1 - 3 Stress
1 - 3 Stress
Lernziele
Nach der Lektüre dieses Kapitels
kennen Sie die zentralen Perspektiven auf Stress,
wissen Sie, was Stressoren sind und wie sie klassifiziert werden können,
können Sie die physiologischen Effekte von Stress erläutern,
haben Sie Kenntnis darüber, wie Person und Umwelt im Stressprozess interagieren können,
kennen Sie verschiedene Möglichkeiten, subjektiven Stress in Laborsituationen auszulösen,
können Sie den Begriff Stressbewältigung definieren und verschiedene
Bewältigungsstrategien klassifizieren,
kennen Sie die Effektivität von verschiedenen Bewältigungsstrategien.
Ausdehnung und hier wird zwischen akuten Stressoren, die einen klaren Beginn und ein klares
Ende haben, und chronischen Stressoren, die lange Zeit andauern, unterschieden. Weiterhin
können in Abhängigkeit von der Intensität Mikro- vs. Makrostressoren differenziert werden. Auf
der dritten Dimension Betroffenheit erfolgt die Unterscheidung aufgrund der Tragweite von
Stressoren in individuelle und kollektive Betroffenheit (siehe Tabelle 3.1).
Tabelle 3.1
Klassifikationen von Stressoren
Mikrostress Makrostress
Persönlich Kollektiv Persönlich Kollektiv
Fluglärm bei der
Konflikt mit der:m Schwerer
Akut Landung eines Naturkatastrophe
Partner:in Verkehrsunfall
Flugzeugs
Gesteigerte Hektik Rheumatoide
Chronisch Lärmende Nachbarn Wirtschaftskrise
am Arbeitsplatz Erkrankung
Anmerkung. Nach Bodenmann und Gmelch, 2009, S. 618.
Auf einer abstrakteren Ebene werden drei Arten situativer Belastungen unterschieden (vgl.
Renneberg et al., 2009), nämlich traumatische Ereignisse, kritische Lebensereignisse und
Alltagsbelastungen.
Traumatische Ereignisse
Traumatische Ereignisse bedrohen das Leben oder die Unversehrtheit des Betroffenen und
überfordern diesen damit. Auch kann das direkte Erleben der Bedrohung des Lebens oder
Unversehrtheit anderer Personen traumatisch sein. Ereignisse werden dann als traumatisch
bezeichnet, wenn sie außerhalb der üblichen menschlichen Lebenserfahrungen liegen. Zu den
Traumata zählen beispielsweise Krieg, Terrorismus, Unfälle, Naturkatastrophen sowie
Gewalterfahrungen, wie ein Überfall oder eine Vergewaltigung. Als Folge kann eine
posttraumatische Belastungsreaktion auftreten, die sich auch als Störung manifestieren kann.
Kritische Lebensereignisse
Lange Zeit wurden vornehmlich einschneidende Lebensereignisse (engl.: critical life events) als
Stressoren untersucht. Diese sogenannten kritischen Lebensereignisse zeichnen sich dadurch aus,
dass sie zentrale Veränderungen hervorrufen und psychosoziale Anpassungs- und
Bewältigungsleistungen erforderlich machen. Kritische Lebensereignisse können sowohl positiver
(z. B. Heirat) als auch negativer (z. B. Kündigung) Natur sein und auch das Ausbleiben bestimmter
Ereignisse (z. B. ungewollte Kinderlosigkeit) umfassen.
Das Ausmaß, in dem kritische Lebensereignisse unvorhersehbar sind oder sozial geteilt
werden, kann als Unterscheidungsmerkmal verschiedener Lebensereignisse herangezogen
werden. Hultsch und Cornelius (1990) unterscheiden normative (altersbezogene), non-normative
und zeitbezogene Ereignisse voneinander. Normative beziehungsweise altersbezogene
Lebensereignisse zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Auftreten in einer bestimmten Altersgruppe
sehr wahrscheinlich ist und sie mit den kulturell definierten Entwicklungsaufgaben in Einklang
stehen. Der Eintritt ins Berufsleben oder das Bekommen von Kindern sind mögliche Beispiele.
Unter non-normative Lebensereignisse fallen solche, die eher selten auftreten, unvorhersehbar
sind und als stark belastend wahrgenommen werden. Beispiele sind eine schwere Erkrankung, ein
Wohnungseinbruch oder Arbeitslosigkeit. Traumatische Ereignisse sind immer auch non-
normative Lebensereignisse, jedoch ist nicht jedes non-normative Lebensereignis auch ein
traumatisches Ereignis
B. Sc. Psychologie, AF G; Kurs 1, Kapitel 3 3
Erschöpfungsphase. Während der relativ kurzen Alarmphase werden nach einem anfänglichen
Schock Kräfte mobilisiert, um den Organismus vorzubereiten, rasch auf einen Stressor zu
reagieren. Diese mobilisierten Energien ermöglichen dem Organismus in der Widerstandsphase,
die vermehrten Belastungen zu bewältigen. Bleibt es bei einer erhöhten Stressexposition, so sind
die mobilisierten Ressourcen nach einer Zeit aufgebraucht und es kommt zur Erschöpfungsphase,
in der die Widerstandskraft sogar unter das Ausgangsniveau fällt. Dies erhöht die
Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Erkrankungen und kann zu dauerhaften Schädigungen
des Organismus führen.
Physiologische Stressreaktion
Die physiologische Stressreaktion bereitet den Organismus durch metabolische und
kardiovaskuläre Veränderungen innerhalb kürzester Zeit optimal darauf vor, einem Stressor zu
begegnen (Koolhaas et al., 2011). Diejenigen Funktionen und Systeme, die für die Ausführung
der Reaktion notwendig sind, werden angeregt (Atmung, Herz-Kreislauf-System, Stoffwechsel,
Muskulatur), während eher regenerative und reproduktive Körperfunktionen (Verdauung,
Wachstum, Fortpflanzung) gedrosselt werden. Im Wesentlichen wird die physiologische
Stressreaktion über zwei Achsen vermittelt (siehe Video 3.2), nämlich die Sympathikus-
Nebennierenmark-Achse (engl.: Sympathetic-Adrenal-Medullary-axis, SAM-axis) und die
Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (engl.: Hypothalamic-Pituitary-Adrenal-
axis, HPA-axis).
Stresses. Die Cortisolkonzentrationen im Blut und im Speichel sind die am häufigsten genutzten
physiologischen Maße, um Stress und Belastung anhand psychophysiologischer Methoden zu
erfassen (Foley & Kirschbaum, 2010).
Abbildung 3.1
Transaktionales Stressmodell. Nach Vollmann und Weber, 2015, S. 404
Die sekundäre Bewertung (engl.: secondary appraisal) beinhaltet die Einschätzung der
eigenen Bewältigungskompetenzen und des Vorhandenseins nötiger Bewältigungsressourcen.
Von einer stressbezogenen Bewertung spricht man, wenn die notwendigen Kompetenzen und
Ressourcen zur Bewältigung einer Anforderung als nicht vorhanden beziehungsweise nicht
ausreichend eingeschätzt werden. Dabei geht es nicht ausschließlich um persönliche Ressourcen,
wie zum Beispiel Gesundheit und Kompetenzen, sondern auch um externe Ressourcen, wie zum
Beispiel Geld und soziale Unterstützung.
Primäre und sekundäre Bewertung laufen nicht, wie man aus der Bezeichnung schließen
könnte, nacheinander ab, sondern sind als sich gegenseitige beeinflussende Prozesse konzipiert.
Stress entsteht, wenn die primäre Bewertung der Situation stressbezogen ist und in der
sekundären Bewertung die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten als nicht vorhanden eingeschätzt
werden. Stress ist also das subjektiv wahrgenommene Ungleichgewicht zwischen internen
und/oder externen Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Bewältigungsressourcen.
Aufgrund von neuen Informationen über die Situation oder Rückmeldungen über die Wirkung
(Erfolg bzw. Misserfolg) von Bewältigungsversuchen kann es zu Neubewertungen (engl.:
reappraisal) von Situationen und/oder Bewältigungsmöglichkeiten kommen. Diese
Neubewertungen stellen einen Rückkopplungsprozess dar, der zu einer veränderten
Stresswahrnehmung führen kann. Beispielsweise könnte die Wahrnehmung eines Erfolges bei der
Stressbewältigung zu der Einschätzung führen, dass anscheinend doch ausreichende
Kompetenzen vorhanden sind, was wiederum das Ausmaß an erlebtem Stress reduziert.
B. Sc. Psychologie, AF G; Kurs 1, Kapitel 3 7
Andererseits könnte sich eine Situation, die zunächst als neutral eingeschätzt wurde, im weiteren
Verlauf als bedrohlich herausstellen, was sich negativ auf die Stresswahrnehmung auswirkt.
Modell der Ressourcenerhaltung
Eine alternative Stresskonzeption ist das Modell der Ressourcenerhaltung (model of
conservation of resources, COR), welches Ende der 1980er Jahre von Hobfoll (1988, 1989)
vorgestellt wurde. Es entstand aus seiner Kritik am transaktionalen Stressmodell, welches er als
tautologisch, zu komplex und empirisch nicht testbar bewertete. Mit dem Modell der
Ressourcenerhaltung wollte er ein Stressmodell entwickeln, das die situationsbezogene und die
kognitive Sichtweise vereint, das Phänomen Stress umfassend abbildet und das zudem sparsam
und empirisch testbar ist.
Das Modell basiert einerseits auf der Annahme, dass Menschen dem Lustprinzip folgen und
nach physischen, sozialen und psychologischen Ressourcen streben, und andererseits auf der
Annahme, dass Menschen aktiv auf sich selbst und ihre soziale Umgebung einwirken, um positive
Verstärkung zu erhalten und den Verlust von Ressourcen zu verhindern. Ausgehend hiervon ist
Stress definiert als Reaktion auf die Umwelt, in der 1. der Verlust von Ressourcen droht, 2. der
tatsächliche Verlust von Ressourcen eintritt oder 3. der adäquate Zugewinn von Ressourcen nach
einer Ressourceninvestition ausbleibt. Dabei werden sowohl der wahrgenommene als auch der
tatsächliche Verlust von Ressourcen beziehungsweise Mangel an Ressourcenzugewinn als
suffiziente Stressauslöser angesehen. rhetorisches Stilmittel, bei dem ein Begriff durch den desselben
oder einen ähnlichen Begriff wiederholt wird -> verstärkt Wirkung
Abbildung 3.2
Modell der Ressourcenerhaltung, Gewinn- und Verlustspirale. Aus Buchwald et al., 2003, S. 14
Ressourcen sind das zentrale Element dieses Modells (siehe Abbildung 3.2). Sie umfassen
Objekte, persönliche Charakteristika, Bedingungen und Energien, die vom Individuum
wertgeschätzt werden oder die zur Erreichung dieser wertgeschätzten Objekte, persönlichen
Charakteristika, Bedingungen und Energien dienen. Objektressourcen, wie Kleidung, ein Auto
oder ein Haus, sind vielfach an den sozio-ökonomischen Status gebunden. Persönliche
Charakteristika werden als Ressourcen bezeichnet, wenn sie die Stressresistenz fördern. Beispiele
hierfür sind Selbstwirksamkeit, Optimismus und soziale Fertigkeiten. Autonomie, die Beteiligung
an Entscheidungsprozessen, Familienstand und Arbeitsplatzsicherheit sind Beispiele für
Bedingungsressourcen. Typische Energieressourcen sind Wissen, Zeit und Geld. Diese Ressourcen
B. Sc. Psychologie, AF G; Kurs 1, Kapitel 3 8
werden nicht so sehr um ihrer selbst wertgeschätzt, sondern vielmehr, weil sie beim Erwerb
anderer Ressourcen helfen. Hobfoll geht davon aus, dass jeder Mensch mit einem individuellen
Ressourcenpool (Art und Menge an Ressourcen) ausgestattet ist, womit sich auch eine
unterschiedliche Vulnerabilität, zum Beispiel für psychische Erkrankungen, erklären lässt.
Im Modell der Ressourcenerhaltung wird postuliert, dass Menschen, wenn sie mit Stress
konfrontiert sind, danach streben, den Verlust von Ressourcen zu minimieren, während sie, wenn
sie nicht mit Stress konfrontiert sind, danach streben, weitere Ressourcen aufzubauen, um
zukünftige Verluste auszugleichen. Die Erweiterung des Ressourcenpools erfolgt durch die
Investition bestehender Ressourcen. Es wird dadurch nicht nur zukünftigen Verlusten vorgebeugt,
sondern es werden zugleich die jeweiligen Ziele des Individuums (z. B. Status) bestärkt (siehe
Abbildung 3.2). So investiert ein Student zum Beispiel regelmäßig in sein Studium und erwartet
dadurch auf lange Sicht eine Erweiterung seines Wissens, eine Verbesserung seiner Leistung, eine
gute Prüfungsnote und schließlich einen attraktiven Job. Einfluss auf den Erwerb und Erhalt von
Ressourcen haben sowohl kritische Lebensereignisse als auch alltägliche, kleine Stressoren, die das
Individuum daran hindern, Ressourcen zu schützen oder zu kultivieren.
Das Modell der Ressourcenerhaltung betont, dass positive und negative Veränderungen der
Ressourcen verschiedene Effekte haben. Es wird postuliert, dass bei gleichem Ausmaß an
Ressourcenverlusten und -gewinnen die Verluste die stärkeren Auswirkungen haben. Damit
distanziert sich das Modell vom Prinzip der Homöostase. Personen, die über einen geringen
Ressourcenpool verfügen, benötigen längere Erholungsphasen nach einem Ressourcenverlust und
sind weniger prädestiniert, neue Ressourcen zu gewinnen. Darüber hinaus sind sie mit Schwinden
ihrer Ressourcen vulnerabler für weitere Verluste und laufen Gefahr in einer Verlustspirale zu
enden. Beispielsweise kann das Fehlen von finanziellen Mitteln zur Reparatur des Autos, den
Verlust des Jobs nach sich ziehen, wenn dieses zur Ausübung des Berufes benötigt wird. Es
entsteht so ein Zyklus, bei dem das System mit jedem Verlust verletzlicher wird und die Person im
Zuge dieser Verlustspirale daran hindert, anstehende stressreiche Probleme zu bewältigen.
Hingegen sind Personen mit vielen Ressourcen weniger verletzlich gegenüber Verlusten und
können vorhandene Ressourcen eher gewinnbringend einsetzen. Dadurch können sie leichter
Zugewinne von Ressourcen erzielen und sogar Gewinnspiralen etablieren.
Immunsystem führen. Lang andauernde, chronische Stressoren hingegen, wie etwa die Pflege von
bedürftigen Familienmitgliedern oder Arbeitslosigkeit, wirken sich tatsächlich negativ auf die
Immunabwehr aus und können somit das Auftreten von (chronischen) Erkrankungen
begünstigen.
2011). In diesen Fällen hat Stress einen indirekten negativen Einfluss auf die Gesundheit, der über
das gezeigte Risiko- beziehungsweise Gesundheitsverhalten zustande kommt.
3.4 Stressbewältigung
Da Stress jedoch im Leben unvermeidbar ist, ist es von großer Bedeutung, einen guten
Umgang mit Stress zu haben, das heißt, ihn bestmöglich zu bewältigen. Diesem Aspekt im
Stressprozess hat die Forschungsgruppe um Lazarus besondere Aufmerksamkeit geschenkt und
den Begriff Coping für Stressbewältigung geprägt. Darunter verstehen die Forschenden alle
kognitiven und verhaltensbezogenen Anstrengungen, mit internen und/oder externen
Anforderungen umzugehen, die aus Sicht des Betroffenen die eigenen Ressourcen stark
beanspruchen oder sogar übersteigen (vgl. Lazarus & Folkman, 1984). Damit erweist sich
Stressbewältigung als ein absichtsvolles Handeln und ist demnach mehr als ein automatisches
Verhalten beziehungsweise eine reine Anpassungsreaktion. Bewältigung beinhaltet
verhaltensbezogene und intrapsychische Reaktionen, jedoch keine somatischen Stressreaktionen.
Ein verstärktes Schwitzen oder eine Erhöhung der Herzschlagfrequenz stellen Stressreaktionen
dar, zählen aber nicht zum bewussten Bewältigungsverhalten. Weiterhin definiert sich
Bewältigung allein über das Bemühen beziehungsweise den Versuch, mit den als stresshaft
eingeschätzten Anforderungen umzugehen. Ob diese Versuche erfolgreich sind oder nicht, ist
hierbei nicht von Bedeutung. Dies ermöglicht es, post-hoc eine Bewertung bezüglich funktionaler
und nicht-funktionaler Stressbewältigung vorzunehmen. Zudem umfasst der Bewältigungsbegriff
nicht nur Verhaltensweisen, die eine aktive Auseinandersetzung mit der Belastungssituation zum
Inhalt haben, sondern auch solche Reaktionen, die ein Aushalten, Tolerieren und auch Vermeiden
oder Verleugnen zum Ziel haben (Kaluza, 2011).
Tabelle 3.2
Klassifikation von Bewältigungsstrategien
Funktion
Form
Problemorientiert Emotionsorientiert
Aktives Problemlösen, Informationssuche, Positive Umdeutung, Sinnfindung,
Annähernd Planen, Suche nach instrumenteller Ausdruck von Emotionen, Suche nach
Unterstützung emotionaler Unterstützung
Problemvermeidung, Flucht, Verleugnung, sozialer Rückzug,
Vermeidend
Disengagement Wunschdenken
Anmerkung. Nach Solberg Nes und Segerstrom, 2006, S. 236.
beispielsweise mit einem schlechteren psychischen und physischen Wohlbefinden sowie einer
höheren Unzufriedenheit mit dem Ergebnis der Bewältigung assoziiert (z. B. Folkman et al., 1986;
Smith et al., 1990). Lediglich die Aufgabe unerreichbarer Ziele in Kombination mit der
Hinwendung zu neuen Zielen ist verschiedenen Studien zufolge mit einem höheren subjektiven
Wohlbefinden sowie besseren Gesundheitsparametern assoziiert (z. B. Wrosch et al., 2007).
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