Menschenrechte
Menschenrechte
„Menschenrechte“
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Geschichte der Menschenrechte
Die Entstehung der Menschenrechte ist ein Teil einer langen
Geschichte, die sich über Jahrhunderte weiterentwickelt hat.
Menschenrechte entstanden durch den Sturm vieler Schlachten und
Verbrechen, Machtausnutzung vieler Herrscher und Regierungen
Weltweit. Es begann bereits 539 v. Chr. Kyros der Große eroberte
Babylon und ließ erstmals Menschrechte aufstellen. Die „Magna Charta
Libertatum“, „Die große Urkunde der Freiheit“ wurde 1215 in England
aufgestellt. Sie sollte die Geistlichen, Adligen aber auch die Bauern vor den hohen Steuern des
Königs schützen. In Amerika fand am 16. Dezember 1773, die sogenannte „Boston Tea Party“
statt, bei der Siedler aus Boston aus Protest drei Ladungen englischen Tee in das Hafenbecken
warfen. Damit wollten sie deutlich machen, was sie von der damaligen „Teesteuer“ hielten. Kurz
danach sandte Großbritannien Truppen nach Amerika aus. Daraufhin reagierten die 13 Kolonien
aus Amerika mit einem Kontinentalkongress. Die Kolonisten einigten sich 1774 darauf, sämtliche
Steuern abzuschaffen. 1776 fordern die Kolonisten dann aber die Unabhängigkeit. Nach einem
achtjährigen Krieg und dem Sieg Amerikas nahm Großbritannien die „Unabhängigkeits-
erklärung“ an. 1789 rief König Ludwig der XVI eine Ständeversammlung in Frankreich ein, löst
sie aber dann wieder auf als der dritte Stand, Bürger und Bauern, für mehr Rechte protestieren.
Kurz danach berief der dritte Stand zu einer Nationalversammlung. Am 14. Juli begann der
Aufstand und der „Sturm auf die Bastille. Die Nationalversammlung verkündete daraufhin die
Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. 1848 kam es in Deutschland zu einer
Nationalversammlung, bei der die Grundrechte verkündet wurden und somit eine Revolution in
Deutschland stattfand. Es wurden z.B. Gleichheit vor dem Gesetz, Pressefreiheit und
Glaubensfreiheit beschlossen. 1945 wurde in New York die Vereinten Nationen (UNO) gegründet.
Eine neue Weltgemeinschaft mit dem Ziel die Würde des
Menschen zu verbessern und bessere Lebensbedingungen in
Freiheit für alle Menschen zu fördern. Am 10. Dezember
1948 wurde die „Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte“ verabschiedet. 30 Artikel umfassen die
Menschenrechte bis heute.
Aufgabe
Erläutere die Geschichte der Menschenrechte und
gehe dabei auf wichtige Eckpunkte ein.
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Geschichte der Menschenrechte
Die ________________ der Menschenrechte ist ein Teil einer langen
Geschichte. Menschenrechte entstanden durch den Sturm vieler Schlachten
und Verbrechen, Machtausnutzung vieler Herrscher und Regierungen
_____________. Es begann bereits 539 v. Chr. Kyros der Große eroberte
_____________ und ließ erstmals Menschrechte aufstellen. Die „Magna
Charta Libertatum“, ________________________________ wurde 1215
in England aufgestellt. Sie sollte die Geistlichen, Adligen aber auch die __________________ vor
den hohen Steuern des Königs schützen. In Amerika fand am 16. Dezember 1773, die sogenannte
_______________________ statt, bei der Siedler aus Boston aus Protest drei Ladungen englischen
Tee in das Hafenbecken warfen. Kurz danach sandte Großbritannien Truppen nach
_________________ aus. ________ fordern die Kolonisten dann aber die Unabhängigkeit. Nach
einem achtjährigen Krieg und dem Sieg Amerikas nahm Großbritannien die „Unabhängigkeits-
erklärung“ an. 1789 rief König Ludwig der XVI eine __________________________ in
Frankreich ein, löst sie aber dann wieder auf als der dritte Stand, Bürger und Bauern, für mehr
Rechte protestieren. Am 14. Juli begann der Aufstand und der __________________. Die
Nationalversammlung verkündete daraufhin die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. 1848
kam es in Deutschland zu einer _______________________, bei der die Grundrechte verkündet
wurden und somit eine Revolution in Deutschland stattfand. Es wurden z.B. Gleichheit vor dem
Gesetz, ________________ und Glaubensfreiheit beschlossen.
1945 wurde in New York die Vereinten Nationen (UNO)
gegründet. Am 10. Dezember 1948 wurde die „Allgemeine
Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet. ________
umfassen die Menschenrechte bis heute.
Aufgabe
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Lösungen
Die Entstehung der Menschenrechte ist ein Teil einer langen Geschichte. Menschenrechte
entstanden durch den Sturm vieler Schlachten und Verbrechen, Machtausnutzung vieler Herrscher
und Regierungen Weltweit. Es begann bereits 539 v. Chr. Kyros der Große eroberte Babylon und
ließ erstmals Menschrechte aufstellen. Die „Magna Charta Libertatum“, „Die große Urkunde der
Freiheit“ wurde 1215 in England aufgestellt. Sie sollte die Geistlichen, Adligen aber auch die
Bauern vor den hohen Steuern des Königs schützen. In Amerika fand am 16. Dezember 1773, die
sogenannte „Boston Tea Party“ statt, bei der Siedler aus Boston aus Protest drei Ladungen
englischen Tee in das Hafenbecken warfen. Kurz danach sandte Großbritannien Truppen nach
Amerika aus. 1776 fordern die Kolonisten dann aber die Unabhängigkeit. Nach einem achtjährigen
Krieg und dem Sieg Amerikas nahm Großbritannien die „Unabhängigkeits-erklärung“ an. 1789
rief König Ludwig der XVI eine Ständeversammlung in Frankreich ein, löst sie aber dann wieder
auf als der dritte Stand, Bürger und Bauern, für mehr Rechte protestieren. Am 14. Juli begann der
Aufstand und der „Sturm auf die Bastille“. Die Nationalversammlung verkündete daraufhin die
Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. 1848 kam es in Deutschland zu einer
Nationalversammlung, bei der die Grundrechte verkündet wurden und somit eine Revolution in
Deutschland stattfand. Es wurden z.B. Gleichheit vor dem Gesetz, Pressefreiheit und
Glaubensfreiheit beschlossen. 1945 wurde in New York die Vereinten Nationen (UNO) gegründet.
Am 10. Dezember 1948 wurde die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet.
30 Artikel umfassen die Menschenrechte bis heute.
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Definition Menschenrechte
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten
geboren." So heißt es im ersten Kapitel der Allgemeinen Erklärung
der Menschenrechte. Das heißt also es spielt keine Rolle wie man
aussieht, wo man herkommt, was man mag oder nicht mag. Somit
haben alle Menschen Rechte auf ein freies und gutes Leben. Am
10.12.1948 verkündete Eleanor Roosevelt, Vorsitzende der
Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, die "Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte". Es lohnt sich auch heute noch sich dafür immer wieder einzusetzen, da es leider
immer noch Länder gibt, wo Menschenrechte verletzt werden. Freiheitsrechte, Menschenrechte,
Bürgerrechte. All diese Begriffe beschreiben die allgemeinen Menschenrechte. Menschenrechte
stehen jedem Menschen zu, egal welche Merkmale er hat, wo er sich befindet, welche Religion
oder Staatsangehörigkeit er auch hat. Anders gesagt sind Menschenrechte, Rechte, die man hat,
weil man ein Mensch ist. Menschenrechte sind zum einen die „Gedanken- und Gewissensfreiheit“.
Auch das Menschenrecht der „Kulturellen Rechte“ oder die „Versammlungsfreiheit“ haben
ähnliche Inhalte wie die freie Meinungsäußerung. Aber auch das Recht der „Vereinigungsfreiheit“
verfolgt ähnliche Absichten. Fest steht, jedes Recht oder Gesetz muss irgendwann und von
irgendjemandem festgelegt werden. Bereits 1789 wurde die Meinungsfreiheit in Artikel 11 der
Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich niedergeschrieben. Zu behandeln wäre
auch, warum dieses Recht überhaupt so wichtig für viele Menschen ist. Schließlich wird es ja nicht
ohne Grund als „eines der kostbarsten Rechte der Menschen“
bezeichnet. Ein nennenswerter Punkt ist das Ziel des demokratischen
Rechtsstaates. Das Recht der freien Meinungsäußerung ist eines der
wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Aspekt. Durch diesen
Erlass ist es Menschen erlaubt Demonstrationen durchzuführen.
Einzelne Menschen haben durch Demonstrationen und ihre eigene
Meinung Geschichte geschrieben. Es zeugt von enormer Stärke, wenn
man zu seiner Meinung steht und diese auch vertritt.
Aufgabe
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Die 30 Artikel der Menschenrechte
Artikel 9: Freiheit von willkürlicher Festnahme und Inhaftierung sowie von Ausweisung
Niemand hat das Recht, dich ins Gefängnis zu bringen, dort festzuhalten, wenn dies willkürlich
und ohne rechtlichen Grund geschieht
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Artikel 12: Freiheit vor Eingriffen in die Privatsphäre
Jeder hat das Recht auf rechtlichen Schutz, wenn deine Privatsphäre verletzt wird.
Dazu gehören z.B. das Postgeheimnis oder das Einmischen in deine private Situation
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Artikel 23: Recht auf Arbeit
Jeder hat das Recht arbeiten gehen zu dürfen und dafür auch gerecht entlohnt zu werden
Artikel 29: Verpflichtungen des Einzelnen gegenüber der Gesamtheit der Menschen
Jeder muss die Rechte und Pflichten anderen Menschen anerkennen und akzeptieren
Aufgabe
Erstellt eine Rangliste und beschreibt die eurer Meinung nach 10 wichtigsten
Menschenrechtsartikel. Erklärt, gegen welchen Artikel eurer Meinung nach
weltweit am häufigsten verstoßen wird.
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Recht auf „Meinungsfreiheit“
1689 fing alles in England mit der „Bill of Rights“ an, da die freie
Rede und der Meinungsaustausch nur für Parlamentarier
garantiert war. Als dies 1695 nicht erneuert wurde, war damit die
Zensur abgeschafft und somit auch die Pressefreiheit gewährt. Die
Französische Republik erklärte 1789 in Artikel 11 ihrer Erklärung
der Rechte des Menschen und des Bürgers, dass die Meinungsfreiheit unmissverständlich
garantiert sei. Auch in Teilen von Deutschland verbreitete sich die Umsetzung durch Napoleon
und dadurch wurde das Verlangen nach solchen Menschenrechten stärker. 1848 kam es in im
Deutschen Reich zu Pressegesetzen, welche 1849 in der Deutschen Reichsverfassung
festgeschrieben wurden. Nach der Reichsgründung 1871 wurden diese Gesetzte zunächst wieder
zurückgedreht. Deutschlands Demokraten beschlossen nach dem ersten Weltkrieg die Weimarer
Verfassung und damit auch ein liberales Pressegesetz ohne Zensur. Durch die NS-Machtergreifung
1933 wurde die Pressefreiheit durch Vorschriften stark erschwert, Joseph Goebbels entschied,
welche Themen die Medien wie darzustellen haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg verabschiedete
die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1948 eine Erklärung der
Menschenrechte. Die Meinungs- und Pressefreiheit wurde klar definiert. In dem Grundgesetz der
Bundesrepublik Deutschland von 1949 werden Meinungsfreiheit und auch die Pressefreiheit durch
Artikel 5 garantiert.
Artikel 5
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Die
Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden
gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Aktuell können über 196 Länder Aussagen bzgl. der Meinungsfreiheit getätigt werden. In ca. 30%,
darunter Deutschland, garantiert der Staat allen Menschen Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
"Beeinträchtigt" werden die Grundrechte in ca. 30%. Das bedeutet, dass als regierungskritisch
geltende Gruppen juristisch verfolgt werden. Ca. drei Milliarden Menschen der Weltbevölkerung
(z.B. in China, Indien) müssen fürchten, überwacht, inhaftiert, verletzt oder sogar getötet zu
werden, wenn sie die Machthaber ihres Landes kritisieren. Darunter fallen Staaten wie
Afghanistan, Äthiopien, Indien, Nigeria oder Venezuela.
Aufgabe
Skizziere die Geschichte der Meinungsfreiheit und
gehe dabei auf die aktuelle Situation ein.
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Recht auf „Meinungsfreiheit“
1689 fing alles in England mit der ______________ an, da die
freie Rede und der Meinungsaustausch nur für Parlamentarier
garantiert war. Als dies ___________ nicht erneuert wurde, war
damit die Zensur abgeschafft und somit auch die Pressefreiheit
gewährt. Die Französische Republik erklärte 1789 in Artikel 11
ihrer Erklärung der Rechte des Menschen und des Bürgers, dass die ________________
unmissverständlich garantiert sei. 1848 kam es in im Deutschen Reich zu Pressegesetzen, welche
1849 in der ____________________________ festgeschrieben wurden. Nach der Reichsgründung
1871 wurden diese Gesetzte zunächst wieder zurückgedreht. Durch die ________________ 1933
wurde die Pressefreiheit durch Vorschriften stark erschwert, Joseph Goebbels entschied, welche
Themen die Medien wie darzustellen haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg verabschiedete die
Generalversammlung der _________________ im Dezember 1948 eine Erklärung der
Menschenrechte. Die Meinungs- und Pressefreiheit wurde klar definiert. In dem Grundgesetz der
Bundesrepublik Deutschland von 1949 werden Meinungsfreiheit und auch die Pressefreiheit durch
_________________ garantiert. Aktuell können über 196 Länder Aussagen bzgl. der
Meinungsfreiheit getätigt werden. In ca. 30%, darunter Deutschland, garantiert der Staat allen
Menschen Meinungs- und Versammlungsfreiheit. ________________ werden die Grundrechte in
ca. 30%. Das bedeutet, dass als regierungskritisch geltende Gruppen juristisch verfolgt werden.
Ca. ________________ Menschen der Weltbevölkerung (z.B. in China, Indien) müssen fürchten,
überwacht, inhaftiert, verletzt oder sogar getötet zu werden, wenn sie die Machthaber ihres Landes
kritisieren. Darunter fallen Staaten wie Afghanistan, Äthiopien, Indien, Nigeria oder Venezuela.
Aufgabe
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Lösungen
1689 fing alles in England mit der „Bill of Rights“ an, da die freie Rede und der
Meinungsaustausch nur für Parlamentarier garantiert war. Als dies 1695 nicht erneuert wurde, war
damit die Zensur abgeschafft und somit auch die Pressefreiheit gewährt. Die Französische
Republik erklärte 1789 in Artikel 11 ihrer Erklärung der Rechte des Menschen und des Bürgers,
dass die Meinungsfreiheit unmissverständlich garantiert sei. 1848 kam es in im Deutschen Reich
zu Pressegesetzen, welche 1849 in der Deutschen Reichsverfassung festgeschrieben wurden. Nach
der Reichsgründung 1871 wurden diese Gesetzte zunächst wieder zurückgedreht. Durch die NS-
Machtergreifung 1933 wurde die Pressefreiheit durch Vorschriften stark erschwert, Joseph
Goebbels entschied, welche Themen die Medien wie darzustellen haben. Nach dem Zweiten
Weltkrieg verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1948
eine Erklärung der Menschenrechte. Die Meinungs- und Pressefreiheit wurde klar definiert. In
dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949 werden Meinungsfreiheit und auch
die Pressefreiheit durch Artikel 5 garantiert. Aktuell können über 196 Länder Aussagen bzgl. der
Meinungsfreiheit getätigt werden. In ca. 30%, darunter Deutschland, garantiert der Staat allen
Menschen Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Beeinträchtigt werden die Grundrechte in ca.
30%. Das bedeutet, dass als regierungskritisch geltende Gruppen juristisch verfolgt werden. Ca.
drei Milliarden Menschen der Weltbevölkerung (z.B. in China, Indien) müssen fürchten,
überwacht, inhaftiert, verletzt oder sogar getötet zu werden, wenn sie die Machthaber ihres Landes
kritisieren. Darunter fallen Staaten wie Afghanistan, Äthiopien, Indien, Nigeria oder Venezuela.
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Grenzen der Meinungsfreiheit
Die Meinungsfreiheit ist ein wichtiger Bestandteil der Menschheit,
der Demokratie und vielem mehr. Ohne die Meinungsfreiheit
herrscht in einem Staat meist eine Zensur, wo alles vom Staat
kontrolliert wird. Jeder hat das Recht auf eine freie
Meinungsäußerung, es gibt jedoch auch Grenzen, die strafrechtlich
verfolgt werden können. Dazu gehören folgende Aspekte:
die Verletzung der persönlichen Ehre einer Person (z.B. durch Beleidigung)
Gefahr für den öffentlichen Frieden (geheime Informationen werden weitergegeben oder
höchste Staatsvertreter, Gerichte werden übermäßig kritisiert)
Grenzen der Sittlichkeit und des Jugendschutzes dürfen nicht überschritten werden
Rassismus (z.B. Menschen wegen ihrer Religion oder ihrer Herkunft beschimpfen)
wenn der Notstand ausgerufen wurde oder Krieg herrscht, darf die Regierung die freie
Meinungsäußerung der Bevölkerung einschränken.
Grenze der öffentlichen Sicherheit, es umfasst den Schutz des Staates und sonstiger Träger
der öffentlichen Gewalt und ihrer Einrichtungen
das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Beleidigungen, Verleumdungen und falsche
Tatsachenbehauptungen sind nicht geschützt und somit strafbar
Der Staat und seine Organe müssen institutionelle und materielle Voraussetzungen schaffen,
um die volle Realisierung der Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit gewährleisten zu
können. Das Recht der „Meinungsfreiheit“ ist eines der wichtigsten Rechte des Menschen und
sollte deshalb unter allen Umständen geschützt werden.
Aufgabe
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Gewaltloser Einsatz für Menschenrechte
Menschenrechte sind Rechte die allen Menschen zustehen. Sie sind
da, um die Würde des Menschen zu festigen und viele Länder haben
versprochen, sich an diese Rechte zu halten. In Deutschland werden
sie auch Grundrechte genannt und sind in 30 Artikel
zusammengefasst. Doch was sind eigentlich „gewaltlose Einsätze“?
Es gibt keine wirkliche Definition. Doch im allgemeinem verzichtet
man bei gewaltlosen Einsätzen auf jegliche Form von Gewalt und
deren Androhung. Das bedeutet, man versucht aus reiner Überzeugungskraft Verständnis zu
erzielen. Für diese Einsätze benötigt man allerdings viel Mut, Ausdauer, Glaube und
Überzeugungskraft. Die Aktivisten sehen stets das Gute und den guten Willen in den Menschen.
Oftmals werden diese Einsätze auch als Widerstände bezeichnet. Es gibt keine wirkliche
Geschichte der gewaltlosen Einsätze. Menschen, die sich gewaltfrei für Menschenrechte einsetzen,
sehen nur, dass ein Problem vorhanden ist und dies gelöst werden muss. Viele lassen sich aber von
anderen inspirieren oder nehmen sie als Vorbilder. Allerdings haben die gewaltfreien Einsätze
nicht nur Vorteile. Nein, es gibt auch Nachteile, denn oftmals werden die Aktivisten diskriminiert,
benachteiligt oder ausgegrenzt. Viele müssen auch körperliche Schäden einstecken oder werden
eingesperrt. Dabei gibt es zwei Arten von Gewaltfreiheit. Einmal die Pragmatische Gewaltfreiheit
und die Prinzipielle Gewaltfreiheit. Der Unterschied liegt darin, dass bei der pragmatischen
Gewaltfreiheit es darum geht, die Regierung eines Landes
von der eigenen Meinung zu überzeugen. Dabei verzichtet
man auf friedliche Proteste oder Aufstände. Bei der
prinzipiellen Gewaltfreiheit geht es eher darum, die
Bevölkerung zu überzeugen, um so viele Menschen wie
möglich für die eigene Sache zu begeistern. Bei der
Pragmatischen Gewaltfreiheit kommt oft das Problem auf,
dass die Bevölkerung sich spaltet.
Aufgabe:
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Gewaltloser Einsatz für Menschenrechte
Menschenrechte sind Rechte die ________ Menschen zustehen. Sie
sind da, um die Würde des Menschen zu festigen und viele Länder
haben versprochen, sich an diese Rechte zu halten. In Deutschland
werden sie auch __________ genannt und sind in 30 Artikel
zusammengefasst. Doch was sind eigentlich _________________? Es
gibt keine wirkliche Definition. Doch im allgemeinem verzichtet man
bei gewaltlosen Einsätzen auf jegliche Form von ___________ und deren Androhung. Die
Aktivisten sehen stets das Gute und den guten Willen in den Menschen. Oftmals werden diese
Einsätze auch als _____________ bezeichnet. Menschen, die sich gewaltfrei für Menschenrechte
einsetzen, sehen nur, dass ein Problem vorhanden ist und dies gelöst werden muss. Allerdings
haben die gewaltfreien Einsätze nicht nur Vorteile. Nein, es gibt auch Nachteile, denn oftmals
werden die Aktivisten _______________, benachteiligt oder ______________. Viele müssen
auch körperliche Schäden einstecken oder werden eingesperrt. Dabei gibt es _______________
von Gewaltfreiheit. Einmal die ___________________ und die Prinzipielle Gewaltfreiheit. Der
Unterschied liegt darin, dass bei der pragmatischen Gewaltfreiheit es
darum geht, die _____________ eines Landes von der eigenen
Meinung zu überzeugen. Dabei verzichtet man auf friedliche Proteste
oder _________. Bei der prinzipiellen Gewaltfreiheit geht es eher
darum, die Bevölkerung zu überzeugen, um so viele Menschen wie
möglich für die eigene Sache zu begeistern.
Aufgabe:
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Lösungen
Menschenrechte sind Rechte die allen Menschen zustehen. Sie sind da, um die Würde des
Menschen zu festigen und viele Länder haben versprochen, sich an diese Rechte zu halten. In
Deutschland werden sie auch Grundrechte genannt und sind in 30 Artikel zusammengefasst. Doch
was sind eigentlich „gewaltlose Einsätze“? Es gibt keine wirkliche Definition. Doch im
allgemeinem verzichtet man bei gewaltlosen Einsätzen auf jegliche Form von Gewalt und deren
Androhung. Die Aktivisten sehen stets das Gute und den guten Willen in den Menschen. Oftmals
werden diese Einsätze auch als Widerstände bezeichnet. Menschen, die sich gewaltfrei für
Menschenrechte einsetzen, sehen nur, dass ein Problem vorhanden ist und dies gelöst werden
muss. Allerdings haben die gewaltfreien Einsätze nicht nur Vorteile. Nein, es gibt auch Nachteile,
denn oftmals werden die Aktivisten diskriminiert, benachteiligt oder ausgegrenzt. Viele müssen
auch körperliche Schäden einstecken oder werden eingesperrt. Dabei gibt es zwei Arten von
Gewaltfreiheit. Einmal die Pragmatische Gewaltfreiheit und die Prinzipielle Gewaltfreiheit. Der
Unterschied liegt darin, dass bei der pragmatischen Gewaltfreiheit es darum geht, die Regierung
eines Landes von der eigenen Meinung zu überzeugen. Dabei verzichtet man auf friedliche
Proteste oder Aufstände. Bei der prinzipiellen Gewaltfreiheit geht es eher darum, die Bevölkerung
zu überzeugen, um so viele Menschen wie möglich für die eigene Sache zu begeistern.
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Beispiele von gewaltlosem Einsatz für Menschenrechte
In Amerika kommt es schon seit langen zu gewaltlosen Einsätzen für
Menschenrechte. Aktuell gibt es eine neue Bewegung in Amerika
namens „Black Lives Matter“. Bei ihr geht es um den immer noch
anhaltenden Rassismus in den USA. In der Geschichte wurde sich
ebenfalls häufig für Menschenrechte eingesetzt. Mahatma Gandhi war
einer davon. Er setzte sich für die Gleichberechtigung in Indien ein und
war der Führer einer Unabhängigkeitsbewegung. Sie kämpften vor allem gegen die britische
Kolonialherrschaft in Indien. Weltberühmt wurde in den 1960er Jahren der Amerikaner Martin
Luther King. Er sah Mahatma Gandhi als ein Vorbild an und „kämpfte“ selbst gegen die
Diskriminierung und Rassengesetze in den USA. Seine Ziele waren: den Gewaltzirkel
durchbrechen, den Gegner in einen politischen Lernprozess einbeziehen und somit die Befreiung
der Unterdrückten zu erlangen. Auch der Südafrikaner, Nelson Mandela, setzte sich für die
Menschenrechte in seinem Land ein. Vor allem kämpfte er gegen die Politische Rassentrennung
und schaffte es auch, durch seine Präsidentschaft, die sogenannte Politik der „Apartheid“
abzuschaffen. Darüber hinaus kann die „friedliche Revolution“ von 1989 in Deutschland genannt
werden, die zum Ende der DDR-Diktatur und zur Widervereinigung Deutschlands führte, dies ist
auch ein Beispiel für die prinzipielle Gewaltfreiheit. Weitere Beispiele für diese Art von
Gewaltfreiheit sind zum Beispiel, die Verweigerung von Zusammenarbeit (Arbeiter „Streiken“).
Außerdem gibt es „Bewegungen“, die meist über einen begrenzten Zeitraum gewaltlos für
Menschenrechte einstehen. Beispiele für Bewegungen sind: der sogenannte Arabische Frühling
(2010-2012), dies war eine Protestwelle, die sich über den Nahen Osten, vor allem Tunesien,
Libyen, Ägypten und den Jemen zog. Sehr viele Menschen protestierten gegen die Regierung und
für die politisch geschützten Freiheitsrechte. Organisationen hingegen bestehen meist deutlich
länger. An dieser Stelle können Amnesty International, UNO
oder Human Rights Watch genannt werden. Sie setzen sich
alle, jeden Tag, für die Menschenrechte weltweit ein und
machen auf die anhaltende Ungerechtigkeit und die
Verletzung der Menschenrechte aufmerksam.
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Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht
Asyl“, ein Wort welches uns in Deutschland häufig
begegnet. Denn über kaum ein Thema wurde so
kontrovers diskutiert, als über die Asylpolitik und die
Anerkennung von Flüchtlingen allgemein. Doch was
genau bedeutet „Asyl“? Der Begriff stammt von den
Wörtern „asylos“/ „asyletos“ (unverletzt, oder auch:
nicht zu berauben, sicher) ab. Das Wort „Asyl“ stammt
aus Griechenland, aus der Zeit der Antike und bedeutet: „Das was nicht ergriffen werden darf“
und meint eine Zufluchtsstätte für Verfolgte. Zu den Hauptursachen von Flucht gehören Kriege
sowie politische, religiöse, ethnische oder geschlechtsspezifische Unterdrückung und Verfolgung.
Eine weitere wichtige Ursache für Flucht in aller Welt ist wirtschaftliche Not. Das Recht auf Asyl
ist in der bundesdeutschen Verfassung ein wichtiger Grundsatz, der 1949 bei der Ausarbeitung des
Grundgesetzes berücksichtigt wurde. Das heißt es geht um schutzsuchende Menschen, die auf
Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Die Möglichkeiten des aufnehmenden Staates dürfen
hierbei jedoch nicht aus den Augen verloren werden. Denn eine Überforderung des
asylgewährenden Staates schadet längerfristig nicht nur dem Staat selbst, sondern auch den
Flüchtlingen. Mehr als 150 Millionen Menschen weltweit leben als Migranten in einem Staat, der
nicht ihre ursprüngliche Heimat ist. Internationale Migration geht aus von Menschen, die ihre
Familien zusammenführen möchten, von hoch
ebenso wie niedrig qualifizierten
Arbeitsmigranten sowie von Asylbewerbern und
anderen Flüchtlingen. Einige wollen nur für
kurze Zeit an einem fremden Ort bleiben, andere
für mehrere Jahre oder gar den Rest ihres Lebens.
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Fragen zu den Menschenrechten
Aufgabe
Beantworte die Fragen. Der nachfolgende link hilft dir dabei.
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QUELLEN
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