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TRANSKRIPTIONEN

Lektion 13: Deutschlerner an einer Sprachen-


Aus diesem Grund gab es schule befragt und sie gebeten,
mir ihre Geschichte zu erzählen.
ein Missverständnis.
Aufgabe 3b und c
Aufgabe 2a
1
Mann: Also, ich nehme das Schnitzel. Und Jennifer: Hi, mein Name ist Jennifer und ich
du? Worauf hast du Appetit? komme aus Portland, Oregon. Folgen-
Frau: Hm ... Ich glaube, ich nehme den des habe ich erlebt: Als ich nach
Rechtsanwalt an Essigsoße. Deutschland gezogen bin, hat mich
Mann: Wie bitte? Rechtsanwalt an Essig- mein Chef zum Essen eingeladen.
soße? Das steht in der Karte? Aber ausgerechnet am Nachmittag
Frau: Ja, schau hier! der Einladung hat mich meine
Mann: Tatsächlich! Verzeihen Sie? Mutter angerufen und mir erzählt,
Dame: Ja, bitte? Sie bekommen? dass mein
Mann: Können Sie uns bitte erklären, was Onkel gestorben ist. Ich war sehr,
das bedeutet: „Rechtsanwalt an Essig- sehr traurig. Darum habe ich bei
soße“? meinem Chef angerufen und das
Dame: Ah ja, ist sehr lecker! Und ganz frisch. Essen kurz- fristig abgesagt. Mein
„Avocat mit Vinaigrette“! Chef hat sich gewundert und gefragt:
Frau: Ach, Sie meinen wahrscheinlich „Aber warum denn?“ Deshalb habe
„Avocado mit Essigsoße“? ich es ihm erklärt: „Ich habe heute
Dame: Ja! Genau! einfach keine Lust zum Feiern, denn
Mann: Verstehe! Dann ist das ein Überset- ich bin so blau.“ Mein Chef war ganz
zungsfehler. „Avocat“ heißt auf entsetzt und hat gesagt: „Können Sie
Deutsch auch Avocado. Nicht Rechts- das wie- derholen? Ich glaube, ich
anwalt. Ein Rechtsanwalt ist ein habe Sie nicht richtig verstanden.“
„Advokat“. Deswegen habe ich noch mal gesagt:
Dame: Ach so! Danke für den Hinweis! Das „Bitte ent- schuldigen Sie, aber ich
werde ich ändern. Wissen Sie kann nicht kommen, weil ich so blau
schon, was Sie nehmen? bin.“ „Wie bitte!?“, hat mein Chef
Frau: Ja. Ich nehme den frischen gerufen. „Jetzt schon? Sie trinken
Rechts- anwalt. Klingt lecker! mitten am Nach- mittag Alkohol?“ Da
habe ich gemerkt, dass ich einen
Fehler gemacht habe. In meiner
Aufgabe 3a Sprache bedeutet „blau sein“
Radiomoderator: nämlich „traurig sein“ und nicht
Hallo und herzlich willkommen. „betrunken sein“. Aus diesem Grund
Hier ist Roland vom Uni-Radio. Das gab es ein Missverständnis.
hat sicher jeder schon mal erlebt: Deshalb habe ich ganz schnell korri-
ein Missverständnis, das mit giert: „Entschuldigung. Ich meine
Sprache zu tun hat. Peinlich, wenn nicht, dass ich getrunken habe. Ich
es passiert, aber hinterher oft ein bin traurig, weil mein Onkel gestor-
Grund zum Lachen. Heute Vormittag ben ist.“ Dann hat mich mein Chef
habe ich verstanden. Das war so peinlich! Aber
später haben wir noch oft über dieses

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 1


TRANSKRIPTIONEN
Missverständnis gelacht!

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 2


TRANSKRIPTIONEN
2
zu kichern. Sie hat auf den Kellner
Julie: Hallo, mein Name ist Julie. Ich
gedeutet und gesagt: „Der vielleicht?“
komme aus Frankreich, wohne aber
Ich habe gedacht, ich soll den Kellner
seit sieben Jahren in Deutschland,
fragen. Deswegen habe ich den Kell-
weil mein Mann Deutscher ist. Ich
ner gerufen und wiederholt: „Ich
gebe Trommel- kurse in Schulen.
möchte gern etwas unternehmen.
Damit die Lehrer sich ein Bild von mir
Haben Sie einen „Typ“ für mich?“
machen können, habe ich eine
Augenblicklich ist der Keller ganz rot
Homepage. Dort veröf- fentliche ich
geworden. Aber ich habe nicht ver-
auch gern Erfahrungsbe- richte.
standen, warum. Darum habe ich
Deswegen bitte ich die Lehrer, ein
gesagt. „Ein schöner Platz oder ein
paar Sätze über mich zu schreiben,
Museum oder so was.“ Da haben die
wenn ihnen der Kurs gefallen hat.
beiden mich verstanden. „Ah!“, hat
Einmal, ich war noch nicht lange in
der Kellner gelacht. „Du willst einen
Deutschland, schrieb eine Lehrerin:
„Tipp“! Keinen „Typ“.“ Als ich meinen
„Julie brachte viel Engagement und
Fehler verstanden habe, bin ich total
große „Bega-bung“ mit.“ „Bega-bung?“
rot geworden. Der Kellner hat mir vor-
habe ich gedacht und nicht verstan-
geschlagen, das „Valentin-Museum“
den. Deshalb bin ich zu ihr gegangen
am Isartor zu besuchen. Das war ein
und habe gesagt: „Verzeihen Sie.
guter Tipp. Karl Valentin war ein
Meinten Sie mit „Bega-bung“ meine
deutscher Komiker. In dem Museum
Trommel? Die heißt aber nicht Bega-
gab es noch mehr Missverständnisse
bung, sondern Bongo.“ Doch wegen
und Sprachspiele.
meiner falschen Betonung hat mich
die Lehrerin auch nicht verstanden.
Aus diesem Grund hat sie den Text 4
noch einmal gelesen. Sie hat gelacht, vielleicht einen „Typ“ für mich?“ Das
denn jetzt hat sie verstanden, was Mädchen hat mich angesehen und
ich meine. „Nein“, hat sie gesagt angefangen
und besonders deutlich betont:
„Das heißt nicht „Bega-bung“. Das
heißt
„Begabung“. Begabung bedeutet,
dass Sie eine sehr gute Musikerin
sind.“
3
Leyla: Guten Tag, mein Name ist Leyla. Ich
erzähle heute von meinem Missver-
ständnis. Also passt auf: Ich war ein-
mal in München zu Besuch. Ich war
ganz allein und wusste nicht, was ich
in der Stadt ansehen sollte. Deshalb
bin ich in ein Café gegangen und
habe ein Mädchen, das neben mir
am Tisch saß, gefragt: „Entschuldige.
Ich kenne mich hier nicht aus, ich bin
ganz alleine in der Stadt. Hast du

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 3


TRANSKRIPTIONEN
Phuong: Hi, ich bin Phuong. Ich war einmal
bei einem Schüleraustausch in
Deutschland. An einem Sonntag war
sehr schönes Wetter. Daher wollte
meine Gast-Familie einen Ausflug
machen. Der Vater meines
Austausch- partners hat gefragt:
„Wollen wir in den Zoo?“ Und ich
habe gerufen: „Au ja! Das ist eine
gute Idee.“ Denn ich gehe sehr gern
in den Zoo. Nur meine Gast-Mutter
wollte nicht, wegen der langen
Schlange vor dem Zoo. Als ich das
gehört habe, bin ich sehr erschro-
cken. Als Kind bin ich nämlich
einmal von einer Schlange gebissen
worden. Deshalb habe ich große
Angst vor Rep- tilien. Plötzlich wollte
ich auch nicht mehr in den Zoo und
habe gesagt: „Ich finde das doch
nicht so gut.“ Mein Gast-Vater hat
gefragt: „Bedeutet das, dass du lieber
zu Hause bleiben

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 4


TRANSKRIPTIONEN
willst?“ Er hat sich sehr gewundert.
Darum habe ich die Geschichte von Coach: Ok, dann frag bitte zunächst die
Gruppe, ob sie bereit ist und dann
dem Schlangenbiss erzählt. Da haben
gib uns das Zeichen, dass du fällst
alle gelacht und das Missverständnis
und sag dann bitte deutlich: „Ich
aufgeklärt. Seither weiß ich, dass mit
falle jetzt!“ Gutes Gelingen!
„Schlange“ die wartenden Leute vor
Jutta: Ok! Seid Ihr bereit?
der Kasse gemeint sind.
Gruppe: Ja!
Jutta: Ich falle jetzt!
Gruppe: Puuhh!
Lektion 14: Jutta: Super! Ich danke euch!
Die Teilnahme ist auf
eigene Gefahr. Lektion 15:
Schön, dass Sie da sind.
Aufgabe 1b
Coach: So, ich habe noch eine Übung für
euch, bevor wir dann zur Kletter- Aufgabe 1b
wand rübergehen. Ihr wisst, das Frau 1: Komm, Jens, jetzt mach du mal wei-
Wichtigste beim Klettern ist, dass ihr ter! Ich möchte jetzt auch was essen.
euch aufeinander verlassen könnt. Jens: Oh, ich weiß nicht, was ich fragen
Darum machen wir als Erstes eine soll, ich hab doch so was noch nie
Vertrauensübung. Und dazu gehen gemacht!
wir bitte jetzt alle zum Podest dort Frau 2: Ich weiß noch was: Also, Herr Bode,
drüben. Was passiert hier? Einer oder dann nennen Sie mir doch zum
eine von euch lässt sich rückwärts in Schluss bitte drei Gründe, warum
die Arme von allen anderen fallen. Sie für diese Stelle besonders
Gibt es jemanden, der sich geeignet sind!
vorstellen kann, das Julian: Ja, zunächst einmal passe ich sehr in
auszuprobieren? Dann kann ich die Ihr Unternehmen, da ich …
Übung besser erklären. Frau 2: Kann jemand bitte mal den Kaffee
Jutta: Ja, ich würde es gern versuchen! vom Herd nehmen? Der brennt
Coach: Ok, Jutta, dann stell dich doch bitte gleich an. Also, Herr Bode, bitte noch
oben auf das Podest. Die anderen mal von vorne.
kommen bitte alle zu mir. Ihr bildet Julian: Ja, wie ich schon sagen wollte: Ich
zwei Reihen und stellt euch dabei passe sehr gut in Ihr Unternehmen,
Schulter an Schulter. Ja, so ist es da ich durch meinen einjährigen Auf-
gut! Jetzt haltet ihr euch ganz fest enthalt in …
an den Händen. Schaut, so: immer Frau 1: Hallo Pepe! Ja, gut dass du
über Kreuz, ja, so ist es gut. Auf anrufst, Moment, ich geh mal
diese Weise könnt ihr Jutta auf raus.
jeden Fall auffangen. Jutta, du Julian: Wo war ich stehengeblieben? Gut,
schaust dir jetzt das Ganze in Ruhe also: Ich denke, ich bin sehr gut
an und sagst uns, ob du dich fallen geeignet, als Fremdsprachenkorres-
lassen möchtest. pondent …
Jutta: Ja, das kann ich jetzt schon sagen!

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 5


TRANSKRIPTIONEN
Jens: Ach, Herr Bode, wären Sie bitte so Deutschland waren, ist meine Familie
freundlich und reichen mir den Toast oft ins Aus-
herüber!
Julian: Wisst ihr was? Ich glaube nicht, dass
ich diese Frage heute noch einmal
am Stück beantworten darf. Ich
muss jetzt los. Schwieriger als hier
mit euch kann das
Bewerbungsgespräch auch nicht
werden!

Aufgabe 7a
Herr Dr. Stürmer:
Guten Tag, Herr Bode, schön, dass Sie
da sind.
Julian Bode:
Guten Tag, Herr Dr. Stürmer, danke
für die Einladung zum Gespräch. Ich
freue mich, hier zu sein.
Herr Dr. Stürmer:
Setzen Sie sich doch! Möchten Sie
etwas trinken?
Julian Bode:
Oh, ja, sehr gern ein Wasser, wenn es
möglich ist.
Herr Dr. Stürmer:
Kein Problem, hier bitte schön!
Julian Bode:
Vielen Dank!
Herr Dr. Stürmer:
So, Herr Bode, Ihre Bewerbungsunter-
lagen haben uns richtig gut gefallen.
Und wir haben Sie eingeladen, um
Sie noch ein bisschen besser
kennenzu- lernen. Erzählen Sie doch
bitte etwas über sich. Woher kommt
denn Ihr Interesse an
Fremdsprachen?
Julian Bode:
Also, ich bin ja zweisprachig aufge-
wachsen. Meine Mutter ist Spanierin
und hat von Anfang an Spanisch mit
mir gesprochen. Während meiner
Kindergartenzeit haben wir sogar
zwei Jahre in Barcelona gelebt.
Später dann, als wir wieder in

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 6


TRANSKRIPTIONEN
land gereist. So habe ich mich schon mir zum Beispiel noch drei
sehr früh für andere Länder und persönliche Stärken nennen?
Kul- turen interessiert. Mir war
damals schon klar, dass ich später
unbedingt mit Menschen auf der
ganzen Welt zu tun haben wollte …
Herr Dr. Stürmer:
Das hat ja auch gleich geklappt. Die
Firma, für die Sie nach der
Ausbildung gearbeitet haben, hat
Sie ja direkt nach Kanada geschickt.
Was haben Sie dort gemacht?
Julian Bode:
Unsere Firma hat Computerspiele
ent- wickelt. Ich war bei den
Verhandlun- gen mit dem
kanadischen Kunden als
Dolmetscher dabei und habe dann
für dieses Projekt alle
Übersetzungsauf- träge koordiniert
und betreut.
Herr Dr. Stürmer:
Das hört sich doch nach einem
Traum- job an, warum bleiben Sie
denn nicht bei dieser Firma?
Julian Bode:
Ja, das Kanada-Projekt ist leider zu
Ende. Das möchte ich jetzt zum
Anlass nehmen, etwas Neues zu
machen und mich
weiterzuentwickeln.
Herr Dr. Stürmer:
Und warum haben Sie sich gerade
unser Unternehmen für eine Neu-
orientierung ausgesucht, Herr Bode?
Julian Bode:
Ich habe mir Ihr Unternehmen im
Internet angeschaut und gesehen,
dass Sie in die ganze Welt
exportieren und auch Kontakte in die
ganze Welt haben. Mich reizt eine
Aufgabe in so einem großen
Unternehmen, weil ich dort viele
Möglichkeiten habe und meine
Sprachkenntnisse voll einset- zen
kann.
Herr Dr. Stürmer:
Verstehe! Was können Sie mir noch
über sich erzählen? Können Sie
Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 7
TRANSKRIPTIONEN
Julian Bode:
Herr Dr. Stürmer:
Ja, gern. Also, ich erledige meine
Dann noch eine letzte Frage von mir:
Auf- gaben sehr zuverlässig, auch
Welches Einstiegsgehalt stellen Sie
unter Zeitdruck kann man sich auf
sich denn für diese Stelle vor?
mich verlassen. Ich kann
Julian Bode:
Zusammenhänge sehr schnell
Hm, ich denke da an ein Monatsgehalt
verstehen. Außerdem kann ich sehr
von ungefähr 2000 Euro.
gut mit Menschen aus anderen
Herr Dr. Stürmer:
Kulturen kommunizieren und
Gut, Herr Bode, ich denke, ich konnte
arbeiten. Und das alles gilt natür- lich
heute einen recht guten Eindruck von
auch für die Arbeit im Team.
Ihnen bekommen. Wir melden uns
Herr Dr. Stürmer:
dann in ein paar Tagen bei Ihnen.
Was würden Sie denn als Ihre
Vielen Dank, dass Sie hier waren.
Schwä- chen bezeichnen?
Julian Bode:
Julian Bode:
Ja, herzlichen Dank auch an Sie, Herr
Manchmal bin ich recht ungeduldig
Dr. Stürmer. Auf Wiedersehen!
und möchte alles gleichzeitig
Herr Dr. Stürmer:
erledi- gen.
Auf Wiedersehen, Herr Bode, einen
Herr Dr. Stürmer:
schönen Tag noch!
Ja, das kenne ich auch zu gut. Bitte
nennen Sie mir doch abschließend
die Gründe, warum wir genau Sie
Aufgabe 7b
einstel- len sollten.
Julian Bode: 1
Hm … Also, ich erfülle alle Vorausset- Herr Dr. Stürmer:
zungen für die Stelle und habe Guten Tag, Herr Bode, schön, dass Sie
außer- dem noch Berufserfahrung im da sind.
Ausland. Ich arbeite selbstständig Julian Bode:
und finde auch in Guten Tag, Herr Dr. Stürmer, danke
Problemsituationen flexible für die Einladung zum Gespräch. Ich
Lösungen. Dabei fällt es mir leicht, freue mich, hier zu sein.
auf andere Menschen zuzugehen. Herr Dr. Stürmer:
Herr Dr. Stürmer: Setzen Sie sich doch! Möchten Sie
Danke, Herr Bode! Haben Sie denn etwas trinken?
noch eine Frage an mich? Julian Bode:
Julian Bode: Oh, ja, sehr gern ein Wasser, wenn es
Ja, und zwar interessiert mich noch, möglich ist.
wie groß das Team ist, in dem ich Herr Dr. Stürmer:
arbeiten würde. Kein Problem, hier bitte schön!
Herr Dr. Stürmer: Julian Bode:
Zurzeit arbeiten fünf Mitarbeiter in Vielen Dank!
diesem Team, zwei Frauen und drei Herr Dr. Stürmer:
Männer. Jeder von ihnen hat einen So, Herr Bode, Ihre Bewerbungsunter-
anderen Schwerpunkt. Und Sie, Herr lagen haben uns richtig gut gefallen.
Bode, würden zunächst die Projekte Und wir haben Sie eingeladen, um
für Nordamerika betreuen. Sie noch ein bisschen besser
Julian Bode: kennenzu- lernen. Erzählen Sie doch
Oh, das klingt gut! bitte etwas
Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 8
TRANSKRIPTIONEN
über sich. Woher kommt denn
Herr Dr. Stürmer:
Ihr Interesse an Fremdsprachen?
Und warum haben Sie sich gerade
Julian Bode:
unser Unternehmen für eine Neu-
Also, ich bin ja zweisprachig aufge-
orientierung ausgesucht, Herr Bode?
wachsen. Meine Mutter ist Spanierin
Julian Bode:
und hat von Anfang an Spanisch mit
Ich habe mir Ihr Unternehmen im
mir gesprochen. Während meiner
Internet angeschaut und gesehen,
Kindergartenzeit haben wir sogar
dass Sie in die ganze Welt
zwei Jahre in Barcelona gelebt.
exportieren und auch Kontakte in die
Später dann, als wir wieder in
ganze Welt haben. Mich reizt eine
Deutschland waren, ist meine Familie
Aufgabe in so einem großen
oft ins Aus- land gereist. So habe ich
Unternehmen, weil ich dort viele
mich schon sehr früh für andere
Möglichkeiten habe und meine
Länder und Kul- turen interessiert.
Sprachkenntnisse voll einset- zen
Mir war damals schon klar, dass ich
kann.
später unbedingt mit Menschen auf
Herr Dr. Stürmer:
der ganzen Welt zu tun haben
Verstehe!
wollte …
Herr Dr. Stürmer: 3
Das hat ja auch gleich geklappt. Die Herr Dr. Stürmer:
Firma, für die Sie nach der Verstehe! Was können Sie mir noch
Ausbildung gearbeitet haben, hat Sie über sich erzählen? Können Sie mir
ja direkt nach Kanada geschickt. Was zum Beispiel noch drei persönliche
haben Sie dort gemacht? Stärken nennen?
2 Julian Bode:
Herr Dr. Stürmer: Ja, gern. Also, ich erledige meine Auf-
gaben sehr zuverlässig, auch unter
Das hat ja auch gleich geklappt. Die
Firma, für die Sie nach der Zeitdruck kann man sich auf mich
Ausbildung gearbeitet haben, hat Sie verlassen. Ich kann Zusammenhänge
ja direkt nach Kanada geschickt. Was sehr schnell verstehen. Außerdem
haben Sie dort gemacht? kann ich sehr gut mit Menschen aus
Julian Bode: anderen Kulturen kommunizieren
Unsere Firma hat Computerspiele ent- und arbeiten. Und das alles gilt
wickelt. Ich war bei den Verhandlun- natür- lich auch für die Arbeit im
gen mit dem kanadischen Kunden als Team.
Dolmetscher dabei und habe dann für Herr Dr. Stürmer:
dieses Projekt alle Übersetzungsauf- Was würden Sie denn als Ihre Schwä-
chen bezeichnen?
träge koordiniert und betreut.
Herr Dr. Stürmer: Julian Bode:
Das hört sich doch nach einem Manchmal bin ich recht ungeduldig
Traum- job an, warum bleiben Sie und möchte alles gleichzeitig erledi-
denn nicht bei dieser Firma? gen.
Julian Bode: Herr Dr. Stürmer:
Ja, das Kanada-Projekt ist leider zu Ja, das kenne ich auch zu gut.
Ende. Das möchte ich jetzt zum
Anlass nehmen, etwas Neues zu
machen und mich
weiterzuentwickeln.
Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 9
TRANSKRIPTIONEN
4
Herr Dr. Stürmer:
Herr Dr. Stürmer:
Auf Wiedersehen, Herr Bode, einen
Ja, das kenne ich auch zu gut. Bitte
schönen Tag noch!
nennen Sie mir doch abschließend
die Gründe, warum wir genau Sie
ein- stellen sollten.
Modul 5: Ausklang: Kurs 303
Julian Bode:
Hm … Also, ich erfülle alle Vorausset- (vgl. Kursbuch)
zungen für die Stelle und habe
außer- dem noch Berufserfahrung im
Ausland. Ich arbeite selbstständig
und finde auch in
Lektion 16:
Problemsituationen flexible Wir brauchten uns um nichts
Lösungen. Dabei fällt es mir leicht,
auf andere Menschen zuzugehen.
zu kümmern.
Herr Dr. Stürmer:
Danke, Herr Bode! Haben Sie denn
noch eine Frage an mich? Aufgabe 1b
Julian Bode: Fahrgast 1:
Ja, und zwar interessiert mich noch, Entschuldigung, ich habe am Fenster
wie groß das Team ist, in dem ich reserviert.
arbeiten würde. Fahrgast 2:
Herr Dr. Stürmer: Könnten Sie mich bitte kurz rauslas-
Zurzeit arbeiten fünf Mitarbeiter in sen?
diesem Team, zwei Frauen und drei Fahrgast 3:
Männer. Jeder von ihnen hat einen Gern.
anderen Schwerpunkt. Und Sie, Herr Fahrgast 4:
Bode, würden zunächst die Projekte Dürfte ich Sie bitten, mir mit der
für Nordamerika betreuen. Tasche zu helfen?
Julian Bode: Junger Mann:
Oh, das klingt gut! Entschuldigen Sie, ist der Platz hier
Herr Dr. Stürmer: am Fenster noch frei?
Dann noch eine letzte Frage von Ältere Dame:
mir: Welches Einstiegsgehalt stellen Ja, bitte, setzen Sie sich doch.
Sie sich denn für diese Stelle vor? Junger Mann:
Julian Bode: Danke schön … Puh, gerade noch
Hm, ich denke da an ein Monatsgehalt geschafft!
von ungefähr 2000 Euro. Ältere Dame:
Herr Dr. Stürmer: Ach, könnten Sie so nett sein und mir
Gut, Herr Bode, ich denke, ich konnte noch meine Tasche herunterreichen?
heute einen recht guten Eindruck von Junger Mann:
Ihnen bekommen. Wir melden uns Natürlich, gern! Diese braune hier?
dann in ein paar Tagen bei Ihnen. Ältere Dame:
Vielen Dank, dass Sie hier waren. Ja, genau! Huch!
Julian Bode: Junger Mann:
Ja, herzlichen Dank auch an Sie, Herr Hoppla, da fällt gleich alles raus! Ent-
Dr. Stürmer. Auf Wiedersehen! schuldigung! So, hier, Ihre Tasche

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 1


TRANSKRIPTIONEN
und das Buch. Und hier ist noch was,
das gehört auch noch dazu. Aber ach, was rede ich! Das interes-
siert Sie sicher nicht!
Ältere Dame:
Junger Mann:
Vielen Dank!
Doch, sehr sogar. Erzählen Sie ruhig
Junger Mann:
weiter!
Ich will ja nicht neugierig sein, aber
Ältere Dame:
ist das ein Foto von Ihrer Hochzeit?
Wie alt sind Sie denn?
Ältere Dame:
Junger Mann:
Ja genau, das sind mein Hans und
ich! Das ist schon sehr lange her, Ich bin jetzt 21 Jahre alt.
sag’ ich Ihnen! Ältere Dame:
Ja, sehen Sie, mit 21 habe ich gerade
meinen Hans kennengelernt. Schauen
Sie: Das ist er in Ihrem Alter. Wir gin-
Aufgabe 4a
gen so oft wir konnten in die Galerie
Junger Mann: zum Tanztee.
Das Foto eben von Ihrer Hochzeit: Junger Mann:
Wann war denn das, wenn ich Wie kann ich mir das vorstellen? Gab
fragen darf? es dort tatsächlich Tee für alle?
Ältere Dame: Ältere Dame:
Das war 1959! Eine verrückte Zeit. Wir Nein, es hieß Tanztee, weil es nach-
hatten damals das Gefühl, dass es mittags war, meistens am Wochen-
endlich wieder aufwärts geht … ende. Es war die einzige Veranstal-
Junger Mann: tung für die Jugend damals und da
Wie meinen Sie das denn? gingen wir alle hin. Der Tanzlehrer
Ältere Dame: legte Musik auf und wir tanzten
Schauen Sie, unsere Eltern, vor allem dazu. Und dann kam der Rock ’n’ Roll
unsere Mütter, hatten ja jahrelang aus den USA nach Deutschland und
hart gearbeitet, um nach dem Krieg mit ihm ein neues Lebensgefühl. Ach,
wieder einen normalen das war eine herrliche Zeit! Und, wo
Familienalltag möglich zu machen. gehen Sie so hin?
Wir hatten kaum etwas zu essen, Junger Mann:
kaum etwas anzuzie- hen. Viele hatten Ich gehe fast jeden Freitag und Sams-
ihre Väter, Männer oder Söhne und tag in einen Club. Vor 23 Uhr braucht
ihren ganzen Besitz verloren. man da allerdings gar nicht erst auf-
Junger Mann: zutauchen. So gegen Mitternacht wird
Das können wir uns heute wirklich es dann langsam voll.
gar nicht mehr vorstellen! Wir brau- Ältere Dame:
chen ja nur mal keinen Empfang mit Tatsächlich erst um Mitternacht?
dem Handy zu haben, da jammern Das werde ich nie verstehen. Und
wir schon. welche Musik wird da gespielt?
Ältere Dame: Junger Mann:
Ja, manchmal kann ich es selbst Ach, da werden alle möglichen
nicht glauben, wie wir damals Musik- richtungen gespielt. Als ich
gelebt haben. Aber irgendwann ging noch bei meinen Eltern gewohnt
es mit der Wirtschaft wieder habe, kam es mir vor allem darauf
aufwärts und wir gingen guten an, möglichst lang wegzubleiben.
Zeiten entgegen. Und am nächsten

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 1


TRANSKRIPTIONEN
Tag bin ich dann erst um drei Uhr
Junger Mann:
nachmittags aus meinem Zimmer
Meine Eltern haben erst mit 35 gehei-
gekommen. Da waren meine Eltern
ratet und ein Jahr später kam ich auf
ganz schön sauer.
die Welt.
Ältere Dame:
Ältere Dame:
Ja, das erzählt meine Tochter von
Haben Sie auch Geschwister?
ihren Kindern auch. Bei uns kam das
damals gar nicht infrage. Meine Mut- Junger Mann:
ter war nicht so streng und ich durfte Ja, eine jüngere Schwester, die wird
nächsten Monat 18. Sie kann es kaum
auch ausgehen, aber sie legte größten
erwarten.
Wert darauf, dass ich vor
Ältere Dame:
Mitternacht zu Hause war. Sonst war
Was kann sie kaum erwarten?
der Tanztee am nächsten
Junger Mann:
Wochenende mit Sicher- heit
gestrichen. Na, dass sie volljährig wird, dass
Junger Mann: unsere Eltern ihr nichts mehr zu
Puh, das klingt hart! sagen haben, zum Beispiel, wann sie
Ältere Dame: nach Hause kommen soll und so
Außerdem hatte jedes Familienmit- weiter.
glied täglich seine Aufgaben zu Ältere Dame:
erledi- gen, auch am Wochenende. Ja, aber wissen Sie: Genau das kann
Ich war zuständig für die Kleidung: ich ehrlich gesagt schwer verstehen.
bügeln und waschen. Mein Bruder Ich nehme einmal an, Ihre Familie
musste kleine Reparaturen im Haus ist finanziell gut versorgt und hat
erledigen. alles, was heute so dazugehört: Auto,
Junger Mann: Fernseher, Computer usw.
Also, im Haushalt brauchte ich in den Junger Mann:
Jahren vor dem Abitur nicht zu hel- Ja, das stimmt!
fen. Meine Eltern wollten, dass ich so Ältere Dame:
viel wie möglich für die Schule lerne. Und Sie hatten vermutlich auch eine
Ich musste mein Zimmer in Ordnung schöne Kindheit ohne große Probleme,
halten. Aber selbst das hab ich nicht oder?
geschafft. Bei mir sah es wirklich Junger Mann:
immer schrecklich aus. Bis ich meine Auf jeden Fall!
erste Freundin hatte. Ältere Dame:
Ältere Dame: Und deshalb verstehe ich einfach
Wann war das, wenn ich so nicht, warum viele junge Leute so
neugierig sein darf? unzufrieden sind und immer noch
Junger Mann: mehr Freiheiten wollen.
Na klar, das war mit knapp 17. Junger Mann:
Ältere Dame: Ja, da haben Sie schon recht. Und
Das war bei uns natürlich nicht vor- ich kann das jetzt auch anders
stellbar, dass ein Mann und eine Frau sehen als noch vor fünf Jahren.
sich gegenseitig besuchten, bevor sie Tatsächlich ist meine Generation fast
verheiratet waren. Deshalb haben sorglos aufge- wachsen, wir
wir ja alle so früh geheiratet. brauchten uns um nichts zu
kümmern. Und trotzdem müssen
wir uns von unseren Eltern

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 1


TRANSKRIPTIONEN
abgrenzen. Das ist heute nicht viel
anders als früher.

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 1


TRANSKRIPTIONEN
Ältere Dame:
chen ja nur mal keinen Empfang mit
Ja, das stimmt. Jede Generation hat
dem Handy zu haben, da jammern
einfach ihre eigenen Strategien. Puh,
wir schon.
da haben wir uns jetzt richtig die
Ältere Dame:
Köpfe heiß geredet.
Ja, manchmal kann ich es selbst
Junger Mann:
nicht glauben, wie wir damals
Allerdings! Das war wirklich ein inte-
gelebt haben. Aber irgendwann ging
ressantes Gespräch.
es mit der Wirtschaft wieder
Ältere Dame:
aufwärts und wir gingen guten
Ja, das fand ich auch.
Zeiten entgegen.
Junger Mann:
Aber ach, was rede ich! Das interes-
Jetzt muss ich leider gleich aussteigen.
siert Sie sicher nicht!
Ältere Dame:
Junger Mann:
Na, dann alles Gute für Sie!
Doch, sehr sogar. Erzählen Sie ruhig
Junger Mann:
weiter!
Danke, ebenfalls! Gute Reise noch!
Tschüs!
Ältere Dame:
Aufgabe 4c
Auf Wiedersehen!
Ältere Dame:
Aber ach, was rede ich! Das interes-
Aufgabe 4b siert Sie sicher nicht!
Junger Mann:
Junger Mann:
Doch, sehr sogar. Erzählen Sie ruhig
Das Foto eben von Ihrer Hochzeit:
weiter!
Wann war denn das, wenn ich
Ältere Dame:
fragen darf?
Wie alt sind Sie denn?
Ältere Dame:
Junger Mann:
Das war 1959! Eine verrückte Zeit. Wir
Ich bin jetzt 21 Jahre alt.
hatten damals das Gefühl, dass es
Ältere Dame:
endlich wieder aufwärts geht …
Ja, sehen Sie, mit 21 habe ich gerade
Junger Mann:
meinen Hans kennengelernt. Schauen
Wie meinen Sie das denn?
Sie: Das ist er in Ihrem Alter. Wir gin-
Ältere Dame:
gen so oft wir konnten in die Galerie
Schauen Sie, unsere Eltern, vor allem
zum Tanztee.
unsere Mütter, hatten ja jahrelang
Junger Mann:
hart gearbeitet, um nach dem Krieg
Wie kann ich mir das vorstellen? Gab
wieder einen normalen
es dort tatsächlich Tee für alle?
Familienalltag möglich zu machen.
Ältere Dame:
Wir hatten kaum etwas zu essen,
Nein, es hieß Tanztee, weil es nach-
kaum etwas anzuzie- hen. Viele hatten
mittags war, meistens am Wochen-
ihre Väter, Männer oder Söhne und
ende. Es war die einzige Veranstal-
ihren ganzen Besitz verloren.
tung für die Jugend damals und da
Junger Mann:
gingen wir alle hin. Der Tanzlehrer
Das können wir uns heute wirklich
legte Musik auf und wir tanzten
gar nicht mehr vorstellen! Wir
dazu. Und dann kam der Rock ’n’ Roll
brau-
aus den USA nach Deutschland und

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 1


TRANSKRIPTIONEN
mit ihm ein neues Lebensgefühl. fen. Meine Eltern wollten, dass ich so
Ach, das war eine herrliche Zeit!
Und, wo gehen Sie so hin?
Junger Mann:
Ich gehe fast jeden Freitag und Sams-
tag in einen Club. Vor 23 Uhr braucht
man da allerdings gar nicht erst auf-
zutauchen. So gegen Mitternacht wird
es dann langsam voll.
Ältere Dame:
Tatsächlich erst um Mitternacht?
Das werde ich nie verstehen. Und
welche Musik wird da gespielt?
Junger Mann:
Ach, da werden alle möglichen Musik-
richtungen gespielt. Als ich noch bei
meinen Eltern gewohnt habe, kam
es mir vor allem darauf an,
möglichst lang wegzubleiben. Und
am nächsten Tag bin ich dann erst
um drei Uhr nachmittags aus
meinem Zimmer gekommen. Da
waren meine Eltern ganz schön
sauer.
Ältere Dame:
Ja, das erzählt meine Tochter von
ihren Kindern auch. Bei uns kam das
damals gar nicht infrage. Meine Mut-
ter war nicht so streng und ich durfte
auch ausgehen, aber sie legte größten
Wert darauf, dass ich vor
Mitternacht zu Hause war. Sonst war
der Tanztee am nächsten
Wochenende mit Sicher- heit
gestrichen.
Junger Mann:
Puh, das klingt hart!
Ältere Dame:
Außerdem hatte jedes Familienmit-
glied täglich seine Aufgaben zu
erledi- gen, auch am Wochenende.
Ich war zuständig für die Kleidung:
bügeln und waschen. Mein Bruder
musste kleine Reparaturen im Haus
erledigen.
Junger Mann:
Also, im Haushalt brauchte ich in den
Jahren vor dem Abitur nicht zu hel-
Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 1
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viel wie möglich für die Schule lerne.
Ich musste mein Zimmer in Ordnung
halten. Aber selbst das hab ich nicht
geschafft. Bei mir sah es wirklich
immer schrecklich aus. Bis ich meine
erste Freundin hatte.
Ältere Dame:
Wann war das, wenn ich so
neugierig sein darf?
Junger Mann:
Na klar, das war mit knapp 17.
Ältere Dame:
Das war bei uns natürlich nicht vor-
stellbar, dass ein Mann und eine
Frau sich gegenseitig besuchten,
bevor sie verheiratet waren. Deshalb
haben wir ja alle so früh geheiratet.
Junger Mann:
Meine Eltern haben erst mit 35 gehei-
ratet und ein Jahr später kam ich
auf die Welt.
Ältere Dame:
Haben Sie auch Geschwister?

Aufgabe 4d
Ältere Dame:
Haben Sie auch Geschwister?
Junger Mann:
Ja, eine jüngere Schwester, die wird
nächsten Monat 18. Sie kann es kaum
erwarten.
Ältere Dame:
Was kann sie kaum erwarten?
Junger Mann:
Na, dass sie volljährig wird, dass
unsere Eltern ihr nichts mehr zu
sagen haben, zum Beispiel, wann sie
nach Hause kommen soll und so
weiter.
Ältere Dame:
Ja, aber wissen Sie: Genau das
kann ich ehrlich gesagt schwer
verstehen. Ich nehme einmal an,
Ihre Familie ist finanziell gut
versorgt und hat alles, was heute so
dazugehört: Auto, Fernseher,
Computer usw.
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TRANSKRIPTIONEN
Junger Mann:
Aufgabe 8a
Ja, das stimmt!
Ältere Dame: Sprecherin:
Und Sie hatten vermutlich auch eine Schließen Sie die Augen und hören
schöne Kindheit ohne große Probleme, Sie. Erinnern Sie sich an Ihre Jugend.
oder? Sie machen eine große Reise. Der Zug
Junger Mann: fährt ein und Sie steigen ein.
Auf jeden Fall! Wohin möchten Sie reisen?
Ältere Dame: Wie ist die Reise?
Und deshalb verstehe ich einfach Wie fühlen Sie sich?
nicht, warum viele junge Leute so Wo kommen Sie an?
unzufrieden sind und immer noch Wie sieht es dort aus?
mehr Freiheiten wollen. Gefällt es Ihnen dort?
Junger Mann: Wem begegnen Sie?
Ja, da haben Sie schon recht. Und Was machen Sie?
ich kann das jetzt auch anders sehen Wie geht es Ihnen?
als noch vor fünf Jahren. Tatsächlich Bleiben Sie oder möchten Sie weiter-
ist meine Generation fast sorglos reisen?
aufge- wachsen, wir brauchten uns Behalten Sie Ihre Eindrücke und rei-
um nichts zu kümmern. Und sen Sie weiter. Öffnen Sie langsam
trotzdem müssen wir uns von die Augen. Fangen Sie dann an, zu
unseren Eltern abgrenzen. Das ist schreiben.
heute nicht viel anders als früher.
Ältere Dame:
Ja, das stimmt. Jede Generation hat
einfach ihre eigenen Strategien. Puh,
Lektion 17:
da haben wir uns jetzt richtig die Guck mal! Das ist schön!
Köpfe heiß geredet.
Junger Mann:
Allerdings! Das war wirklich ein inte- Aufgabe 1b
ressantes Gespräch.
Frau: Guck mal, das Bild ist doch schön!
Ältere Dame:
Mann: Münter, oder?
Ja, das fand ich auch.
Frau: Genau. Gabriele Münter hat es 1910
Junger Mann:
gemalt. Es heißt „Landschaft mit wei-
Jetzt muss ich leider gleich aussteigen.
ßer Mauer“.
Ältere Dame:
Mann: Und wo ist das?
Na, dann alles Gute für Sie!
Frau: Es zeigt die bayerischen Voralpen in
Junger Mann:
Murnau. Die Gegend war ja häufig
Danke, ebenfalls! Gute Reise noch!
ein Motiv für sie, weil sie dort
Tschüs!
gewohnt hat. Wie findest du es?
Ältere Dame:
Mann: Hm. Gefällt mir gut. Auch wenn die
Auf Wiedersehen!
Farben nicht so leuchten wie auf
den anderen Bildern.
Wahrscheinlich, weil es eher bewölkt
war. Oder es ist schon Abend.

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TRANSKRIPTIONEN
Frau: Vielleicht hat es auch kurz vorher
sind der Sache einmal
geregnet? Ich finde jedenfalls, es
nachgegangen. Eine Reportage von
strahlt eine große Ruhe aus. Wusstest
Felix Wenzel.
du, dass Gabriele Münter mit
Wassily Kandinsky verheiratet war?
Mann: Nein! Echt?
Aufgabe 4c und d
Reporter: Regelmäßig interviewen Forscher
Jugendliche zwischen 12 und 25 Jah-
Lektion 18: ren, um sowohl etwas über ihre Werte
Davon halte ich nicht viel. als auch über ihr Sozialverhalten her-
auszufinden. Dabei stellten sie ein
immer weiter sinkendes Interesse an
Aufgabe 2 Politik fest. Während es zum Beispiel
in den 80er-Jahren noch „in“ war
Abgeordneter:
„politisch“ zu sein, wurde die Wahl-
Frau Präsidentin, meine sehr verehr-
beteiligung ab den 90ern immer gerin-
ten Kolleginnen und Kollegen! Am
ger, bis sich schließlich nur noch eine
3. Oktober 1990 wurde der Beitritt der
Minderheit der jungen Leute als „poli-
Deutschen Demokratischen Republik
tisch interessiert“ bezeichnete. Dafür
zur Bundesrepublik Deutschland
gab es verschiedene Gründe.
wirksam. Nach der Wiedervereinigung
Entweder waren es nicht eingehal-
versprach Bundeskanzler Helmut
tene Wahlversprechen oder die Skan-
Kohl den Menschen „blühende Land-
dale einiger Minister. Weder waren
schaften“. Kanzler Gerhard Schröder
den jungen Leuten die Volksvertreter
wollte den Osten zur „Chefsache“
volksnah genug, noch konnten sie
machen. Heute, am Jahrestag der
die Parteien gut genug voneinander
deutschen Einheit, wollen wir einmal
unterscheiden. Die Forscher stellten
überprüfen, was aus all den Verspre-
also eher eine Parteien- als eine Poli-
chungen geworden ist. Ob wirklich
tikverdrossenheit fest. Vor allem die
„zusammengewachsen ist, was zusam-
beiden großen Parteien CDU und SPD
mengehört“.
verloren an Stimmen, während die
kleineren Parteien Stimmen gewin-
Aufgabe 4b nen konnten.
Seit einigen Jahren aber stellen die
Moderatorin: Forscher eine Trendwende fest. Nicht
Herzlich willkommen zum politischen nur Unterschriftenlisten werden wie-
Feuilleton. Bis zur nächsten Wahl ist der häufiger unterschrieben und
zwar noch etwas Zeit, aber wir Waren boykottiert, sondern auch die
stellen uns heute die Frage: Wer geht Teilnehmerzahlen von Protesten,
über- haupt noch zur Wahl? Vor Demonstrationen und Bürgerinitiati-
allem junge Leute scheinen sich ven steigen. Jugendliche sind wieder
immer weniger für Politik zu häufiger politisch aktiv. Vor allem
interessieren, sodass viele Menschen engagieren sie sich für „ihre“
von der großen „Poli- Themen, wie z.B. Frieden, Bildung,
tikverdrossenheit der Jugend“ spre- Umwelt- oder Tierschutz. Der
chen. Aber stimmt das wirklich? Wir Tiefpunkt der Politikverdrossenheit
scheint über- wunden, sodass die
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TRANSKRIPTIONEN
Forscher von

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TRANSKRIPTIONEN
einer „Repolitisierung der Kind mit Begeisterung die
Jugend“ sprechen. Krönung der
Zwar hält die eindeutige Mehrheit
der Jugendlichen die Demokratie in
Deutschland immer noch für die beste
Staatsform, aber die etablierten Par-
teien profitieren kaum davon. Zeit
für die Parteien, das verlorene
Vertrauen junger Menschen
zurückzugewinnen!

Modul 6: Ausklang: Früher und heute


(vgl. Kursbuch)

Lektion 19:
Je älter ich wurde, desto …

Aufgabe 2
Vorgänger-Heidekönigin:
Ja, vielen Dank an unsere Stadtka-
pelle, eure Musik macht immer rich-
tig gute Laune. Wobei mir das Herz
trotzdem ein wenig schwer ist, denn
ich werde jetzt diese Krone an
meine Nachfolgerin übergeben. Hier
kommt die neue Heidekönigin von
Schnever- dingen: Inga Malin Peters!

Aufgabe 5a
Inga Malin Peters:
Ja, guten Tag, meine Damen und Her-
ren, ich freue mich, dass Sie so zahl-
reich zu unserer Pressekonferenz
hier ins Rathaus gekommen sind. Ich
freue mich, als Heidekönigin unser
schönes Schneverdingen und die
Lüneburger Heide vertreten zu
dürfen.
Kurz zu meiner Person: Ich bin
Bewohnerin der Heide in sechster
Generation und habe schon als

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TRANSKRIPTIONEN
neuen Heidekönigin verfolgt. Je älter ich
wurde, desto mehr habe ich mir gewünscht,
selbst einmal Heideköni- gin zu werden. Also
geht heute für mich ein Kindheitstraum in
Erfül- lung. Die einmalige Landschaft der
Lüneburger Heide möchte ich Ihnen heute
gern vorstellen.
Zunächst möchte ich Ihnen etwas über die
Entstehung der Lüneburger Heide erzählen.
Dann möchte ich Ihnen erläutern, warum
Mensch und Vieh lebenswichtig sind für die
Heide. Anschließend stelle ich Ihnen die vie-
len Möglichkeiten vor, eine wunder- schöne
Zeit in unserer Heide zu ver- bringen. Am
Ende können Sie mir gern Fragen stellen.
Zuerst komme ich zur Entstehung der
Lüneburger Heide: Die Heide sah nicht
immer so aus wie heute. Ganz früher waren
hier überall Waldflä- chen, Moore und
Bäche. In der Stein- zeit kamen die ersten
Bauern in diese Gegend. Sie fällten die
Bäume und betrieben Ackerbau. Der Wald
ver- schwand und das Heidekraut begann zu
wachsen.
Bis Anfang des 18. Jahrhunderts leb- ten die
Bauern von ihren Schafen und Bienen und
deren Wolle, Bienenwachs und Honig. Doch je
internationaler die Handelsbeziehungen
wurden, desto größer wurde die Konkurrenz
für die Heideprodukte. Die Heidebau- ern
mussten ihr Land verkaufen und auf den
Heideflächen wurden wieder viele Bäume
gepflanzt.
Das hätte das Ende der Heide sein können.
Bei uns gründete sich aber vor circa 100
Jahren einer der ersten Naturschutzvereine
Deutschlands. Es ist derselbe Verein, der sich
auch heute noch um die Heideflächen
kümmert.

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TRANSKRIPTIONEN
Die Pflanze, die in der Heide haupt-
Ihren Lesern, Zuhörern oder Zuschau-
sächlich wächst, heißt „Besenheide”.
ern empfehlen? Das Wichtigste erle-
Sie wächst und blüht nur dann in
ben Sie ja gerade alle selbst: Die
großen Flächen, wenn die Landschaft
schönste Zeit in der Lüneburger Heide
von Menschen und Tieren intensiv
ist die Heideblüte. Sie dauert von
gepflegt wird. Aber wie funktioniert
Anfang August bis Anfang September.
das nun im Einzelnen? Unsere wich-
Dann blüht die Heide lila. Aber auch
tigsten Helfer sind dabei die Heid-
außerhalb der Hauptsaison hat man
schnucken, eine alte Schafrasse. Täg-
viele Urlaubsmöglichkeiten. Sie kön-
lich ziehen sechs Schafherden durch
nen ein Hotel, eine Pension oder eine
die Lüneburger Heide. Die Tiere fres-
Ferienwohnung buchen oder auch auf
sen alles weg, was in die Höhe wach-
einem der 20 Campingplätze mitten in
sen will. So bleibt die Heide kurz und
der Heide zelten.
bietet Lebensraum für viele seltene
Die Lüneburger Heide ist flach und
Tiere und Pflanzen.
daher ideal für eine Fahrradtour. Sie
Sehr geehrte Damen und Herren, so
können auch zum Wandern hierher
funktioniert die Erhaltung der Heide.
kommen! Die Lüneburger Heide eignet
Bevor ich gleich zum letzten Punkt
sich besonders für Wander-Anfänger
komme: Haben Sie denn an dieser
oder Familien mit Kindern. Oder Sie
Stelle bereits Fragen? Bitte!
erleben die Heide vom Pferd aus und
Journalist 1:
reiten durch die herrliche Heideland-
Ich würde gern wissen, wer denn all
die Arbeiten koordiniert und organi- schaft. Egal, ob Sie wandern, Rad fah-
siert, die für die Erhaltung der Heide ren oder reiten: Wenn Sie dann doch
nötig sind? mal Hunger bekommen, finden Sie
Inga Malin Peters: überall kleine Cafés oder Restaurants.
Ich habe Ihnen ja vorhin vom Natur- Und nun möchte ich zum Schluss
schutzverein erzählt. Dieser Verein kommen. Gibt es noch Fragen von
übernimmt und koordiniert die wich- Ihrer Seite? Ja, bitte!
Journalistin 1:
tigen Pflegemaßnahmen in der
Liebe Frau Peters, ich möchte mich
Heide. Aber dieser Verein lebt von
zunächst mal herzlich bedanken, Sie
unserer Mithilfe, auch finanziell. Je
haben uns Ihre Heimat ganz wunder-
mehr Menschen aus der Region sich
bar vorgestellt. Ich würde am
enga- gieren, desto besser kann er
liebsten gleich noch ein paar Tage
seine Arbeit machen. Auch Sie
hierblei- ben. Gibt es denn auch ein
könnten doch zum Beispiel eine
Heimat- museum, in dem man sich
Patenschaft für eine Heidschnucke
ansehen kann, wie die Menschen
übernehmen.
hier früher gelebt haben?
Journalist 1:
Inga Malin Peters:
Aha, so etwas gibt es? Das kann
Ach, das hätte ich fast vergessen: Ja,
ich mir ja wirklich mal überlegen!
wir haben hier eines der ältesten
Inga Malin Peters:
Hei- matmuseen in Deutschland:
Das wäre schön! Gibt es denn noch
„Dat ole Hus“ in Wilsede. Dort wird
weitere Fragen? Nein? Gut, dann
gezeigt, wie die Heidebauern um 1850
möchte ich nun zum letzten
lebten und arbeiteten.
Punkt kommen: Welche
Aktivitäten und besonderen
Reiseziele können Sie
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TRANSKRIPTIONEN
Journalist 2: Lüneburger Heide: Die Heide sah nicht
Ich hätte auch noch eine Frage: Wis-
sen Sie eigentlich schon, wo Sie Ihren
nächsten Auftritt haben?
Inga Malin Peters:
Auf jeden Fall werde ich bei der Tou-
rismusmesse in Berlin dabei sein. So,
vielen Dank fürs Zuhören. Nun darf
ich Sie noch in den kleinen Saal bit-
ten, wir haben ein paar Getränke
und einen kleinen Imbiss
vorbereitet.

Aufgabe 5b
Inga Malin Peters:
Ja, guten Tag, meine Damen und Her-
ren, ich freue mich, dass Sie so zahl-
reich zu unserer Pressekonferenz
hier ins Rathaus gekommen sind. Ich
freue mich, als Heidekönigin unser
schönes Schneverdingen und die
Lüneburger Heide vertreten zu
dürfen.
Kurz zu meiner Person: Ich bin
Bewohnerin der Heide in sechster
Generation und habe schon als Kind
mit Begeisterung die Krönung der
neuen Heidekönigin verfolgt. Je älter
ich wurde, desto mehr habe ich mir
gewünscht, selbst einmal Heideköni-
gin zu werden. Also geht heute für
mich ein Kindheitstraum in Erfül-
lung. Die einmalige Landschaft der
Lüneburger Heide möchte ich Ihnen
heute gern vorstellen.
Zunächst möchte ich Ihnen etwas
über die Entstehung der Lüneburger
Heide erzählen. Dann möchte ich
Ihnen erläutern, warum Mensch und
Vieh lebenswichtig sind für die
Heide. Anschließend stelle ich Ihnen
die vie- len Möglichkeiten vor, eine
wunder- schöne Zeit in unserer Heide
zu ver- bringen. Am Ende können Sie
mir gern Fragen stellen.
Zuerst komme ich zur Entstehung der

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TRANSKRIPTIONEN
immer so aus wie heute. Ganz
früher waren hier überall
Waldflächen, Moore und Bäche. In
der Steinzeit kamen die ersten
Bauern in diese Gegend. Sie fällten
die Bäume und betrieben Ackerbau.
Der Wald ver- schwand und das
Heidekraut begann zu wachsen.
Bis Anfang des 18. Jahrhunderts leb-
ten die Bauern von ihren Schafen
und Bienen und deren Wolle,
Bienenwachs und Honig. Doch je
internationaler die
Handelsbeziehungen wurden, desto
größer wurde die Konkurrenz für die
Heideprodukte. Die Heidebau- ern
mussten ihr Land verkaufen und auf
den Heideflächen wurden wieder
viele Bäume gepflanzt.
Das hätte das Ende der Heide sein
können. Bei uns gründete sich aber
vor circa 100 Jahren einer der
ersten Naturschutzvereine
Deutschlands. Es ist derselbe
Verein, der sich auch heute noch
um die Heideflächen kümmert.
Die Pflanze, die in der Heide haupt-
sächlich wächst, heißt
„Besenheide”. Sie wächst und blüht
nur dann in großen Flächen, wenn
die Landschaft von Menschen und
Tieren intensiv gepflegt wird. Aber
wie funktioniert das nun im
Einzelnen? Unsere wich- tigsten
Helfer sind dabei die Heid-
schnucken, eine alte Schafrasse.
Täg- lich ziehen sechs Schafherden
durch die Lüneburger Heide. Die
Tiere fres- sen alles weg, was in die
Höhe wach- sen will. So bleibt die
Heide kurz und bietet Lebensraum
für viele seltene Tiere und Pflanzen.

Aufgabe 6a und b
Inga Malin Peters:
Sehr geehrte Damen und Herren, so
funktioniert die Erhaltung der Heide.

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TRANSKRIPTIONEN
Bevor ich gleich zum letzten Punkt hierher
komme: Haben Sie denn an dieser
Stelle bereits Fragen? Bitte!
Journalist 1:
Ich würde gern wissen, wer denn all
die Arbeiten koordiniert und organi-
siert, die für die Erhaltung der Heide
nötig sind?
Inga Malin Peters:
Ich habe Ihnen ja vorhin vom Natur-
schutzverein erzählt. Dieser Verein
übernimmt und koordiniert die wich-
tigen Pflegemaßnahmen in der
Heide. Aber dieser Verein lebt von
unserer Mithilfe, auch finanziell. Je
mehr Menschen aus der Region sich
enga- gieren, desto besser kann er
seine Arbeit machen. Auch Sie
könnten doch zum Beispiel eine
Patenschaft für eine Heidschnucke
übernehmen.
Journalist 1:
Aha, so etwas gibt es? Das kann
ich mir ja wirklich mal überlegen!
Inga Malin Peters:
Das wäre schön! Gibt es denn noch
weitere Fragen? Nein? Gut, dann
möchte ich nun zum letzten Punkt
kommen: Welche Aktivitäten und
besonderen Reiseziele können Sie
Ihren Lesern, Zuhörern oder
Zuschau- ern empfehlen? Das
Wichtigste erle- ben Sie ja gerade
alle selbst: Die schönste Zeit in der
Lüneburger Heide ist die Heideblüte.
Sie dauert von Anfang August bis
Anfang Sep- tember. Dann blüht die
Heide lila.
Aber auch außerhalb der
Hauptsaison hat man viele
Urlaubsmöglichkeiten. Sie können
ein Hotel, eine Pension oder eine
Ferienwohnung buchen oder auch
auf einem der 20 Camping- plätze
mitten in der Heide zelten.
Die Lüneburger Heide ist flach und
daher ideal für eine Fahrradtour.
Sie können auch zum Wandern
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TRANSKRIPTIONEN
kommen! Die Lüneburger Heide
eignet sich besonders für Wander-
Anfänger oder Familien mit Kindern.
Oder Sie erleben die Heide vom Pferd
aus und reiten durch die herrliche
Heideland- schaft. Egal, ob Sie
wandern, Rad fah- ren oder reiten:
Wenn Sie dann doch mal Hunger
bekommen, finden Sie überall kleine
Cafés oder Restaurants. Und nun
möchte ich zum Schluss kommen.
Gibt es noch Fragen von Ihrer Seite?
Ja, bitte!
Journalistin 1:
Liebe Frau Peters, ich möchte mich
zunächst mal herzlich bedanken, Sie
haben uns Ihre Heimat ganz
wunder- bar vorgestellt. Ich würde
am liebsten gleich noch ein paar
Tage hierblei- ben. Gibt es denn
auch ein Heimat- museum, in dem
man sich ansehen kann, wie die
Menschen hier früher gelebt haben?
Inga Malin Peters:
Ach, das hätte ich fast vergessen: Ja,
wir haben hier eines der ältesten
Hei- matmuseen in Deutschland:
„Dat ole Hus“ in Wilsede. Dort wird
gezeigt, wie die Heidebauern um
1850 lebten und arbeiteten.
Journalist 2:
Ich hätte auch noch eine Frage: Wis-
sen Sie eigentlich schon, wo Sie
Ihren nächsten Auftritt haben?
Inga Malin Peters:
Auf jeden Fall werde ich bei der
Tou- rismusmesse in Berlin dabei
sein. So, vielen Dank fürs Zuhören.
Nun darf ich Sie noch in den kleinen
Saal bit- ten, wir haben ein paar
Getränke und einen kleinen Imbiss
vorbereitet.

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TRANSKRIPTIONEN
Lektion 20: Julia: Ja, gute Idee. Andrea, komm
Die anderen werden es dir danken! doch mal her.
Andrea: Bin schon da.
Fotograf: Super! Und jetzt lächeln!
Aufgabe 1b Julia: Oder noch besser, wir singen:
eins, zwei, drei ...
Jupp: Hallo! Guten Tag! Alle drei: Jetzt fahr’n wir durch das Land,
Franz: Grüezi! durch das Land,
Jupp: Ach, schön haben Sie es hier! jetzt fahr’n wir durch das Land.
Franz: Schön hast du es hier. Jetzt sind wir auf Tournee, auf
Jupp: Wie bitte? Tournee,
Franz: Auf dem Berg duzt man sich. Ich bin jetzt sind wir auf Tournee – juchhe!
der Franz, der Hüttenwirt.
Jupp: Aha. Wie nett! Ich bin der Jupp. Ich
hätte gern ein Schnitzel und einen Aufgabe 5b
Schlafplatz für heute Nacht.
Franz: Hast nicht reserviert? Sprecherin:
Jupp: Nein, leider nicht. Im Zentrum, innerhalb der Stadt-
Franz: Na, da hast aber Glück gehabt, dass mauer, liegt die schöne mittelalterli-
noch etwas frei ist. che Altstadt unseres Dorfes. Zwischen
Jupp: Schön. Dann geh ich am besten der Kirche und dem Rathaus ist der
gleich nach oben, mir ein Plätzchen Marktplatz. Hier verkaufen die Bau-
suchen. ern der Region zweimal in der Woche
Franz: Moment. Erst die Schuhe ihre Produkte.
ausziehen. Am allerbesten ist, du Vom Marktplatz aus führt eine Fuß-
liest dir erst einmal die gängerzone Richtung Norden. An der
Hüttenregeln durch. Fußgängerzone entlang gibt es auf
beiden Seiten viele Geschäfte. Dort
kann man gut shoppen gehen und
dort ist auch unser großes Kaufhaus.
Lektion 21: Durch unser Dorf führt ein Fluss, der
Vorher muss natürlich fleißig außerhalb der Stadtmauern zu einem
See gestaut ist. Um diesen See herum
geübt werden. führt ein breiter Weg mit Bänken
zum Ausruhen. Westlich des Sees ist
ein Sportplatz. Hinter dem Sportplatz
Aufgabe 1b ist das Hallenbad zum Baden und
Julia: Barbara, pack doch den kleinen Schwimmen, wenn es für den See
Koffer oben links hin. Dann passt die noch zu kalt ist.
Conga vielleicht da drüben noch rein. Unser Dorf ist gut erreichbar, denn es
Barbara: Okay. So, ja, wunderbar. Die Congas hat auch einen Bahnhof. Er liegt am
sind auch drin. Dann kann’s ja losge- südwestlichen Rand des Dorfes. Hin-
hen. ter dem Bahnhof steht ein Parkhaus.
Fotograf: Moment, ich schieß’ noch ein Foto. Hier parken die Pendler der Umge-
Stellt euch alle drei noch mal vor das bung, die mit dem Zug in die Stadt
Auto. So kommt gut raus, dass die fahren.
Reise losgeht. Das wäre doch ein tol-
les erstes Foto für euren Blog.
Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 2
TRANSKRIPTIONEN
Besonders schön ist die Lage des Dor-
antwortlich. Beim Packen darf natür-
fes. Im Süden beginnt eine Bergland-
lich nichts vergessen werden, vor
schaft. Im Norden liegt außerdem ein
allem nicht der Proviant! Darum
kleiner Wald außerhalb des Dorfes.
kümmert sich meistens Barbara.
Es gibt also viele Möglichkeiten für
Barbara: Ja, ich bereite immer eine
Tagesausflüge in die Natur.
Kleinigkeit für die Fahrt vor. Ich
backe Kuchen und schmiere Brote.
Der Konzertver- anstalter hat
Aufgabe 7a
natürlich auch ein paar Aufgaben.
Moderator: Denn auch vor Ort muss so einiges
Die drei Musikerinnen Andrea vorbereitet werden. So muss
Schick, Barbara Fried und Julia beispielweise die Technik bereitge-
Braun-Podeschwa sind seit vielen stellt werden.
Jah- ren an verschiedenen Andrea: Ja, und der Konzertveranstalter
musikalischen Projekten und muss unsere Plakate aufhängen,
Theaterproduktionen beteiligt. denn wir brauchen ja Werbung!
Zusammen treten sie als Moderator:
„Wonnebeats“ auf. Ich freue mich, Wow! So ein Konzert bedeutet ganz
dass die drei jetzt bei mir im Studio schön viel Organisation. Wo hat es
sitzen. Herzlich willkommen. euch am besten gefallen?
Alle drei: Hallo! Julia: Also, am meisten überrascht hat
Julia: Wir freuen uns, hier zu sein. mich persönlich das Ruhrgebiet. Da
Moderator: ist kul- turell ganz viel los und die
Ihr seid jetzt hier in Augsburg. Vor- Leute waren total herzlich.
her wart ihr unter anderem in Essen Barbara: Ich fand unseren Auftritt in einem
und in der Schweiz, in der Nähe von Weingut etwas außerhalb von Basel
Basel. Wie ist denn der Ablauf so am schönsten. Dort herrschte auch
einer Tournee? Was muss vorbereitet die fröhlichste Stimmung. Der Wein
werden und wie ist eure Aufgaben- und das gute Wetter waren sicher
verteilung? auch schuld daran.
Julia: Ja, also das Wichtigste ist: Vorher Andrea: Und Augsburg hatte den nettesten
muss natürlich fleißig geübt werden. Konzertveranstalter! Er hat uns eine
Sobald wir dann wissen, wo wir auf- persönliche Stadtführung gegeben
treten, müssen Verträge gemacht und uns die interessantesten Ecken
werden. Dann müssen Plakate und Augsburgs gezeigt. Die „Fuggerei“ war
Informationsmaterial für die Wer- eins der spannendsten Erlebnisse auf
bung verschickt werden. Das gehört unserer Tournee.
alles zu meinen Aufgaben. Julia: Abgesehen von den Auftritten
Andrea: Ich kümmere mich um unsere Kos- natür- lich!
tüme. Und weil ich die Fahrerin bin, Andrea: Ja, klar! Wobei die Schnitzel in Essen
bin ich außerdem für unser Tour- auch nicht zu verachten waren.
Auto zuständig. Das muss gesaugt Barbara: Und mein Veggie-Burger!
und voll- getankt werden. Moderator:
Julia: Dann müssen natürlich die Instru- Vielen Dank für euren Besuch hier
mente in Ordnung sein. Jede von im Studio.
uns ist für ihre eigenen Instrumente Julia: Vielen Dank für die Einladung.
ver-

Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 2


TRANSKRIPTIONEN
Moderator: ver-
Ihre Begeisterung für Rhythmus und
Musik, liebe Hörerinnen und Hörer,
geben die „Wonnebeats“ übrigens
nicht nur auf Konzerten, sondern
auch in vielfältigen Angeboten für
Erwachsene und Kinder weiter. Sie
bieten sowohl Firmenworkshops als
auch Trommel- kurse in Schulen und
auf Kinderge- burtstagen an. Wer
neugierig gewor- den ist, kann sich
gern bei uns in der Redaktion oder auf
der Homepage der
„Wonnebeats“ informieren.

Aufgabe 7b
Moderator:
Ich freue mich, dass die drei jetzt
bei mir im Studio sitzen. Herzlich
willkommen.
Alle drei: Hallo!
Julia: Wir freuen uns, hier zu sein.
Moderator:
Ihr seid jetzt hier in Augsburg. Vor-
her wart ihr unter anderem in Essen
und in der Schweiz, in der Nähe von
Basel. Wie ist denn der Ablauf so
einer Tournee? Was muss vorbereitet
werden und wie ist eure Aufgaben-
verteilung?
Julia: Ja, also das Wichtigste ist: Vorher
muss natürlich fleißig geübt werden.
Sobald wir dann wissen, wo wir auf-
treten, müssen Verträge gemacht
werden. Dann müssen Plakate und
Informationsmaterial für die Wer-
bung verschickt werden. Das gehört
alles zu meinen Aufgaben.
Andrea: Ich kümmere mich um unsere Kos-
tüme. Und weil ich die Fahrerin bin,
bin ich außerdem für unser Tour-
Auto zuständig. Das muss gesaugt
und voll- getankt werden.
Julia: Dann müssen natürlich die Instru-
mente in Ordnung sein. Jede von
uns ist für ihre eigenen Instrumente

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TRANSKRIPTIONEN
antwortlich. Beim Packen darf
natür- lich nichts vergessen werden,
vor allem nicht der Proviant! Darum
kümmert sich meistens Barbara.
Barbara: Ja, ich bereite immer eine
Kleinigkeit für die Fahrt vor. Ich
backe Kuchen und schmiere Brote.
Der Konzertver- anstalter hat
natürlich auch ein paar Aufgaben.
Denn auch vor Ort muss so einiges
vorbereitet werden. So muss
beispielweise die Technik bereitge-
stellt werden.
Andrea: Ja, und der Konzertveranstalter
muss unsere Plakate aufhängen,
denn wir brauchen ja Werbung!
Moderator:
Wow! So ein Konzert bedeutet
ganz schön viel Organisation. Wo
hat es euch am besten gefallen?

Aufgabe 9
Moderator:
Wo hat es euch am besten gefallen?
Julia: Also, am meisten überrascht hat
mich persönlich das Ruhrgebiet. Da
ist kul- turell ganz viel los und die
Leute waren total herzlich.
Barbara: Ich fand unseren Auftritt in einem
Weingut etwas außerhalb von Basel
am schönsten. Dort herrschte auch
die fröhlichste Stimmung. Der Wein
und das gute Wetter waren sicher
auch schuld daran.
Andrea: Und Augsburg hatte den nettesten
Konzertveranstalter! Er hat uns eine
persönliche Stadtführung gegeben
und uns die interessantesten Ecken
Augsburgs gezeigt. Die „Fuggerei“
war eins der spannendsten
Erlebnisse auf unserer Tournee.
Julia: Abgesehen von den Auftritten
natür- lich!
Andrea: Ja, klar! Wobei die Schnitzel in
Essen auch nicht zu verachten
waren.
Barbara: Und mein Veggie-Burger!
Menschen B1.2, Kursbuch, Lektion 13 – 24 © 2014 Hueber | 3
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Moderator:
dazu? Drehen wir die Uhr noch ein
Vielen Dank für euren Besuch hier
Stückchen weiter zurück.
im Studio.
Julia: Vielen Dank für die Einladung.
Moderator:
Aufgabe 3
Ihre Begeisterung für Rhythmus und
Musik, liebe Hörerinnen und Hörer, Sequenz 1:
geben die „Wonnebeats“ übrigens Audioguide:
nicht nur auf Konzerten, sondern Vom Kriegsende bis zur
auch in vielfältigen Angeboten für Teilung Deutschlands
Erwachsene und Kinder weiter. Sie Junge: Extrablatt! Extrablatt! Der Krieg ist
bieten sowohl Firmenworkshops als vorbei!
auch Trommel- kurse in Schulen und Audioguide:
auf Kinderge- burtstagen an. Wer Im Mai 1945 ist Deutschland endlich
neugierig gewor- den ist, kann sich von den Alliierten befreit worden.
gern bei uns in der Redaktion oder auf Das Land und die Stadt Berlin wur-
der Homepage der den in vier Besatzungszonen geteilt:
„Wonnebeats“ informieren. eine amerikanische, eine
sowjetische, eine französische und
eine britische. Da sich aber die
Modul 7: Ausklang: Mit „Wonnebeats“ westlichen Länder und die
auf Rhythmustour Sowjetunion nicht über die
zukünftige Staatsform einigen konn-
(vgl. Kursbuch)
ten, kam es schließlich zur Teilung
Deutschlands in einen West- und
einen Ostteil.
Lektion 22: Wenn Sie mehr über die Teilung
Deutschlands wissen wollen,
In der BRD wurde die Demokratie drücken sie die 1-0-1.
eingeführt. Sequenz 2:
Audioguide:
Von der Teilung Deutschlands bis
Aufgabe 1b
zum Mauerbau
Audioguide: 1948 waren über dem Berliner Him-
Schließen Sie die Augen und erinnern mel häufig Flugzeugmotoren zu
Sie sich: Die Szenen, die sich vor die- hören. Was hatte das zu bedeuten?
ser Mauer abspielten, gingen um die Dazu muss man wissen, dass der
Welt. Es ist der Abend des 9. Novem- Westteil von Berlin kurz zuvor von
ber 1989. Ein Donnerstag. Tausende den sowjetischen Truppen blockiert
von Menschen versammeln sich vor worden ist. Von einem Tag auf den
der Berliner Mauer am Brandenbur- anderen war die Berliner Bevölke-
ger Tor, die sich an diesem Abend zum rung von der Außenwelt abgeschnit-
ersten Mal seit 1961 wieder öffnet. 28 ten. Die westlichen Alliierten ließen
Jahre lang war das Tor verschlossen sich das allerdings nicht gefallen. Sie
und ist zum Symbol für das geteilte beschlossen, den Menschen einfach
Berlin geworden. Doch wie kam es aus der Luft mit den wichtigsten
Lebensmitteln zu helfen. Ihre Taktik

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ist später als „Berliner Luftbrücke“
Sehr beliebt war ein Auto, das in der
bekannt geworden.
DDR gebaut wurde: der Trabant. Sogar
Schließlich gab die Sowjetunion auf.
gebraucht war er fast noch so viel
Deutschland wurde in „West“ und
wert wie neu.
„Ost“ geteilt. Im Westen wurde 1949
Wer es sich leisten konnte, hatte
die Bundesrepublik Deutschland
ein Wochenendhaus. Die sogenannte
gegründet, im Osten die Deutsche
„Datsche“ lag meist am Rand der
Demokratische Republik. In der
Stadt oder auf dem Land. Im Garten
BRD wurde die Demokratie
wurden Obst und Gemüse angebaut.
eingeführt, in der DDR eine
Aber die Datsche wurde vor allem
sozialistische Ein- Parteien-
auch nicht so streng kontrolliert.
Diktatur.
Denn vergessen wir nicht: Freie Mei-
Während die BRD mithilfe der USA
nungsäußerung war in DDR unmög-
ein „Wirtschaftswunder“ erlebte,
lich. In 40 Jahren DDR wurden etwa
hatte die DDR große wirtschaftliche
250 000 Menschen aus politischen
Probleme. Immer mehr Menschen
Gründen verhaftet. Ehemalige
zogen in den Westen. Die DDR musste
„Stasi- Gefängnisse“ sind später in
reagieren, wenn sie nicht irgend-
Gedenk- stätten umgewandelt
wann ohne Einwohner dastehen
worden, die man noch heute
wollte. Obwohl die DDR-Regierung
besichtigen kann.
noch im Juni 1961 erklärte, dass nie-
Sie erinnern uns an diese schwierige
mand vorhatte, eine Mauer zu bauen,
Zeit, die erst 1989 endete.
konnte man in der Nacht vom 12. auf
Wenn Sie mehr über die Friedliche
den 13. August 1961 plötzlich Baulärm
Revolution in der DDR und die
hören. Quer durch die Hauptstadt
deut- sche Wiedervereinigung
wurde Stacheldraht gezogen. Rund
wissen wol- len, drücken Sie die 1-
um Westberlin entstand eine drei
0-3.
Meter hohe Mauer.
Audioguide: Sequenz 4:
Wenn Sie mehr über den Alltag in Audioguide:
der DDR wissen wollen, drücken Friedliche Revolution und
Sie die 1-0-2. deutsche Wiedervereinigung
Sequenz 3: 1989 öffnete zunächst Ungarn seine
Grenze in den Westen. Das sprach
Audioguide:
sich schnell herum. Tausende von
Alltag in der DDR
DDR-Bürgern reisten nach Ungarn,
Nachdem 1961 die Berliner Mauer
Polen und in die damalige Tschecho-
gebaut wurde, glaubte kaum einer
slowakei. Sie besetzten die westdeut-
mehr an die Wiedervereinigung. Die
schen Botschaften oder flohen über
Menschen gewöhnten sich an den
die offenen Grenzen in den Westen.
DDR-Alltag. Ein- bis dreijährige Kin-
Durch die massenhafte Flucht verlor
der wurden ganztägig in Krippen
die Berliner Mauer mehr und mehr
betreut, denn oft waren beide Partner
ihren Sinn. Doch auch in der DDR
berufstätig. Trotzdem hatten die Men-
gingen immer mehr Menschen auf
schen nicht viel. Lebensmittel waren
die Straßen. Hier hören Sie, wie die
oft knapp. Viele Produkte wurden so
Menschen mit dem Ruf „Wir sind das
selten angeboten, dass es vor den
Volk“ gegen das System protestieren,
Geschäften lange Schlangen gab.
von dem sie 41 Jahre lang unterdrückt
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worden sind. In der Leipziger
Nikolai-

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kirche fingen die Friedensgebete und
zwischen 50 und 100 Kilometer. Zur-
die Montagsdemonstrationen an und
zeit trainieren wir regelmäßig, denn
breiteten sich von dort auch in
im Sommer wollen wir alle
andere Städte aus. Sie wurden zum
zusammen von hier bis an die Adria
Symbol für die Friedliche Revolution.
Am 9. November 1989 fiel endlich die fahren. Das ist schon lange ein
3 Traum von mir!
Mauer. Und am 3. Oktober 1990 wur-
Yvette: Das ist mein Rad und das kann ruhig
den die „neuen Länder“ der DDR und
jeder sofort sehen. So eins gibt’s nur
die „alten Länder“ der BRD gemein-
einmal. Ich bekomme immer gleich
sam zur Bundesrepublik
gute Laune, wenn ich aufs Rad
Deutschland.
steige. Und die Leute um mich
herum auch, die lachen mir zu und
freuen sich.
Lektion 23: Klar, es gibt auch welche, die finden
das blöd und kindisch. Egal! Ich finde
Fahrradfahren ist in. es dafür langweilig, wenn alle Fahr-
räder gleich aussehen.
mit meinen Freunden eine Tour, so
Aufgabe 2b
1
Heike: Uns ist es wichtig, so umweltbewusst
wie möglich zu leben. Wir wohnen in
der Stadt, da brauchen wir kein
Auto. Aber ohne diesen kleinen
Lastesel hier könnte ich keinen Tag
leben. Ich habe zwei Kinder, eins
davon ist erst zwei Jahre alt und
fährt noch nicht selbst Fahrrad. Die
Kleine setze ich morgens bei jedem
Wetter in ihren Sitz und ab geht’s
zum Kindergarten. Auf dem Rückweg
mache ich dann meine Einkäufe. Sie
glauben gar nicht, wie viel hier
reinpasst! Nur für die Treppen in den
vierten Stock, da müsste noch was
erfunden werden.
2
Christoph:
Bei der Arbeit sitze ich sehr viel am
Schreibtisch, abends oder am Wochen-
ende brauche ich dringend Bewegung
und frische Luft. Ich wohne in Kla-
genfurt am Wörthersee – es gibt hier
klare Seen, einsame Straßen und jede
Menge hohe Berge drum herum. Ich
fahre oft nach Feierabend alleine oder

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4
Bruno: Ich habe schon viele Fahrräder
gehabt und ich muss sagen: Ich kann
mir kein besseres vorstellen als dieses
hier. Ich sitze so viel bequemer als auf
mei- nem alten Rad und habe auch
nach langem Fahren keine
Schmerzen im Nacken. Und wenn
ich mal länger unterwegs bin, kann
ich auch eine Gepäcktasche
montieren, so wie heute.

Aufgabe 3b
Sprecher: Die Zeiten, in denen sich alles nur
ums Auto drehte, sind vorbei.
Immer mehr Städte in Deutschland,
Österreich und der Schweiz
erkennen, dass es sich lohnt, den
Radverkehr zu fördern. Tobias
Brunnthaler, Experte für Mobilität
und Umwelt, hat in den letzten
Jahren entscheidend dazu bei-
getragen, dass das so ist.
Moderatorin:
Herr Brunnthaler, gerade sind
wieder die Ergebnisse für die
fahrradfreund- lichste Stadt in
Deutschland veröf- fentlicht worden.
Ganz oben mit dabei sind Städte wie
Münster, Freiburg und

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Karlsruhe. Was machen diese Städte
Moderatorin:
richtig?
Sagen Sie uns doch bitte zum
Tobias Brunnthaler:
Abschluss noch, wie Sie die Chancen
Diese Städte machen sehr viel
sehen, dass in ganz Deutschland mehr
richtig. Sie schaffen es zum Beispiel,
und mehr Menschen aufs Fahrrad
dass ihre Bürger immer mehr aufs
umsteigen.
Fahrrad steigen, statt das Auto zu
Tobias Brunnthaler:
benutzen.
Ich sehe die Entwicklungen sehr posi-
Die wichtigste Voraussetzung dafür
tiv. Die Zeiten, in denen sich alles nur
ist natürlich der Ausbau der
ums Auto drehte, sind vorbei. Zum
Radwege: Es werden breitere und
einen hat die Politik erkannt, dass das
neue Radstre- cken eingerichtet,
Fahrrad eine sehr wichtige Rolle bei
Straßen in reine Fahrradstraßen
der Mobilität der Zukunft einnimmt.
umgewandelt, in denen Radfahrer
Außerdem nehmen auch die Bürger
Vorfahrt haben, Über- oder
selbst die Sache in die Hand und
Unterführungen für Rad- fahrer
demonstrieren für Verbesserungen im
gebaut, damit gefährliche
Radverkehr. Und schließlich kann
Kreuzungen umgangen werden kön-
kaum jemand leugnen, dass das Fahr-
nen. Außerdem werden die Parkmög-
rad besonders in Stadtgebieten meist
lichkeiten für Fahrräder in diesen
die klügste Wahl ist. Und das erkennen
Städten verbessert. Es gibt Service-
hier offenbar auch junge Menschen
Stationen, an denen man Reparatu-
immer mehr: Fahrradfahren ist in.
ren an Bremsen oder Klingeln durch-
führen lassen kann, den Reifendruck
prüfen oder Ersatzteile kaufen kann,
Scherben-Dienste und vieles mehr. Lektion 24:
Moderatorin:
Was ist neben der Infrastruktur noch
Das löst mehrere Probleme
nötig, um die Bürger zum Umsteigen auf einmal.
zu bewegen?
Tobias Brunnthaler:
Wichtig ist, dass die Bürger erkennen Aufgabe 1
können, dass eine fußgänger- und
fahrradfreundliche Stadt eine Mann 1: So, noch ein bisschen auflockern, das
lebens- werte Stadt ist. Dass sie dürfte tief genug sein. Jetzt könnt ihr
spüren: Hier lebe ich in einem ein bisschen von der neuen Erde ins
attraktiven Umfeld, ohne auf Loch geben.
Komfort zu verzichten. Fest steht Kind: Halt mal fest.
doch: Beim Radfahren kann man das Mann 1: Das reicht erst mal, danke! Und jetzt,
Rudi, ganz langsam den Baum
Schöne mit dem Nützlichen
einset- zen. Moment, ich helfe dir.
verbinden. Anstatt im Stau zu stehen
Kinder, ist er so gerade?
oder einen Parkplatz zu suchen, stei-
Kind: Ein bisschen da rüber, ja, so ist es gut!
gere ich Fitness und Kondition und
Mann 1: Ok, dann jetzt bitte das Loch mit der
kann mich gleichzeitig entspannen.
Erde auffüllen. Das sieht gut aus! Kin-
Und nebenbei spare ich Geld und
der, ihr könnt jetzt gießen, hier sind
schütze aktiv die Umwelt. Bessere
die Gießkannen.
Argumente für das Fahrradfahren
gibt es nicht!
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Frau 1: So, das wird also mal die sein.
Dorflinde! Mann 2: Na, hoffentlich wächst
die gut an! Frau 2: War ja gar nicht so
schwierig.

Aufgabe 6b und c
Sprecher: Forum Zukunft – mit
Annabelle Großer
Frau Großer:
Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, Sie
hörten einen Bericht über das „Men-
schendorf“ in Österreich. Also ich
persönlich könnte mir ja auch gut
vorstellen, dort zu leben. Aber ist das
wirklich eine Wohnform, die sich in
den nächsten Jahrzehnten durchset-
zen wird? Hierüber und über weitere
Themen möchte ich heute mit mei-
nen Gästen sprechen. Meine Gäste
sind Gabriella Granados vom
„Institut 2050“ aus Wien, Dr. Konrad
Fischer von der Universität Berlin
und Ronald Brandes vom
Herrnheimer Forschungsinstitut. Alle
drei beschäf- tigen sich seit Jahren
mit Zukunfts- szenarien.
Frau Granados:
Hallo.
Herr Dr. Fischer:
Guten Tag.
Herr Brandes:
Danke schön für die Einladung.
Frau Großer:
Ja, Frau Granados, an Sie habe ich
gleich die erste Frage: Das Modell
vom Mehrgenerationen-Wohnen ist ja
eigentlich eine schöne Vorstellung.
Aber ist es realistisch, dass wir hier-
mit unsere gesellschaftlichen Prob-
leme in den Griff bekommen?
Frau Granados:
Warum nicht? Die Zahl der Menschen
ohne Familie nimmt ja zu. Und dann
ist solch ein Projekt eine geeignete
Form, um im Alter nicht allein zu

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Herr Dr. Fischer:
Also wenn ich hier mal ein paar
kon- krete Zahlen nennen darf …
Frau Großer:
Gern, Herr Dr. Fischer.
Herr Dr. Fischer:
In wenigen Jahrzehnten wird sich
die Zahl der über 60-Jährigen in
Deutsch- land verdoppeln und die
der über
90-Jährigen verdreifachen. Da kön-
nen wir nicht so tun, als ob alle alten
Menschen persönlich und individuell
betreut werden könnten. Das wird
nur für wenige Menschen
funktionie- ren. Wir müssen weiter
intensiv an Lösungen aus dem
Technologiebereich denken. Sie
wissen ja, dass mehrere Hersteller
Haushalts- und Pflege- Roboter
entwickeln. Schon in naher Zukunft
sollen sie den Senioren im Alltag
helfen können.
Frau Großer:
Aber so einen Roboter können sich
doch sicher nur wenige Menschen
leisten, sie sind doch bestimmt
wahn- sinnig teuer.
Herr Dr. Fischer:
Ich denke hier zunächst auch nicht
an einen Einsatz im privaten Haus-
halt, sondern zum Beispiel in Klini-
ken oder Pflegeheimen, wo sie vielen
Menschen helfen können. Die Robo-
ter werden dann Blutdruck messen,
Tabletten und Getränke verteilen,
den Weg zeigen.
Frau Großer:
Herr Brandes, könnten Sie sich
vor- stellen, sich in 40 Jahren von
einem Roboter pflegen zu lassen?
Herr Brandes:
Zunächst einmal: Natürlich kann ein
Automat niemals einen Menschen
ersetzen. Wenn aber immer mehr
Menschen Hilfe brauchen und sich
gleichzeitig immer weniger Personal
um sie kümmern kann, dann haben

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wir keine andere Wahl. Es geht hier
es so sein, wie Sie schon sagten: Das
ja nicht nur darum, dass einem ein
Teilen wird immer wichtiger werden.
Roboter eine Tasse Tee einschenkt,
Wie heute schon beim Carsharing,
sondern um Technologien, die uns
werden die Menschen auch Elektro-
ein unabhängiges Leben
autos gemeinschaftlich nutzen.
ermöglichen.
Frau Großer:
Herr Dr. Fischer:
Danke, Herr Brandes. An dieser Stelle
Da haben Sie recht, Herr Brandes.
möchte ich gern direkt unseren ers-
Wir denken da zum Beispiel an fern-
ten Anrufer, Herrn Unruh, zu Wort
gesteuerte Kameras, die Ärzten oder
kommen lassen. Wie sehen Sie das
der Familie Kontakt zu den
Thema Mobilität der Zukunft?
betreuten Personen ermöglichen.
Herr Unruh:
Wir entwi- ckeln neue Sensoren und
Guten Tag zusammen! Also, mir
Notrufsys- teme wie z.B. eine
fehlt vor allem eines bei all diesen
Fußmatte vor dem Bett, die den
Überle- gungen: der aktive
Notarzt ruft, wenn ein Patient
Klimaschutz. Ich habe das Gefühl,
hinfällt und nicht mehr auf- stehen
dass wir in Sachen Klimaschutz
kann.
immer noch so tun, als ob wir ewig
Frau Großer:
Zeit für Veränderungen hätten.
Die Nutzung von Elektronik nimmt ja
in allen Lebensbereichen zu. Herr Dabei ist die Sache ganz ein- fach:
Brandes, Sie sind heute als Experte Wir müssten alle viel mehr mit dem
für Mobilitätskonzepte bei uns. Wel- Fahrrad fahren. Das löst meh- rere
che Entwicklungen sehen Sie hier in Probleme auf einmal!
Frau Großer:
den nächsten Jahren? Wollen Sie den
Danke für Ihren Anruf, Herr Unruh.
Deutschen das Auto wegnehmen?
Da hat Ihnen unser Hörer doch aus
Herr Brandes:
der Seele gesprochen, Frau Granados,
Nein, das wird wohl schwierig. Es
oder?
wird im Moment ja auch noch
Frau Granados:
gebraucht, vor allem auf dem Land.
Ja, natürlich. Das Fahrrad ist eines
Aber wir müssen noch mehr auf
der ökologischsten Verkehrsmittel
Elek- troautos setzen.
überhaupt und hier können wir noch
Frau Granados:
sehr viel für Klima und Geldbeutel
Entschuldigen Sie, dass ich unterbre-
tun. In diesem Zusammenhang will
che, Herr Brandes. Aber Sie tun gerade
ich noch einen anderen Aspekt
so, als ob Elektroautos keine Energie
erwähnen: Lange Zeit galt Umwelt-
verbrauchen würden. Das ist doch
schutz ja als Aufgabe der Politik. Hier
auch keine Lösung. Das Stichwort der
hat sich in den letzten Jahrzehnten
Zukunft heißt meiner Meinung nach:
unheimlich viel verändert, weil auch
teilen statt besitzen.
Herr Brandes: die Bevölkerung Initiative ergreift.
Frau Großer:
Lassen Sie mich doch bitte ausreden,
Können Sie ein Beispiel nennen, Frau
Frau Granados, ich komme gleich
Granados?
noch dazu: Es gibt die Vision, dass wir
Frau Granados:
2050 nicht mehr mit Benzin oder Die-
Ja, gerade im Bereich der Ernährung
sel, sondern rein elektrisch fahren.
finden wir zahlreiche Beispiele.
Und ich denke, dass wir dieses Ziel
Wenn Sie sich in den großen Städten
erreichen können. Zum anderen wird
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umschauen, finden Sie überall
Gemeinschaftsgärten und Bienen-
stöcke erobern die Hochhäuser. Die
Menschen wünschen sich Lebensmit-
tel, von denen sie wissen, wo sie her-
kommen. Statt ihre Lebensmittel wie
bisher im Supermarkt zu kaufen,
bauen sie ihr Obst und Gemüse
lieber selbst an.
Frau Großer:
Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, wie ist
es bei Ihnen? Was ist Ihnen wichtig?
Das würden wir gern wissen. Rufen
Sie uns an oder schicken Sie uns eine
E-Mail. Unsere Gäste sind auch weiter-
hin im Chat für Sie da. Wir machen
jetzt eine kleine Pause mit Musik von
den „Roaring Tomatoes“!

Modul 8: Ausklang: Wir alle sind Menschen


(vgl. Kursbuch)

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