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C1 Goethe

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 (MODULAR)

MODELLSATZ
Stand: Februar 2023
Wird ab dem 01. Januar 2024
weltweit angeboten.
A1 A2 B1 B2 C1 C2
Diese Deutschprüfung wurde vom Goethe-Institut, Abteilung Sprache, Zentrale, München/Deutschland
entwickelt.

*HVDPWNRRUGLQDWLRQ QG NRQ HSWLRQ


Stefanie Dengler und Michaela Perlmann-Balme, Goethe-Institut, Bereich 41 DaF-Prüfungen

,PSUHVV P
© Goethe-Institut 2023
Herausgeber:
Goethe-Institut e.V.
Bereich 41 DaF-Prüfungen
Oskar-von-Miller-Ring 18
80333 München
V.i.S.d.P.: Mareike Steinberger, Leitung Bereich 41 DaF-Prüfungen
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 ÜBERBLICK
MODELLSATZ KANDIDATENBLÄTTER

Inhalt

Vorwort 5
Das Goethe-Zertifikat C1 im Überblick 6

Kandidatenblätter 7
Lesen 7
Hören 17
Schreiben 23
Sprechen 25

Prüferblätter 29
Lesen 30
Antwortbogen 30
Lösungen 31
Hören 32
Antwortbogen 32

Lösungen 33
Transkriptionen 34
Schreiben 38

Antwortbogen 38
Bewertungskriterien 42

Bewertungsbogen 43

Leistungsbeispiele 44

Sprechen 45
Bewertungskriterien 45
Bewertungsbogen 46

Seite 3
Seite 4
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 ÜBERBLICK
MODELLSATZ KANDIDATENBLÄTTER

Vorwort

Die Prüfung Goethe-Zertifikat C1 (modular) wurde vom Goethe-Institut, Bereich 41 DaF-


Prüfungen entwickelt. Sie richtet sich an Erwachsene und wird weltweit nach einheitlichen
Kriterien durchgeführt und ausgewertet.

Die Prüfung dokumentiert die fünfte Stufe – C1 – der im Gemeinsamen europäischen


Referenzrahmen für Sprachen (GER) beschriebenen sechsstufigen Kompetenzskala und
bestätigt damit eine kompetente Sprachverwendung.
Mit erfolgreichem Abschluss dieser Prüfung haben Teilnehmende nachgewiesen, dass sie die
überregionale deutsche Standardsprache sicher verwenden und für ihre persönlichen Belange
im privaten, gesellschaftlichen, akademischen und beruflichen Leben adäquat einsetzen
können.

Teilnehmende können mit dem erfolgreich abgelegten Modul


■ ein Spektrum anspruchsvoller und längerer Texte verstehen und auch implizite
Bedeutungen erfassen,
■ längere Redebeiträge und Vorträge verstehen sowie komplexer Argumentation und nicht
vertrauten Themen leicht folgen,
■ Texte zu verschiedenen Themen verfassen, die klar strukturiert und ausführlich sowie
stilistisch dem jeweiligen Adressaten und Zweck angemessen sind,
■ sich spontan und fließend ausdrücken, ein komplexes Thema gut strukturiert und klar
vortragen sowie beinahe mühelos an einer Diskussion teilnehmen und überzeugend eine
Position vertreten.

Geprüft werden die vier Fertigkeiten Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen. Diese können
einzeln, also modular, abgelegt werden oder zusammen als Ganzes.

In der Prüfung können maximal 100 Punkte pro Modul erreicht werden. Die Bestehensgrenze
liegt bei 60 Punkten, also 60 Prozent.

Der vorliegende Modellsatz entspricht in Aufgabentypen, Itemanzahl und Zeitvorgaben den


Originalaufgaben der Prüfung. Teilnehmende können eine Prüfungssituation simulieren, indem
sie die Aufgaben dieses Modellsatzes unter Prüfungsbedingungen bearbeiten.

Wir wünschen den Teilnehmenden viel Erfolg bei der Vorbereitung.

Seite 5
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 ÜBERBLICK
MODELLSATZ KANDIDATENBLÄTTER

Prüfungsziele und Aufgabentypen

Modul Teil Prüfungsziel Textsorte Aufgabentyp Items Zeit


Text mit Wörtern Populärwissen- Lückentext mit Multiple- 8
1 rekonstruieren schaftlicher, Choice (4-gliedrig)
informativer Artikel
L
Hauptaussagen und Zeitschriftenartikel mit Multiple-Choice (3- 7
E
2 Einzelinformationen hohem gliedrig)
S

65 Min.
verstehen Informationsgehalt
E
Text mit Sätzen Kommentar oder Lückentext mit Zuordnung 8
N
3 rekonstruieren Reportage aus der von acht Sätzen
Presse
Meinung oder Aussage (populär-) Zuordnung von fünf 7
4 suchen, erkennen und wissenschaftliche Aussagen
verorten. Beiträge

Einzelinformationen in Podcast Zuordnung von Aussagen 6


1 einer Sendung zu Textabschnitten
(Rezension) verstehen
Aussagen und Interview mit einem Multiple-Choice (3- 9
H 2 Einzelinformationen zu Experten/einer gliedrig)
Ö Fachthemen verstehen Expertin

ca. 40 Min.
R
Hauptaussagen und (Radio-) Diskussion mit Multiple-Choice (3- 8
E
Meinungen in einer drei Personen gliedrig)
N 3 Diskussion zu einem
aktuellen Thema
verstehen
Einzelinformationen zu Vortrag Multiple-Choice (3- 7
4 einem aktuellen Thema gliedrig)
verstehen

Modul Teil Prüfungsziel Textsorte Aufgabentyp Zeit


S Produktion: Diskussionsbeitrag in Freier Text ( ca. 230 Wörter)
C Meinungsäußerung einem Online-Forum Umsetzung von vier verschiedenen
H 1 verfassen Sprachfunktionen, z.B. etwas
R erklären, Argumente anführen,
anhand von Beispielen erläutern
75 Min.
E
I Interaktion: E-Mail Freier Text (ca. 120 Wörter)
B (halb-)formelle Umsetzung von vier verschiedenen
E Mitteilung verfassen Sprachfunktionen, z.B. auf ein
2
N Problem aufmerksam machen,
vorschlagen, beschreiben, höflich
Verständnis zeigen

S Produktion: Vortrag Vortrag zu einem gewählten Thema


ca. 20 Min. pro Paar
(+Vorbereitungszeit)

P vor Publikum sprechen, mit Stichpunkten inkl. Beantwort-


R 1 Fragen stellen und ung von Nachfragen;
E beantworten Umsetzung von vier verschiedenen
C Sprachfunktionen
H Interaktion Diskussion Freie Diskussion zu einer
E 2 Standpunkte vertreten, kontroversen Frage mit kurzem
N argumentieren Inputtext und vier Stichpunkten

Seite 6
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN

Vs01 MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Kandidatenblätter

Lesen
65 Minuten

Das Modul Lesen hat vier Teile.

Sie lesen mehrere Texte und lösen


Aufgaben dazu. Sie können mit jeder
Aufgabe beginnen. Für jede Aufgabe
gibt es nur eine richtige Lösung.

Es werden nur die Lösungen und Texte


auf dem Antwortbogen bewertet.

Bitte schreiben Sie mit einem blauen


oder schwarzen Stift.

Hilfsmittel (z. B. Wörterbücher, Handys/


mobile Endgeräte) sind nicht erlaubt.

Seite 7
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN
MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 1 vorgeschlagene Arbeitszeit: 10 Minuten

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über ein Unternehmen in der Tourismusbranche.
Wählen Sie für jede Lücke die richtige Lösung.

JUNGE UNTERNEHMEN DER TOURISMUSBRANCHE

StadtTours

In Deutschland werden jeden Tag neue Start-ups gegründet.


Eines von ihnen wollen wir heute vorstellen: StadtTours.

Der Name ist Programm – das Unternehmen hat sich auf Reisen spezialisiert, für die man
nicht lange in die Ferne schweifen muss. 20 Teams in ganz Deutschland zeigen ausgewählte
Städte aus ungewohnten, spannenden Perspektiven. Die Reisenden werden Beispiel 0
Vs01

eingeladen, die besuchte Stadt und ihre Umgebung zu „entziffern“, und kommen darüber ins
Gespräch. Auf ihren Entdeckungsreisen besichtigen sie nicht nur touristische Attraktionen,
sondern 1 ... |auch Geschichten aus dem Alltagsleben der jeweiligen Stadt. Die
teilnehmenden Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in kulturelle, politische und
wirtschaftliche Zusammenhänge und bekommen so ein facettenreiches Bild von historischen
Entwicklungen und Bräuchen der Stadt, die z. B. auch 2 ... | Fotos oder Anekdoten
veranschaulicht werden. Dabei werden die Interessen der Gäste berücksichtigt: Ob nun in
Millionenstädten wie Berlin, Hamburg und München oder in einer der anderen 17 Städte – die
Programme passen sich den Wünschen der Gäste an, nicht 3 ... | .

Das Start-up hat Standards entwickelt, 4 ... | in allen angebotenen Städten eine hohe Qualität
der Programme gewährleisten sollen. Ob Historiker*innen, Geograf*innen, Journalist*innen,
Schauspieler*innen oder Schriftsteller*innen: All diese Expertinnen und Experten bringen nicht
nur Fachkompetenz, sondern darüber hinaus auch Erfahrung 5 ... | Umgang mit Gruppen
mit. Von Anfang an praktiziert das junge Unternehmen die Idee des sanften Tourismus. Seine
Gründer waren 6 ... | Wegbereiter für umwelt- und sozialverträgliches Reisen sowie für
zeitgemäßen und nachhaltigen Tourismus.

Die Angebote der einzelnen Reise-Teams 7 ... | städtetouristische Ansprüche mit Niveau:
Stadtspaziergänge mit App zum selbstständigen Erkunden, Stadtspiele als Wettbewerbe für
größere Gruppen, lebendige Lesungen zur Stadtgeschichte, Rundfahrten mit E-Bikes und
E-Rollern oder mit dem „normalen“ Fahrrad – im vielfältigen Angebot ist alles, was Spaß
verspricht. Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Charme. 8 ... | hat jedes StadtTours-Team
überall einzigartige Programme für seine Besucherinnen und Besucher vorbereitet. Die Reisen
eignen sich für Gruppen jeden Alters, besonders jedoch für Schulklassen.

Seite 8
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN
MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 1

Beispiel:

0 a dafür b damit c darum Xd dazu

1 a bekommen b erfahren c lernen d wissen

2 a als Anlage zu b in Einklang mit c im Einverständnis d mithilfe von


mit
Vs01

3 a umsonst b ungefähr c ungewöhnlich d umgekehrt

4 a das b die c für die d mit denen

5 a bei b im c in d von

6 a daraus b davon c gegenüber d somit

7 a erfüllen b ergänzen c erledigen d erzeugen

8 a Dennoch b Entsprechend c Nachdem d Zunehmend

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN
MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 2 vorgeschlagene Arbeitszeit: 20 Minuten

Sie lesen im Internet einen Artikel über eine Studie zur Handynutzung in Familien.
Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

FAMILIEN IM FOKUS

Der elterliche Handykonsum und seine Folgen


Laut einer jüngst in einer englischsprachigen Zeitschrift veröffentlichten Studie verursacht die häufige,
intensive Beschäftigung vieler Eltern mit dem Handy bei ihren Kindern Frust, Wut, Stress sowie
Verhaltensauffälligkeiten. Dennoch ist es nach wie vor die Internetnutzung der Sprösslinge, die ihre Zeit am
Handy oder Tablet mit Spielen und Serien verbringen, die zu Diskussionen im Familienkreis führt. Wenn
Eltern dasselbe tun, scheint ihnen das jedoch meist kein Grund zur Besorgnis zu sein, sondern gilt als Teil
ihrer individuellen Freiheit. Als Erwachsene wissen sie schließlich selbst am besten, was sie gerade
brauchen, um glücklich und gesund zu bleiben, so argumentieren sie zumindest oft selbst.
Es besteht allerdings kein Zweifel daran, dass in Familien mit Eltern, die ihr Smartphone nur schwer zur
Vs01

Seite legen können, die Kommunikation unter den Familienmitgliedern leidet: Das Handy wird zum
Kommunikationsmittel Nummer eins, der ausführliche Eltern-Kind-Austausch fehlt. Diese ungesunden
Auswirkungen auf die sozialen Kontakte in der Familie haben in vielen Fällen eine gestörte
Sprachentwicklung der Heranwachsenden zur Folge, die sich auch in schlechteren Noten widerspiegelt. Die
Unterstützung bei den Hausaufgaben bleibt notgedrungen unzureichend, wenn die Eltern währenddessen
mit dem Handy spielen. Fordern die Kinder dann Beachtung ein, reagieren zahlreiche Eltern eher verärgert
oder gereizt.
Das Forschungsteam der Studie hat in einem Langzeitexperiment untersucht, ob Kinder in Konkurrenz mit
den Smartphones ihrer Eltern stehen. Dafür baten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 195
Elternpaare mit mindestens einem Kind unter fünf Jahren darum, sechs Monate lang Auskunft über ihre
tägliche Smartphone-Nutzung zu geben. Zugleich wurden sie befragt, wie sich das Verhalten der Kinder
während des Beobachtungszeitraums entwickelt hat. Lenkten sich Eltern wiederholt mit dem Handy ab,
verhielten sich ihre Kinder häufiger auffällig, das heißt, sie quengelten und jammerten viel oder bekamen
unverhältnismäßig starke Wutausbrüche. Sobald die Unterfünfjährigen jedoch das Handy selbst als
Spielzeug erhielten, wurden sie ruhig und machten einen zufriedenen Eindruck.
Die Dynamik solcher Situationen gleiche einem Teufelskreis, argumentieren die Autorinnen und Autoren der
Studie. Einige an der Untersuchung beteiligte Eltern räumten ein, dass sie besonders in Situationen nach
dem Smartphone griffen, in denen sie sich von ihren Kindern gestresst fühlten. Das Handy biete ihnen eine
Art Flucht aus dem Chaos, in das die Betreuung von Kindern ausarten kann. Sogar die Beschäftigung mit
Problemen am Arbeitsplatz wurde in diesem Kontext als entspannende Tätigkeit empfunden.
Kinder, auch das hat die Studie gezeigt, reagieren sensibel auf den Verlust von Aufmerksamkeit seitens
ihrer Eltern. Die Expertinnen und Experten schlussfolgern: Wer sich weniger auf seine Kinder einlässt,
bekommt auch schwerer Zugang zu ihnen. Jedes Familienmitglied lebt dann letztendlich in seiner eigenen
Welt und nimmt nur noch seine eigene Realität wahr.
Die Expertinnen und Experten geben Empfehlungen, wie sich wirksam Abhilfe schaffen lässt. Natürlich
dürfen sich Eltern auch mal ausklinken, bevor sie sich zwischen den Ansprüchen der Familie zerreiben. Auch
Mütter und Väter sind nur Menschen, und das natürliche Bedürfnis nach Zerstreuung verschwindet nicht mit
dem Kinderglück. Hier kann das Telefon durchaus helfen. Doch darf nicht vergessen werden, im
Familienalltag handyfreie Zeiten und Rituale zu schaffen. Bei gemeinsamen Mahlzeiten, beim Spieleabend
oder dem Zubettgehen hat das Handy nichts zu suchen.
Aktuell liegt auch das Handy-Fasten im Trend, das sich gemeinsam mit den Kindern anwenden lässt. Auf
diese Weise hat die ganze Familie etwas davon: Ob einen Monat, eine Woche oder drei Tage – der
freiwillige Verzicht bringt die Menschen wieder ohne digitale Ablenkung an einem Tisch zusammen. Und wo
vorher Schweigen war, könnte schon bald ein reger Gedankenaustausch entstehen. Ohne Handy können
Eltern auch ihre Freizeit wieder bewusster mit den Kindern verbringen und gemeinsame Unternehmungen
planen. Je nach den Vorlieben sollte eine Aktivität gewählt werden, die alle Familienmitglieder einbindet.
Falls dennoch Kompromisse notwendig sind, sollte jede und jeder zugestimmt haben. Um eine passende
Aktivität zu finden, können auch der Freundes- oder Bekanntenkreis oder entsprechende Portale im
Internet befragt werden. Die einen entscheiden sich dann für das Anlegen eines Gemüsebeets im
Gemeinschaftsgarten, die anderen für eine Schnitzeljagd durch die Stadt – alles ist erlaubt, Hauptsache, es
macht Spaß und das Handy wird nur für Fotos aus der Tasche genommen.

Seite 10
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN
MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 2

9 Innerhalb der Familien wird oft thematisiert, …

a ob sich Kinder zu viel online beschäftigen.


b wie Kinder gefördert werden können.
c wie stressig die Telefonnutzung der Eltern für Kinder ist.

10 Welche Folgen hat der Handykonsum der Eltern bei den Kindern?

a Aggressives Benehmen in der Familie.


b Nachlassen der schulischen Leistung.
c Unkonzentrierte Erledigung von Hausaufgaben.

11 Was wurde in einem Experiment mit Elternpaaren untersucht?


Vs01

a Auswirkungen des Handykonsums von Eltern.


b Folgen der regelmäßigen Handynutzung von Kindern.
c Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern.

12 Laut den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hilft das Handy den Eltern …

a Anspannung abzubauen.
b chaotischen Zuständen vorzubeugen.
c Probleme im Beruf zu lösen.

13 Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern leidet unter …

a dem Realitätsverlust der Eltern.


b der kindlichen Sensibilität.
c verminderter elterlicher Zuneigung.

14 Den Eltern wird empfohlen, …

a in der Wohnung handyfreie Zonen einzurichten.


b die Handynutzung bewusst zu reglementieren.
c mit ihren Kindern regelmäßig aufs Handy zu verzichten.

15 Bei der Freizeitgestaltung muss berücksichtigt werden, dass …

a Aktivitäten frühzeitig geplant werden.


b alle Mitspracherecht bei der Entscheidung haben.
c sie leichter fällt, wenn Freunde daran teilnehmen.

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MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 3 vorgeschlagene Arbeitszeit: 20 Minuten

Sie lesen in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift einen Kommentar.


Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht.

„Manager-Müdigkeit” – eine bedrohliche Entwicklung in Führungsetagen?

Landauf, landab werden derzeit zahlreiche Unternehmen mit einem neuen Phänomen konfrontiert:
„Manager-Müdigkeit“. Das mag recht harmlos klingen, bezeichnet jedoch für viele Unternehmen einen
bedenklichen Trend. Beispiel 0 Konkret bedeutet es, dass weniger als 10 % der Beschäftigten auf
einer Führungsposition arbeiten möchten.

Das Problem ist weit größer, als erste Umfragen erwarten ließen. In den Chefetagen fehlt nicht nur der
Nachwuchs. Zunehmendes Desinteresse an Führungsposten ist auch bei jenen festzustellen, die bereits im
Vs01

Management tätig sind. 16 ... Mehr als die Hälfte von ihnen fühlt sich beispielsweise gestresst oder emp-
findet die Anforderungen der Berufswelt als stetig wachsend. Ein Drittel der Managerinnen und Manager ist
von den Aufgaben überfordert und würde es sogar bevorzugen, nicht mehr Teil der Arbeitswelt zu sein.

Abstrahiert man vom Einzelschicksal und stellt sich die Folgen dieser neuen Einstellung für Unternehmen –
egal welcher Größe – vor, dann kann man ermessen, was für ein eklatantes Problem da auf unsere
Wirtschaft zukommt. Denn ohne Führungskräfte sind Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes
„führungslos". 17 ... Wer plant, wer konzipiert, wer übernimmt die Verantwortung? Wenn diese Positionen
nicht mehr besetzt werden können, wird nicht nur der Profit der Firma zurückgehen, sondern alle
Mitarbeitenden werden unter den Folgen zu leiden haben.

Die interessante Frage lautet: Wo liegen die Ursachen für diese Entwicklung? Früher träumten zahlreiche
zielstrebige Jura- oder BWL-Studierende von einer steilen Karriere in Unternehmen. 18 ... Sicherlich sind
die Ursachen für diese tiefgreifende Veränderung vielschichtig, jedoch war der Prozess kontinuierlich und
absehbar. Ein wichtiger Grund könnte der moderne Erziehungsstil sein. Obwohl die Eltern der heutigen
Jugendlichen lange nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren aufgewachsen sind, konnten sie der Ver-
suchung nicht widerstehen, ihre Kinder zu verwöhnen. Die Kinder erhalten viel und das meist ohne große
Gegenleistung. 19 ... Warum sollten sie Tätigkeiten auf sich nehmen, die sie unangenehm oder anstreng-
end finden? Diese Einstellung der jungen Generation hat großen Einfluss auf ihren beruflichen Werdegang.

Im Berufsleben der Kinder treten Eltern in den Hintergrund. Ganz im Gegensatz dazu steht die
Schullaufbahn, in deren Verlauf sie ihre Söhne und Töchter durch zahlreiche Lehrergespräche und die
Finanzierung von Hausaufgabenhilfe oder Nachhilfestunden unterstützen können. 20 ... Jedoch bleibt die
Frage offen, ob die Kinder nicht auch ohne ein solches „Rundum-sorglos-Paket“ erfolgreich den
Schulabschluss schaffen und später davon profitieren würden. Übertriebene Förderung in der Schule kann
im Arbeitsleben nämlich ebenfalls als Karrierehindernis wirken. So setzen einige der Geförderten andere
Prioritäten im Leben. 21 ... Denn Freizeit geht für sie vor Arbeitsverpflichtungen – man kümmert sich
lieber um sich selbst als um das Firmenwohl.

Für jeden individuell mag dies eine kluge Entscheidung sein, als genereller Trend ist es jedoch
problematisch. Verschärft wird die negative Entwicklung durch die schon ermüdeten Managerinnen und
Manager, die aktuell Führungspositionen innehaben. 22 ... So äußern sie mehr oder weniger unverhohlen:
Sollen doch die Jungen übernehmen und die aktuellen Herausforderungen wie Globalisierung und
Digitalisierung meistern! Damit liegen sie jedoch falsch – wir benötigen eine gemeinsame Strategie und den
Einsatz aller Altersklassen. Es liegt doch auf der Hand, dass die Probleme des 21. Jahrhunderts mit viel
Energie und neuen Methoden gelöst werden müssen. 23 ... Da dies keine Option sein kann, benötigen wir
auch einen neuen Führungsstil, der wieder Spaß macht – dann findet sich auch das Personal dafür.

Seite 12
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN
MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 3

Beispiel:

0 Und was genau ist damit gemeint?

a Heute empfinden die meisten die Anforderungen dieses Wegs als Zumutung.

b So lernen sie nicht, dass sich der Einsatz für ein bestimmtes Ziel lohnt.

c Diese Maßnahmen ebnen zunächst den Weg für den Erfolg.


Vs01

d Trotz der Lösungsansätze sinkt die Attraktivität dieses Tätigkeitsbereichs.

e Als Folge ihrer Berufstätigkeit leiden sie unter verschiedenen Symptomen.

f Den eigenen Nachwuchs schützen zu wollen, kann sich nachteilig auswirken.

g Ein Managerposten reizt sie nicht, da er keine angemessene Balance von Arbeit und Vergnügen zulässt.

h Sie sind zufrieden mit ihrem Einsatz in den vergangenen Jahrzehnten und träumen von Frührente.

i Das liegt an der essenziellen Funktion, die Managerinnen und Manager für den Betrieb haben.

j Denn wenn wir in den bisherigen Mustern verhaftet bleiben, werden wir scheitern.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN
MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 4 vorgeschlagene Arbeitszeit: 15 Minuten

Sie lesen in einer Fachzeitschrift Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.


Wählen Sie bei jeder Aussage: Wer äußert das? Zwei Aussagen passen nicht. Markieren Sie in diesem Fall 0.

Beispiel:

0 Das Internet bietet viele Vorteile, die gern genutzt werden. Lösung: a

24 Angriffe auf sensible Daten verursachen zunehmend finanzielle Verluste.

25 Reflektiertes Nutzerverhalten kann dazu beitragen, die Verbreitung von Daten einzuschränken.
Vs01

26 Unternehmen, die nicht ausreichend für Datenschutz sorgen, werden Kundinnen und Kunden verlieren.

27 Dank immenser Datenmengen können Unternehmen individuelle Kundenangebote erstellen.

28 Inhaber von Internetseiten wollen effizient zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger beitragen.

29 Trotz gegenteiliger Äußerungen gehen Nutzerinnen und Nutzer sorglos mit persönlichen Angaben um.

30 Kostenlose Dienstleistungen zielen auf die Gewinnung persönlicher Daten.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 LESEN
MODELLSATZ LESEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 4

ZUKUNFTSFRAGEN UNSERER GESELLSCHAFT:

Privatheit in Zeiten des Internets


a Hella Brückner, Professorin für Wirtschaftspsychologie
Wer ist denn nicht froh, dass es das Internet gibt? Es ist doch eine große Erleichterung, mit einem Klick Tickets
oder Waren kaufen oder die Lieblingsserie jederzeit und ohne lästige Werbung sehen zu können. Messenger-
Dienste sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, über eine Musik-App wird die aktuelle Lieblingsplaylist
geteilt und dank einer lustigen Spiele-App kann man sich auch die Wartezeit an der Bushaltestelle angenehm
vertreiben. Aber das Ganze hat natürlich seine Schattenseiten. Bei der Nutzung des Internets entsteht, von den
meisten völlig unbemerkt, eine Zweckgemeinschaft zwischen dem privaten Nutzer oder der Nutzerin und
diversen Firmen. Man erhält nichts umsonst, auch wenn es so aussieht, sondern bezahlt mit seinen Daten. Die
digitalen Medien können unsere Lebensqualität fördern, das steht außer Frage. Doch nur der bewusste
Umgang damit vermag den Transfer persönlicher Daten in Grenzen zu halten. Denn je selbstverständlicher das
Vs01

Datensammeln im Netzalltag ist, desto mehr verschwimmen die Grenzen des Privaten und desto mehr
schwindet auch das Bewusstsein für einen möglichen Verlust.

b Benedikt Janssen, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik


Das Internet hat nicht nur Vorteile, darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man online einkauft oder
den nächsten Urlaub über eine Webseite bucht. Täglich werden kaum vorstellbare Massen an Daten
gesammelt, analysiert und für personalisierte Vertriebsaktionen verwertet. Das geht auf Kosten der
Kundinnen und Kunden, denn deren Gewohnheiten, Vorlieben, Träume und Ängste sind im ökonomischen
Sinne transparent und dadurch quantifizierbar geworden. Erstaunlicherweise ist das den meisten
Konsumentinnen und Konsumenten ziemlich egal. Es gibt sogar einen deutlichen Unterschied zwischen
Intention und realem Handeln. Obgleich sie in Umfragen beteuern, zur Preisgabe ihrer Daten nicht bereit zu
sein, sieht die Sache anders aus, sobald man ihnen beim Einkauf ein paar Bonuspunkte anbietet. Meiner
Ansicht nach sollten die Konsumentinnen und Konsumenten darüber aufgeklärt werden, welchen Zwecken sie
ungewollt durch die Teilnahme beispielsweise an Rabattprogrammen dienen.

c Leopold Nowak, Professor für Öffentliches Recht


Die Lebenswirklichkeit vieler Menschen verlagert sich mehr und mehr in die digitale Welt. Unsere
Persönlichkeitsrechte müssen daher besser gesetzlich verankert werden. Hier besteht ein massiver
Reformbedarf. Es geht darum, Daten und damit auch die Identität der Bürgerinnen und Bürger besser zu
schützen. Denn man muss sich klar machen: Viele Menschen geben überhaupt nicht Acht darauf, wohin ihre
Daten schließlich wandern, und ignorieren das Risiko, dass diese missbraucht werden könnten. Das
Bundeskriminalamt veröffentlichte jüngst eine Studie, die zeigt, dass Kriminelle mit falschen Identitäten
immer öfter an das Geld argloser Internetnutzerinnen und -nutzer gelangen. Den Kopf in den Sand zu
stecken, ist also für Konsumentinnen und Konsumenten keine Lösung. Die Politik wird langsam aktiv und
drängt Unternehmen dazu, bei ihrem Online-Angebot effektive Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Das ist
dringend nötig. Und endlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Seite 15
Seite 16
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 HÖREN

Vs01 MODELLSATZ HÖREN KANDIDATENBLÄTTER

Kandidatenblätter

Hören
circa 40 Minuten

Das Modul Hören hat vier Teile.


Sie hören mehrere Texte und lösen
Aufgaben dazu.
Lesen Sie jeweils zuerst die Aufgaben
und hören Sie dann den Text dazu.
Für jede Aufgabe gibt es nur eine
richtige Lösung.

Nach dem Hören haben Sie drei


Minuten Zeit, Ihre Lösungen auf den
Antwortbogen zu übertragen.
Es werden nur die Lösungen und Texte
auf dem Antwortbogen bewertet.

Bitte schreiben Sie mit einem blauen


oder schwarzen Stift.

Hilfsmittel (z. B. Wörterbücher, Handys/


mobile Endgeräte) sind nicht erlaubt.

Seite 17
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 HÖREN
MODELLSATZ HÖREN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 1

Sie hören einen Podcast über neue Bücher.


Sie hören den Text einmal. Wählen Sie bei jeder Aufgabe, zu welchem Buch die Aussage passt.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 bis 6. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.

Beispiel:

0 Das Buch ist ein fiktionales Werk.

Xa Buch 1 – b Buch 2 – c Buch 3 –


Polarsturm Faszination Meer Die Natur und das Meer

1 Es werden Analysen über Flora und Fauna angeführt.


Vs01

a Buch 1 b Buch 2 c Buch 3

2 Im Buch wird die Erforschung des Klimas vergangener Epochen behandelt.

a Buch 1 b Buch 2 c Buch 3

3 Man erfährt etwas über Bedrohungen, die uns beschäftigen werden.

a Buch 1 b Buch 2 c Buch 3

4 Die Veränderungen der Machtverhältnisse auf den Schifffahrtsrouten werden beschrieben.

a Buch 1 b Buch 2 c Buch 3

5 Die Wechselwirkungen zwischen menschlichem Handeln und dem Zustand der Meere werden gezeigt.

a Buch 1 b Buch 2 c Buch 3

6 Neben wissenschaftlichen werden auch zwischenmenschliche Fragestellungen behandelt.

a Buch 1 b Buch 2 c Buch 3

Seite 18
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 HÖREN
MODELLSATZ HÖREN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 2

Sie hören ein Radiointerview mit einer Persönlichkeit aus der Wissenschaft.
Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 7 bis 15. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.

7 Handschrift und Rechtschreibung haben sich bei Schulkindern gleichermaßen verschlechtert.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

8 Das Schreiben mit der Hand wirkt sich positiv auf kognitive Fähigkeiten aus.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt


Vs01

9 Herr Maurer führt die USA als Beispiel für eine gelungene Digitalisierung von Schulen an.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

10 Herr Maurer wollte schon immer ein mit der Hand geschriebenes Buch herausbringen.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

11 Für Herrn Maurer gehört das Tippen zum Konzipieren.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

12 Schreiben am Computer stellt laut Tobias Maurer eine wichtige Kompetenz dar.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

13 Beim Tippen wird das Gehörte ungefiltert übernommen.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

14 Herr Maurer betont, dass handschriftlich notierte Inhalte besser verarbeitet werden.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

15 Herr Maurer glaubt, dass das allmähliche Aussterben der Handschrift unvermeidlich ist.

a stimmt b stimmt nicht c dazu wird nichts gesagt

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 HÖREN
MODELLSATZ HÖREN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 3

Sie hören ein Gespräch mit mehreren Personen über das Wohnen der Zukunft.
Sie hören den Text in vier Abschnitten jeweils einmal. Zu jedem Abschnitt gibt es zwei Aufgaben. Wählen Sie bei jeder
Aufgabe die richtige Lösung.
Vor dem Hören eines Abschnitts haben Sie 30 Sekunden Zeit, um die zwei Aufgaben zu lesen.

16 Der Bau eines Eigenheims ...

a hat negative Folgen für die Umwelt.


b ist für viele Familien unerschwinglich.
c sollte vom Staat stärker unterstützt werden.

17 Die Soziologin plädiert für ...

a die Förderung von Wohnprojekten außerhalb der Stadtzentren.


b Wohnmodelle, die Gemeinschafts- und Privaträume berücksichtigen.
Vs01

c mehr Wohnraum für individualisiertes Wohnen.

18 Alternative Wohnkonzepte wie die hier vorgestellten ...

a eignen sich kaum für die ältere Bevölkerung.


b sind in Deutschland bisher weitgehend unbekannt.
c stoßen bei den meisten Menschen auf wenig Interesse.

19 Der Städteplaner fordert, ...

a mehr bezahlbare Etagenwohnungen zur Verfügung zu stellen.


b neue Räume für gemeinschaftliches Wohnen zu bauen.
c urbanen Wohnraum multifunktional zu nutzen.

20 Die Schaffung von mehr Wohnraum in den Städten ...

a ist angesichts der demografischen Entwicklung erforderlich.


b setzt den Ausbau der Infrastruktur voraus.
c trägt zur Beschleunigung des Klimawandels bei.

21 Das Konzept der Kleinsthäuser ...

a ist aufgrund der dafür notwendigen Einschränkungen gescheitert.


b könnte für große Teile der Bevölkerung interessant sein.
c zeigt den Willen zu einem neuen Wohnstil.

22 Mit der Verkleinerung der Wohnfläche ...

a muss man auf viele Gegenstände verzichten.


b verringert sich der Aufwand im Haushalt.
c wächst der Bedarf an modernster Technik.

23 Die Soziologin tritt dafür ein, dass ...

a der Staat bei der Wohnungssuche behilflich ist.


b ein Wohnungstausch staatlich gefördert wird.
c Familien die Kosten für ihren Umzug erstattet werden.

Seite 20
GOETHE-ZERTIFIKAT C1 HÖREN
MODELLSATZ HÖREN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 4

Sie hören einen Vortrag über Maßnahmen in der Europäischen Union.


Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 24 bis 30. Dazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.

24 Für die Europäische Union (EU) ist es ein wichtiges Ziel, …

a ihre Bürgerinnen und Bürger in beruflicher Hinsicht zu fördern.


b bessere Bedingungen für Familien zu schaffen.
c Projekte berufstätiger Paare finanziell zu unterstützen.

25 Wie hat sich die Beschäftigungsquote in der EU entwickelt?

a Das Ziel wurde sowohl für Männer als auch für Frauen erreicht.
b Die Quote bei Frauen steigt seit einem Jahrzehnt kontinuierlich an.
Vs01

c Die Zahl der erwerbstätigen Männer sank zwischenzeitlich leicht.

26 Wie erfolgreich ist die Gleichstellungspolitik für Männer und Frauen bislang?

a Die Lohnunterschiede werden nach wie vor größer.


b Der Anteil von Frauen auf Leitungsebene ist gesunken.
c Bezüglich gleicher Bezahlung ist der Trend positiv.

27 Welcher weitere Unterschied zwischen Männern und Frauen wird angesprochen?

a Frauen mit Kindern lassen sich öfter beurlauben.


b Der Großteil der Männer hat einen sicheren Arbeitsplatz.
c Frauen sind häufiger in minder honorierten Berufen tätig.

28 Was müssen werdende Väter für eine staatliche Unterstützung beachten?

a Für Elterngeld müssen sie in einem Arbeitsverhältnis stehen.


b Bei der Anmeldung der Elternzeit gibt es besondere Fristen.
c Vorgesetzte können den Zeitraum der Elternzeit mitbestimmen.

29 Welche Bedingung muss ein Kindergarten erfüllen? Er muss …

a für die Eltern bezahlbar sein.


b ausreichend Personal haben.
c leicht zu erreichen sein.

30 Die geplanten Maßnahmen der EU-Kommission sollen …

a dem Bevölkerungswachstum entgegenwirken.


b zur Betreuung von Angehörigen ermuntern.
c bewirken, dass mehr Kinder geboren werden.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 SCHREIBEN

Vs01 MODELLSATZ SCHREIBEN KANDIDATENBLÄTTER

Kandidatenblätter

Schreiben
75 Minuten

Das Modul Schreiben hat zwei Teile.

In Teil 1 schreiben Sie einen


Diskussionsbeitrag für ein Forum.

In Teil 2 schreiben Sie eine Nachricht.

Sie können mit jeder Aufgabe beginnen.

Es werden nur die Lösungen und Texte


auf dem Antwortbogen bewertet.

Bitte schreiben Sie mit einem blauen


oder schwarzen Stift.

Hilfsmittel (z. B. Wörterbücher, Handys/


mobile Endgeräte) sind nicht erlaubt.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 SCHREIBEN
MODELLSATZ SCHREIBEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 1 vorgeschlagene Arbeitszeit: 50 Minuten

Für das Internetforum Karriere & Beruf verfassen Sie einen Diskussionsbeitrag zu diesem Thema:

Studieren – aber was?


Für welches Studienfach sollte man sich entscheiden?

• Erklären Sie, nach welchen Kriterien sich die Wahl des Studienfachs richten sollte.
• Argumentieren Sie anhand eines Beispiels für ein Studienfach.
• Nennen Sie Gründe, die gegen ein Studium sprechen könnten.
• Erläutern Sie eine Alternative zum Studium.
Vs01

Schreiben Sie circa 230 Wörter.

Teil 2 vorgeschlagene Arbeitszeit: 25 Minuten

Während Ihres Urlaubs ist Ihre Firma in ein anderes Gebäude umgezogen. Bei Ihrer Rückkehr stellen Sie überrascht fest,
dass Sie nicht mehr allein, sondern zusammen mit sechs Kolleginnen und Kollegen in einem Raum sitzen.
Schreiben Sie eine Beschwerde an Ihre Vorgesetzte, Frau Grimm.

• Eröffnen Sie Ihr Schreiben höflich, indem Sie Verständnis für Sachzwänge zeigen.
• Nennen Sie Tätigkeiten, die durch den neuen Platz erschwert werden.
• Beschreiben Sie Arbeitsbedingungen, die für Sie akzeptabel wären.
• Machen Sie einen Kompromissvorschlag.

Schreiben Sie circa 120 Wörter.

Für Teil 1 und Teil 2 gilt:


Bei der Bewertung wird darauf geachtet, wie genau die Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut
die Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 SPRECHEN

Vs01 MODELLSATZ SPRECHEN KANDIDATENBLÄTTER

Kandidatenblätter

Sprechen
circa 20 Minuten

Das Modul Sprechen hat zwei Teile.

In Teil 1 halten Sie einen kurzen


Vortrag (circa 5 Minuten) und sprechen
mit Ihren Gesprächspartnerinnen/
Gesprächspartnern darüber (circa 2
Minuten). Wählen Sie dafür ein Thema (1
oder 2) aus.

In Teil 2 führen Sie zu zweit eine


Diskussion (circa 5 Minuten).

Ihre Vorbereitungszeit beträgt


20 Minuten (Paarprüfung und
Einzelprüfung). Sie bereiten sich allein
vor. Sie dürfen sich Notizen machen. In
der Prüfung sollen Sie frei sprechen.

Hilfsmittel (z. B. Wörterbücher, Handys/


mobile Endgeräte) sind nicht erlaubt.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 SPRECHEN
MODELLSATZ SPRECHEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 1 Vortrag halten Dauer: circa 7 Minuten

Wählen Sie aus den beiden Themen ein Thema aus.

Sie nehmen an einem Seminar zu aktuellen Fragen teil und halten einen kurzen Vortrag zu dem von Ihnen gewählten
Thema. Ihre Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner hören zu und stellen Ihnen anschließend Fragen dazu.

Thema 1

Sollten Schülerinnen und Schüler für Klimaschutzdemonstrationen der


Schule fernbleiben dürfen?
Vs01

In zahlreichen Ländern unterstützen Schülerinnen und Schüler politische Aktionen für den Klimaschutz. Häufig
tun sie das ohne Erlaubnis ihrer Eltern und Lehrkräfte. Sie verpassen den Unterricht, um sich beispielsweise
auf Protestveranstaltungen für die Umwelt einzusetzen.

• Geben Sie ein Beispiel.


• Argumentieren Sie für oder gegen das Verhalten der Schülerinnen und Schüler.
• Äußern Sie sich: Mit welchen Maßnahmen sollten Eltern und Lehrkräfte reagieren?
• Machen Sie einen Vorschlag, wie Schülerinnen und Schüler ihr Ziel anders erreichen könnten.

Gehen Sie auf alle vier Punkte ein und achten Sie darauf, Ihren Vortrag gut zu strukturieren.

Sprechen Sie circa 5 Minuten und beantworten Sie danach Fragen.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 SPRECHEN
MODELLSATZ SPRECHEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 1 Vortrag halten Dauer: circa 7 Minuten

Wählen Sie aus den beiden Themen ein Thema aus.

Sie nehmen an einem Seminar zu aktuellen Fragen teil und halten einen kurzen Vortrag zu dem von Ihnen gewählten
Thema. Ihre Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner hören zu und stellen Ihnen anschließend Fragen dazu.

Thema 2

Ist eine geschlechtergerechte Sprache wünschenswert?


Vs01

Die einen antworten: Natürlich! Denn die Frauen sind nicht automatisch immer mit angesprochen. Die anderen
sagen: Nein, bloß nicht!
Leser = der/die Leser*in
Zuhörer = der Zuhörer/die Zuhörerin

Teilnehmer = der/die Teilnehmende

Professor = der/die Professor/in

• Geben Sie ein Beispiel für eine andere Sprache.


• Argumentieren Sie für oder gegen eine neutrale Sprache.
• Gehen Sie auf die Situation in Ihrem Heimatland oder einem anderen Land ein.
• Schließen Sie mit einem Ausblick in die Zukunft.

Gehen Sie auf alle vier Punkte ein und achten Sie darauf, Ihren Vortrag gut zu strukturieren.

Sprechen Sie circa 5 Minuten und beantworten Sie danach Fragen.

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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 SPRECHEN
MODELLSATZ SPRECHEN KANDIDATENBLÄTTER

Teil 2 Diskussion führen Dauer für beide Teilnehmende: circa 5 Minuten

Sie diskutieren mit einer Kollegin/einem Kollegen über das Thema Impfpflicht für Kinder.

Eine gemeinsame Freundin weigert sich, ihre vierjährige Tochter impfen zu lassen. Dazu haben Sie auch etwas im Internet
gelesen.

Impfpflicht

Masernimpfung für Kindergarten- und Schulkinder


Kinder in Deutschland müssen neuerdings gegen die Kinderkrankheit Masern geimpft sein, um in den Kindergarten oder
die Schule eintreten zu dürfen. Ein entsprechendes Gesetz wurde vor Kurzem im Bundestag beschlossen. Im vergangenen
Vs01

Jahr wurden deutschlandweit 543 Masernfälle gemeldet.

• Kommentieren Sie: Was halten Sie von einer Impfpflicht?


• Begründen Sie Ihre Haltung zu einer Impfpflicht.
• Gehen Sie auf die Situation in Ihrem Heimatland oder einem anderen Land ein.
• Einigen Sie sich auf Argumente für ein Gespräch mit Ihrer Freundin.

Diskutieren Sie gemeinsam circa 5 Minuten.

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