In Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte 'Nachts schlafen die Ratten doch' wacht der junge Jürgen in den Trümmern eines Krieges auf und bewacht den Ort, an dem sein kleiner Bruder begraben liegt. Ein älterer Mann trifft ihn und erklärt, dass die Ratten nachts schlafen, was Jürgen beruhigt und ihm Hoffnung auf ein Kaninchen gibt, das der Mann ihm verspricht zu bringen. Die Geschichte thematisiert den Verlust, die Einsamkeit und die kindliche Unschuld inmitten von Zerstörung.