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Templeroffenbarungen Roderich Bericht

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Templeroffenbarungen

1. Einleitung 1. Roderich Bericht


2. Text
2.1 1. Templeroffenbarung
(Erster Roderich Bericht)
2.2 2. Templeroffenbarung (Bruchstück)
Einleitung
Die Templer-Offenbarungen stammen aus den Jahren 1236 (Karthago) und
1238 (Berlin, damals noch Tempelhof). Die erste Templeroffenbarung, auch
„1. Roderich-Bericht“ genannt, wurde in Deutsch niedergeschrieben, die
zweite in Französisch. Die vollständigen Namen der
Offenbarungsempfänger, der Ritter Roderich und Emmerant, sind bekannt,
werden aber mit Rücksicht auf noch lebende Nachkommen nicht
veröffentlicht, damit „Überfälle“ auf die Familien unterbleiben (es hat solche
in früherer Zeit schon gegeben).
Die Erste Templer-Offenbarung enthält im wesentlichen Hinweise auf das
kommende Lichtreich (das „Tausendjährige Reich“) und die Anweisung, die
„Nordhauptstadt“ – Berlin – zu errichten. Die Ortsbeschreibungen sind hier
nicht enthalten, liegen jedoch im Archiv.
Die Zweite Templer-Offenbarung schließt mittelbar an die erste an. Sie ist
nur bruchstückhaft erhalten.
Wenn wir von den „Templer-Offenbarungen“ sprechen, so sind damit jene
Schriften gemeint, die Allgemeingut des Ordens wurden. Dies sei erwähnt,
da es die umfangreichen Offenbarungen an die Templer-„Sektion“ der
Bayuvarischen Komturei gibt (deren Komturat etwa das Gebiet des heutigen
Bayern und Ostösterreich umfasste), welche nicht vom Gesamtorden
angenommen wurden. Es sind dies die „Isais-Offenbarung“ und die anderen
Schriften der „Herren vom Schwarzen Stein“.
1. Templeroffenbarung
(1. Roderich Bericht)
(Im Jahre 1235 suchten die Ritter Roderich und Emmerant auf dem Gebiet
des ehemaligen Karthago nach Spuren des Marcion. Da erhielten sie „Die
Botschaft der Göttin“.)
***ERSTES KAPITEL***
1.1 Das [sie, die Erscheinung] war wie ein Gebilde ganz aus Licht und Gold
und hauchfeinem Gewebe grünschimmernden Glases,
1.2 das da die hohe Gestalt eines Weibes bildete, dessen durchscheinender
Körper von biegsamer Schlankheit war;
1.3 und erschien als ein wundersames Wesen, halb Frau und halb Mädchen,
das unzweifelhaft nicht von dieser Welt sein konnte.
1.4 Und wie nun der gleißende Schein wieder zurückging, da war es als bilde
er mit all seinem sich ballenden Licht jenen Weibesleib fester und bald
deutlich zu sehen:
1.5 War sie angetan mit einem langen Gewande ganz aus kleinen goldenen
Blättern in länglicher Form;
1.6 ihr schönes Angesicht war schmal und blass und ganz und gar
wunderbar;
1.7 ihre Augen, Haare und die Nägel ihrer Finger hatten Glanz und Farbe
braunen Bernsteins;
1.8 ein goldener Stirnreif hielt die Mengen ihres Haares zurück, das ganz
lang bis zum Boden hinabreichte;
1.9 und oben auf dem Stirnreif war ein goldener Halbmond, dessen Spitzen
gleich Hörnern sich aufbogen, und inmitten dessen war eine gleichfalls
goldene Sonne.
1.10 Ihre übermenschlich großen Augen blickten uns an, und ihre Lippen
schienen zu glühen.
1.11 Und sie war das schönste Bild, das ein Mensch je sah.
1.12 Und sie selbst war durchscheinend und von gar nicht menschlicher Art.
1.13 Und wir erschraken und fürchteten uns aber dennoch nicht vor ihr;
1.14 und wie im weiteren ihre Gestalt immer fester wurde und bald nicht
mehr durchscheinend, sondern fast wie berührbar, und nahe von uns stand,
da ging eine Wärme so aus von ihr, die in uns schwoll.
1.15 Und sie trat zwei Schritte hin zu uns, und ihr Haar umwallte sie und ihr
Mund lächelte und ihre Augen blickten voller Freundlichkeit
1.16 Alles Licht in der Grotte, die einst wohl ein Tempel gewesen, kam aber
ganz aus ihr.
***ZWEITES KAPITEL***
2.1 Es war aber kein Fragen in uns, und keiner tat den Mund auf,
2.2 ja, wir wussten, dass sie keine Teufelin war, dass ja vielmehr nur Gutes
musste sein mit ihr.
2.3 Und als dann ihr Leib sehr fasslich geworden, sprach sie zu uns,
2.4 und ihre Stimme klang hell und mild; „Ich rief euch – ohne dass ihr es
wusstet;
2.5 ihr kamt – ohne dass der Ort euch bekanntgewesen wäre.
2.6 Denn hier und in dieser Nacht sollt ihr sehen und merken, was einstens
seinen Wert haben wird.“
2.7 Jetzt, da ihre Worte einen Bann wohl gebrochen hatten, redete auch ich
und frug sie, wer sie denn sei.
2.8 Und sie antwortete gleich: „Isai bin ich, Ischtar.
2.9 Das Volk, das einst hier an diesem Ort meiner gedachte, nannte mich
Aschera;
2.10 die Leute im Norden, die eure Ahnen waren, [nannten mich] Idun
2.11 und so gab ein jedes Volk mir den Namen nach seiner Sprache.“
2.12 Wir aber staunten sie an, und sie lächelte.
2.13 Dann sagte der Emmerant, dass wir getreu unserm Herrn Christus
seien und nie einer anderen Gottheit huldigen wollten, sei sie auch die
Schönheit selbst.
2.14 Da blickte Ischtar, fast ganz nach Frauenart, und schien dies Sagen des
Bruders lustig zu finden.
2.15 Ein kleiner Schauer durchrieselte meine Seele;
2.16 „Wohl hörte ich eure Gebete zu ihm, dem göttlichen Bruder.
2.17 Doch er ist in seinem Reiche und also in sich.
2.18 Ich aber, des Göttlichen Schwester, bin nun wieder hier – auf eine kleine
Weile
2.19 Denn Jahu, den Ja-weh den Shaitan, den alten Satan, besiegt
schließlich die weibliche Kraft.
2.20 Und Ischtar trat noch drei leichte Schritte auf uns zu, und nun stand sie
ganz dicht vor uns
2.21 und was von ihr an Unbeschreiblichem ausging, war von großer Kraft
und ganz und gar nicht irgendwie zu schildern.
2.22 Und in ihrem Gürtel stak eine blaue Feder, die sie nun hervorzog und in
ihrer rechten Hand hielt.
2.23 Da aber wurde aus der Feder ein Dolch; und Ischtar sprach zu uns:
2.24 „So wie die sanfte Feder zum Dolche sich wandelt in einem Moment,
wird die Gottheit der Liebe zur Kriegsgottheit sich wandeln,
2.25 wenn der Moment gekommen sein wird, Satan zu schlagen.“
***DRITTES KAPITEL***
3.1 Ischtar wendete nun den Dolch in ihrer zierlichen Hand, und es wurde
sogleich die kleine blaue Feder wieder aus ihm, die sie in den bernstein-
goldenen Gürtel sich wieder gab; und dann weitersprach:
3.2 „Ihr und die Euren seid die Suchendsten unter den Menschen dieser
Welt.
3.3 Deshalb sollt ihr finden.
3.4 So weise ich euch als erstes nun, nicht weit von diesem Orte einen alten
Stein wohl zu suchen, der das Zeichen meiner Gottheit trägt
3.5 und dazu das Zeichen der grüßenden Hand.
3.6 Unter diesem Steine werdet ihr also finden, was zu suchen ihr auch
gekommen seid;
3.7 und dies wird euch sagen, noch einmal, was gleich meine Botschaft an
euch ist –
3.8 und wird es euch so dann nochmals geben aus dem Vermächtnis des
göttlichen Bruders, das in Wahrheit anders lautet als ihr bisher zu kennen es
meint, in gar vielem. Das wahre Evangelium Christi
***VIERTES KAPITEL***
4.1 Sie begab sich nun zu dem steinernen Stumpfe eines geborstenen
Sockels, um sich auf diesem in sitzender Stellung niederzulassen,
4.2 und Teile ihres Bernstein-Haares breiteten sich dabei in Wogen auf dem
Boden aus; und wo es so den Boden berührte, begann dessen Gestein zu
leuchten, so dass es ganz hell wurde ringsum.
4.3 Auf ein Zeichen hin, das die Göttin mit einer Hand uns gab, ließen auch
wir uns nieder, um den Worten zu lauschen, die weiter sie sprach:
4.4 „Was vor allem ihr wissen und merken sollt, ist nun dieses:
4.5 Einst bestimmte durch mich und in mir die Gottheit die Leute von Babil
dem herrlichen Babilon
4.6 die ausgezeichnete waren und an Klarheit des Wesens über allen jener
Zeit standen, das Reich der Wahrheit zu schaffen.
4.7 Sie bauten auch gut daran.
4.8 Und Nebokadarsur, auch Nebukadnezar der zweite Sargon genannt,
zerstörte endlich gar Jahus Höllenschrein,
die Bundeslade
4.8 Und doch konnte die große Stadt, die zur Mitte der Welt Erde hätte
werden sollen und zum Licht für alle Völker, schließlich nicht obsiegen.
4.9 Noch weniger gelang dies dann der neuen Stadt, in deren Ruinen ihr
mich jetzt seht.
4.11 Dies gab weshalb ER, der göttliche Bruder, zu dem ihr betet, ein
wiederum anderes Volk bestimmte, das große Werk zu vollbringen
4.12 jenes Volk, das dem von Babil am ähnlichsten ist; das Volk der
Deutschen, zu dem auch all jene Franken gehören, die inzwischen eine
andere Sprache angenommen haben und deshalb, irrig, als ein gesondertes
Volk sich verstehen.
4.13 Und ihr sollt mit eurer treuen Gemeinschaft eine neue Stadt gründen,
deren Platz ich genau euch bezeichnen will.
4.14 Diese eure neue Stadt soll die nördliche Hauptstadt des Reiches
werden, während aber auch eine südliche es haben soll, die schon ist [Wien]
– und dies damit nie wieder das Bestimmte erlösche, falls ein Mittelpunkt
untergeht, sondern es stets einen zweiten habe.
4.15 Denn jenes neue Reich wird die letzte Fackel des göttlichen Lichts sein,
die alle Welt erhellen zu können berufen ist.
4.16 Und dazu die Zeit wird gekommen sein, wenn das Sternbild des
Wasserkrugs über der Welt Erde zu stehen kommen wird
4.17 mit dem magischen Wasser des Lebens, das die Höllenglut Jahus auf
immer kann verlöschen machen.
4.18 Denn wo vielleicht Kampf notwendig werden wird, wird die Gottheit mit
den Waffen jenes neuen Licht-Reichs sein und den Sieg über auch noch so
zahlreiche Feinde erzwingen.
4.19 Doch kann die Gottheit lichten Zielen und Kräften nur die Kräfte leihen,
könnte aber nicht, selbst wenn sie wollte, die Waffen der Finsternis führen,
4.20 weshalb das kommende neue Licht-Reich, welches durch den
göttlichen Bruder anbefohlen ist, allein im Lichte der Wahrheit das Schwert
nehmen darf.
4.21 Ich aber werde mit den Erben meines Babil sein – immerzu.“
4.22 Jetzt erhob sich die Göttin wieder von dem Sitze, schritt auf den
Eingang der Grotte zu und sprach: „So will ich euch nun jenen Ort
beschreiben und genau bezeichnen, an dem ihr heimlich einen Tempel
[Tempelhof] erbauen und dort all euer Wissen niederlegen sollt; dies was ich
eben euch sagte, und manches, was ihr noch hören und finden werdet.
4.23 Über dem Tempel dann sorgt, dass die neue Stadt [Berlin] erbaut
werde!“
Anmerkung: Die umfangreiche Ortschilderung ist in dieser Version nicht
enthalten.
2. Templeroffenbarung (Bruchstück)
***ERSTES KAPITEL***
1.1 (Anfang fehlt)...in der Höhe des Landes, auf dem Hochpunkt des
Siegens, aus den Händen des Retters und der Mächtigen, aus dem Volke der
Bestimmten, von den Strahlen der Gottheit, Licht durch die Finsternis,
welche zerschlagen durch Licht, Hohelied der Treue, der Wahrheit, des
kraftvollen Tuns, Aufgang des Neuen, des da bestimmten heiligen Reiches,
Siedepunkt der Gerechtigkeit, Gedenken der Helden im Streit, Gedenken der
Weisen, Gedenken der Märtyrer, Sonnenaufgang über der Welt.
1.2 Aus dem Blute der Feinde, aus dem Jammern der Argen, aus der Asche
verbrannter Feste des Bösen; aus zerbrochener Zeit, aus verlassenen
Gründen, aus dem Staub der Zerstampften, aus dem Wehklagen der
Verlorenen, aus dem niedergeworfenen Dunkel, über alles hinweg leuchtet
auf, was da kommt.
1.3 Mächtig die (erste) Stadt. Mächtig die (zweite) Stadt. Mächtig die (dritte)
Stadt. Zu Unbezwingbarkeit sich selbst verknüpft, Volk edelen Blutes, Volk
über anderen, erstes Volk; hell siegend, hoch waltend, das Geschehen
bestimmend, lenkend die Welt.
1.4 Wahrhaftig: Niedergeworfen werden die Niederen, erhoben werden die
Hohen.
1.5 Was hoch ist, ist rein; das Unreine ist niedrig. In der finsteren Zeit ist das
Unreine herrschend, ist das Niederige über dem Hohen, ist das Wertlose
über dem Werten, ist das Unwissende über dem Wissenden, ist das Gottlose
über den Gotthaften.
1.6 So aber das Licht aufsteigt, fallen die Niederen; und die unten waren, die
Reinen, werden hoch stehen über den gefallenen Unreinen.
1.7 Und es wird das Schwert der Gerechtigkeit wüten unter den
Ungerechten, wird nicht hören deren Rede, nicht Münze gelten lassen noch
falsche Schwüre der Falschen, vertilgt werden wird der Same des Bösen, er
kommt nicht auf, findet nicht Duldung, bleibt ohne Macht, an der reich er
zuvor gewesen. Aber die arm daran gewesen waren, werden die Macht
besitzen.
1.8 So weissagt euch Karthagos Beschirmerin, so gibt euch zu wissen die
Wissende, dass ihr wachet, wenn des neuen Lichtes Schein über den
Himmel zieht. (...)
(ein Blatt mit vielleicht fünf oder sechs Versen fehlt hier)
***ZWEITES KAPITEL***
2.1 Wenn die Quellen des Lichtes sich öffnen und sich ergießen die Wasser
der Klarheit über das Volk, wenn aufgeht des Lichtstromes junge Saat im
Wesen der Reinen, wenn niedergeworfen sind die Niedrigen und erhöhet die
Hohen, dann wird gedeihen das neue Reich.
2.2 Da werden die Fürsten der Länder des hohen Volkes an seit Ewigkeit her
vorbestimmtem Orte zusammen sich finden, um den Ersten zu wählen, um
den Retter zu grüßen und ihm zu huldigen; denn der wird führen das neue
Reich.
2.3 Merket, die ihr auserwählt seid, zu wissen, und leget fest für das
Behalten in kommender Zeit: Ein Ort ist, vorbezeichnet von Ewigkeit her und
liegend unter Grünlands Strahl, stehend gegenüber von Mittelreichs erstem
Tor, empfangend Gottes (ILs) höchstes Licht, ein Ort, unter dessen Himmel
reinste Weisheit kommt zu den Reinen.
2.4 Merket, die ihr auserwählt seid, den Ort zu kennen und festzuhalten
davon für die Helden, die das Erbe erfüllen werden; denn jener Ort ist
gelegen im Mittel der Strahlen der drei mächtigen Städte des hohen Volkes.
Seid erkenntnisreich, so erkennt ihr ihn: Die erste mächtige Stadt ist die
Südhauptstatt des Reiches, die Wien heißt; die zweite mächtige Stadt ist die
werdende Nordhauptstatt des Reiches, die ihr begründet (Berlin); die dritte
mächtige Stadt ist die Westhauptstatt des Reiches, die da Paris genannt
wird.
2.5 So die Zeit gekommen ist, wird im Strahlenmittel der drei Hauptstätten
(Hauptstädten) ein Besonderes sein; denn göttliches Licht wird
herabstrahlen in Fülle über der Stelle, die euch bezeichnet.
2.6 Dies dann wird geben, dass die Auserwählten des da wohnenden Volkes,
welche alle Länder der Deutschen und Franken und deren
Brüdervolkschaften ausmacht, den besonderen Ort aufsuchen werden, um
eben dort das gewaltige neue Reich zu schmieden.
2.7 Und da werden Dinge sein und erscheinen, die durch Grünlands Strahl
geformt, die vom Schicksal der finsteren Zeit erzählen und von den
befreienden Heldentaten, vom Wege ins Licht und von tausendjähriger
Zukunft. (etwa zwei Verse müssen an dieser Stelle noch gewesen sein, zu
urteilen nach dem Umfang des fehlenden Blattrestes)
***DRITTES KAPITEL***
3.1 Wenn die Fürsten der Länder des hohen Volkes an jenem bestimmten
Orte werden beschlossen haben, erleuchtet durch das höchste Licht, dann
wird des neuen Reiches Herrenvolk sich der umliegenden Völkerschaften
annehmen; denn jene sind ärmer und können nicht reifen aus eigener Kraft.
Deshalb werden müssen die Auserwählten alle betreuen und Aufsicht an
sich nehmen über alle umliegenden Länder und Völker; und müssen auch
überschauen die ganze Welt.
3.2 So wird die weisheitsvolle Herrschaft des hohen Reiches Glück und
Frieden und Gerechtigkeit zu allen Völkern tragen und in alle Teile der Erde
und darüber hinaus. Denn wie die Fürsten des Reiches sich unterordnen
dem obersten Herrn und dieser sich unterwirft dem Throne der Gottheit im
Himmel, und wie das hohe Herrenvolk annimmt die Leitung seiner Fürsten,
so werden die anderen Völker sich dem Volke des Reiches unterfügen und
weisen lassen und annehmen Regentschaft zum Wohle des Allgedeihens.
3.3 In der Welt aber, die außerhalb der Grenzen des Reiches noch liegt, wird
die Bosheit unterworfen werden müssen, werden die Niedrigen ausgerissen
werden wie das Unkraut im Felde, welches das gute Korn bedrängt. Was
falsch ist muss ausgejätet werden aus den Feldern der Welt und verbrannt
werden im reinigenden Feuer.
3.4 Da wird eine Zeit erneuten Kampfes kommen, den viele führen. Und die
Argen werden Ärgernis erzeugen in vielen Teilen der Welt. Auch werden
diese den Streit in das Reich zu werfen versuchen. Aber das Feuer wird
diese Argen erfassen und fürchterlich verschlingen.
3.5 Das neue Reich wird so da sein, doch der reine Frieden wird noch nicht
da sein, die dunklen Gifte werden noch nicht völlig aufgelöst sein. Das Wort
des Wissens aber wird sein, ein herrliches Schwert, das alle Bosheit
erschlägt.
3.6 Wenn zu Mitternacht die Helle sich ballt und schön über die Erde
leuchtet und strahlt auf den heiligen Ort, dann kündet Vollendung (...)
(Ende des Fragments)

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