Endo
Endo
DEFINITION
Das Metabolische Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren für Herz-
Kreislauf-Erkrankungen. Der griechische Begriff „metabolisch" bedeutet so viel wie stoffwechselbedingt. Von einem
Syndrom spricht man, wenn verschiedene Symptome zur gleichen Zeit auftreten (= Symptomenkomplex), von denen
jedes aber eine unterschiedliche Ursache haben kann.
Folgende Symptome bzw. Krankheitsbilder treten beim Metabolischen Syndrom meist gemeinsam auf:
- Bluthochdruck
- gestörter Fettstoffwechsel
Weniger gut bekannt ist, dass gleichzeitig auch oft folgende Abnormalitäten vorliegen:
- erhöhte Harnsäure
- niedrig-gradige Entzündung
- verstärkte Blutgerinnung
Da die Krankheitszeichen meist als Auswirkung eines modernen Lebensstils mit wenig körperlicher Bewegung und
Überernährung entstehen, spricht man von Wohlstandskrankheiten. Manchmal werden auch die Bezeichnungen
Syndrom X oder Reaven-Syndrom verwendet. Wegen der erhöhten Sterblichkeit der Betroffenen nennt man die am
Metabolischen Syndrom beteiligten Faktoren auch „Tödliches Quartett".
Patienten mit einem Metabolischen Syndrom haben oft keine oder wenige Beschwerden, die Erkrankung kann dadurch
lange unbemerkt bleiben. Da bei vielen Patienten Übergewicht zu Bluthochdruck und einem gestörten Zucker- oder
Fettstoffwechsel führt, sollten sich vor allem stark übergewichtige Menschen regelmäßig von ihrem Arzt untersuchen
lassen.
Dieser wird sich in einem persönlichen Gespräch über die Gesundheitssituation des Patienten informieren und ihn über
eventuelle Beschwerden sowie seine persönliche Krankheitsgeschichte und die seiner Angehörigen befragen.
Außerdem sollte er über Lebens- und Ernährungsgewohnheiten des Patienten Bescheid wissen.
Anschließend wird der Arzt den Patienten körperlich untersuchen, den Taillenumfang, Blutdruck sowie verschiedene
Blutwerte messen und eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane durchführen, um herauszufinden, ob die
typischen Symptome eines Metabolischen Syndroms vorliegen. Dies ist dann der Fall, wenn bestimmte Grenzwerte
überschritten werden.
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BEHANDLUNG
Wichtiges Ziel einer Behandlung des Metabolischen Syndroms ist es, Folgekrankheiten zu verhindern. Dabei gilt es,
möglichst frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen, um alle Faktoren, welche die Entwicklung von Komplikationen
begünstigen, abzumildern oder gar zu vermeiden. Dazu gehören die Senkung der Blutfette (insbesondere des LDL-
Wertes) und eine Erhöhung des HDL-Wertes. Außerdem wird der Arzt Bluthochdruck und Übergewicht behandeln, da
sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Die Behandlung des Metabolischen Syndroms erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst empfiehlt der Arzt dem Patienten,
durch eine Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten eine Besserung der Symptome zu erreichen. Wenn
diese Maßnahmen keinen Erfolg bringen, kann der Arzt auch Medikamente zur Behandlung einsetzen.
1) Ernährung
Patienten mit einem Metabolischen Syndrom sollten darauf achten, sich bewusst und ausgewogen zu ernähren. Wichtig
ist hierbei, dass sie nicht mehr Energie aufnehmen als sie verbrauchen (ausgeglichene Energiebilanz) und dass sie sich
fett- und cholesterinarm ernähren.
2) Körperliche Bewegung
Regelmäßige körperliche Bewegung, möglichst 30 Minuten täglich, ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung eines
metabolischen Syndroms. Bewegung erhöht den Energieverbrauch und trägt so dazu bei, die Blutfette zu senken und
Übergewicht abzubauen.
Der Verzicht auf Nikotin beeinflusst den Cholesterinwert positiv und trägt zur Senkung des Herzinfarktrisikos bei. Eine
Alkoholabstinenz wirkt sich positiv auf eine Störung des Fettstoffwechsels aus und hilft, erhöhten Blutdruck zu senken.
1) Lipid-Apherese
Bei ausgeprägten, genetisch bedingten Erhöhungen von LDL-Cholesterin oder Lipoprotein a können diese Fette durch
eine so genannte Apherese aus dem Blut entfernt werden. Hierbei wird das Blut über eine Armvene aus dem Körper
heraus geleitet wird und nach der Entfernung der Fette dem Blutkreislauf wieder über eine zweite Armvene zugeführt.
So kann beispielsweise der Lipoprotein-a-Spiegel um 70 % gesenkt werden. Die Behandlung muss wöchentlich bis alle
zwei Wochen wiederholt werden.
2) Operative Behandlung
Bei extremem Übergewicht mit einem Body Mass Index von 35-40 oder mehr kann der Magenumfang durch eine
Operation begrenzt werden. Hierbei wird in einem minimal invasiven Eingriff (Laparaskopie) ein anpassbares
Silikonband um den oberen Teil des Magens gelegt.
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Ein anderes, mittlerweile häufiger genutztes Verfahren besteht in der operativen Anlegung eines Bypasses weiter Teile
des Dünndarms, in dem die eigentliche Verdauung stattfindet, in Kombination mit verschiedenen Formen der
Magenverkleinerung.
Medikamentöse Behandlung
Wenn die Umstellung der Lebensgewohnheiten alleine nicht ausreichend ist, kann der Arzt die Symptome des
Metabolischen Syndroms mit Medikamenten behandeln. Experten empfehlen eine medikamentöse Therapie vor allem
für Patienten mit einem Body-Mass-Index von über 27-30, die trotz nichtmedikamentöser Behandlung innerhalb von 3-
6 Monaten weniger als 5 Kilogramm abgenommen haben. Dafür stehen dem Arzt je nach Symptom unterschiedliche
Arzneiwirkstoffe zur Verfügung. Bringt die Einnahme eines Medikamentes alleine nicht die erhoffte Wirkung, kann der
Arzt verschiedene Medikamente miteinander kombinieren
o Orlistat
Orlistat ist ein so genannter Lipasehemmer. Er hemmt die Zerlegung von Nahrungsfetten im Magen-Darm-Trakt, so
dass geringere Mengen davon vom Körper aufgenommen werden. 30 % der aufgenommenen Fette werden unverdaut
ausgeschieden. Dadurch nimmt der Körper weniger Energie- bzw. Kalorien auf.
o Inkretin-Analoga
Inkretin-Analoga sind von den natürlichen Darmhormonen, den Inkretinen (z.B. GLP1) abgeleitete Medikamente, die
neben einer bedarfsangepassten Blutzuckersenkung auch zu einer deutlichen Gewichtsabnahme von 3-5 kg - oft auch
mehr - führen.
Bluthochdruckbehandlung
Zu diesen nierenwirksamen Medikamenten gehören Thiazide und Schleifen-Diuretika (speziell bei eingeschränkter
Nierenfunktion) sowie kaliumsparende Diuretika. Sie steigern die Ausscheidung von Kochsalz und Wasser über die
Nieren und verstärken in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Medikamenten deren Wirkung.
o Betablocker
Betablocker sind Arzneimittel, die im Körper die so genannten ß-Rezeptoren blockieren. Dadurch wird die Wirkung
bestimmter Stresshormone (Noradrenalin, Adrenalin) gehemmt.
Kalziumantagonisten blockieren die Kalzium-Kanäle in den Herz- und Gefäßmuskelzellen. Sie vermindern den Kalzium-
Einstrom in die Zellen, setzen dadurch die Gefäßspannung herab und somit auch den Blutdruck.
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Behandlung von Fettstoffwechselstörungen
o Statine
Diese Medikamente hemmen die Neubildung des Cholesterins in der Leber. Die Leber nimmt zudem vermehrt
Cholesterin auf und baut es ab. Sie senken das Gesamt-Cholesterin im Blut um 30-40 %. Das LDL-Cholesterin sinkt um
35-45 %, die Neutralfette (Triglyzeride) sinken geringfügig und das HDL-Cholesterin steigt leicht.
o Cholesterin-Resorptionshemmer
Diese Substanzen hemmen die Aufnahme, d.h. den Transport von Cholesterin aus dem Darm. Sie können so den LDL-
Spiegel um durchschnittlich 20 % senken.
o Fibrate
Fibrate fördern den Abbau von triglyzeridreichen Lipoproteinen, daher kommen sie vor allem bei erhöhtem Triglyzerid-
Spiegel zum Einsatz.
o Biguanide
Biguanide verzögern die Aufnahme von Zucker aus dem Darm und vermindern die Zuckerbildung durch die Leber. Des
Weiteren senkt Metformin die Blutfette (Triglyzeride) und unterstützt eine Gewichtsabnahme. Deshalb ist Metformin
besonders zur Behandlung von übergewichtigen Patienten mit metabolischem Syndrom geeignet.
o SGLT2-Inhibitoren
SGLT2-Inhibitoren steigern die Zuckerausscheidung im Urin und senken so vor allem die Blutzuckerwerte nach den
Mahlzeiten. Gleichzeitig wird auch vermehrt Natrium im Urin ausgeschieden, der Blutdruck sinkt und Nieren und Herz
werden entlastet. Im Mittel ist eine Gewichtsabnahme von etwa 2 kg zu verzeichnen.
o DPP4-Hemmer
DPP4-Hemmer sind Inkretin-Verstärker, d.h. sie erhöhen die Konzentration der Inkretine GLP1 und GIP (siehe weiter
unten: „Inkretin-Analoga“), indem sie verhindern, dass sie durch das Enzym DPP-4 abgebaut werden. Vor allem die
Blutzuckerwerte nach den Mahlzeiten werden gesenkt, Unterzuckerungen werden nicht ausgelöst. DPP4-Hemmer sind
gewichtsneutral.
o Insulin
Eine Insulintherapie kommt bei Typ-2-Diabetikern zum Einsatz, wenn ernährungstherapeutische Maßnahmen und
blutzuckersenkende Medikamente nicht ausreichend wirken.
o Inkretin-Analoga
Inkretine sind Darmhormone (z. B. GLP-1), welche die Abgabe von Insulin bei der Nahrungsaufnahme bedarfsabhängig
regulieren. Gleichzeitig werden die Spiegel des Blutzucker steigernden Hormons Glukagon im Blut herabgesetzt.
Inkretin-Analoga ähneln den natürlichen Inkretinen und imitieren deren Wirkung. Außerdem sinken Gewicht und
Blutdruckwerte.
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Behandlung von erhöhter Harnsäure
o Allopurinol
Allopurinol verhindert die Umwandlung von so genannten Purinen zu Harnsäure. Purine wiederum entstehen beim
Abbau der Erbsubstanz DNA. Allopurinol wird meist zur Behandlung der Gicht eingesetzt.
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Struma/ Schilddrüsenvergrößerung/
Schilddrüsenhyperplasie
DEFINITION
WHO-Klassifikation:
• Grad 3 SD deutlich vergrößert mit mechanischen Komplikationen (Verdrängung von Ösophagus, Kompression der
Trachea, Abdrängung der Halsgefäße)
SYMPTOME
- Schluckbeschwerden
- Heiserkeit
SCHILDDRÜSENDIAGNOSTIK
• Anamnese
• Untersuchung:
- Auskultation (Srtömungsgeräusche )
• Labor
1) TSH
3) Schilddrüsen-Antikörper
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• TPO-Ak (Thyreoperoxidase-Antikörper)
• TRAK (TSH-Rezeptor-Antikörper) → TRAK beschreibt eine spezielle Art von Autoantikörpern, die eine gegen den TSH-
Rezeptor gerichtete Wirkung besitzen. Sie gehören zu den Schilddrüsenantikörpern. Ihr Effekt ähnelt dem
normalerweise an diesen Rezeptor bindenden Hormon Thyrotropin (TSH).
• Sonographie:
- Lage, Größe
- Heiße Knoten
- Warme Knoten
- Kalte Knoten
• Zytologie: Feinnadelpunktion
THERAPIE
• 3- Radiotherapie
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Diabetes mellitus / Zuckerkrankheit
DEFINITION
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die auf Insulinresistenz oder Insulinmangel beruht und durch
einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.
Klassifikation
Typ-1-Diabetes Typ-2-Diabetes
Der Typ-1-Diabetes beruht auf einem Mangel Der Typ-2-Diabetes beruht auf :
an Insulin infolge einer Zerstörung der
insulinproduzierenden Beta-Zellen in den 1- einem verminderten Ansprechen der
Körperzellen auf Insulin.
Langerhans'schen Inseln des Pankreas
2- eine Funktionseinschränkung der
(Bauchspeicheldrüse).
Betazellen.
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jugendlicher oder juveniler Diabetes Kombination resultiert eine Störung der
bezeichnet. Glukose-Homöostase.
Als Ursache des Typ-1-Diabetes gilt heute das Der Diabetes mellitus Typ 2 macht sich meist
Zusammenwirken von erblicher Veranlagung nach dem 40. Lebensjahr erstmals bemerkbar
und äußeren Faktoren (z.B. bestimmte und wurde deshalb früher auch als
Altersdiabetes oder Alterszucker bezeichnet.
Virusinfektionen) und einer Fehlsteuerung des
Immunsystems.
Therapie
Therapie
• 1-Basistherapie
- Insulinpumpentherapie
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SYMPTOME
1-Allgemeinsymptome
- Müdigkeit
- Antriebsarmut
- Kraftlosigkeit
- Juckreiz (Pruritus)
- Gewichtsverlust
2-Niere
- Glucosurie (Urinzucker)
3-Auge
- Sehstörungen
4-Haut
- Dermatitis
- Wundheilungsstörungen
- Necrobiosis lipoidica diabeticorum (eine Hauterkrankung, die im Rahmen eine DM auftreten kann)
5-Immunsystem
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- Harnwegsinfekte
6-Nervensystem
DIAGNOSTIK
Die diagnostischen Maßnahmen zur Feststellung eines Diabetes mellitus umfassen unter anderem:
BEHANDLUNG
Menschen mit Typ-1-Diabetes benötigen fast immer eine Therapie mit Insulin und werden ohne diese Behandlung
sehr krank. Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigen ebenfalls Insulin. In der Regel wird Insulin unter die Haut
gespritzt. Für bestimmte Menschen gibt es auch Insulin zum Inhalieren. Das wird aber nicht häufig eingesetzt. Insulin
kann zurzeit noch nicht oral eingenommen werden, da Insulin im Magen zerstört wird. Neue Formen von Insulin, die
Insulin wird in das Unterhautfettgewebe gespritzt, in der Regel in den Arm, den Oberschenkel oder den Bauch. Kleine
Spritzen mit sehr dünnen Nadeln machen die Injektionen nahezu schmerzlos.
Ein Insulin-Pen, der eine mit Insulin gefüllte Patrone enthält, ist für viele Menschen für das Tragen und Anwenden
von Insulin angenehm, insbesondere für Menschen, die täglich mehrere Injektionen außerhalb von zuhause
nehmen.
Ein anderes Produkt ist eine Insulinpumpe, die Insulin kontinuierlich aus einem Tank durch eine kleine in der Haut
belassene Kanüle (ein hohles Kunststoffröhrchen) pumpt. Die Rate der Insulin-Verabreichung kann an die Tageszeit,
ob die Person körperlich aktiv ist oder an andere Maßgaben angepasst werden. Menschen können nach Bedarf für
Mahlzeiten oder, um hohe Blutzuckerspiegel auszugleichen, zusätzliche Dosen von Insulin freisetzen. Die Pumpe
imitiert genauer, wie der Körper normalerweise Insulin produziert. Eine Therapie mit einer Pumpe kommt für einige
Patienten infrage, die mehr als drei Injektionen täglich benötigen. Für manche Menschen bietet die Pumpe ein
zusätzliches Maß an Kontrolle, während andere das Tragen der Pumpe als unangenehm empfinden oder an der
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Stelle der Nadel eine Wunde entwickeln. Ziel jeder Diabetes-Therapie ist es, die Lebensqualität der Patienten zu
verbessern, akute gesundheitliche Probleme zu verhindern und Folgeerkrankungen und Spätschäden vorzubeugen.
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Fallbeschreibung
1. Persönliche Daten:
Alter: 60 Jahre
Gewicht: 95 kg
Große: 167cm
2. Allergien
3. Genussmittel
Nikotin: Er raucht 1/2 Packung pro Tag (früher eine Packung) seit mehr als 40 Jahren.
Alkohol: Er trinke tgl. ein Glas Wein oder Champagner
Keine Drogen.
4. Sozialanamnese
5. Familienanamnese
Vater: Sein Vater litt an AHT bevor er im Alter von 78 an Herzinfarkt gestorben sei.
7. Beschwerden
Herr Diekmann, ein 60-jähriger Patient stellte sich bei uns wegen seit 4 Wochen bestehender Überschreitung der
altersüblichen physiologischen Urinmenge, nächtlichem Wasserlassen und Trinkzwang vor. Der Patient berichtete, dass er
ca. 5 bis 6 Mal nachts auf die Toilette müsse und 4 Liter Wasser pro Tag trinke. Des Weiteren klagt er über Abgeschlagenheit,
Leistungsminderung, Konzentrationsstörungen und Schlaflosigkeit aufgrund der genannten Beschwerden.
8. Begleitsymptome
Darüber hinaus, teilte er mit, dass er in den letzten 6 Wochen 10 kg zugenommen habe und seitdem nachts ständig schnärche.
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9. Vegetative Anamnese
Die vegetative Anamnese war bis auf die oben genannten Beschwerden und eine Verstopfung die mit einen Präparat behandelt
wird, unauffällig.
10. Vorerkrankungen
Er leide an AHT seit 6 Jahren und Gicht. Vor 3 Jahren sei er wegen einer Bluthochdruckkrise im Krankenhaus gewesen.
11. Medikamente
- Ramipril 25 mg 1-0-0,
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Fachwortschatz - aus dem Fall (Zuckerkrankheit):
Trinkzwang Polydipsie
Schlaflosigkeit Insomnie
Verstopfung Obstipation
AHT
Bluthochdruck
Zuckerkrankheit DM
Herzinfarkt Myokardinfarkt
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(!!) PRÜFERFRAGEN
8. Diagnostische Maßnahmen?
Hypertonie
Reanimation
Gebärmutterentzündung
Leistenbruch
Hoden
Haarausfall
Wurmfortsatz
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Hyperthyreose /
Schilddrüsenüberfunktion
Definition
Hyperthyreose ist der medizinische Fachausdruck für eine Überfunktion der Schilddrüse.
Einteilung
nach Symptomatik
• subklinische (asymptomatische)
nach Ätiologie
• Paraneoplastische Hyperthyreose
Ätiologie
Die häufigsten Ursachen einer Hyperthyreose sind eine Schilddrüsenautonomie und ein Morbus Basedow
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Symptome
Diagnostische Maßnahmen
• 1-Anamnese und körperliche Untersuchung: Messung der Vitalzeichen (Körpertemperatur, HF, AF, RR)
• 2-Laboruntersuchung:
- B.B,CRP, BSG
- Serumkonzentrationen der Hormone fT3 und fT4 sind erhöht, TSH-Spiegel ist erniedrigt
• 3-Röntgenaufnahme:
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- Schilddrüsensonographie und Dopplersonographie:
a. Vergrößerte Schilddrüse
b. Vermehrte Vaskularisierung
c. Inhomogenitäten
• 4- Szintigraphie:
• 6- -EKG
• 7- Feinnadelpunktion FNP
Therapie
• Carbimazol
• Propylthiouracil (PTU) 80mg/Tag für ein Jahr (Anwendung bei Gravidität & Laktation)
• 2-B-blocker
• 3- Subtotale Thyreoidektomie:
• Bei Rezidivität noch mal oder Komplikationen wie Kommpressionstörung, nehmen wir
den Patienten eine Operation (Subtotale Thyreoidektomie) vor (der Therapie der Wahl).
• 4- Radiojodtherapie:
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• kommt als alternativ zur Operation im Betracht
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Hypothyreose/
Schilddrüsenunterfunktion
DEFINITION
Hypothyreose ist der medizinische Fachausdruck für eine Unterfunktion der Schilddrüse.
EINTEILUNG
2- normale AK > Angeborene & Erworbene (Nach Radiotherapie, Schilddrüsen-OP, Thyreostatika, Lithium )
• nach Symptomatik
• subklinische (asymptomatische)
• Erworbene Hypothyreose
Ätiologie
• Meist ist eine Autoimmunthyreopathie die Ursache für eine primäre Hypothyreose.
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Symptome
THERAPIE
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Schilddrüsenuntersuchungen verstehen
Die Schilddrüse ist eine lebenswichtige Hormondrüse, die vor allem für den Energiestoffwechsel wichtig ist. Sie befindet
sich im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfs und hat die Form eines Schmetterlings. Die Schilddrüse bildet
Die Schilddrüsenhormone haben vielfältige Aufgaben: Sie sind für den Stoffwechsel sowie für das Wachstum und die
Reifung des Körpers verantwortlich. Die Bildung der Schilddrüsenhormone wird von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)
kontrolliert. Die Hirnanhangsdrüse produziert das Hormon TSH (Thyroidea-stimulierendes Hormon, Thyroidea =
Schilddrüse). TSH regt nicht nur die Bildung der Schilddrüsenhormone an, sie beeinflusst auch die Größe der
Schilddrüse.
Die Bildung von TSH wird wiederum durch Schilddrüsenhormone gehemmt. Das System ähnelt also einem Thermostat,
der die Raumtemperatur auf einem bestimmten Wert hält. Daher ist die Konzentration von Schilddrüsenhormonen im
Tastuntersuchung
Bei dieser Untersuchung der Schilddrüse tastet die Ärztin oder der Arzt meist von hinten den Hals im Bereich der
Schilddrüse sorgfältig ab. Sie oder er achtet dabei unter anderem darauf, ob sich die Schilddrüse auffällig anfühlt oder
zum Beispiel vergrößert hat.
Eine vergrößerte Schilddrüse – auch Kropf oder Struma genannt – kann auf einen Jodmangel mit noch normaler
Schilddrüsenfunktion hinweisen. Sie kann aber auch Zeichen einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse sein, bei
der zu viel oder zu wenig Schilddrüsenhormone gebildet werden.
Tastbare Knoten können ebenfalls ein Symptom für eine Störung der Schilddrüsenfunktion sein. Allerdings können
sowohl eine Vergrößerung als auch Knoten vorkommen, ohne dass die Arbeit der Schilddrüse beeinträchtigt ist.
Blutuntersuchungen
Die Schilddrüse gibt stetig eine bestimmte Menge an Hormonen ins Blut ab. Daher lässt sich mithilfe einer
Blutuntersuchung ermitteln, welche Hormonmengen die Schilddrüse produziert. Mit Bluttests können die
Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) sowie das Hirnanhangsdrüsen-Hormon TSH bestimmt
werden. Störungen der Schilddrüsenfunktion sind besonders früh an einer Veränderung des TSH-Wertes erkennbar.
Daher wird oft zunächst nur TSH gemessen.
Weicht der TSH-Wert von der normalen Menge im Blut ab, werden auch die Schilddrüsenhormone T3 und T4 bestimmt.
Der größte Teil der Schilddrüsenhormone ist an bestimmte Bluteiweiße gebunden; wirksam sind aber nur die nicht
gebundenen, sogenannten freien Schilddrüsenhormone. Deshalb werden nur die freien Schilddrüsenhormone fT3 und
fT4 gemessen („f“ steht hier für „frei“).
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Schilddrüsen-Antikörper werden bestimmt, wenn man nach der Ursache einer Schilddrüsenfunktionsstörung sucht.
Die Antikörper entstehen, wenn das Immunsystem irrtümlich das eigene Schilddrüsengewebe angreift. Sie können
auch die Wirkung von Schilddrüsenhormonen blockieren.
Ein weiteres Schilddrüsenhormon ist das Kalzitonin. Es wird im Blut vor allem dann gemessen, wenn der Verdacht auf
Wenn das Blut zu viel oder zu wenig T3 und T4 enthält, besteht ein Ungleichgewicht zwischen der vom Körper benötigten
und der tatsächlich vorhandenen Menge an Schilddrüsenhormonen. Folgende Werte geben Hinweise auf die Ursachen
des Ungleichgewichts:
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Thyroidea stimulierendes Hormon (TSH) Erhöhte TSH-Werte weisen auf eine Unterfunktion der
Freies Trijodthyronin (fT3) und freies Thyroxin (fT4) Blut können auf eine Überfunktion hindeuten. Sind sie
Unterfunktion sein.
Basedow-Krankheit.
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Die Konzentration von TSH und Schilddrüsenhormonen im Blut kann auch durch die dauerhafte Einnahme vieler
Medikamente beeinflusst werden. Zu den Substanzen, die die Schilddrüsenwerte beeinflussen, gehören
beispielsweise:
- ASS (Acetylsalicylsäure)
- Kortison
- Johanniskraut
- Schilddrüsenmedikamente.
Deshalb ist es wichtig, die Ärztin oder den Arzt vor einem Bluttest darüber zu informieren, welche Medikamente man
einnimmt.
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Sonografie
ich habe gerade mit dem Oberarzt gesprochen: Bei Ihnen ist eine Ultraschalluntersuchung bzw. eine Sonografie nötig
:-) Haben Sie davon schon mal gehört? Ich versuche, Sie über alles aufzuklären. Wenn ich zu schnell spreche oder
wenn Sie etwas nicht verstanden haben, sagen Sie mir bitte Bescheid, okay?
Wir werden Ultraschallwellen nutzen, mit denen wir Bilder aus Ihrem Körperinnern erstellen. Das Ultraschallgerät
besteht aus einem Schallkopf und einem Computer, der die Bilder errechnet. Mithilfe des Schallkopfs werden
Ultraschallwellen in den Körper gesandt und dann aufgenommen oder als „Echo“ an den Computer zurückgeworfen.
Weil unsere Organe den Schall unterschiedlich zurückwerfen, lassen sie sich auf den Bildern voneinander abgrenzen.
Was besonders wichtig ist: Vermeiden Sie bitte blähende Speisen am Tag vorher – keine leckeren Bohnen, keine
Kohlrouladen und so etwas, Blumenkohl geht leider auch nicht. Die Harnblase soll gefüllt sein (Wasser, Tee trinken)
und am allerbesten wäre es, wenn Sie vor der Untersuchung nichts essen würden.
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Erklärung für den Arzt
Bei einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) werden Schallwellen in den Bereich der Schilddrüse gesandt, die von
dort je nach Gewebeart unterschiedlich stark oder gar nicht zurückgesendet werden. Dazu wird der mit etwas Gel
benetzte Schallkopf des Ultraschallgeräts über den Hals bewegt. Die empfangenen Schallwellen werden auf dem
Per Ultraschall kann man ausmessen, wie groß die Schilddrüse ist und so auch eine Schilddrüsenvergrößerung
feststellen. Eine vergrößerte Schilddrüse kann auf eine Unter- oder Überfunktion hinweisen. Um sicher sagen zu
können, ob die Schilddrüse tatsächlich zu viel oder zu wenig Hormone produziert, ist zusätzlich eine Blutuntersuchung
nötig.
Außerdem sind Gewebeveränderungen wie Knoten oder Zysten im Ultraschallbild erkennbar. Werden Knoten
entdeckt, können andere Untersuchungen wie eine Szintigrafie oder in einigen Fällen auch eine Kernspintomografie
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Schilddrüsenszintigrafie
ich habe gerade mit dem Oberarzt gesprochen: Bei Ihnen ist eine Schilddrüsenszintigrafie nötig :-) Haben Sie davon
schon mal gehört? Ich versuche, Sie über alles aufzuklären. Wenn ich zu schnell spreche oder wenn Sie etwas nicht
Mit dieser Untersuchung kann man die Größe, Form und die Funktion der Schilddrüse beurteilen. Uns interessiert, ob
Sie Knoten haben. Das könnte man auch mit einem Ultraschall sehen – wir wollen aber genau wissen, was das für Knoten
sind. Wie funktionieren diese Knoten? Zellen mit hoher Stoffwechselaktivität nehmen mehr radioaktive Substanz auf
(warme / heiße Knoten) als Zellen mit geringerer Aktivität (kalte Knoten). Heiße Knoten können durch Jodmangel
verursacht sein. Kein Jod bedeutet auch: keine oder weniger Schilddrüsenhormone. Deswegen steigern
Wachstumsfaktoren die Aktivität der Schilddrüse und das Jod wird effektiver benutzt. Wenn das nur isoliert in der
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Schilddrüse passiert, dann hat man einen Knoten. Solche Knoten bilden manchmal sehr viele Hormone und sie werden
zum autonomen Adenom, einem gutartigen Tumor, der aber manchmal viele Beschwerden verursacht. Kalte Knoten
sieht man bei einer Zyste oder einer Entzündung. Selten werden kalte Knoten auch bösartig, deshalb werden wir sie
überwachen. Wie gesagt, das passiert aber selten – in 5 % der Fälle. Sie werden einen Zugang bekommen und über
diesen Zugang wird ein radioaktiver Stoff injiziert. Dann warten wir etwa 20 Minuten. Danach benutzen wir eine
durchzuführen. Unser „Fotoshooting“ dauert ca. 10 Minuten. Nehmen Sie zwischen den Messungen viel Flüssigkeit zu
Das radioaktive Medikament ist gut verträglich. Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
sind noch nicht bekannt. Etwa 1 % der Stoffe erreicht die Schilddrüse, also keine Sorge.
Gut. Dann machen wir weiter. Nämlich mit etwas, das Sie vermutlich lieber nicht hören würden, das ich aber dennoch
mit Ihnen besprechen will: das Thema Komplikationen beim Legen eines venösen Zugangs und bei Kontrastmittel-Gabe.
Das heißt nicht, dass wir Komplikationen erwarten, sie sind jedoch nicht gänzlich auszuschließen.
• Allergien und Unverträglichkeiten: auf den radioaktiven Stoff, auf das Betäubungs-, Desinfektionsmittel, Latex usw.
• Verletzungen und Durchstoßungen von Blutgefäßen – das kann bei aller Vorsicht passieren. Sie werden danach
• Nachblutungen sind selten. Falls es zu stark blutet, werden Sie eine Bluttransfusion bekommen – und auch da gibt es
ein ganz kleines Risiko: dass Sie eine HIV- oder HBV / HCV Infektion bekommen. Klar, das Blut wird immer sehr gut
• Lösen sich Blutgerinnsel oder Teilchen von Ablagerungen an der Gefäßwand ab und verschließen sie ein Blutgefäß
(das heißt Embolie in unserem „Fachchinesisch“), kann dies Durchblutungsstörungen zur Folge haben. Dann würden
Sie eine Behandlung benötigen – entweder medikamentös oder mit einer kleinen Gefäßoperation.
• Selten kommt es zu Haut-, Gewebe- und Nervenschäden mit dauerhaften Folgen: Schmerzen, Entzündung,
Absterben von Gewebe, Narben, Empfindungs- und Funktionsstörungen, Lähmungen (z. B. an den Gliedmaßen).
• Sonst sagen Sie uns bitte Bescheid, wenn Sie Übelkeit, Schwindel, Hautausschlag, Schmerzen, Fieber oder so etwas
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Gut, dann wäre meine Bitte, dass Sie einmal hier unterschreiben, dass Sie alles gehört haben und mit der
Mithilfe der Szintigrafie lässt sich als Bild darstellen, wie aktiv die Schilddrüse ist. Vor der Untersuchung wird ein schwach
radioaktiver Stoff in die Armvene gespritzt. Dieser verteilt sich über den Blutkreislauf im Körper und wird vor allem von
der Schilddrüse aufgenommen. Je nachdem, wie einzelne Bereiche der Schilddrüse arbeiten, sammelt sich
unterschiedlich viel von diesem Stoff im Schilddrüsengewebe an. Die Szintigrafie-Aufnahme der Schilddrüse macht die
Verteilung und die Menge des angesammelten Stoffes sichtbar. Dieses Bild wird Szintigramm genannt.
Vor einer Szintigrafie kann es erforderlich sein, bestimmte Medikamente abzusetzen – beispielsweise
Schilddrüsenmedikamente. Vor der Untersuchung ist es deshalb wichtig, die Ärztin oder den Arzt darüber zu
Im Rahmen einer Szintigrafie können unerwünschte Wirkungen auftreten: Selten kann die Spritze Blutgefäße oder
Nerven verletzen oder die Einstichstelle kann sich entzünden. Außerdem sind allergische Reaktionen möglich, vor allem
Die Untersuchung geht mit einer geringen Strahlenbelastung einher. Es werden allerdings nur sehr kleine Mengen
Mithilfe einer Szintigrafie ist es möglich, die Aktivität der Schilddrüse zu untersuchen: Je intensiver die Schilddrüse
arbeitet, desto stärker wird sie durchblutet und desto mehr von dem gespritzten Stoff reichert sich im Gewebe an. Die
aktiven Bereiche heben sich auf dem Bild deutlich von den weniger aktiven ab. Auf diese Weise lassen sich auch „kalte“
von „heißen“ Knoten unterscheiden: In einem kalten Knoten sammelt sich weniger radioaktiv markierter Stoff, weil der
Stoffwechsel im Gewebe hier langsamer ist. Ein kalter Knoten weist in den meisten Fällen auf eine harmlose
An heißen Knoten reichert sich dagegen mehr radioaktiv markierte Substanz an – hier ist der Stoffwechsel erhöht und
das Gewebe produziert viele Hormone. Heiße Knoten können ab einer bestimmten Größe zu einer Überfunktion der
Schilddrüse führen.
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Feinnadelpunktion
ich habe gerade mit dem Oberarzt gesprochen: Bei Ihnen ist eine sonografisch gesteuerte Feinnadelpunktion nötig :-)
Haben Sie davon schon mal gehört? Wenn ich zu schnell spreche oder wenn Sie etwas nicht verstanden haben, sagen
Sie mir bitte Bescheid, okay? Eine Feinnadelpunktion wird durchgeführt, um Gewebe für eine Untersuchung mit dem
Mikroskop zu gewinnen und damit z. B. die Herkunft von Tumoren zu klären. Das Ziel ist, dass wir eine klare Zuordnung
Was besonders wichtig ist: Wenn Sie Medikamente wie Aspirin, Marcumar oder Clopidogrel einnehmen, fragen Sie bitte
Ihren Hausarzt, ob diese Medikamente pausiert werden können. Am Tag der Punktion müssen Sie nüchtern sein. Die
Punktion ist in der Regel wenig schmerzhaft – nicht so wie beim Zuganglegen. Danach bleiben Sie für mindestens eine
Stunde bei uns. Am Tag der Punktion und in den folgenden Tagen sollten Sie Sport vermeiden und nichts Schweres
heben. Es wird so sein: Örtliche Betäubung der Punktionsstelle, dann wird eine dünne Nadel unter Ultraschallkontrolle
in das Zielgewebe geführt. So wird Gewebe entnommen, das dann zu den Pathologen geht. Abschließend wird ein
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Haben Sie bisher Fragen? Gut. Dann machen wir weiter. Nämlich mit etwas, das Sie vermutlich lieber nicht hören
würden, das ich aber dennoch mit Ihnen besprechen will: das Thema Komplikationen beim Legen eines venösen
Zugangs und bei Kontrastmittel-Gabe. Das heißt nicht, dass wir Komplikationen erwarten, sie sind jedoch nicht gänzlich
auszuschließen.
• Allergien und Unverträglichkeiten: auf das Betäubungs-, Desinfektionsmittel, Latex usw. • Verletzungen und
Durchstoßungen von Blutgefäßen – das kann bei aller Vorsicht passieren. Sie werden danach wahrscheinlich eine
• Nachblutungen sind selten. Falls es zu stark blutet, werden Sie eine Bluttransfusion bekommen – und auch da gibt es
ein ganz kleines Risiko: dass Sie eine HIV- oder HBV / HCV Infektion bekommen. Klar, das Blut wird immer sehr gut
• Lösen sich Blutgerinnsel oder Teilchen von Ablagerungen an der Gefäßwand ab und verschließen sie ein Blutgefäß
(das heißt Embolie in unserem „Fachchinesisch“), kann dies Durchblutungsstörungen zur Folge haben. Dann würden Sie
eine Behandlung benötigen – entweder medikamentös oder mit einer kleinen Gefäßoperation.
• Haut-, Gewebe- und Nervenschäden mit dauerhaften Folgen: Schmerzen, Entzündung, Absterben von Gewebe,
• Bitte verständigen Sie sofort Ihre Ärztin / Ihren Arzt, wenn Übelkeit, Durchfall, Unwohlsein, Schwindel, Niesreiz,
Hautausschlag, Schmerzen, Fieber (über 38 °C), Schüttelfrost oder andere Beschwerden während oder nach der
Untersuchung auftreten. Bei erheblichen Beschwerden bitte den Notarzt rufen, falls Ihre Ärztin / Ihr Arzt nicht erreichbar
Gut, dann wäre meine Bitte, dass Sie einmal hier unterschreiben, dass Sie alles gehört haben und mit der Untersuchung
einverstanden sind.
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Erklärung für den Arzt
Bei einer Feinnadelpunktion wird eine sehr dünne Hohlnadel in das Schilddrüsengewebe vorgeschoben, um Gewebe
oder Flüssigkeit zu entnehmen. Eine Betäubung ist in der Regel nicht nötig, die Untersuchung ist nicht unangenehmer
als eine normale Blutabnahme am Arm. Um eine bessere Orientierung zu haben, setzt die Ärztin oder der Arzt häufig
Selten kann sich nach einer Feinnadelpunktion ein Bluterguss bilden oder die Einstichstelle entzünden. Wer
Medikamente nimmt, die die Blutgerinnung hemmen, sollte mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen, ob es nötig ist,
Durch die Feinnadelpunktion der Schilddrüse kann man genauer feststellen, ob es sich bei einer per Ultraschall oder
Szintigrafie festgestellten Veränderung des Drüsengewebes um eine Entzündung oder einen gut- oder bösartigen
Tumor handelt. Es werden Gewebeproben entnommen, die dann an ein Labor geschickt und unter dem Mikroskop
untersucht werden. Mithilfe einer Feinnadelpunktion können außerdem flüssigkeitsgefüllte Zysten entleert werden.
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