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Übungsheft Zur Einführung in Die Medizinische Fachsprache: Europa-Fachbuchreihe Für Berufe Im Gesundheitswesen

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EUROPA-FACHBUCHREIHE

für Berufe im Gesundheitswesen

Günter Grosche

Übungsheft zur Einführung in die


medizinische Fachsprache

7. Auflage

VERLAG EUROPA-LEHRMITTEL · Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG


Düsselberger Straße 23 · 42781 Haan-Gruiten

Europa-Nr.: 68187
Autor:
Günter Grosche

Verlagslektorat:
Anja Tüngler

7. Auflage 2015, korrigierter Nachdruck 2018


Druck 5 4 3 2 1
Alle Drucke derselben Auflage sind parallel einsetzbar, da sie bis auf die Korrektur von Druckfehlern
untereinander unverändert sind.

ISBN 978-3-8085-6819-4

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
gesetzlich geregelten Fälle muss vom Verlag schriftlich genehmigt werden.

© 2015 by Verlag Europa-Lehrmittel, Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG, 42781 Haan-Gruiten
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Satz: Typework Layoutsatz & Grafik GmbH, 86167 Augsburg
Umschlaggestaltung: tiff.any GmbH, 10999 Berlin
Umschlagfoto: adimas-Fotolia.com
Druck: Medienhaus Plump GmbH, 53619 Rheinbreitbach
Vorwort

Die Medizin besitzt mit etwa 100.000 Termini den größten Fachwortschatz unter den Wissenschaften. Der
Duden enthält ca. 135.000 Stichwörter. Er hat sich allmählich in mehr als 2000 Jahren Wissenschaftsgeschichte
entwickelt. Die Anfänge liegen in der griechischen Sprache. Deren Termini griffen die Lateiner auf. Sie
ergänzten sie und glichen die griechischen Begriffe ihrer Sprache an. So verfuhren auch die deutschen
Mediziner. Daher kommt es, dass medizinische Termini in der Gegenwart häufig den deutschen Sprach-
gewohnheiten angepasst wurden. Das betrifft vor allem die Schreibweise – denken Sie an den Wandel von
Tbc zu Tbk bei Tuberkulose –, aber auch die Silbentrennung.

Wenn einem Lernenden Zweifel kommen, wie er bei der Schreibung oder Trennung zu verfahren hat, so sollte
er der Sprachregelung der Duden-Redaktion folgen. Deren Sprachwissenschaftler verfolgen den Eindeut-
schungsprozess.

Die Arbeitsblätter möchten bei Lernenden, die sich beruflich mit dem medizinischen Fachwortschatz beschäf-
tigen müssen und keine Vorkenntnisse in der griechischen und lateinischen Sprache haben, Verständnis für die
Termini wecken, ohne die Grammatik der beiden Sprachen lernen zu müssen. Das ist möglich, weil die medi-
zinische Fachsprache meist nach dem Baukastenprinzip zusammengefügt ist: Kenne ich einen Bestandteil in
seiner Bedeutung, so finde ich ihn in anderen Wörtern wieder. Deren Bedeutung kann ich so grob erschließen.
Dabei muss aber eingeschränkt werden: Die wesentlichen Merkmale der Begriffe müssen mit der jeweiligen
medizinischen Fachdisziplin gelernt und begriffen werden.

So sind diese Arbeitsblätter nur eine erste Orientierung in der Fülle der medizinischen Sprache. Sie ist auf der
gesamten Erde verbreitet und ermöglicht den Fachleuten, rasch eine gemeinsame Sprache in der Literatur, der
Lehre und auf Kongressen zu finden. Die Fachtermini sind genauer in ihrer Definition, als das bei Begriffen
aus der Umgangssprache der Fall ist.

Es wird empfohlen, die Sammlung entsprechend der spezifischen Termini des jeweiligen Fachgebietes zu
ergänzen. Das Arbeitsblatt 19 möchte dafür ein Beispiel geben. Weitere Hinweise und Erklärungen enthält
das Handbuch „Einführung in den Gebrauch der medizinischen Fachsprache“ (Europa-Nr. 68033) und das
Fachbuch „Medizinischer Grundwortschatz“ (Europa-Nr. 69764).

Sommer 2015 Dr. phil. Günter Grosche

3
Abkürzungen und Ausspracheregeln

Die verwendeten Abkürzungen und Ausspracheregeln erfolgten in Anlehnung an das ebenfalls im Verlag
Europa-Lehrmittel erschienene Buch „Einführung in den Gebrauch der medizinischen Fachsprache“, das wir
Ihnen zur Lektüre empfehlen, wenn Sie Ihr Fachwissen in der medizinischen Fachsprache vertiefen möchten.

lat. aus dem Lateinischen


gr. aus dem Griechischen
ẹ Punkt unter einem Vokal: betonte Silbe
ei Strich unter einem Diphthong (Zwielaut): zusammengesprochen und betont
ē ein überstrichener Vokal wird lang gesprochen
| Trennung von Wortbestandteilen
ĕ Kürzezeichen, steht über einem kurz zu sprechenden Vokal

4
Inhaltsverzeichnis

Vorwort 3
Abkürzungen und Ausspracheregeln 4
Arbeitsblatt 1 6
Richtiges Schreiben medizinischer Fachbegriffe
Arbeitsblatt 2 8
Richtiges Schreiben medizinischer Fachbegriffe
Arbeitsblatt 3 9
Aussprache medizinischer Fachbegriffe
Arbeitsblatt 4 11
Häufig vorkommende Vorsilben aus dem Lateinischen
Arbeitsblatt 5 12
Häufig vorkommende Vorsilben und Wörter aus dem Griechischen
Arbeitsblatt 6 14
Häufig vorkommende Nachsilben und Wörter aus dem Griechischen
Arbeitsblatt 7 16
Häufig vorkommende medizinische Begriffe aus dem Lateinischen und Griechischen
Arbeitsblatt 8 17
Übungen mit Bildungssilben und Wörtern aus dem Lateinischen und Griechischen
Arbeitsblatt 9 22
Silbentrennung
Arbeitsblatt 10 23
Übungen mit lateinischen und griechischen Bildungssilben im medizinischen
und allgemeinen Wortschatz
Arbeitsblatt 11 25
Übungen mit Wörtern aus der lateinischen Sprache in der medizinischen Terminologie
Arbeitsblatt 12 26
Übungen mit Wörtern aus der griechischen Sprache in der medizinischen Terminologie
Arbeitsblatt 13 27
Übungen im Finden medizinischer Termini
Arbeitsblatt 14 28
Bilden von Verben und Adjektiven
Arbeitsblatt 15 29
Anwendung erworbener Kenntnisse (Fachgebiete der Medizin)
Arbeitsblatt 16 30
Anwendung erworbener Kenntnisse (Übersetzen von Termini ohne Nachschlagewerk)
Arbeitsblatt 17 32
Ableitungen und Zusammensetzungen mit den Wortstämmen ,phys‘ und ,bio‘
Arbeitsblatt 18 34
Anwendung erworbener Kenntnisse im Fachtext
Arbeitsblatt 19 39
Für Radiologieassistentinnen und -assistenten

5
bl att 1
Arbeits
Richtiges Schreiben medizinischer Fachbegriffe

Aufgabe: Geben Sie die Bedeutung der Wörter an, soweit Sie sie bereits kennen.

Wörter mit den Buchstaben bzw. Konsonatenpaaren rh, ph, th, ps, y, x stammen fast immer aus der altgrie-
chischen Sprache.

ph sprich „f“
Diphtherie
Hebephrenie
Hypophyse
Lymphe
Ösophagus
Pharmazie
Phlegmone
Phlegmatiker
Phlebitis
Phobie
Physiotherapie
Physiologie
Schizophrenie
Typhus

y sprich „ü“
Embryo
Glyk | ämie
Hydrotherapie
Hygiene
Hypertrophie
Hypnotika
Hypochonder
Kyphose
Nykt | urie
Poliomyelitis
Polyurie
Pykniker
Pylorus
Zyanose

rrh – rh
Gonor | rhoe
Hämor | rhoiden
Katarrh
Rho
Rhesusfaktor
Kurzwort: Rh-Faktor

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