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Mondnacht

Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff beschreibt eine nächtliche Landschaft im Mondschein. Es thematisiert die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach Heimat und das Gleichgewicht in der Natur. Das Gedicht besteht aus drei Strophen und vermittelt katholische Ideale wie die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

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Mondnacht

Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff beschreibt eine nächtliche Landschaft im Mondschein. Es thematisiert die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach Heimat und das Gleichgewicht in der Natur. Das Gedicht besteht aus drei Strophen und vermittelt katholische Ideale wie die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

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Mondnacht

Der typischer Vertreter der deutschen Romantik (1798-1835) Joseph von Eichendorff
wurde 1788 in Lubowice geboren um 1857 im Neisse gestorben. Er stammte aus einer
adligen Familie, studierte Jura und arbeitete danach als Beamter im Preußischen
Staatsdienst, Diskrepanz zwischen bürgerlichen Existenz und dichterischen
Bestrebunge. Der Dichter und Schriftsteller zeigte in seinen Gedichten, was er für das
wahre Wesen der Welt hielt, jedoch nicht auf rationale Weise, sondern untersuchte
das Ebene der Magie und der Fantasie, die sich in der Welt verstecken, in dem ein
Traum idealisiert wird, in dem die Suche nach dem Heimatgefühl angestrebt wird. Es
waren genau diese Ideale, die Eichendorff in der 1832, Zeitraum des Spätromantik
(1837) veröffentliche "Mondnacht" verfolgte. Als Hauptmotive werden Der Nacht, die
Natur, der Mond und der Traum kenngezeichnet. Dieses Gedicht geht um eine
Beschreibung einer Mondnacht, wobei das Gefühl der Sehnsucht wird ebenso wie ein
subjektives Naturerlebnis in einen Kontext gestellt, in dem das Denken des Dichters
ständig zwischen Traum und Wirklichkeit schwebt.
Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils 4 Versen. Das Reimschema lautet
abab (unreiner Reim), cdcd, efef, also wird das Gedicht im Kreuzreim geschrieben. Das
in allen Strophen vorliegende dreihebiger Jambus, auf dem eine unbetonte folgt eine
betonte Silbe wird, wirkt harmonisch. Die Kadenzen zeigen sich als abwechselnd
zwischen weiblich und männlich. Diese Wechsel steht auch im Zusammenhang zur
Kreuzreime. Allgemein entsteht in der Struktur des Gedichtes ein gleichmässiger
Rhythmus, der eine harmonische Wirkung erzeugt. Die Struktur spiegelt also die Ruhe
und Harmonie wieder, die das lyrische Ich beim Betrachten und Erleben der
Mondnacht verspürt.
In diesem Gedicht hat jede Strophe ein anderes Unterthema.
In der ersten Strophe heißt es die Beschreibung eines Kusses zwischen Himmel und
Erde. Der lyrische Ich behauptete, dass in dieser Nacht das die Landschaft der
Mondnacht auf es wirken, als Himmel und Erde sich küssen würden.
In der zweiten Strophe beschreibt der lyrische Ich der Bewegung, die durch den
Wind auf den Feldern und im Wald entsteht.
In der dritten Strophe werden die Vorgänge im inneren des lyrischen Ichs dargestellt,
wobei der Wirkung des Naturerlebnisses auf das lyrische Ich beschrieben wird, das
Sehnsucht nach einer Heimat spürt. Durch diese Verbindung zwischen Himmel und
Haus enthält der Text katholische Ideale, d.h., dass man im Tod bei Gott sein kann und
sich bei Gott zu Hause fühlt.
Dieses Gedicht besteht aus zahlreichen Enjambements, die sich in der ersten und
dritten Strophe, wie in der zweiten, aber nur in der Hauptsätze befinden. Diese
Enjambements bringen den Text zum Fließen und verleihen der Lektüre mehr
Schönheit und Stille.
Auch die Wortwahl ist dem Text angemessen und hat einen Bezug zum Inhalt des
Gedichts. Die Adjektive sind zum Beispiel still, sternklar und sacht. Sie wirken ruhig, wie
die Nacht, und sacht, wie das Licht, das der Mond auf die Blätter der Bäume scheint.
In diesem Gedicht ist es möglich, ein Neologismus des Wortes „Blütenschimmer“ (V.3)
zu finden. Diese Stilistische Mittel könnte geschrieben worden sein, um die neue
Epoche zu repräsentieren, die gelebt wurde, die Romantik, um neue Anfänge und neue
Gedanken darzustellen.
Die Personifizierung von Himmel und Erde in V.2 "küssen sich" zeigt das Gleichgewicht
in der Natur und erinnert an ein Paar.
Die Alliteration "Seele spannte" strahlt eine Harmonie aus, die das lyrische Ich in Bezug
auf die Landschaft empfindet, er fühlt sich frei und weiß endlich, wie er das Gefühl "zu
Hause" erreichen kann.
In der ersten und letzten Strophe deutet der Konjunktiv II auf etwas Irreales hin, es ist
eine subjektive Beschreibung, die Wirklichkeit wird auf schwärmerische Art und Weise
verklärt, was durch den irrealen Vergleich noch verstärkt wird. Außerdem wird durch
den Konjunktiv II “als hätt[e] (V.1) die Ebene der Realität verlassen, es wird deutlich,
dass es hier um das innere Erleben eines Naturereignisses geht.
Nach der Analyse dieses Gedichts kann man sagen, dass Eichendorff die Menschen mit
Hilfe von Gedichten zum Träumen anregt, nicht um bestimmten Regeln und "Formeln"
zu folgen, sondern um die Kreativität zu haben, ihre eigenen Regeln zu schaffen.
Außerdem werden in seinem Gedicht auch die katholischen Ideen vorgestellt, denn in
der Romantik wird das Gefühl des Zuhauses sehr gesucht, aber nie erreicht, und in
diesem Gedicht wird gesagt, dass man dieses Gefühl nur erreichen kann, wenn man
bei Gott ist, und fordert die Menschen auf, diesen Moment, der der Tod ist, zu denken,
zu träumen und zu umarmen. Meiner Meinung nach ist dieses Werk teilweise relevant,
denn mit den katholischen Ideen ist das Publikum, das das Gedicht erreicht, kleiner, da
diese Ideen heutzutage nicht mehr so verallgemeinert sind wie damals. Der Ratschlag,
zu träumen und von der Realität abzuweichen, ist jedoch auch heute noch sehr gültig,
denn heutzutage ist auch ein Mangel an Emotionen in der Welt verbreitet, aufgrund
der sozialen Netzwerke, aber auch der Rationalität der Menschen und der Neugier, die
Welt wissenschaftlich zu erklären.

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