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ISO 9001- Cert.

0192/2 I Produktgruppe 4

STROMERZEUGER
GE 11 0 S - EA S
GE 11 0 SX - E AS
Luftgekühlt Diesel Motor (1500 U/min)
Motorschutz (Öldruck/Temperatur)
Betriebsstundenzähler
Elektronische Spannungsregelung
Amperemeter, Voltmeter, Frequenzmesser
Sicherungsautomat - Überlastschutz
Hebeösen
Fernbedienung (auf Wunsch, EAS-Model)
Liefervariante kann vom Bild abweichen. * Nur EAS-Model

Ausstattung

Diesel Luft Elektro Batterie m. Motor Stunden- Tankanzeige Anschluss*


Hupe Not-Aus Fernbedienung Hebeösen
Motor gekühlt Start Ladekontrolle Schutz Zähler

RVT 3x
Spannungs-
Synchron regelung Ampere- Voltmeter Voltmeter Frequenz- Sicherungs- Klemmen-
Generator elektronisch Meter Umschalter Messer Automat Anschluss
Zubehör Baustellenfahrgestell CTL 50 Fernbedienung TCM40 Isolationsüberwachung
auf Wunsch Straßenfahrgestell CTV 5D Notstromautomatik EAS 111 Erdungs-Kit MT 25
Motor-Heizung OH 5 FI-Schutzschalter Kit

Technische Daten GE 110 S-EAS GE 110 SX-EAS


GENERATOR 50 Hz, synchron, selbsterregend, selbstregulierend, bürstenlos
*Drehstrom (stand-by) 110 kVA (88 kW)/ 400 V / 159 A
Drehstrom (P.R.P.) 100 kVA (80 kW)/ 400 V / 144 A
Wechselstrom 36,5 kVA / 230 V / 159 A
Leistungsfaktor (Cos ) 0.8
Isolationsklasse H
Auf Wunsch andere Spannungen und Frequenzen (60 Hz) * Maximalleistung nach ISO 8528-1

Motor Diesel, 4-Takt, luftgekühlt


Typ VM SUN 6105 IE
Leistung * 97 kW (132 PS)
Drehzahl 1500 rpm
Hubraum 5975 cm 3
Zylinder 6
Kraftstoffverbrauch 210 g/kWh
* Maximalleistung ISO 3046/1

Sonstige Daten
Tankinhalt 130 l
Laufzeit (75% Last) 8h
Schutzart IP 44 **
Maße LxBxH (mm)* 2700x900x1900
Gewicht * 1700kg 1800 kg
Geräuschpegel*** 97 LWA (72 dB(A) - 7 m) 90 LWA (65 dB(A) - 7 m)
* Gewichte und Maße ohne Fahrgestell ** Für Baustellen nach DIN VDE 57100, Teil 704. ***LWA-Wert entspricht den “EU” Richtlinien

Technische Änderungen vorbehalten.


© MOSA GmbH, Alemannenstr. 21a, 85095 Denkendorf, Tel. +49-(0)8466-90420, Fax +49-(0)8466-90421 08/03
ISO 9001- Cert. 0192/2 Produktgruppe 10

Notstromautomatik
EA S 111
Notstromversorgung 3-phasig
Automatischer Notstrombetrieb, Fern-Start/-Stop
Eingebaute Netz/Generatorumschaltung
Automatischer Testbetrieb, Überwachung Motor/Generator
Mikroprozessorsteuerung
Programmierbar über Bedienfeld
Setup-Schutz durch Schlüsselcode
Programmierbare Wartungsintervalle
RS 232 Serielle Schnittstelle
Steuerleitung 10m Liefervariante kann vom Bild abweichen

Tasten/Betriebsarten: Alarm-Anzeige: Mikroprozessorsteuerung mit Intel 80c552, 11 MHz


RESET: Rückstellen A01: Temperatur Programmspeicher 32 KB EPROM
MAN: Handbetrieb A02: Öldruck Datenspeicher 32 KB RAM, 256 Worte EEPROM für nichtflüchtige Daten
Ausstattung

AUT: Automatikbetrieb A03: Batterieladung Display f. 3-stellige Messwertanzeige, z.B. Volt, Ampere, Hz, Betriebsstd.
TEST: Testbetrieb A04: Motorfehler 15 LEDs für Zustandsanzeige
MEASURE:Anzeigen-Auswahl A05: Wartungsintervall Folientasten (hoher Schutzgrad) mit prägnantem Druckpunkt
START: Start A06: Drehzahl zu hoch RMS-Spannungsmessung (Real Effective Value)
STOP: Stopp E01/02: Not-/Fernstopp Konfigurierung über Bedientasten, Schlüsselcode-Konfigurationsschutz
Ampermeter Optimierte Batterieladung durch I/U-Modulation, EJP-Funktion (Fernstart)
Not-Aus
Warn-Hupe
Zubehör Fernstart über:
auf Wunsch Kabel - RS 485 serial
Modem und Telefonleitung
GSM - Module

Technische Daten EAS 111


GENERATOR
Spannungsversorgung 50 Hz, asynchron, drei-phasen, selbsterregend, selstregulierend, bürstenlos

Nennspannung EAS 12 V DC
Spannungsbereich 6,5 - 15 V DC
Betriebsstrom Stand-by 160mA

Notstrom

Leistung max. (Ac1) 3~400V 111 KVA


Leistung max. (Ac1) 3~230V 64 KVA
Leistung max. (Ac1) 1~230V
Max. Strom (Ac1) 160 A

Spannungsüberwachung 400V 3-phasig


Frequenz 50/60 Hz

Sonstige Daten
Umgebungstemperatur 0 - 40 °C
Schutzart Ip54
Maße (LxBxH in mm) 1000 x 600 x 250
Gewicht 61 kg
Steuerleitung 10 m

Technische Änderungen vorbehalten


© MOSA GmbH - Alemannenstr. 21a, D - 85095 Denkendorf, 08466-90 420 - Fax 08466-90 421 03/06
H01
Betriebsanleitung - Titel GE 100-110 S(X)-EAS G100X
© MOSA 1.0-02/01 D

STROMERZEUGER
GE 100 S(X)-EAS
GE 110 S(X)-EAS

Edition 1.0-02/01 Order No. 225419003-D

GE 110 SX-EAS

Liefervariante kann vom Bild abweichen

Betriebsanleitung
Gültig für folgende Aggregate:
GE 100 S-EAS
GE 100 SX-EAS
GE 110 S-EAS
GE 110 SX-EAS
H01
Copyright-Hinweis GE_, MS_, TS_ COPY
© MOSA 1.2-01/01 D

➠ Diese Betriebsanleitung ist wesent-


licher Bestandteil des zugehörigen Ge-
rätes.
Dem Bedien- und Wartungspersonal müssen diese Betriebs-
anleitung, das Motorhandbuch und alle weiteren Geräteunter-
lagen jederzeit zur Verfügung stehen.

☞ Lesen Sie die Seiten "Sicherheitshinweise"!

© Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung


dieser Betriebsanleitung sowie Verwertung ihres Inhalts nur
mit ausdrücklicher Genehmigung durch MOSA.
Die in der Betriebsanleitung beschriebenen Sachverhalte sind
keine Produktzusagen. Außerdem gibt MOSA mit der Be-
schreibung keine ausdrückliche oder stillschweigende
Garantieerklärung ab.
Enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündi-
gung geändert werden. Abweichungen der Betriebsanleitung
vom tatsächlichen Stand verpflichten nicht zur Nachlieferung.
Technische Änderungen sind vorbehalten. MOSA übernimmt
keine Haftung für beiläufige oder Folgeschäden im Zusam-
menhang mit der Bereitstellung, Darstellung oder Verwen-
dung dieser Betriebsanleitung, soweit zulässig. Alle Firmen-
namen und Logos sind Warenzeichen Ihrer Besitzer.
H03
Vorbemerkung, Service-Adresse GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.3-04/00 D

Wir danken Ihnen,


Sie haben sich für ein hochwertiges MOSA-Produkt entschie-
den. Im Folgenden erhalten Sie nähere Informationen zum
MOSA-Qualitätsmanagement und zum Kundendienst.

Die Firma MOSA


MOSA wurde 1963 gegründet und hat Verwaltung und Pro-
duktionsstätten in Cusago in der Nähe Mailands, Italien. MOSA
hat seitdem schon einige Hunderttausend Schweißaggregate
und Stromerzeuger hergestellt und weltweit vertrieben.
Die MOSA GmbH Deutschland mit Sitz in München sorgt für
Kundennähe und schnelle Bedienung der deutschen Kunden.
Zur MOSA GmbH gehören ein Zentrallager mit Servicezentrum
und mehrere Verkaufsbüros.

Hohe Zuverlässigkeit
Der Name MOSA ist ein Synonym für Qualität und Präzision.
Qualitätskontrollen von der Fertigung bis zum Versand garan-
tieren dem Kunden ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Sämtli-
che Maschinen werden vor Auslieferung einem Probelauf mit
Dauerstresstest unterzogen.

Qualitätskontrolle
MOSA hat schon im Jahr 1994 das international anerkannte
Qualitätssicherungssystem nach Euro-Norm eingeführt. Mit
der Zertifizierung nach EN ISO 9001 vom International Certifi-
cation Network wurde dieser hohe Qualitätsstandard für die
MOSA-Produkte bestätigt.

Zertifizierungsinstitute
IQNet (International):
International Network for Quality System
Assessment and Certification
CISQ (Italien):
Certificazione Italiana dei Sistemi Qualita
delle aziende
ICIM:
Istituto di Certificazione Industriale per
la Meccanica (Zertifizierungsinstitut,
IQNet-Mitglied)

Service
Ebenso steht bei MOSA der Service im Vordergrund. MOSA
verwendet nur getestete und bewährte Materialien für die
Produktion der Erzeugnisse. Sollte trotz der hohen Fertigungs-
qualität Ihr Aggregat doch einmal ausfallen, wenden Sie sich
bitte an Ihren zuständigen Fachhändler oder direkt an:
MOSA GmbH
Zentrallager und Servicezentrum
Keltenstraße 3
D-85095 Denkendorf
Tel. (084 66) 90 51 53
Fax (084 66) 90 51 53
Wir wünschen Ihnen viele erfolgreiche (und störungsfreie)
Jahre mit Ihrem Gerät.
Ihr MOSA Team: MOSA GmbH
Albert-Schweitzer-Str. 64
81735 München
Tel. (089) 635 23 03
Fax (089) 635 23 87
E-Mail: info@[Link]
[Link]
H03
Inhaltsverzeichnis GE_, TS_ GETS
© MOSA 1.3-01/01 D

Bezeichnung der Seite Seiten-ID Seite ist gültig für

Betriebsanleitung - Titel H01-_ Modelle siehe Titelseite


Copyright-Hinweis H01-COPY GE_, MS_, TS_, EAS_
Vorbemerkung, Service-Adresse H03-1 GE_, MS_, TS_, EAS_

Inhaltsverzeichnis H03-GETS GE_, TS_

Bestimmungsgemäße Verwendung, Normen H05-1 GE_, MS_, TS_, EAS_


Symbole, Hinweiszeichen H07-SYMB GE_, MS_, TS_, EAS_
Abkürzungen H07-SHORT GE_, MS_, TS_, EAS_

Sicherheitshinweise - Allgemeines H10-1 GE_, MS_, TS_, EAS_


Sicherheitshinweise für Motoraggregate H10-ENG GE_, MS_, TS_
Sicherheitshinweise für mobile Stromerzeugung H10-MOBIL GE_, MS_, TS_
Sicherheitshinweise für Schweißen/Schneiden H10-WELD MS_, TS_ (nur bei TS_)

Produktbeschreibung H12-_ Modelle siehe Titelseite

Technische Daten H16-_ Modelle siehe Titelseite


Abmessungen H18-_ Modelle siehe Titelseite

Verpackung, Transport - Allgemeines H20-1 GE_, MS_, TS_

Auspacken, Heben und Transportieren H20-_ GE_, MS_, TS_

Montage - Fahrgestell H22-_ CTM_, CTL_ (modellabhängig)

Aufstellung, Vorbereitungen
Aufstellung - Standort, Einsatzbedingungen H26-LOC GE_, MS_, TS_
Aufstellung - Schutzmaßnahmen, Anschluss H26-CON GE_, MS_, TS_
Vorbereitungen zur Inbetriebnahme H28-PREUSE GE_, MS_, TS_

Bedienungsanleitung - Allgemeines H30-1 GE_, MS_, TS_, EAS_


Bedienelemente - Referenzliste H30-REFCO GE_, MS_, TS_, EAS_
Bedienelemente H30-_ Modelle siehe Titelseite
Bedienung H34-_ Geräte und Baugruppen (modellabhängig)
Benutzung H38-_ Modelle siehe Titelseite

Wartung, Instandhaltung - Allgemeines H40-1 GE_, MS_, TS_, EAS_


Wartung - Motor H40-MENG GE_, TS_
Wartung - Generator, Batterie H40-MGEN GE_, MS_, TS_

Störungsbeseitigung H42-_ Modelle siehe Titelseite

Umweltschutz, Entsorgung H46-1 GE_, MS_, TS_, EAS_

Stromlaufpläne - Referenzliste H50-1 GE_, MS_, TS_, EAS_


Stromlaufpläne H50-_ Modelle siehe Titelseite

Ersatzteile - Allgemeines H60-1 GE_, MS_, TS_, EAS_


Ersatzteile H60-_ Modelle siehe Titelseite
Ersatzteile - Zubehör H70-_ Fahrgestell und Zubehör (modellabhängig)

Basisinformationen
Schutzmaßnahmen B04-SAFE GE_, MS_, TS_, EAS_
Erdung und Isolationsüberwachung - Prinzip B04-SAFE GE_, MS_, TS_, EAS_
Elektroden - Klassen nach DIN EN 499 B04-STICK MS_, TS_ (nur bei TS_)
H05
Bestimmungsgemäße Verwendung, Normen GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.4-12/00 D

Bestimmungsgemäße Verwendung CE-Konformität


Verwendung Stromerzeuger/Schweißaggregate Konformitätserklärung
➠ Das Aggregat (Stromerzeuger/Schweißaggregat) darf nur
zur Erzeugung von Strom und für Schweißzwecke entspre-
Die in dieser Anleitung beschriebenen
Aggregate/Geräte sind CE-konform und
chend der Spezifikation der Betriebsanleitung und anderer mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet
produktbezogener Unterlagen des Herstellers verwendet (CE: Communauté Européenne).
werden. Dabei sind die Spezifikationen und Vorschriften für
Der Hersteller erklärt die Konformität des Aggregates bzw.
serienmäßige Ein- und Anbauteile ebenfalls zu beachten
Gerätes mit den einschlägigen europäischen Richtlinien.
(z. B. Betriebs- und Wartungsvorschriften des Motorher-
stellers).
Normen
Folgende Normen sind berücksichtigt
Verwendung EAS- und QEA-Geräte
➠ EAS-Geräte (Notstromautomatik extern) und QEA-Gerä-
te (Notstromautomatik intern) dürfen nur zur Steuerung von
(soweit zutreffend für das beschriebene Aggregat/Gerät):
– CEE 89/392 mit Änderungen 91/368, 93/44, 93/68
MOSA-Stromerzeugern in Notstromanlagen und zur Fern- – EN 291-1, EN 292-2,
steuerung entsprechend der Spezifikation der Betriebsan- EN 60439-1, EN 50081-1/-2, EN 50082-1/-2
leitung und anderer produktbezogener Unterlagen des Her- – Niederspannung: CEE 73/23 und 93/68
stellers verwendet werden. – EMV: CEE 89/336, 92/31 und 93/68

Verwendung Umschalteinheit PAC ➠genBeachten Sie die Seiten "Technische Daten" des jeweili-

➠ PAC-Umschalteinheiten dürfen nur zur externen Leistungs-


Produkts. Dort sind weitere Normen angegeben.
umschaltung von MOSA-Stromerzeugern in Notstroman- ☞ Nähere Informationen zur CE-Konformität und entspre-
lagen entsprechend der Spezifikation der Betriebsanleitung chende Unterlagen stehen beim Hersteller zur Verfügung.
und anderer produktbezogener Unterlagen des Herstellers
verwendet werden. CEE-Vorschriften für Geräuschpegel
Die externe Leistungsumschaltung zwischen Netzbetrieb und LWA-Kennzeichnung
Generatorbetrieb ist bei Stromerzeugern mit integrierter Not- Die CEE-Vorschriften Nr. 535/536 vom 17.09.1984 schreiben
stromautomatik QEA erforderlich. Die QEA-Einheit steuert die für Stromerzeuger und Schweißaggregate mit Verbrennungs-
externe Umschaltung in der PAC-Einheit. motor bestimmte Grenzwerte der emittierten Maschinen-
geräusche vor, die nicht überschritten werden dürfen.
Verwendung Fahrwagen und Baustellenfahrgestelle
➠ Fahrwagen und Baustellenfahrgestelle bestehen aus Tei-
len, die am Rahmen des MOSA-Aggregates angeschraubt
LWA-Grenzwer te für Stromerzeuger
(CEE-Nor m 536 vom 17.09.84)
sind. Die Verwendung ist nur im Verbund mit dem entspre- Leistung LWA-Höchstwer t
chenden MOSA-Aggregat erlaubt. Dabei ist die in den MOSA- bis 2 kVA 102
Unterlagen spezifizierte Zuordnung der verschiedenen Fahr- über 2 kVA 100
wagen und Fahrgestelle zu den Aggregate-Typen genau
LWA-Grenzwer te für Schweißaggregate
einzuhalten. Eine anderweitige Verwendung der Fahrwagen (CEE-Nor m 535 vom 17.09.84)
und Baustellenfahrgestelle und/oder der Transport zusätzli-
Stromstärke LWA-Höchstwer t
cher Lasten ist nicht erlaubt.
bis 200 A 101
Sonstige Verwendung über 200 A 100
Jeder Gebrauch der Produkte, der über
die beschriebene Verwendung hinaus- MOSA hält bei allen Stromerzeugern und Schweißaggregaten
geht, ist nicht zulässig und gilt als nicht die Grenzwerte entsprechend CEE-Norm 535/536 ein. Die
bestimmungsgemäß. LWA-Werte sind meist sogar noch geringer – zum Vorteil des
Anwenders. Für jedes Modell sind der genaue LWA-Wert und
➠recht
Wird das Aggregat/Gerät anderweitig oder nicht sachge-
verwendet, sind Personenschäden des Benutzers oder
der zugehörige Wert in dB(A) bei einem Abstand von 7 m
angegeben.
Dritter möglich. Außerdem können das Aggregat/Gerät oder
andere Sachwerte beschädigt werden. Für hieraus resultie- Der Schallpegel im beliebigen Abstand kann wie folgt ermittelt
rende Schäden haftet der Hersteller nicht. werden:
dBAx = dBAy + 10 * log (ry2 / rx2)
Sachgerecht benutzen
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Aggregates/Gerä- Berechnungsbeispiel
tes setzt sachgemäßen Transport, sachgerechte Lagerung, Gegeben: 75 dBA bei y = 7 m
sachgerechte Aufstellung, sorgfältige Bedienung sowie sach- Gesucht: Schalldruck bei x = 4 m
gerechte Wartung und Instandhaltung voraus. Berechnung: 75 dBA + 10 * log (72 / 42) = 80 dBA bei 4 m

Keine Haftung bei Umbau


Wird das Aggregat/Gerät mit nicht serienmäßigen Zusatzteilen
ausgerüstet oder umgebaut, ist jede Haftung des Herstellers
ausgeschlossen, wenn von diesen Zusatzteilen Personen-/
Sachschäden ausgehen oder Fehlfunktionen auftreten.
H07
Symbole, Hinweiszeichen GE_, MS_, TS_ SYMB
© MOSA 1.5-11/00 D

Merkmale für MOSA-Aggregate

CE- Schalldämmg. S-Zeichen Drehstrom Wechselstrom Schutzklein- Schweißen Schweißen im Schweißen Information Notiz
Konformität nach CEE EN 60974-1 400/230 V 230 V spannung Stabelektrode Pipeline-Bau MIG/MAG Anmerkung

Ausstattung und Zubehör


Motor

Benzin- Diesel- Luft- Wasser- Reversier- Elektro- Batterie Drehzahl- Drehzahl- Zentrale
motor motor kühlung kühlung start start 12 V regelung regler RVT Hebeöse

Motor-
schutz
Motorstop Motorstop Motorstop Motorstop Leerlauf- Drehzahl- Motorschutz Motorschutz Motorschutz Motorschutz Motorschutz
Öl Temperatur Keilriemen Drehzahl automatik umschalter ES EV EP 1 EP 2 EP 5

Motor
Anzeige
Öldruck- Meldeleuchte Luftfilter- Kraftstoff- Kraftstoff- Kraftstoff- Batterie mit Warnhupe Wartung Stunden-
warnleuchte Vorheizen Warnleuchte warnleuchte anzeige anzeige + WL Ladekontrolle Signalhorn Reparatur zähler

Gene-
rator
Asynchron- Synchron- Hochfrequenz- Compound- Spannungs- Volt- Voltmeter- Frequenz- Ampere- 110/230V- Stern-Dreieck-
generator generator Generator system regler RVT meter wahlschalter messer meter Umschalter Schalter

Elektro-
schutz
Isolations- FI- Si-Automat Sicherungs- Thermo- Sicherung
überwachung Schalter mit FI-Schutz automat schutz

Ausgang
Zubehör
Klemmen- CEE Steckdose CEE Steckdose Schutzkontakt CEE Steckdose Steckdose Batterie- Starthilfe Standard- Zubehör und Fahr-
anschluss 3-ph. 400 V 1-ph. 230 V Steckdose 48 V Typ 13, 230 V lader 12/24 V Ausstattung Optionen wagen

Schweiß-
symbole
Schweißstrom Konstant- Konstant- CC/CV- Kennlinien- Schweißstrom Grundstrom Polwende- Schweißkabel- Kabel
Regelung DC strom spannung Schalter verstellung Einstellung Zellulose schalter satz mit Stecker

Notstrom

Notstrom- Volt- Frequenz- Stunden- Umschaltung Umschaltung Anzeige Anschluss


automatik meter messer zähler Automatik Hand Schaltzustand Fernbedienung

Hinweis- und Sicherheitssymbole

Stop! Warnzeichen: Bei Nichtbeach- Vorsicht heiße Teile! Vorsicht heißer Auspuff! Brandgefahr! Unbedingt Explosionsgefahr! Nicht
Unbedingt lesen tung Personen- und/oder Direkte Berührung führt zu Direkte Berührung führt zu Brandschutzbestimmungen rauchen, keine Funken,
und beachten. Sachschäden möglich! Brandverletzungen. Brandverletzungen. beachten. kein offenes Feuer!

Umweltschutz. Stoffe nicht Vorsicht Hochspannung! Vorsicht Spannung! Vorsicht! Verätzungsgefahr Vorsicht bewegliche Teile! Vorsicht! Funken/Spritzer
dem Müll, sondern dem Nicht berühren oder betreten! Nicht berühren! durch Batteriesäure. Unfallgefahr durch Lüfterrad. beim Schweißen. Brand-
Recycling zuführen! Elektroschock, Lebensgefahr! Elektroschock, Unfallgefahr. Hautkontakt vermeiden! Verdecke nicht entfernen! und Verletzungsgefahr.

Absturzgefahr! Vorsicht Unfallgefahr! Vorsicht Kraftstoffdämpfe! Vorsicht Auspuffgase! Vorsicht Schweißdämpfe! Vorsicht! UV-Strahlung beim
Sicherheitsvorschriften Nicht unter schwebenden Dämpfe nicht einatmen. Abgase nicht einatmen. Gase nicht einatmen. Schweißen. Schild und
einhalten! Lasten aufhalten! Vergiftungsgefahr! Vergiftungsgefahr! Vergiftungsgefahr! Schutzkleidung tragen!
H07
Abkürzungen (1) GE_, MS_, TS_ SHORT-1
© MOSA 1.4-02/00 D

(ER) Ersatzteile: nur bei Motor mit Reversierstart EIA Nationales Normungsinstitut der USA (Electronic Industry
(ES) Ersatzteile: nur bei Motor mit Elektrostart Association)
(EV) Ersatzteile: Motortyp und Hilfsspannung angeben EJP Externer Start/Stop mit Verzögerung (EAS/QEA)
(QM) Ersatzteile: Länge in Meter angeben (Quantita in m) EL im Typ/Ausstattung: TS-Typ: elektronische Schweiß-
(SR) Ersatzteile: nur auf Wunsch (Solo a Richiesta) stromregelung. MS/MSG-Typ: elektronische Zündung
(VE) Ersatzteile: nur bei EAS-Version (Versione EAS) EMC Elektromagnetische Verträglichkeit (Electromagnetic
(VS) Ersatzteile: nur Sonderausführung (Versioni Speciali) Compatibility)
@ bei (at, Bsp.: 300 A @ 60 % = 300 A bei 60 %) EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
_ Auslassung (Bsp.: GE_ = alle Stromerzeuger) EN... Europäische Norm
°C Grad Celcius (Temperatur) ENV... Europäische Vornorm
A Ampere (Strom), im Symbol: Amperemeter EP 1 Motorschutz (Engine Protection). Gerät mit Überwachung
A im Typ: ADIM-Motor Öl/Temperatur, LEDs und Leerlaufautomatik.
AAG Ausstattung: Drosselanzapfung für Fugenhobeln EP 2 Motorschutz (Engine Protection). Gerät mit Überwachung
AC Lichtbogensteuerung (Arc Control) Öl/Temperatur, LEDs.
AC Wechselstrom (Alternating Current) EP 5 Motorschutz (Engine Protection). Gerät mit Überwachung
AE Ausstattung: Elektrostart (Alert Electrical) Öl/Temperatur/Drehzahl, Anzeige Batterie/Kraftstoff, LEDs.
AF Ausstattung: Arc Force schaltet BC ein/aus EP... Motorschutz (Engine Protection)
Ah Amperestunden (Batteriekapazität) EPROM programmierbarer Festwertspeicher (Electrically
B Ausstattung: Starthilfe (battery Booster) Programmable Read-Only Memory)
B Benzin, im Typ: Benzinmotor ER Ersatzteile: siehe (ER)
BAT Zubehör: Batterie ES Ersatzteile: siehe (ES)
BC im Typ: Grundstrom Zellulose (Base Current) ES Motorschutz (Electro Stop). Überwachung Öl/Temperatur
BxHxT Breite x Höhe x Tiefe in mm (Abmessungen) und Anzeige mit Meldeleuchten, Motorstop über Magnet
C im Typ/Ausstattung: Schweißaggregat für Zellulose-Elek- an der Einspritzpumpe.
troden (Cellulose) geeignet (siehe auch P-Typ) ESB Ausstattung: Not-Taster
C im Typ: Kompaktausführung (Compact) ESC Ausstattung: Elektronik-Drehzahlregler (Motor)
CB Ausstattung: Batterielader für extern (Charge Battery) EV Ersatzteile: siehe (EV)
CC Konstantstrom (Constant Current: Kennliniencharakteristik EV Motorschutz (Electro Valve). Überwachung Öl/Temperatur,
für das Elektroden-Schweißen) Motorstop über Elektroventil für Kraftstoffzufuhr.
ccm Kubikzentimeter (Hubraum) EVU Energie-Versorgungs-Unternehmen
CE Produktkennzeichnung: Konformitätszeichen der Europäi- F Frankreich, Sprache: französisch
schen Gemeinschaft (CE: Communauté Européenne) FI Fehlerstromschutz (Fault Interrupt)
CF im Typ/Ausstattung: optimiert für Zellulose-Elektroden FLG Benzinuhr
(CitoFlex) g/kWh Gramm pro Kilowattstunde (spezifischer Kraftstoffver-
CISQ Qualitäts-Zertifikat Italien (Certificazione Italiana dei brauch)
Sistemi Qualita delle Aziende) GA im Symbol: Asynchrongenerator (Generatore Asincrono)
COF Ausstattung: mit Schutzhaube GB Großbritannien, Sprache: englisch
cos phi Leistungsfaktor (Nennleistung des Generators in kVA x cos GE... Ersatzstromerzeuger (Gruppo Elettrogeno)
phi = Wirkleistung in kW) GFI Fehlerstromschutz (Ground Fault Interrupt)
CTL... Baustellenfahrgestell (Carello Traino Lento) GHF Hochfrequenzgenerator (Generator High Frequency)
CTM... Handfahrgestell, Fahrwagen (Carello Traino Manuale) GS Symbol/Typ: Synchrongenerator (Generatore Sincrono)
CTV... Straßenfahrgestell (Carrello Traino Veloce) GW 308 Technische Mitteilung des DVGW (Anforderungen für
CV Konstantspannung (Constant Voltage: Kennlinien- Stromerzeuger im Pipeline-Bau)
charakteristik für das MIG/MAG-Schweißen) H Ausstattung/Zubehör: Stundenzähler (Hour counter)
CVR Ausstattung: Kompound-Regelung (Compound Voltage H im Typ: Hatz- oder Honda-Motor
Regulation) h Stunde (Laufzeit, h: hour), im Symbol: Stundenzähler
D Deutschland, Sprache: deutsch, Ausstattung/Symbol: FI- HI im Typ: mit Hydraulikpumpe für Hydraulikwerkzeuge
Schutzschalter (interruttore Differenziale) HP Pferdestärke (Horse Power), 1 HP = 0,7355 kW
D Diesel, im Typ: Dieselmotor oder auch Deutz-Motor HSB Hand-Schweiß-Betrieb
DB Zubehör: Dinse-Steckverbindung Hz Hertz (Frequenz), im Symbol: Frequenzmesser
dB(A) logarithmisches Verhältnismaß (dB: dezi-Bel, dB(A): be- I (i) Ausstattung: Isolationswächter
werteter Schallpegel bei 7 m) I (i) einphasig, Wechselstrom 230 V
DC Gleichstrom (Direct Current) I (i) Italien, Sprache: italienisch
DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ICIM Italienisches Zertifizierungs-Institut (Istituto di Certifi-
DM Ausstattung: Überlastschutz mit FI-Schalter cazione Industriale per la Meccanica)
DTR Treibstoff-Umfüllautomatik IEC Internationale Elektrotechnische Kommission (Internatio-
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. nal Electrotechnical Commission)
E im Typ: Elektrostart IP... Schutzart (Berührungs-, Fremdkörper- und Wasserschutz
EA im Typ: Stromerzeuger mit interner Notstromautomatik nach DIN VDE 40050 (EN 60529), IP: Internal Protection)
EAS im Typ: Stromerzeuger mit Steckdose für EAS-Einheit IQNet Zertifizierungsvereinigung (International Network for
EAS... Notstromautomatik (Electric Automatic Starter), EAS-Ein- Quality system assessment and certification)
heit (Gerät) mit Leistungsumschaltung ISO Internationale Organisation für Standardisierung (Interna-
ED Einschaltdauer tional Standards Organization)
EEPROM elektrisch löschbarer und programmierbarer Festwert- ISO Zubehör: Isolationswächter
speicher (Electrically Erasable Programmable Read-Only IV im Typ: IVECO-Motor
Memory) K im Typ: Kubota-Motor
H07
Abkürzungen (2) GE_, MS_, TS_ SHORT-2
© MOSA 1.1-02/00 D

K... Zubehör: Schweißkabelsatz QM Ersatzteile: siehe (QM)


kcal/kg Kilokalorie pro Kilogramm (Brennwert Kraftstoff) R im Typ: Fahrgestell mit verstellbarer Deichsel
kcal/kWh Kilokalorie pro Kilowattstunde (Wärmeabgabe durch Kühl- RAM Schreib-/Lesespeicher mit wahlfreiem Zugriff (Random
mittel) Access Memory)
kg Kilogramm (Masse, Gewicht) REL Zubehör: Überwachungs-Relais
kg/h Kilogramm pro Stunde (Abgasmenge) REV Effektivwert (Real Effective Value)
kJ/kg Kilo-Joule pro Kilogramm (Brennwert Kraftstoff) RL... Zubehör: Glättungsdrossel (Reattanza di Livello)
kV Kilovolt RMS Effektivwert-Messung (quadratischer Mittelwert: Root
kVA Kilovoltampere (Leistung Generator) Mean Square)
kW Kilowatt (Wirkleistung Motor) rpm Umdrehungen pro Minute (revolution per minute)
kWh Kilowattstunde (Energie) RS232 serielle Schnittstelle nach US-Norm EIA RS-232
l (L) Liter (Tankinhalt) (Recommended Standard number 232)
L.T.P. Limited Time running Power nach ISO 8528, zeitlich be- RS232C serielle Schnittstelle nach US-Norm EIA RS-232-C
grenzte Leistung (Motor/Generator) pro Jahr (Recommended Standard number 232, revision C)
l/h Liter pro Stunde (Kraftstoffverbrauch) RS485 serielle Schnittstelle nach US-Norm EIA RS-485
LED Leuchtdiode (Light Emitting Diode) (Recommended Standard number 485)
LWA Geräuschpegel nach CEE-Norm 535/536 (L: Schallei- RVT... Elektronik-Spannungsregler (Regolatore elettronico di
stungspegel, W: Leistung, A: bewerteter Faktor entspre- Tensione)
chend dem menschlichen Hörvermögen) S Ausstattung: Hupe (Siren)
LxBxH Länge x Breite x Höhe in mm (Abmessungen) S im Symbol: S-Zeichen, Schweißen in gefährdeten Räumen
LxWxH Länge x Breite x Höhe (Lenght x Width x Height) in mm nach EN 60974-1
(Abmessungen) S im Typ: Schallgedämpft (Silenced) oder Suzuki-Motor
M einphasig (Monofase) s Sekunde (Zeit)
M Ausstattung: Sicherungsautomat (Magnetothermico) S-Code Schlüssel-Code (Security Code, EAS/QEA)
mA Milliampere (Strom) SCR Externer Start/Stop ohne Verzögerung (EAS/QEA)
MG... Zubehör: Anzeige-Kit SCR Thyristor (Semiconduttore)
min Minute (Zeit) SDS Stern/Dreieck-Umschalter (Star-Delta-Switch)
mm Millimeter (Länge) SF Staubfilter
mm H2O Millimeter Wassersäule (Gegendruck) Skid Aggregat auf Rahmen, offene Bauweise
ms Millisekunde (Zeit) SR Ersatzteile: siehe (SR)
MS... im Typ: Motor-Schweißgerät (MotoSaldatrici) SX Superschallgedämpft (Super Silenced)
MSC Ausstattung: mechanischer Drehzahlregler T dreiphasig (Trifase)
MSG... im Typ: Motor-Schweißgerät mit Hilfsstromerzeugung T Thermoschutz (interruttore Termico)
(MotoSaldatrici Generatore) TC Motor: Turbolader (Turbocharged)
MT im Symbol: Sicherungsautomat (interruttore TC... Zubehör: Fernbedienung für Schweißaggregate (Tele-
MagnetoTermico) Comando)
MT... Zubehör: Erdungskit (Messa a Terra) TCA Motor: Turbolader und Ladeluftkühlung (Turbocharged and
NA Motor: Selbstansaugend (Naturally Aspirated) Aftercooled)
NC Öffner-Kontakt (Normally Closed) TCM... Zubehör: Fernstarteinrichtung (Tele-Comando Motore)
NO Schließer-Kontakt (Normally Open) TLG Generatorumschaltung, Generatorschütz (Teleruttore
OA Ausstattung: Motorschutz, Motorstop bei zu niedrigem Generatore)
Öldruck (Oil Alert) TLR Netzumschaltung, Netzschütz (Teleruttore Rete)
OH... Zubehör: Motor-Heizelement für sofortige Belastbarkeit TR... Baustellenfahrzeug für größere Aggregate
des Motors nach dem Start TS... Schweißaggregat mit dreiphasigem Generator (Trifase
OP-Code Bediener-Code (Operator Code, EAS/QEA) Saldatrice)
P im Typ/Ausstattung: Schweißaggregat für basische und TT Ausstattung: vollgesteuerte Diodenbrücke
Rutil-Elektroden geeignet (siehe auch P-Typ) U/min Umdrehungen pro Minute
P im Typ: Ausführung mit Steckdosen (Prese) Ue Eingangsspannung
P im Typ: Perkins-Motor oder Propangas UK im Typ: Fahrwagen mit Batteriekasten
P.R.P. Prime Power nach ISO 8528, verfügbare Leistung (Motor/ V im Typ: VM-Motor
Generator) im definierten Zyklus V Volt (Spannung), im Symbol: Voltmeter
PAC... Umschalteinheit Netz/Generator (Potenza Automatica Vcc Batteriespannung
Commutazione) VDE Verband Deutscher Elektrotechniker
PAR... Schweißkabel-Parallelschaltung (Gerät) VE Ersatzteile: siehe (VE)
PB... Zubehör: Batteriehalterung Vge Generatorspannung (Voltaggio generatore)
PC Ausstattung: Polwendeschalter eingebaut Vre Netzspannung (Voltaggio rete)
PL im Typ: Pipeline-Ausstattung (mit PW und BC) VS Ausstattung: Voltmeterumschalter (Voltmeter phase
PRH Zubehör: Motor-Kaltstartzusatz Selector)
PS Pferdestärke, 1 PS = 0,7355 kW VS Ersatzteile: siehe (VS)
PS... Abgasschlauchverlängerung (Prolunga gas di Scarico) wgk wassergekühlt
PW Polwendeschalter WH... Zubehör: Motor-Kühlwasserheizung
QEA Notstromautomatik (Logikeinheit: Unità Logica) WSET Zubehör: Schweißer-Set (Welder SET)
QEA... Automatik-Steuereinheit (Quadro Elettrico Automatico) Y Drehstrom 400/230 V dreiphasig, Sternschaltung
QEAP... Automatik-Steuereinheit mit Steckdosen (QEA con Prese) Y im Typ: Yanmar-Motor, wassergekühlt
QEM... Hand-Steuereinheit (Quadro Elettrico Manuale)
QEMP... Hand-Steuereinheit mit Steckdosen (QEM con Prese)
H10
Sicherheitshinweise - Allgemeines GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.1-10/97 D

Bitte lesen Sie die Betriebsanleitung Vorschriften und Sicherheitsregeln


sorgfältig durch. Sie machen sich mit
der Bedienung des Gerätes vertraut und Hinweise beachten
können so Unfälle vermeiden. ➠ Beachten Sie die Sicherheitshinweise dieser Betriebsan-
leitung sowie die Symbole und Hinweise an den Aggrega-
☞ Die Seiten "Sicherheitshinweise" enthalten wichtige all- ten/Geräten. Halten Sie die entsprechenden Sicherheitsbe-
gemeine Informationen für Ihre Sicherheit. Weitere speziel- stimmungen ein, damit keine Personen- und/oder Sach-
le Hinweise erhalten Sie auf den Seiten, wo dies für den schäden eintreten können.
beschriebenen Sachverhalt erforderlich ist.
Qualifikation
Allgemeine Informationen zur Sicherheit
Die Betriebsanleitung enthält erforderliche Informationen für
➠ Für den Betrieb, den Anschluss und das Öffnen des
Aggregates oder Gerätes sind besondere Fachkenntnisse
die bestimmungsgemäße und sichere Verwendung der be- erforderlich. Bedienung und Anschluss dürfen nur von ent-
schriebenen Aggregate und Geräte. Zusätzlich sind weitere sprechend qualifiziertem und unterwiesenem Personal vor-
Unterlagen zu beachten, die von Herstellern einzelner Kom- genommen werden. Wartungs- und Reparaturarbeiten sind
ponenten mitgeliefert werden. von geschulten Fachleuten auszuführen. Im Garantie-
zeitraum muss eine Autorisierung vorliegen.
Qualifiziertes Personal
Die Betriebsanleitung ist für technisch qualifiziertes Personal Garantieanspruch
bestimmt. Benutzer der beschriebenen Aggregate/Geräte müs-
sen für das Aufstellen, das Betreiben und die Wartung dieser
➠Der Garantieanspruch erlischt, wenn
am Aggregat/Gerät Schäden entstehen
Aggregate/Geräte mit den allgemein geltenden Sicherheits- durch:
und Unfallverhütungsvorschriften sowie mit den produkt- – unsachgemäße Bedienung oder Benutzung
spezifischen Vorschriften vertraut sein. – mangelhafte oder unsachgemäße Wartung und Reparatur
– sonstige unsachgemäße Eingriffe.
Sicherheitshinweise
Für den sicheren und bestimmungsgemäßen Betrieb der be- ➠menhang
Für Personen- und/oder Sachschäden, die im Zusam-
mit der unsachgemäßen Benutzung oder der nicht
schriebenen Aggregate/Geräte ist es unerlässlich, dass allge-
bestimmungsgemäßen Verwendung des Aggregates/Gerä-
meine und produktspezifische Sicherheitshinweise dieser An-
tes entstehen, ist jede Haftung des Herstellers ausgeschlos-
leitung verstanden und in der Praxis umgesetzt werden.
sen.
Signalwörter ☞ Siehe auch die Seite "Bestimmungsgemäße Verwen-
Mit verschiedenen Signalwörtern und Symbolen werden zu dung, Normen".
beachtende Sicherheitshinweise, Informationen und Praxis-
tips gegeben. Es gilt die folgende Gefahrenabstufung: Allgemeine Vorschriften

➠ Es droht eine unmittelbare Gefahr


für Personen.
Beachten Sie u. a. folgende allgemeine
Vorschriften/Normen, um Personen- und/
oder Sachschäden zu vermeiden:
Die Gefahr ist direkt durch die konkrete Situation vorhanden.
– VBG 1 Allgemeine Unfallverhütungsvorschriften
Tod oder schwere Verletzungen sind möglich, auch Sach-
– VBG 4 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
schäden.
– VBG 5 Kraftbetriebene Arbeitsmittel
Deshalb alle Sicherheitshinweise beachten!
– DIN VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von Stark-
➠ Es droht möglicherweise eine Ge-
fahr für Personen.
stromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V
Für Schweißaggregate gilt zusätzlich:
Die Gefahr kann durch die konkrete Situation entstehen. Tod – VBG 15 Schweißen, Schneiden und verwandte Arbeitsver-
oder schwere Verletzungen sind möglich, auch Sachschäden. fahren
Deshalb alle Sicherheitshinweise beachten! – DIN VDE 0543 Schweißstromquellen zum Lichtbogenhand-

➠ Eine gefährliche Situation für Per-


sonen oder Sachen.
schweißen
– DIN VDE 0544 Sicherheitsanforderungen für Einrichtungen
zum Lichtbogenschweißen
Die Gefahr kann durch die konkrete Situation entstehen. Ver-
letzungen oder Sachschäden sind möglich. Sicherheitseinrichtungen
Deshalb alle Sicherheitshinweise beachten! ➠ Das Entfernen, Überbrücken oder Außerkraftsetzen von

➠ Eine möglicherweise schädliche Si-


tuation für Sachen.
Sicherheitseinrichtungen, Sicherheitsfunktionen, Überwa-
chungseinrichtungen und sonstigen Schutzmaßnahmen ist
verboten.
Der Schaden kann durch die konkrete Situation entstehen.
Entfernen Sie z. B. keinesfalls Abdeckungen, Gehäuse oder
Sachschäden sind möglich.
andere Schutzeinrichtungen. Betreiben Sie das Aggregat/
Deshalb alle Sicherheitshinweise beachten!
Gerät nicht, wenn Schutzeinrichtungen unwirksam oder in
➠ Es werden Anwendungshinweise
und Infos gegeben.
ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt sind.

Zustand des Aggregates/Gerätes


Keine gefährliche oder schädliche Situation. Leichte Sach-
schäden sind nur mittelbar möglich. ➠ Die Aggregate und Geräte dürfen nur im technisch ein-
wandfreien Zustand benutzt werden. Störungen, welche die
Anwendungshinweise und Informationen beachten!
Sicherheit beeinträchtigen können, müssen umgehend be-
seitigt werden.
H10
Sicherheitshinweise für Motoraggregate (1) GE_, MS_, TS_ ENG-1
© MOSA 1.1-10/97 D

Sicherheitshinweise für Motoraggregate ➠ Abgase von Verbrennungsmotoren


➠ Motoraggregate verursachen wäh-
rend des Betriebs Abgase, Lärm und
enthalten giftige Bestandteile (z. B. Koh-
lenmonoxid, Rußpartikel) und gefährden
Hitze (Auspuff). die Gesundheit.

Außerdem werden hohe elektrische Spannungen erzeugt. Bei Kohlenmonoxid ist geruch- und farblos
Schweißaggregaten bestehen durch Lichtbogen, Schweiß- und deshalb nur durch seine betäuben-
spannung, Hitze und Dämpfe weitere Gefährdungen. de Wirkung bemerkbar.

Unsachgemäße oder unbefugte Benutzung, unbefugter Auf-


enthalt im Arbeitsbereich und Störungen durch Tiere kann zu Werden die Auspuffgase eingeatmet, kann es zu Übelkeit,
Unfällen führen. Atembeschwerden, Ohnmacht, Lungenschäden und Rauch-
Deshalb folgendes beachten: vergiftungen mit Todesfolge kommen. Auch Augenschäden
– Kinder, unbefugte Personen und Tiere vom Aggregat und sind möglich.
vom Arbeitsplatz fernhalten Deshalb folgendes beachten:
– Aggregat bei Nichtgebrauch vor unbefugter Benutzung si- – Motor nur in freier Umgebung oder gut belüfteten, offenen
chern (z. B. Frontabdeckung verschließen) Räumen laufen lassen
– Aggregat auch in Arbeitspausen nicht unbeaufsichtigt las- – Motorabgase müssen ungehindert abziehen können
sen oder Zündschlüssel abziehen – Personen dürfen nicht unnötig belästigt werden
– Aggregat gegen Wegrollen sichern (Handbremse, Brems- – Geräte, die nicht in freier Umgebung betrieben werden,
keile) müssen mit einer besonderen Abgasentsorgung ausgestat-
– Aggregat nicht bei laufendem Motor transportieren tet sein
– Je nach Einsatzfall die entsprechenden Unfallschutzvor-
schriften beachten (z. B. Absperrungen, zusätzliche ➠ Auspuff, andere Motorteile, Schmier-
öl und Kühlflüssigkeit können im Betrieb
Sicherungsmaßnahmen)
sehr heiß werden.
➠ Kraftstoffe und Kraftstoffdämpfe sind
leicht brennbar und damit feuergefähr- Das Berühren solcher Teile oder Flüs-
lich. Benzin-Luft-Gemische sind explo- sigkeiten kann zu Brandverletzungen
siv. führen.

Bei heißen Teilen oder offenem Feuer


können Brände entstehen und es kann
zu Explosionen kommen. Das kann zu Deshalb folgendes beachten:
Unfällen mit schweren Brandverletzun- – Auspuffteile, Zylinder, Motorgehäuse usw. während des Mo-
gen führen. torbetriebs oder danach nicht mit bloßen Händen berühren
– Schutzhandschuhe tragen, falls Arbeiten an heißen Teilen
Deshalb beim Umgang mit Kraftstoff folgendes beachten: durchgeführt werden müssen
– Nicht rauchen, kein offenes Feuer, keine Funken – Motor nicht ohne Schutzabdeckungen betreiben
– In der näheren Umgebung nicht schweißen, schleifen, tren- – Beim Ölwechsel oder bei Wartungsarbeiten am Kühlsystem
nen o. ä. geeignete Schutzkleidung tragen, um Verbrühungen zu ver-
– Keine glühenden oder heißen Teile meiden
– Betanken nur bei Motorstillstand und abgekühltem Motor
– Kraftstoff nur in dafür zugelassenen Behältern aufbewahren ➠ Am Motor sind Ventilator, Keil- oder
Zahnriemen und andere rotierende Tei-
– Behälter mit Kraftstoff nur in gut belüfteten Räumen aufbe-
wahren le.
– Benzin nicht als Reinigungsmittel verwenden Werden Hände, Füße, Kleidung oder das
➠ Beim Umgang mit Kraftstoffen (Ben-
zin, Diesel), heißem Öl und heißer Kühl-
Haar von solchen Teilen erfasst, kann es
zu schweren Verletzungen kommen.
flüssigkeit entstehen Dämpfe. Diese
Dämpfe enthalten gesundheitsschädli-
che Bestandteile.
Werden Kraftstoffdämpfe, Öldämpfe oder Deshalb folgendes beachten:
Dämpfe von heißer Kühlflüssigkeit ein- – Hände, Füße, Kleidung und das Haar von allen bewegli-
geatmet, kann es zu Gesundheits- chen Teilen fernhalten; eng anliegende Kleidung tragen
schäden kommen. – Motor nur mit allen Abdeckungen betreiben
Deshalb beim Umgang mit Kraftstoff und anderen flüssi- – Bei Wartungsarbeiten am Motor sicherstellen, dass der Mo-
gen Betriebsmitteln folgendes beachten: tor nicht versehentlich oder unbefugt eingeschaltet werden
– Den Kopf außerhalb der Dämpfe halten kann (Zündschlüssel abziehen)
– Zum Tanken möglichst Kraftstoffzapfsäulen mit Absaugung
benutzen
– In Räumen für gute Belüftung sorgen
H10
Sicherheitshinweise für Motoraggregate (2) GE_, MS_, TS_ ENG-2
© MOSA 1.1-10/97 D

➠ Die Zündkreise von Benzinmotoren


führen hohe Spannungen. Außerdem
➠ Die Höhe der Schallemission von
Motoren ist vom Betriebszustand und
können im niederohmigen Batterie- von Schallschutzmaßnahmen abhängig.
stromkreis hohe Ströme fließen.
Zu hohe Lärmbelastung und/oder längere Einwirkungsdauer
Das Berühren von Teilen der Zündanla- von lauten Motorgeräuschen ist gesundheitsschädlich. Gro-
ge und von anderen elektrischen Kom- ßer und/oder dauernder Lärm kann zu bleibenden Gehör-
ponenten kann zum elektrischen Schlag schäden führen.
führen. Bei der Arbeit an den Batteriean-
Deshalb folgendes beachten:
schlüssen kann es bei Unachtsamkeit
– Motor/Aggregat nur mit allen Schallschutzvorrichtungen be-
zu Kurzschlüssen kommen.
treiben
Deshalb folgendes beachten: – Gehör durch Gehörschutz schützen
– Teile der Zündanlage oder andere elektrische Komponen- – Motor abstellen oder nur mit Leerlaufdrehzahl laufen las-
ten nicht berühren, wenn der Motor läuft sen, wenn keine Leistung entnommen wird
– Motor nur mit allen Abdeckungen und vorschriftsmäßiger – Motor so betreiben, dass weitere Personen so wenig wie
Verkabelung betreiben möglich belästigt werden
– Bei der Arbeit an den Batterieanschlüssen keine Uhr, Ringe
oder sonstigen Schmuck tragen ➠ Für Reparaturarbeiten kann es er-
forderlich sein, dass der Motor gehoben
➠ Die Starterbatterie enthält stark ät-
zende Säure.
werden muss.
Werden Hebevorrichtungen und Anschlagmittel unsachge-
Kommen Hände, Gesicht oder andere mäß benutzt, kann es zu Personen- und/oder Sachschäden
Körperteile direkt mit der Batteriesäure kommen.
in Berührung, kann das zu schweren
Deshalb folgendes beachten:
Verätzungen führen. Das Einatmen von
– Am Motor nur die vorgeschriebenen Hebestellen benutzen
Säuredämpfen ist ebenfalls gesundheits-
– Ö senschrauben des Motors nur für den Motor benutzen
schädlich. Auch Kleidungsstücke wer-
(nicht noch für Anbauteile oder für die ganze Maschine)
den zerfressen, wenn diese mit Batterie-
– Nur Haken und Seile ausreichender Festigkeit benutzen
säure in Berührung kommen.
– Motor so anhängen, dass gefahrlos gehoben und transpor-
Deshalb bei der Arbeit mit Batteriesäure folgendes be- tiert werden kann
achten: – Sonstige Unfallschutzvorschriften beachten
– Freie Körperteile vor Säurespritzern schützen
– Schutzbrille und Handschuhe tragen
– Kleidung vor Säurespritzern schützen
– Jeden direkten Kontakt mit der Säure vermeiden
– Mit Säure bespritzte Körperteile sofort mit viel Wasser reini-
gen
– Batterie nur in gut belüfteten Räumen laden
– Säure nur in säureresistenten Behältern aufbewahren
– Säure vor unbefugtem Zugriff und vor Kindern schützen

➠ Beim Laden der Starterbatterie ent-


stehen explosive Gase.
Wird die Batterie nicht in gut belüfteter
Umgebung geladen, kann es zu Explo-
sionen und Bränden kommen. Das kann
zu Unfällen mit schweren Brandverlet-
zungen führen.

Deshalb beim Laden folgendes beachten:


– Batterien nur in gut belüfteter Umgebung laden
– Nicht rauchen, kein offenes Feuer, keine Funken
– Vor dem Ab- oder Anschließen der Batteriekabel wegen
möglicher Funkenbildung sicherstellen, dass kein Strom
beim Ab- bzw. Anklemmen fließen kann (alle Verbraucher
ausschalten)
H10
Sicherheitshinweise für mobile Stromerzeugung GE_, MS_, TS_ MOBIL
© MOSA 1.2-06/98 D

Sicherheitshinweise mobile Stromerzeugung ➠ Bei Stromerzeugern besteht durch


den Verbrennungsmotor und die elektri-
Anmerkung sche Anlage akute Brand- und Explosi-
Die folgenden Sicherheitshinweise gelten für mobile Stromer- onsgefahr.
zeuger und für den Stromerzeugerteil von mobilen Schweiß-
aggregaten. Brände und Explosionen können zu Un-
fällen mit schweren Verletzungen füh-
➠ Bei Stromerzeugern können gefähr-
liche Berührungsspannungen auftreten,
ren.
wenn die entsprechenden Bestimmun-
gen nicht eingehalten werden.
Eine zu hohe Berührungsspannung kann Deshalb folgendes beachten:
zu schweren Elektrounfällen mit Todes- – Niemals den Stromerzeuger in explosionsgefährdeter Um-
folge führen. gebung betreiben
– Ausreichend Sicherheitsabstand zu brennbaren oder explo-
siven Materialien einhalten
Deshalb im Betrieb folgendes beachten: – Auf mögliche Brand- und Explosionsgefahr durch heiße
– Unfallverhütungs- und Sicherheitsvorschriften einhalten Abgase und Funkenflug achten
– Vorschriften am Einsatzort und für die jeweilige Anwendung – Falls notwendig, Auspuff des Motors mit Funkenfänger aus-
des Aggregates einhalten rüsten
– Schutzmaßnahmen gegen zu hohe Berührungsspannungen – Verbraucheranschlusskabel nicht unter Last abziehen oder
einhalten anstecken
– Anlage spannungsfrei schalten, bevor Abdeckungen von – Kurzschlüsse vermeiden
elektrischen Betriebsmitteln entfernt werden – Brände am Stromerzeuger und elektrischen Betriebsmitteln
– Nach dem Freischalten die Entladezeit von Kondensatoren niemals mit Wasser löschen, sondern für Elektroanlagen
abwarten (mindestens 2 Minuten), bevor Abdeckungen ent- geeignete Feuerlöscher benutzen
fernt werden
– Keine Reparatur- und Wartungsarbeiten durchführen, wenn
der Motor läuft
– Stromerzeuger für den Betrieb erden (nicht erforderlich bei
Schutzmaßnahme Schutztrennung mit Isolationsüber-
wachung und Abschaltung)
– Nur solche Verbraucher anschließen, die für den Betrieb an
mobilen Stromerzeugern geeignet sind (Spannung, Schutz-
klasse, Verhalten bei Laständerungen)
– Nur geeignete Anschlussleitungen benutzen (Beweglich-
keit, Bauart, mechanischer Schutz, Mindestquerschnitt, ma-
ximale Länge)
– Stromerzeuger völlig getrennt vom allgemeinen Energie-
versorgungsnetz betreiben (keine Verkopplung zwischen
Stromerzeuger und allgemeinem Netz)
– Keine weiteren Stromerzeuger zur Erhöhung der Ausgangs-
leistung parallel schalten
– Stromerzeuger und elektrische Betriebsmittel regelmäßig
prüfen
– Qualifikations- und Autorisierungserfordernisse für alle An-
schluss-, Bedienungs- und Wartungsarbeiten beachten
H12
Produktbeschreibung GE 60-80-100-110 S(X)-EAS G060X
© MOSA 1.2-02/01 D

Allgemeines Isolationswächter
Die Stromerzeuger der Serie GE 60-80-100-110 sind Aggre- Die Isolationsüberwachung (optional) gewährleistet einen si-
gate zur netzunabhängigen Stromversorgung auf Baustellen cheren Betrieb des Aggregates auch ohne Erdung. Bei
und in der Industrie. Ein leistungsfähiger praxiserprobter Die- Isolationsfehlern wird der Spannungsausgang sofort abge-
selmotor treibt den speziellen Synchrongenerator an. Modelle schaltet (Schutzmaßnahme "Schutztrennung mit Isolations-
mit unterschiedlicher Leistung und Ausstattung gewährleisten überwachung und Abschaltung" nach GW 308 des DVGW).
die optimale Anpassung an das jeweilige Einsatzgebiet. Die
S-Modelle sind schallgedämpft, die SX-Modelle superschall- Notstromautomatik extern
gedämpft. Die Aggregate sind kompakt gebaut, für Baustellen Für die Anwendung als Notstromaggregat mit automatischem
und die Straße fahrbar (auf Wunsch) und überall schnell Start bei Netzausfall kann eine Notstromautomatik (EAS-Ein-
einsetzbar. heit) angeschlossen werden. Dieses Gerät enthält neben der
Überwachungs- und Umschaltelektronik auch die Schütze zur
Dreh- und Wechselstrom Leistungsumschaltung.
Die Aggregate liefern sowohl Drehstrom (400 V) als auch
Wechselstrom (230 V). Die Spannung steht über Klemmkasten ☞ Näheres zur Notstromautomatik siehe separate Betriebs-
anleitung.
zur Verfügung. Zusätzlich ist eine Service-Steckdose 16 A
vorhanden. Alle Ausgänge können bis zur maximal möglichen
Fernbedienung
Gesamtleistung des Generators gleichzeitig benutzt werden.
Über die EAS-Steckerleiste ist eine Fernbedienung (Fern-
starteinrichtung) anschließbar. Damit können das Anlassen
Synchrongenerator
und Abstellen des Stromerzeugers weitab vom Maschinen-
Der bürstenlose Synchrongenerator ist eine robuste Maschi-
standort erfolgen.
ne, selbsterregend, selbstregulierend und wartungsfrei. Er
liefert auch bei wechselnder Last eine relativ konstante Aus-
Schalldämpfung nach CEE
gangsspannung. Der Synchrongenerator verträgt kurzzeitige
Alle Aggregate erfüllen die CEE-Norm 535/536. SX-Modelle
Überlastungen. Induktive Lasten, zum Beispiel Motoren mit
sind darüber hinaus zusätzlich schallisoliert (Superschall-
hohem Anlaufstrom (Pumpen, Kompressoren usw.), können
dämpfung).
problemlos versorgt werden.
Servicefreundlicher Aufbau
Elektronische Spannungsregelung
Das Gehäuse der Aggregate besteht aus speziell behandel-
Die schon relativ konstante Ausgangsspannung des Synchron-
tem Stahlblech. Der Innenraum ist über Türen bequem zu-
generators wird mit einem elektronischen Spannungsregler
gänglich. Dabei bleibt der elektrische Teil zuverlässig durch
weiter stabilisiert. Last- und Drehzahlschwankungen wirken
Abdeckungen geschützt. Ein Fenster sorgt für ungehinderten
sich nur noch gering (1,5 %) auf die Ausgangspannung aus.
Blick auf die ebenfalls geschützt angebrachten Kontroll- und
Anzeigeinstrumente.
Anzeigegeräte
Die Ausgangswechselspannung jeder einzelnen Phase kann
Fahrgestelle
über das eingebaute Voltmeter kontrolliert werden. Außerdem
Für den rauhen Baustelleneinsatz sind ungebremste Fahrge-
zeigen 3 Amperemeter für jede Phase den entnommenen
stelle mit Standfuß vorgesehen. Die Achse mit Rädern und die
Strom an. Zur Drehzahlkontrolle des Generators ist ein Fre-
Deichsel werden unmittelbar an den Standard-Grundrahmen
quenzmesser vorhanden.
angeschraubt. Für den LKW/PKW-Transport auf öffentlichen
Straßen stehen hochwertige Straßenfahrgestelle mit großer
Betriebsstundenzähler
Tragfähigkeit zur Verfügung. Diese Fahrgestelle sind feuerver-
Über den eingebauten Betriebsstundenzähler sind Betriebs-
zinkt, besitzen Aluminium-Schutzbleche und sind je nach Be-
zeiten und Wartungsintervalle einfach kontrollierbar.
lastbarkeit mit einer oder zwei Achsen ausgestattet. Alle Fahr-
gestelle sind optional erhältlich.
Dieselmotor, Elektrostart
Die eingesetzten VM SUN Motoren sind wartungsarme, luft-
Qualitätskontrolle
gekühlte 4-Takt-Dieselmotoren mit hohem Leistungsvermö-
Die Fertigung der Aggregate/Geräte erfolgt nach den hohen
gen und elektronischer Drehzahlregelung. Elektrostart, einge-
Qualitätsanforderungen der ISO 9001. Qualitätskontrollen von
baute Batterie und Sensoren für den Motorschutz sind weitere
der Fertigung bis zum Versand garantieren ein hohes Maß an
Merkmale.
Zuverlässigkeit.
Elektronische Drezahlregelung
Dauerstresstest
Die Drehzahl der VM SUN Dieselmotoren wird elektronisch
Sämtliche Aggregate werden vor Auslieferung einem Probe-
geregelt. Das ergibt sehr gute Frequenzstabilität der erzeug-
lauf unter Last (Dauerstresstest) unterzogen. Somit wird ga-
ten Generatorspannung. Da die Generatorspannung ebenfalls
rantiert, dass nur einwandfreie und lastgeprüfte Aggregate
elektronisch geregelt ist, ergibt sich insgesamt eine sehr sta-
den Weg zum Kunden finden.
bile Ersatzstromquelle auch für kritische Anwendungen.
Zubehör
Motorschutz
Fahrgestelle, Notstromautomatik, Fernbedienung, Erdungs-
Der elektronische Motorschutz überwacht wichtige Motor-
Kit, Isometer-Kit, FI-Schalter-Kit, CEE-Stecker usw. sind
funktionen. Über- bzw. Unterschreitung der kontrollierten Pa-
optional lieferbar.
rameter wird über Kontrolleuchte und Hupe gemeldet. Bei
kritischen Parametern erfolgt zusätzlich die automatische Ab-
schaltung des Motors.
H16
Technische Daten GE 100 S(X)-EAS G100X
© MOSA 1.1-02/01 D

Technische Daten GE 100 S-EAS GE 100 SX-EAS


GENERATOR Selbsterregend, selbstregulierend, bürstenlos Selbsterregend, selbstregulierend, bürstenlos
Typ 3-phasig, synchron 3-phasig, synchron
Frequenz 50 Hz 50 Hz
Drehstrom * 93,5 kVA / 400 V / 134,9 A 93,5 kVA / 400 V / 134,9 A
Drehstrom 85 kVA / 400 V / 122,7 A 85 kVA / 400 V / 122,7 A
Wechselstrom * 31,0 kVA / 230 V / 134,9 A 31,0 kVA / 230 V / 134,9 A
Wechselstrom 28,2 kVA / 230 V / 122,7 A 28,2 kVA / 230 V / 122,7 A
Serviceausgang 3,7 kVA / 230 V / 16 A 3,7 kVA / 230 V / 16 A
Einschaltdauer ED 100 % 100 %
Leistungsfaktor cos ϕ 0,8 0,8
Isolationsklasse H H
Auf Wunsch andere Spannungen und Frequenz (60 Hz). * Maximalleistung 1 Stunde aller 12 Stunden.
MOTOR Dieselmotor, 4-Takt, luftgekühlt Dieselmotor, 4-Takt, luftgekühlt
Typ VM SUN 6105 TE VM SUN 6105 TE
Leistung * 88 kW (119,6 PS) 88 kW (119,6 PS)
Drehzahl 1500 U/min 1500 U/min
Hubraum 5975 cm3 5975 cm3
Zylinder 6 6
Kraftstoffverbrauch 16,6 l/h (210 g/kWh) 16,6 l/h (210 g/kWh)
Ölmenge 9l 9l
* Maximalleistung nach ISO 3046/1. Verbrauch bei 75 % Last.
* Bei Einsatz in großer Höhe oder bei höheren Umgebungstemperaturen ist eine Leistungsreduzierung möglich. Nähere Hinweise siehe Motorhandbuch.
SONSTIGE DATEN
Tankinhalt 130 l 130 l
Laufzeit 7,8 h 7,8 h
Schutzart IP 44 IP 44
Grundmaße / max. (LxBxH in mm) 2700x870x1750 / 2700x900x1900 2700x870x1750 / 2700x900x1900
Gewicht 1650 kg 1750 kg
Geräuschpegel * 97 LWA (72 dB(A)) 90 LWA (65 dB(A))
Batterie 12 V / 100 Ah 12 V / 100 Ah
Maße und Gewicht ohne Fahrgestell und Deichsel. * LWA-Wert nach CEE-Norm 536, dB(A) bei 7 m.
EINSATZ MIT FAHRGESTELL
Maße mit CTL 50 (LxBxH in mm) 3650x1520x2100 3650x1520x2100
Gewicht mit CTL 50 1720 kg 1820 kg
STROMENTNAHME
Standard 1x Klemmenanschluss 400/230 V 1x Klemmenanschluss 400/230 V
1x Steckdose 3-polig, Schuko, 230 V, 16 A 1x Steckdose 3-polig, Schuko, 230 V, 16 A
ZUBEHÖR
Baustellenfahrgestell CTL 50
Straßenfahrgestell CTV 5D oder CTV 1
Motor-Heizelement OH 5
Fernbedienung TCM 40
Notstromautomatik EAS 110
Isometer-Kit ISO 60/80/100
FI-Schalter-Kit GFI 60/80/100
Erdungs-Kit MT 25
Zubehör auf Wunsch zusätzlich zum Standard-Lieferumfang.
H16
Technische Daten GE 110 S(X)-EAS G110X
© MOSA 1.1-02/01 D

Technische Daten GE 110 S-EAS GE 110 SX-EAS


GENERATOR Selbsterregend, selbstregulierend, bürstenlos Selbsterregend, selbstregulierend, bürstenlos
Typ 3-phasig, synchron 3-phasig, synchron
Frequenz 50 Hz 50 Hz
Drehstrom * 110 kVA / 400 V / 158,7 A 110 kVA / 400 V / 158,7 A
Drehstrom 100 kVA / 400 V / 144,3 A 100 kVA / 400 V / 144,3 A
Wechselstrom * 36,5 kVA / 230 V / 158,7 A 36,5 kVA / 230 V / 158,7 A
Wechselstrom 33,2 kVA / 230 V / 144,3 A 33,2 kVA / 230 V / 144,3 A
Serviceausgang 3,7 kVA / 230 V / 16 A 3,7 kVA / 230 V / 16 A
Einschaltdauer ED 100 % 100 %
Leistungsfaktor cos ϕ 0,8 0,8
Isolationsklasse H H
Auf Wunsch andere Spannungen und Frequenz (60 Hz). * Maximalleistung 1 Stunde aller 12 Stunden.
MOTOR Dieselmotor, 4-Takt, luftgekühlt Dieselmotor, 4-Takt, luftgekühlt
Typ VM SUN 6105 IE VM SUN 6105 IE
Leistung * 97 kW (131,9 PS) 97 kW (131,9 PS)
Drehzahl 1500 U/min 1500 U/min
Hubraum 5975 cm3 5975 cm3
Zylinder 6 6
Kraftstoffverbrauch 18,3 l/h (210 g/kWh) 18,3 l/h (210 g/kWh)
Ölmenge 9l 9l
* Maximalleistung nach ISO 3046/1. Verbrauch bei 75 % Last.
* Bei Einsatz in großer Höhe oder bei höheren Umgebungstemperaturen ist eine Leistungsreduzierung möglich. Nähere Hinweise siehe Motorhandbuch.
SONSTIGE DATEN
Tankinhalt 130 l 130 l
Laufzeit 7,1 h 7,1 h
Schutzart IP 44 IP 44
Grundmaße / max. (LxBxH in mm) 2700x870x1750 / 2700x900x1900 2700x870x1750 / 2700x900x1900
Gewicht 1700 kg 1800 kg
Geräuschpegel * 97 LWA (72 dB(A)) 90 LWA (65 dB(A))
Batterie 12 V / 100 Ah 12 V / 100 Ah
Maße und Gewicht ohne Fahrgestell und Deichsel. * LWA-Wert nach CEE-Norm 536, dB(A) bei 7 m.
EINSATZ MIT FAHRGESTELL
Maße mit CTL 50 (LxBxH in mm) 3650x1520x2100 3650x1520x2100
Gewicht mit CTL 50 1770 kg 1870 kg
STROMENTNAHME
Standard 1x Klemmenanschluss 400/230 V 1x Klemmenanschluss 400/230 V
1x Steckdose 3-polig, Schuko, 230 V, 16 A 1x Steckdose 3-polig, Schuko, 230 V, 16 A
ZUBEHÖR
Baustellenfahrgestell CTL 50
Straßenfahrgestell CTV 5D oder CTV 1
Motor-Heizelement OH 5
Fernbedienung TCM 40
Notstromautomatik EAS 110
Isometer-Kit ISO 110
FI-Schalter-Kit GFI 110
Erdungs-Kit MT 25
Zubehör auf Wunsch zusätzlich zum Standard-Lieferumfang.
Dimensioni H18
Abmessungen GE 100-110 S(X)-EAS G100X
© MOSA 1.2-02/01 Dimensions I-D-GB

Lwa

~510
200 200
~1300
~2700

FUSE FUSE FUSE

A 300
A 300
A 300
60 60 60
40 40 40

20 20 20

Power ON

0
RS
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1

300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b

0 50
ON c
I 100
M

STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In

RESET
A M
tx10 tx1
I° x1 x0.1I°

TANK
RESET x10 TEST
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5

0.25
2

2.5 ON TRIP
0.1

0.02
0.4

0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h

HOUR METER
~1900
~1750

GE N
ER
EM

CY

[Link] Europa, 59 - 20090 CUSAGO (MI) ITALY


tel.+39-02-90390221 - fax.+39-02-90390466

TYPE
SERIAL N°

Hz COS ø
RPM I. CL. IP

g100xa1_m53

700
ø14
~870
~900
H19
Luftzirkulation GE 100-110 S(X)-EAS G100X
© MOSA 1.3-02/01 Air circulation D-GB

Hebeöse Auspuffrohr
Lifting eye Gas exhaust pipe

Bedienklappe
öffnen
Controls cover Haube öffnen
opening Cover opening
Lwa

Lufteintritt Lufteintritt
Generator Deckel öffnen Motor
Air entry Top cover opening Air entry
generating set engine

Tankstutzen
Fuel filling

Luftaustritt Motor
Air out engine

Deckel öffnen FUSE FUSE FUSE

20
40
60 300
A

20
40
60 300
A

20
40
60 300
Deckel öffnen
Power ON

Cover opening N
0

0
RS

TR
ST
V

200
300
500
Hz

50
55
60
65
M5.6
M5.5

OFF
a
M5.4

b
M5.3 M5.2 M5.1
Cover opening
ON c
I 100
M

STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In

RESET
A M
tx10 tx1
I° x1 x0.1I°

TANK
RESET x10 TEST
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5

0.25
2

2.5 ON TRIP
0.1

0.02
0.4

0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h

HOUR METER

GE N
ER
EM

CY

[Link] Europa, 59 - 20090 CUSAGO (MI) ITALY


tel.+39-02-90390221 - fax.+39-02-90390466

TYPE
SERIAL N°

Hz COS ø
RPM I. CL. IP

Wartungsdeckel Generator
Cover, generator maintenance

Kabelausgang Generator/Last
Cables out generating set/load
g100xl1_m2-7
H20
Verpackung, Transport - Allgemeines GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.3-06/98 EAS_ D

Allgemeine Informationen Lagerung


➠ Durch unsachgemäße Verpackung
und Lagerung oder durch unsachgemä-
Lagern Sie das Aggregat/Gerät so, dass schädigende Um-
gebungseinflüsse nicht wirksam werden können (siehe auch
ßen Transport können Schäden entste- Einsatzbedingungen). Beachten Sie dabei auch die Anwei-
hen. sungen des Motor- und Batterieherstellers.

Diese Schäden gehen zu Lasten des Verursachers. ☞ Hinweise zu notwendigen Maßnahmen bei längerer Still-
setzung des Aggregates finden Sie auf den Seiten "War-
Deshalb folgendes beachten: tung, Instandhaltung".
– Allgemeine Verpackungs-, Lagerungs- und Transportvor-
schriften einhalten. Kondensation verhindern
– Hinweise dieser Betriebsanleitung und Hinweise auf Ver- Verhindern Sie bei der Lagerung ständigen und vor allem
packungsmaterial und Transportmittel beachten. abrupten Temperaturwechsel. Dies ist besonders schädlich,
wenn Feuchtigkeit kondensieren kann.
Originalverpackung
Benutzen Sie die Originalverpackung des Lieferanten oder
Heben mit Kran oder Stapler
eine gleichwertige Verpackung, wenn auf dem Transportweg
Das Arbeiten unter schwebenden La-
durchschnittliche mechanische und klimatische Beanspruchun-
sten ist gefährlich und kann zu schwe-
gen wirksam sind.
ren Unfällen führen.
☞ Zur Entsorgung des Verpackungs-
Deshalb folgendes beachten:
materials finden Sie Hinweise auf Seite
– Aggregat anheben und sichern (z. B.
"Umweltschutz, Entsorgung".
mit Holzböcken), erst dann am Aggre-
gat arbeiten.
Schwierige Transporte
– Nicht unterhalb des mit Kran oder
Beim Transport unter erschwerten Bedingungen (z. B. auf
Gabelstabler angehobenen Aggrega-
offenen Fahrzeugen; bei außergewöhnlichen Rüttelbean-
tes arbeiten oder aufhalten.
spruchungen; bei Transport auf dem Seeweg, in Länder außer-
halb der EU und in eisige Klimazonen) muss eine zusätzliche
oder andere Verpackung eingesetzt werden, die diese beson- Transport mit Fahrgestell
deren Einflüsse abwehrt. Setzen Sie sich im Zweifelsfall mit Schleppen mit Baustellenfahrgestell
Ihrem zuständigen Lieferanten in Verbindung. Baustellenfahrgestelle CTL sind für das langsame Schleppen
auf Baustellen und auf nicht öffentlichen Wegen vorgesehen.
Mechanische Einflüsse
Vermeiden Sie, dass während des Transports spitze oder Auf asphaltierten Wegen sind maximal 40 km/h zulässig.
stumpfe Gegenstände auf das Aggregat/Gerät einwirken kön-
nen.
➠ Baustellenfahrgestelle CTL dürfen
nicht im öffentlichen Straßenverkehr be-
nutzt werden.
Rutsch- und kippsicher
Gewährleisten Sie, dass das Aggregat/Gerät rutsch- und Schleppen mit Straßenfahrgestell
kippsicher verladen und transportiert wird. Bei Transport mit Straßenfahrgestelle CTV sind für den öffentlichen Straßenver-
Baustellenachse oder Fahrgestell sind zusätzliche Sicherun- kehr zugelassen.
gen gegen Wegrollen erforderlich. Benutzen Sie bei der Verla-
dung nur die vorgeschriebenen Transportvorrichtungen (z. B. Beachten Sie die beim Schleppen gültigen Geschwindigkeits-
Zentralöse für Hebezeuge). begrenzungen, die maximale Tragfähigkeit und evtl. Einschrän-
kungen bezüglich des Zugfahrzeuges.
Gebrauchslage
Transportieren und lagern Sie das Aggregat nur in Gebrauchs-
☞ Entsprechende Hinweise finden Sie auf dem Fahrgestell
und/oder in der dem Fahrgestell beigefügten Betriebsanlei-
lage. Damit wird vermieden, dass flüssige Betriebsmittel aus- tung.
laufen können (Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Batteriesäure).

Kabel und Schläuche


Entfernen Sie für den Transport alle lösbaren Kabel und Schläu-
che. Damit verhindern Sie, dass Steck- oder Klemm-
verbindungen übermäßig beansprucht werden können, oder
dass Teile beschädigt werden.

Zubehörteile befestigen
Befestigen Sie beigelegte Teile (z. B. Kabel, Zubehörteile),
damit eine Lageveränderung während des Transportes nicht
eintreten kann.
H20
Auspacken GE_, MS_, TS_ PACKG
© MOSA 1.2-02/00 D

Auspacken des Aggregates


➠ Aggregat sachgemäß behandeln,
um Schäden zu verhindern.
Folgendes beachten:
– Verpackungs- und Transportvorschriften einhalten
– Aggregat senkrecht stellen, nicht kippen
– Symbole auf der Verpackung beachten

AUSPAK2B

[Link] dem Auspacken die Verpackung auf Transportschäden


prüfen.
Festgestellte Schäden umverzüglich dem Lieferant mittei-
len, damit Schadenersatzansprüche geltend gemacht wer-
den können.
2. Aggregat auspacken. Je nach Verpackung so verfahren, wie
im Bild gezeigt.

AUSPAK2A

Lieferdokumentation prüfen und lesen


[Link] (A) entnehmen und Lieferdokumentation
(B) prüfen. Für Aggregat (C) und Motor sollte eine Betriebs-
anleitung in der Sprache des Anwenders vorhanden sein.
[Link] der Dokumentation prüfen. Die Betriebsanlei-
tung für Aggregat und Motor muss zum gelieferten Aggre-
gat passen. Typenbezeichnung siehe Typenschild am Ag-
gregat und am Motor.

➠ Durch unsachgemäße Inbetriebnah-


me und unsachgemäßen Betrieb des
Aggregates können Schäden entstehen.
Deshalb folgendes beachten:
– Zuerst Betriebsanleitung lesen, erst dann mit den Vorberei-
tungen zur Inbetriebnahme beginnen.
– Hinweise der Betriebsanleitung und Hinweise auf dem Ag-
gregat beachten.
3. Kraftstoff auffüllen.
4. Öl auffüllen.
5. Batterie vorbereiten.

☞ Näheres zu den Punkten 3, 4 und 5 finden Sie auf den AUSPAK2C


Seiten "Aufstellung" und "Vorbereitungen zur Inbetriebnah-
me".
H20
Heben und Transportieren GE 60-80-100-110 S(X)-EAS G060X
© MOSA 1.2-02/01 D

➠ Durch unsachgemäßes Heben und


Transportieren können Schäden am Ag-
Deshalb folgendes beachten:
– Aggregat nur ohne Kraftstoff, Motoröl und Batteriesäure
gregat entstehen. transportieren, Transportvorschriften auf Straßen beachten!

➠Gewichtsverlagerungen
Keine zusätzlichen Teile mit dem Aggregat heben, um
und Schäden zu vermeiden.
– Sicherstellen, dass die verwendeten Hebezeuge im tech-
nisch einwandfreien Zustand sind, entsprechend dem Ge-
wicht des Aggregates einschließlich der Verpackung geeig-
➠ Aggregate ohne Fahrgestell nicht auf dem Boden ziehen. net sind und den örtlichen Vorschriften entsprechen.
– Im Transportbereich sollten sich keine fremden Personen
aufhalten, Unfallgefahr!

Heben und transportieren Sie die Aggregate nur so, wie im Bild gezeigt. Nur die vorgesehenen Hebepunkte benutzen!
Heben mit dem Kran

GE 60-80 S(X) GE 100-110 S(X)


Heben mit dem Stapler

GE 60-80 S(X)

GE 100-110 S(X)
H22
Montage Baustellenfahrgestell CTL 45 CTL45
© MOSA 1.2-02/01 CTL 50 D

Montage des Baustellenfahrgestells


Das Baustellenfahrgestell besteht aus Einzelteilen, die zu-
➠ Das Arbeiten unter schwebenden
Lasten ist gefährlich und kann zu schwe-
sammengebaut und an den Grundrahmen des Aggregates ren Unfällen führen.
angeschraubt werden. Führen Sie die Montage wie folgt durch:
Deshalb folgendes beachten:
1. Aggregat anheben. Dazu geeignete Hebemittel benutzen – Aggregat anheben und sichern (z. B.
und die Sicherheitsvorschriften einhalten. mit Holzböcken), erst dann Achse und
Räder montieren
2. Deichsel (5) komplett mit Standfuß (4) an das Aggregat
– Nicht unterhalb des mit Kran oder
anschrauben. Dazu die Schrauben M10x30 (CTL 45) bzw.
Gabelstabler angehobenen Aggrega-
M10x25 (CTL 50), Muttern M10 und die entsprechenden
tes arbeiten oder aufhalten
Scheiben verwenden.

➠ Deichsel
Modelle GE 60-80-100-110 und TS 2x400:
auf der Bedienseite montieren!
3. Achse (7) an den Grundrahmen des Aggregates anschrau-
ben. Dazu die Schrauben M10x20 und zugehörige Schei-
ben (2 je Schraube) verwenden.
4. Rad (9) auf die Achse (7) stecken. Dann das Rad mit der
selbstsichernden Radmutter (8) festschrauben und zuletzt
die Verschlusskappe aufstecken. Das zweite Rad ebenso
montieren.
5. Radreifen (9) mit einem Druck von 4 at aufpumpen.
6. Aggregat absenken und die Höhe des Standfußes (4) so
einstellen, dass das Aggregat waagerecht steht.

Bedienseite

➠ Originalreifen nicht durch Fremdfabrikate ersetzen!


H26
Aufstellung - Standort, Einsatzbedingungen GE_, MS_, TS_ LOC
© MOSA 1.3-03/00 D

Aufstellen des Aggregates - Standort Überhitzung vermeiden


➠ Ein falscher oder ungesicherter
Standort des Aggregates kann zu Ge-
Die Kühlung des Aggregates darf nicht beeinträchtigt werden.
Die erwärmte Abluft muss frei aus dem Aggregat austreten
sundheitsschäden oder Unfällen führen. können. Außerdem darf die Abluft nicht in den Ansaugstrom
Der unsachgemäße Einsatz des Aggre- der frischen Zuluft gelangen.
gates kann das Brandrisiko erhöhen.
Deshalb folgendes beachten:
➠zuHalten Sie deshalb während des Betriebs einen Abstand
Wänden und anderen Gegenständen von mindestens
– Motorabgase müssen ungehindert ab- 1,5 m ein.
ziehen können, deshalb Aggregat nur
in freier Umgebung oder gut belüfte-
ten Räumen betreiben.
– Falls notwendig, Aggregat mit einer Abgasentsorgung aus-
statten und mit ausreichend Frischluft versorgen.

Einsatzbedingungen
➠ Beim Einsatz des Aggregates müs-
sen die spezifizierten Kenndaten dieser
Betriebsanleitung und der Anleitung des
or
Motorherstellers eingehalten werden.

AUFST1C
Es kann zu Betriebsstörungen und/oder Sachschäden kom-
men, wenn die Kenndaten nicht eingehalten werden.
Deshalb folgendes beachten:
– Prüfen, ob alle Bedingungen für den speziellen Einsatzfall
erfüllt sind
– Kein Einsatz bei korrosiven Gasen, salzhaltiger Umgebungs-
– Falls am Einsatzort gesetzlich gefordert, Benzin-Aggregate
luft und Umgebungsluft, die leitfähige Partikel enthält
nicht ohne Auspuff-Funkenfänger betreiben
– Keine außergewöhnliche Staub- und Schmutzbelastung
(Es kann sein, dass der Standardauspuff die speziellen
– Kein Spritz- und Regenwasser, kein Eis und Schnee
örtlichen Forderungen zum Brandschutz nicht erfüllt.)
– Keine Säuren, Laugen und andere aggressive Medien
– Aggregat nicht in explosionsgefährdeter Umgebung betrei-
– Keine Schlag- und Stoßeinwirkungen
ben.
– Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einhalten.
Umgebungstemperatur
– Standortsicherung durchführen (Feststellbremse, Brems-
Der störungsfreie Betrieb des Aggregates ist nur gewährlei-
keile).
stet, wenn die angegebenen Grenztemperaturen nicht über-
➠ Schrägstellung des Motors kann die
Schmierung beeinträchtigen. Dadurch
bzw. unterschritten werden. Verwendete Motorölsorte und Kraft-
stoffe müssen auf die Einsatztemperatur abgestimmt sein.
sind Schäden am Motor möglich.
Bei zu hoher Umgebungstemperatur kann die maximal zuläs-
Deshalb folgendes beachten: sige Arbeitstemperatur des Motors überschritten werden. Eine
– Neigungen von mehr als 20 Grad sind unzulässig zu niedrige Umgebungstemperatur kann zu Problemen beim
– Aggregat möglichst auf einer ebenen Fläche aufstellen Motorstart führen.

Betrieb in großer Höhe


Mit zunehmender Höhe oder steigender Umgebungs-
temperatur nimmt die Luftdichte ab. Dadurch wird die maxima-
le Leistung des Motors beeinflusst.

➠eineBisLeistungs-
ca. 1000 m Höhe ist es normalerweise nicht nötig,
oder Drehzahlanpassung vorzunehmen.
Wenden Sie sich an Ihren Motorservice oder Fachhändler,
Aggregat sichern
wenn das Aggregat in größerer Höhe betrieben werden soll.
Bei Betrieb mit Fahrgestell: Benutzen Sie die Feststellbremse
(falls vorhanden) und sichern Sie das Aggregat mit geeigne-
ten Bremskeilen, damit es nicht wegrollen kann. Betriebsbe-
➠ Überdrehzahl des Motors ist ge-
fährlich und kann zu schweren Unfällen
dingte Erschütterungen (Motor) können selbst bei waage- oder zu großen Maschinenschäden füh-
rechter Aufstellung dazu führen, dass das ungesicherte Ag- ren.
gregat wegrollt.
Deshalb folgendes beachten:
Auch bei Betrieb ohne Fahrgestell ist das Aggregat so zu – Maximale Drehzahl des Motors nicht überschreiten
sichern, dass keine Ortsveränderung eintreten kann. – Keine Manipulationen am Drehzahlregler (falls vorhanden)
oder anderen Bauteilen vornehmen, um die Maximaldrehzahl
zu erhöhen.
H26
Aufstellung - Schutzmaßnahmen, Anschluss GE_, MS_, TS_ CON
© MOSA 1.3-01/01 D

Schutz gegen gefährliche Körperströme Prüfen der Isolationsüberwachung


➠ Beim Einsatz als Ersatzstromerzeu-
ger können gefährliche Berührungsspan-
(Aggregate mit Isolationswächter)
Aggregate mit Isolationswächter (Schutzmaßnahme "Schutz-
nungen auftreten, wenn keine geeigne- trennung mit Isolationsüberwachung und Abschaltung") dür-
ten Schutzmaßnahmen wirksam sind. fen ohne Erdung betrieben werden.

Eine zu hohe Berührungsspannung kann ➠durchzuführen.


Arbeitstäglich ist die Prüfung der Isolationsüberwachung
zu schweren Elektrounfällen mit Todes-
folge führen.
☞ Näheres zur Prüfung der Isolationsüberwachung finden
Sie auf Seite "Bedienung - Isolationswächter".

Deshalb folgendes beachten: Anschluss der Verbraucher


– Sicherstellen, dass beim Betrieb als Ersatzstromerzeuger
die richtigen Schutzmaßnahmen nach DIN VDE 0100 Teil
➠ Beim Anschluss der Verbraucher
sind je nach Aggregatetyp, Einsatzort
410 wirksam sind. und Anwendung verschiedene Vorschrif-
– Bei Aggregaten mit Schutzmaßnahme "Schutz durch Ab- ten und Normen zu beachten.
schaltung" (ohne Isolationsüberwachung) das Aggregat un-
Neben den allgemeinen Vorschriften (siehe Seite "Sicherheits-
bedingt erden (Potentialausgleich zwischen Verbraucher-
hinweise - Allgemeines) sind auch weitere Vorschriften zu
masse, Standortmasse und Aggregatemasse herstellen)
beachten, die am Einsatzort und/oder für die spezielle An-
und die durchgeführte Erdungsmaßnahme überprüfen (durch
wendung des Aggregates gültig sind.
autorisierte Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht
einer Elektrofachkraft).
Anschluss an Steckdosen bis 63 A
– Bei Aggregaten mit Schutzmaßnahme "Schutztrennung mit
Der Anschluss von Verbrauchern über bewegliche Anschluss-
Isolationsüberwachung und Abschaltung" arbeitstäglich bei
leitungen an Aggregate-Steckdosen bis 63 A darf von unter-
laufendem Motor die Prüfung der Isolationsüberwachung
wiesenem Bedienungspersonal vorgenommen werden. Dabei
durchführen (keine Erdung des Aggregates erforderlich).
ist die verfügbare Ausgangsleistung des Generators und der
– Nur bewegliche Anschlussleitungen verwenden, die für den
einzelnen Steckdose in Verbindung mit dem Leistungsbedarf
jeweiligen Einsatzfall zugelassen sind (beachten: besonde-
des angeschlossenen Verbrauchers zu berücksichtigen.
re mechanische Beanspruchung, maximale Länge, Mindest-
querschnitt). ☞ Näheres zur entnehmbaren Leistung finden Sie auf den
– Steckdosen des Aggregates, Anschlussleitungen und Ver- Seiten "Technische Daten" und "Bedienfunktionen - Stromer-
braucher im elektrotechnisch einwandfreiem Zustand hal- zeuger".
ten.
Anschluss an Steckdose 125 A
Erdung Bei Aggregaten mit 125 A Steckdose sind für den sicheren
(Aggregate ohne Isolationswächter) Betrieb besondere Vorschriften zu beachten.
Für Aggregate ohne Isolationsüberwachung wird der Schutz
bei indirekter Berührung (Fehlerschutz) durch die Schutz- ➠ Der Anschluss von Verbrauchern
über eine Steckdose 125 A darf nur durch
maßnahme "Schutz durch Abschaltung" (DIN VDE 0100 Teil
eine autorisierte Elektrofachkraft durch-
410) angewendet. Generatorgehäuse (Masse des Aggrega-
geführt werden.
tes), Schutzleiteranschlüsse der Steckdosen und der von
außen zugängliche Erdanschluss sind untereinander mit ei- Neben allgemeinen Vorschriften gelten die DIN CE und VDE-
nem Potentialausgleichsleiter (PE) verbunden. Der Generator- Vorschriften 49441, 49462 und 49463.
sternpunkt (N) ist ebenfalls mit PE verbunden (Betriebserder,
TN-S-Netz). Anschluss an Klemmen
Bei Aggregaten mit Klemmkasten, beim festen Anschluss von
Im Fehlerfall werden die extern angeschlossenen Verbrau-
Verbrauchern an sonstige Aggregate-Klemmleisten und beim
cher (Schutzklasse I oder II) durch eine Überstromschutzein-
Verkabeln von Notstromanlagen sind besondere Vorschriften
richtung (Sicherung, Schutzschalter) und/oder durch eine FI-
zu beachten.
Schutzeinrichtung (Fehlerstromschutzschalter) vom Stromer-
zeuger getrennt. ➠ Alle festen Anschluss- und Klemm-

➠ Für den sicheren Betrieb (ohne


Isolationswächter) ist eine Erdung des
arbeiten dürfen nur durch eine autori-
sierte Elektrofachkraft durchgeführt wer-
den.
Aggregates mit anschließender Prüfung
der Schutzmaßnahme nach DIN VDE Beachten Sie insbesondere die "Bestimmungen für das Er-
0100 Teil 540 erforderlich. richten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis
1000 V".
Diese Arbeiten dürfen nach VBG 4 nur von einer autorisierten
Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektro-
fachkraft durchgeführt werden.

☞ Näheres zum Schutz gegen gefährliche Berührungs-


spannungen finden Sie auf den Seiten "Schutzmaßnah-
men".
H28
Vorbereitungen zur Inbetriebnahme GE_, MS_, TS_ PREUSE
© MOSA 1.3-06/99 D

Vor der ersten Inbetriebnahme ■ Motoröl einfüllen


Das Aggregat wird normalerweise ohne Öl und Batteriesäure Vor der ersten Inbetriebnahme muss Motoröl aufgefüllt wer-
geliefert. Vor der ersten Inbetriebnahme sind folgende Vorbe- den. Wählen Sie entsprechend der Umgebungstemperatur
reitungen erforderlich. das Öl mit der richtigen Viskositätsklasse gemäß der Anga-
ben im Motorhandbuch aus.
Checkliste
❏ Batterie vorbereiten (falls vorhanden)
➠ Bei zu niedrigem, aber auch bei zu
hohem Ölstand kann es zu Motorschä-
❏ Motoröl einfüllen den kommen.

❏ Ölbadluftfilter mit Öl füllen (nur bei Ölbadfilter, siehe Motor- Deshalb folgendes beachten:
handbuch) – Bei Ölstandskontrolle Aggregat waagerecht stellen
– Öl niemals über die obere Markierung des Ölmess-Stabs
❏ Kraftstoff einfüllen auffüllen
❏ Kraftstoffsystem entlüften (nur bei Diesel, siehe Motor- – Ölstand niemals unter die untere Markierung des Ölmess-
handbuch) Stabs absinken lassen

❏ Kühlsystem füllen und entlüften (nur bei Wasserkühlung, Verfahren Sie wie folgt:
siehe Motorhandbuch) ➔Aggregat waagerecht stellen
➔Öl bis zur oberen Markierung (MAX) des Ölmess-Stabs
■ Batterie vorbereiten einfüllen
➠ Batteriesäure ist stark ätzend. Beim
Laden entstehen explosive Gase. Un- Bei neuem oder überholtem Motor gilt ein verkürztes Öl-
achtsamkeit kann zu schweren Unfällen wechselintervall. Beachten Sie die Wartungsvorschriften des
führen. Motorherstellers.

Deshalb folgendes beachten: ■ Kraftstoff einfüllen


– Körper und Kleidung vor Säure-
spritzern schützen
➠ Kraftstoffe sind feuergefährlich.
Kraftstoff-Luft-Gemische sind explosiv.
– Schutzbrille und Handschuhe tragen Es können leicht Brände entstehen und
es kann zu Explosionen kommen.
– Keine Säure verschütten; ggf. sofort mit viel Wasser reinigen
– Batterie nur in gut belüfteten Räumen laden Das kann zu Unfällen mit schweren
– Nicht rauchen, kein offenes Feuer, keine Funken Brandverletzungen führen. Außerdem
– Keine Werkzeuge auf die Batterie legen, Kurzschlüsse ver- sind Kraftstoffdämpfe gesundheitsschäd-
hindern lich.
– Batteriekabel nur stromlos anschließen, Funkenbildung ver-
hindern Deshalb folgendes beachten:
– Nur bei Motorstillstand tanken, heißen Motor abkühlen las-
Säure auffüllen, laden sen
Die Batterie ist normalerweise trocken vorgeladen und es – Nicht rauchen, kein offenes Feuer, keine Funken
muss Batteriesäure aufgefüllt werden. Verfahren Sie wie folgt – In der näheren Umgebung nicht schweißen, schleifen, tren-
(gilt nicht für wartungsarme Batterien): nen o. ä.
– Kopf außerhalb der Kraftstoffdämpfe halten
➔Verschlusskappen der Batterie entfernen – In Räumen für gute Belüftung sorgen
➔Batteriesäure einfüllen – Keinen Kraftstoff verschütten, auf Sauberkeit achten
➔Mittels der Kontrolleinsätze oder äußerer Markierung Säure- – Tank nicht überfüllen (nicht bis zum obersten Rand) damit
stand prüfen (falls keine Kontrolleinsätze: sauberen Holz- kein Kraftstoff auslaufen kann
stab bis auf Plattenoberkante einführen und wieder heraus- – Verschütteten Kraftstoff abwischen und Motor erst starten,
ziehen – der Säurestand soll ca. 6 bis 10 mm über die wenn der Kraftstoff restlos verdunstet ist
Plattenoberkante reichen) – Tank bei laufendem Motor verschlossen halten
➔Batterie ca. 2 Stunden nachladen – Hitze, offenes Feuer und Funken vom Tank fernhalten
➔Säurestand nochmals prüfen und ggf. korrigieren
➔Verschlusskappen wieder einschrauben
Vor dem ersten Start
Der Betrieb des Aggregates erfolgt normalerweise nur im
arbeitstäglichen Zustand (geschlossene Schallschutzhaube,
geschlossene Türen, mit allen Abdeckungen usw.). Prüfen
Sie, ab alle Inbetriebnahmevorbereitungen abgeschlossen
sind, bevor Sie das Aggregat in Betrieb nehmen (siehe auch
Motorhandbuch).

➠ Für eine lange Lebensdauer des


Motors darf nach der ersten Inbetrieb-
nahme nicht sofort die volle Leistung
entnommen werden.
Beachten Sie deshalb:
– Aggregat während der ersten 50 Betriebsstunden nicht mehr
als mit 60 % der Maximalleistung belasten
H30
Bedienungsanleitung - Allgemeines GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.6-01/01 D

Allgemeines zur Bedienung Vor/nach Arbeitseinsatz


Lassen Sie vor jedem Arbeitseinsatz den Motor ohne Last
Qualifiziertes Personal warmlaufen und nach jedem Arbeitseinsatz ohne Last abküh-
Folgende Bedienhinweise sind an qualifiziertes Personal ge- len. Schalten Sie erst dann den Motor ab.
richtet, das im Umgang mit mobilen Stromerzeugern ausrei-
chend Erfahrung hat und zum Anschluss der elektrischen
Notstromanlagen
Verbraucher die entsprechenden Kenntnisse besitzt.
Vor der Inbetriebnahme einer Notstromanlage
Beim Einsatz in Notstromanlagen oder für Schweißaggregate
Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme der Notstromanlage (vor
sind weitere Fachkenntnisse erforderlich, die in dieser Bedie-
dem ersten Start), ob alle Punkte der folgenden Checkliste
nungsanleitung ebenfalls vorausgesetzt werden.
erfüllt sind.
☞ Beachten Sie die Seiten "Sicherheitshinweise" und die ❏ Stromerzeuger ist funktionsfähig, einsatzbereit und kann
Hinweise zu Aufstellung und Einsatzbedingungen.
die richtige Verbraucherspannung mit entsprechender Lei-
➠ Wenn Anschluss- und Prüfarbeiten
an der elektrischen Anlage unsachge-
stung liefern
❏ Verbindungen zur EAS-Einheit bzw. zur externen Schaltein-
mäß ausgeführt werden, kann es zu
richtung (bei interner Notstromautomatik) sind hergestellt
Elektrounfällen kommen.
(Steuerung, Stromerzeuger, Netz, Verbraucher, Schutzmaß-
Deshalb folgendes beachten: nahme)
– Erdung des Aggregates und Prüfung der Erdung nur durch
❏ Einsatzbedingungen werden eingehalten
autorisierte Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht
einer Elektrofachkraft. ❏ EAS-Einheit bzw. interne Notstromautomatik QEA ist konfi-
– Anschluss der Elektroverbraucher an Klemmen des Strom- guriert
erzeugers oder anderer Anlagenteile nur durch autorisierte
Elektrofachkraft. ➠ Während des Betriebs mit der ex-
ternen EAS-Einheit muss der Zünd-
– Anschluss der Elektroverbraucher an Steckdosen 125 A
schlüssel des Stromerzeugers wie folgt
nur durch autorisierte Elektrofachkraft.
stehen:
– Anschluss der Elektroverbraucher an Steckdosen bis 63 A
und Bedienung nur durch unterwiesene Personen.
Standard EAS 5:
– Bei Notstromanlagen (mit QEA oder EAS): Anschluss des
Zündschlüssel in Stellung EIN (ON)
Stromerzeugers, der Umschalteinheit PAC, des örtlichen
Stromversorgungsnetzes und der Elektroverbraucher nur
EAS 5D, 22, 40, 70, 110:
durch autorisierte Elektrofachkraft.
Zündschlüssel in Stellung AUS (OFF)
Vor der Inbetriebnahme des Aggregates
Sonderausführung EAS 5D, 22 mit GE 10000 BES/GS:
Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme (vor dem ersten Start) des
Zündschlüssel in Stellung EIN (ON)
Aggregates, ob alle Punkte der folgenden Checkliste erfüllt
sind (modellabhängig).
❏ Waagerecht aufstellen
❏ Standort sichern (fahrbar: Bremskeile o. ä.)
❏ Gute Belüftung (Abgase!)
❏ Brand- und Explosionsgefahr ausschließen
❏ Kühlung gewährleisten (Abstand zu Wänden u. ä.)
❏ Sonstige Einsatzbedingungen einhalten
❏ Ölstand prüfen, falls erforderlich nachfüllen
❏ Schallschutzhaube, Türen, Abdeckungen schließen
❏ Kraftstoff einfüllen, falls erforderlich
❏ Elektroverbraucher anschließen (Klemmenanschlüsse)
❏ Ohne Isolationswächter:
Aggregat erden und Erdung prüfen
❏ Mit Isolationswächter:
Isolationswächter prüfen (nach dem Start)
❏ Anschlusskabel und Stecker prüfen
❏ Arbeitsmittel prüfen
H30
Bedienelemente - Referenzliste GE_, MS_, TS_ REFCO-1
© MOSA 1.4-03/00 D

4A Anzeige Hydrauliköl 75C LED Auswahl Batteriespannung T Schweißstromregler


9 Schweißbuchse (+) 75D LED Auswahl Betriebsstunden T2 Taste Motorstopp TC 1
10 Schweißbuchse (-) 76 Display T4 Kontrolleuchte Luftfilter
12 Erdanschluss 79/B Klemmleiste T5 Elektronik-GFI-Relais
13/N1 Kontrolleuchte Batterieladung 82/N5 Taste Vorheizen U Stromwandler
15 Steckdose AC 86 Wahlschalter U2 Taste Motorstart TC 1
16 Beschleuniger (Gashebel/Gaszug) A2 Schweißstromregler Fernbedienung U3 Elektronik-Drehzahlregler
17 Füllpumpe A3 Isolationsüberwachung U4 Polwendeschalter Fernbedienung
19/I1 Steckdose 48V DC A4 Kontrolleuchte 30 l/min PTO HI U5 Auslösespule
22 Luftfilter Motor A6 Umschalter V Voltmeter Schweißspannung
23 Ölmess-Stab B2 Motorschutz EP 2 V2 Steckdose 24V AC
24 Füllverschluss Motoröl B3 Steckdose EAS/Fernstart V4 Polwendeschalter
24A Füllverschluss Hydrauliköl B4 Kontrolleuchte Reset PTO HI V5 Anzeige Öldruck
24B Füllverschluss Kühlwasser B5 Starttaste Hilfsstrom (Wiederstart) W1 Umschalter Fernbedienung
25 Kraftstoffvorfilter B6 Schlüsselschalter W3 Taste 30 l/min PTO HI
26 Füllverschluss Kraftstofftank C2 Anzeige Kraftstoffpegel W5 Voltmeter Batteriespannung
27 Auspufftopf C3 Steuereinheit EAS X1 Steckdose Fernbedienung
28 Stopp-Hebel C5 MIN/MAX-Schalter X2 Klinkensteckdose Fernbedienung TC
29 Schutzhaube Motor C6 Logikeinheit QEA Y1 Stecker Fernbedienung
30 Riemen Motor-/Generatorkühlung D FI-Schalter (GFI) Y2 Klinkenstecker Fernbedienung TC
31 Ablassöffnung Motoröl D1 Motorschutz EP 1 Y3 Kontrolleuchte 20 l/min PTO HI
31A Ablassöffnung Hydrauliköl D2 Amperemeter Y5 Umschalter seriell/parallel
31B Ablassöffnung Kühler D3 Steckdose Starthilfe Z Schweißbuchsen
31C Ablassöffnung Kraftstoff E2 Frequenzmesser Z2 Thermomagnetschalter (Si-Automat)
32 Schalter/Drucktaste E6 Potentiometer Drehzahl Z3 Taste 20 l/min PTO HI
32B/L5 Notschalter F Sicherung Z5 Anzeige Wassertemperatur
33 Taste Start F3 Schalter Stopp
34 Steckdose Starthilfe 12V F5 Kontrolleuchte Temperatur
34A Steckdose Starthilfe 24V F6 Schalter Arc-Force
35 Sicherung Batterielader G Steckdose 400V 3-phasig
36 Blindplatte Fernbedienung G8 Polwendeschalter, 2-fach
37 Fernbedienung H Steckdose 230V 1-phasig
42 Blindplatte EAS H2 Voltmeterschalter
42A Blindplatte PAC H6 Kraftstoffpumpe 12V
47 Kraftstoffpumpe I Steckdose 110V 1-phasig
49 Steckdose Elektrostart I2 Steckdose 48V AC
54/X3 Taste Reset PTO HI I3 Bereichsschalter Schweißstrom
55 Schnellverbinder PTO HI, Stecker I4 Kontrolleuchte Vorheizen
55A Schnellverbinder PTO HI, Buchse I5 Stern/Dreieck-Umschalter
56 Hydraulikölfilter I6 Umschalter Fernstart
59 Thermoschutz Batterielader L Kontrolleuchte Steckdose AC
59A Thermoschutz Motor L3 Taste Öldruck-Reset
59B Thermoschutz Hilfsstrom L5 Notschalter
63/E3 Umschalter Leerlaufspannung L6 Choke-Taste
66 Choke-Hebel M Stundenzähler
67A/G5 Umschalter Hilfsstrom/Schweißen M1 Kontrolleuchte Kraftstoff
68/A5 Umschalter Normal/Zellulose M2 Schütz
69A Spannungs-Relais M5 Motorschutz EP 5
70 Kontrolleuchte M6 Umschalter CC/CV
70A LED Alarme EIN N Voltmeter
70B LED Motor EIN N2 Thermomagnetschalter und GFI
70C LED Startfehler N6 Steckdose Drahtvorschub
70D LED TLG O1 Kontrolleuchte Öldruck
70E LED TLR O2 Steckdose 42V, CEE
71 Taste P Kennlinienregler (Arc Force)
71A Taste Auswahl Messwertanzeige P4 Thermosicherung
71B Taste Test Q Steckdose 230V 3-phasig
71C Taste Handbetrieb Q1 Zündschloss
71D Taste Automatikbetrieb Q3 Klemmbrett, Leistungsausgang
71E Taste Rücksetzen Q4 Steckdose Batterielader
72 Taste Lastumschalter QEA Automatik-Steuereinheit
73 Taste Start QEM Hand-Steuereinheit
74 Umschalter Betriebsart R3 Hupe
75 LED Betriebsspannung Ein S Amperemeter Schweißstrom
75A LED Auswahl Spannung S1 Batterie
75B LED Auswahl Frequenz S3 Motorschutz EP 4
Comandi- Panello frontale H30
Bedienelemente - Frontplatte GE 60-80-100-110 S(X)-EAS G060X-1
© MOSA 1.2-02/01 Controls - Front panel I-D-GB

GE 60 S(X)-EAS
GE 80 S(X)-EAS
GE 100 S(X)-EAS H2 L F D2
GE 110 S(X)-EAS

FUSE FUSE FUSE

Z2 A

20
40
60 300
A

20
40
60 300
A

20
40
60 300
M5
Power ON

0
RS

Q1
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1

300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b

0 50
ON c
I 100
M

STOP

T5(SR)
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In

RESET
A
tx10
I° x1
M
tx1
E2
TANK
RESET x0.1I° TEST
x10
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5

0.25
2

2.5 ON TRIP
0.1

0.02
0.4

0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h

HOUR METER

T4

M R3
GE N
ER

EM

CY
[Link] Europa, 59 - 20090 CUSAGO (MI) ITALY
tel.+39-02-90390221 - fax.+39-02-90390466

TYPE

C2 Hz COS ø
SERIAL N°

B3
RPM I. CL. IP

32B

12
g060b1_m31
H34
Bedienung - Motor GE_, TS_ ENG
© MOSA 1.6-03/00 D

Not-Taster (32B) -FALLS VORHANDEN- Gashebel/Gaszug (16) -FALLS VOHANDEN-



Der Not-Taster muss entriegelt sein,
bevor der Motor gestartet werden kann.
Der Gashebel bzw. Gaszug verändert die Motordrehzahl. Beim
Starten des Motors, beim Warmlaufen und beim Abkühlen
nach dem Arbeitseinsatz soll der Gashebel in MIN-Stellung
Zur Entriegelung den Not-Taster nach rechts drehen (im Uhr-
(minimale Motordrehzahl) stehen.
zeigersinn).
– ohne Leerlaufautomatik: Gashebel in MAX-Stellung stellen,
wenn Leistung entnommen wird (während der Arbeit)
Choke-Hebel (66) -FALLS VORHANDEN, BENZINMOTOR-
– mit Leerlaufautomatik: Gashebel bleibt in MIN-Stellung
Vor dem Anlassen des kalten Motors muss der Choke-Hebel
in Choke-Stellung gebracht werden (gezogen, modell-
abhängig). Dadurch wird das Kraftstoff-Luft-Gemisch mit mehr
➠drehzahl
Bei Aggregaten mit Leerlaufautomatik wird die Motor-
automatisch auf Maximaldrehzahl geschaltet, wenn
Kraftstoff angereichert und es ergibt sich ein besseres Start- eine Ausgangslast entnommen wird. Deshalb den Gashe-
verhalten. Stellen Sie den Choke-Hebel wieder zurück, sobald bel immer in Stellung MIN (gedrückt) lassen.
der Motor rundläuft.
➠demBeiGashebel
Schweißaggregaten mit Leerlaufautomatik kann mit
➠ Während des Betriebes den Choke-
Hebel auf keinen Fall gezogen lassen.
von Hand die Drehzahl erhöht werden, wenn
ein konstanter Schweißstrom benötigt wird.
Ist das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu fett, wird zu viel Benzin
verbraucht, der Motor läuft schlecht und die Abgaswerte sind
➠zurBeiRegulierung
defekter Leerlaufautomatik den Gashebel nur notfalls
der Drehzahl verwenden. Umgehend Fehler-
zu hoch. ursache beseitigen!

Zündschloss (Q1) -FALLS VORHANDEN- Stopphebel (28) und Stoppschalter (F3) -FALLS VORHANDEN-
Mit dem Zündschloss wird die Zündung eingeschaltet und der Betätigen des Stopphebels oder des Stoppschalters bewirkt
Motor gestartet. Das Zündschloss hat folgende Stellungen: das Abschalten des Motors. Falls vorhanden, drehen Sie dann
den Zündschlüssel in Stellung OFF, um die Zündung auszu-
Stellung AUS (OFF)
schalten.
Zündung ist ausgeschaltet. Keine Betriebsspannung, alle
Verbraucher sind ausgeschaltet.
Kontrolleuchte Batterie (13) -FALLS VORHANDEN-
Stellung Vorheizen (PR) -FALLS VORHANDEN- Die Batterieladekontrolleuchte leuchtet, wenn die Zündung
Vorheizen ist eingeschaltet. Vor dem Motorstart solange eingeschaltet ist und keine oder eine zu geringe Batterielade-
vorglühen, bis die Kontrolleuchte Vorheizen verlischt. spannung vorhanden ist. Sobald der Motor läuft, wird die
Batterie geladen. Damit verlischt die Kontrolleuchte Batterie
Stellung EIN (ON)
(Normalzustand während des Motorlaufs).
Zündung ist eingeschaltet. Hilfsgeräte und Elektronik erhal-
ten Betriebsspannung.
Kontrolleuchte Öl (O1) -FALLS VORHANDEN-
Stellung START (ST) Die Kontrolleuchte Öl leuchtet, wenn die Zündung eingeschal-
Start des Motors. Die Startstellung ist nichtrastend. Der tet ist und kein oder ein zu geringer Öldruck vorhanden ist.
batteriebetriebene Anlasser erhält Strom und startet den Sobald der Motor läuft, wird Öldruck aufgebaut. Damit verlischt
Motor. die Kontrolleuchte Öl (Normalzustand während des Motor-
laufs). Sollte der Öldruck soweit absinken, dass die Motor-
Nach dem Motorstart belassen Sie den Zündschlüssel in der
schmierung nicht mehr gewährleistet ist (z. B. wegen
Betriebsstellung ON. Während des Motorlaufs wird die Batte-
Ölmangel), leuchtet die Kontrolleuchte auf. Bei Aggregaten
rie automatisch geladen.
mit automatischem Motorstopp wird der Motor automatisch
Taste Vorheizen (82/N5) -FALLS VOHANDEN- abgeschaltet, wenn der Öldruck zu niedrig ist.
Mit Taste Vorheizen vor dem Motorstart solange vorglühen, bis
die Kontrolleuchte Vorheizen (I4) verlischt. Kraftstoffanzeige (M1, C2) -FALLS VORHANDEN-
Die Kontrolleuchte Kraftstoff (M1) leuchtet auf, wenn Kraftstoff
Kontrolleuchte Vorheizen (I4) -FALLS VORHANDEN- nachgefüllt werden muss. Es steht dann nur noch eine be-
Die Kontrolleuchte Vorheizen leuchtet, wenn mit dem Zünd- stimmte Kraftstoffreserve zur Verfügung (abhängig von Ma-
schlüssel (Stellung PR) oder mit Taste Vorheizen das Vor- schinentyp und Ausführung). Bei Aggregaten mit elektrischer
glühen eingeschaltet wurde und die Glühkerzen noch nicht Kraftstoffanzeige (C2) ist der aktuelle Füllstand ersichtlich,
die notwendige Temperatur erreicht haben. Ist das Vorglühen sobald die Zündung eingeschaltet wird.
beendet, verlischt die Kontrolleuchte Vorheizen.
Fernstart (I6, B3) -FALLS VORHANDEN-
MIN/MAX-Schalter (C5) -FALLS VORHANDEN- An die Steckdose (B3) kann eine Fernbedienung für Motor-
Steht der MIN/MAX-Schalter in Stellung MAX, ist die Leerlauf- Start/Stopp angesteckt werden. Die MIN/MAX-Umschaltung
automatik abgeschaltet und der Motor läuft nach dem Start (Aggregate mit 3000 U/min, falls vorhanden) kann ebenfalls
sofort mit maximaler Drehzahl. über die Fernbedienung erfolgen. Bei Fernbedienung muss
der Umschalter (I6) in Stellung FERN (ON oder REMOTE
Ist dagegen die Leerlaufautomatik eingeschaltet (Schalter in
START) stehen. Sollen die Bedienelemente am Stromerzeu-
Stellung MIN), läuft der Motor in Leerlaufdrehzahl, wenn dem
ger benutzt werden, muss die Fernbedienung ausgeschaltet
Generator kein Strom entnommen wird. Sobald der Motor
sein (Stellung OFF oder LOCAL START).
belastet wird (Stromentnahme an den Steckdosen oder
Schweißbuchsen), wird die Motordrehzahl automatisch er-
höht. Es steht nun die volle Generatorleistung zur Verfügung.
Mit dieser Automatik ist ein ökonomischer Betrieb des Aggre-
gates möglich.
H34
Bedienung - Motorschutz EP 5 EP005
© MOSA 1.3-10/00 D

Bedienung Motorschutz EP 5 (M5) LED Batterieladung (M5.2) -gelb-


Der Motorschutz EP 5 (M5) dient der Überwachung von LED Batterieladung (M5.2) leuchtet, wenn keine oder eine zu
– Öldruck geringe Ladespannung des Ladegenerators (Lichtmaschine)
– Motortemperatur vorhanden ist. Geschieht dies bei laufendem Motor, wird der
– Batterieladung Motor nicht gestoppt. Die LED leuchtet solange, bis die Fehler-
– Kraftstoff-Vorrat ursache beseitigt wurde. Normalzustand ist, dass bei laufen-
– Überdrehzahl. dem Motor die Batterie geladen wird und somit die LED
Batterieladung nicht leuchtet.
Bei zu niedrigem Öldruck, bei zu hoher Temperatur und bei zu
hoher Motordrehzahl wird der Motor automatisch abgeschal- LED Drehzahl (M5.3) -rot-
tet. Aber auch das normale Ein- und Ausschalten des Motors Meldet die Drehzahlerfassung des Generators eine zu hohe
geschieht über den Motorschutz EP 5. Motordrehzahl, leuchtet LED (M5.3) auf und die Hupe signali-
siert diesen Zustand akustisch. Der Motor wird gestoppt.
M5.6 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1 LED Temperatur (M5.4) -rot-
Meldet der angeschlossene Temperatursensor eine zu hohe
Temperatur (z. B. Öltemperatur oder Wassertemperatur), leuch-
tet LED (M5.4) auf und die Hupe signalisiert diesen Zustand
akustisch. Der Motor wird gestoppt.
LED Öldruck (M5.5) -rot-
Meldet der angeschlossene Öldrucksensor einen zu niedri-
OFF gen Öldruck, leuchtet LED (M5.5) auf und die Hupe signali-
siert diesen Zustand akustisch. Der Motor wird gestoppt. Nach
dem Motorstart wirkt eine Zeitverzögerung, so dass die LED
erst aufleuchtet, wenn sich innerhalb einer bestimmten Zeit
kein Öldruck aufbaut.

LED Betriebsanzeige (M5.6) -grün-


STOP Mit Einschalten des Zündschalters (Q1) führt das Gerät einen
EP005B1

Selbsttest durch (LED-Test, Hupen-Test, interner Test). Der


Selbsttest dauert ca. 2 Sekunden. Ist der Selbsttest erfolgreich,
beginnt die Betriebsanzeige (M5.6) zu blinken. Die Überwa-
Q1 chung wird aktiv. Die Öldruck-Überwachung (M5.5) ist erst
wirksam, wenn der Motor gestartet wurde und eine intern vorge-
Zündschalter (Q1) gebene Zeit abgelaufen ist. Während des normalen Betriebs
Mit Zündschalter (Q1) wird die Zündung eingeschaltet und der leuchtet die LED (M5.6) dauernd.
Motor gestartet. Zündschalter (Q1) hat folgende Stellungen:
Motorstopp durch EP 5
Stellung AUS (OFF)
Gerät EP 5 und Zündung sind ausgeschaltet. Keine Be- ➠ Zu niedrige Ölqualität, zu niedrige
Ölviskosität, zu niedriger Ölstand und
triebsspannung, alle Verbraucher sind ausgeschaltet.
zu geringe Öltemperatur verringern den
Stellung EIN (ON) Öldruck. Dadurch kann es zum Abschal-
Gerät EP 5 und Zündung sind eingeschaltet. Hilfsgeräte ten des Motors kommen.
und Elektronik erhalten Betriebsspannung.
Stellung M
➠undZuFehler
hohe Umgebungstemperatur, zu hohe Motorbelastung
im Kühlsystem erhöhen die überwachte Öl- bzw.
Start des Motors. Die Startstellung ist nichtrastend. Der Kühlflüssigkeitstemperatur. Dadurch kann es zum Abschal-
batteriebetriebene Anlasser erhält Strom und startet den ten des Motors kommen.
Motor.
Beachten Sie deshalb:
Nach dem Motorstart belassen Sie den Zündschlüssel in der – Wartungsintervalle einhalten, Qualitätsöl verwenden und
Betriebsstellung ON. regelmäßig Ölstand kontrollieren
– Aggregat nach dem Motorstart ohne Last mit niedriger Dreh-
Motorstopp mit Taste STOP
zahl ca. 2 min warmlaufen lassen (bei niedriger Umgebungs-
Taste STOP drücken, bis der Motor stoppt. Erst dann den
temperatur (unter 10 °C) ca. 4 bis 5 min)
Zündschalter auf OFF stellen.
– Aggregat nicht überlasten. Überhitzten Motor im Leerlauf
Folgende LEDs zeigen den aktuellen Zustand an: (falls möglich) oder im Stand abkühlen lassen. Dann mit
reduzierter Last weiterarbeiten.
LED Kraftstoff-Vorrat (M5.1) -gelb-
– Aggregat nicht betreiben, wenn ein Fehler im Kühlsystem
Sinkt der Kraftstoffstand unter einem bestimmten Pegel (Re-
vorliegt. Erst die Fehlerursache beseitigen.
serve), leuchtet LED (M5.1) auf und die Hupe signalisiert
diesen Zustand akustisch. Der Motor wird nicht gestoppt. Die
LED leuchtet solange, bis nachgetankt wurde.
H34
Bedienung - Stromerzeuger GE_, TS_ GEN
© MOSA 1.4-03/00 D

Frequenzmesser (E2) -FALLS VORHANDEN- Steckdose (I2) -FALLS VORHANDEN-


Mit dem Frequenzmesser kann die Frequenz der Generator- Diese Steckdose ist eine 2-polige Steckdose (ohne Schutz-
spannung und damit die Motordrehzahl kontrolliert werden. Ist leiter). An ihr kann eine Schutzkleinspannung von 48 V AC für
das Aggregat mit einem Drehzahlregler ausgerüstet, wird die den Anschluss von Geräten nach Schutzklasse III entnom-
Motordrehzahl automatisch konstant gehalten. Die Frequenz men werden.
sollte bei 50 Hz Nennfrequenz einen Wert zwischen 49 Hz
(Voll-Last) und 52 Hz (Leerlauf) haben. Anschlusskasten/Klemmbrett (Q3) -FALLS VORHANDEN-
Aggregate mit Anschlusskasten oder internen Anschluss-
Voltmeter (N) -FALLS VORHANDEN- klemmen liefern normalerweise 400/230 V Dreh- bzw. Wech-
Bei Aggregaten ohne Voltmeterschalter (H2) zeigt das Voltme- selstrom für den Anschluss von Geräten nach Schutzklasse I.
ter (Messbereich 300 V) nach dem Start des Motors die
Bei Aggregaten in Sonderausführung sind über die Anschluss-
Generatorspannung Phase gegen Null an.
klemmen evtl. weitere geschaltete Verbraucher anschließbar
Bei Aggregaten mit Voltmeterschalter (H2) zeigt das Voltmeter (z. B. bei Sanftanlauf die Pumpe).
(Messbereich 500 V) nach dem Start des Motors die Generator-
spannung Phase gegen Phase an. Voraussetzung ist, dass Entnommene Leistung
der Voltmeterschalter nicht mehr in Nullstellung steht. ➠ Alle Anschlüsse können zu gleicher Zeit benutzt werden.
Das gilt bei Schweißaggregaten auch für die Schweiß-
Die angezeigte Spannung ist gleichzeitig die Ausgangsspan-
buchsen (9, 10). Die insgesamt entnommene Leistung darf
nung an den Ausgangssteckdosen und/oder am Anschluss-
jedoch nicht größer als die maximale Drehstromleistung
kasten bzw. Klemmleiste, wenn die entsprechenden Schalter
des Generators sein (siehe auch Seiten "Technische Da-
eingeschaltet sind und keine Schutzeinrichtung angespro-
ten").
chen hat.
Anmerkung
Voltmeterschalter (H2) -FALLS VORHANDEN- Beachten Sie, dass die Generatorleistung in kVA angege-
Mit dem Voltmeterschalter können zwei Phasen des Drehstrom- ben ist. Zur Umrechnung in kW kann mit dem Leistungs-
netzes ausgewählt werden, zwischen denen die Spannungs- faktor cos phi = 0,8 gerechnet werden, also:
messung mit dem Voltmeter (Messbereich 500 V) erfolgt. – Leistung in kVA * 0,8 = Leistung in kW
– Leistung in kW * 1,25 = Leistung in kVA
Stellung 0
keine Spannungsanzeige Weiterhin sollten Sie mit einem Sicherheitszuschlag von ca.
10 % rechnen, d. h. die errechnete Ausgangsleistung soll
Stellung RS
10 % niedriger als die verfügbare Generatorleistung sein.
Spannungsmessung zwischen Phasen R und S (L1, L2)
Damit ist eine grobe Leistungsbilanz möglich. Der tatsächli-
Stellung ST che Leistungsfaktor ist von der Art der Last abhängig
Spannungsmessung zwischen Phasen S und T (L2, L3) (ohmscher, induktiver, kapazitiver Anteil). Beachten Sie, dass
Motoren je nach Bauart einen hohen Anlaufstrom benöti-
Stellung TR
gen und damit den Generator zusätzlich belasten.
Spannungsmessung zwischen Phasen T und R (L3, L1)
Die Spannung zwischen zwei beliebigen Phasen sollte 400 V ➠höhung
Keine weiteren Stromerzeuger/Schweißaggregate zur Er-
der Leistung parallel schalten.
±10 % betragen. Bei Synchrongeneratoren stellt sich in der
Regel eine Spannung von 400 V ±5 % ein. Mit dem elektroni-
schen Spannungsregler RVT (optional) erfolgt eine Regelung
➠versorgungsnetz
Stromerzeuger/Schweißaggregate nicht an das Energie-
anschließen.
auf 400 V ±1,5 %.
Reicht die Ausgangsleistung nicht aus, setzen Sie weitere
Bei ungleicher Phasenbelastung können die Spannungen der Aggregate mit jeweils getrennt anzuschließenden Verbrau-
einzelnen Phasen unterschiedlich sein. Um dies zu verhin- chern ein (keine Verkopplung der Laststromkreise). Ist der
dern, muss auf eine gleichmäßige Phasenbelastung geachtet Leistungsbedarf eines einzelnen Verbrauchers für das vor-
werden. Eine zu niedrige Spannung deutet auf eine zu hohe handene Aggregat bzw. für die vorhandene Steckdose zu
Belastung hin. hoch, muss ein Aggregat mit höherer Leistung eingesetzt
werden.
Amperemeter (D2) -FALLS VORHANDEN-
Je nach Ausführung wird der Strom in Phase R (L1) oder in Stundenzähler (M) -FALLS VORHANDEN-
allen drei Phasen mit je einem Amperemeter gemessen. Es Der Betriebsstundenzähler zeigt die Betriebsstunden des Mo-
wird der über die Steckdosen und/oder über Anschlussklem- tors/Generators an (wichtig für Wartungsintervalle des Mo-
men entnommene Gesamtstrom angezeigt. tors). Dabei ist es gleichgültig, ob an den Ausgängen Strom
entnommen wird oder nicht.
Steckdosen (15)
Die AC-Steckdosen liefern je nach Ausführung 230 V bzw. Starttaste Hilfsstrom (B5) -FALLS VORHANDEN-
400 V für den Anschluss von Geräten nach Schutzklasse I Mit Starttaste Hilfsstrom können Sie die Ausgangsspannung
oder II. Je nach Variante können unterschiedliche Steckdosen 400/230 V an den Steckdosen aktivieren (Wiederstart). Das
montiert sein (CEE 3-phasig, 1-phasig oder Schuko). ist notwendig, wenn das Voltmeter bei laufendem Motor keine
Spannung anzeigt.
Kontrolleuchten (L) -FALLS VORHANDEN-
Diese Kontrolleuchten sind Steckdosen zugeordnet und leuch-
ten, wenn die entsprechenden Schalter eingeschaltet sind
und keine Schutzeinrichtung angesprochen hat. Damit kann
an den Steckdosen Strom entnommen werden.
H34
Bedienung - Sicherung/GFI GE_, TS_ GFI01
© MOSA 1.5-03/00 D

Sicherungen FI-Schutzschalter
Sicherungsautomaten (Z2) FI-Schalter (D, N2)
Die Sicherungsautomaten sind Thermomagnetschalter, die Der Fehlerstromschutzschalter ist je nach Ausführung sepa-
bei Überlast oder Kurzschluss abschalten. rat (D: mit eigenen Hauptkontakten) oder gemeinsam mit den
thermomagnetischen Sicherungsautomaten (N2: Thermo-
magnetschalter mit GFI) montiert. Die Automaten N2 werden
Einschalten: im Fehlerfalle über eine spezielle Auslösespule ausgelöst.

➔Deckel öffnen (1) Der FI-Schalter kann als Hauptschalter für Steckdosen die-
➔Hebel hochschieben (2) nen und ist gleichzeitig zusätzliche Schutzmaßnahme. Sobald
im angeschlossenen Verbraucher ein Fehlerstrom (normaler-
weise 30 mA) über den Schutzleiter oder über Erde (Standort-
masse) abfließt, spricht der FI-Schalter sehr schnell an. Die
Ausgangsspannung an den Steckdosen bzw. an den Aus-
Sicherungen (F) gangsklemmen wird abgeschaltet und somit verhindert, dass
Sicherungen (F) sind Schmelzsicherungen und lösen bei Über- sich eine gefährliche Berührungsspannung aufbauen kann.
last oder Kurzschluss aus. Anzahl und Funktion der Sicherun-
gen sind aus dem jeweiligen Stromlaufplan ersichtlich. ➠ Bei direkter Berührung eines Außen-
leiters (Phasen L1, L2, L3) muss der
Thermoschutz (59, 59B) Fehlerstrom über Körperwiderstand,
Thermoschutz (59) sichert den Batterielader, Thermoschutz Standortwiderstand, Erdreich und Erder
(59B) einen Hilfsstromkreis (1-phasige Steckdose) ab. Der des Aggregates zum Schutzleiter des
Thermoschutz löst bei Überlast oder Kurzschluss aus. Aggregates (PE) zurückfließen können,
damit der FI-Schalter auslöst.

Einschalten: Deshalb folgendes beachten:


– Aggregat vorschriftsmäßig erden (z. B. Staberder)
➔Knopf drücken (1) – Auf genügend niedrigen Erdungswiderstand achten
– Erdungsanlage vor Inbetriebnahme prüfen (DIN VDE 0100
➠ Den Knopf nicht gedrückt halten. Im
Falle eines weiterhin bestehenden Feh-
Teile 540 und 600; nur durch autorisierte Elektrofachkraft)
Der FI-Schalter kann zur Funktionsprüfung mit einer Prüftaste
lers kann der Thermoschutz bei gedrück- ausgestattet sein, über die ein Fehlerstrom simuliert wird (z. B.
tem Knopf nicht auslösen und damit das Taste PUSH TO TRIP). Diese Auslösung ersetzt nicht die
Aggregat nicht schützen. Prüfung der FI-Schutzschaltung mit oder ohne Sonde nach
Zum Einschalten den Knopf nur kurz drücken, damit er einra- DIN VDE 0100 Teil 600.
stet. Falls der Knopf nicht einrastet, ist der Fehler immer noch Der FI-Schalter muss eingeschaltet sein, wenn Strom an den
vorhanden. Erst Fehlerursache beseitigen (z. B. Last verrin- Steckdosen entnommen werden soll.
gern und/oder abkühlen lassen), dann erneut einschalten.
Einschalten GFI:
➔Deckel öffnen (1)
➔Schalter auf
"I" stellen (2)
bzw.
➔Hebel hochschieben (3)
H34
Bedienung - Elektronik-GFI GE_, TS_ GFI02
© MOSA 1.0-03/00 D

Bedienung Elektronik-GFI RESET


Funktion des Elektronik-GFI (T5)
A 1 a 0 M
Der elektronische FI-Schutzschalter dient der Fehlerstrom-
überwachung und gewährleistet, dass im Fehlerfall maximal tx10 1 b 0 tx1
50 V Berührungsspannung auftreten. x1 1 c 0
I° x0.1I°
Neben der Einstellung des Fehlerstromes kann eine Ver- x10 1 d 0
zögerungszeit eingestellt werden. Somit ist ein selektives Schal-
ten möglich, wenn mehr als eine Schutzeinrichtung im glei- T5.9 T5.10
chen Stromkreis ist.
Der Schutzschalter arbeitet autonom und überwacht ständig
extern angeschlossene und interne Schaltungsteile (zum Bei-
spiel Drahtbruchüberwachung). Externe Störungen werden
durch Eingangsfilter unterdrückt. T5.3
Der Schutzschalter erfüllt die Spezifikationen nach VDE 0664,
IEC 23 und CEI 64/8. T5.5 RESET
T5.4
A 1a 0 M
Bedien- und Anzeigeelemente des Elektronik-GFI: tx10 1b 0 tx1
x1 1c 0
Verzögerungszeit (T5.1)
RESET I° x10 1d 0
x0.1I° TEST
Regler (T5.1) dient in Verbindung mit dem Schalter (T5.3b) 1 1.5 0.2 0.3
zur Einstellung der Verzögerungszeit zwischen dem Auftreten .5 2 0.1 0.4
eines Fehlers und der Schaltreaktion des Schutzschalters. .25 2.5 ON TRIP 0.02 0.5
Werkseinstellung: 0,5 s T5.2 I°(A) t (s)
T5.1
Fehlerstrom (T5.2)
Regler (T5.2) dient in Verbindung mit dem Schalter (T5.3c/d) T5.6 T5.7
zur Einstellung des Fehlerstroms, bei dem der Schutzschalter
anspricht.
Werkseinstellung: 30 mA
Parameterschalter (T5.3)
Mit Schalterblock (T5.3) sind folgende Einstellungen möglich:
Schalter a:
0: Betriebsart manueller Reset (Werkseinstellung)
T5.8 GFIT5B1
1: Betriebsart Automatik-Reset
Schalter b:
0: Verzögerungszeit-Faktor Kd = 1 Unsachgemäße Manipulationen am
1: Verzögerungszeit-Faktor Kd = 10 Elektronik-GFI können die Überwa-
Schalter c+d: chungsfunktion negativ beeinflussen.
c = 0, d = 0: Fehlerstrom-Faktor Ki = 0,1 Das kann im Fehlerfall zu Elektrounfällen führen.
c = 1, d = 0: Fehlerstrom-Faktor Ki = 1
c = 1, d = 1: Fehlerstrom-Faktor Ki = 10 Deshalb folgendes beachten:
– Veränderung aller Parameter nur durch Elektrofachkräfte
Prüftaste TEST (T5.4) – Arbeitstäglich Gerätefunktion mittels Prüftaste TEST prüfen
Taste TEST ist zum Prüfen der Gerätefunktion. Es wird ein (kein Nachweis über die Wirksamkeit der Schutzmaßnah-
Fehlerstrom simuliert. men im externen Lastkreis)
Löschtaste RESET (T5.5) – Im Fehlerfall die Ursache suchen und beseitigen, erst dann
Taste RESET ist zum Rücksetzen des FI-Schalters, nachdem das Aggregat wieder in Betrieb nehmen
eine Auslösung erfolgte. – Zur Prüfung der Gesamtanlage externen Fehlerstrom simu-
lieren (nur durch Elektrofachkraft!)
Betriebs-LED ON (T5.6) -grün-
Die Betriebsanzeige leuchtet, wenn die Versorgungsspannung ☞ Näheres zu Schutzmaßnahmen finden Sie auf den Seiten
am Gerät anliegt. "Schutzmaßnahmen".

Melde-LED TRIP (T5.7) -rot- ■ Elektronik-GFI prüfen


LED TRIP leuchtet, wenn der FI-Schalter angesprochen hat, Arbeitstäglich ist die Prüfung wie folgt durchzuführen:
d. h. der Fehlerstrom hat den mit Regler (T5.2) und Schalter ➔Motor starten
(T5.3c/d) eingestellten Wert überschritten. ➔Prüfen, ob Spannung an den Steckdosen anliegt
Spannungsversorgung (T5.8) – Generator liefert Ausgangsspannung
Anschlüsse (T5.8) für externe Spannungsversorgung. ➔Prüftaste TEST am Elektronik-GFI betätigen
– Fehlerstrom wird simuliert
Ausgang (T5.9) ➔Prüfen, ob Spannung an den Ausgängen verschwindet
Kontaktausgang (T5.9) zur Steuerung des externen Leistungs- – Ausgangsspannung wurde abgeschaltet
schalters im Fehlerfall (Wechsler). ➔Löschtaste RESET am Elektronik-GFI betätigen
Eingang (T5.10) ➔Prüfen, ob Spannung an den Ausgängen wieder anliegt
Eingang (T5.10) zum Anschluss der externen Fehlerstromer- – Elektronik-GFI ist wieder betriebsbereit
fassung (Differenzstromwandler).
H34
Bedienung - Isolationswächter GE_, TS_ ISO01
© MOSA 1.3-03/00 D

Bedienung Isolationswächter
Isolationswächter (A3)
Der Isolationswächter dient der Isolationsüberwachung zwi-
schen dem ungeerdeten Wechselstromnetz und dem Schutz-
leiter. Die Messung erfolgt mit einer überlagerten Mess-
gleichspannung.
Bedien- und Anzeigeelemente des Isolationswächters:
Einstellregler (A3.1)
Regler (A3.1) dient zur Einstellung des Ansprechwiderstandes
(Isolationswiderstand). Er ist bei Auslieferung voreingestellt.
Hinweis
Der Einstellregler (A3.1) zur Einstellung des Ansprech-
widerstandes ist nicht bei allen eingesetzten Isolationswächtern
vorhanden. Falls der Regler fehlt, ist ein Festwert von ca.
100 kOhm ab Werk vorgegeben.
Löschtaste RESET (A3.2)
Taste RESET ist zum Rücksetzen des Isolationswächters,
nachdem eine Auslösung erfolgte.
Prüftaste TEST (A3.3)
Taste TEST ist zum Prüfen der Gerätefunktion. Es wird ein zu
niedriger Isolationswiderstand simuliert.
Betriebs-LED ON (A3.4) -grün-
Die Betriebsanzeige leuchtet, wenn die Versorgungsspannung
am Gerät anliegt.
Melde-LED TRIP (A3.5) -rot- Unsachgemäße Manipulationen am
LED TRIP leuchtet, wenn der Isolationswächter angespro- Isolationswächter können die Über-
chen hat, d. h. der Isolationswiderstand hat den mit Regler wachungsfunktion negativ beeinflussen.
(A3.1) eingestellten Wert unterschritten. Das kann im Fehlerfall zu Elektrounfällen
führen.
■ Funktion
Deshalb folgendes beachten:
Im Normalbetrieb leuchtet die grüne Betriebs-LED, die rote
– Veränderung des Reglers (A3.1) nur durch Elektrofachkräfte
Melde-LED TRIP leuchtet nicht, der Isolationswächter hat
– Arbeitstäglich Gerätefunktion mittels Prüftaste TEST prüfen
nicht angesprochen.
(kein Nachweis über die Wirksamkeit der Schutzmaßnah-
Sobald der Isolationswiderstand unter den mit Regler (A3.1) men im externen Lastkreis)
eingestellten Ansprechwiderstand absinkt, spricht der Isola- – Im Fehlerfall die Ursache suchen und beseitigen, erst dann
tionswächter an. Das interne Relais schaltet unverzüglich das Aggregat wieder in Betrieb nehmen
über eine Schalteinrichtung die Ausgangsspannung ab. Die – Zur Prüfung der Gesamtanlage externen Isolationsfehler
am Stromerzeuger angeschlossene externe Last wird abge- simulieren (nur durch Elektrofachkraft!)
schaltet. Die rote Melde-LED TRIP leuchtet.
☞ Näheres zu Schutzmaßnahmen finden Sie auf den Seiten
Mit Löschtaste RESET kann der Normalbetrieb des Isolations- "Schutzmaßnahmen".
wächters wiederhergestellt werden, nachdem die Ursache
der Auslösung beseitigt wurde. ■ Isolationswächter prüfen
Arbeitstäglich ist die Prüfung wie folgt durchzuführen:
➔Motor starten
➔Prüfen, ob Spannung an den Steckdosen anliegt
– Generator liefert Ausgangsspannung
➔Prüftaste TEST am Isolationswächter betätigen
– Isolationsfehler wird simuliert
➔Prüfen, ob Spannung an den Ausgängen verschwindet
– Ausgangsspannung wurde abgeschaltet
➔Löschtaste RESET am Isolationswächter betätigen
➔Prüfen, ob Spannung an den Ausgängen wieder anliegt
– Isolationsüberwachung ist wieder betriebsbereit

Hinweis
Der Spannungsnachweis an den Steckdosen oder am Klemm-
ausgang kann entweder mit Hilfe der Steckdosen-Kontroll-
leuchten (falls eingebaut) oder mit Hilfe einer angesteckten/
angeschlossenen Last erfolgen.
H38
Benutzung als Stromerzeuger GE_, TS_ GEN
© MOSA 1.7-03/00 (große Motoren) D

Wichtige Hinweise Inbetriebnahme und Bedienung


☞ Beachten Sie die Seiten "Sicherheitshinweise". Bei Not- Das Folgende gilt für größere Aggregate und Elektrostart.
stromanlagen siehe auch Betriebsanleitung zur Notstrom- Nicht vorhandene Bedienelemente überlesen Sie einfach.
automatik.
■ Vor dem Start
➔Klemmenanschluss: Elektroverbraucher anschließen
■ Unfallschutz
➔Motor nicht unter Last starten: Verbraucher abschalten, Stek-
➠ Motorabgase sind giftig. Es kann zu
Gesundheitsschäden kommen. Auspuff
ker (15) ziehen, Sicherungen/GFI (Z2, D, N2, P4) aus
➔Thermoschutz (59B) einschalten (Knopf drücken)
und Motor werden im Betrieb heiß. Bei
➔Voltmeterschalter in Stellung RS, ST oder TR
Unachtsamkeit sind Unfälle möglich.
➔Stopphebel oder Gashebel in Startstellung
Deshalb folgendes beachten: ➔Kraftstoffhahn öffnen
– Motor nur starten, wenn Abgase frei ➔Choke-Hebel (66):
abziehen können. Andernfalls Abgas- – Motor ist kalt: Choke ziehen (Startstellung)
entsorgung ein-/anbauen und Frisch- – Motor ist warm: Choke in Betriebstellung belassen
luftzufuhr gewährleisten.
■ Vorglühen
– Motor nicht in explosionsgefährdeter Umgebung starten
➔Zündschlüssel in Stellung PR (Vorglühen) schalten
– Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einhalten
– Kontrolleuchte Vorglühen (I4) muss leuchten
– Aggregat nicht ohne Schutzabdeckungen betreiben
➔Warten, bis Kontrolleuchte Vorglühen verlischt
– Auspuff und andere heiße Teile nicht berühren
– Im Servicefall den Motor stoppen und abkühlen lassen ■ Zündung einschalten
➔Zündschlüssel in Stellung ON schalten
■ Kühlung – Kontrolleuchten Batterie/Öl (13, O1) müssen leuchten
➠ Ohne Kühlung, bei schlechter Küh-
lung oder bei zu hohen Umgebungs-
– EP1/EP2: LED LOW leuchtet
– EP4/EP5: grüne Betriebsanzeige-LED blinkt, schaltet nach
temperaturen können an Motor und Ge- Selbsttest auf Dauerlicht um
nerator Schäden auftreten. – Tankfüllung (C2) kontrollieren, Reserveleuchte (M1) aus!
Deshalb folgendes beachten: ■ Start des Motors
– Ventilator und Luftschlitze des Verdecks sauber halten ➔Motor mit Zündschlüssel starten (auf START drehen) und
– Kein Betrieb bei zu hohen Umgebungstemperaturen nach Motorstart in Stellung ON belassen
– Freie Luftzirkulation: Erwärmte Abluft darf nicht wieder als – Kontrolleuchten Batterie/Öl müssen verlöschen
Kühlluft angesaugt werden (Abstände einhalten). – EP1/EP2: LED OK meldet nach ca. 3 s Motor ist OK
➔Kalter Motor: Motor im Leerlauf warmlaufen lassen
■ Fehler beim Anlassen
➠ Wird bei sich noch drehendem Mo-
– EP1/EP2: LED LOW geht nach ca. 1,5 min aus
tor gestartet, können Schäden am An-
lasserritzel oder am Zahnkranz des
➠ ten
Motor startet nicht: Nie länger als ca. 10 Sekunden star-
(Batterie schonen). Start erst nach ca. 1 Minute wie-
Schwungrades auftreten. derholen. Falls kein Erfolg, Ursache suchen.
Deshalb folgendes beachten: ■ Arbeitseinsatz
– Niemals bei laufendem Motor den Zündschlüssel auf START ➔Ohne Leerlaufautomatik: mit Gashebel (16) Maximaldrehzahl
drehen. einstellen (bei Leerlaufautomatik (16) auf MIN lassen)
– Bei Fehlstart erst wieder starten, wenn der Motor stillsteht. ➔Sicherung (Z2, P4) und FI-Schalter (D, N2) einschalten
➔Starttaste (B5, Wiederstart) drücken
■ Batterieentladung – Voltmeter (N) muss Spannung anzeigen
➠ Bei eingeschalteter Zündung wird
die Batterie dauernd belastet (interne
– Frequenzmesser (E2) muss Frequenz anzeigen
➔Isometer (A3): täglich prüfen, siehe Beschreibung
Verbraucher) und langsam entladen. ➔Aggregat belasten (Verbraucher anstecken und/oder EIN)
– mit Leerlaufautomatik: Motordrehzahl muss sich erhöhen
Beachten Sie folgendes:
➔Strom (D2), Spannung (N) und Frequenz (E2) unter Last
– Nach MotorstopP Zündschlüssel in Stellung OFF lassen
kontrollieren, Maximallast beachten
oder abziehen.
■ Stopp des Motors
■ Überlast, Kurzschluss, Erdschluss ➔Verbraucher ausschalten und/oder Sicherheitseinrichtung

Bei Überlast, Kurzschluss oder Erd-
schluss lösen die entsprechenden Si-
(Z2, D, N2) am Aggregat ausschalten
➔Motor 1 bis 2 Minuten im Leerlauf abkühlen lassen
cherheitseinrichtungen aus (Isolations- ➔Kraftstoffhahn schließen
wächter, FI-Schutzschalter, Sicherungs- ➔Motorstopp mit Stopphebel/-schalter/-taste (falls vorhanden)
automat, Thermoschutz, Sicherung). und Zündung ausschalten oder nur Zündung ausschalten
(Motor geht aus)
Vor erneutem Einschalten wie folgt vorgehen:
➔Verbraucher ausschalten, Stecker abziehen
➔Überlast, Kurzschluss oder Erdschluss beseitigen
➔Sicherheitseinrichtungen wieder einschalten/aktivieren
➔Verbraucher anstecken, einschalten
H40
Wartung, Instandhaltung - Allgemeines GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.0-10/97 D

Allgemeines zur Wartung und Instandhaltung ■ Allgemeine Sichtprüfung


Nach einem Jahr, bei extremen Betriebsverhältnissen auch
■ Wartung durch Fachpersonal früher, sollten das Aggregat und alle anderen Anlagenteile
Regelmäßige und sachgerechte Wartung ist erforderlich, um einer allgemeinen Sichtprüfung unterzogen werden (bei Not-
das Aggregat/Gerät ständig einsatzbereit zu halten. stromanlagen auch die externe EAS-Einheit und alle Verbin-
Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur von entspre- dungen sowie der Netzanschluss). Damit können Schäden
chend qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Von der erkannt werden, die früher oder später zu Betriebsstörungen
ordnungsgemäßen Ausführung hängen Sicherheit, Zuverläs- führen würden.
sigkeit und lange Lebensdauer des Aggregates/Gerätes ab. ➔Innere Verkabelung prüfen (Befestigung, Bruchstellen, Iso-
Schäden, die durch unsachgemäße Wartung, Reparatur oder lierung, Scheuerstellen, thermische Überlastung, Klemmen,
Pflege entstehen, gehen zu Lasten des Verursachers. Steckverbindungen, insbesondere Schutzleiteranschlüsse
usw.)
➠ Bei Wartungs- und Reparaturarbei-
ten können gefährliche Situationen ent-
➔Elektrische Geräte und Bauteile prüfen (Befestigung, An-
schlüsse, mechanischer Zustand usw.)
stehen. Das kann zu Unfällen führen. ➔Übrige Komponenten des Aggregates prüfen (Befestigung,
Deshalb bei Wartung und Reparatur folgendes beachten: Schraubverbindungen, Schläuche, Rohre, Leitungen, me-
– Aggregat abschalten chanischer Zustand, Sauberkeit usw.)
– Aggregat vor unbefugter Wiedereinschaltung sichern
– Verbraucher vom Aggregat trennen ■ Verbraucheranschlüsse
– Zusätzlich bei Notstromanlagen: Netz und Verbraucher von Die Störungsfreiheit des Aggregates oder der Notstroman-
der Notstromanlage trennen, vor unbefugter Wiederan- lage hängt auch vom Zustand der äußeren Anschlüsse, Kabel
schaltung sichern und Verbraucher ab. Eine regelmäßige Kontrolle ist erforder-
– Vor Wiederinbetriebnahme sicheren Zustand herstellen (alle lich, um frühzeitig Schäden erkennen zu können.
Abdeckungen usw. wieder montieren) ➔Äußere Steckdosen prüfen (Befestigung, mechanische Schä-
den, richtiger Sitz des Steckers, Funktion der Abdeckklappe)
Pflege- und Wartungsarbeiten ➔Anschlusskabel prüfen (Zugentlastung, Risse, Isolations-
schäden usw.)
■ Reinigung und Pflege
➔Kabel trocken und sauber halten
Je nach Betriebs- und Umgebungsbedingungen sind äußere
und innere Reinigungsmaßnahmen erforderlich. Ein sauberer
■ Elektrotechnische Überprüfung
Zustand des Aggregates/Gerätes lässt schneller mögliche
In regelmäßigen Abständen ist nach DIN VDE 0105 Teil 1 eine
Schäden erkennen.
elektrotechnische Wiederholungsprüfung zur Einhaltung der
➠ Durch unsachgemäße Reinigung
und/oder ungeeignete Reinigungsmittel
Schutzklasse erforderlich.

kann es möglicherweise zu Bauteil- ➠ Vor Isolations- und Spannungs-


prüfungen muss ein evtl. eingebauter
schäden oder zur Zerstörung von Ober-
Isolationswächter für die Dauer der Prü-
flächen kommen.
fung vom Netz getrennt werden.
Deshalb folgendes beachten:
Im übrigen sind die geltenden Prüfbedingungen nach DIN
– Keine Reinigungsmittel verwenden, die Lack, Beschriftun-
einzuhalten.
gen, Typenschilder, elektrische Bauteile (Frontplatte) usw.
beschädigen oder zerstören könnten
– Bei äußerer Reinigung den Gehäuseschutzgrad beachten Allgemeiner Wartungsplan
– Innenteile, Schallschutzhaube und Frontplatte nicht mit Was- Wartungsabstände sind vom unterschiedlichen Verschleiß-
ser- oder Dampfstrahl reinigen verhalten der Teile und von der Betriebsdauer abhängig. Be-
– Elektronische Bauelemente und Baugruppen schonend und sonders bei Notstromanlagen muss der Stromerzeuger stän-
mit größter Sorgfalt reinigen dig verfügbar sein. Beachten Sie folgende Wartungsabstände:

Reinigung mit Druckluft Abstand Wartungsarbeit Bemerkung


Zur inneren Reinigung (bei grober Verschmutzung) können
Täglich Aggregat reinigen (Kühlbereiche) *falls
Sie das Aggregat mit Druckluft ausblasen. Die Druckluft muss oder vor erforderlich
aber unbedingt trocken und frei von Öl oder anderen Stoffen Allgemeine Sichtprüfung durchführen
Arbeits-
sein. Reduzieren Sie den Druck soweit, dass Geräteteile nicht beginn Betriebsmittel prüfen, auffüllen*
beschädigt werden können.
Zusätzlich Aggregat gründlich reinigen *für ständige
jede Einsatz-
■ Beschriftungen, Typenschilder Woche
In Stillstandsperioden oder bei
bereitschaft
Zum sicheren Betrieb des Aggregates oder Gerätes gehört Notstromanlagen Testlauf durchführen*
auch, dass sämtliche Beschriftungen, Kennzeichnungen usw. Nach Betriebsmittel prüfen, auffüllen *bei
vorhanden und gut lesbar sind. jedem Notstrom-
Generator- Allgemeine Sichtprüfung durchführen, anlagen
➔Beschriftungen der Frontplatte prüfen (vollständig, leser- betrieb* Einsatzbereitschaft überprüfen
lich), bei Bedarf erneuern ... und alle sonstigen Wartungsarbeiten nach Motorhandbuch,
➔Typenschild und andere äußeren Beschriftungen, Markie- Betriebsanleitung und örtlichen Vorschriften!
rungen usw. prüfen, bei Bedarf erneuern
➔Typenschild des Motors und alle Beschriftungen, Markie-
rungen usw. im Inneren des Aggregates prüfen, bei Bedarf
erneuern
H40
Wartung - Motor (1) GE_, TS_ MENG-1
© MOSA 1.1-10/97 D

Wartung und Instandhaltung des Motors Ölviskosität


Da Schmieröl seine Viskosität mit der Temperatur ändert, ist
Wartungs- und Pflegevorschriften des Motorherstellers für die Auswahl der Viskositätsklasse (SAE-Klasse) die

Die folgenden Hinweise zur Pflege
und Wartung des Motors ersetzen nicht
Umgebungstemperatur am Betriebsort beim Start des Motors
maßgebend.
die entsprechenden Vorschriften des
Motorherstellers. Zu zähes Öl kann zu Startschwierigkeiten führen. Gelegentli-
ches Unterschreiten der Temperaturgrenzen kann zwar die
Verbindlich ist auf jeden Fall das mitgelieferte Motorhandbuch. Kaltstartfähigkeit beeinträchtigen, führt jedoch nicht zum Mo-
torschaden.
Vorsichtsmaßnahmen bei Arbeiten am Motor

Bei allen Arbeiten am Motor muss ➠erzielen
Verwenden Sie ein hochwertiges Mehrbereichsöl. Damit
Sie in einem großen Temperaturbereich gute Er-
verhindert werden, dass dieser zufällig
oder unbefugt eingeschaltet werden gebnisse. Ölsorten und zugehörige Temperaturbereiche fin-
kann. den Sie im Motorhandbuch.

Unbeabsichtigtes Einschalten kann zu Unfällen führen. Ölsorte bei neuen Motoren


Deshalb für tägliche Arbeiten lt. Wartungsplan beachten: Beachten Sie, dass zum Einlaufen neuer oder überholter
– Zündschlüssel abziehen; Fernbedienung abziehen Motoren für die erste Ölfüllung vom Motorhersteller oft eine
Für alle anderen Arbeiten zusätzlich beachten: andere Ölsorte vorgeschrieben oder empfohlen wird. Auch
– Batteriekabel abschließen (Minuskabel zuerst; dabei we- dazu enthält das Motorhandbuch nähere Informationen.
gen möglicher Funkenbildung sicherstellen, dass kein Strom
fließen kann) ■ Kraftstoff

➠ Motorabgase sind giftig. Es kann zu ➠ Die volle Leistungsfähigkeit des


Motors, die Betriebssicherheit, die Ver-
Gesundheitsschäden kommen. schleißfestigkeit und die Umweltbe-
Deshalb folgendes beachten: lastung hängen von der richtigen Wahl
– Motor nur in freier Umgebung oder gut belüfteten Räumen des Kraftstoffs ab.
starten Beachten Sie folgendes:
– Motor nicht in explosionsgefährdeter Umgebung starten – Nur Dieselkraftstoff unter 0,5 % Schwefelgehalt verwenden
– Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einhalten – Bei Dieselkraftstoff mit höherem Schwefelgehalt die
Ölwechselabstände reduzieren
■ Motoröl – Bei tiefen Temperaturen (unter 0 ° C) Winterdieselkraftstoff
Das Motoröl ist ein ausschlaggebender Faktor für die Lei- benutzen
stung und Lebensdauer des Motors. Die Benutzung der richti- – Keinen schmutzigen Dieselkraftstoff verwenden
gen Ölsorte und der Betrieb mit dem richtigen Ölstand sind – Wasser, Staub und Schmutz vom Kraftstofftank fernhalten
sehr wichtig. – Hinweise im Motorhandbuch beachten
➠ Ölsorten ungenügender Qualität,
verschmutztes Öl, ungenügender Öl- ■ Wartungsplan Motor
stand und Öl mit falscher Viskositäts- Nachfolgend aufgeführte Wartungsarbeiten sind regelmäßig
klasse beeinträchtigen die Schmierung in Abhängigkeit von der Betriebsdauer durchzuführen (siehe
des Motors. Motorhandbuch).

Es kann zu vorzeitigem Motorverschleiß oder zu Motorschä- Abstand War tungsarbeit Bemer kung
den kommen. Täglich Kraftstoff auffüllen* *falls
oder vor erforderlich
Deshalb folgendes beachten: Ölstand prüfen, Öl nachfüllen*
Motorstar t
– Nur qualitativ hochwertiges Öl benutzen
Luftfilter prüfen, War tung durchführen* öfter bei viel
– Ö l mit der richtigen Viskosität benutzen Staub und
– Vor jeder Inbetriebnahme bzw. täglich Ölstand prüfen Kühlsystem (Kühlluft, Kühlflüssigkeit
Schmutz
– Ö lwechselintervalle einhalten usw.) prüfen, War tung durchführen*
– Regelmäßig Ölfilter wechseln Nach den Öl wechseln nu r b e i
– Verschiedene Ölsorten nicht mischen ersten (Einlaufzeit siehe Motorhandbuch) neuen oder
Betr iebs- überholten
Anmerkung: stunden Motoren
Beim Betrieb des Motors wird nicht nur ein Teil des zur Kolben- War tungs- Kühlsystem säuber n (z.B. öfter bei viel
schmierung dienenden Motoröls verbrannt, sondern das Öl abstände Abdeckungen entfer nen, Kühlrippen Staub und
(bzw. seine Additive) verschleißt auch aufgrund der Temperatur- siehe säuber n) Schmutz
beanspruchung. Daher ist in gewissen Abständen in Abhän- Motor- Luftfilterelement wechseln (mindestens
gigkeit von der Ölqualität und von den Betriebsbedingungen handbuch nach 200 h), Kraftstoffilter/Vorfilter
der Austausch der gesamten Ölmenge erforderlich. reinigen bzw. ersetzen
Öl wechseln, Ölfilter wechseln,
Ölqualität Keilriemen nachspannen/wechseln,
➠ Verwenden Sie hochwertiges Motoröl. Richten Sie sich
nach den Empfehlungen des Motorherstellers. Näheres fin-
Ventilspiel prüfen, Einspritzer
säuber n/einstellen u.a.
den Sie im Motorhandbuch. ... und alle sonstigen War tungsarbeiten, die der
Motorhersteller im Motorhandbuch vorschreibt!
H40
Wartung - Motor (2) GE_, TS_ MENG-2
© MOSA 1.1-10/97 D

■ Ölstand ■ Störungssuche am Motor und Herstellerservice


➠ Bei zu niedrigem, aber auch bei zu
hohem Ölstand kann es zu frühzeitigem
Wenn eine Störung am Motor auftritt, sollte die Ursache zu-
erst in einfach nachprüfbaren Mängeln gesucht werden (siehe
Motorverschleiß oder zu Motorschäden auch Motorhandbuch).
kommen.
Deshalb folgendes beachten:
➠ Versuchen Sie nicht, Störungen zu
beseitigen, die größere Eingriffe in den
– Bei Ölstandskontrolle Aggregat waagerecht stellen Motor und seine Komponenten erfordern.
– Vor jeder Inbetriebnahme bzw. täglich Ölstand prüfen (nicht
Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihren Fachhändler, die
warten, bis Motorstop wegen Ölmangel erfolgt)
nächste MOSA-Kundendienststelle, den nächsten Motor-
– Motor nicht einschalten, falls Ölstand zu hoch oder zu nied-
service oder direkt an MOSA. Autorisierte Service-Stellen
rig ist
können Ihnen mit geschultem Fachpersonal am effektivsten
helfen und verfügen über die nötigen Ersatzteile und Spezial-
Ölstand prüfen
werkzeuge.
➔ Sicherstellen:
Motor ist aus, Aggregat steht waage-
recht, Öl hat sich in der Ölwanne ge- Stillsetzen des Aggregates
sammelt (nach Motorlauf) ■ Stillsetzen Dieselmotor
➔ Umgebung des Ölmess-Stabs säu-
bern, damit kein Schmutz in die Ölwan- Kurze Stillstandszeiten
ne gelangen kann Für kurze Stillstandsperioden sollten Sie das Aggregat unter
➔Ölmess-Stab ziehen, abwischen und bis zum Anschlag Last in Abständen von ca. 10 Tagen laufen lassen. Damit
wieder einstecken werden alle korrosionsempfindlichen Teile mit Schmierstoffen
➔Ölmess-Stab wieder ziehen und Ölstand ablesen versorgt, die Batterie wird aufgeladen und das Einspritzsystem
➔Falls Ölstand nahe der unteren Markierung (MIN): Öl bis zur wird in Gang gehalten.
oberen Markierung (MAX) über den Öleinfüllstutzen nach-
füllen Längere Stillsetzung
➔Falls erforderlich, Ölstand nochmals kontrollieren Von einer Stillsetzung kann ausgegangen werden, wenn das
Aggregat länger als ca. 2 Monate außer Betrieb genommen
■ Ölwechsel werden soll.
➠ Ölwechsel rechtzeitig durchführen
(siehe Motorhandbuch)!
➠elleBeiMaßnahmen
längerer Stillsetzung sind für den Dieselmotor spezi-
erforderlich, um Korrosionsschäden zu
Verbrauchtes Öl, verschmutztes Öl und Öl ungenügender vermeiden und eine sichere Wiederinbetriebnahme zu ge-
Qualität kann zu vorzeitigem Motorverschleiß oder zu Motor- währleisten. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Motor-
schäden führen. service, um die notwendigen Maßnahmen zur Motor-
konservierung zu erfahren.
Deshalb folgendes beachten:
– Nur hochwertiges Öl mit der richtigen Viskosität benutzen ■ Stillsetzen Benzinmotor
– Ö lwechselintervalle einhalten ➔Aggregat laufen lassen, bis Tank leer ist
➠ Öl soll betriebswarm sein, wenn es
abgelassen oder abgepumpt wird. Bei
➔Öl wechseln (altes Öl und Ölschlamm restlos entfernen)
➔Zündkerezn herausschrauben und in jeden Zylinder ca.
heißem Öl besteht Verbrühungsgefahr. 10 ccm neues Motoröl einfüllen. Dabei Motor von Hand
Hautkontakt kann zu allergischen Reak- durchdrehen, um die Zylinderwände mit Öl zu benetzen.
tionen führen. Öldämpfe sind gesund- ➔Motor langsam durchdrehen und in Kompressionsstellung
heitsschädlich. belassen

Deshalb folgendes beachten: ■ Stillsetzungsmaßnahmen für Batterie und Aggregat


– Bei der Arbeit an heißen Teilen Schutzhandschuhe tragen ➔Schallschutzhaube und/oder Batterieabdeckung abnehmen
– Heißes Öl mit geeigneten Vorrichtungen auffangen bzw. ➔Batterie abklemmen und ausbauen
ableiten ➔Batterie in einem gut belüfteten, trockenem Raum lagern
– Jeden Hautkontakt mit dem heißen Öl vermeiden und monatlich nachladen
– Ö ldämpfe nicht einatmen, Raum gut belüften ➔Schallschutzhaube/Abdeckungen und alle anderen Teile des
Aggregates sorgfältig reinigen
Öl wechseln ➔Schallschutzhaube/Abdeckungen montieren
➔Sicherstellen: Motor ist warmgelaufen (betriebswarm, ca. ➔Aggregat mit einer Plastikhaube vor Staub und Feuchtigkeit
80 ° C) und läuft nicht schützen
➔Ölwechsel entsprechend Motorhandbuch durchführen ➔Aggregat an einem sauberen, trockenen und frostsicheren
Ort lagern
H40
Wartung - Generator, Batterie GE_, MS_, TS_ MGEN
© MOSA 1.0-10/97 D

Wartung des Generators Säurestand prüfen


MOSA-Generatoren sind größtenteils bürstenlos aufgebaut. ➔Verschlusskappen entfernen
Es ist keine periodische Wartung der inneren Teile erforder- ➔Mittels der Kontrolleinsätze oder äußerer Markierung Säure-
lich. Sollte es Probleme geben (Generatorlager, Bürsten, stand prüfen (falls keine Kontrolleinsätze: sauberen Holz-
Schleifringe, Wicklungen usw.), wenden Sie sich bitte an den stab bis auf Plattenoberkante einführen und wieder heraus-
MOSA-Service. ziehen – der Säurestand soll ca. 6 bis 10 mm über die
Plattenoberkante reichen)
➠ Die Kühlung des Generators darf
nicht beeinträchtigt werden. Bei unge-
➔Falls erforderlich, destilliertes Wasser nachfüllen
➔Verschlusskappen wieder einschrauben
nügender Kühlung kann es zu einer ➔Verschüttetes Wasser abtrocknen
schädlichen Überhitzung kommen.
Säuredichte prüfen
Deshalb folgendes beachten: ➔Verschlusskappen entfernen
– Luftschlitze der Schallschutzabdeckungen sauber halten, ➔Mit einem handelsüblichen Säureprüfgerät (Säureheber)
nicht verdecken Säuredichte bei einer Säuretemperatur von 20 ° C prüfen
– Generatorkühlrippen sauber halten
– Keine zu hohen Umgebungstemperaturen Säuredichte in kg/l (° Bé)
Nor mal Tropen Ladezustand
Generatorkühlung
1,28 (32 ° ) 1,23 (27 ° ) 100 % (gut)
➔Kühlrippen des Generators auf sauberen Zustand prüfen,
bei Bedarf reinigen 1,23 (27 ° ) 1,20 (24 ° ) 75 %
➔Luftschlitze der Schallschutzabdeckungen kontrollieren, bei 1,20 (24 ° ) 1,12 (16 ° ) 50 % (nachladen!)
Bedarf reinigen 1,12 (16 ° ) 1,08 (11 ° ) entladen (laden!)

Wartung und Pflege der Batterie ➔Bei Bedarf die Batterie laden (siehe auch "Batterie laden")
➔Verschlusskappen wieder einschrauben
Allgemeines zur Batteriepflege
Die folgenden Hinweise zur Batteriepflege gelten nicht für
Batterie laden
wartungsarme Batterien. Es sind in jedem Fall die Pflege- und
➔Zündschlüssel abziehen (alle Verbraucher aus)
Wartungsvorschriften des entsprechenden Batterieherstellers
➔Erst Minus-, dann Pluskabel abklemmen
zu beachten.
➔Batterie zum Laden möglichst in einen geeigneten, gut
➠ Batteriesäure ist stark ätzend. Beim
Laden entstehen explosive Gase. Un-
belüfteten Raum bringen; dazu Batterie ausbauen
➔Bei Bedarf Batteriepole säubern, einfetten
achtsamkeit kann zu schweren Unfällen ➔Verschlusskappen entfernen
führen. ➔Säurestand und Säuredichte prüfen
➔Bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen
Deshalb folgendes beachten:
➔Batterie mit handelsüblichem Ladegerät laden (Handhabung
– Körper und Kleidung vor Säuresprit-
und Ladestrom siehe Anleitung zum Ladegerät; Normal-
zern schützen
ladung: 10 % der Batteriekapazität)
– Schutzbrille und Handschuhe tragen
➔Nach dem Laden wieder Säurestand und Säuredichte prü-
– Keine Säure verschütten; ggf. sofort mit viel Wasser reini- fen
gen ➔Bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen
– Batterie nur in gut belüfteten Räumen laden ➔Batterie ausgasen lassen und Verschlusskappen einschrau-
– Nicht rauchen, kein offenes Feuer, keine Funken ben
– Keine Werkzeuge auf die Batterie legen, Kurzschlüsse ver- ➔Batterie wieder einbauen
hindern ➔Sicherstellen, dass Zündschlüssel nicht steckt
– Batteriekabel nur stromlos an- und abschließen, Funken- ➔Erst Plus- dann Minuskabel anklemmen
bildung verhindern

➠ Bei Unachtsamkeit kann es zu Schä-


den an der Motorelektronik kommen.
Deshalb folgendes beachten:
– Batterie nicht bei laufendem Motor abklemmen
– Beim Anschließen der Batterie niemals die Pole vertau-
schen
– Keine Fremdspannung aufschalten
Die folgenden Pflege- und Wartungsarbeiten an der Batterie
sind je nach Bedarf anzuwenden und hängen auch vom
Batterietyp ab.
Batterie sauber halten
➔Zündschlüssel abziehen (alle Verbraucher aus)
➔Batterie säubern
➔Erst Minus-, dann Pluskabel abklemmen
➔Batteriepole und Kabelanschlüsse säubern und mit Polfett
behandeln
➔Erst Plus-, dann Minuskabel wieder anschließen
H42
Störungsbeseitigung GE_ (synchron) GENSY
© MOSA 1.6-03/00 D

Störungssuche Sicherungswechsel
MOSA-Aggregate werden nach modernen Fertigungs- und
Prüfmethoden hergestellt. Der Einsatz langlebiger Bauteile
➠ Falsche Sicherungen können Ge-
räteschäden verursachen.
und umfangreiche qualitätssichernde Maßnahmen von der
Beachten Sie deshalb:
Fertigung bis zum Versand führen zu hoher Zuverlässigkeit
– Nur originale oder baugleiche Sicherung (Stromstärke, Span-
bei jedem einzelnen Aggregat.
nungsfestigkeit, Abschaltverhalten) einsetzen
Voraussetzung für die Fortsetzung dieser Zuverlässigkeit im – Niemals "Sicherungsersatz" oder Sicherungen höherer
praktischen Alltagsbetrieb ist die regelmäßige Wartung und Stromstärke einsetzen (auch nicht vorübergehend)
Pflege. Falls trotzdem einmal eine Störung auftritt, sollten
Sicherung wechseln
zuerst Fehlerquellen außerhalb des Aggregates beseitigt wer-
➔Aggregat ausschalten
den.
➔Sicherung prüfen, bei Bedarf wechseln
☞ In der folgenden Tabelle finden Sie einige einfache Stör- ➔Aggregat einschalten, Funktion prüfen
möglichkeiten. Hinweise zu Störungen am Motor finden Sie ➔Bei gleichem Fehler Aggregat ausschalten und Sicherung
im Motorhandbuch. In schwierigen Fällen wenden Sie sich erneut überprüfen
bitte an Ihren Service. ➔Falls Sicherung wieder defekt, Ursache suchen
➔Erforderlichenfalls Service anrufen

Störungstabelle

Störung Mögliche Ursache / Abhilfe


Zündung ein, nur noch Reserve oder kein Kraftstoff im Tank (keine Störung), evtl. Anzeigesystem defekt
Kraftstoffreservekontrolle leuchtet (Kraftstoffschwimmer, Kraftstoffanzeige)
oder keine Kraftstoffanzeige
Motor springt nicht an Motor zu kalt, nicht vorgeglüht, Batterie/Anlasser defekt, kein Kraftstoff im Tank, Motorfehler
Anlassdrehzahl zu gering entladene/defekte Batterie, schlechte Anschlüsse, defekter Anlasser, Motor/Schmieröl zu kalt
Motor läuft, Ölkontrolle leuchtet zu niedriger Ölstand, kein Öldruck, zu zähes Öl, schmutziges Öl, ungeeignete Ölsorte
Motor läuft, schlechte Kühlung (Luftein-/austritt freihalten, säubern), Kühlsystem defekt, zu hohe
Kontrolleuchte Übertemperatur Umgebungstemperatur, zu hohe externe Last: Aggregat ausschalten, abkühlen lassen,
leuchtet Fehlerursache beseitigen, Aggregat wieder einschalten
Motor läuft, Batteriekontrolle leuchtet keine Batterieladung, Lichtmaschine/Laderegler defekt, Keilriemenriss
Motor läuft, geht plötzlich aus Motorstop durch Öldruckmangel, zu hohe Temperatur oder Überdrehzahl (Aggregate mit
Motorschutz)
Motordrehzahl zu hoch oder niedrig Gaszug nicht richtig eingestellt (Anschlagschrauben), Motorschaden
Motor läuft, keine Spannung an Schutzeinrichtung hat angesprochen (Isometer, FI-Schalter, Automat, Thermoschutz usw.) oder
Steckdosen/Klemmbrett Wiederstart-Taste wurde nicht gedrückt
FI-Schalter oder Isometer löst aus Fehlerstrom, Erdschluss (zu geringer Isolationswiderstand): Elektroverbraucher abschließen, Kabel
und Verbraucher prüfen, Fehlerursache beseitigen, einschalten
Sicherung, FI-Schalter oder zu große Last oder Kurzschluss an den Steckdosen oder Klemmkasten, zu hoher Anlaufstrom
Thermoschutz löst aus angeschlossener Motoren
Motor läuft, keine oder zu geringe Spannungsmesser defekt, Voltmeterschalter defekt, Kondensatorbox defekt, Generator defekt, eine
Spannungsanzeige Phase (Generator) hat Erdschluss, zu große Last an den Steckdosen oder Klemmkasten
Stundenzähler läuft nicht keine oder zu geringe Generatorspannung, Stundenzähler defekt
Keine Ausgangsleistung durch Ausgangsspannung ohne Last prüfen, falls normal, Leistung der Last prüfen, evtl. zu hoher
Überlast, Sicherungsautomat hat Anlaufstrom angeschlossener Motoren. Last verringern. Falls die Leistung der Last nicht zu hoch
ausgelöst ist, Verdrahtung zwischen Last und Generator prüfen.
Keine Ausgangsleistung, FI-Schalter Last abtrennen und FI-Schalter oder Isometer einschalten. Ohne Last prüfen. Falls FI-Schalter oder
oder Isometer hat ausgelöst Isometer wieder auslöst, liegt ein Isolationsfehler oder ein Erdschluss im Generator oder in der
internen Verdrahtung vor. Falls FI-Schalter oder Isometer nicht auslöst, Last anschalten. Falls jetzt
FI-Schalter oder Isometer auslöst, liegt ein Isolationsfehler oder Erdschluss in der Last oder in der
externen Verdrahtung vor.
Keine Stromanzeige oder zu große Last ist abgeschaltet, Schutzeinrichtung hat ausgelöst, Amperemeter ist defekt, unsymmetrische
Abweichung der einzelnen Phasen Phasenbelastung an den Ausgängen.
H46
Umweltschutz, Entsorgung GE_, MS_, TS_ ENVIR
© MOSA 1.2-04/98 EAS_ D

Umweltschutz, Entsorgung – Umweltschonende Reinigung:


Benutzen Sie zur Reinigung des Aggregates umwelt-
■ Emissionen des Aggregates schonende Mittel. Wasser ist immer noch das Beste. Aller-
Vom Aggregat gehen während des normalen Betriebs folgen- dings darf mit Öl oder Kraftstoff verschmutztes Wasser nicht
de umweltschädigende Einflüsse aus (soweit bekannt): unkontrolliert abfließen. Ist die Gefahr der Ölverschmutzung
– Abgase des Verbrennungsmotors gegeben, müssen Waschanlagen mit Abwasserfilterung
– Kraftstoffdämpfe benutzt werden.
– Säuredämpfe (Batterie) – Batteriesäure nicht verschütten, richtig lagern:
– Schallemission Verhindern Sie, dass Batteriesäure verschüttet wird und
damit die Umwelt gefährdet. Bewahren Sie Säurereste an
■ Umweltschutz - Ihr Beitrag einem vor unbefugtem Zugriff sicheren Ort und in geeigne-

Es können unter Umständen stär-
kere oder andere umweltschädigende
ten Behältnissen auf.

Einflüsse wirksam werden, wenn im Be- – Batterien umweltgerecht entsorgen:


trieb oder bei Wartung und Instandhal- Lassen Sie Altbatterien vom Lieferant der neuen Batterie
tung die erforderlichen Sicherheits-, Un- entsorgen.
fallschutz-, Betriebs- und Wartungsvor- – Umweltschutz geht alle an:
schriften nicht eingehalten werden. Unterlassen Sie alle Handlungen, die geeignet sind, die
Außerdem ist bei außergewönlichen Betriebsweisen eine er- Umwelt mehr als unvermeidbar zu schädigen.
höhte Umweltbelastung möglich.
Tips zum Kraftstoff
Beachten Sie deshalb folgende Hinweise zum Umwelt- Benzinmotor:
schutz: – Tanken Sie möglichst benzolarmes Benzin. An vielen Tank-
– Kein unnötiger Leerlauf: stellen ist dieser umweltschonende Kraftstoff bereits erhält-
Lassen Sie das Aggregat nur laufen, wenn es Strom liefern lich.
soll. Sie sparen somit Kraftstoff, schonen die Umwelt und
reduzieren die Lärmbelastung. Dieselmotor:
– Tanken Sie möglichst schwefelarmen Diesel. Bei schwefel-
Bei einer Notstromanlage sollten Testdauer und Testab- armem Diesel ist der Ausstoß an Rußpartikeln bis zu 15 %
stände so gewählt werden, dass bei Berücksichtigung der geringer.
Funktionssicherheit die Umwelt so wenig wie möglich bela-
stet wird. ■ Entsorgung der Verpackung und alter Teile
– Wirtschaftliche Betriebsweise: Für die Entsorgung der Verpackung, de-
Betreiben Sie das Aggregat immer wirtschaftlich und damit fekter Komponenten nach Wartungs-
gleichzeitig umweltschonend. Moderne Motoren liefern hohe oder Reparaturarbeiten oder auch bei
Leistung bei niedrigem Verbrauch und niedriger Abgas- Entsorgung nach der Produktlebens-
konzentration. Lassen Sie das Aggregat zum Beispiel nicht dauer beachten Sie bitte folgende Hin-
unnötig lange mit gezogenem Choke-Hebel laufen. Das weise:
dann zu fette Luft-Kraftstoff-Gemisch verursacht hohe Ben- – Entsorgen Sie grundsätzlich sachgerecht, d. h. getrennt
zinkosten und hohe Schadstoffemission. nach Materialgruppen der zu entsorgenden Teile. Zielstellung
– Wartungsintervalle einhalten: sollte immer eine möglichst maximale Wiederverwertbarkeit
Halten Sie die Wartungsintervalle ein und achten Sie auf der Grundmaterialien bei möglichst geringer Umwelt-
den technisch einwandfreien Zustand des Motors. Nur so ist belastung sein.
eine wirtschaftlich optimale Betriebsweise in Verbindung mit – Werfen Sie keinesfalls alte Teile einfach in den Müll. Nutzen
der geringsten Schadstoffemission gewährleistet. Sie umweltschonende Möglichkeiten wie Austauschservice,
– Kraftstoff nicht verschütten: Rückgabe beim Lieferanten, Entsorgung durch spezialisier-
Füllen Sie den Tank nicht bis zum obersten Rand, damit te Entsorgungsunternehmen usw.
über die Tankentlüftung kein Kraftstoff auslaufen kann. Ver- – Entsorgen Sie grundsätzlich so umweltverträglich, wie es
schütten Sie keinen Kraftstoff. dem Stand der Umweltschutz-, Wiederaufbereitungs- und
– Kraftstoff richtig lagern: Entsorgungstechnik entspricht.
Lassen Sie Kraftstoff nicht in offenen Behältern stehen,
damit er nicht verdunstet und damit zusätzlich die Umwelt
gefährdet. Lagern Sie Kraftstoff nur in den dafür vorgesehe-
nen Behältern und in der zugelassenen Menge (Brand-
schutz!).
– Öl und ölige Stoffe richtig entsorgen:
Verhindern Sie, dass Öl, Kraftstoff oder Kühlflüssigkeit in
das Erdreich gelangen kann. Textile Putzmittel, die mit sol-
chen Stoffen versetzt sind, müssen ebenfalls umweltge-
recht entsorgt werden. Lassen Sie das Altöl von einer Altöl-
sammelstelle bzw. vom Öllieferant fachgerecht entsorgen.
H50
Stromlaufplan - Referenzliste GE_, MS_, TS_ ELEG
© MOSA 1.8-03/00 D

A Generator A3 Isolationsüberwachung A6 Umschalter


B Klemmleiste B3 Steckdose EAS/Fernstart B6 Schlüsselschalter
C Kondensatorbox C3 Steuereinheit EAS C6 Logikeinheit QEA
D FI-Schalter (GFI) D3 Steckdose Starthilfe D6 Anschluss PAC
E Transformator Schweißelektronik E3 Umschalter Leerlaufspannung E6 Potentiometer Drehzahl
F Sicherung F3 Taste Stopp F6 Schalter Arc-Force
G Steckdose 400V 3-phasig G3 Zündspule G6 Anlaufstrom-Verstärker
H Steckdose 230V 1-phasig H3 Zündkerze H6 Kraftstoffpumpe 12V
I Steckdose 110V 1-phasig I3 Bereichsschalter Schweißstrom I6 Umschalter Fernstart
L Kontrolleuchte Steckdose AC L3 Taste Öldruck-Reset L6 Choke-Taste
M Stundenzähler M3 Diode Batterielader M6 Umschalter CC/CV
N Voltmeter N3 Relais N6 Steckdose Drahtvorschub
O - O3 Widerstand O6
P Kennlinienregler (Arc Force) P3 Widerstand Zündung P6
Q Steckdose 230V 3-phasig Q3 Klemmbrett, Leistungsausgang Q6
R Steuerplatine Schweißstrom R3 Hupe R6
S Amperemeter Schweißstrom S3 Motorschutz EP 4 S6
T Schweißstromregler T3 Steuereinheit Motor T6
U Stromwandler U3 Elektronik-Drehzahlregler U6
V Voltmeter Schweißspannung V3 Steuereinheit PTO HI V6
W DC-Drossel W3 Taste 30 l/min PTO HI W6
X Shunt X3 Taste Reset PTO HI X6
Y Diodenbrücke Schweißstrom Y3 Kontrolleuchte 20 l/min PTO HI Y6
Z Schweißbuchsen Z3 Taste 20 l/min PTO HI Z6
A1 Widerstand A4 Kontrolleuchte 30 l/min PTO HI A7
B1 Diodeneinheit B4 Kontrolleuchte Reset PTO HI B7
C1 Diodenbrücke 48V DC C4 Magnetventil 20 l/min PTO HI C7
D1 Motorschutz EP 1 D4 Magnetventil 30 l/min PTO HI D7
E1 Elektromagnet Motorstopp E4 Druckschalter Hydrauliköl E7
F1 Elektromagnet Motordrehzahl F4 Hydraulikölsensor F7
G1 Füllstandssensor Kraftstoff G4 Glühkerze Vorheizen G7 Drossel, 3-phasig
H1 Thermostat, Öl oder Wasser H4 Steuereinheit Vorheizen H7
I1 Steckdose 48V DC I4 Kontrolleuchte Vorheizen I7
L1 Öldruckschalter L4 RC-Filter L7
M1 Kontrolleuchte Kraftstoff M4 Heizer mit Thermostat M7
N1 Kontrolleuchte Batterieladung N4 Elektromagnet Motor-Choke N7
O1 Kontrolleuchte Öldruck O4 Schrittrelais O7
P1 Sicherung P4 Thermosicherung P7
Q1 Zündschloss Q4 Steckdose Batterielader Q7
R1 Anlasser R4 Temperatursensor Kühlflüssigkeit R7
S1 Batterie S4 Sensor Luftfilter S7
T1 Ladegenerator Batterie T4 Kontrolleuchte Luftfilter T7
U1 Laderegler Batterie U4 Polwendeschalter Fernbedienung U7
V1 Steuereinheit Magnetventil V4 Polwendeschalter V7
W1 Umschalter Fernbedienung W4 Thyristorbrücke Polumschaltung W7
X1 Steckdose Fernbedienung X4 Diodenbrücke Grundstrom X7
Y1 Stecker Fernbedienung Y4 Steuereinheit Polumschaltung Y7
Z1 Magnetventil Z4 Transformator 230/48V Z7
A2 Schweißstromregler Fernbedienung A5 Umschalter Normal/Zellulose A8
B2 Motorschutz EP 2 B5 Starttaste Hilfsstrom (Wiederstart) B8
C2 Anzeige Kraftstoffpegel C5 MIN/MAX-Schalter C8
D2 Amperemeter D5 Actuator D8
E2 Frequenzmesser E5 Pick-up E8
F2 Transformator Batterielader F5 Kontrolleuchte Temperatur F8
G2 Steuereinheit Batterielader G5 Umschalter Hilfsstrom/Schweißen G8 Polwendeschalter, 2-fach
H2 Voltmeterschalter H5 Diodenbrücke 24V H8
I2 Steckdose 48V AC I5 Stern/Dreieck-Umschalter I8
L2 Thermorelais L5 Notschalter L8
M2 Schütz M5 Motorschutz EP 5 M8
N2 Thermomagnetschalter und GFI N5 Taste Vorheizen N8
O2 Steckdose 42V, CEE O5 Steuereinheit Magnetventil Beschlg. O8
P2 Widerstand FI-Schutz P5 Öldruckschalter P8
Q2 Motorschutz TEP Q5 Wassertemperaturschalter Q8
R2 Steuereinheit Elektromagnet R5 Wasserheizer R8
S2 Ölstandssensor S5 Verbinder 24-polig, Motor S8
T2 Taste Motorstopp TC 1 T5 Elektronik-GFI-Relais T8
U2 Taste Motorstart TC 1 U5 Auslösespule U8
V2 Steckdose 24V AC V5 Anzeige Öldruck V8
W2 SCR-Schutzeinheit W5 Voltmeter Batteriespannung W8
X2 Klinkensteckdose Fernbedienung TC X5 Schütz Polumschaltung X8
Y2 Klinkenstecker Fernbedienung TC Y5 Umschalter seriell/parallel Y8
Z2 Thermomagnetschalter (Si-Automat) Z5 Anzeige Wassertemperatur Z8
Schema elettrico H50
Stromlaufplan GE 60-80-100-110 S(X) G060-4
© MOSA 1.0-02/01 Electric diagram Vers. EP 5 I-D-GB

GE 60 S(X)
GE 80 S(X)
GE 100 S(X)
GE 110 S(X)
Schema elettrico H50
Stromlaufplan GE 60-80-100-110 S(X) G060-7
© MOSA 1.0-02/01 Electric diagram Vers. EP 5, VM Engine I-D-GB

GE 60 S(X), GE 80 S(X), GE 100 S(X), GE 110 S(X)


H60
Ersatzteile - Allgemeines GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.4-10/99 EAS_ D

Ersatzteilbestellung ■ Abkürzungen in den Ersatzteillisten


(EV) Bei Bestellung Motortyp und Hilfsspannung angeben
■ Herstellerservice für Original-Ersatzteile

Bestellen Sie nur original MOSA-
Ersatzteile und Verbrauchsmaterial bei
(ER) Nur bei Motor mit Reversierstart
(ES) Nur bei Motor mit Elektrostart
Ihrem Fachhändler, bei der nächsten
MOSA-Kundendienststelle, beim näch- (VE) Nur bei EAS-Ausführung
sten Motorservice oder direkt bei MOSA.
(QM) Bei Bestellung Länge in Meter angeben
Nur so ist garantiert, dass Wartungs- und Instandhaltungsar-
(VS) Nur bei Sonderausführung
beiten im Sinne einer hohen Verfügbarkeit des Aggregates
durchgeführt werden können. (SR) Nur auf Wunsch
Beachten Sie folgendes:
Kopfzeile der Ersatzteillisten
– Schäden, die durch unsachgemäße Wartung, Reparatur
Pos. = Position im Bild
oder Pflege entstehen, gehen zu Lasten des Verursachers.
Ref. = Referenz im Stromlaufplan
– Garantieansprüche kann MOSA nicht befriedigen, wenn Code = Artikel-Nr. des Ersatzteils
ungeeignete Fremdprodukte zum Schadensfall führen. Bezeichnung = Bezeichnung des Ersatzteils

■ Bestellangaben für Ersatzteile


Für Bestellungen sind folgende Angaben erforderlich:
❏ Typ des Aggregates (TYPE)
(siehe Typenschild, unbedingt angeben!)
❏ Seriennummer des Aggregates (SERIAL N°)
(siehe Typenschild, unbedingt angeben!)
❏ Code (Artikelnummer) des Ersatzteils
(angeben, falls bekannt)
❏ Bezeichnung des Ersatzteils
(angeben, falls bekannt)
❏ Ersatzteil-Seiten-Nr. in der Betriebsanleitung
(Beispiel: Seite H60-AB10, Sprache D-GB)
❏ Ersatzteil-Positions-Nr. in der Betriebsanleitung
(Beispiel: Pos. 59B)
❏ Hilfsspannung, falls erforderlich
(siehe Typenschild)
❏ Menge (Anzahl), bei Artikeln mit "(QM)" Länge in m
(unbedingt angeben!)

Zusätzlich bei Motorersatzteilen:


❏ Modell-Nr. des Motors
(siehe Typenschild Motor)
❏ Spezifikations-Nr. des Motors
(siehe Typenschild Motor)
❏ Serien-Nr. des Motors
(siehe Typenschild Motor)

Ersatzteil-Preise und Lieferbedingungen


Für Ersatzteile sind die in der jeweils aktuellen Preisliste
angegebenen Preise gültig. Mit jeder neuen Preislisten-Aus-
gabe sind alle in früheren Preislisten angegebenen Preise
nicht mehr gültig.
Preisangaben erfolgen in der jeweiligen Landeswährung (ohne
Mehrwertsteuer).
Bestelladresse, Mindestbestellmengen* und sonstige Liefer-
bedingungen* sind auf der Titelseite der Ersatzteil-Preisliste
angegeben (*falls erforderlich).
Im übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
des jeweils liefernden MOSA-Services.
Ricambi H60
Ersatzteile GE 60-80-100-110 S(X)-EAS IE1-1
© MOSA 1.1-02/01 Spare parts I-D-GB

Codice vedi pagina seguente. / Teile-Nr. siehe nächste Seite. / Codes see next page.

25 20
FUSE

13 31

15 14 (QM) 93 18
4

79 FUSE FUSE FUSE


87
A A A
60 300 60 300 60 300
40 40 40

20 20 20

10 Power ON

0
RS
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1

300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b
50

17
0

94 ON c
I 100
M

STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In

RESET
A
tx10
M
tx1
16
26
I° x1

TANK
RESET x0.1I° TEST
x10
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5

0.25
2

2.5 ON TRIP
0.1

0.02
0.4

0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h

HOUR METER

FUSE

20
29
33 (SR - kit GE 60/80) 12 5 11
33A (SR - kit GE 100/110) 24
36 (SR - relay) ERGENC

EM

Y
23

22
21 19 25 7
38
3B
2
8
27

ie1

(SR) 37 39 27
Ricambi H60
Ersatzteile GE 60-80-100-110 S(X)-EAS IE1-2
© MOSA 1.1-02/01 Spare parts I-D-GB

Pos. Code Descrizione Bezeichnung Description


02 125207306 Trasformatore di corrente Stromwandler Transformer, current
03A 125157044 Regolatore Potentiometer Potentiometer
04A 744509770 Protezione motore EP 5 Motorschutz EP 5 Engine protection EP 5
05 325507210 Indicatore livello carburante Anzeige, Kraftstoff Fuel level gauge
07 744507219 Pulsante stop emergenza Not-Taster Emergency push button stop
07A 105421950 Presa, CEE 400V 16A 3P+N+T Steckdose, CEE 400V 16A 3P+N+T Socket, ECC 400V 16A 3P+N+T
07B 105111510 Presa CEE 400V 32A 3P+N+T Steckdose, CEE 400V 32A 3P+N+T Socket, ECC 400V 32A 3P+N+T
07C 344027270 Presa CEE 400V 63A 3P+N+T Steckdose, CEE 400V 63A 3P+N+T Socket, ECC 400V 63A 3P+N+T
08 306479199 Relè 12V, elettromagnete Relais 12V, Elektromagnet Relay 12V, solenoid
09 734507325 Interruttore magnetoterm. 16A 1 pole Sicherungsautomat 16A 1-polig Circuit breaker 16A 1 pole
10 125109705 Interruttore magnetotermico 80A Sicherungsautomat 80A Circuit breaker 80A
10 744507325 Interruttore magnetoterm. 100A 4 poli Thermoschütz 100A 4-polig Circuit breaker 100 A 4 poles
10A 840957325 Interruttore magnetotermico 125A Sicherungsautomat 125A Circuit breaker 125A
10B 841157325 Interruttore magnetotermico 160A Sicherungsautomat 160A Circuit breaker 160A
10F 734509705 Interruttore magnetoterm. 32A 4 poli Sicherungsautomat 32A 4-polig Circuit breaker 32A 4 poles
11 315507215 Avvisatore acustico Hupe Warning horn
12 105511810 Contaore 50Hz Stundenzähler 50Hz Hour meter 50Hz
13 305717315 Commutatore voltmetrico Umschalter, Spannung Commutator switch, voltage
14 325507015 Coperchio scatola elettrica Deckel, Elektrokasten Cover, electrical box
15 325417020 Pannello frontale Frontplatte Front panel
15A SP3560 Pannello frontale Frontplatte Front panel
16 305717300 Voltmetrico FS 500V Voltmeter FS 500V Voltmeter FS 500V
17 305717310 Frequenzimetro Frequenzmesser Frequency meter
18 325257305 Amperometro 100A Amperemeter Ammeter
19 125107308 Scatola elettrica Elektrokasten Electrical box
20 307759045 Porta fusibile 5x20 Sicherungshalter 5x20 Fuse holder 5x20
21 1030050 Guarnizione Kabeldurchführung Grommet
22 105191550 Custodia presa EAS (VE) Gehäuse, Steckdose EAS (VE) Box, EAS socket (VE)
23 105191560 Frutto presa EAS (VE) Steckdose, EAS (VE) Socket, EAS (VE)
24 105191570 Coperchietto chiusura presa EAS Blindplatte, Steckdose EAS Blind plate, EAS socket
25 1291010 Fusibile 2A 5x20 Sicherung 2A 5x20 Fuse 2A 5x20
26 1291120 Fusibile 5A 5x20 Sicherung 5A 5x20 Fuse 5A 5x20
26A 1291190 Fusibile 2A 10.3x38 Sicherung 2A 10.3x38 Fuse 2A 10.3x38
27 1243020 Guida (QM) Montageschiene (QM) Fixing guide (QM)
29 1302040 Spia 12V Kontrolleuchte 12V Warning light 12V
31 1302220 Spia 230V Kontrolleuchte 230V Warning light 230V
33 325309296 Kit interruttore differenziale FI-Elektronikschalter-Kit Ground fault electronic interruptor kit
34 107509045 Porta fusibile 10x38 Sicherungshalter 10x38 Fuse holder 10x38
36 125109297 Interruttore differenziale FI-Schalter Ground fault interruptor
37 125109706 Bobina Auslösespule Coil release
38 125107052 Riduzione per tensione (SR) Spannungsreduzierer (SR) Voltage reduction (SR)
40 102042740 Cappuccio, commutatore Kappe, Kippschalter Cap, switch
41 102013290 Commutatore Kippschalter Switch
79 325508093 Porta, pannello frontale Tür, Frontplatte Door, front plate
87 225108136 Maniglia Handgriff, kpl. Handgrip, compl.
88 225108137 Scarpetta Verschluss Latch
90A SP3555 Coperchio frontale Frontdeckel Front cover
93 105112270 Guarnizione (QM) Dichtung, Profil (QM) Gasket, profil (QM)
94 225108089 Schermo per portella Schutzscheibe, transparent Protection, transparency
Ricambi H60
Ersatzteile GE 100-110 S(X)-EAS JA1
© MOSA 1.0-02/01 Spare parts I-D-GB

32 (QM)

35A

40

ja1

1 2
3

VM SUN 6105 TE 7
VM SUN 6105 IE 7A

6A
Ricambi H60
Ersatzteile GE 100-110 S(X)-EAS JA2
© MOSA 1.0-02/01 Spare parts I-D-GB

33A 32 (QM)

30 (GE 100)
31 (GE 110)

(QM) 45

(QM) 46

47

ja2
34
Ricambi H60
Ersatzteile GE 100-110 S(X)-EAS JA3-1
© MOSA 1.0-02/01 Spare parts I-D-GB

Codice vedi pagina seguente. / Teile-Nr. siehe nächste Seite. / Codes see next page.

54

43 41
(DX-SX) 12
51A 42 55 52 15 11

Lwa

13

50 57
58
44
59A

53

21
61A 60 19 20 65 (DX) 56
(SX) 56A

FUSE FUSE FUSE

A 300
A 300
A 300
60 60 60
40 40 40

20 20 20

Power ON

0
RS
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1

300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b

0 50
ON c
I 100
M

STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In

RESET
A M
tx10 tx1
I° x1 x0.1I°

TANK
RESET x10 TEST
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5

0.25
2

2.5 ON TRIP
0.1

0.02
0.4

0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h

HOUR METER

GE N
ER
EM

CY

[Link] Europa, 59 - 20090 CUSAGO (MI) ITALY


tel.+39-02-90390221 - fax.+39-02-90390466

TYPE
SERIAL N°

Hz COS ø
RPM I. CL. IP

64
62

63

ja3
Ricambi H70
Ersatzteile CTL 22 CTL22
© MOSA 1.1-02/00 Spare parts CTL 50 I-D-GB

CTL 22 H70
KA9
I-D-GB

3 2 5 6 CTL22E1

1 4

Pos. Code Descrizione Bezeichnung Description


01 305200141 Kit timone, CTL 22 Kit Deichsel/Fuß, CTL 22 Kit tow bar/foot, CTL 22
02 102351750 Piede di stazionamento, CTL Standfuß, CTL Parking stand, CTL
03 305201150 Timone, CTL Deichsel, CTL Tow bar, CTL
04 305600142 Kit assale/ruote, CTL 22 Kit Achse/Räder, CTL 22 Kit axle/wheels, CTL 22
05 305751160 Assale, CTL Achse, CTL Axle, CTL
06 105612030 Ruota, CTL Rad, CTL Wheel, CTL
x 305200140 Kit assale-ruote/timone CTL 22 Baustellenfahrgestell CTL 22, kpl. Kit axle-wheels/tow bar CTL 22

CTL 50 H70
KA10
I-D-GB

1 3 2 CTL50E1

Pos. Code Descrizione Bezeichnung Description


01 225100141 Kit timone, CTL 50 Kit Deichsel/Fuß, CTL 50 Kit tow bar/foot, CTL 50
02 325501170 Ruota, CTL Rad, CTL Wheel, CTL
03 325501160 Assale, CTL Achse, CTL Axle, CTL
04 225100142 Kit assale/ruote, CTL 50 Kit Achse/Räder, CTL 50 Kit axle/wheels, CTL 50
x 225100140 Kit assale-ruote/timone CTL 50 Baustellenfahrgestell CTL 50, kpl. Kit axle-wheels/tow bar CTL 50
B04
Schutzmaßnahmen (1) GE_, MS_, TS_ SAFE-1
© MOSA 1.2-01/01 D

Schutz gegen gefährliche Körperströme Eigenschaften


– TN-S-Netz innerhalb des Aggregates (direkte Erdung des
Anmerkung Generatorsternpunktes, Verbindung Schutzleiter/Generator-
Die folgenden Ausführungen zu Schutzmaßnahmen bei indi- gehäuse/Betriebserde, getrennte Verlegung von Nulleiter N
rekter Berührung erheben keinen Anspruch auf Vollständig- und Schutzleiter PE)
keit. Maßgebend sind die anerkannten Regeln der Technik,
die in den entsprechenden DIN und Vorschriften nachzulesen – Kurzschluss-, Überstrom- und Fehlerschutz durch Über-
sind. stromschutzeinrichtung (Sicherung, Sicherungsautomat,
Thermoschutz)
Der Benutzer des Aggregates ist normalerweise keine Elektro-
fachkraft. Um so mehr ist es notwendig, dass auch er die – Anschluss mehrerer Verbrauchsmittel der Schutzklassen I
Problematik des Schutzes vor gefährlichen Körperströmen (mit Schutzleiter) und/oder II (schutzisolierte Geräte)
kennt und sich entsprechend verhält. – Erdung des Aggregates mit nachfolgender Prüfung der Er-
➠ Es sei an dieser Stelle nochmals
darauf hingewiesen: Bestimmte Arbei-
dungsanlage erforderlich

ten dürfen nur von einer Elektrofachkraft ■ Schutz durch Abschaltung –


oder nur unter deren Aufsicht und Anlei- TN-S-Netz mit Fehlerstromschutz
tung durchgeführt werden. Bei dieser Schutzmaßnahme wird zusätzlich zur Überstrom-
schutzeinrichtung oder als Ersatz (je nach Ausführung) ein
Das betrifft zum Beispiel: Fehlerstromschutzschalter eingesetzt und damit ein zusätzli-
– Errichten und Prüfen einer Erdungsanlage (Erdung des cher Schutz erreicht. Die Wirkung beruht einerseits auf dem
Aggregates) relativ kleinen Nennfehlerstrom und andererseits auf der
– Wiederholungsprüfungen zur Einhaltung der Schutzklasse schnellen Abschaltung (siehe auch DIN VDE 0100 Teil 410,
und zum Nachweis der Betriebssicherheit der elektrischen Abschnitt 5).
Anlage
– Veränderungen/Reparaturen an der elektrischen Anlage des Eigenschaften
Aggregates oder an der Elektrik der angeschlossenen – TN-S-Netz innerhalb des Aggregates (direkte Erdung des
Verbrauchsmittel Generatorsternpunktes, Verbindung Schutzleiter/Generator-
– Veränderungen/Reparaturen an Verbindungsleitungen, Stek- gehäuse/Betriebserde, getrennte Verlegung von Nulleiter N
kern, Steckdosen, Potentialausgleichsleitungen u. ä. und Schutzleiter PE)

Allgemeines – Kurzschluss-, Überstrom- und Fehlerschutz durch Über-


Mobile Ersatzstromerzeuger müssen so konstruiert und ein- stromschutzeinrichtung (Sicherung, Sicherungsautomat,
gesetzt werden, dass Personen nicht gefährdet werden kön- Thermoschutz) und zusätzlich oder ersatzweise durch FI-
nen. Es muss sichergestellt sein, dass trotz Eile und nur Schutzschalter
vorübergehendem Einsatz an verschiedenen Orten keine Ge- – Schnelle allpolige Abschaltung (L1, L2, L3, N) in weniger
fährdung durch den elektrischen Strom eintreten kann. Es als 0,2 Sekunden bei Fehlerstrom >30 mA
müssen Maßnahmen zum Schutz bei indirektem Berühren
nach DIN VDE 0100 Teil 410 angewendet werden. Das gilt für – Anschluss mehrerer Verbrauchsmittel der Schutzklassen I
Stromerzeuger ebenso wie für Schweißaggregate (siehe auch (mit Schutzleiter) und/oder II (schutzisolierte Geräte)
DIN VDE 0100 Teil 728). – Erdung des Aggregates mit nachfolgender Prüfung der Er-
Die DIN VDE 0100 Teil 410 lässt verschiedene Schutzmaß- dungsanlage erforderlich
nahmen zu. Allerdings sind nicht alle Schutzmaßnahmen glei- – Arbeitstägliche Prüfung der Funktion des FI-Schutzschalters
chermaßen einfach in der Handhabung. erforderlich

Schutzmaßnahmen ■ Schutz durch Schutztrennung


Für mobile Stromerzeuger und mobile Schweißaggregate mit mit Isolationsüberwachung und Abschaltung
zusätzlicher Ersatzstromerzeugung sind u. a. folgende Schutz- Die Schutzmaßnahme "Schutztrennung mit Isolations-
maßnahmen möglich: überwachung und Abschaltung" ist in der DVGW-Mitteilung
■ Schutz durch Abschaltung nach DIN VDE 0100 Teil 410, GW 308 (Empfehlung des Deutschen Vereins des Gas und
Abschnitt 6.1 Wasserfaches e. V.) ausführlich beschrieben. Hier sollen nur
– TN-S-Netz mit Überstromschutzeinrichtung wesentliche Elemente und vor allem die Vorteile dieser Schutz-
– TN-S-Netz mit Fehlerstromschutzeinrichtung maßnahme wiedergegeben werden.

■ Schutztrennung mit Isolationsüberwachung und Abschal- Wesentlicher Vorteil


tung nach Empfehlung GW 308 des DVGW Größter Vorteil ist, dass keine Erdung des Aggregates erfor-
■ Schutzkleinspannung nach DIN VDE 0100 Teil 410, Ab- derlich ist und trotzdem ein hoher Schutz erreicht wird. Somit
schnitt 4.1 entfällt auch die Prüfung der Erdungsanlage und es ist keine
Elektrofachkraft mehr notwendig. Die arbeitstägliche Prüfung
■ IT-Netz mit Isolationsüberwachung und Meldung (ohne Ab- des eingesetzten Isolationswächters kann auch von einer
schaltung) nach DIN VDE 0100 Teil 728, Abschnitte [Link] unterwiesenen Person durchgeführt werden.
und [Link]
■ Schutz durch Abschaltung – Prinzip
TN-S-Netz mit Überstromschutz Wichtig ist, dass im Gegensatz zum TN-S-Netz vom Prinzip
Diese Schutzmaßnahme ist Standard und erfüllt die entspre- der Schutztrennung ausgegangen wird (siehe DIN VDE 0100
chenden DIN-Forderungen. Teil 410, Abschnitt 6.5). Das bedeutet, dass keine betriebs-
mäßige Erdung des Generatorsternpunktes erfolgt.
B04
Schutzmaßnahmen (2) GE_, MS_, TS_ SAFE-2
© MOSA 1.3-01/01 D

Für den Anschluss mehrerer Verbrauchsmittel (mehrere Steck- – Arbeitstägliche Prüfung der Funktion der Isolations-
dosen am Aggregat) muss ein örtlicher nicht geerdeter überwachung erforderlich
Potentialausgleichsleiter die einzelnen Körper der Verbrauchs-
Mit der arbeitstäglichen Prüfung ist die Unfallverhütungs-
mittel verbinden. Das wird ganz normal durch den PE der
vorschrift VBG 4, § 5 Abs. 1 bzw. entsprechende Forderun-
Steckdosen erreicht, der allerdings nicht mit dem Generator-
gen der Bergverordnungen bezüglich der Schutzmaßnah-
sternpunkt und nicht absichtlich mit Erde verbunden ist. Zu-
me erfüllt.
sätzlich zur Schutztrennung wird ein Isolationswächter
(Isolationsüberwachungsgerät) eingesetzt, der im Fehlerfall
■ Schutz durch Schutzkleinspannung
alle Verbraucher über eine geeignete Schalteinrichtung ab-
Bei dieser Schutzmaßnahme wird mit einer Nennspannung
schaltet.
von 48 V AC (nach DIN Nennspannung max. 50 V AC oder
max. 120 V DC) gearbeitet, so dass eine zu hohe Berührungs-
Einsatzgebiet
spannung bei indirekter Berührung nicht auftreten kann. Der
Damit steht eine Schutzmaßnahme zur Verfügung, die den
Kleinspannungsstromkreis ist von Erde und vom 400/230 V
Anforderungen beim Arbeiten in oder an Rohrleitungen bei
Netz sicher getrennt. Die Kleinspannung wird im Generator
begrenzter Bewegungsfreiheit genügt. Natürlich sind die mit
von einer eigenen isolierten Wicklung oder über eine Teil-
Isolationswächter ausgerüsteten MOSA-Aggregate vorteilhaft
wicklung des Schweißteils erzeugt.
auch überall dort einsetzbar, wo absolute Mobilität bei kürze-
ster Vorbereitungszeit in Verbindung mit höchster Sicherheit
Eigenschaften
verlangt wird.
– Kleinspannungsstromkreis mit Nennspannung 48 V AC (iso-
lierter Stromkreis mit sicherer Trennung, keine betriebs-
Wichtige Eigenschaften
mäßige Erdung, keine Verbindung zum 400/230 V Netz)
– Isoliertes 400/230 V Netz ohne betriebsmäßige Erdung
(keine Verbindung des Generatorsternpunktes mit PE oder – Anschluss eines Verbrauchsmittels mit Nennspannung
Generatorgehäuse, Verbindung Schutzleiter/Generator- 48 V AC an die getrennte, unverwechselbare 2-polige Steck-
gehäuse, getrennte Verlegung von Neutralleiter N und dose ohne Schutzleiteranschluss
Schutzleiter PE)
– Kurzschluss- und Überstromschutz über Stromwandler durch
Das Erden des Mittelleiters ist untersagt. Der Neutralleiter N Überstromschutzeinrichtung (Sicherungsautomat, Schutz-
des Generators darf an keiner Stelle des Netzes mit dem schalter)
Potentialausgleich PE verbunden werden. Das Aggregat
– Erdung des Aggregates nicht erforderlich, wenn nur diese
kann deshalb nicht als Speisepunkt für Baustromverteiler
48 V Steckdose benutzt wird
eingesetzt werden.
– Kurzschluss- und Überstromschutz jedes Stromkreises (je- ■ Schutz durch IT-Netz mit Isolationsüberwachung und
der Steckdose) durch Überstromschutzeinrichtung Meldung
Diese Schutzmaßnahme ist nach DIN VDE 0100 Teil 728, Ab-
– Fehlerschutz durch Isolationsüberwachung und im Fehler-
schnitte [Link] und [Link], ebenfalls möglich. Danach kön-
fall schnelle Abschaltung aller Stromkreise
nen mobile Stromerzeuger, die mehrere Verbraucher versor-
Als Fehlerfall gilt, wenn der Isolationswiderstand aller akti- gen sollen, als IT-Netz mit Isolationsüberwachung und Mel-
ven Teile gegenüber dem PE auf weniger als 100 Ohm/Volt dung betrieben werden (siehe auch DIN VDE 0100 Teil 410,
absinkt (Abschaltung innerhalb 1 s, nach DIN VDE 0100 Abschnitt 6.1.5).
Teil 728, Abschnitt [Link].1). Der zur Isolationsüberwachung
eingesetzte Isolationswächter muss nach DIN VDE 0413 Eigenschaften
Teil 2 ausgeführt sein. – IT-Netz (keine Verbindung des Generatorsternpunktes mit
PE oder Generatorgehäuse, Verbindung Schutzleiter/
– Anschluss mehrerer Verbrauchsmittel der Schutzklassen I
Generatorgehäuse, getrennte Verlegung von Neutralleiter
(mit Schutzleiter) und/oder II (schutzisolierte Geräte)
N und Schutzleiter PE)
Die Gesamtlänge aller an das Aggregat angeschlossenen
– Erdung des Aggregates mittels Staberder o. ä. erforderlich,
Leitungen darf 250 m nicht überschreiten. Dadurch wird der
allerdings bei einem zulässigen Erdungswiderstand von
mögliche kapazitive Ableitstrom begrenzt. Die Längenan-
max. 100 Ohm
gabe 250 m basiert auf dem Geltungsbereich nach
DIN VDE 0100 Teil 728 (max. Betriebsspannung 400 V). Als – Fehlerschutz durch Isolationsüberwachung und im ersten
bewegliche Leitungen (Verlängerungsleitungen) sind Fehlerfall (Erdschluss) optische und/oder akustische Mel-
Gummischlauchleitungen nach DIN VDE 0282 Teil 810 dung, nur bei gleichzeitigem zweiten Fehler Auslösung ei-
(H07RN-F oder A07RN-F oder gleichwertige) zu verwen- ner Schutzeinrichtung (Ansprechwert des Isolationswächters
den. Bei besonderen mechanischen Beanspruchungen ist darf kleiner als 100 Ohm/Volt sein, Ausführung nach
geschützte Verlegung oder Leitungen der Bauart NSSHöü DIN VDE 0413 Teil 8 möglich)
nach DIN VDE 0250 erforderlich.
Vorteil dieser Schutzmaßnahme ist, dass im Fehlerfall keine
– Erdung des Aggregates mittels Staberder oder anderer Abschaltung, sondern nur eine Meldung erfolgt. Damit können
Erdungsanlage nicht erforderlich eingeleitete Arbeitsprozesse trotz Isolationsfehler zu Ende
geführt werden. Günstig für manche Einsatzfälle ist auch,
Ist aufgrund des Explosionsschutzes oder sonstiger Vor-
dass ein kleinerer Isolationswiderstand als 100 Ohm/Volt zu-
schriften (z. B. bei Arbeiten in Behältern, in Rohrleitungen)
gelassen ist und dabei gleichzeitig eine Erdung des Aggrega-
ein Potentialausgleich mit anderen Anlagenteilen erforder-
tes mit relativ hohem Erdungswiderstand ausreicht.
lich, so kann dies über die separate Erdklemme des Aggre-
gates erfolgen. Die Funktion der Schutzmaßnahme "Schutz-
trennung mit Isolationsüberwachung und Abschaltung" bleibt
unbeeinträchtigt.
B04
Erdung und Isolationsüberwachung - Prinzip GE_, MS_, TS_ SAFE-3
© MOSA 1.2-03/00 D

Schutz durch Abschaltung mit Fehlerstromschutzeinrichtung (Prinzip)

Fehlerstrom-
D Schutzschalter
3/PE/N AC 50 Hz 400/230 V
vom R Id
Generator S Id
T Id
Y Id

Überstrom-
Schutzeinrichtung
PE F Z2 je nach Bedarf
und Ausführung
Bei FI-Schutzschalter:
Generator-Sternpunkt
mit PE verbunden

Steckdosen
Erdung des L2 L3
je nach Bedarf
Aggregates L PE N L1 PE N und Ausführung
erforderlich!
H G
Nur durch Elektro-Fachkraft!
PE

Erdklemme des 230V 400V


12 Aggregates SCHUKO CEE
Gehäuse des Aggregates
SAFES1A
L PE N

Erdstab oder
Verbraucher nach Schutzklasse I
anderer Erder
(Beispiel)

Re

Schutz durch Schutztrennung mit Isolationsüberwachung und Abschaltung (Prinzip)

M2 Schütz
3/PE/N AC 50 Hz 400/230 V
vom R
Generator S
T
Y

Überstrom-
Schutzeinrichtung
F Z2 je nach Bedarf
und Ausführung
Bei Isolationsüberwachung:
Generator-Sternpunkt
nicht mit PE verbunden

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
PE Steckdosen
L2 L3
je nach Bedarf
L PE N L1 PE N und Ausführung
A3
Isolationswächter H G
PE
Erdklemme des 230V 400V
12 Aggregates SCHUKO CEE
Gehäuse des Aggregates (falls vorhanden)
SAFES1B
L PE N

Erdung des Stromerzeugers/Schweißaggregates


Verbraucher nach Schutzklasse I
bei Isolationsüberwachung mit Abschaltung
(Beispiel)
nicht erforderlich.
Nota B01
Notiz NOTE0
© MOSA 1.1-10/97 Note I-D-GB

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