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Ostersymbole

Das Dokument beschreibt verschiedene Symbole und Bräuche im Zusammenhang mit dem Osterfest. Es werden Feiertage wie der Weiße Sonntag, Christi Himmelfahrt und Pfingsten erklärt. Zudem werden die Herkunft des Wortes "Ostern" und wichtige Ostersymbole wie das Osterlamm, Osterfeuer, Osterei und Osterhase beschrieben.

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Ostersymbole

Das Dokument beschreibt verschiedene Symbole und Bräuche im Zusammenhang mit dem Osterfest. Es werden Feiertage wie der Weiße Sonntag, Christi Himmelfahrt und Pfingsten erklärt. Zudem werden die Herkunft des Wortes "Ostern" und wichtige Ostersymbole wie das Osterlamm, Osterfeuer, Osterei und Osterhase beschrieben.

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Ostersymbole

1. Nenne und beschreibe folgende zum Osterfestkreis gehörende Festtage: * Weißer


Sonntag, * Bitttage und Bittprozessionen, *Christi Himmelfahrt, * Pfingsten

Weißer Sonntag: Die erste Woche nach dem Ostersonntag (Osteroktav) steht im Zeichen
der Neugetauften. In der frühen Kirche erhielten sie die „mystagogischen Katechesen“,
eine Einführung in das Glaubensbekenntnis. Diese Woche hieß früher deshalb auch
Weiße Woche, weil die Neugetauften ihre weißen Kleider trugen.

Bitttage und Bittprozessionen: Diese Prozession war ursprünglich keine


Markusprozession, sondern sie ist römischen Ursprungs und sollte eine heidnische
Flurprozession zu Ehren des Gottes Robigus verdrängen. Bittprozessionen an den drei
Tagen vor Christi Himmelfahrt verdanken ihre Entstehung dem Bischof Mamertus von
Vienne der 469 nach schweren Heimsuchungen des Landes an diesen Tagen eine
Bußprozession und Fasten anordnete.

Christi Himmelfahrt: Im 4. Jh bildete sich am 40. Tag nach Ostern dieses Fest heraus. Die
folgenden Tage gelten als „Pfingstnovene“.

Pfingsten: Der fünfzigste Tag nach Ostern ist der Tag der Geistsendung.
Liturgie: Feier der Firmung
Brauchtum: Mancherorts wurde früher von der Decke der Kirche eine Taube
herabgelassen. Mit Pfingsten ist auch Brauchtum verbunden, das mit dem Frühjahr
zusammenhängt. Das Verstellen von Sachen und Schabernacks in der Nacht von
Pfingstsonntag auf -montag leitet sich von einem Abwehrzauber her. Da an Pfingsten das
Vieh zum ersten Mal ausgetrieben wird, ist es das Fest der Hirten. In Laub gekleidete
Burschen werden herumgeführt, sie verkörpern die neuen Wachstumsgeister. Der
Pfingstritt am Pfingstmontag soll den Saaten Nutzen bringen.

2. Wie wird die Herkunft des Wortes "Ostern" erklärt?

 Der Name „Ostern“: Es gibt verschiedene Herkunftstheorien. Ein


einer germanischen Göttin „Ostara“. Eine zweite Erklärung sieht ei
Ort des Sonnenaufganges und die Morgenröte. Eine neuere Theori
mit/bei dem Schöpfen von Wasser), was Übergießen mit Wasser b
turgie ist die Taufe, bzw. die Tauferinnerung.)

3. Beschreibe folgende Ostersymbole: * Oserlamm, * Osterfeuer, * Osterwasser, *


Osterlachen, * Osterspaziergang, * Osterhase, * Osterei.

 Das Osterlamm: ist die Erinnerung an das Passahlamm, das die


Israeliten vor ihrem Auszug aus Ägypten aßen. Der Evangelist
Johannes deutet Christus als Gottes Lamm, das für die Sünden der
Menschen gestorben ist. Er wurde unschuldig wie ein Lamm zur
Schlachtbank geführt, am Kreuz geopfert. Das Bild hat seinen
Ursprung im Ritus des Versöhnungstages, wo einem Lamm oder ein
Böcklein die Sünden des Volkes aufgeladen wurden und dann in die
Wüste geschickt wurde, damit das Volk von den Sünden befreit werde.
Noch heute spricht man von einem „Sündenbock".

 Das Feuer: war und ist den Menschen schon immer heilig gewesen. Das Feuer
erwärmt und erhellt das Leben der Menschen und steht als Symbol für die Sonne,
die uns Leben gibt und ermöglicht. Feuer werden zur Begrüßung der Sonne, des
Frühlings nach den langen und dunklen Wintermonaten entzündet und hatten
zugleich die Bedeutung des Austreibens von bösen Geistern und des Schutzes für
das Leben und Wachsen auf der Erde.

 Das Wasser ist eines der wichtigsten Symbole der Schöpfung und des
Lebens. Es hat belebende und zerstörende Kräfte. Im Alten und im
Neuen Testament finden wir viele Textstellen, in denen das Wasser von
Bedeutung ist (Sintflutgeschichte, Sturmstillung, Taufe...). In der
Osternacht wird das Taufwasser geweiht, mit dem die Mitfeiernden an
ihre Taufe erinnert werden. In der Osterzeit werden Taufen mit dem in
der Osternacht geweihten Wasser durchgeführt.

 Die Osterpredigt hatte früher auch das Ziel, die Hörer nach der Zeit des Leidens
und des Gedächtnisses des Leidens zum Lachen zu bringen („risus paschalis“). Es
sollte mit dem Lachen der alte Feind, der Tod ausgelacht werden, der von Christus
besiegt wurde in der Auferstehung

 Der Osterhase: Die Herkunft des Osterhasen ist ungeklärt. Schriftlich


erwähnt wird er das erste Mal um 1682. Es ist allerdings bereits auf
einem Sakramentarblatt zur Osterliturgie aus dem 12. Jahrhundert die
Initiale D mit einem Hasen geschmückt (Handschrift in der Bayrischen
Staatsbibliothek München). Da der Hase keine Augenlider hat und „mit
offenen Augen schläft", sehen manche in ihm auch ein Gleichnis für
Christus, der, von den Toten auferstanden, nie mehr „entschläft",
sondern über die Seinen wacht. Manchmal will man im Hasen wegen
seiner Fruchtbarkeit ein Symbol des unzerstörbaren Lebens und damit
einen Hinweis auf die Auferstehung sehen. Kirchenvater Ambrosius von
Mailand (339 -397) sah im Schneehasen, der seine Fellfarbe wechselt,
ein Symbol für Verwandlung und Auferstehung. Das Bild des Hasen
wurde dem Osterbrot aufgeprägt, in das Brot wurde ein Ei gebacken. So
entstand die Vorstellung vom Hasen, der Eier legt.
 Das Ei gilt als Fruchtbarkeits- und Lebenssymbol und somit auch als
Auferstehungssymbol: Die Schale ist das Grab, aus dem ein lebendiges Wesen
(Jesus Christus) hervorgeht. In der Kirche galt früher ein strenges Verbot, während
der Fastenzeit Eier und Eierspeisen zu verzehren, es galt als „flüssiges Fleisch“.
Durch diese österliche Weihe gewann das Ei besondere Kräfte: es wurde bemalt,
den Angehörigen zum Zeichen des Friedens und der Freude zugesteckt. Das
altdeutsche Eiergesetz schrieb den Grund- und Bodenzins in Form von Eiern vor. Da
im Frühjahr Hennen genügend Eier legen, wurden ungefärbte Eier in Stroh
aufbewahrt für den Zins, und andere wurden gefärbt für den baldigen Verzehr. Der
Stichtag für die Zinseier dürfte später zur Sitte geführt haben, zu Ostern Eier zu
verschenken. Das Verstecken und Suchen von Ostereiern stammt aus dem 17.
Jahrhundert. Als Brauch beliebt ist das „Ostereierditschen“
(Gegeneinanderschlagen der Eier, um festzustellen, wessen Ei mit harter Schale die
Konkurrenz „überlebt"), ferner das Ostereierwerfen oder Ostereierpecken.

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