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Kopiervorlage Preussler Hotzenplotz

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Otfried Preußler

Der Räuber
Hotzenplotz
Kommentar und Kopiervorlagen für den Unterricht
(Klasse 3 bis Klasse 4)

Erstellt und herausgegeben


von Björn Bauch

Thienemann
Parallel zu den Unterrichtsmaterialien
ist im Thienemann Verlag eine broschierte Schulausgabe
von Otfried Preußlers „Der Räuber Hotzenplotz“ erschienen
(ISBN 978 3 522 17935 5).

Der Verlag gestattet Lehrerinnen und Lehrern,


die Kopiervorlagen der Unterrichtsmaterialien
für den Einsatz im Unterricht lizenzfrei zu kopieren.

Die Seitenangaben in den Unterrichtsmaterialien


beziehen sich auf die Schulausgabe.

Otfried Preußler: Der Räuber Hotzenplotz


Kommentar und Kopiervorlagen für den Unterricht (Klasse 3 bis Klasse 4)
Erstellt und herausgegeben von Björn Bauch
ISBN 978 3 522 17936 2

Umschlagtypografie: Michael Kimmerle, Stuttgart,


unter Verwendung des Umschlags der Schulausgabe von F. J. Tripp
Innentypografie: Marlis Killermann, Winnenden
Innenillustrationen: F. J. Tripp und Roman Lang
Reproduktion: immedia 23, Stuttgart
Satz: KCS GmbH, Buchholz/Hamburg
Druck und Bindung: CPI Buchbü[Link] GmbH
© 2008 Thienemann
in der Thienemann-Esslinger GmbH, Stuttgart.
Printed in Germany. Alle Rechte vorbehalten.
2. Auflage 2018

[Link]
[Link]
Inhaltsverzeichnis

Vorwort – Hinweise für den Unterricht ................. 4

Kopiervorlagen:

Deckblatt für das Lesetagebuch .............................. 9


Innenseite für das Lesetagebuch ............................. 10
Autoreninfo Otfried Preußler .................................. 11
Autorensteckbrief/Fragen zu Otfried Preußler ..... 12
Lesezeichen ................................................................ 13
Lesetest 1 – Lesetext ................................................. 14
Lesetest 1 – Fragen zum Text .................................. 15
Kapitel 1: Der Mann mit den sieben Messern – Fehlertext .............................................. 16
Kapitel 1: Der Mann mit den sieben Messern – Kreuzworträtsel .................................... 17
Kapitel 2: Der Polizei kann geholfen werden – Lückentext ............................................. 18
Kapitel 2: Der Polizei kann geholfen werden – Redezeichen/Redebegleitzeichen .......... 19
Kapitel 3: Vorsicht, Gold! – Fragen zum Text ................................................................... 20
Kapitel 3: Vorsicht, Gold! – Suchsel ................................................................................... 21
Kapitel 4: Künstlerpech – Text verwürfelt zum Ausschneiden ........................................ 22
Kapitel 4: Künstlerpech – Vorlage 1 für KV 11 ................................................................ 23
Kapitel 4: Künstlerpech – Vorlage 2 für KV 11 ................................................................ 24
Kapitel 5: Hauptsache – gut verkleidet! – Verdeckte Wörter ........................................... 25
Kapitel 5: Hauptsache – gut verkleidet! – Fortsetzungsgeschichte ................................. 26
Kapitel 6: Ein Schuss aus der Pfefferpistole – Spiel: Vorsicht Gold! ............................. 27
Kapitel 6: Ein Schuss aus der Pfefferpistole – Wortgrenzen ............................................ 28
Kapitel 7: Trübe Aussichten – Fragen zum Text ................................................................ 29
Kapitel 7: Trübe Aussichten – Lückentext .......................................................................... 30
Kapitel 8: Petrosilius Zwackelmann – Vorlage 1 für ein Kartontheater ........................ 31
Kapitel 8: Petrosilius Zwackelmann – Vorlage 2 für ein Kartontheater ........................ 32
Kapitel 9: Ein nächtliches Abenteuer – Satzteile .............................................................. 33
Kapitel 10: So dumm wie möglich – Szenenspiel ............................................................... 34
Kapitel 11: Armer Seppel! – Adjektive und Verben ............................................................ 35
Kapitel 12: Drei Türen im Keller – Text verwürfelt ............................................................. 36
Kapitel 13: Das Geheimnis der Unke – Unkenwörter .......................................................... 37
Kapitel 14: Auf nach der Hohen Heide! – Fehlersätze ........................................................ 38
Kapitel 15: »Des Hutes Besitzer« – Klanggeschichte ............................................................ 39
Kapitel 16: Ein Mann, ein Wort – Elfchen-Zauberspruch .................................................. 40
Kapitel 17: Zauberer Zwackelmanns Ende – Kammrätsel Nomen .................................... 41
Kapitel 18: Die Dame ist eine Fee – Rückwärtssätze .......................................................... 42
Kapitel 19: Der Wunschring – Wünsche formulieren .......................................................... 43
Kapitel 20: Wachtmeister Dimpfelmoser – Lückentest ....................................................... 44
Kapitel 21: Kaffee und Kuchen – Fehlerbild ........................................................................ 45
Lesetest 2 – Lesetext ................................................................................................................. 46
Lesetest 2 – Fragen zum Text .................................................................................................. 47
Der Räuber
Hotzenplotz
Einsatz eines Kinderbuchklassikers
in einem modernen Deutschunterricht
Leseerziehung in der Schule, insbesondere im Deutschunterricht, gewinnt immer mehr
an Bedeutung. Es kann nicht früh genug damit begonnen werden, den Kindern Wege
und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man sich einem Text oder einem ganzen Buch
nähert und wie viel Spaß damit verbunden sein kann. Für viele Kinder ist die Schule das
erste Umfeld, in dem sie Erfahrungen dieser Art machen können.
Für den Einsatz eines Kinderbuches (Ganzschrift) im Unterricht spricht vor allem der
hohe Aufforderungscharakter. Zudem sind Ganzschriften meistens bezüglich Inhalt,
motivationaler Ebene und Aufgabenstellung dem Niveau der Schüler angepasst.
Schwierigkeiten beim Leseprozess, die sowohl der Lesetechnik als auch dem fehlenden
Interesse für das Lesen selbst zuzuschreiben sind, können durch das gemeinsame Lesen
und den Austausch innerhalb einer Klasse vermindert werden. Es gilt, die Schüler zum
Lesen zu motivieren, ihnen eine Leistungssteigerung zu verdeutlichen und Lesestrategien
(wie z. B. betontes und inhaltliches Lesen) zu vermitteln. Wer kennt nicht den Stolz der
Kinder darauf, ein ganzes Buch selber gelesen zu haben?

Tipps für den Einsatz des Materials in Ihrem Unterricht

(Klasse 3/ Klasse 4 der Grundschule)

Das Material ist so angelegt, dass die Kinder ein Lesetagebuch führen, in dem außer den
angebotenen Seiten Raum für zusätzliches Arbeiten ist. Die Kinder können im Rahmen
der Freiarbeit (Arbeitsplan, Wochenplan, Werkstattunterricht, Stationen zum Buch „Der
Räuber Hotzenplotz“) oder zu festgesetzten individuellen (einzeln, Stillezeit) und/oder
gemeinsamen Lesezeiten in ihrem Lesetagebuch und der Schulausgabe arbeiten. Wenn
Sie die Kopiervorlagen an Stationen anbieten, empfiehlt es sich, ein Lösungsblatt (z. B.
in einer anderen Farbe) bereitzuhalten. So können die Kinder ihre Arbeit selber kontrol-
lieren, das genaue Hinschauen wird zusätzlich gefordert und gefördert.

Am Ende jeder Stunde oder Literaturzeit sollte ein Austausch über die Arbeit stattfin­
den. Arbeitsergebnisse werden vorgestellt und auch im Klassenraum oder Schulhausflur
ausgestellt. Sie können später wieder dem eigenen Lesetagebuch zugeordnet werden.
Dieses kann zum Abschluss der Unterrichtseinheit aus den produzierten Einzelblättern
gemeinsam mit den Kindern gebunden werden.
Einen Vorschlag für ein Titelblatt eines solchen Lesetagebuches finden Sie in diesem
Werk. Bis zu diesem Zeitpunkt empfiehlt es sich, die Blätter in einer dafür ­vorgesehenen

4
Klarsichtfolie zu sammeln. Falls Ihnen das zu viele Blätter werden, können die Einzel-
seiten auch immer direkt nach Erstellung und Besprechung in ein Blanko-DIN-A4-Heft
geklebt werden (die einzelnen Kopiervorlagen müssten dann ein wenig beschnitten wer­
den, sodass diese nicht über den Heftrand hinausragen).

Der Räuber Hotzenplotz


Lesetagebuch

Ho tze np lot z
De r Rä ub er
Lesedatum:

Kapitel:
Das kam in meinem Text
vor:

ußler
von Otfried Pre

Dieses Bild passt dazu:

Meine Lesetagebuch-S
eite:
h von:
Lesetagebuc 10
© Thienemann Verlag, Stuttgart/Wien
9
art/Wien
Verlag, Stuttg
© Thienemann

Neben Aufgaben zum Lesen finden Sie in dem Material kreative Aufgaben aus den Berei­
chen Musik und Kunst, Aufgaben zum Verfassen von Texten, Hinweise und Vorlagen
zu Rollenspielen und Übungen zu den Bereichen Rechtschreiben/Sprache untersuchen.
Eine Differenzierung für die Kinder kann durch die Auswahlmöglichkeit unterschied­
licher Angebote oder durch das Erledigen eines Teils der vorgeschlagenen Aufgaben
(„Suche dir 5 der Lesefragen aus und beantworte sie“) stattfinden.

In Hinblick auf informierendes Lesen (Sinnentnahme aus Texten) bietet das Material
einen ersten Lesetest zur Feststellung des Ist-Standes der Lesekompetenz Ihrer Schüler
und Schülerinnen an.
Nach dem Lesen des Buches ermöglicht es ein zweiter Test herauszufinden, bei welchem
Kind eine Leistungssteigerung stattgefunden hat. Die Ergebnisse sind vornehmlich für
den Lehrer gedacht, können aber auch mit der Klasse oder einzelnen Kindern in einem
Reflexionsgespräch thematisiert werden (s. auch Umgang mit den Lesetests).

Die Unterrichtsmaterialien wollen schwerpunktmäßig die Entwicklung einer Lesemoti­


vation unterstützen, versuchen aber auch, die Textkompetenz durch informierendes
Lesen zu steigern.
Folgende Lesestrategien zum informierenden Lesen werden angewendet und geübt:
· aus vorgegebenen Antworten die richtige auswählen (Multiple Choice)
· verwürfelte Texte in die richtige Reihenfolge bringen
· Fragen zu einem Text beantworten (Kammrätsel, Lesefragen)
· zusätzliche Wörter in einem Text streichen (Stolperwörter)
· einen Text mithilfe des Buches vervollständigen

5
Umgang mit den Lesetests

Um den Ist-Zustand der Kinder bezüglich ihrer Lesegeschwindigkeit und ihrer Sinnent-
nahme aus Texten zu erhalten, empfiehlt es sich, einen Lesetest durchzuführen.
Die Durchführung erfolgt am besten an einem Tisch mit 4 Kindern. Während der Rest
der Klasse mit einer leisen Leseaufgabe beschäftigt ist (oder auch: Arbeitsplanarbeit,
Stationenarbeit), bespricht die Lehrperson mit den Kindern das „Experiment“.
Auf ihr Kommando beginnen die Kinder mit dem Lesen. Die Lehrperson stoppt die Zeit,
und wenn ein Kind fertig ist (Vereinbarung: Es hebt die Hand), notiert sie die Zeit auf
dem Blatt. Danach bearbeitet das Kind die Auswahlantworten durch Ankreuzen.
Bei der Auswertung wird die Anzahl der richtig angekreuzten Aussagen gezählt. Sie gibt
Auskunft darüber, was das Kind vom Text behalten hat.
Aus der Lesezeit kann die Lesegeschwindigkeit in Wörter pro Minute (WPM) berechnet
werden (Helge Weinrebe).

WPM = (Anzahl der Wörter im Text x 60 Sekunden) : Lesezeit in Sekunden

Dieser Wert hilft, die Lesegeschwindigkeit von Mal zu Mal auch mit Texten ­vergleichen
zu können, die einen anderen Wortumfang haben. Bei einer Auswertung (z. B. in einer
Excel-Tabelle) können die Daten schnell nach Anzahl der richtigen Aussagen und
­errechneter Lesegeschwindigkeit in WPM sortiert werden.
Im anschließenden Reflexionsgespräch sollte zunächst auf die richtigen Aussagen ein-
gegangen werden. Manchen Kindern kann man anhand ihrer Werte raten, langsamer zu
lesen, um den Sinn besser zu erfassen. Andere Kinder lesen langsam und erfassen den
Sinn auch nicht. Hier gilt es besonders genau zu schauen, ob sich Ursachen für dieses
Verhalten erkennen lassen.
Nach Auswertung des zweiten Lesetests (am Ende der Unterrichtseinheit) können Sie
sicher bei vielen Kindern Forschritte feststellen.

Les etes t 1

1
Le se tes t 1
Lies die Fragen genau.
2 Kreuze die richtigen Antwor
ten an.

1. Kasperls Großmutter
saß
n auf einer Bank.
n auf einem Stuhl.
n in einem Sessel.

2. Sie mahlte 7. Auf dem Kopf trug er einen


n Körner. Schlapphut, an dem
n frischen Tee. n eine krumme Feder
steckte.
n Kaffee. n eine weiße Feder steckte
n eine bunte Feder steckte.
3. Kasperl und Seppel hatten
die Kaffeemühle
8.
schen in der n selbst erfunden. Großmutter rief:
k vor ihrem Häu
tter auf der Ban n selbst gekauft. n „Kommen Sie doch
Geburtstag eine
herein!“
perls Großmu
Einmal saß Kas hatten ihr zum n selbst geschenkt bekomm n „Erlauben Sie mal
perl und Seppel daran en. !“
lte Kaffee. Kas nden. Wenn man n „Wer sind Sie denn
Sonne und mah sie selb st erfu eigentlich?“
kt, die hatten
4. Wenn man an der Kaffeem
ühle geschen ßmutters ühle kurbelte
neue Kaffeem das war Gro
s neu mac ht der Mai“, n spielte sie ein Lied.
lte sie: „Alle n machte sie ein komisch
kurbelte, spie es Geräusch.
ee
pelt so viel Kaff n ertönte eine Klingel.
Lieblingslied. e, trank sie dop
eemühle hatt
die neue Kaff
Seit Großmutter
5. Das Lied hieß:

Mal aufg efüllt und n „Alles alt macht der


wie früh er. zwe iten Mai.“
ühle schon zum n „Alles neu macht der
e sie die Kaffeem es plötzlich in
den Mai.“
Auch heute hatt und knackte n „Alles neu macht der
– da rauschte Monat August.“
weitermahlen „Her mit dem
Ding da!“
eben wollte sie che Stimme rief: 6. Da rauschte und knackte
n und eine bars ker. es plötzlich in den Gartens
Gartensträucher an ihrem Zwic träuchern
auf und rückte
und eine barsche Stimme
te verwundert n Bart und rief:
Großmutter blick ppigen schwarze n „Weg da!“
n mit einem stru n
ein fremder Man f trug er eine n „Hände hoch, Überfall
Vor ihr stand im Ges icht. Auf dem Kop n „Her mit dem Ding
!“
ase hielt
r schr eckl ichen Hakenn und in der rechten Hand da!“
eine kte,
eine krum me Feder stec ühle .
dem Kaff eem
Schlapphut, an Großmutters © Thienemann Verlag, Stuttgart/Wien
zeigte er auf
Mit der Linken 15
er eine Pistole.
“, rief sie
„Her damit, sage
ich!“ uben Sie mal!
nich t Ban ge machen. „Erla so
Aber Großmu
tter ließ sich Ihnen ein, mich
– und was fällt
kom men Sie da herein
entrüstet. „Wie 187 Wörter
Sie den n eigentlich?“
? Wer sind
anzuschreien
art/Wien
Verlag, Stuttg
© Thienemann
14

6
„Der Räuber Hotzenplotz“ – Einstiegsmöglichkeiten

Das Buch, „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler , erzählt vom gerissenen Räu­
ber Hotzenplotz, der eines Tages die Kaffeemühle der Großmutter raubt. Der Verlust
dieser besonderen Kaffeemühle (beim Kurbeln ertönt Großmutters Lieblingslied „Alles
neu macht der Mai“) schmerzt die Großmutter sehr, zumal sie diese von Kasperl und
Seppel zum Geburtstag geschenkt bekommen hat.
Da die Polizei, vertreten durch Wachtmeister Dimpfelmoser, mit der Jagd auf den Räu-
ber ein wenig überfordert ist, beschließen Kasperl und Seppel, die Jagd selber in die
Hand zu nehmen. Doch leider werden sie vom Räuber Hotzenplotz erwischt und von
ihm gefangen genommen. Seppel (vom Hotzenplotz irrtümlicherweise mit Kasperl ver-
wechselt) muss für den Räuber in der Räuberhöhle arbeiten, während Kasperl (den der
Räuber Hotzenplotz für den Seppel hält) vom Räuber an den bösen Zauberer Petrosilius
Zwackelmann verkauft wird. Auf dessen Zauberschloss gefangen, muss Kasperl ständig
Kartoffeln schälen, da geschälte Kartoffeln etwas sind, was der Zauberer nicht herbei-
zaubern kann.
Eines Tages kommt Kasperl in Abwesenheit des Zauberers hinter dessen Geheimnis: In
seinem Keller hält er die gute Fee Amaryllis, in eine Unke verzaubert, gefangen. Kasperl
hilft ihr, den Zauber aufzuheben und sich in eine Fee zurückzuverwandeln. Darüber
­zutiefst erschrocken, stürzt der Zauberer nach seiner Rückkehr in den Unkenpfuhl und
stirbt.
Vor seinem Tod hatte der Zauberer aus Wut den Räuber Hotzenplotz in einen G ­ impel
(Dompfaff) verwandelt. Kasperl und Seppel können den Räuber deshalb in einem Vogel-
käfig gefangen halten. Zum Dank für ihre Befreiung bekommen Kasperl und Seppel
einen Wunschring von der Fee, mit dem sie drei Wünsche frei haben. Auf dem Nach-
hauseweg wünschen sie sich Großmutters Kaffeemühle zurück, außerdem eine neue
Zipfelmütze für Kasperl und verwandeln, mithilfe des dritten Wunsches, den Gimpel auf
dem Polizeipräsidium zurück in den Räuber Hotzenplotz, der daraufhin eingesperrt wird.

Die Schulausgabe „Der Räuber Hotzenplotz“


(Thienemann Verlag, Stuttgart, ISBN 978 3 522 17935 5)
ist in der Schrift gedruckt, die den Kindern durch den
Lese-Schreiblern-Prozess vertraut ist (Schulbuch Nord, Me in Le se ze
ich en

z. B. richtiges Graphem l und a ).

Das Lesezeichen enthält eine Übersicht über erklärungs-


bedürftige Begriffe, die meistens nicht mehr im Sprachge- Name:
Name:

brauch von heutigen Kindern sind. Verwenden die Kinder


Seiten- Begriff
zahl Erklärung
Seiten- Begriff
S. 3 barsch zahl Erklärung
unfreundlich
S. 4 Zwicker S. 68 sehnlicher

das Lesezeichen, können sie bei schwierigen Wörtern nach-


Brille ohne Brillen stärker
bügel
S. 4 ... ließ sich nicht S. 71 Stiefel wichse
... ließ sich keine n Stiefel poliere
Bange mache Angst n
n einjagen S. 83 Zoll um Zoll
S. 8 gellenden Stück für Stück
lauten S. 84 Unkenpfuhl

schauen, ob es auf dem Lesezeichen eine Erklärung dafür


S. 13 Miene Teich, Tümpe
l
Gesichtsausd S. 94 Ochsenziemer
ruck
S. 14 rege Mithilfe Peitsche
große Mithilfe S. 94 dreschen
S. 25 ... dass Kaspe schlagen
rl und ... dass S. 101
Seppel sofort Kasperl und ... spuckte Gift

gibt.
Reißaus nahme Seppel sofort und Galle ... tobte vor Zorn
n flüchteten
S. 26 ohne Unterlass S. 101 List
ohne Unterbrechun Trick
g
S. 36 Kälberstrick S. 102 eilends
dickes Seil schnell

So können die Kinder auch mal alleine Passagen oder Kapi-


S. 38 einstweilen S. 104 grantig
währenddessen böse, verärgert
S. 46 verdrossen S. 109 erspähen
mürrisch, schlec sehen, entdec
ht gelaunt ken
S. 54 beschwichtig S. 114 ... ermannte sich
te beruhigte ... endlich redete
Petrosilius

tel lesen, ohne bei einer Wortschwierigkeit sofort auf Hilfe


S. 56 leutselig Zwackelmann. Petrosilius Zwack
kameradschaftlich elman n.
S. 59 beim Schlafittchen S. 116 wetterte
erwischen am Rockzipfel schimpfte
packen

von außen angewiesen zu sein. Es empfiehlt sich, das Lese- © Thienemann Verlag, Stuttgart/W
ien
13

zeichen zu laminieren.

7
Einstiegsmöglichkeiten in die Thematik

1. Vielleicht besitzen Sie eine alte Kaffeemühle oder haben die Möglichkeit, eine
­auszuleihen. Zur Einstimmung auf die Geschichte kann die Mühle als stummer Impuls
in die Sitzkreismitte gestellt werden. Sicherlich wissen einige Kinder schon, was es mit
dieser Kaffeemühle in der Geschichte vom Räuber Hotzenplotz auf sich hat, und können
anderen Kindern davon berichten.

2. Die Lehrperson kann das erste Kapitel bis zu der Stelle, an der der Räuber auftaucht,
vorlesen und die Kinder vermuten lassen, wie die Geschichte weitergeht. Anschließend
kann sie die Bücher an die Klasse austeilen und gemeinsam kann weitergelesen werden.

3. Ein vergrößertes Bild des Räubers Hotzenplotz kann an der Tafel angebracht werden.
In Form eines Clusters kann um das Räuberbild herum gesammelt werden, was den
­Kindern alles zu dem Wort „Räuber“ einfällt.

4. Mit dem rhythmischen Sprechgesang: „Wer hat den Hotzenplotz im Wald geseh’n?“
(nach „Wer hat den Keks aus der Dose geklaut?“) kann die Unterrichtstunde eröffnet
werden.

Ein Kind (V) spricht Teile des Textes vor, die anderen Kinder (A für alle) wiederholen.
Ein Kind wird immer konkret als „Übeltäter“ angesprochen.
V: Wer hat den Hotzenplotz im Wald geseh’n?
A: Wer hat den Hotzenplotz im Wald geseh’n?
V: Leon hat den Hotzenplotz im Wald geseh’n!
A: Leon hat den Hotzenplotz im Wald geseh’n!
Leon: Wer? Ich?
A: Ja! Du!
Leon: Niemals!
A: Wer dann?
Leon: Anne hat den Hotzenplotz im Wald geseh’n!
A: Anne hat den Hotzenplotz im Wald geseh’n?
...
Beliebig lang fortsetzen.

Die Kinder können selbst einen Klatschrhythmus zu dem Text erfinden.


(Lit.: Die Grundschulzeitschrift 109/1997, Materialteil, Friedrich Verlag)

8
Der Räuber Hotzenplotz

von Otfried Preußler

Lesetagebuch von:

© Thienemann Verlag, Stuttgart 9


Der Räuber Hotzenplotz Lesetagebuch

Lesedatum:

Kapitel:

Das kam in meinem Text vor:

Dieses Bild passt dazu:

Meine Lesetagebuch-Seite:

10 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Otfried Preußler

© Francis Koenig
Otfried Preußler kam am 20. Oktober 1923 im nordböhmischen Reichenberg
auf die Welt.
Diese Stadt heißt heute anders, nämlich Liberec, und liegt in Tschechien.
Geschichten waren in der Familie von Otfried Preußler immer wichtig.
Auch sein Vater sammelte schon Geschichten aus seiner Heimat. Als Otfried
Preußler zwölf Jahre alt war, schrieb er schon eigene Geschichten und malte
auch eigene Bilder dazu. Damals wollte er entweder Maler oder Schriftsteller
werden.
Später musste er aber erst einmal zum Militär. Er kam im Zweiten Weltkrieg
als Soldat in Gefangenschaft. Nach der Gefangenschaft wurde er Lehrer.
Immer schrieb er Geschichten, viele auch für seine drei Töchter.
Otfried Preußlers erstes Buch erschien 1956. Es heißt „Der kleine Wasser-
mann“. Das Buch hatte großen Erfolg. Danach, im Jahr 1957, erschien „Die
kleine Hexe“. Viele Kinder fanden auch dieses Buch toll.
Weitere Geschichten kamen dazu: 1962 erschien „Der Räuber Hotzenplotz“,
1966 „Das kleine Gespenst“, 1972 „Die dumme Augustine“.
Insgesamt hat der Autor über 25 Bücher geschrieben. Sie sind in viele S
­ prachen
übersetzt worden und daher auf der ganzen Welt bekannt.
Otfried Preußler starb am 18. Februar 2013 in Prien am Chiemsee.

© Thienemann Verlag, Stuttgart 11


Autorensteckbrief

1 Lies den Text über Otfried Preußler


genau durch.

2 Beantworte die Fragen.

© Francis Koenig
1. Der Autor des Buches
„Der Räuber Hotzenplotz“ heißt:

2. In diesem Ort wurde er geboren:

3. In diesem Land liegt der Ort heute:

4. Wie alt war der Autor, als er die ersten Geschichten schrieb?
5. Diesen Beruf lernte Otfried Preußler:

6. Für wen schrieb er viele Geschichten?

7. Wie heißt sein erstes Buch?

8. In welchem Jahr erschien das Buch „Der Räuber Hotzenplotz“?

9. Warum sind Otfried Preußlers Bücher in so vielen Ländern bekannt?

10. Wann starb der Autor?:

11. Wenn ich Otfried Preußler etwas fragen dürfte,


dann würde ich ihm diese Frage stellen:

12 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Mein Lesezeichen

Name: Name:

Seiten- Begriff Erklärung Seiten- Begriff Erklärung


zahl zahl

S. 3 barsch unfreundlich S. 68 sehnlicher stärker

S. 4 Zwicker Brille ohne Brillenbügel S. 71 Stiefel wichsen Stiefel polieren

S. 4 ... ließ sich nicht ... ließ sich keine Angst S. 83 Zoll um Zoll Stück für Stück
Bange machen einjagen
S. 84 Unkenpfuhl Teich, Tümpel
S. 8 gellenden lauten
S. 94 Ochsenziemer Peitsche
S. 13 Miene Gesichtsausdruck
S. 94 dreschen schlagen
S. 14 rege Mithilfe große Mithilfe
S. 101 ... spuckte Gift ... tobte vor Zorn
S. 25 ... dass Kasperl und ... dass Kasperl und und Galle
Seppel sofort Seppel sofort flüchteten
Reißaus nahmen S. 101 List Trick

S. 26 ohne Unterlass ohne Unterbrechung S. 102 eilends schnell

S. 36 Kälberstrick dickes Seil S. 104 grantig böse, verärgert

S. 38 einstweilen währenddessen S. 109 erspähen sehen, entdecken

S. 46 verdrossen mürrisch, schlecht gelaunt S. 114 ... ermannte sich ... endlich redete
Petrosilius Petrosilius Zwackelmann.
S. 54 beschwichtigte beruhigte Zwackelmann.

S. 56 leutselig kameradschaftlich S. 116 wetterte schimpfte

S. 59 beim Schlafittchen am Rockzipfel packen


erwischen

© Thienemann Verlag, Stuttgart 13


Lesetest 1

Einmal saß Kasperls Großmutter auf der Bank vor ihrem Häuschen in der
Sonne und mahlte Kaffee. Kasperl und Seppel hatten ihr zum Geburtstag
eine neue Kaffeemühle geschenkt, die hatten sie selbst erfunden. Wenn man
daran kurbelte, spielte sie: „Alles neu macht der Mai“, das war Großmutters
Lieblings­lied.
Seit Großmutter die neue Kaffeemühle hatte, trank sie doppelt so viel Kaffee
wie früher.
Auch heute hatte sie die Kaffeemühle schon zum zweiten Mal aufgefüllt und
eben wollte sie weitermahlen – da rauschte und knackte es plötzlich in den
Gartensträuchern und eine barsche Stimme rief: „Her mit dem Ding da!“
Großmutter blickte verwundert auf und rückte an ihrem Zwicker.
Vor ihr stand ein fremder Mann mit einem struppigen schwarzen Bart und
einer schrecklichen Hakennase im Gesicht. Auf dem Kopf trug er einen
­Schlapphut, an dem eine krumme Feder steckte, und in der rechten Hand hielt
er eine Pistole. Mit der Linken zeigte er auf Großmutters Kaffeemühle.
„Her damit, sage ich!“
Aber Großmutter ließ sich nicht Bange machen. „Erlauben Sie mal!“, rief
sie entrüstet. „Wie kommen Sie da herein – und was fällt Ihnen ein, mich so
anzuschreien? Wer sind Sie denn eigentlich?“
187 Wörter

14 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Lesetest 1

1 Lies die Fragen genau.


2 Kreuze die richtigen Antworten an.

1. Kasperls Großmutter saß


auf einer Bank.
auf einem Stuhl.
in einem Sessel.
7. Auf dem Kopf trug er einen
2. Sie mahlte Schlapphut, an dem
Körner. eine krumme Feder steckte.
frischen Tee. eine weiße Feder steckte
Kaffee. eine bunte Feder steckte.

3. Kasperl und Seppel hatten die Kaffeemühle 8. Großmutter rief:


selbst erfunden. „Kommen Sie doch herein!“
selbst gekauft. „Erlauben Sie mal !“
selbst geschenkt bekommen. „Wer sind Sie denn eigentlich?“

4. Wenn man an der Kaffeemühle kurbelte


spielte sie ein Lied.
machte sie ein komisches Geräusch.
ertönte eine Klingel.

5. Das Lied hieß:


„Alles alt macht der Mai.“
„Alles neu macht der Mai.“
„Alles neu macht der Monat August.“

6. Da rauschte und knackte es plötzlich in den Gartensträuchern


und eine barsche Stimme rief:
„Weg da!“
„Hände hoch, Überfall!“
„Her mit dem Ding da!“

© Thienemann Verlag, Stuttgart 15

10
Der Mann mit
Kapitel 1:
den sieben Messern

1 Im Text haben sich sieben falsche Wörter versteckt.


Kreise die falschen Wörter ein.

Einmal saß Großmutter auf der Bank vor ihrem Kennst Häuschen in der Sonne und
mahlte Kaffee. Kasperl und sein Freund Seppel hatten ihr zum Geburtstag eine neue
Kaffeemühle geschenkt, die du hatten sie selbst erfunden. Wenn man daran kurbelte,
spielte sie: „Alles neu schon macht der Mai“, das war Großmutters Lieblingslied.
Seit Großmutter die neue Kaffeemühle hatte, machte ihr das Kaffeemahlen solchen den
Spaß, dass sie doppelt so viel Kaffee trank wie früher.
Auch heute hatte sie die Kaffeemühle schon zum zweiten Mal aufgefüllt und eben wollte
sie weitermahlen – da gefährlichen rauschte und knackte es plötzlich in den Garten­
sträuchern und eine barsche Stimme rief:
„Her mit dem Ding da!“
Großmutter blickte verwundert auf und rückte an ihrem Zwicker.
Vor ihr stand ein fremder Mann mit einem struppigen schwarzen Bart und einer schreck-
lichen Hakennase Räuber im Gesicht. Auf dem Kopf trug er einen Schlapphut, an dem
eine krumme Feder steckte, und in der rechten Hand hielt er eine Pistole. Mit Hotzen­-
plotz der Linken zeigte er auf Großmutters Kaffeemühle.

2 Schreibe die falschen Wörter auf.


Du erhältst einen Lösungssatz:

16 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Der Mann mit
Kapitel 1:
den sieben Messern

1 Um dieses Rätsel zu lösen, musst du das Kapitel 1 genau lesen.


Lies die Fragen und trage die Lösungswörter ein.
Die Vokale stehen schon im Rätsel.

1 A E A E
2 I E O E
3 O A
4 A
5 A E E
6 A
7 E E
8 A U
9 I O E
10 E U A
11 E I E

Waagerecht:
1 Das hat der Räuber Hotzenplotz im Gesicht. 2 Name des Wachtmeisters
3 Am Ende des Kapitels fällt die Großmutter in ... . 4 Diese Farbe hat der Räuberhut.
5 Das wird in Großmutters Mühle gemahlen. 6 Darauf sitzt die Großmutter.
7 Freund von Kasperl 8 Das trägt der Räuber Hotzenplotz auf dem Kopf.
9 Eine Waffe des Räubers 10 Großmutter bekam die Kaffeemühle an ihrem... geschenkt.
11 Großmutter hatte die Kaffemühle an diesem Tag schon zum ... Mal aufgefüllt.

Senkrecht:
Name des Räubers

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Kapitel 2: Der Polizei kann
geholfen werden
1 Lies das Kapitel 2 im Buch genau durch.
Ergänze die fehlenden Wörter.

Ich wünschte mir, dass ich der Kaiser von


4
wäre!

Weil ich dann jeden Tag Pflaumenkuchen mit


6
essen könnte!

Isst denn der Kaiser von Konstantinopel jeden Tag


5
mit Schlagsahne?
11
Rasch, lass uns !
1
Ihr behindert mich in der Ausübung meines ,
und das ist strafbar!
7
euch vor, was geschehen ist!
9
Ich bin beraubt !
8
Augenblick , das muss ich zu Protokoll nehmen!
3
Berichten Sie der Reihe nach, !
2
Werde ich nun schöne neue Kaffeemühle wiederbekommen?
10
Und wie lang kann dauern?
12
Mir scheint, du bist , Kasperl!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Lösungswort:

18 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 2: Der Polizei kann
geholfen werden
1 Welche Sätze hat Wachtmeister
Dimpfelmoser in Kapitel 2 gesagt?
Unterstreiche sie.

Könnt ihr nicht aufpassen?

Beraubt worden sind Sie?


Von wem denn?

Augenblick mal, das muss ich zu Protokoll nehmen!

Stellt euch vor, was geschehen ist.

Wir fangen den Räuber Hotzenplotz!

Mir scheint, du bist schwerhörig, Kasperl!

sagen, rufen, fragen,


Werde ich nun meine schöne neue
Kaffeemühle wiederbekommen? schreien, schimpfen

2 Schreibe Wachtmeister Dimpfelmosers Sätze auf.


Achte auf die Redebegleitzeichen.
Wachtmeister Dimpfelmoser sagt: „ .........!“

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Kapitel 3: Vorsicht, Gold!

1 Lies den Text und beantworte die Fragen.


Antworte in ganzen Sätzen.

1. Was schaufelten Kasperl und Seppel in die leere alte Kartoffelkiste?

2. Was holte Kasperl, nachdem sie den Deckel auf die Kiste gelegt hatten?

3. Wer nagelte den Deckel der Kartoffelkiste fest?

4. Was passierte gleich mit dem ersten Hammerschlag?

5. Was holte Kasperl vom Speicher?

6. Wie oft klopfte sich Seppel auf den Daumen?

7. Was schrieb Kasperl auf den Deckel der Kiste?

8. Warum machte Großmutter keinen Kuchen?

9. Was machte Kasperl mit dem Bohrer?

10. Was genau schnitzte er mit seinem Taschenmesser?

11. Warum machte sich Kasperl einen großen Knoten in sein Taschentuch?

20 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 3: Vorsicht, Gold!

N L X S T R E I C H H O L Z Ö
P K K A F F E E M Ü H L E G G
X P V E R S T E C K F A R B E
N A G E L P I N S E L L O C H
P Y T A S C H E N M E S S E R
S A N D M X W N I L P F E R D
H V D E C K E L R Ä U B E R D
G O L D Q U K K N O T E N A N
K A R T O F F E L K I S T E X
U W D A U M E N W K E L L E R
P P F L A U M E N K U C H E N
K O P F D V H A M M E R Y U I
B X Y T A S C H E N T U C H Q
T O P F X W A L D B O D E N S
S C H U P P E N G A R T E N X

1 Im Gitterrätsel haben sich 25 Nomen aus dem Kapitel versteckt.


Markiere sie.

2 Schreibe die Nomen mit Begleiter auf:

das Gold,

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Kapitel 4: Künstlerpech

1 Lies das Kapitel 4 im Buch (Seite 22 – 28).


2 Schneide die Kärtchen aus und lege sie in die richtige Reihenfolge.
3 Klebe sie in der richtigen Reihenfolge auf die Vorlagenblätter.
4 Male zu jedem Kärtchen ein Bild.

­
Der Räu­ber Hot­zen­plotz nahm es mit
sei­nem Beruf sehr genau. Auch heute Und der andere?
lag er seit acht Uhr mor­gens hin­ter Nun, wenn der eine von bei­den der
den Gin­ster­bü­schen am Wald­rand Kas­perl war, konnte der andere nur
auf der Lauer und beob­ach­tete durch sein Freund Seppel sein.
sein Fern­rohr die Land­straße.

Der eine war übri­gens die­ser Kas­perl, Drau­ßen auf der Land­straße bogen
ihn erkannte man ja von Wei­tem an zwei Leute mit einem Hand­wa­gen um
sei­ner Zip­fel­mütze. die Wald­ecke. Auf dem Hand­wa­gen lag
eine große Kiste.

Hastig riss Hot­zen­plotz seine Pistole


Hot­zen­plotz lud sich die schwere Kiste
aus dem Gür­tel und spannte sie.
kur­zer­hand auf den Rücken. Pru­stend
Dann sprang er mit einem Rie­sen­satz
und schnau­fend schleppte er ­sei­nen
auf die Straße hin­aus.
Raub durch das Dickicht in seine
„Hände hoch!“, brüllte Hot­zen­plotz.
Höhle.
„Oder ich schieße!“

„Lauft nur, ihr bei­den Hel­den!“


„Lie­ber wüsste ich frei­lich, was in der
Er brach in ein schal­len­des ­Geläch­ter
Kiste ist!“, dachte er.
aus, schob die Pistole in den Gür­tel
Aber halt, trug die Kiste nicht eine
zurück und machte sich daran, die
Auf­schrift? „Vor­sicht, Gold!“, las der
Kiste gründ­lich von allen Sei­ten zu
Räu­ber Hot­zen­plotz
beschnüf­feln.

22 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 4: Künstlerpech

Text 1 Bild 1

Text 2 Bild 2

Text 3 Bild 3

Text 4 Bild 4

© Thienemann Verlag, Stuttgart 23


Kapitel 4: Künstlerpech

Text 5 Bild 5

Text 6 Bild 6

Text 7 Bild 7

Text 8 Bild 8

24 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 5: Hauptsache –
gut verkleidet

schlüpften brummte lag

brauchten führte hielt folgten teilte

losten warf bedeutete


1 Der Sand aus der Kiste hat Verben aus Kapitel 5 verdeckt.
Schreibe die Verben auf:

schlüpften,

2 Schreibe die Verben in der Grundform auf:

schlüpften – schlüpfen,

3 Welche Wörter aus Kapitel 5 haben sich hier versteckt?


Schreibe sie auf.

Kasperl Seppel Hotzenplotz Kiste Plattfüße

Polizei Kaffeemühle Versteck Sandspur Hut

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Kapitel 5: Hauptsache –
gut verkleidet

So mochten sie bald eine Stunde gelaufen sein, da blieb Kasperl, der vorneweg ging,
auf einmal stehen.
„Was ist?“, fragte Seppel.
Die Spur auf dem Waldboden teilte sich! War das möglich? Statt einer Spur gab es
plötzlich zwei Sandspuren! Die eine führte nach rechts und die andere nach links.
Kasperl und Seppel losten mit einem Geldstück. Seppel warf zweimal Adler und einmal
Zahl. Das bedeutete, dass er nach links gehen musste.

1 Schreibe die Geschichte weiter.


· Was erlebt Seppel in seiner Geschichte?
· Was erlebt Kasperl auf seinem Weg?

Sp ge
re
i ln

26 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Ziel

Otfried Preußler starb


am 18. Februar 2013 in
Prien am Chiemsee.
Sp ge
re
ie ln
l-

Hotzenplotz-Feld:
Einmal aussetzen.
Dimpfelmoser-Feld:
Noch mal würfeln.
Ihr könnt auch eigene
Spielregeln erfinden.

Start
© Thienemann Verlag, Stuttgart 27
Kapitel 6: Ein Schuss aus
der Pfefferpistole

Beim Schuss aus der Pfefferpistole sind die Wortgrenzen verschwunden.

1 Trenne die Wörter im Text ab.

DerRäuberHotzenplotzstrichsichgrinsenddenschwarzenBart.
HoffentlichwarenKasperlundSeppelsounvorsichtigundtrenntensich!
KaltblütighoberdiePfefferpistoleundzielte.
WiedasbrannteundkratzteundindieAugenbiss!
JetzthattederRäuberHotzenplotzleichtesSpielmitihm.
HotzenplotzlachtedröhnendundpatschtesichaufdieSchenkel.

2 Schreibe die Sätze richtig auf:

28 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 7: Trübe Aussichten

1 Lies die Fragen genau.


2 Kreuze die richtigen Antworten an.

1. Das Kapitel handelt von 5. Nach dem Sturz rieb sich Kasperl
Seppel. den Kopf.
Kasperl. das Hinterteil.
Großmutter. die Stirn.

2. Seppels Hut 6. Kasperl hatte sich


rutschte ihm immer in die Stirn. nichts gebrochen.
rutschte ihm immer in den Nacken. den Arm gebrochen.
rutschte ihm immer vom Kopf. das Bein gebrochen.

3. Der Seppelhut ist 7. Die Wände der Grube waren


braun. rau.
blau. grau.
grün. glatt.

4. Kasperl fällt in eine 8. Wer kommt an die Fallgrube?


Schlangengrube. Hotzenplotz
Baugrube. Seppel
Fallgrube. Dimpfelmoser

9. Wie wird Kasperl


aus der Grube gezogen?
Mit einer Schnur.
Mit einer Stange.
Mit einem Sack.

10. Das Schnupftuch des Räubers ist


gestreift.
gepunktet.
kariert.

© Thienemann Verlag, Stuttgart 29


Kapitel 7: Trübe Aussichten

Einige Wörter fehlen im Text


1 Lies das Kapitel 7 im Buch.
2 Finde die fehlenden Wörter und trage sie ein.

Und was hatte K________ inzwischen erlebt? Seit er sich von Seppel

g__________ hatte, war er auf „seiner“ S_____ immer t _______ ins

Dickicht geraten. Im Stillen v______________ er nicht nur d____ Räuber

H______________ und den elenden Weg voller W________ und D________ ,

auf dem er ihn da verfolgen m_______, sondern auch – Seppels Hut.

Seppels S___________ rutschte ihm fortwährend ins Gesicht. Er konnte ihn

in den Nacken s_________ und noch oft rutschte ihm Seppels g_______

Seppel­hut wieder in die Stirn – b___ es plötzlich ein f____________ Knacken

und Prasseln gab und Kasperl samt Seppels Hut in eine der v________, mit

Reisig bedeckten F____________ stürzte, von denen die Räuberhöhle

u_________ war. Da saß er nun unversehens ein S__________ tiefer, der

gute Kasperl, und r_____ sich das Hinterteil. Ein Glück nur, dass er sich

nichts g___________ hatte! Das hätte leicht sein können bei dem t_______

Fall und dem h________ Aufprall. „Zu dumm!“, dachte K_________ und

schaute sich in der Grube um. „Vier s_____________ glatte Wände und

weiter nichts. Wie soll ich da j________ wieder hinauskommen?“

30 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 8: Petrosilius Zwackelmann
Schaschlikspieß

1 Schneide die Figuren aus und male sie an.


2 Bastle dir mit Schaschlikspießen Figuren
für ein Kartontheater.

3 Spielt das Kapitel nach.


4 Ihr könnt auch eine eigene Handlung
für euer Kartontheater erfinden.

Schuhkarton

© Thienemann Verlag, Stuttgart 31


Kapitel 8: Petrosilius Zwackelmann

1 Schneide die Figuren aus und male sie an.


2 Bastle dir mit Schaschlikspießen Figuren für ein Kartontheater.
3 Spielt das Kapitel nach.
4 Ihr könnt auch eine eigene Handlung für euer Kartontheater erfinden.

32 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 9: Ein nächtliches Abenteuer

Die Satzteile sind durcheinandergeraten.


1 Verbinde die passenden Satzteile.

Den Rest des Tages Petrosilius Zwackelmann über den Flur ein kleines Zimmer.

Zu Mittag vertilgte er blickte man in den Kräutergarten.

Kein Wunder, dass er verbrachte Kasperl in der Schlossküche.

Kasperl folgte dem großen Zauberer sieben Schüsseln Kartoffelbrei.

Aber Kasperls Kammer lag ebenso und suchte nach einen Durchschlupf.

Wenn man zum Fenster hinausschaute an diesem Abend bei bester Laune war.

Auf allen vieren kroch Kasperl den Zaun entlang wie die Küche im Erdgeschoss.

2 Schreibe die Sätze richtig auf:

© Thienemann Verlag, Stuttgart 33


Kapitel 10: So dumm wie möglich

1 Lest den Text mit verteilten Rollen.


2 Übt ein Rollenspiel in kleinen Gruppen ein.
3 Führt euer Spiel der Klasse vor.

Er räusperte sich und begann:

„Heute muss ich dich hier allein lassen, denn ich reise zu einem Kollegen in
Buxtehude und werde erst in den späten Abendstunden zurückkehren.
Merke dir, was du tun sollst: Erstens sechs Eimer Kartoffeln schälen und klein schnippeln
für das Abendbrot; zweitens drei Klafter Holz zersägen, spalten und aufstapeln; drittens
den Fußboden in der Küche schrubben; und viertens im Kräutergarten die leeren Beete
umstechen. Wiederhole es!“

„Wie du befiehlst, großer Zauberer Spektrofilius Zaschelschwan! Ich soll erstens


sechs Eimer Kartoffeln zersägen, spalten und aufstapeln, zweitens drei Klafter Holz
schrubben, drittens den Fußboden in der Küche schälen und klein schnippeln für das Aben-
dbrot, viertens ....“

„Halt ein! Aufhören mit dem Quatsch, auf der Stelle aufhören!“

„Wieso aufhören?“

„Weil du alles verwechselst und durcheinanderbringst. Fang noch mal von vorn an!“

„Sehr gern, großer Zauberer Reprozilius Fackelspan! Ich soll erstens sechs
Eimer Kartoffeln umstechen, zweitens den Fußboden in der Küche zersägen, spalten
und aufstapeln, drittens im Kräutergarten die leeren Beete schrubben und viertens ...
(nachdenklich) Was war doch das Vierte gleich?“

(immer wütender) „Blödsinn! Blödsinn, Blödsinn!“

„Wieso?“

„Wieso? Weil du dumm bist! Strohdumm bist du! Nicht einmal die einfachsten
Arbeiten kannst du dir merken! Es ist zum Verzweifeln mit dir! Zum Ver-zwei-feln!“

(richtet sich zum Publikum und flüstert) „Den habe ich ganz schön reingelegt!“

34 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 11: Armer Seppel!

In den Sätzen sind die


Adjektive verschwunden.
1 Ergänze sie.

1. Viele Stunden lang hatte Seppel in der __ __ __ __ __ __ __ __ __ Räuberhöhle

gelegen.

2. Zunächst musste Seppel dem Räuber Hotzenplotz aus den

__ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ Stiefeln helfen.

3. „Ich habe mir unterwegs eine __ __ __ __ __ Gans besorgt.“

4. Während er __ __ __ __ den Spieß drehte, stieg ihm der Bratenduft in die Nase.

5. Dann aß er den __ __ __ __ __ __ __ __ Vogel ratzeputz auf und Seppel ging leer aus.

Hier haben sich diese 25 Verben aus dem Kapitel 11 versteckt.


2 Finde und markiere sie.

l p l ö ü s c h l e i f e n p
l g g k r i e c h e n x p p z
m x j a b n a g e n s a g e n
l e g e n l i e g e n h v d r
e s s e n v e r l a s s e n ä
r u p f e n k b e s o r g e n
e n p a s s e n d e n k e n l
h e l f e n ä h a c k e n x x
q a b s t r e i f e n d v z ä
o b p u t z e n t f ü l l e n
ä q y a u f h e i t e r n s s
b r a t e n w e r f e n r n p
k c k ü v e r t r a g e n c p
l a u f e n g e f a l l e n n
a n z ü n d e n m a h l e n s

laufen abstreifen anzünden helfen besorgen rupfen braten essen denken


abnagen vertragen füllen mahlen aufheitern gefallen passen werfen putzen
legen liegen sagen hacken schleifen kriechen verlassen

© Thienemann Verlag, Stuttgart 35


Drei
Kapitel 12: Türen
im
Nachdem Kasperl drei Eimer Kartoffeln
Keller
geschält hatte, machte er eine Pause.
Er legte das Messer weg, wischte sich
die nassen Hände an den Hosen ab und
ging nachsehen, was es in Zauberer
Zwackelmanns Speisekammer zu essen gab.
Denn es musste Mittag sein und er hatte Hunger.

Hier ist der Text durcheinander geraten.


1 Schneide die Textstreifen auseinander.
2 Vergleiche mit dem Buch und ordne sie.
3 Klebe sie auf ein leeres Blatt Papier oder in dein Lesetagebuch.

Dann trank er ein Gläs­chen But­ter­milch und schließ­lich schnitt er sich eine Scheibe Sala-
mi ab. Denn auch Wür­ste und Schin­ken gab es in Zwackel­manns Spei­se­kam­mer, vie­ler­­-
lei Wür­ste in jeder Länge und Dicke. Sie bau­mel­ten von der Decke herab, er brauchte
bloß zuzu­grei­fen.

Es klang schau­er­lich dumpf und trau­rig – so trau­rig, dass Kas­perl vom blo­ßen Hören der
Appe­tit ver­ging. Da war wirk­lich jemand! Jemand, der schreck­li­chen Kum­mer zu haben
schien.

„Ob ich ihm hel­fen kann?“, über­legte Kas­perl. „Ich muss her­aus­krie­gen, was da los ist!
Das kann ich mir auf die Dauer nicht anhö­ren, davon wird man ja trüb­sin­nig!“ Kas­perl
lauschte, aus wel­cher Rich­tung das Schluch­zen kam. Er folgte ihm aus der Spei­se­kam­
mer zurück in die Küche, von dort auf den Flur hin­aus und dann weiter zur Kel­ler­tür.

„Wie im Schla­raf­fen­land!“, dachte Kas­perl. Aber wie er so dastand und zu den Wür­sten
empor­schaute, hörte er plötz­lich ein dump­fes Schluch­zen: „Uh-chuchu-chuuuh!“
Der Schreck fuhr ihm in die Glie­der. War er denn nicht allein im Zauberschloss? Gab es
hier außer ihm noch jemanden – und wer war das?

Gleich vorn in der Spei­se­kam­mer fand er ein Fässchen mit Salz­gur­ken. „Sauer macht
lustig!“, dachte er. „Also ist das die rich­tige Medi­zin für mich!“
Er ver­zehrte drei Salz­gur­ken. Danach fühlte er sich bedeu­tend leich­ter und kostete nach­
ein­an­der von den ver­schie­de­nen Mar­me­la­den, die Topf an Topf im Regal stan­den.

„Ach was!“, dachte Kas­perl. „Es kann mir gleich sein!“ Er säbelte ein Stück Pfef­fer­wurst
ab und steckte es in den Mund. Da ver­nahm er von Neuem das Schluch­zen: „Uh-chuchu-
chuuuh!“

36 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 13: Das Geheimnis der Unke

te
stemm Abgrun
d
Fußboden
Rücken
e
ern
La
t
perl
Pist
ole unterirdisch
a uf Kas

reit
Handb Gew
ölbe
Schein
fer

el
Säb Stück
tie

Sch
nup

Kaffee
ftab
ak

Ge Schritt
he
im
nis

Lies das Kapitel 13 genau.


Auf der Unke stehen Wörter von der ersten Seite des Kapitels 13.

1 Male die Wörter der ersten Kapitelseite an. Fünf Wörter gehören nicht dazu.

2 Diese Wörter gehören nicht dazu:

3 Ordne die Wörter nach dem ABC:

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Kapitel 14: Auf nach der Hohen Heide!

1 Vergleiche die Sätze mit dem Text in Kapitel 14.


2 Kreise die falschen Wörter ein.

1. Kasperl ließ sich den Weg nach der Hohen Heide Kasperl genau beschreiben.
2. Kasperl erhob sich und müden winkte mit seiner Laterne der Unke im Unkenpfuhl zu.
3. Dann nahm er aus Zauberer Zwackelmanns Wasser Speisekammer ein Brot und
zwei Würste mit und brach auf.
4. Er kletterte durch das Kammerfenster hinaus kalten in den Kräutergarten.
5. Hier mussten drei Birken stehen, von denen die seine mittlere einen gespaltenen
Stamm hatte.
6. Zum Zeitvertreib aß er das ließ Brot und die beiden Würste auf.
7. Er bemühte sich, nicht an den großen baumeln Zauberer Petrosilius Zwackelmann
zu denken, doch das gelang ihm nicht.
8. Ob Zwackelmann schon zurück im war aus Buxtehude?
9. Wenn Beine mich Zwackelmann findet, bevor ich das Feenkraut pflücken konnte,
ist alles aus.

3 Schreibe die eingekreisten Wörter auf:

4 Bilde mit den Wörtern einen Lösungssatz:

38 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 15: »Des Hutes Besitzer«

1 Lest den Text und denkt euch bei (*** ) Geräusche, Klänge mit Instrumenten
oder Bewegungen aus.
2 Führt eure Klanggeschichten auf.

Der große und böse Zauberer Petrosilius Zwackelmann (***) brachte einen

Bärenhunger (*** ) mit, als er zwischen acht und halb neun Uhr abends auf

seinem Zaubermantel (***) aus Buxtehude zurückkehrte. Er hatte einen

anstrengenden Tag hinter sich, aber nun war er wieder daheim und konnte

sich satt essen (***). Hoffentlich waren die Bratkartoffeln (***) schon fertig.

Der große Zauberer (*** ) begab sich hinab in den Speisesaal (***). Er nahm

an der Tafel Platz (*** ), band sich eine Serviette um (*** ), klatschte dann in

die Hände (*** ) und rief: „Seppel, auftragen!“ Es rührte sich nichts.

„Na warte, du Schlafmütze“, schimpfte der große Zauberer (***). „Soll ich

dir Beine machen?“ Er schnackelte mit den Fingern (***) und wünschte sich

einen Ochsenziemer (*** ) herbei.

Dann rannte er in die Küche (***) und wetterte: „Her da, du Satansbraten! Ich

prügle dich grün und blau!“ In seinem Zorn schlug der große Zauberer mit

dem Ochsenziemer (*** ) ein paar Mal wild auf den Küchentisch. Dann erst

merkte er, dass da noch immer drei Eimer Kartoffeln (*** ) standen, die nicht

geschält (*** ) waren. „Was?“, rief er. „Wie? Du bist weggelaufen (***) von dei-

ner Arbeit? Potz Schwefel und Höllenfeuer (*** ), das sollst du mir nicht noch

einmal tun! Komm herzu (***) und zwar augenblicklich!“

© Thienemann Verlag, Stuttgart 39


Kapitel 16: Ein Mann, ein Wort

Petrosilius Zwackelmann zaubert den Räuber Hotzenplotz herbei.


Er spricht einen Elfchen-Zauberspruch.
Das ist ein Zauberspruch, der aus elf Wörtern besteht:

Abrakadabra
–1–

schnell herbei
–2– –3–

des Stiefels Besitzer


–4– –5– –6–

er stelle sich ein


–7– –8– –9– – 10 –

Simsalabim
– 11 –

1 Schreibe einen eigenen Elfchen-Zauberspruch:

–1–

–2– –3–

–4– –5– –6–

–7– –8– –9– – 10 –

– 11 –

40 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 17:
Zauberer Zwackelmanns Ende
1 Lies die Fragen.
1 Trage die Nomen an der richtigen Stelle ein.

Nachtbrille Zaubermantel Wurzeln Feenkraut Hosentasche


Morgengrauen Fingern Wendeltreppe Laterne Katzenaugen
Unke Kellertür Sonne Donner Zauberstab

1 E
2 E
3 E
4 E
5 E
6 E
7 E
8 E
9 E
10 E
11 E
12 E
13 E
14 E
15 E

1 Petrosilius schnackelte mit seinen ... . 2 Kasperl reichte das Feenkraut der ... im Wasser.
3 Das ... machte Kasperl unsichtbar. 4 Das Feenkraut in der rechten Hand und die Hand
in der ... , trat Kasperl den Rückzug an. 5 Der ... fiel zu Boden. 6 Petrosilius hatte bemerkt,
dass die ... offenstand. 7 Der Zauberer bestieg seinen ... und sauste los. 8 Das Feenkraut
leuchtete unter den ... der alten Wetterfichte. 9 Um in der Dunkelheit besser sehen zu
können, setzte der Zauberer seine ... auf. 10 Kasperl sah in der Finsternis wie mit ... .
11 Immer drei Stufen auf einmal nehmend, rannte der Zauberer die ... hinunter. 12 Im ...
erreichte Kasperl wohlbehalten das Zauberschloss. 13 Petrosilius Zwackelmann stand
wie vom ... gerührt an der Kellerwand. 14 Kasperl lief durch den finsteren Gang ohne ... .
15 Die Fee leuchtete wie die ... .

© Thienemann Verlag, Stuttgart 41


Kapitel 18: Die Dame ist eine Fee

.llov nerhO eid leppeS etrehcstiwz dnu redein dnu fua etrettalf rE
.nedroweg hcaw raw gifäklegoV mi lepmiG red hcuA
.neguA eid hcis beir dnu ehcüK red ni nedobßuF med fua nun re ßas aD
.netlaheghcaw nhi ettah rerebuaZ neßorg med rov tsgnA eiD
.nekcinuznie thcin iebad ,tetsokeg ehüM ehcilkcerhcs nhi ettah sE

1 Versuche, die Rückwärts-Sätze zu lesen.


2 Schreibe die Sätze richtig auf:

42 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 19: Der Wunschring

1
Schreibe auf, welche drei Wünsche du hättest:

2
Welche von deinen Wünschen kann man zeichnen? Zeichne sie:

© Thienemann Verlag, Stuttgart 43


Kapitel 20: Wachtmeister Dimpfelmoser
erlebt einen großen Tag
1 Ergänze die Wörter im Lückentext.
Du kannst mit Kapitel 20 im Buch vergleichen.

___________ war in schrecklicher _______ . Sie konnte sich nicht _________ ,

wo ________ und _______ so lange __________ . Schon _______ war

____________ dreimal zur Polizei __________ und hatte mit ______________

_______________ gesprochen. Auch ________ versuchte sie ________ ihr

_______ bei ihm. ____________ hatte er endlich eine gute ___________ für sie!

„________ Sie etwas von Kasperl und Seppel ___________ können, ______

________________?“, fragte sie. „________ ______“, sagte der Wachtmeister

Dimpfelmoser, der _________ dem ________________ saß und gerade

_____________ . „Nein?“, _______ die Großmutter ____ begann zu ________.

„Nein“, ______________ der _______________. „ Tut mir leid, dass ich Ihnen

_______ anderes ________ kann, Großmutter. Von den beiden _______ jede

_______ .“ „Wirklich ______?“ Der Wachtmeister________ die ____________ .

„Das __________ , was wir von ihnen gefunden haben, ist dieser ____________

dort in der _______. Sie kennen _____?“

„Ja“, ___________ die Großmutter. „Kasperl und Seppel sind _____________

früh damit _____________ . Wo haben Sie ihn ___________ ?“

44 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Kapitel 21: Kaffee und Kuchen

1 Im oberen Bild haben sich 10 Fehler versteckt.


Finde und markiere sie.

© Thienemann Verlag, Stuttgart 45


Lesetest 2

Kasperl und Seppel saßen in Großmutters guter Stube und strahlten. Wie gut,
dass sie endlich wieder daheim waren! Nicht zu fassen, dass nur drei Tage
dazwischenlagen, seit sie das letzte Mal hier beisammengesessen hatten!
Großmutter strahlte auch. Sie deckte geschwind den Kaffeetisch, dann lief
sie hinaus in die Speisekammer und brachte ein großes Blech mit Pflaumen-
kuchen hereingeschleppt. Auch eine Schüssel voll Schlagsahne stellte sie auf
den Tisch.
„Aber Großmutter!“, staunte Kasperl. „Ist heute denn Sonntag?“
„Gewiss!“, sagte die Großmutter. „Heute ist Sonntag bei uns, wenn auch
anderswo Mittwoch ist!“
Sie trat an den Spiegel und rückte an ihrem Häubchen, dann eilte sie zur Tür.
„Du willst weg?“, fragte Kasperl.
„Ach bloß zu Frau Meier hinüber, ich leihe mir ihre Kaffeemühle. Ohne
Kaffee­mühle geht es nicht ...“
„Nein“, sagte Kasperl und schmunzelte, „ohne Kaffeemühle geht es wirklich
nicht. – Bitte sehr!“ Er zog die Kaffeemühle unter dem Rock hervor, stellte sie
auf den Tisch und war mächtig gespannt, was Großmutter sagen würde.
Großmutter sagte zunächst überhaupt nichts. Sie nahm die Kaffeemühle in
die Hand und begann zu kurbeln. Und die Kaffeemühle spielte zweistimmig
„Alles neu macht der Mai ...“
Kasperl und Seppel verhielten sich mäuschenstill.
„Oh!“, sagte Großmutter endlich. „Wie schön! Wisst ihr, wie ich mir vor­
komme?“
„Wie denn?“
„Wie wenn ich Geburtstag hätte – und Weihnachten wäre außerdem!“
214 Wörter

46 © Thienemann Verlag, Stuttgart


Lesetest 2

1 Lies die Fragen genau.


2 Kreuze die richtigen Antworten an.

1. Kasperl und Seppel saßen


auf Großmutters Bank.
in Großmutters Wohnzimmer.
in Großmutters Stube.

2. Es waren
drei Tage vergangen.
zwei Tage vergangen.
sieben Tage vergangen.

3. Großmutter brachte ein großes Blech mit 6. Kasperl zog die Kaffeemühle
Streußelkuchen. unter seinem Rock hervor.
Apfelkuchen. aus seiner Tasche.
Pflaumenkuchen. aus Seppels Hut.

4. Auf dem Tisch stand eine Schüssel mit 7. Kasperl und Seppel verhielten sich
Schlagsahne. mucksmäuschenstill.
Waldbeeren. ruhig.
Honig. mäuschenstill.

5. Die neue Kaffeemühle spielte das Lied


dreistimmig.
zweistimmig.
einstimmig.

© Thienemann Verlag, Stuttgart 47

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