung
theoretisehen GrtindIttzen in Form ci- sen Aushau der HiFi-Lautsprecherbox I Packurrg Abdeckgaze für i3aBlautsprecher
I Pack ring DOru niwolle
ner Einfuhrung in die HiFi-Elektro- von einer passiven in cine aktive Box. I Kartusclte Dichtu ttgsmasse nut Dosterritise
I Satz farhige Anschluttleitungen
akustik veröffentlicht. Bevor wir jedoch den Aufbau der Box I Larrtsprecher- Klenrrn leisre. 2polig
I gehurstete irnd bed ruckte Alutrrini it in- Front-
Der hier vorliegende 2. Ted helitf3t sieh beschreihen. sollen noch zum besseren platte. se!hstkleberid
mit dciii Selbsthau einer phasenlinea- Versthndnis der Zusanimenhhnge einige 2 Drehkriiipfe
4 Be)'estigu rigsscliraiibell tOri Ahstandshalterti
i-en 150 Walt I-li Fi-Lautsprecherbox \Vorte iur Funktionsweise cities Laut- für Ft'equen'iweiche
I Freqtreriiweiclte IaLn Stücklistc Serte 27
VSS 150 mit Va no- Li nsch ub. spi'echers vorangesteilt werden.
[LV journal 14 23
sondern bewegt sich ahnlich einem
Pendel, das aus seiner Ruhesteltung ge-
bracht wurde, mehrere Male bin und
her. Die Anzahl der Hin- und Herbe-
Gummisick wegungen in I Sekunde nennt man Re-
lag net
sonanzfrequenz (f) eines Lautspre-
che rs.
-I
/1 em bran e Membrane
< >
Dämm
wolle
Bud 2 Bud 3
24 ELV journal 14
ten Reste von Dichtungsmasse können
mit einem Tuch entfernt werden.
Es muB verhindert werden, daB
Därnmwollc zwischcn der Membrane
und den Korb des BaBlautsprechers ge-
langt und dessen Funktion stört. So
wird die Ruckseite des Lautsprechers
mit einer Gaze abgedeckt, welche ent-
weder angeheftet oder angeklebt wird.
Die Anschldsse der Lautsprecher mBs-
sen aus der Box herausgefUhrt werden.
Dabei ist es wichtig, daB die Anschlusse
durch farbige Leitungen richtig ge-
kennzeichnet werden. An die An-
schlusse, die mit oder rotem Punkt
gekennzeichnet sind, werden folgende
Leitungen angeklemmt oder angelotct:
BaBlautsprecher - rot
I\'Iitteltonlautsprecher (Mid range) -
gel b
Hochtonlautsprecher (Tweeter) -
braun.
Bud 4 Die anderen Anschlüsse sämtlicher
Lautsprecher werden cinheitlich mit
Einen in einer gesch!ossenen Box mon- stische Kurzschlul3 von vorneherein schwarzen Leitungen herausgeiuhrt.
tierten Lautsprecher zcigt das Bud 2 in ausgcschlossen. FUrdie Lautsprecherleitungwird in die
schernatischer Form. Die [-liFi-Box VSS 150 verfugt Ober em lrennwand zurn Einschub ein Schlitz
Die in der Box eingcschlossene Luft(die ziemlich grol3es Volurnen und erhöht gefeilt, damit die Rückwand einwand-
bekanntlich genauso elastisch ist wie nor geringfUgig die niedrige Resonanz- frei aufliegt.
eine Stahlfeder) crhöht die RUckstell- frequenz von 25Hz des Bal3lautspre-
kraft der Membrane und dadurch die ch e rs. Nach AnschluB der Leitungen und
Resonanzfrequenz. Der Zusarnmenbau des Systems be- nach Abdecken des BaBlautsprechers
ginnt - nach Abnahme der mit weni- durch Gaze wird der Innenraum der
Boxen mit grol3em Volumen erhöhen
gen Schrauben befestigten RuckwBnde Lautsprecherbox gleichmaBig mit
die Resonanzfrequenzen nur gerinfu-
—mit dem Einbau der Lautsprecher. Dämmwolle ausgefullt (Bild 5).
gig, soiche mit kleinern Volu men erheb-
Sämtliche Lautsprecher mUssen das Urn die Box auch ruckscitig luftdicht
lich. So ist es also selir wichtig, daB ge-
Gehäuse luftdicht abschlieBen. Urn abschlief3en zu können, wet-den die Em-
schlossene Boxen ein ausreichendes,
dies zu erreichen, wird am Rande der früsung und die Nut für die Leitungen
auf den BaBlautsprecher abgestirnmtes
W111-ingenein luckenloser Streifen von mit Dichtungsrnasse versehen.
Volurnen haben.
Da dadurch die unterc Grenzfrequenz Dichtungsmasse aufgctragen (Bud 4). Die Rückwand wird dlann fest ange-
des Systems ungünstig verschoben Danach werden die Lautsprecher em- schraubt (Schraubenabstand 50-
wird, ist es zweckmaBig, für geschlos- gesetzt und mit Kreuzschlitzschrauben 70 mm) und ggfs. vorher an den Autla-
sene Boxen Lautsprecher mit ,,weich befestigt. Die dabei herausgequetsch- geflachen mit Dichtmasse bestrichen.
aufgehängter Membrane" zu wählen,
damit die ungünstigerweise erhöhte
Resorianzfrequenz des Systems (Laut-
sprecher + Box) noch genugend tief
liegt.
Urn die Verzerrung urn die Resonanz-
frequenz zu unterdrB cken, muB die
Membrane gedä rnpft werden. Dies
wird durch AusfUllen des Innenraumes
der Lautsprecherhox mit feiner Wolle
(Därnmwolle) crreicht (Bud 3). Die fei-
nen Fasern der Dämmwolle verhindern
wilde Schwingungen der eingeschlos-
senen Luft.
Die Abstrahiung der mittleren und ho-
hen Frequenzen ist weniger kritisch.
'S.
Die Mittel- und Hochtonlautsprecher
werden mit ruckseitig geschlossenem
BiII 5
Korb gefertigt. Dadurch wird der aku-
IIVjournal 14 25
Die Frequenzweiche wird gernal3 Bild
10 bestückt. Die Induktivitaten werden
mit zentrischcn Schrauben an der Lei-
terplatte hef'estigt. Die Lautsprecher-
leitungen werden so angeschlossen, daB
Nlittelton taut spreche die farbigen [Link] an die cntspre-
Ioutsprecher / chenden -Punkte, (lie schwarzcn an
Hochtoniautsprecher die O-Punkte (icr Ausgänge der Ftc-
RN 50 00 200 SOS 1000 2000 4000 5000 00000 14000 20000 f (Hz)
quenzweiche kommen.
Bild 6 Der Eingang der Frequenzweiche wird
(lurch eine rote und eine schwarze Lei-
lung zu der AnschluBklemme gefOhrt.
Die AnschluBklemme wird an der klci-
nen Ruckwand hefestigt, weiclie dann
I SS 80 mit sechs Schrauben angeschraubt
wird. Auch hier ist an 'die richtige Pola-
rifat zu achten: die rote Leitung verhin-
1.200 Hz - 6.000 Hz
L detden -Punkt der Weiche mitdcr ro-
I Frequenz-- SS 130
Verstärker ten Kiemme, die schwarze den O-Punkt
Weiche
mit der schwarzen Kiemme.
26 ELV journal 14
iej R 2 ]o e[ThIJo
0) E))
fit R6
2)
+
ill
_o o
Finnono
D .
TieftSner
0
Mittettoner
0 0 O[
Hhtoner
±_Ijo
-
-6-
o-Jo
1
14008
6
MI I
L
Bud 10 Leiterbahnseite tier I'iatine (i'erkieinert dargesteilt)
Stückliste
ij Eve quenzweiche
Widerstände
I
Kondensatoren
It dii II Ansicht tier hes twA ten Freijiten ti eu/it
Cl ... 22pF/63VTonfrequenz-
Darnit ist die hochwertige pliasenli- den Fotos ersichtlich sind, erreicht,
kondensator
neare HiFi-Box VSS 150 fertig. Unbe- wodurch das ohnehin ausgewogene
C2 ... 12pF/63VTonfrequenz-
antwortet geblieben ist jedocli die Klangbild der Box abgcrundet wird.
konde nsator
Frage: warum phasenlinear? Im kommenden 3. Teil der Serie EL y
C310pF/63VTonfrequenz-
...
Bei der Umwandlung von elektrischer -HiFLaborwdeVortildsao-
ko nden sator
Energie in akustische Energie in Form Einschubes besonders deutlich, indem
von Musik und Sprache ist es selten der cine passive oder wahlweise eine aktive Induktivitäten
LEDLeistungs-/UbersteuerUngSan-
Fall, daB lediglich eine Frequenz, z. B. Li ................. l,5mH
1000Hz, umgewandelt werden mufl. zeige sowie je mach Wunsch auch eine
L2 ................0,56 mH
Vielmehr wercien komplexe Mischun- Prazisions-Frequeniweiche eingebaut L3 ................0.22 mH
gen der einzelnen Frequenzen ubertra- werden kann, ohne daB an der Box
gen. Diese Frequenzkombinationen er- sclbst Verändcrungen vorgenom men Sons tiges
strecken sicli auf den gcsamtcn Frc- zu werden brauchen. 2 Drehschaltcr mit 3 Stellungen
quenzhereich und werden von den drei Lediglich der Vario-Einschub ist hierzu 8 Plat inen-AnschluBstifte
Lautsprechern gleichzeitig abgestrahlt auszutauschen. Näheres linden Sic in 1 LeiterplattefurFrequeflZWeiChe
und rnussen gleichzeitig auch das (icr kommenden Ausgabe ELV Nr. 15.
menschliche Ohr erreichen - anders nicht phasenlinear [Link]
gesagt: in der gleichen Phase. /
Die Bauweise der einzelnen Lautspre-
Hochton-
Hochton-
cher ist unterschiedlich: die Membrane Lautsprectier IIIIlIIlllllIllllllllIIlllIIllll / Lautsprecher
_FIJ fV'
blems.
Bei der hier beschriebenen HiFi-Laut-
sprecherbox VSS 150 wird die phasen- E nga ngssl g nal A usga ngss g n al I Ei nga ngss Ig n a I Ausqan g ssi g n a
Mit der hier vorgesteilten Schaitting iàjJt sich ein Verb ranch er (z. B. eine Reparaturservice
Lampe) durch kurzes Betätigen eines Tasters einschalten. Das Ausschal-
ten wird von der Sc/witting selbsttatig vorgenoinmen, nach Ablaiifeiiier
bestiinrn ten voreinstelibaren Zeit.
Ailgemeines Wir gehen hierbei zweckmhBigerweise Wird der Taster Ta I betdtigt, Iddi sich
Der besondere Vorteil dieser Schaltung vorn Ruhezustand der Schaltung aus, C 1 fiber R 1 auf ea. 12V auf. In dem
liegt zurn einen darin, daB nur Klein- d. Ii. C I ist entladen (ea. 0 V). Augenbliek, wo die Spannung an der
spannungen für das Auslösen erforder- T list somit gesperrt und dadurch auch Basis von T I die Spannung, die an der
lich sind und zurn andern beliebig viele T3. Das Relais ist ahgefallen. Basis von 12 (ca. 3 V) anliegt, Ober-
Taster parallel geschaltet werden
können.
IL
die Einschaltdauer durch jedes Bethti- R8
gen cines Tasters erneut gestartet wird,
auch wenn die Lampe noch brennt, so ) BC 558C
daB sich insgcsamt auch eine lhngere
b
Einschaltdauer ergeben kann. o __
a
TI
Zur Schaltung
Bei Betatigen des Tasters Ta I wird der
R4
{jOOkI I )-41
—R2
Kondensator C I Ober den Vorwider- BC548C L
stand RI auf Ca. + 12V aufgeladen.
C4
R1
2
R7
Ober die Reihenschaltung von R 2 und
220 R3
R 3 erfolgt cine Entladung, deren Zeit- 16V 1
N4001
ablaufvon deni Trimmer R 3 beeinfluBt
werden kann. R9[? Coy
Die an C I anliegende Spannung ge-
Iant Ober R 4 auldie Basis von T I . die
den ersten Eingangderals Differenzver-
starl' er geschalteten Iransistoren I I Trafo D1-D4
Sil 12V/24VA 1N4148
und T2 darstellt. Der zweite Eingang
231 - 1 IC 1
des Differenzverstd rkers liegt fiber R 8 12
Lind R 9 a u f Ca. 3 V.
28
[LV journal 14
Ziiin Nac/thau
In dc hier vorl iegcnden Scha It u ng Si nd
keinc hesonders ernpfindlichen Baa-
elernente (wie C—MOS—IC's rind tier-
gleichen) vorhanden, so dali Vorn Auf-
ha a her keinc Probleme aultreten
soIl ten.
Zn beachten ist allerdings, dali die
Schaltung an 220 V Netzspannung an-
geschlossen wird and deshaib die Inbe-
tricbnahrne erst erfoigen dart'. nachdern
nile \7 orich1simi finn Iuiicn be/a ilicli
Isolation and Beruhrungssicherheit ge-
trollen warden.
Die VD[-Bestimmungen sind zu be-
achtcn.
Wi r wol len an dieser Stelle, wie schon SO
oft vorher, noch einmal ausdrucklich
4nsic/,tderfertiç'hc'stücktenPlatineifli Gc'Iiäu,se (Oh c'rteildes Ge/zausecisr,zic/ztini(abgehildet) aufdic Lebensgefahrbeirn Iirngangrnit
Netzspannungen hinweisen.
schreitet, steucrt T I durch and T 2 (der Ober R2, R3 wird C I langsarn
Allzuoft wird die Gefahr Obersehen.
vorher Icitend war) sperrt. en t lade n.
Wir bitten Sic dringcnd. in Ihrem als
Der Kollektor von T 1 hrinii 1' 3 ium Sinkt die Spannungan C I unterca. 3 V. auch in unserem lntcrcssc grundsatz-
I )urchschaltcn and das Relais Re I SO sperri T I 12 steuert durch und
licli nicht an eingcschalteten Geriitcn,
/iCllt Ill. übernimmt somit den Emitterstrorn, (lie mit Nctispannung hetrieben wcr-
(icr Ober R 7 nach Masse abllieL1t. den, in arheiten. damit sic auch weiter-
Mittels R5 wird eine Mitkopplung
hervoruciulen, die cm sauheres Schal- Da 1 1 sperrt, sperrt auch T3 and daS hin unser Magaiin kaufen and lesen
ten gewahileistet. Relais Re I fallt wicder aft konnen.
Stiickliste
'p Hojlichtverzögerung
pp
C4 U
Qo-EJ-o 0- Haibleiter
ICI ................ 78L12
TI, T2 ........... BC548C
T3 ............... BC5S8C
Cl
Dl-D4 ............. iN 4148
D5 .................1N 4001
Trafo Widerstdnde
RI ...................100 fl
Sri R2 ................... lOkU
,Zd Kapazitäten
Cl ............. 220pF/25V
C2 ..................330 nF
14007
if C3 .............. IOpF/16V
C4 ............. 220pF/16V
Diverses
I Kartenrelais 12 V/i x Urn
04 1 Trafo 12 V/2,4 VA
I Platinensicherungshalter
L 1^j I Sicherung 50 mA
7 Lötstifte
Leiterbahnseite der Platine
29
ELV journal 14
Wechselfichter 12 V /220 V =
Funktionsbcschreibung
Der in unserem Labor entwickelte und
hier vorgesteilte und bescliriebene
Wechselrichter zeichnet sich durch
niehrere wesentliche Mcrkmalc heson-
Bud 2
clers aus.
30 ELV journal 14
1,isic/,t
31
ELV journal 14
5. Ein weiterer Vorteil dieser Schal- gungsspannung von Ca. 12 V an die Hierzu 1st aber zunbchst nun der Trafo
tong licgt in (icr Eingangsspan- Punkte 1 (+ 12 V) und 3 (Masse) ange- a ii zu sch Ii eli en.
nungs-Zustandsanzeigc mittels drci legi wird.
Mill t man (lie Stroma ufna h me, so wi rd
Leuclitdiodcn. Die gelbe LED
1-lot man vorher die drei Lcuchtdioden man einen starken A list ieg a u 12 A 011(1
macht auf zu niedrige Spannung
an die Punkte 9 his 13 ange!dtet, so rnehr teststelten, solern sich R3 in
aulmerksani, während die rote LED
müBte jetzt, je mach angelegter Span- Nullposition beuindet.
Uberspannung anzeigt.
nung u nd Stel lung von R 5, eine dcr drei
Stelit kein geeignetes Meigerbt zur Ver-
Bei Aufteuchten der grünen LED LED's aufleuchten.
fugung, so ist (lie erhöhte Stromiauf-
weist die Eingangsspannung die
Urn diesen Ted der Schaltung abzuglei- mahmc ouch akustisch wahrzunchmien,
richtigen \Verte auf.
chen, ist ein kleines regelbares Netzge- da der Trafo bei reincm Rechteek, wie
Durch die schon erwähnte groI3zugige
rat erforderlich, das our einen Strom dies bei wemiger komfortablen Wech-
Schaltungsdimensionierung, ist cine
von wen" get- als 100 mA vu lief'ern selrichterm normalerweise bblich ist,
LJherlastrescrve gegeben, sowohi in be-
bra Licht,da (Icr Trato noch nicht ange- schr ungunstig belastet wird und (taller
Zug auldic Eingangsspannung als auch
schlossen ist. erheblich stbrker ,,hrummt'.
auf die Belastung am Ausgang.
Man stellt die Vcrsorgungsspannung Sohald man R3 etwas zur IVlitte hin
Man soilte jedoch trotzdern zu hohe verdreht, wird dos Biu iii men solort
auf Ca. tO V elm und clrcht R 5 in eine
Eingangsspann ungen vermeiden, urn stark reduziert, die Stromaufnahrne
Stellung, bei der gerade ein Wcchsel
nicht die angesch lossenen Verbraucher sinkt erheblicli (je mach Trafo auf 1-
von der grümen auf die gelbe LED (Un-
zu gcf0hrden.
terspannumgsanzeige) erfolgt ist. 1,5 A) und dos Gerht arbeitet ruhig und
Die Ober-/Unterspannungsanzeige ,,sauher".
Wird (lie Versorumgsspannung nun aut
wird mit den Operationsverstarkern R 3 ist nun soweit aus (icr Nuilposition
Ca. 14,5 V erhIit. miiBte iunochst (lie
OP 3 und OP 4 realisiert, deren invertie- herauszudrehcn, his dos Brummen ab-
grOme und bei Ltberschreitcn on 14.5 V
rende(–) Eingangeauleineni lest cinge- rupt schwbcher wird (ca 1/4 Drehung).
die rote LEI) ( LJberspannumganieigc)
steliten Bczugspotcntial (Ober die Wi-
aufleuchten. Wird zu weit gedreht, hört (las Bruin-
dcrstandc R 5 his R 8) lie-en und (icren
Es rcicht im ailgemeinen, wenn (lie Em- men gamY auf, do die Tastlücke lOnger
nicht invertierende (+) Eingängc Ober
stellung al-If 0,2-0,3 V genau erfblgt. als die Periodcnda tier gcworden ist und
den Spannungsteiier R 14 und R 15 (lie
sornit keime Ansteucrung der Endstuie
zu testende Eingansspann ung abfra- Kommen wir nun zum Abgleich des ci-
niehr crtolgt.
gen. gentlichen Wechselrichters. Es ergeben
sich hier keine Probleme, do die Fre- Zur Kontrolle ist, nachdern diese Em-
Mit R 5 wird nun die Schaltschwelle so
quenz von 50 Hz durch einen Quarz stellung erfolgic, cine GIOh!ampe anzu-
eingestellt, daB der Grün-Bercich VOfl
sehr genau festgelegt 1st und (laher schlictien, (lie bci richtiger Einstellung
ca. 10,0 his 14,5V Batteriespannung
rcicht. keine Einstetlumg erlorderlich rnacht. in der gewohntem Helligkeit Icuchtct.
Mit R 3 1st lediglich die vorstehend he- Bei zu grolier hzw. zu kleimcr Tastljicke
Zuin Nachbaii brennt (tic Lampe cntwedcr vu dumkcl
reits hcsehriebcne Tastlückensteuc-
Bis auf den Trafo hefinden sich sOmtli- hzw. zu hell.
rung einzustcllen.
che Baue!emente aufdei- Platine, so daB
Befindet sich R 3 in Nullstellung (his Irn Ietztcn Fall wOre dann die Ruhe-
abgesehen voni TrafoanschluB und den
zum Anschlag entgegen dem Uhrzei- strornaufnahrne ouch zu grail (uber
beiden Zuleitungen von der Batterie zur
gersinn drehen - von ohen gesehen), so 2 A) und der Trafo mOlite im Leerlauf
Plati ic keinerlei Verdrah tung erforder-
ist (lie Tastluckensteuerung ausge- stark brumirnen.
lich ist.
schaltet und es werden ,,norrnale" Aus vorstehenden Erthuterungem ist
Beim Bestücken der Platine hilt man
Rechteckimputse erzcugt. ersichtlich, (tall (lie Einstellung tatsbch-
sich genau an den abgedruckten Be-
Der gunstigste mit R 3 einzustellcnde lich a uchi ohne groticrc Flilfsniittcl
stuckungsptan, wohci zun0chst (lie
Wert ist am besten mit eineni Zweika- praktisch mach Gchör leicht vorge-
Brücken, dann die Widerstände, Kon-
naloszillographen einstetlhar, indeni nonimen werden kanm.
densatoren und zuletzt die Halbleiter
eingelotet werden. man den I. Kanat an den Ausgang von Zu beachten ist moch, dali beim An-
OP 1 (Pin 7) und den 2. Kanal an den schlieiem des Trafos unbedingt sotort
Auf die besonders belasteten Leiter-
Ausgang von 0P2 (Pin 8) anschtieSt, ouch die R–C–Komibination bestehend
bahnen, die zu den Kollektoren bzw.
sowie Punkt 3 (Masse) mit der Masse aus R 22 und C 13 mit angeschlossen
Emittoren der Endstufentransistoren
des Oszillographcn verhindet und die werdem mull. (Ia somst Irnpulsspitzem,
T I bisT6fiihren,solltc man zweckmä -
Nultpositionen der beiden Strahlen di- hervorgerufcn (lurch die Rechteck-
Bigerweise cinen rndglichst dicken
rekt übereinander (sich deckend) tegt. schwimgumg. (lie Endistufe zerstd rem
Kupferdraht (Ca. 1-2 rnrn Quer-
R 3 wird nun so verLindert, his aufgrund kdnnten.
schmitt) auflaten, urn die Lcitungsver-
luste so gcring wic nidglich vu halten. der aufgezeigten TasttUckcn die Im- Abschlieliendl miöchten wir much darauf
pulse der Sinuskurve rnoglichst nahe hinweiscn, daB (lie Höhe der Ausgangs-
Inbetriebnahme kornrnen, wie dies auch in Bild 2 darge- spanmung lebensgefOhrlicli ist und dia-
Nachdern die Platine bestückt und noch steilt wird. her emtsprechende Vorsichtsrnafimah-
emmal kontrolliert wurde, wird noch Steht kein Oszillograph zur Verfugung, mien erfordertich simd.
bevor der Transformator angeschlos- ist eine Einstellung ouch nach Gehör Wir wUmschem ihnen beini Nachbau
sen wird, eine erste Teilinbetriebnahmc (im wahrstem Sinne dies \Vortes) umd sphteren Einsatz dieses interessan-
vorgenommen, indem die Versor- vornehrnbar. ten Gerates viel Erfolg.
32
ELV journal 14
>
-0C'4
<N
>
a
JEE
FA
II!
0 0
0 :[Link]-
- -
-HI I--I
cc01 a
C) -
-- -EE-I Lc
&I I
l
r
cD 0
-
o •
0>
-
0-a
- —---06C
—1 s
c [-J
to
o
CL
-
__ tI+
cn
-r4---I x
o I
I rx
0
r9
0101 L:1
1
a
Icr
____ —_1 __ 0
In
a -,:i7—
-]I--- to It
A VAr
\ :
-1
-
,+ /+\
In
I
I
LDJ
co
El
I 6c 1iFI
C IGo
—I
to to 0
o I I
III iii 0
0 0 II
IL
ol •
0
ELV journal 14 33
Stückliste quarzstabilisierter Wechselrichter 12 V1220
WA 1=7rr
TI.
OD
Up
I
- - - C7
0-1k
Si2
ca
1Oo-cJ-o \... (N
(0000)
Quurz cl
Si1
Ul
T3
ELV journal 14
S
[LV journal 14 35
ELV-Leistungs-Netzgera"t NT 20/5
(i
4
In dem hier vorliegenden A rtikel stellen wir Ihnen ein Leistungs-Netz-
geröt mit einem einstellbaren Spannungs- und Strombereich von
0-20 V bei 0-5 A vor, dessen Steuerelektronik nach dem gleichen
neuartigen Prinzip arbeitet wie bei unserem EL V-Super-Netzgerat
NT 7000 (EL V Nr. 12) und das daher ebenfalls mit hervorragenden
Dateiz aufwarten kann.
Aligemeines Die hervorragenden Daten des hier Spannungs-, der andere für Strornein-
Das in unserer Ausgabe ELV Nr. 12 vorgestellten Leis tungs-Netzgerates stellung) notwendig, mit einer zusätzli-
vorgestelite ELV-Super-Netzgerat NT sind in Tabelle 1 aufgefuhrt. chen, nachgeschalteten Auswertlogik,
7000 ist mit seinem Ausgangsstrom die entscheidet, welcher der beiden
von 0-2A und einer einstellbaren Regler nun tatsächlich die Leistungs-
Zur Schaltung
Spannung von 0-60V (!) reichlich endstufe ansteuert (Bud 1).
Das Prinzip der Schaltung geht aus
dimensioniert und durfte in den rnei- Uber die Regler selbst ist nicht viel zu
Bud 1 hervor und ist ausführlich in der
sten Fallen mehr als ausreichen. Nur so Ausgabe ELV Nr. 12, Seite 27 bis 36, sagen. Sic bestehen im wesentlichen
läi3t sich auch die geradezu sagenhafte beschrieben. aus den beiden Operationsverstarkern
Resonanz, die dieses Gerät hervorruft, IC 3 und IC 5, die jeweils den Sollwert
erklären, allerdings, und das soilte Zurn besseren Verständnis solfen an mit deni lstwert vergleichen bzw. einen
nicht unerwähnt bleiben, stelit die dieser Stelle die wesentlichen Merk- Ted davon (Soliwert ist der Wert, den
aufwendige Elektronik dieses Gerätes male der Funktionsweise der Schal- der Ausgang des Netzteils haben soll,
mit ihren zahireichen Extras wie z. B. tung noch einmal erlautert werden.
Istwert ist der Wert, den der Ausgang
den 8 Leuchtdioden der PCU (Power Bei der Konstruktion des Netzgerates des Net7teils tatsächlich hat, d. h. es
Supply Control Unit) für die Betriebs- wurde auf eine universelle Anwend- wird eine rnoglichst gute Ubereinstim-
zustandsanzeige und vieles andere barkeit Wert gelegt. Hierzu tragt nicht mung von Soil- und Istwert ange-
mehr auch ein Novum aufdem Gebiet zuletzt die getrennte Einstelirnoglich- strebt).
der elektronisch stabilisierten Netzge- keit von Spannung und Strom über
Kommen wir nun zur Funktion der
rate dar. den gesamten Bereich (0 bis 20 V, 0 bis
Auswertlogik. Sic rnuI3, wie vorhin
Zum Antreiben kleiner Bohrmaschi- 5A)bei.
schon erwahnt, die Entscheidung
nen, wie sic z. B. furs Platinenbohren Urn dies verwirklichen zu können, sind treffen, welcher der beiden Regler tat-
zunehmend angeboten werden, zum zwei vollig getrennte Regler (einer für sachlich im Einsatz ist.
Laden von Autobatterien sowie ver-
schiedenen weiteren Anwendungsfal- Tabeile 1
len ist manchmal jedoch eine etwas Daten des ELV-Leistungs-Netzgeratcs NT 20/
gr6l3ere Stromstärke wUnschenswert, Spannungsbereich: 0 bis 20 Volt
wobei eine maximale Ausgangsspan- Strombereich: 0 bis 5 A
nung von 20V in den meisten Fallen Spannung und Strom absolut getrennt einstellbar mittels neuartiger Steuer-
ausreicht. elektronik.
Brumm und Rauschen:
Wir stellen Ihnen deshalb ein elektro-
Spannungskonstanter: Heiner I in
nisch stabilisiertes Leistungs-Netzge-
Stromkonstanter: kleiner I rn V(S11
rat mit einern Einstellbereich von 0 bis
Innenwiderstand:
20 V und 0-5 A vor, das allerdings
Span nungskons tan ter: typ. 10 rnfl = 0,01 fl (!)
wegen des groBen Transformators
Stromkonstanter: typ. 20 kfl
(und dessen Gewicht) nicht mehr in em
Bei sorgfaltigem Aufbau und Einbau in ein abgeschirmtes Gehause (z. B.
Gehäuse der ELY Serie 7000 paBt und
Stahiblech) sind die hier angegebenen, ohnehin schon hervorragenden
besser in einern Stahlblechgehause
Daten zum Tednoch zu steigern (man glaubt es kaum).
untergebracht wird.
36 [LV journal 14
Der Istwert ist der Wert (bzw. ein Teil
Eingang der F G A-9-9 der - - davon), den der Ausgang des Netzge-
Letsrseedetc1 [Link]
rates tatsächhich hat, d. h. dieser Wert
22J
wird am Ausgang abgegriffen.
Stesereiegor dr Lesurgr-rdstu1e
Für den Stromregier wird der Sohiwert
mit dern Potentiometer R6 vorgege-
T ben. R4 client zur Festiegung des maxi-
mal mit R6 einstehibaren Stromes (hier
/ouwert der Span twert des SIroes
5 A). Der Istwert wird als Spannungs-
Stweeider Spennrrg SoLLwerl des Strorees
abfahl Ober die Widerstände R26 und
R27 gemessen. Hier sehen wir die
zweite Furiktion dieser beiden Wider-
stände. Soil- und Istwert werden fiber
die Widerstände R7 sowie R24, R25
und R8 auf die beiden Differenzein-
gänge des Operationsverstarkers IC 3
gegeben, wo sic miteinander verglichen
werden. Der Operationsverstärker stehlt
Bud 1: Funktionsschalthi/d des elektronisch stabilisierten Leistungs-/Vetzgerdtes. nun den Ausgangsstrom des Netzteiis
so em, daf3 Soil- und Istwert moglichst
Die Auswertlogik, die diese Aufgaben Nach dieser wichtigen Feststehlung gut übereinstimmen, d. h. aber auch
Ubernimrnt, wird in der vorliegenden und nachdem wir die Funktion der so, daB wir den Ausgangsstrom mittels
Schaltung in vol hg neuartiger Form Auswertlogik besprochen haben, wen- R6 regeln können.
dargestehlt. den wir uns der Darlington-Endstufe Tritt eine Storung bzw. eine Lastände-
Ober die beiden Widerstande RIO und zu. rung am Ausgang des Netzteils auf, so
RI! werden die Ausgangswerte des Diese besteht im wesenthichen aus der ändert sich auch der Istwert. Der Ope-
Stromreglers (IC 3) bzw. des Span- Endstufe selbst, mit den beiden Dar- rationsverstärker stehit dies test und
nungsregiers (IC 5) auf die Eingange hington-Leistungstransistoren T3 und regelt autoniatisch den Ausgangs-
des als Komparator geschalteten 1C4 T4, die über Pin 14 und 15 des IC strom so nach, daB der ursprünghche
gefuhrt, wobei R 12 zur Erzeugung ei- direkt von IC 3 oder IC 5 angesteuert Zustand wieder hergestehlt ist.
ncr geringen Hysterese dient. werden, sowie den Emitterwiderstan- Beim Spannungsregier ist noch eine
Vom Ausgang des IC 5 geiangt das so den R26 und R27, die zurn Ausgieichen kieine Abweichung in der Funktions-
ausgewertete Signal auf die Steuerein- von unterschiedlichen Transistordaten weise anzumerken. Hier wird zur
gänge (Pin 9, 10 und 11) des Analog- von T3 und T4 dienen. Sic haben aber Span nungseinstehlLing nicht der Soil-
schalters IC 6. noch eine weitere Funktion, auf die im wert verändert, sondern der Teil des
nächsten Abschnitt näher eingegangen Istwertes, der vom Ausgang abgegrif-
Je nachdem, ob das Steuersignal an werden soil. fen und auf den Eingang zurückge-
den Pins 9 bis Ii High" (10 V) oder
fuhrt wird, erfährt mittels der Potis
,,Low" (Ca. 0 V) ist, wird entweder der
Erzeugung von Soil- iind Istwert R28 (Feineinstellung) und R29 (Grob-
1-Regher (über R9 auf Pin 2 und 12)
von Spannung und Strom einstellung) eine Veränderung. Der
oder der U-Regler (iffier R13 auf Pin I
Sohiwert bleibt immer gleich und wird
und 13) nach Pin 14 und 15 durchge- Bis jetzt haben wir uns mit den Reg-
einmal mittels R17 fest eingestehlt, und
schaitet. hem, der Auswertlogik und der End-
zwar so, daB bei aufgedrehtem Poti
Dementsprechend werden auch die stufe befal3t.
R29 und Mittelstellung von R28 (Fein)
Leuchtdioden für die Spannungs- bzw. Wo aber bekommen die Regler für die maximale Ausgangsspannung (hier
Strom regleranzeige von den Transi- Spannung und Strom die Informatio- 20 V) erreicht und nicht überschritten
storen Ti oder T2 angesteuert, die nen her, die sic zum AusUben ihrer wird.
wiederum vom IC 6 über dessen Funktion benotigen? Hierauf soil im
Die Differenz, die von Sohiwert und
Ausgange 5 und 3 geschaltet werden. folgenden eingegangen werden.
Istwert gebildet wird, steuert den
Bevor wir in der Beschreibung des Wie aus dern Blockschaltbild in Bud I Operationsverstarker IC 5.
Netzteiis fortfahren, soil eine wesentli- hervorgeht, benotigt jeder der Regler
che Tatsache verdeuthicht werden: zwei Informationen, nämhich die In-
Versorgungsspannung der Stener-
Die RegeIungsschaItung ,,schwimmt" formation über den Sohlwert und den
elektronik
sozusagen auf der positiven Ausgangs- Istwert.
spannung des Netzgerates, d. h. die Wie zu Beginn dieses Artikels schon Uber die Erzeugung der +1OV/-5V
Operationsverstarker mit der +10 V/ emmal erwähnt, ist der Sohiwert der Versorgungsspannung für die Steuer-
-5 V Versorgungsspannung und aliem, Wert, den der Ausgang des Netzgera- elektronik ist nicht viel zu sagen. Sic
was dazugehOrt, die Referenzspan- tes haben soil (bzw. ein Teil davon), wimd mit Hilfe der beiden Einweg-
nung sowie die Erzeugung von Soil- oder anders ausgedrückt, ist der Soil- gieichrichter und der nachgeschalteten
und Istwert haben als gerneinsamen wert der Wert, den wir mitteis der Em- Stabihisierungsschaltung realisiert.
Bezugspunkt die positive Ausgangs- stehipotis (Spannung oder Strom) vor- Die +1OV werden ubem den integrier-
span nu ng. geben, d. h. einstelien. ten Spann ungsmeglem 723 stabihisiert,
[LV journal 14 37
02 CS C3
02
D7
I E1°t°
(j
IiC1cw
bo*f-0
N)
oThEJ-o o
I
Ui
IQI C7 rC1ó
ci 131
I)>! rTrl 0
0 °° 0
Si 1
o C4C 15 ol Ioo o
Dl
o[J-o
cii o-cEIIJ-o
R4
800 FC 2 C8 C 9
EI
0A°ft0 io
00
Bruokerigleichritht - . • [Link]-o
7
H
0-OilJ-o
100 C17
o-CJ-o
O-3j..0 o[i]- o
0
Ij 4jO0
L - 0*0
018 +
00
_
_______
•
T
OD0 Ii
P2 0
0000
11 10 B
013
D3 04
0
Es s-i
0-0
L5 sj
Leiterha/,nseite der Platine 1/es EL V-Leistungs-Net:gerdtes NT 2015
38
ELV journal 14
Stiickliste
EL V-Leisriings-Netzgerät
0-20 V10-5A
Haibleiter
IC! ............pA 723 DII.
1C2 ...................7905
1C3, 1C4, ICS ......CA 3160
106 ...............CD 4053
TI, T2 ........... BC548C
T3, T4 .............TIP 140
D1-D4 .............IN 4148
D5, D6 ......LED rot, 5 mm
D7, D8 .............IN 4001
I BrOckengleichrichter 1OA
Kondensatoren
Cl .............220 pF/25 V
C2 ..................100 nF
C3 .............. IOpF/16V
C4 .................. 470pF
CS ..................220 nF
C6 .............100 pF125 V
C7, C8 ..............100 nF
C9, CIO, CI1 lOpF/16V
C12 ..................22pF
C13 ............. lOpF/16V
C14 .................100 nF
C15 .................. IOpF
C16 ............. IOpF/16V
C17 .........10000 pF/40 V
C18 .................100 nF
C 1 ............IOU pF/40 V
Widerstände
Rl, R2. R!6 ............
R3 .... .............6,8kfI
R4, R17 ......I kU/Trimmer
R5 .................. 5,6 kU
R6 ............I kU Poti, liii
R7 ....................68 kU
R8 .........100 kU, Trimmer
R9, R13, R24, R25 ......I ku
RIO, RII.............1 MU
R12 .................10 MU
R13 ................... lkU
RI4, R15 ............330 kU
R18. R19. R21. R22 . . . . 10 kU
R20, R23 ..............90 U
R 26, R27 . . . 0,47 WS Watt
R28 ..........1 kU, Poti. liii
R29 .........10 kU, Poti. liii
Diverses _ 0 _
I 'Trafo 2x10 V/2x8 A It I
I Trafo 12 V/2,4 VA
I Sicherungshalter
I Sicherung I A
1 Platinensicherungshalter
I Sicherung 50 mA
I Mammut-Kuhlkörper
(300 mm lang. für 2 x TIP 140)
Schaithild FL [Link]-Netzgeréit NT 2015
31 Lötstifte
ELV ournaI 14
der gleichzeitig die Referenzspannung Platine zu ziehen, wobei ein Draht- (Ausgangsklemmen offen, d. h. unbe-
für die Regelungsscha!tung des Netz- querschnitt von mindestens 1,5 mm' lastet).
gerätes sowie für die StromquelJe er- erforderlich ist. Analog dazu wird der maximale Strom
zeugt. An die beiden Emittoren von T3 und mit dem Trimmer R4 festgelegt.
Die -5 V stabilisiert das IC 2. T4 wird je em 5- Watt- Leistungswider- Bei kurzgeschlossenem Ausgang und
stand von 0,47 fl angelotet, deren freie voll aufgedrehtem Poti R6 wird R4 so
Zum Nachbau Enden miteinander verbunden und eingestellt, daB sich ein Ausgangs-
Obwohl das vorstehend beschriebene laut Schaltplan an Punkt 8 geführt strom von 5A ergibt.
Netzgerät eine grol3e Leistung hat, werden. In these Zuleitung ist ggf. em Kommen wir nun zum Abgleich der
befinden sich fast sämtliche Bauele- 5-A-Drehspulme8werk einzufugen. eigentlichen Regelelektronik.
mente auf der Platine, so daB nur sehr Der Punkt 8, der gleichzeitig den posi- Sofern kein Oszillograph zur Verfü-
wenig Verdrahtungsaufwand erforder- tiven Ausgarig darstelit, ist Ober eine gung steht, sind für die Kompensa-
lich ist. nioglichst kurze Leitung (mm. 1,5 min') tionskondensatoren C12 bzw. C15 die
Zunachst wird die Platine bestückt, mit der +Ausgangsklernme zu verbin- im Schaltplan angegebenen Werte em-
indem die Brücken, dann die Wider- den. zubauen, und Ihr Gerät wird im
stände, Kondensatoren, Dioden usw. Normalfall auf Anhieb arbeiten, und
Punkt 4 der Platine wird mit der -A us-
in gewohnter Reihenfolge eingelötet gangsklemme über eine ebenfalls mog- dies bei ausgezeichneten Daten.
werden. lichst kurze Leitung (mm. 1,5mm2) Da es sich hier bei den in der Regelelek-
1st die Bestückung fertiggestelit und verbunden. tronik eingesetzten Operationsverstar-
noch emmal kontrolliert, kann mit der kern urn auBerordentlich schnelle und
Zwischen die beiden Ausgangsklem-
Verdrahtung der wenigen, nicht auf präzise arbeitende Typen handelt,
men sind C19 und D8 anzulöten.
der Platine befindlichen Bauelemente, konnen durch ,,Auskitzeln" der Be-
wie der Endstufe, dem schweren An die - Ausgangsklemrne wird das scha!tung für die beiden Operations-
Haupttransforrnator usw., begonnen eine Bein des Spann ungsgrobeinstellers verstärker 1C3 und 105 die Daten noch
werden. R29 angelegt, der mit dem Spannungs- weiter verbessert werden.
feineinsteller R28 in Reihe geschaltet
Die beiden Wicklungen des Haupt- Beirn Spannungsregler-IC (105) kann
ist. Der freie AnschluB von R28 (der
transformators werden in Reihe ge- der Kondensator C15 ggf. bis auf 1 pF
andere AnschluB ist mit R29 verbun-
schaltet (Punkt B und C direkt am verkleinert werden, um die Regelung
den) wird mit Punkt 9 der Platine
Trafo miteinarider verbinden) und die noch schneller zu machen.
verbunden (moglichst kurzer Draht -
Punkte A und D des Trafos (Leer- kann auch etwas dünner sein). Hierzu ist aber unbedingt ein Oszillo-
laufspannung ca. 25 V) an die Punkte 1 graph erforderlich, urn bei verschiede-
und 2 der Platine angelotet. Für die Abtastung der Stromwerte
nen Ausgangsspannungen und Bela-
sind jetzt noch die Punkte 5 und 6 der
Die Endstufentransistoren T3 und T4 stungszustanden die Qualitat der Aus-
Platine jeweils mit einem der beiden
werden auf den Mammut-Kuhlkörper gangsspannung zu kontrollieren und
Emittoren von 13 und T4 zu verbin-
geschraubt (auf gute Warmeleitung sicherzustellen, daB das Gerät nicht
den. Auch hier können etwas dünnere
zwischen Transistorgehause und Kühl- schwingt.
Leitungen eingesetzt werden, die je-
korper achten - evtl. etwas Wärme- doch sehr kurz zu halten sind. Die Qualitat des Stromreglers kann
leitpaste einfUgen). dadurch optimiert werden, indem man
Die drei Anschlüsse des Stromregler-
Urn den Leis tungsbereich des Netzge- den Trimmer R8 so einstellt, daB bei
Potis R6 sind mit den Punkten 12 und
rates auch voll ausnutzen zu können, Betrieb des Stromreglers die Brurnrn-
13 sowie Masse (Punkt 8) auf der Pla-
ist ein entsprechend groBer Kühl- spannung ihr Minimum erreicht. Steht
tine zu verbinden.
korper von 300mm Lange und dem- kein Oszillograph zur Verfugung, so ist
entsprechend groBem Querschnitt er- Zuletzt wird noch die Endstufenan- für den Trimmer R8 ein Festwider-
forderlich, der zudem so montiert wer- steuerung angelotet (Punkt 7 der Pla- stand gleicher GröBe wie R7 (68 k1)
den soilte, daB eine gute Beluftung ge- tine mit den beiden parallelgeschal- einzubauen.
währleistet ist, damit irn ,,Ernstfall" teten Basen von 13 und T4 verbinden).
Die vorstehend beschriebenen Ab-
keine Uberhitzung der Endstufentran- Bevor das Gerät nun eingeschaltet gleichsmal3nahmen sind jedoch, und
sistoren auftritt (kleine Spannung bei wird, soilten sämtliche Leitungen noch das wollen wir hier ausdrücklich beto-
grol3em Strom hedeutet viel Leistungs- einmal sorgfaltig überpruft werden, nen, keinesfalls unbedingt erforder-
umsetLung in Wärme für die Enstufe). damit der Bauteileumsatz nicht unnö- lich. Durch eine ausgefeilte Konstruk-
Da die beiden Kollektoren von 13 und tig angekurbelt und Ihre Brieftasche tion ist das GerBt auch ohne these
T4 leitend miteinander verbunden sein entsprechend belastet wird. MaBnahmen im Normalfall bei ausge-
müssen, ist beim Festschrauben dersel- zeichneten Daten betriebsbereit.
ben auf eine gute Kontaktgabe zwi- A bgleich/Einstellung
Der Einbau der fertig aufgebauten und
schen Trans istorgehäuse, Befestigungs- Das Einstellen der maximalen Aus- getesteten Schaltung erfolgt zweck-
schrauben und Kuhlkorper zu achten. gangsspannung erfolgt mit Hilfe des maBigerweise in ein stabiles Stahl-
Von einern der Endstufentransistor- Trimmers R17. blechgehäuse, das zum einen eine gute
Kollektoren (oder auch von einer Bei Mitteistellung von R28 (fein) und Abschirmung ergibt und zum anderen
anderen Stelle des Kuhlkorpers über voll aufgedrehtem Poti R29 (grob) dem Gerät wegen des groBen Transfor-
eine zusätzliche Schraube mit Lötöse) wird R17 so eingestellt, daB sich eine mators die notwendige Stabilität ver-
ist eine Verbindung zu Punkt 3 der Ausgangsspannurig von 20V ergibt leiht.
40 ELV journal 14
Tell 6: Zeigerbilder und Wechsel-
stromwiderstände
Nach dem vorangegangenen Grundiagen- Tell ist uns die grundsàtzliche Er-
zeiigung einer Sinusspannung bekannt. Des weiteren verstehen wir die Be-
grffe Frequenz und Kreisfrequenz und können sie unterscheiden.
Der Zusammenhang zwischen Scheiteiwerten and Effektivwerten soil uns
genauso verständlic/z sein wie die Herleitung und die Bedeutung des Effek-
tñ'wertes.
Nachfolgend soil tins die Zeigerdarstellung sowie die Wirkung des Wechsel-
stromes auf bereits bekannte Baueletnente beschàftigen.
7.1. Zeigerdarstellung für sinusfOrmige kcnnzeichnet durch das am Zeiger ange- 4. SchlieBlich ist noch die Frequenz f"
WechselgröBen gebene Formeizeichen, z. B. u, i. Je nach durch die Winkelgeschwindigkeit ,,f'
Wahl des Zeitanfangspunktes kann der der Zeigerrotation festgelegt. Die ge-
Urn Strom- urid Spannungsverlaufe zu
Zeiger eine Sinus- oder Cosinusschwin- zeichneten Zeiger stellen also nur Mo-
verdeutlichen, kann man Sinuslinien im
gung oder jede beliebige andere Sinus- mentaufnahmen der rotierenden Zeiger
rechtwinkligen Koordinatensystern Ober
funktion darstellen. dar.
die Zeit ,,t" auftragen. Besonders wenn
bei einem Vorgang mehrere Wechsei- 2. Der Betrag der GröBe wird durch die Aus dieser Feststellung ergibt sich, dalI
grol3en interessieren, z. B. Strom und Lange des Zeigers ausgedruckt. Dazu 1st die Phasenwinkel nur erhalten bleiben,
Spannung, ist das ein zeichnerisch urn- es erforderlich, einen Mallstab festzule- wenn sich alle Zeiger in einem System
stäridliches Verfahren. Soweit es sich urn gen, z. B. 1cm 10 Volt usw. gleichschnell drehen.
Sinusvcrlimufe handelt, lassen sich these in 3. Sind mehrere verschiedene Wechsel- Da die Winkelgeschwindigkeit gleich der
wesentlich einfacherer Weise symbolisch grol3en zu betrachten, so kennzeichnet Kreisfrequenz ,,w" ist, gilt das Zeigerdia-
darstellen. der Winkel zwischen den Zeigern die ge- gramm in der jeweiligen Art nur fur
Das ist moglich mit einem rotierend ge- genseitige Phasenlage. In Bud 2 ist das Wechseigr6l3en gleicher Frequenz.
dachten Zeiger, der in Bud 1 mit ,,",also Zeigerdiagramm und das dazugehorige
dem Formeizeichen des Scheiteiwertes Liniendiagramm für zwei phasenver- Da die praktische Wechselstromtechnik
der Spannung, bezeichnet ist. schobene Spannungen gezeigt. In wel- uberwiegend mit Effektivwerten arbeitet,
und bei reinen SinusgröBen der Scheitel-
wert sicli voiii Effektivwert durch den
Faktor iT uriterscheidet, ist es üblich,
die Zeiger als Effektivwerte darzustellen.
Zeiger werden durch Aneinanderlegen
unter Berucksichtigung der Richtung
(Phasenlage) und der GrölIe addiert bzw.
subtrahiert.
7.2. Wechselstromwiderstände
Es soil nun die Abhangigkeit des Stromes
von der Spannung bei angelegter Wech-
Den Zusarnmenhang zwischen Sinuslinie cher Lage man die Zeigerdiagramme seispannung untersucht wrden. Bei dem
und Zeigerbild erhält man, wenn man zeichnet, ist grundsätzlich beliebig. Ge- Gleichstrorn war der Strom I nach dem
sich den clargesteliten Zeiger rotierend wöhnlich wird mit einem waagerechten Ohmschen Gesetz I = U/R auller durch
denkt. Dreht sich der Zeiger ,,ü" in Bud I oder senkrechten Zeiger als Bezugsgr6l3e die Spannung nur durch den Widerstand
mit der Winkelgeschwindigkeit ,,w" links begonnen. bestimmt.
herum, so stellen die Projektionen des
Zeigers die Augenblickswerte des Span-
nungsvcrlaufs dar. Die Winkelgeschwin-
digkeit .,w" entspricht der Kreisfrequenz
=2 iT f(siehe6.1.2., Heft Nr. 13)der
entstehenden Schwingung.
Ein soicher rotierender Zeiger symboli-
siert nun alle U nterscheidungsmerk male
von Sinusschwingungen:
1. Unterschied nach Art und Gröfle, ge-
ELV journal 14 41
Leistungskurve bleibt hierbei immer po-
U2/\u3 sitiv, da Spannung unci Stromstärke stets
U2 gleichzeitig entweder positiv oder negativ
/ugesumt
sind. Es wird also zu jedeni Zeitpunkt
%3
elektrische Leistung aufgenomrncn, wo-
UI bei die Leistungskurve die doppelte Fre-
Bud 3: Bildung der Gesanitspanivu,:g ,'nit Hi/fl' der Zeiger
quenz wie Strom bzw. Spannung hat.
Be] WechselgroBen, also zeitlich verän- den, so sind Strom ,,i und Spantiung ,,u" Die Leistungsberechnung für diese Funk-
derlicher Spannung ,,u" und Strornstärke in jedern Augenblick proportional: i = tion erfolgt durch:
,,i", ist das aber anders. Mit -jedem Strom LL/R, so daB beide Gröl3en phasengleich 2 2
PIRoderPU /R
,,i" ist ja bei der Spule ein magnetisches sind. Urn WechselgroBen kenntlich zu
Feld verkettet, dessen zeithche Anderung machen, werden sie mit kleinen Buchsta- Man bezeichnet these Leistung als Wirk-
nach dem Induktionsgesetz eine Selbst- ben bezcichnet (wie z. B. I und u). in Bud leistung, cia sic volistandig nach aul3cn
induktionsspannung crzeugt, deren GröBe 4 ist clieser Zusammenhang ais Zeiger- hin wirksam ist, also in andere Energie-
von der Induktivität ,,L" abhangt. und Liniendiagramm abgebildet. form, wie z. B. Wärme umgesetzt wird.
In einem Wirkwidcrstand ,,R" steht eine
Jede Spannung ,,u" verursacht beim 7.2. 1.1. Leistung am Wirkwiderstand Wirkleistung ,,P" zur VerfQgung.
Kondensator ein elektrisches Verschie-
Die Leistungbei Wechselstromerrechnet
bungsfeld, clas sich auch zeitlich ändert. 7.2.2. Der induktive Widerstand
sich zu jedem Zeitpunkt zu: P ui
Wir wissen, daB der zeithche Augen-
In diesein Fall setzen wir eine ideale In-
bhckswert der Kondensatorladung Q =
duktivitat voraus, ohne Wirk- und
Cu ist. Bei einer Ladungsanderung ent-
Kapazitatsanteile.
steht aber ein Strom, dessen GröBe von
der Kapazitbt ,,C" bestirnmt ist. Die drei Es ergibt sich beim Anlegen einer Wech-
GröBen, (lie den Zusammenhang zwi- seispannung für den Strom ein Cosinus-
schen Spannung und Strom bestimmen, Verlauf und für die Spannung ein Sinus-
sind also der Widerstand ,,R", die Induk- Verlauf. Strom und Spannung sind nicht
tivität ,,L" und die Kapazität ,,C". mehr injedem Augenblick proportional,
sondern haben einc Phasenverschiebung
Man behält auch bei Wechselstrorn die
um den Winkel ,,qY'(Phi). Der Strom cut
Form des Ohmschen Gesetzes bei, je-
der Spannung urn den Phasenwinkel
doch bezeichnet man den Wechsel-
" (P"= 900 nach.
stromwiderstand allgeniein als Schein-
Bud 5 zeigt Strom-, Spannungs- und Lei- Das Ohrnsche Gesetz für diesen Wech-
widerstand ,,Z" und den Wechselstrom-
stungsverlauf während eincr Periode. Die selstromkreis lautet: U lw L
leitwert als Schinleitwcrt ,,Y", wie wir
spater noch sehen werdcn.
Tm folgenden wollen wir uns nun einzeln
mit den drei EinfluBgroBen R, L und C
beschaftigen.
p
7.2.1. Der Wirkwiderstand
w = 27rf (Kreisfrequenz)
L lnduktivität
Der Spulenwiderstand wL wird als in-
cluktiver Bliudwiderstand bezeichnet.
p
Blindwiderstand deshalb, weil in diesern
Bhndwiclerstand nur Blindleistung urn-
gesetzt wircl, wie wir später noch sehcn
werden. Das aligemeine Formeizeichen
p fur den Blindwiderstand ist ,,X", so daB
beim induktiven Widerstand (Index L)
.IJ X L = wL ist.
Die BlindgroBe X L ist demnach von der
Frequenz und von der Induktivität
Bud 4: P/iasengleic/:heur von p und i heim Wirkw/derstand
abhängig.
42 ELV journal 14
[Link]. Die Leistung am induktiven
Blindwiderstand
Eine Energieabgabe nach auBen findet Für den Widerstand des Kondensators,
nicht statt. Daher wird eine lnduktivität dem kapazitiven Blindwiderstand, folgt:
als Blindwiderstand und die dazugeho-
X = 1/4yC
rige Leistung als Blindleistung hezeich-
net. Im Gegensatz zur Spule steht hier die
Kreisfrcq uenz i m Nenner, wodurch der
Blindleistung Q kapazitive Blind widerstand mit zuneh-
Um die Blindleistung von der Wirklei- mender Frequcnz abnimmt.
stung deutlich unterscheiden zu können,
ist die Einheit nicht mit Watt ,,W", son- [Link]. Die Leistung am kapazitiven
dern mit ,,Var" (Volt-Ampere-reaktiv) Blindwiderstand
festgelegt.
Aus der Darstellung in Bud 9 können wir
erkennen, claI3 das Produki von Strom
7.2.3. Der kapazitive Widerstand und Spannung, ebenso wie bei der In-
duktivität, ein Hin- und Herpendein der
Wir wollen nun Wechselspannung an ci- Energie ergibt.
nen Kondensator legen, von dem allein
die Kapazitat zu berucksichtigen ist. Tm Scheitelpunkt der Spannung ist die
Während ein Kondensator an Gleich- gesamte Energie un elektrischen Feld ge-
spannung nach Aufladung praktisch ci- speichert und wird in der anschliel3enden
ncr Unterbrechung des Stromkreises Viertelperiode wieder abgegeben.
gleichkommt, werden seine Belege von Für die Blindleistung an einer Kapazitat
einer Wechselspannung abwechselnd folgt somit:
2
aufgeladen und wieder entladen. Des- Q=I seher bzw. magnctischer Felder dienen
haib IlieI3t in der Zuleitung auch em Das cntgegengesetzte Verhalten der und rückgeliefert wcrden, wenn these
mef3barer Wechselstrom. Blindleistungen bei Induktivität und Ka- Felder verschwinden.
Durch die sich fortlaufend ändernde pazität findet z. B. Anwendung bei der
In der nächsten Folge werden wir uns
Wechselspannung ergibt sich eine stan- Blindstromkompensation und bei
weiter mit den GröBen der Blindwider-
dig andernde Augenblicksladung des Schwingkreisen.
stände beschiiftigen. Es sollen unter an-
Kondensators, wobei der Lade- bzw. Abschlief3end können wir feststellen, daB derem der Begriff der Scheinleistung em-
Entladestrom der Spannung urn eine Wirkleistungen abgegeben werden, Blind- gefllhrt und einige Recheti Heispiele durch-
Viertelperiode (900) vorauseilt. leistungen dagegen dem Aulbau elcktri- gefuhrt wercien.
[LV journal 14
Digitales Kapazitaksme8gera"t
DCM 7000
M^
A llgemneines
Nachdein Sic unser Vorwort gelesen bis zurn riesigen Ladeelko alle Kon- Durch den oberen 100 000 ,uF-Bereich
haben, wird vielleich manch einer in densatoren auszurnessen, die sich bei ist es andererseits auch rnoglich, die
unglaubiges Staunen geraten. einem Hobby-Elektroniker im Laufe meistens mit grof3en Toleranzen (-50
der Zeit angesamrnelt haben. bis +100Y,) behafteten Ladeelkos
So geschah es zumindest auf unserem
genau auszumessen.
,,schwer umlagerten" Stand auf der Die hohe Auflosung von 0,1 pF im
Hobbytronic in Dortmund, wo sich kleinsten Bereich ist besonders inter- Erwahnenswert ist in diesem Zusam-
aber ein jeder (sofern er uberhaupt an essant, da die Bezeichnungsvielfalt bei menhang die kurze MeBzeit, die für
den Stand herankam) von den phanta- kleinen Kondensatoren derart verwir- Kondensatoren bis 10000 1iF im
stischen Eigenschaften unseres DCM rend ist, daB selbst Experten ihre liebe Schnitt unter 1 Sekunde liegt und nur
7000 wirklich uberzeugen konnte. Mühe damit haben können und es im 100000 iF-Bereich auf Ca. 10 Se-
Durch den gewaltigen Mel3umfang sicherlich begruBen, durch einfaches kunden ansteigt, wenn auBergewohn-
von 0,1 pF bis 100000 zF ist es mög- Ausmessen den korrekten Wert ange- lich grol3e Kapazitaten von fast
lich, vorn kleinsten HF-Kondensator zeigt zu bekommen. 100000 MF gemessen werden.
ELV j ournal 14 49
wurde die I )imensionierung so vorge-
nommen, daB sich der eingangs
erwähnte MeBumfang ergibt, bei direk-
ter Anzeige in pF, nF, uF oder rnF. Je
nach eingestelltem Bereich leuchtet
eine entsprechende LED auf.
Die quasi intelligente Ablaufsteuerung
sorgt dafUr, daB nach Beendigung des
MeBvorgangs der gemessene Wert auf
der Anzeige gespeichert wird, der
Zähler zuruckgesetzt (Anzeigewert
bleibt erhalten), der Kondensator ent-
laden und der Vorgang erneut gestartet
wird.
Quasi intelligent heiBt in diesem Fall,
daB die Ablaufsteuerung nicht nach
einen ,,sturen" Zeitplan vorgeht, son-
dern zusätzliche Informationen, wie
Ladezustand von Cx und Torzustand,
in ihre Entscheidung mit einbezieht, so
Dab solch ein groI3er MeBbereich ren Spannung (z. B. 2 V) wird das Tor mull z. B. die Spannung an Cx u. a. ei-
durchaus seine Berechtigung hat, wird von der Auswertschaltung wieder nen entsprechend kleinen Wert aufwei-
z. B. an dem 10000 pF Ladeelko im gesperrt. sen, damit die Ablaufsteuerung den
ELV-Leistungs-Netzteil deutlich, das In der Zeit, in der das Tor geoffnet ist, Ladevorgang freigibt. AuBerdem ist
in dieser Ausgabe auf den Seiten gelangen die vom Oszillator kommen- eine Minim umverzögerung eingebaut,
36-40 beschrieben ist. den Impulse einer hochkonstanten die ein Flackern der Anzeige bei sehr
Die in unserem Labor eingesetzten Frequenz auf den Eingang des Zählers. kurzen Mellzeiten verhindert.
Ladeelkos mit einem Aufdruck von
10000 ,uF/40V zeigten Werte zwi- Die Toroffnungszeit wird von Cx be- Zur Schaltung
schen 13 000 ,.F und 15000 iF, so daB stimmt. Nachdem die wesentlichen Merkrnale
ein Mel3bereichsendwert von 10000 Hat C eine kleine Kapazitat, geht der des Grundprinzips der Schaltung des
F in diesem Fall nicht ausreichend Aufladevorgang schnell, das Tor ist DCM 7000 erlautert wurden, soll auf
gewesen ware. Das DCM 7000 macht nur kurze Zeit geoffnet, es gelangen die schaitungstechnische Realisierung
es jedoch moglich, auch these Konden- wenige Impulse auf den ZBhler, der naher eingegangen werden, wobei
satoren auszumessen. deshalb einen kleinen Wert anzeigt. wegen des Umfangs der Schaltung
1st Cx groller und das Tor somit länger nicht jede Feinheit detailliert bespro-
Funktionsprinzip geoffnet, gelangen auch mehr Impulse chen werden kann, sondern nur die
Zurn besseren Verständnjs ist in Bild I aus der Quarzzeitbasis uber das Tor
das Prinzip der Funktionsweise des Hauptbestandteile hervorgehoben wer-
auf den Zähler, der dann einen entspre- den sollen.
Digitalen KapazitatsmeBgerates DCM chend groBeren Wert anzeigt.
7000 im Blockschaltbjldcharakter dar- Urn den eingangs erwähnten grollen
Bernerkenswert ist die Tatsache, daB
gestellt. MeBumfang realisieren zu konnen, ist
der auszumessende Kondensator Cx
ZweckmaBigerweise beginnen wir bei der inBild 1 mit R ref dargestelite Lade-
tatsächlich Ober einen Widerstand
den nachfolgenden Betrachtungen mit widerstand Uber einen Präzisions-
(PrBzisionswiderstand, 0,5%) aufgeia-
dem ungeladenen Zustand von Cx Drehschaiter auf vier verschiedene
den wird und nicht etwa über eine
Werte (R 6—R 10) umschaltbar.
Ober einen Widerstand, der an einer Konstantstromquelle, die zusätzliche
hochkonstanten Referenzspannung liegt, Fehler in sich bergen kann. Es wird Jenachdern, welcher Mellbereich mit
wird der auszumessende Kondensator ganz bewuflt eine nicht lineare Lade- S 2 eingestellt wurde, erhalt der auszu-
C, aufgeladen. kurve erzeugt. rnessende Kondensator semen Strom
Die an Cx anliegende Spannung wird Da die Form der Kurve immer exakt über R 6, R 7, R 8 oder R 9 (geschaltet
von einer superschnellen, hochprazi- der mathematischen e-Funktion folgt Uber S 2a).
sen Auswertschattung uberwacht, die und sich nur cine GröBe, närnlich der Die Auswertschaltung wird durch die
das Tor zum Zahler freigibt, wenn die ZeitmaBstab, ändert, sind die Zusam- beiden besonders exakt arbeitenden
Kondensatorspannung in einem ganz menhange zwischen der zu messenden Operationsverstärker OP I und OP 2
bestimmten Bereich liegt, d. h., dab zu Kapazitat Cx und der Torzeit und da- irn Zusarnrnenhang mit den Span-
Beginn des Aufladevorganges, wo die durch auch dem angezeigten Wert, nungsteilerwiderstanden R lO—R 16
Spannung an Cx noch fast 0 V betragt, streng linear. und dem nachgeschalteten Tor, beste-
das Tor gesperrt ist. Der Skaienfaktor wird durch die Oszii- hend aus dern Gatter N (1/2 IC 9)
Wird wahrend des Ladevorganges eine latorfrequenz, den Referenzwiderstand realisiert.
bestimmte Spannung überschritten sowie die Auswertschaltung (GröBe Die an Cx anliegende Spannung wird
(z. B. 1 V), so wird das Tor zum Zähler der Spannung, in der das Tor geoffnet fiber R 4 und R 5 auf die Eingange der
geoffnet. 1st) festgelegt. Auswertschaltung gefuhrt (Pin 3 und.
Bei Uberschreiten einer zweiten, höhe- In der hier vorgestellten Schaltung 6 von 1C3).
50 ELV j ournal 14
Liegt die Spannung an C, in cinem
ganz bestimmien Bereich, der dem
Span 1111 an R 14 entspricht
und den wir ,,Fenster" der Auswert-
schaltung nennen wollen, wird das Tor
(Gatter N 1) geoffnet, und die Impulse
des Quarzoszillators, bestehend aus I
dem Quarz, den Gattern N 3 bis N 6
sowie R35 und C25, gelangen auf den
Eingang des IC 10, das als Teller durch
^ni I
4 geschaltet ist.
Die Anzahl der am Ausgang (Pin 9)
angelangenden Impulse ist also viernial
so niedrig wic die Aniahl der Em-
gangsimpulsc.
Die IC's 11-13 sind als Dezimalteiler
Bu1d2: A,zsiehtdesferrigaufgehaute,: digitale,, Kapazitöts,iiefigethres DCM 7000 0/InC Gehduse
(dividiert durch 10) geschaltet.
Je nach eingeschaltetem MeBbereich riesigen Mel3umfang von 12 Zehner- Zum bcsseren Verständnis wollen wir
werden die über das Tor gelangenden potenzen noch nicht aus. einen kompletten Funktionsablauf der
Impulse uber eines der Gatter N 11 bis Aus diesem Grund wird zusätzlich Schaltung durchspielen.
N 14 und danach über N 2 auf den Zäh- über die Dezimalteiler-IC's IC 11 bis Wir beginnen mit dem Anlegen eines
lereingang des IC 15 (Pin 12) gegeben. IC 13 in Verbindung mit den Gattern ungeladenen auszumessenden Konden-
N 11—N 14 eine wahiweise Teilung der sators Cx an die Prüfbuchsen.
Weiches Gatter durchschaltet und wel- durch das Tor (N 1) gelangenden Me13-
cher dazugehorende Dezimalpu nkt impulse vorgenommen - je nach Die Spannung von Cx betragt also Ca.
der vierstelligen digitalen Anzeige des Stellung von S 2b. OV.
DCM 7000 aufleuchtet, ist vom einge- Erst durch die Kombination dieser drei Die Eingange der Auswertschaltung
schalteten Mel3bereich und somit von Urnschaltmoglichkeiten wird der MeB- (Pin 3 und 6 von IC 3) sowie der Em-
der Stellung von S 2b abhangig, der umfang von 0,1 pF bis 100000 mF gang von 0P4 (Pin 5) liegen auf der
über die Diodenmatrix D 17—D 33 die erreicht. gleichen Spannung.
vorgenannte Steuerung ausführt. Dies 1st um SO bemerkenswerter, als Daraus folgt, dalI die Ausgänge von
Gleichzeitig schaltet S 2a die Referenz- hierzu nur ein einziger Drehschalter 0P2 (Pin 1) und OP 3 (Pin 1) auf
widerstände R 6—R 9 auf den auszu- mit einer Ebene und 2 x 6 Stellungen ,,LOW" (ca. 0 V) liegen und das Tor
messenden Kondensator C. erforderlich ist. (N 1) fiber den Eingang Pin I gesperrt
Die Auswertlogik, das Tor sowie der ist.
Da die Toroffnungszeit in streng Der Ausgang von OP I liegt auf
linearem Zusammenhang mit der Quarzoszillator wurden besprochen.
,,HIGH" und dadurch der Eingang
Kondensatorgr6l3e steht, kann durch Kommen wir nun zur quasi intelligen-
Pin 1 des Speichers (N 7, N 8) ebenfalls.
geeignete Schalrungsdimensionierung ten Ablaufsteuerung, die die Speicher
eine direkte Anzeige in pF, nF, btF und Resetimpulse für den Zähler steu- Da der Ausgang des 0P4 auf ,,0" liegt
oder mF erzielt werden, wie dies ert sowi e den Lade-/Entladevorgang und somit der 2. Eingang Pin 5 des
bereits im vorigen Kapitel in der theo- von C überwacht. Speichers (N 7, N 8) ebenfalls, liegt am
retischen Einfuhrung beschrieben wur- Dieser Schaltungsteil besteht aus dem Ausgang von N 8 (Pin 6) HIGH" (ca.
de. Speicher (Gaiter N 7, N 8), dem als 5V) und dadurch auch am Eingang
Monoflop geschalteten IC 5a mit dem IC 5a (Pin 6), dessen Ausgang (Pin 5)
Die Mel3bereichsumschaltung erfolgt
hiervon angesteuerten und für die Ent- deshalb auf ca. 0 V liegt undT 1 sperrt.
allerdings in der hier vorliegenden
Schaltung nicht ausschlielllich durch ladung von C, über R4 verantwortli- Dies hat zur Folge, dalI der Auflade-
Urnschalten der Referenzwiderstände, chen Transistor T 1 sowie dem als vorgang von Cx beginnen kann - die
sondern, bedingt durch den grollen Komperator geschalteten 0P4, der Spannung an Cx steigt also an, dem
Mel3umfang des Gerates, zusätzlich den Ladezustand von C über R29 und Verlauf der e-Funktion folgend.
durch Verändern der Fenstergrolle der R 30 abfragt. Als erstes schaltet nun der Ausgang
Auswertscha!tung, indem der Span- Eine zusätzliche Information, und von 0P4 von ,,LOW" (ca. OV) auf
nungsabfall an R 14, der, wie an ande- zwar, ob die obere Schwelle des Fen- ,,HIGH", sobald die Spannung von
rer Stelle bereits erwähnt, der Span- sters der Auswertschaltung uberschrit- Cx den Wert von 0,4 V, der dem Span-
nungsgrol3e des Fensters entspricht. ten wurde, gelangt voni Ausgang des nungsabfall an R 33 entspricht, Uber-
vergrol3ert wird. OP I auf den Speicher (Pin I von schreitet.
Gaiter N 7) der Ablaufsteuerung. Durch den Wechsel von ,,LOW" nach
Dies geschieht, indern die Widerstände Die Dioden D 9, D 10 sowie D 14, D 15 ,,HIGH" des Ausgangs von OP4 an-
R 10 und R 11 uber den Transistor T 2 dienen in diesem Zusammenhang dem dert sich zwar der Eingang Pin 5 des
sowie gleichzeitig R 16 uber T3 kurz- Schutz der Schaltung vor eingangssei- Speichers (N 7, N 8), dessen Ausgang
geschlossen werden. tigen Uberspannungen, hervorgerufen durch den Speichervorgang jedoch
Aber auch these zweite Mel3bereichs- durch einen noch nicht ganz entlade- nicht.
umschaltm6glichkeit reicht bei dem nen Kondensator C. Cx wird ungehindert weiter aufgeladen.
ELV ouriial 14 51
R3iI N)D
11
* 12V
N7
63 *12
C24 SN 74 L500
630 lop
1M
TN
4
151'NN4i4B
'.148 CA 32
6 - 4 0P4
C2 3 R
V
Ip
• 7,3V
T2
1p
13
jj181 Quz
uarz 3,579545
MHz
5 OD 16V R19 2
2k2
66
BC 558 BC 558C 1
R 20 13 12
9 IC 6 _________
SN LSOO
512
to N5
*159
10 9
DU K
Cl
l0O6V0n iopb b- -
— 613 16V • •
.159 5
+ 8
621 -
C13 1k - - ___________________________
:/.70n CA3240
09
54
154148
65 6
Dpi
Dii ZPDS,6 cie 1)6 112
SN 74 LS
ion lOok 2 Ni
R 25
614 3 lOp IC 4
010 iN4i48 + 062 522 169
Ti 9 1C3 :3
1ikD12
CA3240 iM
C17
C14 2 - N*II,bgleith
BC 548 C R15
0 470n
It
6 23
0
T4
616
0
9
BC 548C 524
5V
5
2k2
R2 7 2e;:*
NE
CO 556 6
2
C19 2
220n 10
I
C p A 723 C4 IC C C3
CL
1 2V—
2On2Op
75 mA 2 s[13[
Si
Sol ' 63
C3 470p
Co..
nmA
50 C6 •C7
loop
22 0V - .70i
• 7,38
D5-D8 lN4i j----
I
kj
1C2 23
7805
Cj C J Cij
4
SL 16vJ_ 20n0 p/16V 0p /16V
;Zvoo
_99
52 [LV Otil11a1 14
•5V *5V +5V .5V *5V
R36 R38 R3 ,
10 14D 16 oI
R37: N
loop 16V
C30
:
lop 16 14 R41-R47
Dii Di 2 Di 3 Di4
16V 10
B ii.
b
16
10 n
atch Ic 15
Reset 13 17
d
74C926 1 iOfl TIL 702
e
6 2
3 Ion 1......I
12
Ion
11 .5V
11
° 1C14
o 6
SN 75492 7
0 112
.0 13
M
I
C
14
2 3
IC 10
5
31
14
2 3
IC ii
y+5vsoy
5
iov
V.
2 3
IC 12
C32
5
lop
16v
14
2 3
IC 13
C33
5
+sv
11
R51 ±]
10iJ
ç)+sv
N14
12 13
IC 9
N2
112
SN 74 LS 20
C8
5 74 LS 00
653
T6
R52 5v 0
iO oc c
10 k
-E;_R55 17
Q +sv
654
+ 5v
Z
R 56
22
R59
D
T90+5vTO
6 58
-K
D TIO
R60
-D----- R61I
's-I
El D17-D33 1N4148
I::] E] J
D34-D39 iN4148 D34 D35 D36D38 D3y
D37±
040 -D43 LED rot R62 (pF) D41 (nF) D42 D43(mF)
Ar
Mellbeceich
FLV jOU ma 4
R26 .................2,2 kfl
R27 ................... ikfl
R28, R29, R30 .........I M11
R31, R 32 ............470 kfl
R33 ..................33 kU
R34 ................... lkfl
R35 ..................100 11
R36. R37 .............47 k11
R38 .................100 k12
R39 ................2,2 Mfl
R40 ..................100 11
R41-R47 ...............10 11
R48-R5I .............2,7 kU
R52-R61 ..............10 kfl
R62 ...................330 11
R63, R64 ..............10 11
R65 ..................330 11
R66 ...................1011
R67 ..................330 11
R68 ...................1011
Bud 3: Riickansicht des geofft,eren EL V KapazitdtsineJ3gethtes 1) CM 7000 R69 ..................330 11
R70 ...................1011
R71 ...................330 11
Metal/fulin w,der.s'tande I %
Stückliste EL V KapazitätsnieJlgerat D CM 7000 RIO .................270 LII
R12 ...................36 LII
R 1 .................11)0 LII
Haibleiter C13. C14 ............470 nF R15 ..................10 U!
ICI .................pA 723 C15 ..............I pF/16 V R16 .................100 Id!
1C2 ...................7805 C16 ............. lOpF/16V
1C3, 1C4 ...........CA 3240 C17 ................... lnF Mcli widerstünde 0,5 %
105 ................NE 556 C18 ............. iOpF/16V R6 ...................9M11
106, 1C7, 1C8 ... SN 74 LS 00 C19 .................220 nF R7 ..................900 kf!
1C9 ............SN 74 LS 20 C20 ..................10 iiF R8 ....................9k11
ICIO-1C13 .....SN 74 LS 90 C21 ............ lOOpF/16V R9 ...................9001!
1C14 .............SN 75 492 C22 .................470 nF Diverses
1C15 ........... SN74C926 C23, C24 ........10 pF/16 V
I TrafoTyp 42-071
Ti ............... BCS48C C25 .................100 pF
prim: 220 V/4.5 VA
T2, T3 ........... BC558C C26 .................470 pF
ck.: 1 9 \/400 mA
T4—T10 ..........BC 548 C C27 .................220 nF
1 x 12 V/ 75 mA
DI-D4 .............iN 4148 C28 .................. lOnF
I Quarz 3,579 545 MHz
D5-D8 ............. iN 4001 C29 ............100 pF/16V
1 Kippschaiter, 2-polig
D9-Di0 ............IN 4148 C30—C34 ....... iOpF/16V
1 PrOzisions-Drchschalter
DII-D13 .......... ZPD5.6
2 x 6 Steliungen
D14-D39 ...........iN 4148 Widerstände 1 Piatinensicherungshalter
D40-D44 .... LED rot, 5 mm RI..................... ku I Sicherung 50 mA
Dil-D14 ............TIL 702 R2 ..................4.7 kfl 7 Lötstifte
R3 ..................6,8 kfl
Kondensatoren R4 ....................1011 Gehdusebausatz
Cl .................. 220nF R5 ..................100 kfl I GehOuse aus der Serie 7000
C2 .............220 pF/25 V RI I .. 5000 kIl, Wendeltrimmer 1 bedruckte und gebohrte Front-
C3 .................. 470pF R13 . . . SO kfl, Wendeltrimmer Platte
C4 .............. IOpF/16V R17 ...................I kil 2 Gehhusebefestigungsschrauben
CS ..................10)) nF R18 .................4.7 kfl 2 Platincnbefestigungsschrauhen
C6 .............100 pl/16 V R19 .................2,2 ku M 3 x 15
C7 .................. 470nF R20 ..................10 kfl 6 Muttern M3
C8 .................. 220nF R21 ................... ikfl 1 3-adriges Netzkabel mit Stecker
C9 ............ i000pF/i6V R22 .. 1 [Link]. tin, 6 min Achse 2 Polkiemmen (rot/schwarz)
CIO .................220 nF R23 ..................10 kIl 1 Drehknopf 22 mm 0
Cli ............ IOOpF/16V R24 .................4,7 k11 mit Deckel und Pfeilscheibe
C12 ............. IOpF/16V R25 ................... ikfl I Drehknopf 15 mm Omit Deckel
54 ELV journal 14
•
LD
-4
I- T-0
cr cr
o4o® oio
pp oEJ-o 0 - 0
i
lll
! oocio
FIjI05
rOóó Ln
4
000
00 0
O-Fo 9Q 0^% 0
(N
LEiJ 7 II
L,J Ø J
0 oEI-o
C14
(JO @1
'OH4-O
N IOOD
o-Fo3
;$
I 1/ i CN
N
E50
C') (N
°flTP EZO 0-
01 P 9 O-LJ-O 9 L 0O—f-O
01 o0000000 61aO---O OS
L1E
TI °H
Szo
B0
uO—f-o O-tJO
OtE1O
ofDO
oD
7i v Q 9
I p o1iJ-o LD
00gO{J-O
gS
o-II--o
i00000 6Th 0-=-O
-
(N
0
p p o
ocjoo-cJ-o
F-P _______
[000i
Ii0000000
FOJ '\- 09+-P LD
-
Al 6G
160
P-0 L1J C
AILUL O0Ea
p 0--o
cc o*0 L
C7) ocJ-o
I - ocJo
oco 0
0---o oto
o /f6\ o-tIJ-o
0
-4
0 a
0
I-
00G220 V
--'a
I Ia
DO
Bestiickungsseite tier Anzeigenpia tine des EL V Kapazi-
BestiicA'ung,',seite der Basispla tint' des ELI" Kapaitats,neJigerates D CM 7000 tdtsmeJigethtes i)('M 7000
ELV journal 14
Bel Uberschreiten einer zweiten Schwel- Pin 1 von N I gesperrt ist und der Meflergebnisse bei moglichst kurzen
le, nämlich der unteren Fensterspan- Zustand der anderen Eingange nicht Meflzeiten zu erhalten.
flung der Auswertschaltung, die der mehr von Bedeutung ist. Abschliellend wollen wir noch kurz auf
Spannung an Pin 2 des OP 2 entspricht, Die Spannung an C, sinkt aber noch die Nullpunkteinstellung zur Kompen-
geht der Ausgang (Pin 1) von LOW" welter. sation von Streu- bzw. Kabelkapazitä-
nach ,,HIGH", ebenso der Ausgang ten eingehen.
Bel Unterschreiten der an R 33 anlie-
(Pin 1) von OP 3.
genden Spannung von Ca. 0,4 V wech- Ober die R-C-Kombination, bestehend
Demzufolge liegt auch an Pin 1 des selt der Ausgang des OP 4 von aus dem Potentiometer R 22 und dem
Gaiters N 1 (Tor) ,,HIGH" an (Pin 4 ,HIGH" nach ,,LOW', und der Spei- Kondensator C 17, läBt sich eine Ver-
und 5 waren schon auf ,,HIGH"), und cher (N 7, N 8) wird Qber dessen Em- zögerung einstellen, die geeignet ist, in
die an Pin 2 von N 1 anliegenden Im- gang Pin 5 zuruckgesetzt. den beiden unteren Meflbereichen das
pulse des Quarzoszillators gelangen Der Ausgang Q geht auf,,LOW" und Q Tor entsprechend später zu öffnen, so
ungehindert auf den Eingang der Tei- auf HIGH". dalI die ersten Impulse eliminiert wer-
lerkette (Pin 14 von IC 10).
Uber N 9 erhäit der Zähler des IC 15 den, wodurch der Effekt der Null-
Je nach eingestelltem Meflbereich (mit
(Pill den Reset-Impuls und wird punkteinstellung realisiert ist.
S 2) werden die Impulse von eincin der
somit auf 0 gesetzt. Eine Uberlaufanzeige erfolgt über den
Gatter N 11—N 14 auf den Eingang
des IC 15 gegeben, das den Zähler, die Der angezeigte Wert bleibt jedoch Ausgang 14 des IC 15 in Verbindung
Speicher sowie die Anzeigensteuerung durch den eingebauten Speicher im mit T 5 sowie IC Sb mit Zusatzbeschal-
beinhaltet. IC 15 erhalten, so dalI der anschlie- tung, so daB bei Mellbereichsüber-
Das IC 14 dient als Digittreiber zur flende erneute Zahlvorgang nicht sicht- schreitung ein Blinksignal durch die
Ansteuerung der Anzeige, die im bar wird und erst nach Ablauf der Mes- LED D 44 erfolgt.
Multiplexbetrieb arbeitet. sung der neue (evtl. gleiche) Wert ange- Nach diese umfangreichen schaltungs-
Kommen wir nun zu dem Zeitpunkt, in zeigt wird. technischen Erläuterungen wollen wir
dem die an C, anliegende Spannung nun den Nachbau des Gerates in der
Da durch den Wechsel von Q auf
die obere Fensterspannung uberschrei- Praxis beschreiben.
,,HIGH" auch der Eingang des Mono-
tet, die der Spannung an Pin 5 von flops IC 5a (Pin 6) wieder auf ,,HIGH"
OP I entspricht. gegangen ist, kann nach Ablauf der Zum Nachbau
Im selben Moment schaltet der Aus- Monozeit der Ausgang (Pin 5) wieder Obwohl das vorstehend beschriebene
gang des OP 1 von ,,HIGH" nach auf ,,0" gehen und T 1 sperren, wo- Digitale Kapazitatsmeflgerat DCM
,,LOW", und das Tor (N 1) wird über durch automatisch ein neuer Meflzy- 7000 eine aufwendige Schaltungstech-
Pin 4 gesperrt - es gelangen keine Im- kius (Ladevorgang) gestartet wird. nik besitzt, ist es gelungen, durch eine
pulse mehr auf den Zähler. ausgereifte Konstruktion eine hohe
Der Vorteil des hier eingesetzten
Gleichzeitig wird der Speicher (N 7, Nachbausicherheit zu erreichen, zu der
Monoflops liegt darin, dalI die Mono-
N 8) Uber den Eingang Pin I gesetzt, so nicht zuletzt das hochwertige Layout
zeit einE M inimurnzeit darsteilt, sofern
dalI der Ausgang Q(Pin 6) auf,,HIGH" der Leiterplatten beitragt, auf denen
der Eingangsimpuls (Triggerimpuls)
und Q somit auf ,,LOW" (Ca. 0 V) geht, bis auf den Netzschalter sämtliche
kürzer als die Monozeit ist.
wodurch Ober das Gatter N 10 der Bauelemente Platz finden, so dalI von
Wert des Zählers von IC 15 in dessen Bei längeren Eingangsimpulsen kehrt zusätzlicher Verdrahtung nicht mehr
Speicher übernommen wird. der Ausgang (Pin 5) erst dann auf ,,0" die Rede sein kann.
zurück, nachdem der Eingangsimpuls Bevor allerdings mit der Bestuckung
Mit dern Zustandswechsel von Q auf beendet wurde (kommt bei sehr grollen der Platinen begonnen werden kann,
,,LOW" starlet das als Monoflop ge- Werten von Cx vor), so dalI sicherge- sind these in das Gehäuse einzupassen.
schaltete IC 5a, dessen Ausgang (Pin 5) stellt ist, daB der Prufling C x auch em-
geht auf ,,HIGH", T 1 steuert durch Nachdem ein Probeeinbau der Plati-
wandfrei entladen wurde und eine
und entlädt über R4 den Prufling nen zur Zufriedenheit verlaufen ist
Fehimessung somit ausgeschlossen 1st.
(Platinen sind noch nicht miteinander
Cx. Ober den Ausgang (Pin 8) des Gatters verlötet), kann mit der Bestuckungs-
Durch den so eingeleiteten Eintlade- N 9 werden der Zähler des IC 15 und arbeit begonnen werden.
vorgang sinkt die Spannung an Cx. die Zähler IC 10-13 auf ,,0" gesetzt, Zunächst werden die Brücken, dann
Als erstes geht der Ausgang von OP 1 wenn sich Pin 7 von OP 4 auf ,,LOW" die Widerstände, Kondensatoren, Dio-
(Pin 7) bei Unterschreiten der oberen befindet. den usw. in gewohnter Weise eingelo-
Fensterspannung wieder auf ,,HIGH", Der Resetimpuls endet, wenn der La- tet.
was aber keine weiteren Folgen hat, da devorgang des Cx nach Sperren von 1st die Bestuckung nach Einsetzen der
der vorherige Wert Ober N 7, N 8 T 1 erneut beginnt und der Ausgang IC's vollendet, wird die Anzeigenpla-
gespeichert wurde und das Tor durch des OP 4 (Pin 7) wieder auf ,,HIGH" tine senkrecht an die Basisplatine gelo-
den Ausgang des Speichers (Pin 6 von geht, rechtzeitig, bevor das Tor (N 1) tet, und zwar so, dalI sie Ca. 5 mm unter
N 7, N 8) über den Eingang Pin von wieder freigeschaltet werden kann. ihr hervorragt.
N 1 gesperrt bleibt. Durch die vorstehend beschriebene Sind alle Kupferflachen der senkrecht
Wird die untere Fensterspannung aufwendige quasi intelligente Ablauf- aufeinander liegenden Platinen mitein-
unterschritten, gehen auch die Aus- steuerung ist es moglich, fiber den ander verlötet, kann der Einbau ins
gänge von OP I und OP 3 auf ,,LOW", gesamten Meflumfang von 12 Zehner- Gehäuse vorgenommen werden.
so dalI das Tor nun zusätzlich über potenzen dieses Gerätes zuverlässige Bei Messungen an sehr kleinen Kon-
56 ELV journal 14
Bereich mit einer Auflösung von
0,1 pF einige Digits zusätzlich in Kauf
genommen werden müssen, was bei
der enormen Auflosung jedoch unwe-
sentlich erscheint.
Bedienungshinweise
Um das vorstehend beschriebene Digi-
tale KapazitatsmeBgerat DCM 7000
sinnvoll nutzen zu können, sollten
einige wesentliche Punkte bei der Mes-
sung von Kondensatoren berücksich-
tigt werden.
I. Die auszumessenden Kondensato-
ren sollten vor AnschluB an die
Prufklemmen entladen werden. Zwar
hat das DCM 7000 einen guten Uber-
lastungsschutz, der jedoch auch seine
Grenzen hat.
densatoren im pF-Bereich kann die 6. Referenzkondensator wieder an- 2. Vor Beginn der Messung ist zu pru-
Anzeige leicht springen. Dies ist zu kiemmen und die Einstellung Un- fen, ob das Nullabgleichpoti am linken
unterdrücken, indem das Gehause ab- ter Punkt 4 wiederholen. Anschlag steht (entgegen dem Uhrzei-
geschirmt wird, wobei es im alige- gersinn).
Mit Einstellung des 10 pF-100 nF-
meinen ausreicht, wenn die untere Bereichs ist der darunter liegende 3. Soll eine Messung in den beiden
Gehäusehalbschale mit Graphitspray kleinste Bereich gleichzeitig mit kali- unteren MeBbereichen vorgenommen
ausgespruht wird oder eine Alumi- briert. werden, so ist mit Hilfe des Nullab-
niumfolie (mit einer Jsolierschicht, gleichpotis die Anzeige vor AnschluB
damit keine Kurzschlusse entstehen) 7. Mef3bereichsschalter S 2 auf I nF
des Prufkondensators Cx auf 0000 oder
unter die Basisplatine gelegt wird, die bis 10 iF drehen.
0001 einzustellen.
dann mit Masse zu verbinden ist, an die 8. Nullabgleichpoti ganz nach links Wichtig ist hierbei, daB das Poti nicht
wiederum der Schutzleiter (SL) des drehen (entgegen dem Uhrzeiger- zu weit gedreht wird, sondern nur so
3adrigen Netzkabels angeschlossen sinn). weit, daB die Anzeige gerade 0000 oder
wird. 9. Refernzkondensator anklemmen und einige Digits (einen sehr kleinen Wert)
Die VDE-Bestimmungen sind zu be- anzeigt.
jetzt mit R 11 den aufgedruckten
achten.
Wert auf der Anzeige einstellen. Wird das Poti noch weiter gedreht, so
A bgleich kann eine Verfalschung des MeBer-
Mit dieser Einstellung sind gleichzeitig
Da die Schaltung mit einem Quarz- gebnisses auftreten, indem ein gewisser
alle höheren Mel3bereiche automatisch
oszillator sowie mit Prazisions-MeBwi- Betrag von C abgezogen wird.
mit kalibriert.
derständen ausgestattet ist, bezieht
Die Genauigkeit der Einstellung kann Für die drei oberen Mel3bereiche ist
sich der Abgleich nur auf zwei
erhöht werden, indem mehrere (Ca. 10) kein Nullabgleich erforderlich.
Punkte, die Ober einen Referenzkon-
densator (im Bausatz enthalten) leicht Kondensatoren im 10 pF-100 nF- 4. Bei Messungen von Elektrolyt-Kon-
einzustellen sind. Bereich nach dessen Einstellung mit densatoren kann der MeBwert gering-
Beim Abgleich geht man folgender- R 13 ausgemessen, darn parallel ge- fügig schwanken, so auch bei Me6be-
maBen vor: schaltet und der errechnete Wert reichsumschaltung.
1. Der Bereichswahlschalter S 2 wird (einfache Addition) mit R 11 auf der Dies liegt keineswegs am Gerät, son-
in Stellung 10 pF-100 nF ge- Anzeige im 1 nF-10 zF-Bereich em- dern an der Unzulanglichkeit der El-
bracht. gestellt wird. kos, die zum Ted mit Toleranzen von
2. Das Nullabgleichpoti wird ganz Damit ist das Gerät abgeglichen. -50 % bis +100 % behaftet sind und ih-
nach links gedreht, also entgegen ren Wert schon in kurzer Zeit gerinfu-
dem Uhrzeigersinn.
MeJjgena,iigkeit gig ändern bzw. etwas unterschiedliche
Durch die eingesetzten Präzisions- Werte zeigen, jenachdem ob eine etwas
3. Der Referenzkondensator wird an MeBwiderstände mit einer Toleranz kurzere oder langere MeBzeit gewahlt
die Prüfklemrnen angeschlossen von max. 0,5% (typ. 0,1 %) sowie wird.
(moglichst direkt oder mit sehr kur- durch Verwendung eines hochstabilen 5. Bei gepolten Kondensatoren (Elkos)
zen Leitungen). Quarzoszillators liegt die Grundge- ist der +Pol an die rote (rechte)
4. Mit R 13 wird der aufgedruckte Wert nauigkeit der Schaltung bei Ca. 0,517c. Klemme und der -Pol an die schwarze
auf der Anzeige eingestellt. Je nach Bauteilestreuung, Aufbau, (linke) Kiemme anzuschlieBen.
5. Referenzkondensator wieder ent- Abgleich, Abschirmung sowie einge- Wir wBnschen Ihnen beim Nachbau
fernen und mit dem Nullabgleich schalteteni MeBbereich sollte' man mit und Einsatz dieses hochqualifizierten
die Anzeige so einstellen, daB gera- einer Genauigkeit VOfl Ca. I % zufrie- und interessanten MeBgerates viel
de 0 oder 0001 angezeigt wird. den sein, wobei speziell im kleinsten Erfolg.
ELV journal 14 57
..
Ubertemperatursicherung
Ii
!II 11111111111
III ill!
II!
1111111
II
11111
II
iI i I
1% '4
Wie sich mit einfachen Mittein aiich ohne IC eine wirkungsi'oIle Uber-
teniperatzirsicherung aufbauen lafit, ist in diese,,, Beitrag beschrieben.
Ailgemeines
lihertemperatursichertingen können
oil sehr nhtzliche Dienste leisten, will
+12V
loan teure Gerate vor Llnzlllassig liolien R1I1 R6F] R7FJ] R9
1'e111peraluren schhtzen, die sich atii-
grund Von Uberlastungen Oder audi zu
hohen U mgebungstemperaturcn erge- -0
ben können. BC 558C
(L,J5k
Ofi c --Q
Auch kann der Schaden u. U. in Gren-
zen gehalten werden bei Aultreten eines L__4
1 12
Defektes, der dann einc Erhitzung nach I R4F I-^
sich zieht und cine Ubertemperatursi- :6p,
cherung sodann ahscha Iten wit rde.
Durch die autarke Arheitsweise der BC548C
hier vorliegenclen Schallung (digenes RIO
ZKTY 1OD R8[1
eingebautes Netzteil mit Trafo) ist lie-
1N4001
ses Gcrit universell einsetzbar.
0v
Zur Sc/ialtuiig
Der \Viclerstand R I und der Trimmer
I rafo D1-D4
R2 sind in Zusammenhang mit dem
Sil 12V/24'14 1 N4148
Tcmperaturfuhler R 3 des Typs
®II II
KTY 10 D als Spannungsleilergeschal- 5OmA
let. 220 V"
Uber R 4 gelangi die Spannung auf den
1 (
Eingang, der als Differenzverstarker
geschalteten Transistoren T 1 und T 2,
dessen zweiter Eingang Ober R9 und 0v
R 10 auf Ca. U 13/2 gehalten wird.
Sc/,a!thild der Lherte,nperarursicheriing
DerTransistorT 3 kann nun wahlweise Sojer,, hereits 12 J/ :ur VerJli gang ste/len (ca. 50 mA), kann oat Ias Net z tei/ ,'er:ichtet werden, in-
dciii the P/a tine an der gesrric/,te/r eingezeic/lneren Srelle t/IIrc/lgetreFInt wi,d.
vom Kollektor von T I odcr 1- 2 ange-
ELV journal 14
Inbetriebnah,ne
1)er lemperatursensor KI'Y 10 D wird
aul cine Temperalur gehracht, hei (icr
die Ii hcrtcmperatursichcrung ansprc-
chen soil (z. B. heil3es Wasscr rind Tern-
peratur z. B. 60 C mit Thermometer
messen).
SO I T2 Ti
Stückliste
Uberteinperatursicherung
oi t2JLEJ 'U L_ HaThleiter
p1 c OO b
IC! ................78L12
T3?
TI, T2 ........... BC 548 C
Trafo Il I I IILI
'dJ'IJ T3 ............... BC558C
_______ 6k 0666 DI-D4 .............IN 4148
D5 .................IN 4001
0 0
Kapazitdten
Rel
0 CI ............. 220pF/25V
OC3 +12V C2 .................. .330nF
I
-D4 1oD5
C2 I C3 .............. lOpF/16V
Diverses
1 Kartenrelais 12 V/i x Urn
1 Trafo 12 V/2,4 VA
S I Platinensicherungshalter
1 Sicherung 50 mA
L 9 Lötstilie
BestücAii,igsseite der P/ati,,e
ELV journal 14 59
Digitales Lichtsteuergerat
,,Light 2000"
<t,.fl
I
'.0,-i
Der Markt der Lic/ztsteiiergeräre i.s't in dcii /et:tdn ia/ire,,, inaiz kaiui
fast sageti, explosioii.s-artig angestiegen.
LJ,,ter der Viel:a/iI der iliteressan ten Geräte ist uns eines besonders au/-
geftilleii, das wir Ihnen ,iac/z/olgeiid mit semen iVtöglic/ikeitemi kiirz 'or-
stellen wollen.
Priiizip Infolge des Auslassens ganzer Neti- 4. Duales B!ink!icht mi Rhvthrnus
Irn Gegensati. /Ll den meisten her- spannungs-Halhwellen 1st nattirlieh der Musik:
kdmmlichen Lichtorgeln arbeitet die- cine stufenlose Dimmung nicht mehr a) Taste _Blink" drucken.
ses Gerlit niehi mit PilsenL1Ilschilitt- möglich. Dci- Bereich iwischen Dun- b) Alle anderen Tasten ausrasten.
stetierung, hei der die Ziindung dci -keiheit und Maxinialhelligkeit wird in C) Regler ,,Enipfind!ichkeit" auf-
Triacs in Ab!iangigkeit von (icr ge- 6 Ieste Intensitiitsstulen aufgeteilt: drehen. his Blinken einset/t.
wOnseliten I lelliizkeii zu definierten Dunkelheit, Maximalintensithi und 4 0) Grundhe!Iigkeit nach Wunsch
Zeitpunkten ,wischen den Netispan- Zwischenwerie. Bci Verwendung sOn- cinstellen (hci voll ant gedrch-
nungs-N uilduichgangen erlolgi, SOfl- kerer Lampen (ab 100 W). deren Gluh- teni Regler kein Flinirnern).
dern mit N ulldurehgangssteuerung. laden elne relativ groOe Tragheit ha-
Die Triacs werden immer ml Net,.- ben, ist mit Ausnahme des Flimmerns B. Kein I'iiigangssignal vorhanden
spannungs-Nulldui-chgang gezOndet kein Unterschied iur Phasenanschnitt- I. Lauilicht:
und bleiben \vhhrend der darauf to!- steuerung rnehr 1estzustellcn. a) Tasten .. Lauflicht" rind ,,Takt
genden Netzspannungs-Halhwelle ci- int-ext' drucken.
Betriebsarten
tend. Die Hell igskeitsstcuerung crfolgt b) Alle anderen Tastcn ausrasten.
A. [Link] orhaiiden
durch periochsches Auslassen einer re- c) Taktfrequen7 mit Regler
1. Normaler Betrieb (frequenzse-
gelbaren Aniahi von Ha!hwellen. ,,Takt" cinstellen.
Ic k t iv):
[Link] resultiert ein 11ir dieses Gerhi d) (irundhe! I igkeit nach W u nsch
a) M it Regler ,,Emplind!ichkcit"
eharaktcristisches F!imnicrn des Lichts. einstel!cn (hei vu!! auigc(Ireh-
Pe-el an den Lautsprecher-
soha Id (lie Lichtintensita t tinter der tem Regler kein F!immcrn).
ausga ng des Vcrsthrkers an-
maxi malcn FIe!!igkeit !iegt - die 2. [Link] invertiert
passen.
Dim iii ring also ci nsetit. wie B. 1 - . edoch Taste,, I nv' zu-
h) Alic Tasten ausrasten.
stitz!ich drOckcn.
Die Nu!ldurchgangssteuerung hringt c) Regler ..Grundhcl!igkcit" Zn-
3. Duales Bhnk !icht:
eine Reihe von Vorteilen mit sich drehen, hiw. gewunschte
a) Tasten ,,Blink - rind ,,Takt int-
I. Eine Funkentstorung erubrigt sich, Grundhe!ligkeit einstc!lcn (hei
ext" drucken.
da wLihrend des Zündens irn Gegen- vol! aufgedrehtem Regler ist
b) Alle anderen Tasten ausrasten.
sati zur Phascnanschnittsteucrung keine Hcl!igkeitssteuerung
C) Taktfrequcnz mit Reg!cr
nur ciii Strom von wenigen mA mehr mOg!ich).
(1 : 1 1 ninierireter Bet rieb ist nicht ,,Iakt einste!!en.
durch den Triac ilicOt. d) Cirundhe!!igkeit nach \Vunsch
nioglich)
2. Die Lehensda ncr der Lampen wird einstc! len ( hei vo!! autgedrch-
2. Lauilicht nh RIi'ythrnus der Mu-
wesentlich erhöht, da die Beanspru- tern Reg!cr kein Flimmern).
sik:
ehung der Giiihfaden beim Em- 4. VolIes Licht:
a) Taste ,, La nil ich 1" d rticken.
schalten irn Nctzspannungs-Nu!I- a) Alle Tasten ausrastcn.
h) AlIc a nderen lasten a usrasten -
durchgang minimal 1st. b) Regler ..Grundhe!Iigkeit" volt
c) Regler ,.Emplind!ichkeit" aul-
an idrehen.
I nfo!ge der miii i malen Ver! ust!ei- drehen, his Lauilicht einset7t.
stung wtihrend der Schaltvorghnge d) Grundhel!igkeit nach Wunsch
der Triacs reduziert sich Hire einstc!lcn (hei vo!! aufgedrch- Die Vie!7ah! der vorstehend beschrie-
GehOuseteniperatur drastisch, wo- tern Regler kein F!irnmern). benen Mog!ichkeiten sezten (1cm Em-
(lurch sich wiederurn eine hOhere 3. Lau!iicht nil Rhvthmus der Mu- satz dieses Lichtstcuergerhtes kauni
Kur,sch!uBhe!astbarkejt und damit sik, inverticrt: Grenzen.
cine höhere Kur,sc!i!ui3-Ubcrle- wic A. 2., jedoch Taste ,,Inv" Zn- Gesehen bei der Firma Schubert elec-
benschance der Triacs ergiht. siitzlich drucken. tronic, Postiach 260, 8660 Mhnchberg.
60 ELV journal 14
Drehzahifiberwachungsautomatik
mit Analog-Drehzahlmesser und Uber-/Unterdrehzahlanzeige
,.:•:
ELV journal 14 61
Erlischt die rote LED. So sperrt auch tor parallel zum Ausgang geschaltet
T 1. Am ollenen Kollekiordieses Tran- werden dad. cia sonst keine impulse, Stückliste
sistors ( Punki 3) stcht somit cin Schalt- sondern cine GlcichspannLing anliegt. Drehza/iliiberwachungs-
signal zur Verlhgung, mit dessen I-hue
R 12 wi rd nun 101 1,y enciermal3en einge-
aiito,natik
(lie Zundung unterbrochen werden stelit: HaThleiter
kann.
Bci Viertakt-Motoren erfolgt cine ICI ...................7808
Stein cine elekironisehe Zundung, wie 1C2 ...................4151
z. B. die ELV-High-Speed-Transistor- Zunciung (also ein Impuls) bei jeder
1C3 ................LM 324
zü ndung zur VerIugung, so reicht ciii ZWeitefl Umdrehung.
Dl ................ ZPD 8,2
kleiner Transistor des T y ps BC 548 aus Bei 2-Z y 1inder-Motoren wirci voni Un- D2 ..........LED rot, 5 mm
(Anschlu0 Von Punkt 3 an die Basis von terbrecherkontakt also 1 I mpuls pro D3 .........LED grün, 5 mm
T I cier [Link] Umclrchung erzeugt. D4 .........LED gelb, 5 mm
Schalihild ELV Nr. 12, Seite 38—). Bei 4-Zylinder-Motoren werden dem- TI ............... BC548C
Steht keine entsprechende Transistor- entsprechend zwei Impulse und bei 8- Kapazitäteii
Pro
zhndung zur Verli gung, SO sollte 1' 1 Z y hncier-Motoren 4 Impulse U111- Cl.C3,C5 ..... IOOpF/16V
cin cntsprechendes Relais (z. B. Sic- drChUn g ahgegehen. C2, C4, Cli) .........220 nF
niens Kartenrelais 12V) ansteuern, Einc Drehzahl von 3000 Upm ent- C6,Cll ......... lOpF/16V
(lessen Spulenwicklung an den Kollek- C7 ................... 22nF
spricht bei 4-Zylinder-Viertaktmoto-
tor sowie an + 12 V angeschlossen wird C8 .................. lOOnF
ren, also 6000 Impulsen pro Minute,
C9 .................. 470nF
und dessen Kontakt parallel zum Un- gleich 100 Impulsen pro Sekunde.
C12, C13 .........I pF/16 V
terhrecherkontakt geschaltet wird. Es
Da unsere Schaitung nach Bild I ehen- C14*6,8 n
bra ucht wohl nicht extra cia rau hinge-
falls 100 Impulse pro Sekuncle er/eugt, Wider,stände
wiesen zu wercien. cla13 (lie LOsung mit
ist mit R 12 also cine Drehia il Von 3000 RI ...................100 U
der [Link] eleganter und
Upm einzustcllcn (tO r 4-Zylincier-Vier- R2, R3, R4 ...........22 kU
sichererist,cla filer keine nlcchanlschen
ta k 101 ot ore n). R5 ................... IMU
Scha Iter vorha nden si nd.
Da hei 8-Zylinder-Motoren cioppelt R6, Rll, R 1 ........4,7 M
\Vird, wie wir emplehlen, auf die auto- R7-R10, R18 ..........10 kU
ma tische Zi.i ndstroiiiunterbrecli ung so viel Impulse pro Unidrehung an-
R12 . . . 50 kU, Wendeltrimmer
verzichtet, entftillt T I unci R24 wirci fallen, w5re hierfuir bei Anlegen der
R13 ................. 180kU
durch eine Brücke erset7t. Referenzfrequenz aus unserer MeB- R14, R19 ............100 kU
schaitung mit R 12 nur eine Drehzahl R16 .................. 47kU
Zuni Nachbau von 1500 Upm einzustellen - bei 2- R17, R 20 . . . 50 kU, Trimmer
Beim Nachhau hOlt man sich gcnau an Zylinder-Motoren entsprechend 6000 R21, R22, R23 .........90 U
den Besthckunisplan. Upm. R24 ................... IkU
Zuerst werden die Brücken, cia nii die R IS ist so hemessen, daB ciii Dreh- Diverses
passiven Bauteile wie WiderstOncic und spulmef3werk von I iT1A angesteuert 11 Löstifte
Konclensatoren und zuletzt die aktiven werden kann. siehe Text
Bauelemente wie Dioden, Transistoren Steht cin MeBwerk mit anderer Emp-
ulidi IC's eingelotet. fincllichkeit zur VerfQgung, ist R 15 zu
Da alle eingesetzten Bauelemente -
einschlief3lich der drei IC's - recht on-
emplindlich sind (soweit man dies bei
verLindern (bei 0,5 mA auf 10 kU, bei
5 mA auf I kU. bei 10 mA auf 470 U -
letzteres ist jecloch nicht sehr ciii pfeh-
000
Mt + P D4UO>1- fl T
IC's hherhaupt sagen kann), sirid beim lenswert. da bei einem Ausgangsstrom
I-I)-. OfJ-O
Zusammenhau keine Probleme zu er- von 10 mA der OP 2 im Normallall Ma
warten. noch einwandfrei arbeitet, jedoell 010A FO
6A F0
selion langsam an seine Grenze stof3t). Il
Einstellzing Als Ietztes wird mit den Trimmern
ZunOchst wirci mit R 12 der Skalen- R 17 und R20 (lie Uher-/Unterdreh- ^^
, w CH
Y__
U; C-)
L
faktor eingestellt, clas iSt das Verhä Itnis zahlanzeige kalibriert.
I000lkI m-- 0
Von Eingansfrequenz zu Ausgangs-
o•ciJ-o ri1ci
Dies kann am einfachstcn ci urchgefu hrt
spannung.
wercien, wenn die Schaltung hereits an 4Oul 11z1
Dies lOOt sich mit der vorhandenen den Unterhrecherkontakt angeschlos-
50 Hz-Wechselspannung, gewonnen Lind
sen wurde der Motor nut entsprc-
aus einenl Tralo mit ciner SekundOr- chendien Drehzahlen kiuft, die aufdem
spannung von Ca. 5-40 V mit nachge- inzwischen kalihricrten Mef3werk ahgc- o-EEjIJ'o o poo p u
schaltetem BrOckenglcichrichter und
Lastwiderstand realisieren, dessen
Ausgangswechselspannung dann au!
lesen wet-den köniien.
Die Einstellung mit R 17 und R20 ist
.99 o-j-o
o-ffl-o
Of9
• \.__;
62 ELV journal 14
uo:c
• 5O6€
.1
-
Of
> -3
-3
" >
fihIf
I
In
I—L J II ('rtl
O.-F71-- LrJ
cr
U
I +
0 C
)IOQL
(n C
)IO
cO
U
Ln
L
ro
T
mot
UICU
I
of u
C I—I
TI OD
-3
rx
+ __I
cI
0
• !II
Scha/thild tier Dre/zzahluherwac/iungsautoinatik init .1izalog-I)rehzahl-
[Link] and fiber-/tin terdrehzahlan zeige