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Renaissance

Renaissance Zusammenfassung

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1) Zu Beginn der Frührenaissance wurde noch im Gotischen Stil gearbeitet.

Neben Adel und


Kirche ist jetzt auch das Patriziat Auftraggeber. Mit Masaccio ist der Höhepunkt der
Frührenaissance. Es werden mehr die Menschen und die Welt gemalt und es ist wichtig
Perspektiven und Proportionen einzuhalten und naturgetreu zu bleiben.
2) Nun ist die Zentralperspektive wichtig. Bei der Zentralperspektive wird ein Raum
geometrisch dargestellt und mit Hilfe eines Fluchtpunktes wird der Eindruck der Raumtiefe
geschaffen. Einige Stilmittel sind der symmetrische Bildaufbau, die geometrische
Bildkomposition, das Halbprofil, die sparsame und undramatische Gebärdensprache, der
Kontrapost, die Lichtführung und Farbabstufungen.
3) Zu den häufigsten Bildthemen gehören religiöse, mythologische und historische Geschehen,
Porträts, menschliche und tierische Darstellungen, Landschaften und Allegorien.
4) In der Frührenaissance waren die Hauptmäzene vor allem die Medicis in Florenz. Mäzene
sind Kunstförderer.
5) Wichtig bei Masaccio sind die individuellere, manchmal porträthafte Charakterisierung und
die Linearperspektive, also die Zentralperspektive. Ein wichtiges Bild von ihm ist die Heilige
Dreifaltigkeit. Dort ist die Dreieckskomposition, die Symmetrie und der Faltenwurf typisch
für die Renaissance. Die Figuren bewegen sich noch nicht frei im Raum, während sie auf
einer späteren Stilstufe, etwa in den Fresken Raffael’s, den ganzen Bildraum mit ihrem Leben
auffüllen.
Sandro Botticelli, hingegen, ist bekannt für das Bild “Geburt der Venus”. Dort ist die
Dreieckskomposition typisch für die Renaissance.
6) In der Hochrenaissance gibt es ein neues Menschenbild und zwar den “uomo Universale”.
Die Maler sind nun Künstler und nicht mehr Handwerker. Perspektiven und Proportionen
werden verfeinert. Die Renaissance beginnt sich im übrigen Europa su verbreiten. Die
Hochrenaissance ist nur eine kurze Zeitspanne und begrenzt sich auf wenige italienische
Maler wie zum Beispiel Leonardo da Vinci, Giorgione, Raffael, Michelangelo und Tizian.
7) Nun ist neben der Zentralperspektive auch die Luft und Farbe Perspektive bedeutend, bei
der die sfumato Technik eine wichtige Rolle spielt. Die Landschaft dient als Stimmungsträger
und um die Gemütsbewegung der Menschen zu unterstreichen. Es gibt einen harmonisch
ausgewogenen Bildaufbau mit einem geometrischen Kompositionsschema, dem goldenen
Schnitt und viel Symmetrie. Durch Dürer und Altdorfer wird nun das Selbstbildnis und das
reine Landschaftsbildnis bedeutend.
8) Zu den häufigsten Bildthemen gehören nun religiöse una antike mythologische Themen.
Auch genaue Naturbeobachtungen, Porträts, Akte und Handlungen, Zeichnungen nach
Modellen, Selbstporträts und reine Landschaftsmalerei werden wichtig.
9) Bei der Luft und Farbperspektive werden Objekte, die sich weiter vorne im Bild befinden, mit
dunklen, warmen Farben gezeichnet. Je weiter weg die Objekte sich befinden, desto
weichere Konturen und hellere Konturen besitzen sie.
10) Leonardo da Vinci leitete einen neuen Stil ein, darunter die Luft und Farbperspektive und
Nuancierungen in Licht und Schattentönen. Ein bekanntes Bild von ihm ist die Mona Lisa. In
diesem Porträt wurde das zweiäugige Sehen angewendet und es ist eine hell dunkel Malerei.
Michelangelo war bekannt für das Hervorheben der Idealformen menschlicher Schönheit. Er
war nicht nur Maler, sondern auch Bildhauer und Architekt. Er hat das Decken und
Altargemälde der Sixtinischen Kapelle idealisiert.
Raffael Santi wird wegen seiner vielen Madonnendarstellungen auch als Maler der
Madonnen bezeichnet. Die Madonna ist Ausdruck von Raffael Streben nach Schönheit.
Albrecht Dürer hatte seine Anfänge in der altniederländischen Malerei. Seine häufigsten
Themen waren christliche, allegorische und mythologische Geschehnisse. Er entwickelte
viele Grafiken, Holzschnitte und Kupferstiche.
11) Ihm Manierismus wird der Fokus mehr auf die Künstlichkeit statt Natürlichkeit gelegt. Es
wird viel übertrieben und die Bilder wirken fantastisch, übernatürlich und nahezu
unrealistisch. Perspektiven werden vernachlässigt und es gibt oft optische Täuschungen. Es
herrscht ein asymmetrischer Bildaufbau, Menschen mit langgestreckten Armen, Hälsen,
Fingern und gedrehte Figuren mit bewegter Gestik. Auch sind viele irreale Farbtöne,
theatralische Farb- und Lichteffekte, Gegensätze wurden dargestellt und die Bilder drücken
oft Weltangst aus. Ein bekannter Künstler ist Parmigianino.
12) In der Renaissance verändert sich das Weltbild. Es gibt beinahe keine freischaffenden
Künstler mehr, sondern nur mehr Auftragsarbeiten und Hofmaler. Im Mittelalter gab es ein
theozentrisches Weltbild, in dem Gott und die Kirche im Zentrum standen. In der
Renaissance herrschte ein anthropozentrisches Weltbild, in dem der Mensch im Mittelpunkt
Stand. Die Kirche verlor immer mehr Macht und Ansehen, aufgrund Korruption und
Machtmissbrauches. Auch die Pest stellt die geistige Welt auf den Kopf. Diese Krankheit
führt zu einer epochalen Neubesinnung. Die Veränderung der sozialen Ordnung spielt
ebenfalls eine große Rolle bei der Veränderung der mittelalterlichen Gesellschaft. Es mangelt
an Arbeitskräften und nur wenige Menschen ha ben Zugang zu besser bezahlten
Arbeitsplätzen. Auch in der Wissenschaft verlor die Kirche an Autorität, denn selbst für die
Forschung der Pest war die Sektion der Seuchenopfer verboten. Als Ausgangsfaktoren der
Renaissance zählen die geistig existenzielle Krise und die Häufung von Kapital.
13) Die Motive in der Renaissance waren Porträts und andere Bildthemen, die sich an der Antike
inspirierten. Der Mensch galt selbst als Schöpfer und wichtiger war der Universalmensch und
nicht die kollektive Demut vor Gottes macht. Nun zählt er auch die Individualität und Würde
des einzelnen Menschen. Neben der Porträtmalereien wurde auch die Historienmalerei
wichtig. Die Renaissance zeichnet sich durch die betonte Schlichtheit und die vielschichtige
bewegte Komposition aus.
14) In der Renaissance hatte jeder einen persönlichen Stil. Wichtig war nicht nur was ein Maler
malte, sondern auch wie er malte. In der Renaissance versuchten die Maler jedoch möglichst
naturgetreu zu malen, das bedeutet den Maßstab an Farbe, Perspektive, Proportionen und
Genauigkeit zu beachten. Dies war nur durch das neue Menschenbild möglich, durch das
Verständnis als Universalmensch, wurde die menschliche Anatomie wichtiger und ed bildete
sich eine Idealvorstellungen der Proportionen. Der “vitruvianische Mensch” von Da Vinci ist
das bekannteste Beispiel einer solchen intensiven Proportionsstudie.

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