2.
Betriebliche Lernaufgabe
Rechtliche Grundlagen für Arbeitszeiten und
Pausenregelungen:
Im Rahmen meines Praktikums bei BUNT Bildung Stiftung und integrative
Arbeit GmbH war es wichtig, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich der
Arbeitszeiten und Pausenregelungen zu beachten. Das
Berufsbildungsgesetz (BBiG) regelt unter anderem die Ausbildungsdauer, -
inhalte und -bedingungen für Auszubildende in Deutschland. Es legt auch
fest, dass Auszubildende während ihrer Ausbildung einen Anspruch auf
angemessene Arbeitszeiten und Pausen haben.
Das Jugendarbeitsschutzgesetz schützt junge Beschäftigte unter 18 Jahren
vor übermäßiger Arbeitsbelastung und regelt ihre Arbeitszeiten sowie
Pausen. Gemäß diesem Gesetz dürfen Jugendliche beispielsweise nicht
mehr als 8 Stunden pro Tag arbeiten und müssen nach spätestens 4,5
Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten einlegen.
Während meines Praktikums habe ich gelernt, wie wichtig es ist, diese
gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, um die Gesundheit und Sicherheit der
Arbeitnehmer zu gewährleisten. Durch die Einhaltung der Bestimmungen
des BBiG und des Jugendarbeitsschutzgesetzes konnte das Unternehmen
sicherstellen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter faire
Arbeitsbedingungen erhalten.
Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit oder Schichtarbeit:
Gleitzeit:
Gleitzeit ist ein flexibles Arbeitszeitmodell, das es den Mitarbeitern
ermöglicht, ihre Arbeitszeiten individuell zu gestalten, solange sie eine
bestimmte Kernarbeitszeit einhalten. Dies bedeutet, dass die Mitarbeiter
in der Regel selbst entscheiden können, wann sie mit der Arbeit beginnen
und wann sie sie beenden, solange sie die festgelegte Kernarbeitszeit
einhalten. Dadurch haben die Mitarbeiter mehr Freiheit bei der Planung
ihres Arbeitstages und können ihre Arbeitszeiten besser an ihre
persönlichen Bedürfnisse anpassen.
Ein Vorteil der Gleitzeit ist die Flexibilität, die es den Mitarbeitern bietet.
Sie können beispielsweise Termine außerhalb der Arbeitszeiten
wahrnehmen oder ihre Arbeit an ihre individuellen Produktivitätsphasen
anpassen. Dies kann zu einer besseren Work-Life-Balance führen und die
Zufriedenheit der Mitarbeiter steigern.
Schichtarbeit:
Im Gegensatz zur Gleitzeit arbeiten Mitarbeiter in einem
Schichtarbeitssystem in festgelegten Schichten, die sich regelmäßig
abwechseln. Es gibt verschiedene Arten von Schichtsystemen wie Früh-,
Spät- und Nachtschichten sowie Wochenend- oder Feiertagsschichten.
Diese Schichtpläne werden oft im Voraus festgelegt und können je nach
Betriebsart variieren.
Schichtarbeit wird häufig in Branchen wie dem Gesundheitswesen, der
Produktion oder dem Einzelhandel eingesetzt, wo kontinuierlicher Betrieb
erforderlich ist. Ein Vorteil von Schichtarbeit ist die Möglichkeit, rund um
die Uhr Dienstleistungen anzubieten und so auf Kundenbedürfnisse
einzugehen. Allerdings kann Schichtarbeit auch zu Herausforderungen wie
Schlafstörungen, sozialer Isolation und gesundheitlichen Problemen
führen.
Insgesamt bieten sowohl Gleitzeit als auch Schichtarbeit verschiedene
Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Wahl des
geeigneten Arbeitszeitmodells hängt von den betrieblichen
Anforderungen, den individuellen Präferenzen der Mitarbeiter und den
gesetzlichen Vorgaben ab.
Im Unternehmen wird eine feste Arbeitszeit eingehalten, ohne Gleitzeit
oder Schichtarbeit. Gleitzeit ermöglicht es den Mitarbeitern, ihre
Arbeitszeiten flexibel zu gestalten, solange sie eine bestimmte
Kernarbeitszeit einhalten. Bei Schichtarbeit arbeiten die Mitarbeiter in
festgelegten Schichten, die sich regelmäßig abwechseln.
Konkrete Umsetzung im Praktikumsbetrieb (BUNT
Bildung Stiftung und integrative Arbeit gGmbH):
Während meines Praktikums als Teamassistentin bei BUNT Bildung
Stiftung und integrative Arbeit GmbH begann meine Arbeit um 9 Uhr. Um
13 Uhr hatte ich eine einstündige Mittagspause, wie es gesetzlich
vorgeschrieben ist. Mein Feierabend war um 18 Uhr.