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Modulo Analógico 611D (ANA)

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SINUMERIK 840D

SIMODRIVE 611 digital


Funktionsbeschreibung Ausgabe 02.2000

ANA–Modul

Hersteller–/Service–Dokumentation
Dokumentationsübersicht SINUMERIK 840D/810D/FM–NC
Allgemeine Dokumentation Anwender–Dokumentation

SINUMERIK
SIROTEC
SINUMERIK SINUMERIK SIMODRIVE SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK
840D/810D/ 840D/810D/ Zubehör 840D/810D/ 840D/810D 840D/840Di/ 840D/810D/
FM–NC FM–NC/611 FM–NC 810D/ FM–NC
FM–NC

Werbeschrift Katalog Katalog AutoTurn Bedienungsanl. Diagnose– Bedienungsanl.


Bestellu. NC 60.1 *) Zubehör NC–Z – Kurzanleitung – Einheiten– anleitung *) – Kurzanleitung
Technische U. – Programmieren (1) bedienfeld – Bedienungsanl. *)
NC 60.2 – Einrichten (2) – PHG

Anwender–Dokumentation Hersteller–/Service–Dokumentation

SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK


840D/840Di/ 840D/810D 840Di 840D/810D 840D/840Di/ 840D/810D
810D/ 810D
FM–NC

Programmieranl. Bedienungsanl. Systemüberblick Funktionsbeschr. Funktionsbeschr. Funktionsbeschr. Projektierung


– Kurzanleitung – ManualTurn – ManualTurn Synchronaktionen – Rechnerkopplung (HW) *)
– Grundlagen *) – Kurzanl. ManualTurn – ShopMill Holz, Glas, Keramik – Werkzeug– – FM–NC
– Arbeitsvorbereit. *) – ShopMill bedarfsermittlung – 810D
– Zyklen – Kurzanl. ShopMill – 840D
– Meßzyklen

Hersteller–/Service–Dokumentation

SINUMERIK
SINUMERIK SIMODRIVE SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK
840D/840Di/ 611D 840D/840Di/ 840D/810D/ 840D/810D/ 840D/810D 840D/810D/
810D/ 840D/810D 810D FM–NC FM–NC FM–NC
FM–NC FM–NC

Bedien– Funktionsbeschr. Funktionsbeschr. Projektier–Pkt. Installations– Funktionsbeschr. Funktionsbeschr.


komponenten Antriebsfunk- – Grundmaschine *) MMC100/101 Pkt. Werkzeugver- Projekt. Bedien–
(HW) *) tion *) – Erweiterungsfunkt. – Projektiersyntax MMC100/101 waltung oberfläche OP 030
– Sonderfunktionen – Entwicklungsumg. SW–Update und
Konfiguration

Hersteller–/Service–Dokumentation

SINUMERIK
SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK SIMODRIVE
SIMODRIVE SINUMERIK SIMODRIVE SIMODRIVE SIMODRIVE SIMODRIVE SIROTEC
840D 840D/840Di 840D 840D
810D/ 611D 611D
FM–NC
611D

Funktionsbeschr. Funktionsbeschr. Inbetriebnah- Listen *) Funktionsbeschr. Funktionsbeschr. EMV–Richtlinien


SINUMERIK Digitalisieren meanl. *) Linearmotor – Hydraulikmodul
Safety Integra- – FM–NC – Analogmodul
ted – 810D
– 840D/611D
– MMC Hersteller–/Service–Dokumentation
Elektronische Dokumentation

SINUMERIK SINUMERIK SINUMERIK


SIMODRIVE
840D/810D
840D/810D/
FM–NC
611,
Motoren

DOC ON CD *) Funktionsbeschr. Funktionsbeschr.


Das SINUMERIK–System
ISO–Dialekte für CAM–Integration
DNC NT–2000
SINUMERIK
*) Empfohlener Minimalumfang der Dokumentation
Allgemeines 1
Projektierung 2
Inbetriebnahme 3
Hardware 4
SINUMERIK 840D Diagnose 5
SIMODRIVE 611 digital
Peripherie, Zubehör 6
ANA–Modul Service 7

Funktionsbeschreibung

Abkürzungen A

Gültig für
Literatur B
Steuerung Softwarestand EG–Konformitätserklärung C
SINUMERIK 840D 5
SINUMERIK 840DE (Exportversion) 5
Index D

Ausgabe 02.00
SINUMERIK–Dokumentation
3ls

Auflagenschlüssel

Die nachfolgend aufgeführten Ausgaben sind bis zur vorliegenden Ausgabe erschienen.

In der Spalte ”Bemerkung” ist durch Buchstaben gekennzeichnet, welchen Status die bisher
erschienen Ausgaben besitzen.

Kennzeichnung des Status in der Spalte ”Bemerkung”:

A . . . . . Neue Dokumentation.
B . . . . . Unveränderter Nachdruck mit neuer Bestell–Nummer
C . . . . . Überarbeitete Version mit neuem Ausgabestand.
Hat sich der auf der Seite dargestellte technische Sachverhalt gegenüber dem
vorherigen Ausgabestand geändert, wird dies durch den veränderten
Ausgabestand in der Kopfzeile der jeweiligen Seite angezeigt.

Ausgabe Bestell–Nr. Bemerkung


02.00 6SN1197–0AB80–0AP0 A

Dieses Buch ist Bestandteil der Dokumentation auf CD–ROM (DOCONCD)


Ausgabe Bestell–Nr. Bemerkung
04.00 6FC5 298–5CA00–0AG2 C

Marken
SIMATICr, SIMATIC HMIr, SIMATIC NETr, SIROTECr, SINUMERIKr und SIMODRIVEr sind Marken von
Siemens. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Druckschrift können Marken sein, deren Benutzung durch
Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen können.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:


[Link] Es können weitere, in dieser Dokumentation nicht beschriebene
Funktionen in der Steuerung lauffähig sein. Es besteht jedoch kein
Anspruch auf diese Funktionen bei Neulieferung bzw. im Servicefall.
Die Erstellung dieser Unterlage erfolgte mit Interleaf V 7
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der
Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und beschriebenen Hard– und Software geprüft. Dennoch können
Mitteilung ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich Abweichungen nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in dieser
zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Druckschrift werden regelmäßig überprüft, und notwendige
Rechte vorbehalten, insbesondere für den Fall der Patenterteilung Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten. Für
oder GM–Eintragung. Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.
 Siemens AG 2000. All rights reserved. Technische Änderungen vorbehalten.

Bestell–Nr. 6SN1197–0AB80–0AP0 Siemens–Aktiengesellschaft


Printed in the Federal Republic of Germany
02.00 Vorwort

Vorwort
Lesehinweise

Gliederung der Die Dokumentation für SIMODRIVE 611/SINUMERIK 840D ist in folgende Ebe-
Dokumentation nen gegliedert:
S Allgemeine Dokumentation
S Hersteller–/Service–Dokumentation
S Elektronische Dokumentation
Die Funktionsbeschreibung des ANA–Moduls fügt sich in die
SIMODRIVE/SINUMERIK–Dokumentation ein.
Nähere Informationen zu den in der Dokumentationsübersicht aufgeführten
Schriften sowie zu weiteren verfügbaren SIMODRIVE/SINUMERIK–Schriften
erhalten Sie von Ihrer zuständigen Siemens–Niederlassung.
Diese Druckschrift enthält aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht sämtliche
Detailinformationen zu allen Typen des Produkts und kann auch nicht jeden
denkbaren Fall der Aufstellung, des Betriebes oder der Instandhaltung berück-
sichtigen.
Der Inhalt dieser Druckschrift ist nicht Teil einer früheren oder bestehenden Ver-
einbarung, Zusage oder eines Rechtsverhältnisses oder ändert diese ab. Sämt-
liche Verpflichtungen von Siemens ergeben sich aus dem jeweiligen Kaufver-
trag, der auch die vollständige und allein gültige Gewährleistungsregelung
enthält. Diese vertraglichen Gewährleistungsbestimmungen werden durch die
Ausführungen dieser Druckschrift weder erweitert noch beschränkt.

Adressat Die vorliegende Dokumentation wendet sich an Maschinenhersteller und


Servicepersonal, die das ANA–Modul einsetzen.
Sollten Sie weitere Informationen wünschen, oder sollten besondere Probleme
auftreten, die in dieser Druckschrift nicht ausführlich genug behandelt werden,
können Sie die erforderliche Auskunft über die örtliche Siemens–Niederlassung
anfordern.

Hinweise zum Um- Beim Umgang mit dieser Funktionsbeschreibung gibt es folgende Hilfen für den
gang mit dem Leser:
Handbuch
S Gesamtinhaltsverzeichnis
S Kopfzeile (als Orientierungshilfe):
– in der oberen Kopfzeile steht das Kapitel erster Ordnung
– in der unteren Kopfzeile steht das Kapitel zweiter Ordnung

S Anhang mit
– Abkürzungs–, Begriffe– und Literaturverzeichnis
– Stichwortverzeichnis (Index)
Falls Sie Informationen zu einem bestimmten Begriff oder Sachverhalt
benötigen steht im Stichwortverzeichnis die Seitennummer unter der die
Information dazu zu finden ist.

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 v
Vorwort 02.00

Definition: Qualifiziertes Personal im Sinne dieser Druckschrift bzw. der Warnhinweise auf
Was ist qualifizier- dem Produkt sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbetriebsetzung und
tes Personal? Betrieb des Produkts vertraut sind und über die ihrer Tätigkeit entsprechenden
Qualifikation verfügen, wie z. B.:

S Ausbildung oder Unterweisung bzw. Berechtigung, Stromkreise und Geräte


gemäß den Standards der Sicherheitstechnik ein– und auszuschalten, zu
erden und zu kennzeichnen.

S Ausbildung oder Unterweisung gemäß den Standards der Sicherheitstech-


nik in Pflege und Gebrauch angemessener Sicherheitsausrüstung.

S Schulung in Erster Hilfe.

Angabe des Die in der Dokumentation angegebenen SW–Stände beziehen sich auf die
SW–Standes Steuerung SINUMERIK 840D.
Die Funktionsbeschreibung ist nur für den speziellen bzw. bis zum aufgeführten
Softwarestand gültig. Bei neuen Softwareständen ist die dazu gültigen Funkti-
onsbeschreibung anzufordern.

Wichtig
! Diese Dokumentation ist gültig für:

S Steuerung SINUMERIK 840D und Antrieb SIMODRIVE 611 digital,


Softwarestand 5

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vi SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 Vorwort

Symbolerläuterun-
gen

Wichtig
! Dieses Symbol erscheint in dieser Dokumentation immer dann, wenn ein wich-
tiger Sachverhalt zu beachten ist.

Bestelldaten–Ergänzung
Sie finden in dieser Dokumentation das abgebildete Symbol mit dem Hinweis
auf eine Bestelldaten–Ergänzung. Die beschriebene Funktion ist nur lauffähig,
wenn die Steuerung die bezeichnete Option enthält.

Maschinenhersteller
Das abgebildete Symbol erscheint in dieser Dokumentation immer dann, wenn
der Maschinenhersteller das beschriebene Funktionsverhalten beeinflussen
oder verändern kann. Beachten Sie die Angaben des Maschinenherstellers.

Gefahr
! Dieses Symbol erscheint immer dann, wenn Tod, schwere Körperverletzung
oder erheblicher Sachschaden eintreten werden, falls die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

Vorsicht
! Dieses Symbol erscheint immer dann, wenn eine leichte Körperverletzung oder
ein Sachschaden eintreten kann, falls die entsprechenden Vorsichtsmaßnah-
men nicht getroffen werden.

Warnung
! Dieses Symbol erscheint immer dann, wenn Tod, schwere Körperverletzung
oder erheblicher Sachschaden eintreten können, falls die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 vii
Vorwort 02.00

Technische Hinweise

Warnung
! Beim Betrieb elektrischer Geräte stehen zwangsläufig bestimmte Teile dieser
Geräte unter gefährlicher Spannung.
Bei Nichtbeachtung der Warnhinweise können deshalb schwere Körperverlet-
zungen oder Sachschäden auftreten.
Nur entsprechend qualifiziertes Personal darf an diesem Gerät die Inbetrieb-
nahme durchführen.
Dieses Personal muß gründlich mit allen Warnungen und Instandhaltungsmaß-
nahmen gemäß dieser Betriebsanleitung vertraut sein.
Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Gerätes setzt sachgemäßen
Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige
Bedienung und Instandhaltung voraus.
Bei Arbeiten an der Anlage können gefährliche Achsbewegungen entstehen.

Hinweis
Es ist darauf zu achten, daß bei der Montage die Anschlußleitungen

S nicht beschädigt werden,


S nicht unter Zug stehen und
S nicht von rotierenden Teilen erfaßt werden können.

Warnung
! Bei der anlagenseitigen Spannungsprüfung der elektrischen Ausrüstung von
Maschinen müssen alle Anschlüsse des SIMODRIVE-Gerätes abgezogen bzw.
abgeklemmt werden (EN 60204-1 (VDE0113-1), Pkt. 20.4).
Diese Maßnahme ist erforderlich, um die bereits geprüfte Isolierung der
SIMODRIVE-Geräte nicht einer erneuten Belastung auszusetzen.

Warnung
! Die Inbetriebnahme ist solange untersagt, bis festgestellt wurde, daß die
Maschine, in die die hier beschriebenen Komponenten eingebaut werden sol-
len, den Bestimmungen der Richtlinie 89/392/EWG entspricht.

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viii SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 Vorwort

Warnung
! Die Angaben und Anweisungen in allen gelieferten Druckschriften und sonsti-
gen Anleitungen müssen zur Vermeidung von Gefahren und Schäden stets
beachtet werden.

S Für die Ausführung von Sondervarianten der Maschinen und Geräte gelten
zusätzlich die Angaben in den Katalogen und Angeboten.

S Zusätzlich sind die jeweils geltenden nationalen, örtlichen und anlagenspe-


zifischen Bestimmungen und Erfordernisse zu berücksichtigen.

S Alle Arbeiten nur im spannungslosen Zustand der Anlage vornehmen!

EGB–Hinweise Elektrostatisch gefährdete Bauelemente

EGB sind Einzelbauteile, integrierte Schaltungen oder Baugruppen, die bei


Handhabung, Prüfung oder Transport durch elektrostatische Felder oder durch
elektrostatische Entladungen beschädigt werden können. Im Englischen wer-
den diese Bauteile als ESDS (ElectroStatic Discharge Sensetive Devices) be-
zeichnet.
Handhabung von EGB–Baugruppen:
S Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauteilen ist auf gute Erdung
von Mensch, Arbeitsplatz und Verpackung zu achten!
S Grundsätzlich gilt, daß elektronische Baugruppen nur dann berührt werden
sollten, wenn dies wegen daran vorzunehmender Arbeiten unvermeidbar
ist.
S Bauelemente dürfen nur berührt werden, wenn
– Sie über EGB–Armband ständig geerdet sind,
– Sie EGB–Schuhe oder EGB–Schuh–Erdungsstreifen in Verbindung mit
einem EGB–Boden tragen.
S Baugruppen dürfen nur auf leitfähigen Unterlagen abgelegt werden (Tisch
mit EGB–Auflage, leitfähiger EGB–Schaumstoff, EGB–Verpackungsbeutel,
EGB–Transportbehälter).
S Baugruppen nicht in die Nähe von Datensichtgeräten, Monitoren oder Fern-
sehgeräten bringen (Mindestabstand zum Bildschirm > 10 cm).
S Baugruppen dürfen nicht mit aufladbaren und hochisolierenden Stoffen
z. B. Kunststoffolien, isolierenden Tischplatten, Bekleidungsteilen aus
Kunstfaser, in Berührung gebracht werden.
S An den Baugruppen darf nur dann gemessen werden, wenn
– das Meßgerät geerdet ist (z. B. über Schutzleiter) oder
– vor dem Messen bei potentialfreiem Meßgerät der Meßkopf kurzzeitig
entladen wird (z. B. metallblankes Steuerungsgehäuse berühren).
S Das Anfassen der Regelungsbaugruppen, Optionsmodule und Speicher-
module ist nur an der Frontplatte bzw. am Leiterplattenrand erlaubt.

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 ix
Vorwort 02.00

Platz für Notizen

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


x SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 Inhalt

Inhalt

1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-13
1.1 Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-13
1.2 Aufbau einer analog geregelten Antriebsachse . . . . . . . . . . . . . . . . 1-14
1.2.1 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-14
1.2.2 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-14
1.2.3 Notwendige FW–Pakete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-14
1.2.4 Hardwarevoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-14
2 Projektierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-15
2.1 Projektierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-15
2.2 Einbindung in SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital . . . . . . . 2-15
2.2.1 Systemübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-15
2.3 Systemrahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-18
2.4 Verschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-22
2.4.1 Stromversorgung intern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-22
2.4.2 Stromversorgung extern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-22
2.4.3 Erdungskonzept/Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) . . . . . 2-25
2.4.4 Systemeinbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-26
3 Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-29
3.1 Übersicht Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-29
3.2 Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-30
3.3 Sollwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-31
3.4 Istwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-33
3.5 Notwendige Parameterpresettings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-34
3.6 Systemvariablen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-34
3.7 Inbetriebnahmefunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-35
3.7.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-35
3.7.2 Meßfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-36
3.7.3 Funktionsgenerator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-37
3.7.4 Kreisformtest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-37
3.8 Servo–Trace . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-38
3.9 DAU–Parametrierung (in Vorbereitung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-39
4 Hardware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-41
4.1 Schnittstellenübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-41
4.1.1 Meßsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-43
4.1.2 Analoge Sensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-44
4.1.3 Analoge Soll– und Istwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-45
4.1.4 Klemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-46
4.1.5 Meßbuchsen (Diagnose) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-47
4.1.6 Busschnittstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-47

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 xi
Inhalt 02.00

4.2 Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-48


4.2.1 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen im Betrieb 4-48
4.2.2 Transport– und Lagerungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-49
4.2.3 Beanspruchungen durch Schadstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-50
5 Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-51
6 Peripherie/Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-53
6.1 Meßsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-53
6.1.1 Encoder, lineare Maßstäbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-53
6.1.2 Kabelpläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-55
6.2 BERO (X432) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-58
7 Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7-59
7.1 Hotline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7-59
A Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A-60
B Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B-63
C EG–Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C-73
D Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Index-77

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


xii SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Allgemeines 1
1.1 Anwendung

Anwendungs- Die ANA–Regelung basiert auf dem HLA–Regelungseinschub. Durch


bereiche entsprechende Konfiguration des Antriebs–Kommunikationsbusses können mit
dem Regelungseinschub bis zu zwei analoge Achsen bedient werden.
Eingesteckt in das 50 mm breite Universal–Leergehäuse ergibt sich das
Regelungsmodul mit dem externe Antriebe mit analoger Drehzahlsollwert-
schnittstelle 10 V an der Steuerung SINUMERIK 840 D über den digitalen
Antriebsbus betrieben werden können. Im weiteren wird in diesem Zusammen-
hang von ANA–Modul gesprochen.
Der standardmäßig zweiachsige Regelungseinschub kann sowohl für zwei ana-
loge Achsen als auch im Mischbetrieb jeweils eine analoge Achse ANA und
eine hydraulische Achse HLA bei Inbetriebnahme konfiguriert werden.
Die Funktion einer analogen Achse ANA besteht weitestgehend in der Konver-
tierung des digitalen in einen analogen 10 V Drehzahlsollwert und der Aufbe-
reitung des Lageistwertes zur Kommunikation über den Antriebsbus.
Damit können auf die Applikation ausgelegte externe Antriebe als interpolie-
rende Bahnachsen oder Hauptspindel in den digitalen Antriebsverband mit inte-
griert werden.
Reine Funktionen der digitalen Antriebsregelung SIMODRIVE 611 sind für die
externen Antriebseinheiten mit Kopplung über analoge Drehzahlsollwertschnitt-
stelle natürlich nicht möglich. (Es handelt sich dabei um Funktionalitäten, die auf
achsinterne Rückführung und Kommunikation über den Antriebsbus zurückgrei-
fen, z. B. Safety Integrated oder systeminterne Inbetriebnahmehilfen). Für die
externen Antriebsgeräte sind gegebenenfalls auch abgestimmte EMV–Maßnah-
men vorzusehen.
Für die unterschiedlichen Funktionsanforderungen der Maschinen stehen im
System SINUMERIK 840D NCU–Baugruppen mit abgestuftem Funktionsum-
fang zur Verfügung. Damit wird eine optimale Anpassung an die Maschine und
die Bearbeitungsaufgabe erreicht, sowie die Ausrüstung durchgängiger
Maschinenreihen ermöglicht.

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 1-13
1 Allgemeines 02.00
1.2 Aufbau einer analog geregelten Antriebsachse

1.2 Aufbau einer analog geregelten Antriebsachse

1.2.1 Übersicht

PS307 CP342–5
IM 360 IM 361
MOBY24V
ASM470
ANW
Befehl
Error
z. B. SIMATIC S730 SLG1
RxD
RUN
STOP SIMATIC
SIMATIC SIMATIC ET 200M
S7–300 S7–300 IM 153
Error
SLG2
RxD

BTSS P / K–Bus

3 x analoger
Sollwert +/–10 V Reglerfreigaben

analoger analoger analoger


Antriebs- Antriebs- Antriebs-
NE NCU ANA–Modul
verstärker verstärker verstärker
ANA–Modul
Geber Geber Geber

Analoge Analoge Analoge


Spindel Achse Achse
Lageistwerte

Bild 1-1 Beispiel Analoge Vorschubachsen und Spindel mit SINUMERIK 840D und dem ANA–Modul

1.2.2 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital

Die SINUMERIK–Steuerungen und SIMODRIVE–Antriebssysteme sind speziell


für Werkzeugmaschinen, Handhabungsgeräte und Sondermaschinen ausge-
legt.
Über die numerische Steuerung wird das Maschinenprogramm verarbeitet und
in Steuerbefehle umgesetzt, sowie die Befehlsausführung laufend überwacht.
Das ANA–Modul ist die Schnittstelle zwischen der SINUMERIK 840D und ei-
nem analogen Antriebsverstärker.

1.2.3 Notwendige FW–Pakete


S SINUMERIK 840D NCK SW  5.3
incl. SIMODRIVE 611 digital ANA–Modul  HLA 1.01.11
S SINUMERIK 840D MMC SW  5.1
1.2.4 Hardwarevoraussetzungen
S MMC 103
S NCU 561.2, 571.2, 572.2, 573.2
J

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1-14 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Projektierung 2
2.1 Projektierung

Hinweis
Projektierungshinweise sowie ausführliche Bestellhinweise sind in den Katalo-
gen NC 60.1 und NC Z enthalten.

2.2 Einbindung in SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital

2.2.1 Systemübersicht

Komponenten Eine komplette Steuerung 840D mit ANA–Modul besteht aus verschiedenen
Einzelkomponenten. Diese sind nachfolgend aufgeführt.
Tabelle 2-1 Komponenten der 840D mit ANA–Modul (Nummer, Komponente,
Beschreibung)

Nr. Komponente Beschreibung


A NCU–Box S Gehäuse für NC–CPU
B NC–CPU S Zentraleinheit der 840D,
S Ausführung des NC–Programmes,
S enthält Module mit z.B. PLC–,
Kommunikation–Funktion
S bei NCU 573.2 zusätzlich Lüftermodul
B1 Kabelverteiler S steckbar auf NCU
C1) Bedientafel S Anzeige, Tastatur, Stromversorgung und
Bedienung der NC
D1) MMC–Modul S Bedientafelrechner (wird in Bedientafel
eingebaut),
S MMC 103 mit Hard Disk
E Netzeinspeisung (NE) Literatur: /PJ1/ SIMODRIVE 611
F1) Maschinensteuertafel S Maschinenbedienung
G1
1)
ISA–Adapter S Ermöglicht die Verwendung von AT–Baugruppen
in Verbindung mit dem MMC–Modul MMC 103
(wird in Bedientafel eingebaut)
G2
1)
CNC–Volltastatur S Volltastatur anschließbar an MMC–Modul

G3 Memory–Card (PCMCIA) S enhält das Systemprogramm,


S steckbar in die NCU 561.2, 571.2, 572.2, 573.2

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 2-15
2 Projektierung 02.00
2.2 Einbindung in SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital

Tabelle 2-1 Komponenten der 840D mit ANA–Modul (Nummer, Komponente,


Beschreibung)

Nr. Komponente Beschreibung


G4 Diskettengerät (Zubehör) S Einbaugerät zum Anschluß an MMC–Modul
H1 Kabel Literatur: /Z/, Zubehörkatalog NC Z
bis
H9
H10 Kabel siehe Kap. 7, Peripherie, Zubehör
bis
H12
I ANA–Modul S analoger Sollwert 10 V
Träger–Modul 50 mm (Uni- S Aufnahme für ANA–Regelungseinschub
versalleergehäuse) (siehe Bild 2-4)
I1 Phoenix–Steckverbindung S 24 V geschaltet
S Einspeisung 26,5 V extern
S BERO–Eingang
S ”Impulsfreigabe”
J SIMATIC–Komponenten Literatur: /S7H/, Handbuch
K Abschlußstecker Abschlußstecker Antriebsbus (gesteckt auf letztes
Modul des Antriebverbandes)
L1) Bedienhandgerät S BHG über MPI an K–Bus anschließen
S Handrad NOT–AUS–Taster, Schlüsselschalter,
Override, Zustimmtasten, Display, freie Tasten
M
1)
Verteilerbox S Zur Ankopplung des Bedienhandgerätes an den
MPI–Bus
S Anschluß für NOT–AUS–Kreis, Zustimmung,
Handrad, 24 V DC
N Kabelverteiler S 24 V Einspeisung für Anschluß auf MPI–Stecker
O Analoge Achse S Analoge Vorschubachsen und Spindeln
P Einspeisung 26,5 V extern; S Geregelte Stromversorgungsmodule SITOP
Nur notwendig, wenn exter-
ne Komponenten über die Literatur: Katalog SITOP power
Klemmen des ANA–Moduls Bestell–Nr. E80001–V0752–A253
versorgt werden sollen.

1) Diese Komponenten finden Sie beschrieben in:

Literatur: /BH/, Bedienkomponenten–Handbuch

Hinweis
Der Betrieb eines ANA–Moduls allein an einem SIMODRIVE–Überwachungs-
moduls ist nicht zulässig, d. h. es muß immer ein Netzeinspeisemodul vorhan-
den sein.
Für den Einsatz von weiteren additiven SIMODRIVE–Überwachungsmodulen
bei Verwendung mehrerer ANA–Module ist Projektierungsanleitung
SIMODRIVE 611 (/PJ1/) zu beachten.
Bei mehrzeiligem Aufbau müssen alle Einspeiseeinheiten gleichzeitig zuge-
schaltet werden.

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2-16 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 2 Projektierung
2.2 Einbindung in SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital

Floppy
G4

ÄÄ
ÄÄ
MMC–CPU D
J G1

S7–300
L
C
H1
H5

F
MSTT

H4

G2
H6
M
E
H8
B
B1

N
I1 O
H10
G3
K
Gerätebus
A
I Lageerfassung
NE NCU ANA–
Modul
H11
H12 analoge Sensoren
H2 Einschub Batterie und
Lüfter 0...10 V
H3
Digitale E/A
H9 (schnelle NC E/A)
analoger
Messen (2x) Antriebsverstärker

Hinweis:
Teildarstellung einer analogen Achse
Handrad (2x)
BERO–
(1x von M)
Eingänge
SITOP power
Freigabe
(externe SV)

P
Einspeisung 26,5 V extern
(Nur notwendig, wenn externe Kom-
ponenten über die Klemmen des
ANA–Moduls versorgt werden sollen.)

Bild 2-1 Systemkomponenten

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 2-17
2 Projektierung 02.00
2.3 Systemrahmen

2.3 Systemrahmen

Netzanschluß SINUMERIK 840D und ANA–Modul werden über den Gerätebus aus der
SIMODRIVE–Netzeinspeisung bzw. aus dem SIMODRIVE–Überwachungsmo-
dul (nur als Stromversorgungserweiterung zu einem installierten NE–Modul zu-
lässig) versorgt. Die Einspeisung einer Spannung auf eine andere Art und Wei-
se ist nicht vorgesehen und kann zu Schäden am Gerät führen.

Hinweis
Der Betrieb nur eines ANA–Moduls allein am SIMODRIVE–Überwachungsmo-
dul ist nicht zulässig!

Die Leistungsversorgung nachgeschalteter elektrischer Achsen erfolgt über die


Zwischenkreisverschienung (40 mm2) des Trägermoduls.
Angaben zu den elektrischen Anschlußbedingungen des NE–Moduls und des
ÜW–Moduls sowie Schaltungsvorschläge, technische Daten und Einstellmög-
lichkeiten finden Sie in Bild 2-5 und der
Literatur: /PJ2/ Projektierungsanleitung SIMODRIVE

X101
X102
X111
X112
X121
X122
X35 Busabschlußstecker
X34
Antriebsbus

Gerätebus

SIMODRIVE

SIEMENS

NE–Modul NCU ANA


(840D)

Bild 2-2 Aufbau der Komponenten für Analoge Achsen

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2-18 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 2 Projektierung
2.3 Systemrahmen

ANA–Regelungs-
einschub

Achse 1 Achse 2

Meßsystem (Geberanschluß) Meßsystem (Geberanschluß)


X101 X102

Sensorerfassung Sensorerfassung
X111 X112

externer Antriebsverstärker externer Antriebsverstärker


X121 X122
9 8 9 8
nsoll, 10 V nsoll, 10 V
nsoll, Bezugsmasse nsoll, Bezugsmasse

15 1 15 1
X431 X432
M Elektronikmasse1) M Elektronikmasse1)
PV1 + 24 V geschaltet Achse 1 PV2 + 24 V geschaltet Achse 2
MV1 – MV2 –
C1 reserviert, nicht belegen C2 reserviert, nicht belegen
P24 + Einspeisung 26,5 V extern B1 BERO–Eingang Achse 1
M24 – 19 Freigabespannung intern 0 V
663 Leistungsfreigabe KL 663 B2 BERO–Eingang Achse 2
9 Freigabespannung intern +24 V 9 Freigabespannung intern +24 V

DAUs

Antriebsbus Antriebsbus
X141 X341

Gerätebus
X151

1) nur erforderlich, wenn externe 26,5 V nicht sicher elektrisch getrennt ist

Bild 2-3 ANA–Regelungseinschub (2–Achsen)

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 2-19
2 Projektierung 02.00
2.3 Systemrahmen

Einbau ANA–Rege-
lungseinschub

Träger–Modul 50 mm
(Universalleergehäuse)
Schirmauflage (6SN1162–1AA00–0AA0)

ANA–Regelungseinschub
(6SN1115–0BA11–0AA0)

Schlitzschraube
M3 / 0,8 Nm

P600

M4 / 1,8 Nm
M600
Bestell–Nr.

Typenschild/Bestell–Nr.
PE
Schlitzschraube
M3 / 0,8 Nm M5 / 3,0 Nm

Bild 2-4 Einbau ANA–Regelungseinschub in Träger–Modul 50 mm (Universalleergehäuse)

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2-20 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 2 Projektierung
2.3 Systemrahmen

Netzeinspeisung

74
Relaiskontakt Öffner
Meldung 73.1
Betriebsbereit 73.2 X111
Schließer
72
Relaiskontakt Sammel–Meldung 5.3
I2t und Motorübertemperatur 5.2
5.1
Impulsfreigabe 63
Freigabespannung 9 X121
Freigabespannung 9
Antriebsfreigabe 64
Freigabespannung Bezugspotential 19
P24 7
P15 45
N15 44
N24 10 X141
M 15
M 15
RESET (R+Kl15) R

Freigabespannung 1)
9
Einrichtbetrieb 112
Schützansteuerung, Start 48
Meldekontakt 111 X161
213
vom Netzschütz 113 1)
NS1 X171
Freigabe für internes Netzschütz
NS2
AS1 X172
Meldekontakt Anlaufsperre (Öffner)
AS2

LED–
Anzeigen
X351
Zwischenkreis–Stromversorgung M500
zur Netzausfall–Überbrückung P500
Externe Einspeisung für Elektronik–Stromversorgung 2U1
1U1 X181
Externe Einspeisung für Elektronik–Stromversorgung 2V1 Geräte-
1) bus
1V1
Externe Einspeisung für Elektronik–Stromversorgung 2W1
1W1

P600

Zwischenkrei-
sanschluß
LED–Anzeigen
M600
5V–Spannungs–
Stromversorgung rot rot
ebene gestört
Elektronik gestört
Gerät bereit
Gerät nicht betriebs- grün gelb (Zwischenkreis
bereit, Freigabe (Kl. 63, vorgeladen)
64 oder 48) fehlt
rot rot Überspannung
Netzfehler
Zwischenkreis

1) eingelegte Brücken im Lieferzustand Netzanschluß


U1 V1 W1 X131 PE

Bild 2-5 Schnittstellen NE–Modul (UE– und E/R–Modul)

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 2-21
2 Projektierung 02.00
2.4 Verschaltung

2.4 Verschaltung

2.4.1 Stromversorgung intern

Bemerkungen

Hinweis
Die NC–CPU wird über den Gerätebus von der SIMODRIVE–Stromversorgung
versorgt. Die Einspeisung einer Spannung auf eine andere Art und Weise ist
nicht vorgesehen und kann zu Schäden am Gerät führen.

Anschluß– und Das ANA–Modul ist als Einzelmodul in den Verband der SIMODRIVE–Module
Verlustleistungsbe (Stromversorgungs– bzw. Einspeisemodul, evtl. Vorschubmodule und/oder
rechnung der NCU Hauptspindelmodule) und 840D integriert. Die Stromversorgung wird über den
Gerätebus zugeführt.
Für den Gesamtverband muß eine Kalkulation der Gesamtleistung durchgeführt
werden. Diese darf die vom Stromversorgungsmodul gelieferte Leistung nicht
übersteigen.
Um die Kalkulation zu erleichtern hat jedes Modul einen Bewertungsfaktor.
Dieser ist dem Kapitel 9 der folgenden Literatur zu entnehmen:
Literatur: /NC60.1/, Katalog SINUMERIK & SIMODRIVE
Die Summe der Elektronik– bzw. Ansteuerpunkte darf nicht größer sein als im
Datenblatt des Stromversorgungsmoduls angegeben.

2.4.2 Stromversorgung extern

Anforderungen an Eine externe Stromversorgung ist nur bei Mischbetrieb einer analogen Achse
externe 26,5 V– (z. B. Achse 1) und einer hydraulischen Achse (z. B. Achse 2) für die
Versorgung hydraulische Achse, oder wenn externe Komponenten über die Klemmen des
ANA–Moduls mit einer geschalteten oder konstanten 24 V–Spannung versorgt
werden sollen (siehe Bild 2-6), erforderlich.
Prinzipiell können geregelte oder ungeregelte Stromversorgungen und
getaktete oder längsgeregelte Stromversorgungen verwendet werden.
Es ist jedoch zu beachten:
S Werden die Klemmen PV1/MV1 bzw. PV2/MV2 genutzt, muß die Spannung
26,5 V 2% betragen. Die geforderte Spannungstoleranz ist praktisch nur
mit Regelung zu erreichen und bei den vorhandenen Strömen am besten
getaktet. Die Welligkeit bei einer ungeregelten SV kann zum Ansprechen
der unteren Überwachungsschwelle führen.
S Die ANA–Regelungsbaugruppen haben 24000 µF Eingangskapazität pro
Baugruppe, die sich am besten mit einer geregelten (mit Strombegrenzung)
SV aufladen lassen.
S Ist das Schalten der externen 26,5 V–Versorgung gefordert, so muß eine
externe “Vorladeschaltung” (z. B. Relais mit Zeitglied und Widerstand) ver-
wendet werden.

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2-22 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 2 Projektierung
2.4 Verschaltung

Vorsicht
! Nach dem Hochlauf der externen 24 V–Versorgung darf die Klemme X431
nicht mehr gesteckt oder geschaltet werden, da die hohen Aufladeströme die
Baugruppe oder den externen Schalter zerstören können.

Warnung
! S Die Gleichstromversorgung muß Sicher Elektrisch getrennt sein.
Siehe auch
Literatur: /PHD/, Projektierung NCU 561.2–573.2

S Die Gleichstromversorgung muß an einer Stelle mit der Elektronikmasse


der Regelung verbunden sein (z. B. X131 auf E/R–Modul). In der Regel ist
diese Verbindung bereits in der S7–300–Peripherie serienmäßig
vorhanden. Siehe auch
Literatur: /EMV/, SINUMERIK, SIROTEC, SIMODRIVE, EMV–Aufbau-
richtlinie

Empfohlene SV Es wird zur Bereitstellung der 26,5 V extern die von SIEMENS lieferbare Pro-
duktreihe SITOP power empfohlen.
Literatur: Katalog, SITOP power von 2 bis 40 A
Bestell–Nr. E800001–V0752–A253

S SITOP power für Netzanschluß


Aus der Produktreihe SITOP power werden für den Netzanschluß Typen
nach folgender Tabelle empfohlen (DC 24 V/10 A; 20 A; 30 A, 40 A dreipha-
sig):

Tabelle 2-2 SITOP power für Netzanschluß

Eingang Ausgang Bestell–Nr.


Spannung Spannungs- Spannung Strom
Ue Nenn bereich Ua Ia Nenn
3 AC 400 V/ 360...550 V DC 24 V 10 A 6EP1 434 – 1SH01
480 V (24...28,8 V)
Tol. 1% 20 A 6EP1 436 – 1SH01

3 AC 400 V 340...460 V 30 A 6EP1 437 – 1SL01


40 A 6EP1 437 – 1SL01

S SITOP power für Zwischenkreisanschaltung


(in Vorbereitung)

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 2-23
2 Projektierung 02.00
2.4 Verschaltung

Achse Achse
1 2 ANA–Modul
X111 X112
1 1
P24EXT
2 2

5 5
Strombe-
9 9
10 10 M24EXT grenzung
13 13

X121 X122
1 1
2 2
3 3 P24RV1/2
4 4

Betriebsbereit SRDY
9 9 ANA–Freigabe Kl. 663
10 10 M24EXT NE–Freigabe Kl. 63, Kl. 64, Kl. 48
11 11 NC–Freigabe
1)

X431 X432 1)
2 2 PV1/2

26,5 V Überwachung Kl. P24


3 3 MV1/2 Betriebsbereit SRDY
ANA–Freigabe Kl. 663
NE–Freigabe Kl. 63, Kl. 64, Kl. 48
26,5 V
5 P24 NC–Freigabe
M
6 M24

NE–Modul X131 1) 10000 µF +20%


Netz L+ M
L1 SITOP (optional)
L2 AC/DC Adjust R135
L3
24...28,8 V
PE

Bild 2-6 Anschluß einer externen Stromversorgung (optional), interne Verarbeitung im ANA–Modul

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2-24 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 2 Projektierung
2.4 Verschaltung

2.4.3 Erdungskonzept/Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)


Das System 840D mit ANA–Modul besteht aus mehreren Einzelkomponenten.
Die einzelnen Komponenten sind:
S Netzeinspeisemodul E/R
S NCU–Box
S ANA–Modul
S Maschinensteuertafel MSTT
S Qwerty–Tastatur
S Bedientafelkomponenten (verschiedene Monitore mit unterschiedlichen
MMC–CPUs)
S Terminalblock (NCU und L2–DP)
S Verteilerbox und Bedienhandgerät
Die einzelnen Module werden über Schrauben an einer metallischen Schrank-
wand befestigt. Dabei ist darauf zu achten, daß im Bereich der Schrauben eine
niederimpedante Kontaktierung der NCU–Box mit der Schrankwand hergestellt
werden kann. Isolierende Lacke sind möglichst zu vermeiden.
Die Elektronikmassen der Module sind über den Geräte– und Antriebsbus mit-
einander verbunden und gleichzeitig an die Klemme X131 des E/R–Moduls
geführt.
Die interne Elektronikmasse des ANA–Moduls ist mit der metallischen Frontplat-
te (der Baugruppe) direkt verbunden.

ÏÏÏ Verteiler–

ÏÏÏ
Ansteuer– ANA–Modul
box
elektronik
NCU
Maschinen– PA/SL
Bedientafel MMC
steuertafel

PA/SL PA/SL MB
– Masse (Chassis) –
MB

Terminalblock
S7–300–Peripherie

PA/SL analoge Achse PA/SL


PA PA
Maschinenbett

Erdungsschiene MB: geschirmtes Signalkabel mit Massebezug


PA: Potentialausgleichsleiter Querschnitte (mm2)
SL: Schutzleiter 10
Netzanschluß S SL Mindestens
zentraler Erdungsanschluß S  16 S
16  S  35 16
S  35 S/ 2

Bild 2-7 Erdungskonzept


Hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit sind folgende Angaben zu
beachten:
Literatur: /EMV/, EMV–Aufbaurichtlinien
Normen gemäß Konfirmationserklärung (Anlage B)

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 2-25
2 Projektierung 02.00
2.4 Verschaltung

2.4.4 Systemeinbindung

Übersicht Syste- Das folgende Bild zeigt die prinzipielle Einbettung des ANA–Moduls zwischen
meinbindung der Steuerung und dem externen analogen Antrieb1). Die Funktionen des ANA–
Moduls bestehen im wesentlichen aus der Verarbeitung des Meßsystemsignals
und der Umsetzung des digitalen Drehzahlsollwertes auf ein analoges 10
V–Signal.

Steuerung 840D ANA–Modul externer Antrieb

24 V
Lageistwertgeber
Freigabe S linear oder
S rotatorisch
Lage-
Lagesoll- regler
wert xsoll analoger
D Motor
A Antriebsver-
stärker
Drehzahlsollwert nsoll, analog
nsoll, digital
T
Lageist-
wert xist nist

Lagegeber-
auswertung

Bild 2-8 Übersichtsblockschaltbild NC – ANA–Modul – externer Antrieb

Funktion Hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten der analogen Achsen gegenüber der digi-
talen Achsen bestehen keine Einschränkungen. Es besteht auch keine Abhän-
gigkeit zu den Kanälen, d. h. die analogen Achsen können in unterschiedlichen
Kanälen liegen, auch der Achstausch zwischen den Kanälen ist möglich. Für
die analogen Achsen stehen alle Funktionen der normalen NC–Achsen / Spin-
deln zur Verfügung wie:

S Programmierung aus Teileprogrammen


S Verfahren von PLC
S Verfahren von Hand usw.

Drehzahl–Sollwert An den Klemmen des ANA–Moduls können die Drehzahlsollwerte für zwei ana-
loge Antriebsverstärker abgegriffen werden (X121, X122).

Istwert Auf dem ANA–Modul steht je Achse ein Meßsystemeingang zur Verfügung
(X101, X102). Bei nicht lagegeregelten Achsen/Spindeln kann auf ein Lage-
meßsystem verzichtet werden.

1) Externer Antrieb ist bezüglich Projektierung, Inbetriebnahme und EMV separat zu behandeln.

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2-26 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 2 Projektierung
2.4 Verschaltung

Reglerfreigabe Bei Erteilung der Reglerfreigabe für den analogen Antrieb wird der Drehzahlre-
gelkreis der Achse/Spindel geschlossen. Bei einer lagegeregelten Achse/Spin-
del muß gleichzeitig auch der Lageregelkreis geschlossen werden.
Das Setzen und Wegnehmen der Reglerfreigabe für den analogen Antrieb kann
von folgenden Stellen erfolgen:
1. Über das PLC–Anwenderprogramm mit einem Nahtstellensignal der
SIMATIC–Peripherie.
2. Über die Klemmen des ANA–Moduls.

ANA–Modul
P24 X121 X122
Reglerfreigabe für 1 1
analogen Antrieb M
11 11

Achse 1

Achse 2
Logik1)

P24 von Kl. 9 oder X431


ext. Einspeisung 5 P24
M24 von Kl. 19 oder
6 M24
Masse der ext. Einspeisung

1) Logik
falls Impulsfreigabe und Reglerfreigabe vorhanden → X121/X122 Pin 1 → 24 V
falls Impulsfreigabe oder Reglerfreigabe fehlt → X121/X122 Pin 1 → 0 V

Reglerfreigabe Kl 64
Reglerfreigabe NC
Impulsfreigabe &
Fehler Reglersperre

24 V ein
&
Leistungsfreigabe Kl 63
Leistungsfreigabe Kl 663
Leistungsfreigabe NC
&
P24 von Kl. 9 oder ext.
Einspeisung vorhanden

Fehler Leistungssperre

Bild 2-9 Reglerfreigabe über Klemmen des ANA–Moduls

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 2-27
2 Projektierung 02.00
2.4 Verschaltung

Sensorversor- Die an den Klemmen P24/M24 (X431.5/.6) eingespeiste Spannung steht an den
gung, Freigabelo- Klemmen des ANA–Moduls mit unterschiedlicher Funktionalität zur Verfügung
gik (siehe Bild 2-6):
1. Klemme P24EXT (X111.1 bis X111.2 und X112.1 bis X112.2)
Klemme M24EXT (X111.5/.9/.10/.13 und X112.5/.9/.10/.13)
Die eingespeiste Spannung wird über eine elektronische Strombegrenzung
geführt, die Gesamtbelastung darf maximal 200 mA betragen.
2. Klemme P24V1 und P24V2 (X121.1 bis X121.4 und X122.1 bis X122.4)
Klemme M24EXT (X121.9 bis X121.11 und X122.9 bis X121.11)
Die eingespeiste Spannung wird zu diesen Klemmen durchgeschaltet wenn:
– die ANA–Regelungsbaugruppe betriebsbereit ist,
– die Freigabe (Kl. 663) am ANA–Modul ansteht,
– die Freigaben (KL. 63, Kl. 64, Kl. 48) am NE–Modul ansteht,
– NC–Freigabe ansteht.
Die Klemmen P24V1/V2 sind über Schmelzsicherungen abgesichert.
3. Klemme PV1 und PV2 (X431.2 und X432.2)
Klemme MV1 und MV2 (X431.3 und X432.4)
Die eingespeiste Spannung wird zu diesen Klemmen durchgeschaltet wenn:
– die Spannung 26,5 V 2% (Ripple 240 mVss) beträgt,
– die ANA–Regelungsbaugruppe betriebsbereit ist,
– die Freigabe (Kl. 663) am ANA–Modul ansteht,
– die Freigaben (KL. 63, Kl. 64, Kl. 48) am NE–Modul anstehen,
– NC–Freigabe ansteht.

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2-28 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Inbetriebnahme 3
3.1 Übersicht Inbetriebnahme
Für die Inbetriebnahme stehen entsprechende Menübilder der Steuerung
SINUMERIK 840D zur Verfügung.
Der Aufruf der Menübilder ist beschrieben in:
Literatur: /IAD/, Inbetriebnahmeanleitung

Maschinenkonfigu - Die Analoge Achse (ANA) wird neben den elektrischen Antrieben (SRM, ARM
ration und SLM) wie folgt im Bild ”Maschinenkonfiguration” (Grundbild der Inbetrieb-
nahme) angeboten:

Bild 3-1 Maschinenkonfiguration (Grundbild der Inbetriebnahme)

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 3-29
3 Inbetriebnahme 02.00
3.2 Konfiguration

3.2 Konfiguration
Bevor die Antriebe in Betrieb genommen werden können, muß der Antriebsbus
konfiguriert werden. Dies geschieht durch den Softkey ”Antriebskonfiguration”.

Bild 3-2 Menübild ”Antriebskonfiguration”

Der ausgewählte Antriebstyp (hier Analogantrieb) wird im NC–Maschinendatum


MD 13040: DRIVE_TYPE abgelegt.

Tabelle 3-1 Abkürzungen der Antriebstypen

Antrieb Motoren Inhalt


MD 13040 DRIVE_TYPE
SRM (VSA) Synchron–Rotationsmotor (1FT6...) 1
ARM (HSA) Asynchron–Rotationsmotor (1PH...) 2
SLM Synchron–Linearmotor (1FN...) 3
HLA Hydraulik–Linearantrieb 5
ANA Analogantrieb 4
PER Peripherie 0

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3-30 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 3 Inbetriebnahme
3.3 Sollwert

3.3 Sollwert

Sollwert konfigu- Bei Verwendung des ANA–Moduls werden analoge Achsen wie digitale Achsen
rieren behandelt.

30100 CTRLOUT_SEGMENT_NR [n]: 0...0 Querverweis: –


Sollwertzuordnung: Antriebstyp Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1 0 1 BYTE Power On
30110 CTRLOUT_MODULE_NR [n]: 0...0 Querverweis: –
Sollwertzuordnung: Antriebsnummer/Baugruppennr. Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1 1 31 BYTE Power On
30120 CTRLOUT_NR [n]: 0...0 Querverweis: –
Sollwertzuordnung: Sollwertausgang auf Antriebsmodul/ Relevant: Schutzstufe:
Baugruppe 2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1 1 3 BYTE Power On
30130 CTRLOUT_TYPE [n]: 0...0 Querverweis: –
Ausgabeart des Sollwerts Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1 0 3 BYTE Power On

MD 30100 :CTRLOUT_SEGMENT_NR = 1 Bussegment 840D


MD 30110: CTRLOUT_MODULE _NR= Hier muß die Modulnummer
eines noch nicht belegten
Moduls stehen.
MD 30120: CTRLOUT_NR = 1 immer 1 bei 840D
MD 30130: CTRLOUT_TYPE = 1 Sollwertübergabe an 611D

Sollwert normieren

32250 RATED_OUTVAL [n]: 0...0 Querverweis: –


Nennausgangsspannung Relevant: Schutzstufe:
0/0
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
% 80.0 0.0 plus DOUBLE NEW CONF
32260 RATED_VELO [n]: 0...0 Querverweis: –
Motornenndrehzahl Relevant: Schutzstufe:
1/1
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
U/min 3000 0.0 plus DOUBLE NEW CONF

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 3-31
3 Inbetriebnahme 02.00
3.3 Sollwert

Mit den axialen Maschinendaten MD 32250: RATED_OUTVAL und MD 32260:


RATED_VELO wird die Ausgangsspannung normiert und begrenzt.
In MD 32260 wird die maximale Motordrehzahl in U/min eingetragen. Der Pro-
zentwert in MD 32250 gibt die Spannung bei maximaler Motordrehzahl bezogen
auf +/– 10V an. Die Eingabe 80% bedeutet bei maximaler Motordrehzahl
+/– 8V am ANA–Modul. Der Prozentwert muß an den verwendeten analogen
Antriebsverstärker angepasst werden.
Beispiel:
maximale Motordrehzahl 6000 U/min MD 32260: RATED_VELO = 6000
8V bei Motordrehzahl 6000 U/min MD 32250: RATED_OUTVAL = 80

Bei Motordrehzahl 3000 U/min stehen 4V am ANA Modul an.

Driftabgleich

36700 DRIFT_ENABLE Querverweis: –


Automatischer Driftabgleich Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 0 *** *** BOOLEAN NEW CONF
36710 DRIFT_LIMIT [n]: 0...0 Querverweis: –
Driftgrenzwert für automatischen Driftabgleich Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
% 1 0.0 plus DOUBLE NEW CONF
36720 DRIFT_VALUE [n]: 0...0 Querverweis: –
Driftgrundwert Relevant: Schutzstufe:
1/1
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
% 0.0 –5.0 5.0 DOUBLE NEW CONF

In jedem analogen Antrieb gibt es eine Drift, die vom Lageregler kompensiert
werden muß. Die Funktion “ analoge Achse ” bietet für die Drift zwei unter-
schiedliche Kompensationen. Die eine Kompensation besteht aus einem kon-
stanten Driftwert der in das MD 36720: DRIFT_VALUE eingegeben wird. Dieser
Wert wird in jedem Lagereglertakt zum Sollwert des Lagereglers addiert und
ausgegeben.
Die zweite Kompensation ist eine automatische Driftkompensation. Diese wird
mit dem Maschinendatum MD 36700: DRIFT_ENABLE = 1 aktiviert. Im
MD 36710: DRIFT_LIMIT wird ein maximaler Driftwert für die automatische
Kompensation vorgegeben. Sobald die analoge Achse in Regelung ist, keine
Sollwerte vom Ipo anstehen und die Achse steht, wird die Drift automatisch
kompensiert. Wird die Achse wieder verfahren, so wird der letzte Kompensati-
onswert eingefroren und in jedem Lagereglertakt zum Sollwert addiert. Wird der
Kompensationswert größer als der Wert im MD 36710: DRIFT_LIMIT so wird
der Alarm 75110 “ Achse X1 hat Drift Limit erreicht ” gesetzt und der Driftwert
wird begrenzt.

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3-32 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 3 Inbetriebnahme
3.4 Istwert

3.4 Istwert

Istwert Hardware Der Lageistwert der analogen Achse wird mit einem Rohsignalgeber erfaßt. Als
Meßwerteingang wird Stecker X101/X102 verwendet.
Geberspezifikation Das ANA–Modul ist auf die Auswertung von
S Inkrementellem Meßsystem mit sinusförmigen Signalen (A, B) und einem
Referenzsignal (R)
oder
S Absolutmeßsystem mit sinusförmigen Signalen (A, B) und EnDat Schnitt-
stelle zur Absolutlageerfassung
ausgelegt (siehe Kapitel 6.1).

Istwert konfigurie-
ren
30200 NUM_ENCS Querverweis: –
Anzahl der Geber Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1 0 2 BYTE POWER ON
30210 ENC_SEGMENT_NR [n]: 0...max. Geber–1 Querverweis: –
Istwertzuordnung: Antriebstyp Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1, 1 0 1 BYTE POWER ON
30220 ENC_MODULE_NR [n]: 0...max. Geber–1 Querverweis: –
Istwertzuordnung: Antriebsnummer/Meßkreisnummer Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1, 1 1 31 BYTE POWER ON
30230 ENC_INPUT_NR [n]: 0...max. Geber–1 Querverweis: –
Istwertzuordnung: Eingang auf Antriebsmodul/Meßkreiskarte Relevant: Schutzstufe:
2/7
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 1, 2 1 3 BYTE POWER ON
30240 ENC_TYPE [n]: 0...max. Geber–1 Querverweis: –
Art der Istwerterfassung Relevant: Schutzstufe:
0: Simulation 2/7
1: Rohsignalgeber, hochauflösend
2: Rechteckgeber, Standardgeber (Impulsvervielfachung)
(nicht bei ANA–Modul)
3: Geber für Schrittmotor (nicht bei ANA–Modul)
4: Absolutgeber mit EnDat–Schnittstelle
Einheit: Standard: Minimal: Maximal: Datentyp: Wirksamkeit:
– 0, 0 0 4 BYTE POWER ON

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 3-33
3 Inbetriebnahme 02.00
3.4 Istwert

Beispiel
MD 30200: NUM_ENCS = 1 analoge Achse hat ein Meßsystem
MD 30210: ENC_SEGMENT_NR = 1 Bussegment 840D
MD 30220: ENC_MODULE_NR = Modulnummer des aktiven digitalen
Antriebs
MD 30230: ENC_INPUT_NR[0] = 1 Meßsystem 1
MD 30240: ENC_TYPE[0] = 1 Gebertyp: Rohsignalgeber

Mit dem PLC–Signal an Achse DB31– 48, DBX1.5 wird das erste Meßsystem
aktiviert.

3.5 Notwendige Parameterpresettings


Die “Dynamische Steifigkeits–Regelung” (DSC) darf nicht aktiviert werden
(MD 32640: STIFFNESS_CONTROL_ENABLE=0).

3.6 Systemvariablen
Über Systemvariablen kann die NC–Steuerung die an den Steckern X121/X122
bzw. X111/X112 anstehenden Meßsignale einlesen.

Tabelle 3-2 Zuordnung Systemvariablen

Name Stecker Pin


$VA_VALVELIFT[X] X121/X122 14 und 15
$VA_PRESSURE_A[X] X111/X112 11 und 12
$VA_PRESSURE_B[X] X111/X112 14 und 15

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3-34 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 3 Inbetriebnahme
3.7 Inbetriebnahmefunktionen

3.7 Inbetriebnahmefunktionen

3.7.1 Allgemeines

S Meßfunktionen
– Vermessung Drehzahlregelkreis
– Vermessung Lageregelkreis

S Funktionsgenerator
S Kreisformtest
S Servo–Trace
S DAU Konfiguration

Bild 3-3 Menübild ”Inbetriebnahmefunktionen”

gesperrte Softkeys Der Softkey ”Stromregelkreis” im Menü ”Inbetriebnahmefunktionen” wird für


Achsen mit ANA gesperrt, da dieses eine spezielle Funktion für VSA/HSA ist.
Weiterhin wird für Achsen mit ANA der Softkey ”Aut. Reglereinstellung” im Menü
”Inbetriebnahmefunktionen” gesperrt, da die implementierten Algorithmen auf
die automatische Reglereinstellung für elektrische digitale Antriebe ausgelegt
sind.

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 3-35
3 Inbetriebnahme 02.00
3.7 Inbetriebnahmefunktionen

3.7.2 Meßfunktion

Die Meßfunktionen ermöglichen eine Beurteilung der wichtigsten Größen von


Drehzahl– und Lageregelkreis im Zeit– und Frequenzbereich ohne externe
Meßmittel am Bildschirm.
Die Meßfunktionen werden im Lagereglertakt ausgeführt.
Folgende Meßfunktionen können bei ANA durchgeführt werden:

S Drehzahlregelkreismessung
– Führungsfrequenzgang
– Sollwertsprung

S Lageregelkreismessung
– Führungsfrequenzgang
– Sollwertsprung
– Sollwertrampe

Vermessung
Drehzahlregelkreis
Tabelle 3-3 Meßtypen und Meßgrößen Vermessung Drehzahlregelkreis

Messung Anregung Meßgrößen


Führungsfre- Drehzahlsollwert, Drehzahlistwert/
quenzgang Drehzahlregelkreis geschlossen Drehzahlsollwert
Sollwertsprung Drehzahlsollwert, Meßgröße 1:
Drehzahlregelkreis geschlossen Drehzahlsollwert
Meßgröße 2:
Drehzahlistwert

Vermessung
Lageregelkreis
Tabelle 3-4 Meßtypen und Meßgrößen Vermessung Lageregelkreis

Messung Anregung Meßgrößen


Führungsfre- Lagesollwert, Lageistwert/Lagesollwert
quenzgang Lageregelkreis geschlossen,
Sollwertsprung Lagesollwert, Meßgröße 1:
Lageregelkreis geschlossen, Lagesollwert
Meßgröße 2:
S Lageistwert
Sollwertrampe S Regeldifferenz
S Schleppabstand
S Drehzahlistwert

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3-36 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 3 Inbetriebnahme
3.7 Inbetriebnahmefunktionen

3.7.3 Funktionsgenerator
Der Funktionsgenerator regt den Antrieb mit einem periodischen Signal an, des-
sen Art parametriert werden kann. Über DAU–Ausgabebuchsen können ex-
terne Meßgeräte, z. B. Oszillographen, die Reaktionen des Systems erfassen.
Folgende Signale (Betriebsarten) und Signaltypen sind bei ANA möglich:
S Signale (Betriebsarten)
– Drehzahlsollwert
– Lagesollwert
S Signaltyp
– Rechteck
– Rauschsignal (nur sinnvoll bei DAU–Ausgabe der Signale und externe
Auswertegeräte für Frequenzganganalysen)

Bild 3-4 Menübild ”Funktionsgenerator–Auswahl Signal”

Erläuterungen zur Anwendung des Funktionsgenerators siehe


Literatur: /FBA/, DD2 ”Drehzahlregelkreis”

3.7.4 Kreisformtest

Der Kreisformtest dient u. a. als Kontrollmittel für die erzielte Konturgenauigkeit.


Dabei werden bei einer Kreisbewegung die Istpositionen gemessen und gra-
phisch die Abweichungen vom programmierten Radius (insbesondere an den
Quadrantenübergängen) dargestellt. Detailinformationen siehe:
Literatur: /FB/ Teil 2, K3, Kap. 2.7 ”Kreisformtest”

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 3-37
3 Inbetriebnahme 02.00
3.8 Servo–Trace

3.8 Servo–Trace
Die Servo–Trace Funktion dient zur grafischen Darstellung von Signalen und
Betriebszuständen.
Zur Unterstützung von Achsen mit ANA–Modul wird eine Signalliste (Servosi-
gnale) zur Verfügung gestellt.
Es werden folgende Signale von Servo–Trace unterstützt:

S Schleppabstand
S Regeldifferenz
S Konturabweichung
S Lageistwert Meßsystem 1
S Lagesollwert
S Drehzahlistwert aktiver Geber
S Drehzahlsollwert Antrieb
S Reglermodus
S Aktives Meßsystem
S Lagesollwert Reglereingang
S Drehzahlsollwert Reglereingang
S Beschleunigung Sollwert Reglereingang
S Drehzahlistwert Meßsystem 1
S Signal Interpolation beendet
S Signale Genauhalt fein
S Signale Genauhalt grob

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3-38 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 3 Inbetriebnahme
3.9 DAU–Parametrierung (in Vorbereitung)

3.9 DAU–Parametrierung (in Vorbereitung)


DAU–Meßbuchsen siehe Kap.4.1.5.

Bild 3-5 Menübild ”DAU–Parametrierung”

Funktionalität Am ANA–Modul stehen drei 8–Bit Digital–/Analogwandler (DAU) Kanäle zur


Verfügung. Über diese kann ein analoges Abbild verschiedener Servosignale
auf eine Meßbuchse geschaltet werden.
Mit den 8–Bit (=1 Byte) des DAU kann nur ein Ausschnitt des ausgewählten
Signals dargestellt werden, siehe Bild 3-6. Aus diesem Grund muß über den
Shiftfaktor festgelegt werden, wie fein die Quantisierung des ausgewählten Si-
gnals sein soll. Der Normierungsfaktor wird bei der Parametrierung ermittelt und
dem Anwender angezeigt.

Bit 23 16 15 8 7 0 (LSB)

DAU mit SF0

DAU mit SF1

DAU mit SF8

DAU mit SF16

LSB = Last Significant Bit SF = Shift–Faktor

Bild 3-6 Darstellung des Shift–Faktors

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 3-39
3 Inbetriebnahme 02.00
3.9 DAU–Parametrierung (in Vorbereitung)

Aktivierung der Das Bild zur Aktivierung und Parametrierung der DAU–Ausgänge erreicht man
Analogausgabe aus dem Maschinengrundbild über die Softkeys Inbetriebnahme /
Antrieb/Servo / Konfigur. DAU.
Die Aktivierung der Konfiguration erfolgt mit Start. Aktive DAUs sind in der lin-
ken Bildhälfte gekennzeichnet (aktiv/inaktiv). Mit Stop (aktiv/inaktiv) wird die
Ausgabe beendet.
Die angewählten Signale sind auch nach POWER ON aktiv.

Ausgangsspan- Der DAU arbeitet mit einer Spannung von 0 V bis +5 V. Die Ausgangsspannung
nungsbereich von 2,5 V entspricht dabei dem Nullwert des dargestellten Signals. Bei der Digi-
tal–/Analog–Wandlung wird das 2er–Komplement verwendet, siehe Bild 3-6.

7FHex ( 0111 1111d)


+5V

UDAU
00Hex
2,5V
00Hex FFHex

0V
80Hex (1000 0000d)

Bild 3-7 analoger Ausgangsspannungsbereich

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3-40 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Hardware 4
4.1 Schnittstellenübersicht

Achse 1 Achse 2

Meßsystem
(Geberanschluß)

Sensorerfassung

externer Antriebs-
verstärker

DAUs

Antriebsbus

Gerätebus

Bild 4-1 ANA–Regelungseinschub (2–Achsen)

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 4-41
4 Antriebsfunktionen Hardware 02.00
4.1 Schnittstellenübersicht

Achse 1 Achse 2
F1900 F1901

Bild 4-2 Aufbaudarstellung ANA–Regelungseinschub

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4-42 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 4 Antriebsfunktionen Hardware
4.1 Schnittstellenübersicht

4.1.1 Meßsystem

Meßsysteme Es kann auf dem Modul pro Achse ein Meßsystem ausgewertet werden.

S X101: Achse 1

S X102: Achse 2
Das Meßsystem muß immer auf den Stecker der zugehörigen Achse gesteckt
werden.
Weitere Angaben siehe Kap. 6.1.

Tabelle 4-1 Stecker X101, X102; jeweils 15–poliger D–Sub–Stecker Stift (Doppel-
stock)

Pin X101 X102 Funktion


1 PENC0 PENC2 Geberstromversorgung
2 M M Masse Geberstromversorgung
3 AP0 AP2 Inkrementalsignal A
4 AN0 AN2 inverses Inkrementalsignal A
5 BMIDAT0 BMIDAT2 Datensignal EnDat– Schnittstelle
6 BP0 BP2 Inkrementalsignal B
7 BN0 BN2 inverses Inkrementalsignal B
8 XBMIDAT0 XBMIDAT2 inverses Datensignal EnDat– Schnittstelle
9 PSENSE0 PSENSE2 Remote Sense Geberstromversorgung (P)
10 RP0 RP2 Inkrementalsignal R
11 MSENSE0 MSENSE2 Remote Sense Geberstromversorgung (M)
12 RN0 RN2 inverses Inkrementalsignal R
13 M M Masse (für innere Schirme)
14 BMICLK0 BMICLK2 Taktsignal EnDat– Schnittstelle
15 XBMICLK0 XBMICLK2 inverses Taktsignal EnDat– Schnittstelle

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 4-43
4 Antriebsfunktionen Hardware 02.00
4.1 Schnittstellenübersicht

4.1.2 Analoge Sensoren

Anschluß für 2 Sensoren pro Achse

S X111: Achse 1 (Sensor 1A, 1B)

S X112: Achse 2 (Sensor 2A, 2B)

Tabelle 4-2 Stecker X111, X112; jeweils 15–poliger D–Sub–Stecker Buchse

Pin X111 X112 Art1) Funktion


1 P24EXT P24EXT A P24EXT, von X431.5
2 P24EXT P24EXT A P24EXT, von X431.5
3 – – – nicht belegt
4 – – – nicht belegt
5 M24EXT M24EXT A M24EXT, von X431.6
6 – – – nicht belegt
7 – – – nicht belegt
8 – – – nicht belegt
9 M24EXT M24EXT A M24EXT, von X431.6
10 M24EXT M24EXT A M24EXT, von X431.6
11 IST1BN IST2BN E analoges Istwertsignal, Bezugsmasse
12 IST1BP IST2BP E analoges Istwertsignal, max. Bereich 0...10 V
13 M24EXT M24EXT A M24EXT, von X431.6
14 IST1AN IST2AN E analoges Istwertsignal, Bezugsmasse
15 IST1AP IST2AP E analoges Istwertsignal, max. Bereich 0...10 V

1) E: Eingang, A: Ausgang

Die Eingänge sind differenziell mit 40 kΩ Eingangswiderstand.


Der Eingangsspannungsbereich beträgt 0...+10 V.
Der Versorgungsausgang P24EXT ist mit elektronischem Kurzschlußschutz
versehen. Der Versorgungsausgang ist für einen Gesamtstrom (4 Sensoren)
von 200 mA ausgelegt.

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4-44 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 4 Antriebsfunktionen Hardware
4.1 Schnittstellenübersicht

4.1.3 Analoge Soll– und Istwerte


S X121: Achse 1

S X122: Achse 2

Tabelle 4-3 Stecker X121, X122; jeweils15–poliger D–Sub–Stecker Buchse

Pin X121 X122 Art1) Funktion


1 P24RV1 P24RV2 A P24EXT geschaltet, von X431.5
2 P24RV1 P24RV2 A P24EXT geschaltet, von X431.5
3 P24RV1 P24RV2 A P24EXT geschaltet, von X431.5
4 P24RV1 P24RV2 A P24EXT geschaltet, von X431.5
5 M M Elektronikmasse
6 USOLL1N USOLL2N A analoger Sollwertausgang, Bezugsmasse
7 USOLL1P USOLL2P A analoger Sollwertausgang +/–10 V
8 M M Elektronikmasse
9 M24EXT M24EXT A M24EXT, von X431.6
10 M24EXT M24EXT A M24EXT, von X431.6
11 M24EXT M24EXT A M24EXT, von X431.6
12 – – nicht belegt
13 M M Elektronikmasse
14 UIST1N UIST2N E analoger Istwerteingang, Bezugsmasse
15 UIST1P UIST2P E analoger Istwerteingang, +/–10 V

1) E: Eingang, A: Ausgang

Die analogen Istwerteingänge sind differenziell mit 100 kΩ Eingangswiderstand.


Die Belastbarkeit der 24 V–Ausgänge sind

S bei Umgebungstemperatur 40 °C 2,0 A

S bei Umgebungstemperatur 55 °C 1,5 A


für den Mittelwert des Stromes bei einem Lastspiel von 10 s Dauer.
Zwischen den Temperatureckpunkten darf linear interpoliert werden.
Die Kurzbelastbarkeit der geschalteten P24EXT–Ausgänge beträgt
3,0 A (200 ms).
Bei Überlastung wird die Sicherung F1900 bzw. F1901 auf dem ANA–Modul
(Lage siehe Bild 4-2) zerstört.

Sicherung Die Ausgänge 24 V geschaltet für Achse 1 und 2 sind mit Feinsicherung F1900
(Achse 1) bzw. F1901 (Achse 2) abgesichert.
Wert: 2,5 AF/250 V; 5x20 mm UL
Firma: Wickmann–Werke GmbH
Annenstraße 113
58453 Witten
oder
Postfach 2520
58415 Witten
Bestell–Nr.: 19194

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 4-45
4 Antriebsfunktionen Hardware 02.00
4.1 Schnittstellenübersicht

4.1.4 Klemmen
Einspeisung 26,5 V extern, Freigabe, BERO–Eingänge
S X431: Achse 1
S X432: Achse 2

Tabelle 4-4 Stecker X431; 8–poliger Phoenix–Stecker Combicon

Pin X431 Art Funktion typ. Spannung/


1) Grenzwerte
1 M E Elektronikmasse
2 PV1 A P24EXT geschaltet, Achse 1 max. 2,0 A
3 MV1 A M24EXT geschaltet, Achse 1
4 C1 – reserviert, nicht anschließen
5 P24 E Eingang +26,5 V extern 26,5 V 2 %
6 M24 E Eingang 0 V extern
7 663 E modulspezifische Freigabe 21 V...30 V
8 9 A Freigabespannung intern, +24 V

Tabelle 4-5 Stecker X432; 8–poliger Phoenix–Stecker Combicon

Pin X432 Art Funktion typ. Spannung/


1) Grenzwerte
1 M E Elektronikmasse
2 PV2 A P24EXT geschaltet, Achse 2 max. 2,0 A
3 MV2 A M24EXT geschaltet, Achse 2
4 C2 – reserviert, nicht anschließen
5 B1 E BERO– Eingang, Achse 1 13 V...30 V
6 19 A Freigabespannung intern, Masse Kl.19
7 B2 E BERO– Eingang, Achse 2 13 V...30 V
8 9 A Freigabespannung intern, +24 V

Hinweis
Eine Verbindung (Brücke) zwischen X431.6 und X432.3 ist nicht zulässig!

Max. Klemmenquerschnitt 2,5 mm2.


Die Ausgänge X431.2 und X432.2 (P24EXT geschaltet, Achse 1 und 2) sind
kurzschlußfest. Die beim Abschalten von induktiven Lasten absorbierte Energie
muß vom Anwender auf 1,7 J begrenzt werden (siehe auch Kap. 2.4.2). Bei
Verpolung sind die Ausgänge nicht gegen Überlast geschützt. Die Spannungs-
versorgung muß extern erfolgen (über X431.5 und X431.6).
P24EXT=26,5 V 2% gemäß externer Einspeisung (Kap. 2.4.2).

1) E=Eingang; A=Ausgang

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4-46 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 4 Antriebsfunktionen Hardware
4.1 Schnittstellenübersicht

Freigabe–Ein- Die modulspezifische Freigabe erfolgt über die Klemme 663. Der Eingang wird
gänge über Optokoppler im ANA–Modul ausgewertet. Die Freigabespannung kann an
Klemme 9 abgegriffen werden.
Die Klemme 663 ist bezogen auf die interne Freigabespannung (Masse,
Klemme 19).

4.1.5 Meßbuchsen (Diagnose)

Meßbuchsen Mit Hilfe des IBN–Tools bzw. MMC102/103 können interne Signale den Meß-
buchsen des ANA–Moduls (in Verbindung mit SINUMERIK 840D) zugeordnet
werden, die dort als Analogwerte zur Verfügung stehen (siehe auch Kap. 3.9).

X35
DAU1 DAU2

X34
DAU3 Masse

4.1.6 Busschnittstellen

Antriebsbus (siehe SIMODRIVE 611A/D)


S X141: Eingang
S X341: Ausgang
Am letzten Modul ist ein Busabschlußstecker zu stecken.

Gerätebus (siehe SIMODRIVE 611A/D)


S X151: Gerätebus

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 4-47
4 Antriebsfunktionen Hardware 02.00
4.2 Hinweise

4.2 Hinweise

4.2.1 Klimatische und mechanische Umgebungsbedingungen im Be-


trieb

Zutreffende IEC 68–2–1, IEC 68–2–2, IEC 68–2–3


Normen

Klimatische Wenn die angegebenen Werte nicht eingehalten werden können, ist ein Wär-
Umgebungs– metauscher oder ein Klimagerät vorzusehen.
bedingungen
Tabelle 4-6 Klimatische Umgebungsbedingungen

Temperaturbereich untere Grenztemperatur 0°C


obere Grenztemperatur +55°C
Taupunkt–Temperatur td Jahresmittel U = 75%, td = 17°C
und relative Luftfeuchte U
an 30 Tagen (24 Stunden) U = 95%, td = 24°C
im Jahr (Tage natürlich über
das Jahr verteilt)
an den übrigen Tagen (<24 U = 85%, td = 20°C
Stunden) (Unter Einhaltung
der Jahresmittel)
Betauung nicht zulässig
Temperaturänderung innerhalb einer Stunde 10 K
innerhalb drei Minuten 1K
Luftdruck bei Einsatzhöhe bis 1500 m 86 kPa bis 108 kPa
über NN. Bei größeren
Höhe ist die obere Grenz-
temperatur um
3,5°C/500m zu reduzieren.

Tabelle 4-7 Mechanische Umgebungsbedingungen

Schwingbeanspruchung Frequenzbereich Konstante Auslenkung


(nach IEC 68–2–6) 10 – 58 Hz 0,075 mm
Ampl. der Beschleunigung
9,8 m/s2
über 58 – 500 Hz
Schock im Betrieb Beschleunigung 5g
(Prüfgruppe E, Prüfung Ea
Dauer des nominellen 11 ms für Gerät ohne Lauf-
nach IEC 68, Teil 2–27)
Schocks werk
30 ms für Gerät mit Lauf-
werk

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4-48 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 4 Antriebsfunktionen Hardware
4.2 Hinweise

4.2.2 Transport– und Lagerungsbedingungen

Hinweis
Die folgenden Angaben beziehen sich auf den elektrischen Teil des ANA–Mo-
duls.

Zutreffende IEC 68–2–1, IEC 68–2–2, IEC 68–2–3


Normen

Originalverpackte Die folgenden Angaben gelten für originalverpackte Baugruppen:


Baugruppen
Tabelle 4-8 Klimatische Bedingungen

Temperaturbereich untere Grenztemperatur –40°C


obere Grenztemperatur +70°C
Taupunkt–Temperatur td Jahresmittel U = 75%, td = 17°C
und relative Luftfeuchte U
an 30 Tagen (24 Stunden) U = 95%, td = 24°C
im Jahr (Tage natürlich über
das Jahr verteilt)
an 30 Tagen (24 Stunden) U = 85%, td = 20°C
im Jahr (Tage natürlich über
das Jahr verteilt)
Betauung selten, kurzzeitig, leicht
Für die Betauung können
folgende Fälle gleichzeitig
gelten:
max. Dauer der Betauung 3 Stunden
Häufigkeit der Betauungen Jahresmittel: 3 / Max.: 10
kürzeste Folge der Be- 1 Tag
tauungszyklen
Temperaturänderung innerhalb einer Stunde 20 K
Luftdruck die angegebenen Werte 66 kPa bis 108 kPa
entsprechen einer Trans-
porthöhe bis 3265 m über
NN

Tabelle 4-9 Mechanische Bedingungen bei Transport in Originalverpackung

Schwingbeanspruchung Frequenzbereich Konst. Auslenkung


(nach IEC 68–2–6) 5 – 9 Hz 3,5 mm
Ampl. der Beschleunigung
über 9 – 500 Hz 10 m/s2

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 4-49
4 Antriebsfunktionen Hardware 02.00
4.2 Hinweise

4.2.3 Beanspruchungen durch Schadstoffe

Zutreffende DIN 40046, Teil 36 und Teil 37


Normen
Tabelle 4-10 Funktionsgefährdende Gase

Schwefeldioxid (SO2)
Prüfbedingungen: Schärfegrad 10 cm3/m3 0,3 cm3/m3
Temperatur 25 °C 2 °C
relative Luftfeuchte 75% 5%
Prüfdauer 4 Tage

Schwefelwasserstoff (H2S)
Prüfbedingungen: Schärfegrad 1 cm3/m3 0,3 cm3/m3

Temperatur 25 °C 2 °C
relative Luftfeuchte 75% 5%
Prüfdauer 4 Tage

Funktionsgefähr- Für den Betrieb in Räumen mit funktionsgefährdendem Staub ist die Steue–
dender Staub rung in einem Schrank mit Wärmetauscher bzw. in einem Schrank mit geeigne-
ter Zuluft zu betreiben.

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4-50 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Diagnose 5
Alarme Spezielle Antriebsalarme sind nicht vorhanden.
NC–Alarme sind beschrieben in:
Literatur: /DA/, Diagnoseanleitung
Für Sonderfälle im Zusammenhang mit einer integrierten PLC wird auf die Lite-
ratur des Systems SIMATIC S7–300 verwiesen.
J

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 5-51
5 Hydraulik Diagnose 02.00

Platz für Notizen

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5-52 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Peripherie/Zubehör 6
6.1 Meßsysteme

6.1.1 Encoder, lineare Maßstäbe

Hinweis
Steckerbelegung siehe Kap. 4.1.1.

Geberspezifikation Das ANA–Modul ist auf die Auswertung von


S Inkrementellem Meßsystem mit sinusförmigen Signalen (A, B) und einem
Referenzsignal (R)
oder
S Absolutmeßsystem mit sinusförmigen Signalen (A, B) und EnDat Schnitt-
stelle zur Absolutlageerfassung
mit folgenden Signalgrenzdaten ausgelegt:

Signal
span-
nungen

Spursignal A
UM(A)
Spursignal *A

0 mech. Winkel ϕ
Differenzsignal (A – *A)
Signal
span-
nungen

Spursignal B
UM(B) Spursignal *B

0 mech. Winkel ϕ

Differenzsignal (B – *B)
Signal
span-
nungen

UM(R) Spursignal R
Spursignal *R
Differenzsignal (R – *R)

0 mech. Winkel ϕ

Bild 6-1 geforderter Signalverlauf der Meßsystemsignale für Datendefinition

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 6-53
6 Peripherie/Zubehör 02.00
6.1 Meßsysteme

Differenzsignal (A – *A)
360 Grad elektrisch
Gleichanteil UG(A)

0 mech. Winkel ϕ

Differenzsignal (B – *B) β

45 Grad

Gleichanteil UG(B)

0
mech. Winkel ϕ
Differenzsignal (R – *R)

Eindeutigkeisbereich

Gleichanteil UG(R)
Nutzsignal

0
α1 α2 mech. Winkel ϕ

Bild 6-2 Geforderter Signalverlauf der Meßsystemsignale (Inkrementalsignale und


Referenzsignal) nach Differenzverstärkung für Datenfunktion

Tabelle 6-1 Grenzdaten Meßsystemsignale

Parameter Bezeichnung min. typ. max. Einheit


Mittenspannung UM(A); UM(B); UM(R) 1.75 3.25 V
Amplitude A – *A; B – *B 350 500 600 mv
Verhältnis (A – *A)/(B – *B) 0.9 1.0 1.1 –
dynamische Amplitudenänderung ∆(A – *A)/360° el.; ∆(B – *B)/360° el. – – 0.3 mV/360° el.
Gleichanteil UG(A)/Amplitude (A – *A); –0.2 0 +0.2
UG(B)/Amplitude (B – *B);
dynamische Änderung des ∆UG(A)/360° el.; – – 1 mV/360° el.
Gleichanteils ∆UG(B)/360° el.
Signalfrequenz fs – – 200 kHz
Phasenverschiebung β 85 90 95 Grad
Klirrfaktor1) k – – 1 %
Nutzsignal R – *R 300 – 1500 mV
Gleichspannung UG(R) –150 – –500 mV
Eindeutigkeitsbereich α1; α2 50 – 270 Grad

 U12+U22+...Un2
1) Definition für Klirrfaktor: k = U0: Grundschwingung
 U02+U12+...Un2 U1...Un: Oberschwingungen

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6-54 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 6 Peripherie/Zubehör
6.1 Meßsysteme

Hinweis
Bei Signalen, die außerhalb der Signalspezifikationen liegen, ist mit einer ent-
sprechenden Drehzahlwelligkeit bzw. Positionierungenauigkeit oder anderen
Fehlfunktionen zu rechnen.

6.1.2 Kabelpläne

Anschlußmöglich -
keiten

ANA–Modul 6FX2002 – 2CA11 – 1JJJ  40 m


(ANA) Inkrementalgeber
1 Vss

Direktes lineares
X101/X102 inkrementales
Adapterleitung1) Meßsystem
310 128 LS 186

310 123 LS 486

6FX2002 – 2AD00 – 1JJJ  40 m


Lineares
absolutes
Adapterleitung1) Meßsystem (Endat)
313 791 LC 181

Bild 6-3 Beispiel Anschlußmöglichkeiten Meßsystemleitung

1) Leitung beim Hersteller des Linearmaßstabes bestellbar.

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 6-55
6 Peripherie/Zubehör 02.00
6.1 Meßsysteme

Pin 1 Aufdruck (MLFB, Länge in m, Hersteller, Fertigungsmonat/Jahr)

Z 2:1
Länge nach Längenschlüssel

Z 8 9 1
7 12 10 2
6 11 3
5 4

2
3

1 3

A 0,38 ge Ua1
3 5
*A 0,38 gn *Ua1
4 6
B 0,38 sw Ua2
6 8
*B 0,38 br *Ua2
7 1
R 0,38 bl Ua0 3
10
*R 0,38 vi *Ua0
12 4
Trig/Uas 0,38 rt
14 7
Trig 0,38 or
15 9
5V Sense 0,5 ws–rt 5V Sense
9 2
P–Encoder 0,5 ws–sw 5V_Encoder
1 12
0V Sense 0,5 ws–bl 0V Sense
11 11
M–Encoder 0,5 ws-ge M_Encoder
2 10
Gehäuse Gehäuse

ANA–Modul Meßsystem

Pos. Bedeutung

1 Stecker Sub D, 15pol. Buchse, mit Schraubverriegelung


6FC9348-7HX
2 Signalleitung 4x2x0,38+4x0,5
6FX2008-1BD21
3 Stecker 12pol.
6FX2003-0CE12

Bestell–Nr. (MLFB) der Meßsystemleitung: 6FX2002–2CA11–1VVV

Bild 6-4 Meßsystemleitung für Geber mit Spannungssignalen (X101/X102)

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6-56 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 6 Peripherie/Zubehör
6.1 Meßsysteme

Pin 1 Aufdruck (MLFB, Länge in m, Hersteller, Fertigungsmonat/Jahr)

Z 2:1
Länge nach Längenschlüssel
Z 1 11 10
2 13 1216 9
17
3 14 15
8
4 7
5 6

2
3

1 3

A 0,14 ge Ua1
3 15
*A 0,14 gn *Ua1
4 16

6 B 0,14 sw Ua2
12
*B 0,14 br *Ua2
7 13

5 Daten 0,14 vi Daten


14
8 *Daten 0,14 bl *Daten
17
13 11
1) Takt 0,14 gr Takt 1)
14 8
*Takt 0,14 bl *Takt
15 9
P-Encoder 0,5 rt P-Encoder
1 7
5V Sense 0,14 ge 5V Sense
9 1
M-Encoder 0,5 sw M-Encoder
2 10
0V Sense 0,14 ws-sw 0V Sense
11 4
Gehäuse Gehäuse

ANA–Modul 1) Einzelschirme zusammengefaßt, möglichst mit Meßsystem


größtmöglichem Querschnitt am Kontakt angeschlossen.

Pos. Bedeutung

1 Stecker Sub D, 15pol. Buchse, mit Schraubverriegelung


6FC9348-7HX
2 Signalleitung 3x2x0,14+4x0,14+2x0,5
6FX2008-1BD41
3 Stecker 17pol.
6FX2003-0CE17

Bestell–Nr. (MLFB) der Leitung: 6FX2002–2AD00–1VVV

Bild 6-5 Meßsystemleitung für Geber mit Spannungssignalen + EnDat (X101/X102)

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 6-57
6 Peripherie/Zubehör 02.00
6.2 BERO (X432)

6.2 BERO (X432)


Es können nur BEROs vom Typ 3–Leiter PNP Schließer angeschlossen wer-
den.
Wir empfehlen u. a.:
SIEMENS BERO M30 3RG 4014–0AG01
BERO M12 3RG 4012–3AG01

Hinweis
Die BERO–Leitung muß geschirmt ausgeführt werden.

Tabelle 6-2 Pinbelegung X432

Klemmenbezeichnung Art1) Signalbezeichnung


B1/B2 E BERO (externes Referenzsignal) Achse 1/2
19 A Stromversorgung für BERO Masse extern
9 A Stromversorgung für BERO 24 V extern

1) E: Eingang, A: Ausgang

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6-58 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Service 7
7.1 Hotline

Siemens AG Hotline
Tel.–Nr. 0049–(0)180 525 8008 (Numerik)
Fax 0049–(0)180 525 8009
Tel.–Nr. 0049–(0)9131/98–3471 (VSA) und –3475 (HSA)
Fax 0049–(0)9131/98–1313
Mo–Fr 08.00–17.00 Uhr
Bereitschaft
Tel.–Nr. 0172 840 8776
Mo–Fr 17.00–22.00 Uhr
Sa 08.00–22.00 Uhr
24.12. 08.00–14.00 Uhr
31.12. 08.00–14.00 Uhr
So keine

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 7-59
Abkürzungen A
ANA Analogantrieb (Antriebsbuskonfiguration)

ARM (HSA) Asynchron–Rotationsmotor


AS Automatisierungssystem
AT Advanced Technology
BERO Berührungsloser Endschalter
BHG Bedienhandgerät

BTSS Bedientafel–Schnittstelle

COM Communication–Module (Kommunikations–Modul)

DAU Digital–/Analogwandler Kanal

D/A Digital nach Analog

DP dezentrale Peripherie

DRV Driver–Module (Treiber–Modul)

DSC Dynamic Stiffness Control


EAS Endanwenderschnittstellen
EGB Elektronisch gefährdete Baugruppen/Bauelemente
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
E/R Ein–/Rückspeisemodul

FFT Fast Fourier Transform (schnelle Fouriertransformierte)

FRM Freigabespannung intern Masse

FRP Freigabespannung intern +24 V

HD Hard Disk

HLA Hydraulik–Linearantrieb (Antriebsbuskonfiguration)

HSA Hauptspindelantrieb
IM Interface–Module (Anschaltbaugruppe SIMATIC S7–300)
IM–Adresse Interface–Module–Adresse
ISA Industry Standard Architecture
K–Bus Kommunikationsbus

KL Klemme

LED Light Emitting Diode (Leuchtdiode)

M24EX Eingang 0 V extern

MD Maschinendatum

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A-60 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 A Abkürzungen

MLFB Maschinenlesbare Fabrikatebezeichnung


MMC Human Machine Communication (Mensch Maschine Kommunikation)
MPI Multi Point Interface (mehrpunktfähige serielle Schnittstelle)
MSTT Maschinensteuertafel
NC Numerical Control
NCU Numeric Control Unit
NE Netzeinspeisung
NMI Non–Maskable Interrupt (nicht maskierbarer Interrupt)
OP Operator Panel (Bedientafel)
P24EXT Eingang +24 V extern
P–Bus Peripheriebus
PBL Parameter Basis Liste
PCMCIA Personal Computer Memory Card International Association

PER Peripherie–Modul
PG Programmiergerät
PI Program Invocation
PID Regler mit Proportional–, Integral– und Differenzanteil
PLC Programmable Logic Control (speicherprogrammierbare Steuerung)
PS Power Supply (Stromversorgung SIMATIC S7–300)
RK Regelkreis
SCI Serial Communication Control
SLM Synchron–Linearmotor (Antriebsbuskonfiguration)
SM Signalbaugruppe SIMATIC S7–300, z. B. Ein–/Ausgabebaugruppen
SRM (VSA) Synchron–Rotationsmotor (Antriebsbuskonfiguration)
SW Software
UE Ungeregelte Einspeisung
ÜW Überwachung
VGA Video–Graphics–Adapter
VSA Vorschubantrieb
ZK Zustandsklasse

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 A-61
A Abkürzungen 02.00

Platz für Notizen

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A-62 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
04.00

Literatur B
Allgemeine Dokumentation

/BU/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Bestellunterlage
Katalog NC 60.1
Bestellnummer: E86060–K4460–A101–A6
Bestellnummer: E86060–K4460–A101–A6 –7600 (englisch)

/ST7/ SIMATIC
Speicherprogrammierbare Steuerungen SIMATIC S7
Katalog ST 70
Bestellnummer: E86 060–K4670–A111–A3

/VS/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Technische Unterlage
Katalog NC 60.2
Bestellnummer: E86060–K4460–A201–A4
Bestellnummer: E86060–K4460–A201–A4 –7600 (englisch)

/W/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Werbeschrift

/Z/ SINUMERIK, SIROTEC, SIMODRIVE


Zubehör und Ausrüstungen für Sondermaschinen
Katalog NC Z
Bestellnummer: E86060–K4490–A001–A6
Bestellnummer: E86060–K4490–A001–A6 –7600 (englisch)

Elektronische Dokumentation

/CD6/ Das SINUMERIK–System (Ausgabe 04.00)


DOC ON CD
(mit allen SINUMERIK 840D/810D/FM–NC– und SIMODRIVE– Schriften)
Bestellnummer: 6FC5 298–5CA00–0AG2

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 B-63
B Literatur 04.00
02.00

Anwender–Dokumentation

/AUE/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Grafisches Programmiersystem AutoTurn (Ausgabe 07.99)
Teil 2: Einrichten
Bestellnummer: 6FC5 298–4AA50–0AP2

/AUK/ SINUMERIK 840D/810D/ FM–NC


Kurzanleitung Bedienung AutoTurn (Ausgabe 07.99)
Bestellnummer: 6FC5 298–4AA30–0AP2

/AUP/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Grafisches Programmiersystem AutoTurn (Ausgabe 07.99)
Teil 1: Programmieren
Bestellnummer: 6FC5 298–4AA40–0AP2

/BA/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Bedienungsanleitung (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AA00–0AP2
– Bedienungsanleitung
– Bedienungsanleitung Dialogprogrammierung (MMC 102/103)

/BAE/ SINUMERIK 840D/810D/ FM–NC


Bedienungsanleitung Einheitenbedienfeld (Ausgabe 04.96)
Bestellnummer: 6FC5 298–3AA60–0AP1

/BAH/ SINUMERIK 840D/810D


Bedienungsanleitung HT 6 (PHG neu) (Ausgabe 06.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–0AD60–0AP0

/BAK/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Kurzanleitung Bedienung (Ausgabe 12.98)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AA10–0AP0

/BAM/ SINUMERIK 840D/810D


Bedienungsanleitung ManualTurn (Ausgabe 02.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AD00–0AP0

/KAM/ SINUMERIK 840D/810D


Kurzanleitung ManualTurn (Ausgabe 11.98)
Bestellnummer: 6FC5 298–2AD40–0AP0

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


B-64 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
04.00
02.00 B Literatur

/BAS/ SINUMERIK 840D/810D


Bedienungsanleitung ShopMill (Ausgabe 03.99)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AD10–0AP0

/KAS/ SINUMERIK 840D/810D


Kurzanleitung ShopMill (Ausgabe 01.98)
Bestellnummer: 6FC5 298–2AD30–0AP0

/BAP/ SINUMERIK 840D/840Di/810D


Bedienungsanleitung Programmierhandgerät (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AD20–0AP1

/BNM/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


Benutzerhandbuch Meßzyklen (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AA70–0AP2

/DA/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


Diagnoseanleitung (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AA20–0AP2

/PG/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


Programmieranleitung Grundlagen (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AB00–0AP2

/PGA/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


Programmieranleitung Arbeitsvorbereitung (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AB10–0AP2

/PGK/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Kurzanleitung Programmierung (Ausgabe 12.98)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AB30–0AP0

/PGZ/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


Programmieranleitung Zyklen (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AB40–0AP2

/PI / PCIN 4.4


Software zur Datenübertragung an/von MMC–Modul
Bestellnummer: 6FX2 060 4AA00–4XB0 (dt., engl., frz.)
Bestellort: WK Fürth

/SYI/ SINUMERIK 840Di


Systemüberblick (Ausgabe 01.00)
Bestellnummer: 6FC5 298–5AE40–0AP0

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 B-65
B Literatur 04.00
02.00

Hersteller–/Service–Dokumentation

a) Listen

/LIS/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


SIMODRIVE 611D
Listen (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AB70–0AP2

b) Hardware

/BH/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


Bedienkomponenten–Handbuch (HW) (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AA50–0AP2

/BHA/ SIMODRIVE Sensor


Absolutwertgeber mit Profibus–DP
Benutzerhandbuch (HW) (Ausgabe 02.99)
Bestellnummer: 6SN1197–0AB10–0YP1

/EMV/ SINUMERIK, SIROTEC, SIMODRIVE


EMV–Aufbaurichtlinie
Projektierungsanleitung (HW) (Ausgabe 06.99)
Bestellnummer: 6FC5 297–0AD30–0AP1

/PHC/ SINUMERIK 810D


Handbuch Projektierung (HW) (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–3AD10–0AP2

/PHD/ SINUMERIK 840D


Handbuch Projektierung NCU 561.2–573.2 (HW) (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AC10–0AP2

/PHF/ SINUMERIK FM–NC


Handbuch Projektierung NCU 570 (HW) (Ausgabe 04.96)
Bestellnummer: 6FC5 297–3AC00–0AP0

/PMH/ SIMODRIVE Sensor


Meßsystem für Hauptspindelantriebe
Projektierungs–/Montageanleitung, SIMAG–H (HW) (Ausgabe 05.99)
Bestellnummer: 6SN1197–0AB30–0AP0

c) Software

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


B-66 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
04.00
02.00 B Literatur

/FB1/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM–NC


Funktionsbeschreibung Grundmaschine (Teil 1) – (Ausgabe 04.00) –
(im folgenden sind die enthaltenen Kapitel aufgeführt)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AC20–0AP2
A2 Diverse Nahtstellensignale
A3 Achsüberwachungen , Schutzbereiche
B1 Bahnsteuerbetrieb, Genauhalt und Look Ahead
B2 Beschleunigung
D1 Diagnosehilfsmittel
D2 Dialogprogrammierung
F1 Fahren auf Festanschlag
G2 Geschwindigkeiten, Soll–/Istwertsysteme, Regelung
H2 Hilfsfunktionsausgabe an PLC
K1 BAG, Kanal, Programmbetrieb
K2 Achsen, Koordinatensysteme, Frames,
Werkstücknahes Istwertsystem, Externe Nullpunktversch.
K4 Kommunikation
N2 NOT AUS
P1 Planachsen
P3 PLC–Grundprogramm
R1 Referenzpunktfahren
S1 Spindeln
V1 Vorschübe
W1 Werkzeugkorrektur

/FB2/ SINUMERIK 840D/840Di/810D(CCU2)/FM–NC


Funktionsbeschreibung Erweiterungsfunktionen (Teil 2) –(Ausgabe 04.00)–
einschließlich FM–NC: Drehen, Schrittmotor
(im folgenden sind die enthaltenen Kapitel aufgeführt)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AC30–0AP2
A4 Digitale und analoge NCK–Peripherie
B3 Mehrere Bedientafeln und NCUs
B4 Bedienung über PG/PC
F3 Ferndiagnose
H1 Handfahren und Handradfahren
K3 Kompensationen
K5 BAGs, Kanäle, Achstausch
L1 FM–NC lokaler Bus
M1 Kinematische Transformation
M5 Messen
N3 Softwarenocken, Wegschaltsignale
N4 Stanzen und Nibbeln
P2 Positionierachsen
P5 Pendeln
R2 Rundachsen
S3 Synchronspindel
S5 Synchronaktionen (bis SW 3)
S6 Schrittmotorsteuerung
S7 Speicherkonfiguration
T1 Teilungsachsen
W3 Werkzeugwechsel
W4 Schleifen

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 B-67
B Literatur 04.00
02.00

/FB3/ SINUMERIK 840D/840Di/810D(CCU2)/FM–NC


Funktionsbeschreibung Sonderfunktionen (Teil 3) – (Ausgabe 04.00) –
(im folgenden sind die enthaltenen Kapitel aufgeführt)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AC80–0AP2
F2 3 bis 5–Achs–Transformation
G1 Gantry–Achsen
G3 Taktzeiten
K6 Konturtunnelüberwachung
M3 Achskopplungen und ESR
S8 Konstante Werkstückdrehzahl für Centerless Schleifen
T3 Tangentialsteuerung
V2 Vorverarbeitung
W5 3D–Werkzeugradiuskorrektur
TE1 Abstandsregelung
TE2 Analoge Achse
TE3 Master–Slave für Antriebe
TE4 Transformationspaket Handling
TE5 Sollwertumschaltung
TE6 MKS–Kopplung

/FBA/ SIMODRIVE 611D/SINUMERIK 840D/810D


Funktionsbeschreibung Antriebsfunktionen (Ausgabe 08.99)
(im folgenden sind die enthaltenen Kapitel aufgeführt)
Bestellnummer: 6SN1 197–0AA80–0AP5
DB1 Betriebsmeldungen/Alarmreaktionen
DD1 Diagnosefunktionen
DD2 Drehzahlregelkreis
DE1 Erweiterte Antriebsfunktionen
DF1 Freigaben
DG1 Geberparametrieung
DM1 Motor–/Leistungsteilparameter und Reglerdaten berechnen
DS1 Stromregelkreis
DÜ1 Überwachungen/Begrenzungen

/FBAN/ SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital


Funktionsbeschreibung
ANA–Modul (Ausgabe 02.00)
Bestellnummer: 6SN1 197–0AB80–0AP0

/FBD/ SINUMERIK 840D


Funktionsbeschreibung Digitalisieren (Ausgabe 07.99)
Bestellnummer: 6FC5 297–4AC50–0AP0
DI1 Inbetriebnahme
DI2 Scan mit taktilem Sensor (scancad scan)
DI3 Scan mit Laser (scancad laser)
DI4 Fräsprogrammerstellung (scancad mill)

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B-68 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
04.00
02.00 B Literatur

/FBDN/ CAM–Integration DNC NT–2000


Funktionsbeschreibung
System zur NC–Datenverwaltung und –Datenverteilung (Ausgabe 10.99)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AE50–0AP0

/FBFA/ SINUMERIK 840D/810D


Funktionsbeschreibung
ISO–Dialekte für SINUMERIK (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AE10–0AP1

/FBHLA/ SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital


Funktionsbeschreibung
HLA–Modul (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6SN1 197–0AB60–0AP2

/FBMA/ SINUMERIK 840D/810D


Funktionsbeschreibung ManualTurn (Ausgabe 02.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AD50–0AP0

/FBO/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Funktionsbeschreibung
Projektierung Bedienoberfläche OP 030 (Ausgabe 03.96)
(im folgenden sind die enthaltenen Kapitel aufgeführt)
Bestellnummer: 6FC5 297–3AC40–0AP0
BA Bedienanleitung
EU Entwicklungsumgebung (Projektierpaket)
PS nur Online: Projektiersyntax (Projektierpaket)
PSE Einführung in die Projektierung der Bedienoberfläche
IK Installationspaket: Softwareupdate und Konfiguration

/FBP/ SINUMERIK 840D


Funktionsbeschreibung C–PLC–Programmierung (Ausgabe 03.96)
Bestellnummer: 6FC5 297–3AB60–0AP0

/FBR/ SINUMERIK 840D/810D


Funktionsbeschreibung
Rechnerkopplung SINCOM (Ausgabe 02.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AD60–0AP0
NFL Nahtstelle zum Fertigungsleitrechner
NPL Nahtstelle zu PLC/NCK

/FBSI/ SINUMERIK 840D / SIMODRIVE


Funktionsbeschreibung SINUMERIK Safety Integrated (Ausgabe 05.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AB80–0AP1

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 B-69
B Literatur 04.00
02.00

/FBSP/ SINUMERIK 840D/810D


Funktionsbeschreibung ShopMill (Ausgabe 03.99)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AD80–0AP0

/FBST/ SIMATIC (Ausgabe 11.98)


FM STEPDRIVE/SIMOSTEP
Funktionsbeschreibung
Bestellnummer: 6SN1 197–0AA70–0YP3

/FBSY/ SINUMERIK 840D/840Di/810D(CCU2)


Funktionsbeschreibung Synchronaktionen (Ausgabe 04.00)
für Holz, Glas, Keramik, Pressen
Bestellnummer: 6FC5 297–5AD40–0AP2

/FBTD/ SINUMERIK 840D/810D


Funktionsbeschreibung
Werkzeugbedarfsermittlung SINTDI mit Online–Hilfe (Ausgabe 04.99)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AE00–0AP0

/FBU/ SIMODRIVE 611 universal


Funktionsbeschreibung (Ausgabe 10.99)
Regelungskomponente für Drehzahlregelung und Positionieren
Bestellnummer: 6SN1 197–0AB20–0AP2

/FBW/ SINUMERIK 840D/810D


Funktionsbeschreibung Werkzeugverwaltung (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AC60–0AP2

/HBI/ SINUMERIK 840Di


Handbuch (Ausgabe 06.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AE50–0AP0

/IK/ SINUMERIK 840D/810D/FM–NC


Installationspaket MMC 100/Einheitenbedienfeld (Ausgabe 06.96)
Funktionsbeschreibung : Softwareupdate und Konfiguration
Bestellnummer: 6FC5 297–3EA10–0AP1

/KBU/ SIMODRIVE 611 universal


Kurzbeschreibung (Ausgabe 10.99)
Regelungskomponente für Drehzahlregelung
Bestellnummer: 6SN1 197–0AB40–0AP2

 Siemens AG 2000 All Rights Reserved


B-70 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
04.00
02.00 B Literatur

/PJLM/ SIMODRIVE
Projektierungsanleitung Linearmotoren (Ausgabe 02.00)
(auf Anfrage)
ALL Allgemeines zum Linearmotor
1FN1 Drehstrom Linearmotor 1FN1
1FN3 Drehstrom Linearmotor 1FN3
CON Anschlußtechnik
Bestellnummer: 6SN1 197–0AB70–0AP1

/PJM/ SIMODRIVE
Projektierungsanleitung Motoren
Drehstrommotoren für Vorschub– und
Hauptspindelantriebe (Ausgabe 01.98)
Bestellnummer: 6SN1 197–0AA20–0AP3

/PJU/ SIMODRIVE 611–A/611–D


Projektierungsanleitung Umrichter (Ausgabe 08.98)
Transistor–Pulsrichter für
Drehstrom–Vorschubantriebe und
Drehstrom–Hauptspindelantriebe
Bestellnummer: 6SN1 197–0AA00–0AP4

/POS1/ SIMODRIVE POSMO A (Ausgabe 02.00)


Dezentraler Positioniermotor am PROFIBUS DP, Benutzerhandbuch
Bestellnummer: 6SN2197–0AA00–0AP1

/POS2/ SIMODRIVE POSMO A (Ausgabe 12.98)


Montageanleitung (liegt jedem POSMO A bei)
Bestellnummer: 462 008 0815 00

/S7H/ SIMATIC S7–300 (Ausgabe 10.98)


– Handbuch: Aufbauen, CPU–Daten (HW–Beschreibung)
– Referenzhandbuch: Baugruppendaten
Bestellnummer: 6ES7 398–8AA03–8AA0

/S7HT/ SIMATIC S7–300 (Ausgabe 03.97)


Handbuch: STEP 7, Grundwissen, V. 3.1
Bestellnummer: 6ES7 810–4CA02–8AA0

/S7HR/ SIMATIC S7–300 (Ausgabe 03.97)


Handbuch: STEP 7, Referenzhandbücher, V. 3.1
Bestellnummer: 6ES7 810–4CA02–8AR0

/S7S/ SIMATIC S7–300 (Ausgabe 04.97)


Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb
Bestellung zusammen mit dem Projektierpaket

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 B-71
B Literatur 04.00
02.00

/S7L/ SIMATIC S7–300 (Ausgabe 04.97)


Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb
Bestellung zusammen mit dem Projektierpaket

/S7M/ SIMATIC S7–300 (Ausgabe 10.99)


Mehrachsbaugruppe FM 357 für Servo– bzw. Schrittantrieb
Bestellung zusammen mit dem Projektierpaket

/SHM/ SIMODRIVE 611 (Ausgabe 01.98)


Handbuch Einachspositioniersteuerung für MCU 172A
Bestellnummer: 6SN 1197–4MA00–0AP0

/SP/ SIMODRIVE 611–A/611–D,


SimoPro 3.1
Programm zur Projektierung von Werkzeugmaschinen–Antrieben
Bestellnummer: 6SC6 111–6PC00–0AAj
Bestellort: WK Fürth

d) Inbetriebnahme

/IAA/ SIMODRIVE 611A


Inbetriebnahmeanleitung (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6SN 1197–0AA60–0AP5

/IAC/ SINUMERIK 810D


Inbetriebnahmeanleitung (Ausgabe 04.00)
(einschl. Beschreibung der Inbetriebnahme–Software SIMODRIVE 611D)
Bestellnummer: 6FC5 297–3AD20–0AP2

/IAD/ SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611D


Inbetriebnahmeanleitung (Ausgabe 04.00)
(einschl. Beschreibung der Inbetriebnahme–Software SIMODRIVE 611D)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AB10–0AP2

/IAF/ SINUMERIK FM–NC


Inbetriebnahmeanleitung (Ausgabe 04.96)
Bestellnummer: 6FC5 297–3AB00–0AP0

/IAM/ SINUMERIK 840D/840Di/810D


Inbetriebnahmeanleitung MMC/HMI (Ausgabe 04.00)
Bestellnummer: 6FC5 297–5AE20–0AP2
IM1 Inbetriebnahmefunktionen für MMC 100.2
IM3 Inbetriebnahmefunktionen für MMC 103
IM4 Inbetriebnahmefunktionen für HMI Advanced (PCU 50)
HE1 Hilfe im Editor
BE1 Bedienoberfläche ergänzen

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B-72 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
EG–Konformitätserklärung C
Hinweis
Im nachfolgenden erhalten Sie einen Auszug aus der EG–Konformitätserklä-
rung Nr. E002 V 25/02/99. Die gesamte EG–Konformitätserklärung befindet
sich in der Druckschrift ”EMV–Aufbaurichtlinie” für SINUMERIK–, SIROTEC–,
SIMODRIVE–Steuerungen.

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 C-73
C EG–Konformitätserklärung 02.00

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C-74 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
02.00 C EG–Konformitätserklärung

Anhang A zur EG–Konformitätserklärung Nr. E002

A9: Typische Anlagenkonfiguration


SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 mit digitaler Sollwert–Schnittstelle
Metallschrank

Bedientafel

Bedien-
handgerät

Maschinen- QWERTY-
steuertafel Tastatur

Ver-
teiler

SIN. SIM. AS 300


Fil- 840D 611
ter
**)

NCK- G
E/A-Per.
M
*)

Drossel
Netzklemme

*) bei E/R–Modul und UE–Modul 28kW


**)Filter im Modulverband oder separat

S Alle Komponenten, die gemäß Bestellunterlage für den Anlagenverbund von SINUMERIK 840D
und SIMODRIVE 611D zugelassen sind, erfüllen im Verbund die Richtlinie 89/336/EWG

S Normenkonformität siehe Anhang C

Hinweis:
In der Skizze der Anlagenkonfiguration werden nur die grundsätzlichen Maßnahmen zur Einhaltung
der Richtlinie 89/336/EWG einer typischen Anlagenkonfiguration aufgezeigt.
Zusätzlich, besonders bei Abweichung von dieser Anlagenkonfiguration, sind die
Installationshinweise für EMV–gerechten Anlagenaufbau der Produktdokumentation und der
EMV–Aufbaurichtlinie für SINUMERIK, SIROTEC, SIMODRIVE (Bestell–Nr.: 6FC5297–0AD30–0AP0)
zu beachten.

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 C-75
C EG–Konformitätserklärung 02.00

Anhang C zur EG–Konformitätserklärung Nr. E002 V 25/02/99

C: Die Übereinstimmung der Produkte mit der Richtlinie des Rates 89/336/EWG wurde durch
Überprüfung gemäß nachfolgender Produktnorm, Fachgrundnormen und der darin
aufgelisteten Grundnormen nachgewiesen. Für die Produktkategorien SINUMERIK,
SIROTEC, SIMODRIVE und SIMATIC gelten unterschiedliche
Normenanforderungen.

C1 Produktkategorie SINUMERIK*), SIMATIC, SIROTEC:


Fachgrundnorm: EN 50081–2 Stand 8/93 1)
Grundnormen: Prüfthema:
EN 55011 2) Funkstörungen
Fachgrundnorm: EN 50082–2 Stand 3/95 3)
Grundnormen: Prüfthema:
EN 61000–4–3 4) Hochfrequente Einstrahlung (amplitudenmoduliert)
ENV 50204 5) Hochfrequente Einstrahlung (pulsmoduliert)
EN 61000–4–6 6) HF–Bestromung auf Leitungen
EN 61000–4–8 7) Magnetfelder
EN 61000–4–2 8) Statische Enladung
EN 61000–4–4 9) Schnelle Transienten (Burst)
*) außer SINUMERIK 810D

C2 Produktkategorie SIMODRIVE, SINUMERIK 810D:


Produktnorm: EN 61800–3 10)

C3 Miterfüllte Normen:
1) VDE 0839 Teil 81–2 6) IEC 801–6,
VDE 0847 Teil 4–6
IEV 1000–4–6
ENV 50141
2) VDE 0875 Teil 11 7) VDE 0847 Teil 4–8
IEC 1000–4–8
3) VDE 0839 Teil 82–2 8) VDE 0847 Teil 4–2
EN 60801 Teil 2
IEC 801–2
VDE 0843 Teil 2
4) VDE 0847 Teil 4–3 9) VDE 0843 Teil 4
ENV 50140 VDE 0847 Teil 4–4
IEC 801–4
5) VDE 0847 Teil 204 10) VDE 0160 Teil 100

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C-76 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
Index D
G
Geberspezifikation, 3-33
Gleichstromversorgungen, 2-22
A
Abkürzungen der Antriebstypen, 3-30
Aktivierung der DAU–Ausgabe, 3-40 I
ANA–Regelungseinschub (2–Achsen), 2-19
Inbetriebnahmefunktionen, 3-35
Anforderungen an externe 24 V–Versorgung,
Inbetriebnahmeunterstützung, gesperrte Soft-
2-22
keys, 3-35
Anschluß– und Verlustleistungsberechnung der
Istwert konfigurieren, 3-33
NCU, 2-22
Anwendungsbereiche, 1-13
Aufbau der Komponenten für Analoge Achsen,
2-18 K
Aufbau einer analogen Antriebsachse, 1-14
Klemmen, 4-46
Aufbaudarstellung ANA–Regelungseinschub,
klimatische Umgebungsbedingungen, 4-48
4-42
Kreisformtest, 3-37
Ausgangsspannungsbereich der DAU–Ausgabe,
3-40

L
B Lagerungsbedingungen, 4-49
Literatur, B-63
Bewertungsfaktor, 2-22
Luftdruck, 4-48

D M
DAU–Ausgabe
Maschinenkonfiguration, 3-29
Aktivierung, 3-40
mechanische Umgebungsbedingungen, 4-48
Ausgangsspannungsbereich, 3-40
Meßfunktion
Funktionalität, 3-39
Vermessung Drehzahlregler, 3-36
DAU–Belegung, 4-47
Vermessung Lageregelkreis, 3-36
DAU–Parametrierung, (in Vorbereitung), 3-39
Meßsystem, 4-43
Driftabgleich, 3-32

E N
Netzanschluß, 2-18
Einbau ANA–Regelungseinschub, 2-20
Erdungskonzept, 2-25

P
F Projektierung, 2-15
Funktionsgenerator, 3-37
Signale, 3-37
Signaltypen, 3-37

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SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00 Index-77
Index 04.00

R Systemvariablen, 3-34

relative Luftfeuchte U, 4-48

T
S Taupunkt–Temperatur td, 4-48
Transportbedingungen, 4-49
Schadstoffe, 4-50
Schnittstellen NE–Modul, 2-21
Schnittstellenübersicht
Analoge Istwerte, 4-45 U
Analoge Sensoren, 4-44 Übersicht Inbetriebnahme ANA–Modul, 3-29
Analoge Sollwerte, 4-45
Busschnittstellen, 4-47
Klemmen, 4-46
Meßbuchsen, 4-47 V
Meßsysteme, 4-43 Verschaltung 26,5 V extern SITOP power für
Schockbeanspruchung, 4-48 Netzanschluß, 2-24
Schwingbeanspruchung , 4-48
Sollwert konfigurieren, 3-31
Sollwert normieren, 3-31
Staub, gefährdender, 4-50 X
Stromversorgung X101, 4-43
empfohlene SV, 2-23 X102, 4-43
extern, 2-22 X111, 4-44
intern, 2-22 X112, 4-44
Systemeinbindung X121, 4-45
Drehzahl–Sollwert, 2-26 X122, 4-45
Funktion, 2-26 X141, 4-47
Istwert, 2-26 X151, 4-47
Reglerfreigabe, 2-27 X341, 4-47
Übersicht, 2-26 X431, 4-46
Systemkomponenten, 2-17 X432, 4-46
Systemübersicht
Einbau ANA–Regelungseinschub, 2-20
Komponenten, 2-15

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Index-78 SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 Funktionsb. ANA–Modul (FBANA) – Ausgabe 02.00
An Vorschläge
SIEMENS AG Korrekturen
A&D MC IS für Druckschrift:
Postfach 3180
SINUMERIK 840D
D–91050 Erlangen SIMODRIVE 611 digital
Funktionsbeschreibung
(Tel. 0180 / 525 – 8008 [Hotline] ANA–Modul
Fax 09131 / 98 –1145
email: [Link]@[Link]) Hersteller–/Service–Dokumentation

Funktionsbeschreibung
Absender
Bestell–Nr.: 6SN1197–0AB80–0AP0
Name Ausgabe: 02.00

Anschrift Ihrer Firma/Dienststelle Sollten Sie beim Lesen dieser Unterlage


Straße auf Druckfehler gestoßen sein, bitten wir
Sie, uns diese mit diesem Vordruck mit-
PLZ: Ort: zuteilen.
Ebenso dankbar sind wir für Anregun-
Telefon: / gen und Verbesserungsvorschläge.
Telefax: /

Vorschläge und/oder Korrekturen

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