0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
57 Ansichten10 Seiten

Compren

.

Hochgeladen von

alvaro.menendez
Copyright
© © All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
57 Ansichten10 Seiten

Compren

.

Hochgeladen von

alvaro.menendez
Copyright
© © All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

m1

111W
Generalitat de Catalunya
Departament d'Educaci6
Escoles Oficials d'ldiomes

ALEMANY
Prova Mostra

CERTIFICAT DE NIVELL B2
LLEGIU ATENTAMENT AQUESTES INSTRUCCIONS

Aquest quadernet conté les proves de:

Comprensió escrita ________________ 50 minuts


Comprensió oral ___________________ 40 minuts
Mediació escrita ___________________ 40 minuts
Durada total aproximada ___________ 130 minuts

En acabar aquest quadernet, hi haurà un descans de 30 minuts i, a continuació,


s’administrarà la prova d’Expressió i interacció escrita.
S’assignarà dia i hora per a la prova d’Expressió i interacció oral i de Mediació
oral.

Important
• Contesteu als fulls de respostes, no en aquest quadernet.
• Les anotacions que feu en aquest quadernet no es tindran en compte.
• Al final de la prova, heu de lliurar els fulls de respostes, amb totes les dades,
i aquest quadernet.

B2

Material propietat del Departament d’Educació de la Generalitat de Catalunya. Ús restringit a les proves de certificació d’EOI
Aufgabe 1.
CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ESCRITA Lesen Sie bitte den folgenden Text und wählen Sie die richtige Antwort. Kreuzen Sie bitte an.
a b c

Töchter des Verrats


Ihre Geschichte begann am 18. Januar 1979. Edinas Vater Werner Stiller,
Oberleutnant des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi), füchtete
mit einem gefälschten Passierschein und der Hilfe des westdeutschen
Bundesnachrichtendienstes (BND) über den Grenzbahnhof
Friedrichstraße von Ostberlin in den Westen. Die riskante Flucht – bei
Entdeckung drohte Erschießen – entsprach seinem Naturell: Stiller galt
als Spielertyp, er hatte Spaß am Risiko. Am Morgen hatte er seiner siebenjährigen Tochter und
ihrer kleinen Schwester im Halbschlaf noch einen Kuss auf die Stirn gedrückt und sich von seiner
ungarischen Frau Erzsébet mit den Worten verabschiedet: „Ich liebe dich”. Danach verließ der
Agent Werner Stiller, damals 32 Jahre alt, seine Familie. Und kam nie zurück. Bei sich hatte er nur
zwei Kofer. Darin brisante Unterlagen, mit deren Hilfe in den folgenden Tagen zahlreiche Spione
der DDR in Westdeutschland enttarnt wurden. Darunter war auch Karl-Heinz Glocke, der
Vater der neunjährigen Nicole aus Bochum. Werner Stiller war sein Führungsofzier im Osten,
beide hatten seit Jahren zusammengearbeitet. Für ein neues Leben im Westen ließ Stiller Glocke
aufiegen. Mit seiner spektakulären Flucht wurde er zum berühmtesten Überläufer der Stasi.
Am Morgen des 19. Januar 1979 klingelten sechs Mitarbeiter des BND bei Familie Glocke.
Nicole saß am Frühstückstisch und überlegte gerade, wo sie das neue Poster von “Winnetou”
Pierre Brice aufhängen sollte, als sie hörte, dass ihr Vater Karl-Heinz Glocke der Spionage für
die DDR verdächtigt wurde. Weil er auf Dienstreise war, begnügten sich die Beamten mit
einer Hausdurchsuchung; Karl-Heinz Glocke wurde einen Tag später an seinem Arbeitsplatz
festgenommen. Er war seit Jahrzehnten Mitglied der SED (Sozialistische Einheitspartei
Deutschlands), hatte aus Überzeugung spioniert. Mit seinem westdeutschen Pass war er der
ideale Agent, hatte jahrelang ein Doppelleben geführt, ohne dass es jemand merkte: Er fuhr zu
konspirativen Trefen in Helsinki oder Bulgarien, übte sich im Umgang mit Geheimtinte und
Mikrofotografe. Oder warb als “Romeo”, so der Begrif für die Agenten der DDR, die über
sexuelle Beziehungen an Informationen kommen sollten, gezielt Frauen für die Stasi an. Glocke
kam für knapp drei Jahre ins Gefängnis. Nach der Haft nahm ihn die Familie wieder auf, doch die
Vergangenheit war lange Zeit tabu. Erst nach Studium und Promotion, als Nicole 1999 mit dem
Bundestag nach Berlin zog, begann es in ihr zu rumoren: Was war damals eigentlich geschehen?
Sie versuchte, ihrem Vater Erklärungen abzuringen, doch der verbitterte Ex-Spion verweigerte
sich Gesprächen fast komplett. Nur so viel: Er fühle sich nach wie vor im Recht. Bis heute sieht
er Werner Stiller als seinen Todfeind, mit dem es abzurechnen gelte.
Edina Stiller war es nach der Flucht ihres Vaters schlecht ergangen. Sie hatte, anders als Nicole,
die Vergangenheit nie hinterfragt, sondern als gegeben hingenommen. Nach dem Mauerfall, sie
war gerade 18, erfuhr sie die ganze Wahrheit über ihn: Als Peter Fischer hatte er mithilfe von
BND und CIA eine Karriere als Börsenmakler gemacht. Nach Jahren in den USA und Frankfurt
lebte er mittlerweile in Budapest. Edina fuhr zu ihm, elf Jahre hatten sie sich nicht gesehen. Sie
hatte hohe Erwartungen: hofte auf Liebe, Unterstützung, Anerkennung – und wurde enttäuscht.
Zwar empfng er sie mit ofenen Armen, machte aber zwischendurch immer wieder Rückzieher,
sagte Trefen kurzfristig ab. Auch zu Edinas Hochzeit 2008 erschien er nicht.
Als Edina im April 2002 eine E-Mail von Nicole erhielt, konnte sie es kaum glauben. Diese Frau
wollte sie kennenlernen? Sie müsste sie doch eigentlich hassen, dachte Edina. „Ich würde gern
wissen, ob die Tatsache, dass du damals verlassen wurdest, Auswirkungen auf dein Leben hat”,
fragte Nicole vorsichtig. „Ja!”, schrieb Edina zurück – endlich fühlte sie sich erkannt. Es begann
ein inniger Briefwechsel, der zu einer Freundschaft führte. Und zur gemeinsamen Aufarbeitung

- 2
der Vergangenheit.
Annette SCHMIEDE, Freundin 23/09
CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ESCRITA
1. Mit Werner Stillers Hilfe ...
a) wurden viele Spione entdeckt.
b) wurde nur Karl-Heinz Glocke entdeckt.
c) wurden neue Spione geworben.
2. Karl-Heinz Glocke ...
a) kannte Werner Stiller nicht.
b) war Werner Stillers Chef.
c) bekam Befehle von Werner Stiller.
3. Nach seiner Flucht ...
a) kam Werner Stiller ins Gefängnis.
b) versteckte sich Werner Stiller.
c) wurde Werner Stiller sehr bekannt.
4. Karl-Heinz Glocke ...
a) spionierte für die DDR.
b) spionierte für die BRD.
c) war ein Doppelagent.
5. Als der BND Karl-Heinz Glocke verhaften wollte, war er ...
a) zu Hause.
b) in der DDR.
c) auf einer Geschäftsreise.
6. Karl-Heinz Glocke spionierte aus ...
a) finanziellen Gründen.
b) politischen Gründen.
c) Abenteuerlust.
7. Die Familie von Karl-Heinz Glocke ...
a) hatte keine Ahnung von seiner Agententätigkeit.
b) wollte über die Agententätigkeit nichts wissen.
c) vermutete, dass er als Agent tätig war.
8. Karl-Heinz Glocke ...
a) bereut seine Taten.
b) ist von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt.
c) will sich mit Werner Stiller treffen.
9. Karl-Heinz Glocke ... Werner Stiller.
a) bewundert.
b) hasst.
c) versteht.
10. Edina Stiller hat ... die Wahrheit über ihren Vater erfahren.
a) viele Jahre später.
b) gleich nach seiner Flucht.
c) erst durch Karl-Heinz Glockes Tochter.
11. Werner Stiller war nach seiner Flucht ...
a) Spion für den CIA.
b) beruflich erfolgreich.
c) sofort nach Ungarn emigriert.
12. Die Beziehung zu ihrem Vater empfindet Edina als ...
a) liebevoll.
b) unbefriedigend.
c) hilfreich.

3
CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ESCRITA
Aufgabe 2.
Lesen Sie bitte den folgenden Text und entscheiden Sie, ob die folgenden Aussagen richtig (R) oder
falsch (F) sind. Kreuzen Sie die richtige Antwort an.
R F

Das anonyme Gespräch


„Ich habe schon fast an meinem Verstand gezweifelt!”
Bedrängt, bespitzelt, ständig unter Verdacht: Eine Verkäuferin der Drogeriekette “Schlecker”.
Jetzt redet sie über ihre Erlebnisse. Ihr Name muss geheim bleiben - denn sie braucht den Job ...
Ich wollte schon immer Verkäuferin werden. Menschen beraten, organisieren - das ist total mein
Ding. Auch bei Schlecker hat es mir zuerst richtig Spaß gemacht. Mitte der 90er war das, ich hatte
gerade einige Jahre als Tagesmutter gearbeitet, wollte wieder zurück in meinen eigentlichen Beruf,
und Schlecker stellte mich sofort ein. Der Job war anstrengend, gefel mir aber gut. Gleichzeitig
bekam ich aber auch mit, wie das System Schlecker funktioniert.
Meine wichtigste Erkenntnis: Schlecker ist Meister darin, Menschen unter Druck zu setzen und
sie klein zu halten. Die Methode ist simpel: Gib deinen Angestellten einfach das Gefühl, ständig
unter Beobachtung zu stehen - und unter Verdacht.
Als sich vor Kurzem alle über die Lidl-Kontrollen aufgeregt haben, konnte ich nur müde lächeln.
Videoüberwachung habe ich persönlich zwar nicht erlebt. Doch in den Schlecker-Filialen gibt
es hinter den Regalen Hohlräume, in die sich in den 90er Jahren vor Dienstbeginn Detektive
gequetscht haben, um dort bis zum Abend - mit Schreibzeug, Butterbrot und Pinkeleimer
ausgerüstet - Stellung zu halten. Durch die Löcher in der Regalrückseite haben sie überprüft, ob
wir was mitgehen lassen. Informiert hat uns keiner. Aber wir wussten, was los ist. Manchmal hat
man ein Husten gehört, einige Kolleginnen haben die Detektive auch ertappt und sich furchtbar
erschreckt. Natürlich war einem die Vorstellung, observiert zu werden, extrem unangenehm.
Doch was sollten wir tun? Uns beschweren und danach vielleicht in eine Filiale versetzt werden,
die doppelt so weit vom Wohnort entfernt ist?
Wenn Schlecker einen loswerden will, geht das nämlich schneller, als man denkt. Es gibt ja so viele
Methoden. Zum Beispiel den Trick mit den abgelaufenen Waren: Vor Kontrollbesuchen werden
bereits aussortierte Konserven oder Gläschen mit Babybrei heimlich ins Regal zurückgestellt. Fast
jede Kollegin hat das schon erlebt. Beweisen kann ich das natürlich nicht, nur vermuten. Ein
Indiz ist zum Beispiel, wenn der Bezirksleiter beim Kontrollbesuch direkt zu einem bestimmten
Regal geht und sofort die abgelaufene Ware rauszieht. Am Anfang ist mir das oft passiert, ich
habe dann immer fast an meinem Verstand gezweifelt, weil ich mir so sicher war, alle verdorbene
Ware aussortiert zu haben! Im Büro wurde ich danach für unfähig erklärt, den Job korrekt
auszuführen. Mir wurde nahegelegt, doch lieber die Pause ausfallen zu lassen oder mit der Arbeit
für den Betriebsrat aufzuhören, um den Laden “in den Grif” zu bekommen. Irgendwann begann
ich dann, alle aussortierten Produkte mit schwarzem Edding zu markieren, damit sie keiner
unbemerkt ins Regal zurückstellen kann. Seitdem wurden bei mir kaum mehr abgelaufene Waren
gefunden. Merkwürdig, nicht wahr?

Protokoll: Kristina MAROLDT, Brigitte 16/08

- 4
CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ESCRITA
13. Sie hatte schon früher bei Schlecker gearbeitet.
14. Da wurde sie mit Video-Kameras kontrolliert.
15. Bei Schlecker versteckten sich Detektive hinter den Regalen.
16. Sie kontrollierten, ob die Verkäuferinnen etwas stahlen.
17. Die Detektive blieben den ganzen Tag hinter den Regalen.
18. Die Verkäuferinnen hatten keine Ahnung von der Anwesenheit der Detektive.
19. Manchmal entdeckten die Verkäuferinnen zufällig, dass Detektive da waren.
20. Manche Verkäuferinnen ließen sich in eine andere Filiale versetzen.
21. Die Frau glaubt, dass Kontrolleure abgelaufene Produkte zurück ins Regal stellen.
22. Auch bei der Frau sind abgelaufene Produkte gefunden worden.

5
CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ESCRITA
Aufgabe 3.
Lesen Sie bitte folgende Texte und ordnen Sie jede Aussage den entsprechenden Antworten zu.
Kreuzen Sie bitte an.

□□~□□□□□
A B C D E F G H

Höflichkeit im Leben 2.0


Telefonieren im Café? Rundmail aus dem Urlaub? Was ist im digitalen
Zeitalter erlaubt?

A. Darf ich die Party per SMS absagen?


B. Darf man per E-Mail antworten, wenn jemand auf den Anrufbeantworter gesprochen hat?
C. Gehört in jede E-Mail und SMS eine Begrüßung und Verabschiedung?
D. Ich schicke Urlaubsgrüße nur mehr per Handy – ist das beleidigend?
E. Ist es in Ordnung, nach dem ersten Rendezvous sein Date zu googeln?
F. Kann ich jemandem verbieten, im Zug zu telefonieren?
G. Kann man in SMS und E-Mails alles kleinschreiben?
H. Muss ich meinen iPod ausmachen, wenn ich einen Kollegen treffe?

23. Och, Sie können den anderen alternativ auch zum Mithören einladen. Und dann gemeinsam
ein fottes Tänzchen hinlegen oder den jeweiligen Song laut mitgrölen. Wenn Ihnen so viel Action
und gute Laune in der Mittagspause oder morgens in der U-Bahn allerdings zu extrovertiert ist,
schalten Sie das Ding einfach aus und betreiben Sie ein bisschen freundlichen Smalltalk. Denise
Knaup

24. Sitzt die Klatschtante in einem extra als Handy-Abteil gekennzeichneten Wagon, haben Sie
keine Chance. Sie können höchstens versuchen, allzu pene-trantes Gequatsche zu kommentieren,
ganz im Stil einer guten Bekannten: „Wie meinen Sie das?” oder „Oh, das würde ich nicht
machen.” Wirkt bestimmt. Und beim nächsten Mal buchen Sie am besten gleich einen Sitzplatz
im Ruhebereich des Intercity. Denise Knaup

25. Hallo? Da möchte Sie jemand bei einem schönen Abend dabeihaben, ein Erlebnis mit Ihnen
teilen. Dann per SMS abzusagen: DGGN! (das geht gar nicht). Es sei denn, die Einladung zur
Party wäre per SMS eingetrudelt. Oder Sie sind ein Teenie. Aber für alle ab 25 sind gewisse Text-
Nachrichten tabu. (...) Einzige Ausnahme: Eine Migräne hat Sie überfallen, und Sie schafen es
völlig geschwächt nur noch, einige Tasten zu drücken. Dann bitte am nächsten Tag erklären –
persönlich und am Telefon. Annette Schmiede

- 6
CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ESCRITA
26. Egal ob berufich oder privat: Der gute Ton sollte nicht zu kurz kommen. Sonst herrscht in
Ihrem Adressbuch bald gähnende Leere. Wenn Sie eine Freundin beim Einkaufsbummel trefen,
plappern Sie schließlich auch nicht ohne Begrüßung draufos. Anders sieht es aus, wenn Sie im
regen Mail-Austausch stehen: Nach der 15. Nachricht an dieselbe Person nerven “Liebe Tanja”
oder “Viele Grüße” ganz schön. Jennifer Reinhard

27. Glauben Sie etwa, der Typ mache das umgekehrt nicht? Sie müssen es ihm ja nicht auf die
Nase binden, aber ein wenig Spionage bewahrt Sie vielleicht vor einem großen Fehler. Denn
schon Oma wusste: Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Manche Menschen informieren sich über
den anderen sogar schon vor dem ersten Trefen und notieren sich Gesprächsthemen, die infrage
kommen könnten, auf kleinen Karteikarten. Vorbereitung ist die halbe Miete. Denise Knaup

28. Gute Frage! Also, wir fnden, dass zwei Liebende, die sich in der verzweifelten Situation
befnden, dass sie in dieser Sekunde nur noch diese eine Chance haben, sich zu sehen, weil
danach wochenlang nichts mehr gehen würde, durchaus eine SMS in der Art schreiben können:
“binvöligverrügt nachdirr, gleich vorm club, sons werd ich noch verügter”. Wer es nicht so
dringend hat, kann durchaus auf eine gepfegte Groß-, Klein- und Rechtschreibung achten.
Achten kommt ja von Achtung, Achtung vor dem Adressaten in diesem Fall. Mark Kuntz

29. Ehrlich gesagt, ja! Das Schöne an Postkarten ist doch das Gefühl, dass man trotz Palmen
und Cocktails nicht vergessen wurde. Eine Rund-SMS ist aber nicht persönlich und sagt nichts
anderes als: „Ätsch, ich bin am Meer!” Da hört man lieber zwei Wochen gar nichts. Kai Franke

30. Wenn sich schon beim Abhören der Nachricht Ihre Haare aufstellen: unbedingt! In schriftlicher
Form lässt sich die Grenze zwischen bestimmt und unverschämt einfach präziser formulieren als
verbal. Wollte hingegen die Schwiegermutter ein bisschen schnacken oder die beste Freundin
von ihrer neuesten Eroberung berichten, geht es nicht um Informationsaustausch, sondern um
Sozialkontakt.(...) Mailen wirkt da so steril wie eine Massage mit Gummihandschuhen. Kerstin
Schmied

Höfichkeit im Leben 2.0 , Freundin 8/10

- 7
CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ORAL
Aufgabe 1. Steffen Möller: Ein Fan der klassischen Musik
Sie sehen jetzt ein Gespräch. Wählen Sie die richtige Antwort und kreuzen Sie bitte an.
a b c

1. Steffen Möller hat vor einiger Zeit ein Buch 6. So wie Hitler, hat Steffen Möller Anton
über ... geschrieben. Bruckner gern gehört und das hat ...
a) einen polnischen Gastarbeiter. a) ihm viele Probleme gebracht.
b) die polnische Volksmusik. b) seinen Vater gestört.
c) einen deutschen Gastarbeiter. c) ihm sein Vater verboten.
2. Wenn er in Polen über Chopin spricht, sagt 7. Dass sein Vater Theologielehrer war, hat
er gern, dass der Komponist aus ... kam. seine Liebe zur klassischen Musik ...
a) Deutschland. a) nicht beeinflusst.
b) Polen. b) verstärkt.
c) Frankreich. c) geweckt.
3. Er liebt einen Komponisten Namens 8. Was sein genaues Alter betrifft, sagt Steffen
Schimanowski, der ... Möller, ...
a) aus Deutschland kam. a) dass er 40 Jahre alt ist.
b) ziemlich jung gestorben ist. b) dass er 41 Jahre alt ist.
c) ein Violinkonzert geschrieben hat. c) gar nichts.
4. Für Möller ist der Effekt von klassischer 9. Bismarcktürme gibt es in Deutschland
Musik auf ihre Fans ... Heavy Metal. heutzutage ...
a) nicht zu vergleichen, mit dem von. a) 72.
b) der gleiche wie bei. b) 172.
c) stärker als bei. c) 172.000.
5. Heutzutage werden Komponisten wie 10. Der erste Beruf von Steffen Möller in Polen
Bruckner oder Mahler nicht mehr so viel war ...
gehört, weil ... a) Theologielehrer.
a) die jungen Leute sie nicht kennen. b) Deutschlehrer.
b) die jungen Leute nicht gern klassische c) Entertainer.
Musik hören.
c) diese Komponisten nur für die Elite
waren.

Aufgabe 2. Ein Haus in Ägypten


Sie sehen jetzt eine Reportage. Entscheiden Sie, ob die folgenden Aussagen richtig (R) oder
falsch (F) sind. Kreuzen Sie bitte die richtige Antwort an.
R F

11. Uta Brinkmann wohnt in einem ägyptischen Dorf, das einen Supermarkt hat.
12. Sie fühlt sich in Sakkara nicht in Gefahr.
13. Sie war in Kairo berufstätig.
14. Ihre Nachbarn fanden es am Anfang komisch, dass das Paar da wohnte.
15. Uta Brinkmann konnte schon gut Arabisch, als sie nach Ägypten fuhr.
16. Sie kocht manchmal für ihre Nachbarinnen.
17. Sie hat sich vor kurzem pensionieren lassen.

- 8
Aufgabe 3. Die Schriftstellerin Anna Weber

CERTIFICAT DE NIVELL B2 • COMPRENSIÓ ORAL


Sie sehen jetzt eine Reportage. Wählen Sie die richtige Antwort und kreuzen Sie bitte an.
a b c

18. Als sie in Paris ankam, konnte sie ... 22. Die Hauptfigur ihres neuen Buches ...
a) überhaupt kein Französisch. a) hat mit der Autorin einiges zu tun.
b) ein bisschen Französisch. b) hat mit der Autorin nichts zu tun.
c) schon fließend Französisch. c) ist ein Selbstportrait der Autorin.
19. Die erste Zeit in Paris war für Anne Weber ... 23. Das neue Buch von Anne Weber ...
a) die beste. a) ist in Frankreich schon veröffentlicht
b) schwierig. worden.
c) nicht besonders schlecht. b) wird bald in Frankreich auf dem Markt
sein.
20. Auf Französisch hat Anne Weber ...
c) wird bald in Deutschland erscheinen.
geschrieben.
a) ihren ersten Roman. 24. Dass man eine Fremdsprache als
b) ihre ersten Übersetzungen. Muttersprache fühlt, ist nach Anne Weber ...
c) ihre ersten eigenen Schriften. a) bei jedem Menschen möglich.
b) total unmöglich.
21. Ihr neues Buch “Luft und Liebe” ist ...
c) nur bei einigen Menschen möglich.
a) eine Sammlung von
Frauengeschichten.
b) eine Biografie.
c) eine Geschichte.

Aufgabe 4. Kurze Nachrichten


Sie sehen jetzt kurze Nachrichten. Wählen Sie die richtige Antwort und kreuzen Sie bitte an.
a b c

25. Union Theater 28. Eine Berliner Unternehmerin


Im Union Theater in Kaiserslautern gibt es im Um ihren Beruf auszuüben geht Judy Korn in ...
Programm ... a) das Justizministerium.
a) nur Kurzfilme. b) ein Gefängnis.
b) immer einen Kurzfilm vor dem c) ein privates Büro.
Hauptfilm.
c) manchmal einen Kurzfilm vor dem
Hauptfilm. 29. Eine Berliner Unternehmerin
Judy Korn macht heutzutage diese Arbeit, weil ...
a) sie selbst mal verprügelt wurde.
26. Union Theater b) ein Verwandter mal verprügelt wurde.
Wirtschaftliche Hilfe hat das Union Theater von c) ihre Klassenkameraden mal verprügelt
Kaiserslautern ... bekommen. wurden.
a) vom Bürgermeister.
b) von einem Minister. 30. Paula Modersohn-Becker
c) von einer kulturellen Stadtgesellschaft. Die Zeitgenossen von Paula Modersohn-Becker
haben auf ihr Werk ... reagiert.
27. Union Theater a) empört.
Das Union Theater von Kaiserslautern ist das b) gleichgültig.
älteste Kino ... c) interessiert.
a) der Stadt.
b) Deutschlands.
c) Europas.

- 9
MEDIACIÓ ESCRITA
Aufgabe. Kinderuni on Tour
Sie sind in der Schule Ihrer Kinder immer sehr engagiert gewesen. Dieses Jahr macht
die Schule ein Projekt zum Thema Umwelt und die Schulleiterin hat Sie darum gebeten,
Aktivitätsvorschläge für einen Schulausflug für 12-Jährige zum Thema “Wasser” zu machen.
Sie haben folgende Informationen gefunden.

Kinderuni on Tour
CERTIFICAT DE NIVELL B2 •

,,Forsche! Frage! Staune!


Erlebe Wissenschaft!"
- spannende Forschungsthemen-
- eine ganze Woche-
- im Team lernen-
- Unterstützung von Studenten-
© APA / Preiss

Wien-Tour:
Montag: KÖRPER/ Dienstag: KRÄFTE/ Mittwoch: UMWELTSCHUTZ
Donnerstag: WASSER/ Freitag: VIELFALT

Startevent mit Themenschwerpunkt UMWELTSCHUTZ:


Mo, 1. Juli (14 bis 19 Uhr): Schuhmeierplatz, 16. Bezirk
- 14.30 Uhr: ,,Wie reisten die Menschen, bevor es Autos und Flugzeuge gab?"
- 16.30 Uhr: Vorlesung: ,,Wofür sind Moskitos gut?"

Abschlussevent mit Themenschwerpunkt WASSER:


Sa, 7. Juli (13 bis 18 Uhr): Allerheiligenpark, 20. Bezirk
- 14.30 Uhr: ,,Komm mit auf eine Wasserreise!"
- 16.30 Uhr: ,,Wasserund Klimawandel - was können wir tun, wenn es gefährlich wird?"

- Anmeldung bei [Link] und kostenlose Teilnahme für Kinder und


Jugendliche, die zwischen 6 und 14 Jahre alt sind.
- Hier finden Sie das komplette Programm.

Schreiben Sie der Schulleiterin eine E-Mail, in der Sie die Informationen der Broschüre
weitergeben, die für das Schulprojekt interessant sein können. Begründen Sie auch Ihre Wahl.
(etwa 150 Wörter)

- 10

Das könnte Ihnen auch gefallen