Mosa de
Mosa de
0192/2 I Produktgruppe 4
STROMERZEUGER
GE 11 0 S - EA S
GE 11 0 SX - E AS
Luftgekühlt Diesel Motor (1500 U/min)
Motorschutz (Öldruck/Temperatur)
Betriebsstundenzähler
Elektronische Spannungsregelung
Amperemeter, Voltmeter, Frequenzmesser
Sicherungsautomat - Überlastschutz
Hebeösen
Fernbedienung (auf Wunsch, EAS-Model)
Liefervariante kann vom Bild abweichen. * Nur EAS-Model
Ausstattung
RVT 3x
Spannungs-
Synchron regelung Ampere- Voltmeter Voltmeter Frequenz- Sicherungs- Klemmen-
Generator elektronisch Meter Umschalter Messer Automat Anschluss
Zubehör Baustellenfahrgestell CTL 50 Fernbedienung TCM40 Isolationsüberwachung
auf Wunsch Straßenfahrgestell CTV 5D Notstromautomatik EAS 111 Erdungs-Kit MT 25
Motor-Heizung OH 5 FI-Schutzschalter Kit
Sonstige Daten
Tankinhalt 130 l
Laufzeit (75% Last) 8h
Schutzart IP 44 **
Maße LxBxH (mm)* 2700x900x1900
Gewicht * 1700kg 1800 kg
Geräuschpegel*** 97 LWA (72 dB(A) - 7 m) 90 LWA (65 dB(A) - 7 m)
* Gewichte und Maße ohne Fahrgestell ** Für Baustellen nach DIN VDE 57100, Teil 704. ***LWA-Wert entspricht den “EU” Richtlinien
Notstromautomatik
EA S 111
Notstromversorgung 3-phasig
Automatischer Notstrombetrieb, Fern-Start/-Stop
Eingebaute Netz/Generatorumschaltung
Automatischer Testbetrieb, Überwachung Motor/Generator
Mikroprozessorsteuerung
Programmierbar über Bedienfeld
Setup-Schutz durch Schlüsselcode
Programmierbare Wartungsintervalle
RS 232 Serielle Schnittstelle
Steuerleitung 10m Liefervariante kann vom Bild abweichen
AUT: Automatikbetrieb A03: Batterieladung Display f. 3-stellige Messwertanzeige, z.B. Volt, Ampere, Hz, Betriebsstd.
TEST: Testbetrieb A04: Motorfehler 15 LEDs für Zustandsanzeige
MEASURE:Anzeigen-Auswahl A05: Wartungsintervall Folientasten (hoher Schutzgrad) mit prägnantem Druckpunkt
START: Start A06: Drehzahl zu hoch RMS-Spannungsmessung (Real Effective Value)
STOP: Stopp E01/02: Not-/Fernstopp Konfigurierung über Bedientasten, Schlüsselcode-Konfigurationsschutz
Ampermeter Optimierte Batterieladung durch I/U-Modulation, EJP-Funktion (Fernstart)
Not-Aus
Warn-Hupe
Zubehör Fernstart über:
auf Wunsch Kabel - RS 485 serial
Modem und Telefonleitung
GSM - Module
Nennspannung EAS 12 V DC
Spannungsbereich 6,5 - 15 V DC
Betriebsstrom Stand-by 160mA
Notstrom
Sonstige Daten
Umgebungstemperatur 0 - 40 °C
Schutzart Ip54
Maße (LxBxH in mm) 1000 x 600 x 250
Gewicht 61 kg
Steuerleitung 10 m
STROMERZEUGER
GE 100 S(X)-EAS
GE 110 S(X)-EAS
GE 110 SX-EAS
Betriebsanleitung
Gültig für folgende Aggregate:
GE 100 S-EAS
GE 100 SX-EAS
GE 110 S-EAS
GE 110 SX-EAS
H01
Copyright-Hinweis GE_, MS_, TS_ COPY
© MOSA 1.2-01/01 D
Hohe Zuverlässigkeit
Der Name MOSA ist ein Synonym für Qualität und Präzision.
Qualitätskontrollen von der Fertigung bis zum Versand garan-
tieren dem Kunden ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Sämtli-
che Maschinen werden vor Auslieferung einem Probelauf mit
Dauerstresstest unterzogen.
Qualitätskontrolle
MOSA hat schon im Jahr 1994 das international anerkannte
Qualitätssicherungssystem nach Euro-Norm eingeführt. Mit
der Zertifizierung nach EN ISO 9001 vom International Certifi-
cation Network wurde dieser hohe Qualitätsstandard für die
MOSA-Produkte bestätigt.
Zertifizierungsinstitute
IQNet (International):
International Network for Quality System
Assessment and Certification
CISQ (Italien):
Certificazione Italiana dei Sistemi Qualita
delle aziende
ICIM:
Istituto di Certificazione Industriale per
la Meccanica (Zertifizierungsinstitut,
IQNet-Mitglied)
Service
Ebenso steht bei MOSA der Service im Vordergrund. MOSA
verwendet nur getestete und bewährte Materialien für die
Produktion der Erzeugnisse. Sollte trotz der hohen Fertigungs-
qualität Ihr Aggregat doch einmal ausfallen, wenden Sie sich
bitte an Ihren zuständigen Fachhändler oder direkt an:
MOSA GmbH
Zentrallager und Servicezentrum
Keltenstraße 3
D-85095 Denkendorf
Tel. (084 66) 90 51 53
Fax (084 66) 90 51 53
Wir wünschen Ihnen viele erfolgreiche (und störungsfreie)
Jahre mit Ihrem Gerät.
Ihr MOSA Team: MOSA GmbH
Albert-Schweitzer-Str. 64
81735 München
Tel. (089) 635 23 03
Fax (089) 635 23 87
E-Mail: info@[Link]
[Link]
H03
Inhaltsverzeichnis GE_, TS_ GETS
© MOSA 1.3-01/01 D
Aufstellung, Vorbereitungen
Aufstellung - Standort, Einsatzbedingungen H26-LOC GE_, MS_, TS_
Aufstellung - Schutzmaßnahmen, Anschluss H26-CON GE_, MS_, TS_
Vorbereitungen zur Inbetriebnahme H28-PREUSE GE_, MS_, TS_
Basisinformationen
Schutzmaßnahmen B04-SAFE GE_, MS_, TS_, EAS_
Erdung und Isolationsüberwachung - Prinzip B04-SAFE GE_, MS_, TS_, EAS_
Elektroden - Klassen nach DIN EN 499 B04-STICK MS_, TS_ (nur bei TS_)
H05
Bestimmungsgemäße Verwendung, Normen GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.4-12/00 D
Verwendung Umschalteinheit PAC ➠genBeachten Sie die Seiten "Technische Daten" des jeweili-
CE- Schalldämmg. S-Zeichen Drehstrom Wechselstrom Schutzklein- Schweißen Schweißen im Schweißen Information Notiz
Konformität nach CEE EN 60974-1 400/230 V 230 V spannung Stabelektrode Pipeline-Bau MIG/MAG Anmerkung
Benzin- Diesel- Luft- Wasser- Reversier- Elektro- Batterie Drehzahl- Drehzahl- Zentrale
motor motor kühlung kühlung start start 12 V regelung regler RVT Hebeöse
Motor-
schutz
Motorstop Motorstop Motorstop Motorstop Leerlauf- Drehzahl- Motorschutz Motorschutz Motorschutz Motorschutz Motorschutz
Öl Temperatur Keilriemen Drehzahl automatik umschalter ES EV EP 1 EP 2 EP 5
Motor
Anzeige
Öldruck- Meldeleuchte Luftfilter- Kraftstoff- Kraftstoff- Kraftstoff- Batterie mit Warnhupe Wartung Stunden-
warnleuchte Vorheizen Warnleuchte warnleuchte anzeige anzeige + WL Ladekontrolle Signalhorn Reparatur zähler
Gene-
rator
Asynchron- Synchron- Hochfrequenz- Compound- Spannungs- Volt- Voltmeter- Frequenz- Ampere- 110/230V- Stern-Dreieck-
generator generator Generator system regler RVT meter wahlschalter messer meter Umschalter Schalter
Elektro-
schutz
Isolations- FI- Si-Automat Sicherungs- Thermo- Sicherung
überwachung Schalter mit FI-Schutz automat schutz
Ausgang
Zubehör
Klemmen- CEE Steckdose CEE Steckdose Schutzkontakt CEE Steckdose Steckdose Batterie- Starthilfe Standard- Zubehör und Fahr-
anschluss 3-ph. 400 V 1-ph. 230 V Steckdose 48 V Typ 13, 230 V lader 12/24 V Ausstattung Optionen wagen
Schweiß-
symbole
Schweißstrom Konstant- Konstant- CC/CV- Kennlinien- Schweißstrom Grundstrom Polwende- Schweißkabel- Kabel
Regelung DC strom spannung Schalter verstellung Einstellung Zellulose schalter satz mit Stecker
Notstrom
Stop! Warnzeichen: Bei Nichtbeach- Vorsicht heiße Teile! Vorsicht heißer Auspuff! Brandgefahr! Unbedingt Explosionsgefahr! Nicht
Unbedingt lesen tung Personen- und/oder Direkte Berührung führt zu Direkte Berührung führt zu Brandschutzbestimmungen rauchen, keine Funken,
und beachten. Sachschäden möglich! Brandverletzungen. Brandverletzungen. beachten. kein offenes Feuer!
Umweltschutz. Stoffe nicht Vorsicht Hochspannung! Vorsicht Spannung! Vorsicht! Verätzungsgefahr Vorsicht bewegliche Teile! Vorsicht! Funken/Spritzer
dem Müll, sondern dem Nicht berühren oder betreten! Nicht berühren! durch Batteriesäure. Unfallgefahr durch Lüfterrad. beim Schweißen. Brand-
Recycling zuführen! Elektroschock, Lebensgefahr! Elektroschock, Unfallgefahr. Hautkontakt vermeiden! Verdecke nicht entfernen! und Verletzungsgefahr.
Absturzgefahr! Vorsicht Unfallgefahr! Vorsicht Kraftstoffdämpfe! Vorsicht Auspuffgase! Vorsicht Schweißdämpfe! Vorsicht! UV-Strahlung beim
Sicherheitsvorschriften Nicht unter schwebenden Dämpfe nicht einatmen. Abgase nicht einatmen. Gase nicht einatmen. Schweißen. Schild und
einhalten! Lasten aufhalten! Vergiftungsgefahr! Vergiftungsgefahr! Vergiftungsgefahr! Schutzkleidung tragen!
H07
Abkürzungen (1) GE_, MS_, TS_ SHORT-1
© MOSA 1.4-02/00 D
(ER) Ersatzteile: nur bei Motor mit Reversierstart EIA Nationales Normungsinstitut der USA (Electronic Industry
(ES) Ersatzteile: nur bei Motor mit Elektrostart Association)
(EV) Ersatzteile: Motortyp und Hilfsspannung angeben EJP Externer Start/Stop mit Verzögerung (EAS/QEA)
(QM) Ersatzteile: Länge in Meter angeben (Quantita in m) EL im Typ/Ausstattung: TS-Typ: elektronische Schweiß-
(SR) Ersatzteile: nur auf Wunsch (Solo a Richiesta) stromregelung. MS/MSG-Typ: elektronische Zündung
(VE) Ersatzteile: nur bei EAS-Version (Versione EAS) EMC Elektromagnetische Verträglichkeit (Electromagnetic
(VS) Ersatzteile: nur Sonderausführung (Versioni Speciali) Compatibility)
@ bei (at, Bsp.: 300 A @ 60 % = 300 A bei 60 %) EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
_ Auslassung (Bsp.: GE_ = alle Stromerzeuger) EN... Europäische Norm
°C Grad Celcius (Temperatur) ENV... Europäische Vornorm
A Ampere (Strom), im Symbol: Amperemeter EP 1 Motorschutz (Engine Protection). Gerät mit Überwachung
A im Typ: ADIM-Motor Öl/Temperatur, LEDs und Leerlaufautomatik.
AAG Ausstattung: Drosselanzapfung für Fugenhobeln EP 2 Motorschutz (Engine Protection). Gerät mit Überwachung
AC Lichtbogensteuerung (Arc Control) Öl/Temperatur, LEDs.
AC Wechselstrom (Alternating Current) EP 5 Motorschutz (Engine Protection). Gerät mit Überwachung
AE Ausstattung: Elektrostart (Alert Electrical) Öl/Temperatur/Drehzahl, Anzeige Batterie/Kraftstoff, LEDs.
AF Ausstattung: Arc Force schaltet BC ein/aus EP... Motorschutz (Engine Protection)
Ah Amperestunden (Batteriekapazität) EPROM programmierbarer Festwertspeicher (Electrically
B Ausstattung: Starthilfe (battery Booster) Programmable Read-Only Memory)
B Benzin, im Typ: Benzinmotor ER Ersatzteile: siehe (ER)
BAT Zubehör: Batterie ES Ersatzteile: siehe (ES)
BC im Typ: Grundstrom Zellulose (Base Current) ES Motorschutz (Electro Stop). Überwachung Öl/Temperatur
BxHxT Breite x Höhe x Tiefe in mm (Abmessungen) und Anzeige mit Meldeleuchten, Motorstop über Magnet
C im Typ/Ausstattung: Schweißaggregat für Zellulose-Elek- an der Einspritzpumpe.
troden (Cellulose) geeignet (siehe auch P-Typ) ESB Ausstattung: Not-Taster
C im Typ: Kompaktausführung (Compact) ESC Ausstattung: Elektronik-Drehzahlregler (Motor)
CB Ausstattung: Batterielader für extern (Charge Battery) EV Ersatzteile: siehe (EV)
CC Konstantstrom (Constant Current: Kennliniencharakteristik EV Motorschutz (Electro Valve). Überwachung Öl/Temperatur,
für das Elektroden-Schweißen) Motorstop über Elektroventil für Kraftstoffzufuhr.
ccm Kubikzentimeter (Hubraum) EVU Energie-Versorgungs-Unternehmen
CE Produktkennzeichnung: Konformitätszeichen der Europäi- F Frankreich, Sprache: französisch
schen Gemeinschaft (CE: Communauté Européenne) FI Fehlerstromschutz (Fault Interrupt)
CF im Typ/Ausstattung: optimiert für Zellulose-Elektroden FLG Benzinuhr
(CitoFlex) g/kWh Gramm pro Kilowattstunde (spezifischer Kraftstoffver-
CISQ Qualitäts-Zertifikat Italien (Certificazione Italiana dei brauch)
Sistemi Qualita delle Aziende) GA im Symbol: Asynchrongenerator (Generatore Asincrono)
COF Ausstattung: mit Schutzhaube GB Großbritannien, Sprache: englisch
cos phi Leistungsfaktor (Nennleistung des Generators in kVA x cos GE... Ersatzstromerzeuger (Gruppo Elettrogeno)
phi = Wirkleistung in kW) GFI Fehlerstromschutz (Ground Fault Interrupt)
CTL... Baustellenfahrgestell (Carello Traino Lento) GHF Hochfrequenzgenerator (Generator High Frequency)
CTM... Handfahrgestell, Fahrwagen (Carello Traino Manuale) GS Symbol/Typ: Synchrongenerator (Generatore Sincrono)
CTV... Straßenfahrgestell (Carrello Traino Veloce) GW 308 Technische Mitteilung des DVGW (Anforderungen für
CV Konstantspannung (Constant Voltage: Kennlinien- Stromerzeuger im Pipeline-Bau)
charakteristik für das MIG/MAG-Schweißen) H Ausstattung/Zubehör: Stundenzähler (Hour counter)
CVR Ausstattung: Kompound-Regelung (Compound Voltage H im Typ: Hatz- oder Honda-Motor
Regulation) h Stunde (Laufzeit, h: hour), im Symbol: Stundenzähler
D Deutschland, Sprache: deutsch, Ausstattung/Symbol: FI- HI im Typ: mit Hydraulikpumpe für Hydraulikwerkzeuge
Schutzschalter (interruttore Differenziale) HP Pferdestärke (Horse Power), 1 HP = 0,7355 kW
D Diesel, im Typ: Dieselmotor oder auch Deutz-Motor HSB Hand-Schweiß-Betrieb
DB Zubehör: Dinse-Steckverbindung Hz Hertz (Frequenz), im Symbol: Frequenzmesser
dB(A) logarithmisches Verhältnismaß (dB: dezi-Bel, dB(A): be- I (i) Ausstattung: Isolationswächter
werteter Schallpegel bei 7 m) I (i) einphasig, Wechselstrom 230 V
DC Gleichstrom (Direct Current) I (i) Italien, Sprache: italienisch
DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ICIM Italienisches Zertifizierungs-Institut (Istituto di Certifi-
DM Ausstattung: Überlastschutz mit FI-Schalter cazione Industriale per la Meccanica)
DTR Treibstoff-Umfüllautomatik IEC Internationale Elektrotechnische Kommission (Internatio-
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. nal Electrotechnical Commission)
E im Typ: Elektrostart IP... Schutzart (Berührungs-, Fremdkörper- und Wasserschutz
EA im Typ: Stromerzeuger mit interner Notstromautomatik nach DIN VDE 40050 (EN 60529), IP: Internal Protection)
EAS im Typ: Stromerzeuger mit Steckdose für EAS-Einheit IQNet Zertifizierungsvereinigung (International Network for
EAS... Notstromautomatik (Electric Automatic Starter), EAS-Ein- Quality system assessment and certification)
heit (Gerät) mit Leistungsumschaltung ISO Internationale Organisation für Standardisierung (Interna-
ED Einschaltdauer tional Standards Organization)
EEPROM elektrisch löschbarer und programmierbarer Festwert- ISO Zubehör: Isolationswächter
speicher (Electrically Erasable Programmable Read-Only IV im Typ: IVECO-Motor
Memory) K im Typ: Kubota-Motor
H07
Abkürzungen (2) GE_, MS_, TS_ SHORT-2
© MOSA 1.1-02/00 D
Außerdem werden hohe elektrische Spannungen erzeugt. Bei Kohlenmonoxid ist geruch- und farblos
Schweißaggregaten bestehen durch Lichtbogen, Schweiß- und deshalb nur durch seine betäuben-
spannung, Hitze und Dämpfe weitere Gefährdungen. de Wirkung bemerkbar.
Allgemeines Isolationswächter
Die Stromerzeuger der Serie GE 60-80-100-110 sind Aggre- Die Isolationsüberwachung (optional) gewährleistet einen si-
gate zur netzunabhängigen Stromversorgung auf Baustellen cheren Betrieb des Aggregates auch ohne Erdung. Bei
und in der Industrie. Ein leistungsfähiger praxiserprobter Die- Isolationsfehlern wird der Spannungsausgang sofort abge-
selmotor treibt den speziellen Synchrongenerator an. Modelle schaltet (Schutzmaßnahme "Schutztrennung mit Isolations-
mit unterschiedlicher Leistung und Ausstattung gewährleisten überwachung und Abschaltung" nach GW 308 des DVGW).
die optimale Anpassung an das jeweilige Einsatzgebiet. Die
S-Modelle sind schallgedämpft, die SX-Modelle superschall- Notstromautomatik extern
gedämpft. Die Aggregate sind kompakt gebaut, für Baustellen Für die Anwendung als Notstromaggregat mit automatischem
und die Straße fahrbar (auf Wunsch) und überall schnell Start bei Netzausfall kann eine Notstromautomatik (EAS-Ein-
einsetzbar. heit) angeschlossen werden. Dieses Gerät enthält neben der
Überwachungs- und Umschaltelektronik auch die Schütze zur
Dreh- und Wechselstrom Leistungsumschaltung.
Die Aggregate liefern sowohl Drehstrom (400 V) als auch
Wechselstrom (230 V). Die Spannung steht über Klemmkasten ☞ Näheres zur Notstromautomatik siehe separate Betriebs-
anleitung.
zur Verfügung. Zusätzlich ist eine Service-Steckdose 16 A
vorhanden. Alle Ausgänge können bis zur maximal möglichen
Fernbedienung
Gesamtleistung des Generators gleichzeitig benutzt werden.
Über die EAS-Steckerleiste ist eine Fernbedienung (Fern-
starteinrichtung) anschließbar. Damit können das Anlassen
Synchrongenerator
und Abstellen des Stromerzeugers weitab vom Maschinen-
Der bürstenlose Synchrongenerator ist eine robuste Maschi-
standort erfolgen.
ne, selbsterregend, selbstregulierend und wartungsfrei. Er
liefert auch bei wechselnder Last eine relativ konstante Aus-
Schalldämpfung nach CEE
gangsspannung. Der Synchrongenerator verträgt kurzzeitige
Alle Aggregate erfüllen die CEE-Norm 535/536. SX-Modelle
Überlastungen. Induktive Lasten, zum Beispiel Motoren mit
sind darüber hinaus zusätzlich schallisoliert (Superschall-
hohem Anlaufstrom (Pumpen, Kompressoren usw.), können
dämpfung).
problemlos versorgt werden.
Servicefreundlicher Aufbau
Elektronische Spannungsregelung
Das Gehäuse der Aggregate besteht aus speziell behandel-
Die schon relativ konstante Ausgangsspannung des Synchron-
tem Stahlblech. Der Innenraum ist über Türen bequem zu-
generators wird mit einem elektronischen Spannungsregler
gänglich. Dabei bleibt der elektrische Teil zuverlässig durch
weiter stabilisiert. Last- und Drehzahlschwankungen wirken
Abdeckungen geschützt. Ein Fenster sorgt für ungehinderten
sich nur noch gering (1,5 %) auf die Ausgangspannung aus.
Blick auf die ebenfalls geschützt angebrachten Kontroll- und
Anzeigeinstrumente.
Anzeigegeräte
Die Ausgangswechselspannung jeder einzelnen Phase kann
Fahrgestelle
über das eingebaute Voltmeter kontrolliert werden. Außerdem
Für den rauhen Baustelleneinsatz sind ungebremste Fahrge-
zeigen 3 Amperemeter für jede Phase den entnommenen
stelle mit Standfuß vorgesehen. Die Achse mit Rädern und die
Strom an. Zur Drehzahlkontrolle des Generators ist ein Fre-
Deichsel werden unmittelbar an den Standard-Grundrahmen
quenzmesser vorhanden.
angeschraubt. Für den LKW/PKW-Transport auf öffentlichen
Straßen stehen hochwertige Straßenfahrgestelle mit großer
Betriebsstundenzähler
Tragfähigkeit zur Verfügung. Diese Fahrgestelle sind feuerver-
Über den eingebauten Betriebsstundenzähler sind Betriebs-
zinkt, besitzen Aluminium-Schutzbleche und sind je nach Be-
zeiten und Wartungsintervalle einfach kontrollierbar.
lastbarkeit mit einer oder zwei Achsen ausgestattet. Alle Fahr-
gestelle sind optional erhältlich.
Dieselmotor, Elektrostart
Die eingesetzten VM SUN Motoren sind wartungsarme, luft-
Qualitätskontrolle
gekühlte 4-Takt-Dieselmotoren mit hohem Leistungsvermö-
Die Fertigung der Aggregate/Geräte erfolgt nach den hohen
gen und elektronischer Drehzahlregelung. Elektrostart, einge-
Qualitätsanforderungen der ISO 9001. Qualitätskontrollen von
baute Batterie und Sensoren für den Motorschutz sind weitere
der Fertigung bis zum Versand garantieren ein hohes Maß an
Merkmale.
Zuverlässigkeit.
Elektronische Drezahlregelung
Dauerstresstest
Die Drehzahl der VM SUN Dieselmotoren wird elektronisch
Sämtliche Aggregate werden vor Auslieferung einem Probe-
geregelt. Das ergibt sehr gute Frequenzstabilität der erzeug-
lauf unter Last (Dauerstresstest) unterzogen. Somit wird ga-
ten Generatorspannung. Da die Generatorspannung ebenfalls
rantiert, dass nur einwandfreie und lastgeprüfte Aggregate
elektronisch geregelt ist, ergibt sich insgesamt eine sehr sta-
den Weg zum Kunden finden.
bile Ersatzstromquelle auch für kritische Anwendungen.
Zubehör
Motorschutz
Fahrgestelle, Notstromautomatik, Fernbedienung, Erdungs-
Der elektronische Motorschutz überwacht wichtige Motor-
Kit, Isometer-Kit, FI-Schalter-Kit, CEE-Stecker usw. sind
funktionen. Über- bzw. Unterschreitung der kontrollierten Pa-
optional lieferbar.
rameter wird über Kontrolleuchte und Hupe gemeldet. Bei
kritischen Parametern erfolgt zusätzlich die automatische Ab-
schaltung des Motors.
H16
Technische Daten GE 100 S(X)-EAS G100X
© MOSA 1.1-02/01 D
Lwa
~510
200 200
~1300
~2700
A 300
A 300
A 300
60 60 60
40 40 40
20 20 20
Power ON
0
RS
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1
300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b
0 50
ON c
I 100
M
STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In
RESET
A M
tx10 tx1
I° x1 x0.1I°
TANK
RESET x10 TEST
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5
0.25
2
2.5 ON TRIP
0.1
0.02
0.4
0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h
HOUR METER
~1900
~1750
GE N
ER
EM
CY
TYPE
SERIAL N°
Hz COS ø
RPM I. CL. IP
g100xa1_m53
700
ø14
~870
~900
H19
Luftzirkulation GE 100-110 S(X)-EAS G100X
© MOSA 1.3-02/01 Air circulation D-GB
Hebeöse Auspuffrohr
Lifting eye Gas exhaust pipe
Bedienklappe
öffnen
Controls cover Haube öffnen
opening Cover opening
Lwa
Lufteintritt Lufteintritt
Generator Deckel öffnen Motor
Air entry Top cover opening Air entry
generating set engine
Tankstutzen
Fuel filling
Luftaustritt Motor
Air out engine
20
40
60 300
A
20
40
60 300
A
20
40
60 300
Deckel öffnen
Power ON
Cover opening N
0
0
RS
TR
ST
V
200
300
500
Hz
50
55
60
65
M5.6
M5.5
OFF
a
M5.4
b
M5.3 M5.2 M5.1
Cover opening
ON c
I 100
M
STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In
RESET
A M
tx10 tx1
I° x1 x0.1I°
TANK
RESET x10 TEST
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5
0.25
2
2.5 ON TRIP
0.1
0.02
0.4
0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h
HOUR METER
GE N
ER
EM
CY
TYPE
SERIAL N°
Hz COS ø
RPM I. CL. IP
Wartungsdeckel Generator
Cover, generator maintenance
Kabelausgang Generator/Last
Cables out generating set/load
g100xl1_m2-7
H20
Verpackung, Transport - Allgemeines GE_, MS_, TS_ 1
© MOSA 1.3-06/98 EAS_ D
Diese Schäden gehen zu Lasten des Verursachers. ☞ Hinweise zu notwendigen Maßnahmen bei längerer Still-
setzung des Aggregates finden Sie auf den Seiten "War-
Deshalb folgendes beachten: tung, Instandhaltung".
– Allgemeine Verpackungs-, Lagerungs- und Transportvor-
schriften einhalten. Kondensation verhindern
– Hinweise dieser Betriebsanleitung und Hinweise auf Ver- Verhindern Sie bei der Lagerung ständigen und vor allem
packungsmaterial und Transportmittel beachten. abrupten Temperaturwechsel. Dies ist besonders schädlich,
wenn Feuchtigkeit kondensieren kann.
Originalverpackung
Benutzen Sie die Originalverpackung des Lieferanten oder
Heben mit Kran oder Stapler
eine gleichwertige Verpackung, wenn auf dem Transportweg
Das Arbeiten unter schwebenden La-
durchschnittliche mechanische und klimatische Beanspruchun-
sten ist gefährlich und kann zu schwe-
gen wirksam sind.
ren Unfällen führen.
☞ Zur Entsorgung des Verpackungs-
Deshalb folgendes beachten:
materials finden Sie Hinweise auf Seite
– Aggregat anheben und sichern (z. B.
"Umweltschutz, Entsorgung".
mit Holzböcken), erst dann am Aggre-
gat arbeiten.
Schwierige Transporte
– Nicht unterhalb des mit Kran oder
Beim Transport unter erschwerten Bedingungen (z. B. auf
Gabelstabler angehobenen Aggrega-
offenen Fahrzeugen; bei außergewöhnlichen Rüttelbean-
tes arbeiten oder aufhalten.
spruchungen; bei Transport auf dem Seeweg, in Länder außer-
halb der EU und in eisige Klimazonen) muss eine zusätzliche
oder andere Verpackung eingesetzt werden, die diese beson- Transport mit Fahrgestell
deren Einflüsse abwehrt. Setzen Sie sich im Zweifelsfall mit Schleppen mit Baustellenfahrgestell
Ihrem zuständigen Lieferanten in Verbindung. Baustellenfahrgestelle CTL sind für das langsame Schleppen
auf Baustellen und auf nicht öffentlichen Wegen vorgesehen.
Mechanische Einflüsse
Vermeiden Sie, dass während des Transports spitze oder Auf asphaltierten Wegen sind maximal 40 km/h zulässig.
stumpfe Gegenstände auf das Aggregat/Gerät einwirken kön-
nen.
➠ Baustellenfahrgestelle CTL dürfen
nicht im öffentlichen Straßenverkehr be-
nutzt werden.
Rutsch- und kippsicher
Gewährleisten Sie, dass das Aggregat/Gerät rutsch- und Schleppen mit Straßenfahrgestell
kippsicher verladen und transportiert wird. Bei Transport mit Straßenfahrgestelle CTV sind für den öffentlichen Straßenver-
Baustellenachse oder Fahrgestell sind zusätzliche Sicherun- kehr zugelassen.
gen gegen Wegrollen erforderlich. Benutzen Sie bei der Verla-
dung nur die vorgeschriebenen Transportvorrichtungen (z. B. Beachten Sie die beim Schleppen gültigen Geschwindigkeits-
Zentralöse für Hebezeuge). begrenzungen, die maximale Tragfähigkeit und evtl. Einschrän-
kungen bezüglich des Zugfahrzeuges.
Gebrauchslage
Transportieren und lagern Sie das Aggregat nur in Gebrauchs-
☞ Entsprechende Hinweise finden Sie auf dem Fahrgestell
und/oder in der dem Fahrgestell beigefügten Betriebsanlei-
lage. Damit wird vermieden, dass flüssige Betriebsmittel aus- tung.
laufen können (Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Batteriesäure).
Zubehörteile befestigen
Befestigen Sie beigelegte Teile (z. B. Kabel, Zubehörteile),
damit eine Lageveränderung während des Transportes nicht
eintreten kann.
H20
Auspacken GE_, MS_, TS_ PACKG
© MOSA 1.2-02/00 D
AUSPAK2B
AUSPAK2A
➠Gewichtsverlagerungen
Keine zusätzlichen Teile mit dem Aggregat heben, um
und Schäden zu vermeiden.
– Sicherstellen, dass die verwendeten Hebezeuge im tech-
nisch einwandfreien Zustand sind, entsprechend dem Ge-
wicht des Aggregates einschließlich der Verpackung geeig-
➠ Aggregate ohne Fahrgestell nicht auf dem Boden ziehen. net sind und den örtlichen Vorschriften entsprechen.
– Im Transportbereich sollten sich keine fremden Personen
aufhalten, Unfallgefahr!
Heben und transportieren Sie die Aggregate nur so, wie im Bild gezeigt. Nur die vorgesehenen Hebepunkte benutzen!
Heben mit dem Kran
GE 60-80 S(X)
GE 100-110 S(X)
H22
Montage Baustellenfahrgestell CTL 45 CTL45
© MOSA 1.2-02/01 CTL 50 D
➠ Deichsel
Modelle GE 60-80-100-110 und TS 2x400:
auf der Bedienseite montieren!
3. Achse (7) an den Grundrahmen des Aggregates anschrau-
ben. Dazu die Schrauben M10x20 und zugehörige Schei-
ben (2 je Schraube) verwenden.
4. Rad (9) auf die Achse (7) stecken. Dann das Rad mit der
selbstsichernden Radmutter (8) festschrauben und zuletzt
die Verschlusskappe aufstecken. Das zweite Rad ebenso
montieren.
5. Radreifen (9) mit einem Druck von 4 at aufpumpen.
6. Aggregat absenken und die Höhe des Standfußes (4) so
einstellen, dass das Aggregat waagerecht steht.
Bedienseite
Einsatzbedingungen
➠ Beim Einsatz des Aggregates müs-
sen die spezifizierten Kenndaten dieser
Betriebsanleitung und der Anleitung des
or
Motorherstellers eingehalten werden.
AUFST1C
Es kann zu Betriebsstörungen und/oder Sachschäden kom-
men, wenn die Kenndaten nicht eingehalten werden.
Deshalb folgendes beachten:
– Prüfen, ob alle Bedingungen für den speziellen Einsatzfall
erfüllt sind
– Kein Einsatz bei korrosiven Gasen, salzhaltiger Umgebungs-
– Falls am Einsatzort gesetzlich gefordert, Benzin-Aggregate
luft und Umgebungsluft, die leitfähige Partikel enthält
nicht ohne Auspuff-Funkenfänger betreiben
– Keine außergewöhnliche Staub- und Schmutzbelastung
(Es kann sein, dass der Standardauspuff die speziellen
– Kein Spritz- und Regenwasser, kein Eis und Schnee
örtlichen Forderungen zum Brandschutz nicht erfüllt.)
– Keine Säuren, Laugen und andere aggressive Medien
– Aggregat nicht in explosionsgefährdeter Umgebung betrei-
– Keine Schlag- und Stoßeinwirkungen
ben.
– Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einhalten.
Umgebungstemperatur
– Standortsicherung durchführen (Feststellbremse, Brems-
Der störungsfreie Betrieb des Aggregates ist nur gewährlei-
keile).
stet, wenn die angegebenen Grenztemperaturen nicht über-
➠ Schrägstellung des Motors kann die
Schmierung beeinträchtigen. Dadurch
bzw. unterschritten werden. Verwendete Motorölsorte und Kraft-
stoffe müssen auf die Einsatztemperatur abgestimmt sein.
sind Schäden am Motor möglich.
Bei zu hoher Umgebungstemperatur kann die maximal zuläs-
Deshalb folgendes beachten: sige Arbeitstemperatur des Motors überschritten werden. Eine
– Neigungen von mehr als 20 Grad sind unzulässig zu niedrige Umgebungstemperatur kann zu Problemen beim
– Aggregat möglichst auf einer ebenen Fläche aufstellen Motorstart führen.
➠eineBisLeistungs-
ca. 1000 m Höhe ist es normalerweise nicht nötig,
oder Drehzahlanpassung vorzunehmen.
Wenden Sie sich an Ihren Motorservice oder Fachhändler,
Aggregat sichern
wenn das Aggregat in größerer Höhe betrieben werden soll.
Bei Betrieb mit Fahrgestell: Benutzen Sie die Feststellbremse
(falls vorhanden) und sichern Sie das Aggregat mit geeigne-
ten Bremskeilen, damit es nicht wegrollen kann. Betriebsbe-
➠ Überdrehzahl des Motors ist ge-
fährlich und kann zu schweren Unfällen
dingte Erschütterungen (Motor) können selbst bei waage- oder zu großen Maschinenschäden füh-
rechter Aufstellung dazu führen, dass das ungesicherte Ag- ren.
gregat wegrollt.
Deshalb folgendes beachten:
Auch bei Betrieb ohne Fahrgestell ist das Aggregat so zu – Maximale Drehzahl des Motors nicht überschreiten
sichern, dass keine Ortsveränderung eintreten kann. – Keine Manipulationen am Drehzahlregler (falls vorhanden)
oder anderen Bauteilen vornehmen, um die Maximaldrehzahl
zu erhöhen.
H26
Aufstellung - Schutzmaßnahmen, Anschluss GE_, MS_, TS_ CON
© MOSA 1.3-01/01 D
❏ Ölbadluftfilter mit Öl füllen (nur bei Ölbadfilter, siehe Motor- Deshalb folgendes beachten:
handbuch) – Bei Ölstandskontrolle Aggregat waagerecht stellen
– Öl niemals über die obere Markierung des Ölmess-Stabs
❏ Kraftstoff einfüllen auffüllen
❏ Kraftstoffsystem entlüften (nur bei Diesel, siehe Motor- – Ölstand niemals unter die untere Markierung des Ölmess-
handbuch) Stabs absinken lassen
❏ Kühlsystem füllen und entlüften (nur bei Wasserkühlung, Verfahren Sie wie folgt:
siehe Motorhandbuch) ➔Aggregat waagerecht stellen
➔Öl bis zur oberen Markierung (MAX) des Ölmess-Stabs
■ Batterie vorbereiten einfüllen
➠ Batteriesäure ist stark ätzend. Beim
Laden entstehen explosive Gase. Un- Bei neuem oder überholtem Motor gilt ein verkürztes Öl-
achtsamkeit kann zu schweren Unfällen wechselintervall. Beachten Sie die Wartungsvorschriften des
führen. Motorherstellers.
GE 60 S(X)-EAS
GE 80 S(X)-EAS
GE 100 S(X)-EAS H2 L F D2
GE 110 S(X)-EAS
Z2 A
20
40
60 300
A
20
40
60 300
A
20
40
60 300
M5
Power ON
0
RS
Q1
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1
300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b
0 50
ON c
I 100
M
STOP
T5(SR)
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In
RESET
A
tx10
I° x1
M
tx1
E2
TANK
RESET x0.1I° TEST
x10
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5
0.25
2
2.5 ON TRIP
0.1
0.02
0.4
0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h
HOUR METER
T4
M R3
GE N
ER
EM
CY
[Link] Europa, 59 - 20090 CUSAGO (MI) ITALY
tel.+39-02-90390221 - fax.+39-02-90390466
TYPE
C2 Hz COS ø
SERIAL N°
B3
RPM I. CL. IP
32B
12
g060b1_m31
H34
Bedienung - Motor GE_, TS_ ENG
© MOSA 1.6-03/00 D
Zündschloss (Q1) -FALLS VORHANDEN- Stopphebel (28) und Stoppschalter (F3) -FALLS VORHANDEN-
Mit dem Zündschloss wird die Zündung eingeschaltet und der Betätigen des Stopphebels oder des Stoppschalters bewirkt
Motor gestartet. Das Zündschloss hat folgende Stellungen: das Abschalten des Motors. Falls vorhanden, drehen Sie dann
den Zündschlüssel in Stellung OFF, um die Zündung auszu-
Stellung AUS (OFF)
schalten.
Zündung ist ausgeschaltet. Keine Betriebsspannung, alle
Verbraucher sind ausgeschaltet.
Kontrolleuchte Batterie (13) -FALLS VORHANDEN-
Stellung Vorheizen (PR) -FALLS VORHANDEN- Die Batterieladekontrolleuchte leuchtet, wenn die Zündung
Vorheizen ist eingeschaltet. Vor dem Motorstart solange eingeschaltet ist und keine oder eine zu geringe Batterielade-
vorglühen, bis die Kontrolleuchte Vorheizen verlischt. spannung vorhanden ist. Sobald der Motor läuft, wird die
Batterie geladen. Damit verlischt die Kontrolleuchte Batterie
Stellung EIN (ON)
(Normalzustand während des Motorlaufs).
Zündung ist eingeschaltet. Hilfsgeräte und Elektronik erhal-
ten Betriebsspannung.
Kontrolleuchte Öl (O1) -FALLS VORHANDEN-
Stellung START (ST) Die Kontrolleuchte Öl leuchtet, wenn die Zündung eingeschal-
Start des Motors. Die Startstellung ist nichtrastend. Der tet ist und kein oder ein zu geringer Öldruck vorhanden ist.
batteriebetriebene Anlasser erhält Strom und startet den Sobald der Motor läuft, wird Öldruck aufgebaut. Damit verlischt
Motor. die Kontrolleuchte Öl (Normalzustand während des Motor-
laufs). Sollte der Öldruck soweit absinken, dass die Motor-
Nach dem Motorstart belassen Sie den Zündschlüssel in der
schmierung nicht mehr gewährleistet ist (z. B. wegen
Betriebsstellung ON. Während des Motorlaufs wird die Batte-
Ölmangel), leuchtet die Kontrolleuchte auf. Bei Aggregaten
rie automatisch geladen.
mit automatischem Motorstopp wird der Motor automatisch
Taste Vorheizen (82/N5) -FALLS VOHANDEN- abgeschaltet, wenn der Öldruck zu niedrig ist.
Mit Taste Vorheizen vor dem Motorstart solange vorglühen, bis
die Kontrolleuchte Vorheizen (I4) verlischt. Kraftstoffanzeige (M1, C2) -FALLS VORHANDEN-
Die Kontrolleuchte Kraftstoff (M1) leuchtet auf, wenn Kraftstoff
Kontrolleuchte Vorheizen (I4) -FALLS VORHANDEN- nachgefüllt werden muss. Es steht dann nur noch eine be-
Die Kontrolleuchte Vorheizen leuchtet, wenn mit dem Zünd- stimmte Kraftstoffreserve zur Verfügung (abhängig von Ma-
schlüssel (Stellung PR) oder mit Taste Vorheizen das Vor- schinentyp und Ausführung). Bei Aggregaten mit elektrischer
glühen eingeschaltet wurde und die Glühkerzen noch nicht Kraftstoffanzeige (C2) ist der aktuelle Füllstand ersichtlich,
die notwendige Temperatur erreicht haben. Ist das Vorglühen sobald die Zündung eingeschaltet wird.
beendet, verlischt die Kontrolleuchte Vorheizen.
Fernstart (I6, B3) -FALLS VORHANDEN-
MIN/MAX-Schalter (C5) -FALLS VORHANDEN- An die Steckdose (B3) kann eine Fernbedienung für Motor-
Steht der MIN/MAX-Schalter in Stellung MAX, ist die Leerlauf- Start/Stopp angesteckt werden. Die MIN/MAX-Umschaltung
automatik abgeschaltet und der Motor läuft nach dem Start (Aggregate mit 3000 U/min, falls vorhanden) kann ebenfalls
sofort mit maximaler Drehzahl. über die Fernbedienung erfolgen. Bei Fernbedienung muss
der Umschalter (I6) in Stellung FERN (ON oder REMOTE
Ist dagegen die Leerlaufautomatik eingeschaltet (Schalter in
START) stehen. Sollen die Bedienelemente am Stromerzeu-
Stellung MIN), läuft der Motor in Leerlaufdrehzahl, wenn dem
ger benutzt werden, muss die Fernbedienung ausgeschaltet
Generator kein Strom entnommen wird. Sobald der Motor
sein (Stellung OFF oder LOCAL START).
belastet wird (Stromentnahme an den Steckdosen oder
Schweißbuchsen), wird die Motordrehzahl automatisch er-
höht. Es steht nun die volle Generatorleistung zur Verfügung.
Mit dieser Automatik ist ein ökonomischer Betrieb des Aggre-
gates möglich.
H34
Bedienung - Motorschutz EP 5 EP005
© MOSA 1.3-10/00 D
Sicherungen FI-Schutzschalter
Sicherungsautomaten (Z2) FI-Schalter (D, N2)
Die Sicherungsautomaten sind Thermomagnetschalter, die Der Fehlerstromschutzschalter ist je nach Ausführung sepa-
bei Überlast oder Kurzschluss abschalten. rat (D: mit eigenen Hauptkontakten) oder gemeinsam mit den
thermomagnetischen Sicherungsautomaten (N2: Thermo-
magnetschalter mit GFI) montiert. Die Automaten N2 werden
Einschalten: im Fehlerfalle über eine spezielle Auslösespule ausgelöst.
➔Deckel öffnen (1) Der FI-Schalter kann als Hauptschalter für Steckdosen die-
➔Hebel hochschieben (2) nen und ist gleichzeitig zusätzliche Schutzmaßnahme. Sobald
im angeschlossenen Verbraucher ein Fehlerstrom (normaler-
weise 30 mA) über den Schutzleiter oder über Erde (Standort-
masse) abfließt, spricht der FI-Schalter sehr schnell an. Die
Ausgangsspannung an den Steckdosen bzw. an den Aus-
Sicherungen (F) gangsklemmen wird abgeschaltet und somit verhindert, dass
Sicherungen (F) sind Schmelzsicherungen und lösen bei Über- sich eine gefährliche Berührungsspannung aufbauen kann.
last oder Kurzschluss aus. Anzahl und Funktion der Sicherun-
gen sind aus dem jeweiligen Stromlaufplan ersichtlich. ➠ Bei direkter Berührung eines Außen-
leiters (Phasen L1, L2, L3) muss der
Thermoschutz (59, 59B) Fehlerstrom über Körperwiderstand,
Thermoschutz (59) sichert den Batterielader, Thermoschutz Standortwiderstand, Erdreich und Erder
(59B) einen Hilfsstromkreis (1-phasige Steckdose) ab. Der des Aggregates zum Schutzleiter des
Thermoschutz löst bei Überlast oder Kurzschluss aus. Aggregates (PE) zurückfließen können,
damit der FI-Schalter auslöst.
Bedienung Isolationswächter
Isolationswächter (A3)
Der Isolationswächter dient der Isolationsüberwachung zwi-
schen dem ungeerdeten Wechselstromnetz und dem Schutz-
leiter. Die Messung erfolgt mit einer überlagerten Mess-
gleichspannung.
Bedien- und Anzeigeelemente des Isolationswächters:
Einstellregler (A3.1)
Regler (A3.1) dient zur Einstellung des Ansprechwiderstandes
(Isolationswiderstand). Er ist bei Auslieferung voreingestellt.
Hinweis
Der Einstellregler (A3.1) zur Einstellung des Ansprech-
widerstandes ist nicht bei allen eingesetzten Isolationswächtern
vorhanden. Falls der Regler fehlt, ist ein Festwert von ca.
100 kOhm ab Werk vorgegeben.
Löschtaste RESET (A3.2)
Taste RESET ist zum Rücksetzen des Isolationswächters,
nachdem eine Auslösung erfolgte.
Prüftaste TEST (A3.3)
Taste TEST ist zum Prüfen der Gerätefunktion. Es wird ein zu
niedriger Isolationswiderstand simuliert.
Betriebs-LED ON (A3.4) -grün-
Die Betriebsanzeige leuchtet, wenn die Versorgungsspannung
am Gerät anliegt.
Melde-LED TRIP (A3.5) -rot- Unsachgemäße Manipulationen am
LED TRIP leuchtet, wenn der Isolationswächter angespro- Isolationswächter können die Über-
chen hat, d. h. der Isolationswiderstand hat den mit Regler wachungsfunktion negativ beeinflussen.
(A3.1) eingestellten Wert unterschritten. Das kann im Fehlerfall zu Elektrounfällen
führen.
■ Funktion
Deshalb folgendes beachten:
Im Normalbetrieb leuchtet die grüne Betriebs-LED, die rote
– Veränderung des Reglers (A3.1) nur durch Elektrofachkräfte
Melde-LED TRIP leuchtet nicht, der Isolationswächter hat
– Arbeitstäglich Gerätefunktion mittels Prüftaste TEST prüfen
nicht angesprochen.
(kein Nachweis über die Wirksamkeit der Schutzmaßnah-
Sobald der Isolationswiderstand unter den mit Regler (A3.1) men im externen Lastkreis)
eingestellten Ansprechwiderstand absinkt, spricht der Isola- – Im Fehlerfall die Ursache suchen und beseitigen, erst dann
tionswächter an. Das interne Relais schaltet unverzüglich das Aggregat wieder in Betrieb nehmen
über eine Schalteinrichtung die Ausgangsspannung ab. Die – Zur Prüfung der Gesamtanlage externen Isolationsfehler
am Stromerzeuger angeschlossene externe Last wird abge- simulieren (nur durch Elektrofachkraft!)
schaltet. Die rote Melde-LED TRIP leuchtet.
☞ Näheres zu Schutzmaßnahmen finden Sie auf den Seiten
Mit Löschtaste RESET kann der Normalbetrieb des Isolations- "Schutzmaßnahmen".
wächters wiederhergestellt werden, nachdem die Ursache
der Auslösung beseitigt wurde. ■ Isolationswächter prüfen
Arbeitstäglich ist die Prüfung wie folgt durchzuführen:
➔Motor starten
➔Prüfen, ob Spannung an den Steckdosen anliegt
– Generator liefert Ausgangsspannung
➔Prüftaste TEST am Isolationswächter betätigen
– Isolationsfehler wird simuliert
➔Prüfen, ob Spannung an den Ausgängen verschwindet
– Ausgangsspannung wurde abgeschaltet
➔Löschtaste RESET am Isolationswächter betätigen
➔Prüfen, ob Spannung an den Ausgängen wieder anliegt
– Isolationsüberwachung ist wieder betriebsbereit
Hinweis
Der Spannungsnachweis an den Steckdosen oder am Klemm-
ausgang kann entweder mit Hilfe der Steckdosen-Kontroll-
leuchten (falls eingebaut) oder mit Hilfe einer angesteckten/
angeschlossenen Last erfolgen.
H38
Benutzung als Stromerzeuger GE_, TS_ GEN
© MOSA 1.7-03/00 (große Motoren) D
Es kann zu vorzeitigem Motorverschleiß oder zu Motorschä- Abstand War tungsarbeit Bemer kung
den kommen. Täglich Kraftstoff auffüllen* *falls
oder vor erforderlich
Deshalb folgendes beachten: Ölstand prüfen, Öl nachfüllen*
Motorstar t
– Nur qualitativ hochwertiges Öl benutzen
Luftfilter prüfen, War tung durchführen* öfter bei viel
– Ö l mit der richtigen Viskosität benutzen Staub und
– Vor jeder Inbetriebnahme bzw. täglich Ölstand prüfen Kühlsystem (Kühlluft, Kühlflüssigkeit
Schmutz
– Ö lwechselintervalle einhalten usw.) prüfen, War tung durchführen*
– Regelmäßig Ölfilter wechseln Nach den Öl wechseln nu r b e i
– Verschiedene Ölsorten nicht mischen ersten (Einlaufzeit siehe Motorhandbuch) neuen oder
Betr iebs- überholten
Anmerkung: stunden Motoren
Beim Betrieb des Motors wird nicht nur ein Teil des zur Kolben- War tungs- Kühlsystem säuber n (z.B. öfter bei viel
schmierung dienenden Motoröls verbrannt, sondern das Öl abstände Abdeckungen entfer nen, Kühlrippen Staub und
(bzw. seine Additive) verschleißt auch aufgrund der Temperatur- siehe säuber n) Schmutz
beanspruchung. Daher ist in gewissen Abständen in Abhän- Motor- Luftfilterelement wechseln (mindestens
gigkeit von der Ölqualität und von den Betriebsbedingungen handbuch nach 200 h), Kraftstoffilter/Vorfilter
der Austausch der gesamten Ölmenge erforderlich. reinigen bzw. ersetzen
Öl wechseln, Ölfilter wechseln,
Ölqualität Keilriemen nachspannen/wechseln,
➠ Verwenden Sie hochwertiges Motoröl. Richten Sie sich
nach den Empfehlungen des Motorherstellers. Näheres fin-
Ventilspiel prüfen, Einspritzer
säuber n/einstellen u.a.
den Sie im Motorhandbuch. ... und alle sonstigen War tungsarbeiten, die der
Motorhersteller im Motorhandbuch vorschreibt!
H40
Wartung - Motor (2) GE_, TS_ MENG-2
© MOSA 1.1-10/97 D
Wartung und Pflege der Batterie ➔Bei Bedarf die Batterie laden (siehe auch "Batterie laden")
➔Verschlusskappen wieder einschrauben
Allgemeines zur Batteriepflege
Die folgenden Hinweise zur Batteriepflege gelten nicht für
Batterie laden
wartungsarme Batterien. Es sind in jedem Fall die Pflege- und
➔Zündschlüssel abziehen (alle Verbraucher aus)
Wartungsvorschriften des entsprechenden Batterieherstellers
➔Erst Minus-, dann Pluskabel abklemmen
zu beachten.
➔Batterie zum Laden möglichst in einen geeigneten, gut
➠ Batteriesäure ist stark ätzend. Beim
Laden entstehen explosive Gase. Un-
belüfteten Raum bringen; dazu Batterie ausbauen
➔Bei Bedarf Batteriepole säubern, einfetten
achtsamkeit kann zu schweren Unfällen ➔Verschlusskappen entfernen
führen. ➔Säurestand und Säuredichte prüfen
➔Bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen
Deshalb folgendes beachten:
➔Batterie mit handelsüblichem Ladegerät laden (Handhabung
– Körper und Kleidung vor Säuresprit-
und Ladestrom siehe Anleitung zum Ladegerät; Normal-
zern schützen
ladung: 10 % der Batteriekapazität)
– Schutzbrille und Handschuhe tragen
➔Nach dem Laden wieder Säurestand und Säuredichte prü-
– Keine Säure verschütten; ggf. sofort mit viel Wasser reini- fen
gen ➔Bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen
– Batterie nur in gut belüfteten Räumen laden ➔Batterie ausgasen lassen und Verschlusskappen einschrau-
– Nicht rauchen, kein offenes Feuer, keine Funken ben
– Keine Werkzeuge auf die Batterie legen, Kurzschlüsse ver- ➔Batterie wieder einbauen
hindern ➔Sicherstellen, dass Zündschlüssel nicht steckt
– Batteriekabel nur stromlos an- und abschließen, Funken- ➔Erst Plus- dann Minuskabel anklemmen
bildung verhindern
Störungssuche Sicherungswechsel
MOSA-Aggregate werden nach modernen Fertigungs- und
Prüfmethoden hergestellt. Der Einsatz langlebiger Bauteile
➠ Falsche Sicherungen können Ge-
räteschäden verursachen.
und umfangreiche qualitätssichernde Maßnahmen von der
Beachten Sie deshalb:
Fertigung bis zum Versand führen zu hoher Zuverlässigkeit
– Nur originale oder baugleiche Sicherung (Stromstärke, Span-
bei jedem einzelnen Aggregat.
nungsfestigkeit, Abschaltverhalten) einsetzen
Voraussetzung für die Fortsetzung dieser Zuverlässigkeit im – Niemals "Sicherungsersatz" oder Sicherungen höherer
praktischen Alltagsbetrieb ist die regelmäßige Wartung und Stromstärke einsetzen (auch nicht vorübergehend)
Pflege. Falls trotzdem einmal eine Störung auftritt, sollten
Sicherung wechseln
zuerst Fehlerquellen außerhalb des Aggregates beseitigt wer-
➔Aggregat ausschalten
den.
➔Sicherung prüfen, bei Bedarf wechseln
☞ In der folgenden Tabelle finden Sie einige einfache Stör- ➔Aggregat einschalten, Funktion prüfen
möglichkeiten. Hinweise zu Störungen am Motor finden Sie ➔Bei gleichem Fehler Aggregat ausschalten und Sicherung
im Motorhandbuch. In schwierigen Fällen wenden Sie sich erneut überprüfen
bitte an Ihren Service. ➔Falls Sicherung wieder defekt, Ursache suchen
➔Erforderlichenfalls Service anrufen
Störungstabelle
GE 60 S(X)
GE 80 S(X)
GE 100 S(X)
GE 110 S(X)
Schema elettrico H50
Stromlaufplan GE 60-80-100-110 S(X) G060-7
© MOSA 1.0-02/01 Electric diagram Vers. EP 5, VM Engine I-D-GB
Codice vedi pagina seguente. / Teile-Nr. siehe nächste Seite. / Codes see next page.
25 20
FUSE
13 31
15 14 (QM) 93 18
4
20 20 20
10 Power ON
0
RS
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1
300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b
50
17
0
94 ON c
I 100
M
STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In
RESET
A
tx10
M
tx1
16
26
I° x1
TANK
RESET x0.1I° TEST
x10
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5
0.25
2
2.5 ON TRIP
0.1
0.02
0.4
0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h
HOUR METER
FUSE
20
29
33 (SR - kit GE 60/80) 12 5 11
33A (SR - kit GE 100/110) 24
36 (SR - relay) ERGENC
EM
Y
23
22
21 19 25 7
38
3B
2
8
27
ie1
(SR) 37 39 27
Ricambi H60
Ersatzteile GE 60-80-100-110 S(X)-EAS IE1-2
© MOSA 1.1-02/01 Spare parts I-D-GB
32 (QM)
35A
40
ja1
1 2
3
VM SUN 6105 TE 7
VM SUN 6105 IE 7A
6A
Ricambi H60
Ersatzteile GE 100-110 S(X)-EAS JA2
© MOSA 1.0-02/01 Spare parts I-D-GB
33A 32 (QM)
30 (GE 100)
31 (GE 110)
(QM) 45
(QM) 46
47
ja2
34
Ricambi H60
Ersatzteile GE 100-110 S(X)-EAS JA3-1
© MOSA 1.0-02/01 Spare parts I-D-GB
Codice vedi pagina seguente. / Teile-Nr. siehe nächste Seite. / Codes see next page.
54
43 41
(DX-SX) 12
51A 42 55 52 15 11
Lwa
13
50 57
58
44
59A
53
21
61A 60 19 20 65 (DX) 56
(SX) 56A
A 300
A 300
A 300
60 60 60
40 40 40
20 20 20
Power ON
0
RS
V Hz
N ST
500
60
65 M5.5 M5.4 M5.3 M5.2 M5.1
300
55 M5.6
a
OFF
TR 200 b
0 50
ON c
I 100
M
STOP
P U S H TO T R I P 1 x In
0.8 x In
0.63x In
RESET
A M
tx10 tx1
I° x1 x0.1I°
TANK
RESET x10 TEST
1 1.5 0.2 0.3 FUSE
0.5
0.25
2
2.5 ON TRIP
0.1
0.02
0.4
0.5
0 4/4
I° (A) t (s) h
HOUR METER
GE N
ER
EM
CY
TYPE
SERIAL N°
Hz COS ø
RPM I. CL. IP
64
62
63
ja3
Ricambi H70
Ersatzteile CTL 22 CTL22
© MOSA 1.1-02/00 Spare parts CTL 50 I-D-GB
CTL 22 H70
KA9
I-D-GB
3 2 5 6 CTL22E1
1 4
CTL 50 H70
KA10
I-D-GB
1 3 2 CTL50E1
Für den Anschluss mehrerer Verbrauchsmittel (mehrere Steck- – Arbeitstägliche Prüfung der Funktion der Isolations-
dosen am Aggregat) muss ein örtlicher nicht geerdeter überwachung erforderlich
Potentialausgleichsleiter die einzelnen Körper der Verbrauchs-
Mit der arbeitstäglichen Prüfung ist die Unfallverhütungs-
mittel verbinden. Das wird ganz normal durch den PE der
vorschrift VBG 4, § 5 Abs. 1 bzw. entsprechende Forderun-
Steckdosen erreicht, der allerdings nicht mit dem Generator-
gen der Bergverordnungen bezüglich der Schutzmaßnah-
sternpunkt und nicht absichtlich mit Erde verbunden ist. Zu-
me erfüllt.
sätzlich zur Schutztrennung wird ein Isolationswächter
(Isolationsüberwachungsgerät) eingesetzt, der im Fehlerfall
■ Schutz durch Schutzkleinspannung
alle Verbraucher über eine geeignete Schalteinrichtung ab-
Bei dieser Schutzmaßnahme wird mit einer Nennspannung
schaltet.
von 48 V AC (nach DIN Nennspannung max. 50 V AC oder
max. 120 V DC) gearbeitet, so dass eine zu hohe Berührungs-
Einsatzgebiet
spannung bei indirekter Berührung nicht auftreten kann. Der
Damit steht eine Schutzmaßnahme zur Verfügung, die den
Kleinspannungsstromkreis ist von Erde und vom 400/230 V
Anforderungen beim Arbeiten in oder an Rohrleitungen bei
Netz sicher getrennt. Die Kleinspannung wird im Generator
begrenzter Bewegungsfreiheit genügt. Natürlich sind die mit
von einer eigenen isolierten Wicklung oder über eine Teil-
Isolationswächter ausgerüsteten MOSA-Aggregate vorteilhaft
wicklung des Schweißteils erzeugt.
auch überall dort einsetzbar, wo absolute Mobilität bei kürze-
ster Vorbereitungszeit in Verbindung mit höchster Sicherheit
Eigenschaften
verlangt wird.
– Kleinspannungsstromkreis mit Nennspannung 48 V AC (iso-
lierter Stromkreis mit sicherer Trennung, keine betriebs-
Wichtige Eigenschaften
mäßige Erdung, keine Verbindung zum 400/230 V Netz)
– Isoliertes 400/230 V Netz ohne betriebsmäßige Erdung
(keine Verbindung des Generatorsternpunktes mit PE oder – Anschluss eines Verbrauchsmittels mit Nennspannung
Generatorgehäuse, Verbindung Schutzleiter/Generator- 48 V AC an die getrennte, unverwechselbare 2-polige Steck-
gehäuse, getrennte Verlegung von Neutralleiter N und dose ohne Schutzleiteranschluss
Schutzleiter PE)
– Kurzschluss- und Überstromschutz über Stromwandler durch
Das Erden des Mittelleiters ist untersagt. Der Neutralleiter N Überstromschutzeinrichtung (Sicherungsautomat, Schutz-
des Generators darf an keiner Stelle des Netzes mit dem schalter)
Potentialausgleich PE verbunden werden. Das Aggregat
– Erdung des Aggregates nicht erforderlich, wenn nur diese
kann deshalb nicht als Speisepunkt für Baustromverteiler
48 V Steckdose benutzt wird
eingesetzt werden.
– Kurzschluss- und Überstromschutz jedes Stromkreises (je- ■ Schutz durch IT-Netz mit Isolationsüberwachung und
der Steckdose) durch Überstromschutzeinrichtung Meldung
Diese Schutzmaßnahme ist nach DIN VDE 0100 Teil 728, Ab-
– Fehlerschutz durch Isolationsüberwachung und im Fehler-
schnitte [Link] und [Link], ebenfalls möglich. Danach kön-
fall schnelle Abschaltung aller Stromkreise
nen mobile Stromerzeuger, die mehrere Verbraucher versor-
Als Fehlerfall gilt, wenn der Isolationswiderstand aller akti- gen sollen, als IT-Netz mit Isolationsüberwachung und Mel-
ven Teile gegenüber dem PE auf weniger als 100 Ohm/Volt dung betrieben werden (siehe auch DIN VDE 0100 Teil 410,
absinkt (Abschaltung innerhalb 1 s, nach DIN VDE 0100 Abschnitt 6.1.5).
Teil 728, Abschnitt [Link].1). Der zur Isolationsüberwachung
eingesetzte Isolationswächter muss nach DIN VDE 0413 Eigenschaften
Teil 2 ausgeführt sein. – IT-Netz (keine Verbindung des Generatorsternpunktes mit
PE oder Generatorgehäuse, Verbindung Schutzleiter/
– Anschluss mehrerer Verbrauchsmittel der Schutzklassen I
Generatorgehäuse, getrennte Verlegung von Neutralleiter
(mit Schutzleiter) und/oder II (schutzisolierte Geräte)
N und Schutzleiter PE)
Die Gesamtlänge aller an das Aggregat angeschlossenen
– Erdung des Aggregates mittels Staberder o. ä. erforderlich,
Leitungen darf 250 m nicht überschreiten. Dadurch wird der
allerdings bei einem zulässigen Erdungswiderstand von
mögliche kapazitive Ableitstrom begrenzt. Die Längenan-
max. 100 Ohm
gabe 250 m basiert auf dem Geltungsbereich nach
DIN VDE 0100 Teil 728 (max. Betriebsspannung 400 V). Als – Fehlerschutz durch Isolationsüberwachung und im ersten
bewegliche Leitungen (Verlängerungsleitungen) sind Fehlerfall (Erdschluss) optische und/oder akustische Mel-
Gummischlauchleitungen nach DIN VDE 0282 Teil 810 dung, nur bei gleichzeitigem zweiten Fehler Auslösung ei-
(H07RN-F oder A07RN-F oder gleichwertige) zu verwen- ner Schutzeinrichtung (Ansprechwert des Isolationswächters
den. Bei besonderen mechanischen Beanspruchungen ist darf kleiner als 100 Ohm/Volt sein, Ausführung nach
geschützte Verlegung oder Leitungen der Bauart NSSHöü DIN VDE 0413 Teil 8 möglich)
nach DIN VDE 0250 erforderlich.
Vorteil dieser Schutzmaßnahme ist, dass im Fehlerfall keine
– Erdung des Aggregates mittels Staberder oder anderer Abschaltung, sondern nur eine Meldung erfolgt. Damit können
Erdungsanlage nicht erforderlich eingeleitete Arbeitsprozesse trotz Isolationsfehler zu Ende
geführt werden. Günstig für manche Einsatzfälle ist auch,
Ist aufgrund des Explosionsschutzes oder sonstiger Vor-
dass ein kleinerer Isolationswiderstand als 100 Ohm/Volt zu-
schriften (z. B. bei Arbeiten in Behältern, in Rohrleitungen)
gelassen ist und dabei gleichzeitig eine Erdung des Aggrega-
ein Potentialausgleich mit anderen Anlagenteilen erforder-
tes mit relativ hohem Erdungswiderstand ausreicht.
lich, so kann dies über die separate Erdklemme des Aggre-
gates erfolgen. Die Funktion der Schutzmaßnahme "Schutz-
trennung mit Isolationsüberwachung und Abschaltung" bleibt
unbeeinträchtigt.
B04
Erdung und Isolationsüberwachung - Prinzip GE_, MS_, TS_ SAFE-3
© MOSA 1.2-03/00 D
Fehlerstrom-
D Schutzschalter
3/PE/N AC 50 Hz 400/230 V
vom R Id
Generator S Id
T Id
Y Id
Überstrom-
Schutzeinrichtung
PE F Z2 je nach Bedarf
und Ausführung
Bei FI-Schutzschalter:
Generator-Sternpunkt
mit PE verbunden
Steckdosen
Erdung des L2 L3
je nach Bedarf
Aggregates L PE N L1 PE N und Ausführung
erforderlich!
H G
Nur durch Elektro-Fachkraft!
PE
Erdstab oder
Verbraucher nach Schutzklasse I
anderer Erder
(Beispiel)
Re
M2 Schütz
3/PE/N AC 50 Hz 400/230 V
vom R
Generator S
T
Y
Überstrom-
Schutzeinrichtung
F Z2 je nach Bedarf
und Ausführung
Bei Isolationsüberwachung:
Generator-Sternpunkt
nicht mit PE verbunden
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
PE Steckdosen
L2 L3
je nach Bedarf
L PE N L1 PE N und Ausführung
A3
Isolationswächter H G
PE
Erdklemme des 230V 400V
12 Aggregates SCHUKO CEE
Gehäuse des Aggregates (falls vorhanden)
SAFES1B
L PE N