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Leseverstehen Teil 1

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie,
welche Überschrift (a-j) am besten zu welchem Text (1-5) passt.
Tragen Sie Ihre Lösungen in den Antwortbogen bei den Aufgaben 1-5 ein.

a Krankheiten bei Musiker*innen steigen

b Suchtgefahr durch zu viele Nachrichten

c Schaden durch zu laute Musik

d Wenn die Arbeit zur Sucht wird

e Zum Einfluss von Musik auf Mensch und Tier

f Die heilende Wirkung von Musik

g Neue Begriffe für soziale Medien

h Höhen und Tiefen des Musikerberufs

i Handysucht ernst nehmen

j Mit Musik wachsen Tiere schneller


1) Musik hat eine starke Wirkung auf unser Leben. Auch Menschen, die von sich behaupten, überhaupt
nicht musikalisch zu sein, werden von Musik, auch wenn sie nur im Hintergrund zu hören ist, beeinflusst.
Auch Tiere reagieren auf Musik. In Kuhställen wird immer wieder klassische Musik eingesetzt, um zu testen,
ob die von vielen Wissenschaftlern aufgestellte Behauptung, die Tiere würden dadurch mehr Milch
produzieren, zutrifft. Tatsächlich scheint es hier einen Zusammenhang zu geben, auf jeden Fall gilt es als
bewiesen, dass klassische Musik die Tiere beruhigt. Und auch Pflanzen lassen sich durch Musik beeinflussen,
wobei es hier wohl weniger um Melodien geht, sondern um die Wirkung, die Töne und Schwingungen auf die
die bestimmter Musik ausgesetzt waren, besser als andere Pflanzen entwickelt. Ein Leben ohne Musik ist also
nicht vorstellbar. Jeder Mensch hat bestimmt Musikstücke, die ihn an etwas erinnern, an positive wie auch
negative Erlebnisse, an Höhen und Tiefen im Leben. Wir alle sind daran gewöhnt, im Alltag von Musik
begleitet zu werden. Musik berührt uns alle, was natürlich noch nichts über Talent und Begabung aussagt,
selbst aktiv Musik machen zu können.

2) Immer auf der Bühne vor Publikum zu stehen, oft mehrmals pro Woche, oft auch noch an verschiedenen
Orten, kann viele Musiker krank machen. Ihr Alltag hat oft keine feste Struktur. Es gibt Tage, an denen sie
alles geben müssen, danach folgen häufig längere Zeiten der Ruhepause und damit verbunden große
existenzielle Unsicherheiten. Oft schaffen sie es nur, den Alltag zu meistern, indem sie stimulierende Mittel zu
sich nehmen: Alkohol, Medikamente oder Drogen aller Art. Vor allem in der Pop- und Rockmusik gibt es
zahlreiche Beispiele für Musiker, die sehr depressiv waren und in frühem Alter starben: Jimmy Hendrix, Janis
Joplin, Amy Winehouse, Kurt Cobain u. a. Und auch in der klassischen Musik gibt es Komponisten, die an
Depressionen litten, z. B. Beethoven und Schuber.
Es gibt Untersuchungen, gemäß denen depressive Erkrankungen bei Musikern häufig auftreten. Oft wechseln
sich jedoch depressive Phasen mit Glücksmomenten ab. Lena Hornberg vom Musikmagazin Ohren Auf meint
dazu: „Man muss immer berücksichtigen, dass sehr kreative Menschen immer auch sehr emotional sind, sie
sind also sowohl für negative als auch für positive Empfindungen sehr empfänglich. Genauso, wie sie sich in
schwierigen Situationen sehr schlecht fühlen, erleben sie in positiven Situationen extreme Glücksgefühle.“
3) Dass zu starke Handynutzung negative Folgen haben kann, ist heute bekannt, dass aber durch
Handyverzicht Ängste entstehen können, die so gravierend sind, dass eine Behandlung notwendig ist, wird
noch untersucht. Ursachen für dieses Forschungsfeld sind Umfragen, nach denen die Hälfte der Nutzerinnen
und Nutzer angab, sich in gewissem Maß unruhig oder sehr unwohl zu fühlen, wenn ihr Handy nicht zur
Verfügung stand (der Akku ist leer, das Telefon ist nicht mehr da, zu Hause vergessen, usw.). Es gibt einen
Begriff für die Angst davor, nicht über das Handy verfügen zu können und dadurch seine sozialen Kontakte zu
verlieren, keine Nachrichten mehr empfangen zu können, vollkommen isoliert von der Außenwelt zu sein: die
Nomophobie (No-Mobile-Phone-Phobia).
Zwischen der Angst und dem Gefühl, abhängig zu sein, gibt es einen Zusammenhang, all das müsse noch
genauer untersucht werden, so Celeste van Zetten, Gesundheitsberaterin. Wie auch das Ergebnis weiterer
Forschungen aussehen mag, Ziel sei es sicher nicht, das Smartphone zu verteufeln, sondern Nutzerinnen und
Nutzer dazu zu befähigen, bewusst mit ihrem Telefon umzugehen, ihre Handynutzung zu kontrollieren und
sich ein Tageslimit für ihre Handynutzung zu setzen.

4) Immer auf der Bühne vor Publikum zu stehen, oft mehrmals pro Woche, oft auch noch an verschiedenen
Orten, kann viele Musiker krank machen. Ihr Alltag hat oft keine feste Struktur. Es gibt Tage, an denen sie
alles geben müssen, danach folgen häufig längere Zeiten der Ruhepause und damit verbunden große
existenzielle Unsicherheiten. Oft schaffen sie es nur, den Alltag zu meistern, indem sie stimulierende Mittel zu
sich nehmen: Alkohol, Medikamente oder Drogen aller Art. Vor allem in der Pop- und Rockmusik gibt es
zahlreiche Beispiele für Musiker, die sehr depressiv waren und in frühem Alter starben: Jimmy Hendrix, Janis
Joplin, Amy Winehouse, Kurt Cobain u. a. Und auch in der klassischen Musik gibt es Komponisten, die an
Depressionen litten, z. B. Beethoven und Schuber.
Es gibt Untersuchungen, gemäß denen depressive Erkrankungen bei Musikern häufig auftreten. Oft wechseln
sich jedoch depressive Phasen mit Glücksmomenten ab. Lena Hornberg vom Musikmagazin Ohren Auf meint
dazu: „Man muss immer berücksichtigen, dass sehr kreative Menschen immer auch sehr emotional sind, sie
sind also sowohl für negative als auch für positive Empfindungen sehr empfänglich. Genauso, wie sie sich in
schwierigen Situationen sehr schlecht fühlen, erleben sie in positiven Situationen extreme Glücksgefühle.“
5) Die deutsche Sprache ist sehr lebendig. Begriffe für zwanghaftes Verhalten – oft aus dem Englischen wie
workaholics = Menschen, die zwanghaft arbeiten müssen und darin ihr persönliches Glück finden – haben
sich inzwischen eingebürgert. Inzwischen gibt es auch das Wort Nomophobie, eine tiefe Angst, kein Handy
bei sich zu haben. Aber was bedeutet eigentlich das Wort „Nachrichtendiät“, das im Zusammenhang mit den
Medien immer wieder zu hören ist? Hintergrund für diesen Begriff ist die Veränderung unseres
Medienkonsums. Man bekommt ständig zu jeder Tageszeit alle Informationen aus der ganzen Welt. Und das
nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch über das traditionelle Medium Fernsehen mit immer mehr
empfangbaren Sendern und den Hörfunk mit Hunderten Radiosendern, die digital zur Verfügung stehen.
Daneben gibt es ein großes Angebot an Podcasts zu allen möglichen aktuellen Themen. Wenn man nicht
mehr auf dem Laufenden ist, kann man schnell nervös werden – man muss immer weitersuchen und findet
kein Ende mehr. Man kann sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren, weiß nicht mehr, welche
Information der Wahrheit entspricht und welche nicht. Der Konsum zu vieler Nachrichten und vor allem zu
vieler Tagessensationen und schlechter Botschaften kann aber krank und abhängig machen. Hier einfach mal
seinen Konsum einzuschränken wie bei einer Diät, kann Wunder bewirken.
Leseverstehen Teil 2
Lesen Sie zuerst den Text und lösen Sie dann die Aufgaben 6-10.

Zum Glücksbegriff
Was ist Glück? Verschiedene Institute führen immer wieder Studien durch, um diese Frage zu beantworten.
Auch wenn es hier viele unterschiedliche Antworten gibt, werden in den Umfragen am häufigsten
Gesundheit, gute Partnerschaft, Familie und ein befriedigender Beruf genannt. Natürlich spielt die finanzielle
Situation auch eine Rolle. Allerdings muss finanzieller Reichtum nicht unbedingt einen nachhaltigen
Glückszustand bedeuten. Wenn man einmal ein großes Vermögen besitzt, lässt sich das Glücksgefühl durch
noch mehr Reichtum kaum noch steigern. Als Indikator für Glück werden dann auch weniger Reichtum und
Geld genannt, sondern es ist wichtiger, keine Geldprobleme zu haben, um glücklich zu sein. Und Glücksgefühl
ist sehr individuell. Man kann einen hohen Lebensstandard haben, sich aber trotzdem unglücklich und
unzufrieden fühlen. Eine eindeutige Definition von Glück gibt es also nicht.

Im Jahr 2012 haben die Vereinten Nationen den Weltglückstag ins Leben gerufen, der jährlich am 20. März
stattfindet. Mit dem Ausrufen eines Weltglückstags wollte die UNO darauf aufmerksam machen, dass es
mehr gibt als den materiellen und ökonomischen Wohlstand, um den Reichtum einer Gesellschaft
festzustellen. Ökonomisches Wachstum alleine reiche nicht aus, um in einer Volkswirtschaft von
gesellschaftlichem Fortschritt zu sprechen.

Ist Glück messbar?


Der Himalajastaat Bhutan ist unter anderem dadurch bekannt, dass dort ein Nationaler Glücksindex
entwickelt wurde. Nach der Lehre, dass immer mehr Gewinn und immer mehr Konsum schlecht für unseren
Planeten ist und immer mehr Besitz nicht dazu führt, dass die Menschen zufriedener und glücklicher werden,
wurde dieser Index ins Leben gerufen. Beim Nationalen Glücksindex spielen subjektive Faktoren des
Glücksempfindens genauso eine Rolle wie die objektiven. Um Glück zu messen, bleibt der Lebensstandard
sehr wichtig, soziale Gerechtigkeit, Lebenszufriedenheit, Gesundheit, Erziehung, Kultur, Umwelt müssen aber
auch berücksichtigt werden. Sicher hat hierbei die buddhistische Denkweise eine große Rolle gespielt, die
ganzheitliche Sichtweise und die Berücksichtigung verschiedenster Faktoren für einen Wohlfahrtsindikator
sind aber auch auf Deutschland übertragbar.

So hat das deutsche Umweltbundesamt einen „Nationalen Wohlfahrtsindex“ entwickelt. Denn immer noch
wird der gesellschaftliche Wohlstand eines Landes durch das Wirtschaftswachstum definiert. Das Festhalten
am Wirtschaftswachstum als der Kennziffer für gesellschaftlichen Wohlstand führt jedoch zu
Fehlinterpretationen. So führen z. B. die Kosten zur Behebung von Umweltschäden zu ökonomischem
Wachstum, aber die Schäden, die zu diesem Wachstum geführt haben, werden nicht gemessen. Wächst die
Wirtschaft, muss das also nicht bedeuten, dass Glück und Wohlbefinden der Menschen zunehmen. Um den
Reichtum einer Gesellschaft zu bestimmen, ist ein alternativer Wohlfahrtsindex notwendig. Dieser muss
ökologische Folgen wie den Verbrauch fossiler umweltschädlicher Stoffe, aber auch soziale Aspekte wie eine
ungerechte Einkommensverteilung oder ungleiche Bildungschancen berücksichtigen.
Im Nationalen Wohlfahrtsindex des Umweltbundesamts gehen 21 verschiedene Größen ein: der private
Konsum, negative Großen wie eine ungleiche Einkommensverteilung, die Umweltbelastung, Kosten für
Schäden durch CO2-Emissionen, aber auch positive Größen wie zum Beispiel der Wert unbezahlter
Hausarbeit. Während das Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten stetig anstieg, zeigt der
Wohlfahrtsindex keine relevante Zunahme. Ob sich der Wohlfahrtsindex durchsetzen kann und den
bestehenden Wachstumsindex als alles beherrschende statistische Größe ablöst, ist jedoch unsicher. Der
Wohlfahrtsindex kann auf jeden Fall zu dienen, politische und ökonomisch Entscheidungen zu korrigieren.
Wenn z. B. bei einem Wirtschaftswachstum von 10 % der Wohlfahrtsindex stagniert oder sogar zurückgeht,
werden möglicherweise soziale Ungleichheit oder Umweltbelastungen in der Gesellschaft sichtbar. Werden
diese weniger, wird sich die Lebensqualität in einer Gesellschaft verbessern, was sicher auch einen positiven
Einfluss auf das subjektive Glücksempfinden haben wird.

Lösen Sie die Aufgaben 6-10. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist, und tragen
Sie Ihre Lösung in den Antwortbogen bei den Aufgaben 6-10 ein.

6 Viel Geld zu besitzen

a führt leicht dazu, immer reicher werden zu wollen.


b ist für das Glücklichsein am wichtigsten.
c muss längerfristig nicht zu Zufriedenheit führen.

7 Durch den Weltglückstag soll deutlich gemacht werden, dass

a die Wirtschaftspolitik geändert werden muss.


b man etwas gegen Armut unternehmen soll.
c Wohlstand anders ermittelt werden soll.

8 Für den Nationalen Glücksindex ist entscheidend, dass

a die unterschiedlichsten Bereiche des menschlichen Lebens beachtet werden.


b der Konsum keine Rolle mehr spielt.
c persönliche Glücksvorstellungen im Mittelpunkt stehen.

9 Wachstum als statistische Größe

a arbeitet mit falschen Daten.


b erfasst nicht alle wichtigen Details.
c ist nicht mehr aktuell.

10 Der Wohlfahrtsindex kann helfen,

a eine allgemeingültige Definition von Glück zu finden.


b ökonomisches Wachstum zu steigern.
c gesellschaftliche Probleme zu erkennen.
Leseverstehen Teil 3

Lesen Sie zuerst die zehn Situationen (11-20) und dann die zwölf Info-Texte (a-l).
Welcher Info-Text passt zu welcher Situation? Sie können jeden Info-Text nur einmal
verwenden.
Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 11-20.
Manchmal gibt es keine Lösung. Markieren Sie dann x.

11 Eine Freundin interessiert sich für ein Elektrofahrrad, möchte aber dafür nicht so viel
Geld ausgeben.

12 Ein Bekannter sucht eine zuverlässige Navigationsapp für das Fahrrad.

13 Ihr Sohn soll ein Referat über die Geschichte des Geldes schreiben.

14 Eine Bekannte interessiert sich für eine gute Unfallversicherung für die ganze
Familie.

15 Ein Freund sucht Unterstützung, damit sein Kind lernt, sich gefahrenfrei im
Straßenverkehr zu bewegen.

16 Ein Bekannter möchte sein Geld nachhaltig anlegen.

17 Sie möchten lernen, kompliziertere Reparaturen an Ihrem Fahrrad durchzuführen.

18 Eine Kollegin möchte sich über Neuheiten im Bereich Fahrradmobilität informieren.

19 Sie möchten sich über sichere Geldanlagen informieren, allerdings nur für einen
kurzen Zeitraum (1-2 Jahre).

20 Ihr Nachbar (70 Jahre) fühlt sich bei der Fahrt mit seinem neuen E-Bike noch sehr
unsicher.
Leseverstehen Teil 3

Liebe Bea,

super, dass du jetzt endlich eine richtige Arbeit gefunden hast, herzlichen Glückwunsch! Du hast geschrieben,
dass die Kolleginnen in der Werbeagentur, __21__ du arbeitest, supernett und sympathisch sind und du in
deiner Arbeit vollkommen selbstständig arbeiten kannst. Erzähl mir __22__ bitte noch mehr davon, was
genau deine Aufgaben sind.
Weniger schön ist natürlich, dass du wahrscheinlich in diesem Sommer keinen Urlaub bekommen wirst. Wir
haben jetzt Mai und du __23__ gerade mit deiner neuen Arbeit angefangen.

Eigentlich hatten wir ja vor, dieses Jahr zusammen im Sommer gemeinsam etwas zu unternehmen. Das wird
dann vermutlich nichts. Schade, aber andererseits hatten wir das ja auch noch nicht so fest ausgemacht. Ich
muss mir dann eben etwas anderes __24__. Und da habe ich an Folgendes gedacht. Als du letztes Jahr in
einem kleinen Hotel an der Südküste Kretas warst, warst du __25__ doch so begeistert. Und du hast mir
gesagt, dass man dort sehr gut alleine hinfahren kann, man schnell angenehme Leute kennenlernt und es
auch im Sommer __26__ Hochsaison immer noch sehr ruhig ist. Könntest du mir mal mailen, wie das Hotel
und der Ort genau heißen? Das fällt mir nicht mehr __27__. Dann würde ich dort mal nachfragen, __28__ sie
noch ein Zimmer haben. Und schick doch bitte auch die Adresse des Restaurants, __29__ du so toll gefunden
hast.

Liebe Bea, Anfang Juni werde ich in Hamburg sein. Wir könnten, wenn du kannst, etwas Zeit miteinander
__30__. Ich hoffe, das klappt und wir sehen uns bald wieder!

21 a in der 25 a damit 29 a das


b in die b darüber b dem
c worin c davon c der

22 a doch 26 a trotz 30 a nehmen


b schon b wegen b treiben
c sogar c weil c verbringen

23 a bist 27 a auf
b hast b ein
c warst c zu

24 a nachdenken 28 a dass
b überlegen b ob
c planen c wenn
Leseverstehen Teil 3

Eine kurze Geschichte des Fahrrads


Noch nie war Radfahren in Deutschland so beliebt. So werden jährlich über vier Millionen neue Fahrräder
verkauft, __31__ die Zahl der verkauften Elektroräder kontinuierlich ansteigt. Doch seit wann wird eigentlich
mit dem Rad gefahren? Lassen wir doch mal die Geschichte des Fahrrads Revue passieren.
Wir befinden uns zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Wer es sich damals __32__ konnte, war mit dem Pferd
unterwegs. Doch Pferde mussten gefüttert werden und aufgrund sehr schlechter Ernten war Futter für die
Pferde teuer und knapp. 1817 entwickelte der Karlsruher Karl Drais eine Laufmaschine mit zwei Rädern, sie
hatte aber noch keine Pedale. Jetzt war man in der __33__, ganz ohne Pferdekraft 15 Kilometer in einer
Stunde zurückzulegen. 40 Jahre später wurde der Pedalantrieb erfunden, gefolgt von den Hochrädern – das
waren Fahrräder mit einem riesigen Vorderrad und einem kleinen Hinterrad. __34__ wurde es möglich, mit
einer Trittbewegung eine viel größere Entfernung zu fahren. Aber das Fahren mit diesen Rädern war nicht
leicht. Durch die spätere Entwicklung des Kettenantriebs bekamen schließlich Vorder- und Hinterrad die
gleiche Größe und schnelles Fahren wurde einfach.
__35__ der immer wichtiger werdenden Mobilität im 20. Jahrhundert wurde das Fahrrad zum geeigneten
Mittel, die Arbeiter zu den Fabriken zu bringen. Die Fließbandfertigung führte __36__, dass die Stückzahl der
hergestellten Fahrräder beträchtlich __37__, wodurch auch die Preise sanken. Der Fahrradboom ging in
1950er-Jahren zurück, als sich Deutschland immer mehr zum Autoland __38__. Nach den Ölkrisen in den
1970er-Jahren und einem zunehmenden Bewusstsein für die Ökologie erlebte das Fahrrad dann seinen
zweiten Boom. War es __39__ noch eine Minderheit, die vom Auto auf das Fahrrad umstieg, sollte es noch bis
zur Jahrtausendwende dauern, bis das Rad seinen Weg zum Massenverkehrsmittel einschlug. __40__
entwickelt sich das Fahrrad zum Smart-Rad, einem Fahrrad, das mit einem Navigationssystem und Apps mit
zahlreichen Funktionen vernetzt ist.

a ABNAHM e AUSGEBEN i LAGE m WOBEI


b AKTUELL f DADURCH j LEISTEN n WOMIT
c ANFANGS g DAZU k MÖGLICHKEIT o ZUNAHM
d AUFGRUND h ENTWICKELTE l STATTDESSEN
-S10-
Testversion · Test Version · Versión del examen · Version d’examen · Versione d’esame · Sınav sürümü ·

Familienname · Surname · Apellido · Nom · Cognome · Soyadı ·

Vorname · First Name · Nombre · Prénom · Nome · Adı ·


Beispiel: 23. April 1995
. . Example: 23 April 1995 19 9 5 .0 4 .23
Geburtsdatum · Date of Birth · Fecha de nacimiento · Date de naissance · Data di nascita · Doğum tarihi

Geburtsort · Place of Birth · Lugar de nacimiento · Lieu de naissance · Luogo di nascita · Doğum yeri

001 - Deutsch 003 - Français 005 - Italiano 007 - Magyar 009 - 011 - Türkçe 013 - ≹䈝
002 - English 004 - Español 006 - Português 008 - Polski 010 - Český jazyk 012 - 000 - andere/other
Muttersprache · First Language · Lengua materna · Langue maternelle · Madrelingua · Anadili

männlich · male · masculino · masculin · maschile · erkek


weiblich · female · femenino · féminin · femminile · kadın

Geschlecht · Sex · Sexo · Sexe · Sesso · Cinsiyeti


© telc gGmbH 9994-S30-149901

Prüfungszentrum · Examination Centre · Centro examinador · Centre d’examen · Centro d’esame · Sınav merkezi ·

Beispiel: 17. Juli 2019


. . Example: 17 July 2019 20 1 9 .0 7 .1 7
Prüfungsdatum · Date of Examination · Fecha del examen · Date d’examen · Data dell’esame · Sınav tarihi ·
© telc gGmbH, Frankfurt a. M., telc Deutsch B2, 2019

Answer Sheet S30 [Link] 8637478205


. .
SNT MNT S Q P

1 a b c d e f g h i j
1 6 a b c
6
2 a b c d e f g h i j
2 7 a b c
7
3 3 8 a b c
8
a b c d e f g h i j
4 4 9 a b c
9
a b c d e f g h i j
5 a b c d e f g h i j
5 10 a b c
10

11 a b c d e f g h i j k l x
11 16 a b c d e f g h i j k l x
16
12 12 17 17
a b c d e f g h i j k l x a b c d e f g h i j k l x
13 13 18 18
a b c d e f g h i j k l x a b c d e f g h i j k l x
14 a b c d e f g h i j k l x
14 19 a b c d e f g h i j k l x
19
15 15 20 20
a b c d e f g h i j k l x a b c d e f g h i j k l x

21 a b c
21 31 31
a b c d e f g h i j k l m n o
22 a b c
22 32 a b c d g h i j k l m n o
32
e f
23 a b c
23 33 a b c d g h i j k l m n o
33
e f
24 a b c
24 34 a b c d e f g h i j k l m n o
34
25 a b c
25 35 a b c d e f g h i j k l m n o
35
26 a b c
26 36 a b c d e f g h i j k l m n o
36
27 a b c
27 37 a b c d e f g h i j k l m n o
37
28 a b c
28 38 a b c d e f g h i j k l m n o
38
29 a b c
29 39 a b c d e f g h i j k l m n o
39
30 a b c
30 40 a b c d e f g h i j k l m n o
40

9009478209

2
41 + – 46 + – 51 + – 56 + –
42 + –
47 + –
52 + – 57 + –

43 + –
48 + –
53 + – 58 + –

44 + –
49 + –
54 + – 59 + –

45 + –
50 + –
55 + –
60 + –

2363478205

3
Familienname · Surname · Apellido · Nom · Cognome · Soyadı · Фамилия

Vorname · First Name · Nombre · Prénom · Nome · Adı · Имя

-M10-
Test Version

Part 1 Part 2 Part 3


1 1 1

Examiner 1
A B C D A B C D A B C D

2 2 2
A B C D A B C D A B C D
3 3 3
A B C D A B C D A B C D
4 4 4
A B C D A B C D A B C D

Code Examiner 1

Part 1 Part 2 Part 3


1 1 1

Examiner 2
A B C D A B C D A B C D

2 2 2
A B C D A B C D A B C D
3 3 3
A B C D A B C D A B C D

4 4 4
A B C D A B C D A B C D

Code Examiner 2

Part 1 Part 2 Part 3


Agreed Marks

1 A B C D
1 A B C D
1 A B C D

2 2 2
A B C D A B C D A B C D
3 3 3
A B C D A B C D A B C D

4 4 4
A B C D A B C D A B C D

1338478206

4
Familienname · Surname · Apellido · Nom · Cognome · Soyadı · Фамилия

Vorname · First Name · Nombre · Prénom · Nome · Adı · Имя

for
Testversion · Test Version · Versión del examen · Version d’examen · Versione d’esame · Sınav sürümü · Тестовая версия
Raters

8488478209

5
Rating 1 Rating 2 telc Rating

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© telc gGmbH, Frankfurt a. M., telc Deutsch B2, 2019

Wrong topic? Task Wrong topic? Wrong topic?

yes no A B y es no yes no

I Aufgabenbewältigung I Aufgabenbewältigung I Aufgabenbewältigung


A B C D Task management A B C D Task management A B C D Task management

II A B C D
Komm. Gestaltung II A B C D
Komm. Gestaltung II A B C D
Komm. Gestaltung
Comm. Design Comm. Design Comm. Design

III A B C D
Formale Richtigkeit III A B C D
Formale Richtigkeit III A B C D
Formale Richtigkeit
Accuracy Accuracy Accuracy

Code Rater 1 Code Rater 2 Code telc Rater

3811478204

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