Beispielaufgaben „Wahrscheinlichkeit“
Wahrscheinlichkeit
1. Datenschutz
Eine Gruppe von zehn Menschen hat ein Durchschnittsalter von 40 Jahren. Aus Datenschutzgründen
ist das Alter der einzelnen Personen nicht öffentlich bekannt. Eines Tages wird die Gruppe um eine
Person erweitert, und dadurch sinkt das Durchschnittsalter der Gruppe auf 39 Jahre. Ist der Daten-
schutz bewahrt?
2. Fisch
Ein Fischer fängt in seinem Fanggebiet die Fischarten
Dorsch, Scholle, Hering und Makrele. Makrele
Das nebenstehende Kreisdiagramm zeigt, mit welchem
Anteil (nach Stückzahlen bestimmt) die einzelnen Arten
durchschnittlich in seinem Fang vertreten sind. Dorsch
Vom Fischgroßhändler erhält der Fischer durchschnittlich
die folgenden Preise: Hering
Fischart: Dorsch Scholle Hering Makrele
Scholle
Preis pro Stück: 1,00 € 0,75 € 0,10 € 0,60 €
a) Ermittle aus dem Kreisdiagramm die relative Fang-Häufigkeit
der einzelnen Fischarten in Prozent.
b) Welchen Erlös hat der Fischer bei 10000 gefangenen Fischen durchschnittlich zu erwar-
ten?
3. Schulrucksäcke
8
Eine Wiegung der Schulrucksäcke von den Schülern 7
der Klasse 5a ergab folgende Häufigkeitsverteilung: 6
a) Wie schwer ist im Mittel der Rucksack eines 5 Häufigkeit in
Schülers der 5a? 4 Abhängigkeit
3 von der Masse
b) Wie viel Prozent der Schüler der 5a kommt mit in kg
2
einem Rucksack von 4 kg in die Schule? 1
0
c) Wie viel Prozent der Schüler dieser Klasse tragen 3,5 4 4,5 5 5,5 6
einen Rucksack, der 5 kg und mehr wiegt?
4. Sportverein
Ein Sportverein besitzt die Unterabteilungen Ten-
nis, Turnen und Volleyball. 70
Folgendes Diagramm gibt die Mitgliederzahlen in 60
den einzelnen Abteilungen der letzten fünf Jahre 50
wieder: 40 Tennis
30 Turnen
a) Wie viele Mitglieder besaß der Sportverein
Volleyball
1998 insgesamt, wenn man davon ausgeht, dass 20
jedes Mitglied nur in einer Abteilung gemeldet 10
ist? 0
1998 1999 2000 2001 2002
-7-
Beispielaufgaben „Wahrscheinlichkeit“
b) Wie viele Mitglieder hatte die Tennisabteilung im Mittel in den letzten fünf Jahren?
c) Um wie viel Prozent ist die Mitgliederzahl in der Volleyballabteilung bzw. in der Turnabteilung
vom Jahr 2001 zum Jahr 2002 gestiegen?
d) Im Jahr 2003 wird in allen Abteilungen ein Mitgliederzuwachs von 10% erwartet. Zeichne unter
diesen Voraussetzungen ein Diagramm der Mitgliederzahlen für das Jahr 2003.
5. Stein – Schere – Papier
Beim Spiel „Stein-Schere-Papier“ bildet jeder Spieler verdeckt eines der 3 Zeichen „Stein“, „Schere“
oder „Papier“. Die Zeichen werden gleichzeitig gezeigt. Dabei gilt: Stein gewinnt gegen Schere, Sche-
re gewinnt gegen Papier und Papier gewinnt gegen Stein.
a) Berechne die jeweils die Siegchancen für Stein, Schere und Papier.
b) Wie ändern sich die Chancen, wenn außerdem noch „Brunnen“ zugelassen wird?
Die Regeln für „Brunnen“ sind:
Schere verliert gegen Brunnen
Stein verliert gegen Brunnen
Papier gewinnt gegen Brunnen
Hinweis: Der Fall, dass beide das Gleiche zeigen, kann vernachlässigt werden.
6. Glücksrad
Ein Glücksrad auf dem Jahrmarkt hat zehn Sektoren mit den Nummern 1 bis 10. Neun Sektoren sind
gleich groß, der Sektor 10 ist doppelt so groß, wie die anderen.
a) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zeiger auf dem großen Sektor stehen bleibt?
b) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zeiger auf der 7 stehen bleibt?
c) Man gewinnt, wenn der Zeiger auf einer ungeraden Zahl stehen bleibt. Ist das Spiel fair? Begründe!
7. Hoch gewinnt
Mit diesen Würfeln soll das Spiel „Hoch gewinnt“ gespielt werden. Bei diesem Spiel gewinnt immer
der Würfel, der die höhere Zahl zeigt.
a) Berechne die Gewinnwahrscheinlichkeiten der einzelnen Würfel gegeneinander und ergänze die
Tabelle.
A B C
Würfel gegen Würfel A B C
A 0,5
B 0,5
C
b) Wie groß wäre die Gewinnwahrscheinlichkeit für den zweiten Spieler, wenn dem ersten Spieler ein
Würfel zugelost würde und der zweite Spieler sich daraufhin einen der verbleibenden Würfe aussu-
chen dürfte?
-8-
Beispielaufgaben „Wahrscheinlichkeit“
8. Zwei Würfel
Anna hat einen normalen Spielwürfel und Bernd hat in einem
Geschäft für Zaubererausrüstung einen regelmäßigen Tetraeder
mit den Zahlen von 1 - 4 auf den Seiten erstanden. Sie verabre-
den folgendes Spiel:
a) Jeder wirft seinen Würfel, und wer die höhere Zahl wirft, hat
gewonnen. Bei Gleichstand wird noch einmal geworfen.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bernd gewinnt?
b) Jeder wirft seinen Würfel, und diejenige Person mit der höheren Augenzahl bekommt von der an-
deren den Differenzbetrag in Spielchips. Wie viele Chips kann Anna erwarten?
9. Triebwerksausfall
Ein Flugzeug hat vier Triebwerke, an jeder der beiden Tragflächen zwei. Jedes Triebwerk fällt unab-
hängig von den anderen mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 % während eines Fluges aus. Es kann mit
drei Triebwerken noch fliegen, auch mit zwei, wenn diese nicht auf der gleichen Seite (an der gleichen
Tragfläche) liegen. Ansonsten muss das Flugzeug notlanden.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auf einem Flug zur Notlandung kommt?
10. G³
Mit einem ungewöhnlich geformten Würfel wollen Gundula, Gustavia und Gundolf auf ihrem Schul-
fest eine Losbude aufmachen. Der Gewinn soll für den Bau einer Aula benutzt werden. Sie haben sich
das folgende Spiel überlegt:
Jeder Spieler zahlt einen Einsatz von 1 €.
Wird eine 6 gewürfelt, so erhält der Spieler 3 € ausbezahlt.
Wird eine 3 gewürfelt, so erhält der Spieler 1 € ausbezahlt.
Ansonsten wird der Einsatz einbehalten.
Sie überlegen nun, ob sie mit ihrem Spiel überhaupt einen Gewinn machen werden. Dazu würfeln sie
einfach und erhalten die folgende Häufigkeitsverteilung:
1 2 3 4 5 6
Gundula 23 9 34 45 6 60
Gustavia 55 13 77 93 12 100
Gundolf 43 11 65 84 10 87
Können die drei damit rechnen, einen Gewinn zu machen?
-9-
Wahrscheinlichkeit
1. Datenschutz
Die ursprünglich 10 Personen haben ein Gesamtalter von 400 Jahren.
Die danach 11 Personen haben ein Gesamtalter von 11*39 Jahren = 429 Jahre.
Also hat die neu hinzu gekommene Person ein Alter von 29 Jahren.
Der Datenschutz ist also nicht gewahrt, da man dieses Alter erschließen kann.
2. Fisch
Fischart: Dorsch Scholle Hering Makrele Summe
Winkel des 108° 72° 144° 36° 360°
Kreissektors:
Anteil in %: 30 20 40 10 100
zu erwartende 3000 2000 4000 1000 10000
Anzahl bei
10000 Stück
zu erwartender 3000 € 1500 € 400 € 600 € 5500 €
Erlös
Der Erwartungswert für den Erlös bei 10000 gefangenen Fischen beträgt 5500 € .
[Link]äcke
Berechnung des Mittelwertes der Schulranzenmasse M:
M = (3 . 3,5kg + 6 . 4kg + 7 . 4,5kg + 8 . 5kg + 4 . 5,5kg + 2 . 6kg)/30 = 4,67kg.
Es kommen 6 Schüler mit einem Rucksack von 4kg in die Schule, das sind 6/30 = 20%.
Es tragen 14 Schüler einen Rucksack mit 5kg und mehr, das entspricht 14/30 = 46,67%
4. Sportverein
Anzahl der Mitglieder im Jahr 1998: 50 + 60 + 30 = 140.
Die Tennisabteilung hatte im Mittel in den letzten fünf Jahren
(50 + 45 + 45 + 40 + 40)/5 = 44 Mitglieder.
Volleyball: Mitgliederzahlanstieg von 40 auf 50, das entspricht 10/40 = 25%.
Turnen: Mitgliederanstieg von 60 auf 70, das entspricht 10/60 = 16,7%.
Erwartete Mitgliederzahlen im Jahr 2003:
Tennis: 40 + 4 = 44
Turnen: 70 + 7 = 77
Volleyball: 50 + 5 = 55
80
70
60
50
Tennis
40
Turnen
30
Volleyball
20
10
0
2003
5. Stein - Schere – Papier
a)
Stein Schere Papier
Stein Unentschieden Stein gewinnt Papier gewinnt
Schere Stein gewinnt unentschieden Schere gewinnt
Papier Papier gewinnt Schere gewinnt unentschieden
Alle Fälle werden als gleichwahrscheinlich angenommen. Stein, Schere und Papier gewinnen
jeweils gegen einen und verlieren gegen einen anderen. Damit gewinnen sie in einer von 2
gleichwahrscheinlichen Möglichkeiten (Unentschieden wird vernachlässigt). Damit beträgt
die Gewinnwahrscheinlichkeit jeweils ½.
b)
Stein Schere Papier Brunnen
Stein unentschieden Stein gewinnt Papier gewinnt Brunnen gewinnt
Schere Stein gewinnt unentschieden Schere gewinnt Brunnen gewinnt
Papier Papier gewinnt Schere gewinnt unentschieden Papier gewinnt
Brunnen Brunnen gewinnt Brunnen gewinnt Papier gewinnt unentschieden
Stein und Schere gewinnen jeweils in einem von drei Fällen, Papier und Brunnen in zwei von
drei Fällen. Damit ergeben sich für Stein und Schere jeweils Gewinnwahrscheinlichkeiten von
1 2
, für Papier und Brunnen jeweils von .
3 3
6. Glücksrad
Da der große Sektor doppelt so groß ist, wie die anderen, kann er wie zwei Sektoren behan-
delt werden.
2
a) Damit bleibt der Zeiger mit einer Wahrscheinlichkeit von auf der 10 stehen.
11
1
b) p(„7“) =
11
c) Es gibt fünf ungerade Zahlen, die alle gleichwahrscheinlich sind, und fünf Zahlen, die ge-
5 6
rade sind, wobei die 10 doppelt zählt. Damit gilt p(„ungerade“) = und p(„gerade“) = .
11 11
Das Spiel ist nicht fair, da die Chancen für Sieg und Niederlage nicht gleich sind.
7. Hoch gewinnt
Die Gewinnwahrscheinlichkeit C gegen C beträgt 0, da es immer ein Unentschieden geben
wird.
a) A gegen B:
1. Stufe:
1 2
Wurf Würfel A 3 3
2. Stufe: 5 2
Wurf Würfel B
2 1 2 1
3 3 3 3
=
1 2 2
p(5;4) = •
3 3 9
(Würfel A gewinnt)
4 1 4 1
=
1 1 1
p(5;1) = •
3 3 9
(Würfel A gewinnt)
=
2 2 4
p(2;4) = •
3 3 9
(Würfel B gewinnt)
=
2 1 2
p(2;1) = •
3 3 9
(Würfel A gewinnt)
= 9 , für Würfel
2 1 2 5
Die Gewinnwahrscheinlichkeit für Würfel A gegen Würfel B beträgt + +
9 9 9
4
B gegen Würfel A entsprechend 9
.
A gegen C: 1 2
1. Stufe: 3 3
Wurf Würfel A
2. Stufe: 5 2
Wurf Würfel C
p(5;3) = 31 • 1 = 31 (Würfel A gewinnt) 1 1
•1=
2 2
p(2;3) = 3 3
(Würfel C gewinnt)
Die Gewinnwahrscheinlichkeit für Würfel A gegen Würfel C 3 3
beträgt 31 , für Würfel C gegen Würfel A entsprechend 32 .
B gegen C:
1. Stufe: 1 2
3 3
Wurf Würfel B
1 4
2. Stufe:
Wurf Würfel C
1 1
•1=
1 1
p(1;3) = 3 3
(Würfel C gewinnt)
p(4;3) = 2
•1=
2
(Würfel B gewinnt) 3 3
3 3
2
Die Gewinnwahrscheinlichkeit für Würfel B gegen Würfel C beträgt 3
, für Würfel C gegen
1
Würfel A entsprechend 3
.
b) Wenn man davon ausgeht, dass Spieler 2 gewinnen will und sinnvoll handelt, so wird er
gegen Würfel A Würfel C wählen, gegen Würfel B Würfel A und gegen Würfel C Würfel B.
Weiter ist davon auszugehen, dass Spieler 1 alle Würfel mit gleicher Wahrscheinlichkeit zu-
gelost bekommt.
1. Stufe:
1 1
Zugeloster Würfel für 3 1 3
Spieler A 3
A B C
2. Stufe:
Spielernummer des 1 4
5
2
Gewinners 3 2 9
9
1 3
3 3
Die Gewinnwahrscheinlichkeit
für Spieler 2 beträgt also 1 2 1 2 1 2
= 27 .
1 2 1 5 1 2 17
• + • + •
3 3 3 9 3 3
8. Zwei Würfel
a)
Es gibt bei einem Wurf mit beiden Würfeln 24 gleichwahrscheinlichen Möglichkeiten (Ele-
1
mentarereignisse) mit der Wahrscheinlichkeit von je . In der folgenden Tabelle sind die
24
Gewinnfälle für Anna und für Bernd eingetragen:
1 2 3 5 5 6
1 * A A A A A
2 B * A A A A
3 B B * A A A
4 B B B * A A
Die Wahrscheinlichkeit, dass Bernd gewinnt sei x.
1. Lösung:
1
Bernd gewinnt sofort in 6 von diesen 24 Fällen also mit der Wahrscheinlichkeit .
4
4 1
Die Wahrscheinlichkeit, dass im ersten Wurf zum Gleichstand kommt ist p:= = . Dann
24 6
sind beide Spieler anschließend wieder in der Ausgangssituation.
1 1
Es gilt also x = + ⋅ x
4 6
3
Lösen wir diese Gleichung erhalten wir: x = .
10
2. Lösung:
1
Die Wahrscheinlichkeit, dass Bernd erst im k. Wurf gewinnt ist: p k −1 ⋅ .
4
Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass er irgendwann gewinnt:
1 ∞ 1 1 1 6 3
x = (∑ p k ) = ⋅ = ⋅ =
4 k =0 4 1 − p 4 5 10
3. (erwartete, naive) Lösung:
20 gleichwahrscheinliche Fälle führen zur Entscheidung, davon sind 6 günstig für Bernd.
3
Also x =
10
b)
1. Lösung:
1
Mit jeweils der gleichen Wahrscheinlichkeit von kommt es für Anna zu folgenden Aus-
24
zahlungen:
1 2 3 5 5 6
1 0 1 2 3 4 5
2 -1 0 1 2 3 4
3 -2 -1 0 1 2 3
4 -3 -2 -1 0 1 2
Die Summe dieser Auszahlungen beträgt: 34 – 10 = 24 . Also kann Anna 1 Chip erwarten.
2. Lösung: (Linearität des Erwartungswertes):
21 7
Mit ihrem Würfel erwartet Anna die Augenzahl = .
6 2
10 5
Mit seinem Würfel erwartet Bernd die Augenzahl = .
4 2
Die Differenz beträgt 1.
9. Triebwerksausfall
Es sei L/R das Ereignis, dass beide Triebwerke links/rechts ausfallen.
1 1 1
Es gilt P(L) = P(R) = ⋅ = .
100 100 10000
Gefragt ist nach der Wahrscheinlichkeit von „L oder R“ .
1 1 1 1
P(L ∪ R) = P(L) + P(R) − P(L ∩ R) = + − ≈ .
10000 10000 100000000 5000
10. G³
Insgesamt ist 827 mal gewürfelt worden. Damit erhalten die drei schon eine brauchbare Nähe-
rung für die Wahrscheinlichkeitsverteilung des Würfels. In die Tabelle wird nun die absolute
und die relative Häufigkeit für die gewürfelte Augenzahl eingetragen.
Augenzahl 1 2 3 4 5 6
Gundula 23 9 34 45 6 60
Gustavia 55 13 77 93 12 100
Gundolf 43 11 65 84 10 87
Absolute 121 33 176 222 28 247
Häufigkeit
Relative 0,146 0,040 0,213 0,268 0,034 0,299
Häufigkeit
Damit erhält man (im Rahmen einer vernünftigen Genauigkeit) die folgende Wahrscheinlich-
keitsverteilung:
Augenzahl 1 2 3 4 5 6
Wahrscheinlichkleit für eine Augenzahl 0,15 0,04 0,21 0,27 0,03 0,30
Nun wird der Erwartungswert aus der Sich der drei Losbudenbetreiber gebildet:
Ereignis 1 2 3 4 5 6
Wahrscheinlichkleit für eine Augenzahl 0,15 0,04 0,21 0,27 0,03 0,30
Gewinn pro Spiel in Euro 1 1 0 1 1 -2
Der zu erwartende Gewinn pro Spiel beträgt also:
(0,15 + 0, 04 + 0, 27 + 0, 03) ⋅1€ + 0, 21⋅ 0€ − 0,30 ⋅ 2€ = −0,11€
Im Durchschnitt machen die drei Losbudenbetreiber pro Spiel einen Verlust von 0,11€. Sie
können also nicht damit rechnen, einen Gewinn zu machen.
Kommentar:
• In der Lösung sollte die Anzahl der Würfe thematisiert werden. 827 Würfe sind erst mal
schon eine brauchbare Anzahl, reichen aber nicht aus, um die Wahrscheinlichkeiten auf
drei Stellen nach dem Komma anzugeben.
• Absolute und relative Häufigkeiten gehören zum Standardrepertoire. Deshalb muss nicht
extra angegeben werden, wie diese berechnet werden.
• Wahrscheinlichkeiten können auch in Prozent angeben werden.
• Der Übersichtlichkeit halber sind drei Tabellen gebildet worden. Eine Schülerlösung, in
der alles in einer Tabelle bearbeitet, ist auch richtig. Tabellen in einer Schülerlösung sind
nicht zwingend notwendig.
• Bei der Berechnung des Erwartungswertes ist die Einheit Euro benutzt worden. Eine
Schülerlösung ohne Einheiten in den Rechnungen ist dann vollständig richtig zu bewerten,
wenn zumindest im Antwortsatz die Einheit sinnvoll auftritt.