Ps 7 Timea
Ps 7 Timea
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Grundlagen der
Zeitstempelung 1
SIMATIC Aufbau 2
Index
11/2006
A5E00783450-01
Sicherheitshinweise
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein
Warndreieck hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach
Gefährdungsstufe werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
! Gefahr
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
! Warnung
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
! Vorsicht
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die
entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Vorsicht
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Achtung
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende
Hinweis nicht beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe
verwendet. Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird,
dann kann im selben Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zugehörige Gerät/System darf nur in Verbindung mit dieser Dokumentation eingerichtet und
betrieben werden. Inbetriebsetzung und Betrieb eines Gerätes/Systems dürfen nur von qualifiziertem
Personal vorgenommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise
dieser Dokumentation sind Personen, die die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise
gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kennzeichnen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
! Warnung
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle
und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -
komponenten verwendet werden. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt
sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige
Bedienung und Instandhaltung voraus.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch
Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software
geprüft. Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige
Übereinstimmung keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig
überprüft, notwendige Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
Erforderliche Grundkenntnisse
Zum Verständnis der Dokumentation sind allgemeine Kenntnisse auf dem Gebiet
der Automatisierungstechnik und der Prozessleittechnik erforderlich.
Außerdem werden Kenntnisse über die Verwendung von PCs oder PC-ähnlichen
Arbeitsmitteln (z. B. Programmiergeräten) unter den für PCS 7 freigegebenen
Windows-Betriebssystemen vorausgesetzt.
Konventionen
In dieser Dokumentation sind die Bezeichnungen von Elementen der Software-
Oberflächen in der Sprache dieser Dokumentation aufgeführt. Wenn Sie ein
MultiLanguage-Package für das Betriebssystem installiert haben, werden nach
einer Sprachumschaltung trotzdem einige Bezeichnungen in der Basissprache des
Betriebssystems angezeigt und weichen deshalb von der Bezeichnung in der
Dokumentation ab.
PCS 7-Glossar
Ein PCS 7-Glossar, in welchem wichtige Fachbegriffe definiert sind, die in der
Dokumentation verwendet werden, finden Sie auf der DVD SIMATIC PCS 7;
Manual Collection oder innerhalb der PCS 7-Software über das Hilfemenü des
SIMATIC Managers (Menübefehl Hilfe > Hilfethemen > Schaltfläche "Glossar").
Weitere Unterstützung
Bei Fragen zur Nutzung der im Handbuch beschriebenen Produkte, die Sie hier
nicht beantwortet finden, wenden Sie sich bitte an Ihren Siemens-Ansprechpartner
in den für Sie zuständigen Vertretungen und Geschäftsstellen.
Ihren Ansprechpartner finden Sie unter:
http://www.siemens.com/automation/partner
Den Wegweiser zum Angebot an technischen Dokumentationen für die einzelnen
SIMATIC Produkte und Systeme finden Sie unter:
http://www.siemens.de/simatic-tech-doku-portal
Den Online-Katalog und das Online-Bestellsystem finden Sie unter:
http://mall.automation.siemens.com/
Trainingscenter
Um Ihnen den Einstieg in das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 zu erleichtern,
bieten wir entsprechende Kurse an. Wenden Sie sich bitte an Ihr regionales
Trainingscenter oder an das zentrale Trainingscenter in D 90327 Nürnberg.
Telefon: +49 (911) 895-3200.
Internet: http://www.sitrain.com
Technical Support
Sie erreichen den Technical Support für alle A&D-Produkte
• Über das Web-Formular für den Support Request
http://www.siemens.de/automation/support-request
• Telefon: + 49 180 5050 222
• Fax: + 49 180 5050 223
Weitere Informationen zu unserem Technical Support finden Sie im Internet unter
http://www.siemens.de/automation/service
Einleitung
In dieser Dokumentation ist die Funktion der Zeitstempelung digitaler
Eingangssignale beschrieben. Der Anwender kann die Zeitstempelung in seinem
System durch Projektierung aktivieren und diese Zeitinformation in seinem
Beobachtungssystem anzeigen lassen.
Definition
Unter Zeitstempelung wird in dieser Dokumentation Folgendes verstanden:
Die Zuordnung einer Zeitinformation mit hoher zeitlicher Genauigkeit zu dem
Wechsel des Zustandes eines erfassten Prozesssignals.
Die Erfassung von Zustandsänderungen digitaler Eingangssignale und die
Zuordnung der Zeitinformation werden von SIMATIC-Komponenten ausgeführt.
Einsatz
Mögliche Einsatzbereiche der hochgenauen Zeitstempelung sind:
• Zeitgenaue Erfassung einer Störung in einer prozesstechnischen Anlage. Die
Zeitstempelung ermöglicht die eindeutige Identifizierung von Signalen, die auf
die Ursache des Ausfalls einer Teilanlage hinweisen.
• Analyse von anlagenweiten Zusammenhängen
• Erfassung und Meldung des Ablaufs zeitkritischer Signaländerungen
Voraussetzung
Voraussetzung für die Zeitstempelung ist eine Synchronisation der Uhrzeit aller zu
diesem System gehörenden Geräte. Die Geräte werden dazu mit einem
Uhrzeitmaster verbunden.
Genauigkeit
Für die Zeitstempelung mit der hochgenauen Zeitstempelung gilt:
• Wenn Signale aus dem Prozess an getrennten PROFIBUS DP-Master-
systemen erfasst werden und Ereignisse gleichzeitig an den Eingabe-
baugruppen eintreffen, dann unterscheiden sich die Zeitstempel der
resultierenden Meldungen im Beobachtungssystem um maximal x Milli-
sekunden (siehe nachfolgende Tabelle). Die Genauigkeit ist von der
eingesetzten Peripherie abhängig.
• Die Zeitstempelung ist unabhängig davon, ob sich die PROFIBUS DP-Master-
systeme in einer oder mehreren SIMATIC 400-Stationen befinden.
Auflösung
Die dargestellte Auflösung der Uhrzeit beträgt 1 ms (unabhängig von der
Genauigkeit).
Vorteil
Die hochgenaue Zeitstempelung ist unabhängig von Zykluszeiten.
Eigenschaft
• Die hochgenaue Zeitstempelung ist nur für Digitaleingabebaugruppen
einsetzbar.
Weitere Informationen
• Weitere Informationen zu den freigegebenen Digitaleingabebaugruppen finden
Sie im Abschnitt "Komponenten und Systeme".
Achtung!
Setzen Sie die hochgenaue Zeitstempelung nur für ausgewählte, für den Prozess
wichtige Signale ein und keinesfalls für alle einzulesenden Digitalsignale:
Es besteht die Gefahr, dass zu viele Signale zur gleichen Zeit gemeldet werden
(z. B. bei einer Störung). Dadurch können Meldungen durch einen Pufferüberlauf
verloren gehen.
Zeitgenaue Erfassung
Mit der Zeitstempelung wird die Analyse von Störungsursachen erleichtert.
Beispiel
Wenn ein Kessel zur Dampferzeugung ausfällt, verursacht dieses Ereignis einen
Meldungsschwall:
• Die Temperatur und der Druck fallen unter einen vorgegebenen Grenzwert, der
Flammenwächter spricht an, die nachfolgende Teilanlage meldet
"Dampfmenge zu klein" usw.
• Zur eindeutigen Bestimmung der Ursache des Ausfalls sucht der Bediener die
erste Meldung des Meldungsschwalls (z. B. "Gasdruck zu gering").
• Da nach dem Ausfall einer Teilanlage viele Meldungen innerhalb der gleichen
Sekunde eintreffen, ist eine Auflösung der Meldeuhrzeit von einer Sekunde
nicht ausreichend. Mit Hilfe der Zeitstempelung werden gezielt die Signale
erfasst, die zum Abschalten des Kessels geführt haben. Der Bediener kann
deswegen die Abschaltursache leicht auswerten.
Anlagenweite Zusammenhänge
Ein weiterer Aspekt ist die Ermittlung von Zusammenhängen mit anderen
Teilanlagen.
Beispiel
Die hochgenaue Zeitstempelung wird anlagenweit eingeführt:
Durch einen anlagenweiten Vergleich des Zeitstempels relevanter Signale kann
eine kurzzeitige Qualitätseinbuße in einer Teilanlage auf eine Störung in einer
anderen Teilanlage zurückgeführt werden.
Beschreibung
Die folgende Tabelle beschreibt den Ablauf einer Zeitstempelung.
Die digitalen Eingänge einer Baugruppe in dem Dezentralen Peripheriegerät
(ET 200M, ET 200iSP) werden auf Signaländerungen überwacht.
8KULQGHU
$QVFKDOWXQJVEDXJUXSSH
$QODXIGHU(76WDWLRQLVW
DEJHVFKORVVHQ'LH$QVFKDOWXQJV 8KU]HLWWHOHJUDPP
EDXJUXSSHLVWEHUHLW]XP OHVHQ
'DWHQDXVWDXVFKPLWGHP
'30DVWHU
8KUGHU
$QVFKDOWXQJVEDXJUXSSH
VWHOOHQ
/LHJHQ
1HLQ ]XU.RQILJXUDWLRQ
SDVVHQGH
=HLWVWHPSHOSDUDPHWHU DNWXHOOH8KU]HLW
YRU"
-D
8KULQGHU 1HLQ
)HKOHUPHOGXQJDQ'30DVWHU
$QVFKDOWXQJVEDXJUXSSH
'LJLWDOHLQJDQJVVLJQDOH
JHVWHOOW"
ZHUGHQQLFKW]HLWJHVWHPSHOW 8KU]HLWZLUGDXI
ರ1RUPDOHUರ'DWHQDXVWDXVFK 8KUJHVHW]W
PLW'30DVWHUZLUGGDGXUFK
QLFKWEHHLQWU¦FKWLJW -D
$QODXIGDWHQHU]HXJHQ
/HVHQGHU=XVW¦QGHGHU
SURMHNWLHUWHQ'LJLWDOHLQJ¦QJH 5HGXQGDQ]"
3UR]HVVDODUPDQ'30DVWHU
GDPLW0HOGXQJVSXIIHUJHOHVHQ
ZLUG
EHUZDFKXQJGHU
SURMHNWLHUWHQ'LJLWDOHLQJ¦QJH 5HGXQGDQ]"
EHLQGHUXQJ(U]HXJXQJGHU
0HOGXQJXQG(LQWUDJLQGHQ
0HOGXQJVSXIIHU
'LDJQRVHGHV
8KU]HLWWHOHJUDPPV
%HL$XVIDOOE]Z8KU]HLWVSUXQJ 5HGXQGDQ]"
JU¸¡HUGHU]XO¦VVLJHQ7ROHUDQ]
(U]HXJXQJHLQHU6RQGHUPHO
GXQJXQG(LQWUDJLQGHQ
0HOGXQJVSXIIHU
%HL5HGXQGDQ]KDWGLH
SDVVLYH
3UR]HVVDODUPDQ'30DVWHU
$QVFKDOWXQJVEDXJUXSSH
GDPLW
LPPHUHLQ$EELOGGHU
0HOGXQJVSXIIHUJHOHVHQZLUG
=HLWVWHPSHOPHOGXQJHQ
2.1 Hardware-Aufbau
Einleitung
Für die Erfassung der Signale nutzen Sie die dezentrale Peripherie auf Basis von
ET 200M oder ET 200iSP.
Dieser Abschnitt zeigt Ihnen beispielhaft den Hardware-Aufbau, den Sie für eine
Zeitstempelung benötigen.
26&OLHQW 26&OLHQW
7HUPLQDOEXV
$QODJHQEXV
&3
6,0$7,&6WDWLRQ
6 &3([WHQGHG
352),%86'3
'H]HQWUDOH3HULSKHULH(70PLW,0
'LJLWDOHLQJDEHEDXJUXSSHQ]XU6LJQDOHUIDVVXQJ
VLHKH$EVFKQLWWಮ.RPSRQHQWHQXQG6\VWHPHಯ
26&OLHQW 26&OLHQW
7HUPLQDOEXV
$QODJHQEXV
&3
6,0$7,&6WDWLRQ
6+)+ &3([WHQGHG
352),%86'3
'H]HQWUDOH3HULSKHULH(70 MH6WDWLRQ[,0
'LJLWDOHLQJDEHEDXJUXSSHQ]XU6LJQDOHUIDVVXQJ
VLHKH$EVFKQLWWಮ.RPSRQHQWHQXQG6\VWHPHಯ
Weitere Informationen
• Informationen zur Anschaltungsbaugruppe IM 153-2 finden Sie im Handbuch
Dezentrales Peripheriegerät ET 200M.
• Informationen zur Anschaltungsbaugruppe IM 152-1 finden Sie im Handbuch
Dezentrales Peripheriegerät ET 200iSP.
• Informationen zum redundanten Aufbau dezentraler Peripherie in PCS 7 finden
Sie in folgenden Dokumentationen:
- Funktionshandbuch Prozessleitsystem PCS 7; Hochverfügbare
Prozessleitsysteme
- Handbuch Automatisierungssystem S7-400H, Hochverfügbare Systeme
Einleitung
Der Meldepuffer der Anschaltungsbaugruppe (IM 153-2, IM 152-1) kann durch
einen Signalschwall oder eine zu große, ständig gemeldete Anzahl von Signalen
überlastet werden. Diese Überlastung kann zu einem Meldungsverlust führen.
Stellen Sie deshalb bei der Anlagenplanung sicher, dass der Meldepuffer der
Anschaltungsbaugruppe nicht überlastet wird.
Meldeschwall
Beim Auftreten von "ungewöhnlichen" Ereignissen in einer Anlage (z. B. Ausfall
eines Anlagenteils) kann es dazu kommen, dass sich Signaländerungen nahezu
gleichzeitig ereignen.
Dieses Verhalten ist durch eine Analyse der technologischen Zusammenhänge
erklärbar.
Beispiel
Die Änderungshäufigkeit von Signalen einer Anlage kann wie folgt hochgerechnet
werden:
• Im Mittel ändern sich ca. 2% der Signale pro Sekunde.
• Im ungünstigsten Fall (z. B. Ausfall eines Anlagenteils) ändern sich bis zu 30%
der Signale pro Sekunde.
Meldungsverlust
Wenn alle Signale mit Zeitstempelung einer Anlage in einer ET 200-Station
zusammengefasst sind, kann es beim Auftreten von "ungewöhnlichen" Ereignissen
zu einem Meldungsverlust in der entsprechenden Anschaltungsbaugruppe
kommen. Der Meldungsverlust wird in Abhängigkeit von der Ursache über AS-Leit-
technik Meldungen angezeigt (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
"AS-Leittechnikmeldungen bei Störungen der Zeitstempelung").
Beispiel für 10 ms-Zeitstempelung
Eine Anlage mit ET 200M hat im Endausbau 1500 digitale Signale:
• Nach der angenommenen Hochrechnung können sich bei dieser Anlage im
ungünstigsten Fall 450 Signale pro Sekunde ändern.
• Wenn 128 Signale (max. 8 Digitaleingabebaugruppen SM 321 mit je
16 Eingängen) in einer ET 200M-Station parametriert sind, können Meldungen
aus folgenden Gründen verloren gehen:
- Zu den Prozessmeldungen werden weitere systeminterne Meldungen
generiert (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "AS-Leittechnik-
meldungen bei Störungen der Zeitstempelung").
- Die nachfolgenden Bearbeitungsstufen (Anschaltungsbaugruppe,
IM_DRV-Bausteine, AS-Meldungsverarbeitung, OS-Meldungsverarbeitung)
benötigen mehr Zeit, um die Prozessmeldungen auszuwerten.
Hinweis
Beachten Sie die Physik der Signalgeber.
Unterschiedliche Übergänge der Eingangssignale (Anstiegszeiten, Spikes, …)
können bezüglich der Genauigkeit der Zeitstempelung unterschiedlich wirken.
Einschränkung
Zu einer Verschlechterung der Zeitstempelgenauigkeit kann es während folgender
Ereignisse kommen:
• Bearbeitungen von Diagnosen
• Firmware-Update
• Lesen der Identifikations- und Maintenance-Daten (I&M-Daten)
• andere azyklische Dienste
Gültigkeitsbereich
Die Genauigkeit der Zeitstempelung gilt pro DP-Mastersystem.
Hinweis
Mit den folgenden Maßnahmen stellen Sie sicher, dass Meldungen auch bei einem
Pufferüberlauf im Archiv erfasst werden (z. B. bei einer Anlagenstörung):
• Achten Sie bei der Anlagenplanung und bei der Projektierung auf die
gleichmäßige Verteilung der zu erfassenden Signale in der Anlage.
• Kontrollieren Sie bei nachträglicher Projektierung die Belastung der
SIMATIC-Station (Kontrolle über "Baugruppenzustand-Online"). Projektieren
Sie deshalb in stark belasteten SIMATIC-Stationen nur für relevante Signale
eine Zeitstempelung (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
"Grundlagen der hochgenauen Zeitstempelung").
• Wenn Sie eine große Anzahl von Signalen mit Zeitstempelung projektieren
wollen, dann trennen Sie die analogen und digitalen Signale stationsweise.
• Projektieren Sie je ET 200M-Station maximal 128 Digitaleingänge. Projektieren
Sie in den ET 200M-Stationen nur Digitaleingänge.
• Parametrieren Sie die Verzögerungszeiten für die Eingänge identisch.
Einleitung
In diesem Abschnitt werden die für die Zeitstempelung digitaler Eingangssignale
notwendigen Komponenten und Systeme vorgestellt.
Systeme
Um die mit einer hochgenauen Uhrzeitstempelung erfassten Signale anzuzeigen
und zu archivieren, verwenden Sie das Bedien- und Beobachtungssystem
PCS 7 OS.
Komponenten
Für die Umsetzung der Zeitstempelung digitaler Eingangssignale kommen
folgende Komponenten zum Einsatz:
• SIMATIC-Station
• Kommunikationsbaugruppen
• Dezentrale Peripherie
• Baustein IM_DRV
• Uhrzeit-Master
3.2 SIMATIC-Station
SIMATIC Stationen
Sie können für die Meldungsverarbeitung und die Weiterleitung der Meldungen an
die Operator Stationen in den SIMATIC-Stationen CPUs der Baureihen S7-400 und
S7-400H einsetzen.
3.3 Kommunikationsbaugruppen
Kommunikationsbaugruppen
Für die Zeitstempelung können Sie folgende Kommunikationsbaugruppen
einsetzen:
• CP 443-1
• CP 443-5 Extended
Hinweis
Sie können anstelle des CP 443-5 Extended auch den PROFIBUS DP-Anschluss
der CPU nutzen.
Eigenschaften
Dezentrale Peripherie
Die Zeitstempelung kann mit folgenden Dezentralen Peripheriegeräten aufgebaut
werden:
• ET 200M
• ET 200iSP
Zur Erfassung der Signaländerungen werden im Dezentralen Peripheriegerät
folgende Baugruppen eingesetzt:
• Anschaltungsbaugruppe für den PROFIBUS DP für die Vorverarbeitung der
Signale
• Digitaleingabebaugruppen zur Erfassung der Signaländerungen
Digitaleingabebaugruppen
Hinweis
Die Vergleichbarkeit der Signale ist unter folgenden Voraussetzungen gegeben:
• Einheitliche Baugruppentypen werden verwendet.
• Die Parametrierung der Baugruppen ist vergleichbar (z. B. ist die
Verzögerungszeit für alle Eingänge gleich parametriert).
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Diagnoseverhalten des Treiberbausteins IM_DRV
finden Sie in der Online-Hilfe CFC zum Baustein IM_DRV.
3.6 Uhrzeit-Master
Uhrzeit-Master SICLOCK TM
Der Uhrzeit-Master verteilt das Zeitsignal an die zu synchronisierenden Operator
Stationen und SIMATIC-Stationen.
Als Uhrzeit-Master können Sie z. B. SICLOCK TM einsetzen:
• Der Uhrzeit-Master SICLOCK TM synchronisiert über Industrial Ethernet/Fast
Ethernet die angeschlossenen, zu synchronisierenden Stationen.
• Der Uhrzeit-Master SICLOCK TM kann über ein Uhrzeitsignal synchronisiert
werden, z. B. von einem SICLOCK GPS-Decoder oder einem
SICLOCK DCFRS-Empfänger.
Hinweis
Verwenden Sie für die Zeitstempelung ausschließlich die freigegebenen
Baugruppen.
Voraussetzung
Die Komponenten des Automatisierungssystems sind in HW Konfig angelegt.
Die Abbildung zeigt eine beispielhafte Konfiguration in HW Konfig für die
Zeitstempelung:
Projektierungsschritte im Überblick
Schritt Was?
1 Parametrieren der CPs:
• Parametrieren des CP 443-1 (Industrial Ethernet)
• Parametrieren des CP 443-5 Extended
• Parametrieren des PROFIBUS-Anschlusses der CPU
2 Parametrieren der ET 200M-Station:
• Stromversorgung (keine Projektierung erforderlich)
• Parametrieren der Anschaltungsbaugruppe: IM 153-2/IM 152-1
• Digitaleingabebaugruppen:
- Parametrieren der Digitaleingabebaugruppe SM 321
- Parametrieren der Digitaleingabebaugruppe SM 131
3 Parametrieren der CPU-Eigenschaften
4 Projektieren der Symbole
5 Projektieren der Eingangssignale
6 Erzeugen der Baugruppentreiber
7 Übersetzen und Laden des AS
8 Vergeben der Meldetexte
9 Übersetzen der OS
Weitere Informationen
• Online-Hilfe zu HW Konfig
• Liste PCS 7 - Freigegebene Baugruppen
PROFIBUS-Master
Der PROFIBUS-Master ist die Komponente, welche die Systemuhrzeit auf dem
PROFIBUS verteilt.
Als PROFIBUS-Master können Sie folgende Komponenten verwenden:
• CP 443-5 Extended
• internen PROFIBUS-Anschluss der CPU
Voraussetzung
In der Konfigurationstabelle zur SIMATIC-Station ist ein CP 443-1 projektiert (Typ
des CP: siehe Abschnitt "Komponenten und Systeme >
Kommunikationsbaugruppen").
Vorgehen
1. Markieren Sie in HW Konfig den CP 443-1.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
3. Aktivieren Sie im Register "Uhrzeitsynchronisation" das Optionskästchen
"Uhrzeitsynchronisation im SIMATIC Verfahren einschalten":
Voraussetzung
In der Konfigurationstabelle zur SIMATIC-Station ist ein CP 443-5 Extended
projektiert (Typ des CP: siehe Abschnitt "Komponenten und Systeme >
Kommunikationsbaugruppen").
Vorgehen
1. Markieren Sie in HW Konfig den CP 443-5 Extended.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
3. Aktivieren Sie im Register "Betriebsart" das Optionsfeld "DP Master".
Voraussetzung
In der Konfigurationstabelle ist die S7-400-CPU projektiert.
Eigenschaft Regeln
IM am DP- Wenn am DP-Mastersystem ausschließlich Anschaltungsbaugruppen (IM) mit
Mastersystem variablem Zeitintervall (z. B. IM 153-2BA00) eingesetzt sind, dann stellen Sie das
Zeitintervall für die Synchronisation der CPU auf 10 Sekunden ein.
am DP-Mastersystem Stellen Sie für die Synchronisation der DP-Slaves Folgendes ein:
sind IMs mit gleichem • Wenn alle DP-Slaves am DP-Mastersystem für die Synchronisation ein
Zeitintervall (fest oder Zeitintervall von einer Sekunde erwarten, dann stellen Sie das Zeitintervall
variabel) für die Synchronisation der CPU auf 1 Sekunde ein.
• Wenn alle DP-Slaves am DP-Mastersystem für die Synchronisation ein
Zeitintervall von 10 Sekunden erwarten, dann stellen Sie das Zeitintervall für
die Synchronisation der CPU auf 10 Sekunden ein.
am DP-Mastersystem Wenn Sie an einem DP-Mastersystem Anschaltungsbaugruppen (IM) mit
sind IMs mit unterschiedlichem Zeitintervall einsetzen, dann stellen Sie für das jeweilige
unterschiedlichen DP-Mastersystem das minimal nötige Zeitintervall ein (siehe Regeln zu: am
Zeitintervall (fest und DP-Mastersystem sind IM mit gleichem Zeitintervall).
variabel)
Regeln zur Optimierung:
Mehrfache Vermeiden Sie eine Mehrfachsynchronisation. Stellen Sie Zeitintervalle für alle
Synchronisation Synchronisationen auf gleiche Werte ein.
• Stellen Sie das Zeitintervall für die Synchronisation der DP-Slaves ein.
• Stellen Sie das Zeitintervall, für den Uhrzeit-Master die Synchronisation der
Anlage durchführt ein.
Belastung der CPU Wenn die in der Anlage vorhandenen DP-Slaves für die Synchronisation ein
minimieren Zeitintervall von einer Sekunde erwarten, dann können Sie die Belastung der
CPU minimieren, indem Sie folgende Einstellung vornehmen:
• Stellen Sie für den Uhrzeit-Master des Systems das Zeitintervall auf
10 Sekunden ein.
• Stellen Sie für die DP-Slaves das Zeitintervall auf eine Sekunde ein."
Vorgehen
1. Markieren Sie in HW Konfig den PROFIBUS-Anschluss der CPU.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
3. Aktivieren Sie im Register "Betriebsart" das Optionsfeld "DP Master".
Hinweis
Die Einstellmöglichkeiten im Register "Uhr" sind abhängig von der eingesetzten
Anschaltungsbaugruppe (IM).
Hinweis
Beachten Sie bei der Einstellung der Klappliste "Zeitintervall" die Abhängigkeit der
Einstellmöglichkeiten von den eingesetzten Anschaltungsbaugruppen (IM).
Beachten Sie die "Regeln zur Parametrierung des Zeitintervalls" in diesem
Abschnitt.
Hinweis
Durch die Aktivierung/Passivierung an einer übergeordneten Stelle (z. B. am
DP-Slave) werden untergeordnete Einstellungen überschrieben.
Voraussetzungen
• Ein DP-Mastersystem ist an einem CP 443-5 Extended oder an dem
PROFIBUS-Anschluss der CPU projektiert.
• An dem DP-Mastersystem ist mindestens eine Anschaltungsbaugruppe mit
Digitaleingabebaugruppen für die Zeitstempelung projektiert (Typ der
Digitaleingabebaugruppe: siehe Abschnitt "Komponenten und Systeme >
Dezentrale Peripherie").
Vorgehen
Hinweis
Wenn Sie die Digitaleingabebaugruppen einzeln konfigurieren wollen, dann rufen
Sie die Objekteigenschaften der jeweiligen Digitaleingabebaugruppe auf.
Weitere Informationen finden Sie in folgenden Abschnitten:
• "So parametrieren Sie die Digitaleingabebaugruppe SM 321"
• "So parametrieren Sie die Digitaleingabebaugruppe SM 131"
Hinweis
Das Register "Uhrzeitstempelung" ist im Dialogfeld "Objekteigenschaften" der
Anschaltungsbaugruppe nur dann vorhanden, wenn Sie in der ET 200-Station
mindestens eine Digitaleingabebaugruppe projektiert haben, die eine
Zeitstempelung unterstützt (siehe Abschnitt "Einstellungsmöglichkeiten an der
ET 200-Station").
6. Legen Sie fest, welche Flanke des Prozesssignals von der IM als ein
"Kommendes Ereignis" interpretiert wird. Der korrespondierende
Signalübergang wird als Signal "Gehend" interpretiert.
Aktivieren Sie dazu das Optionsfeld, das dem gewünschten Signalübergang
entspricht:
- "Fallende Flanke 1 -> 0" oder
- "Steigende Flanke 0 -> 1"
Wenn sich der statische Zustand eines Signals ändert, wird zu diesem
Zeitpunkt eine Meldung erzeugt.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK", um die Einstellungen zu übernehmen.
Achtung!
Die Einstellungen im Dialogfeld "DP Slave Eigenschaften" gelten für alle Kanäle
der in dieser ET 200-Station eingesetzten Digitaleingabebaugruppen mit
Zeitstempelung. Eine Änderung der "Vorbelegung der Eingänge" wirkt sich auf die
Einstellungen für alle Eingänge dieser ET 200-Station aus.
1. Beispiel
IM 153-2 - Zeitstempelung für die gesamte ET 200M-Station aktiviert (oder nur eine
Baugruppe mit Zeitstempelung in dieser ET 200M-Station):
2. Beispiel
IM 153-2 - Zeitstempelung für die ET 200M-Station passiviert:
3. Beispiel
IM 153-2 - Zeitstempelung für (einzelne) Baugruppen oder (einzelne) Kanäle
aktiviert:
Hinweis
Diesen Abschnitt brauchen Sie nur zu lesen, wenn Sie die Uhrzeitsynchronisation
für jede Digitaleingabebaugruppe separat einstellen wollen.
Voraussetzungen
• In HW Konfig ist mindestens eine ET 200M-Station projektiert.
• Auf einem Steckplatz der ET 200M-Station (IM 153-2) ist eine
Digitaleingabebaugruppe SM 321 projektiert (Typ der
Digitaleingabebaugruppe: siehe Abschnitt "Komponenten und Systeme >
Dezentrale Peripherie").
Vorgehen
1. Markieren Sie in der IM 153-2 die Digitaleingabebaugruppe SM 321.
1. Beispiel
Einstellung an der Baugruppe - Vorbelegung aller Eingänge aktiviert:
2. Beispiel
Einstellung an der Baugruppe - Kanalspezifische Einzelbelegung der Eingänge
aktiviert:
Hinweis
Diesen Abschnitt brauchen Sie nur zu lesen, wenn Sie die Uhrzeitsynchronisation
für jede Digitaleingabebaugruppe separat einstellen wollen.
Voraussetzungen
• In HW Konfig ist eine ET 200iSP-Station projektiert.
• Auf einem Steckplatz der ET 200iSP-Station (IM 152-1) ist eine
Digitaleingabebaugruppe SM 131 (8 DI NAMUR) projektiert (Typ der
Digitaleingabebaugruppe: siehe Abschnitt "Komponenten und Systeme >
Dezentrale Peripherie").
Vorgehen
1. Markieren Sie in der IM 152-1 die Digitaleingabebaugruppe SM 131.
Beispiel
Einstellung an der Baugruppe - Vorbelegung aller Eingänge aktiviert:
Vorgehen
1. Markieren Sie in HW Konfig die CPU.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
3. Wählen Sie das Register "Zyklus/Taktmerker".
4. Wählen Sie in der Klappliste "OB85-Aufruf bei Peripheriezugriffsfehlern" den
Eintrag "Nur bei kommenden und gehenden Fehlern".
Einleitung
Sie können für die Signale symbolische Namen vergeben. Durch einfache
Identifizierung der Signale wird die Verschaltung der Treiberbausteine erleichtert.
Voraussetzungen
• Das Projekt ist im SIMATIC Manager in der Komponentensicht geöffnet.
• Der Pfad zum AS ist eingestellt.
• HW Konfig ist geöffnet.
Vorgehen
Führen Sie die folgenden Handlungsschritte für alle Digitaleingabebaugruppen
durch:
1. Markieren Sie in HW Konfig eine Digitaleingabebaugruppe.
2. Markieren Sie in der Konfigurationstabelle der Baugruppe eine Zeile, in der
eine Adresse des Prozessabbilds vergeben ist.
3. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Symbole bearbeiten.
4. Tragen Sie Symbole (symbolische Namen) für die belegten Eingänge der
Baugruppen mit Zeitstempelung ein.
Sie können die Übernahme der Adressen als Symbole mit der Schaltfläche
"Symbol ergänzen" aktivieren. Sie können den Symbolnamen entweder im
Dialogfeld "Symbole bearbeiten" oder in der Symboltabelle ändern (z. B.
Symbol = "Plan_Messung" - erlaubt sind maximal 24 Zeichen).
Vorgehen
1. Markieren Sie im CFC-Plan den Eingang "VALUE" des Bausteins CH_DI.
2. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Verschaltung zu Operand.
Das Dialogfeld "Verschaltung zu Operand einfügen" öffnet sich.
3. Markieren Sie die Zeile mit dem zugehörigen Eingang und doppelklicken Sie in
die Zeile.
Ergebnis
Der Eingang "Value" des Bausteins CH_DI wird verschaltet:
Einleitung
Die Baugruppentreiber von PCS 7 sind spezielle Bausteine für die Diagnose und
das Melden von Fehlern bei der Signalverarbeitung. Sie können diese Bausteine
mit der Funktion "Baugruppentreiber erzeugen" automatisch in Ihre Pläne
einbinden lassen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind.
Voraussetzungen
• Die Hardware ist mit HW Konfig projektiert.
• Die Technologische Funktionen sind im CFC projektiert.
Vorgehen
1. Öffnen Sie das Projekt im SIMATIC Manager und wählen Sie den Menübefehl
Ansicht > Komponentensicht.
2. Markieren Sie in der Baumansicht den Planordner des S7-Programms:
Projekt\SIMATIC-Station\CPU\S7-Programm\Pläne.
3. Wählen Sie den Menübefehl Extras > Pläne > Baugruppentreiber erzeugen.
Das Dialogfeld "Baugruppentreiber erzeugen" wird geöffnet.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK", um die Baugruppenträger zu erzeugen.
Wenn notwendig, bestätigen Sie die Meldung "Treiber aus früherer Version"
mit "Ja".
Weitere Informationen
• Weitere Informationen und ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden
Sie im Projektierungshandbuch Prozessleitsystem PCS 7;
Engineering System.
Möglichkeiten
Sie haben folgende Möglichkeiten, Programme zu übersetzen und zu laden:
• Sie können die Funktionen für eine einzelne SIMATIC-Station ausführen.
• Sie können über eine Funktion mehrere SIMATIC-Stationen übersetzen und
laden.
Weitere Informationen
• Weitere Informationen und ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden
Sie im Projektierungshandbuch Prozessleitsystem PCS 7;
Engineering System.
Hinweis
Über diese Zusatzprojektierung können die Meldetexte angepasst werden (Diese
Zusatzprojektierung ist für die Funktionsweise der Zeitstempelung nicht
erforderlich).
Einleitung
In diesem Abschnitt ist erläutert, wie Sie für Signale mit Zeitstempelung die Texte
der signalspezifischen Anwendermeldungen ändern können.
Voraussetzung
• Das AS ist übersetzt.
Vorgehen
1. Öffnen Sie das Projekt im SIMATIC Manager und wählen Sie den Menübefehl
Ansicht > Komponentensicht.
2. Markieren Sie die SIMATIC-Station, in der sich die Anschaltungsbaugruppe für
die Zeitstempelung befindet (z. B. IM 153-2).
3. Doppelklicken Sie im Detailfenster auf "Hardware".
HW Konfig wird geöffnet.
4. Markieren Sie die Anschaltungsbaugruppe.
5. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften - DP Slave " wird geöffnet.
6. Wählen Sie das Register "Allgemein" und stellen Sie in der Gruppe
"Baugruppe" die Bezeichnung der Anschaltungsbaugruppe fest.
7. Öffnen Sie das Projekt im SIMATIC Manager und wählen Sie den Menübefehl
Ansicht > Komponentensicht.
8. Wählen Sie in der Baumansicht den Planordner des S7-Programms:
Projekt\SIMATIC-Station\CPU\S7-Programm\Pläne.
9. Wählen Sie den Menübefehl Extras > Pläne > Plan-Referenzdaten.
Das Dialogfeld "Plan Ref: Plan-Referenzdaten anzeigen" wird geöffnet.
10. Wählen Sie den Menübefehl Ansicht > Bausteintypen.
Das Dialogfeld "{S7-Programm} (Bausteintypen)" wird geöffnet.
11. Klicken Sie im Tabellenkopf auf "Bausteintyp".
Die Eintragungen werden alphabetisch sortiert.
12. Suchen Sie in der Liste den Baustein mit folgenden Einträgen:
- Tabellenspalte "Bausteintyp" = IM_DRV und
- Tabellenspalte "Baustein" = "Bezeichnung der Anschaltungsbaugruppe"_1
(siehe Schritt 6)
13. Doppelklicken Sie in der gefundenen Tabellenzeile auf den Bausteintyp
IM_DRV.
Der CFC-Plan, in dem sich der gesuchte IM_DRV befindet, wird geöffnet und
der gesuchte IM_DRV ist markiert.
14. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften - Baustein" wird geöffnet.
15. Klicken Sie in der Gruppe "Spezielle Eigenschaften" auf die Schaltfläche
"Meldungen".
Das Dialogfeld "PCS 7-Meldungsprojektierung" wird geöffnet.
16. Ändern Sie bei Bedarf in der Tabelle im Bereich "Ereignis" die Meldetexte für
die Meldebezeichner-Bereiche "EV_ID_01" bis "EV_ID_16" die Texte der
signalspezifischen Anwendermeldungen.
17. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK", um die Einstellungen zu übernehmen.
18. Übersetzen Sie das AS erneut.
Weitere Informationen
• Weitere Informationen zur Meldungsprojektierung finden Sie in der Hilfe zu
STEP 7 unter dem Thema "Bausteinbezogene Meldungen anlegen
(projektweit)".
Möglichkeiten
Sie haben folgende Möglichkeiten, die Operator Station(en) zu übersetzen:
• Sie können eine einzelne Operator Station übersetzen
• Sie können gleichzeitig mehrere Operator Stationen übersetzen.
Weitere Informationen
Weitere Informationen und ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie
im Projektierungshandbuch Prozessleitsystem PCS 7; Operator Station.
Einleitung
In diesem Abschnitt werden die AS-Leittechnikmeldungen erläutert, die bei
Störungen der Zeitstempelung generiert werden.
Weitere Informationen zur Änderung von Meldetexten finden Sie im Abschnitt
"Projektierung der Zeitstempelung > Vergeben der Meldetexte".
Bedeutung
Die AS-Leittechnikmeldung "Anlaufdaten" weist auf einen Anlauf/Wiederanlauf der
Anschaltungsbaugruppen (z. B. IM 153-2) hin.
Meldungen
• "Anlaufdaten" mit dem Signalstatus "KOMMEND"
• "Anlaufdaten" mit dem Signalstatus "GEHEND"
Beschreibung
1. Die Anschaltungsbaugruppe sendet nach einem Anlauf/Wiederanlauf das
Signal für die AS-Leittechnikmeldung "Anlaufdaten" mit Signalstatus
"KOMMEND" zur CPU.
2. Anschließend sendet die Anschaltungsbaugruppe Signalmeldungen, die den
statischen Zustand aller projektierten Prozesssignale abbilden.
Aus dem Prozesssignal leitet die Anschaltungsbaugruppe entsprechend der
Projektierung das zu meldende Signal ab:
3. Das Signal für die Anlaufdaten wird vom OS identifiziert. Die AS-Leittechnik-
meldung "Anlaufdaten" wird mit dem Signalstatus "GEHEND" in der Meldeliste
eingetragen.
Bedeutung
Die AS-Leittechnikmeldung "Uhrzeittelegramm-Ausfall" weist auf einen Ausfall der
Uhrzeitsynchronisation der Anschaltungsbaugruppe (z. B. IM 153-2) hin.
Meldungen
• "Uhrzeittelegramm-Ausfall" mit dem Signalstatus "KOMMEND"
• "Uhrzeittelegramm-Ausfall" mit dem Signalstatus "GEHEND"
Beschreibung
Die Anschaltungsbaugruppe erwartet im eingestellten Intervall (z. B. jede Sekunde)
ein Uhrzeittelegramm vom Uhrzeit-Master.
Wenn dreimal hintereinander das Uhrzeittelegramm des Masters ausfällt, dann
arbeitet die Anschaltungsbaugruppe mit der internen Uhrzeit weiter und sendet die
Meldung "Uhrzeittelegramm-Ausfall" mit dem Signalstatus "KOMMEND" an die
Operator Station.
Nach dem Eintreffen des nächsten gültigen Uhrzeittelegramms wird die interne Uhr
der Anschaltungsbaugruppe synchronisiert und die Meldung "Uhrzeittelegramm-
Ausfall" mit dem Signalstatus "GEHEND" ausgelöst.
Bedeutung
Die AS-Leittechnikmeldung "Uhrzeitdifferenz zwischen Telegramm und interner
Uhr gefährdet Genauigkeit" weist auf einen Uhrzeitsprung/Uhrzeitdifferenz der
Anschaltungsbaugruppe (z. B. IM 153-2) hin.
Meldungen
• "Uhrzeitdifferenz zwischen Telegramm und interner Uhr gefährdet Genauigkeit"
mit dem Signalstatus "KOMMEND"
• "Uhrzeitdifferenz zwischen Telegramm und interner Uhr gefährdet Genauigkeit"
mit dem Signalstatus "GEHEND"
Beschreibung
Beide Meldungen werden nacheinander gesendet, wenn Folgendes zutrifft:
• Beim Eintreffen eines Signals an der Anschaltungsbaugruppe besteht eine
Differenz zwischen der Synchronzeit und der internen Uhrzeit der
Anschaltungsbaugruppe.
• Die Differenz zwischen den Uhrzeiten ist größer als die Hälfte der Genauigkeit
des Zeitstempels.
Beispiel: Bei einer Zeitstempelgenauigkeit von 10 ms ist die Differenz > 5 ms.
Die Uhrzeit der Anschaltungsbaugruppe ist anschließend synchronisiert.
- Die Meldung mit dem Signalstatus "KOMMEND" erhält den Zeitstempel vor
dem Synchronisieren.
- Die Meldung mit dem Signalstatus "GEHEND" erhält den Zeitstempel nach
dem Synchronisieren.
Sie können daraus ableiten, ob die interne Uhr der Anschaltungsbaugruppe
vorgestellt oder zurückgestellt wurde.
Bedeutung
Die AS-Leittechnikmeldung "STOP der Funktionalität Zeitstempelung" weist auf
eine Störung der Zeitstempelung der Anschaltungsbaugruppe (z. B. IM 153-2) hin.
Meldungen
• "STOP der Funktionalität Zeitstempelung" mit dem Signalstatus "KOMMEND"
• "STOP der Funktionalität Zeitstempelung" mit dem Signalstatus "GEHEND"
Beschreibung
Wenn die Verbindung zwischen dem DP-Master und der Anschaltungsbaugruppe
abbricht, dann wird die Zeitstempelung der Signale angehalten. Das ist z. B. der
Fall, wenn der CP ausgefallen oder die Busleitung unterbrochen ist. In die interne
Meldeliste wird eine entsprechende Meldung geschrieben.
• Ab dem Zeitpunkt der Meldung mit dem Signalstatus "KOMMEND" wurde die
Zeitstempelung der Signale angehalten.
• Nach der Meldung mit dem Signalstatus "GEHEND" ist die Zeitstempelung der
Signale wieder aktiv.
• Nach der Meldung "STOP der Funktionalität Zeitstempelung" mit dem
Signalstatus "GEHEND" läuft die Anschaltungsbaugruppe wieder an.
Bedeutung
Die AS-Leittechnikmeldung "Meldungsverlust am IM (Pufferüberlauf)" weist auf den
Verlust von Meldungen durch einen Pufferüberlauf des Meldepuffers der
Anschaltungsbaugruppe (z. B. IM 153-2) hin.
Meldungen
• "Meldungsverlust am IM (Pufferüberlauf)" mit dem Signalstatus "KOMMEND"
• "Meldungsverlust am IM (Pufferüberlauf)" mit dem Signalstatus "GEHEND"
Beschreibung
In folgenden beiden Fällen wird die AS-Leittechnikmeldung ausgegeben:
Bedeutung
Die AS-Leittechnikmeldung "Umschalten bei Redundanz" wird ausgegeben, wenn
zwischen aktiver und passiver Anschaltungsbaugruppe (z. B. IM 153-2)
umgeschaltet wird.
Meldungen
• "Umschalten bei Redundanz" mit dem Signalstatus "KOMMEND"
• "Umschalten bei Redundanz" mit dem Signalstatus "GEHEND"
Beschreibung
Die AS-Leittechnikmeldung "Umschalten bei Redundanz" kennzeichnet diesen
Unterbrechungszeitraum.
Die Zeitstempelung ist für die Dauer der Umschaltung unterbrochen.
• Ab dem Zeitpunkt der Meldung mit dem Signalstatus "KOMMEND" (Beginn der
Umschaltung zwischen aktiver und passiver Anschaltungsbaugruppe) ist die
Zeitstempelung ausgeschaltet.
• Nach der Meldung mit dem Signalstatus "GEHEND" ist die Zeitstempelung
wieder aktiv.
Bedeutung
Die AS-Leittechnikmeldung "Redundanz_Info_Verlust" weist auf eine Störung des
Signalaustausches zwischen der passiven Anschaltungsbaugruppe
(z. B. IM 153-2) und der aktiven Anschaltungsbaugruppe hin.
Meldungen
• "Redundanz_Info_Verlust" mit dem Signalstatus "KOMMEND"
• "Redundanz_Info_Verlust" mit dem Signalstatus "GEHEND"
Beschreibung
Im störungsfreien Betrieb erhält die passive Anschaltungsbaugruppe von der
aktiven Anschaltungsbaugruppe Informationen über den aktuellen Zustand der
Peripherie:
• Ab dem Zeitpunkt der Meldung mit dem Signalstatus "KOMMEND" besteht
eine Störung dieses Signalaustausches.
• Sobald zwischen aktiver und passiver Anschaltungsbaugruppe der Zustand
der Peripherie abgeglichen ist, wird die Meldung mit dem Signalstatus
"GEHEND" ausgegeben.
Übersicht
In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
• Diagnose der Zeitstempelung
• Überprüfung des Meldeweges
• CP-Diagnose
• Kontrolle der Uhrzeit
• Diagnose des IM_DRV
• Diagnose der Redundanz bei H-Systemen
• Diagnose an der Anschaltungsbaugruppe
Flankenwechsel
Die Anschaltungsbaugruppe (z. B. IM 153-2) mit der Funktion "Uhrzeitstempelung"
kann Zeitpunkte von Flankenwechseln speichern und der CPU über Datensätze
zur Verfügung stellen.
Die Anschaltungsbaugruppe gibt den Übertragungswunsch für einen Datensatz
über einen Prozessalarm-OB bekannt.
Weitere Informationen sind in der Startinformation (z. B. OB 40) enthalten.
Hinweis
Wenn kein Zeitintervall beim Uhrzeit-Slave projektiert ist, dann gilt die
Defaultvorgabe "Synchronisationsintervall der Synchronisationstelegramme".
Achtung
Die hier beschriebene Vorgehensweise stört die Funktion des betroffenen Strangs.
Uhrzeit-Synchronisation kontrollieren
Wenn die Uhrzeitsynchronisation funktioniert, dann trennen Sie die Verbindung zur
Uhr.
Die IM meldet über den Baustein IM_DRV nach drei Sekunden den Ausfall der
Synchronisation an das OS.
Weitere Informationen
• Abschnitt "AS-Leittechnikmeldung "Uhrzeittelegramm-Ausfall""
Einleitung
In den folgenden beiden Fällen führen Sie eine CP-Diagnose durch:
• Wenn der CP 443-1 nicht synchronisierbar ist.
• Wenn der CP 443-5 Extended keine oder verfälsche Signale liefert.
5. Öffnen Sie das Projekt im SIMATIC Manager und wählen Sie den Menübefehl
Ansicht > Komponentensicht.
6. Wählen Sie in der Baumansicht den Pfad Projekt\SIMATIC-Station\CPU.
7. Wählen Sie den Menübefehl Zielsystem > Uhrzeit stellen.
8. Deaktivieren Sie das Optionskästchen "von PG/PC umstellen".
9. Tragen Sie in der Gruppe "Baugruppenzeit" im Eingabefeld "Uhrzeit eine
beliebige Uhrzeit ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Übernehmen".
10. Wählen Sie den Menübefehl Zielsystem > Uhrzeit stellen. Kontrollieren Sie
die Uhrzeit.
Ergebnis
• Wenn das Umstellen der Baugruppenzeit nicht möglich ist, dann empfängt die
CPU ist ein Uhrzeitsignal.
Das System ist synchronisiert. Uhrzeitgeber und Ethernet-CP sind
funktionsfähig.
• Wenn das Umstellen der Baugruppenzeit ist möglich, dann empfängt die CPU
kein Uhrzeitsignal.
Das System ist nicht synchronisiert. Dies ist z. B. der Fall, wenn der
Uhrzeit-Master nicht funktionsfähig oder vom Bus getrennt ist.
Treiberbaustein IM_DRV
Bei Nutzung der Zeitstempelung wird der Treiberbaustein IM_DRV
(siehe Bild unten) beim "Baugruppentreiber erzeugen" vom System in einen
CFC-Plan eingebaut:
• Pro Anschaltungsbaugruppe wird in den Systemplänen ein IM_DRV eingebaut
(der Name der Systempläne beginnt mit dem "@"-Zeichen).
• Der IM_DRV bildet in einer SIMATIC-Station die Schnittstelle zwischen einer
Anschaltungsbaugruppe und einer Operator Station.
• Der IM_DRV liest die Meldungen aus dem Meldepuffer (je max. 20 Meldungen)
einer Anschaltungsbaugruppe und überträgt diese an die Operator Station.
Beschreibung
Bei H-Systemen mit zwei Anschaltungsbaugruppen (z. B. IM 153-2) ist bezüglich
der Zeitstempelung in folgenden Fällen Redundanz vorhanden:
• Das Aktualisieren der aktiven und passiven Anschaltungsbaugruppe ist
fehlerfrei abgeschlossen.
• Die Kommunikation zwischen beiden Anschaltungsbaugruppen arbeitet
fehlerfrei.
Weitere Informationen
• Informationen zur Anschaltungsbaugruppe IM 153-2 finden Sie im Handbuch
Dezentrales Peripheriegerät ET 200M.
• Informationen zur Anschaltungsbaugruppe IM 152-1 finden Sie im Handbuch
Dezentrales Peripheriegerät ET 200iSP.
A C
Ablauf 1-4 CP 443-1 6-4
Zeitstempelung 1-4 nicht synchronisierbar 6-4
Anlage mit Zeitstempelung 2-1 CP 443-1 Industial Ethernet 4-4
Beispiel 2-1 parametrieren 4-4
Anlagenplanung 2-5 CP 443-5 Extended 4-5, 6-4
Hinweise 2-5 keine Signale 6-4
Anlaufdaten 5-2 parametrieren 4-5
AS-Leittechnikmeldung 5-2, 5-3 verfälschte Signale 6-4
Anschaltungsbaugruppe IM 153-2 4-10, CP Diagnose 6-4
4-13 CP 443-1 nicht synchronisierbar 6-4
Beispiele für Einstellungen 4-13 CP 443-5 Extendend - keine oder
parametrieren 4-10 verfälschte Signale 6-4
AS 4-26 CPs 4-3
übersetzen und laden 4-26 parametrieren 4-3
AS-Leittechnikmeldungen 5-1, 5-2, 5-4, CPU 6-5, 6-6
5-5, 5-6, 5-7, 5-8, 5-9 Uhrzeit kontrollieren 6-5
Anlaufdaten 5-2 Uhrzeit läuft 6-5, 6-6
Meldungsverlust am Uhrzeit läuft nicht 6-5, 6-6
IM - Pufferüberlauf 5-7 CPU-Eigenschaften 4-21
Redundanz_Info_Verlust 5-9 parametrieren 4-21
STOP der Funktionalität Zeitstempelung
5-6 D
Uhrzeitdifferenz zwischen Telegramm
und interner Uhr gefährdet Genauigkeit Dezentrale Peripherie 3-3
5-5 einsetzbare Baugruppen 3-3
Uhrzeittelegramm-Ausfall 5-4 zur Signalerfassung 3-3
Umschalten bei Redundanz 5-8 Diagnose 6-1, 6-8
am IM 153-2 6-8
H-Systeme 6-8
B
Zeitstempelung 6-1
Baugruppentreiber 4-25 Digitaleingabebaugruppe SM 131 4-18,
erzeugen 4-25 4-20
Baustein IM_DRV 3-4, 6-7 parametrieren 4-18, 4-20
Hinweise 3-4 Digitaleingabebaugruppe SM 321 4-15,
zur Zeitstempelung verwenden 6-7 4-17
Beispiele 2-1, 4-13, 4-17 Einstellungen
Anlage mit Zeitstempelung 2-1 Beispiel 4-17
Einstellungen an der parametrieren 4-15
Digitaleingabebaugruppe SM 321 4-17
Einstellungen für
Anschaltungsbaugruppe IM 153-2
4-13
Redundante Anlage mit Zeitstempelung
2-1
I O
IM 153-2 2-3, 6-8 Operator Station 3-1
Besonderheiten 2-3 Kommunikation mit CPU 3-1
Diagnose 6-8 OS 4-29
Meldungsverlust 2-3 übersetzen 4-29
Signalschwall 2-3
P
K
Parametrieren 4-3, 4-4, 4-5, 4-6, 4-10,
Kommunikation 3-1 4-15, 4-21
mit Operator Station 3-1 Anschaltungsbaugruppe IM 153-2 4-10
Kommunikationsbaugruppen 3-2 CP 443-1 Industial Ethernet 4-4
CP 443-1 3-2 CP 443-5 Extended 4-5
CP 443-5 Extended 3-2 CPs 4-3
für Zeitstempelung 3-2 CPU-Eigeschaften 4-21
Komponenten 3-1 Digitaleingabebaugruppe SM 321 4-15
Kontrollieren 6-3, 6-5, 6-6 PROFIBUS-Anschluss der CPU 4-6, 4-7