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Fall 2 Genitiv

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Genitiv

- auch 2. Fall oder Wessen-Fall


- der Fall gibt an, in welcher Beziehung ein Nomen zu anderen Elementen eines
Satzes steht
- Genitiv wird gebraucht, um eine Zugehörigkeit, Teilhabe oder die Herkunft
anzuzeigen und steht außerdem nach bestimmten Verben und Präpositionen
- Kontrollfrage lautet „Wessen?“
o Beispiel:
▪ Satz: Er wurde der Untreue beschuldigt.
Frage: Wessen wurde er beschuldigt?
Antwort: der Untreue.

▪ Satz: Sie enthalten sich eines direkten Kommentars.


Frage: Wessen enthalten sie sich?
Antwort: eines direkten Kommentars.

▪ Satz: Wir gedenken der Opfer des Krieges.


Frage: Wessen gedenken wir?
Antwort: der Opfer des Krieges.

o Auffälligkeit: die Endungen der Nomen in zwei Fällen ändern, wobei


außerdem die Artikel und Adjektive an den Kasus angepasst werden

Generische Deklinierung:
Deklination der Pronomen:

- Possessivpronomen können zwei Funktionen erfüllen


o Sie sind Begleiter des Nomens (Possessivartikel)
▪ Das ist mein Ball.
o oder sie ersetzen ein Nomen, das zuvor genannt wurde (Possessivpronomen)
▪ Das ist Tims Ball. Meiner liegt dort.
- maskuline sowie neutrale Nomen enden auf -s oder -es
- Feminine Nomen sowie Nomen, die im Plural (Mehrzahl) stehen, kommen ohne diese
Endung aus
- Hierbei gibt es Regeln, wann ein -s und wann ein -es angehängt wird und wann es
optional ist
- Außerdem gibt es die Ausnahmen -n und -en.

- Eine weitere Besonderheit gibt es in Bezug auf Eigennamen und Nomen ohne Artikel
- Der Genitiv wird mit „von“ gebildet
- Bei Eigennamen gilt, dass dieser auch vorangestellt werden kann
- Hierbei wird der Form ein s angehängt
- Endet der Eigennamen auf einen Zischlaut, wird ein Apostroph (‚) genutzt
o Eigenname oder Nomen ohne Artikel
▪ Die Gedichte von Goethe.
▪ Das Auto von Peter.
▪ Das Gewicht von Papier.
o Vorangestellte Eigennamen (Nomen erhält s-Endung, bei Zischlaut Apostroph)
▪ Rebekkas Bürste.
▪ Goethes Gedichte.
▪ Hans‚ Fahrrad.
- Wann stehen Nomen oder Pronomen im Genitiv?
o Es gibt Sätze, die einen Genitiv erzwingen
o Ein Nomen oder Pronomen wird im 2. Fall gebraucht, wenn es als
Genitivobjekt zum Verb oder Adjektiv, als Adverbialbestimmung im Genitiv,
Apposition zu einem Genitiv, Attribut zu einem anderen Nomen oder nach
einer Präposition steht, die den 2. Fall verlangt
▪ Beispiel:
• Genitivobjekt zu einem Verb
o Die Männer rühmen sich des Titels „Weltmeister“.
o Ein Viertel der Befragten enthielt sich der Stimme.
o Wir bezichtigen ihn des Mordes.
• Genitivobjekt zu einem Adjektiv
o Er ist sich keines Fehlers bewusst.
o Sie waren sich des Sieges sicher.
o Touristen sind der Landessprache nicht mächtig.
• Adverbialbestimmung im Genitiv
o Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen
Träumen erwachte, …
o Letzten Endes möchten wir doch nur geliebt werden.
o Das Hühnchen ist meines Erachtens sehr lecker.
• Apposition zu einem Genitiv (nähere Bestimmung des Genitivs)
o Ich mag das Haus meiner Tante, der Schwester meiner
Mutter.
• Attribut (Ergänzung) zu einem anderen Nomen
o Das ist der Mantel der Schwester.
o Ich liebe den Duft des Frühlings.
o Das ist die Meinung des Ministers.
• Präposition, die den Genitiv verlangt
o Trotz des Regens sind wir guter Dinge.
o Er fühlt sich außerhalb der Wohnung unwohl.
o Nördlich des Weges ist ein Gasthaus.

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