1109 Prüfungssim
1109 Prüfungssim
Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie,
welche Überschrift (a-j) am besten zu welchem Text (1-5) passt.
Tragen Sie Ihre Lösungen in den Antwortbogen bei den Aufgaben 1-5 ein.
2) Immer auf der Bühne vor Publikum zu stehen, oft mehrmals pro Woche, oft auch noch an verschiedenen
Orten, kann viele Musiker krank machen. Ihr Alltag hat oft keine feste Struktur. Es gibt Tage, an denen sie
alles geben müssen, danach folgen häufig längere Zeiten der Ruhepause und damit verbunden große
existenzielle Unsicherheiten. Oft schaffen sie es nur, den Alltag zu meistern, indem sie stimulierende Mittel zu
sich nehmen: Alkohol, Medikamente oder Drogen aller Art. Vor allem in der Pop- und Rockmusik gibt es
zahlreiche Beispiele für Musiker, die sehr depressiv waren und in frühem Alter starben: Jimmy Hendrix, Janis
Joplin, Amy Winehouse, Kurt Cobain u. a. Und auch in der klassischen Musik gibt es Komponisten, die an
Depressionen litten, z. B. Beethoven und Schuber.
Es gibt Untersuchungen, gemäß denen depressive Erkrankungen bei Musikern häufig auftreten. Oft wechseln
sich jedoch depressive Phasen mit Glücksmomenten ab. Lena Hornberg vom Musikmagazin Ohren Auf meint
dazu: „Man muss immer berücksichtigen, dass sehr kreative Menschen immer auch sehr emotional sind, sie
sind also sowohl für negative als auch für positive Empfindungen sehr empfänglich. Genauso, wie sie sich in
schwierigen Situationen sehr schlecht fühlen, erleben sie in positiven Situationen extreme Glücksgefühle.“
3) Dass zu starke Handynutzung negative Folgen haben kann, ist heute bekannt, dass aber durch
Handyverzicht Ängste entstehen können, die so gravierend sind, dass eine Behandlung notwendig ist, wird
noch untersucht. Ursachen für dieses Forschungsfeld sind Umfragen, nach denen die Hälfte der Nutzerinnen
und Nutzer angab, sich in gewissem Maß unruhig oder sehr unwohl zu fühlen, wenn ihr Handy nicht zur
Verfügung stand (der Akku ist leer, das Telefon ist nicht mehr da, zu Hause vergessen, usw.). Es gibt einen
Begriff für die Angst davor, nicht über das Handy verfügen zu können und dadurch seine sozialen Kontakte zu
verlieren, keine Nachrichten mehr empfangen zu können, vollkommen isoliert von der Außenwelt zu sein: die
Nomophobie (No-Mobile-Phone-Phobia).
Zwischen der Angst und dem Gefühl, abhängig zu sein, gibt es einen Zusammenhang, all das müsse noch
genauer untersucht werden, so Celeste van Zetten, Gesundheitsberaterin. Wie auch das Ergebnis weiterer
Forschungen aussehen mag, Ziel sei es sicher nicht, das Smartphone zu verteufeln, sondern Nutzerinnen und
Nutzer dazu zu befähigen, bewusst mit ihrem Telefon umzugehen, ihre Handynutzung zu kontrollieren und
sich ein Tageslimit für ihre Handynutzung zu setzen.
4) Immer auf der Bühne vor Publikum zu stehen, oft mehrmals pro Woche, oft auch noch an verschiedenen
Orten, kann viele Musiker krank machen. Ihr Alltag hat oft keine feste Struktur. Es gibt Tage, an denen sie
alles geben müssen, danach folgen häufig längere Zeiten der Ruhepause und damit verbunden große
existenzielle Unsicherheiten. Oft schaffen sie es nur, den Alltag zu meistern, indem sie stimulierende Mittel zu
sich nehmen: Alkohol, Medikamente oder Drogen aller Art. Vor allem in der Pop- und Rockmusik gibt es
zahlreiche Beispiele für Musiker, die sehr depressiv waren und in frühem Alter starben: Jimmy Hendrix, Janis
Joplin, Amy Winehouse, Kurt Cobain u. a. Und auch in der klassischen Musik gibt es Komponisten, die an
Depressionen litten, z. B. Beethoven und Schuber.
Es gibt Untersuchungen, gemäß denen depressive Erkrankungen bei Musikern häufig auftreten. Oft wechseln
sich jedoch depressive Phasen mit Glücksmomenten ab. Lena Hornberg vom Musikmagazin Ohren Auf meint
dazu: „Man muss immer berücksichtigen, dass sehr kreative Menschen immer auch sehr emotional sind, sie
sind also sowohl für negative als auch für positive Empfindungen sehr empfänglich. Genauso, wie sie sich in
schwierigen Situationen sehr schlecht fühlen, erleben sie in positiven Situationen extreme Glücksgefühle.“
5) Die deutsche Sprache ist sehr lebendig. Begriffe für zwanghaftes Verhalten – oft aus dem Englischen wie
workaholics = Menschen, die zwanghaft arbeiten müssen und darin ihr persönliches Glück finden – haben
sich inzwischen eingebürgert. Inzwischen gibt es auch das Wort Nomophobie, eine tiefe Angst, kein Handy
bei sich zu haben. Aber was bedeutet eigentlich das Wort „Nachrichtendiät“, das im Zusammenhang mit den
Medien immer wieder zu hören ist? Hintergrund für diesen Begriff ist die Veränderung unseres
Medienkonsums. Man bekommt ständig zu jeder Tageszeit alle Informationen aus der ganzen Welt. Und das
nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch über das traditionelle Medium Fernsehen mit immer mehr
empfangbaren Sendern und den Hörfunk mit Hunderten Radiosendern, die digital zur Verfügung stehen.
Daneben gibt es ein großes Angebot an Podcasts zu allen möglichen aktuellen Themen. Wenn man nicht
mehr auf dem Laufenden ist, kann man schnell nervös werden – man muss immer weitersuchen und findet
kein Ende mehr. Man kann sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren, weiß nicht mehr, welche
Information der Wahrheit entspricht und welche nicht. Der Konsum zu vieler Nachrichten und vor allem zu
vieler Tagessensationen und schlechter Botschaften kann aber krank und abhängig machen. Hier einfach mal
seinen Konsum einzuschränken wie bei einer Diät, kann Wunder bewirken.
Leseverstehen Teil 2
Lesen Sie zuerst den Text und lösen Sie dann die Aufgaben 6-10.
Zum Glücksbegriff
Was ist Glück? Verschiedene Institute führen immer wieder Studien durch, um diese Frage zu beantworten.
Auch wenn es hier viele unterschiedliche Antworten gibt, werden in den Umfragen am häufigsten
Gesundheit, gute Partnerschaft, Familie und ein befriedigender Beruf genannt. Natürlich spielt die finanzielle
Situation auch eine Rolle. Allerdings muss finanzieller Reichtum nicht unbedingt einen nachhaltigen
Glückszustand bedeuten. Wenn man einmal ein großes Vermögen besitzt, lässt sich das Glücksgefühl durch
noch mehr Reichtum kaum noch steigern. Als Indikator für Glück werden dann auch weniger Reichtum und
Geld genannt, sondern es ist wichtiger, keine Geldprobleme zu haben, um glücklich zu sein. Und Glücksgefühl
ist sehr individuell. Man kann einen hohen Lebensstandard haben, sich aber trotzdem unglücklich und
unzufrieden fühlen. Eine eindeutige Definition von Glück gibt es also nicht.
Im Jahr 2012 haben die Vereinten Nationen den Weltglückstag ins Leben gerufen, der jährlich am 20. März
stattfindet. Mit dem Ausrufen eines Weltglückstags wollte die UNO darauf aufmerksam machen, dass es
mehr gibt als den materiellen und ökonomischen Wohlstand, um den Reichtum einer Gesellschaft
festzustellen. Ökonomisches Wachstum alleine reiche nicht aus, um in einer Volkswirtschaft von
gesellschaftlichem Fortschritt zu sprechen.
So hat das deutsche Umweltbundesamt einen „Nationalen Wohlfahrtsindex“ entwickelt. Denn immer noch
wird der gesellschaftliche Wohlstand eines Landes durch das Wirtschaftswachstum definiert. Das Festhalten
am Wirtschaftswachstum als der Kennziffer für gesellschaftlichen Wohlstand führt jedoch zu
Fehlinterpretationen. So führen z. B. die Kosten zur Behebung von Umweltschäden zu ökonomischem
Wachstum, aber die Schäden, die zu diesem Wachstum geführt haben, werden nicht gemessen. Wächst die
Wirtschaft, muss das also nicht bedeuten, dass Glück und Wohlbefinden der Menschen zunehmen. Um den
Reichtum einer Gesellschaft zu bestimmen, ist ein alternativer Wohlfahrtsindex notwendig. Dieser muss
ökologische Folgen wie den Verbrauch fossiler umweltschädlicher Stoffe, aber auch soziale Aspekte wie eine
ungerechte Einkommensverteilung oder ungleiche Bildungschancen berücksichtigen.
Im Nationalen Wohlfahrtsindex des Umweltbundesamts gehen 21 verschiedene Größen ein: der private
Konsum, negative Großen wie eine ungleiche Einkommensverteilung, die Umweltbelastung, Kosten für
Schäden durch CO2-Emissionen, aber auch positive Größen wie zum Beispiel der Wert unbezahlter
Hausarbeit. Während das Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten stetig anstieg, zeigt der
Wohlfahrtsindex keine relevante Zunahme. Ob sich der Wohlfahrtsindex durchsetzen kann und den
bestehenden Wachstumsindex als alles beherrschende statistische Größe ablöst, ist jedoch unsicher. Der
Wohlfahrtsindex kann auf jeden Fall zu dienen, politische und ökonomisch Entscheidungen zu korrigieren.
Wenn z. B. bei einem Wirtschaftswachstum von 10 % der Wohlfahrtsindex stagniert oder sogar zurückgeht,
werden möglicherweise soziale Ungleichheit oder Umweltbelastungen in der Gesellschaft sichtbar. Werden
diese weniger, wird sich die Lebensqualität in einer Gesellschaft verbessern, was sicher auch einen positiven
Einfluss auf das subjektive Glücksempfinden haben wird.
Lösen Sie die Aufgaben 6-10. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist, und tragen
Sie Ihre Lösung in den Antwortbogen bei den Aufgaben 6-10 ein.
Lesen Sie zuerst die zehn Situationen (11-20) und dann die zwölf Info-Texte (a-l).
Welcher Info-Text passt zu welcher Situation? Sie können jeden Info-Text nur einmal
verwenden.
Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 11-20.
Manchmal gibt es keine Lösung. Markieren Sie dann x.
11 Eine Freundin interessiert sich für ein Elektrofahrrad, möchte aber dafür nicht so viel
Geld ausgeben.
13 Ihr Sohn soll ein Referat über die Geschichte des Geldes schreiben.
14 Eine Bekannte interessiert sich für eine gute Unfallversicherung für die ganze
Familie.
15 Ein Freund sucht Unterstützung, damit sein Kind lernt, sich gefahrenfrei im
Straßenverkehr zu bewegen.
19 Sie möchten sich über sichere Geldanlagen informieren, allerdings nur für einen
kurzen Zeitraum (1-2 Jahre).
20 Ihr Nachbar (70 Jahre) fühlt sich bei der Fahrt mit seinem neuen E-Bike noch sehr
unsicher.
Leseverstehen Teil 3
Liebe Bea,
super, dass du jetzt endlich eine richtige Arbeit gefunden hast, herzlichen Glückwunsch! Du hast geschrieben,
dass die Kolleginnen in der Werbeagentur, __21__ du arbeitest, supernett und sympathisch sind und du in
deiner Arbeit vollkommen selbstständig arbeiten kannst. Erzähl mir __22__ bitte noch mehr davon, was
genau deine Aufgaben sind.
Weniger schön ist natürlich, dass du wahrscheinlich in diesem Sommer keinen Urlaub bekommen wirst. Wir
haben jetzt Mai und du __23__ gerade mit deiner neuen Arbeit angefangen.
Eigentlich hatten wir ja vor, dieses Jahr zusammen im Sommer gemeinsam etwas zu unternehmen. Das wird
dann vermutlich nichts. Schade, aber andererseits hatten wir das ja auch noch nicht so fest ausgemacht. Ich
muss mir dann eben etwas anderes __24__. Und da habe ich an Folgendes gedacht. Als du letztes Jahr in
einem kleinen Hotel an der Südküste Kretas warst, warst du __25__ doch so begeistert. Und du hast mir
gesagt, dass man dort sehr gut alleine hinfahren kann, man schnell angenehme Leute kennenlernt und es
auch im Sommer __26__ Hochsaison immer noch sehr ruhig ist. Könntest du mir mal mailen, wie das Hotel
und der Ort genau heißen? Das fällt mir nicht mehr __27__. Dann würde ich dort mal nachfragen, __28__ sie
noch ein Zimmer haben. Und schick doch bitte auch die Adresse des Restaurants, __29__ du so toll gefunden
hast.
Liebe Bea, Anfang Juni werde ich in Hamburg sein. Wir könnten, wenn du kannst, etwas Zeit miteinander
__30__. Ich hoffe, das klappt und wir sehen uns bald wieder!
23 a bist 27 a auf
b hast b ein
c warst c zu
24 a nachdenken 28 a dass
b überlegen b ob
c planen c wenn
Leseverstehen Teil 3
Geburtsort · Place of Birth · Lugar de nacimiento · Lieu de naissance · Luogo di nascita · Doğum yeri
001 - Deutsch 003 - Français 005 - Italiano 007 - Magyar 009 - 011 - Türkçe 013 - ≹䈝
002 - English 004 - Español 006 - Português 008 - Polski 010 - Český jazyk 012 - 000 - andere/other
Muttersprache · First Language · Lengua materna · Langue maternelle · Madrelingua · Anadili
Prüfungszentrum · Examination Centre · Centro examinador · Centre d’examen · Centro d’esame · Sınav merkezi ·
1 a b c d e f g h i j
1 6 a b c
6
2 a b c d e f g h i j
2 7 a b c
7
3 3 8 a b c
8
a b c d e f g h i j
4 4 9 a b c
9
a b c d e f g h i j
5 a b c d e f g h i j
5 10 a b c
10
11 a b c d e f g h i j k l x
11 16 a b c d e f g h i j k l x
16
12 12 17 17
a b c d e f g h i j k l x a b c d e f g h i j k l x
13 13 18 18
a b c d e f g h i j k l x a b c d e f g h i j k l x
14 a b c d e f g h i j k l x
14 19 a b c d e f g h i j k l x
19
15 15 20 20
a b c d e f g h i j k l x a b c d e f g h i j k l x
21 a b c
21 31 31
a b c d e f g h i j k l m n o
22 a b c
22 32 a b c d g h i j k l m n o
32
e f
23 a b c
23 33 a b c d g h i j k l m n o
33
e f
24 a b c
24 34 a b c d e f g h i j k l m n o
34
25 a b c
25 35 a b c d e f g h i j k l m n o
35
26 a b c
26 36 a b c d e f g h i j k l m n o
36
27 a b c
27 37 a b c d e f g h i j k l m n o
37
28 a b c
28 38 a b c d e f g h i j k l m n o
38
29 a b c
29 39 a b c d e f g h i j k l m n o
39
30 a b c
30 40 a b c d e f g h i j k l m n o
40
9009478209
2
41 + – 46 + – 51 + – 56 + –
42 + –
47 + –
52 + – 57 + –
43 + –
48 + –
53 + – 58 + –
44 + –
49 + –
54 + – 59 + –
45 + –
50 + –
55 + –
60 + –
2363478205
3
Familienname · Surname · Apellido · Nom · Cognome · Soyadı · Фамилия
-M10-
Test Version
Examiner 1
A B C D A B C D A B C D
2 2 2
A B C D A B C D A B C D
3 3 3
A B C D A B C D A B C D
4 4 4
A B C D A B C D A B C D
Code Examiner 1
Examiner 2
A B C D A B C D A B C D
2 2 2
A B C D A B C D A B C D
3 3 3
A B C D A B C D A B C D
4 4 4
A B C D A B C D A B C D
Code Examiner 2
1 A B C D
1 A B C D
1 A B C D
2 2 2
A B C D A B C D A B C D
3 3 3
A B C D A B C D A B C D
4 4 4
A B C D A B C D A B C D
1338478206
4
Familienname · Surname · Apellido · Nom · Cognome · Soyadı · Фамилия
for
Testversion · Test Version · Versión del examen · Version d’examen · Versione d’esame · Sınav sürümü · Тестовая версия
Raters
8488478209
5
Rating 1 Rating 2 telc Rating
yes no A B y es no yes no
II A B C D
Komm. Gestaltung II A B C D
Komm. Gestaltung II A B C D
Komm. Gestaltung
Comm. Design Comm. Design Comm. Design
III A B C D
Formale Richtigkeit III A B C D
Formale Richtigkeit III A B C D
Formale Richtigkeit
Accuracy Accuracy Accuracy
3811478204