0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
74 Ansichten15 Seiten

Mina

Hochgeladen von

habebatarek4
Copyright
© © All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
74 Ansichten15 Seiten

Mina

Hochgeladen von

habebatarek4
Copyright
© © All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

International Höheres Institut für Sprachen und Übersetzung

Deutsche Abteilung

Suchtitel:
Präpositionen mit Dativ
Name :
David Eilia Angel
Betreuer Pr. Dr.:
Emad Eldin Rushdie
Studiensjahr:
2021/2022

1
Einleitung
Wenn es doch nur im Deutschen auch so einfach wäre wie im Englischen: Man hat eine
Präposition und danach ein Nomen und schon läuft die Sache. Leider funken uns im
Deutschen da die verschiedenen Fälle dazwischen. Hier hilft nur schnödes
Auswendiglernen, damit klar ist, welche Präposition mit welchem Kasus auftritt.
Richtig fies wird es bei den sogenannten Wechselpräpositionen, die je nach Kontext bzw.
Bedeutung eine andere Präposition fordern. Hinzu kommt, dass der Dativ nicht gerade
„schüchtern“ ist und sich so gerne mal vordrängelt, auch wenn er eigentlich gar nicht an
der Reihe wäre. Aber nur nicht den Mut verlieren! Wir haben dir hier alle Präpositionen
aufgelistet, die den Dativ tatsächlich fordern – inklusive Beispielsätze. So siehst du auch
immer gleich, wie du die Formen richtig verwendest und wie du sie in deinen Satz
einbauen kannst. Was ist eine Präposition?
Präpositionen werden die kurzen Wörter genannt, welche sich meistens
vor Nomen oder Pronomen befinden und auf diese beziehen (z.B. vor, unter, ohne, bis, wegen)
Sie können grundsätzlich in 4 verschiedene Typen eingeteilt werden:
1/Ort (lokale) 2/Zeit (temporale) 3/Art/Weise (modale) 4/Grund/Zweck (kausale)
Was ist der Dativ und wie erkenne ich ihn?
Der Dativ – Funktion
Im Deutschen können die verschiedenen Satzglieder (z.B. Subjekt, Objekt, etc.) auf
unterschiedlichen Positionen im Satz stehen. Damit man trotzdem versteht, wer der
handelnde und wer der „empfangende“ Teil ist, gibt es die vier Fälle. Der Nominativ zeigt
das Subjekt an, also immer den, der etwas macht. Der Genitiv dient dazu,
Besitzverhältnisse und Zugehörigkeiten zu zeigen. Dies wird aber auch häufig durch die
Präposition „von“ und einem Nomen im Dativ ausgedrückt. Der Dativ und der Akkusativ
werden benutzt um das Objekt im Satz zu kennzeichnen, also den Teil des Satzes mit dem
etwas geschieht. Der Dativ bezeichnet hierbei fast immer eine Person. Die Frage, mit der
nach dem Objekt im Dativ gefragt wird, lautet dem entsprechend „wem“? Das Objekt,
das im Dativ steht, wird auch indirektes Objekt genannt.
Formen
Artikel
bestimmter Artikel unbestimmter Artikel Negationsartikel,
Maskulin dem Mann einem Mann keinem Mann
2
Feminin der Frau einer Frau keiner Frau
Neutral dem Kind einem Kind keinem Kind
Plural den Leuten Leuten keinen Leuten
Adjektive stehen auch im Dativ. Sie müssen entsprechend den Typen 1 – 3 (also mit
bestimmtem Artikel, mit unbestimmtem Artikel oder ohne Artikel) an das Nomen
angepasst werden.
Normalerweise werden Nomen, außer im Genitiv, nicht verändert. Es gibt aber einige
maskuline Nomen, die im Dativ die Endung –n oder –en bekommen.
maskuline Nomen, die auf –e enden: der Junge – dem Jungen
maskuline Nomen , die auf –ent enden: der Student – dem Studenten
Ausnahmen sind z.B. auch: der Herr – dem Herren, der Mensch – dem Menschen
Beim Plural muss man darauf achten, ob das Wort im Nominativ auf –n oder –s endet. Ist
das nicht der Fall muss man im Dativ Plural ein –n an das Nomen anhängen: die Lehrer –
den Lehrern!
Der Dativ ist ein Fall (oder auch Kasus), der auch im Deutschen vorkommt.
Kasusmarkierungen zeigen an, welche Rolle das betreffende Nomen in einem Satz
einnimmt. Der Dativ steht dabei für: Wem oder was geschieht etwas? Und genau so kann
man ihn auch in einem Satz erfragen:
• Ich habe Martina ein Buch geschenkt.
• Wem (oder was) habe ich ein Buch geschenkt? -> Martina. (= Dativ)
Im obigen Beispiel steht ein klassisches Dativobjekt, das vom Verb schenken abhängt. Der
Dativ kann aber auch von Präpositionen ausgelöst werden:
• Ich wohne auf dem Berg.
• Auf wem (oder was) wohne ich? -> Dem Berg. (= Dativ)
Wie gesagt – welche Präposition im Deutschen welchen Fall auslöst, musst du leider
auswendig lernen. Da hilft alles nichts …
In der Deutschen Sprache unterscheiden wir vier verschiedene Fälle. Einer davon ist der
Dativ. Im Folgenden beschäftigt sich dieser Beitrag mit der Erklärung, der Funktion, den
Formen und zuletzt der korrekten Anwendung.

3
Typ der Präposition
1. Lokal (beschreiben einen Raum oder platz)
Beispiele :
unter, hinter, vor, neben, zwischen, an
[Link] Fahrrad lehnt an der Hauswand.
[Link] steht neben mir.
2. temporal (beschreiben einen Zeitpunkt oder Zeitraum)
Beispiele :
seit, während, vor, in, nach, bis
[Link] haben uns nach dem Unterricht getroffen.
[Link] wartet bis nächsten Monat.
3. modal (erklären die Umstände und sagen, wie etwas geschieht)
Beispiele :
ohne, gegen, mit, anhand
[Link] arbeitet mit großer Mühe.
[Link] lief gegen den Wind.
4. kausal (erklären warum und zu welchem Nutzen etwas geschieht)
Beispiele :
wegen, aus, aufgrund, zu, mangels
[Link] hast dich wegen mir verspätet.
[Link] fahren aufgrund des Wetters nach Spanien.
[Link] will ihren Fehler aus Angst nicht zugeben.
[Link] hat sich dank seines Trainings verbessert.
Manche Präpositionen können auch zu mehreren Typen gehören:
Beispiel:
Das Auto hält vor dem Haus. (lokal – wo?)
4
Zieh dir vor dem Essen ein anderes Shirt an. (temporal – wann?)
Ihr erzittert vor Angst. (kausal – warum?).

Präpositionen mit Dativ


Die wichtigsten Präpositionen mit Dativ sind:
INHALTSVERZEICHNIS
ab / von … an / aus /außer /bei / entgegen / gegenüber / mit / nach / seit / vor / zu
1. ab / von … an
Es gibt keinen Bedeutungsunterschied zwischen „ab“ und „von … an“.
Beispiele:
„Ab der nächsten Kreuzung darfst du noch 30 km/h fahren.“
auch: „Von der nächsten Kreuzung an darfst du noch 30 km/h fahren.“
„Ab nächster Woche werde ich jeden Tag Deutsch lernen.“
auch: „Von nächster Woche an werde ich jeden Tag Deutsch lernen.“
ab Einsatz: lokale und temporale Angaben
Bemerkung:

Bei artikellosen Nomen, die Zeit, Menge oder Reihenfolge ausdrücken, kann
auch der Akkusativ stehen.

Beispiele
ab zwanzigstem / zwanzigsten Juni
ab kommendem / kommenden Montag
ab 18 Jahren / Jahre
ab nächster / nächste Ausgabe
ab 100 Exemplaren / Exemplare

5
“Ab dem 01. September ändern sich unsere Preise.’’
“Die günstigen Sommerfahrkarten sind ab Montag bundesweit gültig.’’
“Die Reise ist inklusive Zugfahrt ab Aachen gebucht worden.’’
von Einsatz: lokale und temporale Angaben, anstelle eines Genitivattributs .. von ... bis
(zu) (+ Dativ) gibt einen Zeitraum mit genauem Beginn und Ende an. W-Frage = von
wann bis wann?
Unsere Praxis bleibt in den Sommerferien vom 12.08. bis zum 05.09. geschlossen.
Unsere Sprechstunden sind donnerstags nur von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr.
“Sylvia kommt soeben vom Zahnarzt.’’
“Ist das Michaels Auto oder ist es von Peter?’’
“Von Montag bis Mittwoch muss ich beruflich nach Stuttgart fahren.’’
„Ich komme gerade vom Fußball nach Hause.“
„Von nächster Woche an höre ich auf zu rauchen.“
an benutzt man für Reisen an ein Gewässer, Bewegungen mit einem natürlichen Ende
Wir gehen / fahren an den See (an den Atlantischen Ozean, an den Fluss, ans Meer, ans
Mittelmeer, an die Mosel, an den Rhein, an die Ostsee, an den Strand ...Stell die Leiter an
die Wand (an den Baum, ans Fenster, an die Mauer).

[Link] Präpositionen: vor, seit


Die temporale Präposition vor
Nico ist vor einem Monat nach Deutschland gekommen.
Man benutzt vor als temporale Präposition, wenn man Ereignisse oder Handlungen in
der Vergangenheit beschreibt, die schon beendet sind. Nach der Präposition vor steht
eine Zeitangabe im Dativ. Diese Zeitangabe drückt aus, wie viel Zeit seit der Handlung
oder dem Ereignis schon vergangen ist.
vor + Dativ
der Monat vor einem Monat
die Woche vor einer Woche

6
das Jahr vor einem Jahr
die Monate vor drei Monaten
die Wochen vor drei Wochen
die Jahre vor drei Jahren
Weil die Handlung/das Ereignis schon beendet ist, verwendet man im Satz eine
Vergangenheitsform:
Perfekt: Nawin ist vor zwei Wochen nach Frankreich gezogen.
Präteritum: Lisa hatte vor drei Wochen Urlaub.
Die temporale Präposition seit
Nico lernt seit einem Monat Deutsch.

Die Präposition seit signalisiert, dass eine Handlung, ein Ereignis oder ein Zustand in der
Vergangenheit begonnen hat und noch nicht beendet ist. Nach der Präposition seit steht
eine Zeitangabe im Dativ. Diese Zeitangabe drückt aus, wie lange die Handlung, das
Ereignis oder der Zustand schon andauert.
seit + Dativ
der Monat seit einem Monat
die Woche seit einer Woche
das Jahr seit einem Jahr
die Monate seit drei Monaten
die Wochen seit drei Wochen
die Jahre seit drei Jahren
Weil die Handlung/das Ereignis/der Zustand noch nicht beendet ist, verwendet man in
einem Satz mit seit normalerweise das Präsens.
Nico wohnt seit drei Wochen bei Inge.
Beispiele:
W-Frage = seit wann? / wie lange

7
Seit wann sind Sie in Deutschland? - Seit September 2006.
Wie lange wartest du schon hier? - Seit mindestens einer halben Stunde.
Alfons hat seit dem Tod seiner Frau große Alkoholprobleme.
„Seit 8 Monaten haben wir uns nicht mehr gesehen.“
„Seit einem halben Jahr habe ich von Vanessa nichts mehr gehört.“
Ich lerne seit vier Monaten Deutsch – seitdem ich in Deutschland bin.
Maria lernt seit zwei Jahren Deutsch.
3. zu
Zu Einsatz: lokale und temporale Angaben, Zahlenangaben, feste Wendungen, Finalsätze
zu benutzt man bei einem Ortswechsel bei: Personen, Angaben eines Ziels, Plätzen und
Ortsangaben mit Artikel, kurzfristige Erledigungen.
Heute Abend bin ich bei einem Arbeitskollegen eingeladen. Kommst du mit zu ihm?
Ich gehe zu Peter (zum Arzt, zum Bäcker, zum Chef, zum Friseur, zum Metzger, zu Dr.
Hansen, zu einer Freundin, zu einem Freund, zu einem Mitschüler, ...)
Wie kommt man schnell zum Bahnhof (zur Bank, zur Kasse, zur Kirche, zum Markt, zur
Polizei, zur Post, zum Rathaus, zum Schalter, zur Uni, zum Zug, ...).
Ich fahre / gehe / komme zu der Insel (zu dem Maiball, zu der Party, zur Taufe, ...).
Kommst du ... mit / Gehst du zum Essen (zum Baden, zum Tanzen, Fußball spielen?)
Schalke hat gegen Köln 0:2 verloren. (null zu zwei).
Du siehst sehr krank aus.
Geh lieber schnell zum Arzt.
Zu Weihnachten schenken wir unseren Kindern je ein neues Fahrrad.
„Ich komme zu dir.“
„Zu dieser Jahreszeit regnet es normalerweise nicht so viel.“
An Weihnachten fahre ich zu meinem Bruder.
Morgen kommt er zu mir.

8
[Link]
nach benutzt man bei einem Ortswechsel bei: Städten, Ländern ohne Artikel,
Kontinenten, Himmelsrichtungen, Richtungsangaben mit Adverbien
Die Belegschaft macht morgen einen Ausflug nach Heidelberg.
In den Sommerferien wollen unsere Kinder nach Spanien [Link] meiner Freunde
sind nach Amerika ausgewandert.
Im Herbst fliegen die Zugvögel wieder nach Süden.
Ich bin müde. Ich gehe jetzt nach [Link] / Gehen Sie nach links (rechts, unten,
oben, Osten, Westen, ...).
„Ich fahre mit dem Auto nach Deutschland.“
„Er ist gleich nach dir gegangen.“
„Ich gehe nach Deutschland.“
„Ich fliege nach Amerika.“
„Ich fahre nach Berlin.“
„Ich fahre nach Sachsen.
Ausnahme „nach“: Wenn ein Land/eine Region, wie zum Beispiel „die Schweiz“, einen
Artikel benutzt, verwenden wir „in“ anstelle von „nach“.
„Ich fahre nach Deutschland.“ ABER: „Ich fahre in die Schweiz.“
„Ich fliege nach Kalifornien.“ „Ich fliege in die Toskana.“
Achtung!
Wenn „nach“ im Sinne von „gemäß“ oder „entsprechend“ benutzt wird, kann „nach“
auch hinter dem Nomen stehen. (Level B2)
Beispiel:
„Meiner Meinung nach solltest du mehr üben.“
[Link]über
„Gegenüber“ kann vor oder nach dem Nomen/Pronomen stehen. Wenn du „gegenüber“
mit einem Personalpronomen verwendest, steht es immer hinter dem Personalpronomen.
9
Die Präpositionen „gegenüber“ beschreibt, dass man sich auf der anderen Straßenseite
befindet.
„Ich bin gegenüber der Bank.“
⇒ Ich stehe auf der anderen Straßenseite vor der Bank.
Beispiele:
„Gegenüber seinen Kollegen ist er immer sehr höflich.“
auch: „Seinen Kollegen gegenüber ist er immer sehr höflich.“
„Gegenüber fremden Menschen ist er manchmal etwas schüchtern!“
auch: „Fremden Menschen gegenüber ist er manchmal etwas schüchtern!“
„Mir gegenüber hat er seinen Fehler zugegeben.“
[Link]ßer
„Außer“ wird immer mit dem Dativ benutzt. Mit den Verben „setzen“ und „stellen“ aber
mit dem Akkusativ. Das ist aber sehr selten und braucht dich erst ab einem C1 Level zu
interessieren.
Beispiele:
„Außer ihm haben den Film alle schon gesehen.“
„Außer dem Supermarkt im Bahnhof haben am Sonntag alle geschlossen.“
aber: Er stellte außer jeden Zweifel, dass er nächstes Jahr noch hier arbeitet.“
Achtung!
„außer“ kann auch als Konjunktion verwendet werden und hat dann keinen Einfluss auf
den Fall.
Tipp: Wenn sich „außer“ auf ein Verb bezieht ist es eine Konjunktion und keine
Präposition.
„Ich gehe gleich ins Bett, außer du möchtest noch vorbeikommen.“
In der festen Verbindung „außer Landes“ wird der Genitiv benutzt. In allen anderen
Fällen gilt die Benutzung des Genitivs aber als veraltet.

10
7. aus
Präposition „aus”
„Aus“ beschreibt, wie man etwas physisch verlässt.
Das bedeutet, dass man IM innern von etwas (zum Beispiel einem Gebäude) sein muss,
bevor man es verlässt. Bei Ländern, Städten und Regionen ohne Artikel muss ebenfalls
„aus“ verwendet werden.
Auf die Frage “woher’’ gibt es nur zwei mögliche Präpositionen:
Die Präposition aus wird benutzt, wenn man auf eine Wo-Frage mit "in" antworten
kann.
Die Präposition von wird benutzt, wenn man auf eine Wo-Frage mit "an, auf, bei, zu"
antworten kann.
aus gibt eine Herkunft oder eine Bewegung aus einem Raum (wo? = in) heraus an.
Woher kommt der Student? - Ich glaube, er kommt aus Korea. (Belgien, China, dem
Iran, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, der Türkei, den USA, ...)
Wann kommt sie aus der Schule? (dem Bad, dem Garten, dem Kino, der Kirche, dem
Konzert, dem Krankenhaus, der Küche, dem Theater, dem Zimmer, ...)
Die Fische kommen aus dem Meer, aber das Mädchen vom Meer.
Ein Neugeborenes kommt aus dem Mutterleib. Aber die Nase hat es vom Vater.
[Link]
bei (+ Dativ) gibt eine Gleichzeitigkeit an. W-Frage = wann?
Beim Essen sollen die Kinder nicht schmatzen.
Die Kinder müssen lernen, beim Tauchen die Luft anzuhalten.
Erich hat seine Frau beim Wandern kennen gelernt.
bei benutzt man zur Ortsangabe bei: Angaben in der Nähe von, einem Aufenthalt bei
Personen, Arbeitsplätzen
Die kleine Stadt Namens Garching liegt im Bundesstaat Bayern bei München.
Bei mir zuhause war gestern der Teufel los.

11
Gestern war ich beim Arzt. (beim Chef, bei dir / ihr / Ihnen, bei Peter / Petra, bei Herrn
Nuss, beim Bäcker, bei einem Freund, beim Friseur, ... ).
Er arbeitet bei der Post. (bei Aldi, bei der Telekom, bei Siemens, ...)

9. entgegen
„Entgegen“ kann vor oder nach dem Nomen stehen. Nach dem Nomen ist aber weniger
gebräuchlich. Normalerweise steht „entgegen“ vor dem Nomen.
Beispiele:
„Entgegen meiner Bitte hat mein Mann den Müll nicht rausgebracht.“
auch: „Meiner Bitte entgegen hat mein Mann den Müll nicht rausgebracht.“
„Entgegen seinen Erwartungen hat er die Prüfung bestanden.“
auch: „Seinen Erwartungen entgegen hat er die Prüfung bestanden.
[Link]
mit Einsatz: Gegenteil von "ohne", Angabe eines Zusammenhangs, - einer Art und
Weise, - eines Mittels
Diese Arbeit kann man nur mit viel Geduld und Spucke schaffen.
Diese Häuser werden mit Gas beheizt.
Er fährt immer mit dem Auto zur Arbeit, seine Frau dagegen mit dem Bus.
Beispiele:
„Ich fahre mit dem Auto zur Arbeit.“
„Er trinkt Wein nur aus Flaschen mit einem Korken.“
[Link]
zwischen (+ Dativ) gibt einen Zeitraum mit Beginn und Ende an. W-Frage = wann?
Zwischen den Monaten Mai und August hat es in diesem Jahr kaum geregnet.
Wann kommt Ihr Mann nach Hause? - Er kommt gewöhnlich zwischen 6:00 Uhr und
7:00 Uhr nach Hause.
Zwischen dem 05.08. und dem 08.08. bleibt die Zahnarztpraxis geschlossen.

12
Lokale Präpositionen auf die Frage: Wo?
Fast alle lokalen Präpositionen können auf die Frage „Wo?“ antworten. Als Antwort auf
die Frage „Wo?“ benutzen alle lokalen Präpositionen immer den Dativ.

Als Antwort auf die Frage „Wo?“ benutzen alle lokalen Präpositionen immer den Dativ.

Weitere, weniger häufig verwendete Präpositionen mit Dativ sind:


binnen/dank/fern/gemäß/laut/mitsamt/nahe/samt/zufolge/zugunsten/zuungunsten/
zuliebe/ zuwider.
1. dank
Ich bin so begeistert von meinem ersten Grammy, den ich eigentlich nur dank dem
hervorragenden Regisseur bekommen habe!
2. fern
Eigentlich komme ich aus Uruguay, aber ich lebe jetzt schon seit viereinhalb Jahren in
Dänemark. Ich bin also schon über vier Jahr fern der Heimat.
3. laut
Laut Herrn Müller haben gestern beim Ausflug drei Schüler gefehlt.

13
4. zufolge

zufolge

Beispiele
einem Gerücht zufolge
einem Bericht zufolge

Bemerkung:

Wenn die Präposition zufolge vorgestellt ist, kann sie auch mit
dem Genitiv vorkommen.

Beispiele
zufolge eines Berichts

Dem Polizisten zufolge war der Täter in Begleitung zweier Damen mittleren Alters.
5. zuliebe
Bitte komm doch mit ins Kino! Mach es mir zuliebe!

Schluss
Im Deutschen können die verschiedenen Satzglieder (z.B. Subjekt, Objekt, etc.) auf
unterschiedlichen Positionen im Satz stehen. Damit man trotzdem versteht, wer der
handelnde und wer der „empfangende“ Teil ist, gibt es die vier Fälle. Der Nominativ zeigt
das Subjekt an, also immer den, der etwas macht. Der Genitiv dient dazu,
Besitzverhältnisse und Zugehörigkeiten zu zeigen. Dies wird aber auch häufig durch die
Präposition „von“ und einem Nomen im Dativ ausgedrückt. Der Dativ und der Akkusativ
werden benutzt um das Objekt im Satz zu kennzeichnen

14
Bibliographie
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
dativ/#google_vignette

15

Das könnte Ihnen auch gefallen