Fronius-Technische Daten
Fronius-Technische Daten
42,0426,0062,DE 032007
Sehr geehrter Leser
Einleitung Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und gratulieren Ihnen zu Ihrem
technisch hochwertigen Fronius Produkt. Die vorliegende Anleitung hilft Ihnen, sich mit
diesem vertraut zu machen. Indem Sie die Anleitung sorgfältig lesen, lernen Sie die
vielfältigen Möglichkeiten Ihres Fronius-Produktes kennen. Nur so können Sie seine
Vorteile bestmöglich nutzen.
Bitte beachten Sie auch die Sicherheitsvorschriften und sorgen Sie so für mehr Sicher-
heit am Einsatzort des Produktes. Sorgfältiger Umgang mit Ihrem Produkt unterstützt
dessen langlebige Qualität und Zuverlässigkeit. Das sind wesentliche Voraussetzungen
für hervorragende Ergebnisse.
ud_fr_st_et_00491 012004
Sicherheitsvorschriften
GEFAHR!
„GEFAHR!“ Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht
gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.
WARNUNG!
„WARNUNG!“ Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die
Folge sein.
VORSICHT!
„VORSICHT!“ Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn
sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen
sowie Sachschäden die Folge sein.
Allgemeines Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits-
technischen Regeln gefertigt. Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder
Missbrauch Gefahr für
- Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
- das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers,
- die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung des
Gerätes zu tun haben, müssen
- entsprechend qualifiziert sein,
- Kenntnisse im Umgang mit Elektroinstallationen haben und
- diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
I ud_fr_se_sv_00912 012005
Allgemeines Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät sind
(Fortsetzung) - in lesbarem Zustand zu halten
- nicht zu beschädigen
- nicht zu entfernen
- nicht abzudecken, zu überkleben oder zu übermalen.
Bestimmungsge- Das Gerät ist ausschließlich für den Einsatz im Sinne der bestimmungsge-
mäße Verwen- mäßen Verwendung zu benutzen.
dung
Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestim-
mungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht.
Umgebungsbe- Betrieb bzw. Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches
dingungen gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet
der Hersteller nicht.
ud_fr_se_sv_00912 012005 II
Qualifiziertes Wartung und Instandsetzung dürfen nur durch einen autorisierten Fachbe-
Personal trieb erfolgen.
(Fortsetzung)
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet, dass sie beanspru-
chungs- und sicherheitsgerecht konstruiert und gefertigt sind. Nur Original-
Ersatzteile verwenden (gilt auch für Normteile).
Sicherheitsmaß- Bei der Installation von Geräten mit Kühlluft-Öffnungen sicherstellen, dass die Kühlluft
nahmen am ungehindert durch die Luftschlitze ein- und austreten kann. Das Gerät nur gemäß der
Einsatzort am Leistungsschild angegebenen Schutzart betreiben.
EMV-Maßnahmen Bei der Installation ist dafür Sorge zu tragen, dass keine elektromagneti-
schen Störungen an elektrischen und elektronischen Einrichtungen auftreten.
Sicherheitsmaß- Das Gerät nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen voll funktionstüchtig
nahmen im sind. Sind die Schutzeinrichtungen nicht voll funktionsfähig, besteht Gefahr
Normalbetrieb für
- Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
- das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers
- die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
ud_fr_se_sv_00912 012005 IV
Inhaltsverzeichnis
Bedienung 7
1
Menüpunkte einstellen und anzeigen............................................................................... 33
Menüpunkte einstellen allgemein ................................................................................ 33
Menüpunkt ‘Standby’ einstellen ................................................................................... 33
Menüpunkt ‘CONTRast’ einstellen ............................................................................... 34
Menüpunkt ‘LIGHTmode’ einstellen ............................................................................. 34
Menüpunkt ‘CASH’ anzeigen ....................................................................................... 35
Menüpunkt ‘IG-NR’ einstellen ...................................................................................... 36
Menüpunkt ‘DATcom’ einstellen ................................................................................... 36
Menüpunkt ‘TIME’ anzeigen ........................................................................................ 38
Menüpunkt ‘STATEps’ anzeigen .................................................................................. 39
Menüpunkt ‘VERSIon’ anzeigen .................................................................................. 40
2
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² an-
schließen .......................................................................................................................... 66
Allgemeines ................................................................................................................. 66
Zusätzlich erforderliche Bauteile .................................................................................. 66
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² an-
schließen ..................................................................................................................... 66
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen ............................... 69
Allgemeines ................................................................................................................. 69
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ................................................................... 69
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen .......................... 69
Strangsicherungen auswählen ..................................................................................... 71
Strangsicherungen in den Fronius IG Plus einsetzen .................................................. 71
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ................................................... 72
Allgemeines ................................................................................................................. 72
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ............................................... 72
Auswirkungen von zu klein ausgelegten Sicherungen ................................................. 72
Empfehlung für die Sicherungen - Anwendungsbeispiel .............................................. 72
Sicherungen ................................................................................................................. 73
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ............................................................................................................. 74
Allgemeines ................................................................................................................. 74
Zusätzlich erforderliche Bauteile .................................................................................. 74
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ......................................................................................................... 75
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ......................................................................................................... 76
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus .................................................. 77
Allgemeines ................................................................................................................. 77
Solarmodul-Erdung am Minuspol ................................................................................ 77
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus .............................................. 77
Sicherheit ..................................................................................................................... 78
Wechselrichter für geerdete Solarmodule einstellen ................................................... 78
Solarmodul-Erdung: Sicherung einsetzen ................................................................... 78
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen .............................................................. 79
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen ................................. 80
Allgemeines ................................................................................................................. 80
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ................................................................... 80
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen ............................. 80
Strangsicherungen auswählen ..................................................................................... 82
Strangsicherungen in den Fronius IG Plus einsetzen .................................................. 82
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ................................................... 84
Allgemeines ................................................................................................................. 84
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ............................................... 84
Auswirkungen von zu klein ausgelegten Sicherungen ................................................. 84
Empfehlung für die Sicherungen - Anwendungsbeispiel .............................................. 84
Sicherungen ................................................................................................................. 85
3
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ............................................................................................................. 86
Allgemeines ................................................................................................................. 86
Zusätzlich erforderliche Bauteile .................................................................................. 86
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen ......................................................................................................... 87
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG Plus ..................................................... 90
Allgemeines ................................................................................................................. 90
Solarmodul-Erdung am Pluspol ................................................................................... 90
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG Plus................................................. 90
Sicherheit ..................................................................................................................... 91
Wechselrichter für geerdete Solarmodule einstellen ................................................... 91
Solarmodul-Erdung: Sicherung einsetzen ................................................................... 91
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen .............................................................. 92
Fronius IG Plus schließen ................................................................................................ 93
Fronius IG Plus schließen ............................................................................................ 93
Optionskarten einsetzen .................................................................................................. 94
Passende Optionskarten ............................................................................................. 94
Sicherheit ..................................................................................................................... 94
Fronius IG Plus öffnen ................................................................................................. 94
Optionskarten einsetzen .............................................................................................. 95
Fronius IG Plus schließen ............................................................................................ 95
SolarNet und Datenanbindung .................................................................................... 96
Beispiel ........................................................................................................................ 97
Inbetriebnahme ................................................................................................................ 98
Werksseitige Konfiguration .......................................................................................... 98
Inbetriebnahme ............................................................................................................ 98
4
Anhang 121
5
6
Bedienung
7
8
Personen- und Geräteschutz
Personen und Durch seinen Aufbau und seine Funktionsweise bietet der Fronius IG Plus
Geräteschutz ein Maximum an Sicherheit, sowohl bei der Montage als auch im Betrieb.
Der Fronius IG Plus übernimmt die Aufgaben des Personen- und Geräte-
schutzes:
a) durch die galvanische Trennung
b) durch die Netzüberwachung
Netzüberwa- Der Fronius IG Plus stellt bei abnormen Netzverhältnissen seinen Betrieb
chung sofort ein und unterbricht die Einspeisung in das Stromnetz (z.B. bei
Netzabschaltung, Unterbrechung, etc.).
9
Der Fronius IG Plus im Photovoltaik-System
Umwandlung Der Fronius IG Plus wandelt den von den Solarmodulen erzeugten
von Gleich- in Gleichstrom in Wechselstrom um. Dieser Wechselstrom wird synchron
Wechselstrom zur Netzspannung in das Hausnetz oder in das öffentliche Stromnetz
eingespeist.
Vollautomati- Der Betrieb des Fronius IG Plus erfolgt vollautomatisch. Sobald nach
sche Betriebs- Sonnenaufgang genug Leistung von den Solarmodulen erzeugt wird,
führung beginnt die Steuerungs- und Regelungseinheit mit der Überwachung von
Netzspannung und Netzfrequenz. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung
beginnt der Solar-Wechselrichter mit der Einspeisung.
Der Fronius IG Plus arbeitet so, dass die maximal mögliche Leistung aus
den Solarmodulen entnommen wird.
Diese Funktion wird als „Maximum Power Point Tracking“ (MPPT) be-
zeichnet.
10
Anzeigefunkti- Der Fronius IG Plus besitzt grundlegende Funktion für die Erfassung von
on und Daten- Minimal- und Maximalwerten auf Tages- und Totalbasis, die Werte werden
kommunikati- am Display angezeigt.
on
(Fortsetzung) Optional ermöglicht das Display auch die Anzeige folgender Wetterdaten:
- 2 verschiedene Temperaturwerte (z.B. Temperatur bei den Solarmo-
dulen, Außentemperatur im Schatten)
- Sonneneinstrahlung
11
Gerätebeschreibung Fronius IG Plus
Bedienele-
mente und
Anzeigen
(1) (2)
Pos. Funktion
(1) Display
zur Anzeige von Werten, Einstellungen und Menüs
(2) LED Betriebsstatus
zur Anzeige des Betriebszustandes
(3) Taste ‘Enter’
zum Bestätigen einer Auswahl
(4) Taste ‘Menü / Esc’
zum Wechsel in die Menüebene
zum Ausstieg aus dem Setup-Menü
(5) Taste ‘ab/rechts’
je nach Auswahl:
zur Navigation nach unten
zur Navigation nach rechts
(6) Taste ‘links/auf’
je nach Auswahl:
zur Navigation nach links
zur Navigation nach oben
Display Die Versorgung des Displays erfolgt über die Schutz-Kleinspannung der
Solarmodule. Das Display steht somit tagsüber zur Verfügung.
Wichtig! Das Display des Fronius IG Plus ist kein geeichtes Messgerät.
Eine geringe Abweichung um einige Prozent ist systembedingt. Die ge-
naue Abrechnung der Daten mit dem Energieversorgungs-Unternehmen
erfordert daher einen geeichten Zähler.
12
Display (1) (2) (3) (4) (5)
(Fortsetzung)
(13) (6)
(12)
(7)
Pos. Funktion
(1) Symbole für den Anzeigemodus ‘Now’
(2) Symbole für den Anzeigemodus ‘Day’
(3) Symbole für den Anzeigemodus ‘Year’
(4) Symbole für den Anzeigemodus ‘Total’
(5) Symbole für den Anzeigemodus ‘Setup’
(6) Symbole für Betriebsbedingungen
... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche direkt mit
den Solarmodulen zusammenhängen
... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche mit Um-
weltbedingungen zusammenhängen (z.B. Sonneneinstrah-
lung, Temperatur - Optionen)
... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche direkt mit
dem öffentlichen Netz zusammenhängen
... erscheint bei der Anzeige von Werten, welche direkt mit
dem Fronius IG Plus zusammenhängen
13
Display Pos. Funktion
(Fortsetzung)
(7) Bereich für Anzeigeeinheit
zur Darstellung der dem Anzeigewert zugeordneten Einheit
(8) Symbol für Taste ‘Enter’
(9) Symbole für Taste ‘Menü/Esc’
(10) Symbole für Taste ‘ab/rechts’
(11) Symbole für Taste ‘links/auf’
(12) Bereich für Anzeigewert
zur Darstellung des Anzeigewertes
(13) Segment-Balken (nicht aktiv während Setup-Einstellungen)
zeigt unabhängig vom gewählten Anzeigemodus die aktuell in das
Netz eingespeiste Leistung an. Die Anzeige erfolgt in % der für den
Solar-Wechselrichter maximal möglichen Einspeiseleistung.
Startup-Phase Nach dem automatischen Einschalten führt der Fronius IG Plus einen
Selbsttest durch. Anschließend erfolgt ein Test des öffentlichen Netzes.
Dieser Test dauert wenige Sekunden bis zu einigen Minuten, je nach
vorhandenen Landesbestimmungen. Während der Startup-Phase leuchtet
die LED Betriebsstatus gelb.
Testablauf 1. Segmenttest
Alle Anzeigeelemente leuchten für ca. eine Sekunde auf
14
Testablauf - Anschließend zeigt das Display „SYNCAC“, das Netzsymbol blinkt
(Fortsetzung)
4. Startup-Test
- Bevor der Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb aufnimmt,
werden die Netzbedingungen gemäß den Landes-Bestimmungen
getestet
- Das Display zeigt „STARTUP“
5. Netz-Einspeisebetrieb
- Nach Abschluss der Tests beginnt der Fronius IG Plus mit dem
Netz-Einspeisebetrieb
- Das Display zeigt die aktuelle Leistung, mit der das Netz gespeist
wird
- Die LED Betriebsstatus leuchtet grün, der Fronius IG Plus arbeitet
15
LED Betriebs- Die LED Betriebsstatus ändert je
status nach Betriebszustand die Farbe:
16
LED Betriebs- LED Betriebsstatus Erklärung
status
(Fortsetzung) leuchtet rot Allgemeiner Status: Anzeige der entsprechenden
Statusmeldung am Display
bleibt dunkel Es besteht keine Verbindung zu den
Solarmodulen;
keine Modulleistung auf Grund von Dunkelheit
17
Navigation im Display
(1)
Menüebene aufrufen
Menüebene
18
Anzeigemo- 1. Menüebene aufrufen
dus anwählen (1) (2) (3) (4) 2. Mit den Tasten ‘links’ (7) oder
‘rechts’ (6) den gewünschten
Anzeigemodus (1) - (4) anwäh-
len
3. Taste ‘Enter’ (5) drücken
Anzeigemodus anwählen
Zwischen
Anzeigewerten
blättern
19
Übersicht der Anzeige- Symbol Einheit Option Anzeigewert
Anzeigewerte modus
‘Now’ W - eingespeiste Leistung
V - Netzspannung
A - eingespeister Strom
Hz - Netzfrequenz
V - Solarmodul-Spannung
A - Solarmodul-Strom
°C / °F x Solarmodul-Temperatur
MOhm - Isolationswiderstand
W x vom Energiezähler erfasste
Leistung
°C / °F x Umgebungstemperatur
W/m² x Sonneneinstrahlung
HH:MM x Uhrzeit
‘Day’ kWh / MWh - Eingespeiste Energie
Währung - Ertrag
‘Year’ kg/t - CO2-Reduktion
‘Total’
W - max. eingespeiste Leistung
V - max. Netzspannung
V - min. Netzspannung
V - max. Solarmodul-Spannung
kwh / MWh x vom Energiezähler erfasste
Energie
°C / °F x max. Solarmodul-Temperatur
°C / °F x min. Solarmodul-Temperatur
°C / °F x max. Umgebungstemperatur
°C / °F x min. Umgebungstemperatur
W/m² x max. Sonneneinstrahlung
HH:MM - Betriebsstunden des Fronius
IG Plus
x Option
Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.’ (nicht
angeschlossen) angezeigt.
20
Die Anzeigemodi
21
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Now’
(1) (2)
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus
‘Now’
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Eingespeiste Leistung
dus ‘Now’ momentan in das Netz eingespei-
ste Leistung (Watt)
Netzspannung
(Volt)
*)
Eingespeister Strom
momentan in das Netz eingespei-
ster Strom (Ampere)
*)
Netzfrequenz
(Hertz)
22
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Solarmodul-Spannung
dus ‘Now’ momentan an den Solarmodulen
(Fortsetzung) anliegende Spannung (Volt)
Modul-Strom
momentan von den Solarmodulen
gelieferter Strom (Ampere)
Modul-Temperatur (Option)
Temperatur bei den Solarmodulen
(°C; im Setup-Menü auch auf °F
einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.1; Option Sensorkarte)
23
Anzeigewerte Anzeigebeispiel für positives Poten-
im Anzeigemo- tial (Vorzeichen ‘+’):
dus ‘Now’ Kurzschluss zwischen DC+ Leitung
(Fortsetzung) und Erde
Umgebungstemperatur (Option)
(°C; im Setup-Menü auch auf °F
einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.2; Option Sensorkarte)
Sonneneinstrahlung (Option)
pro Quadratmeter auftreffende
Einstrahlungsleistung (Watt/m²;
Option Sensorkarte)
Optionen Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.’ (nicht ange-
schlossen) angezeigt.
24
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Day / Year / To-
tal’
Steht die Option Datenlogger zur Verfügung, gelten die Anzeigewerte für
den gesamten Kalendertag.
Anzeigemo-
dus Day / Year
/ Total’ anwäh-
len
25
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Eingespeiste Energie
dus ‘Day / während des betrachteten Zeitrau-
Year / Total’ mes in das Netz eingespeiste
Energie (kWh / MWh)
Ertrag
während des betrachteten Zeitrau-
mes erwirtschaftetes Geld (Wäh-
rung im Setup-Menü einstellbar)
Wie bei der eingespeisten Energie kann es auch beim Ertrag zu Abwei-
chungen mit anderen Messwerten kommen.
CO2-Reduktion
während des betrachteten Zeitraumes eingesparte CO2-Emission
(kg/t; t = Zeitdauer)
Im Bereich für die Anzeigeeinheit wird abwechselnd ‘kg’ und ‘CO2’ ange-
zeigt.
Der Wert für die CO2-Reduktion entspricht der CO2-Emission, die bei
Produktion der gleichen Strommenge in einem kalorischen Kraftwerk
freigesetzt würde.
Die Werkseinstellung beträgt 0,53 kg / kWh (Quelle: DGS - Deutsche
Gesellschaft für Sonnenenergie).
26
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Maximale Netzspannung
dus ‘Day / höchste, während des betrachteten
Year / Total’ Zeitraumes gemessene Netzspan-
(Fortsetzung) nung (V)
Minimale Netzspannung
geringste, während des betrachte-
ten Zeitraumes gemessene Netz-
spannung (V)
Maximale Solarmodul-Spannung
höchste, während des betrachteten
Zeitraumes gemessene Solarmo-
dul-Spannung (V)
Maximale Solarmodul-Tempera-
tur (Option)
höchste bei den Solarmodulen
während des betrachteten Zeitrau-
mes gemessene Temperatur (°C;
im Setup-Menü auch auf °F ein-
stellbar; Temperatur-Sensor Nr.1;
Option Sensorkarte)
Minimale Solarmodul-Temperatur
(Option)
geringste während des betrachte-
ten Zeitraumes bei den Solarmodu-
len gemessene Temperatur (°C; im
Setup-Menü auch auf °F einstell-
bar; Temperatur-Sensor Nr.1; Opti-
on Sensorkarte)
Maximale Umgebungstemperatur
(Option)
höchste während des betrachteten
Zeitraumes gemessene Temperatur
(°C; im Setup-Menü auch auf °F
einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.2; Option Sensorkarte)
27
Anzeigewerte
im Anzeigemo- Minimale Umgebungstemperatur
dus ‘Day / (Option)
Year / Total’ geringste während des betrachte-
(Fortsetzung) ten Zeitraumes gemessene Tempe-
ratur (°C; im Setup-Menü auch auf
°F einstellbar; Temperatur-Sensor
Nr.2; Option Sensorkarte)
Maximale Sonneneinstrahlung
(Option)
höchste während des betrachteten
Zeitraumes aufgetretene Sonnen-
einstrahlung, (W/m²; Option Sen-
sorkarte)
Betriebsstunden
Betriebsdauer des Fronius IG Plus
(HH:MM)
Die Angabe der Betriebsdauer erfolgt in Stunden und Minuten bis 999 h
und 59 min (Anzeige: ‘999:59’). Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Anzeige
nur mehr in Stunden.
Obwohl der Fronius IG Plus während der Nacht außer Betrieb ist, werden
die für die Option Sensorkarte erforderlichen Daten rund um die Uhr
erfasst und gespeichert.
Optionen Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.’ (nicht ange-
schlossen) angezeigt.
28
Das Setup-Menü
Voreinstellun- Der Fronius IG Plus ist betriebsfertig vorkonfiguriert. Für den vollautomati-
gen schen Netz-Einspeisebetrieb sind keine Voreinstellungen erforderlich.
Menüpunkt ‘STANDBY’
29
Zwischen
Menüpunkten
blättern
Menüpunkte STANDBY
im Setup- Manuelle Aktivierung / Deaktivierung des Standby-Betriebes mittels Taste
Menü ‘Enter’
Einheit -
Einstellbereich Enter
Werkseinstellung ‘Standby’ deaktiviert
30
Menüpunkte LIGHTMODE
im Setup- Voreinstellung der Display-Beleuchtung.
Menü
(Fortsetzung) Einheit -
Einstellbereich AUTO / ON / OFF
Werkseinstellung AUTO
AUTO: Nach dem letzten Drücken einer Taste erlischt die Display-
Beleuchtung in Folge einer Zeitverzögerung von 30 Sekunden.
Der Menüpunkt ‘Time’ wird nur unterstützt, wenn die Option Datenlogger
angeschlossen ist.
31
Menüpunkte STATEPS
im Setup- Statusanzeige der Leistungsteile; der zuletzt aufgetretene Fehler kann
Menü angezeigt werden
(Fortsetzung)
Wichtig! Auf Grund schwacher Sonneneinstrahlung treten jeden Morgen
und Abend naturgemäß die Statusmeldungen 306 (Power Low) und 307
(DC-Low) auf. Diesen Statusmeldungen liegt kein Fehler zu Grunde.
VERSION
Anzeige von Versionsnummer und Seriennummer der IG-Brain-Einheit
und des Leistungsteiles.
Einheit -
Einstellbereich MAINCTRL / LCD / PS (PS00, PS01, PS02)
Werkseinstellung -
32
Menüpunkte einstellen und anzeigen
‘STANDBY’ und
‘ENTER’.
33
Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘CONTRAST’ anwäh-
‘CONTRAST’ len
einstellen 2. Taste ‘Enter’ drücken
34
Menüpunkt ON ... Display-Beleuchtung
‘LIGHTMODE’ permanent eingeschaltet
einstellen
(Fortsetzung)
35
Menüpunkt 1. Menüpunkt ‘IG-NR’ anwählen
‘IG-NR’ ein- 2. Taste ‘Enter’ drücken
stellen
36
Menüpunkt Datenverbindung vorhanden
‘DATCOM’ ein-
stellen Bei vorhandener Datenverbin-
(Fortsetzung) dung wird ‘OKCOM’ angezeigt.
37
Menüpunkt ... oder Interface Card zurück-
‘DATCOM’ ein- setzen (‘IFCDRST’)
stellen
(Fortsetzung) 7. Taste ‘Enter’ drücken
‘PDCDDONE’ ...
38
Menüpunkt das Datum wird angezeigt
‘TIME’ anzei- (TT.MM.JJJJ)
gen
(Fortsetzung) 3. Taste ‘Enter’ drücken
und
39
Menüpunkt der Status des ersten Leis-
‘STATEPS’ tungsteils PS00 wird erneut
anzeigen angezeigt
(Fortsetzung)
5. Mittels Taste ‘ab’ das zweite
oder dritte Leistungsteil PS01
oder PS02 auswählen
und
40
Menüpunkt die Versionsnummer der IG-
‘VERSION’ Brain-Einheit wird angezeigt
anzeigen
(Fortsetzung) 4. Zur Anzeige der Baugruppen-
Erkennung Taste ‘ab’ drücken
41
Menüpunkt das erste Leistungsteil ‘PS 00’
‘VERSION’ wird angezeigt
anzeigen
(Fortsetzung) 10. Mittels Taste ‘ab’ das ge-
wünschte Leistungsteil auswäh-
len
42
Menüpunkt ‘PS’ wird angezeigt
‘VERSION’
anzeigen 17. Taste ‘Esc’ drücken, um aus
(Fortsetzung) dem Menüpunkt ‘VERSION’
auszusteigen
43
44
Installation und Inbetriebnahme
45
46
Fronius IG Plus montieren und anschließen
Aufbau des
Fronius IG
Plus
Le
ist
un
gs
tei
l(e
)
An
sc
hlu
ss
be
rei
ch
47
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus
(9)
(10)
(11)
Pos. Beschreibung
(1) Sicherungsabdeckung (6 x für Strangsicherungen, 1 x für die
Sicherung der Solarmodul-Erdung)
(2) DC+ Hauptschalter-Kabel
(3) 6 DC+ Sicherungshalter
(4) DC- Hauptschalter-Kabel
(5) Steckkarte für Länder-Setup (IG-Brain)
(6) freier Steckkarten-Platz für eine Optionskarte
(7) freier Steckkarten-Platz für eine zweite Optionskarte
(8) freier Steckkarten-Platz für eine dritte Optionskarte
(9) Sicherungshalter für Solarmodul-Erdung
(10) Zugentlastung für Steckkarten-Kabel
(11) AC-seitige Anschlussklemmen
(12) Metrische Verschraubung M32 oder M40 (AC-Anschluss)
(13) 6 DC- Anschlussklemmen
48
Anschluss- Pos. Beschreibung
möglichkeiten
am Fronius IG (14) Zugentlastung für die Solarmodul-Stränge
Plus (15) 6 DC+ Anschlussklemmen
(Fortsetzung) (16) DC Hauptschalter
49
Soll-Bruchstellen am Fronius IG Plus
Soll-Bruch-
stellen für
Kabeleingän-
ge
(1)
(2)
(3)
(4)
Soll-Bruchstellen auf der Rückseite und der Boden-Innenseite des Fronius IG Plus
Pos. Beschreibung
(1) 4 rückseitige Kabeleingänge:
Durchmesser 34,5 / 28 und 28 / 22,5 mm
Ausnehmungen für Kabel, die über die Rückseite in den
Wechselrichter geführt werden
50
Soll-Bruch- HINWEIS!
stellen für - Soll-Bruchstellen aus Kunststoff sowie die größere Soll-
Kabeleingän- Bruchstelle aus Metall nur von außen nach innen ausbre-
ge chen.
(Fortsetzung) - Die kleinere Soll-Bruchstelle aus Metall von innen nach
außen ausbrechen.
- Nur so viele Soll-Bruchstellen ausbrechen, wie Kabel vorhan-
den sind (z.B. für 3 Modulstränge 6 Ausnehmungen ausbre-
chen)
51
Standort-Wahl
Standort-Wahl Bei der Standort-Wahl für den Fronius IG Plus folgende Kriterien beach-
allgemein ten:
52
Standort-Wahl Der Fronius IG Plus ist auf Grund seiner Schutzart IP 44 unempfindlich
für Außen- gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
montage
Zum Schutz des Displays den Fronius IG Plus keiner direkten
Sonneneinstrahlung aussetzen. Idealerweise den Fronius IG Plus an
einer geschützte Position montieren, z.B. im Bereich der Solarmodule,
oder unter einem Dachvorsprung.
53
Fronius IG Plus montieren
1 2 min. 50 mm
min. 0,2 in. 1
1
2 3x
1
4
2 3x
3 5
3x
6
3 7 (*)
3x
3 4
6x 1
1
7
2
28
9
4
5
10
11
6
12
54
Fronius IG
1 2
Plus montie-
ren
1
3
5
4 3
1
2
2 3
7
3 1
4
1
1
1
2 3
3
2
2
3
55
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschlie-
ßen (AC)
Netzüberwa- Wichtig! Für eine optimale Funktion der Netzüberwachung muss der
chung Widerstand in den Zuleitungen zu den AC-seitigen Anschlussklemmen so
gering wie möglich sein.
Anlagen mit Für große Photovoltaik-Anlagen können mehrere Fronius IG Plus parallel
mehreren geschaltet werden.
Wechselrich- Um eine symmetrische Einspeisung zu gewährleisten, die Wechselrichter
tern gleichmäßig an alle 3 Phasen anschließen.
AC-seitige
Anschluss-
klemmen
Legende:
L1 Phasenleiter
L2 Phasenleiter
L3 Phasenleiter
PE Schutzleiter
N Neutralleiter
(a) Klemme für Erdungsspieß
(b) Klemme für eine mögliche
Erdung des Solarmodul-
Rahmens
(c) Klemme ‘US Sense’ (für USA)
(a)(b) (c)
Dreiphasige Wechselrichter max. Kabelquerschnitt 25 mm²
56
Kabelquer- Bei metrischer Verschraubung M32:
schnitt der Kabeldurchmesser 11 - 21 mm
AC-Kabel
Bei metrischer Verschraubung M40:
Kabeldurchmesser 19 - 28 mm
Fronius IG Der fixe Anschluss an das öffentliche Stromnetz darf nur von einem kon-
Plus am öf- zessionierten Elektroinstallateur hergestellt werden.
fentlichen
Netz anschlie- WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
ßen (AC) durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodu-
len.
- Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-
Installateuren geöffnet werden.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im span-
nungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt wer-
den.
- Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch
Fronius-geschultes Servicepersonal geöffnet werden.
1 2
1
on
of 2 3 4
f
5 6
OFF
AC 1
10mm
20mm
7
57
Empfehlung Wechselrichter Phasen Nennleistung Absicherung
für die wech-
selstromseiti- Fronius IG Plus 35 - 1 1 3,5 kW 1 x C 20 A
ge Absiche- Fronius IG Plus 50 - 1 1 4 kW 1 x C 25 A
rung Fronius IG Plus 70 - 1 1 6,5 kW 1 x C 40 A
Fronius IG Plus 70 - 2 2 6,5 kW 2 x C 20 A
Fronius IG Plus 100 - 1 1 8 kW 1 x C 50 A
Fronius IG Plus 100 - 2 2 8 kW 2 x C 25 A
Fronius IG Plus 120 - 3 3 10 kW 3 x C 20 A
Fronius IG Plus 150 - 3 3 12 kW 3 x C 25 A
58
Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus an-
schließen (DC)
Allgemeines Für die geeignete Auswahl der Solarmodule und eine möglichst wirtschaft-
über Solarmo- liche Nutzung des Fronius IG Plus folgende Punkte beachten:
dule
- Die Leerlauf-Spannung der Solarmodule nimmt bei konstanter Son-
neneinstrahlung und sinkender Temperatur zu. Die Leerlauf-Spannung
darf 600 V nicht überschreiten.
Eine Leerlauf-Spannung über 600 V führt zur Zerstörung des Fronius
IG Plus, sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen.
- Exakte Werte für die Dimensionierung der Solarmodule liefern hierfür
geeignete Berechnungsprogramme, wie beispielsweise der
FRONIUS-Konfigurator (erhältlich unter http://www.fronius.com).
59
DC-seitige
Anschluss-
klemmen
DC+ DC-
60
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge an-
schließen
Ungeerdetes
1 2
System: Solar-
modul-Stränge
anschließen
6x 1
3 4
1 10mm
2 3
4
61
Ungeerdetes
5 6
System: Solar- max. 600 V
modul-Stränge 1,8Nm
anschließen
(Fortsetzung)
Wichtig!
- Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des
Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels
Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten.
- Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Si-
cherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
7 8
1
1
2
3
62
Strang- Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den
sicherungen Betrieb erforderlich sind:
auswählen - Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-
Herstellers oder gemäß Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von
Strangsicherungen’ auswählen (max. 20 A je Solarmodul-Strang, max.
6 Solarmodul-Stränge)
Wichtig!
- Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
- Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten
63
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsiche-
rungen
Kriterien zur Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-
richtigen Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
Auswahl von - IN > 1,5 x ISC
Strangsiche- - IN < 2,00 x ISC
rungen - UN >/= 600 V DC
- Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm
Auswirkungen Bei zu klein ausgelegten Sicherungen ist der Nenn-Stromwert der Siche-
von zu klein rung kleiner als der Kurzschluss-Strom des Solarmodules.
ausgelegten Auswirkung:
Sicherungen Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.
64
Sicherungen Nenn-Stromwert Sicherung Nenn-Stromwert Sicherung
1,0 A KLK D 1 6,0 A KLK D 6
1
1,5 A KLK D 1 /2 7,0 A KLK D 7
2,0 A KLK D 2 8,0 A KLK D 8
2,5 A KLK D 2 1/2 9,0 A KLK D 9
3,0 A KLK D 3 10,0 A KLK D 10
1
3,5 A KLK D 3 /2 12,0 A KLK D 12
4,0 A KLK D 4 15,0 A KLK D 15
5,0 A KLK D 5 20,0 A KLK D 20
Tabelle ‘Sicherungen’ : Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Littelfuse-Sicherungen
65
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit
einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen
Allgemeines Optional können auch DC-Kabel mit einem Querschnitt > 16 mm² am
Fronius IG Plus angeschlossen werden, z.B. wenn die DC-Kabel von den
Solarmodulen außerhalb des Wechselrichters zu einem großen Strang
zusammengeführt werden.
Zusätzlich Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm²
erforderliche werden zusätzlich folgende Bauteile benötigt:
Bauteile
- 2 metrische Verschraubungen
M32 (Schutzart min. IP45)
- 2 Anschlussverteiler
metrische Verschraubungen
und Anschlussverteiler sind als
Option bei Fronius verfügbar
- 2 M10-Schrauben
- 2 M10-Sechskantmutter
Ungeerdetes
1 2
System: Solar-
modul-Stränge
mit einem
Kabelquer-
schnitt
1
6x
> 16 mm²
anschließen
1
2
3
4
66
Ungeerdetes
3 4
System: Solar-
modul-Stränge
mit einem
5mm
Kabelquer- 1 2
2
4 3
schnitt
> 16 mm² 4
anschließen
(Fortsetzung)
1
DC+ AC
5 6
3
M10
1
DC+ 6x
3
2
4
DC+
AC
1,8 Nm
7 8
M10
5mm 3
2
6x
3
2
DC- AC 1,8 Nm
67
Ungeerdetes
9 10
System: Solar-
modul-Stränge
mit einem
Kabelquer-
schnitt
> 16 mm²
anschließen
1
(Fortsetzung)
DC+ AC
DC-
11
68
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-
Stränge anschließen
Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Minuspol erforderlich ist.
Solarmodul-
1 2
Erdung am
Minuspol:
Solarmodul-
Stränge an-
schließen 6x 1
3 4
1 10mm
2 3
4
69
Solarmodul-
5 6
Erdung am max. 600 V
Minuspol: 1,8Nm
Solarmodul-
Stränge an-
schließen
(Fortsetzung)
Wichtig!
- Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des
Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels
Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten.
- Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Si-
cherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
7 8
1
1
2
3
70
Strang- Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den
sicherungen Betrieb erforderlich sind:
auswählen - Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-
Herstellers oder gemäß Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von
Strangsicherungen’ auswählen (max. 20 A je Solarmodul-Strang, max.
6 Solarmodul-Stränge)
Wichtig!
- Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
- Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten
71
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsiche-
rungen
Kriterien zur Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-
richtigen Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
Auswahl von - IN > 1,5 x ISC
Strangsiche- - IN < 2,00 x ISC
rungen - UN >/= 600 V DC
- Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm
Auswirkungen Bei zu klein ausgelegten Sicherungen ist der Nenn-Stromwert der Siche-
von zu klein rung kleiner als der Kurzschluss-Strom des Solarmodules.
ausgelegten Auswirkung:
Sicherungen Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.
72
Sicherungen Nenn-Stromwert Sicherung Nenn-Stromwert Sicherung
1,0 A KLK D 1 6,0 A KLK D 6
1
1,5 A KLK D 1 /2 7,0 A KLK D 7
2,0 A KLK D 2 8,0 A KLK D 8
2,5 A KLK D 2 1/2 9,0 A KLK D 9
3,0 A KLK D 3 10,0 A KLK D 10
1
3,5 A KLK D 3 /2 12,0 A KLK D 12
4,0 A KLK D 4 15,0 A KLK D 15
5,0 A KLK D 5 20,0 A KLK D 20
Tabelle ‘Sicherungen’ : Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Littelfuse-Sicherungen
73
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-
Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm²
anschließen
Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Minuspol erforderlich ist.
Zusätzlich Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm²
erforderliche werden zusätzlich folgende Bauteile benötigt:
Bauteile
- 2 metrische Verschraubungen
M32 (Schutzart min. IP45)
- 2 Anschlussverteiler
metrische Verschraubungen
und Anschlussverteiler sind als
Option bei Fronius verfügbar
- 2 M10-Schrauben
- 2 M10-Sechskantmutter
74
Solarmodul-
1 2
Erdung am
Minuspol:
Solarmodul-
Stränge mit
einem Kabel-
1
6x
querschnitt >
16 mm² an-
schließen
1
2
3
4
3 4
5mm
1 2
2
4 3
DC+ AC
5 6
3
M10
1
1
DC+ 6x
3
2
4
DC+
AC
1,8 Nm
75
Solarmodul-
7 8
Erdung am
Minuspol:
M10
Solarmodul- 5mm 3
Stränge mit
2
1
einem Kabel-
querschnitt > 6x
16 mm² an- 3
2
schließen
4
DC- AC 1,8 Nm
9 10
1
DC+ AC
DC-
11
76
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius
IG Plus
Solarmodul-
Erdung am
Minuspol Solarmodul Wechselrichter
DC+ L
DC-
= N
~ PE
Solarmodul- Im Fronius IG Plus besteht die Möglichkeit, Solarmodule über eine Siche-
Erdung am rung zu erden.
Minuspol beim
Fronius IG Für die Solarmodul-Erdung emp-
Plus fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1 A und einer Dimension von
10 x 38 mm.
77
Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters deaktiviert.
- Sicherstellen, dass geerdete Solarmodule entsprechend
Schutzklasse II schutzisoliert aufgebaut sind
- Entsprechenden Sicherheitsaufkleber gut sichtbar an der
Photovoltaik-Anlage anbringen
- Wechselrichter so einstellen, dass bei Auslösen der Siche-
rung eine Fehlermeldung angezeigt wird.
den.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k-
Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs-
frei schalten. frei schalten. frei schalten.
78
Solarmodul- Für die Solarmodul-Erdung emp-
1
Erdung: fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1
Sicherung 1 A und einer Dimension von
einsetzen 10 x 38 mm
(Fortsetzung) *)
2
*) Kunststoff-Bolzen, serienmäßig
3 im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten
4
Mit dem Einsetzen der Sicherung
ist das Solarmodul am Minuspol
geerdet.
79
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-
Stränge anschließen
Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Pluspol erforderlich ist.
Solarmodul-
1 2
Erdung am
Pluspol: So-
larmodul-
Stränge an-
schließen 6x 1
3 4
1
1 2
4 3
4
2
80
Solarmodul-
5 6
Erdung am
Pluspol: So- 2
larmodul-
10mm
Stränge an- 1
schließen
(Fortsetzung)
1 3
7 8
max. 600 V
1,8Nm
81
Solarmodul- Wichtig!
Erdung am - Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des
Pluspol: So- Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels
larmodul- Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Stränge an- Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG
schließen Plus enthalten.
(Fortsetzung) - Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Si-
cherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
9 10
1
1
2
3
Wichtig!
- Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
- Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten
82
Strangsiche- WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
rungen in den durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Fronius IG Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und
Plus einsetzen bieten keinen Berührungsschutz.
(Fortsetzung)
83
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsiche-
rungen
Kriterien zur Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-
richtigen Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
Auswahl von - IN > 1,5 x ISC
Strangsiche- - IN < 2,00 x ISC
rungen - UN >/= 600 V DC
- Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm
Auswirkungen Bei zu klein ausgelegten Sicherungen ist der Nenn-Stromwert der Siche-
von zu klein rung kleiner als der Kurzschluss-Strom des Solarmodules.
ausgelegten Auswirkung:
Sicherungen Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.
84
Sicherungen Nenn-Stromwert Sicherung Nenn-Stromwert Sicherung
1,0 A KLK D 1 6,0 A KLK D 6
1
1,5 A KLK D 1 /2 7,0 A KLK D 7
2,0 A KLK D 2 8,0 A KLK D 8
2,5 A KLK D 2 1/2 9,0 A KLK D 9
3,0 A KLK D 3 10,0 A KLK D 10
1
3,5 A KLK D 3 /2 12,0 A KLK D 12
4,0 A KLK D 4 15,0 A KLK D 15
5,0 A KLK D 5 20,0 A KLK D 20
Tabelle ‘Sicherungen’ : Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Littelfuse-Sicherungen
85
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-
Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm²
anschließen
Allgemeines Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-
Herstellers eine Solarmodul-Erdung am Pluspol erforderlich ist.
Zusätzlich Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm²
erforderliche werden zusätzlich folgende Bauteile benötigt:
Bauteile
- 2 metrische Verschraubungen
M32 (Schutzart min. IP45)
- 2 Anschlussverteiler
metrische Verschraubungen
und Anschlussverteiler sind als
Option bei Fronius verfügbar
- 2 M10-Schrauben
- 2 M10-Sechskantmutter
86
Solarmodul-
1 2
Erdung am
Pluspol: So-
larmodul-
Stränge mit
einem Kabel-
1
6x
querschnitt >
16 mm² an-
schließen
1
2
3
4
3 4
1
1 2
4 3
4
2
5 6
5mm
2
1 3
DC- AC
87
Solarmodul-
7 8
Erdung am
Pluspol: So- DC+
larmodul- 3
Stränge mit M10
einem Kabel- 1
querschnitt >
1
16 mm² an- DC- 6x
3
schließen 2
(Fortsetzung) 4
DC-
AC
1,8 Nm
9 10 DC-
M10
5mm 3
2
6x
3
2
DC+
4
DC+ AC 1,8 Nm
11 12
1
DC- AC
DC+
88
Solarmodul- Wichtig! Bei angeschlossenen Anschlussverteilern 6 Metallbolzen mittels
Erdung am Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen.
Pluspol: So- Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Fronius IG Plus
larmodul- enthalten.
Stränge mit
einem Kabel-
13
querschnitt >
16 mm² an- 1
schließen
(Fortsetzung)
89
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG
Plus
Solarmodul-
Erdung am
Pluspol Solarmodul Wechselrichter
DC+
L
= N
DC-
~ PE
Solarmodul- Im Fronius IG Plus besteht die Möglichkeit, Solarmodule über eine Siche-
Erdung am rung zu erden.
Pluspol beim
Fronius IG Für die Solarmodul-Erdung emp-
Plus fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1 A und einer Dimension von
10 x 38 mm.
90
Sicherheit WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr
durch DC-Spannung von den Solarmodulen.
Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters deaktiviert.
- Sicherstellen, dass geerdete Solarmodule entsprechend
Schutzklasse II schutzisoliert aufgebaut sind
- Entsprechenden Sicherheitsaufkleber gut sichtbar an der
Photovoltaik-Anlage anbringen
- Wechselrichter so einstellen, dass bei Auslösen der Siche-
rung eine Fehlermeldung angezeigt wird.
den.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet. Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k- Vor Arbeiten an der Photovoltaik-k-
Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs- Anlage AC- und DC-Seite spannungs-
frei schalten. frei schalten. frei schalten.
91
Solarmodul- Für die Solarmodul-Erdung emp-
1
Erdung: fiehlt Fronius eine Sicherung mit
1
Sicherung 1 A und einer Dimension von
einsetzen 10 x 38 mm
(Fortsetzung) *)
2
*) Kunststoff-Bolzen, serienmäßig
3 im Lieferumfang des Fronius IG
Plus enthalten
4
Mit dem Einsetzen der Sicherung
ist das Solarmodul am Pluspol
geerdet.
92
Fronius IG Plus schließen
Fronius IG
1
Plus schließen
6
5 7
3
4
2
93
Optionskarten einsetzen
Passende Für den Fronius IG Plus stehen verschiedenste Optionen und Systemer-
Optionskarten weiterungen zur Verfügung, wie z.B.:
- Datenlogger und Modem-Anbindung (zur Aufzeichnung und Verwal-
tung der Daten einer Photovoltaik-Anlage mittels PC)
- Diverse Großdisplays (Public Display)
- Aktoren / Relais / Alarm (Signal Card)
- Sensoren (Thermofühler / Einstrahlung / Energiemessung)
2 3
7
94
Optionskarten
1 2
einsetzen
1
2
6
1
3 4
3 4
2
Fronius IG
1
Plus schließen
6
5 7
3
4
2
95
SolarNet und Für eine individuelle Anwendung der Systemerweiterungen wurde von
Datenanbin- Fronius das SolarNet entwickelt. Das SolarNet ist ein Daten-Netzwerk,
dung welches die Verknüpfung mehrerer Fronius IG Plus mit den
Systemerweiterungen ermöglicht.
Das SolarNet ist ein Bussystem. Für die Kommunikation eines oder
mehrerer Fronius IG Plus mit den Systemerweiterungen reicht ein
einziges Kabel aus.
Das Kernstück des SolarNet ist der Datenlogger. Er koordiniert den
Datenverkehr und sorgt dafür, dass auch große Datenmengen schnell
und sicher verteilt werden.
Um einen Fronius IG Plus in das SolarNet einzubinden, ist die Option
‘COM Card’ an einem Steckplatz erforderlich.
Wichtig! Jeder Wechselrichter darf nur eine ‘COM Card’ enthalten. Ein
Netzwerk darf nur einen Datalogger enthalten.
Der erste Fronius IG Plus mit ‘COM Card’ kann vom letzten Fronius IG
Plus mit ‘COM Card’ bis zu 1000 m entfernt sein.
Unterschiedliche Systemerweiterungen werden vom SolarNet
automatisch erkannt.
Um zwischen mehreren identischen Systemerweiterungen zu
unterscheiden, an den Systemerweiterungen eine individuelle Nummer
einstellen.
Um jeden Fronius IG Plus eindeutig im SolarNet zu definieren, dem
entsprechenden Fronius IG Plus ebenfalls eine individuelle Nummer
zuweisen.
Zuweisen einer individuellen Nummer gemäß Abschnitt ‘Das Setup-Menü’
im Bedienungsteil dieser Anleitung.
Nähere Informationen zu den einzelnen Systemerweiterungen befinden
sich in den entsprechenden Bedienungsanleitungen oder im Internet
unter http://www.fronius.com.
96
Beispiel Aufzeichnung und Archivierung der Wechselrichter- und Sensordaten
mittels Datenlogger und Sensor Box:
Datalogger C.
COM Card
COM Card
COM Card
IG Plus IG Plus IG Plus
Sensor Box
1 2 3
RS 232
°C m/s
W/m²
Abschluss-Stecker
Daten-Netzwerk mit 3 Fronius IG Plus und einer Sensor Box:
- alle Fronius IG Plus mit jeweils einer ‘COM Card’
- ein Fronius IG Plus mit ‘Datalogger-Card’ (Nr.2)
- Datenlogger mit zwei RS-232 Schnittstellen für die Verbindung mit PC und Modem
97
Inbetriebnahme
Inbetriebnah- Nach dem Anschluss des Fronius IG Plus an die Solarmodule (DC) und
me an das öffentlichen Netz (AC), den Haupschalter in Position - 1 - schalten.
1
ON
1 on
of
f
98
Fehlerbehebung und Wartung
99
100
Statusdiagnose und Fehlerbehebung
Anzeige von Der Fronius IG Plus verfügt über eine System-Selbstdiagnose, die eine
Statusmeldun- große Anzahl an möglichen Fehlern selbständig erkennt und am Display
gen anzeigt. Hierdurch können Defekte am Fronius IG Plus, an der Photovol-
taik-Anlage sowie Installations- oder Bedienungsfehler rasch ausfindig
gemacht werden.
Erhöht sich die Leerlaufspannung der Solarmodule auf über 290 V, be-
ginnt der Fronius IG Plus mit der Netzsynchronisation (Anzeige
‘SYNCAC’).
Nach einer kurzen Wartezeit beginnt der Fronius IG Plus erneut mit der
Netzsynchronisation (Anzeige ‘SYNCAC’).
101
Statusmeldun- Kommt es an einem Fronius IG Plus mit mehreren Leistungsteilen zu
gen bei Froni- einem Fehler, erfolgt eine spezielle Statusmeldung.
us IG Plus mit
mehreren Ein Abruf von Statusmeldungen ist auch möglich, wenn kein tatsächlicher
Leistungstei- Fehler vorliegt. Diese Form der Status-Abfrage ist im Abschnitt ’Das Se-
len tup-Menü’ im Bedienungsteil dieser Anleitung zu finden.
Anzeige im Normalbetrieb
und
‘ENTER’
102
Statusmeldun- 1x2
gen - Klasse 1 AC-Spannung zu hoch
(Fortsetzungen)
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
1x3
AC Spannung zu gering
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
1x5
AC-Frequenz zu hoch
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
1x6
AC-Frequenz zu gering
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
103
Statusmeldun- 1x7
gen - Klasse 1 AC-Netz nicht vorhanden
(Fortsetzungen) die 2. Stelle x definiert den genauen Netzpunkt:
0 = mehrere / alle 3 Phasen
1 = L1
2 = L2
3 = L3
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
108
Islanding erkannt
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
109
Allgemeiner Netzfehler
Dieser Fehler wird bei Netzfehlern immer zuerst angezeigt. Nach der
Abfrage aller Leistungsteile wird der Netzfehler genauer spezifiziert.: 1x1 /
1x4 oder die Anzeige bleibt auf ‘109’ (z.B. wenn 2 Phasen ‘104’ melden
und eine Phase ‘101’)
Verhalten Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher
Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der
Fronius IG Plus den Netz-Einspeisebetrieb erneut
auf.
Behebung Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
104
Statusmeldun- Die Klasse 3 umfasst Statusmel-
gen - Klasse 3 dungen, die während des Einspei-
sebetriebes auftreten können,
jedoch grundsätzlich nicht zu einer
dauerhaften Unterbrechung des
Netz-Einspeisebetriebes führen.
301
Überstrom (AC)
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Überstrom
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
302
Überstrom (DC)
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Überstrom
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
303
Übertemperatur Tiefsetzer
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Übertemperatur
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
304
Übertemperatur Kühlkörper
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes auf Grund von Übertemperatur
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
105
Statusmeldun- 305
gen - Klasse 3 Keine Leistungsübertragung ins Netz bei geschlossenen Netzrelais
(Fortsetzung)
Verhalten Dauerhafte Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Behebung Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
‘POWERLOW’ (306)
Zwischenkreis-Spannung zu gering für den Einspeisebetrieb;
die Fehleranzeige am Fronius IG Plus erfolgt in Klartextanzeige
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
‘DCLOW’ (307)
DC-Eingangsspannung zu gering für den Einspeisebetrieb;
die Fehleranzeige am Fronius IG Plus erfolgt in Klartextanzeige
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
308
Zwischenkreis-Spannung zu hoch
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetrie-
bes
Fronius IG Plus beginnt erneut mit der Hochstartpha-
se
Behebung Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
106
Statusmeldun- Statusmeldungen der Klasse 4
gen - Klasse 4 erfordern teilweise den Eingriff
eines geschulten Fronius-Service-
technikers.
401
Kommunikation mit Leistungsteil nicht möglich
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
402
Kommunikation mit EEPROM nicht möglich
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
403
EEPROM fehlerhaft
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
406
einer oder beideTemperatursensoren sind defekt
Verhalten Der Fronius IG Plus trennt sich aus Sicherheitsgrün-
den vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
407
Temperatursensor am Kühhlkörper ist defekt
Verhalten Der Fronius IG Plus trennt sich aus Sicherheitsgrün-
den vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
408
Gleichstrom-Einspeisung
Verhalten Der Fronius IG Plus trennt sich aus Sicherheitsgrün-
den vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
107
Statusmeldun- 412
gen - Klasse 4 Der Fixier-Spannungsbetrieb ist statt des MPP-Spannungsbetriebes ange-
(Fortsetzung) wählt und die Fixierspannung ist auf einen zu geringen Wert eingestellt
Verhalten Die Fixierspannung ist geringer als die aktuelle MPP-
Spannung
Behebung Modulspannung prüfen und bei zu hoher Eingangs-
spannung Verschaltung der Solarmodule ändern
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
413
Regelungsprobleme
Verhalten Auf Grund stark geänderter Netzbedingungen trennt
sich der Fronius IG Plus kurzzeitig vom Netz
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
414
EEPROM fehlerhaft
Verhalten Speicherbauteil gelöscht
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
416
Kommunikation mit IG-Brain nicht möglich
Verhalten Die LED Betriebsstatus leuchtet orange, anschlie-
ßend versucht der Fronius IG Plus einen Neustart
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
417
Zwei Leistungsteile haben dieselbe Print-Nummer
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
419
Zwei oder mehrere Leistungsteile mit identischer Software-Seriennummer
erkannt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
108
Statusmeldun- 421
gen - Klasse 4 Printnummer ist falsch eingestellt
(Fortsetzung)
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
425
Kommunikation mit dem Leistungsteil ist nicht möglich
Verhalten Die LED Betriebsstatus leuchtet orange, anschlie-
ßend versucht der Fronius IG Plus einen Neustart
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
431
alle Leistungsteile sind im Boot-Modus
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Firmware mittels Bootloader oder IG.Update aktuali-
sieren
442
kein Phasenmaster für eine Phase
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
443
Energieübertragung nicht möglich
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
445
ungültige Leistungsteil-Konfiguration
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
109
Statusmeldun- 450
gen - Klasse 4 Die Überwachung des Leistungsteil-Hauptprozessor ‘Guard’ ist aktiv
(Fortsetzung)
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
451
Die EEPROM Guard Control ist defekt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
452
Kommunikation zwischen ‘Guard’ und dem digitalen Signalprozessor
(DSP) ist unterbrochen
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
453
Fehler in der Netzspannungs-Erfassung
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
454
Fehler in der Netzfrequenz-Erfassung
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
455
Referenz-Spannungsquelle für die AC-Messung arbeitet außerhalb der
tolerierten Grenzen
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
110
Statusmeldun- 456
gen - Klasse 4 Fehler beim Anti-Islanding-Test
(Fortsetzung)
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
457
Netzrelais klebt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
460
Referenz-Spannungsquelle für den digitalen Signalprozessor (DSP) arbei-
tet außerhalb der tolerierten Grenzen
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
461
Fehler im DSP-Datenspeicher
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
464
Display Fehler
Die Software- und/oder Hardware-Versionen von Display und IG Brain
sind nicht kompatibel.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Firmware mittels Bootloader oder IG.Update aktuali-
sieren
465
Display Fehler
Der vom IG Brain gesendete UI-Befehl ist der aktuellen Display-Version
nicht bekannt.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
111
Statusmeldun- 466
gen - Klasse 4 Display Fehler
(Fortsetzung) Das Display wurde nicht erkannt.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Display auf Beschädigung überprüfen, Display anste-
cken, Flachband-Kabel auf Beschädigung überprü-
fen, IG Brain auf Beschädigung prüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
467
Das Display hat vom IG Brain für länger als 6 s keinen Startbefehl erhal-
ten
Verhalten Wenn möglich nimmt der Fronius IG Plus den Netz-
Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen
Zuschalteversuch auf
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
469
Ausgangsdrossel verpolt
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Ausgangsdrossel korrekt anschließen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
470
Das Tiefsetzer-Relais öffnet bei zu hoher DC-Spannung nicht
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Anlagenkonfiguration überprüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
112
Statusmeldun- 471
gen - Klasse 4 Defekte Sicherung für die Solarmodul-Erdung wurde bisher noch nicht
(Fortsetzung) getauscht.
Die Statusmeldung wird angezeigt, wenn die Sicherung für die Solarmo-
dul-Erdung nach Auftreten der Statusmeldung 551 nicht innerhalb einer
bestimmten Zeit ausgewechselt wurde.
Verhalten Der Fronius IG Plus speist keinen Strom ins Netz ein,
Anzeige eines kritischen Fehlers mittels rot leuchten-
der LED Betriebsstatus
Behebung Neue Sicherung für die Solarmodul-Erdung einset-
zen, sodass die Solarmodule wieder am Minus- oder
am Pluspol geerdet sind.
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
501
Einer der beiden Lüfter ist defekt
Verhalten Die volle Ausgangsleistung wird nicht erreicht
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
502
Zu geringer Isolationswert
Beschreibung Bei automatischer Isolationsmessung durch den
Fronius IG Plus wurde ein Isolationsfehler gegen
Erde gemessen
Behebung Isolation Ihrer Photovoltaik-Anlage überprüfen
Die Statusmeldung erscheint erneut: Setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
113
Statusmeldun- 504
gen - Klasse 5 Kommunikation im SolarNet ist nicht möglich
(Fortsetzung)
Beschreibung Fronius IG Plus Adresse ist doppelt vergeben
Behebung Fronius IG Plus Adresse ändern (Abschnitt: ‘Das
Setup-Menü’)
Beschreibung Die erforderlichen SolarNet-Komponenten befinden
sich im Fronius IG Plus: Es ist jedoch keine Kommu-
nikation möglich
Behebung Statusmeldung erlischt nach Ändern der Fronius IG
Plus Adresse
505
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Daten aus dem Setup-Menü gehen verloren
Behebung automatische Behebung
506
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Daten aus dem Menü ‘Total’ gehen verloren
Behebung automatische Behebung
507
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Daten aus dem Menü „Day“ / „Year“ gehen verloren
Behebung automatische Behebung
508
Fronius IG Plus Adresse fehlerhaft
Beschreibung Adresse für Datenkommunikation ist nicht mehr
gespeichert
Behebung Adresse neu einstellen
509
24 h keine Einspeisung
Beschreibung z.B.: Solarmodule schneebedeckt
Behebung z.B.: Solarmodule vom Schnee befreien
510
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung SMS-Einstellungen wurden auf Standard zurückge-
setzt
Behebung Gegebenenfalls SMS neu konfigurieren
511
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung Sensor Card Einstellungen wurden auf Standard
zurückgesetzt
Behebung Gegebenenfalls Messkanäle neu konfigurieren
114
Statusmeldun- 512
gen - Klasse 5 Zu viele Leistungsteile im System
(Fortsetzung)
Beschreibung Es wurden zuviele Leistungsteile im System erkannt
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
513
Leistungsteil im Boot-Modus
Beschreibung Ein oder mehrere Leistungsteile können nicht aktiviert
werden, weil diese im Boot-Modus sind.
Behebung Leistungsteil-Firmware aktualisieren
514
Keine Kommunikation mit einem der Leistungsteile
Beschreibung Warnmeldung eines der Leistungsteile, zweites Leis-
tungsteil arbeitet normal
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
515
Fehlerhafte Steckverbindungen
Beschreibung Temperaturfühler am Kühlkörper defekt, Servicejum-
per befindet sich am Steckplatz ‘Service’ oder ‘+15 V
sekundär’ nicht angeschlossen
Behebung Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
516
Statusmeldungen eines Leistungsteils liegen vor.
Beschreibung Es lassen sich nicht alle Leistungsteile aktivieren
Behebung Analyse vornehmen. Näheres dazu im Abschnitt ‘Das
Setup-Menü’, Menüpunkt ‘STATEPS’ anzeigen. Falls
die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird: Fronius-
geschulten Servicetechniker verständigen
517
Masterwechsel hat stattgefunden.
Beschreibung Trafo nicht angeschlossen / angesteckt
Brücken-Kurzschluss
Erfassung Zwischenkreis-Spannung beschädigt
Behebung Überprüfen der unter Beschreibung angeführten
Fehlermöglichkeiten. Falls die Statusanzeige dauer-
haft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetech-
niker verständigen
550
Strangsicherung defekt
Beschreibung Eine oder mehrere Strangsicherungen sind defekt
Behebung Strangsicherungen durchmessen und defekte erset-
zen
115
Statusmeldun- 551
gen - Klasse 5 Sicherung für die Solarmodul-Erdung ist defekt
(Fortsetzung)
Beschreibung Die Sicherung für die Solarmodul-Erdung ist defekt;
um das Solarmodul zu schützen die Sicherung tau-
schen
Behebung Neue Sicherung für die Solarmodul-Erdung einset-
zen, sodass die Solarmodule wieder am Minus- oder
am Pluspol geerdet sind.
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich
mit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
Kundendienst Wichtig! Wenden Sie sich an Ihren Fronius-Händler oder einen Fronius-
geschulten Servicepartner, wenn
- ein Fehler häufig oder dauerhaft erscheint
- ein Fehler erscheint, der nicht in den Tabellen angeführt ist
116
Wartung
Allgemeines Der Fronius IG Plus ist so ausgelegt, dass keine zusätzlichen Wartungs-
arbeiten anfallen.
Dennoch sind im Betrieb einige wenige Punkte zu berücksichtigen, um die
optimale Funktion des Wechselrichters zu gewährleisten.
117
Fronius IG Vorgehensweise, wenn der Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten geöffnet
Plus für War- werden muss:
tungsarbeiten
öffnen 1. AC- und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2. Anschlussbereich öffnen
3. DC Hauptschalter ausschalten
4. Blechabdeckungen entfernen
5. Entladezeit der Kondensatoren abwarten (5 Minuten)
6. Falls vorhanden, Sicherung für die Solarmodul-Erdung entfernen
7. Falls vorhanden, Strangsicherungen entfernen
8. DC-Kabel abschließen
9. AC-Kabel abschließen
118
Strangsicherungen tauschen
Vorbereitung
1 2
1
on
of
f
OFF 5
4
2 2
6
1
2
3
119
Sicherung
1 Sicherungshalter an den Klemmen auf Durchgang überprüfen
tauschen
HINWEIS! Zur Absicherung der Solarmodule ausschließlich
Sicherungen verwenden, die den Kriterien zur richtigen Auswahl
von Strangsicherungen entsprechen.
Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm
Abschließen-
1 2
de Tätigkeiten ON
1 on
of
f
6
5 7
3
2
4
2
120
Anhang
121
122
Technische Daten
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 35
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 16 A DC
Ausgangsdaten
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,1 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 631 mm
Gewicht 25 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
Schutzeinrichtungen
123
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 50
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 18,3 A DC
Ausgangsdaten
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,1 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 631 mm
Gewicht 25 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
Schutzeinrichtungen
124
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 70
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 29,7 A DC
Ausgangsdaten
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,4 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 962 mm
Gewicht 38 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
Schutzeinrichtungen
125
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 100
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 36,6 A DC
Ausgangsdaten
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,5 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 962 mm
Gewicht 38 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
Schutzeinrichtungen
126
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 120
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 45,78 A DC
Ausgangsdaten
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,5 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 1221 mm
Gewicht 49 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
Schutzeinrichtungen
127
Fronius IG Eingangsdaten
Plus 150
MPP-Spannungsbereich 230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung 600 V DC
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
Max. Eingangsstrom 54,9 A DC
Ausgangsdaten
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad 96 %
Europ. Wirkungsgrad 95,5 %
Eigenverbrauch bei Nacht <1W
Kühlung geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart IP 44
Abmessungen l x b x h 244 x 434 x 1221 mm
Gewicht 49 kg
Zulässige Umgebungstemperatur -20 °C - +50 °C
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
Schutzeinrichtungen
128
Berücksichtigte Normen und Richtlinien
Schaltung zur Der Fronius IG Plus verfügt über eine von der Berufsgenossenschaft für
Verhinderung Feinmechanik und Elektrotechnik nach DIN VDE 0126-1-1 zugelassenen
des Inselbe- Schaltung zur Verhinderung des Inselbetriebes.
triebes
Netzausfall Die serienmäßig in den Fronius IG Plus integrierten Mess- und Sicher-
heitsverfahren sorgen dafür, dass bei einem Netzausfall die Einspeisung
sofort unterbrochen wird (z.B. bei Abschaltung durch den Energieversor-
ger oder Leitungschaden).
129
Gewährleistung und Entsorgung
Gewährlei- Für den Fronius IG Plus gilt eine Gewährleistung gemäß den allgemeinen
stungsbestim- Geschäftsbedingungen. Während dieser Zeit garantiert Fronius die ord-
mungen und nungsgemäße Funktion des Wechselrichters. Sollte ein von Fronius zu
Haftung verantwortender Defekt vorliegen, übernimmt Fronius innerhalb der Ge-
währleistungszeit die kostenlose werksseitige Instandsetzung.
Gewährleis- Die gesetzliche Gewährleistung gilt nur für den Fronius IG Plus und die im
tungsumfang Lieferumfang enthaltenen Optionen (Systemerweiterungen). Die übrigen
Komponenten der Photovoltaikanlage sind von der Gewährleistung aus-
geschlossen.
130
Gewährleis- Ebenso von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Beschädigungen
tungsumfang am Fronius IG Plus, die auf die übrigen Komponenten der Photovoltaik-
(Fortsetzung Anlage zurückzuführen sind.
Gewährlei- Aufschluss über die Gültigkeit der Gewährleistung gibt die Seriennummer
stungsnach- des Fronius IG Plus. Um den Gewährleistungsanspruch eindeutig zu
weis bestimmen, ist die Rechnung über den Kauf des Wechselrichters oder der
Photovoltaikanlage (unter ausdrücklicher Definition des zugehörigen
Wechselrichters mit dessen Seriennummer) vorzuweisen.
Ohne Angabe der Seriennummer kann keine Gewährleistung stattfinden.
Entsorgung Sollte Ihr Wechselrichter eines Tages ausgetauscht werden, nimmt Froni-
us das Altgerät zurück und sorgt für eine fachgerechte Wiederverwertung.
131
132
EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG 2007
EC-DECLARATION OF CONFORMITY 2007
DECLARATION DE CONFORMITE DE LA CE, 2007
Wels-Thalheim, 2007-10-30
erklärt in alleiniger Verantwortung, Hereby certifies on it´s sole se déclare seule responsable du fait
daß folgendes Produkt: responsibility that the following que le produit suivant:
product:
auf das sich diese Erklärung which is explicitly referred to by this qui est l’objet de la présente
bezieht, mit folgenden Richtlinien Declaration meet the following déclaration correspondent aux
bzw. Normen übereinstimmt: directives and standard(s): suivantes directives et normes:
Die oben genannte Firma hält Documentation evidencing En tant que preuve de la satisfaction
Dokumentationen als Nachweis der conformity with the requirements of des demandes de sécurité la
Erfüllung der Sicherheitsziele und the Directives is kept available for documentation peut être consultée
die wesentlichen Schutzanforder- inspection at the above chez la compagnie susmentionnée.
ungen zur Einsicht bereit. Manufacture´s.
A Fronius International GmbH USA Fronius USA LLC Solar Electronics Division
4600 Wels-Thalheim, Günter-Fronius-Straße 1, Austria 10421 Citation Drive, Suite 1100, Brighton, MI 48116
E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected]
http://www.fronius.com http://www.fronius-usa.com
Under http://www.fronius.com/addresses you will find all addresses of our sales branches and partner firms!
ud_fr_se_so_00913 012007