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Fronius-Technische Daten

Das Dokument ist die Bedienungsanleitung für einen Fronius Wechselrichter für Photovoltaik-Anlagen. Es enthält Sicherheitsinformationen und Anweisungen für die Installation und Bedienung des Geräts.

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Fronius IG Plus D Bedienungsanleitung

Wechselrichter für netzgekoppelte


35 / 50 / 70 / 100 / 120 / 150 Photovoltaik-Anlagen

42,0426,0062,DE 032007
Sehr geehrter Leser

Einleitung Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und gratulieren Ihnen zu Ihrem
technisch hochwertigen Fronius Produkt. Die vorliegende Anleitung hilft Ihnen, sich mit
diesem vertraut zu machen. Indem Sie die Anleitung sorgfältig lesen, lernen Sie die
vielfältigen Möglichkeiten Ihres Fronius-Produktes kennen. Nur so können Sie seine
Vorteile bestmöglich nutzen.

Bitte beachten Sie auch die Sicherheitsvorschriften und sorgen Sie so für mehr Sicher-
heit am Einsatzort des Produktes. Sorgfältiger Umgang mit Ihrem Produkt unterstützt
dessen langlebige Qualität und Zuverlässigkeit. Das sind wesentliche Voraussetzungen
für hervorragende Ergebnisse.

ud_fr_st_et_00491 012004
Sicherheitsvorschriften

GEFAHR!
„GEFAHR!“ Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht
gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.

WARNUNG!
„WARNUNG!“ Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die
Folge sein.

VORSICHT!
„VORSICHT!“ Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn
sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen
sowie Sachschäden die Folge sein.

HINWEIS! „HINWEIS!“ bezeichnet die Gefahr beeinträchtigter Arbeitsergebnisse und


möglicher Schäden an der Ausrüstung.

Wichtig! „Wichtig!“ bezeichnet Anwendungstipps und andere besonders nützliche


Informationen. Es ist kein Signalwort für eine schädliche oder gefährliche
Situation.

Wenn Sie eines der im Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ abgebildeten Symbo-


le sehen, ist erhöhte Achtsamkeit erforderlich.

Allgemeines Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits-
technischen Regeln gefertigt. Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder
Missbrauch Gefahr für
- Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
- das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers,
- die effiziente Arbeit mit dem Gerät.

Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung des
Gerätes zu tun haben, müssen
- entsprechend qualifiziert sein,
- Kenntnisse im Umgang mit Elektroinstallationen haben und
- diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.

Die Bedienungsanleitung ist ständig am Einsatzort des Gerätes aufzubewah-


ren. Ergänzend zur Bedienungsanleitung sind die allgemein gültigen sowie
die örtlichen Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz zu beachten.

I ud_fr_se_sv_00912 012005
Allgemeines Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät sind
(Fortsetzung) - in lesbarem Zustand zu halten
- nicht zu beschädigen
- nicht zu entfernen
- nicht abzudecken, zu überkleben oder zu übermalen.

Die Positionen der Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät, entnehmen


Sie dem Kapitel „Allgemeines“ der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes.

Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, vor dem Einschalten


des Gerätes beseitigen.

Es geht um Ihre Sicherheit!

Bestimmungsge- Das Gerät ist ausschließlich für den Einsatz im Sinne der bestimmungsge-
mäße Verwen- mäßen Verwendung zu benutzen.
dung
Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestim-
mungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht.

Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch


- das vollständige Lesen und Befolgen aller Hinweise, sowie aller Sicher-
heits- und Gefahrenhinweise aus der Bedienungsanleitung
- die Einhaltung aller
Inspektions- und Wartungsarbeiten
- die Montage gemäß Bedienungsanleitung

Sofern zutreffend, auch folgende Richtlinien anwenden:


- Bestimmungen des Energieversorgungs-Unternehmens für die Netzein-
speisung
- Hinweise der Solarmodul-Hersteller

Umgebungsbe- Betrieb bzw. Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches
dingungen gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet
der Hersteller nicht.

Genaue Informationen über die zulässigen Umgebungsbedingungen entneh-


men Sie den technischen Daten Ihrer Bedienungsanleitung.

Qualifiziertes Die Serviceinformationen in dieser Bedienungsanleitung sind nur für qualifi-


Personal ziertes Fachpersonal bestimmt. Ein Elektroschock kann tödlich sein. Führen
Sie bitte keine anderen als die in der Dokumentation angeführten Tätigkeiten
aus. Das gilt auch, wenn Sie dafür qualifiziert sind.

Sämtliche Kabel und Leitungen müssen fest, unbeschädigt, isoliert und


ausreichend dimensioniert sein. Lose Verbindungen, angeschmorte, beschä-
digte oder unterdimensionierte Kabel und Leitungen sofort von einem autori-
sierten Fachbetrieb instandsetzen lassen.

ud_fr_se_sv_00912 012005 II
Qualifiziertes Wartung und Instandsetzung dürfen nur durch einen autorisierten Fachbe-
Personal trieb erfolgen.
(Fortsetzung)
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet, dass sie beanspru-
chungs- und sicherheitsgerecht konstruiert und gefertigt sind. Nur Original-
Ersatzteile verwenden (gilt auch für Normteile).

Ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderungen, Ein- oder Um-


bauten am Gerät vornehmen.

Bauteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort austauschen.

Sicherheitsmaß- Bei der Installation von Geräten mit Kühlluft-Öffnungen sicherstellen, dass die Kühlluft
nahmen am ungehindert durch die Luftschlitze ein- und austreten kann. Das Gerät nur gemäß der
Einsatzort am Leistungsschild angegebenen Schutzart betreiben.

EMV-Maßnahmen Bei der Installation ist dafür Sorge zu tragen, dass keine elektromagneti-
schen Störungen an elektrischen und elektronischen Einrichtungen auftreten.

Elektroinstallatio- Elektroinstallationen nur gemäß den entsprechenden nationalen sowie


nen regionalen Normen und Bestimmungen durchführen.

ESD-Schutzmaß- Gefahr einer Beschädigung elektronischer Komponenten durch elektrische


nahmen Entladung. Bei Austausch und Installation der Komponenten geeignete ESD-
Schutzmaßnahmen treffen.

Sicherheitsmaß- Das Gerät nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen voll funktionstüchtig
nahmen im sind. Sind die Schutzeinrichtungen nicht voll funktionsfähig, besteht Gefahr
Normalbetrieb für
- Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
- das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers
- die effiziente Arbeit mit dem Gerät.

Nicht voll funktionstüchtige Sicherheitseinrichtungen vor dem Einschalten


des Gerätes von einem autorisierten Fachbetrieb instandsetzen lassen.

Schutzeinrichtungen niemals umgehen oder außer Betrieb setzen.

III ud_fr_se_sv_00912 012005


Sicherheitskenn- Geräte mit CE-Kennzeichnung erfüllen die grundlegenden Anforderungen
zeichnung der Niederspannungs- und Elektromagnetischen Verträglichkeits-Richtlinie.
Nähere Informationen dazu finden Sie im Anhang bzw. im Kapitel „Techni-
sche Daten“ Ihrer Dokumentation).

Entsorgung Werfen Sie dieses Gerät nicht in den Hausmüll!


Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-
Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektro-
werkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwer-
tung zugeführt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie ihr gebrauchtes Gerät bei
Ihrem Händler zurückgeben oder holen Sie Informationen über ein lokales,
autorisiertes Sammel- bzw. Entsorgungssystem ein.
Ein Ignorieren dieser EU Direktive kann zu potentiellen Auswirkungen auf die
Umwelt und ihre Gesundheit führen!

Datensicherheit Für die Datensicherung von Änderungen gegenüber den Werkseinstellungen


ist der Anwender verantwortlich. Im Falle gelöschter persönlicher Einstellun-
gen haftet der Hersteller nicht.

Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller.

Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung.


Änderungen vorbehalten. Der Inhalt der Bedienungsanleitung begründet
keinerlei Ansprüche seitens des Käufers. Für Verbesserungsvorschläge und
Hinweise auf Fehler in der Bedienungsanleitung sind wir dankbar.

ud_fr_se_sv_00912 012005 IV
Inhaltsverzeichnis

Bedienung 7

Personen- und Geräteschutz ............................................................................................. 9


Sicherheit ....................................................................................................................... 9
Personen und Geräteschutz .......................................................................................... 9
Galvanische Trennung ................................................................................................... 9
Netzüberwachung .......................................................................................................... 9
Der Fronius IG Plus im Photovoltaik-System ................................................................... 10
Allgemeines ................................................................................................................. 10
Aufgaben ..................................................................................................................... 10
Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom ................................................................. 10
Vollautomatische Betriebsführung ............................................................................... 10
Anzeigefunktion und Datenkommunikation ................................................................. 10
Systemerweiterungen ................................................................................................... 11
Kühlung des Wechselrichters durch Zwangsbelüftung ................................................. 11
Leistungs-Derating ........................................................................................................ 11
Gerätebeschreibung Fronius IG Plus ............................................................................... 12
Bedienelemente und Anzeigen .................................................................................... 12
Display ......................................................................................................................... 12
Startup-Phase .............................................................................................................. 14
Testablauf .................................................................................................................... 14
LED Betriebsstatus ...................................................................................................... 16
Navigation im Display ....................................................................................................... 18
Display-Beleuchtung aktivieren .................................................................................... 18
Menüebene aufrufen ................................................................................................... 18
Anzeigemodus anwählen ............................................................................................. 19
Zwischen Anzeigewerten blättern ................................................................................ 19
Übersicht der Anzeigewerte ......................................................................................... 20
Die Anzeigemodi .............................................................................................................. 21
Die Anzeigemodi .......................................................................................................... 21
Übersicht ...................................................................................................................... 21
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Now’ ............................................................................ 22
Anzeigemodus ‘Now’ anwählen ................................................................................... 22
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Now’ ........................................................................ 22
Optionen ...................................................................................................................... 24
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Day / Year / Total’ ........................................................ 25
Allgemeines ................................................................................................................. 25
Anzeigemodus Day / Year / Total’ anwählen ................................................................ 25
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Day / Year / Total’ .................................................... 26
Optionen ...................................................................................................................... 28
Das Setup-Menü .............................................................................................................. 29
Voreinstellungen .......................................................................................................... 29
In das Setup-Menü einsteigen ..................................................................................... 29
Zwischen Menüpunkten blättern .................................................................................. 30
Menüpunkte im Setup-Menü ........................................................................................ 30

1
Menüpunkte einstellen und anzeigen............................................................................... 33
Menüpunkte einstellen allgemein ................................................................................ 33
Menüpunkt ‘Standby’ einstellen ................................................................................... 33
Menüpunkt ‘CONTRast’ einstellen ............................................................................... 34
Menüpunkt ‘LIGHTmode’ einstellen ............................................................................. 34
Menüpunkt ‘CASH’ anzeigen ....................................................................................... 35
Menüpunkt ‘IG-NR’ einstellen ...................................................................................... 36
Menüpunkt ‘DATcom’ einstellen ................................................................................... 36
Menüpunkt ‘TIME’ anzeigen ........................................................................................ 38
Menüpunkt ‘STATEps’ anzeigen .................................................................................. 39
Menüpunkt ‘VERSIon’ anzeigen .................................................................................. 40

Installation und Inbetriebnahme 45

Fronius IG Plus montieren und anschließen .................................................................... 47


Aufbau des Fronius IG Plus ......................................................................................... 47
Übersicht ...................................................................................................................... 47
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus ................................................................... 48
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus ............................................................... 48
Soll-Bruchstellen am Fronius IG Plus .............................................................................. 50
Allgemeines ................................................................................................................. 50
Soll-Bruchstellen für Kabeleingänge ............................................................................ 50
Standort-Wahl .................................................................................................................. 52
Standort-Wahl allgemein .............................................................................................. 52
Standort-Wahl für Innenmontage ................................................................................. 52
Standort-Wahl für Außenmontage .............................................................................. 53
Fronius IG Plus montieren ............................................................................................... 54
Wandhalterung montieren ........................................................................................... 54
Fronius IG Plus montieren ........................................................................................... 55
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschließen (AC) .................................................. 56
Netzüberwachung ........................................................................................................ 56
Anlagen mit mehreren Wechselrichtern ....................................................................... 56
AC-seitige Anschlussklemmen .................................................................................... 56
Kabelquerschnitt der AC-Kabel .................................................................................... 57
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschließen (AC) .............................................. 57
Empfehlung für die wechselstromseitige Absicherung................................................. 58
Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus anschließen (DC) ............................................. 59
Allgemeines über Solarmodule .................................................................................... 59
Sicherheit ..................................................................................................................... 59
DC-seitige Anschlussklemmen .................................................................................... 60
Übersicht ...................................................................................................................... 60
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge anschließen ................................................. 61
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ................................................................... 61
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge anschließen ............................................. 61
Strangsicherungen auswählen ..................................................................................... 63
Strangsicherungen in den Fronius IG Plus einsetzen .................................................. 63
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ................................................... 64
Allgemeines ................................................................................................................. 64
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ............................................... 64
Auswirkungen von zu klein ausgelegten Sicherungen ................................................. 64
Empfehlung für die Sicherungen - Anwendungsbeispiel.............................................. 64
Sicherungen ................................................................................................................. 65

2
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² an-
schließen .......................................................................................................................... 66
Allgemeines ................................................................................................................. 66
Zusätzlich erforderliche Bauteile .................................................................................. 66
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² an-
schließen ..................................................................................................................... 66
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen ............................... 69
Allgemeines ................................................................................................................. 69
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ................................................................... 69
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen .......................... 69
Strangsicherungen auswählen ..................................................................................... 71
Strangsicherungen in den Fronius IG Plus einsetzen .................................................. 71
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ................................................... 72
Allgemeines ................................................................................................................. 72
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ............................................... 72
Auswirkungen von zu klein ausgelegten Sicherungen ................................................. 72
Empfehlung für die Sicherungen - Anwendungsbeispiel .............................................. 72
Sicherungen ................................................................................................................. 73
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ............................................................................................................. 74
Allgemeines ................................................................................................................. 74
Zusätzlich erforderliche Bauteile .................................................................................. 74
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ......................................................................................................... 75
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ......................................................................................................... 76
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus .................................................. 77
Allgemeines ................................................................................................................. 77
Solarmodul-Erdung am Minuspol ................................................................................ 77
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus .............................................. 77
Sicherheit ..................................................................................................................... 78
Wechselrichter für geerdete Solarmodule einstellen ................................................... 78
Solarmodul-Erdung: Sicherung einsetzen ................................................................... 78
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen .............................................................. 79
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen ................................. 80
Allgemeines ................................................................................................................. 80
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ................................................................... 80
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen ............................. 80
Strangsicherungen auswählen ..................................................................................... 82
Strangsicherungen in den Fronius IG Plus einsetzen .................................................. 82
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ................................................... 84
Allgemeines ................................................................................................................. 84
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ............................................... 84
Auswirkungen von zu klein ausgelegten Sicherungen ................................................. 84
Empfehlung für die Sicherungen - Anwendungsbeispiel .............................................. 84
Sicherungen ................................................................................................................. 85

3
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ............................................................................................................. 86
Allgemeines ................................................................................................................. 86
Zusätzlich erforderliche Bauteile .................................................................................. 86
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ......................................................................................................... 87
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG Plus ..................................................... 90
Allgemeines ................................................................................................................. 90
Solarmodul-Erdung am Pluspol ................................................................................... 90
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG Plus................................................. 90
Sicherheit ..................................................................................................................... 91
Wechselrichter für geerdete Solarmodule einstellen ................................................... 91
Solarmodul-Erdung: Sicherung einsetzen ................................................................... 91
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen .............................................................. 92
Fronius IG Plus schließen ................................................................................................ 93
Fronius IG Plus schließen ............................................................................................ 93
Optionskarten einsetzen .................................................................................................. 94
Passende Optionskarten ............................................................................................. 94
Sicherheit ..................................................................................................................... 94
Fronius IG Plus öffnen ................................................................................................. 94
Optionskarten einsetzen .............................................................................................. 95
Fronius IG Plus schließen ............................................................................................ 95
SolarNet und Datenanbindung .................................................................................... 96
Beispiel ........................................................................................................................ 97
Inbetriebnahme ................................................................................................................ 98
Werksseitige Konfiguration .......................................................................................... 98
Inbetriebnahme ............................................................................................................ 98

Fehlerbehebung und Wartung 99

Statusdiagnose und Fehlerbehebung ............................................................................ 101


Anzeige von Statusmeldungen .................................................................................. 101
Allgemeine Statusmeldungen .................................................................................... 101
Vollständiger Ausfall ................................................................................................... 101
Statusmeldungen bei Fronius IG Plus mit mehreren Leistungsteilen ........................ 102
Statusmeldungen - Klasse 1 ...................................................................................... 102
Statusmeldungen - Klasse 3 ...................................................................................... 105
Statusmeldungen - Klasse 4 ...................................................................................... 107
Statusmeldungen - Klasse 5 ....................................................................................... 113
Kundendienst .............................................................................................................. 116
Wartung .......................................................................................................................... 117
Sicherheit .................................................................................................................... 117
Allgemeines ................................................................................................................ 117
Betrieb in Umgebungen mit starker Staubentwicklung ............................................... 117
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen ............................................................. 118
Strangsicherungen tauschen........................................................................................... 119
Sicherheit .................................................................................................................... 119
Vorbereitung ............................................................................................................... 119
Sicherung tauschen ................................................................................................... 120
Abschließende Tätigkeiten ........................................................................................ 120

4
Anhang 121

Technische Daten .......................................................................................................... 123


Fronius IG Plus 35 ..................................................................................................... 123
Fronius IG Plus 50 ..................................................................................................... 124
Fronius IG Plus 70 ..................................................................................................... 125
Fronius IG Plus 100 ................................................................................................... 126
Fronius IG Plus 120 ................................................................................................... 127
Fronius IG Plus 150 ................................................................................................... 128
Berücksichtigte Normen und Richtlinien ........................................................................ 129
CE-Kennzeichen ........................................................................................................ 129
Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen ........................................................... 129
Schaltung zur Verhinderung des Inselbetriebes ........................................................ 129
Netzausfall ................................................................................................................. 129
Berücksichtigte Normen und Richtlinien .................................................................... 129
Gewährleistung und Entsorgung .................................................................................... 130
Gewährleistungsbestimmungen und Haftung ............................................................ 130
Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen ........................................................... 130
Voraussetzungen für Gewährleistungsansprüche ..................................................... 130
Gewährleistungsumfang ............................................................................................ 130
Gewährleistungszeit................................................................................................... 131
Gewährleistungsnachweis ......................................................................................... 131
Entsorgung ................................................................................................................ 131

5
6
Bedienung

7
8
Personen- und Geräteschutz

Sicherheit WARNUNG! Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte


Arbeiten können schwerwiegende Personen- und Sachschä-
den verursachen. Die Inbetriebnahme des Fronius IG Plus darf
nur durch geschultes Personal und nur im Rahmen der techni-
schen Bestimmungen erfolgen. Vor der Inbetriebnahme und
der Durchführung von Pflegearbeiten unbedingt das Kapitel
"Sicherheitsbestimmungen" lesen.

Personen und Durch seinen Aufbau und seine Funktionsweise bietet der Fronius IG Plus
Geräteschutz ein Maximum an Sicherheit, sowohl bei der Montage als auch im Betrieb.

Der Fronius IG Plus übernimmt die Aufgaben des Personen- und Geräte-
schutzes:
a) durch die galvanische Trennung
b) durch die Netzüberwachung

Galvanische Der Fronius IG Plus verfügt über einen Hochfrequenz-Transformator, der


Trennung eine galvanische Trennung zwischen Gleichstromseite und dem Netz
sicherstellt und somit größtmögliche Sicherheit garantiert.

Netzüberwa- Der Fronius IG Plus stellt bei abnormen Netzverhältnissen seinen Betrieb
chung sofort ein und unterbricht die Einspeisung in das Stromnetz (z.B. bei
Netzabschaltung, Unterbrechung, etc.).

Die Netzüberwachung kann erfolgen durch:


- Spannungsüberwachung
- Frequenzüberwachung

9
Der Fronius IG Plus im Photovoltaik-System

Allgemeines Der Solar-Wechselrichter Fronius IG Plus ist das hochkomplexe Binde-


glied zwischen den Solarmodulen und dem öffentlichen Stromnetz.

Aufgaben Die Hauptaufgaben des Fronius IG Plus sind:


- Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom
- Vollautomatische Betriebsführung
- Anzeigefunktion und Datenkommunikation

Umwandlung Der Fronius IG Plus wandelt den von den Solarmodulen erzeugten
von Gleich- in Gleichstrom in Wechselstrom um. Dieser Wechselstrom wird synchron
Wechselstrom zur Netzspannung in das Hausnetz oder in das öffentliche Stromnetz
eingespeist.

Wichtig! Der Fronius IG Plus wurde ausschließlich für die Anwendung in


netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen entwickelt, eine vom öffentlichen
Netz unabhängige Stromerzeugung ist nicht möglich.

Vollautomati- Der Betrieb des Fronius IG Plus erfolgt vollautomatisch. Sobald nach
sche Betriebs- Sonnenaufgang genug Leistung von den Solarmodulen erzeugt wird,
führung beginnt die Steuerungs- und Regelungseinheit mit der Überwachung von
Netzspannung und Netzfrequenz. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung
beginnt der Solar-Wechselrichter mit der Einspeisung.

Der Fronius IG Plus arbeitet so, dass die maximal mögliche Leistung aus
den Solarmodulen entnommen wird.
Diese Funktion wird als „Maximum Power Point Tracking“ (MPPT) be-
zeichnet.

Sobald nach Einbruch der Dämmerung das Energie-Angebot für eine


Netzeinspeisung nicht ausreicht, trennt der Fronius IG Plus die Verbin-
dung zum Netz vollständig und stellt den Betrieb ein. Alle Einstellungen
und gespeicherten Daten bleiben erhalten.

Anzeigefunkti- Das Display am Wechselrichter ist die Schnittstelle zwischen Wechsel-


on und Daten- richter und Anwender. Die Gestaltung des Displays ist auf eine simple
kommunikati- Bedienung und eine permanente Verfügbarkeit der Anlagendaten ausge-
on richtet.

10
Anzeigefunkti- Der Fronius IG Plus besitzt grundlegende Funktion für die Erfassung von
on und Daten- Minimal- und Maximalwerten auf Tages- und Totalbasis, die Werte werden
kommunikati- am Display angezeigt.
on
(Fortsetzung) Optional ermöglicht das Display auch die Anzeige folgender Wetterdaten:
- 2 verschiedene Temperaturwerte (z.B. Temperatur bei den Solarmo-
dulen, Außentemperatur im Schatten)
- Sonneneinstrahlung

Ein reichhaltiges Angebot an Datenkommunikations-Elementen ermög-


licht eine Vielzahl an Aufzeichnungs- und Visualisierungsvarianten.

Systemerwei- Der Fronius IG Plus ist für verschiedenste Systemerweiterungen vorberei-


terungen tet, wie z.B.:
- Systemerweiterungen für die Kommunikation des Fronius IG Plus mit
externen Systemerweiterungen oder mit anderen Wechselrichtern
- Datenlogger zur Aufzeichnung und Verwaltung von Daten einer Photo-
voltaik-Anlage mittels PC, inklusive Datenlogger und Modem-Anbin-
dung
- Diverse Großdisplays
- Wohnzimmer-Display
- Aktoren (z.B.: Relais, Alarme)
- Sensoren (z.B. für Temperatur, Einstrahlung, Energiemessung, etc.)
- Interface-Card

Die Systemerweiterungen stehen als Steckkarten zur Verfügung.

Kühlung des Der temperaturgesteuerte, drehzahlgeregelte und kugelgelagerte Lüfter


Wechselrich- des Fronius IG Plus bewirkt:
ters durch - eine optimale Kühlung des Wechselrichters
Zwangsbelüf- - einen höheren Wirkungsgrad
tung - kühlere Bauteile und somit längere Lebensdauer
- geringstmöglicher Energieverbrauch und geringstmögliche Geräusch-
entwicklung

Leistungs- Sollte eine ausreichende Wärmeabfuhr trotz Höchstdrehzahl des Lüfters


Derating nicht möglich sein, erfolgt zum Selbstschutz des Fronius IG Plus ein
sogenanntes Leistungs-Derating (z.B. bei Schaltschränken ohne entspre-
chende Wärmeabfuhr).

Das Leistungs-Derating drosselt die Leistung des Fronius IG Plus kurzzei-


tig soweit, dass die Temperatur den zulässigen Wert nicht überschreitet.
Der Fronius IG Plus bleibt so lange wie möglich ohne Unterbrechungen
einsatzbereit.

11
Gerätebeschreibung Fronius IG Plus

Bedienele-
mente und
Anzeigen

(1) (2)

(6) (5) (4) (3)

Bedienelemente und Anzeigen am Fronius IG Plus

Pos. Funktion
(1) Display
zur Anzeige von Werten, Einstellungen und Menüs
(2) LED Betriebsstatus
zur Anzeige des Betriebszustandes
(3) Taste ‘Enter’
zum Bestätigen einer Auswahl
(4) Taste ‘Menü / Esc’
zum Wechsel in die Menüebene
zum Ausstieg aus dem Setup-Menü
(5) Taste ‘ab/rechts’
je nach Auswahl:
zur Navigation nach unten
zur Navigation nach rechts
(6) Taste ‘links/auf’
je nach Auswahl:
zur Navigation nach links
zur Navigation nach oben

Display Die Versorgung des Displays erfolgt über die Schutz-Kleinspannung der
Solarmodule. Das Display steht somit tagsüber zur Verfügung.

Wichtig! Das Display des Fronius IG Plus ist kein geeichtes Messgerät.
Eine geringe Abweichung um einige Prozent ist systembedingt. Die ge-
naue Abrechnung der Daten mit dem Energieversorgungs-Unternehmen
erfordert daher einen geeichten Zähler.

12
Display (1) (2) (3) (4) (5)
(Fortsetzung)

(13) (6)
(12)
(7)

(11) (10) (9) (8)


Display

Pos. Funktion
(1) Symbole für den Anzeigemodus ‘Now’
(2) Symbole für den Anzeigemodus ‘Day’
(3) Symbole für den Anzeigemodus ‘Year’
(4) Symbole für den Anzeigemodus ‘Total’
(5) Symbole für den Anzeigemodus ‘Setup’
(6) Symbole für Betriebsbedingungen

Der dargestellte Wert bedeutet das Maximum innerhalb


des betrachteten Zeitraumes (abhängig vom gewählten
Anzeigemodus).

Der dargestellte Wert bedeutet das Minimum innerhalb des


betrachteten Zeitraumes (abhängig vom gewählten Anzei-
gemodus).

Wichtig! Die dargestellten Minimum- und Maximum-Werte


entsprechen nicht den absoluten Extremwerten, da die
Messwerterfassung in Intervallen von zwei Sekunden
erfolgt.

... erscheint bei der Anzeige von Werten, welche vom


Energiezähler (Option) übermittelt werden

... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche direkt mit
den Solarmodulen zusammenhängen

... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche mit Um-
weltbedingungen zusammenhängen (z.B. Sonneneinstrah-
lung, Temperatur - Optionen)

... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche direkt mit
dem öffentlichen Netz zusammenhängen

... erscheint bei der Anzeige von Werten, welche direkt mit
dem Fronius IG Plus zusammenhängen

13
Display Pos. Funktion
(Fortsetzung)
(7) Bereich für Anzeigeeinheit
zur Darstellung der dem Anzeigewert zugeordneten Einheit
(8) Symbol für Taste ‘Enter’
(9) Symbole für Taste ‘Menü/Esc’
(10) Symbole für Taste ‘ab/rechts’
(11) Symbole für Taste ‘links/auf’
(12) Bereich für Anzeigewert
zur Darstellung des Anzeigewertes
(13) Segment-Balken (nicht aktiv während Setup-Einstellungen)
zeigt unabhängig vom gewählten Anzeigemodus die aktuell in das
Netz eingespeiste Leistung an. Die Anzeige erfolgt in % der für den
Solar-Wechselrichter maximal möglichen Einspeiseleistung.

Startup-Phase Nach dem automatischen Einschalten führt der Fronius IG Plus einen
Selbsttest durch. Anschließend erfolgt ein Test des öffentlichen Netzes.
Dieser Test dauert wenige Sekunden bis zu einigen Minuten, je nach
vorhandenen Landesbestimmungen. Während der Startup-Phase leuchtet
die LED Betriebsstatus gelb.

Testablauf 1. Segmenttest
Alle Anzeigeelemente leuchten für ca. eine Sekunde auf

2. Selbsttest wesentlicher Komponenten des Fronius IG Plus


- Der Fronius IG Plus durchläuft eine virtuelle Checkliste
- Das Display zeigt „TEST“ und die jeweilige Komponente, die
soeben getestet wird (z.B. „LED“)

3. Synchronisation mit dem Netz


- Das Display zeigt „WAITPS“, das Wechselrichter-Symbol blinkt:
Fronius IG Plus wartet die Bereitschaft aller am Netz befindlichen
Leistungsteile ab. Dieser Vorgang erfolgt in Abhängigkeit der DC-
Spannung.

14
Testablauf - Anschließend zeigt das Display „SYNCAC“, das Netzsymbol blinkt
(Fortsetzung)

4. Startup-Test
- Bevor der Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb aufnimmt,
werden die Netzbedingungen gemäß den Landes-Bestimmungen
getestet
- Das Display zeigt „STARTUP“

Je nach länderspezifischen Bestimmungen kann der Startup-Test


wenige Sekunden bis zu einigen Minuten dauern. Der Zeitablauf wird
durch einen von oben nach unten geringer werdenden Segment-
Balken symbolisiert.

Verschwinden zwei Teilstriche die zuvor noch geblinkt haben, sind


jeweils 1/10 der Gesamtdauer des Startup-Tests vergangen.

5. Netz-Einspeisebetrieb
- Nach Abschluss der Tests beginnt der Fronius IG Plus mit dem
Netz-Einspeisebetrieb
- Das Display zeigt die aktuelle Leistung, mit der das Netz gespeist
wird
- Die LED Betriebsstatus leuchtet grün, der Fronius IG Plus arbeitet

15
LED Betriebs- Die LED Betriebsstatus ändert je
status nach Betriebszustand die Farbe:

Position der LED Betriebsstatus am


Fronius IG Plus

LED Betriebsstatus Erklärung


leuchtet grün Die LED leuchtet nach der automatischen
Startup-Phase des Fronius IG Plus, solange der
Netz-Einspeisebetrieb stattfindet.
Die Photovoltaik-Anlage arbeitet störungsfrei.
blinkt grün Die Photovoltaik-Anlage arbeitet störungsfrei, am
Display erscheint eine Statusmeldung.

Wird eine Statusmeldung angezeigt, den entspre-


chenden Status gemäß Kapitel ‘Wartung und
Service’, Abschnitt ‘Statusdiagnose und Statusbe-
hebung’ eruieren und beheben; Statusmeldung
durch Drücken der Taste ‘Enter’ quittieren.
leuchtet orange Der Fronius IG Plus befindet sich in der
automatischen Startup-Phase, sobald die
Solarmodule nach Sonnenaufgang ausreichend
Leistung abgeben
blinkt orange Am Display erscheint eine Warnung
oder
der Fronius IG Plus wurde im Setup-Menü auf
Standby-Betrieb geschaltet (= manuelle Abschal-
tung des Einspeisebetriebes);

Nach dem nächsten Sonnenaufgang wird der


Einspeisebetrieb automatisch wiederaufgenom-
men.

Während die LED orange blinkt kann der Einspei-


sebetrieb jederzeit manuell aufgenommen werden
(siehe Abschnitt ‘Das Setup-Menü’)

16
LED Betriebs- LED Betriebsstatus Erklärung
status
(Fortsetzung) leuchtet rot Allgemeiner Status: Anzeige der entsprechenden
Statusmeldung am Display
bleibt dunkel Es besteht keine Verbindung zu den
Solarmodulen;
keine Modulleistung auf Grund von Dunkelheit

Eine Auflistung der entsprechenden Statusmeldungen, Statusursachen


und Abhilfemaßnahmen befindet sich im Kapitel ‘Wartung und Service’,
Abschnitt ‘Statusdiagnose und Statusbehebung’.

17
Navigation im Display

Display-Be- 1. Eine beliebige Taste drücken


leuchtung
aktivieren Die Display-Beleuchtung wird aktiviert.

Wird 30 Sekunden keine Taste gedrückt, erlischt die Display-Beleuch-


tung.
Im Setup-Menü besteht die Möglichkeit, eine ständig leuchtende oder
eine ständig abgeschaltete Display-Beleuchtung einzustellen.

Menüebene 1. Taste ‘Menü’ (1) drücken


aufrufen

(1)
Menüebene aufrufen

Das Display zeigt ‘Menu’

Der Fronius IG Plus befindet


sich nun in der Menüebene.

Von der Menüebene aus


- lässt sich der gewünschte
Anzeigemodus einstellen
- lässt sich das Setup-Menü
aufrufen

Menüebene

18
Anzeigemo- 1. Menüebene aufrufen
dus anwählen (1) (2) (3) (4) 2. Mit den Tasten ‘links’ (7) oder
‘rechts’ (6) den gewünschten
Anzeigemodus (1) - (4) anwäh-
len
3. Taste ‘Enter’ (5) drücken

(7) (6) (5)

Anzeigemodus anwählen

Der ausgewählte Anzeigemo-


dus wird angezeigt

Wichtig! Der Menüpunkt ‘Year’ wird


nur unterstützt, wenn die Option
Datenlogger angeschlossen ist.
Diese Systemerweiterung verfügt
über eine Echtzeit-Uhr.

Beispiel: Anzeigemodus ‘Day’

Zwischen
Anzeigewerten
blättern

(1) (2) (1) (2)

Beispiel: Anzeigewert ‘Eingespeiste Beispiel: Anzeigewert ‘Ertrag’


Energie’

1. Gewünschten Anzeigemodus anwählen


2. Mit den Tasten ‘auf’ (1) oder ‘ab’ (2) zwischen den verfügbaren Anzei-
gewerten blättern

19
Übersicht der Anzeige- Symbol Einheit Option Anzeigewert
Anzeigewerte modus
‘Now’ W - eingespeiste Leistung
V - Netzspannung
A - eingespeister Strom
Hz - Netzfrequenz
V - Solarmodul-Spannung
A - Solarmodul-Strom
°C / °F x Solarmodul-Temperatur
MOhm - Isolationswiderstand
W x vom Energiezähler erfasste
Leistung
°C / °F x Umgebungstemperatur
W/m² x Sonneneinstrahlung
HH:MM x Uhrzeit
‘Day’ kWh / MWh - Eingespeiste Energie
Währung - Ertrag
‘Year’ kg/t - CO2-Reduktion
‘Total’
W - max. eingespeiste Leistung
V - max. Netzspannung
V - min. Netzspannung
V - max. Solarmodul-Spannung
kwh / MWh x vom Energiezähler erfasste
Energie
°C / °F x max. Solarmodul-Temperatur
°C / °F x min. Solarmodul-Temperatur
°C / °F x max. Umgebungstemperatur
°C / °F x min. Umgebungstemperatur
W/m² x max. Sonneneinstrahlung
HH:MM - Betriebsstunden des Fronius
IG Plus

x Option
Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.’ (nicht
angeschlossen) angezeigt.

20
Die Anzeigemodi

Die Anzeige- Folgende Anzeigemodi stehen am Fronius IG Plus zur Verfügung:


modi
Anzeigemodus ‘Now’ ........Anzeige von Momentanwerten

Anzeigemodus ‘Day’.........Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung am


heutigen Tag

Anzeigemodus ‘Year’........Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung im


aktuellen Kalenderjahr (nur in Verbindung mit
der Option Datenlogger)

Anzeigemodus ‘Total’ .......Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung seit


Erstinbetriebnahme des Fronius IG Plus

Übersicht ‘Die Anzeigemodi’ setzt sich aus folgenden Abschnitten zusammen:


- Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Now’
- Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Day / Year / Total’

21
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Now’

Anzeigemo- 1. Anzeigemodus ‘Now’ anwählen


dus ‘Now’
anwählen Der erste Anzeigewert im Anzei-
gemodus ‘Now’ erscheint

2. Mittels Taste ‘ab’ (2) zum


nächsten Anzeigewert blättern

zurück blättern mittels Taste


‘auf’ (1)

(1) (2)
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus
‘Now’

Anzeigewerte
im Anzeigemo- Eingespeiste Leistung
dus ‘Now’ momentan in das Netz eingespei-
ste Leistung (Watt)

Netzspannung
(Volt)

*)

Eingespeister Strom
momentan in das Netz eingespei-
ster Strom (Ampere)
*)

Netzfrequenz
(Hertz)

*) nur bei mehrphasigen Fronius IG Plus

22
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Solarmodul-Spannung
dus ‘Now’ momentan an den Solarmodulen
(Fortsetzung) anliegende Spannung (Volt)

Die während der Netzeinspeisung angezeigte Spannung entspricht der


sogenannten MPP-Spannung (MPP = Maximum Power Point).

Modul-Strom
momentan von den Solarmodulen
gelieferter Strom (Ampere)

Modul-Temperatur (Option)
Temperatur bei den Solarmodulen
(°C; im Setup-Menü auch auf °F
einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.1; Option Sensorkarte)

Isolationswiderstand der Photo-


voltaik-Anlage
(MOhm)
bei nicht geerdeten Solarmodulen

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Bei


einem Isolationswiderstand < 500 kOhm keinesfalls den Plus-
pol oder den Minuspol der Photovoltaikanlage berühren.
Ein Isolationswiderstand < 500 kOhm kann auf eine mangelhaft
isolierte DC-Leitung oder schadhafte Solarmodule zurückzu-
führen sein. Setzen Sie sich im Falle eines zu geringen Isolati-
onswiderstandes mit Ihrem Fronius-Servicepartner in Verbin-
dung.

Der Isolationswiderstand ist der Widerstand zwischen dem Plus- oder


Minuspol der Photovoltaik-Anlage und dem Erdungspotential. Wird ein
Isolationswiderstand > 500 kOhm angezeigt, ist die Photovoltaik-Anlage
ausreichend isoliert.
Ein Isolationswiderstand von weniger als 500 kOhm deutet auf einen
Fehler hin.

Bei einem Isolationswiderstand von weniger als 10 MOhm unterscheidet


das Display zwischen:
- negativem Potential und der Erdung (Vorzeichen ‘-’)
- positivem Potential und der Erdung (Vorzeichen ‘+’)

Anzeigebeispiel für negatives Po-


tential (Vorzeichen ‘-’):
Kurzschluss zwischen DC- Leitung
und Erde

23
Anzeigewerte Anzeigebeispiel für positives Poten-
im Anzeigemo- tial (Vorzeichen ‘+’):
dus ‘Now’ Kurzschluss zwischen DC+ Leitung
(Fortsetzung) und Erde

Dem Netz entnommene Leistung


(Option)
Momentanverbrauch (Watt; Option
Sensorkarte)

Umgebungstemperatur (Option)
(°C; im Setup-Menü auch auf °F
einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.2; Option Sensorkarte)

Sonneneinstrahlung (Option)
pro Quadratmeter auftreffende
Einstrahlungsleistung (Watt/m²;
Option Sensorkarte)

Uhrzeit (Option Datenlogger)


wird die Uhrzeit am Fronius IG Plus
oder an einer Systemerweiterung
geändert, ändert sich diese an allen
mittels SolarNet verbundenen
Geräten.

Optionen Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.’ (nicht ange-
schlossen) angezeigt.

24
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Day / Year / To-
tal’

Allgemeines Der Einschalt-Zeitpunkt bedeutet für den Fronius IG Plus Tagesbeginn.


Wird die DC-Zuleitung getrennt, sind für den Anzeigemodus ‘Day’ nach
erneutem Hochstarten folgende Werte zurückgesetzt:
- Ertrag (Währung einstellbar)
- CO2-Reduktion (kg)
- maximal eingespeiste Leistung (Watt)
- maximale Netzspannung (Volt)
- minimale Netzspannung (Volt)
- Dem Netz entnommene Energie (kWh)
- Betriebsstunden des Fronius IG Plus

Steht die Option Datenlogger zur Verfügung, gelten die Anzeigewerte für
den gesamten Kalendertag.

Anzeigemo-
dus Day / Year
/ Total’ anwäh-
len

(1) (2) (1) (2)


Erster Anzeigewert im Anzeigemodus Erster Anzeigewert im Anzeigemodus
‘Day’ ‘Year’

1. Anzeigemodus ‘Day / Year /


Total’ anwählen

Der erste Anzeigewert im Anzei-


gemodus ‘Day / Year / Total’
erscheint

2. Mittels Taste ‘ab’ (2) zum


nächsten Anzeigewert blättern

zurück blättern mittels Taste


‘auf’ (1)
(1) (2)
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus ‘Total’

25
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Eingespeiste Energie
dus ‘Day / während des betrachteten Zeitrau-
Year / Total’ mes in das Netz eingespeiste
Energie (kWh / MWh)

Auf Grund unterschiedlicher Messverfahren kann es zu Abweichungen


gegenüber Anzeigewerten anderer Messgeräte kommen. Für die Verrech-
nung der eingespeisten Energie sind nur die Anzeigewerte des vom Elek-
trizitätsversorgungs-Unternehmen beigestellten, geeichten Messgerätes
bindend.

Ertrag
während des betrachteten Zeitrau-
mes erwirtschaftetes Geld (Wäh-
rung im Setup-Menü einstellbar)

Wie bei der eingespeisten Energie kann es auch beim Ertrag zu Abwei-
chungen mit anderen Messwerten kommen.

Einstellung von Währung und Verrechnungssatz wird im Abschnitt ‘Das


Setup-Menü’ beschrieben. Die Werkseinstellung hängt von der jeweiligen
Ländereinstellung ab.

CO2-Reduktion
während des betrachteten Zeitraumes eingesparte CO2-Emission
(kg/t; t = Zeitdauer)
Im Bereich für die Anzeigeeinheit wird abwechselnd ‘kg’ und ‘CO2’ ange-
zeigt.

Der Wert für die CO2-Reduktion entspricht der CO2-Emission, die bei
Produktion der gleichen Strommenge in einem kalorischen Kraftwerk
freigesetzt würde.
Die Werkseinstellung beträgt 0,53 kg / kWh (Quelle: DGS - Deutsche
Gesellschaft für Sonnenenergie).

Maximal eingespeiste Leistung


höchste, während des betrachteten
Zeitraumes ins Netz eingespeiste
Leistung (W)

26
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Maximale Netzspannung
dus ‘Day / höchste, während des betrachteten
Year / Total’ Zeitraumes gemessene Netzspan-
(Fortsetzung) nung (V)

Minimale Netzspannung
geringste, während des betrachte-
ten Zeitraumes gemessene Netz-
spannung (V)

Maximale Solarmodul-Spannung
höchste, während des betrachteten
Zeitraumes gemessene Solarmo-
dul-Spannung (V)

Vom Energiezähler erfasste


Energie (Option)
während des betrachteten Zeitrau-
mes verbrauchte Energie (kWh /
MWh; Option Energiezähler)

Maximale Solarmodul-Tempera-
tur (Option)
höchste bei den Solarmodulen
während des betrachteten Zeitrau-
mes gemessene Temperatur (°C;
im Setup-Menü auch auf °F ein-
stellbar; Temperatur-Sensor Nr.1;
Option Sensorkarte)

Minimale Solarmodul-Temperatur
(Option)
geringste während des betrachte-
ten Zeitraumes bei den Solarmodu-
len gemessene Temperatur (°C; im
Setup-Menü auch auf °F einstell-
bar; Temperatur-Sensor Nr.1; Opti-
on Sensorkarte)

Maximale Umgebungstemperatur
(Option)
höchste während des betrachteten
Zeitraumes gemessene Temperatur
(°C; im Setup-Menü auch auf °F
einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.2; Option Sensorkarte)

27
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Minimale Umgebungstemperatur
dus ‘Day / (Option)
Year / Total’ geringste während des betrachte-
(Fortsetzung) ten Zeitraumes gemessene Tempe-
ratur (°C; im Setup-Menü auch auf
°F einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.2; Option Sensorkarte)

Maximale Sonneneinstrahlung
(Option)
höchste während des betrachteten
Zeitraumes aufgetretene Sonnen-
einstrahlung, (W/m²; Option Sen-
sorkarte)

Betriebsstunden
Betriebsdauer des Fronius IG Plus
(HH:MM)

Die Angabe der Betriebsdauer erfolgt in Stunden und Minuten bis 999 h
und 59 min (Anzeige: ‘999:59’). Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Anzeige
nur mehr in Stunden.

Obwohl der Fronius IG Plus während der Nacht außer Betrieb ist, werden
die für die Option Sensorkarte erforderlichen Daten rund um die Uhr
erfasst und gespeichert.

Optionen Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.’ (nicht ange-
schlossen) angezeigt.

28
Das Setup-Menü

Voreinstellun- Der Fronius IG Plus ist betriebsfertig vorkonfiguriert. Für den vollautomati-
gen schen Netz-Einspeisebetrieb sind keine Voreinstellungen erforderlich.

Das Setup-Menü ermöglicht eine einfache Änderung der Voreinstellungen


des Fronius IG Plus, um Anwender-spezifischen Wünschen und Anforde-
rungen zu entsprechen.

In das Setup- 1. In die Menüebene wechseln


Menü einstei- (1) (Taste ‘Menü’ drücken)
gen 2. Mittels Tasten ‘links’ (4) oder
’rechts’ (3) den Modus ‘Setup’
(1) anwählen
3. Taste ‘Enter’ (2) drücken

(4) (3) (2)


Menüebene, ‘Setup’ angewählt

Der erste Menüpunkt ‘STAND-


BY’ des Setup-Menüs wird ange-
zeigt.

Menüpunkt ‘STANDBY’

29
Zwischen
Menüpunkten
blättern

(1) (2) (1) (2)

Beispiel: Menüpunkt ‘STANDBY’ Beispiel: Menüpunkt ‘CONTRAST’

1. In das Setup-Menü einsteigen


2. Mit den Tasten ‘auf’ (1) oder ‘ab’ (2) zwischen den verfügbaren Menü-
punkten blättern

Menüpunkte STANDBY
im Setup- Manuelle Aktivierung / Deaktivierung des Standby-Betriebes mittels Taste
Menü ‘Enter’
Einheit -
Einstellbereich Enter
Werkseinstellung ‘Standby’ deaktiviert

- Im Standby-Betrieb ist die Leistungselektronik abgeschaltet. Es findet


keine Netzeinspeisung statt.
- Die LED Betriebsstatus blinkt orange.
- Nach Einbruch der Dämmerung erlischt die orange blinkende LED.
- Nach dem nächsten Sonnenaufgang wird der Netz-Einspeisebetrieb
automatisch wieder aufgenommen (LED leuchtet nach Startup-Phase
grün).
- Während die LED orange blinkt kann der Netz-Einspeisebetrieb jeder-
zeit wieder aufgenommen werden (‘STANDBY’ deaktivieren).
CONTRAST
Einstellung des Kontrastes am Display
Einheit -
Einstellbereich 0-7
Werkseinstellung 7

Da der Kontrast temperaturabhängig ist, können wechselnde Umge-


bungsbedingungen eine Einstellung des Menüpunktes ‘Contrast’ erfor-
dern.

30
Menüpunkte LIGHTMODE
im Setup- Voreinstellung der Display-Beleuchtung.
Menü
(Fortsetzung) Einheit -
Einstellbereich AUTO / ON / OFF
Werkseinstellung AUTO

AUTO: Nach dem letzten Drücken einer Taste erlischt die Display-
Beleuchtung in Folge einer Zeitverzögerung von 30 Sekunden.

ON: Die Display-Beleuchtung ist während des Netz-Einspeisebetrie-


bes permanent eingeschaltet.

OFF: Die Display-Beleuchtung ist permanent abgeschaltet.

Wichtig! Der Menüpunkt ‘LightMode’ betrifft nur die Display-Hintergrund-


beleuchtung. Eine Deaktivierung des Displays selbst ist auf Grund seiner
geringen Energieaufnahme von weniger als einem mW (1/1000 W) nicht
erforderlich.
CASH
Währung und Verrechnungssatz für die Vergütung der eingespeisten
Energie
Einheit -
Anzeigebereich Währung / Verrechnungssatz/kWh
Werkseinstellung (abhängig von der Ländereinstellung)
IG-NR
Einstellung der Nummer (=Adresse) des Fronius IG Plus bei einer Anlage
mit mehreren Solar-Wechselrichtern
Einheit -
Einstellbereich 01 - 99 (100. Fronius IG Plus = 00)
Werkseinstellung 01

Wichtig! Beim Einbinden mehrerer Wechselrichter in ein Datenkommuni-


kations-System jedem Fronius IG Plus eine eigene Adresse zuordnen.
DATCOM
Kontrolle einer Datenverbindung, Aktivieren der Signal Card, Zurückset-
zen von Personal Display Card und Interface Card
Einheit -
Einstellbereich Anzeigen OKCOM; SIGCDTEST / PDCDRST / IFCDRST
Werkseinstellung -
TIME
Uhrzeit und Datum
Einheit DDMMYYYY, HH:MM
Anzeigebereich Datum / Uhrzeit
Werkseinstellung -

Der Menüpunkt ‘Time’ wird nur unterstützt, wenn die Option Datenlogger
angeschlossen ist.

31
Menüpunkte STATEPS
im Setup- Statusanzeige der Leistungsteile; der zuletzt aufgetretene Fehler kann
Menü angezeigt werden
(Fortsetzung)
Wichtig! Auf Grund schwacher Sonneneinstrahlung treten jeden Morgen
und Abend naturgemäß die Statusmeldungen 306 (Power Low) und 307
(DC-Low) auf. Diesen Statusmeldungen liegt kein Fehler zu Grunde.
VERSION
Anzeige von Versionsnummer und Seriennummer der IG-Brain-Einheit
und des Leistungsteiles.
Einheit -
Einstellbereich MAINCTRL / LCD / PS (PS00, PS01, PS02)
Werkseinstellung -

32
Menüpunkte einstellen und anzeigen

Menüpunkte 1. In das Setup-Menü einsteigen


einstellen 2. Gewünschten Menüpunkt anwählen
allgemein 3. Taste ‘Enter’ drücken
4. Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Wert des Menüpunktes verändern
5. Taste ‘Enter’ drücken - die geänderten Werte werden im Menüpunkt
gespeichert
6. Taste ‘Esc’ drücken, um aus dem Menüpunkt auszusteigen

Menüpunkt ‘STANDBY’ aktivieren - manuelle Abschaltung des Netz-Einspeisebe-


‘STANDBY’ triebes:
einstellen
1. Menüpunkt ‘STANDBY’ anwäh-
len
2. Taste ‘Enter’ drücken

Der Standby-Modus wird akti-


viert (manuelle Abschaltung des
Netz-Einspeisebetriebes).

Die LED Betriebsstatus blinkt


orange.

Am Display erscheint abwech-


selnd ...

‘STANDBY’ und

‘ENTER’.

3. Taste ‘Esc’ drücken, um aus


dem Menüpunkt ‘STANDBY’
auszusteigen

Wiederaufnahme des Netz-Einspeisebetriebes:

1. Menüpunkt ‘STANDBY’ anwählen


2. Taste ‘Enter’ drücken

Der Fronius IG Plus wechselt in die Startup-Phase.

Nach erfolgtem Startup leuchtet die LED Betriebsstatus grün, die


aktuelle Einspeise-Leistung wird angezeigt.

33
Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘CONTRAST’ anwäh-
‘CONTRAST’ len
einstellen 2. Taste ‘Enter’ drücken

die Einstellung ‘7’ für den größt-


möglichen Kontrast wird ange-
zeigt

3. Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die


gewünschte Kontraststufe
anwählen

Einstellung ‘0’ für den geringst-


möglichen Kontrast

4. Zum Übernehmen der Einstel-


lung Taste ‘Enter’ drücken
5. Taste ‘Esc’ drücken, um aus
dem Menüpunkt ‘CONTRAST’
auszusteigen

Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘LIGHTMODE’ an-


‘LIGHTMODE’ wählen
einstellen 2. Taste ‘Enter’ drücken

die Einstellung ‘AUTO’ wird


angezeigt

AUTO ... automatische Steue-


rung der Display-Beleuchtung

34
Menüpunkt ON ... Display-Beleuchtung
‘LIGHTMODE’ permanent eingeschaltet
einstellen
(Fortsetzung)

OFF ... Display-Beleuchtung


ausgeschaltet

3. Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die


gewünschte Einstellung für die
Display-Beleuchtung anwählen

4. Zum Übernehmen der Einstel-


lung Taste ‘Enter’ drücken
5. Taste ‘Esc’ drücken, um aus
dem Menüpunkt ‘LIGHTMODE’
auszusteigen

Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘CASH’ anwählen


‘CASH’ anzei- 2. Taste ‘Enter’ drücken
gen

die Währung wird angezeigt,


Werkseinstellung = ‘EUR’;

3. Taste ‘Enter’ drücken

der Verrechnungssatz in kWh/


Währung wird angezeigt,
Werkseinstellung = 0,48 EUR /
kWh;

4. Taste ‘Esc’ drücken, um aus


dem Menüpunkt ‘CASH’ auszu-
steigen

35
Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘IG-NR’ anwählen
‘IG-NR’ ein- 2. Taste ‘Enter’ drücken
stellen

die Nummer des Wechselrich-


ters wird angezeigt, die erste
Stelle blinkt

3. Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’


eine Zahl für die erste Stelle
auswählen

4. Taste ‘Enter’ drücken

die zweite Stelle blinkt

5. Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’


eine Zahl für die zweite Stelle
auswählen

6. Taste ‘Enter’ drücken

die eingestellte Nummer des


Wechselrichters blinkt

7. Taste ‘Enter’ drücken

die Nummer wird übernommen

8. Taste ‘Esc’ drücken, um aus


dem Menüpunkt ‘IG-Nr’ auszu-
steigen

Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘DATCOM’ anwählen


‘DATCOM’ ein- 2. Taste ‘Enter’ drücken
stellen
Die weiteren Anzeigen hängen
davon ab, ob
- eine Datenverbindung
vorhanden ist
- eine Datenverbindung
fehlerhaft ist oder ob eine
Option nicht installiert ist

36
Menüpunkt Datenverbindung vorhanden
‘DATCOM’ ein-
stellen Bei vorhandener Datenverbin-
(Fortsetzung) dung wird ‘OKCOM’ angezeigt.

3. Mittels Taste ‘ab’ den ‘Signal


Card Test’ aufrufen

‘SIGCDTEST’ wird angezeigt

4. Taste ‘Enter’ drücken

Der ‘Signal Card Test’ wird


gestartet, am Display erscheint
‘SIGCDON’

Bei aktiver ‘Signal Card’ ertönt


zur Bestätigung das Signal der
Signal-Card.

Wichtig! Sollte das Signal nicht


ertönen, die Signalleitungen
prüfen.

5. Taste ‘Esc’ drücken, um aus


dem ‘Signal Card Test’ auszu-
steigen

‘SIGCDTEST’ wird angezeigt

6. Mittels Taste ‘ab’ weitere Optio-


nen auswählen:

z.B. Personal Display Card


zurücksetzen (‘PDCDRST’) ...

37
Menüpunkt ... oder Interface Card zurück-
‘DATCOM’ ein- setzen (‘IFCDRST’)
stellen
(Fortsetzung) 7. Taste ‘Enter’ drücken

‘PDCDDONE’ ...

... oder ...

‘IFCDDONE’ wird angezeigt

8. Taste ‘Esc’ 2 x drücken, um aus


dem Menüpunkt ‘DATCOM’
auszusteigen

Datenverbindung fehlerhaft oder DatCom ist nicht installiert

Bei fehlerhafter Datenverbin-


dung oder wenn Optionen nicht
installiert sind, wird ‘ERROR’
angezeigt.

3. Mittels Taste ‘ab’ die jeweilige


Option aufrufen

‘SIGCDNI’ (‘Signal Card’ nicht


installiert) oder
‘PDCDNI’ (‘Personal Display
Card’ nicht installiert) oder
‘IFCDNI’ (‘Interface Card’ nicht
installiert’)
wird angezeigt

4. Taste ‘Esc’ drücken, um aus


dem Menüpunkt ‘DATCOM’
auszusteigen

Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘TIME’ anwählen


‘TIME’ anzei- 2. Taste ‘Enter’ drücken
gen

38
Menüpunkt das Datum wird angezeigt
‘TIME’ anzei- (TT.MM.JJJJ)
gen
(Fortsetzung) 3. Taste ‘Enter’ drücken

die Uhrzeit wird angezeigt


(HH:MM)

4. Taste ‘Esc’ drücken, um aus


dem Menüpunkt ‘TIME’ auszu-
steigen

Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘STATEPS’ anwäh-


‘STATEPS’ len
anzeigen 2. Taste ‘Enter’ drücken

der Status des ersten Leis-


tungsteils PS00 wird angezeigt,
z.B.: STDBYPSOO

STDBY = Standby (keine Netz-


einspeisung)

3. Zur Anzeige der zuletzt gespei-


cherten Statusmeldung Taste
‘Enter’ drücken

Am Display erscheint abwech-


selnd ...

die Anzeige ‘STATELAST’

und

die zuletzt gespeicherte Status-


meldung.

4. Taste ‘Esc’ drücken

39
Menüpunkt der Status des ersten Leis-
‘STATEPS’ tungsteils PS00 wird erneut
anzeigen angezeigt
(Fortsetzung)
5. Mittels Taste ‘ab’ das zweite
oder dritte Leistungsteil PS01
oder PS02 auswählen

der Status des ausgewählten


Leistungsteils wird angezeigt,
z.B.: RUNPSO1

RUN = aktive Netzeinspeisung

6. Zur Anzeige der zuletztgespei-


cherten Statusmeldung Taste
‘Enter’ drücken

Am Display erscheint abwech-


selnd ...

die Anzeige ‘STATELAST’

und

die zuletzt gespeicherte Status-


meldung.

7. Taste ‘Esc’ 2 x drücken, um aus


dem Menüpunkt ‘STATEPS’
auszusteigen

Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘VERSION’ anwäh-


‘VERSION’ len
anzeigen 2. Taste ‘Enter’ drücken

‘MAINCTRL’ wird angezeigt

3. Zur Anzeige der Versionsnum-


mer der IG-Brain-Einheit Taste
‘Enter’ drücken

40
Menüpunkt die Versionsnummer der IG-
‘VERSION’ Brain-Einheit wird angezeigt
anzeigen
(Fortsetzung) 4. Zur Anzeige der Baugruppen-
Erkennung Taste ‘ab’ drücken

die Baugruppen-Erkennung der


IG-Brain-Einheit wird angezeigt

5. Zur Anzeige der Identifikations-


nummer der IG-Brain-Einheit
Taste ‘ab’ drücken

die Identifikationsnummer der


IG-Brain-Einheit wird angezeigt

6. Zur Anzeige der Hardware-


Version der IG-Brain-Einheit
Taste ‘ab’ drücken

die Hardware-Version der IG-


Brain-Einheit wird angezeigt

7. Taste ‘Esc’ drücken

‘MAINCTRL’ wird angezeigt

8. Zur Anzeige der Leistungsteile


Taste ‘ab’ drücken

‘PS’ wird angezeigt

9. Taste ‘Enter’ drücken

41
Menüpunkt das erste Leistungsteil ‘PS 00’
‘VERSION’ wird angezeigt
anzeigen
(Fortsetzung) 10. Mittels Taste ‘ab’ das ge-
wünschte Leistungsteil auswäh-
len

11. Taste ‘Enter’ drücken

die Versionsnummer des aus-


gewählten Leistungsteils wird
angezeigt

12. Zur Anzeige der Baugruppen-


Erkennung Taste ‘ab’ drücken

die Baugruppen-Erkennung des


ausgewählten Leistungsteils
wird angezeigt

13. Zur Anzeige der Identifikations-


nummer des Leistungsteils
Taste ‘ab’ drücken

die Identifikationsnummer des


ausgewählten Leistungsteils
wird angezeigt

14. Zur Anzeige der Hardware-


Version des Leistungsteil Taste
‘ab’ drücken

die Hardware-Version des


ausgewählten Leistungsteils
wird angezeigt

15. Taste ‘Esc’ drücken

der ausgewählte Leistungsteil


wird angezeigt
16. Taste ‘Esc’ drücken

42
Menüpunkt ‘PS’ wird angezeigt
‘VERSION’
anzeigen 17. Taste ‘Esc’ drücken, um aus
(Fortsetzung) dem Menüpunkt ‘VERSION’
auszusteigen

43
44
Installation und Inbetriebnahme

45
46
Fronius IG Plus montieren und anschließen

Aufbau des
Fronius IG
Plus

Le
ist
un
gs
tei
l(e
)

An
sc
hlu
ss
be
rei
ch

Anschlussbereich und Leistungsteil am


Fronius IG Plus

Übersicht ‘Fronius IG Plus montieren und anschließen’ umfasst folgende Abschnitte:


- Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus
- Soll-Bruchstellen am Fronius IG Plus
- Standort-Wahl
- Fronius IG Plus montieren
- Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschließen (AC)
- Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus anschließen (DC)
- Fronius IG Plus schließen

47
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus

Anschluss- (1) (2) (3) (4) (5)(6) (7) (8)


möglichkeiten
am Fronius IG
Plus

(9)
(10)

(11)

(16) (15) (14) (13) (12)

Anschlüsse am Fronius IG Plus

Pos. Beschreibung
(1) Sicherungsabdeckung (6 x für Strangsicherungen, 1 x für die
Sicherung der Solarmodul-Erdung)
(2) DC+ Hauptschalter-Kabel
(3) 6 DC+ Sicherungshalter
(4) DC- Hauptschalter-Kabel
(5) Steckkarte für Länder-Setup (IG-Brain)
(6) freier Steckkarten-Platz für eine Optionskarte
(7) freier Steckkarten-Platz für eine zweite Optionskarte
(8) freier Steckkarten-Platz für eine dritte Optionskarte
(9) Sicherungshalter für Solarmodul-Erdung
(10) Zugentlastung für Steckkarten-Kabel
(11) AC-seitige Anschlussklemmen
(12) Metrische Verschraubung M32 oder M40 (AC-Anschluss)
(13) 6 DC- Anschlussklemmen

48
Anschluss- Pos. Beschreibung
möglichkeiten
am Fronius IG (14) Zugentlastung für die Solarmodul-Stränge
Plus (15) 6 DC+ Anschlussklemmen
(Fortsetzung) (16) DC Hauptschalter

49
Soll-Bruchstellen am Fronius IG Plus

Allgemeines Am Fronius IG Plus sind mehrere Soll-Bruchstellen verschiedener Größe


angebracht. Nach dem Ausbrechen dienen die entstandenen Ausneh-
mungen für Eingänge verschiedenster Kabel.

Soll-Bruch-
stellen für
Kabeleingän-
ge
(1)

(2)
(3)

(4)
Soll-Bruchstellen auf der Rückseite und der Boden-Innenseite des Fronius IG Plus

Pos. Beschreibung
(1) 4 rückseitige Kabeleingänge:
Durchmesser 34,5 / 28 und 28 / 22,5 mm
Ausnehmungen für Kabel, die über die Rückseite in den
Wechselrichter geführt werden

HINWEIS! Bei Verwendung der rückseitigen Kabeleingänge


beachten:
- vor dem Betrieb im Freien auf Schutzart IP45 abdichten
- Kantenschutz vorsehen, um ein Abscheuern der Kabel zu
vermeiden
(2) 2 Kabeleingänge für metrische Verschraubung M32
(für DC-Kabel mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm²)
(3) 12 Kabeleingänge für 6 Solarmodul-Stränge DC
(für einen Kabeldurchmesser von 5 - 9,2 mm)
(4) Kabeleingang für Steckkarten-Kabel

50
Soll-Bruch- HINWEIS!
stellen für - Soll-Bruchstellen aus Kunststoff sowie die größere Soll-
Kabeleingän- Bruchstelle aus Metall nur von außen nach innen ausbre-
ge chen.
(Fortsetzung) - Die kleinere Soll-Bruchstelle aus Metall von innen nach
außen ausbrechen.
- Nur so viele Soll-Bruchstellen ausbrechen, wie Kabel vorhan-
den sind (z.B. für 3 Modulstränge 6 Ausnehmungen ausbre-
chen)

Die Soll-Bruchstellen aus Kunststoff sind zusätzlich mit Zentrierbohrungen


ausgestattet, sodass diese gegebenenfalls auch aufgebohrt werden kön-
nen.

51
Standort-Wahl

Standort-Wahl Bei der Standort-Wahl für den Fronius IG Plus folgende Kriterien beach-
allgemein ten:

Installation nur an einer festen, senkrechten Wand


Max. Umgebungstemperaturen: -20 °C / +50 °C
An beiden Seiten des Fronius IG Plus dürfen sich im Bereich von 20 cm
um die Kühlluft-Schlitze keine anderen Gegenstände befinden.
Zwischen einzelnen Fronius IG Plus einen seitlichen Abstand von 30 cm
einhalten.
Die Luftstrom-Richtung innerhalb des Wechselrichters verläuft von rechts
nach links (Kaltluft-Zufuhr rechts, Warmluft-Abfuhr links).
Bei Einbau des Fronius IG Plus in einen Schaltschrank oder einen
ähnlichen, abgeschlossenen Raum durch Zwangsbelüftung für eine
ausreichende Wärmeabfuhr sorgen.
Der Fronius IG Plus ist sowohl für die Montage im Gebäudeinneren als
auch im Freien geeignet.

Standort-Wahl Auf Grund von leichter Geräuschentwicklung in bestimmten


für Innenmon- Betriebszuständen den Fronius IG Plus nicht im unmittelbaren
tage Wohnbereich montieren.
Den Fronius IG Plus nicht montieren in:
- Räumen mit starker Staubentwicklung
- Räumen mit starker Staubentwicklung von leitfähigen Partikeln (z.B.
Eisenspäne)
- Räumen mit ätzenden Dämpfen, Säuren oder Salzen
- Räumen mit erhöhter Unfallgefahr durch Nutztiere (Pferde, Rinder,
Schafe, Schweine, etc.)
- Ställen und angrenzenden Nebenräumen
- Lager- und Vorratsräumen für Heu, Stroh, Häcksel, Kraftfutter, Dünge-
mittel, etc.
- Lager- und Verarbeitungsräumen für Obst, Gemüse und Weinbaupro-
dukte
- Räumen für die Aufbereitung von Körnern, Grünfutter und Futtermit-
teln
- Gewächshäusern

52
Standort-Wahl Der Fronius IG Plus ist auf Grund seiner Schutzart IP 44 unempfindlich
für Außen- gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
montage
Zum Schutz des Displays den Fronius IG Plus keiner direkten
Sonneneinstrahlung aussetzen. Idealerweise den Fronius IG Plus an
einer geschützte Position montieren, z.B. im Bereich der Solarmodule,
oder unter einem Dachvorsprung.

53
Fronius IG Plus montieren

Wandhalte- Wichtig! Je nach Untergrund sind unterschiedliche Dübel und Schrauben


rung montie- für die Montage der Wandhalterung erforderlich. Dübel und Schrauben
ren sind daher nicht im Lieferumfang des Fronius IG Plus enthalten. Der
Monteur ist für die richtige Auswahl von passenden Dübeln und Schrau-
ben selbst verantwortlich.

HINWEIS! Der Fronius IG Plus ist ausschließlich für die senk-


rechte Montage an der Wand vorgesehen.

Nur für Fronius IG Plus 120 / 150:


Auf Grund logistischer Grenzen ist die Wandhalterung der Wechselrichter
Fronius IG Plus 120 und Fronius IG Plus 150 zweigeteilt.
- Wandhalterung entsprechend Arbeitsschritt 1 zusammensetzen

1 2 min. 50 mm
min. 0,2 in. 1

1
2 3x

1
4
2 3x
3 5
3x
6

3 7 (*)
3x

Wichtig! Die Wandhalterung so montieren, dass sich die Display-Markie-


rung (*) an der Wandhalterung auf Augenhöhe befindet.

3 4
6x 1
1
7

2
28

9
4
5
10
11
6
12

54
Fronius IG
1 2
Plus montie-
ren
1
3
5
4 3
1
2

2 3
7

HINWEIS! Bei der Montage des Fronius IG Plus darauf achten,


dass:
- die Wandhalterung fest an der Wand montiert ist
- der Anschlussteil an der Wandhalterung eingehängt und
fixiert ist
- der Leistungsteil an der Wandhalterung eingehängt und am
Anschlussteil fixiert ist

3 1
4
1

1
1
2 3
3
2

2
3

55
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschlie-
ßen (AC)

Netzüberwa- Wichtig! Für eine optimale Funktion der Netzüberwachung muss der
chung Widerstand in den Zuleitungen zu den AC-seitigen Anschlussklemmen so
gering wie möglich sein.

Anlagen mit Für große Photovoltaik-Anlagen können mehrere Fronius IG Plus parallel
mehreren geschaltet werden.
Wechselrich- Um eine symmetrische Einspeisung zu gewährleisten, die Wechselrichter
tern gleichmäßig an alle 3 Phasen anschließen.

AC-seitige
Anschluss-
klemmen

(a)(b) (c) (a)(b) (c)


Einphasige Wechselrichter Zweiphasige Wechselrichter

Legende:

L1 Phasenleiter
L2 Phasenleiter
L3 Phasenleiter
PE Schutzleiter
N Neutralleiter
(a) Klemme für Erdungsspieß
(b) Klemme für eine mögliche
Erdung des Solarmodul-
Rahmens
(c) Klemme ‘US Sense’ (für USA)
(a)(b) (c)
Dreiphasige Wechselrichter max. Kabelquerschnitt 25 mm²

HINWEIS! Sicherstellen, dass der Neutralleiter des Netzes geer-


det ist.

56
Kabelquer- Bei metrischer Verschraubung M32:
schnitt der Kabeldurchmesser 11 - 21 mm
AC-Kabel
Bei metrischer Verschraubung M40:
Kabeldurchmesser 19 - 28 mm

Bei kleineren Kabeldurchmessern gegebenenfalls Reduzierungsstücke


verwenden.

Fronius IG Der fixe Anschluss an das öffentliche Stromnetz darf nur von einem kon-
Plus am öf- zessionierten Elektroinstallateur hergestellt werden.
fentlichen
Netz anschlie- WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
ßen (AC) durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodu-
len.
- Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-
Installateuren geöffnet werden.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im span-
nungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt wer-
den.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch
Fronius-geschultes Servicepersonal geöffnet werden.

Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und


DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei sind.

1 2

1
on
of 2 3 4
f
5 6

OFF

AC 1
10mm
20mm
7

57
Empfehlung Wechselrichter Phasen Nennleistung Absicherung
für die wech-
selstromseiti- Fronius IG Plus 35 - 1 1 3,5 kW 1 x C 20 A
ge Absiche- Fronius IG Plus 50 - 1 1 4 kW 1 x C 25 A
rung Fronius IG Plus 70 - 1 1 6,5 kW 1 x C 40 A
Fronius IG Plus 70 - 2 2 6,5 kW 2 x C 20 A
Fronius IG Plus 100 - 1 1 8 kW 1 x C 50 A
Fronius IG Plus 100 - 2 2 8 kW 2 x C 25 A
Fronius IG Plus 120 - 3 3 10 kW 3 x C 20 A
Fronius IG Plus 150 - 3 3 12 kW 3 x C 25 A

58
Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus an-
schließen (DC)

Allgemeines Für die geeignete Auswahl der Solarmodule und eine möglichst wirtschaft-
über Solarmo- liche Nutzung des Fronius IG Plus folgende Punkte beachten:
dule
- Die Leerlauf-Spannung der Solarmodule nimmt bei konstanter Son-
neneinstrahlung und sinkender Temperatur zu. Die Leerlauf-Spannung
darf 600 V nicht überschreiten.
Eine Leerlauf-Spannung über 600 V führt zur Zerstörung des Fronius
IG Plus, sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen.
- Exakte Werte für die Dimensionierung der Solarmodule liefern hierfür
geeignete Berechnungsprogramme, wie beispielsweise der
FRONIUS-Konfigurator (erhältlich unter http://www.fronius.com).

HINWEIS! Vor Anschluss der Solarmodule überprüfen:


- ob der für die Solarmodule aus den Herstellerangaben ermit-
telte Spannungs-Wert mit der Realität übereinstimmt,
- ob eine Solarmodul-Erdung erforderlich ist.

Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodu-
len.
- Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-
Installateuren geöffnet werden.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im span-
nungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt wer-
den.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch
Fronius-geschultes Servicepersonal geöffnet werden.

Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und


DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei sind.

Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schal-


ten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter
steht der Anschlussbereich nach wie vor unter Spannung.

59
DC-seitige
Anschluss-
klemmen

DC+ DC-

DC+ und DC- Anschlussklemmen am


Fronius IG Plus

Übersicht ‘Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus anschließen (DC)’ setzt sich aus


folgenden Abschnitten zusammen:

- Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge anschließen


- Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
- Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt
> 16 mm² anschließen

- Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen


- Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
- Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem
Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen
- Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus

- Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen


- Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
- Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabel-
querschnitt > 16 mm² anschließen
- Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus

60
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge an-
schließen

Kabelquer- Der Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge darf pro Kabel maximal


schnitt der 16 mm² betragen.
Solarmodul-
Stränge

Ungeerdetes
1 2
System: Solar-
modul-Stränge
anschließen

6x 1

3 4

1 10mm
2 3
4

61
Ungeerdetes
5 6
System: Solar- max. 600 V
modul-Stränge 1,8Nm
anschließen
(Fortsetzung)

Wichtig! Polarität und Spannung der Solarmodul-Stränge überprüfen: die


Spannung darf max. 600 V betragen, die Differenz zwischen den einzel-
nen Solarmodul-Strängen darf max. 10 V betragen.

Wichtig!
- Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des
Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels
Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten.
- Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Si-
cherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.

7 8
1

1
2
3

Weitere Informationen zu den Strangsicherungen im Abschnitt ‘Kriterien


zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen’.

62
Strang- Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den
sicherungen Betrieb erforderlich sind:
auswählen - Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-
Herstellers oder gemäß Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von
Strangsicherungen’ auswählen (max. 20 A je Solarmodul-Strang, max.
6 Solarmodul-Stränge)

Wichtig!
- Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
- Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten

Strang- HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsi-


sicherungen cherungen erforderlich sind:
in den Fronius - Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung in
IG Plus einset- den jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
zen - Fronius IG Plus nicht ohne Sicherungsabdeckungen betrei-
ben

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und
bieten keinen Berührungsschutz.

63
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsiche-
rungen

Allgemeines Durch die Verwendung von Strangsicherungen im Wechselrichter werden


Solarmodule zusätzlich abgesichert.
Ausschlaggebend für die Absicherung der Solarmodule ist der maximale
Kurzschluss-Strom (ISC oder STC) des jeweiligen Solarmodules.

Kriterien zur Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-
richtigen Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
Auswahl von - IN > 1,5 x ISC
Strangsiche- - IN < 2,00 x ISC
rungen - UN >/= 600 V DC
- Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm

IN ......... Nenn-Stromwert der Sicherung


ISC ....... auch STC; Kurzschluss-Strom bei Standard-Testbedingungen
gemäß Datenblatt der Solarmodule
UN ....... Nenn-Spannungswert der Sicherung

Auswirkungen Bei zu klein ausgelegten Sicherungen ist der Nenn-Stromwert der Siche-
von zu klein rung kleiner als der Kurzschluss-Strom des Solarmodules.
ausgelegten Auswirkung:
Sicherungen Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.

Empfehlung HINWEIS! Nur Sicherungen auswählen, die für eine Spannung


für die Siche- von 600 V DC geeignet sind!
rungen - An-
wendungsbei- z.B.: Maximaler Kurzschluss-Strom (ISC) des Solarmodules = 5,75 A
spiel
Entsprechend der Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
muss der Nenn-Stromwert der Sicherung größer sein als das 1,5-fache
des Kurzschluss-Stromes:
5,75 A x 1,5 = 8,625 A

gemäß Tabelle ‘Sicherungen’ zu wählende Sicherung : KLK D 9 mit 9,0 A


und 600 V AC / DC

64
Sicherungen Nenn-Stromwert Sicherung Nenn-Stromwert Sicherung
1,0 A KLK D 1 6,0 A KLK D 6
1
1,5 A KLK D 1 /2 7,0 A KLK D 7
2,0 A KLK D 2 8,0 A KLK D 8
2,5 A KLK D 2 1/2 9,0 A KLK D 9
3,0 A KLK D 3 10,0 A KLK D 10
1
3,5 A KLK D 3 /2 12,0 A KLK D 12
4,0 A KLK D 4 15,0 A KLK D 15
5,0 A KLK D 5 20,0 A KLK D 20
Tabelle ‘Sicherungen’ : Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Littelfuse-Sicherungen

65
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit
einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen

Allgemeines Optional können auch DC-Kabel mit einem Querschnitt > 16 mm² am
Fronius IG Plus angeschlossen werden, z.B. wenn die DC-Kabel von den
Solarmodulen außerhalb des Wechselrichters zu einem großen Strang
zusammengeführt werden.

Zusätzlich Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm²
erforderliche werden zusätzlich folgende Bauteile benötigt:
Bauteile
- 2 metrische Verschraubungen
M32 (Schutzart min. IP45)
- 2 Anschlussverteiler

metrische Verschraubungen
und Anschlussverteiler sind als
Option bei Fronius verfügbar

- 2 den DC-Kabeln entsprechen-


de Kabelschuhe
Option
Kabelschuhe den vorhandenen
DC-Kabeln entsprechend aus-
Zusätzlich erforderliche Bauteile wählen

- 2 M10-Schrauben
- 2 M10-Sechskantmutter

Ungeerdetes
1 2
System: Solar-
modul-Stränge
mit einem
Kabelquer-
schnitt
1
6x
> 16 mm²
anschließen
1
2

3
4

66
Ungeerdetes
3 4
System: Solar-
modul-Stränge
mit einem
5mm
Kabelquer- 1 2

2
4 3
schnitt
> 16 mm² 4
anschließen
(Fortsetzung)
1

DC+ AC

5 6

3
M10

1
DC+ 6x
3
2
4

DC+
AC
1,8 Nm

7 8

M10
5mm 3
2

6x
3
2

DC- AC 1,8 Nm

67
Ungeerdetes
9 10
System: Solar-
modul-Stränge
mit einem
Kabelquer-
schnitt
> 16 mm²
anschließen

1
(Fortsetzung)

DC+ AC
DC-

Wichtig! Polarität und Spannung der DC-Kabel überprüfen: die Spannung


darf max. 600 V betragen.

Wichtig! Bei angeschlossenen Anschlussverteilern 6 Metallbolzen mittels


Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG Plus
enthalten.

11

68
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-
Stränge anschließen

Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Minuspol erforderlich ist.

Kabelquer- Der Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge darf pro Kabel maximal


schnitt der 16 mm² betragen.
Solarmodul-
Stränge

Solarmodul-
1 2
Erdung am
Minuspol:
Solarmodul-
Stränge an-
schließen 6x 1

3 4

1 10mm
2 3
4

69
Solarmodul-
5 6
Erdung am max. 600 V
Minuspol: 1,8Nm
Solarmodul-
Stränge an-
schließen
(Fortsetzung)

Wichtig! Polarität und Spannung der Solarmodul-Stränge überprüfen: die


Spannung darf max. 600 V betragen, die Differenz zwischen den einzel-
nen Solarmodul-Strängen darf max. 10 V betragen.

Wichtig!
- Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des
Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels
Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten.
- Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Si-
cherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.

7 8
1

1
2
3

Weitere Informationen zu den Strangsicherungen im Abschnitt ‘Kriterien


zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen’.

70
Strang- Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den
sicherungen Betrieb erforderlich sind:
auswählen - Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-
Herstellers oder gemäß Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von
Strangsicherungen’ auswählen (max. 20 A je Solarmodul-Strang, max.
6 Solarmodul-Stränge)

Wichtig!
- Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
- Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten

Strang- HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsi-


sicherungen cherungen erforderlich sind:
in den Fronius - Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung in
IG Plus einset- den jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
zen - Fronius IG Plus nicht ohne Sicherungsabdeckungen betrei-
ben

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und
bieten keinen Berührungsschutz.

71
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsiche-
rungen

Allgemeines Durch die Verwendung von Strangsicherungen im Wechselrichter werden


Solarmodule zusätzlich abgesichert.
Ausschlaggebend für die Absicherung der Solarmodule ist der maximale
Kurzschluss-Strom (ISC oder STC) des jeweiligen Solarmodules.

Kriterien zur Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-
richtigen Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
Auswahl von - IN > 1,5 x ISC
Strangsiche- - IN < 2,00 x ISC
rungen - UN >/= 600 V DC
- Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm

IN ......... Nenn-Stromwert der Sicherung


ISC ....... auch STC; Kurzschluss-Strom bei Standard-Testbedingungen
gemäß Datenblatt der Solarmodule
UN ....... Nenn-Spannungswert der Sicherung

Auswirkungen Bei zu klein ausgelegten Sicherungen ist der Nenn-Stromwert der Siche-
von zu klein rung kleiner als der Kurzschluss-Strom des Solarmodules.
ausgelegten Auswirkung:
Sicherungen Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.

Empfehlung HINWEIS! Nur Sicherungen auswählen, die für eine Spannung


für die Siche- von 600 V DC geeignet sind!
rungen - An-
wendungsbei- z.B.: Maximaler Kurzschluss-Strom (ISC) des Solarmodules = 5,75 A
spiel
Entsprechend der Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
muss der Nenn-Stromwert der Sicherung größer sein als das 1,5-fache
des Kurzschluss-Stromes:
5,75 A x 1,5 = 8,625 A

gemäß Tabelle ‘Sicherungen’ zu wählende Sicherung : KLK D 9 mit 9,0 A


und 600 V AC / DC

72
Sicherungen Nenn-Stromwert Sicherung Nenn-Stromwert Sicherung
1,0 A KLK D 1 6,0 A KLK D 6
1
1,5 A KLK D 1 /2 7,0 A KLK D 7
2,0 A KLK D 2 8,0 A KLK D 8
2,5 A KLK D 2 1/2 9,0 A KLK D 9
3,0 A KLK D 3 10,0 A KLK D 10
1
3,5 A KLK D 3 /2 12,0 A KLK D 12
4,0 A KLK D 4 15,0 A KLK D 15
5,0 A KLK D 5 20,0 A KLK D 20
Tabelle ‘Sicherungen’ : Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Littelfuse-Sicherungen

73
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-
Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm²
anschließen

Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Minuspol erforderlich ist.

Optional können auch DC-Kabel mit einem Querschnitt > 16 mm² am


Fronius IG Plus angeschlossen werden, z.B. wenn die DC-Kabel von den
Solarmodulen außerhalb des Wechselrichters zu einem großen Strang
zusammengeführt werden.

Zusätzlich Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm²
erforderliche werden zusätzlich folgende Bauteile benötigt:
Bauteile
- 2 metrische Verschraubungen
M32 (Schutzart min. IP45)
- 2 Anschlussverteiler

metrische Verschraubungen
und Anschlussverteiler sind als
Option bei Fronius verfügbar

- 2 den DC-Kabeln entsprechen-


de Kabelschuhe
Option
Kabelschuhe den vorhandenen
DC-Kabeln entsprechend aus-
Zusätzlich erforderliche Bauteile wählen

- 2 M10-Schrauben
- 2 M10-Sechskantmutter

74
Solarmodul-
1 2
Erdung am
Minuspol:
Solarmodul-
Stränge mit
einem Kabel-
1
6x
querschnitt >
16 mm² an-
schließen
1
2

3
4

3 4

5mm
1 2

2
4 3

DC+ AC

5 6

3
M10

1
1

DC+ 6x
3
2
4

DC+
AC
1,8 Nm

75
Solarmodul-
7 8
Erdung am
Minuspol:
M10
Solarmodul- 5mm 3
Stränge mit

2
1
einem Kabel-
querschnitt > 6x
16 mm² an- 3
2
schließen
4

DC- AC 1,8 Nm

9 10
1

DC+ AC
DC-

Wichtig! Polarität und Spannung der DC-Kabel überprüfen: die Spannung


darf max. 600 V betragen.

Wichtig! Bei angeschlossenen Anschlussverteilern 6 Metallbolzen mittels


Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG Plus
enthalten.

11

76
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius
IG Plus

Allgemeines Manche Solarmodul-Hersteller schreiben eine Erdung der Solarmodule


vor.

Solarmodul-
Erdung am
Minuspol Solarmodul Wechselrichter

DC+ L

DC-
= N

~ PE

Beispiel: Solarmodul-Erdung am Minuspol


mit Sicherung

Solarmodul- Im Fronius IG Plus besteht die Möglichkeit, Solarmodule über eine Siche-
Erdung am rung zu erden.
Minuspol beim
Fronius IG Für die Solarmodul-Erdung emp-
Plus fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1 A und einer Dimension von
10 x 38 mm.

Sicherungshalter am Fronius IG Plus für


die Solarmodul-Erdung

77
Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters deaktiviert.
- Sicherstellen, dass geerdete Solarmodule entsprechend
Schutzklasse II schutzisoliert aufgebaut sind
- Entsprechenden Sicherheitsaufkleber gut sichtbar an der
Photovoltaik-Anlage anbringen
- Wechselrichter so einstellen, dass bei Auslösen der Siche-
rung eine Fehlermeldung angezeigt wird.

Wichtig! Sicherheitsaufkleber und


Warnung! Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Sicherung für die Solarmodul-
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechsel-
richters ist deaktiviert. Die Solarmodule
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechsel-
richters ist deaktiviert. Die Solarmodule
Erdung sind nicht im Lieferumfang
sind geerdet. sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
des Wechselrichters enthalten und
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
müssen separat angefordert wer-
Die Isolationsüberwachung des Die Isolationsüberwachung des

den.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k-
Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs-
frei schalten. frei schalten. frei schalten.

Sicherheitsaufkleber für Solarmodul-


Erdung

Wechselrichter Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des Wechsel-


für geerdete richters deaktiviert. Der Wechselrichter muss daher in der 2. Ebene des
Solarmodule Setup-Menüs so eingestellt werden, dass bei Auslösen der Erdungssiche-
einstellen rung eine Fehlermeldung angezeigt wird. Für den Einstieg in die 2. Ebene
des Setup-Menüs ist ein Code erforderlich, der bei Fronius angefordert
werden kann. Weitere Informationen zum Einstieg in die 2. Ebene des
Setup-Menüs werden mit dem Code übermittelt.

Solarmodul- HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine Erdung


Erdung: der Solarmodule am Minuspol erforderlich ist:
Sicherung - Sicherung ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung in den
einsetzen Sicherungshalter einsetzen
- Fronius IG Plus nicht ohne Sicherungsabdeckungen betrei-
ben

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und
bieten keinen Berührungsschutz.

Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schal-


ten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter
ist die Solarmodul-Erdung am Minuspol nach wie vor aufrecht.
DC+ und DC- keinesfalls berühren

78
Solarmodul- Für die Solarmodul-Erdung emp-
1
Erdung: fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1
Sicherung 1 A und einer Dimension von
einsetzen 10 x 38 mm
(Fortsetzung) *)
2
*) Kunststoff-Bolzen, serienmäßig
3 im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten
4
Mit dem Einsetzen der Sicherung
ist das Solarmodul am Minuspol
geerdet.

Fronius IG Vorgehensweise, wenn der Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten geöffnet


Plus für War- werden muss:
tungsarbeiten
öffnen 1. AC- und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2. Anschlussbereich öffnen
3. DC Hauptschalter ausschalten
4. Blechabdeckungen entfernen
5. Entladezeit der Kondensatoren abwarten (5 Minuten)
6. Falls vorhanden, Sicherung für die Solarmodul-Erdung entfernen
7. Falls vorhanden, Strangsicherungen entfernen
8. DC-Kabel abschließen
9. AC-Kabel abschließen

79
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-
Stränge anschließen

Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Pluspol erforderlich ist.

Kabelquer- Der Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge darf pro Kabel maximal


schnitt der 16 mm² betragen.
Solarmodul-
Stränge

Solarmodul-
1 2
Erdung am
Pluspol: So-
larmodul-
Stränge an-
schließen 6x 1

3 4

1
1 2
4 3

4
2

80
Solarmodul-
5 6
Erdung am
Pluspol: So- 2
larmodul-
10mm
Stränge an- 1
schließen
(Fortsetzung)

1 3

Nach dem Lösen der DC Hauptschalter-Kabel:


- DC+ Kabel am DC- Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen
- DC- Kabel am DC+ Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen

HINWEIS! Die umgekehrte Polarität entsprechend mit (+) und (-)


kennzeichnen.

7 8
max. 600 V
1,8Nm

Wichtig! Polarität und Spannung der Solarmodul-Stränge überprüfen: die


Spannung darf max. 600 V betragen, die Differenz zwischen den einzel-
nen Solarmodulsträngen darf max. 10 V betragen.

81
Solarmodul- Wichtig!
Erdung am - Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des
Pluspol: So- Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels
larmodul- Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Stränge an- Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG
schließen Plus enthalten.
(Fortsetzung) - Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Si-
cherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.

9 10
1

1
2
3

Strangsiche- Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den


rungen aus- Betrieb erforderlich sind:
wählen - Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-
Herstellers oder gemäß Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von
Strangsicherungen’ auswählen (max. 20 A je Solarmodul-Strang, max.
6 Solarmodul-Stränge)

Wichtig!
- Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
- Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten

Strangsiche- HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsi-


rungen in den cherungen erforderlich sind:
Fronius IG - Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung in
Plus einsetzen den jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
- Fronius IG Plus nicht ohne Sicherungsabdeckungen betrei-
ben

82
Strangsiche- WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
rungen in den durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Fronius IG Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und
Plus einsetzen bieten keinen Berührungsschutz.
(Fortsetzung)

83
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsiche-
rungen

Allgemeines Durch die Verwendung von Strangsicherungen im Wechselrichter werden


Solarmodule zusätzlich abgesichert.
Ausschlaggebend für die Absicherung der Solarmodule ist der maximale
Kurzschluss-Strom (ISC oder STC) des jeweiligen Solarmodules.

Kriterien zur Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-
richtigen Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
Auswahl von - IN > 1,5 x ISC
Strangsiche- - IN < 2,00 x ISC
rungen - UN >/= 600 V DC
- Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm

IN ......... Nenn-Stromwert der Sicherung


ISC ....... auch STC; Kurzschluss-Strom bei Standard-Testbedingungen
gemäß Datenblatt der Solarmodule
UN ....... Nenn-Spannungswert der Sicherung

Auswirkungen Bei zu klein ausgelegten Sicherungen ist der Nenn-Stromwert der Siche-
von zu klein rung kleiner als der Kurzschluss-Strom des Solarmodules.
ausgelegten Auswirkung:
Sicherungen Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.

Empfehlung HINWEIS! Nur Sicherungen auswählen, die für eine Spannung


für die Siche- von 600 V DC geeignet sind!
rungen - An-
wendungsbei- z.B.: Maximaler Kurzschluss-Strom (ISC) des Solarmodules = 5,75 A
spiel
Entsprechend der Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
muss der Nenn-Stromwert der Sicherung größer sein als das 1,5-fache
des Kurzschluss-Stromes:
5,75 A x 1,5 = 8,625 A

gemäß Tabelle ‘Sicherungen’ zu wählende Sicherung : KLK D 9 mit 9,0 A


und 600 V AC / DC

84
Sicherungen Nenn-Stromwert Sicherung Nenn-Stromwert Sicherung
1,0 A KLK D 1 6,0 A KLK D 6
1
1,5 A KLK D 1 /2 7,0 A KLK D 7
2,0 A KLK D 2 8,0 A KLK D 8
2,5 A KLK D 2 1/2 9,0 A KLK D 9
3,0 A KLK D 3 10,0 A KLK D 10
1
3,5 A KLK D 3 /2 12,0 A KLK D 12
4,0 A KLK D 4 15,0 A KLK D 15
5,0 A KLK D 5 20,0 A KLK D 20
Tabelle ‘Sicherungen’ : Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Littelfuse-Sicherungen

85
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-
Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm²
anschließen

Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Pluspol erforderlich ist.

Optional können auch DC-Kabel mit einem Querschnitt > 16 mm² am


Fronius IG Plus angeschlossen werden, z.B. wenn die DC-Kabel von den
Solarmodulen außerhalb des Wechselrichters zu einem großen Strang
zusammengeführt werden.

Zusätzlich Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm²
erforderliche werden zusätzlich folgende Bauteile benötigt:
Bauteile
- 2 metrische Verschraubungen
M32 (Schutzart min. IP45)
- 2 Anschlussverteiler

metrische Verschraubungen
und Anschlussverteiler sind als
Option bei Fronius verfügbar

- 2 den DC-Kabeln entsprechen-


de Kabelschuhe
Option
Kabelschuhe den vorhandenen
DC-Kabeln entsprechend aus-
Zusätzlich erforderliche Bauteile wählen

- 2 M10-Schrauben
- 2 M10-Sechskantmutter

86
Solarmodul-
1 2
Erdung am
Pluspol: So-
larmodul-
Stränge mit
einem Kabel-
1
6x
querschnitt >
16 mm² an-
schließen
1
2

3
4

3 4

1
1 2
4 3

4
2

5 6

5mm
2

1 3

DC- AC

Nach dem Lösen der DC Hauptschalter-Kabel:


- DC+ Kabel am DC- Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen
- DC- Kabel am DC+ Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen

HINWEIS! Die umgekehrte Polarität entsprechend mit (+) und (-)


kennzeichnen.

87
Solarmodul-
7 8
Erdung am
Pluspol: So- DC+
larmodul- 3
Stränge mit M10

einem Kabel- 1

querschnitt >

1
16 mm² an- DC- 6x
3
schließen 2
(Fortsetzung) 4

DC-
AC
1,8 Nm

9 10 DC-

M10
5mm 3
2

6x
3
2
DC+
4

DC+ AC 1,8 Nm

11 12
1

DC- AC
DC+

Wichtig! Polarität und Spannung der DC-Kabel überprüfen: die Spannung


darf max. 600 V betragen.

88
Solarmodul- Wichtig! Bei angeschlossenen Anschlussverteilern 6 Metallbolzen mittels
Erdung am Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Pluspol: So- Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG Plus
larmodul- enthalten.
Stränge mit
einem Kabel-
13
querschnitt >
16 mm² an- 1
schließen
(Fortsetzung)

89
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG
Plus

Allgemeines Manche Solarmodul-Hersteller schreiben eine Erdung der Solarmodule


vor.

Solarmodul-
Erdung am
Pluspol Solarmodul Wechselrichter

DC+
L
= N

DC-
~ PE

Beispiel: Solarmodul-Erdung am Pluspol


mit Sicherung

Solarmodul- Im Fronius IG Plus besteht die Möglichkeit, Solarmodule über eine Siche-
Erdung am rung zu erden.
Pluspol beim
Fronius IG Für die Solarmodul-Erdung emp-
Plus fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1 A und einer Dimension von
10 x 38 mm.

Sicherungshalter am Fronius IG Plus für


die Solarmodul-Erdung

90
Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters deaktiviert.
- Sicherstellen, dass geerdete Solarmodule entsprechend
Schutzklasse II schutzisoliert aufgebaut sind
- Entsprechenden Sicherheitsaufkleber gut sichtbar an der
Photovoltaik-Anlage anbringen
- Wechselrichter so einstellen, dass bei Auslösen der Siche-
rung eine Fehlermeldung angezeigt wird.

Wichtig! Sicherheitsaufkleber und


Warnung! Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Sicherung für die Solarmodul-
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechsel-
richters ist deaktiviert. Die Solarmodule
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechsel-
richters ist deaktiviert. Die Solarmodule
Erdung sind nicht im Lieferumfang
sind geerdet. sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
des Wechselrichters enthalten und
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
müssen separat angefordert wer-
Die Isolationsüberwachung des Die Isolationsüberwachung des

den.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k-
Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs-
frei schalten. frei schalten. frei schalten.

Sicherheitsaufkleber für Solarmodul-


Erdung

Wechselrichter Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des Wechsel-


für geerdete richters deaktiviert. Der Wechselrichter muss daher in der 2. Ebene des
Solarmodule Setup-Menüs so eingestellt werden, dass bei Auslösen der Erdungssiche-
einstellen rung eine Fehlermeldung angezeigt wird. Für den Einstieg in die 2. Ebene
des Setup-Menüs ist ein Code erforderlich, der bei Fronius angefordert
werden kann. Weitere Informationen zum Einstieg in die 2. Ebene des
Setup-Menüs werden mit dem Code übermittelt.

Solarmodul- HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine Erdung


Erdung: der Solarmodule am Pluspol erforderlich ist:
Sicherung - Sicherung ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung in den
einsetzen Sicherungshalter einsetzen
- Fronius IG Plus nicht ohne Sicherungsabdeckungen betrei-
ben

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und
bieten keinen Berührungsschutz.

Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schal-


ten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter
ist die Solarmodul-Erdung am Minuspol nach wie vor aufrecht.
DC+ und DC- keinesfalls berühren

91
Solarmodul- Für die Solarmodul-Erdung emp-
1
Erdung: fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1
Sicherung 1 A und einer Dimension von
einsetzen 10 x 38 mm
(Fortsetzung) *)
2
*) Kunststoff-Bolzen, serienmäßig
3 im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten
4
Mit dem Einsetzen der Sicherung
ist das Solarmodul am Pluspol
geerdet.

Fronius IG Vorgehensweise, wenn der Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten geöffnet


Plus für War- werden muss:
tungsarbeiten
öffnen 1. AC- und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2. Anschlussbereich öffnen
3. DC Hauptschalter ausschalten
4. Blechabdeckungen entfernen
5. Entladezeit der Kondensatoren abwarten (5 Minuten)
6. Falls vorhanden, Sicherung für die Solarmodul-Erdung entfernen
7. Falls vorhanden, Strangsicherungen entfernen
8. DC-Kabel abschließen
9. AC-Kabel abschließen

92
Fronius IG Plus schließen

Fronius IG
1
Plus schließen

6
5 7

3
4
2

93
Optionskarten einsetzen

Passende Für den Fronius IG Plus stehen verschiedenste Optionen und Systemer-
Optionskarten weiterungen zur Verfügung, wie z.B.:
- Datenlogger und Modem-Anbindung (zur Aufzeichnung und Verwal-
tung der Daten einer Photovoltaik-Anlage mittels PC)
- Diverse Großdisplays (Public Display)
- Aktoren / Relais / Alarm (Signal Card)
- Sensoren (Thermofühler / Einstrahlung / Energiemessung)

Die Systemerweiterungen werden als Steckkarten angeboten. Der


Fronius IG Plus ist für drei Optionskarten vorbereitet.

Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodu-
len.
- Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-
Installateuren geöffnet werden.
- Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC-
und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei sind.

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit
beträgt 5 Minuten.

HINWEIS! Beim Umgang mit Optionskarten die allgemeinen


ESD-Bestimmungen beachten.

Fronius IG Falls Optionskarten nachträglich in


1
Plus öffnen den Fronius IG Plus eingesetzt
werden, vor dem Öffnen des Wech-
1
selrichters Sicherheitsvorschriften
5 und Sicherheitshinweise beachten.
4

2 3
7

94
Optionskarten
1 2
einsetzen
1

2
6

1
3 4

Wichtig! Je nach Anzahl der Optionskarten-Kabel entsprechende quadra-


tische Dichteinsätze verwenden.

Die quadratischen Dichteinsätze


3
sind im Lieferumfang der Options-
karten enthalten.

Der runde Dichteinsatz ist im Liefe-


rumfang der Option ‘COM Card’
enthalten.
1

3 4
2

Fronius IG
1
Plus schließen

6
5 7

3
4
2

95
SolarNet und Für eine individuelle Anwendung der Systemerweiterungen wurde von
Datenanbin- Fronius das SolarNet entwickelt. Das SolarNet ist ein Daten-Netzwerk,
dung welches die Verknüpfung mehrerer Fronius IG Plus mit den
Systemerweiterungen ermöglicht.
Das SolarNet ist ein Bussystem. Für die Kommunikation eines oder
mehrerer Fronius IG Plus mit den Systemerweiterungen reicht ein
einziges Kabel aus.
Das Kernstück des SolarNet ist der Datenlogger. Er koordiniert den
Datenverkehr und sorgt dafür, dass auch große Datenmengen schnell
und sicher verteilt werden.
Um einen Fronius IG Plus in das SolarNet einzubinden, ist die Option
‘COM Card’ an einem Steckplatz erforderlich.

Wichtig! Sollen nur die Daten eines Wechselrichters mittels Datenlogger


erfasst werden, ist ebenfalls eine ‘COM Card’ erforderlich. In diesem Fall
dient die ‘COM Card’ als Koppler zwischen dem internen Netzwerk des
Fronius IG Plus und der SolarNet Schnittstelle des Datenloggers.

Wichtig! Jeder Wechselrichter darf nur eine ‘COM Card’ enthalten. Ein
Netzwerk darf nur einen Datalogger enthalten.
Der erste Fronius IG Plus mit ‘COM Card’ kann vom letzten Fronius IG
Plus mit ‘COM Card’ bis zu 1000 m entfernt sein.
Unterschiedliche Systemerweiterungen werden vom SolarNet
automatisch erkannt.
Um zwischen mehreren identischen Systemerweiterungen zu
unterscheiden, an den Systemerweiterungen eine individuelle Nummer
einstellen.
Um jeden Fronius IG Plus eindeutig im SolarNet zu definieren, dem
entsprechenden Fronius IG Plus ebenfalls eine individuelle Nummer
zuweisen.
Zuweisen einer individuellen Nummer gemäß Abschnitt ‘Das Setup-Menü’
im Bedienungsteil dieser Anleitung.
Nähere Informationen zu den einzelnen Systemerweiterungen befinden
sich in den entsprechenden Bedienungsanleitungen oder im Internet
unter http://www.fronius.com.

96
Beispiel Aufzeichnung und Archivierung der Wechselrichter- und Sensordaten
mittels Datenlogger und Sensor Box:

Fronius Fronius Fronius

Datalogger C.
COM Card

COM Card

COM Card
IG Plus IG Plus IG Plus
Sensor Box
1 2 3

IN OUT PC IN OUT IN OUT IN OUT

RS 232
°C m/s

W/m²

Abschluss-Stecker
Daten-Netzwerk mit 3 Fronius IG Plus und einer Sensor Box:
- alle Fronius IG Plus mit jeweils einer ‘COM Card’
- ein Fronius IG Plus mit ‘Datalogger-Card’ (Nr.2)
- Datenlogger mit zwei RS-232 Schnittstellen für die Verbindung mit PC und Modem

Die Optionskarten kommunizieren innerhalb des Fronius IG Plus über


dessen internes Netzwerk. Die externe Kommunikation (SolarNet) erfolgt
über die ‘COM Cards’. Jede ‘COM Card’ besitzt zwei RS 485 Schnittstel-
len als Ein- und Ausgang. Die Verbindung erfolgt mittels RJ45-Steckern.

97
Inbetriebnahme

Werksseitige Der Fronius IG Plus wurde werksseitig betriebsfertig vorkonfiguriert.


Konfiguration
Individuelle Konfigurationsmöglichkeiten gemäß Abschnitt ‘Das Setup-
Menü’ im Bedienungsteil dieser Anleitung.

Inbetriebnah- Nach dem Anschluss des Fronius IG Plus an die Solarmodule (DC) und
me an das öffentlichen Netz (AC), den Haupschalter in Position - 1 - schalten.

HINWEIS! Unabhängig ob Bolzen oder Sicherungen verwendet


werden, den Fronius IG Plus nicht ohne Sicherungsabdeckungen
betreiben.

1
ON
1 on
of
f

- Geben die Solarmodule ausreichend Leistung ab, leuchtet die LED


Betriebsstatus orange auf. Am Display beginnt die Darstellung der
Startup-Phase. Das orange Aufleuchten der LED signalisiert, dass der
automatische Start des Fronius IG Plus in Kürze erfolgen wird.
- Nach dem automatischen Start des Fronius IG Plus leuchtet die LED
Betriebsstatus grün.
- Solange der Netz-Einspeisebetrieb stattfindet, leuchtet die LED Be-
triebsstatus grün und bestätigt die störungsfreie Funktion des Fronius
IG Plus.

98
Fehlerbehebung und Wartung

99
100
Statusdiagnose und Fehlerbehebung

Anzeige von Der Fronius IG Plus verfügt über eine System-Selbstdiagnose, die eine
Statusmeldun- große Anzahl an möglichen Fehlern selbständig erkennt und am Display
gen anzeigt. Hierdurch können Defekte am Fronius IG Plus, an der Photovol-
taik-Anlage sowie Installations- oder Bedienungsfehler rasch ausfindig
gemacht werden.

Falls die System-Selbstdiagnose einen konkreten Fehler ausfindig ma-


chen konnte, wird die zugehörige Statusmeldung am Display angezeigt.

Wichtig! Kurzzeitig angezeigte Statusmeldungen können sich aus dem


Regelverhalten des Fronius IG Plus ergeben. Arbeitet der Fronius IG Plus
anschließend störungsfrei weiter, liegt kein Fehler vor.

Allgemeine Die Leerlaufspannung der Solar-


Statusmeldun- module ist zu gering.
gen

Erhöht sich die Leerlaufspannung der Solarmodule auf über 290 V, be-
ginnt der Fronius IG Plus mit der Netzsynchronisation (Anzeige
‘SYNCAC’).

Leistung an den Solarmodulen zu


gering

Nach einer kurzen Wartezeit beginnt der Fronius IG Plus erneut mit der
Netzsynchronisation (Anzeige ‘SYNCAC’).

Vollständiger Bleibt das Display längere Zeit nach Sonnenaufgang dunkel:


Ausfall - Leerlauf-Spannung der Solarmodule an den Anschlüssen des Fronius
IG Plus überprüfen:

Leerlauf-Spannung < 290 V ... Fehler an der übrigen Photovoltaik-


Anlage

Leerlauf-Spannung > 290 V ... möglicherweise grundlegender Defekt


des Fronius IG Plus. In diesem Fall einen Fronius-geschulten Service-
Techniker verständigen.

101
Statusmeldun- Kommt es an einem Fronius IG Plus mit mehreren Leistungsteilen zu
gen bei Froni- einem Fehler, erfolgt eine spezielle Statusmeldung.
us IG Plus mit
mehreren Ein Abruf von Statusmeldungen ist auch möglich, wenn kein tatsächlicher
Leistungstei- Fehler vorliegt. Diese Form der Status-Abfrage ist im Abschnitt ’Das Se-
len tup-Menü’ im Bedienungsteil dieser Anleitung zu finden.

Anzeige im Normalbetrieb

Bei einem Fehler an einem der


beiden Leistungsteile erscheint am
Display abwechselnd ‘STATE’ und
die entsprechende Statusmeldung
(z.B. ‘STATE 515’)

und

‘ENTER’

- Taste ‘Enter’ zweimal drücken

- Es erscheint die Status-Anzeige


der Leistungsteile ’STATEPS’
- Taste ‘Enter’ drücken

Die weitere Vorgehensweise ist


im Abschnitt ‘Das Setup-Menü’
beschrieben, Menüpunkt ‘STA-
TEPS’ anzeigen

Statusmeldun- Statusmeldungen der Klasse 1


gen - Klasse 1 treten meist nur vorübergehend auf
und werden vom öffentlichen
Stromnetz verursacht.

Der Fronius IG Plus reagiert zunächst mit einer Netztrennung. Anschlie-


ßend wird das Netz während des vorgeschriebenen Überwachungszeit-
raumes geprüft. Wird nach dieser Periode kein Fehler mehr festgestellt,
nimmt der Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb wieder auf.

102
Statusmeldun- 1x2
gen - Klasse 1 AC-Spannung zu hoch
(Fortsetzungen)
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
1x3
AC Spannung zu gering
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
1x5
AC-Frequenz zu hoch
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
1x6
AC-Frequenz zu gering
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung

103
Statusmeldun- 1x7
gen - Klasse 1 AC-Netz nicht vorhanden
(Fortsetzungen) die 2. Stelle x definiert den genauen Netzpunkt:
0 = mehrere / alle 3 Phasen
1 = L1
2 = L2
3 = L3
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
108
Islanding erkannt
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
109
Allgemeiner Netzfehler
Dieser Fehler wird bei Netzfehlern immer zuerst angezeigt. Nach der
Abfrage aller Leistungsteile wird der Netzfehler genauer spezifiziert.: 1x1 /
1x4 oder die Anzeige bleibt auf ‘109’ (z.B. wenn 2 Phasen ‘104’ melden
und eine Phase ‘101’)
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung

104
Statusmeldun- Die Klasse 3 umfasst Statusmel-
gen - Klasse 3 dungen, die während des Einspei-
sebetriebes auftreten können,
jedoch grundsätzlich nicht zu einer
dauerhaften Unterbrechung des
Netz-Einspeisebetriebes führen.

Nach der automatischen Netztrennung und der vorgeschriebenen Netz-


überwachung versucht der Fronius IG Plus den Einspeisebetrieb wieder
aufzunehmen.

301
Überstrom (AC)
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Überstrom
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
302
Überstrom (DC)
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Überstrom
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
303
Übertemperatur Tiefsetzer
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Übertemperatur
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
304
Übertemperatur Kühlkörper
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Übertemperatur
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung

105
Statusmeldun- 305
gen - Klasse 3 Keine Leistungsübertragung ins Netz bei geschlossenen Netzrelais
(Fortsetzung)
Verhalten Dauerhafte Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Behebung Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
‘POWERLOW’ (306)
Zwischenkreis-Spannung zu gering für den Einspeisebetrieb;
die Fehleranzeige am Fronius IG Plus erfolgt in Klartextanzeige
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
‘DCLOW’ (307)
DC-Eingangsspannung zu gering für den Einspeisebetrieb;
die Fehleranzeige am Fronius IG Plus erfolgt in Klartextanzeige
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
308
Zwischenkreis-Spannung zu hoch
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung

106
Statusmeldun- Statusmeldungen der Klasse 4
gen - Klasse 4 erfordern teilweise den Eingriff
eines geschulten Fronius-Service-
technikers.

401
Kommunikation mit Leistungsteil nicht möglich
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
402
Kommunikation mit EEPROM nicht möglich
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
403
EEPROM fehlerhaft
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
406
einer oder beideTemperatursensoren sind defekt
Verhalten Der Fronius IG Plus trennt sich aus Sicherheitsgrün-
den vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
407
Temperatursensor am Kühhlkörper ist defekt
Verhalten Der Fronius IG Plus trennt sich aus Sicherheitsgrün-
den vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
408
Gleichstrom-Einspeisung
Verhalten Der Fronius IG Plus trennt sich aus Sicherheitsgrün-
den vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen

107
Statusmeldun- 412
gen - Klasse 4 Der Fixier-Spannungsbetrieb ist statt des MPP-Spannungsbetriebes ange-
(Fortsetzung) wählt und die Fixierspannung ist auf einen zu geringen Wert eingestellt
Verhalten Die Fixierspannung ist geringer als die aktuelle MPP-
Spannung
Behebung Modulspannung prüfen und bei zu hoher Eingangs-
spannung Verschaltung der Solarmodule ändern
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
413
Regelungsprobleme
Verhalten Auf Grund stark geänderter Netzbedingungen trennt
sich der Fronius IG Plus kurzzeitig vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
414
EEPROM fehlerhaft
Verhalten Speicherbauteil gelöscht
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
416
Kommunikation mit IG-Brain nicht möglich
Verhalten Die LED Betriebsstatus leuchtet orange, anschlie-
ßend versucht der Fronius IG Plus einen Neustart
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
417
Zwei Leistungsteile haben dieselbe Print-Nummer
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
419
Zwei oder mehrere Leistungsteile mit identischer Software-Seriennummer
erkannt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen

108
Statusmeldun- 421
gen - Klasse 4 Printnummer ist falsch eingestellt
(Fortsetzung)
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
425
Kommunikation mit dem Leistungsteil ist nicht möglich
Verhalten Die LED Betriebsstatus leuchtet orange, anschlie-
ßend versucht der Fronius IG Plus einen Neustart
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
431
alle Leistungsteile sind im Boot-Modus
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Firmware mittels Bootloader oder IG.Update aktuali-
sieren
442
kein Phasenmaster für eine Phase
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
443
Energieübertragung nicht möglich
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
445
ungültige Leistungsteil-Konfiguration
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen

109
Statusmeldun- 450
gen - Klasse 4 Die Überwachung des Leistungsteil-Hauptprozessor ‘Guard’ ist aktiv
(Fortsetzung)
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
451
Die EEPROM Guard Control ist defekt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
452
Kommunikation zwischen ‘Guard’ und dem digitalen Signalprozessor
(DSP) ist unterbrochen
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
453
Fehler in der Netzspannungs-Erfassung
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
454
Fehler in der Netzfrequenz-Erfassung
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
455
Referenz-Spannungsquelle für die AC-Messung arbeitet außerhalb der
tolerierten Grenzen
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen

110
Statusmeldun- 456
gen - Klasse 4 Fehler beim Anti-Islanding-Test
(Fortsetzung)
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
457
Netzrelais klebt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
460
Referenz-Spannungsquelle für den digitalen Signalprozessor (DSP) arbei-
tet außerhalb der tolerierten Grenzen
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
461
Fehler im DSP-Datenspeicher
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
464
Display Fehler
Die Software- und/oder Hardware-Versionen von Display und IG Brain
sind nicht kompatibel.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Firmware mittels Bootloader oder IG.Update aktuali-
sieren
465
Display Fehler
Der vom IG Brain gesendete UI-Befehl ist der aktuellen Display-Version
nicht bekannt.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen

111
Statusmeldun- 466
gen - Klasse 4 Display Fehler
(Fortsetzung) Das Display wurde nicht erkannt.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Display auf Beschädigung überprüfen, Display anste-
cken, Flachband-Kabel auf Beschädigung überprü-
fen, IG Brain auf Beschädigung prüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
467
Das Display hat vom IG Brain für länger als 6 s keinen Startbefehl erhal-
ten
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
469
Ausgangsdrossel verpolt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Ausgangsdrossel korrekt anschließen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
470
Das Tiefsetzer-Relais öffnet bei zu hoher DC-Spannung nicht
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Anlagenkonfiguration überprüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen

112
Statusmeldun- 471
gen - Klasse 4 Defekte Sicherung für die Solarmodul-Erdung wurde bisher noch nicht
(Fortsetzung) getauscht.
Die Statusmeldung wird angezeigt, wenn die Sicherung für die Solarmo-
dul-Erdung nach Auftreten der Statusmeldung 551 nicht innerhalb einer
bestimmten Zeit ausgewechselt wurde.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Neue Sicherung für die Solarmodul-Erdung einset-
zen, sodass die Solarmodule wieder am Minus- oder
am Pluspol geerdet sind.
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung

Statusmeldun- Statusmeldungen der Klasse 5


gen - Klasse 5 behindern den Einspeisebetrieb
nicht generell. Sie werden ange-
zeigt, bis die Statusmeldung per
Tastendruck quittiert wird (im Hin-
tergrund arbeitet der Fronius IG
Plus jedoch normal).
- Beliebige Taste drücken
- Fehlermeldung wird nicht mehr
angezeigt

501
Einer der beiden Lüfter ist defekt
Verhalten Die volle Ausgangsleistung wird nicht erreicht
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
502
Zu geringer Isolationswert
Beschreibung Bei automatischer Isolationsmessung durch den
Fronius IG Plus wurde ein Isolationsfehler gegen
Erde gemessen
Behebung Isolation Ihrer Photovoltaik-Anlage überprüfen
Die Statusmeldung erscheint erneut: Setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung

113
Statusmeldun- 504
gen - Klasse 5 Kommunikation im SolarNet ist nicht möglich
(Fortsetzung)
Beschreibung Fronius IG Plus Adresse ist doppelt vergeben
Behebung Fronius IG Plus Adresse ändern (Abschnitt: ‘Das
Setup-Menü’)
Beschreibung Die erforderlichen SolarNet-Komponenten befinden
sich im Fronius IG Plus: Es ist jedoch keine Kommu-
nikation möglich
Behebung Statusmeldung erlischt nach Ändern der Fronius IG
Plus Adresse
505
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Daten aus dem Setup-Menü gehen verloren
Behebung automatische Behebung
506
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Daten aus dem Menü ‘Total’ gehen verloren
Behebung automatische Behebung
507
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Daten aus dem Menü „Day“ / „Year“ gehen verloren
Behebung automatische Behebung
508
Fronius IG Plus Adresse fehlerhaft
Beschreibung Adresse für Datenkommunikation ist nicht mehr
gespeichert
Behebung Adresse neu einstellen
509
24 h keine Einspeisung
Beschreibung z.B.: Solarmodule schneebedeckt
Behebung z.B.: Solarmodule vom Schnee befreien
510
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung SMS-Einstellungen wurden auf Standard zurückge-
setzt
Behebung Gegebenenfalls SMS neu konfigurieren
511
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Sensor Card Einstellungen wurden auf Standard
zurückgesetzt
Behebung Gegebenenfalls Messkanäle neu konfigurieren

114
Statusmeldun- 512
gen - Klasse 5 Zu viele Leistungsteile im System
(Fortsetzung)
Beschreibung Es wurden zuviele Leistungsteile im System erkannt
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
513
Leistungsteil im Boot-Modus
Beschreibung Ein oder mehrere Leistungsteile können nicht aktiviert
werden, weil diese im Boot-Modus sind.
Behebung Leistungsteil-Firmware aktualisieren
514
Keine Kommunikation mit einem der Leistungsteile
Beschreibung Warnmeldung eines der Leistungsteile, zweites Leis-
tungsteil arbeitet normal
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
515
Fehlerhafte Steckverbindungen
Beschreibung Temperaturfühler am Kühlkörper defekt, Servicejum-
per befindet sich am Steckplatz ‘Service’ oder ‘+15 V
sekundär’ nicht angeschlossen
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
516
Statusmeldungen eines Leistungsteils liegen vor.
Beschreibung Es lassen sich nicht alle Leistungsteile aktivieren
Behebung Analyse vornehmen. Näheres dazu im Abschnitt ‘Das
Setup-Menü’, Menüpunkt ‘STATEPS’ anzeigen. Falls
die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird: Fronius-
geschulten Servicetechniker verständigen
517
Masterwechsel hat stattgefunden.
Beschreibung Trafo nicht angeschlossen / angesteckt
Brücken-Kurzschluss
Erfassung Zwischenkreis-Spannung beschädigt
Behebung Überprüfen der unter Beschreibung angeführten
Fehlermöglichkeiten. Falls die Statusanzeige dauer-
haft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetech-
niker verständigen
550
Strangsicherung defekt
Beschreibung Eine oder mehrere Strangsicherungen sind defekt
Behebung Strangsicherungen durchmessen und defekte erset-
zen

115
Statusmeldun- 551
gen - Klasse 5 Sicherung für die Solarmodul-Erdung ist defekt
(Fortsetzung)
Beschreibung Die Sicherung für die Solarmodul-Erdung ist defekt;
um das Solarmodul zu schützen die Sicherung tau-
schen
Behebung Neue Sicherung für die Solarmodul-Erdung einset-
zen, sodass die Solarmodule wieder am Minus- oder
am Pluspol geerdet sind.
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung

Kundendienst Wichtig! Wenden Sie sich an Ihren Fronius-Händler oder einen Fronius-
geschulten Servicepartner, wenn
- ein Fehler häufig oder dauerhaft erscheint
- ein Fehler erscheint, der nicht in den Tabellen angeführt ist

116
Wartung

Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodu-
len.
- Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-
Installateuren geöffnet werden.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im span-
nungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt wer-
den.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch
Fronius-geschultes Servicepersonal geöffnet werden.

Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und


DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei sind.

Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schal-


ten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter
steht der Anschlussbereich nach wie vor unter Spannung.

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit
beträgt 5 Minuten.

Allgemeines Der Fronius IG Plus ist so ausgelegt, dass keine zusätzlichen Wartungs-
arbeiten anfallen.
Dennoch sind im Betrieb einige wenige Punkte zu berücksichtigen, um die
optimale Funktion des Wechselrichters zu gewährleisten.

Betrieb in Bei Betrieb des Wechselrichters in Umgebungen mit starker Staubent-


Umgebungen wicklung:
mit starker Wenn nötig, die Lüfterabdeckung abnehmen und die integrierten Fliegen-
Staubentwick- gitter reinigen
lung

117
Fronius IG Vorgehensweise, wenn der Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten geöffnet
Plus für War- werden muss:
tungsarbeiten
öffnen 1. AC- und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2. Anschlussbereich öffnen
3. DC Hauptschalter ausschalten
4. Blechabdeckungen entfernen
5. Entladezeit der Kondensatoren abwarten (5 Minuten)
6. Falls vorhanden, Sicherung für die Solarmodul-Erdung entfernen
7. Falls vorhanden, Strangsicherungen entfernen
8. DC-Kabel abschließen
9. AC-Kabel abschließen

118
Strangsicherungen tauschen

Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodu-
len.
- Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-
Installateuren geöffnet werden.
- Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC-
und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei sind.
- Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos
Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC
Hauptschalter steht der Anschlussbereich nach wie vor
unter Spannung.

WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr


durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit
beträgt 5 Minuten.

Vorbereitung
1 2
1
on
of
f

OFF 5
4

2 2
6
1

2
3

119
Sicherung
1 Sicherungshalter an den Klemmen auf Durchgang überprüfen
tauschen
HINWEIS! Zur Absicherung der Solarmodule ausschließlich
Sicherungen verwenden, die den Kriterien zur richtigen Auswahl
von Strangsicherungen entsprechen.
Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm

3 Nach dem Austauschen der Sicherung:


- Ursache für defekte Sicherung eruieren und beheben

Abschließen-
1 2
de Tätigkeiten ON
1 on
of
f

6
5 7

3
2
4
2

120
Anhang

121
122
Technische Daten

Fronius IG Eingangsdaten
Plus 35
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 16 A DC

Ausgangsdaten

Nominale Ausgangsleistung (Pnom) 3,5 kW


Max. Ausgangsleistung 3,5 kW
Nominale Netzspannung 230 V, +10 / -15 % *)
Nominaler Ausgangsstrom (einphasig) 15,2 A AC
Nominale Frequenz 50 - 60 Hz *)
Klirrfaktor < 3,5 %
Leistungsfaktor cos phi 1

Allgemeine Daten

Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,1 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 631 mm
Gewicht 25 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)

Schutzeinrichtungen

DC-Isolationsmessung Warnung bei RISO < 500 kOHM


DC-Überspannungsschutz integriert
Verpolungsschutz integriert
Verhalten bei DC-Überlast Arbeitspunkt-Verschiebung

*) Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird


der Fronius IG Plus spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.

123
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 50
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 18,3 A DC

Ausgangsdaten

Nominale Ausgangsleistung (Pnom) 4 kW


Max. Ausgangsleistung 4 kW
Nominale Netzspannung 230 V, +10 / -15 % *)
Nominaler Ausgangsstrom (einphasig) 17,4 A AC
Nominale Frequenz 50 - 60 Hz *)
Klirrfaktor < 3,5 %
Leistungsfaktor cos phi 1

Allgemeine Daten

Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,1 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 631 mm
Gewicht 25 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)

Schutzeinrichtungen

DC-Isolationsmessung Warnung bei RISO < 500 kOHM


DC-Überspannungsschutz integriert
Verpolungsschutz integriert
Verhalten bei DC-Überlast Arbeitspunkt-Verschiebung

*) Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird


der Fronius IG Plus spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.

124
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 70
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 29,7 A DC

Ausgangsdaten

Nominale Ausgangsleistung (Pnom) 6,5 kW


Max. Ausgangsleistung 6,5 kW
Nominale Netzspannung 230 V, +10 / -15 % *)
Nominaler Ausgangsstrom einphasig 28,3 A AC
zweiphasig 14,1 A AC
Nominale Frequenz 50 - 60 Hz
Klirrfaktor < 3,5 %
Leistungsfaktor cos phi 1

Allgemeine Daten

Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,4 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 962 mm
Gewicht 38 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)

Schutzeinrichtungen

DC-Isolationsmessung Warnung bei RISO < 500 kOHM


DC-Überspannungsschutz integriert
Verpolungsschutz integriert
Verhalten bei DC-Überlast Arbeitspunkt-Verschiebung

*) Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird


der Fronius IG Plus spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.

125
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 100
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 36,6 A DC

Ausgangsdaten

Nominale Ausgangsleistung (Pnom) 8 kW


Max. Ausgangsleistung 8 kW
Nominale Netzspannung 230 V, +10 / -15 % *)
Nominaler Ausgangsstrom einphasig 34,8 A AC
zweiphasig 17,4 A AC
Nominale Frequenz 50 - 60 Hz
Klirrfaktor < 3,5 %
Leistungsfaktor cos phi 1

Allgemeine Daten

Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,5 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 962 mm
Gewicht 38 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)

Schutzeinrichtungen

DC-Isolationsmessung Warnung bei RISO < 500 kOHM


DC-Überspannungsschutz integriert
Verpolungsschutz integriert
Verhalten bei DC-Überlast Arbeitspunkt-Verschiebung

*) Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird


der Fronius IG Plus spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.

126
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 120
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 45,78 A DC

Ausgangsdaten

Nominale Ausgangsleistung (Pnom) 10 kW


Max. Ausgangsleistung 10 kW
Nominale Netzspannung 230 V, +10 / -15 % *)
Nominaler Ausgangsstrom (dreiphasig) 14,5 A AC
Nominale Frequenz 50 - 60 Hz
Klirrfaktor < 3,5 %
Leistungsfaktor cos phi 1

Allgemeine Daten

Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,5 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 1221 mm
Gewicht 49 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)

Schutzeinrichtungen

DC-Isolationsmessung Warnung bei RISO < 500 kOHM


DC-Überspannungsschutz integriert
Verpolungsschutz integriert
Verhalten bei DC-Überlast Arbeitspunkt-Verschiebung

*) Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird


der Fronius IG Plus spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.

127
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 150
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 54,9 A DC

Ausgangsdaten

Nominale Ausgangsleistung (Pnom) 12 kW


Max. Ausgangsleistung 12 kW
Nominale Netzspannung 230 V, +10 / -15 % *)
Nominaler Ausgangsstrom (dreiphasig) 17,4 A AC
Nominale Frequenz 50 - 60 Hz
Klirrfaktor < 3,5 %
Leistungsfaktor cos phi 1

Allgemeine Daten

Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,5 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 1221 mm
Gewicht 49 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)

Schutzeinrichtungen

DC-Isolationsmessung Warnung bei RISO < 500 kOHM


DC-Überspannungsschutz integriert
Verpolungsschutz integriert
Verhalten bei DC-Überlast Arbeitspunkt-Verschiebung

*) Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird


der Fronius IG Plus spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.

128
Berücksichtigte Normen und Richtlinien

CE-Kennzei- Darüber hinaus werden alle erforderlichen und einschlägigen Normen


chen sowie Richtlinien im Rahmen der einschlägigen EU-Richtlinie eingehalten,
sodass die Geräte mit dem CE-Kennzeichen ausgestattet sind.

Parallelbetrieb Der Fronius IG Plus erfüllt die


von Eigener- - „Richtlinie für Anschluss und Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsan-
zeugungsanla- lagen am Niederspannungsnetz“ des Verbandes der Elektrizitätswirt-
gen schaft (VDEW)
- „Technischen Richtlinien für den Parallelbetrieb von Eigenerzeugungs-
anlagen mit Verteilernetzen“ des Verbandes der Elektrizitätsunterneh-
men Österreichs

Schaltung zur Der Fronius IG Plus verfügt über eine von der Berufsgenossenschaft für
Verhinderung Feinmechanik und Elektrotechnik nach DIN VDE 0126-1-1 zugelassenen
des Inselbe- Schaltung zur Verhinderung des Inselbetriebes.
triebes

Netzausfall Die serienmäßig in den Fronius IG Plus integrierten Mess- und Sicher-
heitsverfahren sorgen dafür, dass bei einem Netzausfall die Einspeisung
sofort unterbrochen wird (z.B. bei Abschaltung durch den Energieversor-
ger oder Leitungschaden).

Berücksichtig- - „Sicherheitsanforderungen für photovoltaische Energieerzeugungsan-


te Normen und lagen“ (ÖNORM/ÖVE E2750), soweit diese Vorschriften den Wechsel-
Richtlinien richter betreffen

129
Gewährleistung und Entsorgung

Gewährlei- Für den Fronius IG Plus gilt eine Gewährleistung gemäß den allgemeinen
stungsbestim- Geschäftsbedingungen. Während dieser Zeit garantiert Fronius die ord-
mungen und nungsgemäße Funktion des Wechselrichters. Sollte ein von Fronius zu
Haftung verantwortender Defekt vorliegen, übernimmt Fronius innerhalb der Ge-
währleistungszeit die kostenlose werksseitige Instandsetzung.

Wichtig! Bei Gerätestillstand kann kein Ertragsentgang für die nicht


stattgefundene Netzeinspeisung geltend gemacht werden.

Bei Gewährleistungsansprüchen wenden Sie sich an Ihren Fronius-Händ-


ler.

Ausschluss Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen durch


von Gewähr- - Nicht bestimmungsgemäße Verwendung Ihres Solar-Wechselrichters
leistungsan- und des Zubehörs
sprüchen - Nicht sachgemäße und normgemäße Montage, insbesondere durch
nicht konzessionierte Elektro-Installateure
- Unsachgemäße Bedienung
- Betreiben des Fronius IG Plus bei defekten Schutzeinrichtungen
- Eigenmächtige Veränderungen am Fronius IG Plus und des Zubehörs
- Fremdkörper-Einwirkung und höhere Gewalt

Voraussetzun- - Die Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen erfordert die Instand-


gen für Ge- setzung bei Fronius oder den Vor-Ort-Service von Fronius-geschulten
währleis- Servicepartnern.
tungsansprü- - Der Rücktransport von Geräten oder Komponenten hat in der Origi-
che nalverpackung oder in einer gleichwertigen Verpackung zu erfolgen.

Diese Leistungen gehen zu Lasten des Händlers oder seines Installa-


teurs, ebenso die Montage des instandgesetzten Gerätes.

Wird bei Instandsetzung eines ausgetauschten Bauteils festgestellt, dass


die Ursache des defekten Bauteils den Gewährleistungsanspruch aus-
schließt, stellt Fronius die Instandsetzung des Bauteils oder das Aus-
tauschteil auch bei noch gültiger Gewährleistung in Rechnung.

Gewährleis- Die gesetzliche Gewährleistung gilt nur für den Fronius IG Plus und die im
tungsumfang Lieferumfang enthaltenen Optionen (Systemerweiterungen). Die übrigen
Komponenten der Photovoltaikanlage sind von der Gewährleistung aus-
geschlossen.

130
Gewährleis- Ebenso von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Beschädigungen
tungsumfang am Fronius IG Plus, die auf die übrigen Komponenten der Photovoltaik-
(Fortsetzung Anlage zurückzuführen sind.

Gewährlei- 60 Monate ab Installationsdatum


stungszeit
Ausnahme: Die im Lieferumfang enthaltenen Optionen (Systemerweite-
rungen). Hier gilt eine Gewährleistung von 24 Monaten ab Installationsda-
tum.

Die Gewährleistung kann auf 10 Jahre ab Produktionsdatum verlängert


werden.

Gewährleistungs-Verlängerungen betreffen ausschließlich den Fronius IG


Plus, nicht jedoch als Steckkarten eingesetzte Systemerweiterungen.

Auf Austauschteile gewährt FRONIUS eine Gewährleistungsdauer von


weiteren 12 Monaten, auch wenn die Gewährleistung des instandgesetz-
ten Fronius IG Plus bereits abgelaufen ist.

Gewährlei- Aufschluss über die Gültigkeit der Gewährleistung gibt die Seriennummer
stungsnach- des Fronius IG Plus. Um den Gewährleistungsanspruch eindeutig zu
weis bestimmen, ist die Rechnung über den Kauf des Wechselrichters oder der
Photovoltaikanlage (unter ausdrücklicher Definition des zugehörigen
Wechselrichters mit dessen Seriennummer) vorzuweisen.
Ohne Angabe der Seriennummer kann keine Gewährleistung stattfinden.

Entsorgung Sollte Ihr Wechselrichter eines Tages ausgetauscht werden, nimmt Froni-
us das Altgerät zurück und sorgt für eine fachgerechte Wiederverwertung.

131
132
EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG 2007
EC-DECLARATION OF CONFORMITY 2007
DECLARATION DE CONFORMITE DE LA CE, 2007

Wels-Thalheim, 2007-10-30

Die Firma Manufacturer La compagnie

FRONIUS INTERNATIONAL GMBH


Günter Fronius Straße 1, A-4600 Wels-Thalheim

erklärt in alleiniger Verantwortung, Hereby certifies on it´s sole se déclare seule responsable du fait
daß folgendes Produkt: responsibility that the following que le produit suivant:
product:

Fronius IG Plus 50-1 Fronius IG Plus 50-1 Fronius IG Plus 50-1


Solar-Wechselrichter Photovoltaic-inverter Onduleur solaire

auf das sich diese Erklärung which is explicitly referred to by this qui est l’objet de la présente
bezieht, mit folgenden Richtlinien Declaration meet the following déclaration correspondent aux
bzw. Normen übereinstimmt: directives and standard(s): suivantes directives et normes:

Richtlinie 2006/95/EWG Directive 2006/95/EEC Directive 2006/95/CEE


Elektrische Betriebsmittel Electrical Apparatus Outillages électriques
Niederspannungsrichtlinie Low Voltage Directive Directive de basse tension
Richtlinie 2004/108/EWG Directive 2004/108/EEC Directive 2004/108/CEE
Elektromag. Verträglichkeit Electromag. compatibility Èlectromag. compatibilitè

Europäische Normen European Standard Norme européenne


EN 50178 EN 50178 EN 50178
EN 61000-3-2:2000 EN 61000-3-2:2000 EN 61000-3-2:2000
EN 61000-3-11:2000 EN 61000-3-11:2000 EN 61000-3-11:2000
EN 61000-3-12:2005 EN 61000-3-12:2005 EN 61000-3-12:2005
EN 61000-6-2:2001 EN 61000-6-2:2001 EN 61000-6-2:2001
EN 61000-6-3:2001 EN 61000-6-3:2001 EN 61000-6-3:2001
EN 50366:2003 EN 50366:2003 EN 50366:2003

Die oben genannte Firma hält Documentation evidencing En tant que preuve de la satisfaction
Dokumentationen als Nachweis der conformity with the requirements of des demandes de sécurité la
Erfüllung der Sicherheitsziele und the Directives is kept available for documentation peut être consultée
die wesentlichen Schutzanforder- inspection at the above chez la compagnie susmentionnée.
ungen zur Einsicht bereit. Manufacture´s.

2007 ppa. Mag.Ing.H.Hackl


42,0426,0062,DE 032007
Fronius Worldwide - www.fronius.com/addresses

A Fronius International GmbH USA Fronius USA LLC Solar Electronics Division
4600 Wels-Thalheim, Günter-Fronius-Straße 1, Austria 10421 Citation Drive, Suite 1100, Brighton, MI 48116
E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected]
http://www.fronius.com http://www.fronius-usa.com

Under http://www.fronius.com/addresses you will find all addresses of our sales branches and partner firms!

ud_fr_se_so_00913 012007

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