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Psychopäda

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Psychopädagogik

Lernen ist in der pädagogischen Psychologie: „Lernen ist eine


Umgebungsbezogene Verhaltensänderung, die als Folge einer individuellen
Informationsverarbeitung eintritt. Lernen besteht in der Ausbildung oder
Korrektur von individuellem Gedächtnisbesitz.“ (Klix 1971 -in Klaus 1978: 312).

Lernen in den Ansätzen von Lehr-und Lernpsychologie: Lernen wird als


„aktiver, kommulativer, kontruktiver und selbstorganisierterProzess verstanden,
bei dem der systematische Aufbau von Wissens- und Könnensstrukturen die
Zentrale Rolle spielt“ (Wahl 2006: 6).

Lernen in der Pädagogik


Unterrichtsformen zwischen Instruktion und Konstruktion. Es gibt zwei Pole:

Lernenden werden
befähigt authentische
(Kommunikations)
Situationen zu bewältigen
Lernen als
Konstruktion

Lernenden werden
vom Lehrer modalhaft
geführt und mit kleinen
Wissensportionen
gefüttert
Lernen als
Instruktion
Instruktion und Konstruktion zwischen „entweder...oder“ und „sowohl... alsauch“:
Die zwei paradigmen können miteinander gekoppelt werden:

Instruktion Verkoppelung Konstruktion


Außensteue Innensteruer
rung ung

Die pragmatische Sichtweise der psychopädagogik

Adaptiver Unterricht (Anpassung der Unterrichtsmethod-


en an die individuellen Unterschiede zwischen Lernenden)

Fördermodell (Defizit- das kompensatorische Das Präferenzmodell.


ansatz) Modell. Defizite Ressourcenorientierter
Instruktion beseitigt Defizit kompensieren Ansatz
Kognitive Prozesse führen zur Entwicklung der Wissens- und Könnensstrukturen, die für
jeden Lerner einzig artig ablaufen.
Kognitive Prozesse sind jeweils an ein System spezifischer Emotionen, Gefühle und
motivationaler Abläufe gekoppelt

Emotionen Aufmerksamkeit
Gefühle/ Wahrnehmung
Affekte Gedächtnis
Affektiv- gekoppelt Denken
Motivation Kognitive
Befindlichkeit Emotionales Urteilen
Prozesse
Temperament System Problemlösen
Reaktionsstil Begriffsbildung
Assoziationen

Entwicklung der Wissens-


und Könnensstrukturen
Individuelle Faktornen, Lerner- und Persönlichkeitsmerkmale
Emotionen Aufmerksamkeit
Genetischbedingte,vorgebürtliche, frühkindliche

Gefühle/ Affektiv- gekoppelt Wahrnehmung


Kognitive
Affekte Emotional Gedächtnis
Prozesse
Motivation es System Denken
Befindlichkeit Urteilen
und erzieherische Faktoren

Temperament Problemlösen
Reaktionsstil Begriffsbildung
Entwicklung der Wissens- und Assoziationen
Könnensstrukturen (Fähigkeiten,
Fertigkeiten, Einstellungen, Überzeug-
ungen, Handlungsbereitschaft).

Sozial /Familäre Bildungssytems- Unterrichtliche/


Faktoren (Eltern, spezifische Klassenspezifische Sozioökono-
Freunde...) Faktoren Faktoren (Lehrer... mische Faktoren
(Lebensstandart)

Spezifische Umgebungsmerkmale als Determinanten des Lernens

Eiflussfaktoren und Determinanten des Lernens, Lernerfolgs bzw. der Wissens- und Könnensstrukturen
Was ist Verstehen?
Ist ein komplexer Prozess, der sowohl kognitive als auch emotionale Aspekte umfasst. Es
„ ist ein Prozess der Sinnentnahme und der Sinnschaffung. Hörer und Leser funktionieren
dabei nicht als Tonbandgerät oder kopiermachine, sondern sie interpretieren das
Gehörte bzw. Gelesene.“ (Solmecke 1994: 28). Die interpretation setzt sprachliches
Wissen, Wissen über den Produzent, den Zusammenhang, den Kontext und das
Vorwissen voraus. Was man versteht und wie hängt wiederum von individuellen
unterschiedlichen Intentionen und Weltvorstellungen des Hörers/ Lesers ab.

Wann wird das Verstehten als richtig bewertet? Dies hängt von Kommunikations-
partnern ab und zwar, was will der Sprecher/Schreiber mit seiner Mitteilung erreichen.
Und welche Repräsentation der Hörer/Leser zu dieser Mitteilung aufgebaut hat. Wenn
die Repräsention das abbildet, was der Sender mitzuteilen beabsichtigt, dann gilt sie als
adäquat bzw. wenn das Verstandene dem Beabsichtigten der Sender entspricht.
Verstehensebenen: Entsprechende Übungstypen
Wiedererkennen: Ist die Grundfähigkeit der Rezeption d. h. des Hör-
/Leseverstehens. Dies setzt voraus, dass man als Rezepient den Schriftzeichen Mehrfachwahl-Übungen
(Graphemen ) und Schallwellen im Gedächtnis entsprechende Bedeutungen Zuordnungsübungen
zuordnen kann.

Verstehen: Setzt das Wiedererkennen voraus und darüber hinaus eine gezielte Richtig oder falsche-Übungen
Antwort auf W-Fragen
selektive Sinnentnahme und ausführliche Sinnerfassung. Verstehen kann im Lückentext- Übungen /
Gedächtnis aktiv gespeichert und produktiv wiedergegeben Einsetzübungen

Analytisches Verstehen: Diese Stufe beinhaltet mehr als Datalliertes Erfassen von
Informationen. Sie besteht aus Schlussfolgerungen. Sie beinhaltet z.B.: Die Frage
Wörtbedeutung im Kontext
nach dem Warum bzw. der Absicht einer Aussage. Die Frage nach den Motiven erschließen. Aussagen
Einstellungen und unausgesprochenen Werthaltungen eines Sprechers. Ziel ablesen und auffassen.
dieser Stufe ist über die Inhaltsaufnahme hinaus Schlussfolgerungen zu Ziehen

Evaluieren: Beinhaltet eine Reaktion auf das Gehörte oder Gelesene. Diese Stufe Kritik gegen Aussagen im
umfasst alle vorigen Ebenen, darüber hinaus verlangt sie eine persönliche, Text üben. Eigene
wertende Stellungnahme zum Gehörten/ Gelesenen. Dies bezieht sich sowohl auf Einstellungen ausdrücken
die Inhalt- als auch auf Ausdrucksebene. (Pro und Kontra)
Wie kommt „Verstehen“ zustande? Es kommt grundsätzlich durch die Interaktion zwischen
Leser/Hörer und Text zustande.

Allgemeine
Schemata

Grundlagen des Verstehens:


Sprachbeherrschung.

Außersprachliches Wissen
Behalten
(für das Textverstehen)

Verstehensabsicht und
Inferenz und Antizipation
Hör/Lesestrategien

Abbildung: Die sechs Grundlagen des Verstehens


2: Außersprachliches
Wissen für das
Textverstehen
Die Beziehung: Pragmatische Komponente
Gesagtes und Gemeintes der Äußerung

d.h. Linguistische Redeabsicht


Struktur Bsp.: „Es ist kalt hier“, „ Das Fenster ist offen“.

Situationskenntnisse Vorwissen des


des Hörers/Lesers Hörers/Lesers

Bsp.: „Sie können jetzt wieder vom Baum herunterkommen, mein Herr“. (Solmecke: 17).
1: Allgemeine
Sprachbeherrschung
.
Identifizierung und Entschlüs Sprachkenntnisse
seln der Schriftzeichen
/Schallwellen
1. Vokabeln 2. Grammatik
(automatisiert) (Bewusst)
d.h. Wiedererkennen mit Bedeutung verknüpfen

Satzverstehen ist mehr als die Summe der darin enthaltenen Wortbedeutungen, es umfasst
auch die Abfolge und die Beziehung der Wörter im Satz. D.h. die inhaltlichen und die
syntaktischen Informationen
3: Inferenz und
Antizipation
4: Schemata
5: Behalten

6: Verstehensabsichten
und Hör-/Lese
strategien

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