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Cybersecurity-Hinweise 1

Industrial Security 2

Grundlagen der APL 3


SIMATIC
Bedienbausteine 4
PCS 7
Advanced Process Library (V10.0) 5
Zustandsüberwachung

Überwachungsbausteine 6
Funktionshandbuch

Reglerbausteine 7

Dosierbausteine 8

Motor- & Ventilbausteine 9

Verriegelungsbausteine 10

Meldebausteine 11

Zählbausteine 12

Zeitglieder 13

Mathematische Bausteine 14

Analoge Logik-Bausteine 15

Digitale Logik-Bausteine 16

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Siemens Aktiengesellschaft A5E52539406-AA Copyright © Siemens 2024.
Digital Industries Ⓟ 05/2024 Änderungen vorbehalten Alle Rechte vorbehalten
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90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
Fortsetzung

Generatorbausteine 17

Kanalbausteine 18

Konvertierbausteine 19
PCS 7
Advanced Process Library (V10.0) 20
Wartungsbausteine

Systembausteine 21
Funktionshandbuch

Kommunikationsbausteine 22
Messstellentypen
(Insertible Templates) 23

Definitionen 24
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden
die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.

GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.

WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.

VORSICHT
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht
getroffen werden.

ACHTUNG
bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen
werden.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf
Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen
und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäße Verwendung von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:

WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen
Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von
Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen
Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und
Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen eingehalten werden. Hinweise in den
zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.

Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens Aktiengesellschaft. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung
durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.

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DEUTSCHLAND
Inhaltsverzeichnis

1 Cybersecurity-Hinweise ....................................................................................................................... 49
2 Industrial Security................................................................................................................................ 51
3 Grundlagen der APL............................................................................................................................. 53
3.1 Funktionen der Bausteine .................................................................................................. 53
3.1.1 Allgemein .......................................................................................................................... 53
3.1.1.1 Anwenderprojektierte Meldeklassen................................................................................... 53
3.1.1.2 Erzwingen von Betriebszuständen ...................................................................................... 53
3.1.1.3 Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder Fehlern ................................................. 55
3.1.1.4 Ruhelage bei Motoren, Ventilen und Reglern ...................................................................... 62
3.1.1.5 Warnzeiten für Ansteuerungen bei Motoren und Ventilen festlegen .................................... 65
3.1.1.6 Ausgangssignal als statisches Signal oder Impulssignal ....................................................... 65
3.1.1.7 Erstsignalerfassung bei Interlock-Bausteinen ...................................................................... 66
3.1.1.8 Signal für Einschaltbereitschaft ausgeben........................................................................... 67
3.1.1.9 Simulieren von Signalen..................................................................................................... 72
3.1.1.10 Totzone ............................................................................................................................. 75
3.1.1.11 Anforderung zur Wartungsfreigabe .................................................................................... 76
3.1.1.12 Wartungsfreigabe .............................................................................................................. 78
3.1.1.13 SIMATIC BATCH-Funktionalität ............................................................................................ 81
3.1.1.14 Flatterunterdrückung für Kanalbausteine............................................................................ 81
3.1.1.15 Anlaufverhalten über Trigger-Baustein................................................................................ 83
3.1.1.16 Parameter, die nicht verschaltet werden können ................................................................. 83
3.1.2 Betriebsarten der Bausteine................................................................................................ 84
3.1.2.1 Übersicht der Betriebsarten ................................................................................................ 84
3.1.2.2 Ein..................................................................................................................................... 85
3.1.2.3 Außer Betrieb..................................................................................................................... 86
3.1.2.4 Hand- und Automatikbetrieb für Reglerbausteine ............................................................... 87
3.1.2.5 Hand- und Automatikbetrieb für Motoren, Ventile und Dosierer ......................................... 91
3.1.2.6 Programmbetrieb für Regler ............................................................................................... 93
3.1.2.7 Vor Ort Betriebsart ............................................................................................................. 95
3.1.2.8 Der Zustandsgraph der Betriebsarten ................................................................................. 99
3.1.3 Überwachungsfunktionen................................................................................................ 101
3.1.3.1 Überwachungsfunktionen bei der Advanced Process Library ............................................. 101
3.1.3.2 Sammelanzeige für Grenzwertüberwachung, CSF und ExtMsgx ........................................ 101
3.1.3.3 Grenzwertüberwachung .................................................................................................. 102
3.1.3.4 Feedbacks ....................................................................................................................... 113
3.1.3.5 Motorschutzfunktion ....................................................................................................... 116
3.1.4 Verriegelungsfunktionen.................................................................................................. 117
3.1.4.1 Verriegelungen ................................................................................................................ 117
3.1.4.2 Deaktivieren von Verriegelungen...................................................................................... 122
3.1.4.3 Einfluss des Signalstatus auf die Verriegelung................................................................... 123
3.1.4.4 Sammelstatus für Verriegelungsinformationen bilden....................................................... 124
3.1.4.5 Schnellstopp für Motoren................................................................................................. 127
3.1.4.6 Bypass-Signale ................................................................................................................. 127
3.1.5 Signalstatus bilden........................................................................................................... 129
3.1.5.1 Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben ............................................................... 129

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 5
Inhaltsverzeichnis

3.1.5.2 Signalstatus für technologische Bausteine bilden und ausgeben ....................................... 130
3.1.5.3 Signalstatus für digitale Logik-Bausteine bilden und ausgeben .......................................... 132
3.1.5.4 Signalstatus für analoge Logik-Bausteine bilden und ausgeben ......................................... 133
3.1.5.5 Signalstatus für Redundanz-Bausteine bilden und ausgeben ............................................. 134
3.1.5.6 Signalstatus für Bausteine mit parametrierbarer Statuspriorisierung bilden und ausgeben... 135
3.1.5.7 Signalstatus für Verriegelungsbausteine bilden und ausgeben .......................................... 137
3.1.5.8 Signalstatus für mathematische Bausteine bilden und ausgeben....................................... 139
3.1.5.9 Signalstatus für PCS 7 Kanalbausteine bilden und ausgeben ............................................. 140
3.1.5.10 Signalstatus für Kanalbausteine für Feldgeräte bilden und ausgeben ................................ 140
3.1.6 Fehlerbehandlung ........................................................................................................... 141
3.1.6.1 Fehlerbehandlung ........................................................................................................... 141
3.1.6.2 Sammelfehler ausgeben .................................................................................................. 144
3.1.7 Rampenfunktion .............................................................................................................. 145
3.1.7.1 Sollwertrampe verwenden ............................................................................................... 145
3.1.7.2 Gradientenbegrenzung des Sollwerts ............................................................................... 146
3.1.7.3 Stellwertrampe verwenden .............................................................................................. 147
3.1.7.4 Gradientenbegrenzung des Stellwerts .............................................................................. 148
3.1.8 Vorgabe Intern / Extern .................................................................................................... 149
3.1.8.1 Anwenden der dynamisch aktivierten Totzone während der PV Einschwingzeit ................. 149
3.1.8.2 Sollwertvorgabe - Intern / Extern ...................................................................................... 150
3.1.8.3 Stellwertvorgabe - Intern / Extern ..................................................................................... 151
3.1.9 Parametrierbares Verhalten über den Anschluss Feature ................................................... 153
3.1.9.1 Parametrierbare Funktionen über den Anschluss Feature .................................................. 153
3.1.9.2 Anhalten der Dosierung bei einem Durchflussalarm.......................................................... 163
3.1.9.3 Fehlerbehandlung ........................................................................................................... 164
3.1.9.4 Bei der Statusanzeige im Bildbaustein hat die Verriegelung höhere Priorität als Bypass. ..... 164
3.1.9.5 Festlegen des Anlaufverhaltens........................................................................................ 165
3.1.9.6 Anwenden der dynamisch aktivierten Totzone während der PV Einschwingzeit ................. 169
3.1.9.7 Auswertung des Signalstatus ........................................................................................... 169
3.1.9.8 Auswertung des Signalstatus der Verriegelungssignale ..................................................... 170
3.1.9.9 Automatische Nachdosierung bei Unterdosierung im Automatikbetrieb ............................ 170
3.1.9.10 Baustein als Summierer oder Integrierer ........................................................................... 171
3.1.9.11 Bedienelemente für externen Sollwert sichtbar schalten ................................................... 171
3.1.9.12 Begrenzung Ausgang Out ................................................................................................ 171
3.1.9.13 Berechnung der Durchflussmenge bei Waagedosierung aktivieren .................................... 172
3.1.9.14 Condition Monitoring Infos an MOD_Bausteinen .............................................................. 172
3.1.9.15 Condition-Monitoring-Infos an den Kanalbausteinen ........................................................ 172
3.1.9.16 Deaktivieren von Schaltpunkten ....................................................................................... 173
3.1.9.17 Direktes Umschalten zwischen Vor- und Rückwärtsbetrieb ermöglichen ............................ 173
3.1.9.18 Dosiertyp festlegen .......................................................................................................... 174
3.1.9.19 Durchflusssollwerte in Prozent ......................................................................................... 174
3.1.9.20 Einfluss des Signalstatus auf den Dosierprozess festlegen ................................................. 175
3.1.9.21 Einheit der Änderungsgeschwindigkeit............................................................................. 175
3.1.9.22 Einlesen der Meldungen .................................................................................................. 175
3.1.9.23 Einstellung der Skalierung für die Prozesswerte ................................................................ 176
3.1.9.24 Energielosen Wert bei bausteinexterner Simulation ausgeben........................................... 176
3.1.9.25 Ersatzwert aufschalten..................................................................................................... 177
3.1.9.26 Ersatzwertaufschaltung bei Fehler.................................................................................... 177
3.1.9.27 Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben.................................................................. 177
3.1.9.28 Erstsignalerfassung aktivieren .......................................................................................... 178
3.1.9.29 aktuelle Regelabweichung ............................................................................................... 178
3.1.9.30 Fehlerzustand aktivieren bei Externem Leittechnikfehler CSF ........................................... 179

Advanced Process Library (V10.0)


6 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

3.1.9.31 Frequenzumrichter mit separater Geräte-Einspeisung ....................................................... 179


3.1.9.32 Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und simulierten Verriegelungssignalen ...... 180
3.1.9.33 Internen bzw. externen Sollwert für die absolute Feinmenge verwenden .......................... 181
3.1.9.34 Laufzeit für Rückmeldesignale aktivieren .......................................................................... 182
3.1.9.35 Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben ................................................. 182
3.1.9.36 Letzten Wert nach einem Gesamtladen bei Anlauf des Bausteins als aktuellen Wert
verwenden ...................................................................................................................... 183
3.1.9.37 LowCutOff aktivieren ....................................................................................................... 184
3.1.9.38 Meldebegleitwerte auswählen ......................................................................................... 184
3.1.9.39 Melden mit BATCH - Parametern....................................................................................... 184
3.1.9.40 Motorrückmeldungen sind nicht vorhanden ..................................................................... 185
3.1.9.41 Nur verschaltete Eingangswerte im Bildbaustein anzeigen ................................................ 185
3.1.9.42 OS_Perm Bits aktivieren ................................................................................................... 186
3.1.9.43 Öffnen und Schließen deaktivieren ................................................................................... 187
3.1.9.44 Örtliche Bedienberechtigung aktivieren............................................................................ 187
3.1.9.45 Parametrierung der Nachlaufmenge aktivieren ................................................................. 187
3.1.9.46 Programmbetrieb ermöglichen......................................................................................... 188
3.1.9.47 Quittungs- und Fehlerstatus des Meldeaufrufs aktualisieren ............................................. 188
3.1.9.48 Regelzone mit eingefrorenem I-Anteil .............................................................................. 189
3.1.9.49 Regelzone mit vorgegebenem I-Anteil ............................................................................. 189
3.1.9.50 Rücksetzen der Befehle zum Umschalten der Betriebsart................................................... 190
3.1.9.51 Rücksetzen der Befehle für die Ansteuerung aktivieren ..................................................... 190
3.1.9.52 Rücksetzen der Dosiermenge bei Dosierstart .................................................................... 191
3.1.9.53 Prozesswert mit eigenen Skalierbereich ............................................................................ 191
3.1.9.54 Rücksetzen bei Verriegelung (Schutz) oder Fehlern über Eingangssignale ......................... 192
3.1.9.55 Rücksetzen in Abhängigkeit der Betriebsart oder des LiOp-Parameters festlegen................ 192
3.1.9.56 Rücksetzen von Schutz / Fehler im Handbetrieb aktivieren ................................................ 194
3.1.9.57 Rücksetzen auch bei verriegeltem Zustand ....................................................................... 194
3.1.9.58 Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam .............................................................................. 195
3.1.9.59 Ruhelagestellwert bei Betriebsart "Außer Betrieb" wirksam................................................ 195
3.1.9.60 Schalter - oder Tasterbetrieb festlegen.............................................................................. 196
3.1.9.61 Schaltmodus festlegen..................................................................................................... 197
3.1.9.62 Schleichfluss wird immer in die Dosiermenge erfasst ........................................................ 197
3.1.9.63 Schnellstopp über Bildbaustein aktivieren......................................................................... 198
3.1.9.64 Stellungsrückmeldungen sind aktiv .................................................................................. 198
3.1.9.65 Separate Überwachungszeit für das Stoppen des Motors .................................................. 199
3.1.9.66 Separate Verriegelung für jede Richtung, Lage oder Geschwindigkeit................................ 199
3.1.9.67 Separate Verzögerungszeiten für jeden Alarm .................................................................. 199
3.1.9.68 Signalisierung bei Grenzwertverletzung ........................................................................... 200
3.1.9.69 Sollwertdifferenz soll gemeldet werden ............................................................................ 200
3.1.9.70 Sollwertvorgabe mit eigenem Anzeigebereich und eigener Einheit ................................... 201
3.1.9.71 Steuerung über Hilfsventil................................................................................................ 201
3.1.9.72 Stoßfreie Änderung der Proportionalverstärkung, Differenzierzeit und der Verstärkung
des Differenzierers aktivieren............................................................................................ 201
3.1.9.73 Stoßfreies Umschalten in den Automatikbetrieb nur für den Bediener ............................... 202
3.1.9.74 Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Regler deaktivieren............................ 202
3.1.9.75 Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Ventile, Motoren und Dosierer
aktivieren ........................................................................................................................ 203
3.1.9.76 Summierverhalten kontinuierlich oder getriggert ............................................................. 203
3.1.9.77 Unterdrückung aller Meldungen....................................................................................... 204
3.1.9.78 Ungültigen Rohwert ausgeben ......................................................................................... 204
3.1.9.79 Übertragung von Statusinformationen von Geräten.......................................................... 205

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 7
Inhaltsverzeichnis

3.1.9.80 Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen Eingabebefehl ......................... 205
3.1.9.81 Ventil Dichtschließend ..................................................................................................... 206
3.1.9.82 Verhalten der Erstsignalerfassung beim Deaktivieren ........................................................ 206
3.1.9.83 Verhalten der Schaltpunkte in der Betriebsart "Außer Betrieb" ........................................... 207
3.1.9.84 Verhalten für die Betriebsart Außer Betrieb ....................................................................... 207
3.1.9.85 Verlassen des Vor-Ort-Betriebs.......................................................................................... 208
3.1.9.86 Verriegelungsanzeige bei LocalSetting 2 oder 4 ................................................................ 208
3.1.9.87 Vibrieren nach Drehmomentüberwachung ....................................................................... 209
3.1.9.88 Mit Quittierung Überdosierung ........................................................................................ 209
3.1.9.89 Berechnung der Rampenrate ............................................................................................ 210
3.1.9.90 Ein auf PV folgender SP im geöffneten Regelkreis hat keine Priorität über SP_Ext und SP-
Grenzwerte...................................................................................................................... 212
3.1.9.91 Mit beschleunigter Rückkehr des Integralanteils von der Stellwertgrenze........................... 212
3.1.9.92 Auswahlvorgabe extern / intern........................................................................................ 213
3.1.9.93 Schalter- oder Tasterbetrieb für Vor-Ort-Befehle festlegen ................................................. 214
3.1.9.94 Gradientenbegrenzung mit Zeitdauer............................................................................... 216
3.1.9.95 Analogeingang 1 ist für den Bediener reserviert ............................................................... 216
3.1.9.96 Der Bediener kann den Sollwert über den Bildbaustein auch in der Betriebsart Vor-Ort
ändern............................................................................................................................. 216
3.1.9.97 Sollwert nach Stopp und Start des Motors definieren ........................................................ 217
3.1.9.98 Bewahren des letzten Ausgangswertes im Falle eines schlechten Eingangssignalstatus...... 217
3.1.9.99 Erzwingen von Befehlen im Vor-Ort-Betrieb ...................................................................... 218
3.1.9.100 Der Motor-Stopp in der Endlage hängt nur von dem entsprechenden Rückmeldesignal ab... 218
3.1.9.101 Der Ersatzwert ist aktiv, falls der Baustein überbrückt wird ................................................ 218
3.1.9.102 Externe Meldung aktivieren.............................................................................................. 219
3.1.9.103 Bei Berücksichtigung schlechter Qualität der Automatikbefehle oder der externen Werte... 219
3.1.9.104 Deaktivierung der Berechnung der Impulskontrolle in LocalSetting 2 und 4 ....................... 220
3.1.9.105 Inverterfreigabe ............................................................................................................... 220
3.1.9.106 Die Waagendosierung kann nur gestartet werden, wenn StandStill = 1 ............................. 220
3.1.9.107 Verlauf von MV- und DV-Bewegungen beim Neustart löschen ........................................... 221
3.1.9.108 Berechnung des Statusausgangs ...................................................................................... 221
3.1.9.109 MsgLock und Betriebsart "Außer Betrieb" für einen verschalteten Meldebaustein
unterdrücken ................................................................................................................... 221
3.1.9.110 Varianten der CPI-Berechnung .......................................................................................... 222
3.1.9.111 Skalierbarer Messbereich.................................................................................................. 222
3.1.9.112 2 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich) ..................................................................... 223
3.1.9.113 3 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich) ..................................................................... 223
3.1.9.114 Ausgabe von Ersatzwerten bei Kommunikationsfehler ...................................................... 224
3.1.9.115 Bei einem Kommunikationsfehler werden die letzten Werte ausgegeben. ......................... 224
3.1.9.116 Die Dosiersteuerungen sind deaktiviert, wenn die Waage im Tariermodus ist. ................... 224
3.1.9.117 Auswertung der Erstlauf-Erkennung ................................................................................ 225
3.1.9.118 Auswahl von Metadaten- und Diagnosebausteinen........................................................... 225
3.1.9.119 Grenzwerte im Bildbaustein deaktiviert ............................................................................ 226
3.1.9.120 Bei ungültigem Eingangswert letzten gültigen Rohwert behalten...................................... 227
3.1.9.121 Mit PID-Initialisierung, wenn sich der Sollwert-Modus intern/extern ändert ....................... 227
3.1.9.122 Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS ...................................................... 228
3.1.9.123 Verhalten bei Busausfall ................................................................................................... 228
3.1.9.124 Tasterbetrieb mit ausgelösten lokalen Steuerbefehlen....................................................... 229
3.1.9.125 Untersteuerung / Unterlauf für Messbereich 0...10V ......................................................... 229
3.1.9.126 Ausgang für den aktiven Grenzwert bei deaktivierter Grenzwertmeldung deaktivieren ...... 230
3.1.9.127 Rücksetzen des anstehenden Fehlers im Vor-Ort-Betrieb 1 und 3....................................... 230
3.1.9.128 Berechnung des Zeitstempels........................................................................................... 230

Advanced Process Library (V10.0)


8 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

3.1.9.129 Umkehr der Regelrichtung für Fail-Open-Ventile ............................................................... 231


3.1.9.130 Freigabe externe Zeit ....................................................................................................... 231
3.1.9.131 Umschaltung auf AS-Zeit, wenn ExtTimeQc <> 16#80 oder 16#60.................................... 232
3.1.9.132 AS-Zeit aktiviert oder deaktiviert. ..................................................................................... 232
3.1.9.133 Verwenden Sie verschaltbare Eingänge OpenLi, StopLi, CloseLi mit CtrlLiOp ..................... 232
3.1.9.134 Auswahl von Feature Bit, wenn Namur Off = 1.................................................................. 233
3.1.9.135 Bypass über beide Anschaltungen BypLix OR Inx .............................................................. 233
3.1.9.136 Neusynchronisation nach Anlauf ..................................................................................... 233
3.1.9.137 Neusynchronisation nach "Außer Betrieb" oder nach Simulation ....................................... 234
3.1.9.138 Neusynchronisation nach CSF ......................................................................................... 234
3.1.9.139 Neusynchronisation mit Eingang StateTrkOn ................................................................... 235
3.1.9.140 Ansteuerung mit Ausgang StopCtrl und Zustand "No Cmd" ............................................... 235
3.1.9.141 Stopplage, wenn die Befehlsrichtung in eine verriegelte Richtung wechselt....................... 237
3.1.9.142 Differenz MV-Rbk auch in Endlage überwachen ................................................................ 237
3.1.9.143 Getrennte Überwachungszeit für die Drehzahländerung ................................................... 238
3.1.9.144 Befehle sind im Vor-Ort-Betrieb mit Simulation bedienbar................................................. 238
3.1.9.145 Übergeordnete Verriegelung mit getrennter Verriegelung für jede Richtung ...................... 239
3.1.9.146 Bypass-Freigabebits automatisch setzen ........................................................................... 239
3.1.9.147 In der Betriebsart Pause kann die Materialmenge an der Quelle geändert werden ............. 240
3.1.9.148 Bypass-Freigabe über Verschaltung von Inx setzen............................................................ 240
3.1.9.149 Bediener kann Nachstellzeit TI nicht auf 0 setzen .............................................................. 242
3.1.9.150 Keine Rückmeldungsüberwachung in der Zwischenstellung und Endlage in lokaler
Einstellung 2/4................................................................................................................. 242
3.1.9.151 InvIn gilt für SimInLi und BypIn......................................................................................... 242
3.1.10 Funktionen für Regler ...................................................................................................... 243
3.1.10.1 Verzögerung Alarm für Regeldifferenz bei Sollwertsprüngen ............................................. 243
3.1.10.2 Regelsinn invertieren ....................................................................................................... 244
3.1.10.3 Regeldifferenzbildung und Totzone................................................................................... 245
3.1.10.4 Regelzone verwenden...................................................................................................... 247
3.1.10.5 Sollwertbegrenzung für externe Sollwerte........................................................................ 249
3.1.10.6 Sollwert im Handbetrieb nachführen ................................................................................ 249
3.1.10.7 Stellwert nachführen und begrenzen................................................................................ 249
3.1.10.8 Störgrößen aufschalten und begrenzen ............................................................................ 251
3.1.10.9 Strukturzerlegung bei Reglern .......................................................................................... 251
3.1.11 Meldungen ...................................................................................................................... 252
3.1.11.1 Einsatzbereich der Alarmverzögerungen........................................................................... 252
3.1.11.2 Ein Zeitwert für alle Grenzwerte ....................................................................................... 253
3.1.11.3 Ein Zeitwert pro Grenzwertpaar ....................................................................................... 253
3.1.11.4 Zwei Zeitwerte pro Grenzwertpaar ................................................................................... 255
3.1.11.5 Zwei Zeitwerte für jeden einzelnen Grenzwert.................................................................. 256
3.1.11.6 instanzspezifische Meldungen erzeugen........................................................................... 259
3.1.11.7 Meldungen unterdrücken über den Parameter MsgLock.................................................... 259
3.1.11.8 Zeitstempelung................................................................................................................ 260
3.1.11.9 Verbindung der zeitgestempelten Meldungen von EventTs oder Event16Ts ....................... 261
3.1.12 Einstellungen für Bedienen & Beobachten ........................................................................ 262
3.1.12.1 Anzeige- und Bedienbereich für Prozess- und Sollwerte .................................................... 262
3.1.12.2 Aufruf weiterer Bildbausteine ........................................................................................... 262
3.1.12.3 Beschriftung von Schaltflächen und Texten ...................................................................... 264
3.1.12.4 Hilfswerte anzeigen ......................................................................................................... 269
3.1.12.5 Maßeinheit auswählen..................................................................................................... 269
3.1.13 Verbrauch von Prozessobjekten ........................................................................................ 288
3.1.14 Neusynchronisation ........................................................................................................ 288

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 9
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3.1.15 Großen Endpositionsbereich mit Überwachung wählen .................................................... 290


3.2 Funktionen der Bausteinsymbole...................................................................................... 291
3.2.1 Aufbau des Bausteinsymbols ............................................................................................ 291
3.2.2 Projektieren der Bausteinsymbole..................................................................................... 299
3.2.3 Bedienen über das Bausteinsymbol .................................................................................. 301
3.2.4 Bausteinsymbole für PID- und FM-Regler ......................................................................... 301
3.2.5 Bausteinsymbol für Interlock-Bausteine ............................................................................ 303
3.2.6 Bausteinsymbole für SFC.................................................................................................. 305
3.2.7 Bausteinsymbolen einen statischen Bildanteil hinzufügen................................................. 307
3.2.8 Dezimalpunkte für die Analogwertanzeige ....................................................................... 308
3.3 Funktionen der Bildbausteine ........................................................................................... 311
3.3.1 Schneller Betrieb für PID-Regler ........................................................................................ 311
3.3.2 Aufbau des Bildbausteins ................................................................................................. 311
3.3.3 Bedienberechtigungen..................................................................................................... 318
3.3.4 Anzeige von Verzögerungszeiten...................................................................................... 321
3.3.5 Umschalten von Betriebszustand und Betriebsart.............................................................. 321
3.3.6 Ändern von Werten.......................................................................................................... 323
3.3.7 Standardsicht von FM-Reglern (analog) ........................................................................... 326
3.3.8 Standardsicht von FM-Reglern (Impulsregler).................................................................... 331
3.3.9 Standardsicht von FM-Reglern (Schrittregler mit Stellungsrückmeldung) ........................... 336
3.3.10 Standardsicht von FM-Reglern (Schrittregler ohne Stellungsrückmeldung) ....................... 341
3.3.11 Standardsicht von Interlock-Bausteinen ............................................................................ 345
3.3.12 Parametersicht von PID-Reglern........................................................................................ 351
3.3.13 Parametersicht von FM-Reglern ........................................................................................ 354
3.3.14 Parametersicht von Motoren, Ventilen und OpDi08........................................................... 356
3.3.15 Grenzwertsicht von FM-Reglern........................................................................................ 359
3.3.16 Grenzwertsicht von PID-Reglern ....................................................................................... 363
3.3.17 Grenzwertsicht von Motoren ............................................................................................ 367
3.3.18 Vorschausicht von FM-Reglern.......................................................................................... 370
3.3.19 Vorschausicht von Interlock-Bausteinen ............................................................................ 372
3.3.20 Rampensicht.................................................................................................................... 373
3.3.21 Meldungsansicht ............................................................................................................. 376
3.3.22 Chargensicht ................................................................................................................... 377
3.3.23 Memosicht ...................................................................................................................... 378
3.3.24 Trendsicht........................................................................................................................ 381
3.3.25 AddOn-Sicht für Funktionsbausteine ............................................................................... 383
3.3.26 APL Operator Trend Control (AOTC) .................................................................................. 383
3.3.27 Grenzwertbedienung und Anzeige im Bildbaustein ........................................................... 396
3.3.28 Zentrale Farbverwaltung .................................................................................................. 397
3.3.29 Balken ............................................................................................................................. 419
3.3.30 Rücksetzen von Fehlern bei Anforderung 0/1 .................................................................... 425
3.3.31 Elektronische Unterschrift (ESig) ...................................................................................... 426
3.3.32 Anzeige des UserStatus2 und von benutzerdefiniertem Text.............................................. 436
3.4 PCS 7 Messstellen Browser ............................................................................................... 440
3.4.1 Überblick über das Fenster "PCS 7 Messstellen Browser" .................................................... 440
4 Bedienbausteine ................................................................................................................................ 443
4.1 Gegenüberstellung der Large- & Small-Bausteine.............................................................. 443
4.1.1 OpAnL gegenüber OpAnS ................................................................................................ 443
4.2 OpAnL - Überprüfen und ausgeben analoger Signale (Large) ............................................ 445

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Inhaltsverzeichnis

4.2.1 Beschreibung von OpAnL ................................................................................................. 445


4.2.2 Betriebsarten von OpAnL ................................................................................................. 447
4.2.3 Funktionen von OpAnL .................................................................................................... 447
4.2.4 Fehlerbehandlung von OpAnL.......................................................................................... 451
4.2.5 Melden von OpAnL .......................................................................................................... 452
4.2.6 Anschlüsse von OpAnL ..................................................................................................... 453
4.2.7 Blockschaltbild von OpAnL ............................................................................................... 460
4.2.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 461
4.2.8.1 Sichten von OpAnL .......................................................................................................... 461
4.2.8.2 Standardsicht von OpAnL ................................................................................................. 462
4.2.8.3 Parametersicht von OpAnL ............................................................................................... 465
4.2.8.4 Trendsicht von OpAnL ...................................................................................................... 466
4.2.8.5 OpAnL Vorschausicht ....................................................................................................... 467
4.2.8.6 Bausteinsymbol für OpAnL ............................................................................................... 469
4.3 OpAnS - Überprüfen und ausgeben analoger Signale (Small) ............................................ 471
4.3.1 Beschreibung von OpAnS ................................................................................................. 471
4.3.2 Betriebsarten von OpAnS ................................................................................................. 472
4.3.3 Funktionen von OpAnS .................................................................................................... 473
4.3.4 Fehlerbehandlung von OpAnS.......................................................................................... 475
4.3.5 Melden von OpAnS .......................................................................................................... 476
4.3.6 Anschlüsse von OpAnS..................................................................................................... 476
4.3.7 Blockschaltbild von OpAnS ............................................................................................... 480
4.3.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 480
4.3.8.1 Sichten von OpAnS .......................................................................................................... 480
4.3.8.2 Standardsicht von OpAnS................................................................................................. 481
4.3.8.3 Parametersicht von OpAnS............................................................................................... 483
4.3.8.4 Vorschausicht von OpAnS ................................................................................................ 484
4.3.8.5 Bausteinsymbol für OpAnS............................................................................................... 485
4.4 OpDi01 - Bedienen eines Digitalwerts (2-Taster) ............................................................... 486
4.4.1 Beschreibung von OpDi01................................................................................................ 486
4.4.2 Betriebsarten von OpDi01 ................................................................................................ 487
4.4.3 Funktionen von OpDi01 ................................................................................................... 488
4.4.4 Fehlerbehandlung von OpDi01 ........................................................................................ 491
4.4.5 Melden von OpDi01 ......................................................................................................... 491
4.4.6 Anschlüsse von OpDi01.................................................................................................... 492
4.4.7 Blockschaltbild von OpDi01.............................................................................................. 495
4.4.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 496
4.4.8.1 Sichten von OpDi01 ......................................................................................................... 496
4.4.8.2 Standardsicht von OpDi01................................................................................................ 496
4.4.8.3 OpDi01 Vorschausicht...................................................................................................... 499
4.4.8.4 Bausteinsymbol für OpDi01.............................................................................................. 501
4.5 OpDi03 - Bedienen eines Digitalwerts (3-Taster) ............................................................... 503
4.5.1 Beschreibung von OpDi03................................................................................................ 503
4.5.2 Betriebsarten von OpDi03 ................................................................................................ 505
4.5.3 Funktionen von OpDi03 ................................................................................................... 505
4.5.4 Fehlerbehandlung von OpDi03 ........................................................................................ 509
4.5.5 Melden von OpDi03 ......................................................................................................... 510
4.5.6 Anschlüsse von OpDi03.................................................................................................... 510
4.5.7 Blockschaltbild von OpDi03.............................................................................................. 514
4.5.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 515
4.5.8.1 Sichten von OpDi03 ......................................................................................................... 515

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 11
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4.5.8.2 Standardsicht von OpDi03................................................................................................ 515


4.5.8.3 OpDi03 Vorschausicht...................................................................................................... 518
4.5.8.4 Bausteinsymbol für OpDi03.............................................................................................. 520
4.6 OpDi08 – Bedienen eines Digitalwerts (8 Taster) .............................................................. 522
4.6.1 Beschreibung von OpDi08................................................................................................ 522
4.6.2 Betriebsarten von OpDi08 ................................................................................................ 527
4.6.3 Funktionen von OpDi08 ................................................................................................... 528
4.6.4 Fehlerbehandlung von OpDi08 ........................................................................................ 535
4.6.5 Melden von OpDi08 ......................................................................................................... 536
4.6.6 Anschlüsse von OpDi08.................................................................................................... 538
4.6.7 Blockschaltbild von OpDi08.............................................................................................. 548
4.6.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................... 549
4.6.8.1 Sichten von OpDi08 ......................................................................................................... 549
4.6.8.2 Standardsicht von OpDi08................................................................................................ 550
4.6.8.3 Vorschau von OpDi08 ...................................................................................................... 554
4.6.8.4 Bausteinsymbol für OpDi08 ............................................................................................. 559
4.7 OpStations - Parametrieren der örtlichen Bedienberechtigung .......................................... 561
4.7.1 Beschreibung von OpStations........................................................................................... 561
4.7.2 Betriebsarten von OpStations ........................................................................................... 563
4.7.3 Funktionen von OpStations .............................................................................................. 564
4.7.4 Fehlerbehandlung von OpStations ................................................................................... 565
4.7.5 Melden von OpStations .................................................................................................... 565
4.7.6 Anschlüsse von OpStations............................................................................................... 566
4.7.7 Blockschaltbild von OpStations......................................................................................... 569
4.7.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 571
4.7.8.1 Sichten von OpStations .................................................................................................... 571
4.7.8.2 Standardsicht von OpStations........................................................................................... 572
4.7.8.3 Bausteinsymbol von OpStations ....................................................................................... 574
4.8 OpTrig - Bedienen eines Digitalwerts (1-Taster) ................................................................. 575
4.8.1 Beschreibung von OpTrig ................................................................................................. 575
4.8.2 Betriebsarten von OpTrig.................................................................................................. 576
4.8.3 Funktionen von OpTrig..................................................................................................... 577
4.8.4 Fehlerbehandlung von OpTrig .......................................................................................... 579
4.8.5 Melden von OpTrig .......................................................................................................... 579
4.8.6 Anschlüsse von OpTrig ..................................................................................................... 579
4.8.7 Blockschaltbild von OpTrig ............................................................................................... 582
4.8.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 583
4.8.8.1 Sichten von OpTrig........................................................................................................... 583
4.8.8.2 Standardsicht von OpTrig ................................................................................................. 583
4.8.8.3 OpTrig Vorschausicht ....................................................................................................... 584
4.8.8.4 Bausteinsymbol für OpTrig ............................................................................................... 586
5 Zustandsüberwachung ...................................................................................................................... 587
5.1 PumpMon - Pumpenüberwachung ................................................................................... 587
5.1.1 Beschreibung von PumpMon............................................................................................ 587
5.1.2 Betriebsarten von PumpMon ............................................................................................ 592
5.1.3 Arbeitsweise von PumpMon ............................................................................................. 593
5.1.4 Funktionen von PumpMon .............................................................................................. 600
5.1.5 Fehlerbehandlung von PumpMon .................................................................................... 606
5.1.6 Melden von PumpMon ..................................................................................................... 608
5.1.7 Anschlüsse von PumpMon ............................................................................................... 610

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12 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

5.1.8 Blockschaltbild von PumpMon ......................................................................................... 624


5.1.9 Weitere Informationen zu PumpMon ............................................................................... 625
5.1.10 Bedienen und Beobachten ............................................................................................... 627
5.1.10.1 Sichten von PumpMon ..................................................................................................... 627
5.1.10.2 Standardsicht von PumpMon (Förderhöhenkennlinie)....................................................... 628
5.1.10.3 PumpMon – Sicht Wirkungsgrad und Leistungskennlinie................................................... 630
5.1.10.4 PumpMon – Sicht NPSH-Kennlinie ................................................................................... 631
5.1.10.5 PumpMon – Histogrammsicht ......................................................................................... 632
5.1.10.6 PumpMon – Parametersicht ............................................................................................ 634
5.1.10.7 PumpMon – Sicht Kennlinienparameter 1......................................................................... 636
5.1.10.8 PumpMon – Sicht Kennlinienparameter 2 ........................................................................ 640
5.1.10.9 Vorschausicht von PumpMon ........................................................................................... 641
5.1.10.10 PumpMon – Grenzwertsicht ............................................................................................ 643
5.1.10.11 PumpMon – Toleranzsicht ................................................................................................ 644
5.1.10.12 Bausteinsymbol für PumpMon.......................................................................................... 645
5.2 PrDrpMon - Druckabfallüberwachung ............................................................................... 647
5.2.1 Beschreibung von PrDrpMon ............................................................................................ 647
5.2.2 Betriebsarten von PrDrpMon ............................................................................................ 650
5.2.3 Betriebsarten von PrDrpMon ............................................................................................ 650
5.2.4 Funktionen von PrDrpMon ............................................................................................... 653
5.2.5 Melden von PrDrpMon ..................................................................................................... 657
5.2.6 Anschlüsse von PrDrpMon................................................................................................ 657
5.2.7 Blockschaltbild von PrDrpMon .......................................................................................... 662
5.2.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................... 662
5.2.8.1 Sichten von PrDrpMon ..................................................................................................... 662
5.2.8.2 PrDrpMon – Standardsicht................................................................................................ 663
5.2.8.3 PrDrpMon – Grenzwertsicht ............................................................................................. 665
5.2.8.4 PrDrpMon – Parametersicht.............................................................................................. 666
5.2.8.5 Bausteinsymbol für PrDrpMon .......................................................................................... 667
5.3 Ventilüberwachung - VlvMon ........................................................................................... 668
5.3.1 Beschreibung von VlvMon................................................................................................ 668
5.3.2 Betriebsarten von VlvMon ................................................................................................ 673
5.3.3 Arbeitsweise von VlvMon ................................................................................................. 673
5.3.4 Funktionen von VlvMon ................................................................................................... 681
5.3.5 Fehlerbehandlung von VlvMon......................................................................................... 689
5.3.6 Melden von VlvMon ......................................................................................................... 690
5.3.7 Anschlüsse von VlvMon.................................................................................................... 690
5.3.8 Blockschaltbild von VlvMon ............................................................................................. 705
5.3.9 Weitere Informationen zu VlvMon .................................................................................... 705
5.3.10 Bedienen und Beobachten ............................................................................................... 706
5.3.10.1 Sichten von VlvMon ......................................................................................................... 706
5.3.10.2 Standardsicht von VlvMon................................................................................................ 707
5.3.10.3 Sicht der Durchflusskennlinie von VlvMon ........................................................................ 708
5.3.10.4 Sicht der Reaktionszeitkennlinien von VlvMon .................................................................. 710
5.3.10.5 Histogrammsicht von VlvMon .......................................................................................... 712
5.3.10.6 Grenzwertsicht von VlvMon ............................................................................................. 714
5.3.10.7 Parametersicht 1 von VlvMon........................................................................................... 716
5.3.10.8 Parametersicht 2 von VlvMon........................................................................................... 717
5.3.10.9 Bausteinsymbol für VlvMon.............................................................................................. 719
5.4 Stationäre Zustände - SteadyState .................................................................................... 721
5.4.1 Beschreibung von SteadyState.......................................................................................... 721

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 13
Inhaltsverzeichnis

5.4.2 Betriebsarten von SteadyState .......................................................................................... 722


5.4.3 Arbeitsweise von SteadyState........................................................................................... 722
5.4.4 Funktionen von SteadyState ............................................................................................. 724
5.4.5 Fehlerbehandlung von SteadyState .................................................................................. 727
5.4.6 Anschlüsse von SteadyState ............................................................................................. 727
5.4.7 Blockschaltbild von SteadyState........................................................................................ 730
5.4.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................... 730
5.4.8.1 Sichten von SteadyState ................................................................................................... 730
5.4.8.2 Standardsicht von SteadyState ......................................................................................... 731
5.4.8.3 Parametersicht von SteadyState ....................................................................................... 732
5.4.8.4 Kurvensicht von SteadyState ........................................................................................... 733
5.4.8.5 Bausteinsymbol für SteadyState ....................................................................................... 733
5.5 Partial Stroke Test (PST).................................................................................................... 735
5.5.1 Einleitung ........................................................................................................................ 735
5.5.1.1 Was ist der Ventilanlauftest?............................................................................................. 735
5.5.1.2 Die Ventilanlauftest-Applikation ....................................................................................... 738
5.5.1.3 Hardware-Überblick ......................................................................................................... 740
5.5.1.4 Überblick Engineering-Vorlage Ventilanlauftest ................................................................ 746
5.5.1.5 Überblick Bedienerschnittstelle Ventilanlauftest................................................................ 748
5.5.2 Richtlinien zur Verwendung ............................................................................................. 749
5.5.2.1 Grundregeln .................................................................................................................... 749
5.5.2.2 Sicherheitstechnische Hinweise........................................................................................ 749
5.5.3 Erste Schritte ................................................................................................................... 750
5.5.3.1 Hardware-Voraussetzungen ............................................................................................. 750
5.5.3.2 Softwarevoraussetzungen ................................................................................................ 751
5.5.4 Konfiguration der Engineering-Vorlage ............................................................................. 751
5.5.4.1 Überblick Ventilanlauftest-Logik ....................................................................................... 751
5.5.4.2 Logik für Magnetventiltest (optional) ............................................................................... 754
5.5.4.3 Hinzufügen der Engineering-Vorlage Ventilanlauftest zu einem STEP 7-Projekt.................. 756
5.5.4.4 Bausteine konfigurieren ................................................................................................... 760
5.5.4.5 Logik für den Ventilanlauftest übersetzen und laden......................................................... 760
5.5.5 Arbeiten mit der Engineering-Vorlage............................................................................... 762
5.5.5.1 Arbeiten mit der Engineering-Vorlage............................................................................... 762
5.5.5.2 Ventilanlauftest-Daten anzeigen ...................................................................................... 762
5.5.5.3 Werte von Ventilanlauftest-Parametern ändern................................................................. 763
5.5.5.4 Werte von Magnetventiltest-Parametern ändern ............................................................... 764
5.5.5.5 Ventilanlauftest manuell starten oder abbrechen.............................................................. 764
5.5.6 F_PST .............................................................................................................................. 765
5.5.7 F_PST_S .......................................................................................................................... 765
5.5.8 Baustein PST_Calc ............................................................................................................ 765
5.5.8.1 Beschreibung von PST_Calc .............................................................................................. 765
5.5.8.2 Anschlüsse von PST_Calc.................................................................................................. 770
5.5.9 Baustein PST_OrQC .......................................................................................................... 770
5.5.9.1 Beschreibung von PST_OrQc ............................................................................................ 770
5.5.9.2 Anschlüsse von PST_OrQC................................................................................................ 771
5.5.10 Baustein PST_Time........................................................................................................... 772
5.5.10.1 Beschreibung von PST_Time............................................................................................. 772
5.5.10.2 Anschlüsse von PST_Time................................................................................................. 772
5.5.11 Baustein PST .................................................................................................................... 773
5.5.11.1 Beschreibung von PST ...................................................................................................... 773
5.5.11.2 Betriebsarten von PST ...................................................................................................... 777
5.5.11.3 Funktionen von PST ......................................................................................................... 777

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14 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

5.5.11.4 Fehlerbehandlung von PST............................................................................................... 779


5.5.11.5 Melden von PST ............................................................................................................... 780
5.5.11.6 Anschlüsse von PST ......................................................................................................... 782
5.5.11.7 Bedienen und Beobachten ............................................................................................... 795
5.5.12 Berichte erstellen ............................................................................................................. 802
6 Überwachungsbausteine................................................................................................................... 811
6.1 Gegenüberstellung der Large- & Small-Bausteine.............................................................. 811
6.1.1 MonAnL gegenüber MonAnS ........................................................................................... 811
6.1.2 MonDiL gegenüber MonDiS ............................................................................................. 813
6.2 AV - Zusätzlichen Wert anzeigen und überwachen ............................................................ 815
6.2.1 Beschreibung von AV ....................................................................................................... 815
6.2.2 Betriebsarten von AV........................................................................................................ 817
6.2.3 Funktionen von AV........................................................................................................... 817
6.2.4 Fehlerbehandlung von AV ................................................................................................ 819
6.2.5 Melden von AV ................................................................................................................ 820
6.2.6 Anschlüsse von AV ........................................................................................................... 822
6.2.7 Blockschaltbild von AV ..................................................................................................... 825
6.3 MonAnL - Überwachen einer analogen Messstelle (Large)................................................. 826
6.3.1 Beschreibung von MonAnL............................................................................................... 826
6.3.2 Betriebsarten von MonAnL ............................................................................................... 829
6.3.3 Funktionen von MonAnL .................................................................................................. 830
6.3.4 Fehlerbehandlung von MonAnL ....................................................................................... 837
6.3.5 Melden von MonAnL........................................................................................................ 838
6.3.6 Anschlüsse von MonAnL .................................................................................................. 841
6.3.7 Blockschaltbild von MonAnL............................................................................................. 851
6.3.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 851
6.3.8.1 Sichten von MonAnL ........................................................................................................ 851
6.3.8.2 MonAnL Standardsicht ..................................................................................................... 852
6.3.8.3 Grenzwertsicht von MonAnL ............................................................................................ 855
6.3.8.4 MonAnL Parametersicht ................................................................................................... 858
6.3.8.5 MonAnL Vorschausicht..................................................................................................... 859
6.3.8.6 MonAnL AddOn-Ansicht................................................................................................... 860
6.3.8.7 Bausteinsymbol für MonAnL ............................................................................................ 861
6.4 MonAnS - Überwachen einer analogen Messstelle (Small) ................................................ 863
6.4.1 Beschreibung von MonAnS .............................................................................................. 863
6.4.2 Betriebsarten von MonAnS............................................................................................... 865
6.4.3 Funktionen von MonAnS.................................................................................................. 866
6.4.4 Fehlerbehandlung von MonAnS ....................................................................................... 869
6.4.5 Melden von MonAnS........................................................................................................ 870
6.4.6 Anschlüsse von MonAnS .................................................................................................. 871
6.4.7 Blockschaltbild von MonAnS ............................................................................................ 876
6.4.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 876
6.4.8.1 Sichten von MonAnS........................................................................................................ 876
6.4.8.2 MonAnS Standardsicht ..................................................................................................... 877
6.4.8.3 MonAnS Grenzwertsicht................................................................................................... 878
6.4.8.4 MonAnS Parametersicht ................................................................................................... 880
6.4.8.5 MonAnS Vorschausicht .................................................................................................... 881
6.4.8.6 Bausteinsymbol für MonAnS ............................................................................................ 882
6.5 MonDiL - Überwachen einer digitalen Messstelle (Large) .................................................. 884

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 15
Inhaltsverzeichnis

6.5.1 Beschreibung von MonDiL................................................................................................ 884


6.5.2 Betriebsarten von MonDiL ................................................................................................ 888
6.5.3 Funktionen von MonDiL ................................................................................................... 888
6.5.4 Fehlerbehandlung von MonDiL ........................................................................................ 893
6.5.5 Melden von MonDiL......................................................................................................... 894
6.5.6 Anschlüsse von MonDiL ................................................................................................... 896
6.5.7 Blockschaltbild von MonDiL.............................................................................................. 901
6.5.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 902
6.5.8.1 Sichten von MonDiL ......................................................................................................... 902
6.5.8.2 Standardsicht von MonDiL................................................................................................ 903
6.5.8.3 Parametersicht von MonDiL.............................................................................................. 905
6.5.8.4 MonDiL Vorschausicht...................................................................................................... 907
6.5.8.5 Bausteinsymbol für MonDiL.............................................................................................. 908
6.6 MonDiS - Überwachung einer digitalen Messstelle (Small) ................................................ 911
6.6.1 Beschreibung von MonDiS................................................................................................ 911
6.6.2 Betriebsarten von MonDiS................................................................................................ 914
6.6.3 Funktionen von MonDiS................................................................................................... 915
6.6.4 Fehlerbehandlung von MonDiS ........................................................................................ 918
6.6.5 Melden von MonDiS......................................................................................................... 919
6.6.6 Anschlüsse von MonDiS ................................................................................................... 921
6.6.7 Blockschaltbild von MonDiS ............................................................................................. 924
6.6.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 924
6.6.8.1 Sichten von MonDiS......................................................................................................... 924
6.6.8.2 Standardsicht von MonDiS ............................................................................................... 925
6.6.8.3 Parametersicht von MonDiS ............................................................................................. 926
6.6.8.4 Vorschausicht von MonDiS ............................................................................................... 927
6.6.8.5 Bausteinsymbol für MonDiS ............................................................................................. 928
6.7 MonDi08 - Überwachung von 8 digitalen Messstellen ....................................................... 931
6.7.1 Beschreibung von MonDi08 ............................................................................................. 931
6.7.2 Betriebsarten von MonDi08.............................................................................................. 934
6.7.3 Funktionen von MonDi08................................................................................................. 935
6.7.4 Fehlerbehandlung von MonDi08 ...................................................................................... 937
6.7.5 Melden von MonDi08 ...................................................................................................... 938
6.7.6 Anschlüsse von MonDi08 ................................................................................................. 940
6.7.7 Blockschaltbild von MonDi08 ........................................................................................... 945
6.7.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 946
6.7.8.1 Sichten von MonDi08....................................................................................................... 946
6.7.8.2 Standardsicht von MonDi08 ............................................................................................. 946
6.7.8.3 Parametersicht von MonDi08 ........................................................................................... 949
6.7.8.4 MonDi08 Vorschausicht ................................................................................................... 950
6.7.8.5 Bausteinsymbol für MonDi08 ........................................................................................... 951
7 Reglerbausteine................................................................................................................................. 953
7.1 Gegenüberstellung der Large- & Small-Bausteine.............................................................. 953
7.1.1 PIDConL gegenüber PIDConS............................................................................................ 953
7.2 ConPerMon - Überwachung der Regelgüte von Regelkreisen............................................. 957
7.2.1 Beschreibung von ConPerMon.......................................................................................... 957
7.2.2 Betriebsarten von ConPerMon .......................................................................................... 961
7.2.3 Funktionen von ConPerMon ............................................................................................. 962
7.2.4 Fehlerbehandlung von ConPerMon .................................................................................. 973
7.2.5 Melden von ConPerMon................................................................................................... 974

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16 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

7.2.6 Anschlüsse von ConPerMon ............................................................................................. 976


7.2.7 Blockschaltbild von ConPerMon........................................................................................ 983
7.2.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................... 984
7.2.8.1 Sichten von ConPerMon ................................................................................................... 984
7.2.8.2 ConPerMon Standardsicht ................................................................................................ 985
7.2.8.3 Grenzwertsicht von ConPerMon ....................................................................................... 987
7.2.8.4 Parametersicht von ConPerMon........................................................................................ 989
7.2.8.5 ConPerMon Vorschicht ..................................................................................................... 990
7.2.8.6 Sollwertsicht von ConPerMon........................................................................................... 991
7.2.8.7 Bausteinsymbol für ConPerMon........................................................................................ 992
7.3 FmCont - Anbindung an Baugruppe FM 355 ..................................................................... 994
7.3.1 Beschreibung von FmCont ............................................................................................... 994
7.3.2 Betriebsarten von FmCont................................................................................................ 998
7.3.3 Funktionen von FmCont................................................................................................. 1000
7.3.4 Fehlerbehandlung von FmCont ...................................................................................... 1012
7.3.5 Melden von FmCont....................................................................................................... 1014
7.3.6 Anschlüsse von FmCont ................................................................................................. 1017
7.3.7 Blockschaltbild von FmCont ........................................................................................... 1035
7.3.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1037
7.3.8.1 Sichten von FmCont....................................................................................................... 1037
7.4 FmTemp - Anbindung an Temperatur-Reglerbaugruppen FM 355-2................................. 1038
7.4.1 Beschreibung von FmTemp ............................................................................................ 1038
7.4.2 Betriebsarten von FmTemp............................................................................................. 1042
7.4.3 Funktionen von FmTemp................................................................................................ 1044
7.4.4 Fehlerbehandlung von FmTemp ..................................................................................... 1058
7.4.5 Melden von FmTemp ..................................................................................................... 1059
7.4.6 Anschlüsse von FmTemp ................................................................................................ 1062
7.4.7 Blockschaltbild von FmTemp .......................................................................................... 1081
7.4.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1083
7.4.8.1 Sichten von FmTemp...................................................................................................... 1083
7.5 GainSched - Anpassen von Parameterwerten für einen PID-Regler................................... 1084
7.5.1 Beschreibung von GainSched ......................................................................................... 1084
7.5.2 Betriebsarten von GainSched.......................................................................................... 1087
7.5.3 Funktionen von GainSched............................................................................................. 1088
7.5.4 Fehlerbehandlung von GainSched .................................................................................. 1088
7.5.5 Melden von GainSched .................................................................................................. 1089
7.5.6 Anschlüsse von GainSched ............................................................................................. 1089
7.5.7 Blockschaltbild von GainSched ....................................................................................... 1092
7.5.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1092
7.5.8.1 Sichten von GainSched................................................................................................... 1092
7.5.8.2 Standardsicht von GainSched ......................................................................................... 1093
7.5.8.3 Parametersicht von GainSched ....................................................................................... 1094
7.5.8.4 Vorschausicht von GainSched......................................................................................... 1095
7.6 ModPreCon - Modellprädiktiver Regler............................................................................ 1096
7.6.1 Beschreibung von ModPreCon........................................................................................ 1096
7.6.2 Betriebsarten von ModPreCon ........................................................................................ 1101
7.6.3 Funktionen von ModPreCon ........................................................................................... 1102
7.6.4 Fehlerbehandlung von ModPreCon ................................................................................ 1116
7.6.5 Melden von ModPreCon ................................................................................................. 1117
7.6.6 Anschlüsse von ModPreCon............................................................................................ 1117

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 17
Inhaltsverzeichnis

7.6.7 Blockschaltbild von ModPreCon...................................................................................... 1129


7.6.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1129
7.6.8.1 Sichten von ModPreCon ................................................................................................. 1129
7.6.8.2 Standardsicht von ModPreCon........................................................................................ 1130
7.6.8.3 Parametersicht von ModPreCon...................................................................................... 1134
7.6.8.4 Parametersicht Kanal 1 bis 4 von ModPreCon ................................................................. 1136
7.6.8.5 ModPreCon Vorschau ..................................................................................................... 1138
7.6.8.6 Trendsicht ModPreCon ................................................................................................... 1140
7.6.8.7 Bausteinsymbol für ModPreCon...................................................................................... 1141
7.7 PIDConL - Kontinuierlicher PID-Regler (Large).................................................................. 1144
7.7.1 Beschreibung von PIDConL............................................................................................. 1144
7.7.2 Betriebsarten von PIDConL ............................................................................................. 1149
7.7.3 Funktionen von PIDConL ................................................................................................ 1151
7.7.4 Fehlerbehandlung von PIDConL ..................................................................................... 1163
7.7.5 Melden von PIDConL ...................................................................................................... 1164
7.7.6 Anschlüsse von PIDConL................................................................................................. 1167
7.7.7 Blockschaltbild von PIDConL........................................................................................... 1188
7.7.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1190
7.7.8.1 Sichten von PIDConL ...................................................................................................... 1190
7.7.8.2 Standardsicht von PIDConL, PIDConS und PIDConR.......................................................... 1191
7.7.8.3 Vorschausicht von PIDConL, PIDConS und PIDConR ......................................................... 1196
7.8 PIDConS - Kontinuierlicher PID-Regler (Small) ................................................................. 1201
7.8.1 Beschreibung von PIDConS............................................................................................. 1201
7.8.2 Betriebsarten von PIDConS ............................................................................................. 1204
7.8.3 Funktionen von PIDConS ................................................................................................ 1205
7.8.4 Fehlerbehandlung von PIDConS ..................................................................................... 1212
7.8.5 Melden von PIDConS...................................................................................................... 1213
7.8.6 Anschlüsse von PIDConS ................................................................................................ 1215
7.8.7 Blockschaltbild von PIDConS........................................................................................... 1225
7.8.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1226
7.8.8.1 Sichten von PIDConS ...................................................................................................... 1226
7.9 PIDConR - Kontinuierlicher PID-Regler mit External Reset................................................. 1228
7.9.1 Beschreibung von PIDConR............................................................................................. 1228
7.9.2 Betriebsarten von PIDConR ............................................................................................. 1234
7.9.3 Funktionen von PIDConR................................................................................................ 1237
7.9.4 Fehlerbehandlung von PIDConR ..................................................................................... 1252
7.9.5 Melden von PIDConR ..................................................................................................... 1254
7.9.6 Anschlüsse von PIDConR ................................................................................................ 1256
7.9.7 Blockschaltbild von PIDConR........................................................................................... 1277
7.9.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1278
7.9.8.1 Sichten von PIDConR ...................................................................................................... 1278
7.10 PIDStepL - Schrittregler................................................................................................... 1279
7.10.1 Beschreibung von PIDStepL ............................................................................................ 1279
7.10.2 Betriebsarten von PIDStepL ............................................................................................ 1284
7.10.3 Funktionen von PIDStepL ............................................................................................... 1285
7.10.4 Fehlerbehandlung von PIDStepL ..................................................................................... 1297
7.10.5 Melden von PIDStepL ..................................................................................................... 1299
7.10.6 Anschlüsse von PIDStepL ................................................................................................ 1302
7.10.7 Blockschaltbild von PIDStepL .......................................................................................... 1319
7.10.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1324

Advanced Process Library (V10.0)


18 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

7.10.8.1 Sichten von PIDStepL ..................................................................................................... 1324


7.10.8.2 Standardsicht von PIDStepL ohne Stellungsrückmeldung................................................. 1325
7.10.8.3 Standardsicht von PIDStepL mit Stellungsrückmeldung ................................................... 1330
7.10.8.4 Vorschausicht von PIDStepL............................................................................................ 1335
7.11 Ratio - Verhältnisregelung .............................................................................................. 1338
7.11.1 Beschreibung von Ratio.................................................................................................. 1338
7.11.2 Betriebsarten von Ratio .................................................................................................. 1340
7.11.3 Funktionen von Ratio ..................................................................................................... 1340
7.11.4 Fehlerbehandlung von Ratio .......................................................................................... 1343
7.11.5 Melden von Ratio........................................................................................................... 1344
7.11.6 Anschlüsse von Ratio ..................................................................................................... 1344
7.11.7 Blockschaltbild von Ratio................................................................................................ 1349
7.11.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1350
7.11.8.1 Sichten von Ratio ........................................................................................................... 1350
7.11.8.2 Standardsicht von Ratio.................................................................................................. 1350
7.11.8.3 Parametersicht von Ratio................................................................................................ 1353
7.11.8.4 Ratio Vorschausicht........................................................................................................ 1355
7.11.8.5 Bausteinsymbol für Ratio................................................................................................ 1356
7.12 SplRange - Signalsplitter................................................................................................. 1358
7.12.1 Beschreibung von SplRange ........................................................................................... 1358
7.12.2 Betriebsarten von SplRange............................................................................................ 1359
7.12.3 Funktionen von SplRange............................................................................................... 1360
7.12.4 Fehlerbehandlung von SplRange .................................................................................... 1363
7.12.5 Melden von SplRange .................................................................................................... 1363
7.12.6 Anschlüsse von SplRange ............................................................................................... 1364
7.12.7 Blockschaltbild von SplRange ......................................................................................... 1365
7.13 AutoExcitation - Prozessanregeung für prädiktive Regler ................................................. 1366
7.13.1 Beschreibung von AutoExcitation ................................................................................... 1366
7.13.2 Betriebsarten von AutoExcitation ................................................................................... 1368
7.13.3 Funktionen von AutoExcitation ...................................................................................... 1368
7.13.4 Fehlerbehandlung von AutoExcitation ............................................................................ 1369
7.13.5 Melden von AutoExcitation ............................................................................................ 1369
7.13.6 Anschlüsse von AutoExcitation ....................................................................................... 1369
7.13.7 Blockschaltbild von AutoExcitation ................................................................................. 1370
7.14 LPOptim - Optimierung nach dem Verfahren der linearen Programmierung..................... 1371
7.14.1 Beschreibung von LPOptim ............................................................................................ 1371
7.14.2 Betriebsarten von LPOptim............................................................................................. 1372
7.14.3 Funktionen von LPOptim................................................................................................ 1372
7.14.4 Fehlerbehandlung von LPOptim ..................................................................................... 1372
7.14.5 Melden von LPOptim...................................................................................................... 1373
7.14.6 Anschlüsse von LPOptim ................................................................................................ 1373
7.14.7 Blockschaltbild von LPOptim .......................................................................................... 1375
7.15 MPC10x10 - Großer Prädiktivregler ................................................................................ 1376
7.15.1 Beschreibung von MPC10x10 ......................................................................................... 1376
7.15.2 Betriebsarten von MPC10x10 ......................................................................................... 1384
7.15.3 Funktionen von MPC10x10 ............................................................................................ 1386
7.15.4 Fehlerbehandlung von MPC10x10.................................................................................. 1398
7.15.5 Melden von MPC10x10 .................................................................................................. 1399
7.15.6 Anschlüsse von MPC10x10............................................................................................. 1399
7.15.7 Blockschaltbild von MPC10x10 ....................................................................................... 1406

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 19
Inhaltsverzeichnis

7.15.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1406


7.15.8.1 Sichten von MPC10x10 .................................................................................................. 1406
7.15.8.2 Standardsicht von MPC10x10......................................................................................... 1407
7.15.8.3 Parametersicht von MPC10x10....................................................................................... 1412
7.15.8.4 CV-Parametersicht von MPC10x10.................................................................................. 1414
7.15.8.5 MV-Parametersicht von MPC10x10................................................................................. 1415
7.15.8.6 Vorschausicht von MPC10x10 ........................................................................................ 1416
7.15.8.7 Trendsicht von MPC10x10 .............................................................................................. 1418
7.15.8.8 Bausteinsymbol für MPC10x10 ...................................................................................... 1419
7.16 KalFilt - Zustandsbeobachter .......................................................................................... 1421
7.16.1 Beschreibung von KalFilt ................................................................................................ 1421
7.16.2 KalFilt-Betriebsarten....................................................................................................... 1428
7.16.3 Funktionen von KalFilt ................................................................................................... 1429
7.16.4 KalFilt Fehlerbehandlung ............................................................................................... 1431
7.16.5 KalFilt E/A ...................................................................................................................... 1432
7.16.6 KalFilt Meldungen.......................................................................................................... 1438
7.16.7 KalFilt Blockschaltbild..................................................................................................... 1438
7.16.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................. 1439
7.16.8.1 Sichten von KalFilt ......................................................................................................... 1439
7.16.8.2 KalFilt Standardsicht ...................................................................................................... 1439
7.16.8.3 KalFilt Parametersicht .................................................................................................... 1443
7.16.8.4 KalFilt Parametersicht 2.................................................................................................. 1445
7.16.8.5 KalFilt Vorschausicht ...................................................................................................... 1446
7.16.8.6 Messsicht von KalFilt ...................................................................................................... 1447
7.16.8.7 KalFilt-Trendsicht ........................................................................................................... 1448
7.16.8.8 Bausteinsymbol für KalFilt ............................................................................................. 1449
8 Dosierbausteine............................................................................................................................... 1451
8.1 DoseL - Dosierer............................................................................................................. 1451
8.1.1 Beschreibung von DoseL ................................................................................................ 1451
8.1.2 Betriebsarten von DoseL................................................................................................. 1456
8.1.3 Funktionen von DoseL.................................................................................................... 1458
8.1.4 Fehlerbehandlung von DoseL ......................................................................................... 1475
8.1.5 Melden von DoseL ......................................................................................................... 1478
8.1.6 Anschlüsse von DoseL .................................................................................................... 1481
8.1.7 Blockschaltbild von DoseL .............................................................................................. 1497
8.1.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1498
8.1.8.1 Sichten von DoseL.......................................................................................................... 1498
8.1.8.2 Standardsicht von DoseL ................................................................................................ 1499
8.1.8.3 Grenzwertsicht von DoseL.............................................................................................. 1504
8.1.8.4 Parametersicht von DoseL .............................................................................................. 1506
8.1.8.5 Sollwertsicht Durchfluss DoseL ....................................................................................... 1508
8.1.8.6 Sollwertsicht Menge DoseL ............................................................................................ 1511
8.1.8.7 DoseL Vorschausicht ...................................................................................................... 1513
8.1.8.8 Bausteinsymbol für DoseL .............................................................................................. 1516
9 Motor- & Ventilbausteine................................................................................................................. 1519
9.1 Gegenüberstellung der Large- & Small-Bausteine............................................................ 1519
9.1.1 MotL gegenüber MotS ................................................................................................... 1519
9.1.2 VlvL gegenüber VlvS ...................................................................................................... 1522
9.1.3 ShrdResL im Vergleich zu ShrdResS................................................................................. 1525

Advanced Process Library (V10.0)


20 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

9.2 MotL - Motor (Large) ...................................................................................................... 1527


9.2.1 Beschreibung von MotL.................................................................................................. 1527
9.2.2 Betriebsarten von MotL .................................................................................................. 1531
9.2.3 Funktionen von MotL ..................................................................................................... 1534
9.2.4 Fehlerbehandlung von MotL .......................................................................................... 1542
9.2.5 Melden von MotL........................................................................................................... 1544
9.2.6 Anschlüsse von MotL ..................................................................................................... 1546
9.2.7 Blockschaltbild von MotL................................................................................................ 1557
9.2.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1557
9.2.8.1 Sichten von MotL ........................................................................................................... 1557
9.2.8.2 Standardsicht von MotL.................................................................................................. 1558
9.2.8.3 MotL Vorschausicht........................................................................................................ 1562
9.2.8.4 Bausteinsymbol für MotL................................................................................................ 1565
9.3 MotS - Motor (Small)...................................................................................................... 1569
9.3.1 Beschreibung von MotS ................................................................................................. 1569
9.3.2 Betriebsarten von MotS.................................................................................................. 1572
9.3.3 Funktionen von MotS..................................................................................................... 1574
9.3.4 Fehlerbehandlung von MotS .......................................................................................... 1578
9.3.5 Meldungen von MotS..................................................................................................... 1579
9.3.6 Anschlüsse von MotS ..................................................................................................... 1581
9.3.7 Blockschaltbild von MotS ............................................................................................... 1587
9.3.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1588
9.3.8.1 Sichten von MotS........................................................................................................... 1588
9.3.8.2 Standardsicht von MotS ................................................................................................. 1588
9.3.8.3 MotS Vorschausicht ....................................................................................................... 1591
9.3.8.4 Bausteinsymbol für MotS ............................................................................................... 1593
9.4 MotRevL - Motor mit zwei Drehrichtungen ..................................................................... 1596
9.4.1 Beschreibung von MotRevL ............................................................................................ 1596
9.4.2 Betriebsarten von MotRevL............................................................................................. 1601
9.4.3 Funktionen von MotRevL................................................................................................ 1603
9.4.4 Fehlerbehandlung von MotRevL ..................................................................................... 1615
9.4.5 Melden von MotRevL ..................................................................................................... 1619
9.4.6 Anschlüsse von MotRevL ................................................................................................ 1621
9.4.7 Blockschaltbild von MotRevL .......................................................................................... 1633
9.4.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1634
9.4.8.1 Sichten von MotRevL...................................................................................................... 1634
9.4.8.2 Standardsicht von MotRevL ............................................................................................ 1634
9.4.8.3 MotRevL Vorschausicht .................................................................................................. 1639
9.4.8.4 Bausteinsymbol für MotRevL .......................................................................................... 1645
9.5 MotSpdCL - Regelbarer Motor mit zwei Drehrichtungen .................................................. 1648
9.5.1 Beschreibung von MotSpdCL .......................................................................................... 1648
9.5.2 Betriebsarten von MotSpdCL .......................................................................................... 1654
9.5.3 Funktionen von MotSpdCL ............................................................................................. 1657
9.5.4 Fehlerbehandlung von MotSpdCL................................................................................... 1674
9.5.5 Melden von MotSpdCL ................................................................................................... 1678
9.5.6 Anschlüsse von MotSpdCL.............................................................................................. 1680
9.5.7 Blockschaltbild von MotSpdCL ........................................................................................ 1698
9.5.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1698
9.5.8.1 Sichten von MotSpdCL ................................................................................................... 1698
9.5.8.2 Standardsicht von MotSpdCL.......................................................................................... 1699

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 21
Inhaltsverzeichnis

9.5.8.3 MotSpdCL Vorschausicht ................................................................................................ 1706


9.5.8.4 Grenzwertsicht für Rücklesewerte von MotSpdCL ........................................................... 1711
9.5.8.5 Parametersicht von MotSpdCL........................................................................................ 1713
9.5.8.6 Trendsicht von MotSpdCL ............................................................................................... 1715
9.5.8.7 MotSpdCL AddOn-Ansicht .............................................................................................. 1717
9.5.8.8 Bausteinsymbol für MotSpdCL........................................................................................ 1717
9.6 MotSpdL - Motor mit zwei Geschwindigkeiten ................................................................ 1721
9.6.1 Beschreibung von MotSpdL ............................................................................................ 1721
9.6.2 Betriebsarten von MotSpdL ............................................................................................ 1726
9.6.3 Funktionen von MotSpdL ............................................................................................... 1729
9.6.4 Fehlerbehandlung von MotSpdL..................................................................................... 1741
9.6.5 Melden von MotSpdL ..................................................................................................... 1744
9.6.6 Anschlüsse von MotSpdL................................................................................................ 1745
9.6.7 Blockschaltbild von MotSpdL .......................................................................................... 1757
9.6.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1758
9.6.8.1 Sichten von MotSpdL ..................................................................................................... 1758
9.6.8.2 Standardsicht von MotSpdL............................................................................................ 1758
9.6.8.3 Vorschau von MotSpdL................................................................................................... 1763
9.6.8.4 Bausteinsymbol für MotSpdL.......................................................................................... 1769
9.7 MotSpd3L – Motor mit drei Geschwindigkeiten .............................................................. 1772
9.7.1 Beschreibung von MotSpd3L ......................................................................................... 1772
9.7.2 Betriebsarten von MotSpd3L ......................................................................................... 1777
9.7.3 Funktionen von MotSpd3L ............................................................................................ 1780
9.7.4 Fehlerbehandlung von MotSpd3L .................................................................................. 1793
9.7.5 Melden von MotSpd3L .................................................................................................. 1797
9.7.6 Anschlüsse von MotSpd3L ............................................................................................. 1798
9.7.7 Blockschaltbild von MotSpd3L ....................................................................................... 1810
9.7.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................. 1810
9.7.8.1 Sichten von MotSpd3L .................................................................................................. 1810
9.7.8.2 Standardsicht von MotSpd3L ......................................................................................... 1811
9.7.8.3 Vorschau von MotSpd3L ................................................................................................ 1816
9.7.8.4 Bausteinsymbol für MotSpd3L ....................................................................................... 1822
9.8 ShrdResL - Multiplexer für mehrfach verwendete Ressourcen (Large) .............................. 1824
9.8.1 Beschreibung von ShrdResL............................................................................................ 1824
9.8.2 Betriebsarten von ShrdResL ............................................................................................ 1828
9.8.3 Funktionen von ShrdResL ............................................................................................... 1828
9.8.4 Fehlerbehandlung von ShrdResL .................................................................................... 1834
9.8.5 Melden von ShrdResL..................................................................................................... 1834
9.8.6 Anschlüsse von ShrdResL ............................................................................................... 1835
9.8.7 Blockschaltbild von ShrdResL.......................................................................................... 1840
9.8.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................. 1841
9.8.8.1 Sichten von ShrdResL ..................................................................................................... 1841
9.8.8.2 Standardsicht von ShrdResL............................................................................................ 1842
9.8.8.3 Allgemeine Vorschausicht von ShrdResL ......................................................................... 1844
9.8.8.4 Vorschausicht von ShrdResL ........................................................................................... 1844
9.8.8.5 Parametersicht von ShrdResL.......................................................................................... 1846
9.8.8.6 Bausteinsymbol für ShrdResL.......................................................................................... 1847
9.9 ShrdResS - Multiplexer für mehrfach verwendete Ressourcen (Small) .............................. 1848
9.9.1 Beschreibung für ShrdResS............................................................................................. 1848
9.9.2 Betriebsarten von ShrdResS............................................................................................ 1851

Advanced Process Library (V10.0)


22 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

9.9.3 Funktionen von ShrdResS............................................................................................... 1851


9.9.4 Fehlerbehandlung von ShrdResS .................................................................................... 1855
9.9.5 Melden von ShrdResS..................................................................................................... 1855
9.9.6 Anschlüsse von ShrdResS ............................................................................................... 1856
9.9.7 Blockschaltbild von ShrdResS ......................................................................................... 1864
9.9.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1865
9.9.8.1 Sichten von ShrdResS..................................................................................................... 1865
9.9.8.2 ShrdResS Standardsicht .................................................................................................. 1865
9.9.8.3 Vorschausicht von ShrdResS ........................................................................................... 1867
9.9.8.4 Bausteinsymbol für ShrdResS ........................................................................................ 1869
9.10 Vlv2WayL - Zweiwegeventil ........................................................................................... 1870
9.10.1 Beschreibung von Vlv2WayL........................................................................................... 1870
9.10.2 Betriebsarten von Vlv2WayL ........................................................................................... 1874
9.10.3 Funktionen von Vlv2WayL .............................................................................................. 1876
9.10.4 Fehlerbehandlung von Vlv2WayL.................................................................................... 1884
9.10.5 Melden von Vlv2WayL .................................................................................................... 1887
9.10.6 Anschlüsse von Vlv2WayL............................................................................................... 1888
9.10.7 Blockschaltbild von Vlv2WayL......................................................................................... 1900
9.10.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1901
9.10.8.1 Sichten von Vlv2WayL .................................................................................................... 1901
9.10.8.2 Standardsicht von Vlv2WayL........................................................................................... 1902
9.10.8.3 Parametersicht von Vlv2WayL......................................................................................... 1906
9.10.8.4 Vorschausicht von Vlv2WayL .......................................................................................... 1908
9.10.8.5 Bausteinsymbol für Vlv2WayL......................................................................................... 1913
9.11 VlvL - Ventil (Large)........................................................................................................ 1916
9.11.1 Beschreibung von VlvL ................................................................................................... 1916
9.11.2 Betriebsarten von VlvL ................................................................................................... 1919
9.11.3 Funktionen von VlvL ...................................................................................................... 1922
9.11.4 Fehlerbehandlung von VlvL............................................................................................ 1930
9.11.5 Melden von VlvL ............................................................................................................ 1932
9.11.6 Anschlüsse von VlvL ....................................................................................................... 1933
9.11.7 Blockschaltbild von VlvL ................................................................................................. 1942
9.11.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1943
9.11.8.1 Sichten von VlvL ............................................................................................................ 1943
9.11.8.2 VlvL Standardsicht.......................................................................................................... 1944
9.11.8.3 VlvL Vorschausicht ......................................................................................................... 1948
9.11.8.4 Bausteinsymbol für VlvL ................................................................................................. 1952
9.12 VlvS - Ventil (Small)........................................................................................................ 1956
9.12.1 Beschreibung von VlvS ................................................................................................... 1956
9.12.2 Betriebsarten von VlvS ................................................................................................... 1959
9.12.3 Funktionen von VlvS ...................................................................................................... 1960
9.12.4 Fehlerbehandlung von VlvS............................................................................................ 1965
9.12.5 Melden von VlvS ............................................................................................................ 1966
9.12.6 Anschlüsse von VlvS....................................................................................................... 1968
9.12.7 Blockschaltbild von VlvS ................................................................................................. 1974
9.12.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 1974
9.12.8.1 Sichten von VlvS ............................................................................................................ 1974
9.12.8.2 VlvS Standardsicht ......................................................................................................... 1975
9.12.8.3 VlvS Vorschausicht ......................................................................................................... 1978
9.12.8.4 Bausteinsymbol für VlvS................................................................................................. 1980

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 23
Inhaltsverzeichnis

9.13 VlvMotL - Motorventil .................................................................................................... 1983


9.13.1 Beschreibung von VlvMotL ............................................................................................. 1983
9.13.2 Betriebsarten von VlvMotL ............................................................................................. 1989
9.13.3 Funktionen von VlvMotL ................................................................................................ 1992
9.13.4 Fehlerbehandlung von VlvMotL...................................................................................... 2006
9.13.5 Melden von VlvMotL ...................................................................................................... 2009
9.13.6 Anschlüsse von VlvMotL................................................................................................. 2010
9.13.7 Blockschaltbild von VlvMotL ........................................................................................... 2023
9.13.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2024
9.13.8.1 Sichten von VlvMotL ...................................................................................................... 2024
9.13.8.2 Standardsicht von VlvMotL ............................................................................................. 2025
9.13.8.3 Parametersicht von VlvMotL ........................................................................................... 2030
9.13.8.4 VlvMotL Vorschausicht ................................................................................................... 2032
9.13.8.5 Bausteinsymbol für VlvMotL ........................................................................................... 2038
9.14 VlvAnL - Stellventil ......................................................................................................... 2042
9.14.1 Beschreibung von VlvAnL ............................................................................................... 2042
9.14.2 Betriebsarten von VlvAnL ............................................................................................... 2047
9.14.3 Funktionen von VlvAnL .................................................................................................. 2051
9.14.4 Fehlerbehandlung von VlvAnL........................................................................................ 2068
9.14.5 Meldungen von VlvAnL .................................................................................................. 2070
9.14.6 Anschlüsse von VlvAnL................................................................................................... 2072
9.14.7 Blockschaltbild von VlvAnL ............................................................................................. 2088
9.14.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2088
9.14.8.1 Sichten von VlvAnL ........................................................................................................ 2088
9.14.8.2 Standardsicht mit Hilfsventil von VlvAnL ......................................................................... 2089
9.14.8.3 Standardsicht ohne Hilfsventil von VlvAnL ...................................................................... 2096
9.14.8.4 VlvAnL - Grenzwertsicht ................................................................................................. 2103
9.14.8.5 VlvAnL - Vorschausicht ................................................................................................... 2106
9.14.8.6 VlvAnL - Parametersicht ................................................................................................. 2113
9.14.8.7 AddOn-Ansicht VlvAnL ................................................................................................... 2115
9.14.8.8 Bausteinsymbol für VlvAnL............................................................................................. 2115
9.15 VlvPosL - Ventil-Stellungsregler....................................................................................... 2119
9.15.1 Beschreibung von VlvPosL .............................................................................................. 2119
9.15.2 Betriebsarten von VlvPosL .............................................................................................. 2125
9.15.3 Funktionen von VlvPosL ................................................................................................. 2129
9.15.4 Fehlerbehandlung von VlvPosL ...................................................................................... 2155
9.15.5 Melden von VlvPosL ....................................................................................................... 2158
9.15.6 Anschlüsse von VlvPosL.................................................................................................. 2160
9.15.7 Blockschaltbild von VlvPosL ........................................................................................... 2176
9.15.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................. 2177
9.15.8.1 Sichten von VlvPosL ...................................................................................................... 2177
9.15.8.2 Standardsicht von VlvPosL.............................................................................................. 2178
9.15.8.3 VlvPosL-Grenzwertsicht .................................................................................................. 2185
9.15.8.4 Parametersicht von VlvPosL............................................................................................ 2187
9.15.8.5 Vorschausicht von VlvPosL ............................................................................................. 2190
9.15.8.6 Bausteinsymbol für VlvPosL............................................................................................ 2198
10 Verriegelungsbausteine .................................................................................................................. 2201
10.1 Intlk02 - Verriegelungsanzeige mit 2 Eingangssignalen................................................... 2201
10.1.1 Beschreibung von Intlk02............................................................................................... 2201
10.1.2 Betriebsarten von Intlk02 ............................................................................................... 2204

Advanced Process Library (V10.0)


24 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

10.1.3 Funktionen von Intlk02 .................................................................................................. 2204


10.1.4 Fehlerbehandlung von Intlk02 ....................................................................................... 2209
10.1.5 Melden von Intlk02........................................................................................................ 2210
10.1.6 Anschlüsse von Intlk02 .................................................................................................. 2210
10.1.7 Blockschaltbild von Intlk02............................................................................................. 2214
10.1.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2215
10.1.8.1 Sichten von Interlock-Bausteinen.................................................................................... 2215
10.2 Intlk04 - Verriegelungsanzeige mit 4 Eingangssignalen................................................... 2216
10.2.1 Beschreibung von Intlk04............................................................................................... 2216
10.2.2 Betriebsarten von Intlk04 ............................................................................................... 2219
10.2.3 Funktionen von Intlk04 .................................................................................................. 2219
10.2.4 Fehlerbehandlung von Intlk04 ....................................................................................... 2224
10.2.5 Melden von Intlk04........................................................................................................ 2224
10.2.6 Anschlüsse von Intlk04 .................................................................................................. 2225
10.2.7 Blockschaltbild von Intlk04............................................................................................. 2230
10.2.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2230
10.2.8.1 Sichten von Interlock-Bausteinen.................................................................................... 2230
10.3 Intlk08 - Verriegelungsanzeige mit 8 Eingangssignalen................................................... 2231
10.3.1 Beschreibung von Intlk08............................................................................................... 2231
10.3.2 Betriebsarten von Intlk08 ............................................................................................... 2235
10.3.3 Funktionen von Intlk08 .................................................................................................. 2235
10.3.4 Fehlerbehandlung von Intlk08 ....................................................................................... 2240
10.3.5 Melden von Intlk08........................................................................................................ 2241
10.3.6 Anschlüsse von Intlk08 .................................................................................................. 2241
10.3.7 Blockschaltbild von Intlk08............................................................................................. 2247
10.3.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2248
10.3.8.1 Sichten von Interlock-Bausteinen.................................................................................... 2248
10.4 Intlk16 - Verriegelungsanzeige mit 16 Eingangssignalen................................................. 2249
10.4.1 Beschreibung von Intlk16............................................................................................... 2249
10.4.2 Betriebsarten von Intlk16 ............................................................................................... 2254
10.4.3 Funktionen von Intlk16 .................................................................................................. 2254
10.4.4 Fehlerbehandlung von Intlk16 ....................................................................................... 2259
10.4.5 Melden von Intlk16........................................................................................................ 2260
10.4.6 Anschlüsse von Intlk16 .................................................................................................. 2260
10.4.7 Blockschaltbild von Intlk16............................................................................................. 2270
10.4.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2270
10.4.8.1 Sichten von Interlock-Bausteinen.................................................................................... 2270
10.5 Firstln - Ausgang "FirstIn" in einen numerischen Wert umwandeln, der als
meldungszugehöriger Wert genutzt werden kann........................................................... 2271
10.5.1 Beschreibung von Firstln ................................................................................................ 2271
10.5.2 Betriebsarten von Firstln ................................................................................................ 2273
10.5.3 Funktionen Firstln.......................................................................................................... 2273
10.5.4 Firstln Fehlerbehandlung ............................................................................................... 2274
10.5.5 Firstln Meldungen.......................................................................................................... 2274
10.5.6 Firstln E/A ...................................................................................................................... 2274
10.5.7 Blockschaltbild von Firstln .............................................................................................. 2275
11 Meldebausteine ............................................................................................................................... 2277
11.1 Event - Erzeugen von Meldungen ................................................................................... 2277
11.1.1 Beschreibung von Event................................................................................................. 2277

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 25
Inhaltsverzeichnis

11.1.2 Betriebsarten von Event ................................................................................................. 2280


11.1.3 Funktionen von Event .................................................................................................... 2280
11.1.4 Fehlerbehandlung von Event.......................................................................................... 2282
11.1.5 Melden von Event .......................................................................................................... 2283
11.1.6 Anschlüsse von Event..................................................................................................... 2285
11.1.7 Blockschaltbild von Event............................................................................................... 2290
11.2 EventNck - Erzeugen von Meldungen ohne Quittierung .................................................. 2291
11.2.1 Beschreibung von EventNck ........................................................................................... 2291
11.2.2 Betriebsarten von EventNck ........................................................................................... 2293
11.2.3 Funktionen von EventNck .............................................................................................. 2294
11.2.4 Fehlerbehandlung von EventNck .................................................................................... 2296
11.2.5 Melden von EventNck .................................................................................................... 2297
11.2.6 Anschlüsse von EventNck ............................................................................................... 2298
11.2.7 Blockschaltbild von EventNck ......................................................................................... 2302
11.3 EventTs - Erzeugen von Meldungen mit Zeitstempelung ................................................. 2304
11.3.1 Beschreibung von EventTs .............................................................................................. 2304
11.3.2 Betriebsarten von EventTs .............................................................................................. 2307
11.3.3 Funktionen von EventTs ................................................................................................. 2308
11.3.4 Fehlerbehandlung von EventTs....................................................................................... 2310
11.3.5 Melden von EventTs ....................................................................................................... 2311
11.3.6 Anschlüsse von EventTs.................................................................................................. 2314
11.3.7 Blockschaltbild von EventTs ............................................................................................ 2318
11.4 Event16Ts - Erzeugen von 16 Meldungen mit Zeitstempelung ........................................ 2319
11.4.1 Beschreibung von Event16Ts .......................................................................................... 2319
11.4.2 Betriebsarten von Event16Ts .......................................................................................... 2324
11.4.3 Funktionen von Event16Ts ............................................................................................. 2324
11.4.4 Fehlerbehandlung von Event16Ts................................................................................... 2327
11.4.5 Melden von Event16Ts .................................................................................................. 2327
11.4.6 Anschlüsse von Event16Ts.............................................................................................. 2333
11.4.7 Blockschaltbild von Event16Ts ........................................................................................ 2336
12 Zählbausteine .................................................................................................................................. 2337
12.1 CountScL - Zähler mit Zählrichtung hoch bzw. runter...................................................... 2337
12.1.1 Beschreibung von CountScL ........................................................................................... 2337
12.1.2 Betriebsarten von CountScL ........................................................................................... 2341
12.1.3 Funktionen von CountScL .............................................................................................. 2342
12.1.4 Fehlerbehandlung von CountScL ................................................................................... 2346
12.1.5 Melden von CountScL .................................................................................................... 2347
12.1.6 Anschlüsse von CountScL ............................................................................................... 2348
12.1.7 Blockschaltbild von CountScL ......................................................................................... 2353
12.1.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2353
12.1.8.1 Sichten von CountScL .................................................................................................... 2353
12.1.8.2 Standardsicht von CountScL ........................................................................................... 2354
12.1.8.3 Grenzwertsicht von CountScL......................................................................................... 2356
12.1.8.4 Parametersicht von CountScL ......................................................................................... 2357
12.1.8.5 Vorschausicht von CountScL........................................................................................... 2358
12.1.8.6 Bausteinsymbol für CountScL ......................................................................................... 2359
12.2 CountOh - Laufzeitermittlung......................................................................................... 2361
12.2.1 Beschreibung von CountOh............................................................................................ 2361
12.2.2 Betriebsarten von CountOh ............................................................................................ 2365

Advanced Process Library (V10.0)


26 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

12.2.3 Funktionen von CountOh ............................................................................................... 2366


12.2.4 Fehlerbehandlung von CountOh .................................................................................... 2370
12.2.5 Melden von CountOh .................................................................................................... 2371
12.2.6 Anschlüsse von CountOh ............................................................................................... 2373
12.2.7 Blockschaltbild von CountOh.......................................................................................... 2378
12.2.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2379
12.2.8.1 Sichten von CountOh ..................................................................................................... 2379
12.2.8.2 Standardsicht von CountOh............................................................................................ 2379
12.2.8.3 Grenzwertsicht von CountOh ......................................................................................... 2381
12.2.8.4 Parametersicht von CountOh.......................................................................................... 2383
12.2.8.5 Vorschausicht von CountOh ........................................................................................... 2384
12.2.8.6 Bausteinsymbol für CountOh.......................................................................................... 2385
12.3 TotalL - Addierender Zähler mit Zählrichtung aufwärts bzw. abwärts (Totaliser)............... 2387
12.3.1 Beschreibung von TotalL ................................................................................................ 2387
12.3.2 Betriebsarten von TotalL................................................................................................. 2396
12.3.3 Funktionen von TotalL.................................................................................................... 2397
12.3.4 Fehlerbehandlung von TotalL ......................................................................................... 2402
12.3.5 Melden von TotalL.......................................................................................................... 2403
12.3.6 Anschlüsse von TotalL .................................................................................................... 2404
12.3.7 Blockschaltbild von TotalL .............................................................................................. 2412
12.3.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2412
12.3.8.1 Sichten von TotalL.......................................................................................................... 2412
12.3.8.2 Standardsicht von TotalL ................................................................................................ 2413
12.3.8.3 TotalL Grenzwertsicht .................................................................................................... 2417
12.3.8.4 Parametersicht von TotalL .............................................................................................. 2419
12.3.8.5 TotalL Vorschausicht ...................................................................................................... 2421
12.3.8.6 Bausteinsymbol für TotalL .............................................................................................. 2422
12.4 CntOhSc - Laufzeitermittlung und Zähler mit Zählrichtung "hoch" ................................... 2424
12.4.1 Beschreibung von CntOhSc ............................................................................................ 2424
12.4.2 Betriebsarten von CntOhSc............................................................................................. 2426
12.4.3 Funktionen von CntOhSc................................................................................................ 2426
12.4.4 Fehlerbehandlung von CntOhSc ..................................................................................... 2429
12.4.5 Meldungen von CntOhSc ............................................................................................... 2429
12.4.6 Anschlüsse von CntOhSc ................................................................................................ 2429
12.4.7 Blockschaltbild von CntOhSc .......................................................................................... 2433
12.4.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2433
12.4.8.1 Sichten von CntOhSc...................................................................................................... 2433
12.4.8.2 Standardsicht von CntOhSc ............................................................................................ 2434
12.4.8.3 Grenzwertsicht von CntOhSc.......................................................................................... 2436
12.4.8.4 Vorschausicht von CntOhSc............................................................................................ 2437
12.4.8.5 Bausteinsymbol für CntOhSc .......................................................................................... 2438
13 Zeitglieder ....................................................................................................................................... 2441
13.1 TimerP - Zeitverzögerte Signalweiterleitung / Impulsgeber .............................................. 2441
13.1.1 Beschreibung von TimerP ............................................................................................... 2441
13.1.2 Betriebsarten von TimerP ............................................................................................... 2442
13.1.3 Funktionen von TimerP .................................................................................................. 2442
13.1.4 Fehlerbehandlung von TimerP........................................................................................ 2445
13.1.5 Meldungen von TimerP .................................................................................................. 2446
13.1.6 Anschlüsse von TimerP................................................................................................... 2446
13.1.7 Blockschaltbild von TimerP ............................................................................................. 2448

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 27
Inhaltsverzeichnis

13.2 TimeTrig - Berechnungen mit den Zeitpunktformaten DT und TIME ................................ 2449
13.2.1 Beschreibung von TimeTrig ............................................................................................ 2449
13.2.2 Betriebsarten von TimeTrig............................................................................................. 2452
13.2.3 Funktionen von TimeTrig................................................................................................ 2452
13.2.4 Fehlerbehandlung von TimeTrig ..................................................................................... 2459
13.2.5 Meldungen von TimeTrig ............................................................................................... 2460
13.2.6 Anschlüsse von TimeTrig ................................................................................................ 2460
13.2.7 Blockschaltbild von TimeTrig .......................................................................................... 2465
13.2.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2466
13.2.8.1 Sichten von TimeTrig...................................................................................................... 2466
13.2.8.2 Standardsicht von TimeTrig ............................................................................................ 2467
13.2.8.3 Parametersicht von TimeTrig .......................................................................................... 2470
13.2.8.4 Vorschausicht von TimeTrig............................................................................................ 2472
13.2.8.5 Bausteinsymbol für TimeTrig .......................................................................................... 2474
14 Mathematische Bausteine ............................................................................................................... 2475
14.1 AbsR - Absolutwert eines realen Werts............................................................................ 2475
14.1.1 Beschreibung von AbsR .................................................................................................. 2475
14.1.2 Betriebsarten von AbsR .................................................................................................. 2476
14.1.3 Funktionen von AbsR ..................................................................................................... 2476
14.1.4 Fehlerbehandlung von AbsR........................................................................................... 2476
14.1.5 Melden von AbsR ........................................................................................................... 2476
14.1.6 Anschlüsse von AbsR...................................................................................................... 2476
14.1.7 Blockschaltbild von AbsR ................................................................................................ 2477
14.2 Add04 - Addierer mit 4 Werten....................................................................................... 2478
14.2.1 Beschreibung von Add04 ............................................................................................... 2478
14.2.2 Betriebsarten von Add04................................................................................................ 2479
14.2.3 Funktionen von Add04................................................................................................... 2479
14.2.4 Fehlerbehandlung von Add04 ........................................................................................ 2480
14.2.5 Melden von Add04 ........................................................................................................ 2480
14.2.6 Anschlüsse von Add04 ................................................................................................... 2481
14.2.7 Blockschaltbild von Add04 ............................................................................................. 2482
14.3 Add08 - Addierer mit 8 Werten....................................................................................... 2483
14.3.1 Beschreibung von Add08 ............................................................................................... 2483
14.3.2 Betriebsarten von Add08................................................................................................ 2484
14.3.3 Funktionen von Add08................................................................................................... 2484
14.3.4 Fehlerbehandlung von Add08 ........................................................................................ 2485
14.3.5 Melden von Add08 ........................................................................................................ 2486
14.3.6 Anschlüsse von Add08 ................................................................................................... 2486
14.3.7 Blockschaltbild von Add08 ............................................................................................. 2487
14.4 Average – Mittelung ...................................................................................................... 2489
14.4.1 Beschreibung von Average ............................................................................................. 2489
14.4.2 Betriebsarten von Average ............................................................................................. 2490
14.4.3 Funktionen von Average ................................................................................................ 2491
14.4.4 Fehlerbehandlung von Average...................................................................................... 2491
14.4.5 Melden von Average ...................................................................................................... 2492
14.4.6 Anschlüsse von Average................................................................................................. 2493
14.4.7 Blockschaltbild von Average ........................................................................................... 2494
14.5 DeadTime - Zeitverzögerte Signalausgabe ...................................................................... 2495
14.5.1 Beschreibung von DeadTime .......................................................................................... 2495

Advanced Process Library (V10.0)


28 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

14.5.2 Betriebsarten von DeadTime .......................................................................................... 2497


14.5.3 Funktionen von DeadTime ............................................................................................. 2497
14.5.4 Fehlerbehandlung von DeadTime................................................................................... 2498
14.5.5 Melden von DeadTime ................................................................................................... 2499
14.5.6 Anschlüsse von DeadTime.............................................................................................. 2500
14.5.7 Blockschaltbild von DeadTime ........................................................................................ 2501
14.6 Derivative – Differenzierer – Trapezmethode................................................................... 2502
14.6.1 Beschreibung von Derivative .......................................................................................... 2502
14.6.2 Betriebsarten von Derivative .......................................................................................... 2504
14.6.3 Funktionen von Derivative ............................................................................................. 2505
14.6.4 Fehlerbehandlung von Derivative ................................................................................... 2506
14.6.5 Melden von Derivative ................................................................................................... 2506
14.6.6 Anschlüsse von Derivative .............................................................................................. 2507
14.6.7 Blockschaltbild von Derivative ........................................................................................ 2508
14.7 Div02 - Division zweier Werte ......................................................................................... 2509
14.7.1 Beschreibung von Div02................................................................................................. 2509
14.7.2 Betriebsarten von Div02................................................................................................. 2510
14.7.3 Funktionen von Div02.................................................................................................... 2510
14.7.4 Fehlerbehandlung von Div02 ......................................................................................... 2511
14.7.5 Melden von Div02.......................................................................................................... 2512
14.7.6 Anschlüsse von Div02 .................................................................................................... 2512
14.7.7 Blockschaltbild von Div02............................................................................................... 2513
14.8 FlowCorr – Druck – Temperaturkorrektur ........................................................................ 2514
14.8.1 Beschreibung von FlowCorr............................................................................................ 2514
14.8.2 Betriebsarten von FlowCorr ............................................................................................ 2516
14.8.3 Funktionen von FlowCorr ............................................................................................... 2516
14.8.4 Fehlerbehandlung von FlowCorr .................................................................................... 2518
14.8.5 Melden von FlowCorr..................................................................................................... 2519
14.8.6 Anschlüsse von FlowCorr ............................................................................................... 2519
14.8.7 Blockschaltbild von FlowCorr.......................................................................................... 2521
14.9 Integral - Bilden eines Zeitintegrals................................................................................. 2522
14.9.1 Beschreibung von Integral.............................................................................................. 2522
14.9.2 Betriebsarten von Integral .............................................................................................. 2524
14.9.3 Funktionen von Integral ................................................................................................. 2524
14.9.4 Fehlerbehandlung von Integral ...................................................................................... 2526
14.9.5 Melden von Integral....................................................................................................... 2527
14.9.6 Anschlüsse von Integral ................................................................................................. 2528
14.9.7 Blockschaltbild von Integral............................................................................................ 2529
14.10 Lag - Tiefpassfilter .......................................................................................................... 2530
14.10.1 Beschreibung von Lag .................................................................................................... 2530
14.10.2 Betriebsarten von Lag .................................................................................................... 2532
14.10.3 Funktionen von Lag ....................................................................................................... 2533
14.10.4 Fehlerbehandlung von Lag............................................................................................. 2534
14.10.5 Melden von Lag ............................................................................................................. 2534
14.10.6 Anschlüsse von Lag........................................................................................................ 2535
14.10.7 Blockschaltbild von Lag .................................................................................................. 2536
14.11 MeanTime – Mittelung – Zeitbasiert ............................................................................... 2537
14.11.1 Beschreibung von MeanTime.......................................................................................... 2537
14.11.2 Betriebsarten von MeanTime.......................................................................................... 2538

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 29
Inhaltsverzeichnis

14.11.3 Funktionen von MeanTime............................................................................................. 2539


14.11.4 Fehlerbehandlung von MeanTime .................................................................................. 2541
14.11.5 Melden von MeanTime................................................................................................... 2542
14.11.6 Anschlüsse von MeanTime ............................................................................................. 2542
14.11.7 Blockschaltbild von MeanTime ....................................................................................... 2543
14.12 Mul04 - Multiplizierer mit 4 Werten ................................................................................ 2545
14.12.1 Beschreibung von Mul04................................................................................................ 2545
14.12.2 Betriebsarten von Mul04 ................................................................................................ 2547
14.12.3 Funktionen von Mul04 ................................................................................................... 2547
14.12.4 Fehlerbehandlung von Mul04 ........................................................................................ 2548
14.12.5 Melden von Mul04......................................................................................................... 2548
14.12.6 Anschlüsse von Mul04 ................................................................................................... 2548
14.12.7 Blockschaltbild von Mul04.............................................................................................. 2549
14.13 Mul08 - Multiplizierer mit 8 Werten ................................................................................ 2551
14.13.1 Beschreibung von Mul08................................................................................................ 2551
14.13.2 Betriebsarten von Mul08 ................................................................................................ 2552
14.13.3 Funktionen von Mul08 ................................................................................................... 2552
14.13.4 Fehlerbehandlung von Mul08 ........................................................................................ 2553
14.13.5 Melden von Mul08......................................................................................................... 2554
14.13.6 Anschlüsse von Mul08 ................................................................................................... 2554
14.13.7 Blockschaltbild von Mul08.............................................................................................. 2555
14.14 Polygon - Umrechnen des Erstsignals (nicht-linear) ........................................................ 2557
14.14.1 Beschreibung von Polygon ............................................................................................. 2557
14.14.2 Betriebsarten von Polygon.............................................................................................. 2560
14.14.3 Funktionen von Polygon................................................................................................. 2560
14.14.4 Fehlerbehandlung von Polygon ...................................................................................... 2561
14.14.5 Melden von Polygon ...................................................................................................... 2562
14.14.6 Anschlüsse von Polygon ................................................................................................. 2563
14.14.7 Blockschaltbild von Polygon ........................................................................................... 2566
14.15 Smooth - Tiefpassfilter.................................................................................................... 2567
14.15.1 Beschreibung von Smooth ............................................................................................. 2567
14.15.2 Betriebsarten von Smooth.............................................................................................. 2568
14.15.3 Funktionen von Smooth................................................................................................. 2569
14.15.4 Fehlerbehandlung von Smooth ...................................................................................... 2570
14.15.5 Melden von Smooth....................................................................................................... 2570
14.15.6 Anschlüsse von Smooth ................................................................................................. 2571
14.15.7 Blockschaltbild von Smooth ........................................................................................... 2572
14.16 SqrRoot - Ziehen einer Wurzel aus einem Wert................................................................ 2573
14.16.1 Beschreibung von SqrRoot ............................................................................................. 2573
14.16.2 Betriebsarten von SqrRoot.............................................................................................. 2574
14.16.3 Funktionen von SqrRoot................................................................................................. 2574
14.16.4 Fehlerbehandlung von SqrRoot ...................................................................................... 2575
14.16.5 Melden von SqrRoot....................................................................................................... 2575
14.16.6 Anschlüsse von SqrRoot ................................................................................................. 2576
14.16.7 Blockschaltbild von SqrRoot ........................................................................................... 2577
14.17 Sub02 - Subtrahieren zweier Werte ................................................................................ 2578
14.17.1 Beschreibung von Sub02................................................................................................ 2578
14.17.2 Betriebsarten von Sub02 ................................................................................................ 2579
14.17.3 Funktionen von Sub02 ................................................................................................... 2579

Advanced Process Library (V10.0)


30 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

14.17.4 Fehlerbehandlung von Sub02 ........................................................................................ 2580


14.17.5 Melden von Sub02......................................................................................................... 2580
14.17.6 Anschlüsse von Sub02 ................................................................................................... 2581
14.17.7 Blockschaltbild von Sub02.............................................................................................. 2582
14.18 PowerXY - Allgemeine Potenzfunktion............................................................................ 2583
14.18.1 Beschreibung von PowerXY ............................................................................................ 2583
14.18.2 Betriebsarten von PowerXY ............................................................................................ 2584
14.18.3 Funktionen von PowerXY ............................................................................................... 2585
14.18.4 Fehlerbehandlung von PowerXY..................................................................................... 2585
14.18.5 Meldungen von PowerXY ............................................................................................... 2586
14.18.6 PowerXY Anschlüsse ...................................................................................................... 2586
14.18.7 Blockschaltbilder von PowerXY....................................................................................... 2587
15 Analoge Logik-Bausteine ................................................................................................................. 2589
15.1 CompAn02 - Vergleichen zweier analoger Werte............................................................. 2589
15.1.1 Beschreibung von CompAn02 ........................................................................................ 2589
15.1.2 Betriebsarten von CompAn02......................................................................................... 2590
15.1.3 Funktionen von CompAn02............................................................................................ 2590
15.1.4 Fehlerbehandlung von CompAn02 ................................................................................. 2591
15.1.5 Melden von CompAn02 ................................................................................................. 2592
15.1.6 Anschlüsse von CompAn02 ............................................................................................ 2592
15.1.7 Blockschaltbild von CompAn02 ...................................................................................... 2593
15.2 Limit - Begrenzen eines analogen Werts ......................................................................... 2595
15.2.1 Beschreibung von Limit.................................................................................................. 2595
15.2.2 Betriebsarten von Limit .................................................................................................. 2597
15.2.3 Funktionen von Limit ..................................................................................................... 2597
15.2.4 Fehlerbehandlung von Limit .......................................................................................... 2598
15.2.5 Melden von Limit ........................................................................................................... 2599
15.2.6 Anschlüsse von Limit...................................................................................................... 2599
15.2.7 Blockschaltbild von Limit................................................................................................ 2600
15.3 MuxAn03 - Auswahl eines Analogwertes zur Erhöhung der Verfügbarkeit / Sicherheit ..... 2601
15.3.1 Beschreibung von MuxAn03........................................................................................... 2601
15.3.2 Betriebsarten von MuxAn03 ........................................................................................... 2602
15.3.3 Funktionen von MuxAn03.............................................................................................. 2602
15.3.4 Fehlerbehandlung von MuxAn03 ................................................................................... 2606
15.3.5 Melden von MuxAn03.................................................................................................... 2606
15.3.6 Anschlüsse von MuxAn03 .............................................................................................. 2607
15.3.7 Blockschaltbild von MuxAn03......................................................................................... 2608
15.4 MuxAn08 - Auswahl eines Analogwertes zur Erhöhung der Verfügbarkeit / Sicherheit ..... 2609
15.4.1 Beschreibung von MuxAn08........................................................................................... 2609
15.4.2 Betriebsarten von MuxAn08 ........................................................................................... 2609
15.4.3 Funktionen von MuxAn08.............................................................................................. 2610
15.4.4 Fehlerbehandlung von MuxAn08 ................................................................................... 2612
15.4.5 Melden von MuxAn08.................................................................................................... 2613
15.4.6 Anschlüsse von MuxAn08 .............................................................................................. 2613
15.4.7 Blockschaltbild von MuxAn08......................................................................................... 2615
15.5 RateLim - Signalrampe ................................................................................................... 2616
15.5.1 Beschreibung von RateLim ............................................................................................. 2616
15.5.2 Betriebsarten von RateLim.............................................................................................. 2617
15.5.3 Funktionen von RateLim................................................................................................. 2617

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 31
Inhaltsverzeichnis

15.5.4 Fehlerbehandlung von RateLim ...................................................................................... 2620


15.5.5 Melden von RateLim ...................................................................................................... 2621
15.5.6 Anschlüsse von RateLim ................................................................................................. 2621
15.5.7 Blockschaltbild von RateLim ........................................................................................... 2623
15.6 RedAn02 - 1 aus 2 Auswahl für redundante Analogwerte................................................ 2624
15.6.1 Beschreibung von RedAn02............................................................................................ 2624
15.6.2 Betriebsarten von RedAn02 ............................................................................................ 2625
15.6.3 Funktionen von RedAn02 ............................................................................................... 2625
15.6.4 Fehlerbehandlung von RedAn02 .................................................................................... 2626
15.6.5 Melden von RedAn02..................................................................................................... 2626
15.6.6 Anschlüsse von RedAn02 ............................................................................................... 2626
15.6.7 Blockschaltbild von RedAn02.......................................................................................... 2628
15.7 SelA02In - Ausgabe eines von zwei analogen Werten...................................................... 2629
15.7.1 Beschreibung von SelA02In............................................................................................ 2629
15.7.2 Betriebsarten von SelA02In ............................................................................................ 2630
15.7.3 Funktionen von SelA02In ............................................................................................... 2630
15.7.4 Fehlerbehandlung von SelA02In..................................................................................... 2631
15.7.5 Melden von SelA02In ..................................................................................................... 2632
15.7.6 Anschlüsse von SelA02In................................................................................................ 2632
15.7.7 Blockschaltbild von SelA02In.......................................................................................... 2633
15.8 SelA16In - Ausgabe eines von 16 analogen Werten......................................................... 2634
15.8.1 Beschreibung von SelA16In............................................................................................ 2634
15.8.2 Betriebsarten von SelA16In ............................................................................................ 2636
15.8.3 Funktionen von SelA16In ............................................................................................... 2636
15.8.4 Fehlerbehandlung von SelA16In..................................................................................... 2639
15.8.5 Melden von SelA16In ..................................................................................................... 2640
15.8.6 Anschlüsse von SelA16In................................................................................................ 2640
15.8.7 Blockschaltbild von SelA16In.......................................................................................... 2645
15.8.8 Bedienen & Beobachten ................................................................................................. 2646
15.8.8.1 Sichten von SelA16In ..................................................................................................... 2646
15.8.8.2 Standardsicht von SelA16In............................................................................................ 2647
15.8.8.3 Vorschausicht von SelA16In ........................................................................................... 2649
15.8.8.4 Bausteinsymbol für SelA16In.......................................................................................... 2650
15.9 SelAn16L - Große Ausführung von SelAn16In ................................................................. 2653
15.9.1 Beschreibung von SelAn16L ........................................................................................... 2653
15.9.2 Betriebsarten von SelAn16L ........................................................................................... 2655
15.9.3 Funktionen von SelAn16L .............................................................................................. 2655
15.9.4 Fehlerbehandlung von SelAn16L.................................................................................... 2658
15.9.5 Meldungen von SelAn16L .............................................................................................. 2659
15.9.6 Anschlüsse von SelAn16L............................................................................................... 2659
15.9.7 Blockschaltbild von SelAn16L ........................................................................................ 2666
15.9.8 Bedienen und Beobachten ............................................................................................. 2666
15.9.8.1 Sichten von SenAn16L ................................................................................................... 2666
15.9.8.2 Standardsicht von SelAn16L ........................................................................................... 2667
15.9.8.3 Vorschausicht von SelAn16L........................................................................................... 2668
15.9.8.4 Bausteinsymbol für SelAn16L ......................................................................................... 2670
16 Digitale Logik-Bausteine .................................................................................................................. 2673
16.1 And04 - Bilden eines AND-Signals aus 4 binären Eingangssignalen.................................. 2673
16.1.1 Beschreibung von And04 ............................................................................................... 2673

Advanced Process Library (V10.0)


32 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

16.1.2 Betriebsarten von And04................................................................................................ 2674


16.1.3 Funktionen von And04................................................................................................... 2674
16.1.4 Fehlerbehandlung von And04 ........................................................................................ 2675
16.1.5 Melden von And04 ........................................................................................................ 2675
16.1.6 Anschlüsse von And04 ................................................................................................... 2675
16.1.7 Blockschaltbild von And04 ............................................................................................. 2676
16.2 And08 - Bilden eines AND-Signals aus 8 binären Eingangssignalen.................................. 2678
16.2.1 Beschreibung von And08 ............................................................................................... 2678
16.2.2 Betriebsarten von And08................................................................................................ 2679
16.2.3 Funktionen von And08................................................................................................... 2679
16.2.4 Fehlerbehandlung von And08 ........................................................................................ 2680
16.2.5 Melden von And08 ........................................................................................................ 2680
16.2.6 Anschlüsse von And08 ................................................................................................... 2680
16.2.7 Blockschaltbild von And08 ............................................................................................. 2682
16.3 FlipFlop - Flipflop mit Takteingang.................................................................................. 2683
16.3.1 Beschreibung von FlipFlop ............................................................................................. 2683
16.3.2 Betriebsarten von FlipFlop.............................................................................................. 2686
16.3.3 Funktionen von FlipFlop................................................................................................. 2686
16.3.4 Fehlerbehandlung von FlipFlop ...................................................................................... 2688
16.3.5 Melden von FlipFlop....................................................................................................... 2688
16.3.6 Anschlüsse von FlipFlop ................................................................................................. 2688
16.3.7 Blockschaltbild von FlipFlop ........................................................................................... 2690
16.4 Or04 - Bilden eines OR-Signals aus 4 binären Eingangssignalen ...................................... 2691
16.4.1 Beschreibung von Or04.................................................................................................. 2691
16.4.2 Betriebsarten von Or04 .................................................................................................. 2692
16.4.3 Funktionen von Or04 ..................................................................................................... 2693
16.4.4 Fehlerbehandlung von Or04 .......................................................................................... 2693
16.4.5 Melden von Or04........................................................................................................... 2694
16.4.6 Anschlüsse von Or04 ..................................................................................................... 2694
16.4.7 Blockschaltbild von Or04................................................................................................ 2695
16.5 Or08 - Bilden eines OR-Signals aus 8 binären Eingangssignalen ...................................... 2696
16.5.1 Beschreibung von Or08.................................................................................................. 2696
16.5.2 Betriebsarten von Or08 .................................................................................................. 2697
16.5.3 Funktionen von Or08 ..................................................................................................... 2697
16.5.4 Fehlerbehandlung von Or08 .......................................................................................... 2698
16.5.5 Melden von Or08........................................................................................................... 2698
16.5.6 Anschlüsse von Or08 ..................................................................................................... 2699
16.5.7 Blockschaltbild von Or08................................................................................................ 2700
16.6 Not01 - Invertieren eines Eingangssignals....................................................................... 2701
16.6.1 Beschreibung von Not01 ................................................................................................ 2701
16.6.2 Betriebsarten von Not01 ................................................................................................ 2702
16.6.3 Funktionen von Not01 ................................................................................................... 2702
16.6.4 Fehlerbehandlung von Not01......................................................................................... 2702
16.6.5 Melden von Not01 ......................................................................................................... 2703
16.6.6 Anschlüsse von Not01.................................................................................................... 2703
16.6.7 Blockschaltbild von Not01 .............................................................................................. 2704
16.7 RedDi02 - 1 aus 2 Auswahl für redundante Digitalwerte.................................................. 2705
16.7.1 Beschreibung von RedDi02............................................................................................. 2705
16.7.2 Betriebsarten von RedDi02 ............................................................................................. 2706

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 33
Inhaltsverzeichnis

16.7.3 Funktionen von RedDi02 ................................................................................................ 2706


16.7.4 Fehlerbehandlung von RedDi02 ..................................................................................... 2707
16.7.5 Melden von RedDi02...................................................................................................... 2707
16.7.6 Anschlüsse von RedDi02 ................................................................................................ 2707
16.7.7 Blockschaltbild von RedDi02........................................................................................... 2709
16.8 SelD02In - Ausgabe eines von zwei digitalen Signalen .................................................... 2710
16.8.1 Beschreibung von SelD02In............................................................................................ 2710
16.8.2 Betriebsarten von SelD02In ............................................................................................ 2711
16.8.3 Funktionen von SelD02In ............................................................................................... 2711
16.8.4 Fehlerbehandlung von SelD02In .................................................................................... 2712
16.8.5 Melden von SelD02In..................................................................................................... 2712
16.8.6 Anschlüsse von SelD02In ............................................................................................... 2713
16.8.7 Blockschaltbild von SelD02In.......................................................................................... 2714
16.9 StrctCom - Struktur-Composer für 32-Bit-Strukturen........................................................ 2715
16.9.1 Beschreibung von StrctCom............................................................................................ 2715
16.9.2 Betriebsarten von StrctCom............................................................................................ 2716
16.9.3 Funktionen von StrctCom............................................................................................... 2716
16.9.4 Fehlerbehandlung von StrctCom .................................................................................... 2717
16.9.5 Melden von StrctCom..................................................................................................... 2717
16.9.6 Anschlüsse von StrctCom ............................................................................................... 2717
16.9.7 Blockschaltbild von StrctCom ......................................................................................... 2718
16.10 StrctDeC - Struktur-Composer für 32-Bit-Strukturen......................................................... 2720
16.10.1 Beschreibung von StrctDeC ............................................................................................ 2720
16.10.2 Betriebsarten von StrctDeC............................................................................................. 2721
16.10.3 StrctDeC Funktionen ...................................................................................................... 2721
16.10.4 StrctDeC Fehlerbehandlung............................................................................................ 2722
16.10.5 StrctDeC Melden ............................................................................................................ 2722
16.10.6 StrctDeC E/A................................................................................................................... 2723
16.10.7 StrctDeC Blockschaltbild ................................................................................................. 2723
16.11 Trigger - Erkennen einer steigenden und fallenden Flanke .............................................. 2725
16.11.1 Beschreibung von Trigger............................................................................................... 2725
16.11.2 Betriebsarten von Trigger ............................................................................................... 2726
16.11.3 Funktionen von Trigger .................................................................................................. 2727
16.11.4 Fehlerbehandlung von Trigger........................................................................................ 2727
16.11.5 Melden von Trigger ........................................................................................................ 2728
16.11.6 Anschlüsse von Trigger................................................................................................... 2728
16.11.7 Blockschaltbild von Trigger............................................................................................. 2729
16.12 XOr04 - EXKLUSIV ODER verknüpfen............................................................................... 2730
16.12.1 Beschreibung von XOr04................................................................................................ 2730
16.12.2 Betriebsarten von XOr04 ................................................................................................ 2731
16.12.3 Funktionen von XOr04 ................................................................................................... 2731
16.12.4 Fehlerbehandlung von XOr04 ........................................................................................ 2732
16.12.5 Melden von XOr04......................................................................................................... 2732
16.12.6 Anschlüsse von XOr04 ................................................................................................... 2733
16.12.7 Blockschaltbild von XOr04.............................................................................................. 2734
17 Generatorbausteine......................................................................................................................... 2735
17.1 NoiseGen - Erzeugen von Signalrauschen ....................................................................... 2735
17.1.1 Beschreibung von NoiseGen........................................................................................... 2735
17.1.2 Anschlüsse von NoiseGen .............................................................................................. 2736

Advanced Process Library (V10.0)


34 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

18 Kanalbausteine ................................................................................................................................ 2737


18.1 Hinweise zum Einsatz der Kanalbausteine ...................................................................... 2737
18.2 FbAnIn - Analog-Eingangskanalbaustein für Feldgeräte................................................... 2740
18.2.1 Beschreibung von FbAnIn............................................................................................... 2740
18.2.2 Betriebsarten von FbAnIn ............................................................................................... 2742
18.2.3 Funktionen von FbAnIn .................................................................................................. 2742
18.2.4 Fehlerbehandlung von FbAnIn ....................................................................................... 2745
18.2.5 Melden von FbAnIn........................................................................................................ 2746
18.2.6 Anschlüsse von FbAnIn .................................................................................................. 2747
18.2.7 Blockschaltbild von FbAnIn............................................................................................. 2750
18.3 FbAnOu - Analog-Ausgangskanalbaustein für Feldgeräte ................................................ 2751
18.3.1 Beschreibung von FbAnOu ............................................................................................. 2751
18.3.2 Betriebsarten von FbAnOu ............................................................................................. 2753
18.3.3 Funktionen von FbAnOu ................................................................................................ 2753
18.3.4 Fehlerbehandlung von FbAnOu...................................................................................... 2755
18.3.5 Melden von FbAnOu ...................................................................................................... 2756
18.3.6 Anschlüsse von FbAnOu................................................................................................. 2756
18.3.7 Blockschaltbild von FbAnOu ........................................................................................... 2762
18.4 FbAnTot - Analog Totalizer Kanalbaustein für Feldgeräte ................................................. 2763
18.4.1 Beschreibung von FbAnTot ............................................................................................. 2763
18.4.2 Betriebsarten von FbAnTot ............................................................................................. 2764
18.4.3 Funktionen von FbAnTot ................................................................................................ 2764
18.4.4 Fehlerbehandlung von FbAnTot...................................................................................... 2767
18.4.5 Melden von FbAnTot ...................................................................................................... 2767
18.4.6 Anschlüsse von FbAnTot................................................................................................. 2767
18.4.7 Blockschaltbild von FbAnTot ........................................................................................... 2770
18.5 FbDiIn - Digital-Eingangskanalbaustein für Feldgeräte..................................................... 2771
18.5.1 Beschreibung von FbDiIn................................................................................................ 2771
18.5.2 Betriebsarten von FbDiIn ................................................................................................ 2772
18.5.3 Funktionen von FbDiIn ................................................................................................... 2773
18.5.4 Fehlerbehandlung von FbDiIn ........................................................................................ 2775
18.5.5 Melden von FbDiIn......................................................................................................... 2776
18.5.6 Anschlüsse von FbDiIn ................................................................................................... 2776
18.5.7 Blockschaltbild von FbDiIn.............................................................................................. 2780
18.6 FbDiOu - Digital-Ausgangskanalbaustein für Feldgeräte .................................................. 2781
18.6.1 Beschreibung von FbDiOu .............................................................................................. 2781
18.6.2 Betriebsarten von FbDiOu .............................................................................................. 2782
18.6.3 Funktionen von FbDiOu ................................................................................................. 2783
18.6.4 Fehlerbehandlung von FbDiOu....................................................................................... 2785
18.6.5 Melden von FbDiOu ....................................................................................................... 2786
18.6.6 Anschlüsse von FbDiOu.................................................................................................. 2786
18.6.7 Blockschaltbild von FbDiOu ............................................................................................ 2791
18.7 FbDrive - Kanalbaustein für Kompaktantriebe ................................................................. 2793
18.7.1 Beschreibung von FbDrive.............................................................................................. 2793
18.7.2 Betriebsarten von FbDrive .............................................................................................. 2794
18.7.3 Funktionen von FbDrive ................................................................................................. 2794
18.7.4 Fehlerbehandlung von FbDrive....................................................................................... 2796
18.7.5 Melden von FbDrive ....................................................................................................... 2797

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 35
Inhaltsverzeichnis

18.7.6 Zustandswort von FbDrive ............................................................................................. 2797


18.7.7 Anschlüsse von FbDrive.................................................................................................. 2798
18.7.8 Blockschaltbild von FbDrive............................................................................................ 2804
18.8 FbEnMe - Kanalbaustein für ET 200SP Energy Meter ....................................................... 2805
18.8.1 Beschreibung von FbEnMe ............................................................................................. 2805
18.8.2 Betriebsarten von FbEnMe ............................................................................................. 2806
18.8.3 Funktionen von FbEnMe ................................................................................................ 2807
18.8.4 Fehlerbehandlung von FbEnMe...................................................................................... 2809
18.8.5 Melden von FbEnMe ...................................................................................................... 2810
18.8.6 Anschlüsse von FbEnMe................................................................................................. 2810
18.8.7 Blockschaltbild von FbEnMe ........................................................................................... 2818
18.9 FbSwtMMS - Kanalbaustein für MM-Starter..................................................................... 2819
18.9.1 Beschreibung von FbSwtMMS ........................................................................................ 2819
18.9.2 Betriebsarten von FbSwtMMS......................................................................................... 2820
18.9.3 Funktionen von FbSwtMMS............................................................................................ 2820
18.9.4 Fehlerbehandlung von FbSwtMMS ................................................................................. 2822
18.9.5 Melden von FbSwtMMS ................................................................................................. 2823
18.9.6 Zustandswort von FbSwtMMS ........................................................................................ 2823
18.9.7 Anschlüsse von FbSwtMMS ............................................................................................ 2823
18.9.8 Blockschaltbild von FbSwtMMS ...................................................................................... 2828
18.10 Pcs7AITC – Analogeingangstreiber, dynamische Messbereichsmitte ................................ 2829
18.10.1 Beschreibung von Pcs7AITC............................................................................................ 2829
18.10.2 Funktionen von Pcs7AITC ............................................................................................... 2832
18.10.3 Fehlerbehandlung für Pcs7AITC...................................................................................... 2837
18.10.4 Meldeverhalten von Pcs7AITC......................................................................................... 2838
18.10.5 Eingänge und Ausgänge von Pcs7AITC ........................................................................... 2838
18.11 Pcs7AnIn - Analog-Eingangskanalbaustein...................................................................... 2843
18.11.1 Beschreibung von Pcs7AnIn ........................................................................................... 2843
18.11.2 Betriebsarten von Pcs7AnIn............................................................................................ 2846
18.11.3 Funktionen von Pcs7AnIn............................................................................................... 2846
18.11.4 Fehlerbehandlung von Pcs7AnIn .................................................................................... 2851
18.11.5 Melden von Pcs7AnIn..................................................................................................... 2852
18.11.6 Anschlüsse von Pcs7AnIn ............................................................................................... 2853
18.11.7 Blockschaltbild von Pcs7AnIn ......................................................................................... 2856
18.12 Pcs7AnOu - Analog-Ausgangskanalbaustein ................................................................... 2858
18.12.1 Beschreibung von Pcs7AnOu .......................................................................................... 2858
18.12.2 Betriebsarten von Pcs7AnOu .......................................................................................... 2861
18.12.3 Funktionen von Pcs7AnOu ............................................................................................. 2861
18.12.4 Fehlerbehandlung von Pcs7AnOu................................................................................... 2863
18.12.5 Melden von Pcs7AnOu ................................................................................................... 2865
18.12.6 Anschlüsse von Pcs7AnOu.............................................................................................. 2865
18.12.7 Blockschaltbild von Pcs7AnOu ........................................................................................ 2868
18.13 Pcs7DiCnt – Digitaleingangstreiber mit Zählfunktion ...................................................... 2870
18.13.1 Beschreibung von Pcs7DiCnt .......................................................................................... 2870
18.13.2 Funktionen von Pcs7DiCnt ............................................................................................. 2871
18.13.3 Fehlerbehandlung für Pcs7DiCnt ................................................................................... 2873
18.13.4 Meldeverhalten von Pcs7DiCnt ....................................................................................... 2874
18.13.5 Anschlüsse von Pcs7DiCnt .............................................................................................. 2874
18.14 Pcs7DiIn - Digital-Eingangskanalbaustein........................................................................ 2879

Advanced Process Library (V10.0)


36 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

18.14.1 Beschreibung von Pcs7DiIn ............................................................................................ 2879


18.14.2 Betriebsarten von Pcs7DiIn............................................................................................. 2881
18.14.3 Funktionen von Pcs7DiIn................................................................................................ 2882
18.14.4 Fehlerbehandlung von Pcs7DiIn ..................................................................................... 2883
18.14.5 Melden von Pcs7DiIn...................................................................................................... 2884
18.14.6 Anschlüsse von Pcs7DiIn ................................................................................................ 2885
18.14.7 Blockschaltbild von Pcs7DiIn .......................................................................................... 2887
18.15 Pcs7DiIT - Digital-Eingangskanalbaustein mit Zeitstempelung ......................................... 2889
18.15.1 Beschreibung von Pcs7DiIT............................................................................................. 2889
18.15.2 Betriebsarten von Pcs7DiIT ............................................................................................. 2891
18.15.3 Funktionen von Pcs7DiIT ................................................................................................ 2891
18.15.4 Fehlerbehandlung von Pcs7DiIT ..................................................................................... 2894
18.15.5 Melden von Pcs7DiIT ...................................................................................................... 2895
18.15.6 Anschlüsse von Pcs7DiIT................................................................................................. 2895
18.15.7 Blockschaltbild von Pcs7DiIT........................................................................................... 2899
18.16 Pcs7DiOu - Digital-Ausgangskanalbaustein ..................................................................... 2900
18.16.1 Beschreibung von Pcs7DiOu ........................................................................................... 2900
18.16.2 Betriebsarten von Pcs7DiOu ........................................................................................... 2902
18.16.3 Funktionen von Pcs7DiOu .............................................................................................. 2903
18.16.4 Fehlerbehandlung von Pcs7DiOu.................................................................................... 2904
18.16.5 Melden von Pcs7DiOu .................................................................................................... 2905
18.16.6 Anschlüsse von Pcs7DiOu............................................................................................... 2906
18.16.7 Blockschaltbild von Pcs7DiOu ......................................................................................... 2909
18.17 Pcs7Cnt1 - Steuern und Lesen von FM 350-Baugruppen.................................................. 2910
18.17.1 Beschreibung von Pcs7Cnt1 ........................................................................................... 2910
18.17.2 Betriebsarten von Pcs7Cnt1............................................................................................ 2912
18.17.3 Funktionen von Pcs7Cnt1............................................................................................... 2912
18.17.4 Fehlerbehandlung von Pcs7Cnt1 .................................................................................... 2915
18.17.5 Melden von Pcs7Cnt1 .................................................................................................... 2915
18.17.6 Anschlüsse von Pcs7Cnt1 ............................................................................................... 2915
18.17.7 Blockschaltbild von Pcs7Cnt1 ......................................................................................... 2920
18.18 Pcs7Cnt2 - Steuern und Lesen einer 8-DI_NAMUR-Baugruppe der ET 200iSP.................... 2921
18.18.1 Beschreibung von Pcs7Cnt2 ........................................................................................... 2921
18.18.2 Betriebsarten von Pcs7Cnt2............................................................................................ 2924
18.18.3 Funktionen von Pcs7Cnt2............................................................................................... 2924
18.18.4 Fehlerbehandlung von Pcs7Cnt2 .................................................................................... 2927
18.18.5 Melden von Pcs7Cnt2 .................................................................................................... 2927
18.18.6 Anschlüsse von Pcs7Cnt2 ............................................................................................... 2927
18.18.7 Blockschaltbild von Pcs7Cnt2 ......................................................................................... 2930
18.19 Pcs7Cnt3 - Steuern und Lesen der 1 COUNT 24V/100kHz-Baugruppe für Zählbetrieb ....... 2931
18.19.1 Beschreibung von Pcs7Cnt3 ........................................................................................... 2931
18.19.2 Betriebsarten von Pcs7Cnt3............................................................................................ 2933
18.19.3 Funktionen von Pcs7Cnt3............................................................................................... 2933
18.19.4 Fehlerbehandlung von Pcs7Cnt3 .................................................................................... 2935
18.19.5 Melden von Pcs7Cnt3 .................................................................................................... 2936
18.19.6 Anschlüsse von Pcs7Cnt3 ............................................................................................... 2936
18.19.7 Blockschaltbild von Pcs7Cnt3 ......................................................................................... 2940
18.20 Pcs7Cnt4 - Handhabung der Zählfunktionalität von TM-Baugruppen ............................... 2941
18.20.1 Beschreibung von Pcs7Cnt4 .......................................................................................... 2941

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 37
Inhaltsverzeichnis

18.20.2 Betriebsarten von Pcs7Cnt4............................................................................................ 2944


18.20.3 Funktionen von Pcs7Cnt4............................................................................................... 2944
18.20.4 Fehlerbehandlung von Pcs7Cnt4 .................................................................................... 2946
18.20.5 Melden von Pcs7Cnt4 .................................................................................................... 2947
18.20.6 Anschlüsse von Pcs7Cnt4 ............................................................................................... 2947
18.20.7 Blockschaltbild von Pcs7Cnt4 ......................................................................................... 2952
18.21 Pcs7HaAI - HART-Variable Kanalbaustein für AI-HART-Module .......................................... 2953
18.21.1 Beschreibung von Pcs7HaAI ........................................................................................... 2953
18.21.2 Betriebsarten von Pcs7HaAI............................................................................................ 2954
18.21.3 Pcs7HaAI Funktionen ..................................................................................................... 2955
18.21.4 Pcs7HaAI Fehlerbehandlung........................................................................................... 2955
18.21.5 Pcs7HaAI Meldungen ..................................................................................................... 2956
18.21.6 Pcs7HaAI E/A.................................................................................................................. 2956
18.21.7 Blockschaltbild Pcs7HaAI ................................................................................................ 2960
18.22 Pcs7HaAO - HART-Variable Kanalbaustein für AO-HART-Module....................................... 2961
18.22.1 Beschreibung von Pcs7HaAO .......................................................................................... 2961
18.22.2 Betriebsarten von Pcs7HaAO .......................................................................................... 2962
18.22.3 Pcs7HaAO Funktionen................................................................................................... 2963
18.22.4 Pcs7HaAO Fehlerbehandlung ......................................................................................... 2963
18.22.5 Pcs7HaAO Meldungen.................................................................................................... 2964
18.22.6 Pcs7HaAO E/A ................................................................................................................ 2964
18.22.7 Pcs7HaAO Blockschaltbild .............................................................................................. 2968
18.23 Pcs7ReIn - REAL-Eingangskanalbaustein.......................................................................... 2969
18.23.1 Beschreibung von PCS7ReIn .......................................................................................... 2969
18.23.2 Betriebsarten von PCS7ReIn ........................................................................................... 2970
18.23.3 Funktionen von PCS7ReIn .............................................................................................. 2971
18.23.4 Fehlerbehandlung von PCS7ReIn .................................................................................... 2972
18.23.5 Melden von PCS7ReIn .................................................................................................... 2973
18.23.6 Anschlüsse von PCS7ReIn ............................................................................................... 2973
18.23.7 Blockschaltbild von PCS7ReIn ......................................................................................... 2976
18.24 MBComm - Modbus-Kommunikationskanalbaustein ...................................................... 2977
18.24.1 Beschreibung zu MBComm............................................................................................. 2977
18.24.2 Betriebsarten von MBComm........................................................................................... 2979
18.24.3 Funktionen von MBComm.............................................................................................. 2979
18.24.4 Fehlerbehandlung für MBComm .................................................................................... 2980
18.24.5 Meldearten bei MBComm............................................................................................... 2980
18.24.6 Anschlüsse von MBComm .............................................................................................. 2980
18.24.7 Blockschaltbild von MBComm ........................................................................................ 2983
18.25 Pcs7MS - Kanalbaustein für Motorstarter ........................................................................ 2984
18.25.1 Beschreibung von Pcs7MS.............................................................................................. 2984
18.25.2 Pcs7MS-Betriebsarten .................................................................................................... 2985
18.25.3 Pcs7MS-Funktionen ....................................................................................................... 2985
18.25.4 Pcs7MS-Fehlerbehandlung............................................................................................. 2986
18.25.5 Pcs7MS-Meldungen ....................................................................................................... 2986
18.25.6 Pcs7MS-E/A ................................................................................................................... 2987
18.25.7 Pcs7MS-Blockschaltbild .................................................................................................. 2990
18.26 Anhang für Kanalbausteine ............................................................................................ 2991
18.26.1 Einstellungen Mode für SM-Baugruppen......................................................................... 2991
18.26.2 Einstellungen Mode für Feldgeräte................................................................................. 3003

Advanced Process Library (V10.0)


38 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

18.26.3 Einstellungen der Betriebsart für Kanalbausteine ............................................................ 3005


19 Konvertierbausteine ........................................................................................................................ 3007
19.1 StrgToBy - String in Bytestruktur (Struct of Byte).............................................................. 3007
19.1.1 Beschreibung von StrgToBy ............................................................................................ 3007
19.1.2 Betriebsarten von StrgToBy............................................................................................. 3008
19.1.3 Funktionen von StrgToBy................................................................................................ 3008
19.1.4 Fehlerbehandlung von StrgToBy ..................................................................................... 3009
19.1.5 Melden von StrgToBy ..................................................................................................... 3009
19.1.6 Anschlüsse von StrgToBy ................................................................................................ 3009
19.1.7 Blockschaltbild von StrgToBy .......................................................................................... 3010
19.2 StruAnIn - Auftrennen einer analogen strukturierten Variablen ....................................... 3012
19.2.1 Beschreibung von StruAnIn ............................................................................................ 3012
19.2.2 Betriebsarten von StruAnIn ............................................................................................ 3013
19.2.3 Funktionen von StruAnIn ............................................................................................... 3013
19.2.4 Fehlerbehandlung von StruAnIn ..................................................................................... 3013
19.2.5 Melden von StruAnIn ..................................................................................................... 3014
19.2.6 Anschlüsse von StruAnIn ................................................................................................ 3014
19.2.7 Blockschaltbild von StruAnIn .......................................................................................... 3015
19.3 StruAnOu - Erstellen einer analogen strukturieren Variablen ........................................... 3016
19.3.1 Beschreibung von StruAnOu........................................................................................... 3016
19.3.2 Betriebsarten von StruAnOu ........................................................................................... 3017
19.3.3 Funktionen von StruAnOu .............................................................................................. 3017
19.3.4 Fehlerbehandlung von StruAnOu ................................................................................... 3017
19.3.5 Melden von StruAnOu.................................................................................................... 3018
19.3.6 Anschlüsse von StruAnOu .............................................................................................. 3018
19.3.7 Blockschaltbild von StruAnOu......................................................................................... 3019
19.4 StruDiIn - Auftrennen einer digitalen strukturierten Variablen ......................................... 3020
19.4.1 Beschreibung von StruDiIn ............................................................................................. 3020
19.4.2 Betriebsarten von StruDiIn.............................................................................................. 3021
19.4.3 Funktionen von StruDiIn ................................................................................................ 3021
19.4.4 Fehlerbehandlung von StruDiIn ...................................................................................... 3021
19.4.5 Melden von StruDiIn ...................................................................................................... 3022
19.4.6 Anschlüsse von StruDiIn ................................................................................................. 3022
19.4.7 Blockschaltbild von StruDiIn ........................................................................................... 3023
19.5 StruDiOu - Erstellen einer digitalen strukturierten Variablen ............................................ 3024
19.5.1 Beschreibung von StruDiOu............................................................................................ 3024
19.5.2 Betriebsarten von StruDiOu ............................................................................................ 3025
19.5.3 Funktionen von StruDiOu ............................................................................................... 3025
19.5.4 Fehlerbehandlung von StruDiOu .................................................................................... 3025
19.5.5 Melden von StruDiOu..................................................................................................... 3026
19.5.6 Anschlüsse von StruDiOu ............................................................................................... 3026
19.5.7 Blockschaltbild von StruDiOu.......................................................................................... 3027
19.6 StruScIn - Auftrennen eines Anzeigebereichs in zwei Variablen ....................................... 3028
19.6.1 Beschreibung von StruScIn ............................................................................................. 3028
19.6.2 Betriebsarten von StruScIn ............................................................................................. 3029
19.6.3 Funktionen von StruScIn ................................................................................................ 3029
19.6.4 Fehlerbehandlung von StruScIn...................................................................................... 3029
19.6.5 Melden von StruScIn ...................................................................................................... 3030
19.6.6 Anschlüsse von StruScIn................................................................................................. 3030

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 39
Inhaltsverzeichnis

19.6.7 Blockschaltbild von StruScIn ........................................................................................... 3031


19.7 StruScOu - Zusammenfügen zweier Variablen zu einem Anzeigebereich ......................... 3032
19.7.1 Beschreibung von StruScOu ........................................................................................... 3032
19.7.2 Betriebsarten von StruScOu............................................................................................ 3033
19.7.3 Funktionen von StruScOu............................................................................................... 3033
19.7.4 Fehlerbehandlung von StruScOu .................................................................................... 3033
19.7.5 Melden von StruScOu .................................................................................................... 3034
19.7.6 Anschlüsse von StruScOu ............................................................................................... 3034
19.7.7 Blockschaltbild von StruScOu ......................................................................................... 3035
19.8 STIn - Auftrennen des Signalstatus in einzelne Binäranzeigen ......................................... 3036
19.8.1 Beschreibung von STIn ................................................................................................... 3036
19.8.2 Betriebsarten von STIn ................................................................................................... 3037
19.8.3 Funktionen von STIn ...................................................................................................... 3037
19.8.4 Fehlerbehandlung von STIn............................................................................................ 3037
19.8.5 Melden von STIn ............................................................................................................ 3038
19.8.6 Anschlüsse von STIn....................................................................................................... 3038
19.8.7 Blockschaltbild von STIn ................................................................................................. 3039
19.9 STOu - Zusammenfügen einzelner Binärsignale zu einem Signalstatus ............................ 3040
19.9.1 Beschreibung von STOu ................................................................................................. 3040
19.9.2 Betriebsarten von STOu.................................................................................................. 3041
19.9.3 Funktionen von STOu..................................................................................................... 3041
19.9.4 Fehlerbehandlung von STOu .......................................................................................... 3042
19.9.5 Melden von STOu........................................................................................................... 3042
19.9.6 Anschlüsse von STOu ..................................................................................................... 3042
19.9.7 Blockschaltbild von STOu ............................................................................................... 3043
19.10 MSTIn - Auftrennen des Wartungsstatus in einzelne Zustandsanzeigen ........................... 3045
19.10.1 Beschreibung von MSTIn ................................................................................................ 3045
19.10.2 Betriebsarten von MSTIn ................................................................................................ 3046
19.10.3 Funktionen von MSTIn ................................................................................................... 3046
19.10.4 Fehlerbehandlung von MSTIn......................................................................................... 3047
19.10.5 Melden von MSTIn ......................................................................................................... 3047
19.10.6 Anschlüsse von MSTIn.................................................................................................... 3047
19.10.7 Blockschaltbild von MSTIn .............................................................................................. 3048
19.11 MSTOu - Zusammenfügen einzelner Zustandsanzeigen zu einem Wartungsstatus ........... 3050
19.11.1 Beschreibung von MSTOu .............................................................................................. 3050
19.11.2 Betriebsarten von MSTOu............................................................................................... 3051
19.11.3 Funktionen von MSTOu.................................................................................................. 3051
19.11.4 Fehlerbehandlung von MSTOu ....................................................................................... 3052
19.11.5 Melden von MSTOu........................................................................................................ 3052
19.11.6 Anschlüsse von MSTOu .................................................................................................. 3052
19.11.7 Blockschaltbild von MSTOu ............................................................................................ 3053
19.12 RealToDw - Konvertieren von REAL zu DWORD ................................................................ 3055
19.12.1 Beschreibung von RealToDw........................................................................................... 3055
19.12.2 Betriebsarten von RealToDw........................................................................................... 3056
19.12.3 Funktionen von ReaLToDw ............................................................................................. 3056
19.12.4 Fehlerbehandlung von RealToDw ................................................................................... 3056
19.12.5 Melden von RealToDw.................................................................................................... 3056
19.12.6 Anschlüsse von RealToDw .............................................................................................. 3057
19.12.7 Blockschaltbild von RealToDw......................................................................................... 3057

Advanced Process Library (V10.0)


40 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

19.13 StateMap - Konvertieren anderer Signalzustände in APL-Signalzustände ........................ 3058


19.13.1 Beschreibung von StateMap ........................................................................................... 3058
19.13.2 Betriebsarten von StateMap ........................................................................................... 3059
19.13.3 Funktionen von StateMap .............................................................................................. 3059
19.13.4 Fehlerbehandlung von StateMap.................................................................................... 3059
19.13.5 Melden von StateMap .................................................................................................... 3059
19.13.6 Anschlüsse von StateMap............................................................................................... 3059
19.13.7 Blockschaltbild von StateMap ......................................................................................... 3060
19.14 StruCmIn - Splitten der Struktur in Ausgänge .................................................................. 3061
19.14.1 Beschreibung von StruCmIn ........................................................................................... 3061
19.14.2 Betriebsarten von StruCmIn............................................................................................ 3061
19.14.3 Funktionen von StruCmIn............................................................................................... 3062
19.14.4 Fehlerbehandlung von StruCmIn .................................................................................... 3062
19.14.5 Meldeverhalten von StruCmIn ........................................................................................ 3062
19.14.6 Anschlüsse von StruCmIn ............................................................................................... 3062
19.14.7 Blockschaltbild von StruCmIn ......................................................................................... 3063
19.15 StruCmOu - Zusammenführen von Eingängen in einer Struktur...................................... 3064
19.15.1 Beschreibung von StruCmOu.......................................................................................... 3064
19.15.2 Betriebsarten von StruCmOu .......................................................................................... 3064
19.15.3 Funktionen von StruCmOu ............................................................................................. 3065
19.15.4 Fehlerbehandlung von StruCmOu .................................................................................. 3065
19.15.5 Meldeverhalten von StruCmOu....................................................................................... 3065
19.15.6 Anschlüsse von StruCmOu ............................................................................................. 3065
19.15.7 Blockschaltbild von StruCmOu........................................................................................ 3066
19.16 StruCnIn – Auftrennen einer strukturierten Zählervariable .............................................. 3067
19.16.1 Beschreibung von StruCnIn ........................................................................................... 3067
19.16.2 Betriebsarten von StruCnln............................................................................................. 3067
19.16.3 Funktionen von StruCnln................................................................................................ 3068
19.16.4 Fehlerbehandlung von StruCnln ..................................................................................... 3068
19.16.5 Meldeverhalten von StruCnln ......................................................................................... 3068
19.16.6 Anschlüsse von StruCnln ................................................................................................ 3068
19.16.7 Blockschaltbild von StruCnIn .......................................................................................... 3069
19.17 StruCnOu - Eine strukturierte Zählervariable erstellen ..................................................... 3070
19.17.1 Beschreibung von StruCnOu........................................................................................... 3070
19.17.2 Betriebsarten von StruCnOu ........................................................................................... 3070
19.17.3 Funktionen von StruCnOu .............................................................................................. 3071
19.17.4 Fehlerbehandlung von StruCnOu ................................................................................... 3071
19.17.5 Meldeverhalten von StruCnOu........................................................................................ 3071
19.17.6 Anschlüsse von StruCnOu .............................................................................................. 3071
19.17.7 Blockschaltbild von StruCnOu......................................................................................... 3072
19.18 DigV2Byt – Umwandlung von 8 DigVal zu Byte einschließlich Status................................ 3073
19.18.1 Beschreibung von DigV2Byt ........................................................................................... 3073
19.18.2 Betriebsarten von DigV2Byt............................................................................................ 3073
19.18.3 Funktionen von DigV2Byt............................................................................................... 3073
19.18.4 Fehlerbehandlung von DigV2Byt .................................................................................... 3073
19.18.5 Meldeverhalten von DigV2Byt ........................................................................................ 3074
19.18.6 Anschlüsse von DigV2Byt ............................................................................................... 3074
19.18.7 Blockschaltbild von DigV2Byt ......................................................................................... 3074
19.19 Byt2DigV – Umwandlung von Byte zu 8 Digval einschließlich Status................................ 3075

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 41
Inhaltsverzeichnis

19.19.1 Beschreibung von Byt2DigV ........................................................................................... 3075


19.19.2 Betriebsarten von Byt2DigV............................................................................................ 3075
19.19.3 Funktionen von Byt2DigV............................................................................................... 3075
19.19.4 Fehlerbehandlung von Byt2DigV .................................................................................... 3075
19.19.5 Meldeverhalten von Byt2DigV ........................................................................................ 3076
19.19.6 Anschlüsse von Byt2DigV ............................................................................................... 3076
19.19.7 Blockschaltbild von Byt2DigV ......................................................................................... 3076
20 Wartungsbausteine ......................................................................................................................... 3077
20.1 MuxMST - Ermittlung des schlechtesten Wartungsstatus ................................................. 3077
20.1.1 Beschreibung von MuxMST ............................................................................................ 3077
20.1.2 Betriebsarten von MuxMST ............................................................................................ 3078
20.1.3 Funktionen von MuxMST ............................................................................................... 3078
20.1.4 Fehlerbehandlung von MuxMST .................................................................................... 3079
20.1.5 Melden von MuxMST ..................................................................................................... 3079
20.1.6 Anschlüsse von MuxMST ................................................................................................ 3079
20.1.7 Blockschaltbild von MuxMST .......................................................................................... 3080
20.2 MuxST- Ermittlung des schlechtesten Signalstatus .......................................................... 3082
20.2.1 Beschreibung von MuxST ............................................................................................... 3082
20.2.2 Betriebsarten von MuxST ............................................................................................... 3083
20.2.3 Funktionen von MuxST .................................................................................................. 3083
20.2.4 Fehlerbehandlung von MuxST........................................................................................ 3084
20.2.5 Melden von MuxST ........................................................................................................ 3084
20.2.6 Anschlüsse von MuxST ................................................................................................... 3085
20.2.7 Blockschaltbild von MuxST ............................................................................................. 3086
20.3 STRep - Statusdarstellung von Bausteingruppen.............................................................. 3087
20.3.1 Beschreibung von STRep ................................................................................................ 3087
20.3.2 Betriebsarten von STRep ................................................................................................ 3088
20.3.3 Funktionen von STRep ................................................................................................... 3088
20.3.4 Fehlerbehandlung von STRep......................................................................................... 3088
20.3.5 Melden von STRep ......................................................................................................... 3088
20.3.6 Anschlüsse von STRep .................................................................................................... 3088
20.3.7 Blockschaltbild von STRep .............................................................................................. 3089
20.4 AssetM - Prozessgrößenüberwachung bei Grenzwertüberschreitung ............................... 3090
20.4.1 Beschreibung von AssetM .............................................................................................. 3090
20.4.2 Betriebsarten von AssetM............................................................................................... 3093
20.4.3 Funktionen von AssetM.................................................................................................. 3093
20.4.4 Fehlerbehandlung von AssetM ....................................................................................... 3094
20.4.5 Melden von AssetM........................................................................................................ 3094
20.4.6 Anschlüsse von AssetM .................................................................................................. 3095
20.4.7 Blockschaltbild von AssetM ............................................................................................ 3097
21 Systembausteine ............................................................................................................................. 3099
21.1 AddInt64 - Addieren zweier 64-bit Integer-Variablen....................................................... 3099
21.1.1 Beschreibung von AddInt64 ........................................................................................... 3099
21.2 AddR64 - Addieren zweier 64-bit REAL-Variablen............................................................. 3100
21.2.1 Beschreibung von AddR64 ............................................................................................. 3100
21.3 DiToInt64 - Konvertieren von DINT nach Int64 ................................................................ 3101
21.3.1 Beschreibung von DiToInt64........................................................................................... 3101

Advanced Process Library (V10.0)


42 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

21.4 Int64ToDi - Konvertieren von Int64 nach DINT ................................................................ 3102


21.4.1 Beschreibung von Int64ToDi........................................................................................... 3102
21.5 MemR256 - Erhöhung der internen Vergangenheitswerte............................................... 3103
21.5.1 Beschreibung von MemR256.......................................................................................... 3103
21.6 NegInt64 - Negieren einer Int64-Variablen ..................................................................... 3104
21.6.1 Beschreibung von NegInt64 ........................................................................................... 3104
21.7 NegR64 - Negieren einer Real64-Variablen ..................................................................... 3105
21.7.1 Beschreibung von NegR64 ............................................................................................. 3105
21.8 PIDCoefR - Berechnung von Koeffizienten ...................................................................... 3106
21.8.1 Beschreibung von PIDCoefR............................................................................................ 3106
21.9 R64ToReal - Konvertieren von Real64 nach REAL ............................................................ 3107
21.9.1 Beschreibung von R64ToReal.......................................................................................... 3107
21.10 RealToR64 - Konvertieren von REAL nach Real64 ............................................................. 3108
21.10.1 Beschreibung von RealToR64.......................................................................................... 3108
21.11 SelST16 - Ausgabe des besten oder schlechtesten Signal Status ...................................... 3109
21.11.1 Beschreibung von SelST16 ............................................................................................. 3109
21.12 ShLeInt64 - Linksverschiebung einer Int64-Variablen ...................................................... 3110
21.12.1 Beschreibung von ShLeInt64 .......................................................................................... 3110
21.13 ShRiInt64 - Rechtsverschiebung einer Int64-Variablen..................................................... 3111
21.13.1 Beschreibung von ShRiInt64........................................................................................... 3111
21.14 PIDKernR - Berechnen des Stellwerts............................................................................... 3112
21.14.1 Beschreibung von PIDKernR............................................................................................ 3112
22 Kommunikationsbausteine.............................................................................................................. 3113
22.1 Snd_DigVal - Senden Boolscher Werte inkl. QualityCode (Snd_DigVal) ............................. 3113
22.1.1 Beschreibung von Snd_DigVal ........................................................................................ 3113
22.1.2 Betriebsarten von Snd_DigVal ........................................................................................ 3114
22.1.3 Funktionen von Snd_DigVal ........................................................................................... 3114
22.1.4 Fehlerbehandlung von Snd_DigVal ................................................................................. 3115
22.1.5 Melden von Snd_DigVal ................................................................................................. 3115
22.1.6 Anschlüsse von Snd_DigVal ............................................................................................ 3115
22.1.7 Blockschaltbild von Snd_DigVal ...................................................................................... 3116
22.2 Rcv_DigVal - Empfangen Boolscher Werte inkl. QualityCode (Rcv_DigVal) ........................ 3117
22.2.1 Beschreibung von Rcv_DigVal......................................................................................... 3117
22.2.2 Betriebsarten von Rvc_DigVal ......................................................................................... 3118
22.2.3 Funktionen von Rcv_DigVal ............................................................................................ 3119
22.2.4 Fehlerbehandlung von Rcv_DigVal ................................................................................. 3119
22.2.5 Melden von Rcv_DigVal .................................................................................................. 3119
22.2.6 Anschlüsse von Rvc_DigVal............................................................................................. 3119
22.2.7 Blockschaltbild von Rcv_DigVal....................................................................................... 3120
22.3 Snd_AnaVal - Senden analoger Werte inkl. QualityCode (SND_AnaVal)............................ 3121
22.3.1 Beschreibung von Snd_AnaVal ....................................................................................... 3121
22.3.2 Betriebsarten von Snd_AnaVal........................................................................................ 3122
22.3.3 Funktionen von Snd_AnaVal........................................................................................... 3122
22.3.4 Fehlerbehandlung von Snd_AnaVal ................................................................................ 3122
22.3.5 Melden von Snd_AnaVal ................................................................................................ 3123

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 43
Inhaltsverzeichnis

22.3.6 Anschlüsse von Snd_AnaVal ........................................................................................... 3123


22.3.7 Blockschaltbild von Snd_AnaVal ..................................................................................... 3124
22.4 Rcv_AnaVal - Empfangen analoger Werte inkl. QualityCode (Rcv_AnaVal)........................ 3125
22.4.1 Beschreibung von Rcv_AnaVal ........................................................................................ 3125
22.4.2 Betriebsarten von Rcv_AnaVal ........................................................................................ 3126
22.4.3 Funktionen von Rcv_AnaVal ........................................................................................... 3127
22.4.4 Fehlerbehandlung von Rcv_AnaVal................................................................................. 3127
22.4.5 Melden von Rcv_AnaVal ................................................................................................. 3127
22.4.6 Anschlüsse von Rcv_AnaVal............................................................................................ 3127
22.4.7 Blockschaltbild von Rcv_AnaVal ...................................................................................... 3128
22.5 MBWrReg....................................................................................................................... 3129
22.5.1 Beschreibung von MBWrReg........................................................................................... 3129
22.5.2 Betriebsarten von MBWrReg ........................................................................................... 3130
22.5.3 Funktionen von MBWrReg .............................................................................................. 3130
22.5.4 Fehlerbehandlung für MBWrReg..................................................................................... 3131
22.5.5 Meldeverhalten von MBWrReg........................................................................................ 3132
22.5.6 Anschlüsse von MBWrReg .............................................................................................. 3132
22.5.7 Blockschaltbild von MBWrReg......................................................................................... 3134
22.6 MBWrCoil....................................................................................................................... 3135
22.6.1 Beschreibung von MBWrCoil........................................................................................... 3135
22.6.2 Betriebsarten von MBWrCoil ........................................................................................... 3136
22.6.3 Funktionen von MBWrCoil .............................................................................................. 3136
22.6.4 Fehlerbehandlung von MBWrCoil ................................................................................... 3137
22.6.5 Meldeverhalten von MBWrCoil........................................................................................ 3138
22.6.6 Anschlüsse von MBWrCoil .............................................................................................. 3138
22.6.7 Blockschaltbild von MBWrCoil......................................................................................... 3140
22.7 MBRdReg ....................................................................................................................... 3141
22.7.1 Beschreibung von MBRdReg ........................................................................................... 3141
22.7.2 Betriebsarten von MBRdReg ........................................................................................... 3142
22.7.3 Funktionen von MBRdReg .............................................................................................. 3142
22.7.4 Fehlerbehandlung für MBRdReg ..................................................................................... 3143
22.7.5 Meldeverhalten von MBRdReg ........................................................................................ 3144
22.7.6 Anschlüsse von MBRdReg .............................................................................................. 3144
22.7.7 Blockschaltbild von MBRdReg ......................................................................................... 3147
22.8 MBRdCoil ....................................................................................................................... 3148
22.8.1 Beschreibung von MBRdCoil ........................................................................................... 3148
22.8.2 Betriebsarten von MBRdCoil ........................................................................................... 3149
22.8.3 Funktionen von MBRdCoil .............................................................................................. 3149
22.8.4 Fehlerbehandlung für MBRdCoil ..................................................................................... 3150
22.8.5 Meldeverhalten von MBRdCoil........................................................................................ 3151
22.8.6 Anschlüsse von MBRdCoil .............................................................................................. 3151
22.8.7 Blockschaltbild von MBRdCoil ......................................................................................... 3152
22.9 MBRcvReg...................................................................................................................... 3153
22.9.1 Beschreibung von MBRcvReg.......................................................................................... 3153
22.9.2 Betriebsarten von MBRcvReg .......................................................................................... 3154
22.9.3 Funktionen von MBRcvReg ............................................................................................. 3154
22.9.4 Fehlerbehandlung für MBRcvReg.................................................................................... 3155
22.9.5 Meldeverhalten von MBRcvReg....................................................................................... 3156
22.9.6 Anschlüsse von MBRcvReg ............................................................................................. 3156

Advanced Process Library (V10.0)


44 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

22.9.7 Blockschaltbild von MBRcvReg........................................................................................ 3159


22.10 MBPdReg ....................................................................................................................... 3160
22.10.1 Beschreibung von MBPdReg ........................................................................................... 3160
22.10.2 Betriebsarten von MBPdReg ........................................................................................... 3161
22.10.3 Funktionen von FMBPdReg............................................................................................. 3161
22.10.4 Fehlerbehandlung für MBPdReg ..................................................................................... 3161
22.10.5 Meldeverhalten von MBPdReg ........................................................................................ 3162
22.10.6 Anschlüsse von MBPdReg .............................................................................................. 3162
22.10.7 Blockschaltbild von MBPdReg ......................................................................................... 3164
22.11 Send_Config .................................................................................................................. 3165
22.11.1 Beschreibung von Send_Config ...................................................................................... 3165
22.12 Receive_Config .............................................................................................................. 3166
22.12.1 Beschreibung von Receive_Config .................................................................................. 3166
22.13 Send_P2P ...................................................................................................................... 3167
22.13.1 Beschreibung von Send_P2P........................................................................................... 3167
22.14 Receive_P2P................................................................................................................... 3168
22.14.1 Beschreibung von Receive_P2P....................................................................................... 3168
22.15 Receive_Reset ................................................................................................................ 3169
22.15.1 Beschreibung von Receive_Reset .................................................................................... 3169
22.16 Modbus_Comm_Load .................................................................................................... 3170
22.16.1 Beschreibung von Modbus_Comm_Load ........................................................................ 3170
22.17 Modbus_Master ............................................................................................................. 3171
22.17.1 Beschreibung von Modbus_Master ................................................................................. 3171
22.18 Modbus_Slave ............................................................................................................... 3172
22.18.1 Beschreibung von Modbus_Slave.................................................................................... 3172
23 Messstellentypen (Insertible Templates) ........................................................................................ 3173
23.1 Einführung zu den Messstellentypen .............................................................................. 3173
23.2 PID-Regler(PIDControl_Lean) .......................................................................................... 3177
23.3 PID-Regler für PA/FF-Geräte (PIDControl_Lean_Fb) .......................................................... 3178
23.4 PID-Regler mit Sicherheitslogik und Regelkreisüberwachung (PIDConL_ConPerMon) ....... 3179
23.5 PIDConR mit Sicherheitslogik und Regelkreisüberwachung (PIDConR_ConPerMon).......... 3180
23.6 PID-Regler mit Sicherheitslogik und Stellgrößenrampe (PIDConR_MV_Ramp) ................... 3181
23.7 PID - Regelung mit arbeitspunktabhängiger Parametersteuerung (GainScheduling)......... 3182
23.8 PID-Regler mit dynamischer Störgrößenaufschaltung (FfwdDisturbCompensat) ............... 3184
23.9 PID-Regler mit Smith-Prädiktor (SmithPredictorControl) .................................................. 3187
23.10 Schrittregler mit direktem Zugriff auf das Stellglied, ohne Stellungsrückmeldung
(StepControlDirect) ........................................................................................................ 3188
23.11 Schrittregler mit zugeordnetem Aktor-Baustein und mit Stellungsrückmeldung
(StepControlActor) ......................................................................................................... 3189
23.12 Split-Range Regelung mit Regelkreisüberwachung durch ConPerMon (SplitrangeControl). 3190
23.13 Split-Range Regelung (SplitRangeControl_Lean) ............................................................. 3192

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 45
Inhaltsverzeichnis

23.14 Verhältnisregelung mit Regelkreisüberwachung durch ConPerMon (RatioControl)........... 3193


23.15 Verhältnisregelung (RatioControl_Lean) ......................................................................... 3195
23.16 Verhältnisregelung mit PIDConR (RatioR) ........................................................................ 3196
23.17 Kaskadenregelung mit Regelkreisüberwachung durch ConPerMon (CascadeControl)....... 3197
23.18 Kaskadenregelung (CascadeControl_Lean) ..................................................................... 3199
23.19 Kaskadenregelung mit PIDConR (CascadeR) .................................................................... 3200
23.20 Kaskadenregelung mit PIDStepL (CascadeStepControl).................................................... 3201
23.21 Quellplan zum Funktionsbaustein GainSched (Gainscheduling) ...................................... 3202
23.22 Ablösende Regelung ...................................................................................................... 3203
23.23 Ablösende Regelung mit PIDConR (OverrideR) ................................................................ 3206
23.24 Modellbasierte prädiktive Regelung (ModPreCon)........................................................... 3207
23.25 Überwachung einer digitalen Messstelle (DigitalMonitoring) .......................................... 3209
23.26 Überwachung einer digitalen Messstelle für PA/FF-Geräte (DigitalMonitoring_Fb) .......... 3210
23.27 Überwachung von acht digitalen Messstellen (Digital8Monitoring) ................................. 3211
23.28 Überwachung einer analogen Messstelle (AnalogMonitoring)......................................... 3212
23.29 Überwachung einer analogen Messstelle für PA/FF-Geräte (AnalogMonitoring_Fb).......... 3213
23.30 Dosierung (Dose_Lean) .................................................................................................. 3214
23.31 Dosierung mit PA/FF-Geräten (Dose_Lean_Fb) ................................................................ 3215
23.32 Motor (Motor_Lean)....................................................................................................... 3216
23.33 Motor mit dem PROFIdrive Drive Profile Telegram 1 und 20 (Namur) ............................... 3217
23.34 Motor mit zwei Geschwindigkeiten (Motor2Speed)......................................................... 3218
23.35 Motor mit drei Geschwindigkeiten (Motor3Speed) .......................................................... 3219
23.36 Motor mit zwei Drehrichtungen (MotorReversible).......................................................... 3220
23.37 Motor mit regelbarer Drehzahl und zwei Drehrichtungen (MotorSpeedControlled) .......... 3221
23.38 Motor mit einem zusätzlichen Analogwert und zeitgestempelten Signalen
(Motor_AV_EventTs)....................................................................................................... 3222
23.39 Motor nach dem Profiles for Low Voltage Switchgear Devices mit dem Profile 1 des
MM_Starter ................................................................................................................... 3223
23.40 Ventil (Valve_Lean) ........................................................................................................ 3224
23.41 Zweiwegeventil (Valve2Way).......................................................................................... 3225
23.42 Motorventil (ValveMotor) ............................................................................................... 3226
23.43 Stellventil (VlvAnL) ........................................................................................................ 3227
23.44 Stellventil für PA/FF-Geräte (ValveAnalog_Fb) ................................................................. 3228
23.45 Beispielprojekt APL_Example_xx ..................................................................................... 3229
23.45.1 Einführung zum PCS 7 Beispielprojekt Advanced Process Control .................................... 3229
23.45.2 Prozess-Simulation inklusive Rauschgenerator (ProcSimC; ProcSimS)............................... 3230

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46 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Inhaltsverzeichnis

23.45.3 Kaskadenregelung einer Temperatur über den Heizmittel-Durchfluss (CascadeSim) ......... 3232
23.45.4 Regelkreisüberwachung bei Simulation mit farbigem Rauschen (ConPerMonSim) ........... 3234
23.45.5 Störgrößenaufschaltung zur Kompensation einer messbaren Störgröße
(DisturbCompSim) ......................................................................................................... 3235
23.45.6 Arbeitspunktabhängige Parameteradaption (Gain-Scheduling) für einen nichtlinearen
Prozesse (GainSchedSim) ............................................................................................... 3235
23.45.7 Ablösende Regelung (Override) an einer Pipeline (OverrideSim) ..................................... 3236
23.45.8 Smith-Prädiktor für eine Totzeitstrecke (SmithPredictorSim) ............................................ 3237
23.45.9 Filterung verrauschter Messwerte in einem Regelkreis (SigSmoothSim)........................... 3237
23.45.10 Prädiktive Regelung einer 2x2-Mehrgrößen-Regelstrecke (ModPreConSim) ..................... 3238
23.45.11 Prädiktive Regelung eines nicht-linearen Prozesses (ModPreConNonLinSim).................... 3239
24 Definitionen ..................................................................................................................................... 3241
24.1 Batch-Prozess................................................................................................................. 3241
24.2 Approximation............................................................................................................... 3242
24.3 Präditionshorizont ......................................................................................................... 3243
24.4 Trajektorie ..................................................................................................................... 3244
24.5 Ausreißer ....................................................................................................................... 3245
24.6 ergodischer Prozess........................................................................................................ 3246
24.7 Konti-Prozess ................................................................................................................. 3247
24.8 Mehrgrößenregelung ..................................................................................................... 3248
24.9 nicht-phasenminimal ..................................................................................................... 3249
Index ................................................................................................................................................ 3251

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 47
Inhaltsverzeichnis

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48 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Cybersecurity-Hinweise 1
Siemens bietet Produkte und Lösungen mit Industrial Cybersecurity-Funktionen an, die den
sicheren Betrieb von Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken unterstützen.
Um Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern,
ist es erforderlich, ein ganzheitliches Industrial Cybersecurity-Konzept zu implementieren
(und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die
Produkte und Lösungen von Siemens formen einen Bestandteil eines solchen Konzepts.
Die Kunden sind dafür verantwortlich, unbefugten Zugriff auf ihre Anlagen, Systeme,
Maschinen und Netzwerke zu verhindern. Diese Systeme, Maschinen und Komponenten
sollten nur mit dem Unternehmensnetzwerk oder dem Internet verbunden werden, wenn
und soweit dies notwendig ist und nur wenn entsprechende Schutzmaßnahmen (z.B.
Firewalls und/oder Netzwerksegmentierung) ergriffen wurden.
Weiterführende Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen im Bereich Industrial
Cybersecurity finden Sie unter:
https://www.siemens.com/cybersecurity-industry
Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch
sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald
sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden.
Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von
Cyber-Bedrohungen erhöhen.
Um stets über Produkt-Updates informiert zu sein, abonnieren Sie den Siemens Industrial
Cybersecurity RSS Feed unter:
https://www.siemens.com/cert

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 49
Cybersecurity-Hinweise

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50 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Industrial Security 2
Dieses Produkt ist Teil von SIMATIC PCS 7 und in das Gesamtsicherheitskonzept der Anlage
integriert. Siemens empfiehlt dringend, die Anlagenumgebung gemäß dem SIMATIC PCS 7
Kompendium Teil F - Industrial Security einzurichten, zu betreiben, zu warten und außer Betrieb
zu nehmen: Technische Dokumentation SIMATIC PCS 7 (https://
support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109801081).

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 51
Industrial Security

Advanced Process Library (V10.0)


52 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL 3
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.1 Allgemein

3.1.1.1 Anwenderprojektierte Meldeklassen

Anwenderprojektierte Meldeklassen
Die in dieser Dokumentation verwendete Begriffe bzw. Meldeklassen Alarm, Warnung, Toleranz
oder die entsprechenden Kurzzeichen in Symbolen und Farben sind bei Verwendung
anwenderprojektierter Meldeklassen nicht gültig.
Diese Begriffe und Farben sind abhängig von der projektspezifischen Einstellung. Die
anwenderprojektierten Meldeklassen werden nur von den Bausteinsymbolen ab V9
unterstützt.

3.1.1.2 Erzwingen von Betriebszuständen

Erzwingen von Betriebszuständen


Die Funktion "Erzwingen von Betriebszuständen" ermöglicht es Ihnen, über verschaltbare
Eingangsparameter den Funktionsbaustein in einen anderen Betriebszustand zu versetzen,
unabhängig von der aktuell anstehenden Ansteuerung. Dies kann z.B. sein:
• Zwangsnachführungen bei Reglern und Stellventilen
• Ein- und Ausschalten bei Motoren
• Öffnen und Schließen von Ventilen
Ein Erzwingen von Betriebszuständen ist nur bei "Large"-Bausteinen in folgenden
Betriebsarten möglich:
• Handbetrieb
• Automatik Betriebsart
• Betriebsart Vor-Ort "1" und "3" (nur wenn Feature2.Bit8 = 1)
Das Erzwingen von Betriebszuständen hat die höchste Priorität gegenüber allen drei
Betriebsarten.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 53
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Erzwingen von Betriebszuständen bei Reglern


In der Regelungstechnik wird dieser Vorgang auch als Zwangsnachführen von Werten
bezeichnet. Näheres hierzu siehe Kapitel Stellwert nachführen und begrenzen (Seite 249).

Erzwingen von Betriebszuständen bei Motoren und Ventilen


Über den Eingangsparameter xxxxForce = 1 (z.B. OpenForce und CloseForce beim
Ventil) erfolgt die zwangsweise Ansteuerung des Funktionsbausteins und damit ein Eingriff in
die Funktion des Bausteins, unabhängig von aktuell anstehenden Ansteuerungen,
Verriegelungsbedingungen oder Überwachungsfehlern. Wenn die Eingangsparameter
inkonsistent sind (z.B. OpenForce = 1 und CloseForce = 1 bei Ventilen), wird
eine Fehlernummer (Seite 141) am Parameter ErrorNum ausgegeben, die Ansteuerung bleibt
unverändert.

Hinweis
Wenn Sie die Vorwarnzeit WarnTiMan und die Wartezeit IdleTime mit größer 0 parametriert
haben, wird die Ansteuerung erst wirksam, nachdem die eingestellten Zeiten abgelaufen sind.

Hinweis
Beim Baustein VlvAnl wird im Nachführen MV_TrkOn = 1 und im Zwangsnachführen MV_ForOn
die Warnzeit nicht berücksichtigt.

Beim Erzwingen von Betriebszuständen der Bausteine MotRevL und MotSpdCL ist das
Direktes Umschalten zwischen Vor- und Rückwärtsbetrieb ermöglichen (Seite 173) Feature
Bit ohne Wirkung. Das direkte Umschalten zwischen Vor- und Rückwärtsbetrieb ist immer
möglich.

Anzeige im Bildbaustein und Bausteinsymbol


Wird ein Betriebszustand erzwungen, so wird dies im Bausteinsymbol und in der Standardsicht
des Bildbausteins angezeigt:
Bausteinsymbol: Im Bausteinsymbol erfolgt die Anzeige für Motoren, Ventile und Dosierer
mit einem roten F sowie dem durchgestrichenen Schloss.
Für Regler gibt es keine Anzeige.
Bildbaustein: In der Standardsicht des Bildbausteins erfolgt eine Anzeige eines
Informationstextes zum zwangsgeführten Betriebszustand, z.B. "Erzwungen Stopp" bei
Motoren. Zusätzlich wird dies mit dem durchgestrichenen Schloss angezeigt:

Meldungen
Dem Erzwingen von Betriebszuständen sind keine Meldungen zugeordnet. Sie können aber,
falls Sie dies melden möchten, die freien verschaltbaren Eingangsparameter für eine Erzeugung
der Meldungen nutzen. Näheres hierzu siehe auch Kapitel instanzspezifische Meldungen
erzeugen (Seite 259).

Advanced Process Library (V10.0)


54 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.1.3 Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder Fehlern

Rücksetzen des Bausteins


Der Baustein muss zurückgesetzt werden, wenn eine Verriegelung über den Eingang Protect
("Schutz"), Trip ("Schutz") oder ein Fehler ("Laufzeit" bzw. "Ansteuerung", externer
Fehler FaultExtoder CSF mit Feature.Bit18) aufgetreten ist.

Hinweis
"Small"-Bausteine haben keinen Schutz (Protect).

Der Ausgang RdyToReset signalisiert, wenn über den Eingangsparameter RstLi oder über
die Automatikbefehle ein Rücksetzen möglich ist.
Ein Rücksetzen des Bausteins kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:
• Rücksetzen durch Verschaltung (Eingang RstLi).
• Rücksetzen durch den Bediener über Taste im Bildbaustein (Eingang RstOp).
• Rücksetzen durch einen Flankenwechsel 0-1 des entsprechenden Automatiksignals bzw. Vor-
Ort-Signals (außer Motorschutz). Näheres hierzu siehe folgende Abschnitte.

Hinweis
Das Rücksetzen über Eingang RstLi oder RstOp ist unabhängig von der eingestellten Betriebsart.

Für das Rücksetzen über den Bildbaustein muss der Bediener die entsprechende
Berechtigung haben (OS_Perm). Nach einem Rücksetzen wird der Ausgangsparameter
P_Rst für einen Zyklus gesetzt.

Hinweis
Hinweis zu VlvMotL und VlvPosL
Nach dem Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder Fehlern wird die Ventilposition
abhängig von FbkOpen und FbkClose immer nachgeführt.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 55
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Rücksetzen von Überwachungsfehlern und Verriegelungen im Hand- und Automatikbetrieb


Sie können das Verhalten über folgende Feature Bits beeinflussen:
• Feature.Bit9: Rücksetzen bei Verriegelung (Schutz) oder Fehlern über Eingangssignale
(Seite 192)
• Feature.Bit30: Rücksetzen in Abhängigkeit der Betriebsart oder des LiOp-Parameters
festlegen (Seite 192)
• Feature.Bit31: Rücksetzen von Schutz / Fehler im Handbetrieb aktivieren (Seite 194)
Hinweis
Bei MonSafePos = 0 ist kein Rücksetzen erforderlich, Ventil und Motor können trotz des
Rückmeldeausfalls gefahren werden.

Rücksetzen von Überwachungsfehlern, Externe Fehler und Verriegelungen im Vor-Ort Betrieb


Der Überwachungsfehler kann im Vor-Ort Betrieb auftreten, wenn Sie den
Eingangsparameter LocalSetting mit 1, 3 oder 5 parametriert haben (siehe Vor Ort
Betriebsart (Seite 95)). Bei Parametrierung von LocalSetting mit 2 bzw. 4 kann ein
Überwachungsfehler nur dann auftreten, wenn ein Schnellstopp ausgelöst wird.
Mit LocalSetting 1 oder 3 gilt:
Der Überwachungsfehler, der Externe Fehler und die Verriegelungen können nicht
zurückgesetzt werden, wenn Ansteuer- und Rückmeldesignale nicht übereinstimmen.
Mit Feature2.Bit13 = 0: gilt:
• Stimmen Ansteuer- und Rückmeldesignal überein, so wird der Überwachungsfehler, der
Externe Fehler oder die Verriegelungen durch stoppen (StopLocal = 1) des Antriebs
zurückgesetzt.
• Beim Vlv2WayL in der Einstellung MonSafePos = 1 wird ein Überwachungsfehler
durch Pos0Local = 1 zurückgesetzt.
• Beim VlvL, VlvMotL in der Einstellung MonSafePos = 1 wird ein Überwachungsfehler
durch Setzen des Vor-Ort-Befehls zurückgesetzt, der das Ventil in die Ruhelage bewegt.
• Beim Vlv2WayL, VlvMotL und VlvL in der Einstellung MonSafePos = 0 ist kein
Rücksetzen des Überwachungsfehlers erforderlich. Die aktuell anstehende Ansteuerung ist
wirksam.
• Beim Vlv2WayL, VlvL und VlvMotL wird ein Externer Fehler durch Setzen des Vor-Ort-
Befehls zurückgesetzt, der das Ventil in die Ruhelage bewegt
• Beim DoseL müssen Sie den Schutz (Protect) und Durchflussalarme über eine positive
Flanke am Ausgangsparameter "CancelLocal" oder "PauseLocal" quittieren.
• Bei MotL, MotRevL, MotSpdCL oder MotSpdL in der Einstellung MonSafePos = 1 wird ein
externer Fehler, ein Überwachungsfehler oder ein Verriegelungsschutz mit dem Vor-Ort-
Stoppbefehl zurückgesetzt.
Mit Feature2.Bit13 = 1: Das Rücksetzen kann über die Rücksetztaste in der
Standardsicht des Bildbausteins erfolgen.
Mit LocalSetting 2, 4 oder 5 gilt:

Advanced Process Library (V10.0)


56 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Kein Rücksetzen erforderlich.

Rücksetzen vom Motorschutz (Trip) im Vor-Ort Betrieb


Es gibt zwei Möglichkeiten, den Motorschutz im Vor-Ort-Betrieb 1 und 3 zurückzusetzen. Sobald
die Auslösung in Ordnung und die Rückmeldung zurückgezogen ist, gilt:
• Wenn Feature2.Bit13 = 0 ist, dann ist ein Rücksetzen anstehender Fehler über den
Bildbaustein nicht möglich.
• Wenn Feature2.Bit13 = 1, dann wird die Rücksetztaste in der Standardsicht des
Bildbausteins aktiviert und der Bediener kann mithilfe dieser Taste rücksetzen.

Rücksetzen von Überwachungsfehlern, Externen Fehlern und Verriegelungen über die Funktion
"Erzwingen von Betriebszuständen"
Beim "Erzwingen von Betriebszuständen" werden Überwachungsfehler, Externe Fehler,
Verriegelungen oder die Motorschutzfunktion unter folgenden Bedingungen rückgesetzt und
ein Rücksetzimpuls am Ausgang P_Rst ausgegeben:
• Der Baustein befindet sich in einer Betriebsart, bei der ein Rücksetzen notwendig ist und
• ein Überwachungsfehler, ein Externer Fehler, eine Verriegelung "Schutz" oder die
Motorschutzfunktion bereit zum Rücksetzen ist. Dieses ist erkennbar im Bildbaustein an der
Taste Rücksetzen bzw. an der Anzeige Anforderung 0/1 im Bildbaustein.
Bei Feature.Bit19 = 1 ist der Baustein schon bei vorhandener Verriegelung
"Schutz" (Protect = 0) oder Motorschutz (Trip = 0) bereit zum Rücksetzen, wobei der
anstehende Motorschutz das Einschalten des Motors verhindert.
Näheres hierzu siehe Kapitel: Erzwingen von Betriebszuständen (Seite 53)

Tabellarische Übersicht zum Rücksetzen bei Verriegelungen und Fehlern

Permit Interlock Protect PermitSafePos


Bedeutung Einschaltfreigabe ("Frei‐ Verriegelung ohne Rück‐ Verriegelung mit Rück‐ Einschaltfreigabe
gabe") setzen ("Verriegelung") setzen ("Schutz") ("PermitSafePos")
Beschreibung Die Einschaltfreigabe Eine anstehende Verrie‐ Eine anstehende Verrie‐ Die Einschaltfreiga‐
(Eingang Permit = 1) gelungsbedingung gelungsbedingung be (Eingang Per‐
ermöglicht es, die Ruhe‐ führt den Baustein in die führt den Baustein in die mitSafePos = 0)
lage des Bausteins durch Ruhelage Ruhelage verhindert die An‐
Bedienung oder Pro‐ (Eingang Intlock = 0). (Eingang Protect = 0). steuerung in Ruhe‐
gramm (CFC/SFC) zu ver‐ lage oder den
lassen. Befindet sich der Stoppbefehl des
Baustein nicht in der Ru‐ Bausteins in Reakti‐
helage, so ist die Ein‐ on auf den Bedie‐
schaltfreigabe wirkungs‐ nereingriff oder ei‐
los. nen Befehl vom
Programm (CFC/
SFC).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 57
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Permit Interlock Protect PermitSafePos


Betriebsart: Wirksam wenn Baustein Nach Gehen der Verrie‐ Feature.Bit9 Nach Gehen der
Automatik in Ruhelage. gelungsbedingung wird und Feature.Bit30 = Verriegelungsfrei‐
Nach Gehen der Verrie‐ die aktuell anstehende 0: Rücksetzen über Bild‐ gabebedingung
gelungsbedingung wird Ansteuerung wieder baustein oder RstLi = 1 wird die aktuell an‐
die aktuell anstehende wirksam. Feature.Bit9 = 1 stehende Ansteue‐
Ansteuerung wieder und Feature.Bit30 = rung wieder wirk‐
wirksam. 0: Rücksetzen über Bild‐ sam.
baustein oder RstLi =
1 oder Flankenwechsel
0-1 der Ansteuerung
Feature.Bit9 = 0
und Feature.Bit30 =
1: Rücksetzen
über RstLi = 1
Feature.Bit9
und Feature.Bit30 =
1: Rücksetzen
über RstLi = 1 oder
Flankenwechsel 0-1 der
Ansteuerung = 1 oder
Flankenwechsel 0-1 der
Ansteuerung

Advanced Process Library (V10.0)


58 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Permit Interlock Protect PermitSafePos


Betriebsart: Wirksam wenn Baustein Nach Gehen der Verrie‐ Bei LocalSetting = 1 -
Vorort in Ruhelage. gelungsbedingung wird oder 3 gilt:
Nach Gehen der Verrie‐ die aktuell anstehende Generell: Stimmen An‐
gelungsbedingung wird Ansteuerung wieder steuer- und Rückmelde‐
die aktuell anstehende wirksam. signal des Antriebs übe‐
Ansteuerung wieder rein, Rücksetzen
wirksam. durch StopLocal = 1.
Vlv2WayL, VlvMotL
und VlvL: Rücksetzen
durch den Vor-Ort-Be‐
fehl, der das Ventil in die
Ruhelage bewegt.
DoseL: Rücksetzen
durch eine positive Flan‐
ke an "CancelLocal"
oder "PauseLocal".
Bei LocalSetting =
2,4 oder 5 gilt:
Kein Rücksetzen erfor‐
derlich
Betriebsart: Wirksam wenn Baustein Der Bildbaustein kann Feature.Bit30 Nach Gehen der
Hand in Ruhelage. nach Gehen der Verrie‐ und Feature.Bit31 = Verriegelungsfrei‐
gelungsbedingung wie‐ 0: Rücksetzen nicht not‐ gabebedingung
der bedient werden. wendig wird die aktuell an‐
Die Ruhelage kann
Feature.Bit30 = 1 stehende Ansteue‐
durch Bedienung im
Bildbaustein verlassen und Feature.Bit31 = rung wieder wirk‐
werden. 0: Rücksetzen nicht not‐ sam.
wendig
Feature.Bit30 = 0
und Feature.Bit31 =
1: Rücksetzen über Bild‐
baustein oder RstLi = 1
Feature.Bit30
und Feature.Bit31 =
1: Rücksetzen über Bild‐
baustein

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 59
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Trip Error Schnellstopp


Bedeutung Motorschutz Überwachungsfehler und Ex‐ Schnellstopp
terne Fehler
Beschreibung Die Motorschutzfunktion • Überwachung des Anlauf- Durch einen Schnellstopp
wird verwendet, um den Mo‐ und Stoppverhaltens bei wird der Antrieb sofort ge‐
tor bei thermischen Überlast Motoren bzw. die Laufzeit stoppt.
abzuschalten (Eingang Trip bei Ventilen
= 0).
• Überwachung des Lauf‐
verhaltens bei Motoren
bzw. das Einhalten der Po‐
sition bei Ventilen
• Externer Fehler FaultExt:
Baustein geht in Fehlerzu‐
stand ohne dass eine Mel‐
dung erfolgt.
• Externer Leittechnikfehler
(CSF) mit
gesetztem
Feature.Bit18 Bau‐
stein meldet einen Exter‐
nen Leittechnikfehler und
geht in Fehlerzustand.
Betriebsart: Feature.Bit9 und Feature.Bit30 = 0: Rücksetzen über Feature.Bit9 = 0: Rückset‐
Automatik Bildbaustein oder RstLi = 1 zen über Bildbaustein
Feature.Bit9 = 1 und Feature.Bit30 = 0: Rücksetzen oder RstLi = 1
über Bildbaustein oder RstLi = 1 oder Flankenwechsel 0-1 Feature.Bit9 = 1: Rück‐
der Ansteuerung setzen über Bildbaustein
Feature.Bit9 = 0 und Feature.Bit30 = 1: Rücksetzen oder RstLi = 1 oder Flanken‐
über RstLi = 1 wechsel 0-1 der Ansteuerung
Feature.Bit9 und Feature.Bit30 = 1: Rücksetzen
über RstLi = 1 oder Flankenwechsel 0-1 der Ansteuerung =
1 oder Flankenwechsel 0-1 der Ansteuerung

Advanced Process Library (V10.0)


60 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Trip Error Schnellstopp


Betriebsart: Bei LocalSetting = 1 oder Bei LocalSetting = 1 oder Die Entriegelung des
Vorort 3 gilt: 3 gilt: Schnellstopps erfolgt im Bild‐
Stimmen Ansteuer- und Rück‐ • Stimmen Ansteuer- und baustein über die Schaltflä‐
meldesignal des Antriebs übe‐ che "Rücksetzen" (RstOp =
Rückmeldesignal des An‐
rein, Rücksetzen 1) In CFC erfolgt die Entriege‐
triebs überein, Rückset‐
durch StopLocal = 1. lung über den Eingangspara‐
zen durch StopLocal = meter RstLi = 1
Bei LocalSetting = 2, 4 1.
oder 5 gilt: Weitere Informationen finden
• Bei Vlv2WayL, VlvMotL, Sie unter Rücksetzen des an‐
Kein Rücksetzen erforderlich. VlvPosL, VlvL, MotL, Mot‐ stehenden Fehlers im Vor-Ort-
Weitere Informationen finden RevL, MotSpdCL, Betrieb 1 und 3 (Seite 230).
Sie unter Rücksetzen des an‐ MotSpdL.
stehenden Fehlers im Vor-Ort-
– Überwachungsfeh‐
Betrieb 1 und 3 (Seite 230).
ler mit MonSafePos
= 1: Rücksetzen
durch den Vor-Ort-Be‐
fehl, der das Ventil in
die Ruhelage oder den
Motor in Stopp be‐
wegt.
– Überwachungsfeh‐
ler mit MonSafePos
= 0: Kein Rücksetzen
erforderlich, die aktu‐
ell anstehende An‐
steuerung ist wirksam.
– Externer Fehler:
Rücksetzen durch den
Vor-Ort-Befehl, der
das Ventil in die Ruhe‐
lage bewegt.
Weitere Informationen finden
Sie unter Rücksetzen des an‐
stehenden Fehlers im Vor-Ort-
Betrieb 1 und 3 (Seite 230).
• Bei DoseL Rücksetzen
durch eine positive Flanke
an "CancelLocal" oder
"PauseLocal".
Bei LocalSetting = 2, 4
oder 5 gilt:
Kein Rücksetzen erforderlich.
Betriebsart: Feature.Bit30 und Feature.Bit31 = 0: Rücksetzen Die Entriegelung des
Hand nicht notwendig Schnellstopps erfolgt im Bild‐
Feature.Bit30 = 1 und Feature.Bit31 = 0: Rücksetzen baustein über die Schaltflä‐
nicht notwendig che "Rücksetzen" (RstOp =
1) In CFC erfolgt die Entriege‐
Feature.Bit30 = 0 und Feature.Bit31 = 1 Rücksetzen
lung über den Eingangspara‐
über Bildbaustein oder RstLi = 1
meter RstLi = 1
Feature.Bit30 und Feature.Bit31 = 1: Rücksetzen
über Bildbaustein

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 61
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.1.4 Ruhelage bei Motoren, Ventilen und Reglern

Ruhelage bei Motoren, Ventilen und Reglern


Die Ruhelage stellt immer den energielosen Zustand dar.

Ruhelage bei Motoren


Bei Motoren ist die Ruhelage immer der gestoppte Motor.
Die Ruhelage wird eingenommen, wenn:
• Die Funktion Überwachung der Rückmeldungen (Seite 113) angesprochen wurde.
• Eine der Verriegelungsbedingungen aktiv ist (siehe Verriegelungen (Seite 117)).
• Ein externer Fehler via FaultExt bzw. CSF angesprochen wurde (siehe Fehlerbehandlung
(Seite 141)).
• Motorschutzfunktion (Seite 116) angesprochen wurde.
• Die Funktion Schnellstopp für Motoren (Seite 127) angesprochen wurde.
• Beim Anlauf (siehe Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165)).
• Die Betriebsart "Außer Betrieb" aktiv ist.
• Einer der beiden Automatikbefehle einen schlechten Signalstatus hat (16#00 oder 16#28)
und das Feature2 Bit Bei Berücksichtigung schlechter Qualität der Automatikbefehle oder
der externen Werte (Seite 219) auf 1 eingestellt ist.

Ruhelage bei Ventilen


Bei Ventilen gibt es unterschiedliche Formen des energielosen Zustands:
• Ventil ist bei energielosem Zustand geschlossen
• Ventil ist bei energielosem Zustand offen
• Ventil ist bei energielosem Zustand gestoppt (z.B. Motorventil)
Über den Eingangsparameter SafePos stellen Sie diese Eigenschaften des Ventils ein:
• SafePos = 0: Ventil ist bei energielosem Zustand geschlossen
• SafePos = 1: Ventil ist bei energielosem Zustand offen
• SafePos = 2: Ventil ist bei energielosem Zustand gestoppt (z.B. Motorventil)
Die Ruhelage wird eingenommen, wenn:
• Die Funktion Überwachung der Rückmeldungen (Seite 113) angesprochen wurde.
• Eine der Verriegelungsbedingungen aktiv ist (siehe Verriegelungen (Seite 117)).
• Ein externer Fehler via FaultExt bzw. CSF angesprochen wurde (siehe Fehlerbehandlung
(Seite 141)).
• Beim Anlauf (siehe Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165)).

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62 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• Die Betriebsart "Außer Betrieb" aktiv ist.


• Einer der beiden Automatikbefehle einen schlechten Signalstatus hat (16#00 oder 16#28)
und das Feature2 Bit Bei Berücksichtigung schlechter Qualität der Automatikbefehle oder
der externen Werte (Seite 219) auf 1 eingestellt ist.

Ruhelage für die Bausteine VlvAnL und VlvPosL (Steller)


Die möglichen Ruhelagen werden am Parameter SafePos festgelegt:
• SafePos = 0: Ruhelage des Stellventils ist "Zu" (MV.Value = MV_LoLim)
• SafePos = 1: Ruhelage des Stellventils ist "Auf" (MV.Value = MV_HiLim)
• SafePos = 2: Ruhelage des Stellventils ist "Stopp" (MV.Value = RbkOut, wenn Rbk.ST
<> 16#FF, sonst bleibt MV.Value unverändert)
Bei geschlossenem Hilfsventil FbkAuxVCloseOut = 1 wird das Stellventil VlvAnL in die
Ruhelage gesteuert.
Die Ruhelage der Stellventile VlvAnL und VlvPosL wird eingenommen, wenn:
• Die Funktion Überwachung der Rückmeldungen (Seite 113) angesprochen wurde.
• Eine der Verriegelungsbedingungen aktiv ist (siehe Verriegelungen (Seite 117)).
• Ein externer Fehler via FaultExt bzw. CSF angesprochen wurde (siehe Fehlerbehandlung
(Seite 141)).
• Beim Anlauf (siehe Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165)).
• Die Betriebsart "Außer Betrieb" aktiv ist.
• Einer der beiden Automatikbefehle einen schlechten Signalstatus hat (16#00 oder 16#28)
und das Feature2 Bit Bei Berücksichtigung schlechter Qualität der Automatikbefehle oder
der externen Werte (Seite 219) auf 1 eingestellt ist.
Beim Anlauf oder in der Betriebsart "Außer Betrieb" hat das Ventil VlvAnL zusätzliche
Feature Bits, um in die Ruhelage überzugehen:
• Beim Anlauf, wenn das Feature Bit Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165) und
das Feature Bit Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam (Seite 195) gesetzt sind.
• In der Betriebsart "Außer Betrieb", wenn das Feature Bit Ruhelagestellwert bei Betriebsart
"Außer Betrieb" wirksam (Seite 195) gesetzt ist.

Ruhelage bei kontinuierlichen Reglern (gilt nicht für die Reglerbaugruppen)


• Für die Ruhelage bei kontinuierlichen Reglern kommen nur die Grenzen bzw. ein spezieller
Analogwert für den manuellen Wert in Betracht.
Über den Eingangsparameter SafePos legen Sie die Ruhelage fest:
– SafePos = 0 entspricht dem unteren Grenzwert (ManLoLim bzw. MV_LoLim bei
PIDConS)
– SafePos = 1 entspricht dem oberen Grenzwert (ManHiLim bzw. MV_HiLim bei
PIDConS)
• Die Eingabeparameter SafePos und SafePos2 werden zur Festlegung der Ruhelage
verwendet:

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 63
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

SafePos SafePos2 Ruhelage Anmerkungen


=0 =0 ManLoLim für PIDConL, PIDConR oder MV_LoLim Untergrenze für Stellwert in manueller
für PIDConS Betriebsart
=1 =0 ManHiLim für PIDConL, PIDConR oder MV_HiLim Obergrenze für Stellwert in manueller
für PIDConS Betriebsart
x =1 MV_SafePos Stellwertruhelage
x =2 Letzter Stellwert (Stopp) Letzter Stellwert (Stopp)

x: nicht relevant
Die Ruhelage wird eingenommen:
• Die Verriegelungsbedingungen sind aktiv (siehe Verriegelungen (Seite 117) nur bei PIDConL
und PIDConR).
Beim Anlauf oder in der Betriebsart "Außer Betrieb" hat der Regler zusätzliche Feature Bits,
um in die Ruhelage überzugehen:
• Beim Anlauf, wenn das Feature Bit Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165) und
das Feature Bit Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam (Seite 195) gesetzt sind.
• In der Betriebsart "Außer Betrieb", wenn das Feature Bit Ruhelagestellwert bei Betriebsart
"Außer Betrieb" wirksam (Seite 195) gesetzt ist.

Ruhelage beim Schrittregler (gilt nicht für Reglerbaugruppen)


Über den Eingangsparameter SafePos legen Sie fest, ob der Schrittregler beim Übergang in die
Ruhelage das Ventil zu, auf oder anhalten soll:
SafePos = 0: Ventil zufahren
SafePos = 1: Ventil auffahren
SafePos = 2: Ventil anhalten
Ist die Ruhelage (ganz geöffnet bzw. ganz geschlossen) erreicht und eines der
Anschlagsignale (FbkOpened bzw. FbkClosed) gesetzt, wird das Ventil angehalten (Stop
=1).
Die Ruhelage wird eingenommen:
• im Anlauf, wenn das Feature Bit Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165) und
das Feature Bit Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam (Seite 195) gesetzt sind.
• in der Betriebsart "Außer Betrieb", wenn das Feature Bit Ruhelagestellwert bei Betriebsart
"Außer Betrieb" wirksam (Seite 195) gesetzt ist.

Sicherheitsregelung für Regler der Reglerbaugruppen FM 355 bzw. FM 355-2


Die Reglerbaugruppen haben ihren eigenen Mechanismus zum Aufschalten eines
Sicherheitswertes (siehe Handbuch Temperaturregler FM 355-2 bzw. Handbuch
Reglerbaugruppe FM 355)

Advanced Process Library (V10.0)


64 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.1.5 Warnzeiten für Ansteuerungen bei Motoren und Ventilen festlegen

Warnzeiten für Ansteuerungen bei Motoren und Ventilen festlegen


Diese Funktion wird nur von "Large"-Bausteinen unterstützt.
Sie können Warnsignale erzeugen, wenn zum Beispiel Motoren gestartet oder Ventile
geöffnet werden. Warnsignale können Sie in folgenden Betriebsarten erzeugen:
• Handbetrieb (Eingangsparameter WarnTiMan)
• Automatikbetrieb (Eingangsparameter WarnTiAut)
Über die Eingangsparameter WarnTiMan und WarnTiAut legen Sie Warnzeiten in Sekunden
fest. Wird beispielsweise dann ein Motor gestartet, wird dies am Ausgangsparameter mit
WarnAct = 1 angezeigt. Der Motor startet dann nach Ablauf der eingestellten Warnzeit und
WarnAct wird zurückgesetzt (WarnAct = 0)
Eine entsprechende Warnung wird nicht ausgegeben, wenn Sie den Warnzeiten (WarnTiMan
oder WarnTiAut) einen kleineren Wert als dem Parameter SampleTime geben.

Hinweis
Die Warnzeit ist nur dann aktiv, wenn der Baustein aus dem energielosen Zustand angesteuert
wird.

Warnungen deaktivieren
Parametrieren Sie die Parameter jeweils mit 0 Sekunden, um keine Warnungen zu erzeugen.

3.1.1.6 Ausgangssignal als statisches Signal oder Impulssignal

Ausgangssignal als statisches Signal oder Impulssignal


Sie haben bei Motoren, Ventilen und Dosierern die Möglichkeit, die Steuersignale auszugeben
als:
• Statisches Signal oder als
• Impulssignal mit parametrierbarer Pulslänge.
Die Signale entnehmen Sie der Anschlusstabelle der einzelnen Bausteine.

Hinweis
Das Impulssignal ist nur bei den "Large"-Bausteinen verfügbar.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 65
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Ausgangssignal als statisches Signal


An den Bausteinen wird über verschaltbare Ausgangsparameter die Ansteuerung als statisches
Signal zur Verfügung gestellt. Am Baustein MotRevL werden diese zum Beispiel über die
Ausgangsparameter Fwd, Rev und Run als statische Signale alternativ ausgegeben.

Ausgangssignal als Impulssignal


An den Bausteinen wird über verschaltbare Ausgangsparameter die Ansteuerung als
Impulssignale zu Verfügung gestellt. Über den Eingangsparameter PulseWidth legen Sie die
Impulslänge der Ausgangssignale in Sekunden fest. Am Baustein MotRevL werden diese zum
Beispiel über die Ausgangsparameter P_Fwd, P_Rev und P_Stop Impulssignale ausgegeben.

Fwd

P_Fwd
PulseW idth

Rev

P_Rev
PulseW idth

P_Stop
PulseW idth

Hinweis
Fast alle Ausgangsparameter zur Impulsansteuerung, z.B. P_Fwd, P_Rev, P_Ctrl, haben eine
positive Wirkrichtung, d.h. die Ansteuerung erfolgt durch einen 0→1→0 Impuls.
Einzige Ausnahme ist der Ausgangsparameter P_Stop mit einer negativen Wirkrichtung, d.h.
die Ansteuerung erfolgt durch einen 1→0→1 Impuls.

3.1.1.7 Erstsignalerfassung bei Interlock-Bausteinen

Erstsignalerfassung
Die im Folgenden beschriebene Funktion aktivieren Sie über das Feature Bit
" Erstsignalerfassung aktivieren (Seite 178)".

Advanced Process Library (V10.0)


66 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Am Ausgang FirstIn wird Ihnen bitkodiert die Nummer des Eingangs angezeigt, der den
letzten Signalwechsel des Ausgangs von 1 nach 0 (Gut-Zustand nach verriegelt) verursacht
hat. Ursache kann sein:
• ein Signalwechsel am Eingang oder ein Wechsel der Invertierung
Beispiel: Bei einer OR-Verknüpfung wechselt die einzige 1 auf den Wert 0. Damit wechselt der
Ausgang von 1 auf 0.
• eine Änderung des Anschlusses
Beispiel: Ausschließen der einzigen 1 bei einer OR-Verknüpfung führt zum Ausgang 0.
• eine Änderung des Signalstatus
Wechselt der Signalstatus des Eingangs, der allein den Ausgangswert bildet und Wert 1 hat,
von 16#80 auf 16#00, wechselt der Ausgangswert von 1 auf 0.
• FirstIn wird trotz Änderung des Ausgangs nicht verändert bei folgenden Ereignissen:
– Wechsel des Ausgangswerts von oder nach DefaultOut
Sind mehrere Signale gleichzeitig für den Wechsel verantwortlich, werden alle
verursachenden Eingänge im Bildbaustein angezeigt und bitkodiert im Ausgang FirstIn
ausgegeben. Ändern sich die Eingangssignale, ohne einen Signalwechsel am Ausgang zu
bewirken, so ändert sich FirstIn nicht.
Nicht verschaltete sowie ausgeschlossene Eingänge werden nicht berücksichtigt.
Sie können FirstIn auf 0 zurücksetzen, wenn Sie den Eingang RstLi von 0 auf 1
setzen (positive Flanke) oder den Eingang RstOp über den Bildbaustein (Taste "Rücksetzen")
bedienen.
Ist mindestens ein Bit in FirstIn gesetzt, werden weitere Signalwechsel nicht
berücksichtigt.

3.1.1.8 Signal für Einschaltbereitschaft ausgeben

Signal für Einschaltbereitschaft ausgeben


Über den Ausgangsparameter RdyToStart = 1 wird Ihnen angezeigt, ob die
Einschaltbereitschaft im Automatikbetrieb vorliegt.
Die Einschaltbereitschaft wird ausgegeben, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
• kein Sammelfehler (Gruppenstörung unter Berücksichtigung von Feature.Bit18 bei CSF
und MonSafePos bei Rückmeldefehlern) steht an
• keine Verriegelung ist aktiv
• kein Erzwingen von Betriebszuständen bzw. des Stellwerts ist aktiv
• kein Schnellstopp ist aktiv (gilt nur bei Motoren oder VlvMotL)
• der Baustein befindet sich im Automatikbetrieb (nicht bei Reglerbausteinen)
Die Einschaltbereitschaft wird an folgenden Bausteingruppen über den Ausgangsparameter
RdyToStart angezeigt:
• Motoren
• Ventile

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 67
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• Dosierer
• Software-Regler
• Hardware-Regler

Einschaltbereitschaft bei Motoren


Die Einschaltbereitschaft für Motorbausteine wird wie folgt gebildet:

5¾FNPHOGHIHKOHU
0RQ[[[(UU 
6DPPHOIHKOHU

! 
6DPPHOIHKOHU]XEHU¾FNVLFKWLJHQ
([WHUQHU)HKOHU PLW&6)
*US(UU )HDWXUH%LW
&6) 
)HDWXUH%LW $XWR
([WHUQHU)HKOHU ! 
)DXOW([W

0RWRUVFKXW]
7ULS 

%HUHLW]XP(LQVFKDOWHQLP$XWRPDWLNEHWULHE

%DXVWHLQLP$XWRPDWLNEHWULHE
5G\7R6WDUW
$XW$FW 

(U]ZLQJHQYRQ%HWULHEV]XVW¦QGHQ
QXUJUR¡H%DXVWHLQH

[)RUFH,QSXW$FWLYH 

%DXVWHLQQLFKWYHUULHJHOW
/RFN$FW 

6FKQHOOVWRSSQLFKWDNWLY
QXUJUR¡H%DXVWHLQH
5B6WS$FW 
Bild 3-1 Ausgangssignal für Schaltbereit bei Motoren

Advanced Process Library (V10.0)


68 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Einschaltbereitschaft bei Ventilen


Die Einschaltbereitschaft für Ventilbausteine wird wie folgt gebildet:

6DPPHOIHKOHU
5¾FNPHOGHIHKOHU
0RQ[[[(UU 
9OY0RW/0RWRUVFKXW]
7ULS  !  *US(UU

([WHUQHU)HKOHU
&6) 

([WHUQHU)HKOHU
)DXOW([W

6DPPHOIHKOHU]XEHU¾FNVLFKWLJHQ
0RQ6DIH3RVDQG)HDWXUH%LW

0RQ6DIH3RV 
! 

)HDWXUH%LW $XWR

%HUHLW]XP(LQVFKDOWHQLP$XWRPDWLNEHWULHE

%DXVWHLQLP$XWRPDWLNEHWULHE
5G\7R6WDUW
$XW$FW 
(U]ZLQJHQYRQ
%HWULHEV]XVW¦QGHQ
QXUJUR¡H%DXVWHLQH
[)RUFH,QSXW$FWLYH 

%DXVWHLQQLFKWYHUULHJHOW
/RFN$FW 

9OY0RW/ 6FKQHOOVWRSS
QLFKWDNWLY
5B6WS$FW 
Bild 3-2 Ausgangssignal für Schaltbereit bei Ventilen

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 69
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Einschaltbereitschaft bei Dosierern


Die Einschaltbereitschaft für Dosierer wird wie folgt gebildet:

([WHUQHU)HKOHU )DXOW([W ! 
([WHUQHU)HKOHU &6)  *US(UU

%HUHLW]XP(LQVFKDOWHQLP$XWRPDWLNEHWULHE

)HDWXUH%LW $XWR
%DXVWHLQLP$XWRPDWLNEHWULHE
5G\7R6WDUW
$XW$FW 

(U]ZLQJHQYRQ
%HWULHEV]XVW¦QGHQ
[)RUFH,QSXW$FWLYH 

%DXVWHLQQLFKWYHUULHJHOW
/RFN$FW 

'RVLHUVWDWXV
.HLQH1DFKI¾KUXQJ
'RV5HOD[ 

.HLQH
8QWHUGRVLHUXQJ
'4B$/B$FW 
0HQJHQLFKWHUUHLFKW ! 
'4B2XW'4B63

5¾FNVHW]HQGHU'RVLHU
PHQJHEHL'RVLHUVWDUW
)HDWXUH%LW 

Bild 3-3 Ausgangssignal für Schaltbereit bei Dosierern

Advanced Process Library (V10.0)


70 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Einschaltbereitschaft bei Softwarereglern


Die Einschaltbereitschaft für Softwareregler wird wie folgt gebildet:

([WHUQHU)HKOHU *US(UU
&6) 
(LQVFKDOWEHUHLW

5G\7R6WDUW

(U]ZXQJHQHU6WHOOZHUW
QLFKWDNWLY
09B)RU2Q 

Bild 3-4 Ausgangssignal für Schaltbereit bei Softwarereglern

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 71
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Einschaltbereitschaft bei Hardwarereglern


Die Einschaltbereitschaft für Hardwareregler wird wie folgt gebildet:

%DXJUXSSHQIHKOHU
0RG(UU 
*UXSSHQVW¸UXQJ

! 

3HULSKHULH]XJULIIVIHKOHU
*US(UU
3HU$FF(UU 

3DUDPHWULHUIHKOHU
3DU)0B(UU 

([WHUQHU)HKOHU
&6) 

(LQVFKDOWEHUHLWLQ$XWRPDWLN

5G\7R6WDUW

(U]ZXQJHQHU6WHOOZHUW
QLFKWDNWLY
09B6DIH2Q 
Bild 3-5 Ausgangssignal für Schaltbereit bei Hardwarereglern

3.1.1.9 Simulieren von Signalen

Simulieren von Signalen


Die Simulation bezeichnet die Manipulation eines Signals, unabhängig von der eigentlichen
Quelle des Signals oder der Logik, die dieses Signal erzeugt.
Die Simulation erfolgt entweder am Feldgerät (extern vom Leitsystem) selbst oder an einem
Baustein (intern im Leitsystem).
In beiden Fällen wird der im Signal zugehörige Status auf den Wert Simulation gesetzt (siehe
auch Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129)).
Bei der Simulation wird jeder Baustein für sich selbst betrachtet. Es gibt hier zwei
verschiedene Formen der Simulation, eine:
• bausteinexterne Simulation und
• bausteininterne Simulation.

Advanced Process Library (V10.0)


72 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bausteinexterne Simulation
Die bausteinexterne Simulation ist gekennzeichnet dadurch, dass:
• die Funktion Simulation nicht im Baustein selbst ausgeführt wird und
• an einem Eingangsparameter ein Signal anliegt, dessen Status den Zustand Simulation hat,
z.B. eine Simulation des Signals an einem anderen Baustein oder direkt in der Peripherie.
Die bausteinexterne Simulation hat folgende Auswirkungen auf die Funktionalität des
Bausteins:
• die technologischen Funktionen werden nicht beeinflusst
• alle prozessrelevanten Ausgangssignale erhalten nicht den Status Simulation.
Prozessrelevante Ausgangssignale sind bei technologischen Bausteinen Parameter, die den
Prozess aktiv beeinflussen, z. B. "Start" beim Baustein MotL.
• bei Bausteinen mit Bedien- oder Beobachtungsfunktionen (z.B. Bildbausteine) diese Signale
im Bildbaustein mit dem Status für die Simulation wie folgt gekennzeichnet werden:

• Bausteine mit einem oder mehreren Eingangsparametern für Signale mit "Status bilden aus
dem Einzelstatus", erhalten einen Sammelstatus entsprechend der Prioritätentabelle. Dieser
Sammelstatus wird in der Statuszeile des Bausteinsymbols und des Bedienbausteins mit dem
Status Simulation wie folgt angezeigt:

• die Verriegelungsfunktionen des Bausteins werden nicht beeinflusst.


Hinweis
Bei den Ausgangskanalbausteinen müssen Sie das exakte Bausteinverhalten bei einer
externen Simulation über das Feature Bit Energielosen Wert bei bausteinexterner
Simulation ausgeben (Seite 176) festlegen.

Bausteininterne Simulation
Die bausteininterne Simulation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Funktion "Simulation" im
Baustein selbst ausgeführt wird.
Bei bedien- und beobachtbaren Bausteinen kann eine Simulation aller nicht-bedienbaren
Prozesswerte (z.B. PV, AV, In) erfolgen. Diese wird vorrangig als Hilfsmittel für die
Inbetriebnahme und den Service an der Anlage genutzt. Beispielsweise kann die
Ansteuerung eines Motors simuliert werden und die Rückmeldewerte werden nachgeführt,
ohne dass die Schutzfunktionen aktiv sind.
Bei bestimmten technologischen Bausteinen (z.B. bei "Large"-Bausteinen), die bedien-
und beobachtbar sind, kann die Simulation sowohl über den Bildbaustein als auch über
verschaltbare Eingänge durchgeführt werden:
- SimLiOp = 0: Die Simulation wird über Bildbaustein (Parametersicht) am Eingang SimOn
ein-/ausgeschaltet.
- SimLiOp = 1: Die Simulation wird über den Eingang ein-/ausgeschaltet SimOnLi.
Hierbei werden die verschaltbaren Simulationswerte (z.B. SimPV_Li, SimAV_Li, SimInLi)

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 73
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

wirksam. In diesem Fall werden die Eingaben SimOn, SimPV, SimAV, SimIn, SimRbk
zurückgeschrieben mit SimOnLi, SimPV_Li, SimAV_Li, SimInLi, SimRbkLi.
Über das Feature Bit Laufzeit für Rückmeldesignale aktivieren (Seite 182) kann die
Nachführung der Rückmeldesignale bei Motoren und Ventilen (z.B.: Fbkxxx) verzögert
werden.
Eine Simulation kann auch bei nicht bedien- und beobachtbaren Bausteinen (z. B.
Kanalbausteine) durchgeführt werden.
Die Simulation erfolgt im CFC über eine Parametrierung direkt am Baustein über die
Eingangsparameter SimOn = 1 sowie Simxxxx = gewünschter Simulationswert (z.B.
SimPV , SimAV oder SimIn).

Hinweis
Achten Sie bei Kanalbausteinen darauf, dass bei der Simulation der Parameter Mode richtig
parametriert ist!

Hinweis
Befindet sich der Baustein nicht in der Simulation, werden die Simulationswerte
(SimPV, SimAV, SimIn, SimRbk) auf die Prozesswerte (PV, AV, In, Rbk) aktualisiert.

Die Simulation zur Laufzeit erfolgt im Bildbaustein in der Parametersicht durch Klicken der
Schaltfläche "Simulation".
Diese Simulation ist dadurch gekennzeichnet, dass:
• die Simulation nur mit der Bedienberechtigungsstufe Systemberechtigung aktivert /
deaktiviert werden kann.
• die technologischen Funktionen nicht beeinflusst werden.
• alle prozessrelevanten Ausgangssignale den Status "Simulation" erhalten. Prozessrelevante
Ausgangssignale sind bei technologischen Bausteinen Parameter, die den Prozess aktiv
beeinflussen, z. B. "Start" beim Baustein MotL.
• bei Bausteinen mit Bedien- oder Beobachtungsfunktionen (z.B. Bildbausteine) diese Signale
im Bildbaustein mit dem Status für die Simulation wie folgt gekennzeichnet werden:

• der Sammelstatus des Bausteins in der Statuszeile des Bausteinsymbols und des
Bedienbausteins mit dem Status Simulation wie folgt angezeigt wird:

• alle im Bildbaustein dargestellten im Normalbetrieb nicht bedienbaren Prozesswerte


bedienbar (z.B. PV) sind.
• wenn die Ansteuerung des Bausteins manipulierbar ist, die Rücklese- und Rückmeldewerte
(z.B. Rbk, FbkSpd1) entsprechend der Manipulation der Ansteuerung nachgeführt werden.
• Begleitwerte (z. B. UserAna1) nicht simulierbar sind.
• Die Verriegelungsfunktionen des Bausteins sind entsprechend des
Eingangsparameters BypProt = 0 aktiviert oder deaktiviert (BypProt = 1). Dies wird im
Bildbaustein und Bausteinsymbol wie folgt dargestellt:

Advanced Process Library (V10.0)


74 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Aktiviert

Deaktiviert

Bausteininterne Simulation für Regler


Arbeitsweise der bausteininternen Simulation für Regler (SimOn = 1):
• Im Handbetrieb kann sowohl der simulierte Prozesswert SimPV als auch die simulierte
Stellungsrückmeldung SimRbk am Bildbaustein als simulierter Wert eingegeben werden.
• Bei der Umschaltung in den Automatikbetrieb wird der simulierte Prozesswert SimPV gleich
dem Sollwert SP gesetzt (= nachgeführt). Damit ist die Regelabweichung nicht mehr
vorhanden, die bestehende Stellgröße (z.B. aus der stoßfreien Hand-Automatik-
Umschaltung) bleibt konstant stehen. SimRbk ist weiterhin bedienbar.

Hinweis
Wenn Sie einen Reglerbaustein während des Automatikbetriebs in die bausteininterne
Simulation schalten und der Regler stellgliedseitig mit dem realen Prozess verbunden ist, öffnen
Sie damit den Regelkreis.
Die anhand des simulierten Istwerts berechneten Stellsignale werden auf den Prozess
geschaltet, aber die daraus resultierende Bewegung des Prozesses wird am Istwert des Reglers
nicht mehr sichtbar, weil dort stattdessen eine Kopie des Sollwerts als simulierter Istwert steht.
Der Prozess könnte vom Sollwert weglaufen, ohne dass der Regler etwas dagegen tut, und ohne
dass Sie es im Bildbaustein des Reglers sehen!
Bei Umschaltung in den Automatikbetrieb entstehen Stellwertsprünge, wenn vor der
Umschaltung bereits eine Regeldifferenz angestanden hat.

Für den Programmbetrieb gilt:


• Programmbetrieb mit Sollwertvorgabe ist regelungstechnisch als Automatikbetrieb zu
betrachten. Die bausteininterne Simulation verhält sich so wie im Automatikbetrieb: Der
Prozesswert PV wird gleich dem Sollwert SP gesetzt, der in diesem Fall vom
Eingangsparameter bezogen wird AdvCoMV.
• Programmbetrieb mit Stellwertvorgabe ist regelungstechnisch als Handbetrieb zu
betrachten. Die bausteininterne Simulation verhält sich so wie im Handbetrieb: Der
simulierte Prozesswert SimPV kann als simulierter Wert vorgegeben werden. Der
Stellwert MV wird in diesem Fall vom Eingangsparameter AdvCoMV bezogen.

3.1.1.10 Totzone

Totzone
Zur Unterdrückung von um den Nullpunkt schwankenden Werten können Sie eine Totzone
(Deadband) parametrieren:

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 75
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Deadband = 0: Totzone ist deaktiviert


Deadband ≠ 0: Totzone ist aktiviert
Bei negativer Totzone (Deadband < 0.0) wird intern mit dem Betrag weitergerechnet

39B2XW

>'HDGEDQG@

39
>'HDGEDQG@

3.1.1.11 Anforderung zur Wartungsfreigabe

Ausgabe einer Wartungsanforderung (MS → APL)


Ein Bediener kann eine Anforderung zur Wartungsfreigabe in der Wartungssicht des ASSET-
Bildbausteins ausgeben ("Statusservice" → „Freigabeanforderung"). Nach der Ausgabe einer
Wartungsanforderung kann der Bediener die Wartungsfreigabe setzen. Dadurch wird die vom
Bediener projektierte Meldung angezeigt. Später kann der Bediener die Wartungsfreigabe im
technologischen Baustein (Seite 78) setzen. Sie zeigt an, dass der Wartungstechniker mit der
Wartung beginnen kann.

Advanced Process Library (V10.0)


76 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Funktionsablauf in APL

6\VWHPEHUHLFK $QZHQGHUEHUHLFKൺ0HVVVWHOOHQYRUODJH
$66(7%LOGEDXVWHLQ %HGLHQHUDQIRUGHUXQJH[WHUQH0HOGXQJ

%HGLHQHUDQIRUGHUXQJ

06B5HT ([W0VJ[
9HUELQGHQPLW
06B5(4 ';&+*B;; ';&+*B;; H[WHUQHU0HOGXQJ

$3/
'LDJQRVHWUHLEHU $3/(LQJDQJV
WHFKQRORJLVFKHU
02' NDQDOEDXVWHLQ
%DXVWHLQ

• Der Ausgangsparameter MS_Req des Kanalbausteins wird auf 1 gesetzt, wenn ein Bediener
eine Wartungsanforderung in der Wartungssicht des ASSET-Bildbausteins ausgibt.
• Der Ausgangsparameter MS_Req ist mit dem Eingangsparameter ExtMsgx des
gewünschten technologischen Bausteins zu verschalten, für den der Anwender eine
Bedieneranforderungsmeldung ausgeben möchte.
• Der Bediener muss die "Meldeklasse" definieren und im Feld "Ereignis" im Fenster "PCS 7
Meldungsprojektierung" des technologischen Bausteins einen geeigneten Text für die
Bedieneranforderungsmeldung eingeben.
• Bei projektierter Meldung und ausgegebener Wartungsfreigabe kann der Wartungstechniker
mit der Wartung beginnen.
• Die Bedieneranforderungsmeldung bleibt solange aktiv, bis der Anwender den Modus in der
Wartungssicht im ASSET-Bildbaustein auf „Service“ oder „Abbrechen“ ändert.
• Nachdem die Wartung beendet ist, kann der Bediener den Modus auf „Beendet“ setzen.
Dadurch wird der Modus „Service" deaktiviert (OosAct = 0).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 77
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.1.12 Wartungsfreigabe

Wartungsfreigabe erteilen
Die Wartungsfreigabe dient als Information über eine Messstelle, an der eine Wartungs-,
Service- oder Kalibiermaßnahme durchgeführt werden soll. Sie können das Signal für die
Wartungsfreigabe verwenden, um die Informationen über eine Freigabe einer Messstelle von
der OS zur Maintenance Station zu transportieren.

Hinweis
Voraussetzung für die Erteilung der Wartungsfreigabe ist, dass sich der Baustein im
"Handbetrieb", in der Betriebsart "Ein" oder "Außer Betrieb" befindet.

Sie erteilen die Wartungsfreigabe (Bedienberechtigung "höherwertige Prozessbedienung"


erforderlich) in der Parametersicht über die Bedienung des Eingangsparameters MS_RelOp
= 1. Eine Wartungsfreigabe wird dann über den verschaltbaren Ausgangsparameter
MS_Release = 1 für eine weitere Verarbeitung zur Verfügung gestellt. Um
diese Information der Maintenance Station zur Verfügung zu stellen, müssen
Sie den Ausgangsparameter MS_Release des technologischen Bausteins mit dem
Eingangsparameter MS_Release des zugehörigen Kanalbausteins verschalten.
Die Erteilung einer Wartungsfreigabe hat keinen Einfluss auf die Funktion des Bausteins. Es
wird eine Bedienmeldung erzeugt.

Verwendung des Zustands "in Arbeit" auf der Maintenance Station


Der Zustand "in Arbeit" wird auf der Maintenance Station für eine Messstelle oder ein Feldgerät
über die Kanalbausteine und den verschaltbaren Ausgangsparameter OosAct = 1 realisiert.
Sie können den Ausgangsparameter OosAct des Kanalbausteins mit dem
Eingangsparameter OosLi eines technologischen Bausteins verschalten.
Über das Feature-Bit Verhalten für die Betriebsart Außer Betrieb (Seite 207) legen Sie für
den Fall, dass der Eingangsparameter OosLi = 1 ist, fest, ob:
• eine Umschaltung in die Betriebsart "Außer Betrieb" und die Anzeige für den Zustand "in
Arbeit" (siehe Tabelle) erfolgt. Sie können zu jeder Zeit in den Handbetrieb wechseln.
• nur die Anzeige "in Arbeit" (siehe Tabelle) im Bausteinsymbol und im Bildbaustein des
zugeordneten technologischen Bausteins erfolgt.

Anzeige Bedeutung
In Arbeit

Funktionsablauf in der APL


• In der Parametersicht des technologischen Bausteins erteilt der OS-Bediener die
Wartungsfreigabe (MS_RelOp = 1).
• Der technologische Baustein setzt darauf den Ausgangsparameter MS_Release = 1.

Advanced Process Library (V10.0)


78 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• Der Eingang MS_Rel des Kanalbausteins wird nun ebenfalls 1.


• Der Kanalbaustein signalisiert dem Diagnosebaustein die Wartungsfreigabe über den
Parameter DXCHG.
• Erst wenn alle Bit 0 der Parameter DXCHG_XX am Diagnosebaustein gesetzt sind, wird der
Maintenance Station die Wartungsfreigabe signalisiert.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 79
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• Der Kanalbaustein ermittelt den Zustand "in Arbeit" der Maintenance Station über den
Eingangsparameter MS und stellt diese Information am Ausgangsparameter OosAct bereit.
• Am technologischen Baustein wird der Zustand "in Arbeit" am Eingangsparameter OosLi
angezeigt und an den Bildbaustein zur Anzeige weitergeleitet.
6\VWHPEHUHLFK $QZHQGHUEHUHLFKà0HVVVWHOOHQWHPSODWH

(;7B67$7 06B5HOHDVH 06B5HO2S 06B5HOHDVH

202'(B 0RGH
39B2XW 39
202'(B ';FKJ

06 ';&+*B
$XV06GHQ6WDWXV
';&+*B 09
ಱLQ$UEHLWಯHUPLWWHOQ

2B06 06 2RV$FW 2RV/L


ุ 2RV2S
39B,Q

$3/
$3/(LQJDEH
7HFKQRORJLVFKHU
'LDJQRVHWUHLEHU .DQDOEDXVWHLQ %DXVWHLQ
02'

3,,

(;7B67$7 06B5HOHDVH
39B2XW

202'(B 0RGH
202'(B ';FKJ

06 ';&+*B
$XV06GHQ6WDWXV
';&+*B
ಱLQ$UEHLWಯHUPLWWHOQ

2B06 06 2RV$FW

39B,Q

$3/$XVJDEH
'LDJQRVHWUHLEHU .DQDOEDXVWHLQ
02'

3,4

Bild 3-6 Wartungsfreigabe

Advanced Process Library (V10.0)


80 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Erläuterungen zur Grafik:

PII Prozessabbild der Eingänge


PIQ Prozessabbild der Ausgänge
Schwarze Linien Automatische Systemverbindungen
Grüne Linien Prozesswertverbindungen durch den Projekteur
Blaue Linien Verbindungen für die Wartungsfreigabe durch den Projekteur

Hinweis
Weitere Informationen zum Thema Instandhaltung finden Sie im Handbuch für die PCS 7 OS
Prozessführung.

3.1.1.13 SIMATIC BATCH-Funktionalität

SIMATIC BATCH-Funktionalität
Einige Bausteine haben eine Schnittstelle zu SIMATIC BATCH. Diese verwenden Sie, wenn Sie die
Anschlüsse BatchEn, BatchID, BatchName, StepNo und Occupied mit den
entsprechenden SIMATIC BATCH-Bausteinen verschalten. Ein neuer BatchName wird wirksam,
wenn BatchID geändert wird. Sehen Sie hierzu in die Dokumentation von SIMATIC BATCH.
Ob ein Baustein die SIMATIC BATCH-Funktionalität unterstützt, entnehmen Sie den
Beschreibungen der einzelnen Bausteine.

3.1.1.14 Flatterunterdrückung für Kanalbausteine

Flatterunterdrückung
Mit der Funktion zeitgesteuerte"Flatterunterdrückung" wird das Gehen einer Meldung um eine
parametrierbare Zeit verzögert.
Die Flatterunterdrückung wird für
• OB82 Ereignisse - Diagnose Meldungen
• OB83 Ereignisse - Fehler
verwendet.
Die Flatterzeit wird am Kanalbaustein am Parameter FlutTmIn eingegeben. Das High-Byte
des Parameters DataXchg der Kanalbausteine enthält die Flatterzeit.
Die Flatterunterdrückung wird wirksam, wenn am Kanalbaustein FlutEN = 1 und
FlutTmIn > 0 gesetzt ist.
Es gibt nur eine Flattermeldung pro Baugruppe. Die Verzögerungszeiten und Störmeldungen
sind kanalgranular, die Störmeldungen werden mindestens um die Verzögerungszeit
verlängert. Ein Flattern liegt dann vor, wenn innerhalb der Verzögerungszeit der Status der
Störmeldungen von "Gehend" wieder auf "Kommend" wechselt.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 81
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der letzte flatternde Kanal und dessen eingestellte Verzögerungszeit deaktiviert die
Flattermeldung.
Folgende Kanalbausteine haben diese Funktion:
FbAnIn - Analog-Eingangskanalbaustein für Feldgeräte (Seite 2740)
FbAnTot - Analog Totalizer Kanalbaustein für Feldgeräte (Seite 2763)
FbAnOu - Analog-Ausgangskanalbaustein für Feldgeräte (Seite 2751)
FbDiIn - Digital-Eingangskanalbaustein für Feldgeräte (Seite 2771)
FbDiOu - Digital-Ausgangskanalbaustein für Feldgeräte (Seite 2781)
Pcs7AnIn - Analog-Eingangskanalbaustein (Seite 2843)
Pcs7AnOu - Analog-Ausgangskanalbaustein (Seite 2858)
Pcs7DiIn - Digital-Eingangskanalbaustein (Seite 2879)
Pcs7DiIT - Digital-Eingangskanalbaustein mit Zeitstempelung (Seite 2889)
Pcs7DiOu - Digital-Ausgangskanalbaustein (Seite 2900)
Pcs7Cnt1 - Steuern und Lesen von FM 350-Baugruppen (Seite 2910)
Pcs7Cnt2 - Steuern und Lesen einer 8-DI_NAMUR-Baugruppe der ET 200iSP (Seite 2921)
Pcs7Cnt3 - Steuern und Lesen der 1 COUNT 24V/100kHz-Baugruppe für Zählbetrieb
(Seite 2931)

Advanced Process Library (V10.0)


82 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.1.15 Anlaufverhalten über Trigger-Baustein

Anlaufverhalten über Trigger-Baustein


Mit dem Funktionsbaustein Trigger können Sie das Anlaufverhalten der Bausteine Limit, TimerP,
FlipFlop und Trigger beeinflussen. Verschalten Sie den Ausgangsparameter InitOut des
Bausteins Trigger mit dem Eingangsparameter Init des Bausteins Limit, TimerP oder FlipFlop,
um diese Bausteine zu initialisieren. Im zweiten Zyklus von OB30 bis OB38 wird der
Ausgangsparameter InitOut des Bausteins Trigger nach einem Anlauf zurückgesetzt.

3.1.1.16 Parameter, die nicht verschaltet werden können


In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu Parameter, die vom Anwender nicht über CFC-
Verbindung verschaltet werden können (Beispiel: StartValue an Pcs7DiOu).
Folgende Parameter sind nicht verknüpfbar:

Parameter Gilt für alle Bausteine TimeTrig


SampleTime x x
MsgEvId(x) x x

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 83
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Parameter Gilt für alle Bausteine TimeTrig


Alle Eingänge, die mit Old begin‐ x x
nen.
Beispiel: In
CntOhSc: OldMinutes,
OldDays usw.
J_Mini x x
OptimOcc x x
InPerTrigOn - x
InSglTrigOn - x
InSglTrigDT - x

3.1.2 Betriebsarten der Bausteine

3.1.2.1 Übersicht der Betriebsarten

Übersicht der einzelnen Betriebsarten


Die Ihnen zur Verfügung stehenden Betriebsarten sind den Familien der Bausteine zugeordnet:
• Motoren, Ventile und Dosierer
• Regler
• Bausteine ohne "Hand-" und "Automatikbetrieb"
Im folgenden erhalten Sie eine Übersicht. Durch klicken auf die Betriebsart werden Sie direkt
zur zugehörigen ausführlichen Beschreibung geführt.
Am Ende dieses Kapitels finden Sie einen Zustandsgraphen der Betriebsarten (Seite 99).

Betriebsarten für Motoren, Ventile und Dosierer


Ihnen stehen folgende Betriebsarten zur Verfügung:
1. Vor Ort Betriebsart (Seite 95)
2. Automatikbetrieb (Seite 91)
3. Handbetrieb (Seite 91)
4. Außer Betrieb (Seite 86)
Die Betriebsart mit der niedrigsten Ziffer in obiger Aufzählung besitzt die höchste Priorität.
"Hand-" und "Automatikbetrieb" haben die gleiche Priorität. Allgemein gültige Informationen
zu den einzelnen Betriebsarten finden Sie in den folgenden Kapiteln. Darüber hinaus gibt
es bausteinspezifische Informationen, z.B. Parametrierungen, die vom Standard abweichen.
Sehen Sie dazu in die Beschreibung und Funktionen der jeweiligen Bausteine.

Advanced Process Library (V10.0)


84 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Betriebsarten für Regler


Ihnen stehen folgende Betriebsarten zur Verfügung:
1. Automatikbetrieb (Seite 87)
2. Handbetrieb (Seite 87)
3. Programmbetrieb für Regler (Seite 93)
4. Außer Betrieb (Seite 86)
Für diese Betriebsarten gilt, dass die mit der niedrigsten Ziffer die höchste Priorität besitzt.
"Hand-" und "Automatikbetrieb" haben die gleiche Priorität. Allgemein gültige Informationen
zu den einzelnen Betriebsarten finden Sie in den folgenden Kapiteln. Darüber hinaus gibt
es bausteinspezifische Informationen, z.B. Parametrierungen, die vom Standard abweichen.
Sehen Sie dazu in die Beschreibung und Funktionen der jeweiligen Bausteine.

Betriebsarten für die Bausteine ohne "Hand-" und "Automatikbetrieb"


Ihnen stehen folgende Betriebsarten zur Verfügung:
1. Ein (Seite 85)
2. Außer Betrieb (Seite 86)
Für diese Betriebsarten gilt, dass die mit der niedrigsten Ziffer die höchste Priorität besitzt.
Allgemein gültige Informationen zu den einzelnen Betriebsarten finden Sie in den folgenden
Kapiteln. Darüber hinaus gibt es bausteinspezifische Informationen, z.B. Parametrierungen,
die vom Standard abweichen. Sehen Sie dazu in die Beschreibung und Funktionen der
jeweiligen Bausteine.

Hinweis
Beachten Sie, dass die Betriebsarten unterschiedlich in den einzelnen Bausteinfamilien realisiert
sind.

3.1.2.2 Ein

Betriebsart "Ein"
Die Betriebsart "Ein" signalisiert Ihnen, dass der Bausteinalgorithmus bearbeitet wird
(Ausgangsparameter OnAct = 1). Diese Betriebsart gibt es nur bei Bausteinen, die über
Bildbausteine verfügen aber nicht die folgenden Betriebsarten haben:
• Handbetrieb oder
• Automatikbetrieb oder
• Vor Ort Betriebsart
Die Betriebsart "Ein" kann nur über eine Bedienung am Bildbaustein aktiviert werden
(Eingangsparameter OnOp = 1). Vorausetzung hierfür ist, dass sich der Baustein in der
Betriebsart "Außer Betrieb" befindet.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 85
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.2.3 Außer Betrieb

Verwendung der Betriebsart "Außer Betrieb"


Die Betriebsart "Außer Betrieb" steht bei allen Bausteinen mit einer Betriebsartenumschaltung
und einer direkten Kopplung zum Prozess (z.B. mit einer Verbindung zu einer Messstelle) zur
Verfügung.
Die Betriebsart "Außer Betrieb" ist für Wartungs- und Servicezwecke vorgesehen (z.B. um das
Gerät zu tauschen). Alle Funktionen des Bausteins werden ausgeschaltet. Weder kommende
noch gehende Meldungen werden erzeugt. Einzig eine Betriebsartenumschaltung ist noch
möglich.
In dieser Betriebsart werden für Motoren und Ventile alle Ausgänge in die Ruhelage
gesteuert.
Der Timer für die Funktion "Wiedereinschaltsperre nach Ausschalten des Motors (Seite 1992)"
wird in dieser Betriebsart zurückgesetzt.

Hinweis
Hinweise zu VlvMotL und VlvPosL
Ist die Ruhelage "Zu" oder "Auf", werden die entsprechenden Steuerausgänge "Zu" oder "Auf"
gesetzt. Nach Erreichen der Ruhelage oder bei aktivem Drehmomentsignal werden die
Steuerausgänge zurückgesetzt. Die Funktion "Ventil Dichtschließen" (Feature.Bit8) ist ein
Bestandteil.

Hinweis
Hinweis für Treiberbausteine
Wenn sich die Bausteinen in der Betriebsart "Außer Betrieb (OOS)" befinden, bleiben alle
verriegelungsbezogenen Status (Protect, Permit und Interlock) in der Standardansicht, der
Vorschauansicht und den Bausteinsymbolen sichtbar.

Hinweis
Hinweis zu VlvMotL
Wenn der Timer der Funktion "Wiedereinschaltsperre nach Ausschalten des Motors (Seite 1992)"
läuft und der Baustein nicht in der Ruhelage ist, kann nicht in die Betriebsart "Außer Betrieb"
umgeschaltet werden.

Hinweis
Für Parameter RbkOut.ST wird der Status bei einem Wechsel, nicht in jedem Zyklus von OOS
auf "Außer Betrieb (OOS)" gesetzt.

Für Regler wird der Ruhelagestellwert (obere bzw. untere Handstellwertgrenze) nur
dann angefahren, wenn das Feature Bit Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam
(Seite 195) wirksam ist. Ansonsten wird der Stellwert wie alle anderen Ausgangsparameter
auf dem letzten Wert gehalten.
Näheres hierzu siehe auch Kapitel Ruhelage bei Motoren, Ventilen und Reglern (Seite 62).
Für alle anderen Bausteine wird der letzte vorliegende Wert permanent ausgegeben.

Advanced Process Library (V10.0)


86 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Voraussetzung für die Betriebsart "Außer Betrieb"


Voraussetzung für das Umschalten in diese Betriebsart ist, dass sich der Baustein im
"Handbetrieb" oder in der Betriebsart "Ein" befindet.

Einschalten der Betriebsart "Außer Betrieb" über den Bildbaustein


Über den Bildbaustein kann die Betriebsart "Außer Betrieb" nur in der Standardsicht des
Bausteins eingeschaltet werden (Parameter OosOp = 1) und nur dann, wenn ModLiOp = 0
ist.
Zum Umschalten der Betriebsart über den Bildbaustein siehe Beschreibungen zur
Standardsicht der einzelnen Bausteine.

Einschalten der Betriebsart "Außer Betrieb" über die Verschaltung


Die Betriebsart "Außer Betrieb" wird über den verschaltbaren Parameter OosLi = 1
eingeschaltet. Voraussetzung hierfür ist, dass sich der Baustein im Handbetrieb oder in der
Betriebsart "Ein" befindet und das Feature Bit Verhalten für die Betriebsart Außer Betrieb
(Seite 207) mit 1 parametriert wurde.
In der Parametersicht des Bildbausteins wird, unabhängig von der Betriebsart, immer der
Zustand des Parameters OosLi =1 mit dem Symbol für den Zustand "in Arbeit" (siehe
Tabelle) neben der Schaltfläche Wartungsfreigabe angezeigt.

Anzeige Bedeutung
In Arbeit

Näheres hierzu siehe auch Kapitel Wartungsfreigabe (Seite 78).

Verlassen der Betriebsart "Außer Betrieb"


Aus dieser Betriebsart kann ein Baustein nur über eine Bedienung am Bildbaustein in folgende
Betriebsarten geschaltet werden:
• "Ein"
• "Handbetrieb"

3.1.2.4 Hand- und Automatikbetrieb für Reglerbausteine

"Hand-" und "Automatikbetrieb" für Reglerbausteine


Im "Handbetrieb" wird die Ansteuerung des Gerätes manuell vom Bediener vorgenommen. Der
Bediener entscheidet, wie der Stellwert (Ausgangssignal) für den Baustein verändert wird. Der
Stellwert kann analog oder binär sein.
Im "Automatikbetrieb" wird die Ansteuerung des Reglers automatisch vom
Bausteinalgorithmus berechnet.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 87
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Umschalten zwischen den Betriebsarten


Die Umschaltung zwischen dem "Hand-" und "Automatikbetrieb" erfolgt nach folgendem
Schema:

$XVZDKOGHU%HWULHEVDUW+DQG$XWRPDWLNEHWULHE¾EHU

0RG/L2S  0RG/L2S 

%LOGEDXVWHLQ RGHU6)& &)&6)&

0DQ0RG2S  $XW0RG2S  0DQ0RG/L  $XW0RG/L 


$XW0RG/L  0DQ0RG/L 

+DQGEHWULHE $XWRPDWLNEHWULHE

Umschaltung über Bildbaustein (ModLiOp = 0): Die Umschaltung zwischen den


Betriebsarten erfolgt in der Standardsicht des Bildbausteins. Am Funktionsbaustein
werden hierzu die Parameter ManModOp für den "Handbetrieb" und AutModOp für den
"Automatikbetrieb" verwendet.
Sind beide Signale (ManModOp =1, AutModOp = 1 ) gesetzt, hat ManModOp = 1
Priorität.
Umschaltung per Verschaltung (CFC oder SFC-Instanz) (ModLiOp = 1): Die Umschaltung
zwischen den Betriebsarten erfolgt per Verschaltung am Funktionsbaustein. Hierzu werden
im Tasterbetrieb die Parameter ManModLi für den "Handbetrieb" und AutModLi für den
"Automatikbetrieb" verwendet. Im Schalterbetrieb (Voraussetzung: Feature.Bit4 = 1,
siehe Schalter - oder Tasterbetrieb festlegen (Seite 196)) wird nur der Anschluss AutModLi
verwendet.

Advanced Process Library (V10.0)


88 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wenn beide Signale (ManModLi =1, AutModLi = 1 ) sind, dann wird die vorherige
Betriebsart beibehalten und dem Ausgang ErrorNum wird die Fehlernummer 51
zugewiesen.

Hinweis
Von einem normalen SFC (im Gegensatz zur Instanz eines SFC-Typs) können Sie auch auf die
bedienbaren Parameter AutModOp und ManModOp zugreifen. Dadurch kann der SFC die
Betriebsart ändern, ohne dem Bediener die Zugriffsrechte zu entziehen (d.h. ohne ModLiOp =
1 zu setzen).

Umschaltung von Automatik- in den Handbetrieb


Beim Umschalten vom "Automatikbetrieb" in den "Handbetrieb" gilt die letzte, im
"Automatikbetrieb" gültige Ansteuerung (Manipiulated Value MV) des Reglers weiter, bis Sie die
Ansteuerung von Hand verändern.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 89
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Umschaltung von Automatik- in den Handbetrieb


Die Umschaltung vom "Handbetrieb" in den "Automatikbetrieb" kann mit oder ohne
nachgeführtem internen Sollwert erfolgen. Dieses Verhalten legen Sie am Anschluss SP_TrkPV
fest, der auch vom Bildbaustein aus in der Parametersicht (Option "SP = PV") bedienbar ist. Bei
den Bausteinen PIDConL und PIDStepL können Sie zusätzlich über das Feature Bit Stoßfreie
Umschaltung in den Automatikbetrieb für Regler deaktivieren (Seite 202) das Verhalten für die
Umschaltung ändern:
• Umschaltung mit nachgeführtem internen Sollwert (SP_TrkPV = 1) bedeutet, dass im
"Handbetrieb" der Sollwert (SP) dem Prozesswert (PV) nachgeführt wird (stoßfreies
Umschalten). Dadurch bleibt nach dem Zurückschalten auf den "Automatikbetrieb" der
Stellwert so lange konstant, bis der Sollwert (SP) geändert wird oder der Prozesswert (PV)
sich ändert.
• Umschaltung ohne nachgeführtem internen Sollwert (SP_TrkPV = 0) bedeutet, dass
der Baustein sofort beim Umschalten anhand von Soll- und Prozesswert (PV) den Stellwert
neu berechnet. Über den Parameter Feature wählen Sie zwischen den zwei Varianten:
– Umschalten ohne P-Sprung (Standardeinstellung, Feature Bit = 0):
Bei der Umschaltung wird der I-Anteil des Reglers so gesetzt, dass die Umschaltung ohne
P-Sprung (nahezu stoßfrei bezogen auf den Stellwert) erfolgt. Eine anstehende
Regelabweichung wird nur über den I-Anteil ausgeregelt.
– Umschalten mit P-Sprung (Feature Bit = 1):
Bei der Umschaltung wird der I-Anteil des Reglers so gesetzt, dass die Umschaltung ohne
P-Sprung (nahezu stoßfrei bezogen auf den Stellwert) erfolgt. Eine anstehende
Regelabweichung wird über den P- und den I-Anteil ausgeregelt.
Hinweis
Besonderheiten bei der Umschaltung mit P-Sprung:
• Der P-Anteil muss bei der Einstellung "Umschaltung mit P-Sprung" eingeschaltet sein
(PropSel = 1)
• Liegt der P-Anteil komplett in der Rückführung (PropFacSP = 0), ist die Einstellung
"Umschalten mit P-Sprung" wirkungslos.
• Ist die Funktion Umschaltung mit nachgeführtem internen Sollwert eingeschaltet
(SP_TrkPV = 1), ist die Einstellung "Umschalten mit P-Sprung" wirkungslos.

Verhalten der Signale zur Umschaltung der Betriebsart


Über das Feature Bit Rücksetzen der Befehle zum Umschalten der Betriebsart (Seite 190) legen
Sie fest, ob das Signal zur Umschaltung der Betriebsart durch den Baustein selbstständig zurück
gesetzt wird.

Programmbetrieb einschalten
Einige Reglerbausteine bieten Ihnen die Möglichkeit, im Programmbetrieb betrieben zu werden.
Ob ein Reglerbaustein den Programmbetrieb ermöglicht, können Sie den entsprechenden
Kapiteln der Reglerbausteine entnehmen.
Zum Programmbetrieb sehen Sie in das Kapitel Programmbetrieb für Regler (Seite 93).

Advanced Process Library (V10.0)


90 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.2.5 Hand- und Automatikbetrieb für Motoren, Ventile und Dosierer

Hand- und Automatikbetrieb für Motoren, Ventile und Dosierer


Im "Handbetrieb" wird die Ansteuerung des Gerätes manuell vom Bediener vorgenommen. Der
Bediener entscheidet, wie der Stellwert (Ausgangssignal) für den Baustein verändert wird. Der
Stellwert kann analog oder binär entsprechend dem Funktionsbaustein sein.
Im "Automatikbetrieb" wird die Ansteuerung des Geräts durch verschaltete oder vom SFC
angesteuerte Eingänge vom Bausteinalgorithmus vorgenommen.

Umschalten zwischen den Betriebsarten


Die Umschaltung zwischen dem "Hand- und Automatikbetrieb" erfolgt nach folgendem Schema:

$XVZDKOGHU%HWULHEVDUW+DQG$XWRPDWLNEHWULHE¾EHU

0RG/L2S  0RG/L2S 

%LOGEDXVWHLQ RGHU6)& &)&6)&

0DQ0RG2S  $XW0RG2S  0DQ0RG/L  $XW0RG/L 


$XW0RG/L  0DQ0RG/L 

+DQGEHWULHE $XWRPDWLNEHWULHE

Hinweis
Im Schalterbetrieb dürfen nicht beide Ansteuerungen (Hand und Automatik) gleichzeitig auf "1"
stehen.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 91
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Umschaltung über Bildbaustein (ModLiOp = 0): Die Umschaltung zwischen den


Betriebsarten erfolgt in der Standardsicht des Bildbausteins. Am Funktionsbaustein
werden hierzu die Parameter ManModOp für den "Handbetrieb" und AutModOp für den
"Automatikbetrieb" verwendet.
Umschaltung per Verschaltung (CFC oder SFC-Instanz) (ModLiOp = 1): Die Umschaltung
zwischen den Betriebsarten erfolgt per Verschaltung am Funktionsbaustein. Hierzu werden
im Tasterbetrieb die Parameter ManModLi für den "Handbetrieb" und AutModLi für den
"Automatikbetrieb" verwendet. Im Schalterbetrieb (Voraussetzung: Feature.Bit4 = 1,
siehe Schalter - oder Tasterbetrieb festlegen (Seite 196)) wird nur der Anschluss AutModLi
verwendet.

Hinweis
Das Feature.Bit4 ist nur bei den "Large"-Bausteinen verfügbar.

Hinweis
Von einem normalen SFC (im Gegensatz zur Instanz eines SFC-Typs) können Sie auch auf die
bedienbaren Parameter AutModOp und ManModOp zugreifen. Dadurch kann der SFC die
Betriebsart ändern, ohne dem Bediener die Zugriffsrechte zu entziehen (d.h. ohne ModLiOp =
1 zu setzen).

Umschaltung von Automatik- in den Handbetrieb


Beim Umschalten vom "Automatikbetrieb" in den "Handbetrieb" gilt die letzte, im
"Automatikbetrieb" gültige Ansteuerung des Bausteins weiter, bis Sie die Ansteuerung von Hand
verändern.

Hinweis
Bei VlvAnL hängt die Stoßfreiheit der Umschaltung vom Parameter MV_TrkExt ab.

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92 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Umschalten von Hand- in den Automatikbetrieb


Die folgenden Möglichkeiten für das Umschaltverhalten vom "Handbetrieb" in den
"Automatikbetrieb" legen Sie über das Feature Bit Stoßfreie Umschaltung in den
Automatikbetrieb (Seite 203) fest. Siehe dazu auch die Anschlussbeschreibungen des
entsprechenden Bausteins.
• Eine Umschaltung von Hand- in den Automatikbetrieb ist jeder Zeit möglich
(Standardeinstellung, Feature Bit = 0). Es wird direkt die Ansteuerung des
Automatikbetriebs wirksam.
• Eine Umschaltung von Hand- in den Automatikbetrieb ist nur möglich, wenn die
Ansteuerung von Hand- und Automatikbetrieb übereinstimmen (stoßfreies
Umschalten, Feature Bit = 1). Ist dies nicht der Fall, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Sie müssen in diesem Fall die Ansteuerung im "Handbetrieb" der Ansteuerung im
"Automatikbetrieb" anpassen.
Hinweis
Die Funktion "stoßfreies Umschalten in den Automatikbetrieb" wird nur von den "Large"-
Bausteinen unterstützt.

Verhalten der Signale zur Umschaltung der Betriebsart


Über das Feature Bit Rücksetzen der Befehle zum Umschalten der Betriebsart (Seite 190) legen
Sie fest, ob das Signal zur Umschaltung der Betriebsart durch den Baustein selbstständig zurück
gesetzt wird.

Rücksetzen der Befehle für die Ansteuerung


Über das Feature Bit Rücksetzen der Befehle für die Ansteuerung aktivieren (Seite 190) legen
Sie fest, wie der Baustein Befehle für die Ansteuerung (z.B. Motor einschalten) über den
verschalteten Eingangsparameter behandeln soll.

3.1.2.6 Programmbetrieb für Regler

Programmbetrieb für Regler - Schnittstelle für überlagerte Regelungsfunktionen


Die Schnittstelle für überlagerte Regelungsfunktionen (externe Advanced Control Software-
Pakete) bietet überlagerten Regelungsfunktionen, die auf einem externen PC als OPC-Client
laufen, die Möglichkeit die Steuerung des Regler-Funktionsbausteins zu übernehmen und den
Sollwert oder den Stellwert von außen vorzugeben. Diese Arbeitsweise wird als
Programmbetrieb bezeichnet.
Über das Feature Bit Programmbetrieb ermöglichen (Seite 188) legen Sie fest, ob der
Reglerbaustein für den Programmbetrieb vorgesehen sein soll.
Der Programmbetrieb erfordert ein Freigabesignal (Eingangsparameter AdvCoEn =
1) von einem zentralen Steuerbaustein. Falls dieses Freigabesignal von 1 auf 0
zurückgeht, z.B. wegen Störungen der OPC-Kommunikation, wechselt der Reglerbaustein
bei Programmbetrieb mit Stellwertvorgabe in den Handbetrieb und bei Programmbetrieb mit
Sollwertvorgabe in den Automatikbetrieb.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 93
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Den Programmbetrieb aktivieren Sie in der Standardsicht im Bildbaustein des Reglers.


Neben der Umschaltung zwischen dem Hand- und Automatikbetrieb wird Ihnen dann
zusätzlich der Programmbetrieb als Betriebsart zur Verfügung gestellt. Sie verlassen den
Programmbetrieb, indem Sie per Bedienung oder über eine Verschaltung wieder in den
Hand- oder Automatikbetrieb wechseln.
Über einen Flankenwechsel 0-1 des verschaltbaren Eingangsparameters AdvCoMstrOn wird
der Programmbetrieb in Abhängigkeit der unten genannten Bedingungen aktiviert. Dies
können Sie verwenden, um von einem zentralen Steuerbaustein aus eine ganze Gruppe
unterlagerter Reglerbausteine gleichzeitig in den Programmbetrieb zu nehmen. Sowohl
der bedienbare Eingangsparameter AdvCoOn als auch der verschaltbare Eingangsparameter
AdvCoMstrOn sind parallel verwendbar, da der Eingangsparameter AdvCoMstrOn nur auf
Flanken des Binärsignals reagiert.
Bei einem 1 - 0 Flankenwechsel wird der Programmbetrieb wieder deaktiviert.

Hinweis
Die Ausgangsparameter ManAct oder AutAct zeigen an, in welche Betriebsart der Regler bei
einem 1 - 0 Flankenwechsel wechselt.

Der Ausgangsparameter AdvCoRdy = 1 zeigt an, dass der PID-Regler bereit ist, in
den Programmbetrieb zu wechseln. An einem zentralen Steuerbaustein können Sie eine
UND-Verknüpfung aller AdvCoRdy –Signale der unterlagerten Regler verwenden, um eine
zentrale Umschaltung zu ermöglichen.
Der Ausgangsparameter AdvCoAct = 1 zeigt an, dass sich der Baustein im
Programmbetrieb befindet.

Auswahl der Art des Programmbetriebs


Es gibt zwei Arten des Programmbetriebs:
• Programmbetrieb mit Sollwertvorgabe (nur im Automatikbetrieb)
• Programmbetrieb mit Stellwertvorgabe (nur im Handbetrieb, nicht für Schrittregler ohne
Stellungsrückmeldung)
Programmbetrieb mit Sollwertvorgabe: Wenn Sie den Eingangsparameter
AdvCoModSP = 1 setzen, wird der vom OPC-Client gelieferte Analogwert (AdvCoMV)
als externer Sollwert für den Regler verwendet. Regler und Bildbaustein verhalten sich
ansonsten wie beim Automatikbetrieb mit externem Sollwert, sehen Sie dazu auch in das
Kapitel Sollwertvorgabe - Intern / Extern (Seite 150).
Voraussetzungen für den Programmbetrieb mit Sollwertvorgabe sind:
• AdvCoModSP = 1,
• AdvCoEn = 1,
• Regler muss sich im Automatikbetrieb befinden
• Der Sollwert kann sowohl auf Intern als auch auf Extern eingestellt sein
Programmbetrieb mit Stellwertvorgabe: Wenn Sie den Eingangsparameter
AdvCoModSP = 0 setzen, wird der vom OPC-Client gelieferte Analogwert (AdvCoMV)
als externe Stellwertvorgabe für den Regler verwendet. Der Algorithmus des PID-Reglers
wird umgangen. Regler und Bildbaustein verhalten sich ansonsten wie beim Nachführen

Advanced Process Library (V10.0)


94 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

(MV_TrkOn = 1). Näheres hierzu enthält Abschnitt Stellwert nachführen und begrenzen
(Seite 249).
Voraussetzungen für den Programmbetrieb mit Stellwertvorgabe sind:
• AdvCoModSP = 0,
• AdvCoEn = 1,
• Regler befindet sich im vorzugsweise im Handbetrieb, er kann aber auch im
Automatikbetrieb sein.
• Der Sollwert kann sowohl auf Intern als auch auf Extern eingestellt sein
Hinweis
Programmbetrieb mit Stellwertvorgabe ist nicht verfügbar bei Schrittreglern ohne
Stellungsrückmeldung (verfügbar in PIDStepL, FmCont und FmTemp). Am Reglerbaustein
wird ErrorNum = 50 ausgegeben und der Regler lässt sich nicht in den Programmbetrieb
schalten (AdvCoAct=0).

3.1.2.7 Vor Ort Betriebsart

Einsatzbereiche des Vor-Ort-Betriebs


Diese Betriebsart wird bei Motoren, Ventilen und Dosierern verwendet. Die Ansteuerung erfolgt
dabei direkt oder über eine Steuerstation, die sich "Vor-Ort" befindet. Zusätzlich können Sie
unterschiedliche Verhaltenweisen über den Parameter LocalSetting einstellen.
Mit LocalSetting = 0 verbieten Sie einen Wechsel in den "Vor-Ort-Betrieb".

Hinweis
Unterschiede zwischen "Large" und "Small" -Bausteinen
Die hier beschriebene Betriebsart gilt für "Large"-Bausteine. Bei "Small"-Bausteinen
kann LocalSetting nur eingeschränkt parametriert werden. Näheres hierzu siehe jeweilige
Beschreibung zu den Betriebsarten der Bausteine.

In den Vor-Ort-Betrieb wechseln


Ein Wechseln in die Betriebsart "Vor-Ort-Betrieb" ist nur aus den Betriebsarten "Hand"- und
"Automatikbetrieb" möglich. Das Wechseln in diese Betriebsart erfolgt über:
• Eine Bedienung am Bildbaustein (Eingangsparameter LocalOp = 1, gültig
bei LocalSetting = 3 oder LocalSetting = 4 und ModLiOp = 0) oder
• den verschalteten Eingangsparameter (LocalLi = 1, gültig bei LocalSetting = 1
oder LocalSetting = 2).

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 95
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3.1 Funktionen der Bausteine

Verlassen des Vor-Ort-Betriebs


Ein Verlassen der Betriebsart "Vor-Ort-Betrieb" erfolgt über:
• eine Bedienung am Bildbaustein (LocalSetting = 3 oder LocalSetting = 4
und ModLiOp = 0) oder
• über verschaltete Eingangsparameter (LocalSetting = 1 oder LocalSetting = 2)
Für das Verlassen des Vor-Ort-Betriebs über verschaltete Eingangsparameter können Sie
verschiedene Verhaltensweisen über ein Feature Bit Verlassen des Vor-Ort-Betriebs
(Seite 208) festlegen.

Bedienen des "Vor-Ort-Betriebs" über Bildbaustein


Im "Vor-Ort-Betrieb" ist eine funktionale Bedienung des Bausteins nicht erlaubt. Über den
Bildbaustein können Sie nur dann die Betriebsart Vor-Ort verlassen, wenn Sie die Betriebsart
"Vor-Ort-Betrieb" auch über den Bildbaustein eingeschaltet haben. Es gelten hierbei die von
Ihnen festgelegten Regeln für das Verlassen des "Vor-Ort-Betriebs".

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96 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
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3.1 Funktionen der Bausteine

Bedienen des "Vor-Ort-Betriebs" über verschaltete Eingänge


Im "Vor-Ort-Betrieb" wird die Funktionalität des Bausteins über verschaltete Eingangsparameter
entsprechend der Einstellungen über den Parameter LocalSetting beeinflusst. Sie haben
folgende Möglichkeiten:
• LocalSetting = 1 und LocalSetting = 3
– Die Ansteuerung des Bausteins wird über einen verschalteten Eingangsparameter
nachgeführt. Der verschaltete Eingangsparameter enthält das Steuersignal der örtlichen
Bedienstation an der Anlage.
– Die Laufzeitüberwachung des Bausteins ist entsprechend Ihrer Parametrierung wirksam.
– Die Verriegelungsfunktionen des Bausteins sind entsprechend des
Eingangsparameters BypProt = 0 aktiviert oder deaktiviert (BypProt = 1).
Hinweis
Der Baustein VlvAnL unterstützt LocalSetting = 1/3 nicht.

• LocalSetting = 2 und LocalSetting = 4


– Die Ansteuerung des Bausteins erfolgt über eine interne Nachführung des
Rückmeldewerts.
– Die Laufzeitüberwachung des Bausteins ist aktiv, wenn mehrere verfügbare
Rückmeldesignale gesetzt sind (Diskrepanz).
Eine Ausnahme ist VlvMotL:
Hinweis
VlvMotL
Die Motor- und die Ventilrückmeldungen werden überwacht, wenn die
Motorrückmeldungen vorhanden und mit FbkOpening und FbkClosing
(Feature.Bit2 = 0) verschaltet sind. Die Motorrückmeldungen werden nur in den
Endlagen des Ventils und bei Diskrepanz überwacht. Befindet sich z. B. das Ventil in der
Endlage FbkOpen= 1 und es liegt die Motorrückmeldung FbkOpening =1 an, wird nach
Ablauf der Überwachungszeit eine Fehlermeldung erzeugt.

VlvAnL: Die Ansteuerung des Hilfsventils erfolgt über eine interne Nachführung der
Rückmeldesignale FbkAuxVCloseOut und FbkAuxVOpenOut. Die Ansteuerung des
Hauptventils über den Rückmeldewert Rbk wird davon nicht beeinflusst.

Die Texte für die Beschriftung der Befehlstasten in den Bildbausteinen der Motor- und
Ventilbausteine können nun instanzspezifisch vergeben werden.
Die Projektierung der Texte erfolgt über die Eigenschaft "Text 1" der entsprechenden
Bedieneingänge der Motor- und Ventilbausteine im CFC.
Ist kein instanzspezifischer Text projektiert, werden die bisherigen voreingestellten Texte
verwendet und im Bildbaustein angezeigt.
Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung von Befehlstaste zum korrespondierenden
Bausteineingang:
Die Verriegelungsfunktionen des Bausteins sind deaktiviert.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 97
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3.1 Funktionen der Bausteine

Übersicht des Verhaltens bei Vor-Ort-Betrieb

LocalSetting = 0 1 2 3 4 5 (nur VlvS)


Betriebsart ein‐ Nicht ein‐ CFC/SFC-Plan CFC/SFC-Plan Bildbaustein Bildbaustein CFC
schalten schaltbar
Betriebsart wech‐ - CFC/SFC-Plan CFC/SFC-Plan - - CFC/SFC-Plan
seln:
Vor-Ort-Betrieb /
nur in den Hand‐
betrieb
(Feature = 0)
Betriebsart wech‐ - CFC/SFC-Plan CFC/SFC-Plan - - CFC/SFC-Plan
seln:
Vor-Ort-Betrieb /
vorangegangene
Betriebsart
(Feature = 1)
Bedienung im - Rücksetzen von Schnellstopp Nur Wechsel der Nur Wechsel -
Bildbaustein Fehlern/Schutz und Rücksetzen Betriebsart, der Betriebs‐
über Bildbau‐ des Schnellst‐ Schnellstopp, art, Schnell‐
stein, Rücksetzen opps (nur bei Sollwertum‐ stopp und
von Schnellstopp "Large"-Baustei‐ schaltung In‐ Rücksetzen des
nen). Rückset‐ tern/Extern und Schnellstopps
zen von Fehlern/ Rücksetzen des
Schutz über Bild‐ Schnellstopps
baustein,
Ausführen von - Ja Nein Ja Nein Nein
Vor-Ort-Befehlen
Verhalten des - Überwachung Nachführen der Überwachung Nachführen Überwachung
Bausteins der Rückmeldun‐ Rückmeldun‐ der Rückmel‐ der Rückmel‐ der Rückmel‐
gen gen; Überwa‐ dungen dungen; Über‐ dungen
chung der Rück‐ wachung der
meldungen bei Rückmeldun‐
Schnellstopp, gen bei
externen Feh‐ Schnellstopp,
lern, Motor‐ externen Feh‐
schutz oder Dis‐ lern, Motor‐
krepanz schutz oder Dis‐
krepanz
Verriegelung wirk‐ - Ja: Nur am Aus‐ Ja: Nur am Aus‐ Nur am Aus‐
sam (BypProt = 0) gang LockAct (BypProt = 0) gang LockAct gang LockAct
bei bei bei
Nein: Nein:
Feature.Bit2 Feature.Bit Feature.Bit
(BypProt = 1) 7=1 (BypProt = 1) 27 = 1 27 = 1
und BypProt und BypProt und BypProt
= 0 = 0 = 0

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98 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
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3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.2.8 Der Zustandsgraph der Betriebsarten

Der Zustandsgraph der Betriebsarten

$X¡HU%HWULHE

+DQG (LQ

 



3URJUDPP 9RU2UW
EHWULHE


 

$XWRPDWLN

Bild 3-7 Der Zustandsgraph der Betriebsarten

* Diese Betriebsart wird bei Motoren, Ventilen und Dosierer verwendet.


** Diese Betriebsart wird nur bei Reglern verwendet.

Nummer in Bedingung für Zustandswechsel


Grafik (oben)
(1) Hand (Ein) → Außer Betrieb
• Über Bildbaustein (OosOp = 1) wenn ModLiOp = 0 oder
• Über Flankenwechsel 0 → 1 von OosLi, wenn Feature Bit Verhalten für die Be‐
triebsart Außer Betrieb (Seite 207)= 1
(2) Außer Betrieb → Hand (Ein)
• Über Bildbaustein (ManModOp = 1)
(3) Vor Ort → Hand
• Über Bildbaustein (ManModOp = 1) wenn ModLiOp = 0 und LocalSetting =
3 oder LocalSetting = 4 oder
• Über LocalLi = 0 wenn LocalSetting = 1, LocalSetting = 2
oder LocalSetting = 5. Weitere Bedingung siehe Kapitel Verlassen des Vor-Ort-
Betriebs (Seite 208) .

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 99
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Nummer in Bedingung für Zustandswechsel


Grafik (oben)
(4) Automatik → Hand
• Über Bildbaustein (ManModOp = 1) wenn ModLiOp = 0 oder
• Über ManModLi = 1, wenn ModLiOp = 1 und Feature Bit Schalter - oder Tas‐
terbetrieb festlegen (Seite 196)= 0 oder
• Über AutModLi = 0, wenn ModLiOp = 1 und Feature Bit Schalter - oder Tas‐
terbetrieb festlegen (Seite 196)= 1
(5) Hand → Automatik
• Über Bildbaustein (AutModOp = 1) wenn ModLiOp = 0 oder
• Über AutModLi = 1 wenn ModLiOp = 1
(6) Hand → Vor Ort
• Über Bildbaustein (LocalOp = 1) wenn ModLiOp = 0 und LocalSetting = 3
oder LocalSetting = 4 oder
• Über LocalLi = 1 wenn LocalSetting = 1, LocalSetting = 2
oder LocalSetting = 5
(7) Automatik → Vor Ort
• Über Bildbaustein (LocalOp = 1) wenn ModLiOp = 0 und LocalSetting = 3
oder LocalSetting = 4 oder
• Über LocalLi = 1 wenn LocalSetting = 1, LocalSetting = 2
oder LocalSetting = 5
(8) Vor Ort → Automatik
• Über Bildbaustein (AutModOp = 1) wenn ModLiOp = 0 und LocalSetting =
3 oder LocalSetting = 4 oder
• Über LocalLi = 0 wenn LocalSetting = 1, LocalSetting = 2
oder LocalSetting = 5. Weitere Bedingung siehe Kapitel Verlassen des Vor-Ort-
Betriebs (Seite 208) .
(9) Programmbetrieb → Automatik
• Über Bildbaustein (AutModOp = 1) wenn ModLiOp = 0 oder
• Über AutModLi = 1 wenn ModLiOp = 1 oder
• Über Flankenwechsel 1 → 0 von AdvCoMstrOn wenn vor dem Programmbetrieb
Automatik eingestellt war.
(10) Automatik → Programmbetrieb
Voraussetzung für die Umschaltung in Programmbetrieb: AdvCoEn = 1
• Über Bildbaustein (AdvCoOn= 1) wenn ModLiOp = 0 oder
• Über AdvCoMstrOn = 1
(11) Hand → Programmbetrieb
Voraussetzung für die Umschaltung von Hand- in Programmbetrieb: AdvCoEn = 1
und AdvCoModSP = 0
• Über Bildbaustein (AdvCoOn= 1) wenn ModLiOp = 0 oder
• Über AdvCoMstrOn = 1
(12) Programmbetrieb → Hand
• Über Bildbaustein (ManModOp = 1) wenn ModLiOp = 0 oder
• Flankenwechsel 1 → 0 von AdvCoMstrOn wenn vor dem Programmbetrieb Hand
eingestellt war.

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100 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
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3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.3 Überwachungsfunktionen

3.1.3.1 Überwachungsfunktionen bei der Advanced Process Library

Überwachungsfunktionen bei der Advanced Process Library


Dieses und die folgenden Kapitel umfasst die Standard-Überwachungsfunktionen der Advanced
Process Library. Zu den Überwachungsfunktionen gehören unter anderem:
• Überwachung von Grenzwerten
• Überwachen der Rückmeldungen
• Motorschutz
Einige der parametrierten Zeitwerte (z.B. MonTiStatic, MonTiDynamic) werden vom
Bausteinalgorithmus nach unten auf die Abtastzeit begrenzt und auf den Bausteineingang
zurückgeschrieben. Durch "Programm Rücksetzen" (z.B. nach "Gesamtladen") werden die so
geänderten Parameterwerte in die Offline- Datenhaltung übernommen.
Für die detaillierten Informationen hierzu sehen Sie in die folgenden Kapitel. Beachten Sie
für die bausteinspezifischen Überwachungsfunktionen auch die Beschreibung des jeweiligen
Bausteins.

3.1.3.2 Sammelanzeige für Grenzwertüberwachung, CSF und ExtMsgx

Sammelanzeige für Grenzwertüberwachung, CSF und ExtMsgx


Der Ausgangsparameter SumMsgAct fasst die folgenden Signale eines Bausteins zusammen
und stellt Ihnen diese zur Verfügung:
• Grenzwertüberwachung des Prozesswertes
• Grenzwertüberwachung des Zählwertes
• Grenzwertüberwachung der Rückmeldung
• Grenzwertüberwachung der Sollwert, Stellwert- und Regeldifferenz
• Externer Leittechnik Fehler (CSF)
• Frei wählbaren Meldungen ExtMsg1..4
Hinweis
Der Signalstatus der einzelnen Signale wird für die Bildung des Sammelfehlers nicht
berücksichtigt.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 101
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.3.3 Grenzwertüberwachung

Grenzwertüberwachung des Prozesswertes


Sie können den Prozesswert auf folgende obere und untere Alarm-, Warn- und Toleranzgrenzen
überwachen:
• PV_AH_Lim: Grenzwert für oberen Alarm
• PV_AL_Lim: Grenzwert für unteren Alarm
• PV_WH_Lim: Grenzwert für obere Warnung
• PV_WL_Lim: Grenzwert für untere Warnung
• PV_TH_Lim: Grenzwert für Toleranz oben
• PV_TL_Lim: Grenzwert für Toleranz unten

Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten Meldeklassen
nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen bei anwenderprojektierten
Meldeklassen (Seite 53).

Hinweis
Besonderheit bei "Small"-Bausteinen
"Small"-Bausteine verfügen lediglich über die Überwachung für Alarme und Warnungen.

Ergebnis der Grenzwertüberwachung


Das Ergebnis der Grenzwertüberwachung wird an den verschaltbaren Ausgangsparametern:
• PV_AH_Act = 1:: Grenzwert für Alarm oben erreicht bzw. überschritten
• PV_AL_Act = 1:: Grenzwert für Alarm unten erreicht bzw. unterschritten
• PV_WH_Act = 1:: Grenzwert für Warnung oben erreicht bzw. überschritten
• PV_WL_Act = 1:: Grenzwert für Warnung unten erreicht bzw. unterschritten
• PV_TH_Act = 1:: Grenzwert für Toleranz oben erreicht bzw. überschritten
• PV_TL_Act = 1:: Grenzwert für Toleranz unten erreicht bzw. unterschritten
zur Verfügung gestellt (siehe Grafik). Zusätzlich wird der Ausgangsparameter
SumMsgAct = 1 gesetzt, wenn mindestens ein Grenzwert erreicht oder überschritten wurde.

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102 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
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3.1 Funktionen der Bausteine

39B2XW

39B;;B/LP
39B+\VW

3UR]HVVZHUW

39B<<B/LP 39B+\VW

=HLW

39B;;B$FW

39B<<B$FW

;; $+I¾U$ODUP+LJK ;; :+I¾U:DUQLQJ+LJK ;; 7+I¾U7ROHUDQFH+LJK


<< $/I¾U$ODUP/RZ << :/I¾U:DUQLQJ/RZ << 7/I¾U7ROHUDQFH/RZ

Über das Feature.Bit29Signalisierung bei Grenzwertverletzung (Seite 200) können Sie


bestimmen, ob der Ausgangsparameter mit dem Wert "0" oder mit dem Wert "1" das
Ansprechen der Grenzwertüberwachung auslöst.
Über das Feature.Bit28Deaktivieren von Schaltpunkten (Seite 173) können Sie die
Grenzwertüberwachung bei aktivierter Meldeunterdrückung (MsgLock = 1) deaktivieren.

Einschalten der Grenzwertüberwachung


Das Einschalten der Überwachung erfolgt immer über die Eingangsparameter:
• PV_AH_En = 1: Überwachung der oberen Alarmgrenzen
• PV_AL_En = 1: Überwachung der unteren Alarmgrenzen
• PV_WH_En = 1: Überwachung der oberen Warngrenzen
• PV_WL_En = 1: Überwachung der unteren Warngrenzen
• PV_TH_En = 1: Überwachung der oberen Toleranzgrenzen
• PV_TL_En = 1: Überwachung der unteren Toleranzgrenzen
Vorbelegung: Bei Einbau des Bausteins ist die Überwachung der Toleranzgrenzen
deaktiviert, d.h. die Parameter sind mit 0 parametriert. Zum Aktivieren der Überwachung
müssen Sie diese Parameter mit 1 belegen.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 103
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Alle anderen Überwachungen sind aktiviert.

Meldungsunterdrückung

Symbol für Meldungsunterdrückung

Die Unterdrückung der zugehörigen Meldung erfolgt über die Parameter:


• PV_AH_MsgEn = 0: Meldungen des Alarms (oben) werden unterdrückt
• PV_AL_MsgEn = 0: Meldungen des Alarms (unten) werden unterdrückt
• PV_WH_MsgEn = 0: Meldungen der Warnung (oben) werden unterdrückt
• PV_WL_MsgEn = 0: Meldungen der Warnung (unten) werden unterdrückt
• PV_TH_MsgEn = 0: Meldungen der Toleranz (oben) werden unterdrückt
• PV_TL_MsgEn = 0: Meldungen der Toleranz (unten) werden unterdrückt
Bei Einbau des Bausteins ist die Ausgabe von Meldungen nicht unterdrückt (alle Parameter
xx_MsgEn sind mit 1 vorbelegt). Meldungen können nur ausgegeben werden, wenn die
Grenzwertüberwachung des zusätzlichen analogen Werts aktiviert wurde.

Hysterese
Zu den Grenzwerten können Sie eine Hysterese (PV_Hyst) zum Beispiel zur
Flatterunterdrückung von Signalen festlegen. Sehen Sie dazu in das
Kapitel Grenzwertüberwachung mit Hysterese (Seite 113).

Alarmverzögerungen
Sie können Alarmverzögerungen für kommende und gehende Alarme, Warnungen und
Toleranzen setzen. Sehen Sie dazu in das Kapitel Einsatzbereich der Alarmverzögerungen
(Seite 252).

Bedienung im Bildbaustein
Sie können die Grenzwerte und die Hysterese auch über den Bildbaustein ändern. Sehen Sie
dazu in das Kapitel Grenzwertbedienung und Anzeige im Bildbaustein (Seite 396).

Siehe auch
Zwei Zeitwerte pro Grenzwertpaar (Seite 255)
Zwei Zeitwerte für jeden einzelnen Grenzwert (Seite 256)
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

Advanced Process Library (V10.0)


104 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
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3.1 Funktionen der Bausteine

Grenzwertüberwachung des Zählwertes


Sie können den Zählwert auf folgende obere und untere Alarm-, Warn- und Toleranzgrenzen
überwachen:
• OutAH_Lim: Grenzwert für oberen Alarm
• OutAL_Lim: Grenzwert für unteren Alarm
• OutWH_Lim: Grenzwert für obere Warnung
• OutWL_Lim: Grenzwert für untere Warnung
• OutTH_Lim: Grenzwert für Toleranz oben
• OutTL_Lim: Grenzwert für Toleranz unten
Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten
Meldeklassen nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen
bei anwenderprojektierten Meldeklassen (Seite 53).

Hinweis
Überwachung der Grenzwerte
Die überwachten Grenzwerte sind abhängig von der Zählrichtung:
• Bei Mode 1 (aufwärts Summieren bzw. Integrieren) werden die oberen Grenzen
überwacht:
– OutAH_Lim
– OutWH_Lim
– OutTH_Lim
• Bei Mode 2 (abwärts summieren bzw. integrieren) werden die unteren Grenzen
überwacht:
– OutAL_Lim
– OutWL_Lim
– OutTL_Lim

Beispiel für die Grenzwertüberwachung beim Zähler


Die Überwachung auf die oberen Grenzwerte wird nur dann durchgeführt, wenn der Zähler die
Zählrichtung "hoch" hat.
Zählen Sie "hoch" allerdings mit negativen Werten z.B. von 100 abwärts, so müssen Sie den
oberen Grenzwert entsprechend anpassen (so könnte die obere Grenze beispielsweise bei
-15 liegen).
Dieses Verhalten gilt für die Bausteine CountScL, CountOh und TotalL.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 105
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Ergebnis der Grenzwertüberwachung


Das Ergebnis der Grenzwertüberwachung wird an den verschaltbaren Ausgangsparametern:
• OutAH_Act = 1:: Grenzwert für Alarm oben erreicht bzw. überschritten
• OutAL_Act = 1:: Grenzwert für Alarm unten erreicht bzw. unterschritten
• OutWH_Act = 1:: Grenzwert für Warnung oben erreicht bzw. überschritten
• OutWL_Act = 1:: Grenzwert für Warnung unten erreicht bzw. unterschritten
• OutTH_Act = 1:: Grenzwert für Toleranz oben erreicht bzw. überschritten
• OutTL_Act = 1:: Grenzwert für Toleranz unten erreicht bzw. unterschritten
zur Verfügung gestellt (siehe Grafik). Zusätzlich wird der Ausgangsparameter
SumMsgAct = 1 gesetzt, wenn mindestens ein Grenzwert erreicht oder überschritten
wurde.
Über das Feature.Bit29Signalisierung bei Grenzwertverletzung (Seite 200) können Sie
bestimmen, ob der Ausgangsparameter mit dem Wert "0" oder mit dem Wert "1" das
Ansprechen der Grenzwertüberwachung auslöst.
Über das Feature.Bit28Deaktivieren von Schaltpunkten (Seite 173) können Sie die
Grenzwertüberwachung bei aktivierter Meldeunterdrückung (MsgLock = 1) deaktivieren.

Einschalten der Grenzwertüberwachung


Das Einschalten der Überwachung erfolgt immer über die Eingangsparameter:
• OutAH_En = 1: Überwachung der oberen Alarmgrenzen
• OutAL_En = 1: Überwachung der unteren Alarmgrenzen
• OutWH_En = 1: Überwachung der oberen Warngrenzen
• OutWL_En = 1: Überwachung der unteren Warngrenzen
• OutTH_En = 1: Überwachung der oberen Toleranzgrenzen
• OutTL_En = 1: Überwachung der unteren Toleranzgrenzen
Vorbelegung: Bei Einbau des Bausteins ist die Überwachung der Toleranzgrenzen
deaktiviert, d.h. die Parameter sind mit 0 parametriert. Zum Aktivieren der Überwachung
müssen Sie diese Parameter mit 1 belegen.
Alle anderen Überwachungen sind aktiviert.

Meldungsunterdrückung
Die Unterdrückung der zugehörigen Meldung erfolgt über die Parameter:
• OutAH_MsgEn = 0: Meldungen des Alarms (oben) werden unterdrückt
• OutAL_MsgEn = 0: Meldungen des Alarms (unten) werden unterdrückt
• OutWH_MsgEn = 0: Meldungen der Warnung (oben) werden unterdrückt
• OutWL_MsgEn = 0: Meldungen der Warnung (unten) werden unterdrückt

Advanced Process Library (V10.0)


106 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• OutTH_MsgEn = 0: Meldungen der Toleranz (oben) werden unterdrückt


• OutTL_MsgEn = 0: Meldungen der Toleranz (unten) werden unterdrückt
Bei Einbau des Bausteins ist die Ausgabe von Meldungen nicht unterdrückt (alle Parameter
xx_MsgEn sind mit 1 vorbelegt). Meldungen können nur ausgegeben werden, wenn die
Grenzwertüberwachung des zusätzlichen analogen Werts aktiviert wurde.

Bedienung im Bildbaustein
Sie können die Grenzwerte auch über den Bildbaustein ändern. Sehen Sie dazu in das
Kapitel Grenzwertbedienung und Anzeige im Bildbaustein (Seite 396).

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

Grenzwertüberwachung eines zusätzlichen analogen Werts

Grenzwertüberwachung eines zusätzlichen analogen Werts


Die Grenzwertüberwachung eines zusätzlichen analogen Werts erfolgt über den Baustein AV,
siehe Kapitel Beschreibung von AV (Seite 815).
Sie können einen zusätzlichen analogen Wert auf folgende obere und untere Alarm-, Warn-
und Toleranzgrenzen am technologischen Baustein überwachen:
• AV_AH_Lim: Grenzwert für oberen Alarm
• AV_AL_Lim: Grenzwert für unteren Alarm
• AV_WH_Lim: Grenzwert für obere Warnung
• AV_WL_Lim: Grenzwert für untere Warnung
• AV_TH_Lim: Grenzwert für Toleranz oben
• AV_TL_Lim: Grenzwert für Toleranz unten
Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten
Meldeklassen nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen
bei anwenderprojektierten Meldeklassen (Seite 53).

Hinweis
Der Baustein AV und der technologische Baustein müssen im gleichen Weckalarm - OB
eingebaut sein.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 107
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Ergebnis der Grenzwertüberwachung


Das Ergebnis der Grenzwertüberwachung wird am Baustein AV an den verschaltbaren
Ausgangsparametern:
• AV_AH_Act = 1:: Grenzwert für Alarm oben erreicht bzw. überschritten
• AV_AL_Act = 1:: Grenzwert für Alarm unten erreicht bzw. unterschritten
• AV_WH_Act = 1:: Grenzwert für Warnung oben erreicht bzw. überschritten
• AV_WL_Act = 1:: Grenzwert für Warnung unten erreicht bzw. unterschritten
• AV_TH_Act = 1:: Grenzwert für Toleranz oben erreicht bzw. überschritten
• AV_TL_Act = 1:: Grenzwert für Toleranz unten erreicht bzw. unterschritten
zur Verfügung gestellt (siehe Grafik).

$9B2XW

$9B;;B/LP
$9B+\VW

$QDORJZHUW

$9B<<B/LP $9B+\VW

=HLW

$9B;;B$FW

$9B<<B$FW

;; $+I¾U$ODUP+LJK ;; :+I¾U:DUQLQJ+LJK ;; 7+I¾U7ROHUDQFH+LJK


<< $/I¾U$ODUP/RZ << :/I¾U:DUQLQJ/RZ << 7/I¾U7ROHUDQFH/RZ

Über das Feature.Bit29Signalisierung bei Grenzwertverletzung (Seite 200) können Sie


bestimmen, ob der Ausgangsparameter mit dem Wert "0" oder mit dem Wert "1" das
Ansprechen der Grenzwertüberwachung auslöst.
Über das Feature.Bit28Deaktivieren von Schaltpunkten (Seite 173) können Sie die
Grenzwertüberwachung bei aktivierter Meldeunterdrückung (MsgLock = 1) deaktivieren.

Advanced Process Library (V10.0)


108 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Einschalten der Grenzwertüberwachung


Das Einschalten der Überwachung erfolgt am Baustein AV immer über die Eingangsparameter:
• AV_AH_En = 1: Überwachung der oberen Alarmgrenzen
• AV_AL_En = 1: Überwachung der unteren Alarmgrenzen
• AV_WH_En = 1: Überwachung der oberen Warngrenzen
• AV_WL_En = 1: Überwachung der unteren Warngrenzen
• AV_TH_En = 1: Überwachung der oberen Toleranzgrenzen
• AV_TL_En = 1: Überwachung der unteren Toleranzgrenzen
Vorbelegung: Bei Einbau des Bausteins ist die Überwachung der Toleranzgrenzen
deaktiviert, d.h. die Parameter sind mit 0 parametriert. Zum Aktivieren der Überwachung
müssen Sie diese Parameter mit 1 belegen.
Alle anderen Überwachungen sind aktiviert.

Meldungsunterdrückung
Die Unterdrückung der zugehörigen Meldung erfolgt am Baustein AV über die Parameter:
• AV_AH_MsgEn = 0: Meldungen des Alarms (oben) werden unterdrückt
• AV_AL_MsgEn = 0: Meldungen des Alarms (unten) werden unterdrückt
• AV_WH_MsgEn = 0: Meldungen der Warnung (oben) werden unterdrückt
• AV_WL_MsgEn = 0: Meldungen der Warnung (unten) werden unterdrückt
• AV_TH_MsgEn = 0: Meldungen der Toleranz (oben) werden unterdrückt
• AV_TL_MsgEn = 0: Meldungen der Toleranz (unten) werden unterdrückt
Bei Einbau des Bausteins ist die Ausgabe von Meldungen nicht unterdrückt (alle Parameter
xx_MsgEn sind mit 1 vorbelegt). Meldungen können nur ausgegeben werden, wenn die
Grenzwertüberwachung des zusätzlichen analogen Werts aktiviert wurde.

Hysterese
Zu den Grenzwerten können Sie eine Hysterese (AV_Hyst) am technologischen Baustein, zum
Beispiel zur Flatterunterdrückung von Signalen, festlegen. Sehen Sie dazu in das
Kapitel Grenzwertüberwachung mit Hysterese (Seite 113).

Alarmverzögerungen
Sie können Alarmverzögerungen für kommende und gehende Alarme, Warnungen und
Toleranzen setzen. Sehen Sie dazu in das Kapitel Einsatzbereich der Alarmverzögerungen
(Seite 252).

Bedienung im Bildbaustein
Sie können die Grenzwerte und die Hysterese auch über den Bildbaustein ändern. Sehen Sie
dazu in das Kapitel Grenzwertbedienung und Anzeige im Bildbaustein (Seite 396).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 109
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

Grenzwertüberwachung der Rückmeldung

Grenzwertüberwachung der Stellungsrückmeldung


Die Stellungsrückmeldung des Stellwerts können Sie auf folgende obere und untere
Warngrenzen hin überwachen:
• RbkWH_Lim: Grenzwert für obere Warnung
• RbkWL_Lim: Grenzwert für untere Warnung
Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten
Meldeklassen nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen
bei anwenderprojektierten Meldeklassen (Seite 53).

Ergebnis der Grenzwertüberwachung der Stellungsrückmeldung


Das Ergebnis der Grenzwertüberwachung der Stellungsrückmeldung wird an den
verschaltbaren Ausgangsparametern:
• RbkWH_Act = 1: Grenzwert oben erreicht bzw. überschritten
• RbkWL_Act = 1: Grenzwert unten erreicht bzw. unterschritten
zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird der Ausgangsparameter SumMsgAct = 1 gesetzt,
wenn mindestens ein Grenzwert erreicht oder überschritten wurde.
Bei Erreichen oder Überschreiten der Grenzen werden Meldungen ausgegeben, die
unterdrückt werden können.
Über das Feature.Bit29Signalisierung bei Grenzwertverletzung (Seite 200) können Sie
bestimmen, ob der Ausgangsparameter mit dem Wert "0" oder mit dem Wert "1" das
Ansprechen der Grenzwertüberwachung auslöst.
Über das Feature.Bit28Deaktivieren von Schaltpunkten (Seite 173) können Sie die
Grenzwertüberwachung bei aktivierter Meldeunterdrückung (MsgLock = 1) deaktivieren.

Einschalten der Grenzwertüberwachung


Das Einschalten der Überwachung erfolgt immer über die Eingangsparameter:
• RbkWH_En = 0: Überwachung der Warngrenze oben ist deaktiviert
• RbkWL_En = 0: Überwachung der Warngrenze unten ist deaktiviert
Vorbelegung: Bei Einbau des Bausteins ist die Überwachung aktiviert (Vorbelegung ist 1).

Advanced Process Library (V10.0)


110 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Meldungsunterdrückung
Die Unterdrückung der zugehörigen Meldung erfolgt über die Parameter:
• RbkWH_MsgEn = 0: Meldungen der oberen Grenzwertüberwachung werden unterdrückt
• RbkWL_MsgEn = 0: Meldungen der unteren Grenzwertüberwachung werden unterdrückt
Bei Einbau des Bausteins ist die Ausgabe von Meldungen nicht unterdrückt (z.B.
RbkWH_MsgEn = 1). Meldungen können nur ausgegeben werden, wenn die
Grenzwertüberwachung der Stellungsrückmeldung aktiviert wurde.

Hysterese
Zu den Grenzwerten können Sie eine Hysterese (RbkHyst) zum Beispiel zur
Flatterunterdrückung von Signalen festlegen. Sehen Sie dazu in das
Kapitel Grenzwertüberwachung mit Hysterese (Seite 113).

Alarmverzögerungen (nur beim Baustein PIDConR und MotSpdCL)


Sie können Alarmverzögerungen für kommende und gehende Warnungen setzen. Sehen Sie
dazu in das Kapitel Einsatzbereich der Alarmverzögerungen (Seite 252).

Bedienung im Bildbaustein
Sie können die Grenzwerte und die Hysterese auch über den Bildbaustein ändern. Sehen Sie
dazu in das Kapitel Grenzwertbedienung und Anzeige im Bildbaustein (Seite 396).

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

Grenzwertüberwachung der Sollwert, Stellwert- und Regeldifferenz

Grenzwertüberwachung der Sollwert, Stellwert- und Regeldifferenz


Die Sollwert, Stelllwert- und Regeldifferenz können Sie auf folgende obere und untere
Alarmgrenzen hin überwachen:
• ER_AH_Lim: Grenzwert für oberen Alarm
• ER_AL_Lim: Grenzwert für unteren Alarm
Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten
Meldeklassen nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen
bei anwenderprojektierten Meldeklassen (Seite 53).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 111
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Ergebnis der Grenzwertüberwachung


Das Ergebnis der Grenzwertüberwachung wird an den verschaltbaren Ausgangsparametern:
• ER_AH_Act =1: Grenzwert oben verletzt (erreicht bzw. überschritten)
• ER_AL_Act =1: Grenzwert unten (erreicht bzw. unterschritten)
zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird der Ausgangsparameter SumMsgAct = 1 gesetzt,
wenn mindestens ein Grenzwert erreicht oder überschritten wurde.
Bei Erreichen oder Überschreiten der Grenzen werden Meldungen ausgegeben, die
unterdrückt werden können.
Über das Feature.Bit29Signalisierung bei Grenzwertverletzung (Seite 200) können Sie
bestimmen, ob der Ausgangsparameter mit dem Wert "0" oder mit dem Wert "1" das
Ansprechen der Grenzwertüberwachung auslöst.
Über das Feature.Bit28Deaktivieren von Schaltpunkten (Seite 173) können Sie die
Grenzwertüberwachung bei aktivierter Meldeunterdrückung (MsgLock = 1) deaktivieren.

Einschalten der Grenzwertüberwachung


Das Einschalten der Alarmüberwachung erfolgt über die Eingangsparameter:
• ER_AH_En = 1: Überwachung der Alarmgrenze oben
• ER_AL_En = 1: Überwachung der Alarmgrenze unten
Vorbelegung: Bei Einbau des Bausteins ist die Überwachung deaktiviert.

Meldungsunterdrückung
Die Unterdrückung der zugehörigen Meldung erfolgt über die Parameter:
• ER_AH_MsgEn = 0: Meldungen der oberen Grenzwertüberwachung werden unterdrückt
• ER_AL_MsgEn = 0: Meldungen der unteren Grenzwertüberwachung werden unterdrückt
Bei Einbau des Bausteins ist die Ausgabe von Meldungen nicht unterdrückt (z.B.
ER_AH_MsgEn = 1). Meldungen können nur ausgegeben werden, wenn die
Grenzwertüberwachung aktiviert wurde.

Hinweis
Beim Baustein MotSpdCL werden Meldungen nur ausgegeben, wenn Sie das Feature.Bit5
(Sollwertdifferenz soll gemeldet werden (Seite 200)) aktivieren.

Hysterese
Zu diesen Grenzwerten können Sie eine Hysterese (ER_Hyst) zum Beispiel zur
Flatterunterdrückung von Signalen festlegen. Sehen Sie dazu in das
Kapitel Grenzwertüberwachung mit Hysterese (Seite 113).

Advanced Process Library (V10.0)


112 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Alarmverzögerungen
Sie können Alarmverzögerungen für kommende und gehende Alarme setzen. Sehen Sie dazu in
das Kapitel Einsatzbereich der Alarmverzögerungen (Seite 252).

Bedienung im Bildbaustein
Sie können die Grenzwerte und die Hysterese auch über den Bildbaustein beeinflussen. Sehen
Sie dazu in das Kapitel Grenzwertbedienung und Anzeige im Bildbaustein (Seite 396).

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

Grenzwertüberwachung mit Hysterese

Grenzwertüberwachung mit Hysterese


Sie können für alle Grenzwertüberwachungen zusätzlich eine Hysterese definieren
(Parameter xxx_Hyst, xxx kann beispielsweise PV für den Prozesswert sein). Sie verwenden
die Hysterese zum Beispiel zur Flatterunterdrückung von Signalen.
Am Baustein und am Bildbaustein (sofern Sie die entsprechenden Bedienberechtigungen
(WinCC) gesetzt haben) geben Sie die Hysterese als physikalische Größe ein.
Für die WinCC Bedienberechtigungen sehen Sie in die Hilfe zu WinCC.

3.1.3.4 Feedbacks

Überwachung der Rückmeldungen

Überwachen der Rückmeldungen


Sie können folgende Überwachungsfunktionen verwenden:
• Überwachung des Anlauf- und Stoppverhaltens bei Motoren bzw. die Laufzeit bei Ventilen
• Überwachung des Laufverhaltens bei Motoren bzw. das Einhalten der Position bei Ventilen
• Deaktivieren von Rückmeldungen
Das Überwachen wird über den Eingang Monitor = 1 aktiviert.
Statische und dynamische Fehler werden durch Deaktivieren der Überwachung
(Monitor = 0) zurückgesetzt. Wenn es beim Einschalten der Überwachung (Monitor
= 0->1) bereits einen Unterschied zwischen den Ansteuerungs- und Rückmeldesignalen
gibt, wird der erste Überwachungsprozess mit der dynamischen Überwachungszeit
(MonTiDynamic) gestartet. Bei allen nachfolgenden Überwachungsprozessen im Zustand

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 113
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

(Monitor = 1) erkennt der Baustein automatisch, welcher Überwachungszähler


(MonTiStatic, MonTiDynamic, MonDynStopErr ) verwendet werden muss.

Hinweis
Im Handbetrieb können Sie bei deaktivierter Rücksetzen-Funktionalität (Feature.Bit31 = 0)
alle Ventile (auch das Motorventil, jedoch nicht die Motoren) trotz der Einstellung MonSafePos
= 1 und bei "Überwachungsfehler" ohne Erreichen der Ruhelage ansteuern.

Überwachung des Anlauf- und Stoppverhaltens bei Motoren bzw. die Laufzeit bei Ventilen
Die Überwachung des Anlaufverhaltens wird über den Parameter MonTiDynamic realisiert. Die
Überwachungszeit gibt den Zeitraum an, in dem auf ein Ansteuersignal der zugehörige
Rückmeldewert, z.B. FbkStart beim Motor, vorhanden sein muss. Ist dies nicht der Fall, wird
in der Standardsicht des Bildbausteins der Text "Fehler Ansteuerung" angezeigt. Gleichzeitig
wird eine Fehlermeldung erzeugt. Der Baustein steuert dann seine Ruhelage an. Bei Motoren ist
es immer der Stop-Zustand. bzw. bei anderen Bausteinen eine von Ihnen festgelegte Ruhelage
(Parameter SafePos). Der Baustein signalisiert dies am entsprechenden Ausgangsparameter
der Fehlermeldung mit 1, z.B. beim Motor mit MonDynErr = 1.
Bei den Motoren MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpdCL und dem Motorventil VlvMotL
kann über Feature.Bit13 eine separate Überwachungszeit MonTiDyStop für das
Stoppverhalten genutzt werden. Am Ausgang MonDynStopErr wird der Ablauf der
Überwachungszeit für das Stoppverhalten angezeigt.
Die Parametrierung erfolgt in Sekunden.

Überwachung des Laufverhaltens bei Motoren bzw. das Einhalten der Position bei Ventilen
Für "Large"-Bausteine gilt: Die Überwachung des Laufverhaltens bzw. das Einhalten der
Position bei Ventilen wird über den Parameter MonTiStatic realisiert. Die Überwachungszeit
gibt den Zeitraum an, in dem der Rückmeldewert kurzzeitig seinen Wert ändern kann, ohne dass
eine Fehlermeldung ausgegeben wird. Ein Beispiel dazu wäre ein laufender Motor mit der
Rückmeldung über den Eingangsparameter FbkStart. Dieser Parameter sollte entsprechend
der Ansteuerung statisch sein, kann aber innerhalb der Überwachungszeit seinen Wert ändern.
Ist die Änderung des Parameters FbkStart länger als die Überwachungszeit, wird in der
Standardsicht des Bildbausteins der Text "Fehler Endstellung" angezeigt. Gleichzeitig wird eine
Fehlermeldung erzeugt. Der Baustein steuert dann seine Ruhelage an. Bei Motoren ist es immer
der Stop-Zustand. bzw. bei anderen Bausteinen eine von Ihnen festgelegte Ruhelage
(Parameter SafePos). Der Baustein signalisiert dies am entsprechenden Ausgangsparameter
der Fehlermeldung mit 1, z.B. beim Motor mit MonStaErr = 1.

Advanced Process Library (V10.0)


114 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Parametrierung erfolgt in Sekunden.

Hinweis
Beachten Sie, dass MonTiDynamic ≥ MonTiStatic und MonTiDynamic ≥ SampleTime
parametriert sein muss. Wird außerhalb dieser Grenzen parametriert, gibt der Baustein den
jeweiligen Grenzwert auf den Eingang zurück.
Bei einer Änderung der SampleTime wird ggf. MonTiDynamic auf den neuen Wert
für SampleTime nachgeführt. MonTiStatic wird bei einer Änderung von MonTiDynamic
< MonTiStatic nachgeführt. Bei MonTiStatic = 0 führt jeder Wechsel der Rückmeldung
ohne Änderung der Ansteuerung sofort zu einem Laufzeitfehler.
Nach einem statischen Überwachungsfehler (z.B.: MonStaErr =1) wird eine
Impulsausgangsansteuerung gesetzt, um den Motor oder das Ventil in die Ruhelage zu bringen,
auch wenn der Baustein bereits in der Ruhelage ist.
Wenn ein Überwachungsfehler auftritt, bleibt der Ausgangsanschluss STOP auf 0, bis der
Fehlerzustand behoben und zurückgesetzt ist.
Wenn Trip, FaultExt, CSF(mit Feature.Bit18 = 1) aktiv wird und ein Fehler auftritt, wird
der Ausgangsanschluss STOP auf 1 gesetzt, auch mit dem Fehlerzustand und vor dem
Rücksetzen.

Für "Small"-Bausteine gilt: Diese Bausteine funktionieren wie die "Large"-Bausteine,


allerdings ist die Überwachungszeit bausteinintern mit 0 eingestellt und kann nicht geändert
werden. Jegliche Änderung wird sofort am Ausgangsparameter MonStaErr mit 1 angezeigt.

Deaktivieren von Rückmeldungen bei Ventilen


Sie können die Rückmeldungen auch ganz deaktivieren. Siehe dazu das Kapitel Deaktivieren von
Rückmeldungen bei Ventilen (Seite 115).

Hinweis
Diese Funktion wird nur von "Large"-Bausteinen unterstützt.

Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder Fehlern


Bei Verriegelungen oder Fehlern ist es erforderlich, dass der Baustein zurückgesetzt werden
muss. Näheres hierzu siehe Kapitel Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder Fehlern
(Seite 55).

Deaktivieren von Rückmeldungen bei Ventilen

Überwachen der Rückmeldungen bei Ventilen deaktivieren


Diese Funktion wird nur von "Large"-Bausteinen unterstützt.
Wenn Sie einen Baustein ohne Rückmeldungen betreiben, dann setzen Sie hierzu die
Parameter NoFbkOpen = 1 bzw. NoFbkClose = 1. Dies bedeutet beispielsweise, dass

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 115
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Sie keine Rückmeldungen zum geöffneten Zustand des Ventils haben. Die Überwachung
für diese Rückmeldung ist somit deaktiviert. Die Rückmeldungen am Baustein werden
entsprechend dem Ansteuersignal nachgeführt.

Überwachen der Rückmeldungen bei Ventilen und Motoren deaktivieren


Diese Funktion wird nur von "Large"-Bausteinen unterstützt.
Wenn Sie einen Baustein ohne Rückmeldungen betreiben, dann setzen Sie hierzu den
Parameter NoFbkXxx = 1. Dies bedeutet beispielsweise, dass Sie keine Rückmeldungen zum
geöffneten Zustand des Ventils oder dem laufenden/gestoppten Zustand des Motors haben.
Die Überwachung für diese Rückmeldung ist somit deaktiviert. Die Rückmeldungen
am Baustein werden entsprechend dem Ansteuersignal und den anderen verfügbaren
Rückmeldungen nachgeführt.

3.1.3.5 Motorschutzfunktion

Motorschutzfunktion
Die Motorschutzfunktion wird verwendet, um den Motor bei thermischer Überlast abzuschalten
(Trip = 0, verschaltbarer Eingangsparameter).
Wird der Motor über die Motorschutzfunktion abgeschaltet, so wird eine Meldung
(Leittechnikmeldung) erzeugt. Im Bildbaustein wird dies über den Text "Motorschutz"
angezeigt. Über verschiedene Feature Bits können Sie das Rücksetzen beeinflussen. Sehen
Sie dazu in das Kapitel Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder Fehlern (Seite 55).
Allgemeine Informationen finden Sie im Kapitel Einfluss des Signalstatus auf die Verriegelung
(Seite 123) .

Advanced Process Library (V10.0)


116 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.4 Verriegelungsfunktionen

3.1.4.1 Verriegelungen

Verriegelungen bei Bausteinen unabhängig von Richtung, Lage oder Drehzahl

Feature2 Bit16 = 0
Je nach Baustein können maximal drei Verriegelungsarten genutzt werden. Dazu stehen drei
separate Eingänge mit den Bezeichnungen Permit, Intlock und Protect zur Verfügung.
• Einschaltfreigabe ("Freigabe"): Die Einschaltfreigabe (Permit = 1) ermöglicht es, die
Ruhelage des Bausteins zu verlassen. Die Einschaltsperre (Permit = 0) wird in der
Standardsicht mit einem Vorhängeschloss angezeigt. Die Anzeige ist unabhängig davon, ob
die Einschaltfreigabe wirksam ist oder nicht. Damit kann der Bediener sehen, ob er einen
Antrieb nach dem Ausschalter wieder einschalten kann oder ob dies durch eine vorhandene
Einschaltsperre verhindert würde. Wenn der Baustein die Ruhelage einnimmt oder bereits in
der Ruhelage ist, kann er diese nicht verlassen. Zur Ruhelage siehe auch Kapitel Ruhelage bei
Motoren, Ventilen und Reglern (Seite 62).
• Verriegelung ohne Rücksetzen ("Verriegelung"): Eine anstehende
Verriegelungsbedingung führt den Baustein in die Ruhelage (Intlock = 0). Beim VlvAnL
mit Hilfsventil Feature Bit5 = 1 gehen das Hilfsventil und das Hauptventil in die
vordefinierten Ruhelagen SafePosAux, SafePos. Nach Gehen der Verriegelungsbedingung
wird die aktuell anstehende Ansteuerung im Automatikbetrieb bzw. Vor-Ort Betrieb wieder
wirksam. Im Handbetrieb kann der Bildbaustein nach Gehen der Verriegelungsbedingung
wieder bedient werden.
• Verriegelung mit Rücksetzen ("Schutz"): Eine anstehende Verriegelungsbedingung führt
den Baustein in die Ruhelage (Eingang Protect = 0). Beim VlvAnL mit Hilfsventil Feature
Bit5 = 1 gehen das Hilfsventil und das Hauptventil in die vordefinierten Ruhelagen
SafePosAux, SafePos. Wenn die Verriegelungsbedingung beseitigt ist, ist ein Rücksetzen
erforderlich. Näheres hierzu siehe Kapitel Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder
Fehlern (Seite 55).
• Freigabe für sichere Position ("Freigabe Ruhelage" oder "Freigabe Stopp"):
- Die Einschaltfreigabe ("PermitSafePos = 0") verhindert den Stoppbefehl zum Motor.
- Die Einschaltfreigabe ("PermitSafePos = 0") verhindert die Ansteuerung in Richtung sicherer
Position für VlvL und VlvAnL.
- Die Einschaltfreigabe ("PermitSafePos = 0") und Feature2.Bit16 = 0 verhindern die
Ansteuerung in Richtung sicherer Position für VlvMotL und VlvPosL.
- Die Einschaltfreigabe ("PermitSafePos = 0") und Feature2.Bit16 = 1 verhindern den
Stoppbefehl für VlvMotL und VlvPosL.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 117
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hinweis
Verriegelungen bei "Small"-Bausteinen und Reglerbausteinen
Beachten Sie, dass "Small"-Bausteine und die Reglerbausteine PIDConL und PIDConR nur über
den Parameter Intlock verfügen. Die anderen beiden Verriegelungen sind nicht in dieser
Bausteinvariante enthalten.
Freigabestopp bei VlvPosL
Der Freigabestopp schränkt die Stellgröße nicht ein, wenn die Lageregelung aktiv ist.
Freigabestopp bei MotRevL und MotSpdCL
Der Freigabestopp schränkt die direkte Umschaltung zwischen Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung nicht ein (Feature.Bit7 = 1)

Verriegelung abhängig von Richtung, Lage oder Drehzahl


Feature2 Bit16 =1
Die Bausteine MotRevL, MotSpdL, VlvMotL, VlvPosL, VlvAnL und MotSpdCL mit
Feature2.Bit16 = 1 (siehe Abschnitt Separate Verriegelung für jede Richtung, Lage oder
Geschwindigkeit (Seite 199)) haben Eingänge für die Verriegelungsfunktion mit Richtungsfall:

MotRevL, MotSpdCL MotSpdL, MotSpd3L VlvMotL, VlvPosL, VlvAnL


(Feature2.Bit16 = 1) (Feature2.Bit16 = 1) (Feature2.Bit16 = 1)
Permit: Freigabe vorwärts Permit: Freigabe Drehzahl1 Permit: Freigabe Öffnen
PermRev: Freigabe rückwärts PermSp2: Freigabe Drehzahl2 PermCls: Freigabe Schließen
MotSpd3L:
PermSp3: Freigabe Drehzahl3
Intlock: Verriegelung vorwärts Intlock: Verriegelung Dreh‐ Intlock: Verriegelung Öffnen
zahl1
IntlRev: Verriegelung rück‐ IntlSp2: Verriegelung Dreh‐ IntlCls: Verriegelung Schlie‐
wärts zahl2 ßen
MotSpd3L:
IntlSp3: Verriegelung Dreh‐
zahl3
Protect: Schutz vorwärts Protect: Schutz Drehzahl1 Protect: Schutz Öffnen
ProtRev: Schutz rückwärts ProtSp2: Schutz Drehzahl2 ProtCls: Schutz Schließen
MotSpd3L:
ProtSp3: Schutz Drehzahl3

Advanced Process Library (V10.0)


118 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Verriegelungsfunktion abhängig von der Richtung (Feature2.Bit16 = 1) für MotRevL,


MotSpdCL:
• Einschaltfreigabe vorwärts/rückwärts: Die Einschaltfreigabe ermöglicht es, den Motor in
der freigegebenen Richtung zu schalten. Die Einschaltsperre wird in der Standardsicht mit
einem Vorhängeschloss angezeigt. Der Motor kann nicht in der freigegebenen Richtung
schalten.
• Verriegelung vorwärts/rückwärts ohne Rücksetzen: Eine anstehende
Verriegelungsbedingung führt den Baustein nur dann in die Ruhelage (Stopp), wenn der
Motor in der verriegelten Richtung läuft. Nach Gehen der Verriegelungsbedingung wird die
aktuell anstehende Ansteuerung im Automatikbetrieb bzw. Vor-Ort-Betrieb wieder wirksam.
Im Handbetrieb kann der Bildbaustein wieder in dieser Richtung bedient werden.
• Verriegelung vorwärts/rückwärts mit Rücksetzen: Eine anstehende
Verriegelungsbedingung führt den Baustein nur dann in die Ruhelage (Stopp), wenn der
Motor in der verriegelten Richtung läuft. Wenn die Verriegelungsbedingung beseitigt ist, ist
ein Rücksetzen erforderlich. Die Verriegelung kann für Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
separat zurückgesetzt werden. Näheres hierzu siehe Kapitel Rücksetzen des Bausteins bei
Verriegelungen oder Fehlern (Seite 55).
• Einschaltfreigabe Stopp ("PermitSafePos = 0"): verhindert den Stoppbefehl.
Verriegelungsfunktion abhängig von der Drehzahl (Feature2.Bit16 = 1) für MotSpdL,
MotSpd3L:
• Einschaltfreigabe Drehzahl1/Drehzahl2/Drehzahl3: Die Einschaltfreigabe ermöglicht es,
den Motor in der freigegebenen Drehzahl zu schalten. Die Einschaltsperre wird in der
Standardsicht mit einem Vorhängeschloss angezeigt. Der Motor kann nicht in der
freigegebenen Drehzahl schalten.
• Verriegelung Drehzahl1/Drehzahl2/Drehzahl3 ohne Rücksetzen: Eine anstehende
Verriegelungsbedingung führt den Baustein nur dann in die Ruhelage (Stopp), wenn der
Motor mit der verriegelten Drehzahl läuft. Nach Gehen der Verriegelungsbedingung wird die
aktuell anstehende Ansteuerung im Automatikbetrieb bzw. Vor-Ort-Betrieb wieder wirksam.
Im Handbetrieb kann der Bildbaustein wieder in dieser Drehzahl bedient werden.
• Verriegelung Drehzahl1/Drehzahl2/Drehzahl3 mit Rücksetzen: Eine anstehende
Verriegelungsbedingung führt den Baustein nur dann in die Ruhelage (Stopp), wenn der
Motor mit der verriegelten Drehzahl läuft. Wenn die Verriegelungsbedingung beseitigt ist, ist
ein Rücksetzen erforderlich. Die Verriegelung kann für Drehzahl1 und Drehzahl2 separat
zurückgesetzt werden Näheres hierzu siehe Kapitel Rücksetzen des Bausteins bei
Verriegelungen oder Fehlern (Seite 55).
• Einschaltfreigabe Stopp ("PermitSafePos = 0"): verhindert den Stoppbefehl.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 119
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Verriegelungsfunktion abhängig von der Stellung (Feature2.Bit16 = 1) für VlvMotL,


VlvPosL, VlvAnL:
• Einschaltfreigabe Öffnen/Schließen: Die Einschaltfreigabe ermöglicht es, das Ventil in der
Richtung der freigegebenen Position zu schalten. Die Einschaltsperre wird in der
Standardsicht mit einem Vorhängeschloss angezeigt. Das Ventil kann nicht in der Richtung
der freigegebenen Position bewegt werden.
• Verriegelung öffnen/schließen ohne Rücksetzen: Eine anstehende
Verriegelungsbedingung führt den Baustein nur dann in die Ruhelage, wenn sich das Ventil
in eine verriegelte Stellung bewegt. Ist die verriegelte Stellung die Ruhelage für Öffnen oder
Schließen, fährt das Ventil nur in die Ruhelage (Stopp). Nach Gehen der
Verriegelungsbedingung wird die aktuell anstehende Ansteuerung im Automatikbetrieb
bzw. Vor-Ort-Betrieb wieder wirksam. Im Handbetrieb kann der Bildbaustein wieder aus
dieser Position bedient werden.
• Verriegelung Öffnen/Schließen mit Rücksetzen: Eine anstehende
Verriegelungsbedingung führt den Baustein nur dann in die Ruhelage, wenn sich das Ventil
in eine verriegelte Stellung bewegt. Ist die verriegelte Stellung die Ruhelage für Öffnen oder
Schließen, fährt das Ventil nur in die Ruhelage (Stopp). Wenn die Verriegelungsbedingung
beseitigt ist, ist ein Rücksetzen erforderlich. Die Verriegelung kann für Öffnen und Schließen
separat zurückgesetzt werden. Näheres hierzu siehe Kapitel Rücksetzen des Bausteins bei
Verriegelungen oder Fehlern (Seite 55).
• Übergeordnete Verriegelungsfunktion: Mindestens ein Verriegelungssignal von jeder
Richtung ist aktiv.
Feature2.Bit22 = 0
Ventil wird in der Iststellung gehalten. Das Motorventil ist gestoppt.
Feature2.Bit22 = 1
Übergeordnete Verriegelung wird aktiv. Das Ventil wird in die Ruhelage versetzt bzw. der
Motor fährt das Ventil in seine Ruhelage.
• Einschaltfreigabe Stopp ("PermitSafePos = 0"): verhindert den Stoppbefehl an VlvMotL
und VlvPosL und die Ansteuerung in Richtung Ruhelage an VlvAnL.
• Übergeordnete Verriegelungsfunktion: Fur die Bausteine VlvMotL, VlvPosL und VlvAnL
kann eine übergeordnete Verriegelung parametriert werden:
Feature2.Bit22 = 0
Die übergeordnete Verriegelung wird ausgeschaltet. Wenn beide Richtungen verriegelt sind,
wird die Lage gehalten. Bei VlvMotL, VlvPosL wird der Motor angehalten und bei VlvAnL wird
die Istposition gehalten. Im Handbetrieb kann das Ventil weiterhin in die Ruhelage versetzt
werden.
Feature2.Bit22 = 1
Die übergeordnete Verriegelung wird eingeschaltet. Wenn beide Richtungen verriegelt sind,
wird die Ansteuerung in die Ruhelage geführt. Bei VlvMotL, VlvPosL wird der Motor in
Richtung der Ruhelage gestartet. Bei VlvAnL wird der Steuerwert MV in die Ruhelage versetzt.
Das Ventil kann auch im Handbetrieb nicht mehr bedient werden.

Advanced Process Library (V10.0)


120 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Anzeige der Verriegelung im Bildbaustein und Bausteinsymbol


Der Verriegelungszustand wird im Bildbaustein oder im Bausteinsymbol durch eine
Zustandsanzeige (Schloss) wie folgt dargestellt:
• offenes Schloss: keine Verriegelung anstehend
• geschlossenes Schloss: eine oder mehrere Verriegelungen stehen an
• kein Schloss: einzelne Verriegelungen sind nicht aktiv
– Perm_En = 0 oder Permit.ST = 16#FF:
Der Eingangsparameter Permit ist wirkungslos, die Schaltfläche im Bildbaustein ist
unsichtbar.
– PermRevEn/PermClsEn/PermSp2En = 0 oder PermRev.ST/PermCls.ST/
PermSp2.ST = 16#FF oder Feature2.Bit16 = 0:
Der Eingangsparameter PermRev/PermCls/PermSp2 ist wirkungslos, die Schaltfläche
im Bildbaustein ist unsichtbar.
– Prot_En = 0 oder Protect.ST = 16#FF:
Der Eingangsparameter Protect ist wirkungslos, die Schaltfläche im Bildbaustein ist
unsichtbar.
– ProtRevEn/ProtClsEn/ProtSp2En = 0 oder ProtRev.ST/ProtCls.ST/
ProtSp2.ST = 16#FF oder Feature2.Bit16 = 0:
Der Eingangsparameter ProtRev/ProtCls ist wirkungslos, die Schaltfläche im
Bildbaustein ist unsichtbar.
– Intl_En = 0 oder Intlock.ST = 16#FF:
Der Eingangsparameter Intlock ist wirkungslos, die Schaltfläche im Bildbaustein ist
unsichtbar.
– IntlRevEn/IntlClsEn/IntlSp2En = 0 oder IntlRev.ST/IntlCls.ST/
IntlSp2.ST = 16#FF oder Feature2.Bit16 = 0:
Der Eingangsparameter ist wirkungslos, die Schaltfläche im Bildbaustein ist unsichtbar.
– PermSf_En = 0 oder PermitSafePos.ST = 16#FF oder für VlvAnL, wenn SafePos = 2:
Der Eingangsparameter PermitSafePos ist wirkungslos, die Schaltfläche im Bildbaustein
ist unsichtbar.
Im Bausteinsymbol wird der priorisierte Sammelstatus entsprechend des anstehenden
Betriebszustands angezeigt. Näheres hierzu siehe Kapitel Sammelstatus für
Verriegelungsinformationen bilden (Seite 124).
Im Bildbaustein wird für jede Verriegelungsart der Zustand einzeln angezeigt.
Im Bausteinsymbol wird das Schloss nicht angezeigt, wenn alle Parameter zur Freigabe der
Schaltfläche = 0 gesetzt sind oder alle Parameter den Signalstatus 16#FF annehmen.

Hinweis
Motoren und Ventile werden nicht in die Ruhelage gefahren, wenn einer der
Verriegelungseingänge aktiv (z.B. Intlock = 0) und der zugehörige Signalstatus 16#FF ist
(Intlock.ST = 16#FF).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 121
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Einfluss des Signalstatus auf die Verriegelung


Näheres hierzu siehe Kapitel Einfluss des Signalstatus auf die Verriegelung (Seite 123).

Ausgabe "Verriegelung aktiv" über den Parameter LockAct


Steht an einem der Parameter:
• Intlock
• Permit
• Protect
• IntlRev/IntlCls/IntlSp2 (nur für Bausteine mit Richtungsverriegelung
und Feature2.Bit16 = 1)
• PermRev/PermCls/PermSp2 (nur für Bausteine mit Richtungsverriegelung
und Feature2.Bit16 = 1)
• ProtRev/ProtCls/ProtSp2 (nur für Bausteine mit Richtungsverriegelung
und Feature2.Bit16 = 1)
• Trip (nur bei Motoren und Motorventilen)
• PermitSafePos
eine Verriegelung an, so wird der Parameter LockAct automatisch aktiv (=1) gesetzt. Der
Parameter LockAct wird auf 0 gesetzt, wenn die Verriegelung nicht mehr ansteht und die
quittierpflichtigen Verriegelungen quittiert wurden.
Im Vor-Ort-Betrieb und in Simulation können Sie mit BypProt = 1 die Verriegelung
überbrücken. Damit ist auch LockAct = 0.

Hinweis
Der Parameter LockAct wird trotz anstehender Verriegelung nicht gesetzt, wenn ein Wert im
Baustein erzwungen wird. Näheres hierzu siehe Kapitel Erzwingen von Betriebszuständen
(Seite 53).

Meldungen
Den Verriegelungsarten sind keine Meldungen zugeordnet. Sie können aber, falls Sie eine
Verletzung einer Verriegelungsbedingung melden möchten, die freien verschaltbaren
Eingangsparameter für eine Erzeugung der Meldungen nutzen. Näheres hierzu siehe
Kapitel instanzspezifische Meldungen erzeugen (Seite 259).

3.1.4.2 Deaktivieren von Verriegelungen

Deaktivieren von einzelnen Verriegelungen


Sie können die implementierten Bausteinverriegelungen über die
Eingangsparameter Intlock, Protect, Permit, IntlRev/Cls/Sp2, ProtRev/Cls/Sp2
und PermRev/Cls/Sp2 deaktivieren.

Advanced Process Library (V10.0)


122 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wenn Sie die Bausteinverriegelung deaktivieren möchten, müssen Sie die folgenden
Parameter festlegen:
• Perm_En = 0 oder Permit.ST = 16#FF:
Der Eingangsparameter Permit ist wirkungslos.
• PermRevEn/PermClsEn/PermSp2En = 0 oder PermRev.ST/PermCls.ST/
PermSp2.ST = 16#FF oder Feature2.Bit16 = 0:
Der Eingangsparameter PermRev/PermCls/PermSp2 ist wirkungslos.
• Prot_En = 0 oder Protect.ST = 16#FF:
Der Eingangsparameter Protect ist wirkungslos.
• ProtRevEn/ProtClsEn/ProtSp2En = 0 oder ProtRev.ST/ProtCls.ST/
ProtSp2.ST = 16#FF oder Feature2.Bit16 = 0:
Der Eingangsparameter ProtRev/ProtCls/ProtSp2 ist wirkungslos.
• Intl_En = 0 oder Intlock.ST = 16#FF:
Der Eingangsparameter Intlock ist wirkungslos.
• IntlRevEn/IntlClsEn/IntlSp2En = 0 oder IntlRev.ST/IntlCls.ST/
IntlSp2.ST = 16#FF oder Feature2.Bit16 = 0:
Der Eingangsparameter IntlRev/IntlCls/IntlSp2 ist wirkungslos.
• PermSf_En = 0 oder PermitSafePos.ST = 16#FF oder für VlvAnL, wenn SafePos = 2:
Der Eingangsparameter PermitSafePos ist wirkungslos.

Hinweis
"Small"-Bausteine verfügen nur über den Parameter Intlock
Bei "Small"-Bausteinen können Sie nur die "Verriegelung ohne Rücksetzen"
(Eingangsparameter Intlock bzw. für das Deaktivieren der Verriegelung der
Eingangsparameter Intl_En) parametrieren.

Deaktivierung aller Verriegelungen (nur für Vor-Ort-Betrieb und bei Simulation)


In der Betriebsart Vor-Ort-Betrieb sowie für die Funktion "Simulation" können Sie über den
Eingangsparameter BypProt = 1 alle Verriegelungen, unabhängig von der Parametrierung
der einzelnen Verriegelung, deaktivieren.

3.1.4.3 Einfluss des Signalstatus auf die Verriegelung

Einfluss des Signalstatus auf die Verriegelung


Es gibt drei verschiedene Beeinflussungen des Signalstatus auf die Verriegelungen:
• Signalstatus der Simulation
• Signalstatus "Schlecht, gerätebedingt" (Wert 16#00) bzw. schlecht, prozessbedingt (Wert
16#28)
• Signalstatus ≠ Simulation, "Schlecht, gerätebedingt" und "Schlecht, prozessbedingt"

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 123
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Signalstatus der Simulation


Ein Verriegelungssignal wird abhängig von der Funktion „Getrennte Auswertung von
ausgeschlossenen und simulierten Verriegelungssignalen (Seite 180)“ und vom Zustand der
Verriegelung unterschiedlich angezeigt (siehe "Sammelstatus für Verriegelungsinformationen
bilden (Seite 124)").

Signalstatus "Schlecht, gerätebedingt" (Wert 16#00) bzw. schlecht, prozessbedingt (Wert 16#28)
Ein Verriegelungssignal mit diesem Status wird grundsätzlich als aktives Verriegelungssignal im
Baustein verarbeitet und im Bildbaustein mit folgenden Symbolen angezeigt:

für 16#00 bzw.

für 16#28 und

Ein Motorschutz-Signal (Parameter Trip) mit dem Signalstatus 16#00 bzw. 16#28 wird
für die Aktivierung des Motorschutzes bei Motoren verwendet. In der Standardsicht der
Bildbausteine wird dies mit "Motorschutz" angezeigt.
Beim Motorventil VlvMotL wird ein Drehmomentüberwachungs-Signal (Parameter
TorqOpen, TorqClose) mit dem Signalstatus 16#00 bzw. 16#28 für die Aktivierung der
Drehmomentüberwachung verwendet.

Signalstatus ≠ "Simulation" sowie "Schlecht, gerätebedingt" und" Schlecht, prozessbedingt"


Alle Signalstatus außer "Simulation", "Schlecht, gerätebedingt" und "Schlecht, prozessbedingt"
haben keinen Einfluss auf die Verarbeitung im Baustein und werden nur mit dem zugehörigen
Symbol im Bildbaustein angezeigt.

3.1.4.4 Sammelstatus für Verriegelungsinformationen bilden

Sammelstatus für Verriegelungsinformationen bilden


Ein Sammelstatus für Verriegelungsinformationen wird benötigt für:
• Verriegelungszustand für:
– Verriegelt
– Nicht verriegelt
– Deaktiviert

Advanced Process Library (V10.0)


124 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Sammelstatus für den Verrieglungszustand


Grundsätzlich werden alle wirksamen Verriegelungszustände zusammengefasst und im
Bausteinsymbol angezeigt. Angezeigt werden die Verriegelungszustände mit folgender
Priorisierung:
1. Funktion verriegelt, im Bausteinsymbol mit geschlossenem Schloss wie folgt angezeigt

2. Funktion nicht verriegelt, im Bausteinsymbol mit geöffnetem Schloss wie folgt angezeigt

3. Funktion deaktiviert, im Bausteinsymbol mit einem durchgestrichenen geschlossenen


Schloss wie folgt angezeigt.

Übersicht: Anzeige des Verriegelungszustands im Bildbaustein


Für den Fall, dass die Funktion Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und simulierten
Verriegelungssignalen (Seite 180) nicht aktiviert ist (Feature Bit = 0), werden die
Überbrückungssignale in den Strukturen Permission, Protection und Intlock nicht ausgewertet.
Im Bildbaustein werden Ihnen Verriegelungen wie folgt angezeigt:

Parameter: Parameter: Wert: Status: Schaltfläche Symbol Symbol


BypProt Perm_En2) oder Permission2) Permission2)
Prot_En2) oder oder oder
Intl_En 2) oder Protection2) Protection2)
oder oder
PermSf_En
Intlock 2) Intlock2)
PermitSaf‐ PermitSafePos
ePos
x x X 16#FF - - -
x 0 x x - - -
0 1 1 16#00 Sichtbar

0 1 1 16#28 Sichtbar

0 1 0 16#60 Sichtbar

0 1 1 16#60 Sichtbar

0 1 0 ≠ 16#FF Sichtbar Status entspre‐


chend Prio

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 125
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Parameter: Parameter: Wert: Status: Schaltfläche Symbol Symbol


BypProt Perm_En2) oder Permission2) Permission2)
Prot_En2) oder oder oder
Intl_En 2) oder Protection2) Protection2)
oder oder
PermSf_En
Intlock 2) Intlock2)
PermitSaf‐ PermitSafePos
ePos
0 1 1 ≠ (16#FF, Sichtbar Status entspre‐
16#60, 16#00, chend Prio
16#28)
1 (nur im Vor- 1 x ≠ 16#FF Sichtbar Status entspre‐
Ort Betrieb und chend Prio
bei Simulation)

Anmerkungen zur Tabelle:


• X: Der Wert ist nicht relevant für die Anzeige des Symbols
• : Bausteine mit Richtungsverriegelung und Feature2.Bit16 = 1: "Perm_En",
2)

"Intl_En", "Prot_En", "Freigabe", "Verriegelung" und "Schutz" umfassen auch den


Richtungsfall
Hinweis
Wenn im Baustein Werte erzwungen werden, so wird dies im Bausteinsymbol mit dem
durchgestrichenen geschlossenen Schloss angezeigt.

Für den Fall, dass die Funktion Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und
simulierten Verriegelungssignalen (Seite 180) aktiviert ist (Feature Bit = 1), werden
die Überbrückungssignale (Bypass) in den Strukturen Permission, Protection und Intlock
ausgewertet. Die Überbrückungssignale können am vorgelagerten Interlock-Baustein am
Ausgang Bypass abgelesen werden.
Im Bildbaustein werden Ihnen ausgeschlossene Verriegelungssignale wie folgt angezeigt:

Parameter: Status: Bypass: Schaltfläche Symbol


Perm_En oder 2)
Permission oder2)
Permission oder
2)

Prot_En2) oder Protection2) oder Protection2) oder


Intl_En 2)
Intlock 2)
Intlock2)
x 16#FF x - -
0 x x - -
1 ≠ 16#FF 0 Sichtbar 1)
1 ≠ 16#FF 1 Sichtbar 1)

Anmerkungen zur Tabelle:


• X: Der Wert ist nicht relevant für die Anzeige des Symbols
• 1): Symbol entsprechend Status des Verriegelungssignals (bei 16#80 kein Symbol)
• : Bausteine mit Richtungsverriegelung und Feature2.Bit16 = 1: "Perm_En",
2)

"Intl_En", "Prot_En", "Freigabe", "Verriegelung" und "Schutz" umfassen auch den


Richtungsfall

Advanced Process Library (V10.0)


126 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.4.5 Schnellstopp für Motoren

Schnellstopp für Motoren


Der Schnellstopp hat die höchste Priorität in allen Betriebsarten (Hand- und Automatikbetrieb
sowie Vor-Ort Betrieb) und Betriebszuständen (z. B. das Erzwingen von Zuständen). Sie wird
über den Bildbaustein aktiviert. Dies ist abhängig von der Parametrierung am Feature
Bit Schnellstopp über Bildbaustein aktivieren (Seite 198).

Hinweis
"Small"-Bausteine haben keinen Schnellstopp.
Die Funktion "Schnellstopp" wird nur von "Large"-Bausteinen unterstützt.

Den Befehl für den Schnellstopp geben Sie über den Eingangsparameter RapidStp = 1.
Durch Klicken der Schaltfläche "Schnellstopp" im Bildbaustein wird der Antrieb sofort
gestoppt, dies wird im Bildbaustein wie folgt angezeigt:

6FKQHOOVWRSS

Für die Realisierung der Schnellstoppfunktion für den Vor-Ort Betrieb wird der
Ausgangsparameter R_StpAct = 1 gesetzt. Sie müssen diesen Parameter mit
dem entsprechenden Kanalbaustein und in der Peripherie verschalten um diese
Schnellstoppfunktion in der Hardware zu realisieren.
Die Entriegelung des Schnellstopps für alle Betriebsarten erfolgt im Bildbaustein über
die Schaltfläche "Rücksetzen" (RstOp = 1), im CFC erfolgt die Entriegelung über den
Eingangsparameter RstLi = 1. Im Automatikbetrieb kann die Entriegelung auch über einen
Flankenwechsel 0-1 der Ansteuerung erfolgen, wenn das Feature.Bit9 = 1 ist.
Der Schnellstopp kann auch im Stopp-Zustand des Motors angewählt werden. In diesem Fall
wird das Starten des Motors verhindert.

3.1.4.6 Bypass-Signale

Bypass-Signale
Mit dieser Funktion können Sie einen Baustein als mit einem Bypass versehen kennzeichnen.
Wenn die Bypass-Funktion aktiv ist, wird der Ausgangsparameter BypassAct vom Baustein
gesetzt. Mit einer Anbindung von BypassAct zum Eingangsparameter BypLixx eines
Verriegelungsbausteins können Sie den entsprechenden Eingang des Verriegelungsbausteins
überbrücken.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 127
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wenn die Bypass-Funktion für den Baustein eingestellt ist, sind das Bypass-Informations-Bit1
des Prozessausgangs und die in der folgenden Tabelle aufgeführten Endschalterpunkte
gesetzt. Das Bypass-Freigabe-Bit2 dieser Ausgänge ist immer gesetzt.

Hinweis
Wenn ein Eingang Inx des Verriegelungsbausteins mit dem Ausgang Out eines vorgeschalteten
Verriegelungsbausteins verschaltet ist, darf das Bypass-Freigabebit des entsprechenden
Eingangs nicht BypEn.Inx = 0 gesetzt sein, weil dadurch verriegelungsrelevante Eingänge des
vorgeschalteten Verriegelungsbausteins ausgeschlossen werden könnten.
Nur für Verriegelungseingänge, die direkt auf eine Messstelle gesetzt sind, sollte das Bypass-
Freigabebit BypEn.Inx = 1 gesetzt werden, z. B. für MonAnL
Der Parameter BypEn.Inx ist nur in Verbindung mit Feature.Bit2 = 1 wirksam.

STRUCT
- Wert
- Bit1 Bypass-Information := BypassAc
- Bit2 Bypass-Freigabe := 1
Bei einer Verbindung eines dieser aufgeführten Ausgangsparameter mit einem
Verriegelungseingang Inx wird das Verriegelungseingangssignal überbrückt, wenn der
Baustein der Prozessvariablen als überbrückt gekennzeichnet ist. Hierfür müssen im
Verriegelungsbaustein
das Feature.Bit3 Bypass-Freigabe über den verschalteten Baustein von Inx setzen
(Seite 240) und das Feature.Bit2 Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und
simulierten Verriegelungssignalen (Seite 180) gesetzt sein.
Zusätzlich können Sie über das Feature Bit Der Ersatzwert ist aktiv, falls der Baustein
überbrückt wird (Seite 218) festlegen, ob der Baustein bei einem aktiven Bypass den
Prozesswert oder den Ersatzwert verwenden soll.

Baustein Prozesswert/-sig‐ Prozesswert/-sig‐ Parameter mit Bypass-Informationsbits


nal nal
MonAnL PV_Out BypPV PV_Out, PV_AH_Act, PV_WH_Act,
PV_TH_Act, PV_AL_Act, PV_WL_Act,
PV_TL_Act, GradHUpAct,
GradHDnAct, GradLAct
PIDConL, PIDConR PV_Out BypPV PV_Out, PV_AH_Act, PV_WH_Act,
und PIDStepL PV_TH_Act, PV_AL_Act, PV_WL_Act,
PV_TL_Act, ER_AH_Act, ER_AL_Act
MonDiL Out BypIn Out
TotalL Out BypOut Out, OutAH_Act, OutWH_Act,
OutTH_Act, OutAL_Act, OutWL_Act,
OutTL_Act

Advanced Process Library (V10.0)


128 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Mit dem Parameter BypLiOp können Sie bestimmen, ob das Ein-/Ausschalten über die
Eingangsparameter erfolgt, die im CFC angeschlossen sind, oder über den Bildbaustein von
einem Bediener.
• BypLiOp = 0: In der "Parameteransicht" kann der Bediener die Bypass-Funktion gegenüber
dem ParameterBypPVOp oder RstBypOp ein-/ausschalten. Wenn BypLock = 1, können Sie
keine Änderungen an den Parametern BypPVOp oder ResBypOp vornehmen. Die
Schaltfläche zum Ein-/Ausschalten der Bypass-Funktionalität in der „Parameteransicht“ ist
deaktiviert.
• BypLiOp = 1: Bei einem Anschluss des Parameters BypPVLi oder RstBypLi wird die
Bypass-Funktion ein-/ausgeschaltet.

3.1.5 Signalstatus bilden

3.1.5.1 Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben

Allgemeines zum Bilden und Ausgeben des Signalstatus


Die Prozesswerte der Funktionsbausteine werden gemeinsam mit einem Signalstatus als
strukturierte Variable erzeugt und übertragen. Dieser enthält eine Aussage über die
Signalqualität. Die Funktionsbausteine bestimmen für ihre Prozessausgänge den passenden
Signalstatus abhängig von dem Signalstatus der Prozesseingänge, die an der Berechnung der
Prozessausgänge beteiligt sind. Wenn an der Berechnung eines Prozessausgangs mehrere
Prozesseingänge beteiligt sind, erfolgt die Bildung des Signalstatus nach einer Priorisierung
welche nach Funktionsbausteingruppen definiert ist. Die höchste Priorität hat der Signalstatus
mit dem Wert 0.
Die Bausteine sind in folgende Funktionsbausteingruppen zusammengefasst:
• technologische Bausteine (Seite 130)
• digitale Logik-Bausteine (Seite 132)
• analoge Logik-Bausteine (Seite 133)
• Redundanz-Bausteine (Seite 134)
• Bausteine mit parametrierbarer Statuspriorisierung (Seite 135)
• Verriegelungsbausteine (Seite 137)
• mathematische Bausteine (Seite 139)
• PCS 7 Kanalbausteine (Seite 140)
• Kanalbausteine für Feldgeräte (Seite 140)

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 129
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Alle Bausteine einer Gruppe nutzen dabei die gleiche Prioritätenvorgabe und bilden danach
den Signalstatus der Prozessausgänge.

Hinweis
Der Status / die Qualität von Steuereingängen für logische Funktionen und Parameter haben
keinen Einfluss auf den Status / die Qualität von Prozesswerten und auf logische Funktionen der
Bausteine.
Der Status / die Qualität von Prozesswerten vererbt sich auf Ergebnisse von mathematischen und
logischen Funktionen, die unmittelbar mit dem Prozesswert zusammenhängen.
Der Status / die Qualität von Prozesswerten vererbt sich direkt auf Ergebnisse von
Überwachungs- und Begrenzungsfunktionen, die unmittelbar mit dem Prozesswert
zusammenhängen.

3.1.5.2 Signalstatus für technologische Bausteine bilden und ausgeben

Bilden des Signalstatus für technologische Bausteine


Allgemein gültige Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).
Bei technologischen Bausteinen wird aus Eingangsparametern (siehe Beschreibung zu den
jeweiligen Bausteinen) entsprechend nachfolgender Prioritätentabelle ein Sammelstatus
gebildet (höchste Priorität ist 0). Dieser Sammelstatus wird in der Statuszeile des
Bildbausteins und des Bausteinsymbols angezeigt.
Bei einem undefinierten Signalstatus an einem Statuseingang, der an der Bildung des
Sammelstatus beteiligt ist, wird der Sammelstatus auf 16#68 (Unsicher, gerätebedingt)
gesetzt.

Signalstatus Priorität Wert Bedeutung


Symbol
0 16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulation,
letzter gültiger Wert)
1 16#00 Schlecht, gerätebedingt

2 16#28 Schlecht, prozessbedingt

3 16#68 Unsicher, gerätebedingt

4 16#78 Unsicher, prozessbedingt

5 16#A4 Wartungsanforderung

6 16#80 Gut

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130 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Verschaltbare Ausgangsparameter für Grenzwerte (z.B. PV_AH_Act), die direkt von einem
verschaltbaren Eingangsparameter (z.B. PV) beeinflusst werden, bekommen von dem
zugehörigen Ausgangsparameter (z.B. PV_Out) den Status vererbt.
Wird ein Ausgangsparameter für Grenzwerte durch mehrere verschaltbare
Eingangsparameter direkt beeinflusst (Grenzwertüberwachung), erhält er den Status des
Eingangsparameters mit der höchsten Priorität (siehe Übersicht oben). So wird zum Beispiel
die Regelabweichung aus dem Sollwert (SP) und dem Prozesswert (PV) gebildet. Damit
erhält beispielsweise der Ausgangsparameter für Grenzwerte ER_AH_Act, der eine aktive
Verletzung der Regeldifferenz auf den oberen Grenzwert meldet, als Signalstatus den
Sammelstatus gebildet aus dem Prozess- und Sollwert (ER).

Auswertung des Signalstatus bei Verriegelungen in technologischen Bausteinen


Der Signalstatus für die verschaltbaren Eingangsparameter der Verriegelungs- bzw.
Schutzsignale werden genauso behandelt, wie Prozesswerte mit folgenden Besonderheiten:
• Die Darstellung des Signalstatus erfolgt im Bildbaustein an den Schaltflächen für den Aufruf
der vorgelagerten Verriegelungsbausteine.
• Hat das Eingangssignal den Status "Simulation" und ist das Eingangssignal deshalb nicht
aktiv, (z.B. Protect = 1), so wird in diesem Fall das Eingangssignal als überbrücktes Signal
interpretiert und mit dem Symbol für das Überbrücken dargestellt:

• Hat das Eingangssignal den Status "Simulation" und ist das Eingangssignal deshalb aktiv,
(z.B. Protect = 0), so wird in diesem Fall das Eingangssignal als simuliertes Signal
interpretiert und mit dem Symbol für das Simulieren dargestellt:

• Hat das Eingangssignal den Signalstatus "Schlecht, gerätebedingt" oder "Schlecht,


prozessbedingt", wird dieses, unabhängig von dessen Wert, als aktives Eingangssignal
gewertet, d.h. ein aufgrund seines Wertes nicht aktives Schutzverriegelungssignal
(Protect = 1) löst trotzdem eine Schutzverriegelung aus, wenn dessen Status "Schlecht,
gerätebedingt" oder "Schlecht, prozessbedingt" ist.

Anzeige des Signalstatus im Bildbaustein und Bausteinsymbol für technologische Bausteine


Der Signalstatus wird für jeden einzelnen Eingangsparameter im Bildbaustein neben den
Prozesswerten bzw. den Verriegelungstasten angezeigt. Im Bausteinsymbol und in der
Sammelanzeige des Bildbausteins wird der Sammelstatus angezeigt.

Hinweis
Die Verriegelungen und die Zusatzwerte gehen nicht in die Bildung des Sammelstatus mit ein.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 131
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.5.3 Signalstatus für digitale Logik-Bausteine bilden und ausgeben

Bilden des Signalstatus für digitale Logik-Bausteine


Allgemein gültige Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).
Bausteinintern wird bei digitalen logischen Bausteinen aus allen Eingangsparametern
entsprechend nachfolgender Prioritätentabelle der Status für das Ergebnis des Ausgangs
gebildet (höchste Priorität ist 0)

Signalstatus Priorität Wert Bedeutung


Symbol
0 16#00 Schlecht, gerätebedingt

1 16#28 Schlecht, prozessbedingt

2 16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulati‐


on, letzter gültiger Wert)
3 16#68 Unsicher, gerätebedingt

4 16#78 Unsicher, prozessbedingt

5 16#A4 Wartungsanforderung

6 16#80 Gut

Der Gruppenstatus wird auf 16#68 (unsicher, gerätebezogen) gesetzt, mit einem
undefinierten Signalstatus an einem Steuereingang, der an der Bildung des Gruppenstatus
beteiligt ist.
Ein Signalstatus 16#FF an einem Steuereingang wird nicht für die Berechnung des
Gruppenstatus verwendet. Wenn alle relevanten Steuereingänge 16#FF sind, ist der
Gruppenstatus 16#80.
Wenn nur ein Prozesseingang für die Berechnung des Ausgangswerts entscheidend ist, wird
der Status des Prozesseingangs zum Status des Ausgangs übertragen.

Besonderheiten für die Bausteine Andxx


• Ist der Ausgangswert 1, so hat er den Signalstatus mit der höchsten Priorität aller
Eingangssignale.
• Ist der Ausgangswert 0, so hat er den Signalstatus mit der niedrigsten Priorität aller
Eingangssignale, die den Wert 0 haben.

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132 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Besonderheiten für die Bausteine Orxx


• Ist der Ausgangswert 1, so hat er den Signalstatus mit der niedrigsten Priorität aller
Eingangssignale, die den Wert 1 haben.
• Ist der Ausgangswert 0, so hat er den Signalstatus mit der höchsten Priorität aller
Eingangssignale.

Besonderheiten für den Baustein Xor04


Es wird immer der schlechteste Signalstatus aller Eingansparameter ausgewählt und am
Ausgangsparameter Out ausgegeben.

3.1.5.4 Signalstatus für analoge Logik-Bausteine bilden und ausgeben

Bilden des Signalstatus für analoge Logik-Bausteine


Allgemein gültige Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).
Bausteinintern wird der Signalstatus des Ausgangswerts Out direkt vom Eingangswert Inx
übernommen.

Besonderheiten für den Baustein CompAn02


Dieser Baustein wertet den Signalstatus der beiden Eingangsparameter In1 und In2 wie nach
unten stehender Tabelle aus.

Signalstatus Priorität Wert Bedeutung


Symbol
0 16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulati‐
on, letzter gültiger Wert)
1 16#00 Schlecht, gerätebedingt

2 16#28 Schlecht, prozessbedingt

3 16#68 Unsicher, gerätebedingt

4 16#78 Unsicher, prozessbedingt

5 16#A4 Wartungsanforderung

6 16#80 Gut

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 133
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.5.5 Signalstatus für Redundanz-Bausteine bilden und ausgeben

Bilden des Signalstatus für die Redundanz-Bausteine RedAn02 und RedDi02


Allgemein gültige Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).
Die Auswertung des Signalstatus erfolgt nach folgender Priorität:

Signalstatus Priorität Wert Bedeutung


Symbol
0 16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulati‐
on, letzter gültiger Wert)
1 16#80 Gut

2 16#A4 Wartungsanforderung

3 16#78 Unsicher, prozessbedingt

4 16#68 Unsicher, gerätebedingt

5 16#28 Schlecht, prozessbedingt

6 16#00 Schlecht, gerätebedingt

Der Ausgangswert wird in Abhängigkeit des Signalstatus des Prozesswerts mit obiger
Prioritätentabelle gebildet. Zusätzlich werden noch die Ausgangsparameter SimAct,
Uncertain, und LossRed entsprechend des Signalstatus gesetzt.

In1.ST In2.ST Out.ST Out.Value SimAct.Va Uncertain LossRed.V


lue .Value alue
16#80 16#80 16#80 In1 0 0 0
16#80 16#60 16#60 In2 1 1 0
16#80 16#A4 16#80 In1 0 1 0
16#80 16#78 16#80 In1 0 1 0
16#80 16#68 16#80 In1 0 1 0
16#80 16#28 16#68 In1 0 1 1
16#80 16#00 16#68 In1 0 1 1
16#60 16#80 16#60 In1 1 1 0
16#60 16#60 16#60 In1 1 1 0
16#60 16#A4 16#60 In1 1 1 0
16#60 16#78 16#60 In1 1 1 0
16#60 16#68 16#60 In1 1 1 0
16#60 16#28 16#60 In1 1 1 1
16#60 16#00 16#60 In1 1 1 1
16#A4 16#80 16#80 In2 0 1 0

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134 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

In1.ST In2.ST Out.ST Out.Value SimAct.Va Uncertain LossRed.V


lue .Value alue
16#A4 16#60 16#60 In2 1 1 0
16#A4 16#A4 16#A4 In1 0 1 0
16#A4 16#78 16#A4 In1 0 1 0
16#A4 16#68 16#A4 In1 0 1 0
16#A4 16#28 16#68 In1 0 1 1
16#A4 16#00 16#68 In1 0 1 1
16#78 16#80 16#80 In2 0 1 0
16#78 16#60 16#60 In2 1 1 0
16#78 16#A4 16#A4 In2 0 1 0
16#78 16#78 16#78 In1 0 1 0
16#78 16#68 16#78 In1 0 1 0
16#78 16#28 16#68 In1 0 1 1
16#78 16#00 16#68 In1 0 1 1
16#68 16#80 16#80 In2 0 1 0
16#68 16#60 16#60 In2 1 1 0
16#68 16#A4 16#A4 In2 0 1 0
16#68 16#78 16#78 In2 0 1 0
16#68 16#68 16#68 In1 0 1 0
16#68 16#28 16#68 In1 0 1 1
16#68 16#00 16#68 In1 0 1 1
16#28 16#80 16#68 In2 0 1 1
16#28 16#60 16#60 In2 1 1 1
16#28 16#A4 16#68 In2 0 1 1
16#28 16#78 16#68 In2 0 1 1
16#28 16#68 16#68 In2 0 1 1
16#28 16#28 16#28 In1 0 1 1
16#28 16#00 16#28 In1 0 1 1
16#00 16#80 16#68 In2 0 1 1
16#00 16#60 16#60 In2 1 1 1
16#00 16#A4 16#68 In2 0 1 1
16#00 16#78 16#68 In2 0 1 1
16#00 16#68 16#68 In2 0 1 1
16#00 16#28 16#28 In2 0 1 1
16#00 16#00 16#00 In1 0 1 1

3.1.5.6 Signalstatus für Bausteine mit parametrierbarer Statuspriorisierung bilden und


ausgeben

Bilden des Signalstatus für Bausteine mit parametrierbarer Statuspriorität


Allgemein gültige Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 135
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Über den Parameter SelPrio legen Sie für diese Bausteine fest, nach welcher
Prioritätenvorgabe die Verknüpfung der einzelnen Status erfolgt. Sie haben die Auswahl
zwischen folgenden Vorgaben:

Priorität SelPrio = SelPrio = SelPrio = SelPrio = SelPrio = SelPrio = SelPrio = SelPrio =


0 1 2 3 4 5 6 7
0

16#60 16#60 16#60


16#80 16#A4 16#80 16#A4 16#80
1

16#00 16#00 16#00 16#A4 16#A4


16#80 16#80 16#80
2

16#28 16#28 16#28 16#60 16#60 16#78


16#A4 16#A4
3

16#00 16#00 16#00 16#78


16#68 16#68 16#68 16#68
4

16#78 16#78 16#78 16#28 16#28 16#28 16#28 16#68


5

16#60 16#60 16#00 16#28


16#A4 16#68 16#68 16#68
6

16#78 16#78 16#78 16#60 16#00


16#80 16#A4 16#80

Besonderheiten für den Baustein MuxAn03


Für diesen Baustein kann die Statuspriorität nach der der Baustein den Status der
Prozesswerteingänge PV1 ... PV3 verarbeitet über den Parameter SelPrio festgelegt werden.

Hinweis
Der Parameter SelPrio kann den Wert von 0 bis 7 annehmen. SelPrio Voreingestellt
ist = 6.
Wenn Sie einen Wert größer als 7 eingeben, so wird die Einstellung für 7 verwendet. Wählen Sie
einen Wert kleiner als 0, so wird die Einstellung für 0 verwendet.

Informationen zur Auswertung des Status der Prozesswerteingänge entnehmen Sie bitte dem
Kapitel Funktionen von MuxAn03 (Seite 2602).

Advanced Process Library (V10.0)


136 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.5.7 Signalstatus für Verriegelungsbausteine bilden und ausgeben

Bilden des Signalstatus für Verriegelungsbausteine


Allgemein gültige Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).
Der Baustein ermittelt den Signalstatus des Ausgangssignals in Abhängigkeit vom
Signalstatus der Eingangswerte der parametrierten logischen Operation nach der folgenden
Tabelle (höchste Priorität ist 0):

Signalstatus Symbol Priorität Wert Bedeutung


0 16#00 Schlecht, gerätebedingt

1 16#28 Schlecht, prozessbedingt

2 16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulation,


letzter gültiger Wert)
3 16#68 Unsicher, gerätebedingt

4 16#78 Unsicher, prozessbedingt

5 16#A4 Wartungsanforderung

Kein Symbol 6 16#80 Gut


Kein Symbol - 16#FF Eingang ist nicht verschaltet

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 137
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Allgemeine Regeln
• Führt ein beliebiger Eingang zum Signalwechsel am Ausgang wird der Signalstatus des
Eingangs mit der höchsten Priorität (schlechtester Signalstatus) am Ausgang ausgegeben,
da jeder Eingang den Ausgang beeinflussen kann:
– Logische UND-Operation (Logic = 1):
Ist der Ausgangswert 1, so hat er den Signalstatus mit der höchsten Priorität aller
verschalteten Eingangssignale.
– Logische ODER-Operation (Logic = 0):
Ist der Ausgangswert 0, so hat er den Signalstatus mit der höchsten Priorität aller
verschalteten Eingangssignale.
• Führen mehrere Eingänge gleichberechtigt dazu, dass sich der Ausgang nicht ändern kann,
dann wird der Signalstatus des Eingangs mit der niedrigsten Priorität (bester Signalstatus)
am Ausgang ausgegeben, da der Ausgang durch das Signal mit dem besten Signalstatus
eindeutig festgelegt wird:
– Logische UND-Operation (Logic = 1):
Ist der Ausgangswert 0, so hat er den Signalstatus mit der niedrigsten Priorität aller
verschalteten Eingangssignale, die den Wert 0 haben.
Hinweis
Bei Feature.Bit23 = 1 (Auswertung Signalstatus) werden Eingangssignale mit einem
schlechten Signalstatus (16#28 oder 16#00) mit dem Wert 0 verarbeitet, unabhängig
ihres tatsächlichen Werts

– Logische ODER-Operation (Logic = 0):


Ist der Ausgangswert 1, so hat er den Signalstatus mit der niedrigsten Priorität aller
verschalteten Eingangssignale, die den Wert 1 haben.
• Ist keiner der Eingänge verschaltet, so wird der Signalstatus des Ausgangs auf Simulation
(16#60) gesetzt.

Anzeige des Signalstatus im Bildbaustein und Bausteinsymbol für Verriegelungsbausteine


Der Signalstatus wird für jeden einzelnen Eingangsparameter (außer für die Analogwerte) im
Bildbaustein neben den Prozesswerten angezeigt.
Wenn Sie ein Signal überbrücken, so wird dies im Bildbaustein des Verriegelungsbausteins
neben der Taste für die Ausgrenzung und im Bausteinsymbol wie folgt angezeigt.

Hinweis
Kann das ausgeschlossene Verriegelungssignal umschaltrelevant werden, wird der Status des
Ausgangs Out.ST auf Simulation 16#60 gesetzt, vorausgesetzt er wird nicht durch andere
Verriegelungseingänge auf Geräte- bzw. Prozessbedingt Schlecht 16#00, 16#28 gezwungen.
Bei aktivierter Funktion Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und simulierten
Verriegelungssignalen (Seite 180) hat ein ausgeschlossener Verriegelungseingang keinen
Einfluss auf den Status.

Advanced Process Library (V10.0)


138 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der momentan gültige Status für das Ausgangssignal wird auch im Bildbaustein angezeigt.

3.1.5.8 Signalstatus für mathematische Bausteine bilden und ausgeben

Bilden des Signalstatus für mathematische Bausteine


Allgemein gültige Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).
Bausteinintern wird bei mathematischen Bausteinen aus allen an der Berechnung beteiligten
Prozesseingängen entsprechend nachfolgender Tabelle der Status für das Ergebnis des
Ausgangs gebildet (höchste Priorität ist 0)

Signalstatus Priorität Wert Bedeutung


Symbol
0 16#00 Schlecht, gerätebedingt

1 16#28 Schlecht, prozessbedingt

2 16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulation, letz‐


ter gültiger Wert)
3 16#68 Unsicher, gerätebedingt

4 16#78 Unsicher, prozessbedingt

5 16#A4 Wartungsanforderung

6 16#80 Gut

Der Gruppenstatus wird auf 16#68 (unsicher, gerätebezogen) gesetzt, mit einem
undefinierten Signalstatus an einem Steuereingang, der an der Bildung des Gruppenstatus
beteiligt ist.
Ein Signalstatus 16#FF an einem Steuereingang wird nicht für die Berechnung des
Gruppenstatus verwendet. Wenn alle relevanten Steuereingänge 16#FF sind, ist der
Gruppenstatus bei der Suche nach dem schlechtesten Gruppenstatus 16#80 und bei der
Suche nach dem besten Gruppenstatus 16#00.
Wenn nur ein Prozesseingang für die Berechnung des Ausgangswerts entscheidend ist, wird
der Status des Prozesseingangs zum Status des Ausgangs übertragen.

Hinweis
Besonderheiten für den mathematischen Baustein Integral
Wegen seines Anwendungsbereichs (Zeitintegral, I-Anteil für den Aufbau eines Reglers) bildet
der Baustein Integral den Signalstatus wie die technologischen Bausteine.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 139
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Besonderheiten für die mathematischen Bausteine Addxx, Mulxx, Div02 und Sub02
Liefert das Ergebnis der mathematischen Operation eine nicht mehr darstellbare
Gleitpunktzahl, wird für das Ergebnis der Status auf 16#28 gesetzt. Nicht mehr darstellbare
Gleitpunktzahlen werden im CFC mit #+Inf (+ unendlich), #-Inf (- unendlich) oder mit #NaN (Not
a Number) gekennzeichnet.

3.1.5.9 Signalstatus für PCS 7 Kanalbausteine bilden und ausgeben

Signalstatus für PCS 7-Kanalbausteine bilden


Allgemeine Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).
Der Signalstatus bei PCS 7-Kanalbausteinen kann folgende Werte annehmen:

Signalstatus Wert Bedeutung


Symbol
16#80 Gut

16#78 Unsicher, prozessbedingt:


Begrenzung des Eingangsparameters PV_In ist aktiv (nur bei Ana‐
log-Ausgangskanalbausteinen)
16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulation, letzter gültiger
Wert)
16#00 Schlecht, gerätebedingt (ungültiger Wert)

16#A4 Wartungsbedarf, Wartungsanforderung

16#68 Unsicher, gerätebedingt

3.1.5.10 Signalstatus für Kanalbausteine für Feldgeräte bilden und ausgeben

Bilden des Signalstatus für Kanalbausteine (Feldgeräte)


Allgemeine Informationen zur Signalstatusbildung entnehmen Sie bitte dem
Kapitel: Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129).

Advanced Process Library (V10.0)


140 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der Signalstatus bei Kanalbausteinen für Feldgeräte kann folgende Werte annehmen:

Signalstatus Wert Bedeutung


Symbol
16#80 Gut

16#78 Unsicher, prozessbedingt

16#68 Unsicher, gerätebedingt

16#60 Manipulierter Wert (z.B. Ersatzwert, Simulation, letzter gültiger


Wert)
16#28 Schlecht, prozessbedingt

16#00 Schlecht, gerätebedingt (ungültiger Wert)

16#A4 Wartungsbedarf, Wartungsanforderung

16#BC Unsicher (PST läuft)

3.1.6 Fehlerbehandlung

3.1.6.1 Fehlerbehandlung

Fehlerbehandlung
Kanal und technologische Bausteine besitzen eine Fehlerbehandlung. Hierbei müssen die
folgenden Bereiche unterschieden werden:
• Fehlernummern
• Externer Leittechnikfehler (CSF)
• Prozessbedingte Fehler
• Ungültige Signalzustände
• Fehler beim Umschalten der Betriebsart
• Fehler bei Kanalbausteinen

Fehlernummern
Die meisten Bausteine verfügen über den Ausgangsparameter ErrorNum, über den die
möglichen bausteininternen Fehlerzustände als Fehlernummer ausgegeben werden.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 141
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bei einigen Bausteinen werden Eingangsparameter auf zulässige Werte überprüft. Sie werden
daher nur angewendet um zu verhindern, dass der Ausgangswert auch dann ungültig
bleibt, wenn der Eingangswert wieder im gültigen Bereich liegt. Wenn ein ungültiger Wert
erkannt wird, dann bleibt der entsprechende Ausgangswert auf dem zuletzt angezeigten
Wert stehen, anstatt einen ungültigen Wert anzuzeigen. Bei diesen Bausteinen ohne diese
Prüfung kann ein ungültiger Wert am Ausgang erscheinen. Sobald die Eingangswerte des
Bausteins sich entsprechend geändert haben, wird jedoch wieder ein gültiger Wert am
Ausgang angezeigt.
Falls über eine Verschaltung oder Parametrierung ein Wert vorgegeben wird, der nicht im
Wertebereich liegt (z. B. "Not a Number"), so wird dieser Wert vom Bausteinalgorithmus nicht
verarbeitet, sondern der zuletzt gültige Wert.
Neben den oben genannten Fehlern wird beispielsweise auch eine Grenzverletzung
signalisiert. Jede Fehlernummer ist eindeutig einem bestimmten Fehler zugeordnet.
Bei Mehrfachfehlern haben alle Fehlernummern die gleiche Priorität. Generell wird immer
die zum zuletzt erkannten Fehler in einem Bausteindurchlauf passende Fehlernummer
angezeigt.

Externer Leittechnikfehler (CSF)


Ein externer Leittechnikfehler befindet sich immer außerhalb des Prozesses, er liegt in Form von
Geräte- oder sonstigen Hardwarefehlern vor. Tritt beispielsweise ein Laufzeitfehler bei einem
Ventil auf, so liegt ein Fehler in der Pneumatik vor.
Der Leittechnikfehler wird ausgegeben, wenn über den Eingang CSF ein externer
Fehler aufgeschaltet wird. Verschalten Sie hierzu beispielsweise den Ausgang Bad des
Kanalbausteins mit dem Eingang CSF des technologischen Bausteins.
Bei CSF = 1 wird die Fehlermeldung "$$BlockComment$$ Externer Fehler aufgetreten"
ausgegeben.
In der Übersicht des Bildbausteins und im Bausteinsymbol wird dieses in der Sammelanzeige
mit einem "S" visualisiert.
Bei den Motor-, Ventil- und Dosierbausteinen besteht die Möglichkeit, dass der Baustein
auch in die Fehlerbearbeitung wechselt. Hierfür muss das Feature.Bit18 Fehlerzustand
aktivieren bei Externem Leittechnikfehler CSF (Seite 179) gesetzt werden. Der Baustein geht
in die Fehlerbearbeitung und steuert den Antrieb in die Ruhelage bzw. schaltet beim Dosierer
den Dosiervorgang auf Aus. Wenn der Dosiervorgang schon beendet ist, bleibt er im Zustand
beendet. Das Rücksetzen des Fehlers ist in Rücksetzen des Bausteins bei Verriegelungen oder
Fehlern (Seite 55) beschrieben.

Externer Fehler (FaultExt)


Über den Eingang FaultExt besteht die Möglichkeit einen externen Fehler aufzuschalten
ohne dass eine Meldung generiert wird. Der Baustein geht in die Fehlerbearbeitung und steuert
den Antrieb in die Ruhelage bzw. schaltet beim Dosierer den Dosiervorgang auf Aus. Wenn der
Dosiervorgang schon beendet ist, bleibt er im Zustand beendet. Durch Verschaltung des
Externen Fehlers auf die frei wählbaren Meldungen ExtMsgx können separate Meldungen
generiert werden. Das Rücksetzen des Fehlers ist in Rücksetzen des Bausteins bei
Verriegelungen oder Fehlern (Seite 55) beschrieben.

Advanced Process Library (V10.0)


142 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Prozessbedingte Fehler
Prozessbedingte Fehler können folgende Ursachen haben:
• Laufzeitüberwachung: Wenn die Rückmeldesignale nicht mit der Ansteuerung
übereinstimmen, wird nach einer parametrierten Zeit ein prozessbedingter Fehler
ausgegeben.
• Rückmeldungsüberwachung: Näheres hierzu siehe Kapitel Überwachung der
Rückmeldungen (Seite 113).
Erkennt der Bausteinalgorithmus bei einer aktivierten Überwachung einen
Überwachungsfehler, so wird am Baustein der entsprechende Ausgangsparameter mit 1
gesetzt. Des Weiteren wird die Fehlermeldung "$$BlockComment$$ Fehler Rückmeldung
xxx" ausgegeben, wobei xxx z.B. für ein Ventil stehen kann.
In der Übersicht des Bildbausteins und im Bausteinsymbol wird dieses in der Sammelanzeige
mit einem "S" visualisiert.
Im Automatikbetrieb ist nach einem gehenden Überwachungsfehler ein Rücksetzen des
Bausteins notwendig.

Ungültige Eingangssignale
Dieser Fehler wird ausgegeben, wenn Inkonsistenzen zwischen zusammenhängenden
Anschlüssen auftreten. So kann beispielsweise ein Ventil nicht gleichzeitig den Befehl zum
Öffnen und zum Schließen bekommen.
Erkennt der Bausteinalgorithmus ungültige Kombinationen der Eingangssignale, so wird eine
Fehlernummer (ErrorNum) in Abhängigkeit des Bausteinstyps ausgegeben.
Bei Motoren, Ventilen und Chargen gibt die Standardsicht der Bildbausteine zusätzlich den
Text „ungültiges Signal“ aus.

Fehler beim Umschalten der Betriebsart


Dieser Fehler wird ausgegeben, wenn Sie die Betriebsart des Bausteins von:
• Hand- auf Automatikbetrieb oder
• Vor-Ort – auf Automatikbetrieb
wechseln wollen und der vorherige Zustand nicht mit dem Zielzustand übereinstimmt
(stoßfreie Umschaltung). Die Betriebsart kann nur gewechselt werden, wenn der Baustein
nachher wie vorher im gleichen Zustand ist.
Das stoßfreie Umschalten kann über den Anschluss Feature am Bit Stoßfreie Umschaltung
in den Automatikbetrieb für Ventile, Motoren und Dosierer aktivieren (Seite 203) bzw.
Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Regler deaktivieren (Seite 202) aktiviert /
deaktiviert werden.
Die stoßfreie Umschaltung von Vor-Ort auf Automatikbetrieb erfolgt über den Parameter
LocalSetting, wie im Kapitel Vor Ort Betriebsart (Seite 95) beschrieben.
In der Standardsicht des Bildbausteins wird bei der ungewollten stoßbehafteten Umschaltung
der Text "Fehler Umschaltung" ausgegeben.
Wird die Umschaltung vom Vor-Ort- zum Automatikbetrieb durch den Bediener veranlasst
und es kommt zu oben genanntem Fehler, bleibt der Baustein weiter im Vor-Ort-Betrieb.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 143
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wenn die Umschaltung vom Vor-Ort-Betrieb zum Automatikbetrieb durch verschaltete


Eingänge veranlasst wird und es zu dem oben genannten Fehler kommt, wird der Baustein in
den Handbetrieb geschaltet.

Fehler bei Kanalbausteinen


Folgende Fehler können von Kanalbausteinen angezeigt werden:
• Kanalfehler
• Geräte- oder Baugruppenfehler
• Übergeordneter Fehler
• Ungültiger Messbereich

Übersicht der Fehlernummern


Über den Anschluss ErrorNum können folgende Fehlernummern ausgegeben werden:
Die Standard-Fehlernummern sind:

Fehlernummer Bedeutung der Fehlernummer


-1 Vorbesetzter Wert beim Einbau des Bausteins, der Baustein wird nicht bearbeitet
0 Es liegt kein Fehler vor
41
42
51
52
53

3.1.6.2 Sammelfehler ausgeben

Sammelfehler ausgeben
Der Ausgangsparameter GrpErr fasst die Störungen eines Bausteins zusammen und stellt
Ihnen diese zur Verfügung. Der Sammelfehler wird aus folgenden Fehlerinformationen
zusammengestellt:
• Rückmeldefehlern (statische oder dynamische Rückmeldeüberwachung)
• Externe Fehler (CSF und FaultExt)
• Motorschutz (nur bei Motoren)
• Baugruppenfehler (nur bei Hardwarereglern)
• Peripheriezugriffsfehler (nur bei Hardwarereglern)
• Parametrierfehler (nur bei Hardwarereglern)

Advanced Process Library (V10.0)


144 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Für die Bildung des Signals für den Sammelfehler am Ausgangsparameter GrpErr sehen Sie
in die entsprechenden Bausteinbeschreibungen in das Kapitel "Funktionen".

Hinweis
Der Signalstatus der einzelnen Signale wird für die Bildung des Sammelfehlers nicht
berücksichtigt. Die Ausgänge haben daher immer den Status 16#80.

3.1.7 Rampenfunktion

3.1.7.1 Sollwertrampe verwenden

Sollwertrampe verwenden
Ausgehend vom aktuellen internen Sollwert kann der Sollwert in Form einer Rampe auf einen
Zielsollwert geführt werden. Über den Bildbaustein können Sie in der Rampensicht die Funktion
starten (SP_RmpOn = 1).

3RVLWLYH†QGHUXQJ 1HJDWLYH†QGHUXQJ

.XUYHGHV
 
(LQJDQJVZHUWHV

.XUYHGHV
$XVJDEHZHUWHV
.XUYHGHV
$XVJDEHZHUWHV

.XUYHGHV
 
(LQJDQJVZHUWHV

Über den Eingangsparameter SP_RmpModTime oder in der Rampensicht des Bildbausteins


legen Sie fest, ob die Sollwertrampe über die Zeit oder über den Gradienten festgelegt wird:
• Vorgabe über die Zeit (SP_RmpModTime = 1): Der Gradient des Sollwertes wird vom
Baustein automatisch berechnet, so dass nach dem Start von (SP_RmpOn = 1) der Sollwert
den Zielsollwert (SP_RmpTarget) nach der parametrierten Zeit (SP_RmpTime) erreichen
wird.
• Vorgabe über den Gradienten (SP_RmpModTime = 0): Die Rampensteigung entspricht
den parametrierten Änderungsgeschwindigkeiten SP_UpRaLim (positiv)
bzw. SP_DnRaLim (negativ).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 145
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hat der Sollwert den Zielsollwert erreicht, wird die Funktion automatisch beendet
(SP_RmpOn = 0). Die Rampenfahrt kann im Bedienbild vorzeitig durch Setzen von
SP_RmpOn = 0 abgebrochen werden.

Hinweis
Besonderheit bei der Verwendung des Eingangsparameters SP_RmpOn
Die Rampe wird vom Bediener in der Rampensicht gesteuert und vom Baustein selbst über den
Eingangsparameter SP_RmpOn. Ein Verschalten des Eingangsparameters SP_RmpOn am CFC
kann zu Fehlfunktionen der Rampe führen und wird nicht empfohlen.

Voraussetzungen für die Verwendung einer Sollwertrampe

Baustein Sollwert Gradientenbegrenzung Betriebsart


Regler Intern Aus Automatik
OpAnL Intern Aus
MotSpdCL Intern Aus

Sind die Voraussetzungen während der Rampenfahrt nicht mehr erfüllt, wird die
Rampenfahrt automatisch abgebrochen

Hinweis
Besonderheit beim Baustein MotSpdCL
Bei einer Verriegelung, einem Überwachungsfehler, dem Motorschutz oder Schnellstopp wird
der Motor abgeschaltet und der interne Rampensollwert auf den Anfangssollwert der
Rampenfahrt zurückgesetzt.

3.1.7.2 Gradientenbegrenzung des Sollwerts

Gradientenbegrenzung des Sollwerts


Die Gradientenbegrenzung wird über den Eingangsparameter SP_RateOn = 1 eingeschaltet.
Die Werte werden an den Parametern SP_UpRaLim und SP_DnRaLim in Abhängigkeit von
TimeFactor eingestellt.
• TimeFactor = 0: Einheit der Gradientenbegrenzung ist Unit/Sekunde, Einheit der
Rampenzeit ist Sekunde
• TimeFactor = 1: Einheit der Gradientenbegrenzung ist Unit/Minute, Einheit der
Rampenzeit ist Minute
• TimeFactor = 2: Einheit der Gradientenbegrenzung ist Unit/Stunde, Einheit der
Rampenzeit ist Stunde
• SP_UpRaLim begrenzt den Gradienten nach oben
• SP_DnRaLim begrenzt den Gradienten nach unten

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146 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hinweis
Die Parameter SP_UpRaLim und SP_DnRaLim werden immer betragsmäßig ausgewertet.

Mit dem Feature Bit Gradientenbegrenzung mit Zeitdauer (Seite 216) können Sie auch
die Parameter SP_RmpModTime und SP_RmpTime in der Gradientenbegrenzungsfunktion
verwenden. Wenn dieses Feature Bit = 1 und SP_RmpModTime = 1 parametriert ist,
wird die Rampenrate mit einem geänderten Sollwert berechnet, so dass der neue Wert des
Sollwerts nach der Zeit SP_RmpTime erreicht wird.

Externer Sollwert
Wenn der externe Sollwert (SP_ExtAct.Value = 1) eingeschaltet ist, werden die
entsprechenden verknüpfbaren Werte SP_LiUpRaLim, SP_LiDnRaLim, SP_LiRmpTime
von SP_UpRaLim, SP_DnRaLim, SP_RmpTime verwendet. Die Werte sind nur aktiv, wenn sie
verschaltet sind (SP_LiX.ST <> 16#FF).

Begrenzung aktiv anzeigen


Eine Gradientenbegrenzung wird an folgenden Ausgangsparametern angezeigt:
• SP_UpRaAct = 1: Gradient hat einen oberen Grenzwert
• SP_DnRaAct = 1: Gradient hat einen unteren Grenzwert

3.1.7.3 Stellwertrampe verwenden

Stellwertrampe verwenden
Ausgehend vom aktuellen internen Stellwert kann der Stellwert in Form einer Rampe auf einen
Zielstellwert geführt werden. Über den Bildbaustein können Sie in der Rampensicht die Funktion
starten (MV_RmpOn = 1).

3RVLWLYH†QGHUXQJ 1HJDWLYH†QGHUXQJ

.XUYHGHV
 
(LQJDQJVZHUWHV

.XUYHGHV
$XVJDEHZHUWHV
.XUYHGHV
$XVJDEHZHUWHV

.XUYHGHV
 
(LQJDQJVZHUWHV

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 147
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Über den Eingangsparameter MV_RmpModTime oder in der Rampensicht des Bildbausteins


legen Sie fest, ob die Stellwertrampe über die Zeit oder über den Gradienten festgelegt wird:
• Vorgabe über die Zeit (MV_RmpModTime = 1): Die Gradienten des Stellwertes werden vom
Baustein automatisch berechnet, so dass nach dem Start von (MV_RmpOn = 1) der
Stellwert den Zielstellwert (MV_RmpTarget) nach der parametrierten Zeit (MV_RmpTime)
erreichen wird.
• Vorgabe über den Gradienten (MV_RmpModTime = 0): Die Rampensteigung entspricht
den parametrierten Änderungsgeschwindigkeiten MV_UpRaLim (positiv)
bzw. MV_DnRaLim (negativ).
Hat der Stellwert den Zielstellwert erreicht, wird die Funktion automatisch beendet
(MV_RmpOn = 0). Die Rampenfahrt kann im Bedienbild vorzeitig abgebrochen werden
durch Setzen von MV_RmpOn = 0.
Voraussetzungen für die Verwendung einer Stellwertrampe:

Baustein Stellwert Gradientenbegrenzung Betriebsart


VlvAnL ohne Hilfsventil Intern Aus Hand
VlvAnL mit Hilfsventil Intern Aus

Sind die Voraussetzungen während der Rampenfahrt nicht mehr erfüllt, wird die
Rampenfahrt automatisch abgebrochen

3.1.7.4 Gradientenbegrenzung des Stellwerts

Gradientenbegrenzung des Stellwerts


Die Gradientenbegrenzung wird über den Eingangsparameter MV_RateOn = 1 eingeschaltet.
Die Werte werden an den Parametern MV_UpRaLim und MV_DnRaLim in Abhängigkeit von
TimeFactor eingestellt.
• TimeFactor = 0: Einheit der Gradientenbegrenzung ist Unit/Sekunde, Einheit der
Rampenzeit ist Sekunde
• TimeFactor = 1: Einheit der Gradientenbegrenzung ist Unit/Minute, Einheit der
Rampenzeit ist Minute
• TimeFactor = 2: Einheit der Gradientenbegrenzung ist Unit/Stunde, Einheit der
Rampenzeit ist Stunde
• MV_UpRaLim begrenzt den Gradienten nach oben
• MV_DnRaLim begrenzt den Gradienten nach unten

Hinweis
Die Parameter MV_UpRaLim und MV_DnRaLim werden immer betragsmäßig ausgewertet.

Mit dem Feature Bit Gradientenbegrenzung mit Zeitdauer (Seite 216) können Sie auch
die Parameter MV_RmpModTime und MV_RmpTime in der Gradientenbegrenzungsfunktion
verwenden. Wenn dieses Feature Bit = 1 und MV_RmpModTime = 1 parametriert ist,

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148 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

wird die Rampenrate mit einer geänderten Stellgröße berechnet, so dass der neue Wert der
Stellgröße nach der Zeit MV_RmpTime erreicht wird.

Externe Stellgröße
Wenn die externe Stellgröße (MV_ExtAct.Value = 1) eingeschaltet ist, werden die
entsprechenden verknüpfbaren Werte MV_LiUpRaLim, MV_LiDnRaLim, MV_LiRmpTime
von MV_UpRaLim, MV_DnRaLim, MV_RmpTime verwendet. Die Werte sind nur aktiv, wenn sie
verschaltet sind (MV_LiX.ST <> 16#FF).

Begrenzung aktiv anzeigen


Eine Gradientenbegrenzung wird an folgenden Ausgangsparametern angezeigt:
• MV_UpRaAct = 1: Gradient hat einen oberen Grenzwert
• MV_DnRaAct = 1: Gradient hat einen unteren Grenzwert

3.1.8 Vorgabe Intern / Extern

3.1.8.1 Anwenden der dynamisch aktivierten Totzone während der PV Einschwingzeit

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 30.

Dynamisches deaktivieren der Totzone durch die PV Einschwingzeit


Über dieses Feature Bit können Sie die PV Einschwingzeit im Bereich der Totzone verbessern.
Die Totzone wird deaktiviert, bis sich der PV eher in der Mitte als an den Rändern der Totzone
einschwingt. Die Wahrscheinlichkeit wird vergrößert, dass die Regelgröße lange innerhalb
der Totzone bleibt, und lange keine weiteren Stelleingriffe mehr nötig werden. Dies führt zu
reduziertem Verschleiß und weniger Energieverbrauch.
Bit = 0: Totzonenbreite ist konstant
Bit = 1: Bei der PV Einschwingzeit wird die Totzone deaktiviert. Wenn die PV Einschwingzeit
beendet ist, bekommt die Totzone den Wert des Parameters DeadBand.

Hinweis
Ist Feature.Bit30 = 1, muss Baustein ConPerMon mit dem Regler verschaltet werden. Die
Bausteine PIDConL oder PIDConR überwachen dies durch Prüfung des Statussignals
von MeanMV.ST. Ist das Feature.Bit30 = 1 und MeanMV.ST = 16#78, ist keine dynamische
Deaktivierung der Totzone möglich und der Ausgang ErrorNum geht auf 52.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 149
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.8.2 Sollwertvorgabe - Intern / Extern

Sollwertvorgabe intern & extern


Manche Bausteine verfügen über die Funktion, dass Sollwerte vorgegeben werden können.
Diese Vorgabe erfolgt entweder über ein CFC-/SFC-Programm oder über den Bildbaustein
(Bediener). Der Bediener kann bei Dosierbausteinen und Frequenzumrichtern einen internen
Sollwert (SP_Int) vorgeben oder eine übergeordnete Steuerung gibt einen externen Sollwert
(SP_Ext) vor. Prinzipiell arbeiten die Bausteine nach demselben Schema:

63B/L2S

63B/L2S  63B/L2S 

%LOGEDXVWHLQ RGHU6)& &)&6)&

63B,QW2S  63B([W2S  63B,QW/L  63B([W/L 

63B,QW 63B([W

SP_Int wird nur für Bedienereingaben verwendet und es wird keine Verschaltung mit anderen
Parametern in CFC empfohlen.
SP_Ext wird für externe Sollwerte via Verschaltung verwendet.
Zuerst legen Sie immer fest, ob die Sollwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm oder über
den Bildbaustein erfolgen soll. Im nächsten Schritt legen Sie fest, ob der interne oder der
externe Sollwert verwendet werden soll.
Sollwertvorgabe über Bildbaustein oder Verschaltung

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150 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Über den Parameter SP_LiOp legen Sie fest, ob die Sollwertvorgabe über ein CFC-/SFC-
Programm oder über den Bildbaustein erfolgen soll.
• Parametrieren Sie Sp_LiOp mit 0, damit die Sollwertvorgabe über den Bildbaustein erfolgt.
• Parametrieren Sie SP_LiOp mit 1, damit die Sollwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm
erfolgt.
Sollwertvorgabe intern und extern
Je nachdem, wie die Sollwertvorgabe erfolgen soll, müssen Sie die entsprechenden
Parameter setzen.
Erfolgt die Sollwertvorgabe über den Bildbaustein (SP_LiOp = 0), müssen sie den
Parameter:
• SP_IntOp = 1 setzen, um eine interne Sollwertvorgabe über den Bildbaustein zu
erreichen.
• SP_ExtOp = 1 setzen, um eine externe Sollwertvorgabe über den Bildbaustein zu
erreichen.
Sind beide Signale gesetzt, hat SP_IntOp = 1 Priorität.
Bei Stellwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm (SP_LiOp =1) müssen Sie den Parameter
einstellen:
1. SP_IntLi = 1 setzen, um eine interne Stellwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm zu
erreichen
2. SP_ExtLi = 1 setzen, um eine externe Sollwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm zu
erreichen.
Hinweis
Für PIDConL, PIDStepL, FmCont, FmTemp: Sind beide Signale gesetzt, hat SP_IntLi = 1
Priorität.

Stoßfreies Umschalten des Sollwerts von extern nach intern


Über den Parameter SP_TrkExt = 1 führen Sie den internen Sollwert dem externen nach und
erreichen so eine stoßfreie Umschaltung von dem externen zum internen Sollwert. Sie
vermeiden dadurch ungewollte Sprünge am Ausgangsparameter.

3.1.8.3 Stellwertvorgabe - Intern / Extern

Stellwertvorgabe intern & extern


Der Baustein VlvAnl verfügt über die Funktion, Stellwerte vorzugeben. Diese Vorgabe erfolgt
entweder über ein CFC-/SFC-Programm oder über einen Bildbaustein (Bediener).
Bei Betrieb mit einem Hilfsventil kann sowohl im Hand- wie auch im Automatikbetrieb
zwischen intern und extern umgeschaltet werden.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 151
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bei Betrieb ohne ein Hilfsventil ist bei Automatikbetrieb der externe und bei Handbetrieb der
interne Stellwert wirksam. Eine Umschaltung zwischen intern und extern ist nicht möglich.

Hinweis
Ist kein Hilfsventil vorhanden und ist einer der Befehle "Öffnen" oder "Schließen" aktiv, wird ein
neuer Stellwert (intern oder extern) erst nach der Änderung übernommen. Im Automatikbetrieb
wird der Stellwert so lange nicht berücksichtigt, wie der Befehl "Öffnen" oder "Schließen"
ansteht.

Stellwertvorgabe über Bildbaustein oder Verschaltung


Über den Parameter MV_LiOp legen Sie fest, ob die Stellwertvorgabe über ein CFC-/SFC-
Programm oder über einen Bildbaustein erfolgen soll.
• Parametrieren Sie MV_LiOp mit 0, damit die Stellwertvorgabe über den Bildbaustein erfolgt
• Parametrieren Sie MV_LiOp mit 1, damit die Stellwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm
erfolgt

Stellwertvorgabe intern & extern


Je nachdem, wie die Stellwertvorgabe erfolgen soll, müssen Sie die entsprechenden Parameter
setzen.
Erfolgt die Stellwertvorgabe über den Bildbaustein (MV_LiOp = 0), müssen Sie den
Parameter:
• MV_IntOp = 1 setzen, um eine interne Stellwertvorgabe über den Bildbaustein zu
erreichen
• MV_ExtOp = 1 setzen, um eine externe Stellwertvorgabe über den Bildbaustein zu
erreichen
Sind beide Signale gesetzt, bleibt der zuletzt aktive Zustand erhalten.
Erfolgt die Stellwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm (MV_LiOp = 1) müssen Sie den
Parameter:
• MV_IntLi = 1 setzen, um eine interne Stellwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm zu
erreichen.
• MV_ExtLi = 1 setzen, um eine externe Stellwertvorgabe über ein CFC-/SFC-Programm zu
erreichen
Sind beide Signale gesetzt, hat MV_IntLi = 1 Priorität.

Hinweis
Eine Umschaltung zwischen intern und extern ist nur bei einem Betrieb mit Hilfsventil möglich.

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152 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Stoßfreies Umschalten des Stellwerts von extern nach intern


Über den Parameter SP_TrkExt = 1 führen Sie den internen Sollwert dem externen nach und
erreichen so eine stoßfreie Umschaltung von dem externen zum internen Sollwert. Sie
vermeiden dadurch ungewollte Sprünge am Ausgangsparameter.

Stellwertbildung extern
Bei externer Stellwertvorgabe wird der Stellwert auf die Grenzen MV_HiLim und MV_LoLim
begrenzt und am Ausgang MV_ExtOut ausgegeben.

3.1.9 Parametrierbares Verhalten über den Anschluss Feature

3.1.9.1 Parametrierbare Funktionen über den Anschluss Feature

Parametrierbare Funktionen über den Anschluss Feature


Einige Bausteine haben einen Eingang mit der Bezeichnung Feature. Über diesen Eingang
können Sie verschiedene Verhaltensweisen des Bausteins beeinflussen.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 153
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Feature Bits sind in folgender Reihenfolge belegt:

Bit Nummer Bedeutung Baustein


0 Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165) AV, Average, CountOh,
CountScL, DeadTime, Derivati‐
ve, DoseL, FmCont, FmTemp, In‐
tegral, Lag, MeanTime, ModPre‐
Con, MonAnL, MonAnS,
MonDi08, MonDiL, MonDiS,
MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, OpAnL,
Pcs7AnOu, Pcs7DiOu, PIDConL,
PIDConR, PIDStepL, RateLim, Ra‐
tio, ShrdResS, TotalL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvMotL, VIvL, VlvS,
PumpMon, PrDrpMon, VlvMon,
SteadyState, PST, MotSpd3L, Op‐
Di08
1 Verhalten für die Betriebsart Außer Betrieb (Seite 207) ConPerMon, CountOh,
CountScL, DoseL, Event,
EventNck, EventTs, FmCont,
ModPreCont, MonAnL, Mo‐
nAnS, MonDi08, MonDiL, MonD‐
iS, MotL, MotS, MotRevL, Mot‐
RevSpdL, OpAnL, OpDi01, Op‐
Di03, OpTrig, PIDConL, PIDConR,
PIDStepL, Ratio, SelA16In, To‐
talL, VIv2Way, VIvAnL, VIvL,
VlvS, VIvMotL, PumpMon,
PrDrpMon, VlvMon, SteadySta‐
te, PST, MotSpd3L, OpDi08
Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS (Seite 228) MotL, MotS, MotRevL, MotSpdL,
MotSpdCL, VlvS, VlvL, Vlv2WayL,
VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL,
MotSpd3L
2 Rücksetzen der Befehle zum Umschalten der Betriebsart (Seite 190) DoseL, FmCont, FmTemp, Mod‐
PreCon, MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, PIDConL,
PIDConR, PIDStepL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvL, VlvS, VIvMotL, Se‐
lA16In, MotSpd3L
Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und simulierten Verriege‐ Intlk02, Intlk04, Intlk08, Intlk16,
lungssignalen (Seite 180) OpDi01, OpDi03, MotSpd3L, Op‐
Di08

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154 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


3 Rücksetzen der Befehle für die Ansteuerung aktivieren (Seite 190) DoseL, MotL, MotS, MotRevl,
MptSpdCL, MotSpdL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvL, VIvMotL,
MotSpd3L
Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen Eingabebefehl DoseL, MotL, MotS, MotRevL,
(Seite 205) MotSpdCL, MotSpdL, Vlv2WayL,
VlvL, VlvS, VlvMotL, VlvAnL,
VlvPosL, MotSpd3L
Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS (Seite 228) SelA16In, SelAn16L
Ausgang für den aktiven Grenzwert bei deaktivierter Grenzwertmeldung MonAnL, MonAnS, PIDConS, AV,
deaktivieren (Seite 230) CountOh, CountScL, TotalL,
PumpMon
Bypass-Freigabe über Verschaltung von Inx setzen (Seite 240) Intlk02, Intlk04, Intlk08, Intlk16
4 Schalter - oder Tasterbetrieb festlegen (Seite 196) DoseL, FMCont, FMTemp, Mod‐
PreCon, MotL, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, PIDConL,
PIDStepL, VIv2WayL, VIvAnL,
VIvL, VIvMotL, SelA16In,
MotSpd3L
Schalter- oder Tasterbetrieb für Vor-Ort-Befehle festlegen (Seite 214) MotL, MotRevL, MotSpdCL,
MotSpdL, VlvL, Vlv2WayL,
VlvMotL, VlvPosL, MotSpd3L
Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS (Seite 228) CntOhSc, CountScL, CountOh,
TotalL
Bei der Statusanzeige im Bildbaustein hat die Verriegelung höhere Priorität
als Bypass. (Seite 164)

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 155
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


5 Dosiertyp festlegen (Seite 174) DoseL
Steuerung über Hilfsventil (Seite 201) VIvAnL
Sollwertdifferenz soll gemeldet werden (Seite 200) MotSpdCL
Schaltmodus festlegen (Seite 197) MotSpdL, MotSpd3L
Letzten Wert nach einem Gesamtladen bei Anlauf des Bausteins als aktu‐ TotalL
ellen Wert verwenden (Seite 183)
Nur verschaltete Eingangswerte im Bildbaustein anzeigen (Seite 185) SelA16In
OS_Perm Bits aktivieren (Seite 186) Intlk02, Intlk04, Intlk08, Intlk16
Begrenzung Ausgang Out (Seite 171) Polygon
Einstellung der Skalierung für die Prozesswerte (Seite 176) FbDrive
LowCutOff aktivieren (Seite 184) Pcs7AnIn
Auswertung des Signalstatus der Verriegelungssignale (Seite 170) OpDi01, OpDi03, OpDi08
DoseL, MotL, MotRevL, MotS,
MotSpdCL, MotSpdL, Vlv2WayL,
VlvAnL, VlvL, VlvS, VlvMotL,
MotSpd3L
Bewahren des letzten Ausgangswertes im Falle eines schlechten Eingangs‐ MeanTime
signalstatus (Seite 217)
Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS (Seite 228) PIDConS, PIDConR, PIDConL,
PIDStepL, FmTemp, FmCont,
MPC 10x10, KalFit, ModPreCon,
TimeTrig, AV, MonAnL, MonAnS,
MonDiL, MonDi08, MonDiS
Berechnung des Zeitstempels (Seite 230) Pcs7DiIT
Umkehr der Regelrichtung für Fail-Open-Ventile (Seite 231) Psc7AnOu
6 Rücksetzen der Dosiermenge bei Dosierstart (Seite 191) DoseL
Baustein als Summierer oder Integrierer (Seite 171) TotalL
Öffnen und Schließen deaktivieren (Seite 187) VIvAnL
Ersatzwertaufschaltung bei Fehler (Seite 177) Polygon
Fehlerbehandlung (Seite 164) FbDrive
Vibrieren nach Drehmomentüberwachung (Seite 209) VlvPosL
Berechnung der Rampenrate (Seite 210) PIDConL, PIDConR, PIDStepL,
MotSpdCL, OpAnL, FMTemp,
FMCont
Auswahlvorgabe extern / intern (Seite 213) SelA16In
Der Bediener kann den Sollwert über den Bildbaustein auch in der Betriebs‐ MotSpdCL
art Vor-Ort ändern. (Seite 216)
Skalierbarer Messbereich (Seite 222) Pcs7AnIn
Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS (Seite 228) DoseL
Freigabe externe Zeit (Seite 231) TimeTrig

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156 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


7 Direktes Umschalten zwischen Vor- und Rückwärtsbetrieb ermöglichen MotRevL, MotSpdCL
(Seite 173)
Summierverhalten kontinuierlich oder getriggert (Seite 203) TotalL
Berechnung der Durchflussmenge bei Waagedosierung aktivieren (Sei‐ DoseL
te 172)
Berechnung der Rampenrate (Seite 210) VlvAnL
Analogeingang 1 ist für den Bediener reserviert (Seite 216) SelA16In
Sollwert nach Stopp und Start des Motors definieren (Seite 217) MotSpdCL
2 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich) (Seite 223) Pcs7AnIn
Verhalten bei Busausfall (Seite 228) FbDrive, FbSwtMMS
Umschaltung auf AS-Zeit, wenn ExtTimeQc <> 16#80 oder 16#60 (Sei‐ TimeTrig
te 232)
Verwenden Sie verschaltbare Eingänge OpenLi, StopLi, CloseLi mit CtrlLiOp PIDStepL
(Seite 232)
8 Einheit der Änderungsgeschwindigkeit (Seite 175) RateLim
Ventil Dichtschließend (Seite 206) DoseL
Melden mit BATCH - Parametern (Seite 184) Event, EventTS
Ventil Dichtschließend (Seite 206) VlvMotL
Ersatzwert aufschalten (Seite 177) FlowCorr
Separate Verzögerungszeiten für jeden Alarm (Seite 199) MonAnL, PIDConL, PIDConR
Erzwingen von Befehlen im Vor-Ort-Betrieb (Seite 218) MotL, MotRevL, MotSpdCL,
MotSpdL, VlvL, Vlv2WayL,
VlvMotL, VlvPosL, DoseL,
MotSpd3L, OpDi08
Inverterfreigabe (Seite 220) MotSpdCL
Verlauf von MV- und DV-Bewegungen beim Neustart löschen (Seite 221) ModPreCon, MPC10x10
Berechnung des Statusausgangs (Seite 221) Integral
Varianten der CPI-Berechnung (Seite 222) ConPerMon
3 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich) (Seite 223) Pcs7AnIn
9 Rücksetzen bei Verriegelung (Schutz) oder Fehlern über Eingangssignale DoseL, MotL, MotS, MotRevL,
(Seite 192) MotSpdCL, MotSpdL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvL, VlvS, VIvMotL,
MotSpd3L
Der Ersatzwert ist aktiv, falls der Baustein überbrückt wird (Seite 218) MonAnL, MonDiL, PIDConL, PID‐
ConR, PIDStepL, TotalL
Externe Meldung aktivieren (Seite 219) EventTs, Event16Ts
Auswahl von Metadaten- und Diagnosebausteinen (Seite 225) FbSwtMMs, FbDrive
Tasterbetrieb mit ausgelösten lokalen Steuerbefehlen (Seite 229) MotL, MotSpdCL, MotRevL,
MotSpdL, Vlv2WayL, VlvL,
VlvPosL, VlvMotL, MotSpd3L
Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen Eingabebefehl OpDi08
(Seite 205)

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 157
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


10 Verlassen des Vor-Ort-Betriebs (Seite 208) DoseL, MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvL, VlvS, VIvMotL,
MotSpd3L
Condition Monitoring Infos an MOD_Bausteinen (Seite 172) FbAnIn, FbAnOu, FbDiIn, FbDi‐
Ou, FbAnTot, Pcs7AnIn,
Pcs7AnOu, Pcs7DiIn, Pcs7DiOu,
Pcs7Cnt1, Pcs7Cnt2, Pcs7Cnt3,
FmCont, FmTemp
Condition-Monitoring-Infos an den Kanalbausteinen (Seite 172) FbAnIn, FbAnOu, FbAnTot, FbDi‐
In, FbDiOu, FbDrive, FbEnMe,
FbSwtMMS, Pcs7AnIn,
Pcs7AnOu, Pcs7Cnt1, Pcs7Cnt2,
Pcs7Cnt3, Pcs7DiIn, Pcs7DiIT,
Pcs7DiOu, FmCont, FmTemp,
Pcs7AITC, Pcs7DiCnt
Bei Berücksichtigung schlechter Qualität der Automatikbefehle oder der MotL, MotS, MotRevL,
externen Werte (Seite 219) MotSpdCL, MotSpdL, Vlv2WayL,
VlvL, VlvS, VlvMotL, VlvPosL,
VlvAnL, DoseL, OpAnL, OpAnS,
OpDi01, OpDi03, OpTrig,
MotSpd3L, OpDi08
Bediener kann Nachstellzeit TI nicht auf 0 setzen (Seite 242) FmCont, FmTemp, PIDConL, PID‐
ConR, PIDStepL, PIDConS
11 Anhalten der Dosierung bei einem Durchflussalarm (Seite 163) DoseL
Laufzeit für Rückmeldesignale aktivieren (Seite 182) MotL, MotS, MotRevL, MotSpdL,
MotSpdCL, VlvL, Vlv2WayL,
VlvMotL, VlvAnL, MotSpd3L
Gradientenbegrenzung mit Zeitdauer (Seite 216) PIDConL, PIDConR, PIDStepL
MsgLock und Betriebsart "Außer Betrieb" für einen verschalteten Melde‐ DoseL, FmCont, FmTemp, PID‐
baustein unterdrücken (Seite 221) ConL, PIDConR, PIDStepL,
MonDi08, MonAnL, MonDiL,
MotL, MotSpdCL, MotRevL,
MotSpdL, VlvL, VlvMotL,
Vlv2WayL, VlvAnL, VlvPosL,
MotSpd3L, OpDi08
Untersteuerung / Unterlauf für Messbereich 0...10V (Seite 229) Pcs7AnIn
12 Automatische Nachdosierung bei Unterdosierung im Automatikbetrieb DoseL
(Seite 170)
Regelzone mit vorgegebenem I-Anteil (Seite 189) PIDConL
Motorrückmeldungen sind nicht vorhanden (Seite 185) VlvMotL, VlvPosL
Stellungsrückmeldungen sind aktiv (Seite 198) Vlv2WayL
Gradientenbegrenzung mit Zeitdauer (Seite 216) MotSpdCL, VlvAnL, OpAnL
Ausgang für den aktiven Grenzwert bei deaktivierter Grenzwertmeldung PIDConL, PIDConR, PIDStepL,
deaktivieren (Seite 230) ConPerMon, DoseL, VlvPosL,
MotSpdCL, FmCont, FmTemp,
VlvAnL
Auswahl von Feature Bit, wenn Namur Off = 1 (Seite 233) Pcs7AnIn
Getrennte Überwachungszeit für die Drehzahländerung (Seite 238) MotSpdL, MotSpd3L

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158 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


13 Schleichfluss wird immer in die Dosiermenge erfasst (Seite 197) DoseL
Regelzone mit eingefrorenem I-Anteil (Seite 189) PIDConL
Separate Überwachungszeit für das Stoppen des Motors (Seite 199) MotL, MotRevL, MotSpdCL,
MotSpdL, VlvMotL, MotSpd3L
Rücksetzen des anstehenden Fehlers im Vor-Ort-Betrieb 1 und 3 (Sei‐ MotL, MotRevL, MotSpdcL,
te 230) MotSpdL, VlvMotL, VlvPosL,
Vlv2WayL, VlvL, MotSpd3L, Op‐
Di08
In der Betriebsart Pause kann die Materialmenge an der Quelle geändert DoseL
werden (Seite 240)
14 Schnellstopp über Bildbaustein aktivieren (Seite 198) MotL, MotRevL, MotSpdCL,
MotSpdL, VIvMotL, MotSpd3L
aktuelle Regelabweichung (Seite 178) PIDConL
Die Waagendosierung kann nur gestartet werden, wenn StandStill = 1 (Sei‐ DoseL
te 220)
Mit PID-Initialisierung, wenn sich der Sollwert-Modus intern/extern ändert PIDConR
(Seite 227)
Stopplage, wenn die Befehlsrichtung in eine verriegelte Richtung wechselt MotRevL, MotSpdCL, MotSpdL,
(Seite 237) VlvMotL, VlvPosL, VlvAnL,
MotSpd3L
Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Ventile, Motoren und OpDi08
Dosierer aktivieren (Seite 203)
15 Ruhelagestellwert bei Betriebsart "Außer Betrieb" wirksam (Seite 195) ModPreCon, PIDConL, PIDConR,
PIDStepL, VIvAnL
Frequenzumrichter mit separater Geräte-Einspeisung (Seite 179) MotSpdL
Frequenzumrichter mit separater Geräte-Einspeisung (Seite 179) DoseL
Der Motor-Stopp in der Endlage hängt nur von dem entsprechenden Rück‐ VlvMotL
meldesignal ab (Seite 218)
Differenz MV-Rbk auch in Endlage überwachen (Seite 237) VlvAnL
Quittungs- und Fehlerstatus des Meldeaufrufs aktualisieren (Seite 188) OpDi08
16 Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam (Seite 195) ModPreCon, PIDConL, PIDConR,
PIDStepL, VIvAnL
Prozesswert mit eigenen Skalierbereich (Seite 191) OpAnL
Sollwertvorgabe mit eigener Skala und Einheit des Parameters (Seite 201) MotSpdCL
Separate Verriegelung für jede Richtung, Lage oder Geschwindigkeit (Sei‐ MotRevL, VlvAnL, MotSpdL,
te 199) MotSpd3L
Grenzwerte im Bildbaustein deaktiviert (Seite 226) DoseL
17 Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Ventile, Motoren und DoseL, MotL, MotRevL,
Dosierer aktivieren (Seite 203) MotSpdCL, MotSpdL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvL, VIvMotL,
MotSpd3L
Mit beschleunigter Rückkehr des Integralanteils von der Stellwertgrenze PIDConR
(Seite 212)
Neusynchronisation nach Anlauf (Seite 233) MotL, MotRevL, MotSpdL,
MotSpdCL, VlvL, VlvMotL,
VlvAnL, VlvPosL, OpDi01, Op‐
Di03, OpDi08, OpAnL, MotSpd3L

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 159
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


18 Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Regler deaktivieren PIDConL, PIDConR, PIDStepL
(Seite 202)
Fehlerzustand aktivieren bei Externem Leittechnikfehler CSF (Seite 179) DoseL, MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvL, VlvS, VIvMotL,
MotSpd3L
Neusynchronisation nach "Außer Betrieb" oder nach Simulation (Seite 234) MotL, MotRevL, MotSpdL,
MotSpdCL, VlvL, VlvMotL,
VlvAnL, VlvPosL, OpDi01, Op‐
Di03, OpDi08, OpAnL, MotSpd3L
19 Programmbetrieb ermöglichen (Seite 188) PIDConR
Rücksetzen auch bei verriegeltem Zustand (Seite 194) MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, VlvMotL,
MotSpd3L
Neusynchronisation nach CSF (Seite 234) MotL, MotRevL, MotSpdL,
MotSpdCL, VlvL, VlvMotL,
VlvAnL, VlvPosL, MotSpd3L, Op‐
Di08
20 Stoßfreie Änderung der Proportionalverstärkung, Differenzierzeit und der PIDConR
Verstärkung des Differenzierers aktivieren (Seite 201)
Deaktivierung der Berechnung der Impulskontrolle in LocalSetting 2 und 4 MotL, MotRevL, MotSpdCL,
(Seite 220) MotSpdL, VlvL, VlvMotL,
VlvPosL, Vlv2WayL, MotSpd3L
Neusynchronisation mit Eingang StateTrkOn (Seite 235) MotL, MotRevL, MotSpdL,
MotSpdCL, VlvL, VlvMotL,
VlvAnL, VlvPosL, OpDi01, Op‐
Di03, OpAnL, MotSpd3L, OpDi08
21 Stoßfreies Umschalten in den Automatikbetrieb nur für den Bediener (Sei‐ MotL, MotRevL, MotSpdCL,
te 202) MotSpdL, VlvMotL, VlvL,
Vlv2WayV, VlvAnl, DoseL,
MotSpd3L, OpDi03, OpDi08
Bedienelemente für externen Sollwert sichtbar schalten (Seite 171) PIDConR
Verhalten der Erstsignalerfassung beim Deaktivieren (Seite 206) Intlk02, Intlk04, Intlk08, Intlk16
Ansteuerung mit Ausgang StopCtrl und Zustand "No Cmd" (Seite 235) MotL, MotRevL, MotSpdL,
MotSpd3L, MotSpdCL, VlvL
22 Quittungs- und Fehlerstatus des Meldeaufrufs aktualisieren (Seite 188) AssetM, AV, ConPerMon, Coun‐
tOh, CountScL, DoseL, Event,
EventTs, FmCont, FmTemp, Mo‐
nAnL, MonDi08, MonDiL, MotL,
MotRevL, MotSpdCL, MotSpdL,
OpAnL, PIDConL, PIDConR, PIDS‐
tepL, TotalL, VIv2WayL, VIvAnL,
VIvL, VIvMotL, PumpMon, PST,
MotSpd3L
Übergeordnete Verriegelung mit getrennter Verriegelung für jede Rich‐ VlvAnL, VlvPosL, VlvMotL
tung (Seite 239)
Rücksetzen auch bei verriegeltem Zustand (Seite 194) OpDi08

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160 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


23 Auswertung des Signalstatus (Seite 169) Intlk02, Intlk04, Intlk08, Intlk16
Einfluss des Signalstatus auf den Dosierprozess festlegen (Seite 175) DoseL
Ein auf PV folgender SP im geöffneten Regelkreis hat keine Priorität über PIDConL, PIDConR, PIDConS,
SP_Ext und SP-Grenzwerte (Seite 212) PIDStepL, FmTemp, FmCont
Grenzwerte im Bildbaustein deaktiviert (Seite 226) CntOhSc, CountOh, CountScL,
TotalL, MonAnL, MonAnS, MotL,
MotRevL, MotSpdCL, MotSpdL,
VlvAnL, VlvMotL, VlvPosL,
MotSpd3L
Befehle sind im Vor-Ort-Betrieb mit Simulation bedienbar (Seite 238) MotL, MotRevL, MotSpdCl,
MotSpdL, MotSpd3L, VlvL,
VlvMotL, VlvPosL, VlvAn,
MotSpd3L
Verriegelungsanzeige bei LocalSetting 2 oder 4 (Seite 208) OpDi08
24 Örtliche Bedienberechtigung aktivieren (Seite 187) ConPerMon, CountOh,
CountScL, DoseL, FmCont,
FmTemp, GainSched, Intlk02,
Intlk04, Intlk08, Intlk16, Mod‐
PreCon, MonAnL, MonAnS,
MonDi08, MonDiL, MonDiS,
MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, OpAnL,
OpDi01, OpDi03, OpTrig, PID‐
ConL, PIDConR, PIDStepL, Ratio,
SelA16In, TotalL, Vlv2WayL,
VlvAnL, VlvL, VlvS, VlvMotL, Kal‐
Filt, PST, MotSpd3L, OpDi08
Mit Quittierung Überdosierung (Seite 209) DoseL
Keine Rückmeldungsüberwachung in der Zwischenstellung und Endlage VlvPosL, VlvPosL
in lokaler Einstellung 2/4 (Seite 242)
25 Unterdrückung aller Meldungen (Seite 204) ConPerMon, DoseL, FmCont,
FmTemp, MonAnL, MonAnS,
MonDiL, MonDiS, MotL, MotS,
MotRevL, MotSpdCL, MotSpdL,
PIDConL, PIDConR, PIDStepL,
VIv2WayL, VIvAnL, VIvL, VlvS,
VIvMotL, MotSpd3L, OpDi08
26 Verhalten der Schaltpunkte in der Betriebsart "Außer Betrieb" (Seite 207) ConPerMon, FmCont, FmTemp,
PIDConL, PIDConR, PIDStepL, AV,
MotL, MotRevL, MotSpdL,
VlvMotL, MotSpdCL, VlvAnL, Do‐
seL, CountOh, CountScL, TotalL,
MonAnL, MonAnS, CntOhSc,
PIDConS, PumpMon, PrDrpMon,
VlvMon, MotSpd3L, OpDi08
InvIn gilt für SimInLi und BypIn (Seite 242) MonDiL

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 161
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


27 Meldebegleitwerte auswählen (Seite 184) Event, EventNck, EventTs
Verriegelungsanzeige bei LocalSetting 2 oder 4 (Seite 208) MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, VIv2WayL,
VIvAnL, VIvL, VlvS, VIvMotL,
MotSpd3L
Parametrierung der Nachlaufmenge aktivieren (Seite 187) DoseL
Auswertung der Erstlauf-Erkennung (Seite 225) FbAnIn, FbAnOu, FbAnTot, FbDi‐
In, FbDiOu, FbDrive, FbEnMe,
FbSwtMMS, Pcs7AnIn,
Pcs7AnOu, Pcs7Cnt1, Pcs7Cnt2,
Pcs7Cnt3, Pcs7DiIn, Pcs7DiIT,
Pcs7DiOu, Pcs7AITC, Pcs7DiCnt
Laufzeit für Rückmeldesignale aktivieren (Seite 182) OpDi08
28 Ungültigen Rohwert ausgeben (Seite 204) Pcs7AnIn, Pcs7DiIn, Pcs7DiIT,
Pcs7AITC, Pcs7DiCnt
Deaktivieren von Schaltpunkten (Seite 173) AssetM, AV, ConPerMon, Coun‐
tOh, CountScL, DoseL, FmCont,
MonAnL, PIDConL, PIDStepL, VI‐
vAnL, FmTemp, PIDConR, MotL,
MotRevL, MotSpdCL, MotSpdL,
TotalL, VlvMotL, PumpMon,
PrDrpMon, VlvMon, MotSpd3L
Einlesen der Meldungen (Seite 175) FbDrive
Verlassen des Vor-Ort-Betriebs (Seite 208) OpDi08
29 Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 177) FbAnIn, FbDiIn, Pcs7AnIn,
Pcs7DiIn, Pcs7DiIT, Pcs7AITC,
Pcs7DiCnt
Signalisierung bei Grenzwertverletzung (Seite 200) AV, ConPerMon, CountOh,
CountScL, DoseL, FmCont,
FmTemp, MonAnL, MotL, Mot‐
RevL, MotSpdCL, MotSpdL, PID‐
ConL, PIDConR, PIDStepL, TotalL,
VIvAnL, VlvMotL, PumpMon,
PrDrpMon, VlvMon, MotSpd3L
Übertragung von Statusinformationen von Geräten (Seite 205) FbDrive, FbSwtMMS, FbEnMe
Ausgabe von Ersatzwerten bei Kommunikationsfehler (Seite 224) Rcv_AnaVal, Rcv_DigVal
Fehlerzustand aktivieren bei Externem Leittechnikfehler CSF (Seite 179) OpDi08

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162 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit Nummer Bedeutung Baustein


30 Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 182) FbAnIn, FbDiIn, Pcs7AnIn,
Pcs7DiIn, Pcs7DiIT, Pcs7AITC,
Pcs7DiCnt
Energielosen Wert bei bausteinexterner Simulation ausgeben (Seite 176) FbAnOu, FbDiOu, Pcs7AnOu,
Pcs7DiOu, FbDrive, FbSwtMMS,
FbEnMe
Rücksetzen in Abhängigkeit der Betriebsart oder des LiOp-Parameters fest‐ DoseL, MotL, MotS, MotRevL,
legen (Seite 192) MotSpdL, MotspdCL, VlvL, VlvS,
VlvMotL, VlvAnL, Vlv2WayL,
CountScL, CountOh, CntOhSc;
TotalL, MotSpd3L, OpDi08
Anwenden der dynamisch aktivierten Totzone während der PV Einschwing‐ PIDConL, PIDConR
zeit (Seite 169)
Bei einem Kommunikationsfehler werden die letzten Werte ausgegeben. Rcv_AnaVal, Rcv_DigVal
(Seite 224)
31 Erstsignalerfassung aktivieren (Seite 178) Intlk02, Intlk04, Intlk08, Intlk16
Rücksetzen von Schutz / Fehler im Handbetrieb aktivieren (Seite 194) DoseL, MotL, MotS, MotRevL,
MotSpdL, MotspdCL, VlvL, VlvS,
VlvMotL, VlvAnL, Vlv2WayL,
MotSpd3L, OpDi08
Grenzwerte im Bildbaustein deaktiviert (Seite 226) FmCont, FmTemp, PIDConL, PID‐
ConR, PIDConS, PIDStepL, Con‐
PerMon
Bei ungültigem Eingangswert letzten gültigen Rohwert behalten (Sei‐ Pcs7AnOu, Pcs7DiOu, FbAnOu,
te 227) FbDiOu, FbEnMe

Siehe auch
Durchflusssollwerte in Prozent (Seite 174)
Internen bzw. externen Sollwert für die absolute Feinmenge verwenden (Seite 181)
Funktionen von Polygon (Seite 2560)
AS-Zeit aktiviert oder deaktiviert. (Seite 232)
Bypass über beide Anschaltungen BypLix OR Inx (Seite 233)
Bypass-Freigabebits automatisch setzen (Seite 239)

3.1.9.2 Anhalten der Dosierung bei einem Durchflussalarm

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 11

Anhalten der Dosierung bei einem Durchflussalarm


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie das Anhalten der Dosierung bei einem
Durchflussalarm.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 163
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Standardeinstellung ist 0.


Bit = 0: deaktiviert, bei einem Durchflussalarm wird die Dosierung nicht angehalten
Bit = 1: aktiviert, bei einem Durchflussalarm wird die Dosierung angehalten

3.1.9.3 Fehlerbehandlung

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 6

Fehlerbehandlung
Mit diesem Feature Bit können Sie die "Fehlerbehandlung" bei Geräteausfall projektieren.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Nur Befehle Local und Ackn aktiv
Bit = 1: Alle Befehle aktiv

Siehe auch
Parametrierbare Funktionen über den Anschluss Feature (Seite 153)

3.1.9.4 Bei der Statusanzeige im Bildbaustein hat die Verriegelung höhere Priorität als
Bypass.

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 4

Bei der Statusanzeige im Bildbaustein hat die Verriegelung höhere Priorität als Bypass.
Bei der Statusanzeige im Bildbaustein hat die Verriegelung höhere Priorität als Bypass.
Über dieses Feature Bit können Sie die Priorität der Statusanzeige des Ausgangs setzen.
Standardeinstellung ist 0
• Bit 0: Vorhandene Priorität wird verwendet.
Baustein wird nicht verwendet -> Bypass ->Simuliert->Verriegelt->Nicht verriegelt.
• Bit1: Verriegelung erhält höhere Priorität als Bypass
Baustein wird nicht verwendet -> Verriegelt-> Bypass ->Simuliert->Nicht verriegelt.

Advanced Process Library (V10.0)


164 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.5 Festlegen des Anlaufverhaltens

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 0

Festlegen des Anlaufverhaltens


Über dieses Feature Bit legen Sie das Anlaufverhalten der Funktionsbausteine fest, zum
Beispiel für:
• Motoren, Ventile, Regler
• Kanalbausteine
• Überwachungsbausteine, z.B. MonAnL und MonDiL
• Mathematische und analoge Logik-Bausteine
• den Baustein OpAnL, OpAnS, OpDi01 und OpDi03
• den Baustein TimeTrg
• Dosierbaustein DoseL
• Zählbausteine
• den Baustein Average
• den Baustein TimeTrig
• den Baustein Trigger
Die Standardeinstellung ist 0.

Hinweis
Dieses Feature Bit hat in der Betriebsart "Außer Betrieb" keine Funktion. Die Messstelle bleibt
nach Warmstart der CPU in der Betriebsart "Außer Betrieb".

Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten Meldeklassen
nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen bei anwenderprojektierten
Meldeklassen (Seite 53).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 165
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hinweis
Bei einem Run-Stop-Run-Übergang der CPU und intern anstehenden Meldungen kommt es bei
Bausteinen mit dem Anlaufverhalten Feature Bit = 0 nach Ablauf des RunUpCycle-Zählers
in folgenden Fällen zu nicht-durchgestrichenen Meldungen mit Zeitstempeln und
Begleitwerten ab RunUpCycle:
• Alarm-, Warn- oder Toleranz-Meldungen von Schaltpunkten (Motor-, Ventil-, Dosier-, Regler-
und analoge Überwachungsbausteine)
• Rückmeldefehler (Motor- und Ventilbausteine)
• Ausgangssignale digitaler Messstellen (MonDiL, MonDi08)
• Flattergrenzen verletzt (MonDiL)
Die Neustartroutine der Bausteine setzen die folgenden Ausgänge im OB100 Durchlauf zurück:
• Schaltpunktausgänge xx_AH_Act, xx_AL_Act, xx_WH_Act, xx_WL_Act, xx_TH_Act,
xx_TL_Act bzw. GradHUpAct, GradHDnAct, GradLAct
• Rückmeldefehlerausgänge MonDynErr und MonStaErr
• Ausgangsbinärsignale Out, Out1..8 bei MonDiL bzw. MonDi08
• Flatterunterdrückung FlutAct bei MonDiL
Dies bewirkt eine gehende Meldung bei der Initialisierung des Alarm8_P im OB100 und eine
kommende Meldung nach Ablauf des RunUpCycle-Zählers in der zyklischen Weckalarmebene.

Hinweis
Bei Gesamtladen mit AS-Stopp können beim Wiederanlauf die Bausteine (bei Feature.Bit0 =
1) nicht in ihrer vorherigen Betriebsart und Ansteuerung weiterlaufen.

Anlaufverhalten für Motoren, Ventile und Regler festlegen


Bit = 0: Starten des Bausteins im Handbetrieb und in Ruhelage. Bei Reglern wird der Sollwert auf
Intern (SP_Int) gestellt. Sehen Sie dazu bitte in das Kapitel Ruhelage bei Motoren, Ventilen und
Reglern (Seite 62).
Die Reglerbausteine PIDConL, PIDConS, PIDConR, PIDStepL, ModPreCon, MPC10x10 und der
Ventilbaustein VlvAnL haben das zusätzliche Feature.Bit16, Ruhelagestellwert bei Anlauf
wirksam (Seite 195), welches festlegt, ob die Ruhelage angefahren wird.
Bit = 1: Starten des Bausteins mit den zuletzt gespeicherten Werten, d.h. in der zuletzt
vorherrschenden Betriebsart (Hand- oder Automatikbetrieb bzw. Vor-Ort Betrieb) und zuletzt
gültigen Position.

Hinweis
Besonderheit nach Gesamtladen der CPU
Nach einem Gesamtladen der CPU wird das Motorschutz-Signal Trip beim Erstdurchlauf als gut
(=1) bewertet.
Bei einer anstehenden Motorschutz-Meldung bewirkt dies nach Gesamtladen und nach Ablauf
des RunUpCycle-Zählers eine nicht-durchgestrichene Meldung mit Zeitstempel und
Begleitwerten ab RunUpCycle.

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166 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Anlaufverhalten für den Baustein ShrdResS


Bit = 0: Die Ausgangsbefehlsschnittstelle wird zurück auf 0 gesetzt.
Bit = 1: Der Baustein lässt die Ausgangsbefehlschnittstelle unverändert.

Anlaufverhalten für Kanalbausteine festlegen


Bit = 0: Der Kanalbaustein verwendet als Anlaufwert entweder den Prozesswert PV_In oder den
Wert von SimPV_In, je nach Parametrierung des Eingangsparameters SimOn
(PV_In = PV_Out oder SimPV_In = PV_Out).
Bit = 1: Der Kanalbaustein verwendet den Wert StartVal als Anlaufwert
(StartVal = PV_Out).

Anlaufverhalten für Überwachungsbausteine festlegen


Bit = 0: Bei Anlauf werden die zuletzt gespeicherten Werte zurückgesetzt.
Bit = 1: Bei Anlauf wird der zuletzt verwendete Wert am Ausgangsparameter Out
ausgegeben.

Anlaufverhalten für mathematische, analoge Logik-Bausteine festlegen


Bit = 0: Bei Anlauf wird der Ausgangsparameter Out auf 0 zurückgesetzt.
Bit = 1: Bei Anlauf wird der zuletzt gespeicherte Wert am Ausgangsparameter Out
ausgegeben.

Anlaufverhalten für die Bausteine OpAnL/OpAnS festlegen


Bit = 0: Bei Anlauf wird der interne Sollwert verwendet.
Bit = 1: Bei Anlauf wird der zuletzt gespeicherte Wert am Ausgangsparameter Out
ausgegeben.

Anlaufverhalten für die Bausteine OpDi01/OpDi03 festlegen


Bit = 0: Die Ausgangsparameter Out oder Out1...Out3 werden beim Anlauf zurückgesetzt.
Bit = 1: Beim Anlauf wird der zuletzt verwendete Wert am Ausgangsparameter Out oder
Out1...Out3 ausgegeben.

Anlaufverhalten für Dosierbaustein DoseL festlegen


Bit = 0: Bei Anlauf wird die Dosierung beendet und auf den im Eingangsparameter
vorgegebenen Wert zurückgesetzt.
Beispielsweise wird die Nachlaufmenge auf Eingang DribbIn zurückgesetzt.
Bit = 1: Bei Anlauf (kein Gesamtladen) wird die Dosierung mit dem zuletzt gespeicherten
Wert fortgesetzt.
Beispielsweise kann die gelernte Nachlaufmenge in Ausgang DribbOut weiter verwendet
werden.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 167
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Meldungen können nach dem Anlauf kurzzeitig unterdrückt werden. Die Anzahl der Zyklen
legen Sie über den Eingangsparameter RunUpCyc fest.

Hinweis
Erweiterte Konfiguration des Anlaufverhaltens für den Dosierbaustein
Beachten Sie, dass Sie das Anlaufverhalten der Nachlaufmenge über das Feature2.Bit7 als
Funktion dieses Feature.Bit0 weiter beeinflussen können. Siehe hierzu Abschnitt Letzten
Wert nach einem Gesamtladen bei Anlauf des Bausteins als aktuellen Wert verwenden
(Seite 183).

Anlaufverhalten für Zählbausteine festlegen


Bit = 0: Bei Anlauf wird der Zähler angehalten und auf den im Eingangsparameter vorgegeben
Wert zurückgesetzt.
Eingangsparameter für das Anlaufverhalten der Zählbausteine:
• Baustein CountOh: Eingangsparameter PresetTime
• Baustein CountScL: Eingangsparameter PresetVal
• Baustein CntOhSc: kein Eingangsparameter (Standardwert = 0)
• Baustein TotalL: Eingangsparameter PresetVal
Bit = 1: Bei Anlauf wird ab dem zuletzt gespeicherten Wert weitergezählt.
Meldungen können nach dem Anlauf kurzzeitig unterdrückt werden. Die Anzahl der Zyklen
legen Sie über den Eingangsparameter RunUpCyc fest.

Hinweis
Erweiterte Parametrierung des Anlaufverhaltens für die Zählbausteine
Beachten Sie, dass Sie das Anlaufverhalten über das Feature.Bit5 in Abhängigkeit
dieses Feature.Bit0 weiter beeinflussen. Siehe hierzu Abschnitt Letzten Wert nach einem
Gesamtladen bei Anlauf des Bausteins als aktuellen Wert verwenden (Seite 183).

Anlaufverhalten für den Baustein Average festlegen


Bit = 0: Bei Anlauf beginnt die Mittelwertbildung am Wert, der aktuell am Eingangsparameter
anliegt (Out = In, NumCycles = 1).
Bit = 1: Bei Anlauf werden die zuletzt gespeicherten Werte von Out und NumCycles als
letzte Werte für die Mittelwertbildung verwendet (Out ≠ In).

Anlaufverhalten für den Baustein TimeTrig festlegen


Bit 0 =0: Periodischer Trigger und Einzeltrigger werden abgeschaltet. Der
Triggerimpuls Trigger wird rückgesetzt.
Bit 0 =1: Die Aktivierung vom Periodischer Trigger und Einzeltrigger sowie der
Einzeltriggerzeitpunkt bleiben erhalten.

Advanced Process Library (V10.0)


168 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hierzu werden die Eingänge InPerTrigOn, InSglTrigOn und InSglTrigDT übernommen. Wenn
Sie das Rücklesen bei Gesamtladen nutzen möchten, müssen vor einem Gesamtladen
zusätzlich zu den bedien- und beobachtbaren Parametern auch die gekennzeichneten
Parameter zurück gelesen werden.

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

3.1.9.6 Anwenden der dynamisch aktivierten Totzone während der PV Einschwingzeit

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 30.

Dynamisches deaktivieren der Totzone durch die PV Einschwingzeit


Über dieses Feature Bit können Sie die PV Einschwingzeit im Bereich der Totzone verbessern.
Die Totzone wird deaktiviert, bis sich der PV eher in der Mitte als an den Rändern der Totzone
einschwingt. Die Wahrscheinlichkeit wird vergrößert, dass die Regelgröße lange innerhalb
der Totzone bleibt, und lange keine weiteren Stelleingriffe mehr nötig werden. Dies führt zu
reduziertem Verschleiß und weniger Energieverbrauch.
Bit = 0: Totzonenbreite ist konstant
Bit = 1: Bei der PV Einschwingzeit wird die Totzone deaktiviert. Wenn die PV Einschwingzeit
beendet ist, bekommt die Totzone den Wert des Parameters DeadBand.

Hinweis
Ist Feature.Bit30 = 1, muss Baustein ConPerMon mit dem Regler verschaltet werden. Die
Bausteine PIDConL oder PIDConR überwachen dies durch Prüfung des Statussignals
von MeanMV.ST. Ist das Feature.Bit30 = 1 und MeanMV.ST = 16#78, ist keine dynamische
Deaktivierung der Totzone möglich und der Ausgang ErrorNum geht auf 52.

3.1.9.7 Auswertung des Signalstatus

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 23

Auswertung des Signalstatus


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob der Signalstatus der Eingänge auf die Werte 16#00
oder 16#28 überprüft werden soll. Der Signalstatus der Eingänge selbst bleibt dabei
unverändert.
Die Standardeinstellung ist 0.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 169
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: keine Auswertung des Signalstatus auf 16#00 oder 16#28.


Bit = 1: der Signalstatus wird erfasst, ein Eingang mit ST = 16#00 oder 16#28 wird mit
Wert = 0 weitergegeben. Die Funktion "Negation des Signals" am Eingang des Bausteins hat
in diesem Fall keinen Einfluss auf das Verhalten.

3.1.9.8 Auswertung des Signalstatus der Verriegelungssignale


Feature / Feature2 Bit
Nummer des Feature / Feature2 Bits: 5

Familie
Familie: Operate Nummer des Feature Bits: 5
Familie: Control, Drives, Dosage Nummer des Feature2 Bits: 5

Auswertung des Signalstatus der Verriegelungssignale


Über dieses Feature / Feature2 Bit legen Sie fest, ob der Signalstatus der
Verriegelungssignale auf die Werte 16#00 oder 16#28 überprüft werden soll. Der Signalstatus
der Eingänge selbst bleibt dabei unverändert.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: der Signalstatus wird erfasst, ein Eingang mit ST = 16#00 oder 16#28 wird mit Wert
= 0 weitergegeben.
Bit = 1: keine Auswertung des Signalstatus auf 16#00 oder 16#28.

3.1.9.9 Automatische Nachdosierung bei Unterdosierung im Automatikbetrieb

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 12

Automatische Nachdosierung bei Unterdosierung im Automatikbetrieb


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die automatische Dosierung bei Nachdosierung im
Automatikbetrieb.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: deaktiviert, bei einer Unterdosierung im Automatikbetrieb wird keine automatische
Nachdosierung gestartet.
Bit = 1: aktiviert, bei einer Unterdosierung im Automatikbetrieb wird die automatische
Nachdosierung gestartet.

Advanced Process Library (V10.0)


170 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.10 Baustein als Summierer oder Integrierer

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 6

Funktionsmodus Summierer oder Integrierer festlegen


Über dieses Feature Bit legen Sie das Summierverhalten des Bausteins fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Baustein arbeitet als Summierer.
Bit = 1: Der Baustein arbeitet als Integrierer.

Hinweis
Besonderheit beim Summierer
Beachten Sie, dass Sie das Verhalten des Bausteins als Summierer (Feature.Bit6 = 0) weiter
über das Feature.Bit7 beeinflussen.
Siehe hierzu Abschnitt Summierverhalten kontinuierlich oder getriggert (Seite 203).

3.1.9.11 Bedienelemente für externen Sollwert sichtbar schalten

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 21

Bedienelemente für externen Sollwert sichtbar schalten


Über dieses Feature Bit schalten Sie alle Bedienelemente für den externen Sollwert in den
Bildbausteinen für den OS-Bediener sichtbar. Dies ist immer dann erforderlich wenn der externe
Sollwert tatsächlich verwendet werden soll, wie z.B. beim Folgeregler von Kaskaden- und
Verhältnisregelungen.
Standardeinstellung ist 0, damit sich der Bildbaustein bei einfachen Anwendungen möglichst
übersichtlich darstellt.
Bit = 0: Die Bedienelemente für den externen Sollwert sind im Bildbaustein nicht sichtbar.
Bit = 1: Die Bedienelemente für den externen Sollwert sind im Bildbaustein sichtbar.

3.1.9.12 Begrenzung Ausgang Out

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 171
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Begrenzung Ausgang Out


Über dieses Feature Bit legen Sie die Begrenzung für Ausgang Out fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Außerhalb der Endstützpunkte wird der Ausgang Out auf der Basis der ersten beiden,
bzw. letzten beiden Stützpunkte extrapoliert.
Bit = 1: Der Ausgang Out wird auf den ersten und letzten Stützpunkt begrenzt.

Siehe auch
Parametrierbare Funktionen über den Anschluss Feature (Seite 153)

3.1.9.13 Berechnung der Durchflussmenge bei Waagedosierung aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 7

Berechnung der Durchflussmenge bei Waagedosierung


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die Berechnung der Durchflussmenge bei
Waagedosierung.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Deaktiviert.
Bit = 1: Berechnung aktiviert.
Der Durchfluss wird über die Veränderung der Dosiermenge pro Sekunde ermittelt.

3.1.9.14 Condition Monitoring Infos an MOD_Bausteinen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 10
Bit = 0: nicht weitergleitet
Bit = 1: weitergeleitet

3.1.9.15 Condition-Monitoring-Infos an den Kanalbausteinen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 10

Advanced Process Library (V10.0)


172 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Condition-Monitoring-Infos an die Maintenance Station übertragen


Mit diesem Feature Bit werden die an den Parametern MS_Ext und TextRef eingegebenen
Daten an den entsprechenden Treiberbaustein übertragen, und die gleichen Daten werden auf
dem Asset-Bildbaustein der Maintenance Station angezeigt. Weitere Informationen hierzu
finden Sie im Wartungshandbuch.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Daten werden nicht übertragen.
Bit = 1: Daten werden übertragen.

3.1.9.16 Deaktivieren von Schaltpunkten

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 28

Deaktivieren von Schaltpunkten


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob die Schaltpunktfunktionalität eines Grenzwerts bei
Deaktivierung der Meldung (MsgLock = 1) ebenfalls deaktiviert werden soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Schaltpunkt nicht unterdrückt
Bit = 1: Schaltpunkt unterdrückt

3.1.9.17 Direktes Umschalten zwischen Vor- und Rückwärtsbetrieb ermöglichen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 7

Direktes Umschalten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb


Über dieses Feature Bit legen Sie das Verhalten für eine direkte Umschaltung der Drehrichtung
von Motoren fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Das direkte Umschalten der Drehrichtung ist deaktiviert.
Sie können die Umschaltung der Drehrichtung des Motors nur durchführen, in dem Sie
diesen zuerst stoppen und dann in der gewünschten Drehrichtung wieder starten. Der
Motor kann erst wieder gestartet werden, wenn die im Parameter IdleTime festgelegte
Zeit abgelaufen ist.
Bit = 1: Das direkte Umschalten ist aktiviert.
Sie können die Umschaltung der Drehrichtung des Motors direkt ansteuern. Der
Motorbaustein führt die Umschaltung der Drehrichtung selbstständig aus. Der Motor wird

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 173
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

gestoppt und nach Ablauf der im Parameter IdleTime festgelegten Zeit erfolgt der Start in
der anderen Drehrichtung selbstständig.

Hinweis
Bei Automatik- / Vor-Ort-Betrieb und Bit = 0:
Wenn zusätzlich Feature2.Bit3 = 1 Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht
plausiblen Eingabebefehl aktiv ist, ist dennoch ein Automatik- / Vor-Ort-Befehl für
Rückwärtsrichtung möglich. Der Motor stoppt für den Zeitraum der IdleTime (mindestens einen
Zyklus), dann ist der Automatik- / Vor-Ort-Befehl für Rückwärtsrichtung plausibel und eine
Richtungsänderung findet automatisch statt.

3.1.9.18 Dosiertyp festlegen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Dosiertyp festlegen
Über dieses Feature Bit legen Sie den Dosiertyp fest, der für den Baustein gelten soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Durchfluss
Bit = 1: Waage

3.1.9.19 Durchflusssollwerte in Prozent

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 15

Durchflusssollwerte in Prozent
Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob der Dosierer die Durchflusssollwerte im Bildbaustein
in Prozent anzeigen soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Deaktiviert. Die Anzeige der Durchflusssollwerte erfolgt in der Einheit, die am
Parameter PV_Unit festgelegt wurde.
Bit = 1: Aktiviert: Die Anzeige der Durchflusssollwerte erfolgt in der Einheit %.

Advanced Process Library (V10.0)


174 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.20 Einfluss des Signalstatus auf den Dosierprozess festlegen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 23

Einfluss des Signalstatus auf den Dosierprozess festlegen


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, wie der Dosierer in Abhängigkeit des Signalstatus
reagieren soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Dosierprozess wird bei einem schlechten Signalstatus des Prozesswertes PV nicht
gestoppt.
Bit = 1: Dosierprozess wird bei einem schlechten Signalstatus des Prozesswertes PV gestoppt.
Zusätzlich wird der Dosierer in den Zustand "Aus" (siehe Zustandsdiagramm: Funktionen von
DoseL (Seite 1458)).
Sehen Sie dazu auch in das Kapitel:
• Signalstatus für Bausteine bilden und ausgeben (Seite 129)

3.1.9.21 Einheit der Änderungsgeschwindigkeit

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Festlegen der Einheit für die Änderungsgeschwindigkeit


Über dieses Feature Bit legen Sie die Einheit der Änderungsgeschwindigkeit fest:
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Einheit der Änderungsgeschwindigkeit in der Maßeinheit zum oder vom Feldgerät
Bit = 1: Einheit der Änderungsgeschwindigkeit in Prozent zum oder vom Feldgerät

3.1.9.22 Einlesen der Meldungen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 28

Verwendung der Eingangsdaten


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, in welchem Format Meldungen eingelesen werden.
Standardbelegung ist 0

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 175
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: Meldungen werden frei konfigurierbar als PV eingelesen


Bit = 1: Meldungen werden als MsgNamur eingelesen

Hinweis
Dieses Feature Bit wird nur verwendet, wenn der "Telegrammtyp 20" und der Parameter "PZD
6" aktiv sind.

3.1.9.23 Einstellung der Skalierung für die Prozesswerte

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Berechnung für die Ausgänge CurrentLi, Power1Li, Power2Li, FreeLi


Über das Feature.Bit5 wird festgelegt, ob für die Berechnung das PZDINXScale für die
weiteren Prozesswerte genutzt wird.
Bit = 0: xxxx.Value := (PZDXIn*(100/16384.0));
Bit = 1: xxxx.Value := (PZDXIn*(( PZDInXScale.HIGH- PZDInXScale.LOW)/16384.0))+
PZDInXScale.LOW;

3.1.9.24 Energielosen Wert bei bausteinexterner Simulation ausgeben

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 30

Energielosen Wert bei bausteinexterner Simulation ausgeben


Mit diesem Feature Bit legen Sie bei Kanalbausteinen fest, welcher Wert während der
bausteinexternen Simulation ausgegeben wird (Simulieren von Signalen (Seite 72)).
Die Standardeinstellung ist 1.
Bit = 0: Wenn der Prozesswerteingang den Status 16#60 hat, wird der Ausgangswert auf den
Eingangswert gesetzt.
Bit = 1: Wenn der Prozesswerteingang den Status 16#60 hat, wird der Ausgangswert auf "0"
gesetzt.

Advanced Process Library (V10.0)


176 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.25 Ersatzwert aufschalten

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Ersatzwert aufschalten
Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob unter bestimmten Bedingungen ein Ersatzwert
aufgeschaltet oder der letzte gültige Wert gehalten werden soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Letzten gültiger Wert halten
Bit = 1: Den Ersatzwert aufschalten

Siehe auch
Ungültigen Rohwert ausgeben (Seite 204)
Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 182)

3.1.9.26 Ersatzwertaufschaltung bei Fehler

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 6

Ersatzwertaufschaltung bei Fehler


Über dieses Feature Bit legen Sie die Ersatzwertaufschaltung bei Fehlern fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Keine Ersatzwertaufschaltung
Bit = 1: Der Ersatzwert SubV_In wird ausgegeben an Out für ErrorNum ≠

Siehe auch
Parametrierbare Funktionen über den Anschluss Feature (Seite 153)

3.1.9.27 Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 29

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 177
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie bei Kanalbausteinen die Ausgabe des Ersatzwerts
(Eingangsparameter SubsPV_In), wenn ein ungültiger Rohwert vorliegt oder sich das Gerät in
der Initialisierungsphase (Eingangsparameter PV_ST = 16#4C..4F) befindet.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Bei ungültigem Rohwert oder der Initialisierungsphase des Geräts wird der Ersatzwert
nicht ausgegeben.
Bit = 1: Bei ungültigem Rohwert oder der Initialisierungsphase des Geräts wird der
Ersatzwert ausgegeben. Der Signalstatus des Ausgabewerts wird auf "Manipulierter Wert
(z.B. Ersatzwert, Simulation, letzter gültiger Wert)" gesetzt.

Priorisierung der Feature Bits für Kanalbausteine:


Für die Kanalbausteine müssen Sie drei Feature Bits für das Verhalten bei einem ungültigen
Rohwert parametrieren.
Wenn mehr als eines dieser Feature Bits gesetzt (=1) ist, gilt folgende Priorität:
• Ungültigen Rohwert ausgeben (Seite 204) (Feature.Bit28= höchste Priorität)
• Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Feature.Bit29)
• Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 182) (Feature.Bit30 =
niedrigste Priorität)
Der Rohwert wird ausgegeben, wenn keines der Feature.Bit28, Feature.Bit29 oder
Feature.Bit30 gesetzt ist.

3.1.9.28 Erstsignalerfassung aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 31

Erstsignalerfassung aktivieren
Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die Erstsignalerfassung bei Interlock-Bausteinen. Siehe
hierzu Abschnitt Erstsignalerfassung bei Interlock-Bausteinen (Seite 66).
Standardbelegung ist 0
Bit = 0: Die Erstsignalerfassung ist deaktiviert.
Bit = 1: Die Erstsignalerfassung ist aktiviert.

3.1.9.29 aktuelle Regelabweichung

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 14

Advanced Process Library (V10.0)


178 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

aktuelle Regelabweichung
Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob die externe Regelabweichung eingeschaltet werden
soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Die externe Regelabweichung ist ausgeschaltet, die interne Regelabweichung ist
wirksam.
Bit = 1: Die externe Regelabweichung ist eingeschaltet.

3.1.9.30 Fehlerzustand aktivieren bei Externem Leittechnikfehler CSF

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 18

Fehlerzustand aktivieren bei Externem Leittechnikfehler CSF


Über dieses Feature Bit können Sie vorgeben, ob der Baustein bei einem Externer
Leittechnikfehler CSF =1 in den Fehlerzustand wechseln soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: : Baustein geht bei Leittechnikfehler CSF =1 nicht in den Fehlerzustand.
Bit = 1: Aktiviert: Baustein geht bei Leittechnikfehler CSF =1 in den Fehlerzustand.

3.1.9.31 Frequenzumrichter mit separater Geräte-Einspeisung

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 15

Frequenzumrichter mit separater Geräte-Einspeisung


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob ein Frequenzumrichter mit separater Geräte-
Einspeisung oder Inverterfreigabe verwendet wird.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Motor ohne Geräte-Einspeisung oder ohne Inverterfreigabe
Bit = 1: Frequenzumrichter mit separater Geräte-Einspeisung oder Inverterfreigabe

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 179
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.32 Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und simulierten


Verriegelungssignalen

Feature Bit
Nummer des Feature2 Bit: 2

Getrennte Auswertung von ausgeschlossenen und simulierten Verriegelungssignalen


Über dieses Feature Bit legen Sie das Verhalten des Bausteins fest, wenn ein
Verriegelungssignal eines Interlock-Bausteins ausgeschlossen oder simuliert ist.
Standardeinstellung = 0
Bit = 0: Schaltrelevante ausgeschlossene und simulierte Verriegelungssignale werden
mit Status 16#60 verarbeitet und abhängig vom Verriegelungszustand als simuliert oder
ausgeschlossen angezeigt.
Bit = 1: Ausgeschlossene und simulierte Verriegelungssignale werden getrennt ausgewertet.
Alle ausgeschlossenen Verriegelungssignale einer Kette von Interlock-Bausteinen werden als
ausgeschlossen angezeigt. Schaltrelevante simulierte Verriegelungssignale werden mit Status
16#60 verarbeitet und als simuliert angezeigt.

Hinweis
Ist das Feature Bit aktiviert, kann das Signal bei Verschaltungen an den Eingängen nicht über
CFC invertiert werden, da sich sonst die Bypass-Anzeige nicht aktualisieren würde.
Es sind die Verriegelungseingänge der folgenden Bausteine betroffen:
• Intlk02, Intlk04, Intlk08, Intlk16: In01, In02, …
• DoseL, Vlv2WayL: Permit, Interlock, Protect
• MotL, VlvL: Permit, Interlock, Protect,PermitSafePos
• MotRevL, MotSpdCL: Permit, Interlock, Protect , PermRev, IntlRev,
ProtRev, PermitSafePos
• MotSpdL: Permit, Interlock, Protect , PermSp2, IntlSp2, ProtSp2,
PermitSafePos
• MotSpd3L: Permit, Interlock, Protect , PermSp2, PermSp3, IntlSp2,
IntlSp3, ProtSp2,ProtSp3, PermitSafePos
• VlvAnL, VlvMotL, VlvPosL: Permit, Interlock, Protect , PermCls, IntlCls,
ProtCls, PermitSafePos
• MotS, VlvS, OpDi01, OpDi03, PIDConL, PIDConR: Interlock
• OpDi08: Interlock, Permit1....Permit8, PermitReset, Protect
Die Umkehr der Verriegelungssignale erfolgt über die Eingänge InvIn01, InvIn02 … auf den
Verriegelungsbausteinen.

Advanced Process Library (V10.0)


180 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Siehe auch
Funktionen von OpDi01 (Seite 488)
Funktionen von OpDi03 (Seite 505)
Funktionen von Intlk02 (Seite 2204)
Funktionen von Intlk04 (Seite 2219)
Funktionen von Intlk16 (Seite 2254)
Funktionen von Intlk08 (Seite 2235)
Funktionen von MotL (Seite 1534)
Funktionen von MotS (Seite 1574)
Funktionen von MotRevL (Seite 1603)
Funktionen von MotSpdL (Seite 1729)
Funktionen von Vlv2WayL (Seite 1876)
Funktionen von VlvL (Seite 1922)
Funktionen von VlvMotL (Seite 1992)
Funktionen von VlvAnL (Seite 2051)
Funktionen von MotSpdCL (Seite 1657)
Funktionen von VlvS (Seite 1960)
Funktionen von DoseL (Seite 1458)
Einfluss des Signalstatus auf die Verriegelung (Seite 123)
Sammelstatus für Verriegelungsinformationen bilden (Seite 124)
Signalstatus für Verriegelungsbausteine bilden und ausgeben (Seite 137)

3.1.9.33 Internen bzw. externen Sollwert für die absolute Feinmenge verwenden

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Internen und externen Sollwert für die absolute Feinmenge verwenden


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob der Dosierer den internen und externen Sollwert für
die Feinmenge absolut verarbeitet und absolut im Bildbaustein anzeigt bzw. bedient wird.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Deaktiviert. Die Verarbeitung der internen und externen Anschlüsse sowie die
Anzeige und Bedienung Sollwert Feinmenge erfolgt in der Einheit %.
Bit = 1: Aktiviert: Die Verarbeitung der internen und externen Anschlüsse sowie die Anzeige
und Bedienung Sollwert Feinmenge erfolgt in der Einheit, die am Parameter DQ_Unit
festgelegt wurde.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 181
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.34 Laufzeit für Rückmeldesignale aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 11

Laufzeit für Rückmeldesignale aktivieren


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die Laufzeit für Rückmeldesignale.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Deaktiviert: Nachführung der Rückmeldungen bei Simulation unmittelbar nach dem
Ansteuersignal.
Bit = 1: Aktiviert: Nachführung der Rückmeldungen bei Simulation nach dem Ansteuersignal
und dem Ablauf der Überwachungszeit (MonTiDynamic). Die Rückmeldesignale werden
nach dem Ablauf der Überwachungszeit gebildet.

3.1.9.35 Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 30

Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie bei Kanalbausteinen die Ausgabe des letzten gültigen
Werts, wenn ein ungültiger Rohwert vorliegt oder sich das Gerät in der Initialisierungsphase
(Eingangsparameter PV_ST = 16#4C..4F) befindet.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Bei ungültigem Rohwert oder der Initialisierungsphase des Geräts wird der letzte
gültige Wert nicht ausgegeben.
Bit = 1: Bei ungültigem Rohwert oder der Initialisierungsphase des Geräts wird der letzte
gültige Wert ausgegeben. Der Signalstatus des Ausgabewerts wird auf Lokale "Manipulierter
Wert (z.B. Ersatzwert, Simulation, letzter gültiger Wert)" gesetzt.

Priorisierung der Feature Bits für Kanalbausteine:


Für die Kanalbausteine müssen Sie drei Feature Bits für das Verhalten bei einem ungültigen
Rohwert parametrieren.
Wenn mehr als eines dieser Feature Bits gesetzt (=1) ist, gilt folgende Priorität:
• Ungültigen Rohwert ausgeben (Seite 204) (Feature.Bit28= höchste Priorität)
• Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 177) (Feature.Bit29)
• Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Feature.Bit30, niedrigste
Priorität)

Advanced Process Library (V10.0)


182 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der Rohwert wird ausgegeben, wenn keines der Feature.Bit28, Feature.Bit29 oder
Feature.Bit30 gesetzt ist.

3.1.9.36 Letzten Wert nach einem Gesamtladen bei Anlauf des Bausteins als aktuellen Wert
verwenden

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5
Nummer des Feature2 Bit: 7

Letzten Wert bei Anlauf des Bausteins nach einem Gesamtladen der CPU verwenden
Über dieses Feature Bit legen Sie das Anlaufverhalten des Bausteins in Abhängigkeit
des Feature Bits 0 fest.
Auf folgende Parameter wird dieses Feature Bit angewendet:
• Baustein TotalL: OldOut, OldCntOut
• Baustein CountScL: OldOut
• Baustein CountOh: OldDays, OldHours, OldMinutes, OldSeconds
• Baustein CntOhSc: OldDays, OldHours, OldMinutes, OldSeconds, OldCnt
• Baustein DoseL: OldDribbOut
Für die Einstellungen am Feature.Bit0 sehen Sie in das Kapitel: Festlegen des
Anlaufverhaltens (Seite 165).

Hinweis
Wenn Sie diese Funktion nutzen möchten, müssen Sie vor einem Gesamtladen zusätzlich zu den
bedien- und beobachtbaren Parametern auch die gekennzeichneten Parameter zurück gelesen
werden.

Die Standardeinstellung ist 0.


Bit = 0: In Abhängigkeit von Feature.Bit0 legen Sie das Anlaufverhalten fest:
• Zählbausteine:
– Feature.Bit0 = 0: Der Baustein wird bei Anlauf auf den voreingestellten Wert
(Eingangsparameter Preset) gesetzt.
– Feature.Bit0 = 1: Bei Anlauf wird ab dem zuletzt gespeicherten Wert weiter gezählt.
• Baustein DoseL:
– Feature.Bit0 = 0: Die Dosierung wird beendet und die Nachlaufmenge wird auf
Eingang DribbIn gesetzt.
– Feature.Bit0 = 1: Bei Anlauf arbeitet die Dosierung mit dem zuletzt gespeicherten
Wert von DribbOut.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 183
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Beim Anlauf des Bausteins nach einem Gesamtladen wird unabhängig von
Feature.Bit0 (Festlegen des Anlaufverhaltens (Seite 165)) der letzte Wert (Oldxxx) als
aktueller Wert übernommen.

3.1.9.37 LowCutOff aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

LowCutOff aktivieren
Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die Verwendung von LowCutOff Bits.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Low signal cut off - Aus (Standardeinstellung)
Bit = 1: Low signal cut off - Ein

3.1.9.38 Meldebegleitwerte auswählen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 27

Meldebegleitwerte auswählen
Über dieses Feature Bit wählen Sie aus, welche Meldebegleitwerte ausgegeben werden sollen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Signalstatus des Binäreingangs wird als Meldebegleitwert ausgegeben.
Bit = 1: Der zugehörige Analogwert wird als Meldebegleitwert ausgegeben.

3.1.9.39 Melden mit BATCH - Parametern

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8
Melden mit BATCH - Parametern
Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob der Baustein die BATCH - Parameter
• BatchID: Chargen Nummer
• BatchName: Chargenbezeichnung
• StepNo: Chargen Schrittnummer

Advanced Process Library (V10.0)


184 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Beim Melden als Begleitwerte in die OS überträgt.


Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Baustein überträgt keine BATCH - Parameter in die OS.
Bit = 1: Der Baustein überträgt BATCH - Parameter in die OS.

Hinweis
Hinweis zu der Einstellung "Bit = 1:
Der Baustein Event kann den In8.ST bzw. AV8.Value nicht mehr als Begleitwert übertragen.
Der Baustein EventTS kann den Signalstatus von Signal In7 und In8 bzw. InTS7 und InTS8
nicht mehr als Begleitwert übertragen.

Weitere Informationen finden Sie in folgenden Kapiteln:


• Melden von Event (Seite 2283)
• Melden von EventTs (Seite 2311)

3.1.9.40 Motorrückmeldungen sind nicht vorhanden

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 12

Motorrückmeldungen sind nicht vorhanden


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob die Motorrückmeldungen vorhanden sind oder nicht.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Motorrückmeldungen sind vorhanden.
Bit = 1: Die Motorrückmeldungen sind nicht vorhanden. Intern im Baustein werden die
Motorrückmeldungen von den Ansteuersignalen abgeleitet, damit wird die Überwachung der
Motorrückmeldungen deaktiviert.

3.1.9.41 Nur verschaltete Eingangswerte im Bildbaustein anzeigen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Nur verschaltete Eingangswerte im Bildbaustein anzeigen


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob nur verschaltete Eingangswerte In01 bis In16
(Status ungleich 16#FF) im Bildbaustein angezeigt werden.
Die Standardeinstellung ist 0.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 185
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: Alle Eingangswerte anzeigen.


Bit = 1: Nur verschaltete Eingangswerte (Status ungleich 16#FF) anzeigen und wenn
die Eingänge nicht verschaltet sind, wird die Bildbausteingröße des zuletzt verschalteten
Eingangs verwendet.

3.1.9.42 OS_Perm Bits aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Nur verschaltete Eingangswerte im Bildbaustein anzeigen


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die Verwendung von weiteren OS_Perm Bits im
Bildbaustein.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: OS_Perm Bits XXX inaktiv
Bit = 1: OS_Perm Bits XXX aktiv
Mit XXX:

Baustein OS_Perm.BitX
Intlk02 16-17
Intlk04 16-19
Intlk08 16-23
Intlk16 16-31

Feature.Bit OS_Perm.Bit OS_Perm.Bit OS_Perm.Bi Bedienung Bedienung


5 0 1 t16 Ausschluss Ausschluss
"Setzen" In01 "Rücksetzen"
In01
0 1 1 x Ja Ja
0 1 0 x Ja nein
0 0 1 x nein Ja
1 1 1 0 Ja Ja
1 1 1 1 Ja Ja
1 0 1 0 Nein Ja
1 0 1 1 Ja Ja
1 1 0 0 Ja Nein
1 1 0 1 Ja Ja
1 0 0 1 Ja Ja
1 0 0 0 Nein Nein

Advanced Process Library (V10.0)


186 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.43 Öffnen und Schließen deaktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 6

Befehle Öffnen und Schließen deaktivieren


Nur relevant, wenn kein Hilfsventil vorhanden ist (Bit 5 = 0)
Bit = 0: Befehle Öffnen und Schließen wirken auf Stellventil
Bit = 1: Befehle Öffnen und Schließen deaktivieren

Hinweis
Feature Bit 6 = 1 nur wenn Feature Bit 5 = 0

3.1.9.44 Örtliche Bedienberechtigung aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 24

Örtliche Bedienberechtigung aktivieren


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die örtliche Bedienung für einen technologischen
Baustein.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Deaktiviert
Bit = 1: Aktiviert
Informationen über diese Bedienberechtigung entnehmen Sie dem Kapitel
Bedienberechtigungen (Seite 318).

3.1.9.45 Parametrierung der Nachlaufmenge aktivieren


Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 27

Parametrierung der Nachlaufmenge aktivieren


Mit diesem Feature Bit können Sie die Parametrierung der Nachlaufmenge während der
Dosierung aktivieren.
Die Standardeinstellung ist 0.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 187
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: Deaktiviert, die Nachlaufmenge kann nur im Zustand "Ende" oder mit der
automatischen Ermittlung der Nachlaufmenge (DribbCor = 1) parametriert werden.
Bit = 1: Aktiviert, die Nachlaufmenge kann immer parametriert werden, nicht jedoch im
Zustand "Nachlauf". Die automatische Ermittlung der Nachlaufmenge muss ausgeschaltet
sein (DribbCor = 0).

3.1.9.46 Programmbetrieb ermöglichen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 19

Programmbetrieb ermöglichen
Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob der Reglerbaustein für den Programmbetrieb
verwendet werden soll oder nicht.
Standardbelegung ist 0.
Bit = 0: Der Baustein ist nicht für den Programmbetrieb vorgesehen.
Bit = 1: Der Baustein kann für den Programmbetrieb verwendet werden. Die dafür
erforderlichen Bedienelemente werden dann im Bildbaustein sichtbar.

Hinweis
Dieses Feature Bit gilt nur für den Baustein PIDConR.

Was ist der Programmbetrieb?


Der Programmbetrieb bietet überlagerten Regelungsfunktionen (externe Advanced Control
Software-Pakete), die auf einem externen PC als OPC-Client laufen, die Möglichkeit die
Steuerung des Regler-Funktionsbausteins zu übernehmen und den Sollwert oder den Stellwert
von außen vorzugeben.

3.1.9.47 Quittungs- und Fehlerstatus des Meldeaufrufs aktualisieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 22

Quittungs- und Fehlerstatus des Meldeaufrufs aktualisieren


Über dieses Feature Bit wählen Sie aus, ob Quittungs- und Fehlerstatus der Meldeaufrufe am
Bausteinausgang aktualisiert werden sollen.

Advanced Process Library (V10.0)


188 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Standardeinstellung ist 0.


• Bit = 0: Die Bausteinausgänge MsgErr, MsgStat und MsgAckn werden auf die
Vorbesetzungen gesetzt und nicht aktualisiert. Somit wird der Baustein schneller
durchlaufen.
• Bit = 1: Die Bausteinausgänge MsgErr, MsgStat und MsgAckn werden anhand der
Rückmeldungen der unterlagerten Meldebausteine aktualisiert. Die unterlagerten
Meldebausteine werden in jedem 2. Zyklus aufgerufen, solange auf eine Quittung gewartet
wird oder eine Fehlerinformation ansteht.

3.1.9.48 Regelzone mit eingefrorenem I-Anteil

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 13

I-Anteil einfrieren bei Regelung mit Regelzone


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, wie sich der Regler bei Regelzonenbetrieb verhält. Der
I-Anteil muss dazu eingeschaltet sein TI<>0.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der I-Anteil wird so gesetzt, dass der Stellwert sich bei Wiedereintritt der
Regeldifferenz in die Regelzone stoßfrei verhält.
Bit = 1: Wenn die Regeldifferenz außerhalb der Reglzone liegt, wird intern der I-Anteil
eingefroren. Bei Eintritt in die Regelzone beginnt der Regler mit dem Wert des I-Anteils der
beim Verlassen der Regelzone wirksam war.
Das Verhalten ist abhängig von weiteren Feature Bits und Reglereinstellungen. Sehen Sie
dazu auch in das Kapitel:
• Regelzone verwenden (Seite 247)

3.1.9.49 Regelzone mit vorgegebenem I-Anteil

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 12

I-Anteil vorgeben bei Regelung mit Regelzone


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, wie sich der Regler bei Regelzonenbetrieb verhält. Der
I-Anteil muss dazu eingeschaltet sein TI<>0.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der I-Anteil wird so gesetzt, dass der Stellwert sich bei Wiedereintritt der
Regeldifferenz in die Regelzone stoßfrei verhält.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 189
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Wenn die Regeldifferenz außerhalb der Reglzone liegt, wird intern der I-Anteil wie
folgt gesetzt:
• I_Part := MV_Offset.
Das Verhalten ist abhängig von weiteren Feature Bits und Reglereinstellungen. Sehen Sie
dazu auch in das Kapitel:
Regelzone verwenden (Seite 247)

3.1.9.50 Rücksetzen der Befehle zum Umschalten der Betriebsart

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 2

Rücksetzen der Befehle zum Umschalten der Betriebsart


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, wie der Baustein die eingehenden Steuerbefehle
behandeln soll:
• SP_IntLi und SP_ExtLi für Regler
• AutModLi und ManModLi für Regler, Antriebe und Dosierbaustein
• SaPo_Ext für KalFilt Baustein
• OffLi, UpLi und DnLi für TotalL Baustein
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Die Steuerbefehle werden vom Baustein nicht zurückgesetzt. Liegen zwei
Steuerbefehle zum Umschalten der Betriebsart vor, erfolgt kein Wechsel der Betriebsart. In
diesem Fall wird der Text "Ungültiges Signal" im Bildbaustein angezeigt.
Bit = 1: Die Steuerbefehle werden vom Baustein zurückgesetzt. Dies stellt zum Beispiel sicher,
dass bei einer Ansteuerung aus dem SFC der Steuerbefehl nach Verlassen eines Schrittes
selbstständig zurückgesetzt wird.

3.1.9.51 Rücksetzen der Befehle für die Ansteuerung aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 3

Rücksetzen der Befehle für die Ansteuerung aktivieren


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, wie der Baustein Befehle für die Ansteuerung (z.B. Motor
einschalten) über den verschalteten Eingangsparameter behandeln soll.
Die Standardeinstellung ist 0.

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190 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: Die Steuerbefehle werden vom Baustein nicht zurückgesetzt. Liegen zwei Befehle für
die Ansteuerung vor wird der Zustand der Ansteuerung beibehalten. Im Bildbaustein wird in
diesem Fall in der Standardsicht der Hinweis "Ungültiges Signal" angezeigt.
Bit = 1: Die Steuerbefehle werden vom Baustein zurückgesetzt. Dies stellt zum Beispiel sicher,
dass bei einer Ansteuerung aus dem SFC der Steuerbefehl nach Verlassen eines Schritts
selbsttätig zurückgesetzt wird.

3.1.9.52 Rücksetzen der Dosiermenge bei Dosierstart

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 6

Rücksetzen der Dosiermenge bei Dosierstart


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie das Rücksetzen der Dosiermenge bei Dosierstart.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: deaktiviert, die Dosiermenge wird bei Dosierstart nicht zurückgesetzt
Bit = 1: aktiviert, die Dosiermenge wird bei Dosierstart zurückgesetzt.

3.1.9.53 Prozesswert mit eigenen Skalierbereich

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 16

Prozesswert mit eigenen Skalierbereich


Über dieses Feature Bit können Sie dem Prozesswert einen eigenen Skalierbereich zuordnen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Skalierbereich von SP übernehmen.
Bit = 1: PV hat eigenen Skalierbereich.

Siehe auch
Ruhelage bei Motoren, Ventilen und Reglern (Seite 62)
Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam (Seite 195)
Letzten Wert nach einem Gesamtladen bei Anlauf des Bausteins als aktuellen Wert
verwenden (Seite 183)

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 191
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.54 Rücksetzen bei Verriegelung (Schutz) oder Fehlern über Eingangssignale

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 9

Rücksetzen mit automatischen Befehlen (z. B. OpenAut, CloseAut)


Mit diesem Feature Bit definieren Sie, dass eine automatische Steuerung mit ihren
Eingangsbefehlen (z. B. OpenAut, CloseAut) auch einen Verriegelungsschutz oder einen
Fehler zurücksetzt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Kein Rücksetzen.
Bit = 1: Rücksetzen eines Verriegelungsschutzes oder eines Fehler mit einem Flankenwechsel
0-1 in den Eingängen für automatische Befehle (z. B. OpenAut, CloseAut).

3.1.9.55 Rücksetzen in Abhängigkeit der Betriebsart oder des LiOp-Parameters festlegen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 30

Rücksetzen in Abhängigkeit der Betriebsart festlegen (Motor-, Ventil- und Dosierbausteine)


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob nach wieder anliegendem Signal Verriegelung
"Schutz", Rückmeldefehler ("Fehler Zustand", "Fehler Ansteuerung") oder "Motorschutz" das
Rücksetzten abhängig von der Betriebsart nur über den Operator im Handbetrieb oder nur über
die Automatikanschlüsse im Automatikbetrieb möglich ist.
Das Rücksetzen in Handbetrieb wird über das Feature.Bit31 (Rücksetzen von Schutz /
Fehler im Handbetrieb aktivieren (Seite 194)) aktiviert. Siehe auch Kapitel Rücksetzen des
Bausteins bei Verriegelungen oder Fehlern (Seite 55).
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Das Rücksetzen ist unabhängig von der Betriebsart.
Bit = 1: Im Handbetrieb ist ein manuelles Rücksetzen über den Operator nur möglich, wenn
das Feature.Bit31 gesetzt ist, andernfalls ist im Handbetrieb kein Rücksetzen erforderlich.
Im Automatikbetrieb ist nur ein Rücksetzen über Automatikanschlüsse möglich, unabhängig
vom Feature.Bit31 Das geschieht entweder über einen Flankenwechsel 0-1 am Eingang

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192 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

RstLi oder bei gesetztem Feature.Bit9 über einen Flankenwechsel 0-1 an den
Automatikeingängen, zum Beispiel OpenAut, CloseAut.

Hinweis
Die Entriegelung des Schnellstopps für alle Betriebsarten erfolgt im Bildbaustein über die
Schaltfläche "Rücksetzen" (RstOp = 1), im CFC erfolgt die Entriegelung über den
Eingangsparameter RstLi = 1.

Hinweis
Die Betriebsart Vor-Ort ist von diesem Feature Bit unabhängig und hat einen eigenen Rücksetz-
Mechanismus.

Rücksetzen der Dosiermenge in Abhängigkeit der Betriebsart festlegen (Dosierbausteine)


Über dieses Feature Bit legen Sie auch fest, ob das Rücksetzen der Dosiermenge abhängig von
der Betriebsart sein soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Das Rücksetzen ist unabhängig von der Betriebsart.
Bit = 1:Im Handbetrieb ist nur ein manuelles Rücksetzen über den Operator am Eingang
RstDQ_Op möglich. Im Automatikbetrieb ist nur ein Rücksetzen über einen Flankenwechsel
0-1 am Eingang RstDQ_Li möglich.

Hinweis
Die Betriebsart Vor-Ort ist von diesem Feature Bit unabhängig. Die Dosiermenge kann über
den Operator am Eingang RstDQ_Op oder über einen Flankenwechsel 0-1 am
Eingang RstDQ_Li rückgesetzt werden.

Rücksetzen in Abhängigkeit der LiOp-Parameters festlegen (Zählerausteine)


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob das Rücksetzen oder Setzen auf den
Vorbelegungswert in Abhängigkeit des Parameters LiOp erfolgen soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Das Rücksetzen bzw. Setzen auf einen Vorbelegungswert ist unabhängig vom
Parameter LiOp.
Bit = 1: Das Rücksetzen bzw. Setzen auf einen Vorbelegungswert ist abhängig vom
Parameter LiOp.
LiOp = 0: Das Rücksetzen bzw. Setzen auf einen Vorbelegungswert kann nur über den
Bildbaustein bzw. am Parameter für den Bildbaustein erfolgen.
LiOp = 1: Das Rücksetzen bzw. Setzen auf einen Vorbelegungswert kann nur am Parameter
für Verschaltungen erfolgen.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 193
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.56 Rücksetzen von Schutz / Fehler im Handbetrieb aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 31

Rücksetzen von Schutz / Fehler im Handbetrieb aktivieren


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob nach wieder anliegendem Signal Verriegelung
"Schutz", Rückmeldefehler ("Fehler Laufzeit", "Fehler Ansteuerung") oder "Motorschutz" ein
Rücksetzen notwendig ist. Sehen Sie dazu auch in das Kapitel: Rücksetzen des Bausteins bei
Verriegelungen oder Fehlern (Seite 55).
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Kein Rücksetzen im Handbetrieb notwendig.
Bit = 1: Rücksetzen im Handbetrieb ist notwendig. Das Rücksetzen erfolgt über die
Schaltfläche "Rücksetzen" (RstOp = 1) oder im CFC über den Eingangsparameter RstLi.

Hinweis
Die Entriegelung des Schnellstopps für alle Betriebsarten erfolgt im Bildbaustein über die
Schaltfläche "Rücksetzen" (RstOp = 1), im CFC erfolgt die Entriegelung über den
Eingangsparameter RstLi = 1.

Hinweis
Die Betriebsart Vor-Ort hat einen eigenen Rücksetz-Mechanismus.

3.1.9.57 Rücksetzen auch bei verriegeltem Zustand

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 19

Rücksetzen auch bei verriegeltem Zustand


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, dass bei einer anstehenden Verriegelungsart "Schutz"
oder "Motorschutz" ein Rücksetzen möglich ist. Dies kann z. B. zum Rücksetzen von
Hardwareverriegelungen genutzt werden.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Bei anstehender Verriegelungsart "Schutz" oder bei anstehendem Motorschutz ist
kein Rücksetzen möglich.

Advanced Process Library (V10.0)


194 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Bei anstehender Verriegelungsart "Schutz" oder bei anstehendem Motorschutz ist ein
Rücksetzen möglich.

Hinweis
Beim Rücksetzen wird nur der Ausgang P_Rst ausgelöst. Ein weiteres explizites Rücksetzen ist
erforderlich, wenn die Verriegelung vom Typ "Schutz" oder "Motorschutz" inaktiv ist.

3.1.9.58 Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 16

Ruhelagestellwert bei Anlauf wirksam


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob ein Baustein bei Anlauf in die Ruhelage gehen soll.
Standardbelegung ist 0
Bit = 0: Der Baustein geht nicht bei Anlauf in die Ruhelage
Beim Stellventil VlvAnL wird das Hauptventil geschlossen und das Hilfsventil (wenn
parametriert) geöffnet.
Bit = 1: Der Baustein geht bei Anlauf in die Ruhelage
Beim Stellventil VlvAnL gehen Hauptventil und Hilfsventil (wenn parametriert) in die
Ruhelage.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Ruhelage bei Motoren, Ventilen und Reglern
(Seite 62)
Hinweis:
Das Feature.Bit16 ist nur wirksam bei Feature.Bit0 = 0.

3.1.9.59 Ruhelagestellwert bei Betriebsart "Außer Betrieb" wirksam

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 15

Ruhelagestellwert bei Betriebsart "Außer Betrieb" wirksam


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob ein Baustein beim Übergang in die Betriebsart "Außer
Betrieb" in die Ruhelage gehen soll.
Standardstellung ist "0".
Bit = 0: Der Baustein geht nicht beim Übergang in die Betriebsart Außer Betrieb in die
Ruhelage

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 195
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Der Baustein geht beim Übergang in die Betriebsart Außer Betrieb in die Ruhelage
Sehen Sie hierzu auch das Kapitel Ruhelage bei Motoren, Ventilen und Reglern (Seite 62)

3.1.9.60 Schalter - oder Tasterbetrieb festlegen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 4

Schalter- oder Tasterbetrieb festlegen (Eingangssignal als Impulssignal oder statisches Signal)
Über dieses Feature Bit erfolgt die Auswahl, ob für jeden Automatikbefehl des Bausteins ein
eigener verschaltbarer 1-aktiver Steuereingang genutzt werden muss oder einem
Steuereingang zwei Automatikbefehle zugeordnet sind.
Das Feature Bit wirkt sich in Form eines Impulses (Tasterbetrieb) oder eines statischen
Signals (Schalterbetrieb) auf die folgenden Steuereingänge für die Betriebsart Automatik aus:
• Starten und Stoppen eines Motors
• Öffnen und Schließen eines Ventils
• Schalterbetriebsarten: Automatik und Hand (Parameter AutModLi und ManModLi)
• Sollwertvorgabe: Intern und extern (Parameter SP_ExtLi und SP_IntLi)
in Form eines Impulses (Tasterbetrieb) oder eines statischen Signals (Schalterbetrieb) erfolgt.

Hinweis
Die Eingabebefehle werden auf Plausibilität geprüft. Weitere Informationen finden Sie
in Fehlerbehandlung (Seite 141), z.B. Fehlerbehandlung von MotL (Seite 1542)
und Feature2.Bit3 (Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen
Eingabebefehl (Seite 205)).
Feature.Bit4 funktioniert nur, wenn sowohl Feature.Bit2 als auch Feature.Bit3 inaktiv
sind.

Die Befehle zum Ansteuern des Bausteins entnehmen Sie dem jeweiligen Kapitel zu den
Betriebsarten des Bausteins. Es sind immer die Parameter, die für den Automatikbetrieb eines
Bausteins verwendet werden.
Bit = 0: Tasterbetrieb: jedem Automatikbefehl ist ein Steuereingang zugeordnet. Dieser hat
ein speicherndes Verhalten und ist 1-aktiv.
Beispiel beim Motor MotRevL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren
Eingangsparameter:
• FwdAut = 1 für den Befehl "Startet vorwärts"
• RevAut = 1 für den Befehl "Startet rückwärts"
• StopAut = 1 für den Stoppbefehl und

Advanced Process Library (V10.0)


196 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• AutModLi = 1 für das Einstellen der Betriebsart "Automatik"


• ManModLi = 1 für das Einstellen der Betriebsart "Hand"
Bit = 1: Schalterbetrieb: einem Steuereingang sind zwei statische Automatikbefehle
zugeordnet.
Beispiel beim Motor MotRevL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren
Eingangsparameter:
• FwdAut = 1 für den Befehl "Startet vorwärts"
• RevAut = 1 für den Befehl "Startet rückwärts" und
• FwdAut = 0 und RevAut = 0 für den Stoppbefehl
• AutModLi = 1 für das Einstellen der Betriebsart "Automatik"
• AutModLi = 0 für das Einstellen der Betriebsart "Hand"
Die Steuereingänge StopAut und ManModLi sind in diesem Fall nicht relevant.

3.1.9.61 Schaltmodus festlegen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Schaltmodus festlegen
Über dieses Feature Bit legen Sie den Schaltmodus für den Motorbaustein fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Schaltmodus "Ein über Geschwindigkeit 1", wenn der Parameter SwOverTi > 0 ist
Bit = 1: Schaltmodus "Ein und Aus über Geschwindigkeit 1/2", wenn der Parameter
SwOverTi > 0 ist

Hinweis
Dieses Feature Bit wird nur verwendet, wenn der Parameter SwOverTi > 0 ist. Näheres
hierzu siehe auch Kapitel Funktionen von MotSpdL (Seite 1729).

3.1.9.62 Schleichfluss wird immer in die Dosiermenge erfasst

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 13

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 197
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Aktivieren: Schleichfluss wird immer in die Dosiermenge erfasst


Über dieses Feature Bit wird das Verhalten für die Erfassung des Schleichflusses in die
Dosiermenge festgelegt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: deaktiviert, der Schleichfluss wird nur ab dem Grenzwert CR_AH_Lim (Alarm oben
Schleichfluss) in die Dosiermenge erfasst. Mit CR_AH_En = 0 wirkt sich der Schleichfluss auf
die Dosiermengeberechnung nicht mehr aus.
Bit = 1: aktiviert, der Schleichfluss wird immer in die Dosiermenge erfasst.

Hinweis
Schleichfluss ist der Durchfluss in den Zuständen "Ende", "Aus" und "Pause".

3.1.9.63 Schnellstopp über Bildbaustein aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 14

Schnellstopp über Bildbaustein aktivieren


Über das Feature Bit "Schnellstopp über Bildbaustein aktivieren" legen Sie fest, ob der OS-
Bediener über die Standardsicht des Bildbausteins den Schnellstopp betätigen darf.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Die Schaltfläche "Schnellstopp" ist im Bildbaustein nicht sichtbar.
Bit = 1: Der OS-Bediener darf die Schaltfläche für den Schnellstopp bedienen.

3.1.9.64 Stellungsrückmeldungen sind aktiv


Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 12

Stellungsrückmeldungen sind aktiv


Mit diesem Feature Bit aktivieren Sie die Stellungsrückmeldesignale (FbkP1 und FbkP2) und
deaktivieren die separaten Ventilrückmeldesignale (FbkV0, FbkV1 und FbkV2). In der
Trendsicht und Vorschausicht werden die Stellungsrückmeldesignale und
Ansteuerungssignal Pos0Out, Pos1Out, Pos2Out zur Anzeige verwendet.
Anfangswert: 0
Bit = 0: Die Ventilrückmeldesignale FbkV0, FbkV1, FbkV2 sind aktiv. Die
Stellungsrückmeldesignale FbkP1, FbkP2 sind deaktiviert.

Advanced Process Library (V10.0)


198 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Die Stellungsrückmeldesignale FbkP1, FbkP2 sind aktiv. Die Ventilrückmeldesignale


FbkV0, FbkV1, FbkV2 sind deaktiviert.

Hinweis
SafeV0, SafeV1, SafeV2 und DefPos1, DefPos2 dienen nur noch zum Konfigurieren der
Symbolanzeigen in der OS.

3.1.9.65 Separate Überwachungszeit für das Stoppen des Motors

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 13

Separate Überwachungszeit für das Stoppen des Motors


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie eine separate Überwachungszeit für das Stoppen des
Motors .
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Eine Überwachungszeit für das Starten und Stoppen des Motors
Bit = 1: Separate Überwachungszeit für das Stoppen des Motors

3.1.9.66 Separate Verriegelung für jede Richtung, Lage oder Geschwindigkeit

Feature Bit
Nummer des Feature2 Bits: 16

Separate Verriegelung für jede Richtung oder Lage


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die Verwendung der Funktion "Separate Verriegelung für
jede Richtung, Lage oder Geschwindigkeit".
Standardbelegung ist 0
Bit = 0: Eine Verriegelung für jede Richtung, Lage oder Geschwindigkeit.
Bit = 1: Separate Verriegelung für jede Richtung, Lage oder Geschwindigkeit.

3.1.9.67 Separate Verzögerungszeiten für jeden Alarm

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 199
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Separate Verzögerungszeiten für jeden Alarm


Sie können dieses Feature Bit verwenden, um den Alarmverzögerungstyp Zwei Zeitwerte für
jeden einzelnen Grenzwert (Seite 256) zu aktivieren.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Alarmverzögerungstyp Zwei Zeitwerte für jeden einzelnen Grenzwert (Seite 256)
ist deaktiviert.
Bit = 1: Der Alarmverzögerungstyp Zwei Zeitwerte für jeden einzelnen Grenzwert (Seite 256)
ist aktiviert.

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)
Zwei Zeitwerte pro Grenzwertpaar (Seite 255)

3.1.9.68 Signalisierung bei Grenzwertverletzung

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 29

Signalisierung bei Grenzwertverletzung


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, wie eine Grenzwertverletzung an den entsprechenden
Grenzwertausgängen ausgegeben werden soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ausgabewert des Grenzwertausgangs = 1 (1 aktiv))
Bit = 1: Ausgabewert des Grenzwertausgangs = 0 (0 aktiv))

Hinweis
Die Parameter, für die Sie dieses Verhalten beeinflussen können, entnehmen Sie den
Anschlussbeschreibungen der entsprechenden Bausteine.

3.1.9.69 Sollwertdifferenz soll gemeldet werden

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Sollwertdifferenzbildung soll gemeldet werden


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie das Melden im Falle einer Sollwertdifferenz.

Advanced Process Library (V10.0)


200 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Standardeinstellung ist 0.


Bit = 0: Deaktiviert: Es werden die Meldungen für die Parameter ExtMsg2 und ExtMsg3
ausgegeben.
Bit = 1: Aktiviert: Es werden die Meldungen für die Parameter ER_H_Lim bzw. ER_L_Lim
anstelle der Meldeparameter ExtMsg2 und ExtMsg3 ausgegeben.

3.1.9.70 Sollwertvorgabe mit eigenem Anzeigebereich und eigener Einheit

Feature Bit
Nummer des Feature Bits: 16

Sollwertvorgabe mit eigenem Anzeigebereich und eigener Einheit


Über dieses Feature Bit legen Sie die den Anzeigebereich und die Einheit der Sollwertvorgabe
fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Sollwertvorgabe und Rücklesewert haben den gleichen Anzeigebereich
(RbkOpScale, RbkUnit)
Bit = 1: Die Sollwertvorgabe hat einen eigenen Anzeigebereich und eine eigene Einheit
(SP_OpScale, SP_Unit)

3.1.9.71 Steuerung über Hilfsventil

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Steuerung über ein Hilfsventil


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob eine Steuerung über ein Hilfsventil erfolgen soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Steuerung ohne Hilfsventil/kein Hilfsventil vorhanden
Bit = 1: Steuerung über Hilfsventil

3.1.9.72 Stoßfreie Änderung der Proportionalverstärkung, Differenzierzeit und der


Verstärkung des Differenzierers aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 20

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 201
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Stoßfreie Änderung der Proportionalverstärkung, Differenzierzeit und der Verstärkung des


Differenzierers aktivieren
Über dieses Feature Bit aktivieren Sie die stoßfreie Änderung der
Proportionalverstärkung Gain, Differenzierzeit TD und der Verstärkung des Differenzierers im
Automatikbetrieb.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Die stoßfreie Umschaltung ist deaktiviert.
Bit = 1: Die stoßfreie Umschaltung ist aktiviert.

3.1.9.73 Stoßfreies Umschalten in den Automatikbetrieb nur für den Bediener

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 21

Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb nur für den Bediener


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob die stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb
für Ventile, Motoren und Dosierer nur bei einer Umschaltung über den Bildbaustein wirksam ist,
oder ob auch eine Umschaltung über die verschaltbaren Eingänge AutModLi und ManModLi
(ModLiOp = 1) möglich ist.
Standardeinstellung = 0
Bit = 0: Die Funktion "Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Ventile, Motoren
und Dosierer" wirkt bei Umschaltung über den Bildbaustein und bei Umschaltung über die
verschaltbaren Eingänge AutModLi und ManModLi (ModLiOp = 1).
Bit = 1: Über die verschaltbaren Eingänge AutModLi und ManModLi (ModLiOp = 1) kann
stoßbehaftet umgeschaltet werden.
Die stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb muss aktiviert sein, um Stoßfreie
Umschaltung in den Automatikbetrieb für Ventile, Motoren und Dosierer aktivieren
(Seite 203) zu verwenden.

3.1.9.74 Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Regler deaktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 18

Umschaltung mit oder ohne P-Sprung ohne nachgeführtem internen Sollwert


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob bei Reglern eine Umschaltung ohne nachgeführtem
internen Sollwert (SP_TrkPv = 0) mit oder ohne einen P-Sprung erfolgen soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Umschalten erfolgt ohne P-Sprung (stoßfrei)

Advanced Process Library (V10.0)


202 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Umschalten erfolgt mit P-Sprung (nicht stoßfrei)


Weitere Informationen dazu finden Sie in der Beschreibung für den Hand- und
Automatikbetrieb für Reglerbausteine (Seite 87).

3.1.9.75 Stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb für Ventile, Motoren und Dosierer
aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 17

stoßfreies Umschalten
Über dieses Feature Bit aktivieren Sie das stoßfreie Umschalten vom Vor-Ort-Betrieb/
Handbetrieb in den Automatikbetrieb.
Standardbelegung ist 0
Bit = 0: Stoßfreies Umschalten ist deaktiviert. Eine Umschaltung von Vor-Ort-Betrieb/
Handbetrieb in den Automatikbetrieb ist zu jeder Zeit möglich.
Bit = 1: Stoßfreies Umschalten von Vor-Ort-Betrieb/Handbetrieb in den Automatikbetrieb
ist aktiviert. Eine Umschaltung von Vor-Ort-Betrieb/Handbetrieb in den Automatikbetrieb ist
nur möglich, wenn die Ansteuerung von Vor-Ort-Betrieb/Handbetrieb und Automatikbetrieb
übereinstimmen. Erfolgt eine Umschaltung zu einem anderen Zeitpunkt, so wird dies im
Bildbaustein mit dem Text "Fehler Umschaltung" angezeigt.
Näheres hierzu siehe Kapitel Hand- und Automatikbetrieb für Motoren, Ventile und Dosierer
(Seite 91).
Über ein zweites Feature Bit legen Sie fest, ob die stoßfreie Umschaltung in den
Automatikbetrieb nur über den Bildbaustein, oder auch über die verschaltbaren Parameter
AutModLi und ManModLi (ModLiOp = 1) möglich ist.
Siehe hierzu Abschnitt Stoßfreies Umschalten in den Automatikbetrieb nur für den Bediener
(Seite 202).

3.1.9.76 Summierverhalten kontinuierlich oder getriggert

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 7

Summiererverhalten festlegen
Über dieses Feature Bit legen Sie das Summierverhalten des Bausteins als Funktion
des Feature.Bit6 = 0 fest. Wenn Sie das Feature.Bit6 = 1 gesetzt haben, ist
dieses Feature Bit ohne Funktion.
Die Standardeinstellung ist 0.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 203
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: Getriggertes Summierverhalten.


Bit = 1: Kontinuierliches Summierverhalten.

3.1.9.77 Unterdrückung aller Meldungen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 25

Unterdrückung aller Meldungen


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob alle Meldungen des Bausteins unterdrückt werden
sollen.
Bit = 0: Prozessmeldungen werden unterdrückt.
Bit = 1: Alle Meldungen werden unterdrückt.

3.1.9.78 Ungültigen Rohwert ausgeben

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 28

Ungültigen Rohwert ausgeben


Über dieses Feature Bit aktivieren Sie bei Kanalbausteinen die Ausgabe des ungültigen
Rohwerts.
Standardbelegung ist 1
Bit = 0: Der ungültige Rohwert wird nicht ausgegeben. Entweder wird der Ersatzwert
(Feature Bit Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 177)) oder der letzte
gültige Wert (Feature Bit Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben
(Seite 182)) ausgegeben.
Bit = 1: Der ungültige Rohwert wird ausgegeben. Der Signalstatus des Ausgabewerts wird
auf "Schlecht, gerätebedingt" bzw. "Schlecht, prozessbedingt" gesetzt.
Bei einen ungültigen Rohwert wird automatisch der Ausgangsparameter Bad = 1 gesetzt.

Priorisierung der Feature Bits für Kanalbausteine:


Für die Kanalbausteine müssen Sie drei Feature Bits für das Verhalten bei einem ungültigen
Rohwert parametrieren.

Advanced Process Library (V10.0)


204 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wenn mehr als eines dieser Feature Bits gesetzt (=1) ist, gilt folgende Priorität:
• Ungültigen Rohwert ausgeben (Feature.Bit28 = höchste Priorität)
• Ersatzwert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 177) (Feature.Bit29)
• Letzten gültigen Wert bei ungültigem Rohwert ausgeben (Seite 182) (Feature.Bit30 =
niedrigste Priorität)
Der Rohwert wird ausgegeben, wenn keines der Feature.Bit28, Feature.Bit29 or
Feature.Bit30 gesetzt ist.

Hinweis
FbAnOu
Ab V9.1 SP2 unterstützt der Kanalbaustein auch die Ausgabe eines ungültigen Rohwerts für die
Eingänge Rbk, PosD, RCasOut. Zur Sicherstellung der Rückwärtskompatibilität ist die
Voreinstellung "0" und nicht "1".

3.1.9.79 Übertragung von Statusinformationen von Geräten

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 29

Übertragung von Statusinformationen von Geräten


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob Statusinformationen des Geräts an den
vorgeschalteten Diagnosebaustein übertragen werden sollen.
Die Standardeinstellung ist 1.
Bit = 0: Keine Übertragung von Statusinformationen.
Bit = 1: Übertragung von Statusinformationen des Geräts an den vorgeschalteten
Diagnosebaustein.

3.1.9.80 Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen Eingabebefehl


Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 3

Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen Eingabebefehl


Mit dieser Funktion können Sie die Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen
Eingabebefehl festlegen.
Standardeinstellung: 0
Bit = 0: Bei einem ungültigen oder nicht plausiblen Eingabebefehl wird der Steuerausgang
gehalten.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 205
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Bei einem ungültigen oder nicht plausiblen Eingabebefehl schaltet der
Steuerausgang in die "Position Ruhelage".

Hinweis
Nach Bit = 1:
Eine Richtungsänderung im Automatik- / Vor-Ort-Betrieb mit Baustein MotRevL, MotSpdCL ist
möglich, obwohl das Feature.Bit7 =0 Direktes Umschalten zwischen Vorwärts- und
Rückwärtsbetrieb freigeben nicht parametriert ist. Der Motor stoppt für den Zeitraum der
IdleTime (mindestens einen Zyklus), dann ist der Automatik- / Vor-Ort-Befehl für
Rückwärtsrichtung plausibel und eine Richtungsänderung findet automatisch statt.

3.1.9.81 Ventil Dichtschließend


Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Ventil Dichtschließend
Über dieses Feature können Sie die Funktion Ventil Dichtschließend aktivieren. Beim
Schließen des Ventils wird hierbei zusätzlich die Drehmomentabschaltung ausgewertet.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Funktion "Ventil Dichtschließend " ist ausgeschaltet.
Bit = 1: Funktion "Ventil Dichtschließend " ist eingeschaltet.

3.1.9.82 Verhalten der Erstsignalerfassung beim Deaktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 21

Verhalten der Erstsignalerfassung beim Deaktivieren


Über dieses Feature Bit legen Sie das Verhalten der Erstsignalerfassung der Interlock-
Bausteine in Abhängigkeit des Eingangsparameters FirstInEn = 0 fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
• Bit = 0: Bei Deaktivierung der Erstsignalerfassung über FirstInEn = 0 wird der
Ausgangsparameter FirstIn rückgesetzt.
• Bit = 1: Bei Deaktivierung der Erstsignalerfassung über FirstInEn =0 bleibt der
Ausgangsparameter FirstIn erhalten. Erst beim Aktivieren der Erstsignalerfassung über
einen Flankenwechsel von FirstInEn 0->1 wird der Ausgangsparameter FirstIn
rückgesetzt.

Advanced Process Library (V10.0)


206 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.83 Verhalten der Schaltpunkte in der Betriebsart "Außer Betrieb"


Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 26

Verhalten der Schaltpunkte in der Betriebsart "Außer Betrieb"


Über dieses Feature Bit legen Sie das Verhalten der Schaltpunkte in der Betriebsart "Außer
Betrieb" fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Letzter Zustand der Schaltpunkte vor dem Umschalten in die Betriebsart "Außer
Betrieb" bleibt erhalten.
Bit = 1: Der Zustand der Schaltpunkte wird auf "gut" zurückgestellt.

Hinweis
Das Feature "Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS" hat eine höhere Priorität
als das Feature "Verhalten der Schaltpunkte in der Betriebsart "Außer Betrieb"".

3.1.9.84 Verhalten für die Betriebsart Außer Betrieb

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 1

Verhalten für die Betriebsart Außer Betrieb


Über dieses Feature Bit legen Sie das Verhalten des technologischen Bausteins in
Abhängigkeit des verschaltbaren Eingangsparameters OosLi = 1 fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
• Bit = 0: Es erfolgt die Anzeige für den Zustand "In Arbeit" (siehe unten) im Bausteinsymbol
und im Bildbaustein des zugeordneten technologischen Bausteins. Ein 0-1 Flankenwechsel
des Eingangsparameters OosLi hat keinen weiteren Einfluss auf das Verhalten des
technologischen Bausteins, der Vorzustand bleibt erhalten. Es wird kein Wechsel in die
Betriebsart "Außer Betrieb" durchgeführt.
• Bit = 1: Es erfolgt eine Umschaltung in die Betriebsart "Außer Betrieb" unter der
Voraussetzung, dass der Baustein sich in der Betriebsart "Ein" oder "Handbetrieb" befindet. Ist
diese Voraussetzung nicht gegeben, wird kein Betriebsartenwechsel erfolgen. Zusätzlich
wird die Anzeige für den Zustand "in Arbeit" (siehe unten) im Bausteinsymbol und im
Bildbaustein des zugeordneten technologischen Bausteins unabhängig des erfolgten
Betriebsartenwechsels erfolgen. Es wird keine Meldung für einen erfolgten oder nicht
erfolgten Betriebsartenwechsel ausgegeben.
Die Zustandsanzeige für "in Arbeit" sieht wie folgt aus:

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 207
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Ein 1-0 Flankenwechsel des Eingangsparameters OosLi hat keinen Einfluss auf das Verhalten
des technologischen Bausteins, der Vorzustand bleibt erhalten.
Sehen Sie dazu bitte in das Kapitel Wartungsfreigabe (Seite 78).

3.1.9.85 Verlassen des Vor-Ort-Betriebs

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 10

Verhalten für das Verlassen des Vor-Ort-Betriebs


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, wie das Verlassen der Betriebsart "Vor-Ort-Betrieb"
erfolgen soll bei LocalSetting = 1 oder LocalSetting = 2 und wenn die Betriebsart nicht
über AutModLi oder ManModLi vorgegeben ist.
Standardbelegung ist 0
Bit = 0: Verlassen des Vor-Ort-Betriebs in den Handbetrieb (stoßfrei, da die Ansteuersignale
nachgeführt werden).
Bit = 1: Verlassen des Vor-Ort-Betriebs erfolgt in die zuletzt vor dem Vor-Ort-Betrieb
anliegende Betriebsart (stoßbehaftet).
Weitere Informationen dazu finden Sie in der Beschreibung für den Vor Ort Betriebsart
(Seite 95).

Hinweis
Funktionalität von "Feature.Bit10" wird über "Feature.Bit17" unterdrückt
Wenn Feature.Bit17=1 und Feature.Bit10=1 verlässt bei einer Änderung von
"Automatikbetrieb" in "Vor-Ort-Betrieb" der Baustein den "Vor-Ort-Betrieb" bei nicht
übereinstimmenden Befehlen in den "Handbetrieb" und nicht in den "Automatikbetrieb".

3.1.9.86 Verriegelungsanzeige bei LocalSetting 2 oder 4

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 27

Verriegelungsanzeige bei LocalSetting 2 oder 4


Über dieses Feature Bit legen Sie die Anzeige der Verriegelungen bei LocalSetting 2 oder 4
am Bildbaustein und am Bausteinausgang LockAct fest.
Standardeinstellung = 0

Advanced Process Library (V10.0)


208 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: LocalSetting 2 und 4 werden in der Standardsicht durchgestrichene Schlösser


angezeigt. LockAct wird bei Verriegelung nicht gesetzt.
Bit = 1: LocalSetting 2 und 4 werden in der Standardsicht Schlösser gemäß Verriegelung
angezeigt. LockAct wird gemäß Verriegelung gesetzt. Diese Einstellung wird bei HW-
Verriegelung verwendet.

Hinweis
Ein abfallender Motorschutz (Trip.Value=0) wird am Ausgangsparameter LockAct
angezeigt, unabhängig von der Einstellung des Feature Bits.
Dieses Feature Bit gilt auch für LocalSetting 5 in VlvS.

3.1.9.87 Vibrieren nach Drehmomentüberwachung

Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 6

Vibrieren nach Drehmomentüberwachung


Mit diesem Feature2 Bit legen Sie fest, ob nach einem
Drehmomentüberwachungsfehler TorqOpen oder TorqClose Vibration gestartet werden
soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Keine Vibration.
Bit = 1: Vibration nach Drehmomentüberwachungsfehler wird gestartet.

3.1.9.88 Mit Quittierung Überdosierung

Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 24

Mit Quittierung Überdosierung


Mit diesem Feature2 Bit können Sie das Quittierungsverhalten bei Überdosierung und
Unterdosierung ändern.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Nach Identifikation einer Überdosierung geht der Baustein direkt in den
Zustand “Ende”.
Bit = 1: Nach Identifikation einer Überdosierung wechselt der Baustein und fährt im Zustand
„Aus“ fort. Eine Quittierung ist erforderlich, um den Dosierzustand auf „Ende“ zu setzen. In
der Standardsicht zeigt die Statusanzeige den Zustand “Ende quit”.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 209
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.89 Berechnung der Rampenrate

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 6 (7 bei VlvAnL)

Rampengradient nach einer Änderung des Rampenzielwerts definieren


Sie können dieses Feature-Bit in den Standardfunktionen "Sollwertrampe verwenden" oder
"Stellwertrampe verwenden" verwenden, um den neuen Rampengradient nach einer Änderung
des Rampenzielwerts während einer Rampenfahrt zu definieren.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0:
Der neue Rampengradient wird mit dem Startpunkt der Rampenfahrt und dem neuen
Rampenzielwert berechnet.
Rampenmodus = Gradient:
Rampengradient bleibt konstant. Die Rampenfahrt wird abgebrochen, wenn der neue
Rampenzielwert den unverzögerten Rampenfahrtwert kreuzt. Nach einem Abbruch wird der
Sollwert dem Rampenzielwert nachgeführt.

Der Rampengradient ändert sich, wenn sich der neue Rampenzielwert auf der anderen Seite
des Startpunkts befindet. Die Rampenfahrt wird nicht abgebrochen.

• SP_RmpTarget: Rampenzielwert
• SP: Sollwert
• SP_RmpOn: Rampe Ein/Aus

Advanced Process Library (V10.0)


210 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Rampenmodus = Dauer:
Der Rampengradient wird angepasst. Die Rampenfahrt wird abgebrochen, wenn der neue
Rampenzielwert den unverzögerten Rampenfahrtwert kreuzt. Nach einem Abbruch wird der
Sollwert dem Rampenzielwert nachgeführt. Die restliche Rampenzeit wird angepasst (nicht
zurückgesetzt), weil die Berechnung des Rampengradienten vom Startpunkt abhängt und
den Anstieg der restlichen Rampenzeit verursacht.

• SP_RmpTarget: Rampenzielwert
• SP: Sollwert
• SP_RmpOn: Rampe Ein/Aus
• SP_RemRT: Restliche Rampenzeit
Bit = 1:
Die Rampenrate wird mit dem tatsächlichen SP oder MV und dem neuen Rampenzielwert
berechnet.
Rampenmodus = Gradient:
Rampengradient bleibt konstant. Die Rampenfahrt wird nicht abgebrochen, wenn der neue
Rampenzielwert den unverzögerten Rampenfahrtwert kreuzt.

• SP_RmpTarget: Rampenzielwert
• SP: Sollwert
• SP_RmpOn: Rampe Ein/Aus
Rampenmodus = Dauer:
Der Rampengradient wird angepasst. Die Rampenfahrt wird nicht abgebrochen, wenn der
neue Rampenzielwert den unverzögerten Rampenfahrtwert kreuzt. Die restliche Rampenzeit
wird bei jeder Änderung des Rampenzielwerts vollständig zurückgesetzt.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 211
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• SP_RmpTarget: Rampenzielwert
• SP: Sollwert
• SP_RmpOn: Rampe Ein/Aus
• SP_RemRT: Restliche Rampenzeit

3.1.9.90 Ein auf PV folgender SP im geöffneten Regelkreis hat keine Priorität über SP_Ext
und SP-Grenzwerte

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 23

ein auf PV folgender SP im geöffneten Regelkreis hat keine Priorität über SP_Ext und SP-
Grenzwerte
Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob der Sollwert dem Prozesswert in der „Betriebsart
Hand“ mit Nachführung folgt (SP_TrkPV = 1). Sie können diese Funktion festlegen, wenn der
Sollwert extern oder begrenzt ist.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Sollwert folgt Prozesswert (SP = PV) unabhängig davon, ob der Sollwert extern oder
begrenzt ist.
Bit = 1: Wenn der Sollwert extern ist, folgt der Sollwert dem externen Sollwert (SP =
SP_Ext) und ist auf die externen Grenzwerte begrenzt (SP_ExHiLim und SP_ExLoLim).
Wenn der Sollwert intern ist, folgt der Sollwert dem Prozesswert (SP = PV) und ist auf die
internen Grenzwerte begrenzt (SP_InHiLim und SP_InLoLim).

3.1.9.91 Mit beschleunigter Rückkehr des Integralanteils von der Stellwertgrenze

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 17

Advanced Process Library (V10.0)


212 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Mit beschleunigter Rückkehr des Integralanteils von der Stellwertgrenze


Beim Umschalten in die Betriebsart Automatik (von Hand, durch Nachführung,
Zwangsnachführung oder Programmbetrieb mit Stellwertvorgabe) oder wenn der Controller
vom Eingang InitPid initialisiert wird, wird der Integralanteil (Rücksetzen) verschoben, um
bei einer bevorstehenden Regelabweichung den stoßfreien Betrieb beizubehalten. Je größer die
Regelabweichung und die Reglerverstärkung, desto größer ist die Verschiebung. Dies kann dazu
führen, dass der Integralanteil weit außerhalb der Stellwertgrenzen festgelegt wird. Wenn die
Regelabweichung nach dem Umschalten in die Betriebsart Automatik geringer wird, kann es
passieren, dass in Reglern mit großen TI-Werten der Stellwert während eines längeren
Zeitraums innerhalb der Grenzen bleibt.
Mit diesem Feature Bit können Sie die Rückkehr des Integralanteils vom Grenzwert
beschleunigen. Bei einer anstehenden Regelabweichung wird der Integralanteil nur so weit
in Richtung des Regelbereichs verschoben, wie der Stellwert sich selbst schnell und stoßfrei
von den Stellwertgrenzen entfernen kann (MV_HiLim/MV_LoLim).
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ohne beschleunigte Rückkehr des Integralanteils.
Bit = 1: Mit beschleunigter Rückkehr des Integralanteils, wenn sich der Integralanteil und der
Stellwert außerhalb der oder an den Stellwertgrenzen befinden.

Hinweis
In der regulären Regelungsart kann der Integralanteil nicht nach außerhalb der Stellwertgrenzen
verschoben werden, weil der Stellwert zuerst begrenzt und dann an den Rücksetzspeicher
zurückgeführt wird (siehe auch Anti-Windup in Funktionen von PIDConR (Seite 1237)).

3.1.9.92 Auswahlvorgabe extern / intern

Feature Bit
Nummer des Feature Bits: 6

Auswahlvorgabe extern / intern


Sie können dieses Feature Bit zum Umschalten über den Bildbaustein zwischen der internen
und externen Auswahl der Eingänge In01 bis In10 (SelInt oder SelExt) verwenden.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 213
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Standardeinstellung ist 0.


• Bit = 0:

LiOp = 0 Auswahl von In01 bis In16 ist intern; SelInt ist aktiv und kann über Bildbaustein
verwendet werden.
LiOp = 1 Auswahl von In01 bis In16 ist extern; SelExt ist aktiv und kann über Verschaltung
verwendet werden.

• Bit = 1:

LiOp = 0 Mit dem Eingangsparameter SelIntOp oder SelExtOp können Sie die Auswahl
zwischen intern (SelInt) und extern (SelExt) via Bildbaustein umschalten.
LiOp = 1 Mit dem Eingangsparameter SelIntLi oder SelExtLi können Sie die Auswahl
zwischen intern (SelInt) und extern (SelExt) via Verschaltung umschalten.

3.1.9.93 Schalter- oder Tasterbetrieb für Vor-Ort-Befehle festlegen

Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 4

Schalter- oder Tasterbetrieb für Vor-Ort-Befehle festlegen (Eingangssignal als Impulssignal oder
statisches Signal)
Über dieses Feature2 Bit erfolgt die Auswahl, ob für jeden Vor-Ort-Befehl des Bausteins ein
eigener verschaltbarer 1-aktiver Steuereingang genutzt werden muss oder einem
Steuereingang zwei Vor-Ort-Befehle zugeordnet sind.
Das Feature2 Bit wirkt sich in Form eines Impulses (Tasterbetrieb) oder eines statischen
Signals (Schalterbetrieb) auf die folgenden Steuereingänge für die Betriebsart Vor-Ort aus:
• Starten und Stoppen eines Motors
• Öffnen und Schließen eines Ventils

Hinweis
• Die Eingabebefehle werden auf Plausibilität geprüft. Weitere Informationen finden Sie
in Fehlerbehandlung (Seite 141), z.B. Fehlerbehandlung von MotL (Seite 1542)
und Feature2.Bit3 (Steuerpriorität bei einem ungültigen und nicht plausiblen
Eingabebefehl (Seite 205)).
• Bei Feature2.Bit9 = 1 (Tasterbetrieb mit ausgelösten lokalen Steuerbefehlen
(Seite 229)) benötigen die Vor-Ort-Eingabebefehle für den Tasterbetrieb immer eine 0->1-
Auslösung, um das Signal des Steuerausgangs zu aktivieren.

Die Befehle zum Ansteuern des Bausteins entnehmen Sie dem jeweiligen Kapitel zu den
Betriebsarten des Bausteins. Es sind immer die Parameter, die für den Vor-Ort-Betrieb eines
Bausteins verwendet werden.
Bit = 0: Tasterbetrieb: Jedem Vor-Ort-Befehl ist ein Steuereingang zugeordnet. Dieser hat ein
speicherndes Verhalten und ist 1-aktiv.

Advanced Process Library (V10.0)


214 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

1. Beispiel mit einem Motor MotRevL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren
Eingangsparameter:
• FwdLocal = 1 für den Befehl "Startet vorwärts"
• RevLocal = 1 für den Befehl "Startet rückwärts"
• StopLocal = 1 für den Stoppbefehl
Bit = 1: Schalterbetrieb: einem Steuereingang sind zwei statische Vor-Ort-Befehle zugeordnet.
2. Beispiel mit einem Motor MotRevL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren
Eingangsparameter:
• FwdLocal = 1 für den Befehl "Startet vorwärts"
• RevLocal = 1 für den Befehl "Startet rückwärts"
• FwdLocal = 0 und RevLocal = 0 für den Stoppbefehl
Der Steuereingang StopLocal ist in diesem Fall nicht relevant.
3. Beispiel mit Motor MotSpdL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren
Eingangsparameter:
• Spd1Local = 1 für den Befehl "Motor läuft mit Drehzahl1"
• Spd2Local = 1 für den Befehl "Motor läuft mit Drehzahl2"
• Spd1Local = 0 und Spd2Local = 0 für den Stoppbefehl
4. Beispiel mit Motor MotSpdCL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren
Eingangsparameter:
• FwdLocal = 1 für den Befehl "Startet vorwärts"
• RevLocal = 1 für den Befehl "Startet rückwärts"
• FwdLocal = 0 und RevLocal = 0 für den Stoppbefehl
5. Beispiel mit VlvPosL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren Eingangsparameter:
• OpenLocal = 1, Befehl zum "Öffnen" des Ventils
• CloseLocal = 1, Befehl zum "Schließen" des Ventils
• OpenLocal = 0 und CloseLocal = 0 für den Stoppbefehl
6. Beispiel mit Vlv2WayL: In diesem Fall verwenden Sie die verschaltbaren
Eingangsparameter:
• Pos1Local = 1, Befehl zum "Öffnen" von Ventil1
• Pos2Local = 1, Befehl zum "Öffnen" von Ventil2
• Pos1Local = 0 und Pos2Local = 0, Befehl für "Position 0" (Nullstellung),
7. Beispiel mit VlvL
• OpenLocal = 1, Befehl zum "Öffnen" des Ventils
• OpenLocal = 0, Befehl zum "Schließen" des Ventils
Wenn Feature2.Bit4 = 1, sind einem Steuereingang zwei statische Vor-Ort-Befehle
zugeordnet.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 215
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.94 Gradientenbegrenzung mit Zeitdauer

Feature Bit
Nummer des Feature Bit:
• 11 bei PIDConL, PIDConR und PIDStepL
• 12 bei MotSpdCL, VlvAnL und OpAnL

Gradientenbegrenzung mit Zeitdauer


Mit diesem Feature Bit können Sie den Sollwert SP bzw. MV als Funktion der Zeitdauer
hochfahren oder herunterfahren. Mit diesem Feature Bit kann die
Gradientenbegrenzungsfunktion auch mit der Zeitdauer arbeiten.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Die Gradientenbegrenzung funktioniert nur mit den Gradientenwerten: SP/
MV_UpRaLim, SP/MV_DnRaLim
Bit = 1: Die Gradientenbegrenzung funktioniert auch mit der Zeitdauer mit den folgenden
Parametern: SP/MV_RmpModTime, SP/MV_RmpTime.

3.1.9.95 Analogeingang 1 ist für den Bediener reserviert

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 7

Analogeingang 1 ist für den Bediener reserviert


Sie können dieses Bit Feature zum Auschecken des Analogeingangs 1 (In01) für den Bediener
nutzen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Bediener kann den Analogeingang 1 nicht verwenden (In01).
Bit = 1: Der Bediener kann den Wert des Analogeingangs 1 ändern (In01), wenn der
Eingang nicht verschaltet ist und OS_Perm.Bit22 auf 1 gesetzt ist.

3.1.9.96 Der Bediener kann den Sollwert über den Bildbaustein auch in der Betriebsart
Vor-Ort ändern.

Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 6

Advanced Process Library (V10.0)


216 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der Bediener kann den Sollwert über den Bildbaustein auch in der Betriebsart Vor-Ort ändern.
Mit diesem Feature2 Bit können Sie die Eingabe eines Sollwerts für den Bediener in der
Betriebsart Vor-Ort aktivieren.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Bediener kann den Sollwert in der Betriebsart Vor-Ort nicht ändern.
Bit = 1: Der Bediener kann den Sollwert über den Bildbaustein in der Betriebsart Vor-Ort
ändern.

3.1.9.97 Sollwert nach Stopp und Start des Motors definieren

Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 7

Sollwert nach Stopp und Start des Motors definieren


Mit diesem Feature2 Bit können Sie den Sollwert nach Stopp und Start des Motors definieren.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Sollwert wird nach dem Stopp des Motors gespeichert.
Bit = 1: Nach dem Stopp des Motors wird der Sollwert auf SP_Off gesetzt. Wenn der Motor
gestartet wird und der Sollwert im internen Modus ist, wird der Sollwert auf den unteren
Grenzwert SP_LoLim gesetzt. Bis zu diesem Wert kann der interne Sollwert geändert
werden. Ist der Sollwert nach dem Start des Motors extern, wird der Sollwert direkt in den
externen Sollwert geändert. Die untere Begrenzung wird abwärts auf SP_Off begrenzt und
zurückgeschrieben, wenn die Begrenzung erreicht ist.

3.1.9.98 Bewahren des letzten Ausgangswertes im Falle eines schlechten


Eingangssignalstatus

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Bewahren des letzten Ausgangswertes im Falle eines schlechten Eingangssignalstatus


Sie können dieses Bit Feature zur Festlegung nutzen, dass der Baustein seinen Ausgangswert
beibehält, wenn der Eingangssignalstatus schlecht ist (16#00 oder 16#28).
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Voreingestellter Zustand des Bausteins.
Bit = 1: Bewahren des letzten Ausgangswertes im Falle eines schlechten
Eingangssignalstatus.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 217
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.99 Erzwingen von Befehlen im Vor-Ort-Betrieb

Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 8

Erzwingen von Befehlen im Vor-Ort-Betrieb


Sie können dieses Feature2 Bit zur Festlegung nutzen, ob das Erzwingen von Befehlen im Vor-
Ort-Betrieb "1" und "3" möglich ist.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Im Vor-Ort-Betrieb ist das Erzwingen von Befehlen nicht möglich.
Bit = 1: Im Vor-Ort-Betrieb ist das Erzwingen von Befehlen möglich.

3.1.9.100 Der Motor-Stopp in der Endlage hängt nur von dem entsprechenden
Rückmeldesignal ab

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 15

Der Motor-Stopp in der Endlage hängt nur von dem entsprechenden Rückmeldesignal ab
Mit diesem Bit Feature können Sie festlegen, ob der Motor-Stopp in der Endlage nur von dem
entsprechenden Rückmeldesignal oder von beiden Rückmeldesignalen abhängt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Motor-Stopp in der Endlage hängt von den beiden Rückmeldesignalen (FbkOpen
und FbkClose) ab. Der Motor-Stopp in der Endlage „Offen“ zum Beispiel hängt von den
beiden Rückmeldesignalen „Offen“ und „Geschlossen“ ab. In diesem Fall sind FbkOpen = 1
und FbkClose = 0 so parametrisiert, dass die Antriebs-Ausgangskontrolle des Motors „Offen“
rückgesetzt wird.
Bit = 1: Der Motor-Stopp in der Endlage hängt nur von dem entsprechenden Rückmeldesignal
ab. Der Motor-Stopp in der Endlage „Offen“ zum Beispiel hängt nur von dem Rückmeldesignal
„Offen“ ab. In diesem Fall wird nur FbkOpen = 1 so parametrisiert, dass die Antriebs-
Ausgangskontrolle des Motors „Offen“ rückgesetzt wird.

3.1.9.101 Der Ersatzwert ist aktiv, falls der Baustein überbrückt wird

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 9

Advanced Process Library (V10.0)


218 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der Ersatzwert ist aktiv, falls der Baustein überbrückt wird


Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob der Baustein bei einer aktiven Überbrückung den
Prozesswert oder einen Ersatzwert verwendet.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Baustein nutzt den Prozesswert (PV/In/Out).
Bit = 1: Der Baustein nutzt den Ersatzwert (BypPV/BypIn/BypOut).

3.1.9.102 Externe Meldung aktivieren

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 9

Externe Meldung aktivieren


Sie können dieses Bit Feature verwenden, um festzulegen, ob Sie den Qualitätscode von Inx/
InTSx oder die externen Werte ExtValxx als den zugehörigen Wert nutzen möchten.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Verwendung des Qualitätscodes von Inx oder InTSx als den zugehörigen Wert.
Bit = 1: Verwendung der externen Werte ExtValxx als den zugehörigen Wert.

3.1.9.103 Bei Berücksichtigung schlechter Qualität der Automatikbefehle oder der externen
Werte

Feature/Feature2 Bit
Anzahl des Feature/Feature2 Bit: 10

Bei Berücksichtigung schlechter Qualität der Automatikbefehle oder der externen Werte
Sie können dieses Bit Feature/Feature2 zur Berücksichtigung des schlechten Signalstatus
(16#00 oder 16#28) im Parameter für die Automatikbefehle verwenden oder die externen
Werte, um den Baustein in die Ruhelage zu verschieben.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ein schlechter Signalstatus wird nicht berücksichtigt.
Bit = 1: Ein schlechter Signalstatus (16#00 oder 16#28) bei den Automatikbefehlen oder den
externen Werten wird vom Baustein berücksichtigt. Der Baustein geht in eine vorgegebene
Nullstellung.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 219
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.104 Deaktivierung der Berechnung der Impulskontrolle in LocalSetting 2 und 4

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 20

Deaktivierung der Berechnung der Impulskontrolle in LocalSetting 2 und 4


Sie können dieses Bit Feature zur Deaktivierung der Nachführung der Rückmeldesignale in der
Einstellung 2 und 4 im „Local“ Mode verwenden.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Berechnung der Impulskontrollen bei LocalSetting 2 und 4.
Bit = 1: Deaktivierung der Berechnung der Impulskontrollen bei LocalSetting 2 und 4.

3.1.9.105 Inverterfreigabe

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Inverterfreigabe
Über dieses Feature Bit legen Sie fest, ob nach der Aktivierung von Feature.Bit15
(Feature.Bit15 = 1) ein Frequenzumrichter mit separater Geräteeinspeisung oder
Inverterfreigabe verwendet werden soll.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Frequenzumrichter mit separater Geräteeinspeisung
Bit = 1: Inverterfreigabe

3.1.9.106 Die Waagendosierung kann nur gestartet werden, wenn StandStill = 1

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 14

Die Waagendosierung kann nur gestartet werden, wenn StandStill = 1


Über dieses Feature Bit legen Sie den Start der Waagendosierung fest.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Waagendosierung unabhängig von StandStill starten.
Bit = 1: Waagendosierung nur bei StandStill = 1 starten

Advanced Process Library (V10.0)


220 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.107 Verlauf von MV- und DV-Bewegungen beim Neustart löschen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Verlauf von MV- und DV-Bewegungen beim Neustart löschen


Mit diesem Feature Bit können Sie ermitteln, ob der Verlauf von MV- und DV-Bewegungen
nach dem Neustart der CPU oder des Bausteins gelöscht wird.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Verlauf von MV und DV wird nach einem CPU-Neustart nur dann gelöscht, wenn
OB100 läuft.
Bit = 1: Der Verlauf von MV und DV wird nach einem CPU-Neustart und auch nach einem
Bausteinneustart (Restart = 1) gelöscht, wenn Benutzer-DBs/FCs in den Controller geladen
werden.

3.1.9.108 Berechnung des Statusausgangs

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Berechnung des Statusausgangs


Mit diesem Feature Bit können Sie festlegen, wie der Baustein den Status des Ausgangs Out
berechnet.
Bit = 0: Der Statusausgang wird mit dem tatsächlichen Statuseingang In.ST und dem
letzten Statusausgang Out.ST berechnet. Der Baustein macht eine Berechnung des
schlechtesten Status wie technologische Bausteine über die gesamte Integration. Mit der
Funktion "Werte nachführen" (OutTrkOn = 1) wird der Status auf OutTrk.ST zurückgesetzt.
Bit = 1: Der Statusausgang ist gleich dem Statuseingang (Out.ST = In.ST).

3.1.9.109 MsgLock und Betriebsart "Außer Betrieb" für einen verschalteten Meldebaustein
unterdrücken

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 11

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 221
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

MsgLock und Betriebsart "Außer Betrieb" für einen verschalteten Meldebaustein unterdrücken
Mit diesem Feature/Feature2 Bit können Sie die Meldesperre mit dem Parameter MsgLock
und der Umschaltung in die Betriebsart "Außer Betrieb" für einen verschalteten Meldebaustein
(EventTs, Event16Ts) unterdrücken. Betroffen ist nur der verschaltete Baustein über den
Parameter EventTsIn. Dadurch können auch bei MsgLock = 1 oder während einer
Umschaltung in die Betriebsart "Außer Betrieb" im Hauptbaustein Meldungen generiert werden.
Beispiel: Wenn der Hauptbaustein in die Betriebsart "Außer Betrieb" wechselt, kann die
Umschaltung über eine Verschaltung vom Hauptbausteinausgang OosAct an einen
Eingang Inx von EventTs/Event16Ts gemeldet werden.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Keine Unterdrückung.
Bit = 1: Eine Meldesperre mit dem Parameter MsgLock und eine Umschaltung in die
Betriebsart "Außer Betrieb" werden für den verschalteten Meldebaustein über EventTsIn
unterdrückt.

3.1.9.110 Varianten der CPI-Berechnung

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

Varianten der CPI-Berechnung


Mit diesem Feature Bit können Sie zwischen den beiden Varianten der CPI-Berechnung
wählen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ungefähre Berechnung mit reduziertem Rechenleistungsverbrauch.
Bit = 1: Präzisere Berechnung, die der mathematischen Definition der Varianz entspricht.

Hinweis
Wenn Sie die Variante der Berechnung ändern, müssen gegebenenfalls die
Grenzwerte CPI_AL_Lim und CPI_WL_Lim angepasst werden.

3.1.9.111 Skalierbarer Messbereich

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 6

Advanced Process Library (V10.0)


222 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Skalierbarer Messbereich
Mit diesem Feature Bit wird der skalierbare Messbereich aktiviert. Dieses Feature Bit wird
vom Treibergenerator entsprechend den Informationen aus dem HW Konfig / STEP 7-Attribut
verwendet. Von daher wird dieses Feature Bit vom Treiberassistenten festgelegt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Skalierbarer Messbereich ist nicht aktiv.
Bit = 1: Skalierbarer Messbereich ist aktiv.

3.1.9.112 2 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich)

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 7

2 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich)


Mit diesem Feature Bit, werden für die Auflösung des Messbereichs 2 Dezimalpunkte
festgelegt. Dieses Feature Bit wird vom Treibergenerator entsprechend den Informationen aus
dem HW Konfig / STEP 7-Attribut verwendet. Von daher wird dieses Feature Bit vom
Treiberassistenten festgelegt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Für die Auflösung des Messbereichs werden nicht 2 Dezimalpunkte festgelegt.
Bit = 1: Für die Auflösung des Messbereichs werden 2 Dezimalpunkte festgelegt.

3.1.9.113 3 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich)

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 8

3 Dezimalpunkte (skalierbarer Messbereich)


Mit diesem Feature Bit, werden für die Auflösung des Messbereichs 3 Dezimalpunkte
festgelegt. Dieses Feature Bit wird vom Treibergenerator entsprechend den Informationen aus
dem HW Konfig / STEP 7-Attribut verwendet. Von daher wird dieses Feature Bit vom
Treiberassistenten festgelegt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Für die Auflösung des Messbereichs werden nicht 3 Dezimalpunkte festgelegt.
Bit = 1: Für die Auflösung des Messbereichs werden 3 Dezimalpunkte festgelegt.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 223
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.114 Ausgabe von Ersatzwerten bei Kommunikationsfehler

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 29

Ausgabe von Ersatzwerten bei Kommunikationsfehler


Mit diesem Feature Bit kann angegeben werden, ob bei einem Kommunikationsfehler
Ersatzwerte ausgegeben werden.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Keine Ausgabe von Ersatzwerten bei Kommunikationsfehler.
Bit = 1: Ausgabe von Ersatzwerten bei Kommunikationsfehler.

Hinweis
FbAnOu
Ab V9.1 SP2 unterstützt der Kanalbaustein auch die Ausgabe eines Ersatzwerts für Rbk. Bei
einem ungültigen Rohwert für Rbk wird der Ersatzwert SubstRbk ausgegeben.

3.1.9.115 Bei einem Kommunikationsfehler werden die letzten Werte ausgegeben.

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 29

Bei einem Kommunikationsfehler werden die letzten Werte ausgegeben.


Mit diesem Feature Bit kann angegeben werden, ob bei einem Kommunikationsfehler die
letzten Werte ausgegeben werden.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Keine Ausgabe der letzten Werte bei Kommunikationsfehler.
Bit = 1: Ausgabe der letzten Werte bei Kommunikationsfehler.

3.1.9.116 Die Dosiersteuerungen sind deaktiviert, wenn die Waage im Tariermodus ist.

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 14

Advanced Process Library (V10.0)


224 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Dosiersteuerungen sind deaktiviert, wenn die Waage im Tariermodus ist.


Sie können die Dosiersteuerungen Ctrl, P_Ctrl, Ctrl2, P_Ctrl2 nach dem Start der
Waagendosierung mit diesem Feature Bit festlegen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Nach dem Start der Waagendosierung sind die Steuerungen aktiv und unabhängig
von StandStill.
Bit = 1: Nach dem Start der Waagendosierung sind die Steuerungen deaktiviert, während die
Waage im Tariermodus ist (StandStill = 0).

Hinweis
Nach dem Start der Waagendosierung im Tariermodus (StandStill = 0) wird im
Anzeigebereich in der Standardsicht "Tarierung läuft" angezeigt.

3.1.9.117 Auswertung der Erstlauf-Erkennung

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 27

Auswertung der Erstlauf-Erkennung


Mit diesem Feature Bit wird die Auswertung der Erstlauf-Erkennung in Parameter DXCHG1 für
Kanalbausteine bei manueller Konfiguration des Parameters Mode deaktiviert.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Aktiviert die Auswertung der Erstlauf-Erkennung in Parameter DXCHG1.
Bit = 1: Deaktiviert die Auswertung der Erstlauf-Erkennung in Parameter DXCHG1.

3.1.9.118 Auswahl von Metadaten- und Diagnosebausteinen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 9

Auswahl von Metadaten- und Diagnosebausteinen


Mit diesem Feature Bit kann festgelegt werden, wie der PCS 7 Treibergenerator mit der
angeschlossenen Hardware umgeht.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der PCS 7 Treibergenerator nutzt Metadaten und Funktionsbausteine aus der PCS 7
Basisbibliothek.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 225
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Der PCS 7 Treibergenerator nutzt Metadaten und Funktionsbausteine aus einer
zusätzlich installierten AddOn-Bibliothek.

3.1.9.119 Grenzwerte im Bildbaustein deaktiviert

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 23
Bausteine: CntOhSc, CountOh, CountScL, TotalL, MonAnL, MonAnS, MotL, MotRevL,
MotSpdCL, MotSpdL, VlvAnL, VlvMotL und VlvPosL
Nummer des Feature Bit: 16
Bausteine: DoseL
Nummer des Feature Bit: 31
Bausteine: FmCont, FmTemp, PIDConL, PIDConR, PIDConS, PIDStepL und ConPerMon

Grenzwerte im Bildbaustein deaktiviert


Mit diesem Feature Bit können die Grenzwerte sichtbar gemacht werden, bleiben aber im
Bildbaustein deaktiviert, wenn die Grenzwerte deaktiviert sind.
Die Standardeinstellung ist 0.

Bit = 0: Die Grenzwerte sind im Bildbaustein unsichtbar, wenn sie über den Baustein
deaktiviert wurden.

Advanced Process Library (V10.0)


226 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Die Grenzwerte sind im Bildbaustein sichtbar, aber deaktiviert, wenn sie über den
Baustein deaktiviert wurden.

3.1.9.120 Bei ungültigem Eingangswert letzten gültigen Rohwert behalten

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 31

Bei ungültigem Eingangswert letzten gültigen Rohwert behalten


Mit diesem Feature Bit können Sie festlegen, dass bei einem ungültigen Eingangswert
(Signalstatus 16#00 oder 16#28) der Ausgangswert beibehalten wird.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ungültiger Eingangswert wird ausgegeben.
Bit = 1: Der letzte Eingangswert wird am Ausgang gehalten. Der Signalstatus des
Ausgabewerts wird auf "Stellwert" (16#60) gesetzt.

3.1.9.121 Mit PID-Initialisierung, wenn sich der Sollwert-Modus intern/extern ändert

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 14

Mit PID-Initialisierung, wenn sich der Sollwert-Modus intern/extern ändert


Mit diesem Feature Bit können Sie das PID-Verhalten nach einem Wechsel des Sollwert-Modus
intern/extern festlegen (SP_ExtAct). Das bedeutet, der Stellwert vollführt einen Sprung oder
nicht.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 227
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Standardeinstellung ist 0.


Bit = 0: Keine PID-Initialisierung nach einem Wechsel des Sollwert-Modus intern/extern
(SP_ExtAct). Unterscheidet sich der interne Sollwert vom externen Sollwert, vollführt MV
einen Sprung, um den neuen Sollwert schneller zu erreichen.
Bit = 1: Mit PID-Initialisierung nach einem Wechsel des Sollwert-Modus intern/extern
(SP_ExtAct). MV vollführt keinen Sprung, aber der Prozess benötigt mehr Zeit, um den
neuen Sollwert zu erreichen.

3.1.9.122 Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature Bit:
• 3 bei SelA16In, SelAn16L
• 4 bei CntOhSc, CountScL, CountOh, TotalL
• 5 bei PIDConS, PIDConR, PIDConL, PIDStepL, FmTemp, FmCont, MPC 10x10, KalFit,
ModPreCon, TimeTrig, AV, MonAnL, MonAnS, MonDiL, MonDi08, MonDiS
Nummer des Feature2 Bit:
• 1 bei MotL, MotS, MotRevL, MotSpdL, MotSpdCL, VlvS, VlvL, Vlv2WayL, VlvMotL, VlvAnL,
VlvPosL
• 6 bei DoseL
Beziehen Sie sich auf den Abschnitt "Betriebsart "Außer Betrieb"" des jeweiligen Bausteins,
um mehr über die jeweiligen Ausgänge zu erfahren.

Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS


Dieses Feature Bit ändert den Signalstatus von Ausgängen in der Betriebsart Out of service.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Voreingestellter Zustand des Bausteins.
Bit = 1: Der Signalstatus der jeweiligen Ausgangsparameter ändert sich in 16#60.

Hinweis
Die Nummer des Feature Bit ist für die verschiedenen Bausteinfamilien unterschiedlich.
Das Feature "Änderungen des Signalstatus von Ausgängen in OOS" hat eine höhere Priorität
als das Feature "Verhalten der Schaltpunkte in der Betriebsart "Außer Betrieb"".

3.1.9.123 Verhalten bei Busausfall

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 7

Advanced Process Library (V10.0)


228 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Verhalten bei Busausfall


Mit diesem Feature Bit können Sie den Signalstatus aller Ausgangssignale bei Busausfall auf
16#68 setzen (ModErr = 1).
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Signalstatus aller Ausgangssignale wird auf 16#00 ("Schlecht, gerätebedingt")
gesetzt.
Bit = 1: Der Signalstatus aller Ausgangssignale wird auf 16#68 ("Unsicher, gerätebedingt")
gesetzt.

3.1.9.124 Tasterbetrieb mit ausgelösten lokalen Steuerbefehlen

Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 9

Tasterbetrieb mit ausgelösten lokalen Steuerbefehlen


Mit können Sie das Verhalten des Vor-Ort-Betriebs mit lokalen Befehlen ändern (LocalSetting =1
oder 3). Voraussetzung hierfür ist – Tasterbetrieb Feature2.Bit4 = 0.
Bit = 0: Tasterbetrieb mit statischen Eingabebefehlen – Nach einer Plausibilitätsprüfung sind
die lokalen Eingabebefehle aktiv.
Bit = 1: Tasterbetrieb mit ausgelösten Eingabebefehlen – Die lokalen Eingabebefehle lösen
immer eine Umschaltung 0->1 aus, bevor das Signal des Steuerausgangs aktiv wird. Wenn
ein Baustein aus einer anderen Betriebsart in den Vor-Ort-Betrieb oder in einen Fehlerzustand
wechselt, ist eine Auslösung erforderlich.

3.1.9.125 Untersteuerung / Unterlauf für Messbereich 0...10V

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 11

Untersteuerung / Unterlauf für Messbereich 0...10 V aktivieren


Sie können dieses Feature Bit zur Aktivierung der Handhabung der Untersteuerung / des
Unterlaufs für den Messbereich 0...10 V verwenden.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Handhabung Untersteuerung / Unterlauf für Messbereich 0...10 V - AUS
(voreingestellt).
Bit = 1: Handhabung Untersteuerung / Unterlauf für Messbereich 0...10 V - EIN.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 229
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.126 Ausgang für den aktiven Grenzwert bei deaktivierter Grenzwertmeldung


deaktivieren

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 12
Nummer des Feature Bit: 3

Ausgang für den aktiven Grenzwert bei deaktivierter Grenzwertmeldung deaktivieren


Sie können das Feature/Feature2 Bit zur Deaktivierung des Ausgangs für den aktiven
Grenzwert (xx_xx_Act) verwenden, wenn die Grenzwertmeldung (xx_xx_MsgEn)
deaktiviert ist.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Ausgang für den aktiven Grenzwert ist nicht deaktiviert, wenn die
Grenzwertmeldung deaktiviert ist
Bit = 1: Der Ausgang für den aktiven Grenzwert ist deaktiviert, wenn die Grenzwertmeldung
deaktiviert ist

3.1.9.127 Rücksetzen des anstehenden Fehlers im Vor-Ort-Betrieb 1 und 3

Feature Bit
Nummer des Feature2 Bit: 13
Rücksetzen anstehender Fehler im Vor-Ort-Betrieb 1 & 3.
Mit diesem Feature Bit legen Sie fest, ob die anstehenden Fehler mithilfe des Bildbausteins/
RstLi zurückgesetzt werden können oder nicht.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Das Rücksetzen anstehender Fehler über den Bildbaustein/RstLi ist nicht möglich.
Bit = 1: Das Rücksetzen anstehender Fehler über den Bildbaustein/RstLi ist möglich.

3.1.9.128 Berechnung des Zeitstempels

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Advanced Process Library (V10.0)


230 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Berechnung des Zeitstempels


Die Berechnung des Zeitstempels TS_Out wurde verbessert. Sie können über Feature.Bit5
wählen, ob die CPU-Zeit oder die IO-Zeit verwendet wird.
• Bit5=0: IO-Zeitstempel (Voreinstellung)
• Bit5=1: CPU-Zeitstempel

Hinweis
Bei Feature.Bit5 = 0 muss Eingang TimeStampOn an der verschalteten Instanz EventTS
mit "1" konfiguriert werden (Zeitstempel des Anschlusses verwenden).

3.1.9.129 Umkehr der Regelrichtung für Fail-Open-Ventile

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 5

Umkehr der Regelrichtung für Fail-Open-Ventile


Feature.Bit5 = 1 kehrt die Regelrichtung des skalierten Eingangs PV_In.Value
oder SimPV_In.Value um.
Beispiel, bei Scale.Low = 0 und Scale.High = 100 :
• Bei Feature.Bit5 = 1, PV_In.Value = 0 führt zu PV_Out.Value = 16#6C00.
• Bei Feature.Bit5 = 1, PV_In.Value = 100 führt zu PV_Out.Value = 0.
• Bei Feature.Bit5 = 0, PV_In.Value = 0 führt zu PV_Out.Value = 0.
• Bei Feature.Bit5 = 0, PV_In.Value = 100 führt zu PV_Out.Value = 16#6C00.

3.1.9.130 Freigabe externe Zeit

Feature Bit
Nummer des Feature Bits: 6
Freigabe externe Zeit
Mit dieser Funktion können Sie die externe Zeit freigeben/ausschalten.
Voreinstellung = 0.
Bit = 0: Die externe Zeit ist für die Verwendung als Trigger freigegeben.
Bit = 1: Die externe Zeit ist ausgeschaltet.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 231
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.131 Umschaltung auf AS-Zeit, wenn ExtTimeQc <> 16#80 oder 16#60

Feature Bit
Nummer des Feature Bits: 7
Umschaltung auf AS-Zeit, wenn der Signalstatus der externen Zeit schlecht ist. Also wenn
ExtTimeQc <> 16#80 oder 16#60
Mit dieser Funktion können Sie auf die AS-Zeit umschalten, wenn der Signalstatus der
externen Zeit schlecht ist.
Voreinstellung = 0.
Bit = 0: Keine Umschaltung auf AS-Zeit.
Bit = 1: Umschaltung auf AS-Zeit.
Feature bit 7 ist nur wirksam, wenn die externe Zeit freigegeben ist (Feature bit6
=1).

3.1.9.132 AS-Zeit aktiviert oder deaktiviert.

Feature Bit
AS-Zeit aktiviert oder deaktiviert.
Mit dieser Funktion können Sie die AS-Zeit oder die CPU-Zeit aktivieren.
Voreinstellung = 0.
Bit = 0: AS-Zeit deaktiviert.
Bit = 1: AS-Zeit aktiviert.

3.1.9.133 Verwenden Sie verschaltbare Eingänge OpenLi, StopLi, CloseLi mit CtrlLiOp

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 7
Verwenden Sie verschaltbare Eingänge OpenLi, StopLi, CloseLi mit CtrlLiOp
Sie können dieses Feature Bit verwenden, um festzulegen, ob der Baustein die Eingänge
OpenLi, StopLi, CloseLi in Abhängigkeit von CtrlLiOp oder ModLiOp verwendet.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: OpenLi, StopLi, CloseLi werden in Abhängigkeit von ModLiOp verwendet.
Bit = 1: OpenLi, StopLi, CloseLi werden in Abhängigkeit von CtrlLiOp verwendet.

Advanced Process Library (V10.0)


232 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.134 Auswahl von Feature Bit, wenn Namur Off = 1

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 12
Bei Feature.Bit12 = 1 und NamurOff = 1
• Überschreiten des im Eingangsparameter HighLimit festgelegten Grenzwerts führt
zu PV_HiAct.Wert=1.
• Unterschreiten des im Eingangsparameter LowLimit festgelegten Grenzwerts führt
zu PV_LoAct.Wert=1.
Unabhängig von Feature.Bit12 werden PV_HiAct.Wert und PV_LoAct.Wert gesetzt,
wenn kein Nennbereich vorhanden ist.

3.1.9.135 Bypass über beide Anschaltungen BypLix OR Inx

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 3
Mit diesem Feature Bit können Sie beide verschalteten Bypass-Informationen BypLix, Inx
zum Überbrücken eines Verriegelungseingangs verwenden.
Die Standardeinstellung ist 0
Bit3 = 0: BypLix.Value dient zum Überbrücken eines Verriegelungseingangs.
Voraussetzung: BypLix <> 16#FF
Bei einer Änderung von BypLix.Value wird der Bypass eines Verriegelungseingangs
BypInx auf BypLix.Value gesetzt.
Bit3 = 1: BypLix.Value, Inx.Bit1 dienen zum Überbrücken von
Verriegelungseingängen.
Voraussetzung: BypLix <> 16#FF, Feature Bit2 =1, BypEn.Inx = 1
Bei einer Änderung von BypLix.Value, Inx.Bit1 wird der Bypass eines
Verriegelungseingangs BypInx auf BypLix.Value ODER Inx.Bit1 gesetzt. Beide
Eingänge sind 'false', um den Bypass zurückzusetzen. Danach kann der Bediener den Bypass
über den Bildbaustein ändern.
Bei Änderungen von BypLix.Value oder Inx.Bit1 wird der Eingang BypInx nachgeführt.
Danach kann der Bediener den Bypass wieder über den Bildbaustein ändern.

3.1.9.136 Neusynchronisation nach Anlauf

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature Bit: 17

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 233
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Antriebe (Feature2 Bit 17): MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL, VlvL, VlvMotL,
VlvAnL, VlvPosL
Bedienbausteine (Feature Bit 17): OpDi01, OpDi03, OpDi08, OpAnL
Sie können das Feature Bit "Neusynchronisation nach Anlauf" verwenden, um
Ansteuerungen und Bausteinzustände nach CPU-Anlauf über Rückmeldesignale und
Rücklesewerte nachzuführen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Anlauf ohne Neusynchronisation
Bit = 1: Anlauf mit Neusynchronisation: Die Steuerausgänge und der Bausteinzustand
werden über die Rückmeldesignale und den Rücklesewert nachgeführt.

3.1.9.137 Neusynchronisation nach "Außer Betrieb" oder nach Simulation

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature Bit: 18
Antriebe: MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL, VlvL, VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL
Nach Verlassen der Betriebsart "Außer Betrieb" oder nach Verlassen der Simulationsfunktion
können Sie das Feature2 Bit verwenden, um Ansteuerungen und Bausteinzustände über
Rückmeldesignale und Rücklesewerte nachzuführen.
Bedienbausteine: OpDi01, OpDi03, OpDi08, OpAnL
Nach Verlassen der Betriebsart "Außer Betrieb" können Sie das Feature Bit verwenden,
um Ansteuerungen und Bausteinzustände über Rückmeldesignale und Rücklesewerte
nachzuführen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ohne Neusynchronisation
Bit = 1: Neusynchronisation nach Verlassen der Betriebsart "Außer Betrieb" oder nach
Verlassen der Simulationsfunktion.

3.1.9.138 Neusynchronisation nach CSF

Feature2 Bit
Nummer des Feature Bit: 19
Antriebe: MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL, VlvL, VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL,
OpDi08
Nach einem Leittechnikfehler (Eingang CSF 1->0) können Sie das Feature2 Bit verwenden,
um Ansteuerungen und Bausteinzustände über Rückmeldesignale und Rücklesewerte
nachzuführen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ohne Neusynchronisation

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234 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 1: Neusynchronisation nach einem Leittechnikfehler

3.1.9.139 Neusynchronisation mit Eingang StateTrkOn

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature Bit: 20
Antriebe (Feature2 Bit 20): MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL, VlvL, VlvMotL,
VlvAnL, VlvPosL
Bedienbausteine (Feature Bit 20): OpDi01, OpDi03, OpDi08, OpAnL
Nach einem Trigger (0->1) am Eingang StateTrkOn können Sie das Feature Bit verwenden,
um Ansteuerungen und Bausteinzustände über Rückmeldesignale und Rücklesewerte
nachzuführen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ohne Neusynchronisation
Bit = 1: Neusynchronisation nach einem Trigger mit Eingang StateTrkOn

3.1.9.140 Ansteuerung mit Ausgang StopCtrl und Zustand "No Cmd"

Feature2 Bit 21:


Feature2 bit: MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL, VlvL
Nummer des Feature Bit: 21

Ansteuerung mit Ausgang StopCtrl und Zustand "No Cmd"


Sie können dieses Feature Bit verwenden, wenn die Steuerausgänge zusammen mit StopCtrl
die Betriebsart "No Cmd" realisieren sollen. In diesem Fall werden alle Steuerausgänge
zurückgesetzt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Steuerposition "No Cmd" wird nicht verwendet.
Bit = 1: Die Steuerausgänge mit StopCtrl können die Steuerposition "No Cmd" verwenden.

StopCtrl mit Steuerposition "No Cmd" verwenden


Einige Aktoren oder manchmal eine untergeordnete Bausteinstruktur benötigen für jede
Position einen getrennten statischen Steuerausgang. Die folgenden Motoren und Ventile haben
den Steuerausgang StopCtrl, um die Stoppansteuerung separat zu realisieren: MotL, MotRevL,
MotSpCL, MotSpdL, MotSpd3L, VlvL

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 235
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Normalerweise ist der Wert des Ausgangs StopCtrl das Gegenteil der Steuerausgänge, die
den Antrieb aktivieren.

MotL StopCtrl = NOT Start


MotRevL StopCtrl = NOT Fwd AND NOT Rev
MotSpdCL StopCtrl = NOT Fwd AND NOT Rev
MotSpdL StopCtrl = NOT Spd1 AND NOT Spd2
MotSpd3L StopCtrl = NOT Spd1 AND NOT Spd2 AND NOT Spd3
VlvL StopCtrl = NOT Ctrl

Manchmal ist es nach einer Neusynchronisation nicht möglich, zu sehen, in welcher Position
und in welchem Zustand das Ventil oder der Motor ist, weil die Rückmeldesignale nicht
plausibel sind. Dann haben Sie mit der Steuerung von Feature2 Bit21 mit Ausgang StopCtrl
und dem Zustand "No Cmd" die Möglichkeit der Parametrierung, dass der Antrieb die Position
bzw. den Zustand "No Cmd" steuern kann.

Steuerung "No Cmd" Keine plausiblen Kombinationen


MotL StopCtrl = 0, Start = 0 FbkStart =0, FbkStop =0,
FbkStart =1, FbkStop =1
MotRevL StopCtrl = 0, Fwd = 0, Rev = 0 FbkFwd =0, FbkRev =0, FbkStop =0
FbkFwd =1, FbkRev =1, FbkStop =1

FbkFwd =1, FbkRev =1, FbkStop =0


FbkFwd =0, FbkRev =1, FbkStop =1
FbkFwd =1, FbkRev =0, FbkStop =1
MotSpdCL StopCtrl = 0, Fwd = 0, Rev = 0 Siehe MotRevL
MotSpdL StopCtrl = 0, Spd1 = 0, Spd2 = 0 FbkSpd1 =0, FbkSpd2 =0, FbkStop =0
FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =1, FbkStop =1

FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =1, FbkStop =0


FbkSpd1 =0, FbkSpd2 =1, FbkStop =1
FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =0, FbkStop =1

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236 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

MotSpd3L StopCtrl = 0, Spd1 =0, Spd2 =0, Spd3 FbkSpd1 =0, FbkSpd2 =0, FbkSpd3 =0,
=0 FbkStop =0

FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =1, FbkSpd3 =1


FbkStop =1

FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =1, FbkSpd3 =0,


FbkStop =0
FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =0, FbkSpd3 =1,
FbkStop =0
FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =0, FbkSpd3 =0,
FbkStop =1
FbkSpd1 =0, FbkSpd2 =1, FbkSpd3 =1,
FbkStop =0
FbkSpd1 =0, FbkSpd2 =1, FbkSpd3 =0,
FbkStop =1
FbkSpd1 =0, FbkSpd2 =0, FbkSpd3 =1,
FbkStop =1
FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =1, FbkSpd3 =1,
FbkStop =0
FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =1, FbkSpd3 =0,
FbkStop =1
FbkSpd1 =0, FbkSpd2 =1, FbkSpd3 =1,
FbkStop =1
FbkSpd1 =1, FbkSpd2 =0, FbkSpd3 =1,
FbkStop =1
VlvL StopCtrl = 0, Ctrl = 0 FbkOpen =0, FbkClose =0,
FbkOpen =1, FbkClose =1

3.1.9.141 Stopplage, wenn die Befehlsrichtung in eine verriegelte Richtung wechselt

Feature Bit
Nummer des Feature2 Bit: 14
Feature2 Bit MotRevL, MotSpdCL, MotSpdL, VlvMotL, VlvPosL, VlvAnL
Stopplage, wenn die Befehlsrichtung in eine verriegelte Richtung/Drehzahl wechselt
Für die Funktion zur richtungs-/drehzahlabhängigen Verriegelung (Feature2 Bit16 = 1)
können Sie dieses Feature Bit nutzen, um das Regelverhalten nach einem Befehlswechsel
von einer Richtung/Drehzahl in eine verriegelte Richtung/Drehzahl einzustellen.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Antrieb läuft in der aktuellen Richtung / mit der aktuellen Drehzahl weiter.
Bit = 1: Der Antrieb wechselt in die Stopplage.

3.1.9.142 Differenz MV-Rbk auch in Endlage überwachen

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 15

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 237
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Differenz MV-Rbk auch in Endlage überwachen


Über dieses Feature Bit können Sie die Differenz MV-Rbk in Endpositionen überwachen. Der
Einsatz von Ventilen mit großen überwachten Endpositionsbereichen ist möglich.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Ohne Überwachung der Differenz MV-Rbk in Endpositionen
Bit = 1: Mit Überwachung der Differenz MV-Rbk in Endpositionen
Der Ausgang PosReached ist vom Feature Bit abhängig. Mit Feature2 Bit15 = 1 wird die
Endposition nur dann erreicht, wenn die Differenz MV-Rbk auch innerhalb von PosDeadBand
liegt.

3.1.9.143 Getrennte Überwachungszeit für die Drehzahländerung

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 12
Getrennte Überwachungszeit für die Drehzahländerung
Über dieses Feature Bit aktivieren Sie eine separate Überwachungszeit für die
Drehzahländerung.
In MotSpdL wird die Überwachungszeit "MonTiSpdChng" für die Befehle zwischen Speed1
und Speed2 berücksichtigt
In MotSpd3L wird die Überwachungszeit "MonTi2SpdChng" für die Befehle zwischen Speed1
und Speed2 berücksichtigt, MonTi3SpdChng wird für die Befehle zwischen Speed2 und
Speed3 berücksichtigt
• Bit 0 Vorhandene dynamische Zeit wird als Überwachungszeit für jede
Steuerungsüberwachungsoperation verwendet.
• Bit 1 Getrennte dedizierte Überwachungszeit kann über das Fenster des Parametersicht-
Bildbausteins eingegeben werden und wird als Überwachungszeit während der
Drehzahländerung verwendet.

3.1.9.144 Befehle sind im Vor-Ort-Betrieb mit Simulation bedienbar

Feature Bit
Nummer des Feature2 Bit: 23

Befehle sind im Vor-Ort-Betrieb mit Simulation bedienbar.


Mit diesem Feature Bit können Sie im Vor-Ort-Betrieb mit aktiver Simulation die Befehle in der
Standardsicht bedienen und die Ansteuerungen und den Positionsausgang festlegen. Die
Ausgänge haben daher Status Simulation.
Die Standardeinstellung ist 0.

Advanced Process Library (V10.0)


238 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bit = 0: Im Vor-Ort-Betrieb mit Simulation sind die Befehle in der Standardsicht nicht
bedienbar
Bit = 1: Im Vor-Ort-Betrieb mit Simulation sind die Befehle in der Standardsicht bedienbar

3.1.9.145 Übergeordnete Verriegelung mit getrennter Verriegelung für jede Richtung


Feature Bit
Nummer des Feature2 Bit: 22

Übergeordnete Verriegelung mit getrennter Verriegelung für jede Richtung


Wenn Sie die Verriegelungsfunktion mit zwei Richtungen verwenden (Feature2 Bit16 =
1), können Sie dieses Feature Bit nutzen, um die übergeordnete Verriegelungsfunktion
einzuschalten. Wenn Verriegelungssignale aus beiden Richtungen aktiv sind, kann das Ventil mit
diesem Feature Bit in seine Ruhelage gefahren werden.
Standardeinstellung ist 0
Bit = 0: Wenn beide Verriegelungsrichtungen aktiv sind, wird die Ventiliststellung gehalten
bzw. das Motorventil wird gestoppt.
Bit = 1: Die übergeordnete Verriegelung ist aktiv. Das Ventil wird in seine Ruhelage gesteuert.

Hinweis
Übergeordnete Verriegelung ist für Freigabe Öffnen und Schließen nicht anwendbar.

3.1.9.146 Bypass-Freigabebits automatisch setzen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 3

Bypass-Freigabebits automatisch setzen


Über dieses Feature Bit können Sie die Bypass-Freigabebits BypEn automatisch setzen. In diesem
Fall werden die BypEn-Bits gesetzt, wenn der Verriegelungseingang nicht mit einem anderen
Verriegelungsbaustein verschaltet ist. Das bedeutet, dass der Verriegelungseingang direkt mit
einem technologischen Baustein der Prozessvariablen verschaltet wird.
Die Standardeinstellung ist 0
Bit = 0: Die Parametrierung der BypEn-Struktur ist gültig. Wenn das zugehörige Freigabebit
gesetzt ist, kann das verdeckte Bypass-Bit den Eingang auf Überbrückung setzen.
Bit = 1: Die BypEn-Bits werden automatisch berechnet. Der Verriegelungsbaustein prüft über
ID-Bits, ob der Eingang mit einem anderen Verriegelungsbaustein verschaltet ist. Wenn das
nicht der Fall ist, geht der Verriegelungsbaustein davon aus, dass der verschaltete Baustein

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 239
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

ein technologischer Baustein der Prozessvariablen ist und das verdeckte Bypass-Bit den
Eingang auf Überbrückung setzen kann.

Hinweis
Dieses Feature Bit wird nur aktiv, wenn das Feature Bit2 = 1 parametriert ist.
Nur Ausgänge mit verdeckten Bypass-Informationsbits können für die Verschaltung
mit Überbrückungssignalen (Seite 127) verwendet werden.

3.1.9.147 In der Betriebsart Pause kann die Materialmenge an der Quelle geändert werden

Feature/Feature2 Bit
Nummer des Feature2 Bit: 13

In der Betriebsart Pause kann die Materialmenge an der Quelle geändert werden
Mit diesem Feature2.13 Bit kann die Materialmenge während der Betriebsart Pause an der
Quelle geändert werden, wenn Feature.Bit5 = 1 (Angabe des Dosiertyps) und bei einer
Entnahmewägung (MeterType = 1). DQ_Tare wird neu berechnet, wenn die Dosierung nach der
Betriebsart Pause fortgesetzt wird.
Bit = 0: In der Betriebsart Pause kann die Materialmenge nicht an der Quelle
geändert werden, Änderungen des PV während der Betriebsart Pause werden in DQ_Out
(Dosiermenge) berechnet.
Bit = 1: In der Betriebsart Pause kann die Materialmenge an der Quelle geändert werden.
Durch Änderungen des PV wird DQ_Tare neu berechnet, wenn die Dosierung nach der
Betriebsart Pause fortgesetzt wird.

3.1.9.148 Bypass-Freigabe über Verschaltung von Inx setzen

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 3

Bypass-Freigabe über Verschaltung von Inx setzen


Mit Feature Bit3 = 1 kommt die "Bypass-Freigabe" vom Eingangsignal der Verriegelung Inx.Bit2.
Der Eingang ByEn wird nachverfolgt. Wenn der Verriegelungseingang Inx mit einem in den
Überbrückungssignalen aufgeführten Ausgang verschaltet ist, wird das Verriegelungssignal
überbrückt, wenn der verschaltete Baustein überbrückt wird.

Advanced Process Library (V10.0)


240 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Standardeinstellung ist 0


Bit = 0: Die Bypass-Freigabe kommt von der Parametrierung des Eingangs BypEn. In diesem
Fall kann die verdeckte Bypass-Information eines vorgeschalteten Verriegelungsbausteins
auch für die Überbrückung verwendet werden.
Bit = 1: Die Bypass-Freigabe kommt von der Verschaltung von Inx.Bit2. Der Eingang BypEn
wird nachverfolgt.

Hinweis
• Dieses Feature Bit wird nur aktiv, wenn das Feature Bit2 = 1 parametriert ist.
• Nur Ausgänge mit verdeckten Bypass-Informations- und -Freigabebits können für die
Verschaltung verwendet werden. Siehe hierzu Bypass-Signale (Seite 127).
• Der Parameter BypEn hat das Systemattribut S7_read_back:='always'. Der Eingang BypEn
wird mit einem vollständigen Download rückgelesen. Deshalb ist ein nachverfolgter Wert in
der Datenbank der CFC-Offline-Parameter enthalten.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 241
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.9.149 Bediener kann Nachstellzeit TI nicht auf 0 setzen

Feature Bit
Nummer des Feature2 Bit: 10

Bediener kann Nachstellzeit TI nicht auf 0 setzen


Sie können mit diesem Feature Bit den alten Wert der Nachstellzeit TI beibehalten, wenn der
Bediener TI = 0 setzt.
Die Standardeinstellung ist 0.
Bit = 0: Der Bediener kann TI = 0 setzen, und das wird im Regelalgorithmus berücksichtigt.
Bit = 1: Wenn der Bediener TI = 0 setzt, wird der alte Wert von TI wieder TI zugewiesen, wenn
TI.ST = 16#FF.

Hinweis
Dieses Feature wurde erstellt, um zu verhindern, dass der Integralparameter falsch bedient wird
und I_Part versehentlich auf Null gesetzt wird.

3.1.9.150 Keine Rückmeldungsüberwachung in der Zwischenstellung und Endlage in lokaler


Einstellung 2/4

Feature Bit
Nummer des Feature2 Bit: 24

Keine Rückmeldungsüberwachung in der Zwischenstellung und Endlage in lokaler Einstellung


2/4
Sie können dieses Feature Bit verwenden, um die Rückmeldungsüberwachung in der
Zwischenstellung und Endlage in der lokalen Einstellung 2/4 einzuschränken
Standardeinstellung ist 0
Bit = 0: Keine Beschränkung der Rückmeldungsüberwachung
Bit = 1: Rückmeldungsüberwachung erfolgt nur, wenn (FbkOpen = 1 UND FbkClose = 1)
ODER (FbkOpen = 1 UND RBK < PosDiClose) ODER (FBKClose = 1 UND RBK > PosDiOpen)

3.1.9.151 InvIn gilt für SimInLi und BypIn

Feature Bit
Nummer des Feature Bit: 26

Advanced Process Library (V10.0)


242 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

InvIn gilt für SimInLi und BypIn


Über dieses Feature Bit können Sie die Signale SimInLi und BypIn invertieren.
Bit = 0: Keine Invertierung von Signalen
Bit = 1: SimInLi und BypIn werden invertiert, wenn InvIn = True

3.1.10 Funktionen für Regler

3.1.10.1 Verzögerung Alarm für Regeldifferenz bei Sollwertsprüngen

Alarmverzögerung für Bausteine mit der Funktion "Verzögerung Alarm für Regeldifferenz bei
Sollwertsprüngen"
Diese Art der Alarmverzögerung wird verwendet, wenn temporäre Überschreitungen gesetzten
Alarmschwellen der Regeldifferenz bei Sollwertsprüngen unterdrückt werden sollen. Die
Alarmverzögerung wird an folgenden Eingängen parametriert:

Parameter für die Verzö‐ Erläuterung


gerungszeit
ER_AH_DFac Verzögerungsfaktor bei positiven Sollwertsprüngen für kommende Alarme
bei der Regeldifferenzüberwachung ER_AH_Lim
ER_AL_DFac Verzögerungsfaktor bei negativen Sollwertsprüngen für kommende Alarme
bei der Regeldifferenzüberwachung ER_AL_Lim

Die wirksame Verzögerungszeit berechnet sich aus dem Verzögerungsfaktor und der
Sollwertdifferenz und wird am Ausgangsparameter angegeben:

Parameter Erläuterung
ER_A_DCOut Wirksame Verzögerungszeit bei Sollwertsprüngen für kommende Alarme
bei der Regeldifferenzüberwachung

Berechnung des Ausgangsparameters ER_A_DCOut


Vor einer Sollwertänderung ist der Ausgang mit ER_A_DC vorbelegt.
ER_A_DCOut = ER_A_DC
Bei einer Sollwertänderung in positiver Richtung im Automatikbetrieb wird der Ausgang wie
folgt berechnet:
ER_A_DCOut = Maximum (ER_A_DC, ER_AH_DFac * Sollwertdifferenz)
Bei einer Sollwertänderung in negativer Richtung im Automatikbetrieb wird der Ausgang wie
folgt berechnet:
ER_A_DCOut = Maximum (ER_A_DC, -1*ER_AL_DFac * Sollwertdifferenz)

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 243
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wenn der Regelkreis wieder eingeschwungen ist, d.h. (ER_AL_Lim + ER_Hyst) <= ER
<= (ER_AH_Lim – ER_Hyst) und die Verzögerungszeit für gehende Meldungen ER_A_DG
abgelaufen ist, steht der Ausgang wieder auf ER_A_DC: ER_A_DCOut = ER_A_DC.

Hinweis
Nach einem Sollwertsprung wirkt sich die Funktion "Verzögerung Alarm für Regeldifferenz
bei Sollwertsprüngen" immer nur auf die Richtung des Sollwertsprungs und nicht auf den
entgegengesetzten Grenzwert aus. Wenn der Abweichungswert ER den entgegengesetzten
Grenzwert erreicht (Überschwingen des Regelkreises), bewirkt der Einschaltverzug der
entgegengesetzten Seite ER_A_DCOut =ER_A_DC, ER_AH_DC.

Alarmverzögerung aktivieren
Standardmäßig sind die Alarmverzögerungsfaktoren mit 0 vorbelegt, d.h. die Funktion ist
ausgeschaltet. Legen Sie einen Verzögerungsfaktor > 0 fest um die Funktion zu verwenden.

Anstehende Alarme
Die Ausgabe anstehender Alarme geschieht an den Ausgangsparametern ER_AL_Act
und ER_AH_Act.

Ein- und Ausschalten der Funktion


Die Funktion wird ausgeschaltet (Vorbelegung), wenn ER_AH_DFac = 0,0 und ER_AL_DFac =
0,0.

3.1.10.2 Regelsinn invertieren

Regelsinn invertieren
Für einige Prozesse (z. B. Kühlprozesse) werden negative Regelverstärkungen benötigt. Diese
erreichen Sie durch invertieren des Regelsinns über den Eingangsparameter NegGain = 1. Die
Verstärkung wird am Eingangsparameter Gain immer positiv eingegeben. Liegt eine
Invertierung vor, so wird diese am Ausgangsparameter GainEff durch eine negative Zahl
angezeigt.

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244 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
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3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.10.3 Regeldifferenzbildung und Totzone

Regeldifferenzbildung und Totzone


Die Regeldifferenz wird aus dem wirksamen Sollwert SP und dem Prozesswert PV gebildet und
steht am Ausgang ER zur Verfügung. Der Ausgang ER wird wie folgt berechnet:
1. Ohne Deadband:
ER = SP - PV_Out
PIDConR (ER =PV_Out - SP)
2. Mit Deadband
ER = SP - (PV - Deadband)
Bei eingeschalteter Regeldifferenzbildung (nur beim Baustein PIDConL, Feature.Bit14)
wird ER durch ER_Ext gebildet.
Um Störungen im eingeschwungenen Zustand zu unterdrücken, können Sie eine Totzone
(Deadband) parametrieren:
• Deadband = 0: Totzone ist deaktiviert
• Deadband ≠ 0: Totzone ist aktiviert
Bei negativer Totzone (Deadband < 0.0) wird intern mit dem Betrag weitergerechnet

(5

>'HDGEDQG@

6339B2XW(5B([W
>'HDGEDQG@

Eine Totzone im Regler kann dazu beitragen, die Stellgliedbewegungen zu reduzieren


und damit den Energieverbrauch und den Verschleiß des Stellglieds reduzieren. Dies gilt
insbesondere für mechanische Stellglieder wie Ventile und Pumpen. Weiterhin ist die Totzone
erforderlich, um ggf. kleine stabile Dauerschwingungen (Arbeitsbewegungen), welche durch
die Quantisierung der Stelleingriffe hervorgerufen werden, im Regelkreis zu vermeiden.

Hinweis
Eine Beruhigung der Stellsignale per Totzone ist nur möglich, wenn keine Strukturzerlegung
aktiv ist, d.h. wenn PropFacSP = 1 und DiffToFbk = 0 sind. Regler-Anteile im Rückführzweig
verarbeiten direkt den gemessenen Istwert anstelle der Regelabweichung und werden daher
von der Totzone gar nicht beeinflusst.

• Bleibende Regelabweichungen, die kleiner als die Totzone sind, werden vom Regler
ignoriert, d.h. er tut nichts dagegen, auch wenn er es könnte. Daher können sich stationäre
Zustände des Istwerts einstellen, deren zeitlicher Mittelwert deutlich vom Sollwert abweicht.
• Wenn sich solche stationäre Zustände in den Randbereichen der Totzone einstellen, muss
damit gerechnet werden, dass es bereits bei kleinsten Störungen immer wieder zu einem
Regeleingriff (d.h. Stellglied-Energieverbrauch) kommt.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 245
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• Große Totzonen wirken sich negativ auf das Führungsverhalten des Regelkreises bei
Sollwertsprüngen aus. Grund ist, dass der Regler beispielsweise in der Anstiegsphase einer
positiven Sprungantwort beim Eintritt in die Totzone zunächst "die Arbeit einstellt". Dies
kann zu einem kriechenden Einschwingvorgang führen, oder dazu, dass der Regler erst
wieder aktiv wird, wenn der Istwert in Form eines Überschwingers die obere Grenze der
Totzone überschreitet.
• Nach einem Störereignis, das zum Verlassen der Totzone führt, bringt der Regler den Istwert
nur bis zum Rand der Totzone zurück, was die o.g. Nachteile hat.
Indem Sie das Feature.Bit30 setzen, können Sie eine dynamische Anpassung der Totzone
aktivieren. Dadurch können Sie von den Vorteilen einer Totzone profitieren, ohne die o.g.
Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Beim Auftreten von größeren Regelabweichungen (d.h. wenn die Totzone verlassen worden
ist), wird sie vorübergehend deaktiviert, bis der Regler den Istwert wieder in die Nähe
des Sollwerts zurückbringt. Dadurch zeigt der Regler auch bei Sollwertsprüngen ein
Führungsverhalten wie ohne Totzone.
Danach wird noch solange gewartet bis man davon ausgehen kann, dass der Prozess
sich am Arbeitspunkt eingeschwungen hat. Erst dann wird die Totzone wieder aktiviert.
Bei der Reaktivierung wird die Stellgröße auf den Mittelwert eines gleitenden Zeitfensters
gesetzt. Damit wird erreicht, dass sich der zu regelnde Istwert eher in der Mitte als an den
Rändern der Totzone einschwingt. Dadurch werden unnötige Verlagerungen des Mittelwerts
der Regelgröße vom Sollwert und somit schlechte stationäre Regelgüte vermieden. Die
Wahrscheinlichkeit wird vergrößert, dass die Regelgröße lange innerhalb der Totzone bleibt,
und lange keine weiteren Stelleingriffe mehr nötig werden. Dies führt zu reduziertem
Verschleiß und weniger Energieverbrauch.

Hinweis
Ist Feature.Bit30 = 1, muss Baustein ConPerMon mit dem Regler verschaltet werden. Die
Bausteine PIDConL oder PIDConR überwachen dies durch Prüfung des Statussignals
von MeanMV.ST. Ist das Feature.Bit30 = 1 und MeanMV.ST = 16#78, ist keine dynamische
Deaktivierung der Totzone möglich und der Ausgang ErrorNum geht auf 52.

Projektierung und Inbetriebnahme


• Verwenden Sie einen Messstellentyp, der neben dem Regler auch den Funktionsbaustein
ConPerMon zur Überwachung der Regelgüte enthält.
• Prüfen Sie, ob die zusätzlichen Verschaltungen zwischen Überwachungsbaustein und Regler
vorhanden sind:
– PIDConL.MV_Mean:= ConPerMon.MV_Mean
– PIDConL.SettliTime:= ConPerMon.SettliDeadBand
• Nehmen Sie den Regler wie gewohnt mit dem PID-Tuner in Betrieb, und initialisieren Sie
danach den ConPerMon-Baustein.
• Führen Sie einen Sollwertsprung mit eingeschalteter Regelgüteüberwachung und ohne
Totzone (PIDConL.DeadBand:=0) durch. Dabei werden vom ConPerMon-Baustein
verschiedene Merkmale der Sprungantwort bestimmt. Prüfen Sie, ob Ihnen die ermittelte
Einschwingzeit am Ausgangsparameter ConPerMon.SettliTime plausibel erscheint.

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246 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

• Spezifizieren Sie die Breite der Totzone am Eingangsparameter PIDConL.DeadBand.


• Überprüfen Sie das Stellsignal im stationären Zustand des Regelkreises. Wird die gewünschte
Beruhigung der Signalverläufe erreicht?
• Aktivieren Sie Feature.Bit30.
• Überprüfen Sie das Führungsverhalten des Regelkreises. Falls sich der Regelkreis nach einem
Sollwertsprung wider Erwarten nicht ausreichend nahe an der Mitte der Totzone
einschwingt, kann es helfen, den Wert des Eingangsparameters PIDConL.SettliTime zu
vergrößern.

Hinweise zur Wahl der Breite der Totzone


Primär richtet sich die Breite der Totzone nach der verfahrenstechnisch gewünschten Präzision
der Regelung, d.h. nach den prozesstechnisch maximal zulässigen bleibenden
Regelabweichungen und nach der Änderung der Regelgröße auf Grund einer minimal
möglichen Änderung der Stellgröße (verursacht z. B. durch eine schaltendes Stellglied). Im
Hinblick auf die Minimierung von Stelleingriffen helfen folgende Einstellregeln dabei, die
Totzone so breit zu wählen, dass unvermeidliche Varianzen der Regelgröße aufgrund von
Messrauschen oder Quantisierungsrauschen nicht zu permanenten Stellbewegungen führen:
• Unter der Annahme einer statistischen Normalverteilung der Regelgrößen um den Sollwert
wird als Breite der Totzone das Zwei- bis Dreifache der Standardabweichung des Istwerts im
stationären Zustand verwendet. Diese Information kann aus dem Regelkkreis-
Überwachungsbaustein bezogen werden: PIDConL.DeadBand:=
(2...3)*ConPerMon.RefStdDev
• Falls Arbeitsbewegungen im Regelkreis durch eine Quantisierung der Stellgröße
systematisch verursacht werden, z.B. wegen einer Puls-Breitemodulation mit definierter
Mindest-Impulsdauer und Puls-Periodendauer, einem Schrittregler mit definierter Mindest-
Schrittweite oder einem elektropneumatischen Stellungsregler, richtet sich die Breite der
Totzone nach der Stellgrößen-Quantisierung multipliziert mit der Prozessverstärkung.
Beispiel: Eine Stellsignalauflösung von 5% bei einer Temperaturregelung mit der
Prozessverstärkung 1,5°C/% bewirkt, dass nur Temperaturen in einem Raster von 5% *
1,5°C/% = 7,5°C genau erreicht werden können. Die Totzone muss dann so breit gewählt
werden, dass mindestens ein Rasterpunkt in die Totzone fällt, an der sich der Prozess
stationär aufhalten kann, d.h. hier DeadBand > 3,8°C.

3.1.10.4 Regelzone verwenden

Regelzone verwenden
Die Funktion Regelzone wird vor allem für Temperaturprozesse eingesetzt, bei denen die
Verzugszeit klein gegenüber der Ausgleichszeit ist (nicht größer als ein Zehntel der
Ausgleichszeit). Dies ist typischerweise der Fall, wenn der Temperaturregler direkt auf das
Stellglied (z. B. Heizung, Dampfventil) zugreift, und typischerweise nicht der Fall bei
Führungsreglern von Kaskadenschaltungen (z. B. Regelung der Innentemperatur eines Reaktors
über die Manteltemperatur).
Bei Strecken mit zu großer Verzugszeit kann die Regelzone zu starken Überschwingern
führen!

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 247
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bei Inbetriebnahme mit dem PCS 7 PID-Tuner können Sie überprüfen, ob die
Streckenordnung kleiner 2 ist und der Streckentyp "VZ2-Modell" angezeigt wird. Ein erster
Ansatz für die Dimensionierung der Regelzone ist: ConZone= MV_HiLim/Gain
Wenn ConZone > 0 ist, arbeitet der Regler mit einer Regelzone, bei ConZone <= 0 ist
die Funktion "Regelzone" ausgeschaltet. Bei negativer Regelzone wird eine Fehlerkennung
am Parameter ErrorNum ausgegeben. Bei eingeschalteter Regelzone wird der Regler nach
folgendem Algorithmus angesteuert:
• Übersteigt der Prozesswert PV den Sollwert SP um mehr als ConZone, wird als Stellwert der
Wert MV_LoLim ausgegeben (gesteuerter Betrieb, um schnell wie möglich zurück in die
Regelzone zu gelangen).
• Unterschreitet der Prozesswert PV den Sollwert SP um mehr als ConZone, wird MV_HiLim
ausgegeben (gesteuerter Betrieb).
• (Nur bei PIDConL und nicht bei FmTemp möglich.) Beim gesteuerten Betrieb der Regelzone
und eingeschaltenem I-Anteil (TI<>0) kann der I-Anteil beim Eintritt in die Regelzone
abhängig von drei Feature Bits auf verschiedene Art und Weise gesetzt werden:

Feature.Bit1 Feature.Bit1 Feature.Bit1 Verhalten


2 3 8
0 0 0 I_Part := MV.Value -P_Part -FFwd ; Bei Eintritt in den au‐
tomatischen Regelbetrieb arbeitet der Regler stoßfrei. (Dies ent‐
spricht dem Verhalten bis V9.0)
0 0 1 I_Part := MV.Value -FFwd ; Bei Eintritt in die in die Regelzone
entsteht ein P-Sprung der Stellgröße (nur in Ausnahmefällen anwen‐
den)
1 x x I_Part := MV_Offset.Value; Bei Eintritt in den automatischen Re‐
gelbetrieb beginnt der Regler mit dem Vorgabewert MV_Offset als I-
Anteil
0 1 x I-Anteil ist eingefroren. Bei Eintritt in die Regelzone beginnt der Reg‐
ler mit dem Wert des I-Anteils der beim Verlassen der Regelzone
wirksam war. Dies kann sinnvoll sein bei Konti- Prozessen, bei denen
man davon ausgehen kann, dass sich der Regler vor dem Verlassen
der Regelzone am selben Arbeitspunkt in einem nahezu stationären
Zustand befunden hat.

x = beliebig
Bei ausgeschaltenem I-Anteil (TI=0) wird der I-Anteil immer auf MV_Offset gesetzt. D.h.: Bei
P- bzw. PD-Regelung arbeitet auch die Regelzone mit vorgegebenem I_Part := MV_Offset.
Das Einfrieren des I-Anteils durch IntHoldPos oder IntHoldNeg wirkt nicht während des
gesteuerten Betriebs aufgrund der Regelzone.
• Bewegt sich der Prozesswert PV innerhalb der Regelzone (ConZone), nimmt der Stellwert
den Wert vom PID-Algorithmus an (automatischer Regelbetrieb).
Hinweis
Der Übergang vom gesteuerten Regelbetrieb zum automatischen Regelbetrieb erfolgt unter
Einhaltung einer Hysterese von 20% der Regelzone. Bevor Sie die Regelzone von Hand
einschalten müssen Sie sicherstellen, dass die Regelzonenbreite nicht zu klein eingestellt ist.
Bei zu klein eingestellter Regelzonenbreite treten Schwingungen im Verlauf des Stellwertes
und des Prozesswertverlaufs auf.

Advanced Process Library (V10.0)


248 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Vorteil der Regelzone:


Beim Eintritt in die Regelzone führt der zugeschaltete D-Anteil zu einem sehr schnellen
Reduzieren des Stellwertes. Daher ist die Regelzone nur bei eingeschaltetem D-Anteil
sinnvoll. Ohne D-Anteil würde im Wesentlichen nur der sich reduzierende P-Anteil den
Stellwert reduzieren. Die Regelzone führt zu einem schnelleren Einschwingen ohne Über-
bzw. Unterschwingen, wenn der ausgegebene minimale oder maximale Stellwert weit von
dem für den neuen Arbeitspunkt stationär notwendigen Stellwert entfernt ist.

3.1.10.5 Sollwertbegrenzung für externe Sollwerte

Sollwertbegrenzung für externe Sollwerte


Sie können mit dieser Funktion den externen Sollwert auf einen Bereich über die
Parameter SP_ExHiLim (obere Grenze) und SP_ExLoLim (untere Grenze) begrenzen. Liegt
der Sollwert außerhalb des von Ihnen definierten Bereichs, so wird dieser auf den gültigen
Bereich begrenzt.
Liegt der externe Sollwert auf oder oberhalb des Grenzwerts SP_ExHiLim, wird dies am
Ausgang SP_ExHiAct = 1 angezeigt.
Liegt der externe Sollwert auf oder unterhalb des Grenzwerts von SP_ExLoLim, wird dies
am Ausgang SP_ExLoAct = 1 angezeigt.
Über die Verschaltung der Ausgangsparameter SP_InHiOut bzw. SP_InLoOut nach
SP_ExHiLim bzw. SP_ExLoLim können die externen Sollwertgrenzen den internen
nachgeführt werden. Sie können damit beide Grenzwertpaare über den Bildbaustein
bedienen.

3.1.10.6 Sollwert im Handbetrieb nachführen

Sollwert im Handbetrieb nachführen


Um eine stoßfreie Umschaltung in den Automatikbetrieb zu ermöglichen, wird der Sollwert im
Handbetrieb nachgeführt. Bei der Sollwertnachführung (SP_TrkPV = 1) wird bei Handbetrieb
der interne Sollwert SP_Int dem Istwert PV nachgeführt.
Weitere Informationen zur Sollwertnachführung finden Sie im Hand- und Automatikbetrieb
für Reglerbausteine (Seite 87).

3.1.10.7 Stellwert nachführen und begrenzen

Stellwert nachführen
Sie führen den Stellwert nach, um ein stoßfreies Umschalten von Reglern zu realisieren.
Typischer Einsatzfall sind Kaskadenregelungen: Falls der zugeordnete Folgeregler nicht mehr im
Automatikbetrieb mit externem Sollwert ist, muss der Führungsregler nachgeführt werden.
Zum Nachführen des Stellwerts müssen Sie den Parameter MV_TrkOn = 1 setzen. Jetzt
wird die Stellwertgröße von dem verschalteten Nachführwert MV_Trk geholt und auf den

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 249
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Ausgang MV durchgeschaltet. Der Ausgang MV wird dabei auf die Parameter MV_HiLim und
MV_LoLim begrenzt.
Handbetrieb hat Priorität gegenüber dem Nachführen, so dass ein Anlagenbediener über den
Bildbaustein auch beim Nachführen des Stellwerts den Regler auf Handbetrieb stellen und
anschließend normal bedienen kann.
In der Standardsicht des Bildbausteins erscheint zusätzlich der Text "Nachführen".

Zwangsnachführen des Stellwerts aktivieren


Sie verwenden das Zwangsnachführen, um den Reglerausgang von einer übergeordneten
Steuerung auf einen vorgebbaren Wert zu setzen.
Sie können das Zwangsnachführen beispielsweise verwenden, um eine zentrale
Sicherheitsabschaltung der Anlage zu realisieren. Diese kommt zur Wirkung, unabhängig
davon in welcher Betriebsart der Regler sich gerade befindet.
Zum Zwangsnachführen des Stellwerts müssen Sie den Parameter MV_ForOn = 1 setzen.
Jetzt wird die Stellwertgröße von dem verschalteten Nachführwert MV_Forced geholt und
auf den Ausgang MV durchgeschaltet.
Beim Zwangsnachführen wird der Stellwert weder begrenzt, noch kann der Anlagenfahrer
über den Bildbaustein in den Handbetrieb wechseln. In der Standardsicht des Bildbausteins
erscheint zusätzlich der Text "Zwangsnachführung".

Hinweis
Diese Funktion steht Ihnen nicht bei den Bausteinen FmCont, FmTemp und ModPreCon zur
Verfügung.

Stellwert begrenzen im Automatikbetrieb


Der Stellwert wird im Automatikbetrieb auf seine Automatik-Stellwertgrenzen, die über die
Eingangsparameter MV_HiLim und MV_LoLim festgelegt werden, begrenzt und am
Ausgangsparameter MV ausgegeben. Ein Erreichen der Grenze wird dann am
Ausgangsparameter MV_HiAct = 1 für die obere und MV_LoAct = 1 für die untere Grenze
angezeigt.
Über die Verschaltung der Ausgangsparameter ManHiOut bzw. ManLoOut nach MV_HiLim
bzw. MV_LoLim können die Automatik-Stellwertgrenzen den Hand-Stellwertgrenzen
nachgeführt werden. Sie können damit beide Grenzwertpaare synchron halten und über
die Hand-Stellwertgrenzen im Bildbaustein bedienen.

Stellwert begrenzen im Handbetrieb


Der Stellwert wird im Handbetrieb auf seine Hand-Stellwertgrenzen, die über die
Eingangsparameter ManHiLim und ManLoLim festgelegt werden, begrenzt und am
Ausgangsparameter MV ausgegeben.

Advanced Process Library (V10.0)


250 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Siehe auch
Erzwingen von Betriebszuständen (Seite 53)

3.1.10.8 Störgrößen aufschalten und begrenzen

Störgrößenaufschaltung und Begrenzung


Sie verwenden die Störgrößenaufschaltung, um messbare Störgrößen, z.B. Temperatur oder
Druck, die sich auf den Prozess auswirken können, zu kompensieren. Im Automatikbetrieb wird
die Störgröße zum Ergebnis des PID-Algorithmus addiert.
Die Störgröße wird auf den Parameter FFwd geschaltet. Sie wird auf die Grenzen FFwdHiLim
und FFwdLoLim begrenzt. Liegt die Störgröße außerhalb oder auf den Grenzen, wird dies an
den Ausgangsparametern FFwdHiAct = 1 bzw. FFwdLoAct = 1 angezeigt.

3.1.10.9 Strukturzerlegung bei Reglern

Strukturzerlegung bei Reglern


Zur Vermeidung von Sprüngen am Stellwert (Reglerausgang) bei Sollwertänderungen können
P-Anteil und D-Anteil in die Rückführung gelegt werden. D.h.: P-Anteil (anteilsmäßig) und D-
Anteil werden dann nur vom Prozesswert beeinflusst.

3URS)DF63

9HU B 
 7,    3UR]HVV
63  VW¦UNXQJ V   09 39

V 7' 'LII7R)EN 9HU


VW¦UNXQJ

 3URS)DF63


7' V 'LII7R)EN

P-Anteil in Rückführung legen


Über den Parameter PropFacSP kann der P-Anteil anteilsmäßig in die Rückführung gelegt
werden. Sollwertsprünge wirken sich damit nur noch anteilsmäßig auf den Proportionalanteil
aus.
PropFacSP = 0: Der Proportionalanteil ist komplett in der Rückführung. Sollwertsprünge
wirken sich nicht auf den Proportionalanteil aus.
PropFacSP = 1: Der Proportionalanteil ist nicht in der Rückführung. Der Proportionalanteil
wird vom Sollwert und von der Prozessgröße beeinflusst (Standardeinstellung).

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 251
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

D-Anteil in Rückführung legen


Über den Parameter DiffToFbk kann der D-Anteil in die Rückführung gelegt werden.
Sollwertsprünge wirken sich damit nicht mehr direkt auf den D-Anteil aus.
DiffToFbk = 0: Der Differenzialanteil ist nicht in der Rückführung. Der Differenzialanteil
wird vom Sollwert und von der Prozessgröße beeinflusst (Standardeinstellung).
DiffToFbk = 1: Der Differenzialanteil ist in der Rückführung. Sollwertsprünge wirken sich
nicht auf den Differenzialanteil aus.

Implementierung der Strukturzerlegung


Die Implementierung der Strukturzerlegung unterscheidet sich von der oben gezeigten
Abbildung dahingehend, dass bei einer Änderung von PropFacSP MV nicht geändert wird. Das
Regelverhalten entspricht der Abbildung.

3.1.11 Meldungen

3.1.11.1 Einsatzbereich der Alarmverzögerungen

Einsatzbereich
Sinnvoller Einsatzbereich für das Setzen von Alarmverzögerungen kann z.B. ein Motor sein.
Wenn dieser gestartet wird, kann ein erhöhter Anlaufstrom auftreten, der, je nach gesetztem
Grenzwert, gemeldet werden könnte. Da sich dieser meist wieder unter dem gesetzten
Grenzwert einpendelt, wäre der Alarm nicht sinnvoll. Hier wird die Alarmverzögerung
eingesetzt, sie soll den Zeitraum des anstehenden Alarms überbrücken.

Hinweis
Tatsächlich gewollte Alarme werden beim Verwenden der Alarmverzögerung natürlich auch
verzögert. Wählen Sie daher die Verzögerungszeit mit Bedacht aus!

Alarmverzögerungen in der Advanced Process Library


Es gibt drei verschiedene Bausteintypen mit einer unterschiedlichen Anwendung der
Alarmverzögerung, für:
• Ein Zeitwert für alle Grenzwerte (Seite 253)
• Ein Zeitwert pro Grenzwertpaar (Seite 253)
• Zwei Zeitwerte pro Grenzwertpaar (Seite 255)
• Zwei Zeitwerte für jeden einzelnen Grenzwert (Seite 256)

Advanced Process Library (V10.0)


252 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hinweis
In der Grenzwertsicht und in der Bildbausteinübersicht wird eine Alarmverzögerung mit dem
folgenden Symbol angezeigt:

3.1.11.2 Ein Zeitwert für alle Grenzwerte

Bausteine mit einem Zeitwert für die Alarmverzögerung


Für Bausteine ohne Größenbezeichnung im Namen, z.B. ConPerMon wird diese Form der
Alarmverzögerung verwendet.
Sie verwenden die Alarmverzögerung, wenn kurzzeitige Überschreitungen der gesetzten
Alarmschwellen unterdrückt werden sollen. Die zeitliche Alarmverzögerung wird am Eingang
AlmDelay parametriert. Die Parametrierung erfolgt immer in Sekunden.

Alarmverzögerung aktivieren
Standardmäßig ist die Alarmverzögerung deaktiviert (AlmDelay = 0). Um die Funktion zu
verwenden, stellen Sie eine Verzögerungszeit [s] am Parameter AlmDelay ein.

3.1.11.3 Ein Zeitwert pro Grenzwertpaar

Bausteine mit einem Zeitwert für die Alarmverzögerung pro Grenzwertpaar


Sie verwenden die Alarmverzögerung, wenn kurzzeitige Überschreitungen der gesetzten
Alarmschwellen unterdrückt werden sollen.

Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten Meldeklassen
nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen bei anwenderprojektierten
Meldeklassen (Seite 53).

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 253
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Die Alarmverzögerung wird an folgenden Eingängen parametriert:

Parameter für die Verzögerungszeit Erläuterung


XXX_A_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Alarm
XXX_Alarm_DelayComing
XXX: zu überwachender Wert
XXX_W_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Warnung
XXX_Warning_DelayComing
XXX: zu überwachender Wert

Alarmverzögerung aktivieren
Standardmäßig ist die Alarmverzögerung für jeden Grenzwert deaktiviert, jeder einzelne
Parameter also mit 0 [s] vorbelegt.
Um die Funktion zu verwenden, müssen Sie für jeden Parameter eine Verzögerungszeit [s]
festlegen.

Anstehende Alarme
Anstehende Alarme, Warnungen oder Toleranzen werden an den entsprechenden
Ausgangsparametern ausgegeben:
• XXX_AH_Act = 1: Alarmgrenze (oben) wurde erreicht oder überschritten
• XXX_AL_Act = 1: Alarmgrenze (unten) wurde erreicht oder überschritten
• XXX_WH_Act = 1: Warngrenze (oben) wurde erreicht oder überschritten
• XXX_WL_Act = 1: Warngrenze (unten)wurde erreicht oder überschritten
Steht an einem dieser Ausgänge eine Meldung an, so wird dies mit 1angezeigt.

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

Advanced Process Library (V10.0)


254 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.11.4 Zwei Zeitwerte pro Grenzwertpaar

Bausteine mit zwei Zeitwerten für die Alarmverzögerung pro Grenzwertpaar


Sie verwenden die Alarmverzögerung, wenn kurzzeitige Überschreitungen der gesetzten
Alarmschwellen unterdrückt werden sollen.

Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten Meldeklassen
nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen bei anwenderprojektierten
Meldeklassen (Seite 53).

Die Alarmverzögerung wird an folgenden Eingängen parametriert:

Parameter für die Verzögerungszeit Erläuterung


XXX_A_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Alarm
XXX_Alarm_DelayComing
XXX: zu überwachender Wert
XXX_A_DG Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Alarm
XXX_Alarm_DelayGoing
XXX: zu überwachender Wert
XXX_W_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Warnung
XXX_Warning_DelayComing
XXX: zu überwachender Wert
XXX_W_DG Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Warnung
XXX_Warning_DelayGoing
XXX: zu überwachender Wert
XXX_T_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Toleranz
XXX_Tolerance_DelayComing
XXX: zu überwachender Wert
XXX_T_DG Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Toleranz
XXX_Tolerance_DelayGoing
XXX: zu überwachender Wert

Alarmverzögerung aktivieren
Standardmäßig ist die Alarmverzögerung für jedes einzelne Paar deaktiviert, jeder einzelne
Parameter also mit 0 [s] vorbelegt.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 255
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Um die Funktion zu verwenden, müssen Sie für jeden Parameter eine Verzögerungszeit [s]
festlegen.

Anstehende Alarme
Anstehende Alarme, Warnungen oder Toleranzen werden an den entsprechenden
Ausgangsparametern ausgegeben:
• XXX_AH_Act = 1: Alarmgrenze (oben) wurde erreicht oder überschritten
• XXX_AL_Act = 1: Alarmgrenze (unten) wurde erreicht oder überschritten
• XXX_WH_Act = 1: Warngrenze (oben) wurde erreicht oder überschritten
• XXX_WL_Act = 1: Warngrenze (unten)wurde erreicht oder überschritten
• XXX_TH_Act = 1: Toleranzgrenze (oben) wurde erreicht oder überschritten
• XXX_TL_Act = 1: Toleranzgrenze (unten) wurde erreicht oder überschritten
Steht an einem dieser Ausgänge eine Meldung an, so wird dies mit 1angezeigt.

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)

3.1.11.5 Zwei Zeitwerte für jeden einzelnen Grenzwert

Alarmverzögerung für Bausteine mit zwei Zeitwerten für jeden einzelnen Grenzwert
Diese Art der Alarmverzögerung wird für die Bausteine PIDConL, PIDConR und MonAnL
verwendet.

Hinweis
Die Meldeklassen Alarm, Warnung und Toleranz sind bei anwenderprojektierten Meldeklassen
nicht gültig. Bitte beachten Sie die Gültigkeit von Begriffen bei anwenderprojektierten
Meldeklassen (Seite 53).

Advanced Process Library (V10.0)


256 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Sie verwenden die Alarmverzögerung, wenn kurzzeitige Überschreitungen der gesetzten


Alarmschwellen unterdrückt werden sollen. Die Alarmverzögerung wird an folgenden
Eingängen parametriert:

Parameter für die Verzögerungszeit Erläuterung


XX_AH_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Alarm (für Grenzwert oben)
XX_AlarmHigh_DelayComing
XX: zu überwachender Wert
XX_AH_DG Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Alarm (für Grenzwert oben)
XX_AlarmHigh_DelayGoing
XX: zu überwachender Wert
XX_AL_DC1) Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Alarm (für Grenzwert unten)
XX_AlarmLow_DelayComing
XX: zu überwachender Wert
XX_AL_DG1) Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Alarm (für Grenzwert unten)
XX_AlarmLow_DelayGoing
XX: zu überwachender Wert
XX_WH_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Warnung (für Grenzwert oben)
XX_WarningHigh_DelayComing
XX: zu überwachender Wert
XX_WH_DG Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Warnung (für Grenzwert oben)
XX_WarningHigh_DelayGoing
XX: zu überwachender Wert
XX_WL_DC1) Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Warnung (für Grenzwert unten)
XX_WarningLow_DelayComing
XX: zu überwachender Wert
XX_WL_DG1) Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Warnung (für Grenzwert unten)
XX_WarningLow_DelayGoing
XX: zu überwachender Wert
XX_TH_DC Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Toleranz (für Grenzwert oben)
XX_ToleranceHigh_DelayComing
XX: zu überwachender Wert

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 257
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Parameter für die Verzögerungszeit Erläuterung


XX_TH_DG Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Toleranz (für Grenzwert oben)
XX_ToleranceHigh_DelayGoing
XX: zu überwachender Wert
XX_TL_DC1) Verzögerungszeit für kommende Ereignisse der Klasse
• Toleranz (für Grenzwert unten)
XX_ToleranceLow_DelayComing
XX: zu überwachender Wert
XX_TL_DG 1)
Verzögerungszeit für gehende Ereignisse der Klasse
• Toleranz (für Grenzwert unten)
XX_ToleranceLow_DelayGoing
XX: zu überwachender Wert
1)
Im Baustein "MonAnL" weisen die Eingänge für eine niedrige Verzögerungszeit nicht den
separaten Buchstaben "L" auf
(z.B. XX_AL_DC: der Eingabename lautet XX_A_DC).

Alarmverzögerung aktivieren
Standardmäßig ist die Alarmverzögerung für jeden einzelnen Grenzwert deaktiviert, jeder
einzelne Parameter also mit 0 [s] vorbelegt.
Um die Funktion zu verwenden, müssen Sie für jeden Parameter eine Verzögerungszeit [s]
festlegen.

Anstehende Alarme
Anstehende Alarme, Warnungen oder Toleranzen werden an den entsprechenden
Ausgangsparametern ausgegeben:
• XX_AL_Act = 1: Alarmgrenze (unten) wurde erreicht oder verletzt
• XX_AH_Act = 1: Alarmgrenze (oben) wurde erreicht oder verletzt
• XX_WL_Act = 1: Warngrenze (unten) wurde erreicht oder verletzt
• XX_WH_Act = 1: Warngrenze (oben) wurde erreicht oder verletzt
• XX_TL_Act = 1: Toleranzgrenze (unten) wurde erreicht oder verletzt
• XX_TH_Act = 1: Toleranzgrenze (oben) wurde erreicht oder verletzt
Steht an einem dieser Ausgänge eine Meldung an, so wird dies mit 1angezeigt.

Siehe auch
Anwenderprojektierte Meldeklassen (Seite 53)
Separate Verzögerungszeiten für jeden Alarm (Seite 199)

Advanced Process Library (V10.0)


258 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.11.6 instanzspezifische Meldungen erzeugen

instanzspezifische Meldungen erzeugen


Sie können für jeden Baustein instanzspezifische Meldungen zu einem Binärsignal erzeugen.
Die Anzahl der frei verwendbaren verschaltbaren Eingangsparameter variiert bezogen auf die
Bausteine, das X im Parameternamen bezeichnet die Position.
Für diese instanzspezifischen Meldungen können Sie folgende Eigenschaften festlegen:
• Meldeklasse
• Priorität der Meldung
• Meldetext
• Meldebegleitwert
• Quittierverhalten
Weitere Informationen dazu finden Sie in den Beschreibungen zum Meldeverhalten der
einzelnen Bausteine sowie im PCS 7 Projektierungshandbuch Operator Station unter "So
projektieren Sie benutzerspezifische Meldungen".

Siehe auch
Zeitstempelung (Seite 260)

3.1.11.7 Meldungen unterdrücken über den Parameter MsgLock


Mit dem Parameter MsgLock = 1 werden in Abhängigkeit von Feature.Bit25 wahlweise
folgende Meldungen unterdrückt:
• alle am Baustein vorhandene Meldungen
Oder:
• alle am Baustein vorhandene Meldungen außer den Leittechnikmeldungen (z. B. CSF,
Motorschutz, Rückmeldefehler) und externe Meldungen.
Bereits anstehende Meldungen bekommen bei MsgLock = 1 den Status "gehend".
Weitere Informationen zu Feature.Bit25 entnehmen Sie bitte dem Kapitel Unterdrückung
aller Meldungen (Seite 204).

Hinweis
Bei dem Baustein OpAnL ist diese Funktion unabhängig von Feature.Bit25.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 259
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.11.8 Zeitstempelung

Zeitstempelung
Die Zeitstempelung ist die Zuordnung einer Zeitinformation zu dem Zustandswechsel eines
binären Prozesssignals. Der Zustandswechsel des Signals wird zusammen mit der
Zeitinformation gemeldet.
Verwenden Sie die Bausteine EventTS und Event16TS, um die zeitgestempelten Signale zu
melden.
Nähere Informationen zur Zeitstempelung und ihrer Projektierung finden Sie im "PCS 7 -
Funktionshandbuch Hochgenaue Zeitstempelung".

Einsatzbereiche
Einsatzbereiche der Zeitstempelung sind beispielsweise:
• Die zeitgenaue Erfassung einer Störung in einer prozesstechnischen Anlage. Die
Zeitstempelung ermöglicht Ihnen die eindeutige Identifizierung von Signalen, die auf die
Ursache des Ausfalls einer Teilanlage hinweisen können.
• Analyse von anlagenweiten Zusammenhängen
• Erfassung und Meldung des Ablaufs zeitkritischer Signaländerungen

Bildung der Zeitinformation


Die Zeitinformation wird auf eine der beiden folgenden Arten erzeugt und am Baustein EventTS
über den Eingangsparameter TimeStampOn für alle Kanäle einer EventTS-Instanz angegeben:
• TimeStampOn = 0: Zeitstempel der CPU verwenden (Voreinstellung)
• TimeStampOn = 1: Zeitstempel der Peripherie verwenden

Zeitstempelung im Baustein EventTS


Verschalten Sie den binären Ausgangsparameter eines anderen Bausteins (z. B. Pcs7DiIn) mit
einem Meldeeingang Inx (x = 1 ... 8) des Bausteins EventTS, (Event16TS, x = 1 ... 16)
Der Meldezeitstempel wird im EventTS aus der CPU-Zeit gebildet. Wenn dieser Modus für ein
Signal gewählt werden soll, dann müssen Sie die Zeitstempelung für den entsprechenden
Kanal in der HW-Konfiguration deaktivieren. Sollten Sie für die Signalerfassung in Ihrem
Anwenderprogramm nicht den Kanalbaustein Pcs7DiIn sondern den Baustein Pcs7DiIT
verwenden, und haben Sie diesen Baustein mit einem der Inx Eingänge mit dem EventTS
verschaltet, dann müssen Sie zusätzlich darauf achten, dass das Feature.Bit5 am
Pcs7DiIT mit "1" (CPU-Zeitstempel) parametriert ist.
Wenn der Baustein EventTS eine Änderung des Signalzustands an einem Meldeeingang
erkennt, liest er die CPU-Zeit und verwendet diese als Zeitstempel. Es können nur die
Signalwechsel erkannt werden, die langsamer sind als die Zykluszeit des Bausteins.

Advanced Process Library (V10.0)


260 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hochgenaue Zeitstempelung in der Prozessperipherie


Für die hochgenaue Zeitstempelung haben Sie die Hardware Ihrer Anlage entsprechend dem
"PCS 7 - Funktionshandbuch Hochgenaue Zeitstempelung" projektiert. Die Signalwechsel
werden in der Peripherie erkannt und mit dem Zeitstempel der Peripherie versehen. Diese Daten
werden am Ausgangsparameter TS_Out des Bausteins Pcs7DiIT zur Verfügung gestellt. Für
die Erzeugung einer zeitgestempelten Meldung verschalten Sie den
Ausgangsparameter TS_Out des Pcs7DiIT mit einem Meldeeingang InTSx (x = 1 ... 8) des
Bausteins EventTS, (Event16TS, x = 1 ... 16). Achten Sie darauf, dass am Pcs7DiIT Baustein
das Feature.Bit5=0 (I/O-Zeitstempel) ist.
Die hochgenaue Zeitstempelung ist unabhängig von der Zykluszeit der Bausteine. Die
tatsächliche zeitliche Auflösung für zwei verschiedene Zustandswechsel ist von Ihrer
Anlagenkonfiguration und der verwendeten Hardware abhängig.

Fehlerbehandlung
Der System-Baustein ImDrvTs erkennt, wenn die Zeitstempelfunktion in der Peripherie
fehlerhaft ist, und leitet diese Information an den Baustein Pcs7DiIT weiter. Dieser bildet den
Zeitstempel dann aus der aktuellen Zeit der CPU und setzt den Signalstatus des
Ausgangsparameters TS_Out auf "Schlecht, gerätebedingt". Der Baustein EventTS verwendet
daraufhin die aktuelle Zeit der CPU als Zeitstempel. Weitere Informationen finden Sie im "PCS 7
- Funktionshandbuch Hochgenaue Zeitstempelung".

3.1.11.9 Verbindung der zeitgestempelten Meldungen von EventTs oder Event16Ts


Wenn der Ausgangsparameter EventTsOut des Bausteins EventTs oder Event16Ts mit dem
Eingangsparameter EventTsIn oder EventTs2In eines anderen Bausteins verschaltet wird,
werden die zeitgestempelten Meldungen von des Bausteins EventTs oder Event16Ts am
verschalteten Baustein angezeigt. Die folgenden Funktionen oder Parameter des Bausteins
werden an die verschalteten Meldebausteine übertragen:
• Wartungsfreigabestatus (MS_Release)
• Betriebsart "Außer Betrieb" (abhängig von Feature2.Bit11)
• Meldesperre mit dem Parameter MsgLock (abhängig von Feature2.Bit11)
• Chargenparameter (BatchEn, Occupied, BatchID, BatchName und StepNo)
Mit Feature2.Bit11 MsgLock und Betriebsart "Außer Betrieb" für einen verschalteten
Meldebaustein unterdrücken (Seite 221) können Sie Veränderungen an der Betriebsart
"Außer Betrieb" und der Meldesperre über MsgLock unterdrücken.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 261
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.12 Einstellungen für Bedienen & Beobachten

3.1.12.1 Anzeige- und Bedienbereich für Prozess- und Sollwerte

Anzeige- und Bedienbereich für Prozess- und Sollwerte


Über verschaltbare Eingangsparameter legen Sie die oberen und die unteren Begrenzungen im
Bildbaustein fest für:
• Anzeigebereiche (Balkendarstellung)
• Bedienbereich (z.B. Sollwert und Stellwert)
• Eingabebereich für die Grenzwerte
– Es sind maximal 7 Ziffern (inklusive einem Dezimaltrennzeichen und einem
Minuszeichen) in den Bildbausteinen möglich
Der verschaltbare Eingangsparameter ist eine strukturierte Variable, die zwei analoge Werte
enthält. Die entsprechenden Eingangsparameter entnehmen Sie den Beschreibungen zu den
einzelnen Bausteinen.

Verwenden einer strukturierten Variable für die Skalierung


Es gibt drei Möglichkeiten, wie Sie die Inhalte der strukturierten Variablen beeinflussen können,
und zwar über:
• den zugehörigen Kanal-Funktionsbaustein, z.B. den Baustein FbAnIn
• einen Konvertierungsbaustein, z.B. den Baustein StruScIn
• die direkte Parametrierung am Bausteineingang
Weitere Informationen zu Datentypen finden Sie in den Dokumentationen zu CFC und STEP 7.

3.1.12.2 Aufruf weiterer Bildbausteine

Aufruf weiterer Bildbausteine


Sie können aus verschiedenen Sichten der Bildbausteine die Standardsicht von anderen
Bildbausteinen aufrufen. Es gibt dafür folgende Möglichkeiten:
• Zwei durch Sie frei belegbare Schaltflächen zum Aufruf von Bildbausteinen anderer
Bausteine.
• Zwei vorgegebene Schaltflächen zum Aufruf von Bildbausteinen, die den Reglerbausteinen
fest zugeordnet sind.
• Für die Verriegelungsfunktionen vorgegebene Schaltflächen

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262 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Hinweis
"Small"-Bausteine
Bei "Small"-Bausteinen können Sie nur einen Bildbaustein aus der Standardsicht aufrufen.

Frei belegbare Schaltflächen


Sie können aus der Standard- und aus der Vorschausicht über eine Schaltfläche die
Standardsicht eines von Ihnen frei wählbaren Bildbausteins öffnen. Um diese Funktion zu
verwenden, müssen Sie im CFC die Eingangsparameter SelFp1 für die Schaltfläche in der
Standardsicht bzw. SelFp2 für die Schaltfläche in der Vorschausicht mit einem beliebigen
Ausgangsparameter des Bausteins verschalten, dessen Bildbaustein aufgerufen werden soll.
Damit werden die Schaltflächen in den Bildbausteinen sichtbar.

Hinweis
Bei Interlock-Bausteinen können Sie nur die Schaltfläche in der Standardsicht (SelFp1)
parametrieren. Beim Baustein GainSched gibt es keine Schaltflächen.

Beschriftung der Schaltfläche


Sie können die Beschriftung der Schaltflächen im Attribut "OS additional text”
in “SelFp1”/”SelFp2” ändern.

Hinweis
Es gibt außerdem eine alternative Lösung zum Beschriften der Schaltflächen:
• Öffnen Sie das Prozessbild im WinCC GraphicsDesigner.
• Öffnen Sie die Objekteigenschaften des Bausteinsymbols
• Unter Configurations ordnen Sie dem Attribut UserButtonText1 bzw. UserButtonText2 den
gewünschten Text zu
Der wesentliche Unterschied zur ersten Lösung ist der, dass die Beschriftungen nur festgelegt
werden, wenn der Bildbaustein über dem Bausteinsymbol geöffnet wird. Deshalb ist diese
Lösung veraltet.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 263
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Vorgegebene Schaltflächen bei Reglerbausteinen


Sie können aus der Standard- bzw. der Parametersicht von Reglern (z.B. PIDConL) die
Standardsicht für folgende Bausteine öffnen:
• ConPerMon (aufrufbar aus der Standardsicht)
– Sie müssen dazu den Ausgangsparameter CPI des ConPerMon-Bausteins mit dem
Eingangsparameter CPI_In des Reglerbausteins verschalten.
• GainSched (aufrufbar aus der Parametersicht)
– Sie müssen dazu den Ausgangsparameter Link2Gain des GainSched-Bausteins mit dem
Eingangsparameter Gain des Reglerbausteins verschalten.
Die Beschriftungen der Schaltflächen können hier nicht geändert werden.

Vorgegebene Schaltflächen für Verriegelungen


Sie können aus der Standardsicht der technologischen Bausteine die Standardsicht folgender
Verriegelungsbausteine öffnen:
• Einschaltfreigabe (Freigabe)
• Verriegelung ohne Rücksetzen (Verriegelung)
• Verriegelung mit Rücksetzen (Schutz)
Die dafür vorgesehenen Schaltflächen sind sichtbar, wenn der entsprechende
Eingangsparameter (Permit, Intlock oder Protect) mit einem Verriegelungsbaustein
verschaltet ist.
Sie können aus der Standardsicht der Verriegelungsbausteine die Standardsicht folgender
Bildbausteine öffnen:
• Die mit den Eingangswerten verschalteten Bausteine.
• Den mit dem Ausgangswert verschalteten Baustein.
Die dafür vorgesehenen Schaltflächen sind sichtbar, wenn die Eingangsparameter (z. B.
In01) bzw. der Ausgangsparameter Out des Verriegelungsbausteins mit einem Baustein
verschaltet sind, der einen Bildbaustein hat.

Hinweis
Eine Verschaltung des Ausgangsparameters Out mit mehreren Bausteinen ist nicht zulässig. Der
Grund dafür ist, dass zwischen der Schaltfläche im Bildbaustein und dem darüber zu öffnenden
Bildbaustein eine eindeutige Beziehung hergestellt werden muss.

3.1.12.3 Beschriftung von Schaltflächen und Texten

Beschriftung von Schaltflächen und Texten


Sie können den Text von Befehlstasten (wie z.B. Start/Stopp) instanzspezifisch ändern. Bei den
binären Bedienbausteinen OpDiXX können die zusätzlich noch die statischen Texte für den
"Befehl x" instanzspezifisch ändern.

Advanced Process Library (V10.0)


264 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Dazu müssen Sie in den Objekteigenschaften des Bausteins an den Attributen "Text0" und
"Text1" die Beschriftung der Schaltflächen selbst festlegen. Diese Texte werden in der
Standard- und Vorschausicht des Bildbausteins angezeigt.

Bausteintyp Befehlstaste Bausteinanschluss für Paramet‐


rierung "Text 1"
DoseL Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
FmCont Öffnen OpenOp
Schließen CloseOp
Stopp StopOp
FmTemp Öffnen OpenOp
Schließen CloseOp
Stopp StopOp
MonDiL Prozess wert Out
MonDiS Prozess wert Out
MotL Starten StartMan
Stopp StopMan
Schnellstopp RapidStp
Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Freigabe Stopp PermitSafePos.Value
Verriegelung Intlock.Value
MotRevL Start – -> FwdMan
Start < - - RevMan
Stopp StopMan
Schnellstopp RapidStp
Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
Berechtigung Vorw Permit.Value
Berechtigung Rückw PermRev.Value
Freigabe Stopp PermitSafePos.Value
Schutz Vorw Protect.Value
Schutz Rückw ProtRev.Value
Verriegelung Vorw Intlock.Value
Verriegelung Rückw IntlRev.Value
MotS Starten StartMan
Stopp StopMan
Verriegelung Intlock.Value

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 265
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bausteintyp Befehlstaste Bausteinanschluss für Paramet‐


rierung "Text 1"
MotSpdCL Start |-> FwdMan
Start < -| RevMan
Stopp StopMan
Schnellstopp RapidStp
Berechtigung Permit.Value
Freigabe Stopp PermitSafePos.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
Berechtigung Vorw Permit.Value
Berechtigung Rückw PermRev.Value
Schutz Vorw Protect.Value
Schutz Rückw ProtRev.Value
Verriegelung Vorw Intlock.Value
Verriegelung Rückw IntlRev.Value
MotSpdL Start > Spd1Man
Start >> Spd2Man
Stopp StopMan
Schnellstopp RapidStp
Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
Berechtigung Schnell Permit.Value
Berechtigung Langsam PermSp2.Value
Freigabe Stopp PermitSafePos.Value
Schutz Schnell Protect.Value
Schutz Langsam ProtSp2.Value
Verriegelung Schnell Intlock.Value
Verriegelung Langsam IntlSp2.Value
OpDi01 Verriegelung Intlock.Value
OpDi03 Verriegelung Intlock.Value
PIDConL Automatik AutModOp
Hand ManModOp
Programm AdvCoOn
Außer Betrieb OosOp
Extern SP_ExtOp
Intern SP_IntOp
Verriegelung Intlock.Value

Advanced Process Library (V10.0)


266 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bausteintyp Befehlstaste Bausteinanschluss für Paramet‐


rierung "Text 1"
PIDConR Automatik AutModOp
Hand ManModOp
Programm AdvCoOn
Außer Betrieb OosOp
Extern SP_ExtOp
Intern SP_IntOp
Verriegelung Intlock.Value
PIDStepL Öffnen OpenOp
Schließen CloseOp
Stopp StopOp
VlvAnl Öffnen OpenMan
Schließen CloseMan
Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
Berechtigung Öffnen Permit.Value
Berechtigung Schließen PermCls.Value
Freigabe Ruhelage PermitSafePos.Value
Schutz Öffnen Protect.Value
Schutz Schließen ProtCls.Value
Verriegelung Öffnen Intlock.Value
Verriegelung Schließen IntlCls.Value
VlvL Öffnen OpenMan
Schließen CloseMan
Berechtigung Permit.Value
Freigabe Ruhelage PermitSafePos.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
Vlv2WayL Pos0 Pos0Man
Pos1 Pos1Man
Pos2 Pos2Man
Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 267
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Bausteintyp Befehlstaste Bausteinanschluss für Paramet‐


rierung "Text 1"
VlvMotL Öffnen OpenMan
Schließen CloseMan
Stopp StopMan
Schnellstopp RapidStp
Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
Berechtigung Öffnen Permit.Value
Berechtigung Schließen PermCls.Value
Freigabe Ruhelage oder Freigabe PermitSafePos.Value
Stopp
Schutz Öffnen Protect.Value
Schutz Schließen ProtCls.Value
Verriegelung Öffnen Intlock.Value
Verriegelung Schließen IntlCls.Value
VlvPosL Öffnen OpenMan
Schließen CloseMan
Stopp StopMan
Schnellstopp RapidStp
Berechtigung Permit.Value
Schutz Protect.Value
Verriegelung Intlock.Value
Berechtigung Öffnen Permit.Value
Berechtigung Schließen PermCls.Value
Freigabe Ruhelage oder Freigabe PermitSafePos.Value
Stopp
Schutz Öffnen Protect.Value
Schutz Schließen ProtCls.Value
Verriegelung Öffnen Intlock.Value
Verriegelung Schließen IntlCls.Value
VlvS Öffnen OpenMan
Schließen CloseMan
Verriegelung Intlock.Value

Wird kein Text projektiert, wird der Standardtext angezeigt.


Ist der Text länger als mit der Standardschriftgröße angezeigt werden kann, wird die
Schriftgröße automatisch reduziert bis der Text vollständig angezeigt werden kann. Die
kleinste Schriftgröße ist 7 Punkt.
Welche Parameter von dieser Funktion betroffen sind, können Sie der Funktionsbeschreibung
des Bildbausteins entnehmen.

Advanced Process Library (V10.0)


268 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

3.1.12.4 Hilfswerte anzeigen

Hilfswerte anzeigen
In der Standardsicht einiger Bildbausteine können Sie sich bis zu zwei Hilfswerte anzeigen
lassen. Verwendet werden kann dies beispielsweise bei Motoren zur Anzeige des Motorstroms
und der Wicklungstemperatur.
Verschalten Sie dazu den Wert, den Sie angezeigt bekommen wollen, mit den
Eingangsparametern UserAna1 oder UserAna2.
Den Text, der zu diesen Parametern in der Standardsicht im Bildbaustein angezeigt werden
soll, legen Sie im CFC in den Objekteigenschaften (Anschlüsse > Kennzeichen) des Bausteins
fest.

3.1.12.5 Maßeinheit auswählen

Codierte Maßeinheit
Über den Parameter XXX_Unit legen Sie die Maßeinheit für den zugehörigen
Eingangsparameter fest (XXX steht für einen bestimmten Parameter, z.B. PV_Unit). Die
Eingabe erfolgt in Form einer Kennzahl. Jeder Kennzahl ist exakt einer Maßeinheit zugeordnet,
die im Bildbaustein angezeigt wird.
Sie können den Eingangsparameter XXX_Unit eines technologischen Bausteins mit dem
Ausgangsparameter XXXUnit eines Analog-Eingangskanalbausteins verschalten. Geben Sie
am Analog-Eingangskanalbaustein die Maßeinheit am Eingangsparameter XXXUnit ein (XXX
steht für einen bestimmten Parameter, z.B. PV_InUnit, PVOutUnit).
Wenn die Merkmals-Ausprägung XXX_Unit außerhalb des Bereichs liegt (das heißt, wenn
der Wert nicht festgelegt ist), zeigt der Bildbaustein "!undef.!" bei der Einheit an.

Hinweis
Besonderheit für die Kanalbausteine PCS7AnIn, PCS7AnOu, FbAnIn und FbAnOu
Bei diesen Bausteinen können Sie sich über das Attribut S7_enum die Einheit als Klartext im CFC-
Editor anzeigen lassen.

Hinweis
In Bausteinsymbolen beträgt die Aktualisierungszeit der Einheiten 1 h. Wird die Einheit in CFC
geändert, ist die neue Einheit im Bausteinsymbol nach 1 Stunde sichtbar oder dann, wenn das
Prozessbild neu geladen wird. In Bildbausteinen beträgt die Aktualisierungszeit der Einheiten 5
Sekunden, die neue Einheit ist also nach 5 s sichtbar.

Kundenspezifische Einheiten
Es ist möglich, Einheiten zu verwenden, die von dem Standard IEC 61158-2 abweichen. Sie
können Ihre eigenen Einheiten im Bereich zwischen 1 bis 199 in einer XML-Datei festlegen.

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 269
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der Name der XML sollte APLCustomerUnits.xml sein und in dem Projektpfad im Ordner
"GraCS" sowohl auf dem Server als auch auf dem Client abgelegt werden.

Hinweis
Die APLCustomerUnits.xml muss als UTF 16 gespeichert werden, um sicherzustellen, dass alle
Zeichen angezeigt werden können.

Es folgt ein Beispiel zur Beschreibung des Inhalts der XML-Datei APLCustomerUnits.xml:

<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?>


<UserDefinedUnits> <!-- Produktbaumknoten Start -->
<!-- Die erste Einheit für unterschiedliche Sprachen festlegen -->
<Unit id="1"> <!-- Erster Knoten mit Einheit ID 1 Start -->
<Name lcid="1031">German1</Name> <!-- Einheitswert (z. B. Deutsch1) auf Deutsch --
>
<Name lcid="1033">English1</Name> <!-- Einheitswert (z. B. Englisch1) auf Englisch
-->
<Name lcid="1034">Spanish1</Name> <!-- Einheitswert (z. B. Spanisch1) auf Spanisch
-->
<Name lcid="1036">French1</Name> <!-- Einheitswert (z. B. Französisch1) auf
Französisch -->
<Name lcid="1040">Italian1</Name> <!-- Einheitswert (z. B. Italienisch1) auf
Italienisch -->
<Name lcid="1041">Japanese1</Name> <!-- Einheitswert (z. B. Japanisch1) auf
Japanisch -->
<Name lcid="2052">Chinese1</Name> <!-- Einheitswert (z. B. Chinesisch1) auf
Chinesisch -->
</Unit> <!-- Erster Knoten mit Einheit ID 1 Ende -->
<!-- Die zweite Einheit für unterschiedliche Sprachen festlegen -->
<Unit id="2">
<Name lcid="1031">German2</Name> <!-- lcid="1031" ist für Deutsch -->
<Name lcid="1033">English2</Name> <!-- lcid="1033" ist für Englisch -->
<Name lcid="1034">Spanish2</Name> <!-- lcid="1034" ist für Spanisch -->
<Name lcid="1036">French2</Name> <!-- lcid="1036" ist für Französisch -->
<Name lcid="1040">Italian2</Name> <!-- lcid="1040" ist für Italienisch -->
<Name lcid="1041">Japanese2</Name> <!-- lcid="1041" ist für Japanisch -->
<Name lcid="2052">Chinese2</Name> <!-- lcid="2052" ist für Chinesisch -->
</Unit>
<!-- andere Einheiten bis zur Einheit id = 199 ähnlich festlegen = 199-->
</UserDefinedUnits> <!-- Produktbaumknoten Ende -->

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270 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Der Wert "Einheit ID" sollte dem Parameter XXX_Unit im Funktionsbaustein gegeben
werden.

Hinweis
Die XML wird nur einmal eingelesen, wenn die WinCC-Runtime aktiviert wird. Wenn später
Änderungen in der XML vorgenommen werden, muss die WinCC-Runtime deaktiviert,
geschlossen und aktiviert werden, um die Änderungen wiederzugeben.

Verwenden der Maßeinheit bei Reglern für den Baustein ConPerMon


Bei Reglerbausteinen wird die aktuelle Maßeinheit über den
Ausgangsparameter XX_UnitOut ausgegeben. Wenn Sie den ConPerMon-Baustein
verwenden, müssen Sie diesen Ausgangsparameter mit dem entsprechenden
Eingangsparameter XXX_Unit am ConPerMon-Baustein verschalten.

Verwendung des Attributs S7_unit


Wenn Sie den Parameter xxx_Unit mit dem Wert 0 parametrieren, so wird der Eintrag vom
Attribut S7_Unit im Bildbaustein und im Bausteinsymbol angezeigt.

Tabellarische Übersicht der Maßeinheiten


Die Maßeinheit entnehmen Sie aus einer der nachfolgenden Tabellen:
Zusammenstellung der meistverwendeten Maßeinheiten gemäß Spezifikation "PROFIBUS PA
Profile for Process Control Devices" bis Version PNO V3.02.

Hinweis
Wegen beschränkter Platzverhältnisse auf dem System können nicht alle aufgeführten
Einheiten vollständig dargestellt werden. Die Anzeige der Maßeinheiten ist linksbündig
ausgerichtet. Wenn Sie die Maßeinheit abkürzen möchten, verwenden Sie die
Funktion Kundenspezifische Einheiten.

Wert Anzeige Beschreibung


1000 K Kelvin
1001 °C Grad Celsius
1002 °F Grad Fahrenheit
1005 ° Grad
1006 ' Minute
1007 '' Sekunde
1010 m Meter
1013 mm Millimeter
1018 ft Fuß
1023 m2 Quadratmeter

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 271
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wert Anzeige Beschreibung


1038 L Liter
1041 hl Hektoliter
1054 s Sekunde
1058 min Minute
1059 h Stunde
1060 d Tag
1061 m/s Meter pro Sekunde
1077 Hz Hertz
1081 kHz Kilohertz
1082 1/s Pro Sekunde
1083 1/min Pro Minute
1088 kg Kilogramm
1092 t Metrische Tonne
1100 g/cm 3
Gramm pro Kubikzentimeter
1105 g/L Gramm pro Liter
1120 N Newton
1123 mN Millinewton
1130 Pa Pascal
1133 kPa Kilopascal
1137 bar Bar
1138 mbar Millibar
1149 mmH2O Millimeter Wassersäule1
1175 W·h Wattstunde
1179 kW·h Kilowattstunde
1181 kcalth Kilokalorien1
1190 kW Kilowatt
1209 A Ampere
1211 mA Milliampere
1221 A·h Amperestunde
1240 V Volt
1349 m /h 3
Kubikmeter pro Stunde
1353 L/h Liter pro Stunde
1384 mol Mol
1422 pH pH-Wert

Zusammenstellung aller Maßeinheiten gemäß Spezifikation "PROFIBUS PA Profile for Process


Control Devices" bis Version PNO V3.02.

Wert Anzeige Beschreibung


1000 K Kelvin
1001 °C Grad Celsius
1002 °F Grad Fahrenheit
1003 °R Grad Rankine
1004 rad Radiant

Advanced Process Library (V10.0)


272 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wert Anzeige Beschreibung


1005 ° Grad
1006 ' Minute
1007 '' Sekunde
1008 gon Gon
1009 r Umdrehung
1010 m Meter
1011 km Kilometer
1012 cm Zentimeter
1013 mm Millimeter
1014 μm Mikrometer
1015 nm Nanometer
1016 pm Picometer
1017 Å Angstrom 2
1018 ft Fuß
1019 in Zoll
1020 yd Yard
1021 mile Meile
1022 nautical mile Nautische Meile
1023 m 2
Quadratmeter
1024 km2 Quadratkilometer
1025 cm 2
Quadratzentimeter
1026 dm 2
Quadratdezimeter
1027 mm2 Quadratmillimeter
1028 a Ar
1029 ha Hektar
1030 in 2
Quadratzoll
1031 ft 2
Quadratfuß
1032 yd2 Quadratyard
1033 mile 2
Quadratmeile
1034 m3 Kubikmeter
1035 dm3 Kubikdezimeter
1036 cm3 Kubikzentimeter
1037 mm 3
Kubikmillimeter
1038 L Liter
1039 cl Zentiliter
1040 ml Milliliter
1041 hl Hektoliter
1042 in 3
Kubikzoll
1043 ft 3
Kubikfuß
1044 yd3 Kubikyard
1045 mile 3
Kubikmeile
1046 pint Pint
1047 quart Quart

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 273
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wert Anzeige Beschreibung


1048 gal US-Gallonen
1049 ImpGal Imperial Gallonen
1050 bushel Bushel
1051 bbl Barrel = 42 Gallonen
1052 bbl(liq) Barrel flüssig = 31,5 Gallonen
1053 ft3 std. Normkubikfuß
1054 s Sekunde
1055 ks Kilosekunde
1056 ms Millisekunde
1057 μs Mikrosekunde
1058 min Minute
1059 h Stunde
1060 d Tag
1061 m/s Meter pro Sekunde
1062 mm/s Millimeter pro Sekunde
1063 m/h Meter pro Stunde
1064 km/h Kilometer pro Stunde
1065 knot Knoten
1066 in/s Zoll pro Sekunde
1067 ft/s Fuß pro Sekunde
1068 yd/s Yard pro Sekunde
1069 in/min Zoll pro Minute
1070 ft/min Fuß pro Minute
1071 yd/min Yard pro Minute
1072 in/h Zoll pro Stunde
1073 ft/h Fuß pro Stunde
1074 yd/h Yard pro Stunde
1075 mi/h Meilen pro Stunden
1076 m/s 2
Meter pro Quadratsekunde
1077 Hz Hertz
1078 THz Terahertz
1079 GHz Gigahertz
1080 MHz Megahertz
1081 kHz Kilohertz
1082 1/s Pro Sekunde
1083 1/min Pro Minute
1084 r/s Umdrehungen pro Sekunde
1085 r/min Umdrehungen pro Minute
rpm
1086 rad/s Radiant pro Sekunde
1087 1/s 2
Pro Quadratsekunden
1088 kg Kilogramm
1089 g Gramm

Advanced Process Library (V10.0)


274 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wert Anzeige Beschreibung


1090 mg Milligramm
1091 Mg Megagramm
1092 t Metrische Tonne
1093 oz Unze
1094 lb Pfund
1095 STon US-Tonne
1096 LTon Britische Tonne
1097 kg/m3 Kilogramm pro Kubikmeter
1098 Mg/m3 Megagramm pro Kubikmeter
1099 kg/dm 3
Kilogramm pro Kubikdezimeter
1100 g/cm3 Gramm pro Kubikzentimeter
1101 g/m3 Gramm pro Kubikmeter
1102 t/m3 Metrische Tonne pro Kubikmeter
1103 kg/L Kilogramm pro Liter
1104 g/ml Gramm pro Milliliter
1105 g/L Gramm pro Liter
1106 lb/in 3
Pfund pro Kubikzoll
1107 lb/ft3 Pfund pro Kubikfuß
1108 lb/gal Pfund pro US-Gallonen
1109 STon/yd3 US-Tonnen pro Kubikyard
1110 °Twad Grad Twaddell
1111 °Baum (hv) Grad Baumé (schwer)
1112 °Baum (lt) Grad Baumé (leicht)
1113 °API Grad API
1114 SGU Specific gravity units
1115 kg/m Kilogramm pro Meter
1116 mg/m Milligramm pro Meter
1117 tex Tex
1118 kg·m 2
Kilogramm mal Quadratmeter
1119 kg·m/s Kilogramm mal Meter pro Sekunde
1120 N Newton
1121 MN Meganewton
1122 kN Kilonewton
1123 mN Millinewton
1124 μN Mikronewton
1125 kg·m /s 2
Kilogramm mal Quadratmeter pro
Sekunde
1126 N·m Newton mal Meter
1127 MN·m Meganewton mal Meter
1128 kN·m Kilonewton mal Meter
1129 mN·m Millinewton mal Meter
1130 Pa Pascal
1131 GPa Gigapascal

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 275
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1132 MPa Megapascal
1133 kPa Kilopascal
1134 mPa Millipascal
1135 μPa Mikropascal
1136 hPa Hektopascal
1137 bar Bar
1138 mbar Millibar
1139 torr Torr
1140 atm Atmosphären
1141 psi Pfund pro Quadratzoll
1142 psia Pfund pro quadratinch (absolut)
1143 psig Pfund pro quadratinch (gauge)
1144 g/cm2 Gramm pro Quadratzentimeter
1145 kg/cm2 Kilogramm pro Quadratzentimeter
1146 inH2O Zoll Wassersäule
1147 inH2O (4°C) Zoll Wassersäule bei 4 Grad Celsius
1148 inH2O (68°F) Zoll Wassersäule bei 68 Grad Fah‐
renheit
1149 mmH2O Millimeter Wassersäule1
1150 mmH2O (4°C) Millimeter Wassersäule bei 4 Grad
Celsius1
1151 mmH2O (68°F) Millimeter Wassersäule bei 68 Grad
Fahrenheit1
1152 ftH2O Fuß Wassersäule1
1153 ftH2O (4°C) Fuß Wassersäule bei 4 Grad Celsius1
1154 ftH2O (68°F) Fuß Wassersäule bei 68 Grad Fah‐
renheit1
1155 inHg Zoll Quecksilbersäule
1156 inHg (0°C) Zoll Quecksilbersäule bei 0 Grad
Celsius
1157 mmHg Millimeter Quecksilbersäule
1158 mmHg (0°C) Millimeter Quecksilbersäule bei 0
Grad Celsius
1159 Pa·s Pascalsekunde
1160 m2/s Quadratmeter pro Sekunde
1161 P Poise
1162 cP Zentipoise
1163 St Stokes
1164 cSt Zentistokes
1165 N/m Newton pro Meter
1166 mN/m Millinewton pro Meter
1167 J Joule
1168 EJ Exajoule
1169 PJ Petajoule

Advanced Process Library (V10.0)


276 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1170 TJ Terajoule
1171 GJ Gigajoule
1172 MJ Megajoule
1173 kJ Kilojoule
1174 mJ Millijoule
1175 W·h Wattstunde
1176 TW·h Terawattstunde
1177 GW·h Gigawattstunde
1178 MW·h Megawattstunde
1179 kW·h Kilowattstunde
1180 calth Kalorie (thermochemisch)1
1181 kcalth Kilokalorie (thermochemisch)1
1182 Mcalth Megakalorie (thermochemisch) 1
1183 Btuth British thermal unit1
1184 datherm Decatherm
1185 ft·lbf Fuß mal Pfund
1186 W Watt
1187 TW Terawatt
1188 GW Gigawatt
1189 MW Megawatt
1190 kW Kilowatt
1191 mW Milliwatt
1192 μW Mikrowatt
1193 nW Nanowatt
1194 pW Picowatt
1195 Mcalth/h Megakalorie pro Stunde1
1196 MJ/h Megajoule pro Stunde
1197 Btuth/h Britische thermische Einheit pro
Stunde1
1198 hp Pferdestärke
1199 W/(m·K) Watt pro Meter mal Kelvin
1200 W/(m ·K) 2
Watt pro (Quadrateter mal Kelvin)
1201 m2·K/W Quadratmeter mal Kelvin pro Watt
1202 J/K Joule pro Kelvin
1203 kJ/K Kilojoule pro Kelvin
1204 J/(kg·K) Joule pro (Kilogramm mal Kelvin)
1205 kJ/(kg·K) Kilojoule pro (Kilogramm mal Kel‐
vin)
1206 J/kg Joule pro Kilogramm
1207 MJ/kg Megajoule pro Kilogram
1208 kJ/kg Kilojoule pro Kilogramm
1209 A Ampere
1210 kA Kiloampere

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 277
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1211 mA Milliampere
1212 μA Mikroampere
1213 nA Nanoampere
1214 pA Picoampere
1215 C Coulomb
1216 MC Megacoulomb
1217 kC Kilocoulomb
1218 μC Mikrocoulomb
1219 nC Nanocoulomb
1220 pC Picocoulomb
1221 A·h Amperestunde
1222 C/m 3
Coulomb pro Kubikmeter
1223 C/mm3 Coulomb pro Kubikmillimeter
1224 C/cm 3
Coulomb pro Kubikzentimeter
1225 kC/m 3
Kilocoulomb pro Kubikmeter
1226 mC/m3 Millicoulomb pro Kubikmeter
1227 μC/m3 Mikrocoulomb pro Kubikmeter
1228 C/m2 Coulomb pro Quadratmeter
1229 C/mm 2
Coulomb pro Quadratmillimeter
1230 C/cm2 Coulomb pro Quadratzentimeter
1231 kC/m2 Kilocoulomb pro Quadratmeter
1232 mC/m 2
Millicoulomb pro Quadratmeter
1233 μC/m2 Mikrocoulomb pro Quadratmeter
1234 V/m Volt pro Meter
1235 MV/m Megavolt pro Meter
1236 kV/m Kilovolt pro Meter
1237 V/cm Volt pro Zentimeter
1238 mV/m Millivolt pro Meter
1239 μV/m Mikrovolt pro Meter
1240 V Volt
1241 MV Megavolt
1242 kV Kilovolt
1243 mV Millivolt
1244 μV Mikrovolt
1245 F Farad
1246 mF Millifarad
1247 μF Mikrofarad
1248 nF Nanofarad
1249 pF Picofarad
1250 F/m Farad pro Meter
1251 μF/m Microfarad pro Meter
1252 nF/m Nanofarad pro Meter
1253 pF/m Picofarad pro Meter

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278 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
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3.1 Funktionen der Bausteine

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1254 C·m Coulomb mal Meter
1255 A/m 2
Ampere pro Quadratmeter
1256 MA/m 2
Megaampere pro Quadratmeter
1257 A/cm2 Ampere pro Quadratzentimeter
1258 kA/m 2
Kiloampere pro Quadratmeter
1259 A/m Ampere pro Meter
1260 kA/m Kiloampere pro Meter
1261 A/cm Ampere pro Zentimeter
1262 T Tesla
1263 mT Millitesla
1264 μT Mikrotesla
1265 nT Nanotesla
1266 Wb Weber
1267 mWb Milliweber
1268 Wb/m Weber pro Meter
1269 kWb/m Kiloweber pro Meter
1270 H Henry
1271 mH Millihenry
1272 μH Mikrohenry
1273 nH Nanohenry
1274 pH Picohenry
1275 H/m Henry pro Meter
1276 μH/m Mikrohenry pro Meter
1277 nH/m Nanohenry pro Meter
1278 A·m2 Ampere mal Quadratmeter
1279 N·m /A2
Newton mal Quadratmeter pro Am‐
pere
1280 Wb·m Weber mal Meter
1281 Ω Ohm1
1282 GΩ GigaOhm1
1283 MΩ MegaOhm1
1284 kΩ KiloOhm1
1285 mΩ MilliOhm1
1286 μΩ MikroOhm1
1287 S Siemens
1288 kS Kilosiemens
1289 mS Millisiemens
1290 μS Mikrosiemens
1291 Ω·m Ohm mal Meter1
1292 GΩ·m GigaOhm mal Meter1
1293 MΩ·m MegaOhm mal Meter1
1294 kΩ·m KiloOhm mal Meter1
1295 Ω·cm Ohm mal Zentimeter1

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 279
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1296 mΩ·m MilliOhm mal Meter1
1297 μΩ·m MikroOhm mal Meter1
1298 nΩ·m NanoOhm mal Meter1
1299 S/m Siemens pro Meter
1300 MS/m Megasiemens pro Meter
1301 kS/m Kilosiemens pro Meter
1302 mS/cm Millisiemens pro Zentimeter
1303 μS/mm Mikrosiemens pro Millimeter
1304 1/H Pro Henry
1305 sr Steradiant
1306 W/sr Watt pro Steradiant
1307 W/(sr·m )2
Watt pro (Steradiant mal Quadrat‐
meter)
1308 W/(m2) Watt pro Quadratmeter
1309 lm Lumen
1310 lm·s Lumensekunde
1311 lm·h Lumenstunde
1312 lm/m2 Lumen pro Quadratmeter
1313 lm/W Lumen pro Watt
1314 lx Lux
1315 lx·s Luxsekunde
1316 cd Candela
1317 cd/m2 Candela pro Quadratmeter
1318 g/s Gramm pro Sekunde
1319 g/min Gramm pro Minute
1320 g/h Gramm pro Stunde
1321 g/d Gramm pro Tag
1322 kg/s Kilogramm pro Sekunde
1323 kg/min Kilogramm pro Minute
1324 kg/h Kilogramm pro Stunde
1325 kg/d Kilogramm pro Tag
1326 t/s Metrische Tonne pro Sekunde
1327 t/min Metrische Tonne pro Minute
1328 t/h Metrische Tonne pro Stunde
1329 t/d Metrische Tonne pro Tag
1330 lb/s Pfund pro Sekunde
1331 lb/min Pfund pro Minute
1332 lb/h Pfund pro Stunde
1333 lb/d Pfund pro Tag
1334 STon/s US-Tonnen pro Sekunde
1335 STon/min US-Tonnen pro Minute
1336 STon/h US-Tonnen pro Stunde
1337 STon/d US-Tonnen pro Tag

Advanced Process Library (V10.0)


280 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1338 LTon/s Britische Tonnen pro Sekunde
1339 LTon/min Britische Tonnen pro Minute
1340 LTon/h Britische Tonnen pro Stunde
1341 LTon/d Britische Tonnen pro Tag
1342 % Prozent
1343 % sol/wt Prozent Feststoffe pro Gewichtsein‐
heit
1344 % sol/vol Prozent Feststoffe pro Volumenein‐
heit
1345 % stm qual Prozent Dampfqualität
1346 °Plato Grad plato
1347 m3/s Kubikmeter pro Sekunde
1348 m3/min Kubikmeter pro Minute
1349 m3/h Kubikmeter pro Stunde
1350 m3/d Kubikmeter pro Tag
1351 L/s Liter pro Sekunde
1352 L/min Liter pro Minute
1353 L/h Liter pro Stunde
1354 L/d Liter pro Tag
1355 ML/d Megaliter pro Tag
1356 ft3/s Kubikfuß pro Sekunde
1357 ft /m
3
Kubikfuß pro Minute
1358 ft /h
3
Kubikfuß pro Stunde
1359 ft3/d Kubikfuß pro Tag
1360 ft /min std
3
Standard Kubikfuß pro Minute
1361 ft3/h std Standard Kubikfuß pro Stunde
1362 gal/s US-Gallonen pro Sekunde
1363 gal/min US-Gallonen pro Minute
1364 gal/h US-Gallonen pro Stunde
1365 gal/d US-Gallonen pro Tag
1366 Mgal/d Mega US-Gallonen pro Tag
1367 ImpGal/s Imperial Gallonen pro Sekunde
1368 ImpGal/min Imperial Gallonen pro Minute
1369 ImpGal/h Imperial Gallonen pro Stunde
1370 ImpGal/d Imperial Gallonen pro Tag
1371 bbl/s Barrel pro Sekunde
1372 bbl/min Barrel pro Minute
1373 bbl/h Barrel pro Stunde
1374 bbl/d Barrel pro Tag
1375 W/m2 Watt pro Quadratmeter
1376 mW/m2 Milliwatt pro Quadratmeter
1377 μW/m 2
Mikrowatt pro Quadratmeter
1378 pW/m2 Picowatt pro Quadratmeter

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 281
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1379 Pa·s/m3 Pascalsekunde pro Kubikmeter
1380 N·s/m Newtonsekunde pro Meter
1381 Pa·s/m Pascalsekunde pro Meter
1382 B Bel
1383 dB Dezibel
1384 mol Mol
1385 kmol Kilomol
1386 mmol Millimol
1387 μmol Mikromol
1388 kg/mol Kilogramm pro Mol
1389 g/mol Gramm pro Mol
1390 m3/mol Kubikmeter pro Mol
1391 dm3/mol Kubikdezimeter pro Mol
1392 cm /mol
3
Kubikzentimeter pro Mol
1393 L/mol Liter pro Mol
1394 J/mol Joule pro Mol
1395 kJ/mol Kilojoule pro Mol
1396 J/(mol·K) Joule pro (Mol mal Kelvin)
1397 mol/m 3
Mol pro Kubikmeter
1398 mol/dm3 Mol pro Kubikdezimeter
1399 mol/L Mol pro Liter
1400 mol/kg Mol pro Kilogramm
1401 mmol/kg Millimol pro Kilogramm
1402 Bq Becquerel
1403 MBq Megabecquerel
1404 kBq Kilobecquerel
1405 Bq/kg Becquerel pro Kilogramm
1406 kBq/kg Kilobecquerel pro Kilogramm
1407 MBq/kg Megabecquerel pro Kilogramm
1408 Gy Grau
1409 mGy Milligray
1410 rd Rad
1411 Sv Sievert
1412 mSv Millisievert
1413 rem Rem
1414 C/kg Coulomb pro Kilogramm
1415 mC/kg Millicoulomb pro Kilogramm
1416 R Röntgen
1417 1/Jm 3
Magnetische Energiedichte
1418 e/Vm3
1419 m3/C Kubikmeter pro Coulomb
1420 V/K Volt pro Kelvin
1421 mV/K Millivolt pro Kelvin

Advanced Process Library (V10.0)


282 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1422 pH pH-Wert
1423 ppm Teile pro Million
1424 ppb Teile pro Milliarde
1425 ppth Teile pro Billion
1426 °Brix Grad Brix
1427 °Ball Grad Balling
1428 proof/vol Proof per volume
1429 proof/mass Proof per mass
1430 lb/ImpGal Pfund pro Imperial Gallone
1431 kcalth/s Kilokalorie pro Sekunde1
1432 kcalth/min Kilokalorie pro Minute1
1433 kcalth/h Kilokalorie pro Stunde1
1434 kcalth/d Kilokalorie pro Tag1
1435 Mcalth/s Megakalorie pro Sekunde1
1436 Mcalth/min Megakalorie pro Minute1
1437 Mcalth/d Megakalorie pro Tag1
1438 kJ/s Kilojoule pro Sekunde
1439 kJ/min Kilojoule pro Minute
1440 kJ/h Kilojoule pro Stunde
1441 kJ/d Kilojoule pro Tag
1442 MJ/s Megajoule pro Sekunde
1443 MJ/min Megajoule pro Minute
1444 MJ/d Megajoule pro Tag
1445 Btuth/s Britische thermische Einheit pro Se‐
kunde1
1446 Btuth/min Britische thermische Einheit pro
Minute1
1447 Btuth/d Britische thermische Einheit pro
Tag1
1448 μgal/s Mikro US-Gallone pro Sekunde
1449 mgal/s Milli US-Gallone pro Sekunde
1450 kgal/s Kilo US-Gallone pro Sekunde
1451 Mgal/s Mega US-Gallone pro Sekunde
1452 μgal/min Mikro US-Gallone pro Minute
1453 mgal/min Milli US-Gallone pro Minute
1454 kgal/min Kilo US-Gallone pro Minute
1455 Mgal/min Mega US-Gallone pro Minute
1456 μgal/h Mikro US-Gallone pro Stunde
1457 mgal/h Milli US-Gallone pro Stunde
1458 kgal/h Kilo US-Gallone pro Stunde
1459 Mgal/h Mega US-Gallone pro Stunde
1460 μgal/d Mikro US-Gallone pro Tag
1461 mgal/d Milli US-Gallone pro Tag

Advanced Process Library (V10.0)


Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 283
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Wert Anzeige Beschreibung


1462 kgal/d Kilo US-Gallone pro Tag
1463 μImpGal/s Mikro Imperial Gallone pro Sekun‐
de
1464 mImpGal/s Milli Imperial Gallone pro Sekunde
1465 kImpGal/s Kilo Imperial Gallone pro Sekunde
1466 MImpGal/s Mega Imperial Gallone pro Sekun‐
de
1467 μImpGal/min Mikro Imperial Gallone pro Minute
1468 mImpGal/min Milli Imperial Gallone pro Minute
1469 kImpGal/min Kilo Imperial Gallone pro Minute
1470 MImpGal/min Mega Imperial Gallone pro Minute
1471 μImpGal/h Mikro Imperial Gallone pro Stunde
1472 mImpGal/h Milli Imperial Gallone pro Stunde
1473 kImpGal/h Kilo Imperial Gallone pro Stunde
1474 MImpGal/h Mega Imperial Gallone pro Stunde
1475 μImpgal/d Mikro Imperial Gallone pro Tag
1476 mImpgal/d Milli Imperial Gallone pro Tag
1477 kImpgal/d Kilo Imperial Gallone pro Tag
1478 MImpgal/d Mega Imperial Gallone pro Tag
1479 μbbl/s Mikrobarrel pro Sekunde
1480 mbbl/s Millibarrel pro Sekunde
1481 kbbl/s Kilobarrel pro Sekunde
1482 Mbbl/s Megabarrel pro Sekunde
1483 μbbl/min Mikrobarrel pro Minute
1484 mbbl/min Millibarrel pro Minute
1485 kbbl/min Kilobarrel pro Minute
1486 Mbbl/min Megabarrel pro Minute
1487 μbbl/h Mikrobarrel pro Stunde
1488 mbbl/h Millibarrel pro Stunde
1489 kbbl/h Kilobarrel pro Stunde
1490 Mbbl/h Megabarrel pro Stunde
1491 μbbl/d Mikrobarrel pro Tag
1492 mbbl/d Millibarrel pro Tag
1493 kbbl/d Kilobarrel pro Tag
1494 Mbbl/d Megabarrel pro Tag
1495 μm3/s Kubikmikrometer pro Sekunde
1496 mm3/s Kubikmillimeter pro Sekunde
1497 km3/s Kubikkilometer pro Sekunde
1498 Mm /s 3
Kubikmegameter pro Sekunde
1499 μm3/min Kubikmikrometer pro Minute
1500 mm3/min Kubikmillimeter pro Minute
1501 km /min
3
Kubikkilometer pro Minute
1502 mm3/min Kubikmegameter pro Minute

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284 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1503 µm3/h Kubikmikrometer pro Minute
1504 mm3/h Kubikmillimeter pro Minute
1505 km /h3
Kubikkilometer pro Minute
1506 Mm3/h Kubikmegameter pro Minute
1507 µm3/d Kubikmikrometer pro Tag
1508 mm3/d Kubikmillimeter pro Tag
1509 km /d3
Kubikkilometer pro Tag
1510 Mm3/d Kubikmegameter pro Tag
1511 cm3/s Kubikzentimeter pro Sekunde
1512 cm /min
3
Kubikzentimeter pro Minute
1513 cm3/h Kubikzentimeter pro Stunde
1514 cm /d3
Kubikzentimeter pro Tag
1515 kcalth/kg Kilokalorie pro Kilogramm1
1516 Btuth/lb Britische thermische Einheit pro
Pfund1
1517 kL Kiloliter
1518 kL/min Kiloliter pro Minute
1519 kL/h Kiloliter pro Stunde
1520 kL/d Kiloliter pro Tag
1551 S/cm Siemens pro Zentimeter
1552 µS/cm Mikrosiemens pro Zentimeter
1553 mS/m Millisiemens pro Meter
1554 µS/m Mikrosiemens pro Meter
1555 MΩ · cm Megaohm Zentimeter1
1556 kΩ · cm Kiloohm Zentimeter1
1557 Gew% Gewichtprozent
1558 mg/L Milligramm pro Liter
1559 µg/L Mikrogramm pro Liter
1560 %Sät -
1561 vpm -
1562 %vol Volumenprozent
1563 ml/min Milliliter pro Minute
1564 mg/dm3 Milligramm pro Kubikzentimeter
1565 mg/L Milligramm pro Liter
1566 mg/m3 Milligramm pro Kubikmeter
1567 ct Karat (Edelsteine) = 200.0·10-6 kg
1568 lb (tr) Pfund (troy oder apothecary) =
0.3732417216 kg
1569 oz (tr) Unze (troy oder apothecary) = 1/12
lb (tr)
1570 fl oz (U.S.) Unze (U.S. fluid) = (1/128) gal
1571 cm 3
Kubikzentimeter = 10-6 m3
1572 af acre foot = 43560 ft3

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 285
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1573 m3 normal Kubikmeter
1574 L normal Liter
1575 m std.
3
Standard Kubikmeter
1576 L std. Standard Liter
1577 ml/s Milliliter pro Sekunde
1578 ml/h Milliliter pro Stunde
1579 ml/d Milliliter pro Tag
1580 af/s acre foot pro Sekunde
1581 af/min acre foot pro Minute
1582 af/h acre foot pro Stunde
1583 af/d acre foot pro tag
1584 fl oz (U.S.)/s Unze pro Sekunde
1585 fl oz (U.S.) /min Unze pro Minute
1586 fl oz (U.S.)/h Unze pro Stunde
1587 fl oz (U.S.)/d Unze pro Tag
1588 m3/s normal Standardkubikmeter pro Sekunde
1589 m /min normal
3
Standardkubikmeter pro Minute
1590 m3/h normal Standardkubikmeter pro Stunde
1591 m /d normal
3
Standardkubikmeter pro Tag
1592 L/s normal Standardliter pro Sekunde
1593 L/min normal Standardliter pro Minute
1594 L/h normal Standardliter pro Stunde
1595 L/d normal Standardliter pro Sekunde
1596 m /s std.
3
Standardkubikmeter pro Sekunde
1597 m3/min std. Standardkubikmeter pro Minute
1598 m /h std.
3
Standardkubikmeter pro Stunde
1599 m /d std.
3
Standardkubikmeter pro Tag
1600 L/s std. Standardliter pro Sekunde
1601 L/min std. Standardliter pro Minute
1602 L/h std. Standardliter pro Stunde
1603 L/d std. Standardliter pro Tag
1604 ft3/s std. Standardkubikfuß pro Sekunde
1605 ft /d std.
3
Standardkubikfuß pro Tag
1606 oz/s Unze pro Sekunde
1607 oz/min Unze pro Minute
1608 oz/h Unze pro Stunde
1609 oz/d Unze pro Tag
1610 Paa Pascal (absolut)
1611 Pag Pascal (Gauge)
1612 GPaa Gigapasacal (absolut)
1613 GPag Gigapascal (Gauge)
1614 MPaa Megapascal (absolut)
1615 MPag Mgeapascal (Gauge)

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286 Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1616 kPaa Kilopascal (absolut)
1617 kPag Kilopascal (Gauge)
1618 mPaa Millipascal (absolut)
1619 mPag Millipascal (Gauge)
1620 μPaa Micropascal (absolut)
1621 μPag Micorpascal (Gauge)
1622 hPaa Hektopascal (absolut)
1623 hPag Hektopascal (Gauge)
1624 gf/cm a 2

1625 gf/cm2g
1626 kgf/cm2a
1627 kgf/cm2g
1628 SD4°C Standarddichte bei 4°C
1629 SD15°C Standarddichte bei 15°C
1630 SD20°C Standarddichte bei 20°C
1631 PS Metrische Pferdestärken
1632 ppt Teile pro Billion = 1012
1633 hl/s Hektoliter pro Sekunde
1634 hl/min Hektoliter pro Minute
1635 hl/h Hektoliter pro Stunde
1636 hl/d Hektoliter pro Tag
1637 bbl (liq)/s Barrel (US flüssig) pro Sekunde
1638 bbl (liq)/min Barrel (US flüssig) pro Minute
1639 bbl (liq)/h Barrel (US flüssig) pro Stunde
1640 bbl (liq)/d Barrel (US flüssig) pro Tag
1641 bbl (fed) Barrel (U.S. federal) = 31 Gallonen
1642 bbl (fed)/s Barrel (U.S. federal) pro Sekunde
1643 bbl (fed)/min Barrel (U.S. federal) pro Minute
1644 bbl (fed)/h Barrel (U.S. federal) pro Stunde
1645 bbl (fed)/d Barrel (U.S. federal) pro Tag
1646 var Voltampere reaktiv
1647 kvar Kilovoltampere reaktiv
1648 Mvar Megavoltampere reaktiv
1649 var·h Voltampere reaktiv Stunde
1650 kvar·h Kilovoltampere reaktiv Stunde
1651 Mvar·h Megavoltampere reaktiv Stunde
1652 VA Voltampere
1653 kVA Kilovoltampere
1654 MVA Megavoltampere
1655 VA·h Voltamperestunde
1656 kVA·h Kilovoltamperestunde
1657 MVA·h Megavoltamperestunde
1997 Keine Keine

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 287
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

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1998 Maßeinheit nicht bekannt Zu verwenden, wenn bei der Pro‐
jektierung die Maßeinheit noch
nicht bekannt
1999 spezial Spezielle Einheiten
2000 inch/s2 Zoll pro Quadratsekunde
2001 g Gramm
2002 mils Tausendstel Zoll
1
Um diese Einheit systemkonform darstellen zu können, muss eine vom PA-Profil
abweichende Notation verwendet werden.
2
In der chinesischen und japanischen Dokumentation wird "m2" statt "m3" verwendet.

3.1.13 Verbrauch von Prozessobjekten

Anzahl Process Objects (PO)


Alle Funktionsbausteine der APL verwenden im Allgemeinen ein PO. Ausnahmen sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt:

Bausteintyp PO-Zählung
AV 0
Evt16Ts 0
EventTs 0
KalFilt 50
ModPrCon 50
MPC10x10 100
PrDrpMon 5
PST 15
PumpMon 10
SteadySt 1
VlvMon 5
VlvPosL 2

3.1.14 Neusynchronisation
Mit einer Neusynchronisation werden die Steuerausgänge und der Zustand eines Bausteins an
einen laufenden Prozess angepasst. Dies wird durch Nachführen der Steuerausgänge für einen
Zyklus über die tatsächlichen Rückmeldesignale (FbkXxx) oder Rücklesewerte (Rbk, PV_In)
erreicht.
Die Neusynchronisation wird über Feature Bits aktiviert:

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Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Neusynchronisation nach CPU-Anlauf:

Feature Bit17 =1 OpDi01, OpDi03, OpDi08, OpAnL


Feature2 Bit17 =1 MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL,
VlvL, VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL

Im ersten Zyklus nach OB100-Befehlen werden der Bausteinzustand und die Steuerausgänge
über die Rückmeldesignale und Rücklesewerte aus dem Prozess nachgeführt. Sind sie nicht
verfügbar oder nicht plausibel, werden die Ansteuerungen angehalten.

Neusynchronisation nach "Außer Betrieb":

Feature Bit18 =1 OpDi01, OpDi03, OpDi08, OpAnL


Feature2 Bit18 =1 MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL,
VlvL, VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL

Im ersten Zyklus nach Verlassen der "Außer Betrieb"-Befehle werden der Bausteinzustand
und die Steuerausgänge über die Rückmeldesignale und Rücklesewerte aus dem Prozess
nachgeführt. Sind sie nicht verfügbar oder nicht plausibel, wird die Istposition nicht
geändert. In der Standardsicht und der Vorschausicht kann der Bediener sehen, welchen
Zustand der Baustein nach Verlassen der Betriebsart "Außer Betrieb" annehmen würde.

Neusynchronisation nach Simulation:

Feature2 Bit18 =1 MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL,


VlvL, VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL

Im ersten Zyklus nach Verlassen der Simulationsfunktionsbefehle werden der


Bausteinzustand und die Steuerausgänge über die Rückmeldesignale und Rücklesewerte aus
dem Prozess nachgeführt. Sind sie nicht verfügbar oder nicht plausibel, wird die Istposition
nicht geändert. In der Standardsicht und der Vorschausicht kann der Bediener sehen,
welchen Zustand der Baustein nach Verlassen der Simulationsfunktion annehmen würde.

Neusynchronisation nach CSF:

Feature2 Bit19 =1 MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL,


VlvL, VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL

Im ersten Zyklus nach Verlassen der Leittechnikfehlerbefehle (CSF 1->0) werden der
Bausteinzustand und die Steuerausgänge über die Rückmeldesignale und Rücklesewerte aus
dem Prozess nachgeführt. Sind sie nicht verfügbar oder nicht plausibel, wird die Istposition
nicht geändert. In der Standardsicht und der Vorschausicht kann der Bediener sehen,
welchen Zustand der Baustein nach Verlassen des Leittechnikfehlers annehmen würde.

Neusynchronisation mit Eingang StateTrkOn:

Feature Bit20 OpDi01, OpDi03, OpDi08, OpAnL


Feature2 Bit20 =1 MotL, MotRevL, MotSpdL, MotSpd3L, MotSpdCL,
VlvL, VlvMotL, VlvAnL, VlvPosL

Nach einem Trigger (0->1) an Eingang StateTrkOn-Befehlen werden der Bausteinzustand und
die Steuerausgänge über die Rückmeldesignale und Rücklesewerte nachgeführt. Sind sie
nicht verfügbar oder nicht plausibel, wird die Istposition nicht geändert. In der Standardsicht
und der Vorschausicht kann der Bediener sehen, welchen Zustand der Baustein nach einem
Trigger an Eingang StateTrkOn annehmen würde.

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Funktionshandbuch, 07/2024, A5E52539406-AA 289
Grundlagen der APL
3.1 Funktionen der Bausteine

Allgemeine Einschränkungen der Neusynchronisation:


In vielen Fällen werden die Steuerausgänge von den Rückmeldesignalen oder
Rücklesewerten nicht nachgeführt:
• Aktive Befehle in Automatikbetrieb, Vor-Ort-Betrieb oder Forcen:
– XxxAut =1 im Tasterbetrieb (Feature Bit4 =0):
– XxxLocal =1 im Vor-Ort-Tasterbetrieb (Feature2 Bit4 =1) :
– Im Switch-Betrieb (Feature Bit4 =1, Feature2 Bit4 =1) sind die Befehle immer aktiv und
können nicht nachgeführt werden.
• Verriegelungen: Das Nachführen einer verriegelten Ansteuerung ist nicht möglich. Auf der
anderen Seite kann die Neusynchronisation den Baustein auf einer Position festlegen, wo