02 Allgemein 007
02 Allgemein 007
0 SP2
Bausteinbibliothek ILS_CEM
Funktionsbeschreibung Ausgabe 03/19
Allgemein
Sicherheitstechnische Hinweise
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden
beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck hervorgehoben, Hinweise
zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden die Warnhinweise in abneh-
mender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
! Gefahr
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden Vor-
sichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
! Warnung
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vor-
sichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
! Vorsicht
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechen-
den Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Vorsicht
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichts-
maßnahmen nicht getroffen werden.
Achtung
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende
Hinweis nicht beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet. Wenn
in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben Warnhinweis zu-
sätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zugehörige Gerät/System darf nur in Verbindung mit dieser Dokumentation eingerichtet und betrieben werden. In-
betriebsetzung und Betrieb eines Gerätes/Systems dürfen nur von qualifiziertem Personal vorgenommen werden.
Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise dieser Dokumentation sind Personen, die die Be-
rechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu neh-
men, zu erden und zu kennzeichnen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
! Warnung
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle und nur in
Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet werden.
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstel-
lung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG.
Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die
Rechte der Inhaber verletzen können.
Siemens AG
Automation and Drives Siemens AG 2005
Postfach 4848, D- 90327 Nürnberg Technische Änderungen bleiben vorbehalten
Siemens Aktiengesellschaft
Referenzhandbuch Objekte Allgemein
Inhalt
ALLGEMEIN 1
CEMAT Bausteine 4
Bausteindaten 5
Erläuterungen zur Tabelle Bausteindaten 8
Zykluszeitmessungen für beispielhafte Konfiguration: 9
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Allgemein Referenzhandbuch Objekte
CEMAT Bausteine
Die Bibliothek "ILS_CEM" enthält alle Bausteine, die für eine lauffähige CEMAT AS benötigt
werden. Im Referenzhandbuch Objekte sind die CEMAT Objektbausteine beschrieben. Alle wei-
teren Bausteine finden Sie in den allgemeinen Beschreibungen von PCS 7.
In diesem Kapitel finden Sie allgemeine Informationen zu den CEMAT Bausteinen, die nicht Ob-
jektspezifisch sind. Neben den Performance-Daten finden Sie allgemeines zur Baustein-
Beschreibung (AS), allgemeine Darstellungsregeln (OS) und Darstellungsformen der CEMAT
Objekte.
Ebenfalls finden Sie Hinweise zum Bedienen und Beobachten mit Hilfe von Bildbausteinen.
Die Bibliothek KCS enthält Bausteinbibliothek für Ofen- oder Mühlenoptimierung. Eine detaillier-
te Beschreibung gibt es im Moment nicht. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an
[email protected].
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Referenzhandbuch Objekte Allgemein
Bausteindaten
FB/FC Baustein Kommentar aus Anzahl Laufzeit in Laufzeit in Laufzeit in Arbeits- Lade- Lokal- Instanz- Instanz-DB Multi- Anzahl Anzahl
Nummer (Typname) Symbolliste Funkti- (µs) (µs) (µs) speicher speicher Daten DB Lade- instanz- B&B Meldungen
onen 416-2 416-2 CPU416-2 (Byte) (Byte) in (Byte) Arbeits- speicher bau- Variable
Pro AS ohne Stö- mit 20 % mit 100 % speicher (Byte) stein
rung Störung Störung (Byte)
FB1004 C_ANNUNC Meldung 17,5 32,5 92,5 3344 4154 20 146 640 ja 18 3
FB1018 C_PID3 PID mit 3 Sätzen für *** *** *** 1934 2970 84 916 1940 ja 71 7
GAIN, TN,TV
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Allgemein Referenzhandbuch Objekte
FB/FC Baustein Kommentar aus Anzahl Laufzeit in Laufzeit in Laufzeit in Arbeits- Lade- Lokal- Instanz- Instanz-DB Multi- Anzahl Anzahl
Nummer (Typname) Symbolliste Funkti- (µs) (µs) (µs) speicher speicher Daten DB Lade- instanz- B&B Meldungen
onen 416-2 416-2 CPU416-2 (Byte) (Byte) in (Byte) Arbeits- speicher bau- Variable
Pro AS ohne Stö- mit 20 % mit 100 % speicher (Byte) stein
rung Störung Störung (Byte)
FB1058 C_INTER5 Interlock mit 5 Eing. 5 320 520 2 134 314 ja 2 ---
FB1060 C_INTLK8 Interlock with 8 inputs 5618 6862 40 196 1204 yes 23 ---
FB1061 C_INTLK4 Interlock with 4 inputs 3626 4738 40 180 1120 yes 19 ---
FB/FC Baustein Kommentar aus An- Laufzeit in Laufzeit in Laufzeit in Arbeits- Lade- Lokal- Instanz- Instanz-DB Multi- Anzahl Anzahl
Nummer (Typname) Symbolliste zahl (µs) (µs) (µs) speicher speicher Daten DB Lade- instanz- B&B Meldungen
Funk- CPU416-2 CPU416-2 CPU416-2 (Byte) (Byte) in (Byte) Arbeits- speicher bau- Variable
tionen ohne Stö- mit 20 % mit 100 % speicher (Byte) stein
Pro rung Störung Störung (Byte)
AS
FB1824 Intlk02 Interlock with 2 Inputs 2870 3628 52 178 698 24 ---
FB1825 Intlk04 Interlock with 4 Inputs 3094 3900 58 206 770 32 ---
FB1826 Intlk08 Interlock with 8 Inputs 3542 4444 70 262 914 48 ---
FB1827 Intlk16 Interlock with 16 Inputs 4438 5532 94 374 1202 80 ---
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Referenzhandbuch Objekte Allgemein
FB/FC Baustein Kommentar aus Anzahl Laufzeit in Laufzeit in Laufzeit in Arbeits- Lade- Lokal- Instanz- Instanz-DB Multi- Anzahl Anzahl
Nummer (Typname) Symbolliste Funkti- (µs) (µs) (µs) speicher speicher Daten DB Lade- instanz- B&B Meldungen
onen CPU416-2 CPU416-2 CPU416-2 (Byte) (Byte) in (Byte) Arbeits- speicher bau- Variable
Pro AS ohne Stö- mit 20 % mit 100 % speicher (Byte) stein
rung Störung Störung (Byte)
FC1017 C_MUX Multiplexer Grup- 10 1534 1664 18 --- --- nein --- ---
pe/Weg
FC528 OB1_SYS2 ILS OB1 Ende 1 ** 44 94 0 --- --- nein --- ---
FC529 OB35_SYS1 ILS OB35 Start 1 ** 40 90 0 --- --- nein --- ---
FC530 OB35_SYS2 ILS OB35 Ende 1 ** 44 94 0 --- --- nein --- ---
FC1028 C_PUSHBT Pulttasten ** 286 360 10 --- --- nein --- ---
FC1031 OB1_SYS1 ILS OB1 Start ** 72 122 6 --- --- nein --- ---
FC1032 C_OB1SY1 CEMAT OB1 Start ** 72 122 6 --- --- nein --- ---
ACHTUNG: Die in der Tabelle genannten Bausteine benötigen folgende FB, FC und DB: DB643, DB677 bis DB700, FB500, FB501, FB596, FB1021,
! FB1030, FB1055, FB1056, FC1, FC3, FC6, FC7, FC8, FC10, FC35, FC509 bis FC530, FC1019, FC1021 bis FC1027
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Allgemein Referenzhandbuch Objekte
Laufzeit in ms
Die Zeit die von der CPU zur Bearbeitung des zugehörigen Bausteinprogramms im Normalfall
benötigt wird (z.B. im Fall eines Treibers die Bearbeitungszeit im Weckalarm-
Organisationsbaustein (OB), ohne Meldungserzeugung bei Kanalfehler).
In untenstehender Tabelle finden Sie die Laufzeiten in einer 6ES7 416-3XL00-0AB0. Bei ande-
ren CPUs ist die Laufzeit von deren Performance abhängig.
Arbeitsspeicher
Speicherbedarf des Programmcodes, einmalig pro Bausteintyp.
Instanz-DB- Arbeitsspeicher
Speicherbedarf eines Instanz-DB im Arbeitsspeicher
Lokal-Daten
Der bei einem Aufruf des Bausteins in einer Ablaufebene benötigte Lokaldatenspeicher. Dieser
ist CPU-spezifisch begrenzt, und dessen Überschreitung führt zum CPU-Stop. Sie müssen die-
sen in der CPU-Konfiguration überprüfen und ggf. auf die Ablaufebenen (OBs) nach tatsächli-
chem Bedarf umverteilen.
Multiinstanzbaustein
Die angegebenen Bausteine werden vom technologischen Baustein verwendet und müssen
sich im AP (Anwenderprogramm) befinden. Sie sind in der gleichen Bibliothek abgelegt.
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Referenzhandbuch Objekte Allgemein
Gruppe Weg Anwahl Motor Klappe Meld Messwert Ventil Silopilot Zähler Laufzeit Regler Zykl. S7 PBK Compil. laden Map.
18 52 36 90 15 150 60 45 0 0 0 0 80 ms 472 2,5 min. 2 min 7 min
20 30 40 200 30 300 200 20 6 0 0 0 145 ms 846
Programmierbare Bausteinkommunikation (PBK) für CPU 416-2 max. 600 d.h. Anzahl CEMAT-Bausteine max. 550
CPU 416-3 max. 1800 d.h. Begrenzung über die Zykluszeit
CPU 416-2 / 416-3 V5.2 max. 4000 d.h. Begrenzung über die Zykluszeit
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Referenzhandbuch Objekte Allgemein
Typ/Nummer
Die aufgelisteten Bausteine werden vom jeweiligen Objekt benutzt. Hier stehen der Baustein-
name und die Bausteinnummer.
Bausteinname: Eindeutiger Name des S7-Bausteines, z. B. C_DRV_1D
Bei den CEMAT Objekten ist dies gleichzeitig die Bezeichnung des
Objekttyps.
Bausteinnr.: Eindeutige Nummer des Funktionsbausteines (FB) bzw. der Funktion (FC)
Aufrufende OBs
Hier finden Sie Angaben zu den Organisationsbausteinen (OBs), in die Sie den Baustein ein-
bauen müssen.
Im Gegensatz zu den allgemeinen PCS 7 Bibliotheken gibt es bei der CEMAT Bibliothek einige
Besonderheiten. Die meisten CEMAT Bausteine dürfen ausschließlich in der OB1 Task laufen.
Eine Ausnahme bilden der Counter und die Impulserfassung für Software-Drehwächter (nur bei
Lafarge). Diese kann man in einem Zeit-OB aufrufen. Die Details hierzu finden Sie in den Bau-
steinbeschreibungen.
Einige Bausteine des Systemplanes müssen in mehreren Tasks aufgerufen werden, z. B. der
Systemteil der AS-AS-Kopplung. Wenn man den Systemplan aus der mitgelieferten Bibliothek
in das S7-Programm Ihres Projektes kopiert werden die Bausteine automatisch in den richtigen
Tasks aufgerufen.
Beim Einbau eines Bausteines in den CFC wird dieser automatisch hinter dem zuletzt einge-
bauten Baustein aufgerufen. Gegebenenfalls müssen Sie die Ablaufreihenfolge im Ablauf-Editor
ändern. Der CFC erzeugt beim Übersetzen die nötigen OBs.
Funktion
Hier finden Sie in Kurzform die Funktion des Bausteins beschrieben. Bei komplexen Bausteinen
werden weitere Informationen im Abschnitt Arbeitsweise eingebracht.
Arbeitsweise
Es werden weitergehende Informationen zu der Funktion einzelner Eingänge, Betriebsarten,
Zeitabläufe u. a. gebracht. Sie sollten die hier beschriebenen Zusammenhänge kennen, um den
Baustein effektiv einzusetzen.
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Allgemein Referenzhandbuch Objekte
Fehlerbehandlung
Die Fehleranzeige finden Sie im CFC-Plan am bool’schen Baustein-Ausgang ENO . Der Wert
entspricht dem BIE (Binäres Ergebnis in STEP 7-AWL nach Beenden des Bausteins), bzw. dem
OK-Bit (in SCL-Schreibweise) und bedeutet:
ENO=BIE=OK=1 (TRUE) -> Das Ergebnis des Bausteins ist o. k.
ENO=BIE=OK=0 (FALSE) -> Das Ergebnis bzw. die Rahmenbedingungen für dessen Berech-
nung (z.B. Eingangswerte, Betriebsarten usw.) sind nicht gültig.
Anlaufverhalten
Es wird unterschieden:
Erstlauf
Der Baustein wird aus dem OB, in dem er eingefügt ist, zum ersten Mal aufgerufen. In der Re-
gel ist das der OB in dem die normale, prozessbezogene Bearbeitung stattfindet (z.B. OB1).
Der Baustein nimmt den Zustand ein, der den Eingangsparametern entspricht. Diese können
vorbesetzte Werte (siehe auch E/A-Leiste) oder schon projektierte Werte sein, die Sie z.B. im
CFC parametriert haben. Das Erstlaufverhalten wird nicht besonders beschrieben, es sei denn,
der Baustein weist Abweichungen von dieser Regel auf.
Anlauf
Der Baustein wird einmalig bei einem CPU-Anlauf bearbeitet. Dies wird dadurch erreicht, dass
der Baustein aus einem Anlauf-OB aufgerufen wird (wo er über das ES automatisch eingebaut
wird). In diesem Fall wird das Anlaufverhalten beschrieben.
Die CEMAT Objektbausteine haben kein Anlaufverhalten. Die Bausteine werden ausschließlich
im zyklischen Programm aufgerufen.
Zeitverhalten
Ein Baustein mit Zeitverhalten muss in einem Weckalarm-OB eingebaut sein. Er errechnet sei-
ne Zeitkonstanten/Parameter anhand seiner Abtastzeit (die Zeitspanne zwischen zwei aufei-
nander folgenden, zyklischen Bearbeitungen). Die Abtastzeit wird durch die Untersetzung der
sogenannten Ablaufgruppe bestimmt. Über diese wird erreicht, dass der Baustein nicht bei je-
dem OB-Durchlauf bearbeitet wird. Diese Abtastzeit wird in der E/A-Leiste, im Parameter
SAMPLE_T eingetragen.
Das Zeitverhalten wird nur dann erwähnt, wenn der Baustein es vorweist.
Die CEMAT Objektbausteine haben kein Zeitverhalten. Bei einigen Objekten muss jedoch eine
bestimmte Aufrufreihenfolge beachtet werden. Diese ist im Abschnitt Zeitverhalten beschrieben.
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Referenzhandbuch Objekte Allgemein
Meldeverhalten
Der Baustein mit diesem Verhalten meldet verschiedene Ereignisse an das übergeordnete OS.
Falls vorhanden, werden die notwendigen Parameter für die Meldungserzeugung dokumentiert.
Bausteine ohne Meldeverhalten können durch zusätzliche Meldebausteine ergänzt werden. Ei-
nen Verweis auf das Meldeverhalten finden Sie bei der Beschreibung der einzelnen meldefähi-
gen Bausteine.
Bausteinzustände
Der Zustand der CEMAT Objekte wird im Symbol durch ein anderes Bitmap bzw. durch Ände-
rung der Farbe und im Leitfeld (Faceplate) durch einen kurzen Infotext angezeigt. Die Darstel-
lung der Visualisierungszustände ist unter Bausteinzustände beschrieben.
Kommandos
Die möglichen Kommandos für ein Objekt sind in der OS-Variablentabelle aufgelistet.
Vorbe- zulässige
Element Bedeutung Typ Art Attr. B&B
setzung Werte
In der Tabelle "E/A-Leiste" werden alle Ein- und Ausgangsparameter des Bausteintyps darge-
stellt, auf die der Anwender mit seinen Projektierungsmittel zugreifen kann. Elemente, die nur
vom Algorithmus des Bausteins erreicht werden, sind nicht aufgeführt (sogenannte interne Vari-
ablen). Dabei haben die Spalten folgende Bedeutung:
Element
Name des Parameters, abgeleitet von der Bezeichnung, z.B. PV_IN = Process Variable INput
(Prozessgröße, Regelgröße). Es wurden, soweit durch SIMATIC-Konventionen vorgesehen, die
gleichen Namensregeln benutzt.
Bedeutung
Funktion (evtl. Kurzbeschreibung)
Typ
S7-Datentyp des Parameters (BOOL, REAL u. a.).
Vorbesetzung
Der Wert des Parameters vor dem Erstlauf des Bausteins (falls nicht durch die Projektierung
verändert).
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Allgemein Referenzhandbuch Objekte
Art
Art des Zugriffs des Bausteinalgorithmus auf den Parameter; unterscheidet Eingänge, nicht
rückwirkungsfreie Eingänge und Ausgänge (siehe Tabelle)
Art der Parameter:
Kürzel Art
I Eingang. Wertversorgung des Bausteins (Darstellung im CFC: linke
Bausteinleiste)
O Ausgang. Ausgangswert. (Darstellung im CFC: rechte Bausteinleis-
te)
IO Eingang/Ausgang. Nicht rückwirkungsfreier Eingang, der von der
OS beschrieben und vom Baustein aus zurückgeschrieben werden
kann (Darstellung im CFC: linke Bausteinleiste)
Attr. (Attribute)
zusätzliche Merkmale des Parameters beim Einsatz unter CFC. Nicht verschaltete Eingangs-
und Einausgangsparameter sind parametrierbar (bei FCs online nur Einausgangsparameter).
Ausgangsparameter sind nicht parametrierbar und können im CFC durch Verschaltung auf ei-
nen Eingang des gleichen Datentyps übertragen werden. Zusätzliche bzw. abweichende Eigen-
schaften des Parameters werden wie folgt angegeben:
Attribute der Parameter:
Kürzel Attribut
B Bedienbar (nur über die OS). Auf das Element kann schreibend
von einer OS aus zugegriffen werden. Ist implizit unsichtbar im
CFC.
E Wird änderungsgesteuert zur OS übertragen
M MESSAGE ID für Meldebaustein (z.B. ALARM 8P) nicht paramet-
rierbar. ID wird vom Meldeserver vergeben.
Q Verschaltbar. Das Element kann mit einem anderen, typgleichen
Ausgang verschaltet werden.
U Unsichtbar im CFC. Das Element wird im CFC nicht dargestellt
(z.B. Meldungs-ID), da es von diesem oder der OS versorgt wird.
Es ist eine im CFC änderbare Vorbesetztung.
B&B
Die mit "+" gekennzeichneten Parameter können über den zugehörigen OS-Baustein aus be-
dient bzw. beobachtet werden.
Zulässige Werte
Zusätzliche Begrenzung innerhalb des Datentyp-Wertebereichs.
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx
Referenzhandbuch Objekte Allgemein
OS-Variablentabelle
In der OS-Variablentabelle sind alle Variablen aufgelistet die das Attribut S7_m_c = true besit-
zen. Sie werden beim Übersetzen der OS in den Variablenhaushalt von WinCC übernommen.
OS Variable
Name der OS Variable
Beschreibung
Funktion (evtl. Kurzbeschreibung)
AS Datentyp
S7-Datentyp des Parameters (BOOL, REAL u. a.).
OS Datentyp
WinCC Datentyp des Parameters:
Binäre Variable
Vorzeichenloser 8-Bit Wert
Vorzeichenloser 16-Bit Wert
Vorzeichenloser 32-Bit Wert
Vorzeichenbehafteter 16-Bit Wert
Gleitkommazahl 32-Bit IEEE 754
Textvariable 8-bit
Variablendetails
Zum Datenaustausch zwischen AS und OS wurden an vielen Stellen Einzelinformationen in ei-
nem Wort bzw. Doppelwort zusammengefasst, um Ressourcen zu sparen. Aus dieser Tabelle
ist die Bedeutung der einzelnen Bits zu entnehmen.
Die folgende Information kann aus der Tabelle entnommen werden:
Parameter
Im S7-Programm verwendeter Parametername (interne Information)
Funktion
Symbolischer Name des Parameters beschreibt die Funktion
OS Adr.
Variablennummer, wird in WinCC und im CFG-File benutzt (interne Information)
Bezeichnung deutsch
Beschreibender Text für den Parameter in Deutsch
Bezeichnung englisch
Beschreibender Text für den Parameter in Englisch
Meldeklasse
Meldeklasse, z. B. AL_H = Alarm oben
Störungsklasse
Klassifizierung der Störung nach ihrer Ursache
E = Elektrisch
S = Sicherheit
M = Mechanisch
P = Prozess
N:\00_Cemat_Entwicklung\V9\V9020\30_Doku\Doku_Deutsch\Referenz\Objekte\000_Normal\02_Allgemein_007.docx