yser Zauberpapyrus I, Zeile 26, p.
120 Parthey angerufen a ss iiu uuu<uuu>
tocotocoratoto f]xs fioi dyad l yeo3gye', Aya& ög datgtot',
Agxöd^xgaTeg Xvo'O'ßqii ßgivrätr]v Oicpgi ß g i0- ^
xvxfia dgova^ag etc., vgl. Reitzenstein Poimandres S. 28, 143, 226. Öfter als
irgendein ägyptischer Gott wird der jüdische Jahwe mit den Vokalen
angerufen. Das Tetragramm mn* wurde von den Griechen wiedergegeben durch Jdo3.^)
Daß dieser Name den ersten, mittelsten und letzten Vokal des Alphabets
enthielt, mußte mystisch eingestellte Menschen nachdenklich stimmen. Ein
Gnostiker hat erklärt (Pistis Sophia 136, p. 358 P, S. 232 Schmidt): Und es
rief Jesus aus, indem er sich zu den 4 Ecken der Welt wandte mit seinen
Jüngern, 1) W olf Graf Baudissin, Über den (lottesnameu lao, Studien zur
semitischen Beligionsgeschichte 1 i xa l T&g xsgacag T& v dvofidtcov*)
& xo6«d0ag ßoßsaä u xal t& v g' ifftig a v g. bei
Kopp, Palaeogr. critica III, p. 300 ff.; Herzog-Hauck s. t. Abraxas; WesBely,
Etpieia ypäppara (s. oben Anm. 68), S. 11; Cabrol s. v.; Christian Theophil
Murr, Bibliotheque glyptographiqne, Dresden 1804, p. 272 ff. Es ist bei den
augenblicklichen Eafalogverhältnissen nicht möglich, diese Denkmäler
aufzuarbeiten, ohne an Ort nnd Stelle zu sein. Die Zaubergemmen nnd Zauberpapyri
erklären sieh gegenseitig aufs beste; Erst seit der Entdeckung der Texte kann
man diese Steine, die man lange für gnostisch gehalten hat, richtig deuten,
andrerseits ist der Versuch nicht aussichtslos, eine durch diese Gemmen fortlaufend
illnstrierte Ausgabe der Zauberpapyri herznstellen. 1) Dazu Jhs. Lydus de mens. V
63, p. 111, 4 Wünsch xal Saßttä>& äi xoxxaxhv Xiyerat
olov 6 bithg tabs lirrd xsxovg. Man ) das Sinnbild aller ßtoixda sein, die
drei Arme bedeuten die Vokale, tönenden und stummen Konsonanten (Tannery,
Notices et extraits des manuscrits vol. 31, 2 (1886) 253). Nach Plutarch quaest.
conviv. IX 3 entsprechen die 9 Konsonanten und die 7 Vokale den Musen und Apollon,
der Rest von 8 liegt mit seiner Zahl nicht ohne Grund in deren Mitte. )
Ähnliche kosmische der die bekannte Gegenüberstellung von Tcveßpa
und ygdppa beim Apostel Paulos Röm. 2, 29; 7, 0 ; 2. Kor. 3, 6 für die
sublimierende Übertragung rabbinischer Grammatikspekulation hält. 1)
Plut. quaest. conviv. IX 2 p. 738a. Die Vokale haben den Vorrang. Mit der Bemerkung
(Kadmos) Sv rpaei xh &%cpa rtdvxiav xtgoxd^ai Siu xb öboivixag ovxa naxtlv
xbv ßovv hat er vielleicht das tatsächlich Richtige getroffen: das
Tierkreisbild des Frühlingsanfangs [Bj. Bei Macrob. somn. Scip. I 6 p. 70
erscheinen die Vokale als von der Natur selbst diktiert, vgl. Roscher, Philologus
60 (1901) S. 369 ff. 2) Dann folgt dort noch: wie die Thessalieiinnen, sagt man,
den Mond herunterhexen wollen, so berückt anch die Grammatik durch Magie die
Stimme, der Luft Chotführerin {cpa)vr)v xov Mgog %o<jriyoße<tv),
die eingeht in unsern Geist und wieder hinaus, indem sie sie beobachtet nnd in ihre
Typen einschließt mittels der Umkreisung mit der Zahl 24 mit Rücksicht
auf die Unterschiede der Bnchstaben. 3) Auch für dieses Theorem käme man
in altpythagoreisohe Zeit hinauf, wenn an der oben S. 6 angeführten
Platonstelle Phileb. 18 c Ssep6g die mittlere</p><noscript>
<div><img alt="3. Die Vokabeihen im Zauber 35 Aufhöhung der grammatischen
Kategorien des Alphabets bietet der Gnostiker Markos (s. unten S. 131) und
Theodosios nspl ygccfi/xarixfis p." title="97 (Göttling): Die xavoveg der
maskulinen Suffixe durchlaufen einen Kreis von -ag zu -ag üg dsov (paßl
xat ol ^soxöyoi xal ßocpStarot ävsgeg ix &sov d^xeqq-ai xal slg
Q-sov &vaitabs0%-ai vgl."
src="/docs-images/79/80161335/images/37-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">37</span> 3. Die Vokabeihen im Zauber 35 Aufhöhung
der grammatischen Kategorien des Alphabets bietet der Gnostiker Markos (s. unten S.
131) und Theodosios nspl ygccfi/xarixfis p. 97 (Göttling): Die xavoveg der
maskulinen Suffixe durchlaufen einen Kreis von -ag zu -ag üg dsov (paßl
xat ol ^soxöyoi xal ßocpStarot ävsgeg ix &sov d^xeqq-ai xal slg
Q-sov &vaitabs0%-ai vgl. Steinthal, Geschichte der SpracWissenschaft II 366,
wozu der Vokalkreis hei jüdischen Grammatikern zu vergleichen wäre,
Eberhard Hommel a. a. 0. S. 150 oder das Grundbuch der jüdischen Kabbalistik,
der Sefer Yezirah cap. bei Karppe, Les origines du Zohar, these Paris 1901, 148
(vgl. Reitzenstein Poimandres 289): die drei Einfachen Sp heißen Mütter
und * bedeuten die Grundprinzipien der Natur: Feuer Wasser Luft, Wäi-me
Kälte Nässe, Kopf Bauch Bruserklärte das mystisch etymologisierend
als *ba oth = ixrci ygdppara [E]. 2) Baudissin, Studien zur semitischen
Religionsgeschicbte I, 1876, S Dieterich Abraxas S. 22 Roscher in seinem Lexikon
der griec. Thrax p. 198, 16 und 497, 12 = Priscian, inst. 17 p. 13, 22, Anecd.
Helvet. Qrammat. Lat. Suppl. ed. Hagen p. LIV ( Jahrb.). Sefer Bahir 7 a
(Ghroß, Jüd. Monatshefte 1881, 664); vgl. Gesner in Commentationes
Gottingenses 1 (1761) p Baudissin, Studien znr semitischen Religionsgesohichte I
(1876) S. 248ff. Fleischer, Neumenstudien I S. 68 und 61. Eberhard Hommel,
Untersuchungen zur hebräischen Lautlehre, in Kittels Beiträgen zur Wiss.
vom AT f,</p><noscript>
<div><img alt="34 II- Die verschiedenen Gebiete der Buohstabenmystik Buchstaben,
das dem Sabas zugescbrieben wird, entsprechen die sieben Vokale den sieben
stimmbegabten Wesen: 1. Engel, 2. iwxij Xoyixs^ und 3." title="körperliche
Stimme des Menschen, 4. Vögel, 5. Tiere, 6. Reptilien, 7. wilde Tiere (Mus^on
N. S. T. [1900] p. 35), die 15 Konsonanten den stummen Dingen 1.
überhimmlischer Himmel, 2. Firmament, 3."
src="/docs-images/79/80161335/images/36-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">36</span> 34 II- Die verschiedenen Gebiete der
Buohstabenmystik Buchstaben, das dem Sabas zugescbrieben wird, entsprechen die
sieben Vokale den sieben stimmbegabten Wesen: 1. Engel, 2. iwxij Xoyixs^ und 3.
körperliche Stimme des Menschen, 4. Vögel, 5. Tiere, 6. Reptilien, 7.
wilde Tiere (Mus^on N. S. T. [1900] p. 35), die 15 Konsonanten den stummen Dingen
1. überhimmlischer Himmel, 2. Firmament, 3. die untere, 4. die obere Erde, 5.
Wasser, 6. Luft, 7. Finsternis, 8. Licht, 9. Pflanzen, 10. fruchttragende
Bäume, 11. Sterne, 12. Sonne, 13. Mond, 14. die Fische im Wasser, 15. die
xijttj im Meer (ebenda p. 105). 4. und 5. ist pythagoreischen Ursprungs, und
&vzl%&mv. 7. und S. nicht griechisch. Daß das Alphabet mit einem
Vokal anfängt, mußte irgendeinen Grund haben, der nicht an der Ohie 31
(1918) 2 Boll 8. V. Hebdomas bei PW, s. oben S. 83.</p><noscript>
<div><img alt="8. Die Vokalreiben im Zauber 4 5 Nach einem durch Porphyrios bei
Euseb. praep. ev." title="V 14 erhaltenen Orakel soll man <Zeus>, Hermes,
Helios, Mene (Selene), Kronos, Ares, Aphrodite annifen, jeden an seinem Tag
xx'^eefftv &(pd-iyxtoig, Sg e ig s ß d y a v 6% ägißrog rijs
iaraqi& öyyov"
src="/docs-images/79/80161335/images/47-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">47</span> 8. Die Vokalreiben im Zauber 4 5 Nach einem
durch Porphyrios bei Euseb. praep. ev. V 14 erhaltenen Orakel soll man
<Zeus>, Hermes, Helios, Mene (Selene), Kronos, Ares, Aphrodite annifen, jeden
an seinem Tag xx'^eefftv &(pd-iyxtoig, Sg e ig s ß d y a v 6%
ägißrog rijs iaraqi& öyyov äaetxshg, bv xdvtsg lea
ßtv Oßtdvi^v Sh staiov ix'^yaysv (so Maass, Tagesgötter 245) xa l
0(p6dga xa l xa& S xastov dsl Q'sbv ixrd xt tpavelv. Maass hat a. a. 0. lichtig
gesehen, daß mit den xxrfasig d^& syxroi still gemurmelte Vokale und mit
dem letzten Vers deren Tfache Varüerung (vgl. S. 59f.) gemeint ist.
äq>d-eyxtog heißt aber dann hier nicht: stumm, sondern wortelos. Das
Orakel hat jemand verfaßt, der wünschte, daß die anderwärts
soviel gebrauchten variierten Vokalreihen den Plahetengöttem gewidmet
würden, die durch ihre Siebenzahl und die Musik ihrer Sphären ein
größeres Recht zu haben schienen. Es soll die Gestimreligion
fördern. Dagegen steht nichts von Vokalen in einer von Maass ebenda S. 247
angeführten SteUe aus Martianus CapeUall 203, p. 50 Eyssenhardt; Philologia
betet beim Anblick des Sternenhimmels,jange in Schweigen und stößt nach
der Weise der Alten gewisse Wörter mit der Stimme des Geiste? hervor, den
verschiedensprachiget Völkern entsprec><img alt="S 8. Die Vokalreihen im
Zanbet 41 dem Omega zurückkehren, wenn die Vollendung aller Vollendungen
statthaben wird. Vergleiche auch den späten Nachtrag zu Kap. 62 der Pistis So"
title="phia p. 124 Pet. S. 81 Schmidt: Dies aber sind die Namen, die ich Ton dem
Unendlichen angehen Wqrde. Schreibe sie ihit einem Zeichen (d. h." src="/docs-
images/79/80161335/images/43-0.jpg"></div></noscript><p><span class="badge bg-blue-
hoki">43</span> S 8. Die Vokalreihen im Zanbet 41 dem Omega zurückkehren, wenn
die Vollendung aller Vollendungen statthaben wird. Vergleiche auch den späten
Nachtrag zu Kap. 62 der Pistis Sophia p. 124 Pet. S. 81 Schmidt: Dies aber sind die
Namen, die ich Ton dem Unendlichen angehen Wqrde. Schreibe sie ihit einem Zeichen
(d. h. einem xaqaxtfjg Symbol,
Geheimschrift), damit die Söhne Gottes (d. h. die Eingeweihten) von hier an
offenbar werden. Dies ist der Name des Unsterblichen aaa raeom. Und dies ist der
Name der Stimme, um derentwillen der vollkommene Mensch sich bewegt hat: Ul}) Dies
aber sauberworten vor, 6v6(iara äarjfia und ßdgßaga^ teus
orientalische Götternamen*), teils mystisches Kauderwelsch der Magier, die
damit Eindruck machen wollen, Buchstaben- und Silbenspiele usw. Dazu treten Reihen
von Vokalen*), die in mannigfacher Weise verwendet werden. An zahlreichen Stellen
will man sichtlich durch vokalische inixki^esig die in den Magierkreisen damals
besonders verehrten Götter richtig titulieren und dadurch gnädig stimmen.
Das sind einmal die ägyptischen Götter Isis, Osiris, Thoth-Hermes,
Sarapis, Harpokrates-Chnuphis. Im Papyrus der Pariser Bibliothbque nationale Zeile
2344ff. S. 103 Wessely steht eine Anrufung der Isis, daß sie einem N. N.
Übles zufügen soue, denn ich weiß deine schönen nnd
großen, Jungfrau, deine heiligen Namen, von denen der Himmel leuchtet und die
Erde den Tau trinkt xal '/01090p, mv 6 xöfffiog aij^ttcci rs xui ksinstai
sütpogßa London, 2) Pap. 122 London S. 55, 3) Pap. 128 London S. 60, 4)
Pap. 124 London S. 63. Greek papyri of the British Musenm ed Kenyon 1898, vol. I.
Darin: 1) Pa* lo, es folgen 12 Zeilen Vokale, unterbrochen durch Ani-ufungen des
ApoUon und Zauberworte. In dem ersten Berliner Zauherpapyvus Zeile 295 p. 128
Parthey steht eine AxoXXaviaxii BxixXrieig: auf dem Docht der Lampe, die dazu
benötigt wird, stehen Zauberworte und am Schluß satiivsa (nach Partheys
Verbesserung statt des überlieferten savivbx). Im Papyrus Mimaut steht oinmax
AnöXXmv asrjiovco (Fahz, Archiv für Religions- 1) Bemerkenswert ist das
lautlose Beten: Sudhans, Archiv f. Beligions wiasenscbaft 9 (1906) 186 ff. Norden,
Ennitprosa 6 und Nachträge. Balogb, Voces paginarum, Budapest Casel, De
phüos. graec. silentio mystico R G W 16, 2 (19191 S. 6. 4*</p><noscript>
<div><img alt="46 n. Die verschiedenen Gebiete der Buchstabenmystik Wissenschaft 15
(1912) S. 412) und in der Anrufung Apollons, die der kleine Papyrus 47 London
(Anastasimengemischt (dazu Heiler, Das Gehet* 1920, 48). Das ist, wie gesagt, die
einzige Stelle in den Zauherbttchern. Mehrmals wird das Sternbild de.s Bären
im Pariser Zauberbuch Zeile 1304ff., S. 76f. Wessely feierlich angeredet:
ägxre d-eä (tsyleri} oigavob, ßaaiXebovßa nöxov,
ißrigcov insgrdtri, xallttpsyy^g ßroix^tov dq>9ugtov, ßberrpiu
tob navtög, 3td{i(p9-oyyog (so Eisler, nttjitpsyy^g Papyrus) ägpovla
t&v olcov aeijiovro nlivd lov (das Himmelsfeld, Teüstück Plut. CamiU.
32), ij i«l tob nölov kcpbßr&ßa, vgl. Reitzenstein
Poimandres S. 283 Anmerkung und Dieterich Abraxas S Der Bär, und nicht die
Planeten, ist wohl auch gemeint mit toig vvxtbg dvbgovßi (= avaiqovßiv)
aaijiovm des von Fahz ) herausgegeben Stückes des Papyrus Mimaut. Der Planet
Sonne geht nicht in der Nacht auf. Zu der Anrufung der Arktos muß man wissen:
die 7 Sterne des großen Bären wurden kraft der sehr alten, auf die
Babylonier zurückgehendeu Gepflogenheit, Fixstern- und Planetennamen zu
vertauschen, in Beziehung gesetzt mit den 7 Planeten und sogar mit deren Namen
benannt.*) In babylonischen astrologischen Texten entstehen immer die
größten Konfusionen dadurch, daß Fixsterne mit Planetennamen
benannt werden (vgl. Weidner, Hdb. d. babyl. astron. L. 1916, S. 125 uuten, s. auch
S. 23). Das verwendet der Beter hier Aber solange sich nicht ältere Stellen
finden, wo die Planeten mit den Vokalen angerufen werden, liegt kein Grund vor, die
Beziehung der Vokalreihen in der Zauherliteratur zu den Planeten besonders
hervorauheben und hier die Wurzel dieses ganzen magischen und hymnischen Gebrauches
zu suchen. 1) Fahz, Archiv f. Religionswiss. 15 (1912) ) Johannes von Gaza I 187
und die Parallelen dazu in Friedländers Kommentar, Leipzig 1912, S. 180:
Proklos zum Timaeus I 141 Diehl. Boll, Abh. d. Münchener Akad. 80, 1 (19181 S.
82 ff. Anch das ist ein Beleg dafür, daß die Heiligkeit der Siebenzahl
schon galt, als man die 7 Planeten anfstellte, vgl.ipzig 1914, 37 als die vier
vivcga des Tierkreises erwiesen hat. Das für 03 wie in HX^cet für NOOOs =
verborgener Gott (Bousset, Hauptprobleme der Gnosis t907, 154, die affektierte
dorische Endung -ag wegen der Psephos nnd des S am Ende). Der Name gehört also
zur Merkabahmystik, der Auslegung der Tronvision des Hesekiel. Das Gnostische daran
ist, daß die 4 Tiere zusammen den Gott bilden, ähnlich dem polymorphen
mitbräischen Chronos. Nach ihm hat man auch die Zaubergemmen Abrasasgemmen
genannt und sie alle bis ins 19. Jahrhundert hinein für gnostisch gehalten.
Die ungeheure Literatur über diese Steine</p><noscript>
<div><img alt="3. Die Vokalreihen im Zauber 4 3 auch zu gematrischen Spielen dienen
mußte (vgl. S. 105), erhält die Tokalischen Beinamen, weil sein Name 7
Buchstaben enthält (vgl. S. 62f,), im Londoner Papyrus 46, Zeile 124, 141, p."
title="69 Kenyon, Zeile 365, p. 77 Kenyon. Im Pariser Zauberbuch Zeile 1026, S. 70
Wessely wird er genannt 6 Ivtog T&v SXT&nöXmv xad^rjßevos vgl.
dazu Reitzenstein Poimandres 272 und unten S."
src="/docs-images/79/80161335/images/45-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">45</span> 3. Die Vokalreihen im Zauber 4 3 auch zu
gematrischen Spielen dienen mußte (vgl. S. 105), erhält die Tokalischen
Beinamen, weil sein Name 7 Buchstaben enthält (vgl. S. 62f,), im Londoner
Papyrus 46, Zeile 124, 141, p. 69 Kenyon, Zeile 365, p. 77 Kenyon. Im Pariser
Zauberbuch Zeile 1026, S. 70 Wessely wird er genannt 6 Ivtog T&v
SXT&nöXmv xad^rjßevos vgl. dazu Reitzenstein Poimandres 272 und
unten S. 44; Das iranische Erlösiingsmysterium 183, 209. Erst durch
Reitzensteins neues Buch ist die aus persischer Mystik stammende Aion-Gottheit
etwas deutlicher geworden die Vereinigung ganz verschiedener Vorstellungen in
dieser einen Götterfigur, disgeschicbte I 248. Schürer, Zeitschrift
für neutestamentliche Wissenschaft VI (1905) 21; Wiegand, Sitz.-Ber. Berl.
Akad. 1904, 91; Boll bei PW v n 2767; Tittel, Xenia Nicolaitana 1912, 257;
Weinreich, Athen. Mitt. 38 (1913) 66 f. 8) Deissmann, Licht vom Osten,
Tübingen 19p9, S. 838ff. Vor dem 9. Jahrbnndert wnrde das Theater als einzig
flbriggebliebener Zuflnchtsort befestigt. Ein nengefimdenes Stück einer
ähnlichen Vokalinschrift zeigt, daß der Bau an mehreren Stellen mit
demselben Text beschrieben war. Die Gleichsetznng Erzengel =<= Aionen, die
Reitzenstein, Das iranische Erlösungsmysterium 175,. Tomimmt, ist nicht
unbedingt nötig. Die Vokalpermutationen treten auch unabhängig von den
Aionlehren auf.</p><noscript>
<div><img alt="42 IL Die verschiedenen Gebiete der Buohstabenmystik Der Erzengel M
ichael, der mit dem Planeten Mercar gleiehgesetzt wurde,*) wird für sich
allein mit den Vokalen geehrt im 8." title="Buch Mosis = Dieterich Abraxas 202 die
unmittelbar vorher genannten Gottheiten Dionysos und Baubo erhalten nur
gewöhnliche Zauberworte."
src="/docs-images/79/80161335/images/44-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">44</span> 42 IL Die verschiedenen Gebiete der
Buohstabenmystik Der Erzengel M ichael, der mit dem Planeten Mercar gleiehgesetzt
wurde,*) wird für sich allein mit den Vokalen geehrt im 8. Buch Mosis =
Dieterich Abraxas 202 die unmittelbar vorher genannten Gottheiten Dionysos und
Baubo erhalten nur gewöhnliche Zauberworte. Der solare Pantheismus der
Spätantike ließ über dem Sol invictus der Iranier eine Zeitlang
alles andere vergessen. H elios erhält oft die Vokale, besonders im
großen Pariser Papyrus. Der Myste der Mithrasliturgie beginnt Erster Ursprung
meines Ursprungs a s t] i o v co% und llsoff. steht das Gebet (p. 74 Wessely =
Dieterich Abraxas 25) Offne dich, Himmel, nimm an meine Laute (cpddyiiata),
hör, Sonne, Vater der Welt. Ich rufe dich mit deinem Namen aaevrjoiaiorjvbcoa
(folgen Zauberworte). Zur Anordnung der Vokale (Athbasch) vgl. unten S Ferner Zeile
959ff. 68 Wessely: Ich rufe dich Gott, den lebendigen, den feuerglänzenden,
unsichtbaren, den Zeuger des Lichtes taija*) steinta fp«30^a%ai q>&
vd-a qoroff ga irvgi ßsX la luca^) lao svcos*') aavsoi a e Tj L 0 V m. Der in
pap. 46 London, Zeile 4, p. 65 Kenyon angerufene Z v " H lie M & ga E d g
a it i dvixrjts fifkiovxa (lexixegra (lextyevhm g dßgaak ßaßtt
%«{ißnxt ßaißei^oQ' osgtaßeßoq^ ä(i
kxi'^i^tovq t3ti9oio. ^ %vovt 0iv Q'7jgrr]gov tusuijoco airjia erjoia t] m evrjis
rocamroro evijcjiaca KL etc. ist identisch mit Baalsames (Philon von Byblos bei
Euseb. praep. ev. I 30 p. 34d; Reitzenstein Poimandres 280). In pap. 121 London,
Zeile 771ff., p. 46 Wessely (1893) = Zeile 704, p. 107 Kenyon beginnt ein Zauber,
der Gesichte bewirken soll: 0} xax& rbv xaraxd^xovra vi]v SXrjv olxovfidvrjv
xal docxtjrov, o i ißtlv tb 6vo]ia ygaftfidtmv X', iv a 60TIV tä
Bmä (pc3vr] vxa, SC S v jcccv Ovoaä^ets, Q-eoI xvgiol gugazaa:
dßgalrj: Igaga rtccvovm agaiaax ygka(ip.dt(av'yx'. fcouraij air] lamrj vcaei.
Zeile 716 ff. folgt dann noch eine genaue Anweisung, wie diese Namen als TCZEgvyia
zu schreiben sind, s. unten S. 63. Der große Dämon Abraxas*), der Aion
des Jahres, dessen Name 1) Kopp, Palaeogr. critica III, p. 833; Lueken, Michael,
Göttingen 1898, S ) = Jab-El [E]. 8) Vgl. la ict laca admvcci aaßacoq'
auf einer Gemme Deissmann, Bibelstudien 7. Pap. London 1217; 149: la laco
aaßataß däaival. Heilamulett Talmud loma 840 m sas mn"' n i,
Zauberformel gegen Seenot Baba Bathra 73 a nin ninn. Diese Sonderform stammt aus
dem massoretiscben Text von Jesaja 12, 2; 26, 4 [E]. 4) Das bakchische Evoe? 5) Zum
Namen, schreibt mir Eisler: arba k se hdbr. = die vier (scii. des Thrones, die
Boll, Zur Offenbarung des Johannes, Stoicheia I Lee Lichtgott, Zeitgott,
Weltschöpfer, Weltregent, ja Weltgott, Offenbarungsgott und Erlöser ist,
verschiedene Namen annimmt und doch immer seltsam unbestimmt bleibt, a. a Er wird
gleichgesetzt mit kyad-bg Salßcov, Sarapis, lao, Kronos. Die Vokal stelle
für Abraxas weist auf die Planeten und ihre Sphären. Die Planeten wurden
in der Tat mit den Vokalen in der Spätzeit des Altertums auf Grund der
beiderseits vorhandenen Hebdomade in eine engere Beziehung gesetzt, als es von
seiten der alten Pythagoreer geschehen war (vgl. S. 31,9 2)}) Jedoch in der
gesamten antiken Zauberliteratur, die auf uns gekommen ist, hat sich bis jetzt nur
eine SteUe ) gefunden, wo die Planeten in derselben Weise mit den Vokalen benannt
werden wie die Götter, deren Anrufungen wir bisher durchgemustert ha,ben. 8.
Mosis 13a, p. 125 Leemans == Dieterich Abraxas p. 19 und 185 beißt es bei
einer Anrufung der heiligen ägyptischen Götter-Enneas ixxrj&t]
äi T & v & ' Q S&v &xo6nd6ag ai>v rjj Svväßst.
Ebenda Kap. 4, Karppe S. 152 die 7 Doppelten aaid&in bedeuten: Weisheit,
Reichtum, Nachkommenschaft, Leben, Macht, Friede, Gnade, die 7 Planeten, die 7
Richtungen Hoch, Tief, Ost, West, Nord, Süd und heilige Mitte, die 7 Sinne des
Menschen (Augen, Ohren, Nasenlöcher, Mund) und die 7 Wochentage. Nach Claude
Duret, Tresor de l histoire des langues de cest univers, Yverdon 1619 p. 208
(Hinweis darauf bei Boll Sphaera 471) fügen spätere Kabbalisten auch die
7 Erzengel und andere Geister hinzu. Ebenda Kap. 5, Karppe S. 156: die 12 Einfachen
bedeuten den Tierkreis, die 12 Seelenteile, Monate und Körperteile; nach Duret
a. a. 0. p. 210 (vgl. p. 145) fügen Spätere noch Dodekaden aus dem Alten
Testament hinzu: die 12 Edelsteine am Gewand des Hohenpriesters, 12 Patriarchen, 12
Jakobssöhne usf. 3. DIE VOKALREIHEN IM ZAUBER A. IHRE VERWENDUNG Die
auffallendste Art mystischer Verwendung der sieben griechischen Vokale a s ri i o v
m ist die befremdliche Rolle, die sie in den magischen Anweisungen und Gebe 5) p.
81ff. Kenyon, p." title="149 Wessely enthält, begegnen uns mehrmals die
Vokale, Zeile 23 f., 28 f. Zur wirksamen Beschwörung Apollons empfiehlt das 8.
Buch Mosis col. 16 a p."
src="/docs-images/79/80161335/images/48-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">48</span> 46 n. Die verschiedenen Gebiete der
Buchstabenmystik Wissenschaft 15 (1912) S. 412) und in der Anrufung Apollons, die
der kleine Papyrus 47 London (Anastasi 5) p. 81ff. Kenyon, p. 149 Wessely
enthält, begegnen uns mehrmals die Vokale, Zeile 23 f., 28 f. Zur wirksamen
Beschwörung Apollons empfiehlt das 8. Buch Mosis col. 16 a p. 185 Dieterich,
man solle die xoffpoffotsta verlesen, deren Anfang lautet: Ich rufe dich, der aues
umfängt, mit jedem Ton, in jeder Sprache usw.... Wenn du aber an die Vokale
kommst, sprich: Herr, ich bilde dich nach mit den sieben Lauten, komm und
erhöre mich. Dann füge den Namen aus 27 Buchstaben hinzu. Auf die Basis
einer Apollonstatue im syrischen Antiocheia*) hat jemand den Vers des Alexandi'os
von Abonuteichos gesetzt ^otßog dx«()ff /dju.7)s Xoifiov vs<pdlr]v
daegsusi und hinzugefögt abrjlovm. Der Vers steht Lukian, Alex, sive
Pseudomaiitis cap. 36. Noch im 5. Jahrhundert kennt ihn Martianus Capella als
wirksames Mittel gegen Pest (de nupt. Philol. et Merc. I 18). Bei Euseb. praep. ev.
XI 6 p. 519 d stehen die Orakelverse: inrd ps qjojviisvtn fttov fiiyav
äqi&nov «Ivsi ygdyfiara, tbv ndvriov dxdfia-vov rtariga. slfil
ä iym TtdvTtav yixvg äqto'iros, fl t& XvgmSt] figfioedfirjv Sivrjs
oigccvloio y,ixi\, Daß mit diesem AUgott Apollon gemeint ist, geht aus
Macrob. Satuni. I 19 fin.*) hervor: üt lyra ApoUinis chordarum septem tota
caelestium spbaerarum motus praestat inteuigi, quibus solem moderaterem natura
constitiiit. Deutsch: wie die siebensaitige Lyra des Apollon als Ganzes die
Möglichkeit bietet, die Bewegungen der himmlischen Sphären zu verstehen,
denen die Natur die Sonne als Regenten gesetzt hat. Hier hatp. 46. s. IV p. 61 ==
Wessely 1888 nr. 2, 2) Pap. 47 s, II p. 81 = Wessely 1888 nr. 4. 3) Pap 121 s. III
p. 83 'O(iriQ0ßavtela, KXavSiavov aexriviax6v -= Wessely 1893 nr. 1, dazu
jetzt Diels, Antike Technik 1920, 128, 4) Pap IV p.li5; 6) Pap /6 p. 120; 6) Pap.
124 s. 4/6 p.l21; 7) Pap. 125 s. 6 p. 123 ygccüg knoxxavlov Tvavimg ixtiging.
Papyrus du Louvre Nr. XIV, 46 Inventaire Nr ed Wessely, Programm des Gymnasiums
Hernals 1889 S. 2. Mitleilangen der Sammlung Erzherzog Rainer V (1889) S. 20:
Holztäfelohen. Viele Stellen sind geheilt in Dieterichs Abraxas und
Reitzensteins Poimandres (vgl. die Stellenregister beider Bücher),
Preisendanz, Rhein. Mus. 68 (1913) 812ff.; Küster, De tribus carminibus papyip
Parisinae magicae Diss. Königsberg 1911, der S. 5 8 ebenfalls die bisherigen
Publikationen verzeichnet. 1) Übersetzt von Carl Schmidt in den Griechischen
christlichen Schriftstellern der ersten drei Jahrhunderte" hrsg. von der Kgl.
prenß. Akademie der Wissenschaften. Koptisch-gnostische Schriften, Band I,
Leipzig ) ßdgßaga nnd aer\(ia övoftotrör zuerst bei Chairemon
nach Porphyrios (Euseb praep. ev. V 10,8; vgl. Reizenstein Poim. 362), dem
änßerst wirksamen stoischen Propagator ägyptischer Religion um 50
n. Chr. Über die Abraxasgemmen s, unten Anm ) Orientalisten werden sicher noch
viel finden. Vgl. z. B. Gansohinietz, Archiv f. Religionsw. 17 (1914) 343f.: Bulamo
== ulamo; C. Frank, rtxxa gallü, Zeitschr. f. Assyriologie 24 (1910) I61ff.
Dieterich, Mithraalituigie S. 36f. Anz, Zur Frage nach dem Ursprung des
Gnostizismus, Texte u. Untersuchungen 15, Leipzig 1897, 88,1. Deissmann,
E<p^sioc ygccii[t,ai;a in Abhandlungen für Graf 4* Baudissin, Leipzig 1918,
121 ff.: babyl. epesu = behexen. 4) Über diese Vokalreihen vgl. A. Dieterich,
Papyrus magica in Fleokeisens Jahrbüchern Supplement XVI (1888) p. 768f.
Abraxas, Leipzig 1891, 19 24, 41 48, 117 Mithraslithurgie S. 81 ff.; Wessely,
ypä/ifiaxa, Programm des Franz-Josef-Gymnasiums Wien 1886 passim; Ruelle,
Revue des dtudes grecques U (1889) 38; Rtielle et Poirde, Le chant gnostico-magique
des sept voyelles, Solesmes Heim, Incantamenta magica, Pieckeisens Jahrbücher
Supplement XIX (1893) 640 u. passim. Wünsch, Sethianisohe Verfluohtungstafeln,
Leipzig 1898, 77, Ältere Literatur s. unten S. 41.</p><noscript>
<div><img alt="8. Die Vokalreihen im Zauber 31 tpogßa (pogßogsov'
qiogß«qiogßog <pogßog ßogßogcpa' iig fo g '
^ogßavm' (pögßogipogßogßogßogog)'
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title="g>ogßogq>og: svtpogßoipog svoism qxad" tmqsojfi"
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mmmovvvasriiovm v v v dväßßa usw. Im Papyrus 121 London Zeile 475
p." src="/docs-images/79/80161335/images/39-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">39</span> 8. Die Vokalreihen im Zauber 31 tpogßa
(pogßogsov' qiogß«qiogßog <pogßog
ßogßogcpa' iig fo g ' ^ogßavm'
(pögßogipogßogßogßogog)' g>og^ogßog'
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qxad" tmqsojfi" traqjmfl *) ipco9-i<a^- cecommflcd mav «0
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Papyrus 121 London Zeile 475 p. 99 Kenyon folgt nach Anrufen-des Osiris in einem
Liebeszauber sva' rofi': (puvovi laßißovwg: leov: im: im: at: iji:
«t: at: et: ao: dyayi ßoi rijv Sstva etc.; anch in den von Wünsch
herausgegebenen Sethianischen Verfluchungstafeln aus Born Leipzig 1898, S. 6, 13
und 20 beziehen sich die Vokalreihen auf Osiris und haben weder mit den Planeten
noch den Archonten hier etwas zu tun, wie Wünsch S. 77 meint. Auflallend
selten wird H erm es-thoth mit den Vokalen benannt, obwohl es bei ihm nach dem oben
S. 3 und 7 Gesagten besonders nahe gelegen hätte. Im 8 Buch Mosis 4a nnd 13a
(Dieterich Abraxas S. 182 Zeile 5) steht zwar in einem Hermesgebet oh i) dd a aaa
mram und Zeile 9 ut aaa mmm. Die darauffolgenden Worte Zaßab9
ägßad-^) Mm ^ayovgri jedoch zeigen, daß die Vokale dem Jahwe
gelten. Ebenso steht es mit der Stelle im Pap. V Leyden col. 4 p. 18 Leemans =
Dieterich, Papyrus magica p. 800; Höre auf mich, ich wiu den großen
Namen sagen: Aoth, vor dem jeder Gott niederfällt und jeder Dämon
erschauert, dem jeder Engel die Befehle vollbringt, (ro n&g äyysiog - -
dicoi^bi ov - f ) ovoßd 601 tb xatä tmv ' cibifjiovm, lavmrjsam,
ovstjmia' loh sprach deinen Namen, den herrlichen (b v S o ^ o v ), den Namen
für jeglichen Zweck. Dieterich las fälschlich statt A m m& und
besserte die Korruptel in der Mitte in td ixitaßffö&szberfläche
liegen
konnte. Plutarch hat ein Tischgespräch über dieses geschrieben. ) In
einem sobol. in Dionys. Thrac. p. 491, 20ff. steht eine Vergleichung des Alphabets
mit den Mondphasen, die Vokale entsprechen dem Vollmond, die tönenden
Konsonanten dem Halbmond, der Neumond den stummen. ) Ebenda p. 317, 24 heißt
es: Üinige sagen, ßxoix^la hießen sie in Vergleichung mit den
Welt-öTrot^ErK. Denn wie jene durch ihre wechselseitige Mischung unsere
Körper begründen und vollenden, ebeuso kommen von diesen 6toi%Bla (=
Buchstaben) aus durch ihre Verbindung die Silben zustande, und aus den Silben die
Bildung der Wörter. Eine ähnliche Stelle jüdisch-neupythagoreischer
Herkunft Gramm, lat. suppl. XXIV führt an Eb. Hommel, Unters, zur
hebräischen Lautlehre, Leipzig 1917 S. 37. Nach einem dem Pytbagoräs
zugeschriebenen Traktat soll das ygdßßtt (pil60o<pov Y (s. oben S.
24Leipzbetnorddeutsche, i Git, i Git = Gott [E]. 2) Hebr. arba oth = Tsrgaygdpparov
[B]. 3) Vgl. die Tafel von Hadrumetum bei Audollent, Defixionum tabellae, Paris
1904 nr. 271, dazu Blau, a. a , besonders S, 106; Wünsch, Defixiones Atticae
IG III 3 Berlin 1897 p. XVII; zu der PapyrussteUe auch Wiedemann, Die Religion der
alten Ägypter (1890) S ) Hrsg. von Abt{ Philologus 69 (1910) 8. I44ff. (vgl.
Reitzenstein, Poimandres 16,3; 263; Roscher, Hehdomadenlehren 198).</p><noscript>
<div><img alt="38 n. Die verschiedenen Gebiete der Buchstabenmystik deren
Zugehörigkeit zu den 7 tönenden Planetensphären übrigens nicht
berührt wird, ihrerseits wieder 28 (fcavuc haben, die den Mondstationen"
title="entsprechen. ) Da hilft eine Parallele im Sonnenstaat des lambulos."
src="/docs-images/79/80161335/images/40-0.jpg"></div></noscript><p><span
class="badge bg-blue-hoki">40</span> 38 n. Die verschiedenen Gebiete der
Buchstabenmystik deren Zugehörigkeit zu den 7 tönenden
Planetensphären übrigens nicht berührt wird, ihrerseits wieder 28
(fcavuc haben, die den Mondstationen entsprechen. ) Da hilft eine Parallele im
Sonnenstaat des lambulos. In diesem idealen Gemeinwesen von Zahlenmenschen, das die
bekannte Episode in Gullivers Reisen vorwegnimmt, werden von den Bewohnern von
sieben kreisförmigen Inseln*) die Sonne, der Himmel und alle Hiromelslichter
verehrt. In dem bei Diodor erhaltenen Bericht heißt es nun II 57,4: es sei
bei ihnen auch Sorgfalt für alle Bildung, am meisten aber für die
Sternkunde (äßrgoxoyla). Als Buchstaben brauchten sie, was den Lautwert
(die Bedeutung: Sbvupiv) der Zeichen betreffe, aehtundzwanzig, was die
Schriftfiguren (xagaxz'^qag) betreffe, sieben, deren jede vierfach umgebildet
werde. Dieses Schriftsystem, das lambulos als vollkommenstes Alphabet seinen
Wunschinsulanern angedichtet hat, steht nicht ohne Vorgang da. Eisler, Zu Demokrits
Wanderjahren, Arp, off«(lagvifi * ij I 0 V 03 Dann folgt auf der
nächsten Seite (Dieterich i o V CO Abraxas S. 178): Ich rufe dich Herr, mit
tönendem o u ßj to ooovo u iu a e) vvvvvoat]uvo. 3. Die Vokalreihen im
Zauber Hymnos, ich preise dich mit deinem heiligen Schreie (xgdyog) aer] lov (J xtd
ve Xiycav') fjiova) lovco out» VC0C3 a 1) t 0 u to 7] l 0 V 03 3] l 0 V 00 l
OV 03 0 V 03 V 03 m o3nc3acoaa H oros-h arpok rates wird im Pariser Zauberbuch,
Zeile 1003, S. 69 Wessely angerufen: Komm und erscheine mir, Gott der Götter
Heros Harpokrätes akxiß Ag0ay,ä)6i lamai Sayei/vovd- gaga^agai hc
ccßgaiaojq' komm, erscheine mir, Herr, denn ich rufe dich wie die drei Affen,
die in symbolischer Weise deinen heiligen Namen nennen (gemeint sind drei
Sonnengötter oder der Sonnengott in den drei Gestalten als Kind, Mann und
Greis) «es rjrji] tu i v v v v v v tototototototo, vgl. dazu Reitzenstein,
Poimandres S. 27 Anm. 3 und 361, ferner das unten S. 50 und 71 Gesagte. Derselhend
mannigfach im Rhythmus, fremd dem Klang nach, durch vertoüpfte und versetzte
Buchstaben eingegehen, und preist dann mit Wörten usw.. Es handelt sich hier
um Zungenreden, mit Anspielung auf das Pfingstwunder (s. unten S. 54f.). ) Viel
häufiger werden die Vokale in Verbindung z.b. mit A p ollon verwendet.
Besonders in dem zweiten der von Partbey herausgegebenen Berliner Zauberpapyri
Zeile 14 S. 150 Partbey: Bei einer Beschwörung des ApoUon sou man sprechen:
ßoasox' msar^' laioiiy aiat]' miai^vtxagoxxi]^' a ro fr co&co v le- m
-?;r icanx- gßov% ov o ' vri' x a a x ß ta x b o v tarn' ib' ib a l o v
iso v ' uo' iijirjm' iija r tbiaattbrjiova' Nach langem Lobpreis beginnt Zeile 96
ff. p. 153 Partbey die Anrufung ApoUons wieder mit aaaaaaa bbebbss m i m v v v v v
v v 0) 0) oaamaoa. Zeile 126 p. 154 Parthey heißt es: iyd) elßi b
d'slva, dang ßoi dxijvt7/0a, xal Srdgöv ß o i dstagtjffa zi^v TOV
ß s y le r o v gov dvößarog yv&giv, oh ij ißfjipog -
ffpchiv f. Gesch. d. Philosopn