1.
PH-SchA
22. Grundlagen der Elektrizität 1
22.1.2. Die elektrische Elementarladung
-Materie kann man bis Elementarteilchen (Neutronen, Protonen, Elektronen bzw. Quarks) teilen
-Ladung: kleinste vorkommende Ladung: Proton und Elektron,
-› gleich stark, gegenseitig geladen
-› welche welch ist, ist Deffinitionssache
-diese Ladung: elektrische Elementarladung e, 1,6 x 10^-19 C (Coulomb)
-jede natürliche Ladung ist eine vielfache von e
-man kann es nicht berechnen, nur experimentell zeigen
-Milikan-Versuch:
-negativ geladene Öltröpfchen werden zwischen zwei geladene Platten gebracht
-auf diese wirkt die Gravitationskraft nach unten, der Luftauftrieb und elektrische Kraft nach oben
-man verändert die Spannung, bis die Tröpfchen schweben
-› Ladung der Tröpfchen bestimmbar
-auf den Öltröpfchen beim Aufladen unterschiedlich viele Elektronen übergetragen
-Gesamtladung immer eine Vielfache von e
-durch Reibung können nur negative Ladungen übergetragen werden, weil ein Proton kann man von
seinem Kern nicht hinausreiben
22.1.3. Das Coulomb-Gesetz
-Gesetz, das die Kräfte zwischen Ladungen beschreibt
-Einheit der Ladung: Coulomb (C)
-Elementarladungen zu klein, um eine Einheit zu sein
-gilt zwischen zwei punktförmigen oder kugelförmigen Ladungen ?
-ähnlich das Gravitationsgesetz
Formel: elektrische Kraft
F E =k 2 .
Q1 Q2
r
F E :elektrische Kraft [N]
Q1 und Q2 : Ladung [C]
k: Proportionalitätskonstante, 8 , 99 ×10
2
9 Nm
2
C
-Unterschiede zur Gravitationskraft:
-elektrische Kraft viel größer (zweitstärkste, GK
die schwächste)
-Ladungen können einander anziehen UND abstoßen (GV nur
Massen anziehen)
FE 36
=1 , 2× 10 (Mit Masse von Proton) -› EK um 1036 größer
FG
22.1.4. Influenz und Polarisation
-Bsp. für Influenz: geladener Gegenstand und Elektroskop
-nur in elektrischen Leitern, Ladung von dessen egal, durch ein elektrisches Feld werden Elektronen in
einem Leiter verschoben
-Bsp. für Polarisation: Löffel und Papierfetzen, Hartgummistab und Wasserstrahl
-nur bei ungeladenen elektrischen Isolatoren, Elektronen können nicht frei fließen, Ladungsmittelpunkte
verschieben sich durch Verzerrung der Elektronenorbitalen, aus neutralem Atom wir ein elektrischer Dipol
22.2. Die elektrische Spannung
-in einer Batterie: 1,5V
-im Netz im Haushalt: 230 V
-zwischen Gravitationsgesetz und Coulumb-Gesetz: gespeicherte Energie ähnlich
-› Masse im Gravitationsfeld heben – Arbeit aufwenden – als potenzieller mechanischer Energie
gespeichert – wieder freisetzbar
-› negative Ladung gegen das elektrische Feld verschieben – Arbeit aufwenden – als potenzieller
elektrischer Energie gespeichert – wieder freisetzbar
Formel: elektrische Spannung
W
U = – › W =Q ×U .
Q
U: elektrische Spannung [V]
W: Arbeit [J]
Q: Ladung [C]
-potenzielle mechanische Energie: um eine Masse von 1kg um 0,1m zu heben, 1 J nötig
-potenzielle elektrische Energie: Um eine Ladung von 1C um 1V zu transportieren, 1 J nötig
-Spannung: elektrischer Höhenunterschied, gibt an, wie viel Energie nötig ist, um eine Ladung zu
verschieben, kann nur zwischen zwei Punkten gemessen werden
23. Grundlagen der Elektrizität 2
23.1. Die Stromstärke
-Stromfluss ähnlich zur Wasserfluss
-Gleichstrom: Ladungen fließen in dieselbe Richtung, Batterie
-Basiseinheit: Ampere, Stärke des elektrischen Stroms
-elektrische Stromstärke: Ladungsmenge, die pro Sekunde an einer Stelle vorbeifließt
-Coulomb/Sekunde
-Stromstärke 1 A, wenn durch die Leiter pro Sekunde 1 C durchfließt
-1 C ca. 6 Trillionen Elektronen
Formel: elektrische Stromstärke
∆Q
I= −› ∆ Q=I × ∆ t .
∆t
-Elektronenflussrichtung, physikalische Stromrichtung: - nach +
-technische Stromrichtung: + nach –
-Stromfluss: Bewegung von Ladungen, Elektronen bewegen in den Leitern, haben eine hohe ungeordnete
Geschwindigkeit und eine zusätzliche Driftgeschwindigkeit
23.4. Widerstand und spezifischer Widerstand
-Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke
-elektrische Widerstand: Elektronen müssen bei den Atomrümpfen vorbeizwängen
-bei gleichem Widerstand hängt die Stromstärke von der Spannung ab
-Ohm’sche Gesetz: Verhältnis von Spannung und Strom für einen Widerstand gleich groß
-› I ist proportional zu U
-Formel: Ohm’sches Gesetz
U U
R= −› I = −› U =R × I .
I R
R= Ohm’scher Widerstand []
U= Spannung [V]
I= Stromstärke [A]
Widerstand hängt von:
-› Materie ab
-› ist indirekt proportional zur Querschnittsfläche des Leiters
-› proportional zur Länge des Leiters
Formel: elektrischer Widerstand
l
R=ρ .
A
= spezifischer Widerstand [/m]
l= Länge des Leiters [m]
A= Querschnitt des Leiters: [ m2 ]
-spezifischer Widerstand indirekt proportional zur Leitfähigkeit
-Kupfer sehr gut (Silber besser, aber teuer) -› elektrische Leitungen
-Überleitungen: Aluminium
-Leitern: Widerstand klein, weil sie frei bewegliche Elektronen haben
-Halbleitern: bei höheren Temperaturen lösen einige Elektronen ab, schwache Leiter ( 1 Mrd. schlechter als
Leiter)
-Isolatoren: Nichtleiter, Behinderung unerwünschter Stromflüsse
-wenn Ladungen zum anderen Pol fließen, geben sie ihre potenzielle elektrische Energie ab
-je größer der Widerstand, umso mehr Energie verlieren sie
-› dadurch auch Spannung: Spannungsabfall
-Ladungsfluss überall gleich groß -› Strom wird nicht verbraucht
-› elektrische Energie wird „verbraucht“: Strombedarf
-elektrische Widerstand: Behinderung des Fließens von Ladungen
23.5. Serien- und Parallelschaltung
-mehrere Widerstände
-Serienschaltung: Widerstande addieren, weil Stromfluss zusätzlich behindert wird
-Parallelschaltung: Gesamtwiderstand kleiner
-im Haushalt: immer Parallelschaltung, sonst müssten immer alle Geräte gleichzeitig funktionieren und
würden voneinander Stromfluss wegnehmen.
-Serienschaltung: U =U 1+ U 2, I = I 1=I 2, R= R1 + R2
1 1 1
-Parallelschaltung: U =U 1=U 2, I = I 1+ I 2, R= = +
R R1 R2
25. Das elektrische Feld
25.2. Elektrische Feldlinienbilder
-Gleichnamige Ladungen stoßen einander ab, ungleichnamige ziehen einander an
-› in Feldlinienbilder: benachbarte gleichnamige Ladungen niemals verbunden
-elektrische Feldlinien kreuzen einander nie
-Feldlinien geben die Richtung der Gesamtkraft an jedem Punkt
-›würden sie sich kreuzen, würden zweimal die Gesamtkräfte wirken
-elektrische Feldlinien niemals geschlossen: sie führen niemals zur selben Ladung zurück
-›das elektrische Feld ist wirbelfrei
-sonst wäre der Energieerhaltungssatz verletzt: -ladung wäre immer schneller
-beliebig viel Energie könnte gewonnen werden
-Perpetuum mobile
25.3. Coulomb-Gesetz und elektrische Feldstärke
-elektrische Kraft zieht Protonen und Elektronen zueinander an: Entstehung von Atomen
-ohne elektrische Kraft: keine Elemente
-Kräfte zwischen den Atomen: elektrische kraft -› Festigkeit der Materie
-ohne elektrische Kraft: Universum wäre eine Ansammlung chaotisch umherwischenden Elementarteilchen
oder Materieklumpen
Formel: elektrische Kraft
× 2 .
1 Q1 Q2
FE=
4 π ε0 r
F E :elektrische Kraft [N]
Q1 und Q2 : Ladung [C]
1
:k
4 π ε0
r: Abstand der Ladungen
ε 0: elektrische Feldkonstante
-elektrische Kraft zwischen zwei Ladungen: hängt von der Größe diesen ab
-elektrische Feldstärke: Stärke einer Ladung
-Formel: elektrische Feldstärke
1 Q1
E= × 2
4 π ε0 r
25.4. Spannung und „elektrischer Höhenunterschied“
-elektrische Spannung: Arbeit pro Ladung, U= W/Q
-Berg-Tal-Darstellung
-Berge und Täler: potenziellen elektrischen Energie
-positive Zentralladungen: Berge
-› Berg hinaufrollen: Energie aufwenden
-negative Zentralladungen: Täler
-› Berg ab: Energie wird frei
-potenzielle Energie: Höhenlinien
-Linien verbinden Orte mit gleicher potenzieller Energie: Äquipotenziallinien/Flächen
-›normal zu elektrischen Feldlinien
-um eine Ladung entlang diese zu verschieben: keine Energie nötig
-elektrische Feldstärke in N/C oder V/m
-je größer die Feldstärke, umso mehr Energie nötig um eine Verschiebung
25.5. Faraday-Käfig
-in Leitern sind nur Elektronen beweglich
-elektrische Kraft: tangential zu den Feldlinien, verschiebt die Elektronen im Leiter
-›elektrische Feld wird verändert und dadurch wieder die Feldlinien
-Elektronen so weit verschoben, bis Feldlinien senkrecht zur Leitoberfläche
-Endstation, weil die Elektronen den Leiter nicht verlassen können
-für kurze Zeit fließt Strom, eine Äquipotentialfläche entsteht, diese steht normal auf alle Feldlinien
-Innenseite ist feldfrei
-geschlossene Metallkäfige (Flugzeuge, Autos) schützen vor Blitze
26. Elektrische Ströme und Magnetfelder
26.1. Magnetfelder durch Ströme
-ruhende Ladungen: erzeugen elektrische Felder
-bewegende Ladungen: + Magnetfelder
-Øersted Versuch: Kompassnadel bewegt sich in der Nähe von Strom
-›Zusammenhang Elektrizität und Magnetismus
-Magnetfeld zeigt in die Richtung, in die der Nordpol einer Magnetnadel zeigt/ zeigen würde
-bei einem Leiter: Magnetfeld kreisförmig rundherum
-Zwei Leiters: Parallele Ströme ziehen einander an, antiparallele stoßen einander ab
-Atomhüllen haben Spine, wodurch Elektronen wie kleine Magneten wirken
-›bei den meisten Atomen: löschen einander aus, nach außen nicht magnetisch
-›bei manchen wirken sie wie schwache Magnete
-bei ferromagnetischen Stoffen: Atommagnete von sich selbst parallel
-›diese wirken wie kleine Stabmagnete und heißen Elementarmagnete
-permanentmagneten entstehen so, und bleiben magnetisch auch ohne Stromdurchfluss
26.2. Lorentz-Kraft und magnetische Induktion
-drei-Finger-Regel:
Daumen: technische Stromrichtung
Zeigefinger: Richtung des Magnetfeldes
Mittelfinger: Richtung der Lorentzkraft
-Leiterschaukelversuch: wenn Strom fließt, bewegt sich die Schaukel
-Im Magnetfeld werden die bewegenden Ladungen durch diese Kraft abgelenkt
--Stärke der Ablenkung: Maß der Stärke des magnetischen Feldes
-Lorentz-Kraft proportional zur Stromstärke und Stärke des Magneten und Länge des Leiters im Magnetfeld
Formel: Lorentz-Kraft
F
F L =I × s × B−› B= ×s
I
F L: Lorentzkraft [N]
I: Stromstärke [A]
s: Länge des Leiters [m]
B: Magnetische Induktion [Tesla, T]
-magnetische Induktion: Maß für die Stärke des Magnetfeldes
-›Gegenstück zur elektrischen Feldstärke
-magnetische Induktion eines Hufeisenmagnetes: Kraft bei bekannten Stromfluss messen
-Erdmagnetfeld zu einem Permanentmagnetfeld: schwach
-› trotzdem spüren es Zugvögel, nutzen sie zu der Orientierung
-Im Sonnenflecken: stärkeres Magnetfeld als außerhalb
-Neutronensterne am stärksten
-Neutronensterne: Elektronen im Kern gedrückt, diese verbinden mit Protonen
26.3. Die Spule
-Leiter zur Schleife: Windungsrichtungen der Feldlinien ändern sich nicht, werden in der Mitte sehr dicht
-mehrere Schleifen: Spule
-›im Inneren verlaufen die Feldlinien parallel
-›magnetische Feld ist homogen
Formel: magnetische Induktion einer langen Spule
N ×I
B=μ0 ×
l
B: magnetische Induktion [T]
μ0: magnetische Feldkonstante [Vs/Am] (nur experimentell bestimmbar)
N: Anzahl der Windungen
I: Stromstärke [A]
l: Länge der Spule [m]
-Stärke eines Elektromagneten verstärken mit einem Eisenkern
-›Durch das Magnetfeld der Spule richten dessen Elementarmagnete aus (Extremfall Richtung
äußeren Magnetfeldes)
-›um den Faktor 100-1000
-schwächsten Elektromagneten: Schreib/Leseköpfe i den Festplatten von PCs, Digitalkameras,
Musikgeräten
-stärksten Elektromagneten: 2 mil. mal stärker als der Erdmagnetfeld
26.4. Elektromagnetische Induktion 1
-Ein veränderliches Magnetfeld erzeugt Strom: elektromagnetische Induktion/Induktion
-Begriffe:
elektrische Feldstärke E: Stärke des elektrischen Feldes
magnetische Induktion B: Stärke des magnetischen Feldes
elektromagnetische Induktion: Veränderung des Stroms/Spannungs, wenn das Magnetfeld
verändert
Induktionsstrom A: Spannung durch verändertes Magnetfeld
Magnetischer Fluss : A x B
Induktivität L: je größer L, desto größer die Selbstinduktionsspannung
-ein veränderliches Magnetfeld erzeugt eine Induktionsspannung
-die Induktionsspannung ist proportional zur Windungszahl (N), Geschwindigkeit des Magneten(v), Stärke
des Magnetes(B)
-was bewegt wird, ist egal
-U ind N × v × B
-Faradays Entdeckung: führt zur Stromerzeugung durch Generatoren
-Verwendung: Antennen, Mikrofonen, Lesen einer Feldplatte, E-Gitarre
26.5. Elektromagnetische Induktion 2
-magnetischen Fluss
-wenn das Magnetfeld normal auf die Fläche:
Formel: magnetischer Fluss
= A x B
φ : magnetischer Fluss [Weber, Wb]
B: magnetische Induktion [T]
A: von B durchdrungene Fläche [m2 ¿
-wenn die Leiterschleife des magnetischen Flusses sich verändert: Spannung induziert
-wenn:
Magnet bewegt
Spule bewegt
Magnetfeld verändert
Fläche der Leiterschleife sich verändert
Kombination
-je schneller die Veränderung, umso größer die induzierte Spannung
Formel: Induktionsgesetz
−∆ φ
U ind =
∆t
φ : magnetischer Fluss [Weber, Wb]
U ind : Induktionsspannung [V]
-minus, weil das induzierte Magnetfeld entgegengesetzt zu seiner Ursache: Lenz’sche Regel
-Wirbelströme im Inneren des Magnets -› Pendel
-sie erzeugen Magnetfelder so, dass sie die Pendel bremsen
-kammartigen Pendel: keine Wirbelströme, keine Bremsung
26.6. Selbstinduktion
-wenn man den Stromkreis in der Schaltung schließt: Stromfluss ändert des Magnetfeldes einer Spule
-Änderung erzeugt eine Induktionsspannung: soll gegen seine Ursache wirken
-Selbstinduktion: bremst der Anstieg des Stroms
-beim Ausschalten: Änderung noch abrupter, daher auch die Induktionsspannung
-damit kann man sehr hohen Spannung erzeugen
-z.B.: Starter einer Leuchtstoffröhre, Zündkerzen in Benzinmotoren
-Die Größe der Selbstinduktion einer Spule beim Ein/Ausschalten hängt von ihrer Induktivität ab
-Induktivität: wichtigste Merkmal einer Spule
Formel: Selbstinduktionsspannung
∆I
U ind =−L ×
∆t
L=Induktivität [H]
27. Grundlagen der Elektrotechnik
27.1. Generator und Elektromotor
-Generator: wandelt mechanische Energie nach elektrischer Energie um
-dazu muss der magnetische Fluss in der leiterschleife oder Spule verändert werden
-› Magnet in der Spule hin und her bewegen oder die Fläche der Leiterschleife ändern
-magnetische Fluss wenn das Magnetfeld senkrecht zur Leiterschleife ist: = A x B
-für einen beliebigen Winkel α : = A x B× cos ∝
-Magnetfeld als Schattenfläche vorstellen, Verkippung verursacht Flächenverringerung
-wenn Leiterschleife kontinuierlich dreht: α =ω × t , mit ω=Winkelgeschwindigkeit
-Induktionsspannung dabei: Differenzialquotient
-U ind =BAω sin ωt
-Scheitelspannung (maximale Spannung): U m =B Aω
-Induktionsspannung: erste Ableitung des magnetischen Flusses nach der Zeit, Steigung der Funktion φ
(Magnetischer Fluss)
-praktischer ist: Leiterschleife rotieren zu lassen
-magnetische Fluss ändert
-erzeugt Wechselstrom
-in der Praxis: statt Leiterschleife: Spule
-Dynamo, Lichtmaschine des Autos
-statt Permanentmagnete Elektromagnete: diese werden von selbst-erzeugten Strom gespeist, dynamo-
elektrische Prinzip -› Laufkraftwerken
-Generator braucht Gleichstrom: z.B. Halbleiter-Dioden, lassen Strom in nur eine Richtung fließen, mit
einer speziellen Schaltung -› pulsierender Gleichstrom (mehrere Ströme -› bessere Glättung)
Elektromotor: DVD-Players, Straßenbahn, U-Bahn, Zahnbürste…
-wandelt elektrische in mechanische Energie um, Umkehrung des Generators
-Universalmotor: funktioniert mit Gleich- und Wechselstrom
-Stator (nicht drehende) ein Elektromagnet
-bei Wechselstrom ändert die Polung in Rotor und Stator gleichzeitig, Drehrichtung bleibt erhalten
-wenn die Leiterschleife gedreht wird, wird es zu einem Elektromotor und erzeugt pulsierender
Gleichstrom
-unterschiedliche Leistungen
27.2. Die Leistung des Wechselstroms
-Haushalte: Wechselstrom -› Elektronen fließen nicht, sondern zittern
-mit Ohm’schen Widerstand verlaufen Stromstärke und Spannung gleichzeitig
-Stromleistung wächst und schwächt, Spitzenwert-Nullwert-Wechsel (Glühbirne: nicht gleichmäßiges Licht)
-mittleren Leistung: halb so groß wie die maximale, bei dem Wendepunkt des Graphens
-effektive Spannung, effektive Stromstärke
Formel: Leistung des Wechselstroms
Um Im
P= × =U × I
√2 √2 eff eff
U m =U eff √ 2und I m=× I eff √ 2
-Bei einer Spule: Stromstärke ¼ Periode nach der Spannung wegen Selbstinduktion und induktiver
Widerstand (diese proportional zur Frequenz des Wechselstroms und Induktivität der Spule)
Formel: induktiver Widerstand
R L=ωL
R L :induktiver Widerstand [ Ω ]
ω : Kreisfrequenz [ s−1 ]
L: Induktivität [H]
-Bei einem Kondensator: Stromstärke ¼ Periode vor Spannung wegen zunehmender Ladung, kapazitive
Widerstand (diese indirekt proportional zur Frequenz des Wechselstroms und Induktivität der Spule)
Formel: kapazitive Widerstand
1
RC =
ωC
RC : kapazitive Widerstand[ Ω ]
ω : Kreisfrequenz [ s−1 ]
C: Kapazität des Kondensators [F]
-bei rein induktivem oder kapazitivem Widerstand: mittlere Leistung null, positive und negative Werten
heben einander auf (Blindwiderstand, Blindleistung)
-Wirkleistung hängt von der Phasenverschiebung ab
-nicht genutzten Leistung beim Aufbau von elektrischen und magnetischen Feldern verloren
-Formel: Wirkleistung
P=U eff × I eff × cos φ
P: Wirkleistung bei gemischten Widerständen
U eff : effektive Spannung [U]
I eff : effektive Stromstärke
φ : Phasenwinkel zwischen U und I
cos φ : Leistungsfaktor
-Bei einem Elektromotor: Leistungsfaktor 0,87
-hat Spule und somit induktive Widerstände
- φ=arccos(0 ,87) = Grad
-13% gehen verloren
27.3. Der Transformator
-Transformiert Spannung bzw. Stromstärke
-nur mit Wechselstrom
-zwei Spulen in einem geschlossenen Leiterkern
-Primärspule, Sekundärspule
-Primärspule erzeugt einen veränderlichen magnetischen Fluss, der über das Eisenjoch durch beide Spulen
fließen
-U1:U2=N1:N2
-wenn Spannung transformiert wird: Sekunderseite mehr Windungen
-nur induktive Widerstände
-Leitungsfaktor beinahe 0
-unbelasteten Trafo:
∆φ
U1= N1 x
∆t
∆φ
U2=N2 x
∆t
-wenn Stromstärke transformiert wird: Sekunderseite wenigere Windungen
-belasteten Transformator (wenn ein Gerät angeschlossen wird)
-Strom fließt auch in der zweiten Spule
-zusätzliche Induktionsspannung
-Stromstärken verhalten sich umgekehrt zur Windungszahlen
Formel: Übersetzungsverhältnisse eines Trafos:
U1: U2 = I2: I1 = N1: N2
-Edison: elektrische Stuhl
-Wechselstrom gewinnt, weil es transformierbar ist
-Hochspanungsleitungen um die Minimierung von Verlusten und Material sparen
27.4. Drehstrom und Strom im Haushalt
-Drehstrom: Zusammenschaltung von der Wechselstromnetzen
-Drehstrom zu Fernleitungen
-von einer Generator erzeugt
-drei Spulen in 120 Grad von einander, Wechselspannung auch 120 Grad verschoben
-Sternschaltung: jeder Verbraucher liegt zwischen einem Außenleiter und Neutralleiter
-wenn die Belastung in allen Verbrauchern gleich groß, fließt kein Strom im Neutralleiter
-in Haushalten so
-Hochspannungsmasten brauchen keinen Neutralleiter
-Dreieckschaltung: zwischen zwei Außenleiter herrscht eine Effektivspannung von 400 V
-Stromleistung wächst: Starkstrom
-E-Backrohr
-Sternschaltung großräumig, Dreieckschaltung lokal
-E-Herd von zwei Seiten, Steckdose von eine versorgt -› Spannungsprüfer leuchtet nur bei einem Rohr
-Sicherheitsvorkehrungen: Außenleiter, Neutralleiter, Erdung
-Falls einer Isolationsfehler und Gerät unter Spannung: Strom fließt durch die Erdung im Boden
-Fehlerstromschutzschalter