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SIS Schulung

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s1s• - stationär - Max Mustermann 14.12.1945 14.02.

202 Akbr
St,vkturitrtit lnfotml1ionsummlun9 NatM dtf p ~ i g t n [Link] GebunSCMtum Ges,,,ich ~ndzirichen Pflegirfach~raf1 hrson/Angthötigtr/8ettt'Utf

Was bewegt Sie Im Augenblick' Was brauchen Sie' Was konnen wir fur Sie tun' EI
Selbsteinschätzung der pbP und/ oder Zugehöriger. Wörtliche Rede.

Gezielter Fragen: Wie können wir sie beim Waschen unterstützen? Fühlen Sie sich sicher im Umgang mit dem Rollator?

Themenfeld 1 - kognitive und kommunikative Fah1gke1ten I]


Beschreibung der Orientierung, des Seh· und HOrvermOgens inkl. benötigter Hilfsmittel (Brille, Hörgeräte) und UnterstützungsbedarfIII, Sprachvermögen und
-verständnis? Wünsche und Bedürfnisse? Risiken und Gefahren? Herausforderndes Verhalten, Störungen Tag-/ Nachtrhythmus? Hinlauftendenzen? Umgang
mtt der Rufglocke?

ggf. Absprache:

l.!
Beschreibung Bewegungsstatus so genau wie mOglich: Arme/ Beine, Rumpfstabilität?, S~en, Stehen, Laufen (ggf. Unterstützungsbedarf und oder der Einsatz
von Hilfsmitteln, welche Strecke? konkrete Beispiele), Positionswechsel möglich? Wie? Im liegen/ S~en?

ggf. Absprache:
wurde über die Notwendigkeit regelmäßiger Lagerungsintervalle in der Nacht und mgl. Folgen beraten (siehe Beratungsprotokoll), lehnt Lagerungen nachts ab.
Lagerungen am Tag werden toleriert.

Themenfeld 3 - krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen EI


Welchen Unterstützungsbedarf hat die pbP aufgrund von Krankhetten, bzw. deren Begleitsymptome (siehe auch VO Behandlungspflege)?
Dialbetes •> Blutzucker- Insulinmanagement
Anus praeter •> Stomaversorgung
Demenz •> vermindertes Hunger-/ Durstempfinden • >Ernährungs-/ Flüssigkeitsrisiko
Restharnbildung •> SpDK·> Kathtermanagement
Medikamente, Kompression, Sctvnerzen, lnfusionstherapie, ...

Themenfeld 4 - Selbstversorgung EI
Beschreibungen zum Unterstützungsbedarf in den Bereichen Körperpflege und Mundpflege (eigene Zähne/ Zahnprothesen? wer setzt sie ein?), Ankleiden,
Harn- und Stuhlausscheidung (lnkontinenzprofil, aber keine konkreten lnkomaterialien), Ernährung und Flüssigkeit (inkl. Vorlieben/ Abneigungen und
gewohnten Mengen)

ggf. Absprache:

Themenfeld S - Leben m sozialen Beziehungen EI


Beschreibung relevanter biographischer Eckdaten, Unterstützungsbedarf bei der Alltagsstrukturierung und Teilhabe am sozialen Leben.
Soziale Kontakte (Gewünscht?), Alleine? Gruppen? Selbst beschäftigen? Zeitung vorlesen, Nachtruhe einhalten, Abneigungen erfassen, Gewohnhetten,
Religiosität?

ggf. Absprache:
fühlt sich in Gruppen von mehr als fünf Personen unwohl, erhält nur Einzelbetreuungs- und Kleinstgruppenangebote
hatte als Priester noch nie Körperkontakt zu Frauen, möchte von männlichen Pflegepersonen versorgt werden.

Themenfeld 6 - Wohnen/Hauslichkl'1t EI
ggf. Wie geht es nach der KZP weiter?
Zimmerdekoration, Bilder, Farben, eigene Möbel, Vorlieben bezüglich Kälte, Wärme, Licht, Dunkel, Wohnumfeldanpassung nach Erkrankung, Zimmer auf
Wunsch abschließen? ggf. Häusliches Umfeld beschreiben: Großes Haus, Garten...

ggf. Absprache:

Sons"9ff
0-wbitus Sturz EmlhNn_•;----1..cExpe.J"-[Link]-r'landc....[Link]
Ein X in dem TF, in dem das Risiko dominiert -,-----1

Formular speichern ...


s1s• - stationär - Berger. Erika 08.01.1939 08.02.2024
St,ukturlerteln~t\on,wmmk,ng N.,,-wde"~~l'ffson Geburtsd,tum G~prkh 1m/H1ndmc:hffl ~[Link] ~fttge~rson/Angfflofig~[Link]

Was bewegt Sie 1m Augenbhck 1 Was brauchen Sie? Was konnen wir fur Sie tun? EI
"Ich bin bei Glatteis gestürzt und habe mir die Hand verletzt. Kann mich nicht mehr erinnern wann und wo."
"Meine beiden Mädchen kümmern sich immer um mich und helfen mir...machen sich immer Sorgen."
"Ich komme gut zurecht in meinen vier Wänden, brauche keine fremde Hilfe." "Die Nachbarn sind alle erst dahin gezogen- kenne keinen mehr."
"Jetzt mit den Gipsarm geht doch so manches nicht im Haushalt. Meine Töchter meinen, dass ich mich hier erholen soll, bis wieder alles in Ordnung ist."
"Ich esse gerne herzhaft. Aber ich brauche nicht viel. Ich habe nie viel gegessen."

Themenfeld 1 - kognitive und kommunikative Fah1gke1ten 13


Frau Berger ist nicht orientiert in den Bereichen Zeit und Ort. Persönlich und situativ scheint sie teilweise orientiert. Unterhaltungen sind möglich, sie spricht
leise aber deudich. Ja-/ Nein-Fragen können gut beantwortet werden, komplexere Gespräche scheinen schwierig. Benötigt keine Hilfsmittel, sieht und hört
altersentsprechend. Zeigte in der Vergangenheit einen Bewegungsdrang mit Hinlauftendenzen. Kann Gefahren und Risiken nicht richtig einschätzen und die
Klingel nicht bedienen. Kann tagesformabhängig Wünsche und Bedürfnisse äußern.

Absprache: stündliche Kontrollgänge werden geplant

II 12
Zunehmend in der Bewegung eingeschränkt, weil sie ihre Kräfte nicht richtig einschätzen kann. Durch die Fraktur am Unterarm ist dieser in der Bewgung
eingeschränkt. Sie kann kurze Strecken mit HaltehiHe gehen (vom Bett ins Bad), zum Essen im Wohnbereich braucht sie den Rollstuhl. Wird mit diesem
[Link] im Bett und im Sitzen sind selbstständig möglich, ist an der Bettkante sitzstabil und kann mit Anhalt zur Körperpflege am WB
stehen.

Absprache: wird zum Essen abgeholt und mit dem Rollstuhl gefahren

Themenfeld 3 - krankhe1tsbezogene Anforderungen und Belastungen EI


Frau Berger benötigt Orientierungshilfen bedingt durch ihre Demenz, außerdem findet sie nicht rechtzeitig zur Toilette und benötigt deshalb Unterstützung
beim Toilettengang/ lnkowechsel, Verbandswechsel unselbständig, Medikamentenmanagement ebenfalls unselbständig, Nach der Fraktur klagt sie über akute
Schmerzen, diese sind mit der Regelmedikation aber stabil. Sie kann ihre Schmerzen äußern und den Ort benennen.
Postoperativ erhält sie s.c.-lnjektionen zur Thromboseprophylaxe, diese kann sie sich nicht selbst spritzen.

Themenfeld 4 - Selbstversorgung l3
Frau Berger benötigt Unterstützung bei der Körperpflege, der Zahnpflege (eigene Zähne), dem An- und Auskleiden. sowie dem Duschen. Sie ist harn- und
stuhlinkontinent und benötigt HiHe beim Toilettengang und dem Vorlagenwechsel. Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme notwendig, Mahlzeiten müssen
vorbereitet werden, essen ist dann selbstständig möglich. Eingeschänkte Getränke trinkt sie selbstständig, ob in ausreichender Menge ist noch unklar. Mag
gerne herzhafte Speisen in geringen Portionen.

Absprache: Toilettengänge in Begleitung, Fingerfood im Zimmer bereitstellen

Themenfeld 5 - leben in sozialen Beziehungen EI


Ihr Ehemann vor 5 Jahren gestorben. Sie lebte seitdem alleine, hat zwei Töchter, die sich kümmern, Haushaltsführung war zunehmend schwieriger. Hatte
keinen Kontakt zu Nachbarn.

Absprache: vorerst Einzelbetreuungsangebote und Gottesdienst einplanen

Themenfeld 6 - Wohnen/Haushchke1t EI
Sie lebte mit ihrem Ehemann in einer Eigentumswohnung, Haushaltsführung gestaltete sich zunehmend schwierig, Töchter haben bereits Bilder mitgebracht
und ein Radio.

=
Erste fachliche Einschätzung der für die Pflege und Betreuung relevante~ Risiken und Phänomene - - -
- · - - Sonstiges
FklssigLke"i'it'---,

1. ko9n1tive und kommun,k•llve f,1higkeilen


tr= n~ ••
-~ H1 -~ -~ II -~ II -~ II -~ II 1
, 3. krankheltlbHogene Anforden,ngen und hlutungen
. 4. Selbstversorgung -~ 1 -~ -~ ~--~-~ -~
-~ 1 -~ ~--~-~ ~-~-~-~-
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