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Indirekte Rede ÜBUNG

Konjunktiv I

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Mila Chuchko
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ÜBUNG 1: Übertrage den Text in die indirekte Rede!

Ich komme mit vielen Menschen zusammen, und es gibt kaum einen darunter, der glücklich
wäre. Ich aber bin es, denn mir ist es gelungen, das Ziel zu erreichen, das ich seit früher Jugend
erstrebe. Ich habe den Beruf, den ich wollte: Ich bin Vertreter der Firma Astrol, die Schuhcreme
herstellt und vertreibt. Damit ist die praktische Seite meiner Tätigkeit bezeichnet, aber erst in
Verbindung mit dem Höherem, das zu jedem wahren Beruf und auch zu meinem gehört, erfüllt
er mich mit immerwährendem Glück. Wie soll ich dem, der es nicht kennt, dieses Glück
erklären? Der oberflächliche Zuschauer ist nicht imstande, die beiden Aufgaben meines Berufs
als eine einzige zu sehen. Habe ich in einer Ortschaft alle Läden, die Schuhcreme führen,
besucht und die Bestellungen aufgenommen, so kehre ich zu meinem Wagen zurück, um den
sich meist schon eine größere oder kleinere Menge versammelt hat.

ÜBUNG 2: Gib den folgenden Ausschnitt aus einer Diskussion über die Problematik der
Geschwindigkeitsbeschränkung für PKWs in indirekter Rede wieder! Beginne so: Herr A.
glaubt, dass...
A:
Ich glaube, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung auch kein Allheilmittel sein kann. Es kann
zwar sein, dass der eine oder andere Unfall etwas milder ausfällt, wenn langsamer gefahren wird,
aber wenn bei 100km/h ein Unfall passiert, dann reicht diese Geschwindigkeit für schwere
Folgen. Und ich glaube nicht, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung tatsächlich ein Mittel ist,
die Zahl der Unfalltoten gerade an Feiertagen zu senken.
B: Ich halte von der Geschwindigkeitsbeschränkung auch nichts, denn wenn man die
Unfallstatistik betrachtet, dann sind die Unfälle, die sich bei 100 und mehr ereignen, ziemlich
selten. Das zeigt, meine ich, dass im konkreten Fall, bei bestimmten Situationen, bei schlechter
Sicht, bei nasser Fahrbahn zu schnell gefahren wird, das können schon 70 oder 80 sein.
C: Ich muss doch ein Wort für die Geschwindigkeitsbeschränkung einlegen. Sie glättet den
Verkehr in gewissem Maße. Sie nimmt auch den Anreiz zu bestimmten Verklemmungen weg.
Der Mann nämlich, der einen schnellen BMW fährt, der hat jetzt eine Entschuldigung vor sich
selber, wenn ihn ein schwächerer Wagen verfolgt. Er lässt ihn eben vor und sagt sich: Ich bin
anständig und halte mich an die Beschränkung, und der andere hat mir nicht bewiesen, dass er
wirklich schneller ist.

ÜBUNG 3: Achte darauf, wie in den folgenden Sätzen der Konjunktiv in der indirekten Rede
ausgedrückt ist! Verbessere diejenigen Formen, die du nicht passend findest!
1. Sie sagten, sie würden es sich noch einmal überlegen. 2. Er hieß mich in seinem Haus
willkommen und versicherte, dass er sich über meinen Besuch sehr freuen würde. 3. Ihr hattet
uns doch versprochen, dass ihr pünktlich sein würdet! 4. Als ich ihn anrief, sagte er, dass er
schon im Bett liegen würde. 5. Sie könne mir jetzt nicht helfen, rief sie, weil sie gerade kochen
würde
ÜBUNG 4: Peter malt sich aus, wie schön es wäre, wenn er fischen dürfte. Setze die richtigen
Zeitformen ein!
Peter sagt, wenn er dürfte, __________________ (sitzen) er gern am Bach und
______________________ (fischen). Er _______________________ (lassen) dabei seine Füße
vom Wasser umspülen und ________________________ (pfeifen) ein munteres Liedchen. Mit
kräftigem Schwung _________________ (werfen) er die Angel aus und
______________________ (warten) geduldig, bis eine Forelle _________________________
(anbeißen). Viel ____________________ (fangen) er ja meistens nicht. Zwei oder drei Fische
__________________________ (sein) gewöhnlich die Beute eines ganzen Nachmittags.
Trotzdem ____________________ (kehren) er fröhlich heim.

ÜBUNG 5: Hans erzählt (direkte Rede; Indikativ):


„Wenn ich Zeit habe, sitze ich oft einer stillen Ecke und lese. Am liebsten sind mir
Abenteuergeschichten und Berichte von Forschungsreisen ins Amazonasgebiet. Wenn ich ein
solches Buch in der Hand halte, versinkt die Welt um mich herum. Ich stapfe dann im Geiste
durch den Urwald, schieße Jaguare, wehre mich gegen Riesenschlangen und schlage mich mit
blasrohrbewaffneten Indianern herum. Ich muss mich immer gut in Acht nehmen und darf nie
unvorsichtig werden. Natürlich gehe ich aus allen Kämpfen als Sieger hervor, wenn auch oft nur
mit knapper Not! – Ja, man vergisst alles andere, wenn man sich von einem spannenden Buch in
ferne Länder entführen lassen kann.“
Berichte nun, was Hans erzählt hat! (indirekte Rede; Konjunktiv)

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