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Bio Lernzettel

Das Dokument beschreibt die Mitose und Meiose als Zellteilungsprozesse. Es erklärt die Phasen der Mitose und Meiose. Zudem werden schädigende Einflüsse auf die Embryonalentwicklung beschrieben wie Strahlung, Infektionen, Medikamente und Drogen.

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Bio Lernzettel

Mitose:
De nition: Kernteilung. Verteilung des doppelt vorliegenden genetischen Materials der
Mutterzelle auf zwei (identische) Tochterzellen, gegliedert in verschiedene Phasen.

Interphase
● Zellwachstum
● Verdopplung der vorliegenden DNA
Prophase
● Chromosomen schraubartig verkürzt
● Kernterilungsspiendel bildet sich aus —> Bestandteil des Cytoskeletts
● Kernhülle+Nucleoli lösen sich auf
Metaphase
● Chromosomen weiter verkürzt und verdichtet
● Ordnen sich in Äquatorialbene ein—> bilden Äquatorialplatte
● Chromosomen können in Form und Größe unterschieden werden
● Fasern der Kernteilungsspindel heften an Centromer beidseitig
Anaphase
● Auseinanderweichen der Tochterchromatiden, die sich entlang der Kernteilungsspindel zu
den beiden Polen bewegen
Telophase
● Chromatiden sind an den Polen der Zelle angelangt
● Entschraubung der Chromosomen zu langen Chromatinfäden
● Bildung von Nucleoid und Kernhülle
● Zelle schnürt sich ein
Cytokinese
● 2 entstandene Tochterzellen
fi
Meiose
Interphase 1:
● Replikation der DNS: Chromosomen werden zweiständig, sind aber nicht sichtbar
● Zentrosome verdoppeln sich
Prophase 1:
● die Chromosomen ( bestehend aus zwei identischen Chromatidsträngen) verkürzen und
verdichten sich
Metaphase 1:
● homologe Chromosomen ordnen sich als Paare in der Äquatorialebene der Zelle an
● zu welchem Spindelpol ein mütterliches/väterliches Chromosom dabei zeigt ist zufällig
(genetische Variabilität)
Anaphase 1:
● die Spindelfäden ziehen die homologen Chromosomen auseinander zu
gegenüberliegenden Polen dr Zelle
● die Verteilung der mütterlichen/väterlichen Chromosomenpaare ist zufällig
Telophase 1:
● an beiden Polen bildet sich eine Kernhülle um die Chromosmen
Cytokinese 1:
● die Zelle beginnt, sich einzuschnüren und in zwei Tochterzellen zu teilen
Prophase 2 :
● die Chromosomen sind schon verkürzt und sichtbar
Metaphase2 :
- die Chromosomen ordnen sich in der Äquatorialebene der Zelle an
Anaphase 2 :
● die Spindelfäden ziehen die beiden Chromatidstränge auseinander zu
gegenüberliegenden Polen der Zelle
Telophase 2:
● an beiden Polen bildet sich eine Kernhülle um die Chromatidstränge
● die Chromosomen entspieralisieren sich
Cytokinese 2: die Zelle beginnt, sich einzuschnüren und in zwei Tochterzellen zu teilen
M
Schädigende Ein üsse auf die Entwicklung
3-10 SSW. ( Organbildung ) —> Missbildungen „kritische Phase“
● Ionisierende Strahlung :physikalische Schädigungsfaktor , chemische und biologische Ein üsse
● nicht nur Nährstoffe, Exkrete, und Atemgase sondern auch Hormone, Krankheitserreger, Antikörper sowie Medikamente und
Drogen können zum Kind gelangen über Plazenta

● Infektionen und Krankheiten :


-Rötelninfektion der Mutter —> schädigt Zellen des Kindes direkt , bei früher Schwangerschaft Herzfehlbildungen, Augen- und
Hörschäden. Ab 4. SSM meist keine Schäden
-vorbeugen durch Impfung
-Infektion mit Toxoplasma—> ist Einzeller aus rohem Fleisch oder in zierte Haustiere (Katzen) , kann zu lebenslange Hirn- und
Augenschäden führen.
-Diabetet-mellitus-Patienten —> erhöhten Blutzuckerwert bewirken, Embryo produziert verstärkt Insulin. Wächst sehr stark ,
Organe reifen nicht aus , nach Geburt besteht Risiko einer Zuckerunterversorgung beim Kind

● Medikamente :
-Beruhigungsmittel Contergan —> 1950er gegen Schla osigkeit, enthielt Thalidomid. Wenn während frühschwangerschaft
eingenommen führte es zu schweren fehlbildungen bei Arm und Bein oder ohne Ohrmuschel , wurde auf gestörte Entwicklung
von Blutgefäßen zurückgeführt

● Genussmittel oder Drogen


-Alkohol —> häu gste Ursache von Missbildungen , je nach Schwerengrad ist mit Minderwuchs, Untergewicht, verzögert geistiger
Entwicklung und „nervösem“ Verhaltenaber auch körperliche Fehlbildung und Gehirnschäden zu rechnen.
-Je mehr Alkohol getrunken wurde, desto schwerer die Auswirkung
-Nikotin und andere Drogen können Entwicklung beeinträchtigen
fi
fl
fl
fi
Definieren Sie den Begriff der geschlechtlichen Fortpflanzung.
Die geschlechtliche Fortpflanzung ist die Entstehung von Nachkommen aus einer weiblichen und einer
männlichen Keimzelle. Nach der Befruchtung der Eizelle verschmelzen die Zellkerne beider Geschlechtszellen
miteinander. Hierbei werden die mütterlichen und väterlichen Erbanlagen neu kombiniert.
Zur Bildung von Keimzellen ist eine besondere Zellteilung nötig, die Meiose.

1. Definieren Sie den Begriff der ungeschlechtlichen Fortpflanzung.


Die ungeschlechtliche Fortpflanzung ist die Entstehung von Nachkommen aus einer elterlichen
Einzelzelle oder aus Teilstücken (Zellkomplexen) eines elterlichen Lebewesens.

2. Erklären Sie, warum beim Ziehen von Ablegern genetisch identische Nachkommen entstehen.
Ableger entstehen aus Zellen der Mutterpflanze durch mitotische Zellteilungen. Dabei entstehen
erbgleiche Zellen, die sich dann wie bei der Mutterpflanze neu differenzieren können.

Es kann nachteilig sein, immer genetisch gleich zu bleiben, vor allem, wenn sich die Umweltbedingungen
ändern. ErläuternSie diese Aussage.
Durch die bei der Meiose und der nachfolgenden Befruchtung erfolgende Rekombination entstehen neue
Genkombinationen. So wird die genetische Vielfalt innerhalb einer Art erhöht. Die Wahrscheinlichkeit, dass
bei Umweltveränderungen mehr Organismen der Art überleben und sich fortpflanzen können, steigt
dadurch.Auf diese Weise können sich Arten fortentwickeln und an neue
Umweltbedingungen anpassen.

Erläutern Sie den Unterschied zwischen ungeschlechtlicher


Fortpflanzung und ungeschlechtlicher Vermehrung.
Viele Pflanzen können Ableger bilden, aus denen sich eigenständige pflanzten entwickeln. Diese sorgen
fur den Fortbestand, auch wenn die Mutterpflanze z.B. abgefressen wird oder im Winter abstirbt. Oft
kommt es bei dieser Fortpflanzung auch zu einer Vermehrung. Unter günstigen Bedingungen kann es
bei verschiedenen Organismen zu einer massenhaften Vermehrung kommen. Die Polypen der Quallen
können periodisch Teile abschnüren, die zu neuen Quallen heranwachsen. So kommt in kurzer Zeit zu
einer massenhaften Vermehrung von genetisch identischen Individuen.

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