INF Master Modulhandbuch
INF Master Modulhandbuch
Masterstudiengang
Informatik
Stand Wintersemester 2023/24
Inhalt:
Studienübersicht [Link]. Informatik SPO 2019 & 2021
FWPM-Übersicht INF-M WiSe 2023/24
Alle Modulbeschreibungen
22.09.2023
Informatik
Master of Science ([Link].)
Studienübersicht (SPO 2021)
*M1
Grundlagen Grundlagen Schwerpunktmodule
der gewählten der gewählten
Studienrichtung Studienrichtung Vertiefung entsprechend der
M2* M2* gewählten Studienrichtung
*M2
Basismodule
*M3
Master-Arbeit Seminare
M8
(8 / 10) (8 / 10) je nach gewählter Studienrichtung:
Theoretische Informatik
Seminar Seminar (AAI / SSE)
Theoret. Spezielle
Informatik BWL Mathematische Spezielle Betriebswirtschaft
M3* M3* Verfahren der (AAI / WIF)
Informatik
(je 4 / 5) M4
*M5
Persönliche und fachliche
Profilbildung
Persönliche und (6 / 7)
fachliche Profilbildung
> siehe FWPM-Liste
(FWPM)
M5* Auswahl aus den nicht als
Seminar wissen- Schwerpunkt belegten Modulen
(4 / 5)
schaftliches Arbeiten von M1, M2, M6 sowie AWPM
M7
Fachspezifische Vertiefungsmodule
CP Creditpoints
SWS Semesterwochenstunden Persönliche & fachliche Profilbildung
Praxis + Masterarbeit
Informatik
Master of Science ([Link].)
Studienübersicht (SPO 2019)
*M1
Grundlagen Grundlagen Schwerpunktmodule
der gewählten der gewählten
Studienrichtung Studienrichtung Vertiefung entsprechend der
M2* M2* gewählten Studienrichtung
*M2
Basismodule
*M3
Master-Arbeit Seminare
M8
(8 / 10) (8 / 10) je nach gewählter Studienrichtung:
Theoretische Informatik
Seminar Seminar (AIDA / SSE)
Theoret. Spezielle
Informatik BWL Mathematische Spezielle Betriebswirtschaft
M3* M3* Verfahren der (AIDA / IBC)
Informatik
(je 4 / 5) M4
*M5
Persönliche und fachliche
Profilbildung
Persönliche und (6 / 7)
fachliche Profilbildung
> siehe FWPM-Liste
(FWPM)
M5* Auswahl aus den nicht als
Seminar wissen- Schwerpunkt belegten Modulen
(4 / 5)
schaftliches Arbeiten von M1, M2, M6 sowie AWPM
M7
Fachspezifische Vertiefungsmodule
CP Creditpoints
SWS Semesterwochenstunden Persönliche & fachliche Profilbildung
Praxis + Masterarbeit
Module des Studiengangs INF-M
Grün markierte Module finden im WiSe 23/24 statt CP Dozent / betreuender Professor Prüfungsform Seite
Agiles Projektmanagement und agile Führung (APF) 5 Prof. Dr. Claudia Förster PStA 18
Autonome mobile Systeme (AMS) 5 LB Thomas Nagel, LB Tim Nowak (Prof. Schmidt) SP 90 Min. 20
Complex technical systems modeling and development (COSINE) 5 Prof. Dr. Silke Lechner-Greite MP 24
Cultural Orientation & Academic Success (AW 0487.M) 3 Verena Gruber PStA 28
Digitale Transformation (DT) 5 LB Dr. Florian Wiesböck (Prof. Dr. C. Förster) PStA 35
Digital Signal Processing (DSP) 5 Prof. Dr. Markus Stichler siehe Ankündigung ING 40
Einführung in die Wirtschaftsmediation (WiMed) 2,5 Prof. Dr. Gerhard Mayr SP 60 Min. 42
Experimental modeling and simulation 5 Prof. Dr. Peter Zentgraf siehe Ankündigung ING 50
Gruppenführung und Moderation (GuM) 2,5 LB Clemens Wagner (Prof. Dr. B. Holaubek) SP 60 Min. 51
Image Processing for automated Production (ImPrc) 5 Prof. Dr. Michael Wagner siehe Ankündigung ING 55
Integrated Circuit System Design and Test (ICSysDT) 5 Prof. Dr. Herbert Thurner siehe Ankündigung ING 57
Konfliktmanagement, Verhandlungs- und Moderationstechnik (KVM) 5 LB Markus Strasser (Prof. Dr. C. Förster) PStA 63
Konzepte der Programmiersprachen (KP) 5 LB Sebastian Macke (Prof. Dr. S. Lechner-Greite) PStA 66
Mathematische Verfahren der Informatik (MVI) 7 Prof. Dr. Florian Link SP 90 Min. 9
Model-Based Development (MA05) 5 Prof. Dr.-Ing. Franz Perschl siehe Ankündigung ING 71
Penetrationtests und Forensik (PTF) 5 LB Markus Pölloth, LB Christian Flasche (Prof. Dr. R. Hüttl) PStA 75
Psychologie für Führungskräfte (AW 0470.M) 3 Prof. Dr. Florian Becker SP 60 Min. 78
Requirement Engineering (RE) 5 LB Dr. T. Dorsch, LB P. Stolz (Prof. Dr. R. Hüttl) SP 90 Min. 79
Seminar wissenschaftl. Arbeiten (SwArb) 6 Prof. Dr. Reiner Hüttl, Prof. Dr. Jochen Schmidt PStA + Seminarvortrag 15
Software Architektur (SA) 5 LB Stephan Frai (Prof. Dr. Gerd Beneken) PStA 85
Systems Engineering (SYSE) 5 Prof. Dr. Kai Höfig, Prof. Dr. Florian Künzner MP 15 Min. 93
Teamarbeit, Teamführung, Teambuilding (AW 0230.M) 3 Prof. Dr. Florian Becker SP 60 Min. 95
Vertiefung der Rechnernetze (xRN) 5 Prof. Dr. Wolfgang Mühlbauer SP 60 Min. 100
1
BITTE DEN HINWEIS ZUR MODULGRUPPE M5 UNTEN BEACHTEN! Studienrichtung
Applied Artificial
Wirtschaftsinformatik
Intelligence
Module des Studiengangs INF-M SPO 2019, 2021 Software & Systems (WIF)
CP Engineering (SSE)
(AAI)
IT Business Consulting
(grün markiert = Module finden im WiSe 2023/24 statt) Artificial Intelligence &
(IBC)
Data Analytics (AIDA)
Masterarbeit (MA) 27 M8 M8 M8
2
BITTE DEN HINWEIS ZUR MODULGRUPPE M5 UNTEN BEACHTEN! Studienrichtung
Applied Artificial
Wirtschaftsinformatik
Intelligence
Module des Studiengangs INF-M SPO 2019, 2021 Software & Systems (WIF)
CP Engineering (SSE)
(AAI)
IT Business Consulting
(grün markiert = Module finden im WiSe 2023/24 statt) Artificial Intelligence &
(IBC)
Data Analytics (AIDA)
Unternehmensgründung (UG) 5 M6 M6 M6
3
BITTE DEN HINWEIS ZUR MODULGRUPPE M5 UNTEN BEACHTEN! Studienrichtung
Computer Vision 5 M1 M1
Masterarbeit (MA) 27 M8 M8 M8
Unternehmensgründung (UG) 5 M6 M6 M6
5
Modulbeschreibungen
Pflichtmodule
6
Modulbezeichnung Kürzel
Masterarbeit MA
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
27 ECTS
Arbeitsaufwand Davon Präsenzzeit Davon Eigenstudium
810 h - 810 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Mindestens 30 CP
empfohlen
Der Inhalt der Masterarbeit ist vom jeweiligen Thema abhängig. Das Thema der Masterarbeit
soll sich an der gewählten Studienrichtung orientieren.
Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate im Vollzeitstudium bzw. 12 Monate im
Teilzeitstudium. Die Arbeit wird am Ende öffentlich präsentiert.
Inhalt
7
Literatur und Medien
Besonders empfohlen
* Die beiden Betreuer der Master-Arbeit, davon mindestens einer Professor an der Fakultät
Informatik der TH Rosenheim
8
Modulbezeichnung Kürzel
210 h 90 h 120 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Die Studierenden beherrschen weiterführende und vertiefende Methoden der Mathematik in der
Informatik, Wirtschaftsinformatik und in Nachbargebieten und können sich ausgewählte und auf
die jeweiligen Studienschwerpunkte zugeschnittene mathematische Verfahren neu erarbeiten.
Sie können auf der Basis der wissenschaftlichen Grundlagen diese Verfahren selbständig auf
schwierige und komplexe Problemstellungen in ihrem jeweiligen Schwerpunkt anwenden und
analytische und kreative Problemlösungskonzepte entwickeln.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Lehrveranstaltung untergliedert sich im Wesentlichen in vier Teile. Im ersten Teil werden
direkte Verfahren zur Lösung linearer Gleichungssysteme unter Berücksichtigung des
numerischen Aufwandes behandelt. Im zweiten Teil wird an die analytischen und algebraischen
Grundkenntnisse aus dem Bachelorstudium angeknüpft und diese wesentlich vertieft. Dabei
werden die für spätere Anwendungen, etwa aus der analytischen Optimierung, aber auch aus
anderen Bereichen grundlegenden topologischen, algebraischen und analytischen Konzepte
erarbeitet. Im folgenden Teil wird darauf aufbauend die analytische Optimierung mit und ohne
Nebenbedingungen [Link] letzten Teil wird in die lineare Ausgleichsrechnung unter
praktischen Gesichtspunkten eingeführt.
9
Inhalt
Dahmen, W., Reusken, A.: Numerik für Ingenieure und Naturwissenschaftler. Springer (2008)
Huckle, T., Schneider, S.: Numerische Methoden. Springer (2006)
Neher, M.: Anschauliche Höhere Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler 2.
Springer (2018)
Teschl, G., Teschl, S.: Mathematik für Informatiker I. Springer (2013)
Teschl, G., Teschl, S.: Mathematik für Informatiker II. Springer (2014)
Zusätzlich empfohlen
Medienformen
10
Modulbezeichnung Kürzel
Seminar Spezielle
SBWL
Betriebswirtschaftslehre
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 30 h 120 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
a) Fachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden haben vertiefte Kenntnis aus ausgewählten Gebieten der Speziellen
Betriebswirtschaftslehre (SBWL). Die SBWL fokussiert auf ausgewählte Fragen, die
jeweils nur für bestimmte Unternehmen oder Unternehmensteile relevant sind.
• Die Studierenden haben ihre Fähigkeit zur Präsentation und Verteidigung der Inhalte
sowie der gewählten Methoden einer selbst erarbeiteten Thematik, welche in Abstimmung
mit dem Dozenten aus dem Themenkreis der Speziellen Betriebswirtschaftslehre zu
wählen ist, gefestigt.
• Die Studierenden haben einen Überblick über die Problembereiche ausgewählter
Spezieller BWL-Gebiete. Die Studierenden weisen umfassende und vertiefte Kenntnisse
in ihrem gewählten SBWL-Bereich nach.
b) Überfachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden können themenbezogene Fragestellungen erfassen, systematisieren
und mit geeigneten Instrumenten lösen.
11
• Die Studierenden können geeignete, externe Gastvortragende akquirieren und
motivieren.
• Die Studierenden haben ihre Fähigkeit, sich selbständig in ein Themengebiet
einzuarbeiten, gefestigt.
• Die Studierenden haben ihre Fähigkeit zur Präsentation und interessanten Gestaltung
von Lehreinheiten durch Feedback verbessert.
• Die Studierenden haben ihre Befähigung zum selbständigen, wissenschaftlich fundierten
Erarbeiten, Präsentieren und Argumentieren auch komplexer fachlicher Sachverhalte
vertieft.
• Die Studierenden können Vorträge sinnerfassend hinterfragen.
• Die Studierenden haben ihre Fähigkeit zur Erarbeitung einer Seminararbeit nach den
Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens gefestigt.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Veranstaltung wird bei jeder Durchführung inhaltlich an aktuelle Themen der Speziellen
Betriebswirtschaften angepasst.
Dabei wird zunächst ein Überblick über die Spezielle Betriebswirtschaftslehre gegeben und
anschließend suchen sich Studierende in Gruppen eine Spezielle Betriebswirtschaftslehre aus,
die sie selbständig nach Vorgaben erarbeiten und präsentieren. Im Rahmen dieser SBWL
wählen die Studierenden ein aktuelles Vertiefungsthema, das ebenfalls von der jeweiligen
Gruppe erarbeitet und präsentiert wird. Jede Studierendengruppe bringt einen
Gastvortragenden aus der Praxis zum jeweiligen Vertiefungsthema mit.
Inhalt
Die Studierenden haben die erarbeiteten Ergebnisse sowohl in Form einer schriftlichen
Seminararbeit vorzulegen als auch in Form eines Seminarvortrages zu präsentieren und sich
dabei einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik im Rahmen des Seminars zu
stellen.
Gastvorträge zu ausgewählten Gebieten von Praktikern runden das Seminar ab.
Ergänzende Literatur hängt von den Themen ab und wird vor der Veranstaltung bzw. im
Rahmen der Betreuung der Studierenden bekannt gegeben.
Medienformen
12
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Inhalt
Einführung in die Thematik. Seminarvorträge zu Einzelthemen nach Wahl aus jeweils einem
bestimmten Gebiet. Dauer der Präsentation: jeweils ca. 45 Min. + 15 Min. Diskussion. Umfang
der Ausarbeitung: ca. 15 Seiten plus Quellen, auch in digitaler Form.
13
Typische inhaltliche Gliederung der Präsentationen mit möglichst anschaulichen Beispielen:
1. Einführung in das Thema / Überblick über die Fragestellung
2. Überlegungen, Untersuchungen und Vorgehensweisen
3. Ergebnisse
4. Ausblick
5. Literatur / Quellen
Beispiele für Themen:
• Ein roter Faden durch die Komplexitätsklassen.
• Prinzipielle Grenzen der Berechenbarkeit (Church/Turing, LOOP/WHILE-Berechenbarkeit,
...)
• Praktische Grenzen der Berechenbarkeit (Komplexität, NP-Vollständigkeit, ...)
• Sprachfamilien und ihre Verbindung zu Berechenbarkeitsmodellen
• Turing-Maschinen und deren Variationen
• Grenzen der Berechenbarkeit
• Rekursive Funktionen und Berechenbarkeit
• Nicht handhabbare Probleme (Klassen P und NP, NP-vollständiges Problem)
• Automatentheorie
• Formale Semantik
• Metasprachen
• Aussagenlogik
• Freie Themen nach eigener Wahl
Literatur und Medien
Besonders empfohlen
Hopcroft, John, E.; Motwani, Rajeev; Ullman, Jeffrey,D : Einführung in die Automatentheorie,
Formale Sprachen und Komplexitätstheorie. Pearson-Studium (2002)
Erk, K.; Priese, Lutz: Theoretische Informatik. Springer (2002)
Winter, R.: Theoretische Informatik. Oldenbourg (2002)
Schöning, U.: Theoretische Informatik kurz gefasst. Spektrum (2001)
Eirund, H.; Müller, B.; Schreiber, G.: Formale Beschreibungsverfahren der Informatik. Teubner
(2000)
Zusätzlich empfohlen
Medienformen
14
Modulbezeichnung Kürzel
180 h 30 h 150 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Fähigkeit zur Präsentation und Verteidigung der Inhalte sowie der gewählten Methoden einer
selbst erarbeiteten Thematik, welche aus dem Themenkreis der Studienrichtung zu wählen ist.
Die Studierenden weisen umfassende und vertiefte Kenntnisse in ihrer gewählten
Masterschwerpunkt nach.
Die Studierendenden müssen dabei ihre Befähigung zum selbständigen, wissenschaftlich
fundierten Erarbeiten, Präsentieren und Argumentieren auch komplexer fachlicher Sachverhalte
unter Beweis stellen.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Studierenden haben die erarbeiteten Ergebnisse sowohl in Form einer schriftlichen
Seminararbeit vorzulegen als auch in Form eines Seminarvortrages zu präsentieren und sich
dabei einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik im Rahmen des Seminars zu
stellen.
15
Inhalt
Die Fakultät gibt jedes Semester im Studienplan betreuende Professoren und Themengebiete
bekannt, die im Rahmen des Seminars bearbeitet werden. Zur Erleichterung der Planbarkeit für
die Studierenden erfolgt dies jeweils für 3 Semester im Voraus.
Ablauf:
• Zu Beginn des Semesters erhält jeder Teilnehmer ein konkretes zu bearbeitendes
Thema aus dem gewählten Themengebiet, inkl. einer Literaturangabe (wiss.
Veröffentlichung, z.B. aus wiss. Konferenz-Proceedings oder Zeitschriften) für den Start.
• Ebenfalls zu Beginn des Semesters wird begleitend der Seminarteil „Seminar
wissenschaftliches Arbeiten – Kolloquium“ angeboten. Die Teilnahme ist Pflicht.
• Jeder Teilnehmer erstellt eine schriftliche Seminararbeit.
• Jeder Teilnehmer präsentiert seine Ergebnisse am Ende des Semesters in Form eines
Seminarvortrags und stellt sich einer kritischen Diskussion.
• Die Seminararbeit wird rechtzeitig vor der Präsentation einem anderen teilnehmenden
Kommilitonen vorgelegt. Dieser erstellt ein schriftliches Review, auf dessen Basis die
Seminararbeit anschließend überarbeitet wird. Die Arbeit wird rechtzeitig vor dem
Präsentationstermin beim betreuenden Professor abgeliefert und den anderen
Teilnehmern zugänglich gemacht.
Für die gemeinsamen Diskussionen besteht Anwesenheitspflicht. Ein genauer Terminplan wird
durch den betreuenden Professor bekannt gegeben. Die Bewertung setzt sich aus zwei
Einzelnoten zusammen:
• Bewertung des schriftlichen Teils. Es gehen ein: Seminararbeit und erstelltes Review.
• Bewertung des mündlichen Teils. Es gehen ein: Eigene Präsentation.
Die Endnote wird als auf eine Nachkommastelle abgerundetes arithmetisches Mittel aus den
zwei Einzelnoten gebildet.
Abhängig von den Themen; wird vor der Veranstaltung bzw. im Rahmen der Betreuung der
Studierenden bekannt gegeben.
Zusätzlich empfohlen
Medienformen
16
Modulbeschreibungen
FWPM
17
Modulbezeichnung Kürzel
Informatik Master
Moduldauer Modulturnus Sprache
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
empfohlen
Die Studierenden verfügen über einen methodischen Werkzeugkoffer, um als Führungskraft mit
Komplexität und Ungewissheit besser umgehen zu können und agile Teams und Organisationen
besser fördern zu können.
Die Studierenden lernen die Ideen und praktischen Tools des Agile Leadership-Ansatzes
Management 3.0 kennen. D.h. sie können u.a. die sechs wichtigen Säulen von Organisationen
erläutern und beschreiben wie man diese aktiv beeinflussen kann. Ferner können sie in
verschiedenen Situationen mit Teammitgliedern und Kollegen aus einer Toolbox von Praktiken
zur Einbindung von Mitarbeitern auswählen, um die Zusammenarbeit und Performance im Team
zu steigern.
Die Studierenden können Trainings effektiv, interaktiv und dynamisch gestalten und auch
durchführen.
18
Die PStA erfolgt in Gruppenarbeit, wobei sich die Gruppe selber ein Thema suchen kann. Als
Ergebnis ist ein interaktiver Vortrag / Training zu erarbeiten, welches durch ein Handout zu
dokumentieren ist. Begonnen wird die PStA in der zweiten Vorlesungswoche.
Kurzbeschreibung des Moduls
In der Einführung der Veranstaltung werden die Kernideen des agilen Arbeitens sowie
verschiedene, konkrete methodische Ausgestaltungen wiederholt und vertieft.
Anschließend wird das Thema agile Führung behandelt. Im Mittelpunkt stehen Konzepte,
Methoden und Techniken, die eine Führungskraft einsetzen könnte, um agile Teams
bestmöglich zu fördern. Ein Schwerpunkt dabei stellt der Agile Leadership-Ansatz „Management
3.0“ dar.
Abschließend wird ausgewählte Themen und Praktiken des Agile Leadership vorgestellt und in
konkreten Anwendungsszenarien angewendet.
Inhalt
1. Agiles Projektmanagement
(Begriffsdefinitionen
Grundlagen und Kernideen des agilen Arbeitens
Verschiedene Ansätze zum Management von agilen Projekten)
2. Agile Führung
(Begriffsdefinitionen
Führungsmodelle und -stile
Rolle einer agilen Führungskraft
Management 3.0 Foundation Workshop)
3. Ausgewählte Themen und Praktiken zum Agile Leadership
Sieroux, S., Roock, S., Wolf, H. (2020): Agile Leadership, Führungsmodelle, Führungsstile und
das richtige Handwerkszeug für die agile Arbeitswelt, [Link] GmbH
Jurgen Apello (2018): Managing for Happiness: Übungen, Werkzeuge und Praktiken, um jedes
Team zu motivieren, Vahlen
Bowman, S.L., Zumbrägel, S. (2021): Training from the back of the room!: 65 Wege in Trainings
Raum furs Lernen zu schaffen, [Link] GmbH
Besonders empfohlen
Zusätzlich empfohlen
Harvard Business School Publishing Corporation (2020): Insights You Need from Harvard
Business Review – Agile
Project Management Institute, Inc. (2017) Agile Practice Guide
Medienformen
Präsentation mit Projektor, Flip-Chart, Tafel, Gruppenarbeit und Präsentation der Gruppenarbeit,
Übungen, Fallstudien, agile Spiele und Simulationen
19
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Die Studierenden kennen und verstehen die verschiedenen Komponenten autonomer mobiler
Roboter und deren Zusammenspiel. Sie kennen den aktuellen Stand der Technik und die
gegenwärtig anstehenden Fragestellungen im Bereich der Forschung über autonome Systeme.
Sie kennen und verstehen die üblichen Aufgabestellungen in der Industrie und sind fähig, sich
Lösung zu erarbeiten.
Kurzbeschreibung des Moduls
Nach der Einführung in das Themengebiet und einer grundlegenden Begriffsdefinition werden
die Bestandteile autonomer mobiler Systeme vorgestellt. Die Veranstaltung gliedert sich nach
dem Bottom-Up Prinzip: angefangen bei den einzelnen Hardwarekomponenten und deren
Zusammenspiel geht es über die Software auf Fahrzeug- und Serverebene hin zu einer
umfassenden Betrachtung des gesamten Systems und den Strategien zur Koordination vieler
Roboter in einem System.
In weiteren Abschnitten der Lehrveranstaltung wird auf die verschiedenen Sensoren
eingegangen, die üblicherweise im Umfeld von autonomen Robotern eingesetzt werden. Diese
liefern die Daten, die das Fahrzeug benötigt, um sich in seinem Umfeld adäquat bewegen zu
können. Die geplanten Bewegungen des Fahrzeugs werden dann von den Aktoren ausgeführt.
Hierbei werden die verschiedenen Arten und industrietauglichen Ausführungen dieser
vorgestellt. In einem weiteren Abschnitt wird die Steuerung und Regelung des autonomen
Fahrzeugs in seiner Umgebung behandelt. Von den verschiedenen Arten der Lokalisierung, den
diversen Ansätzen zur Bahn- und Bewegungsplanung hin zu einer kontrollierten Bewegung des
Fahrzeugs. Anschließend wird auf die Anforderungen zur Gestaltung eines sicheren
20
Gesamtsystems gemäß den gegenwärtig geltenden Normen eingegangen. Zuletzt wird ein
Einblick in die Leitsteuerung zur Koordination mehrerer autonomer Systeme gegeben. Es
werden verschiedene Ansätze zur Systemorganisation besprochen sowie diverse Schnittstellen
zu anderen Systemen dargestellt.
In den Übungen werden kleine Programme zur Auswertung von Sensoren und Ansteuerung von
Aktoren erstellt sowie algorithmische Fragestellungen gelöst.
Inhalt
1. Einführung
(Anwendungsbeispiele, Begriffsdefinitionen, Geschichte)
2. Bestandteile
(Hardware und Software)
3. Sensoren
(Grundlagen, Navigation, Odometrie, Abstandsmessung)
4. Aktoren
(Motoren, Getriebe, Räder, Kinematik)
5. Navigation, Lokalisation, Bahn- und Bewegungsplanung, Regelung
(Grundlagen, SLAM, Laser, GPS, WLAN, Kalman-Filter, Bayes-Filter, PID Regler)
6. Sicherheitsanforderungen im industriellen Umfeld
(SIL Level, FMEA, Sicherheitssensoren, Normen)
7. Leitsteuerung
(Dezentral, Zentral, Kollisionsvermeidung, Deadlock-Vermeidung,
Ressourcenmanagement)
8. Ausblick
21
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
a) Fachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden kennen die Techniken zur ingenieurmäßigen Analyse, Dokumentation,
Modellierung und Änderung von Geschäftsprozessen
• Die Studierenden kennen die Methoden und Aufgaben des Managements von
Geschäftsprozessen
• Die Studierenden sind in der Lage sich in branchenspezifische Probleme hineinzuarbeiten
und kennen Abläufe und dazu unterstützende Systeme aus ausgewählten Branchen.
b) Überfachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden können themenbezogene Fragestellungen erfassen, systematisieren
und mit geeigneten Instrumenten lösen.
• Die Studierenden haben Ihre Fähigkeit gefestigt, sich selbständig in ein Themengebiet
einzuarbeiten.
• Die Studierenden haben Ihre Fähigkeit zur Präsentation und interessanten Gestaltung von
Lehreinheiten gefestigt.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die sich mit dem Wissen um das Management
einer Unternehmens-IT mit dem Verständnis der Bedürfnisse des Geschäftsbereichs
auseinandersetzen wollen.
Dazu werden zunächst allgemeine Methoden zur Geschäftsprozessidentifikation und
-modellierung betrachtet und dann ein Überblick über ein umfassendes Modell des
Informationsmanagements gegeben, aus dem heraus die spezifischen Prozesse eingeordnet
22
und analysiert werden können. Anschließend werden Methoden zur Optimierung von
Geschäftsprozessen behandelt und Möglichkeiten und Methoden zur Digitalisierung des
Workflows besprochen.
Inhalt
• Einführung
• Geschäftsprozesse
• Business Process Engineering
• Prozessmodellierungstechniken
• Optimierung & Gestaltung von Geschäftsprozessen
• Fallstudie I
• Dokumentation von Geschäftsprozessen
• Fallstudie II
• Management von Prozessen
• Gastvorträge
• Exkursion
• Projektarbeit
Neben der Beschäftigung mit der Analyse, Dokumentation, Modellierung und Optimierung von
Geschäftsprozessen in Unternehmen sorgen zwei Fallstudien für die Anwendung dieser Inhalte.
Möglichkeiten zur Digitalisierung und zum Management von Geschäftsprozessen werden
diskutiert und Experten aus der Praxis referieren aus ihrem Umfeld, erläutern deren
Besonderheiten und zeigen auch die zur Prozessunterstützung verwendeten
Informationssysteme auf. Exkursionen zu Unternehmen mit Vor-Ort-Analyse von Prozessen und
Informationssystemen runden die Veranstaltung ab.
Allweyer, Thomas: BPMN 2.0 - Business Process Model and Notation: Einführung in den
Standard für die Geschäftsprozessmodellierung.- Books on Demand 2015
Gadatsch, Andreas: Grundkurs Geschäftsprozess-Management.- Springer Vieweg 2020
Hammer, Michael; Champy, James: Business Reengineering. Die Radikalkur für das
Unternehmen.- Campus-Verlag 1995
Hierzer, Rupert: Prozessoptimierung 4.0: Den digitalen Wandel als Chance nutzen.- Haufe 2020
Rücker, Bernd; Freund, Jakob: Praxishandbuch BPMN: Mit Einführung in DMN.- Hanser 2019
Jarz, Ewald: Skriptum Geschäftsprozesse.- 2020
Zusätzlich empfohlen
Funk, Burkhardt et al: Geschäftsprozessintegration mit SAP. Fallstudien zur Steuerung von
Wertschöpfungsprozessen entlang der Supply Chain.- Springer 2012
Greiling, Michael: Workflow-Management Exzellenz Modell.- Mediengruppe Oberfranken 2019
Heinrich, Lutz; Riedl, René; Stelzer, Dirk: Informationsmanagement. - De Gruyter Oldenbourg 2014
.
23
Module Name Abbreviation
Allocation to the curriculum (Compulsory, FWPM Subject-specific compulsory Module) / Study Semester
150 h 60 h 90 h
Prerequisites
Compulsory
---
Recommended
24
Short module description
The know-how about software and system engineering can be applied to many different
technical systems including systems of varying size and complexity. The more complex a
system, the greater the need for versatile IT solutions. A core competency of computer scientists
is to familiarize themselves with different fields of technology and application and to apply the
subject-specific computer science methodologies within that special field. The matter of this
FWPM is to focus on modeling and development techniques for a complex technical system.
The course discusses individual steps of the development cycle of a complex system and
focuses on modeling, simulation, prototyping, data processing and data interpretation.
Agenda
Joe Jenney, Mike Gangl, Rick Kwolek, David Melton, Nancy Ridenour, Martin Coe; Modern
Methods of Systems Engineering: With an Introduction to Pattern and Model Based Methods;
2011; ISBN-10: 1463777353
Reinhard Haberfellner, Siegfried Vössner, Ernst Fricke, Olivier L. de Weck; Systems Engineering:
Grundlagen und Anwendung; Gebundene Ausgabe Oktober 2018; Orell Füssli Verlag; ISBN-10:
3280041791
Additionally recommended
INCOSE: [Link]
Paperbook: INCOSE; INCOSE Systems Engineering Handbook: A Guide for System Life Cycle
Processes and Activities (The Incose Systems Engineering Handbooks); Wiley, 12.6.2023; ISBN-
10: 1119814294
Media, teaching material
25
Modulbezeichnung Kürzel
Computer Vision CV
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Die Studierenden kennen und verstehen die einschlägigen Grundlagen und Algorithmen der
Computer Vision. Sie können fachspezifische Problemstellungen wissenschaftlich fundiert
analysieren und komplexe Zusammenhänge verstehen und durch Auswahl geeigneter
Methoden zielgerichtet in Software umsetzen. Sie sind fähig, auf dieser Basis neue Algorithmen
für im Bereich Computer Vision zu entwickeln. Sie können ethische und gesellschaftliche
Auswirkungen ihrer Arbeit bewerten und diskutieren.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Lehrveranstaltung befasst sich mit aktuellen Methoden der Computer Vision. Der Fokus liegt
auf drei Themenbereichen:
• Moderne Bilderkennung mit neuronalen Netzen/Deep Learning
• Methoden zur Bildvorverarbeitung (z.B. Filter, auch als Basis für Deep Learning)
• Bestimmung von 3D-Informationen aus mehreren Bildern
Praktische Übungen werden mit Tensorflow/Keras und OpenCV durchgeführt.
Als passende Ergänzung wird das Modul „Maschinelles Lernen“ empfohlen (kann vor oder nach
CV belegt werden).
26
Inhalt
1. Einführung
(Anwendungsbeispiele)
2. Bildaufnahmeverfahren
(Farbe, Kamerasensoren)
3. Bildvorverarbeitung: Schwellwert- und Filteroperationen
(Histogramme und Schwellwerte, lineare und nichtlineare Filter)
4. Objektklassifikation: Convolutional Neural Networks (CNN)
5. Objektlokalisierung und -detektion (R-CNN, SSD, YOLO)
6. Bildsegmentierung – klassische Methoden
(Konturdetektion)
7. Bildsegmentierung – mit Deep Learning
(Mask R-CNN, U-Net/Autoencoder)
8. 3D-Rekonstruktion und Tiefe
(Kamerakalibrierung, Stereosysteme)
Goodfellow, I., Bengio, Y., Courville, A.: Deep Learning, MIT Press, 2017.
Szeliski, R.: Computer Vision: Algorithms and Applications, Springer, 2010.
J. Beyerer, F. Puente Leon, Ch. Frese: Automatische Sichtprüfung, Springer Vieweg, 2. Auflage
2016.
Zusätzlich empfohlen
Aggarwal, Ch. C.: Neural Networks and Deep Learning: A Textbook, Springer, 2018.
A. Nischwitz, M.W. Fischer, P. Haberäcker, G. Socher: Computergrafik und Bildverarbeitung,
Band 2 – Bildverarbeitung, Springer Vieweg, 4. Auflage, 2020.
Gonzalez, R.C., Woods, R.E.: Digital Image Processing, Prentice Hall International, 3. Auflage,
2008.
Hartley, R., Zisserman, A.: Multiple View Geometry in Computer Vision, Cambridge University
Press, 2. Auflage, 2004.
Jähne, B.: Digitale Bildverarbeitung. Springer, 7. Auflage, 2012.
Medienformen
27
Cultural Orientation & Academic Success
(taught in English)
ECTS-credits: 3
Learning objectives: In this class you will acquire skills that will help you navigate your
studies and life in Germany. We will explore German Culture and
how culture affects communication. A part of this class will focus on
skills you need for your studies e.g. time and self-management, self-
organisation and self-awareness in professional and private life.
Requirements: None
Participants: 25 max
Examination: PStA
28
Modulbezeichnung Kürzel
Data Engineering DE
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
Seminaristischer Unterricht
4 SWS SU 5 ECTS
mit integrierten Übungen
Arbeitsaufwand Davon Präsenzzeit Davon Eigenstudium
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
keine
empfohlen
keine
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Die Studierenden kennen moderne und weit verbreitete Konzepte, Methoden und Werkzeuge
des Data Engineerings.
Methodenkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage, Vorschläge zu (Cloud-basierten) Daten-Architekturen, -
Verarbeitungslösungen und -Pipelines zu machen und gegebene Architekturen,
Verarbeitungslösungen und Pipelines zu bewerten. Sie verfügen über Fachwissen im
Zusammenhang mit dem Integrieren, Transformieren und Konsolidieren von Daten aus
verschiedenen strukturierten und unstrukturierten Datensystemen in ein entsprechendes
Schema für das Entwerfen von Analyselösungen.
Sozialkompetenz
Die Studierenden verfügen über Diskussionsvermögen und Teamfähigkeit. Sie sind in der Lage,
konstruktiv Feedback zu geben und Ergebnisse vor Gruppen zu präsentieren. Die Studierenden
verfügen über die Fähigkeit, Entscheidungen nachvollziehbar und datenbasiert zu begründen.
Persönliche Kompetenz
Die Studierenden sind in der Lage, eigenständig Aufgaben und Probleme zu bewältigen. Sie
sind sich möglicher Folgen von getroffenen Entscheidungen bewusst.
29
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Studierenden werden mit modernen und weit verbreiteten Konzepten, Methoden und
Werkzeugen zur Sammlung und zur Verfügbarmachung von Daten für das Entwerfen von
Analyselösungen vertraut gemacht. Der Fokus liegt auf einer anwendungsorientierten und
praxisnahen Ausbildung, die Kenntnisse in den gängigen Datenverarbeitungssprachen und
Softwarepaketen (u.a. Shell, Python, SQL) vermittelt.
Inhalt
Vortrag mittels PowerPoint. Das Material wird auf der E-Learning-Plattform zur Verfügung
gestellt.
30
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
The participants know and understand the methodological approach and theoretical basis of
Data Analytics and can formulate and solve real Data Science problems.
Technical Skills
The theory and processes of data science: Fundamentals of Data Science: methods & tools to
solve analytical and predictive problems.
The practical implementation of data science: How to approach real-world Data Science
problems with widely used tools (Jupyter Notebooks, Python).
Soft Skills
Time management and self-directed learning. Problem solving skills. English language skills.
Discussion skills.
Kurzbeschreibung des Moduls
After a brief introduction to the objectives and application areas of data science, we follow the
widely used CRISP-DM process for data science projects. We start with the business
understanding phase and move on to the data understanding and data preparation phases. We
visualize the data and analyze if to identify and handle missing values and outliers. After
engineering new feature, we create and tune machine learning models and evaluate them from
the business perspective. Finally, we cover time series data and anomaly detection applications.
31
The class is end-to-end and hands-on, we are coding in Jupyter Notebooks using Python and
the most important libraries available for machine learning, data science and artificial
intelligence.
The class is taught in German, all written materials are in English.
Inhalt
McKinney: Python for Data Analysis: Data Wrangling with Pandas, NumPy, and IPython. (2015)
Han, Kamber: Data Mining. Concepts and Techniques. (2006)
Medienformen
32
Modulbezeichnung Kürzel
Deep Learning DL
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
4 SWS SU
Seminaristischer Unterricht 5 ECTS
150 h 60 h 90h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine.
empfohlen
Students know and understand the theoretical and algorithmic foundations of Deep Learning.
They can analyze difficult subject-specific problems in a scientifically sound manner and
understand complex interrelationships; they are able to implement them in software by selecting
suitable methods. They can evaluate and discuss ethical and social implications of their work.
Kurzbeschreibung des Moduls
The course covers foundations of Deep Learning with neural networks. Convolutional Neural
Networks (CNN) are covered in more detail in the module „Computer Vision“; typical applications
for recurrent neural networks in „Spracherkennung & Sequence Learning“.
Teaching language is English.
Inhalt
33
7. Unsupervised learning: Autoencoders
8. Generative Adversarial Networks
9. Self-supervised Learning
10. Visualization: network architecture, training, parameters
Goodfellow, I., Bengio, Y., Courville, A.: Deep Learning, MIT Press, 2017. (online verfügbar:
[Link]
Aggarwal, Ch. C.: Neural Networks and Deep Learning: A Textbook, Springer, 2018.
Zusätzlich empfohlen
Medienformen
34
Modulbezeichnung Kürzel
Digitale Transformation DT
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
empfohlen
Die Digitalisierung und die darauf aufbauende digitale Transformation sind allgegenwärtige
Themen in den Medien. So gut wie jeden Tag gibt es Berichte über neue Geschäftsmodelle,
neue digitale Produkte und Dienste oder neue digitale Prozesse, über Initiativen zur Förderung
von Unternehmensgründungen oder die Digitalisierung in der schulischen Ausbildung.
Digitalisierung und digitale Transformation finden natürlich nicht nur in den Medien, sondern
ganz real auch in den Unternehmen statt – und stellen dabei sowohl die Führungs- als auch die
operative Ebene vor große Herausforderungen.
35
In der Einführung der Veranstaltung lernen die Studierenden die Grundlagen digitaler Innovation
und digitaler Transformation sowie die damit verbundenen Herausforderungen kennen.
Der zweite Block der Veranstaltung behandelt die Entwicklung und Implementierung von
Transformationsstrategien zur Steuerung der digitalen Transformation eines Unternehmens und
diskutiert neue Managementrollen im Rahmen der digitalen Transformation eines Unternehmens
(bspw. die Rolle des Chief Digital Officer).
Der dritte Block der Veranstaltung widmet sich den Veränderungen, die die digitale
Transformation in der Wertschöpfung von Unternehmen auslöst. Dabei werden die
Besonderheiten und Anforderungen in der Entwicklung und Einführung digitaler Produkte und
Dienste, digitaler Geschäftsprozesse und digitaler Geschäftsmodelle diskutiert sowie die
Besonderheiten digitaler Kundenschnittstellen (anhand von Konzepten wie der Customer
Journey) besprochen.
Im vierten Block der Veranstaltung werden abschließend die Voraussetzungen für digitale
Transformation behandelt. Dies betrifft die Vorbereitung der IT-Landschaften von Unternehmen,
die Einführung transformationsfördernder Organisationsstrukturen, den Aufbau einer digitalen
Unternehmenskultur und zuletzt die Identifikation und Entwicklung der notwendigen
Kompetenzen und Fähigkeiten.
Fallbeispiele und zahlreiche Übungsaufgaben sowie die angeleitete Erarbeitung und Vorstellung
von wissenschaftlicher Literatur bilden eine zentrale Basis der Veranstaltung.
Der Leistungsnachweis erfolgt durch Bearbeitung einer Fallstudie in einer Gruppe (Präsentation
der Ergebnisse).
Inhalt
1. Einführung in die digitale Unternehmenswelt
a. Grundlagen digitale Innovation und digitale Transformation
b. Herausforderungen der digitalen Transformation
2. Strategien und Strukturen für die digitale Transformation entwickeln
a. Elemente von Transformationsstrategien
b. Entwicklung von Transformationsstrategien
c. Neue Managementrollen in der digitalen Transformation
3. Wertschöpfungsstrukturen durch digitale Transformation verändern
a. Digitale Produkte und Dienste
b. Digitale Kundenschnittstellen
c. Digitale Geschäftsprozesse
d. Digitale Geschäftsmodelle
4. Voraussetzungen für digitale Transformation schaffen
a. Vorbereitung der IT-Landschaft
b. Transformationsfördernde Organisationsstrukturen
c. Neue „digitale“ Unternehmenskultur
d. Kompetenzaufbau
36
Besonders empfohlen
Zusätzlich empfohlen
Brynjolfsson, E., McAfee, A. (2014). The Second Machine Age: Wie die nächste digitale
Revolution unser aller Leben verändern wird. Plassen Verlag
Capgemini Consulting (2011). Digital Transformation: A Roadmap for Billion Dollar
Organizations. [Link]
A_Road Map_for_Billion Dollar_Organizations.pdf
Hess, T., Matt, C., Benlian, A, Wiesböck, F. (2016): Options for Formulating a Digital
Transformation Strategy, MIS Quarterly Executive, 15(2), S. 103-119.
Medienformen
Präsentation mit Projektor, Flip-Chart, Tafel, Gruppenarbeit und Präsentation der Gruppenarbeit,
Übungsaufgaben, Fallstudien.
37
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
-
empfohlen
38
Kurzbeschreibung des Moduls
1. Einführung
2. Digitalen Innovationen
(Begriffsdefinitionen, Arten von digitalen Innovationen, Treiber digitaler Innovationen,
Förderung und Einbettung im Unternehmenskontext)
3. IT Business Consulting
(Begriffsdefinitionen, Phasen des Beratungsprozesses, Beraterrolle, Ausgewählte und
aktuelle Methoden und Techniken zur Durchführung eines Beratungsauftrags)
4. Durchführung der Innovationsprojekte
a. Bearbeitung der unternehmerischen Fragestellungen/ Projekte
b. Zwischenpräsentation der Ergebnisse
c. Abschlusspräsentation der Ergebnisse
5. Reflexion und Erfahrungssicherung
Literatur und Medien
Besonders empfohlen
Präsentation mit Projektor, Flip-Chart, Tafel, Gruppenarbeit und Präsentation der Gruppenarbeit,
Übungsaufgaben, Fallstudien.
39
Study Plan, Studienplan
MV 08
Prerequisites
Fundamentals of system theory
Specific Goals
Advanced knowledge in applied digital signal processing with view on applications in the areas
of information and communication technology as well as control technology
.
.
Learning Objectives
.
.
.
Topics
Lecture Deterministic and stochastic signals and systems, discrete Fourier- and Wavelet-
Transformation, LTI systems, design and implementation of digital systems, sample rate
conversion, multirate signal processing.
Lab class Design, simulation (using MatLab and/or Simulink) and implementation of simple
algorithms on digital signal processors (DSPs) and/or FPGAs.
.
Material
Overhead, board, beamer
Examination
Type and duration according to Study Regulation (SPO), updated at the beginning of each term,
announcements published from Prüfungsamt
40
Study Plan, Studienplan
Literature
Oppenheim, Schafer: Discrete-Time Processing, Prentice Hall, 1992
V. K. Ingle, J. G. Proakis: Digital Signal Processing using Matlab, Brooks/Cole, 2000; ISBN
0-534-37174-4
J.H. Chow, D. K. Frederick, N. W. Chbat: Discrete-Time Control Problems using Matlab,
Brooks/Cole, 2003; ISBN 0-534-38477-3
.
.
.
41
Modulbezeichnung Kürzel
75 h 30 h 45 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Was ist Mediation und wo kann sie eingesetzt werden? Ablauf eines typischen
Mediationsprozesses (U-Modell). Anwendung der verschiedenen Methoden im
Mediationsprozess und Einüben der verschiedenen Mediationsphasen. Recht und Mediation.
Der Praxisbezug der Veranstaltung wird durch Fallbeispiele, Rollenspiele und praktische
Übungen hergestellt.
42
Inhalt
Schulz von Thun, F.: Miteinander reden (Band 1 bis 3), Hamburg 2011
Medienformen
43
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
a) Fachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden haben umfassende Kenntnisse der Funktionsweise und der
Besonderheiten von eingebetteten Systemen bzw. Echtzeitsystemen.
• Die Studierenden verstehen wissenschaftliche und praxisrelevante Methoden des
Scheduling für Echtzeitsysteme
• Die Studierenden sind in der Lage eingebettete Echtzeitsysteme zu analysieren und zu
entwickeln.
• Die Studierenden verstehen einfache regelungstechnische Methoden und können diese in
eingebetteten Echtzeitsystemen anwenden.
b) Überfachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden können themenbezogene Fragestellungen erfassen, systematisieren
und mit geeigneten Instrumenten lösen.
• Die Studierenden haben Ihre Fähigkeit gefestigt, sich selbständig und vertiefend in die
Themengebiete einzuarbeiten.
In der Vorlesung werden die Einsatzgebiete und Anforderungen des Echtzeitbetriebs, die
Architektur von Echtzeitsystemen und die Methoden der Echtzeitprogrammierung behandelt.
44
Darüber hinaus werden einfache regelungstechnische Methoden besprochen, die in
eingebetteten Systemen Anwendung finden.
Im Praktikum werden verschiedene typische Programmieraufgaben gelöst und daraus die
praktische Realisierung einer Echtzeitanwendung entwickelt.
Inhalt
1. Einführung
2. Hardware für eingebettete Echtzeitsysteme
3. Echtzeitfähige Software
4. Echtzeit-Betriebssysteme
5. Regelungstechnik für Echtzeitsysteme
6. Praktikum/Projektarbeit
Föllinger, O.: Regelungstechnik: Einführung in die Methoden und ihre Anwendung. VDE VERLAG
GmbH, 12. Auflage, 2016.
Medienformen
45
Modulbezeichnung Kürzel
Embedded Linux EL
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
2 SWS SU
Seminaristischer Unterricht 5 ECTS
2 SWS Übungen
Arbeitsaufwand Davon Präsenzzeit Davon Eigenstudium
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Der Aufbau des im technischen Umfeld weit verbreiteten Betriebssystem Linux wird erlernt. Die
Fähigkeit zur individuellen Anpassung des Betriebssystems Linux in eingebetteten Systemen
und Einsatz in applikationsspezifischen HW-Umgebungen.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Lehrveranstaltung führt zunächst in den allgemeinen Aufbau von Linux-Systemen ein. Im
weiteren Verlauf wird näher auf die einzelnen Komponenten, die das Betriebssystem während
dem Start durchläuft eingegangen.
Es wird vermittelt, wie man Linux für eingebettete Systeme anpasst und worauf beim Einsatz
des Betriebssystems in eingebetteten Systemen speziell geachtet werden muss.
Einige der gängigen Build-Umgebungen werden vorgestellt.
Anhand des YOCTO-Projects wird der Einsatz eine Build-Umgebung für ARM-basierte Targets
veranschaulicht.
Anhand von konkreten Anwendungsszenarien aus der Industrie wird die individuelle Anpassung
der einzelnen Komponenten umgesetzt.
46
Inhalt
Medienformen
47
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Grundlagen von Datenbanksystemen, insb. das relationale Modell (E/R, Normalisierung, SQL);
sehr gute Englischkenntnisse
Empfohlen
48
Inhalt
Hector Garcia-Molina, Jeffrey D. Ullmann, Jennifer Widom: Database Systems – The Complete
Book(2008)
Eric Redmond, Jim R. Wilson: Seven Databases in Seven Weeks (2012)
Chuck Lam: Hadoop in action (2011)
Zusätzlich empfohlen
Online Quellen.
Medienformen
49
Title Experimental modeling and simulation
Semester ING-M1-3 (summer term)
Coordinator Prof. Dr. Zentgraf
Teacher Prof. Dr. Zentgraf
Language English
Position in Curriculum Technical elective course in ENG-Master
Course Type Lecture 100 %
Exercises 0 %
Lab Course 0 %
Weekly Hours 4
Workload Lecture/class presence (hours) 60
Lecture follow-up (hours) 0
Exercise preparation/follow-up (hours) 15
Lab course (hours) 60
Examination preparation (hours) 15
Total workload (hours) 150
Credits 5
Prerequisites no formal Prerequisites, but recommendations are from mathematics
linear differential equations, Laplace transformation, vector algebra
and MATLAB/Simulink
Specific Goals methods to describe physical systems mathematically, coding the
methods into MATLAB/Simulink, checking of program inputs and
outputs
.
.
Learning Objectives modelling of physical systems applied to real simple and complcated
systems, self-coding of the methods from bottom up and evaluating of
results (no click-and-look usage of existing programs)
.
.
Topics Principals of physical modelling, experimental meodelling methods,
coding of the methods, checking of the methods, application of the
methods on real, non-trivial systems
.
.
Material Lecture notes
Examination Type and duration according to Study Regulation (SPO), updated
at the beginning of each term, announcements published from Prü-
fungsamt
Literature John Crassidis, John Junkins, Optimal Estimation of Dynamix Systems,
Chapman & Hall/CRC, 2004
.
.
.
.
.
50
Modulbezeichnung Kürzel
75 h 30 h 45 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Es werden verschiedenste Methoden zur Steuerung von Gruppenprozessen angewandt und die
verschiedenen Moderationsphasen eingeübt.
Handhabung von Medien und prozessorientierter Einsatz der Moderationstechniken werden
probiert und diskutiert. Der Umgang mit Konflikten wird trainiert und Feedback als
Entwicklungschance erfahren.
Inhalt
1. Moderation
Vorbereitung einer Moderation
Ablauf einer Moderation
Nachbearbeitung einer Moderation
Rolle und Haltung des Moderators
Visualisierung und Hilfsmittel
Methoden und ihre Anwendungsfelder
2. Gruppenführung
Warum Teams und Gruppen?
Arbeitsdefinition und Methodik in der Gruppe
51
3. Teamentwicklung
Probleme und Konflikte
Sachprozess und Gruppenprozess
52
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
Verpflichtend
Empfohlen
Gute Englischkenntnisse
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Die fünf Schritte des Human-Centered Design gemäß ISO 9241-210 werden anhand
praxisnaher Beispiele und Planungsmodelle erarbeitet. Das heißt:
- Projektplan gem. ISO 9241-210
- Dokumentation des Nutzungskontexts (Context-of-Use) in unterschiedlichen Ausprägungen
- User Research Plan
53
- User Needs Report
- User Requirements Specification
- User Interaction Specifiction
- User Interface Specification
- Prototypes
- Evaluation Reports
- Field Data Reports
Inhalt
Im Rahmen von Projekten (Teamarbeit) führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den
kompletten human-centered Planungs- und Gestaltungsprozess für eine selbstgewählte
Anwendung durch.
1. Was ist die Ausgangssituation? Welches Problem muss gelöst werden?
2. Business-Canvas und Human-centered Design Strategy Canvas: Die Value Proposition
3. Schritt 1: Der Plan: Aktivitäten im Human-centered Design
4. Schritt 2: Nutzungskontext
5. Schritt 3: User Needs und User Requirements
6. Schritt 4: Spezifikation der User Interaction und User Interfaces
7. Schritt 5: Evaluation durch User und Experten
8. Ausblick
54
Program: Master´s Program in Electrical Engineering, Information
Technology and Mechatronics
Module / Course Title: Image Processing for Automated Production
No:
Semester:
Coordinator / Responsibility: Prof. Dr. M. Wagner
Teacher: Prof. Dr. M. Wagner
Language: English
Position in Curriculum:
Course Type / Weekly Hours: Lectures (50%), laboratory (50%)
Workload: Duration: 1 semester
Goals:
Students will be enabled to
• select suitable hardware components for a given imaging
problem,
• calibrate the optical system,
• design, test and optimize the network of imaging
operators by using a GUI imaging toolkit,
• create a graphical user interface,
• establish a complete industrial application by generating
sequences for operator execution and data exchange.
Topics: • Camera types, image- and data formats, optics,
illuminations, optical filters.
• Binary image morphology.
• Image enhancement: Noise reduction filters, grey value
scaling, thresholding.
• Digital Fast Fourier Transform (DFFT).
• Extraction of edges and ridges.
• Pattern matching.
55
• Shape analysis.
• Hough Transform and Generalized Hough Transform
(GHT) for object localization.
• Classifiers, especially Neural Network Classifiers.
• Texture analysis.
• 2d transforming of images and masks.
• 2d camera calibration, internal and external camera
parameters.
• 3d camera calibration.
• 3d object localization.
• 3d line section based surveying.
Grading / Examination: Written Test (90 minutes) at the end of the semester.
Literature: Sergios Theodoridis, Konstantinos Koutroumbas: Pattern
Recognition. Academic Press, Elsevier: 2009. ISBN: 978-1-59749-
272-0.
56
Study Plan, Studienplan
MA 02
Title Integrated Circuit System Design and Test
Semester ING M1-3 (summer term)
Coordinator/Responsibility Prof. Dr. H. Thurner
Teacher Prof. Dr. H. Thurner (I), Prof. Dr. M. Versen (II)
Language English
Position in Curriculum Semi-mandatory course in ENG-Master
Course Type Lecture 50 %
Exercises 0 %
Lab Course 50 %
Weekly Hours 4
Workload Lecture/class presence (hours) 60
Lecture follow-up (hours) 15
Exercise preparation/follow-up (hours) 0
Lab course (hours) 60
Examination preparation (hours) 15
Total workload (hours) 150
Credits 5
Prerequisites
Familiarity with digital logic and switching circuits; basic knowledge of a high level program-
ming language.
Specific Goals
Part I *To enable students to design complex digital circuits (ASICS or FPGAs) and systems using
architecture optimization at RTL level, different synthesis steps and system simulation
Part II: To enable students to verify and test IC systems and to use test system
.
Learning Objectives
Part I *Understanding the fundamentals of digital VLSI (or SoC) circuit design methodology.
*Optimizing architecture design at RTL level using equivalent transforms for combinational and
sequential computations *Design digital VLSI (or SoC) circuits using appropriate design tools to
determine and optimize a RTL level architecture, to verify the model behavior by simulation and
to synthesize the model into a FPGA.
Part II: Understand the fundamental problems associated with fail observation and analysis. Use
of test systems and design for test methods to ensure system debug and product engineering
.
Topics
Part I ? Design of Digital Integrated VLSI Circuits Design methodology: modelling behaviour
and structure using different levels of abstraction. Design flow, synchronous design. Architec-
ture design and optimization at RTL level: Data dependency graph, isomorphic architecture,
equivalent transforms for combinational computations, equivalent transforms for non-recursive
sequential computations, unfolding of recursive sequential loops for LTI and linear time variant
systems.
Part II ? Test of Integrated Systems: Basic Function of Integrated Circuits, Failure and Defect
Models, Observing and Detecting Failures, Fundamentals of Digital Test, Hardware Test Setups.
57
Study Plan, Studienplan
Material
Part I: Lecture notes, problem sheets and lab-class problem descriptions
Examination
Type and duration according to Study Regulation (SPO), updated at the beginning of each term,
announcements published from Prüfungsamt
Literature
Hubert Kaeslin: Digital Integrated Circuit Design; Cambridge University Press, ISBN 978-0-521-
88267-5
J. Segura, C. F. Hawkins: How it Works, How it Fails, IEEE Press, 2004. Training Tutorial
of the Hilevel Griffin System, Hilevel Technology Inc., 2005.
58
Intercultural communication – working in international groups
(taught in English)
ECTS-credits: 3
Learning objectives: This course will introduce students to the discipline of Intercultural com-
munication. We will study communication across different cultures and
social groups and we will learn how culture affects communication. After
having completed the course you will have learned the skills being re-
quired to communicate or share information with people from other cul-
tures and social groups
59
HBR's 10 Must Reads on Managing across Cultures (Englisch), 2016
Participants: Max. 25
60
Modulbezeichnung Kürzel
Kognitive Systeme KS
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90h
Voraussetzungen
verpflichtend
empfohlen
Die Studierenden kennen und verstehen die Anforderungen intelligenter Systeme. Sie können
Problemstellungen analysieren und kennen verschiedene Ansätze um Lösungen hierzu zu
entwickeln und in Software umzusetzen.
Kurzbeschreibung des Moduls
61
Inhalt
Zusätzlich empfohlen
Praveen Palanisamy: Hands-On Intelligent Agents with OpenAI Gym: Your guide to developing
AI agents using deep reinforcement learning
Medienformen
62
Modulbezeichnung Kürzel
Konfliktmanagement, Verhandlungs-,
KVM
Moderations- und Präsentationstechnik
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Kenntnisse im Projektmanagement
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
63
Kurzbeschreibung des Moduls
Inhalt
1. Konfliktmanagement
(Begriffsdefinition, Konfliktarten, Ursachen und Entstehung von Konflikten, Konfliktanalyse,
Strategien und Techniken zum konstruktiven Umgang mit Konflikten)
2. Verhandlungstechnik
(Begriffsdefinition, Kommunikation, Verhandlungsstile und –ziele, Verhandlungszyklus / -
prozess, Sachbezogen verhandeln nach dem Harvard-Konzept, Verhandlungen
vorbereiten, In Verhandlungen erfolgreich argumentieren und auf Einwände reagieren)
3. Moderation
(Einführung in Moderationstechniken, Umgang mit Archetypen, Moderation von
Besprechungen und Workshops, Die Rolle des Moderators, Definition und Einhaltung von
Besprechungsregeln, Fragetechniken, Tipps und Tricks aus der Praxis)
4. Präsentation
(Aufbau und Struktur von Präsentationen, Inhalte von Einleitung, Hauptteil und Schluss,
Körpersprache, Tipps und Tricks in PowerPoint, Visualisierung am Flipchart)
64
Literatur und Medien
Besonders empfohlen
65
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
66
Inhalt
1. Einleitung
2. Einführung in die Programmiersprache Go
3. Typkonzepte
4. Objektorientierte Programmierung
5. Funktionale Programmierung
6. Parallele Programmierung
7. Systemnahe Programmierung
8. Programmierung mit großen Sprachmodellen (LLMs)
9. Logische Programmierung
10. Vergleich mit anderen Sprachen, u.a. mit Rust, Python, JS, C, C++, WebAssembly
Semesterarbeit:
10 Minuten Präsentation: Vorstellen der Basiskonzepte einer Programmiersprache
15 Minuten Präsentation + 10 Seiten Dokument (in englischer Sprache) + Codebeispiel
Thema: Vergleich eines Aspekts von Go (z.B. funktionale Programmierung oder OOP) mit einer
anderen Programmiersprache.
Themenwahl ist flexibel. Vorschläge willkommen.
Vortrag mit Laptop und Projektor. Interaktive Inhalte, Vorlesungsunterlagen in digitaler Form
sowie Übungsaufgaben
67
Modulbezeichnung Kürzel
Machine Learning ML
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
4 SWS SU
Seminaristischer Unterricht 5 ECTS
150 h 60 h 90h
Voraussetzungen
verpflichtend
empfohlen
Die Studierenden kennen und verstehen die theoretischen und algorithmischen Grundlagen des
maschinellen Lernens. Sie können schwierige fachspezifische Problemstellungen
wissenschaftlich fundiert analysieren und komplexe Zusammenhänge verstehen und durch
Auswahl geeigneter Methoden zielgerichtet in Software umsetzen. Sie können ethische und
gesellschaftliche Auswirkungen ihrer Arbeit bewerten und diskutieren.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Studenten erarbeiten die theoretischen und algorithmischen Grundlagen des maschinellen
Lernens: (statistische) Vorverarbeitung, Clustering, Klassifikation, Regression sowie das
Handwerkszeug für wissenschaftliches Experimentieren. Diese Veranstaltung ergänzt die
Veranstaltungen „Data Science“ (Data), „Kognitive Systeme“ (KS) und „Computer Vision“ (CV),
die praktische Anwendungen der Verfahren aufzeigen, um Hintergrundwissen im Bereich des
maschinellen Lernens. Es wird empfohlen, ML und mindestens eine weitere der genannten
Lehrveranstaltungen zu belegen. Der Bereich der neuronalen Netze wird nur angerissen, dieser
wird im Modul „Deep Learning“ (DL) ausführlich behandelt.
Die Unterlagen zur Lehrveranstaltung sind in Englisch, Lehrsprache ist Deutsch.
68
Inhalt
• Classification
• Regression
• Clustering
• Classifier Evaluation
• Feature Normalization and Engineering
• Feature Rating and Feature Selection
Beyerer, J., Richter, M., Nagel, M.: Pattern Recognition: Introduction, Features, Classifiers and
Principles, De Gruyter 2017.
Bishop, Ch.: Pattern Recognition and Machine Learning, Springer 2006.
Duda, R.O., Hart, P.E.: Pattern Classification, John Wiley & Sons, 2. Auflage, 2000.
Niemann, H.: Klassifikation von Mustern. 2. überarbeitete Auflage, 2003.
[Link]
mustern/[Link]
Zusätzlich empfohlen
69
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
Fach-Nr.: AW 0469.M
ECTS-Punkte: 3
Workload: 90 h
(1 ECTS = 30 h)
SWS: 2h
Inhalte: • Die Einflüsse auf Motivation bei der Arbeit und im Arbeits-
umfeld gestalten.
• Motivierte Mitarbeiter anhand verlässlicher Merkmale er-
kennen und entwickeln.
• Motivationssteigernde Zustände bei Mitarbeitern fördern.
• Forschungsergebnisse und Theorien der Mitarbeitermotiva-
tion kennenlernen, hinterfragen und anwenden.
Teilnehmer*innen: Max. 25
___________________________________________________________________________________________
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
70
Study Plan, Studienplan
MA 05
Prerequisites
Basic knowledge of Matlab/Simulink/Stateflow; Basic knowledge of control theory
Specific Goals
In this lecture students will get profound knowledge about many aspects of model based devel-
opment of embedded systems and state-of-the-art development methods in various industries
like automotive, aerospace and consumer industries.
Also, the students will learn to apply basic aspects of modelling and simulating dynamic systems
with TheMathworks tool chain.
Furthermore they will learn how to use the dSpace tool chain for rapid control prototyping and
code generation for embedded systems.
Learning Objectives
.
.
.
Topics
Definition and basics of model based development Basics on modelling dynamic systems with
Simulink dSPACE tool chain (RTI, ControlDesk, Hardware)
Aspects of real-time programming / Multivariate control Modelling of discrete states with
Stateflow
Advanced modelling techniques
Material
Lecture notes
Examination
Type and duration according to Study Regulation (SPO), updated at the beginning of each term,
announcements published from Prüfungsamt
71
Study Plan, Studienplan
Literature
Angermann, Beuschel, Rau, Wohlfarth: Matlab Simulink - Stateflow; Oldenbourg (in german).
Lutz, Wendt: Taschenbuch der Regelungstechnik mit Matlab und Simulink; Europa Lehrmittel
(in german).
Matlab documentation; TheMathworks.
dSpace HelpDesk; dSpace.
.
.
72
Modulbezeichnung Kürzel
Sommer- oder
1 Semester Deutsch
Wintersemester
Lehrform SWS Kreditpunkte
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
73
Kurzbeschreibung des Moduls
Der Fokus liegt auf dem Kennenlernen konkreter logistischer Problembereiche und dem
Beherrschen der zugehörigen Begriffswelt. Der Teilnehmer sollen anhand eines konkreten
Beispiels (Fertigungsprozess eines variantenreichen Produktes) die sich hier für die Logistik
ergebenden Probleme (z.B. im Bereich des massiv ansteigenden Aufwandes für die
Stammdatenpflege), Ausgestaltungsmöglichkeiten und Lösungsansätze (Customizing) solcher
Systeme verstehen. Sie werden in die Lage versetzt, auch umfassendere Problemstellungen
selbständig zu erarbeiten und in Zusammenarbeit mit „(virtuellen) Anwendern aus den
Fachbereichen“ ausgewählte komplexe Themen in konkrete Lösungen umzusetzen.
Besonderes Augenmerk wird auf die Fähigkeit gelegt, fachliche Themen in konkrete IT-
technische Lösungsansätze zu transformieren.
Somit muss der Teilnehmer zeigen, dass er in der Lage ist, das im ersten Teil der Veranstaltung
vermittelte theoretische Wissen anhand einer Beispielproblemstellung aus der Praxis im zweiten
Teil der Veranstaltung selbständig innerhalb einer komplexen Aufgabenstellung aus dem
logistischen Kontext umzusetzen.
Inhalt
Dickersbach, J.T.; Keller, G.: Produktionsplanung und -steuerung mit SAP ERP. Galileo Press,
3. aktualisierte und erweiterte Auflage (2010).
Je nach Ausgestaltung der einzelnen zu bearbeitenden Problemstellungen werden den
Arbeitsgruppen problemspezifische Arbeitsunterlagen bzw. Spezialliteratur empfohlen und
bereitgestellt.
Medienformen
74
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Die Sicherheit von IT-Systemen bekommt in der zunehmend vernetzten Welt eine immer
größere Bedeutung. Die Zahl der Angriffe steigt ständig. Um Systeme gegen solche Angriffe zu
schützen sind Penetrationstests notwendig, die in den SW-Entwicklungsprozess integriert
werden müssen.
Falls Angriffe auf Systeme erfolgt sind, ist eine forensische Beweissicherung für eine Analyse
erforderlich und für mögliche rechtliche Schritte. Weiter werden die forensischen Analysen
benötigt, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden und das Originalsystem
wiederherzustellen. eine.
Beide Aspekte (Penetrationstests und Forensik) werden in dieser Veranstaltung praxisnah
behandelt. Als Prüfung absolvieren die Teilnehmer im Team wahlweise ein Projekt mit einem
75
Penetrationstest oder mit einer forensischen Analyse eines IT-Systems. Dabei werden die IT-
Systeme zur Analyse nach dem fünften Blocktermin vergeben. Am letzten Blocktermin ist ein
Bericht über die Analyse (max. 20 Seiten, inklusive Management Summary und Bewertung der
Ergebnisse) abzugeben und die Ergebnisse müssen präsentiert werden (Präsentation plus
Fragen ca. 45 Minuten).
Inhalt
Medienformen
76
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
Fach-Nr.: AW 0470.M
ECTS-Punkte: 3
Workload: 90 h
(1 ECTS = 30 h)
SWS: 2h
Inhalte: Gute Führung ist für Unternehmen Millionen wert, schlechte Füh-
rung kann unbezahlbare Schäden anrichten. Auch für den einzelnen
ist Führung hoch relevant: Jeder, der arbeitet, (er)lebt Führung;
möglicherweise früher oder später als Führungskraft, von Anfang an
aber als Mitarbeiter. Führungskompetenz ist dabei nicht nur für die
Karriere und den Erfolg ausschlaggebend, sondern auch für die Zu-
friedenheit am Arbeitsplatz, indem sie unangenehme Situationen
erspart bzw. kompetent lösen hilft.
Die Psychologie als empirische Wissenschaft vom Erleben und Ver-
halten des Menschen hat sich schon früh als sehr guter Zugang zum
Thema Führung bewährt, geht es doch letztlich bei der Führung da-
rum, das Verhalten und Erleben anderer Menschen zu beeinflussen.
Diese Veranstaltung vermittelt deshalb kompakt den Stand der psy-
chologischen Führungsforschung.
Der Fokus liegt auf den Themengebieten:
• Führung von einzelnen Mitarbeiter*innen
• Aufbau, Führung und Entwicklung von ganzen Teams
• Theorie und Praxis der Motivation von Mitarbeiter*innen
• Führung, Manipulation und Ethik
• Kommunikation als Basis der Führung
• Entwicklung von Führungskompetenz
Voraussetzungen: Das Seminar behandelt nicht nur fachliche Inhalte, sondern bietet
den Teilnehmer*innen über Fachwissen hinaus die Chance, sich
selbst als Führungskraft zu entwickeln bzw. intensiv auf diese Rolle
_____________________________________________________________________________________________________
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
77
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
Unterrichtssprache: Deutsch
Teilnehmer*innen: Max. 30
_____________________________________________________________________________________________________
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
78
Modulbezeichnung Kürzel
Requirement Engineering RE
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Die Studierenden kennen die wichtigsten Methoden, Werkzeuge und Aktivitäten des
dokumentgetriebenen und des agilen Requirements Management & Engineering. Die
Studierenden sind in der Lage, Anforderungen und Spezifikationen für Systeme zu ermitteln, zu
spezifizieren, zu modellieren und diese nach vorher definierten Qualitätsfaktoren zu validieren.
Sie lernen Schnittstellen des Requirements Engineering und –Management für IT Prozesse wie
auch für andere Engineering Prozesse kennen. Die Studierenden können in der Rolle als
Requirements Engineer in kleinen und mittleren Projekten (z.B. nach V-Modell XT oder RUP)
eigenverantwortlich arbeiten. Sie können ebenfalls als Product Owner in kleineren Scrum
Projekten eingesetzt werden, sowie als Produktmanager im Rahmen einer kleineren
Produktentwicklung.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Vorlesung setzt sich aus zwei gleichberechtigten Blöcken zusammen: „Klassisches“
Requirements Engineering in Projekten mit dokumentgetriebenem Vorgehen (Thaddäus Dorsch,
Externer Dozent), “Agiles” Requirements Engineering und Produktentwicklung (Uwe Valentini,
Externer Dozent)
Die Studierenden sehen die wesentlichen aktuellen Trends: Agiles und dokumentgetriebenes
(klassisches) Requirements Engineering. Requirements Engineering ist die wesentliche
Grundlage für die Disziplinen der Systementwicklung: Ohne Anforderungen können
beispielsweise keine (anforderungsbasierten) Tests durchgeführt werden. Wie soll der Tester
feststellen, ob das Systemverhalten so gewollt ist? Ohne Anforderungen werden damit
Qualitäts- und Testmanagement unmöglich. Requirements Engineering vervollständigt und
79
unterstützt das Konfigurationsmanagement, das Änderungs- und Versionsmanagement sowie
das Projektmanagement. Schwerpunkte des ersten Teils sind die typischen Tätigkeiten des
Requirements Engineering: Entdecken von Anforderungen, Spezifizieren und Modellieren, sowie
Validieren und Verwalten von Anforderungen in schriftlicher Form.
Schwerpunkt des zweiten Teils liegt auf agilen Vorgehenswein insbesondere in Scrum
Projekten. Die Studierenden lernen die Grundlagen agiler Produktplanung basierend auf
empirischer Prozesssteuerung kennen. Sie erlernen den Umgang mit verschiedenen RE-
Artefakten auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen, von der Vision über Big Pictures und
Story Maps bis hin zu User Stories: Wie werden diese aufgeschrieben? Wie werden User Storys
so zerlegt, dass ihr Umfang klein genug ist, um sie in wenigen Tagen umzusetzen? Wie werden
Akzeptanzkriterien definiert? Wie bringt Behaviour Driven Development Anforderungen und
automatisierte Tests zusammen? Welche Bedeutung hat der Product Owner in Scrum Projekten
und wie wird der Product Backlog richtig genutzt?
Die methodischen Aspekte werden durch zahlreiche Beispiele erläutert. In Übungen erleben und
trainieren die Studenten verschiedene Aktivitäten des Requirements Engineering in Gruppen-
oder Einzelaufgaben. Bei der Integration von Übungen werden auch Softskills, wie Präsentieren
und Moderieren trainiert.
Inhalt
80
Teil II (Agiles Requirements Engineering und Produktentwicklung)
• Agil und Lean – Grundlagen
• Scrum auffrischen
• Agile Produktplanung basierend auf empirischer Prozesssteuerung
• Die Produktvision
• Zusammenarbeit mit den Stakeholdern
• Das Big Picture
• Verfeinerung und Planung mit Story Mapping
• Das Produkt Backlog
• Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam
• Backlogelemente ordnen
• Backlogelemente schneiden
• User Stories und Akzeptanzkriterien
• Behaviour Driven Development
• Lieferungen und Vorgehen überprüfen und anpassen
• Zusammenarbeit skalieren
Teil 1:
Pohl K., Rupp C.: Basiswissen Requirements Engineering, dpunkt (2011)
Versteegen G., Heßler A., Hood C., Missling C., Stücka R.: Anforderungsmanagement. Springer
(2004)
Hammerschall U., Beneken G. Software Requirements, Pearson-Studium, 2013
Teil 2:
Cohn, M.: User Stories Applied, Addison-Wesley (2004)
Pichler R.: Agiles Produktmanagement mit Scrum, Addison Wesley (2012)
Adzic G. Specification By Example – How Successful Teams Deliver the Right Software;
Manning (2011)
Craig Larman, Bas Vodde: Practices for Scaling Lean & Agile Development, Addison-Wesley
(2010)
Craig Larman, Bas Vodde: Scaling Lean & Agile Development, Addison-Wesley (2010)
Don McGreal, Ralph Jocham: The Professionel Product Owner, Addison-Wesley (2018)
Kenneth S. Rubin: Essential Scrum, mitp (2014)
Zusätzlich empfohlen
Hood C., Wiebel R.: Optimieren von Requirements Management & Engineering – Mit dem
HOOD Capability Model. Springer (2005)
Hood C., Wiedemann S., Fichtinger S., Pautz U.: Requirements Management: Interface
betweeen Requirements Development and all other Engineering Processes. Springer (2007)
Leffingwell: Agile Software Requirements, Addison-Wesley (2010)
81
Rupp C. : Requirements-Engineering und -Management: Professionelle, iterative
Anforderungsanalyse für die Praxis. 5. Auflage, Hanser Verlag (2009)
Pohl K. Requirements Engineering, Grundlagen, Prinzipien, Techniken; 2. Auflage,
[Link] (2008)
Ebert C.: Systematisches Requirements Engineering: Anforderungen ermitteln, spezifizieren,
analysieren und verwalten, dpunkt (2012)
Medienformen
82
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
empfohlen
83
erläutert. Hierfür erfolgt auch jeweils eine fallstudienbasierte Umsetzung, in der die
Studierenden ein vorgegebenes Thema im SAP-System testen und customizen müssen.
Inhalt
84
Modulbezeichnung Kürzel
Software-Architektur SA
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Die Studierenden kennen die wichtigsten Theorien und Methoden des Entwurfs großer
Softwaresysteme, insbesondere komponenten- und den serviceorientierte Verfahren.
Sie können diese Verfahren praktisch anwenden. Die Studierenden können
Softwarearchitekturen beurteilen hinsichtlich Qualität und nach ökonomischen Kriterien. Sie sind
in der Lage, Architekturen für große Programmsysteme zu entwerfen und ihren Entwurf zu
dokumentieren und zu begründen, insbesondere bei der Auswahl von COTS Komponenten.
Die Studierenden können die Rolle eines Software-Architekten in kleinen Projekten
selbstständig ausfüllen.
Kurzbeschreibung des Moduls
85
Inhalt
1. Grundlagen
Die Rolle des Softwarearchitekten
Begriffe: System, Architektur, Komponente, Schnittstelle, Dienst
2. Erstellung einer Softwarearchitektur
Vorgehen
Architekturtreiber – Qualitätsanforderungen und wirtschaftliche Anforderungen
Entwurfsprinzipien und Entwurfsheuristiken
Spezifikation von Schnittstellen
Taktiken zur Erfüllung von Qualitätsanforderungen
Auswahl von COTS Komponenten
3. Dokumentation einer Softwarearchitektur
UML 2.0, FMC
Architektursichten
Architektur-Begründung, Rationales
4. Bewertung einer Softwarearchitektur
Bewertungsmethoden
Szenariobasierte Verfahren (ATAM, CBAM, SAAM)
5. Vertiefende Themen
Komponentenorientierte Architekturen, OSGi, SCA
Modellgetriebene Entwicklung (MDA)
Service Orientierte Architekturen
Enterprise-Architecture Management, Bebauungsmanagement
Die Übungen sind zur Hälfte Gruppenübungen (Entwerfen am Whiteboard, Workshop zu
Qualitätskriterien, Architekturanalyse Workshop). Diese werden ergänzt durch Werkzeug-Hands-
On Übungen und theoretische Einzelübungen.
In der Studienarbeit wird entweder aktuelle Literatur aus der angewandten Forschung untersucht
oder ein umfassendes Review eines Open Source Projekts durchgeführt. Die Studienarbeit wird
über eine wissenschaftlich geschriebene Ausarbeitung (ca. 10 Seiten) und einen Seminarvortrag
dokumentiert. Hierdurch werden die kommunikativen Fähigkeiten, das Arbeiten im Team und die
Konfliktfähigkeit trainiert. Ebenso wird wissenschaftliches Arbeiten trainiert.
Literatur und Medien
Besonders empfohlen
86
Modulbezeichnung Kürzel
Software-Qualitätssicherung SQS
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Die Studierenden erwerben vertiefende Kenntnisse und die theoretischen Grundlagen der
Software-Qualitätssicherung.
Sie erarbeiten die jeweils relevanten Normen, insbesondere die ISO 25000 (SQARE). Und sie
verstehen auch die ökonomischen Prinzipien (good-enough Software, unternehmerisches
Denken).
Die Studierenden verstehen wie in der Software-Technik richtig gemessen wird und können
Messungen selbstständig durchführen.
Sie können Qualitätsmodelle selbstständig definieren und absichern, sowie dazu passende
Testkonzepte nach IEEE 829-2008 entwickeln.
Die Studierenden verstehen die theoretischen Grundlagen der Qualität von Dokumenten und
Modellen (etwa das Hamburger Verständlichkeitsmodell) und können entsprechende Verfahren
zur Qualitätssicherung sicher einsetzen.
Sie beherrschen theoretisch fundierte Verfahren der Testfallerzeugung (auch modellbasiertes
Testen). Sie können weiterführende Methoden und Werkzeuge der kontinuierlichen
Qualitätssicherung (CI) sowie der Testautomatisierung sicher einsetzen und verstehen deren
Wirkungsweise.
Sie sind fähig, eine Aufbau- und Ablauf-Organisation im Rahmen des Qualitätsmanagements
auszuwählen und umzusetzen, orientiert an ökonomischen Zielen.
87
Die Studierenden können die Rolle eines Qualitätsmanagers, Testers sowie die Rolle eines
Testmanagers in kleinen Projekten selbstständig ausfüllen.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Übungen bestehen aus theoretischen Aufgaben (z.B. Testfälle ausrechnen), Hands-On
Werkzeugworkshops (z.B. Testautomatisierung mit Selenium, oder CI mit Jenkins, Lasttests mit
JMeter), Übungen in Kleingruppen (z.B. Definition von Qualitätsmodellen) sowie aus dem
Erarbeiten angewandter Forschungsbeiträge und anschließenden Kurzvorträgen.
Neben den fachlichen Inhalten werden damit auch analytisches Denken,
Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit gefördert.
Inhalt
1. Grundlagen
Rollen der Qualitätssicherung
Qualitätsmanager
Tester, Testanalyst, Testmanager
Wiederholung: Bedeutung von Software-Qualität
Notwendigkeit von Software-Qualität
Ökonomische Grundlagen: Kosten und Nutzen von Software-Qualität
Was ist Qualität genau?
Qualitätsbegriffe allgemein
Produktqualität nach dem SQARE-Modell (ISO 25000) im Detail
Prozessqualität nach CMMI, SPICE und ISO 9001
Definition von Qualitätsmodellen, GQM, FCM
Messung von Qualität, Maßtheorie, Metrikern
Wiederholung: Was ist Qualitätssicherung?
Vertiefung Analytische QS und Vertiefung Konstruktive QS
Was ist Qualitätsmanagement genau?
Rollen und Verantwortlichkeiten
Prozessmodelle
Beispiele: TQM und QM nach ISO 9001
2. Theorie, Methoden und Werkzeuge der analytischen QS
Vertiefung manuelle Prüfmethoden
Walkthrough, Stellungnahme, formale Inspektion
Checklisten, Prüfmodelle, Prüfspezifikationen
Effizienzmessung, Einsatzbereiche
Qualitätskriterien und -prüfung für Spezifikationen, Dokumente und Modelle
Prüfung auf Formalia (etwa Syntaktische Prüfung)
Inhaltliche Prüfung (W-Fragen, Prüfung des Begriffsapparats, IEEE 830 Kriterien u.a.)
Prüfung der Verständlichkeit (Hamburger Verständlichkeitsmodell)
Qualitätskriterien und -prüfung für Quelltexte und Architekturen
Namensgebung, Kommentare, Layout, Struktur
Prüfmethoden: Statische Analyse und Reviews
Software-Test
Wiederholung der Testmethoden (Blackbox, Glassbox, Explorativ, Fehlerbasiert)
Testarten und Teststufen in Abhängigkeit vom Unternehmenskontext und Kritikalität
Modultest, Bau und Pflege großer Testsuiten, Testautomatisierung
Integrationstest, Continuous Integration, Systemtest: Lasttests, Verfügbarkeitstests
Testplanung, Testspezifikation, Testkonzepte nach IEEE 829-2008
Testmanagement, Abweichungsmanagement, Controlling
88
Qualitätsbegriff für Prozesse: CMMI, Spice und Co.
QS von Prozessen: Audits und Assessments
3. Besonderheiten kritischer Systeme
4. Weiterführende Verfahren der konstruktiven QS
Organisationsentwicklung
Ideen von Kaizen
Verfahren der Retrospektive
Bath, McCay: Praxiswissen Softwaretest - Test Analyst und Technical Test Analyst: Aus- und
Weiterbildung zum Certified Tester - Advanced Level nach ISTQB-Standard, dPunkt Verlag,
(2011)
Hammerschall, Beneken: Requirements-Engineering, Pearson-Education (2013)
Liggesmeier: Software-Qualität, Spektrum-Verlag, (2002)
Zusätzlich empfohlen
Normen: ISO 25000, IEEE 829-2008, IEEE 830-1998, CMMI, ISO 9001, V-Modell XT
Kaner: Testing Computer Software, Wiley (1999)
Kan: Metrics and Models in Software-Quality Engineering, Addison Wesley (2002)
Kneuper: CMMI, dPunkt Verlag, (2007)
Clements, Kazman, Klein: Evaluating Software Architectures, Addison-Wesley, (2001)
Ehrenberger, W.: Software-Verifikation. Hanser (2002)
Medienformen
89
Modulbezeichnung Kürzel
Strategisches
SIM
Informationsmanagement
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
Lernergebnisse und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
a) Fachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden haben ein umfassendes Verständnis des strategischen
Informationsmanagements.
• Die Studierende haben Kenntnisse der Managementaufgaben, die sich mit der Planung,
Organisation und Kontrolle der Nutzung der Ressource Information sowie der
notwendigen Informations- und Kommunikationssysteme, befassen.
• Studierende haben Kenntnisse der Gestaltungsaufgaben des IM.
b) Überfachliche Lernergebnisse:
• Die Studierenden können themenbezogene Fragestellungen erfassen, systematisieren
und mit geeigneten Instrumenten lösen.
• Die Studierenden haben ihre Fähigkeit, sich selbständig in ein Themengebiet
einzuarbeiten, gefestigt.
• Die Studierenden haben ihre Fähigkeit zur Präsentation und interessanten Gestaltung von
Lehreinheiten durch Feedback verbessert.
90
• Die Studierenden haben ihre Befähigung zum selbständigen, wissenschaftlich fundierten
Erarbeiten, Präsentieren und Argumentieren auch komplexer fachlicher Sachverhalte
vertieft.
• Die Studierenden können Vorträge sinnerfassend hinterfragen.
• Die Studierenden haben ihre Fähigkeit zur Erarbeitung einer Seminararbeit nach den
Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens gefestigt.
Kurzbeschreibung des Moduls
Das Planen, Gestalten, Überwachen und Steuern von Informationen und Kommunikation in
Organisationen zur Erreichung der strategischen Ziele ist der Fokus dieses Moduls. Die
unterschiedlichen Ansätze des strategischen Informationsmanagements sowie aktuelle
Herausforderungen werden beleuchtet. Interviews mit Führungskräften aus der Praxis runden
das Modul ab.
Inhalt
• Informationswirtschaft im Unternehmen
• Ziele und Aufgaben des Informationsmanagement
• Definitionen und kritische Erfolgsfaktoren im Informationsmanagement
• Prinzipien und Modelle
• Strategisches / Operatives Informationsmanagement
• Situationsanalyse
• Zielplanung
• Strategieentwicklung
• Maßnahmenplanung
• Strukturmanagement
• Qualitätsmanagement
• Technologiemanagement
• Sicherheits- und Notfallmanagement
• Controlling & Revision
• Outsourcing
Literatur und Medien
Besonders empfohlen
Bockstette, Carsten; Quandt, Siegfried; Jertz, Walter (Hrsg.): Strategisches Informations- und
Kommunikationsmanagement. Handbuch der sicherheitspolitischen Kommunikation und
Medienarbeit.- Bernard & Graefe Verlag, 2006
Gemmel, Gunter: Strategisches Informationsmanagement in Großprojekten der Industrie.-
Springer, 2014
Weber, Kirstin: Informations- und Datenmanagement. In: Ernst Tiemeyer (Hrsg.): in IT-
Management. 6. Auflage. Nr. 978-3-446-44347-1.- Hanser Verlag, München 2017, S. 187 ff.
91
Medienformen
92
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Keine
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Die Studierenden erarbeiten die wesentlichen Disziplinen des Systems Engineering und
sammeln erste Erfahrungen zur strukturierten Lösung typischer Probleme.
Die Veranstaltung hat zum Ziel die Teilnehmer zur Projektleitung erster Systems Engineering
Projekte zu befähigen, die passenden Werkzeuge zur Problemlösung auszuwählen und Risiken
bei der Umsetzung von Projekten zu erkennen und zu vermeiden.
Kurzbeschreibung des Moduls
Systems Engineering (auch Systemtechnik, Systems Design oder Systems Design Engineering)
ist ein interdisziplinärer Ansatz, um komplexe technische Systeme in großen Projekten zu
entwickeln und zu realisieren. Als Systems Engineer sind Sie vor allem ein technischer
Projektleiter mit hoher Verantwortung und müssen in der Lage sein über viel verschiedene
Domänen und Fachbereiche zu kommunizieren.
Die Veranstaltung bereitet Sie auf diese anspruchsvolle Aufgabe vor und bietet Einblicke in die
unterschiedlichen Disziplinen dieses faszinierenden Berufsbildes.
Inhalt
93
4. Technische Schnittstellen
5. Architekturentwurf
6. Betriebssicherheit und Ethik
7. Qualitätssicherung
8. Testverfahren für komplexe Systeme
9. Product-Lifecycle-Management
94
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
Fach-Nr.: AW 0230.M
ECTS-Punkte: 3
Workload: 90 h
(1 ECTS = 30h)
SWS: 2h
Unterrichtssprache: Deutsch
Teilnehmer*innen: Max. 30
___________________________________________________________________________________________
Allgemeine Wahlmodule und Wahlpflichtmodule (AW/AWPM)
95
Modulbezeichnung Kürzel
Unternehmensgründung UG
Modulverantwortliche /r Lehrender Dozent (in) / Prüfungsform
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Zunächst wird die Theorie und Praxis der Unternehmensgründung erörtert. Dabei geht es um
Fragestellungen vor der Gründung, Unternehmensformen und Finanzierung.
Anschließend wird ausführlich die Problematik der Erstellung eines Businessplans besprochen.
Den Abschluss bildet der Themenkreis Präsentation und Verhandlungstechnik.
Die Studierenden erarbeiten eine Marktforschung und führen diese durch. Sie erstellen ein
Marketingkonzept und sind in der Lage eine Finanzplanung für ein Unternehmen durchzuführen.
Jeder Teilnehmer soll die Theorie und Praxis der Unternehmensgründung soweit beherrschen,
dass er eine Unternehmensgründung selbständig durchführen und die damit zusammen
hängenden Gefahren erkennen kann.
96
Inhalt
Die Veranstaltung ist für Informatiker und Studierende anderer Fachbereiche der Abschluss-
semester gedacht, die sich mit der Theorie und Praxis der Gründung eines Unternehmens
auseinandersetzen wollen. In Übungsgruppen wird der Geschäftsplan eines Unternehmens von
der Geschäftsidee über die Marktstellung bis zur Ermittlung des notwendigen Kapital-bedarfs
erstellt.
Dabei werden die Gründungsideen eingehend untersucht und die Realisierungs¬chancen
gemeinsam diskutiert. Abschließend werden die Geschäftspläne vor einem Gremium von
Finanzierungspraktikern präsentiert und verteidigt.
1. Praxis der Unternehmensgründung
Überlegungen vor der Gründung
Realisierung der Gründung - Formalien
Erfolgssicherung nach der Gründung
2. Der Businessplan als Basis der Existenzgründung
Wozu braucht man einen Businessplan?
Was kennzeichnet einen Businessplan?
Wie werten Wagniskapitalgeber einen Businessplan aus?
Was ist bei der Erstellung des Businessplans zu beachten?
3. Struktur und Inhalte eines Businessplans
Executive Summary
Unternehmen
Produkt oder Dienstleistung
Industrie und Markt
Marketing (Absatz und Vertrieb)
Management und Schlüsselpersonen
Lernpfade
Planung für die kommenden fünf Geschäftsjahre
Chancen und Risiken
Finanzbedarf
4. Präsentation und Verhandlungstechnik
Medienformen
97
Modulbezeichnung Kürzel
Prof. Dr. Reiner Hüttl Jens Köhler & Daniel Steinmetzer / SP 90 Min.
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Die Studierenden erlangen eine Übersicht über den Security Engineering Entwicklungsprozess,
mit Fokus auf Embedded Software, und sie können die einzelnen Schritte selbstständig
durchführen. Die Studierenden können Embedded Security Gefahren erkennen und bewerten,
entsprechende Schutzkonzepte entwickeln und sie implementieren. Sie erwerben die Fähigkeit
die Sicherheit von Systemen zu hinterfragen sowie zu prüfen, Sicherheitsprodukte gezielt
auszuwählen und deren Sicherheit zu bewerten.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Veranstaltung „Vertiefung der IT-Sicherheit“ baut auf den Kenntnissen von Rechnernetzen
und IT-Sicherheit auf.
Die Lehrveranstaltung vertieft die Techniken und Verfahren der IT-Sicherheit im Bereich des
Embedded Software-Engineerings. Sie bietet eine Übersicht über den Embedded Security
Engineering Entwicklungsprozess. Für jeden Teilschritt des Prozesses werden detailliert
relevante Methoden, Mechanismen und Tools eingeführt. Diese werden in integrierten Übungen
direkt angewendet. Praktische Bezüge zu tatsächlichen Projekten werden hergestellt und im
Rahmen einer eintägigen Fallstudie exemplarisch demonstriert.
Inhalt
Die Vorlesung vermittelt folgende Inhalte, die insbesondere anhand von integrierten Übungen
vertieft werden:
98
1. Einführung in den Cybersecurity Engineering Prozess &
Kurzübersicht relevanter Standards
2. Einführung in Risikoanalysemethodiken
• Was ist Risiko und wofür werden Risikoanalyse benötigt?
• Risikobewertung: Was sind Eintrittswahrscheinlichkeit & Schadenspotential?
• Modellierungsmethoden für Risiko (Angriffsbäume, Angriffspfade, Schadensszenarien,
Misuse-Cases, ...)
• Risikobehandlung
3. Fallstudie: Bahntechnik
4. Kryptographie und Protokolle
• Übersicht über kryptographische Primitive und deren Eigenschaften
• Entwicklung kryptographischer Protokolle
• Ausgewählte standardisierte Protokolle (bspw. TLS, IPsec)
• Security Architekturen ausgewählter Technologien (bspw. Bluetooth, Wifi)
5. Security Konzepterstellung
• Was sind Security Konzepte und welchem Zweck dienen sie?
• Sinn und Zweck von Angreifermodellen
• Einführung gängiger Bausteine für Security-Konzepte (Kryptographie, Access Control,
PKIs, HSMs, ...)
• Einführung von Security Mechanismen aus der Automotive Domäne
6. Sichere Implementierung
• Was versteht man unter "sicherer Implementierung"?
• Darstellung der Angreifersicht: Wie können Angreifer die Kontrolle über Programme
übernehmen?
• Darstellung der gängigen Secure Coding Maßnahmen (Coding Guidelines, Defensive
Programming, ...)
7. Penetration Testing
• Was ist Penetration Testing und wozu ist es sinnvoll?
• Einführung in die Penetration Testing Methodik
• Übungen an einem realen Server
• Embedded vs. IT Pentesting
Security Engineering: A Guide to Building Dependable Distributed Systems, 3rd Edition, Ross
Anderson (2020)
IT-Sicherheit: Konzepte, Verfahren, Protokolle, Claudia Eckert (2018)
C. Paar, J. Pelzl: Kryptografie verständlich, Springer (2016)
Angewandte Kryptographie: Protokolle, Algorithmen und Sourcecode in C, Bruce Schneier
Secure Coding in C and C++, Robert C. Seacord (2013)
Clean Code, Robert C. Martin (2008)
[Link]
Zusätzlich empfohlen
Medienformen
99
Modulbezeichnung Kürzel
150 h 60 h 90 h
Voraussetzungen
verpflichtend
Keine
empfohlen
Fundierte Grundlagen der technischen Informatik und der Rechnernetze, Kenntnisse von TCP/IP
und Linux
Lernziele und Inhalt
Kenntnisse / Fertigkeiten / Kompetenzen
Die Studierenden erarbeiten fortgeschrittene Konzepte aus dem Bereich der Rechnernetze und
der Kommunikationstechnologien an Fallbeispielen aus dem Internet, dem Internet of Things (IoT)
und aus eingebetteten Systemen. Sie kennen elementare Konzepte aus dem Bereich
Netzwerksicherheit.
Die Studierenden sind in der Lage die passende Technologie für eine gegebene Aufgabe
auszuwählen. Sie sind befähigt die besprochenen Konzepte, Anwendungen und Protokolle
einzusetzen, zu konfigurieren, und entstehende Fehler zu analysieren.
Die Studierenden können aktuelle Forschungspublikationen sowie Fachliteratur (Handbücher)
aus den besprochenen Bereichen verstehen.
Kurzbeschreibung des Moduls
Die Lehrveranstaltung vertieft das Themengebiet der Rechnernetze. Das Modul geht auf aktuelle
Entwicklungen im Bereich des Internets, der eingebetteten verteilten Systeme, des Internet of
Things und der Netzwerksicherheit ein. Die Themen werden durch theoretische und praktische
Übungen mit Wireshark, Raspberry Pi, Arduino, usw. vertieft.
Inhalt
• Wiederholung TCP/IP
• IPv6
100
• Firewalls, Network Monitoring mit SNMP
• Multimedia, VoIP, SIP/RTP
• Quality of Service, Traffic Shaping, Netzneutralität
• IPSec-basierte VPNs
• Policy-based Routing mit BGP
• Transport Layer Security (TLS)
• DNS Security (DNSSEC, DoT, DoH)
• Anonymität im Internet, Onion Routing, Darknet
• Software Defined Networking, OpenFlow
• Zukunft von TCP und HTTP: HTTP 2.0, Quic
• IoT-Netzwerkprotokolle, z.B. 6LoWPAN, MQTT
• Ggfs. weitere aktuelle Themen aus dem Bereich der Rechnernetze
Tanenbaum, A. und Wetherall, D. Computer Networks, 6th Edition, Pearson Studium, 2021
Kurose, J. und Ross, K. Computer Networking – A Top-Down Approach, 8th Edition, Pearson
Studium, 2021
Zusätzlich empfohlen
A. Badach. und E. Hoffmann. Technik der IP-Netze. Hanser Verlage, 4. Auflage, 2019
W. Riggert. Rechnernetze. Fachbuchverlag Leipzig, Hanser Verlage, 6. Auflage, 2020.
Medienformen
Präsentation Projektor und Tafel, Übungsaufgaben, praktische Übungen mit Linux VM und Docker
Container
101