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zeitreise

Kopiervorlagen mit CD-ROM

VON DER FRÜHGESCHICHTE


BIS ZUM ABSOLUTISMUS

Lösungen

Ernst Klett Schulbuchverlage


Stuttgart Leipzig
Inhaltsverzeichnis
Lösungen

Eine Reise durch die Zeit KV


Geschichten vom Anfang 1
Ordnung in die Geschichte bringen 2
Geschichtsrätsel 4

Vom Leben der frühen Menschen


Die Altsteinzeit 5
Silbenrätsel „Ur- und Frühgeschichte“ 7

Frühe Hochkulturen KV
Die ägyptische Hochkultur 8
Pyramidenbau und Pyramidenrätsel 10
Ein Schaubild entwickeln 11

Die Welt der Griechen KV


Das Land der Griechen 12
Datteln, Weihrauch und Schweine für den Athener Markt 13
Die sportlichen Leidenschaften der Griechen 14
Wie die Demokratie der Athener funktionierte 15
Der Alexanderzug 16

Den Römern auf der Spur KV


Rom und Karthago: Landmacht gegen Seemacht 17
Rom – vom Dorf zum Weltreich 18
Methode: Eine Geschichtskarte gestalten 19
Der Auszug der Plebejer auf den Heiligen Berg 20
Römische Republik – Staat und Gesellschaft 21
Die Soldaten Roms – wie Maulesel bepackt 22
Römische Geschichte 25
„Eine unruhige Zeit“ 26
Grundwissen 27

Inhalt Lösung
Leben im Mittelalter KV
Das Frankenreich 28
Ein bedeutendes Bauwerk zur Zeit um 800 29
Das Lehnswesen 30
Blick in eine Ritterburg 32a/b
Wie lebten die Ritter? 33
Der Tagesablauf im Kloster 34
Berufe im späten Mittelalter 35
Die Stadt im Mittelalter 37

Aufbruch in eine neue Zeit KV


Buchdruck um 1450 38
Geld regiert die Welt? – Ein Buchstabensuchrätsel 39
An Bord der „Santa Maria“ 40
Die Lage der Indios 42
Durch Sklavenhandel zu Reichtum 43

Religionen und Kulturen KV


Wer kennt sich aus im frühen Judentum? 45
Schauplätze des frühen Christentums 46
Islamexperten gefragt! 47
Gewalt im Zeichen des Kreuzes 48
Schriftliche Quellen vergleichen 49
Warum will Luther die Kirche erneuern? 50
Höllenstrafen für die „Bösen“ 51

Der Absolutismus in Europa KV


Am Hofe des Sonnenkönigs 52
„Der Staat bin ich“ 53
Der Merkantilismus 54
Die Zeit der Aufklärer 55
Wie Friedrich II. in Preußen herrschte 56
Absolutismus-Experten gesucht 57

Bildgeberverzeichnis

Inhalt Lösung
Eine Reise durch die Zeit
Geschichten vom Anfang

Vergleiche die Schöpfungserzählungen in deinem Schülerbuch im Kapitel „Wie alt ist die Erde?“:

in der Bibel bei den Griechen aus Afrika bei den Indianern

Prometheus, die Tochter


Wer erschafft
Gott Enkel des Gott Moari des „großen
den Menschen?
Uranos Geistes“

Wie wird der


Mensch aus Lehm aus Ton – aus Schlamm
erschaffen?

Pflanzen,
Welche Aufgaben sich die Erde
Herr über die Tiere und
bekommt er? untertan –
Erde sein Kinder
machen
gebären

Schöpfungserzählung aus Babylon


Am Anfang gab es nur Wasser und die Götter Apsu und Tiamat. Der Süßwasserozean Apsu heiratete den Salzwas-
serozean und beide hatten viele Kinder. Ein Nachkomme der beiden war der Gott Ea, er tötete Apsu und baute
aus dem Körper einen Palast. In diesem Palast wohnte Ea nun mit seinem Sohn Marduk. Aber der Frieden unter
den Göttern dauerte nicht lange an. Tiamat wollte den Tod ihres Mannes rächen und rüstete zum Kampf. Die
jungen Götter bekamen große Angst und übertrugen Marduk alle Macht. Marduk gewann den Kampf und er-
schuf aus dem Leichnam der Tiamat den Himmel und die Erde. Zum Schluss erschuf Marduk mit Eas Hilfe die
Menschen. Aus Dankbarkeit bauten die Menschen dem Gott Marduk die Stadt Babylon.

Vergleiche diese Schöpfungserzählung mit denen in der Tabelle oben. Was unterscheidet die Erzählung der
Babylonier besonders von den anderen?

Von diesem Arbeitsblatt ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterricht gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten.
Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 1 Lösung
Eine Reise durch die Zeit
Ordnung in die Geschichte bringen

In diesem Epochenquiz verstecken sich viele interessante Jahreszahlen. Du musst allerdings erst einmal mit Hilfe
eines Lexikons, des Geschichtsbuchs oder des Internets Ordnung schaffen.

Wann war was? …und in welcher Epoche?

Lebte Kleopatra früher oder Nofretete: 14. Jh. v. Chr.


Antike
später als Nofretete? Kleopatra: 69–30 v. Chr.

Welche Stadt wurde eher zer- Karthago: 146 v. Chr.


Antike
stört: Karthago oder Pompeji? Pompeji: 79 n. Chr.

Entdeckte Kolumbus Amerika,


bevor oder nachdem in Euro- Amerika: 1492 Übergang vom Mittelalter
pa die ersten Bücher gedruckt Buchdruck: um 1450 zur Neuzeit
wurden?

Ist die Freiheitsstatue in New


Freiheitsstatue: 1886
York vor oder nach dem Pariser Neuzeit
Eiffelturm: 1889
Eiffelturm erbaut worden?

Welcher Staat wurde eher


USA: 1789
gegründet: die Bundesrepublik Neuzeit
Bundesrepublik: 1949
Deutschland oder die USA?

Welche Uhr wurde zuerst er- Wasseruhr: ca. 3500 v. Chr.


funden: die Wasseruhr oder Antike
Sonnenuhr: ca. 600 v. Chr.
die Sonnenuhr?

Was fuhr eher durchs Land:


Eisenbahn: 1825
die erste Eisenbahn oder das Neuzeit
Automobil: 1885/86
erste Auto?

Dreißigjähriger Krieg:
Welcher Krieg fand früher statt:
1618–1648 Neuzeit
der Dreißigjährige oder der
Hundertjähriger Krieg:
Hundertjährige Krieg?
1337/39–1453

Was war zuerst da: die Schrift Rad: um 5000 v. Chr. Ur- und Frühgeschichte/
oder das Rad? Schrift: um 3000 v. Chr. Antike

Was gab es eher: einen Men-


Mensch auf dem Mond: 1969
schen auf dem Mond oder das Neuzeit
Farbfernsehen: 1967
Farbfernsehen?

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Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 2 Lösung
Eine Reise durch die Zeit
Geschichtsrätsel

Mit diesem Rätsel sollst du wichtige Begriffe, die du im ersten Kapitel deines Schülerbuchs kennengelernt
hast, herausfinden. Die umrandeten Felder ergeben das Lösungswort.

1. Den Beginn der läuteten mehrere Entwicklungen ein: die Erfindung des Buchdrucks,
die Entdeckung Amerikas und der Beginn der Reformation durch Martin Luther.

2. Einen genaueren Überblick über die Reihenfolge geschichtlicher Ereignisse und Entwicklungen bietet dir der
.

3. Eine wichtige „Erfindung“ im Altertum war die .

4. Du kannst die Geschichte deiner Familie anschaulich darstellen, indem du einen


zeichnest.

5. Die Zeitrechnung ordnet die Vergangenheit durch eine Jahreszählung.


Das griechische Wort dafür heißt .

6. Geschichtsforscherinnen und Geschichtsforscher haben die Geschichte in größere Abschnitte eingeteilt,


die .

7. So nennen wir den Zeitabschnitt zwischen Altertum und Neuzeit:

8. Informationen über die Vergangenheit enthält man aus Quellen und


.

9. Um die Geschichte deiner Familie zu ordnen, kannst du die Familienmitglieder


nach einteilen.
Dieses Wort stammt aus der lateinischen Sprache und bedeutet so viel wie Altersstufe.

1. N E U Z E I T

2. Z E I T S T R A H L

3. S C H R I F T

4. S T A M M B A U M

5. C H R O N O L O G I E

6. E P O C H E N

7. M I T T E L A L T E R

8. D A R S T E L L U N G E N

9. G E N E R A T I O N E N

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Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 4 Lösung
Vom Leben der frühen Menschen
Die Altsteinzeit

Rentier
Gegen Ende der letzten Eiszeit, vor 12 000 bis 14 000 Jahren, gab es in Mitteleuropa große ………………………-

und Wildpferdherden. Die Landschaft in dieser Zeit war eine mit Gräsern, Kräutern und nur wenigen Bäumen

bewachsene Steppe oder Tundra. An den Wanderwegen der Wildtiere errichteten die Menschen der späten
Altsteinzeit
……………………………………………… ihre Jägerlager.
Felle
Die Jagdtiere gaben den Menschen Fleisch, Fett, Sehnen und ………………………………………. Die Knochen wur-
Mark
den aufgeschlagen, um an das nahrhafte ……………………………… zu kommen und um daraus Werkzeuge wie
Nähnadeln
……………………………… und Pfriemen zu schnitzen. Aus dem Geweih der Rentiere machten die Jäger Speer-
Speerschleudern
spitzen und schön geschnitzte ………………………………………. Einige dieser Lagerplätze wurden im 19. und 20.
ausgegraben
Jahrhundert entdeckt und …………………………………, Rheinland
so zum Beispiel Gönnersdorf im …………………………….

Die Menschen am Ende der letzten Eiszeit nutzten auch, was ihnen die Natur in der Umgebung ihres Lagerplatzes

außerdem bot: Pflanzen, Wasser und Steine. Die gesammelten Pflanzen waren eine vitaminreiche Nahrung und
Brennmaterial
die Pflanzenreste in getrocknetem Zustand noch als …………………………………… zu verwenden. Lange dünne
Fellzelte
Stämme von Kiefern und Birken wurden zu Gerüsten für die ………………………………………… oder als Schäfte

für die Speere verarbeitet.


Feuerstellen
Mit Geröllsteinen umrahmten die Bewohner eines Jägerlagers ihre ………………………………………. Aus Feuer-
Bohrer
steinen stellten sie Werkzeuge wie Klingen, Schaber, Stichel und …………………………………… her. Feuerstein
Fundorten
gab es aber nur an bestimmten …………………………………. Kilometer
Er musste oft über viele ………………………………

an den Lagerplatz herangebracht werden.

Setze folgende Wörter richtig in den Lückentext ein:


Rheinland – Speerschleudern – Nähnadeln – Felle – ausgegraben – Altsteinzeit – Mark – Bohrer – Fellzelte – Fund-
orten – Rentier – Brennmaterial – Kilometer – Feuerstellen

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KVFür5inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 5 Lösung
Vom Leben der frühen Menschen
Silbenrätsel „Ur- und Frühgeschichte“

bi eis land
chel lin
im krug ler
ei
den ir
der ker an ne
son
si ta ton
thal zeit
sen

Setze die Silben zu den gesuchten Begriffen zusammen. Die Anfangsbuchstaben der richtigen Begriffe nennen ein
Werkzeug aus der Jungsteinzeit.

Sichel
1. Arbeitsgerät für die Feldarbeit

Tonkrug
2. Gefäß

Eiszeit
3. Klimatische Veränderung während der Altsteinzeit

Imker
4. Bienenhalter und Honigsammler

Neandertaler
5. Altmensch

Bison
6. Großwild (Steppentier)

Eisen
7. Metall

Irland
8. Bis zu diesem heutigen Land in Westeuropa reichten die Gletscher vor etwa 20 000 Jahren.

Lindenthal
9. Jungsteinzeitlicher Fundort bei Köln

Lösungswort: STEINBEIL

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Frühe Hochkulturen
Die ägyptische Hochkultur

In das Tal des Nils wanderten um 5000 v. Chr. __ __Nomaden


__ __ __ __ __ auf der Suche nach besseren Lebensbedingun-

gen ein. Jedes Jahr führte der Nil Hochwasser. Nach dem Einsetzen des Nilhochwassers schufen sich die Ägyp-

ter einen __ __ Kalender


__ __ __ __ __ __ mit __365
__ __ Tagen. Das Hochwasser brachte __ __ __ fruchtbaren
__ __ __ __ __ __ __ __

__ __Schlamm
__ __ __ __ __ mit sich. Wenn die Überschwemmung zurückgegangen war, kamen hohe Beamte des
Feldvermesser
Königs, die __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ , und teilten den Bauern ihr Land zu. Über die Ernte führte der
Schreiber
__ __ __ __ __ __ __ __ __ Buch. Er setzte auch die __ __Steuern
__ __ __ __ __ fest. Nun waren die Ägypter ein

__ Volk
__ __ __ am
__ __ __ __Fluss
__ __ __ . Die Bewohner des Niltals merkten bald, dass für ihre vielen Aufgaben

eine __ __Schrift
__ __ __ __ __ notwendig wurde. Das geschah um __3000
__ __ __ v. Chr. Damit hatten die Ägypter den
Hochkultur
entscheidenden Schritt zur __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ gemacht, denn mit ihrer Hilfe konnte eine

funktionierende Verwaltung aufgebaut werden.

Die Schriftzeichen in den Tempeln und auf Grabmälern nannte man __ __ __Hieroglyphen
__ __ __ __ __ __ __ __ . Zum Schrei-

ben benutzte man Blätter aus __ __Papyrus


__ __ __ __ __ .

Der oberste Herrscher in Ägypten wurde __ Pharao


__ __ __ __ __ genannt. Sein erster Name war „__ __ lebender
__ __ __ __ __ __
Horus
__ __ __ __ __ auf Erden“. Er war auch „Herr von __ Ober
__ __ __ - __und
__ __ __ __ __ Unterägypten
__ __ __ __ __ __ __ __ __“.

Seine wichtigste Aufgabe war es, für Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen. Die Ägypter nannten das „__Maat
__ __ __“.

Wesir
Der Herrscher stand als König an der Spitze der Gesellschaft. Nach ihm kamen der __ __ __ __ __ und die obers-
Hofbeamten
ten __ __ __ Bäuerinnen
__ __ __ __ __ __ __ . Unten in der Gesellschaftspyramide standen die __ __ __ __ __ __ __ __ __ __
Bauern
und __ __ __ __ __ __ . Keine Rechte hatten die __ __Sklaven
__ __ __ __ __ . Diese Rangordnung bezeichnet man als eine

__ __ __Hierarchie
__ __ __ __ __ __ __ . Weniger Rechte als die Männer hatten die Frauen. Berühmt aber wurde eine Frau

als Pharao. Ihr Name war __ __ __Hatschepsut


__ __ __ __ __ __ __ __ . Über das Leben der einfachen Menschen wissen wir

Einiges aus dem Dorf __ Deir


__ __ __ __el__ - __ __
Medina
__ __ __ __ . Hier lebten die Arbeiter, die die Grabmäler für die

Pharaonen bauen mussten.

Setze folgende Begriffe und Zahlen richtig in den Lückentext ein. (Jeder Strich steht für einen Buchstaben oder eine
Zahl.)
Bäuerinnen – Bauern – Deir el-Medina – Feldvermesser – fruchtbaren Schlamm – Hatschepsut – Hierarchie – Hiero-
glyphen – Hochkultur – Hofbeamten – Kalender – lebender Horus – Maat – Nomaden – Ober- und Unterägypten –
Papyrus – Pharao – Schreiber – Schrift – Sklaven – Steuern – Volk am Fluss – Wesir – 365 – 3000.

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Frühe Hochkulturen
Pyramidenbau und Pyramidenrätsel

Unten auf diesem Arbeitsblatt findest du eine Arbeitsanleitung zur Konstruktion einer Pyramide. Du kannst aber auch die Außen-
flächen der Pyramide ausschneiden. Du klebst dann die überstehenden Kanten zusammen und deine Pyramide ist fertig.

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Arbeitsanleitung:
Pyramide
Benötigt wird: Bleistift, Lineal, Zirkel, Kleber,
Pappe oder Karton, der 30 cm lang und 30 cm breit sein muss.

Lege etwa in der Mitte der Pappe einen Punkt fest. Schlage mit dem Zirkel um diesen Punkt M
einen Kreisbogen mit einem Radius von 14 cm. Markiere auf dem Kreis einen Punkt P1. Stelle den
Radius des Zirkels auf 14,7 cm ein, stich in Punkt P1 ein und finde so einen Schnittpunkt mit
dem ersten Kreis. Dieser Punkt heißt P2. Hier stichst du wiederum mit dem Zirkel ein und er-
hältst P3. Wiederhole den Vorgang noch zweimal, so dass du schließlich fünf Punkte auf dem
ersten Kreis markiert hast – P1 bis P5. Nimm ein Lineal und verbinde zuerst alle Punkte mit dem
Mittelpunkt M, dann P1 mit P2, P2 mit P3, P3 mit P4 und P4 mit P5. Jetzt hast du die vier Seitenflä-
chen deiner Pyramide. Die kleinen Halbmonde zwischen den Grundseiten der Dreiecke und dem Kreis sind die Stand-
flächen der Pyramide. Damit du alles aber auch zusammenkleben kannst, musst du an der Linie von P1 zu M noch
einen Kleberand, etwa 1 cm breit, einzeichnen. Jetzt kannst du alles ausschne den, an allen Linien knicken und den
Kleberand unter die Kante von P5 zu M kleben.

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Frühe Hochkulturen
Ein Schaubild entwickeln

Die mesopotamische Gesellschaft


Mithilfe eines Schaubildes können wir geschichtliche Informatio-
nen übersichtlich darstellen. In deinem Geschichtsbuch wurde
zum Beispiel der altägyptische Gesellschaftsaufbau in Form einer
Pyramide dargestellt. Einige Arbeitsschritte haben es dir erleich-
tert, die Informationen des Schaubildes zu „lesen“. Nun dürfte es
dir nicht schwer fallen, ein ähnliches Schaubild für die sumerische
Gesellschaft in Mesopotamien zu entwerfen. Nimm dazu die Form
des abgebildeten Tempelturms, einer Zikkurrat. Zunächst solltest
Relief aus dem Palast von Nimrud (Ausschnitt). du aber den Text auf dieser Seite aufmerksam durchlesen. Er ent-
Die Männer arbeiten unter Aufsicht. Sie tragen die hält viele Informationen über die sumerische Gesellschaft. Auch
für ihren Stand üblichen Perücken. die Abbildung gibt einen Hinweis.

Die Gesellschaft in der sumerischen Tempelstadt Nippur


In der Hochkultur der Sumerer galt der König, der zugleich auch oberster Priester war, als Bindeglied zwischen
Göttern und Menschen. Er vertrat das Volk vor den Göttern; durch sie erhielt der König Anweisungen, um die
Angelegenheiten der Menschen zu [Link] war die Stadt Enlils, des Gottes des Windes. Die Bewohner
Nippurs sahen in ihm ihren Schutzgott. Alles Land, Äcker, Herden und Gewässer waren Besitz des Gottes und
damit des Tempels. Die Priester wurden Herren der Stadt. Sie leiteten die Verwaltung, wofür sie angesehnene
Beamte einsetzten. Im Auftrag der Priesterschaft hatten die Bewohner Nippurs größere Bewässerungsanlagen
gebaut. Kaufleute zogen auf Befehl der Priester mit ihren Karawanen über Hunderte von Kilometern, um Metalle,
Steine und Holz für den Bau der Tempel herbeizuholen. Zudem gab es in Nippur auch Bauern und Fischer, Me-
tallhandwerker, Weber und Zimmerleute, die unter der Führung
der Priester arbeiteten. Eine gut funktionierende Tempelverwal-
tung, reiche Erträge in der Landwirtschaft infolge des Ausbaus
der Bewässerungsanlagen sowie ein intensiver Handel zwi-
schen den Städten im Zweistromland führten zu einer
weiteren Spezialisierung: Maurer, Zimmerleute,
Schmiede und Steinmetze, Weber, Fleischer, Brau-
er und Bäcker, Juweliere und Friseure sowie Gärt-
ner wurden zu anerkannten Berufen.
(nach: Geschichte mit Pfiff 3/1990, S. 15 ff.)

Dieser mehrstufige Turm, eine


Zikkurrat, war ein aus Ziegeln
gebauter Tempel. Die
berühmteste Zikkurrat war
der ca. 90 m hohe Turm zu
Babel, eines der sieben
Weltwunder.

Entwirf das Schaubild mithilfe der methodischen Arbeitsschritte im Kapitel „Ein Schaubild verstehen“ Verteile zuerst
die einzelnen Gruppen auf die Stufen des Schaubildes: Wer steht ganz oben, wer tiefer, wer unten, welche Personen
oder Berufe bilden eine eigene Gruppe? Überlege, welche Gruppen du mit Farben voneinander trennen willst. Soll-
test du Verbindungen zwischen den Gruppen entdecken, kannst du mit Pfeilen arbeiten.
Beschreibe zum Schluss, welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen der ägyptischen und der mesopota-
mischen Gesellschaft bestehen.

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Die Welt der Griechen
Das Land der Griechen

Erstelle dir eine Übersichtskarte zur griechischen Geschichte.

Olymp (2920 m) Ägäisches Meer

Kleinasien

Delphi
Athen

Korinth
Olympia

Sparta
Attika

Kreta
Peloponnes

1. Trage die geografischen Bezeichnungen richtig in die leeren Felder ein:


Ägäisches Meer – Peloponnes – Attika – Kreta – Kleinasien – Olymp (2920 m)

2. Markiere die folgenden Städte in der Karte durch einen Punkt und schreibe den Namen daneben:
Athen – Sparta – Delphi – Olympia – Korinth

3. Richtig oder falsch? Kreuze an. Richtig Falsch

• Griechenland ist ein sehr gebirgiges Land. X


• Kleinasien liegt in der heutigen Türkei. X
• Die meisten Griechen lebten sehr weit vom Meer entfernt. X
• Das Ägäische Meer gehört zum Mittelmeer. X
• Der höchste Berg Griechenlands heißt Olymp. X
• Das Wetter in Griechenland ist meist kühl und feucht. X
• Viele Orte waren mit dem Schiff besser zu erreichen als auf dem Landweg. X
• In Griechenland gab es viele Hundert Kleinstaaten. X
• Athen liegt auf der Halbinsel Peloponnes. X
• Kreta ist die größte griechische Insel. X
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Die Welt der Griechen
Datteln, Weihrauch und Schweine
für den Athener Markt
In einem griechischen Theaterstück zählt ein Athener Händler all die Dinge auf, die seine Heimatstadt einführt:
1 „Aus Kyrene Rindsleder, 8 Libyen verkauft uns Elfenbein,
2 vom Hellespont Makrelen und Salzfische, 9 Rhodos Rosinen und Feigen.
3 Rippenstücke vom Rind aus Thessalien, 10 Euböa liefert Birnen und nahrhafte Äpfel,
4 Syrakus liefert Schweine sowie Parmesankäse. 11 Phrygien Sklaven in Menge.
5 Es schickt uns Ägypten Tauwerk und Segel und Bücher. 12 Nahrhafte Mandeln führt Paphlagonien aus,
6 Den Weihrauch beziehen wir aus Syrien, 13 Zypern Früchte der Dattelpalme und feinstes Weißmehl,
7 aus Kreta Zypressenholz für die Götter. 14 Teppiche Karthago und bunte Kissen.“
(Text leicht gekürzt und vereinfacht)

1. Suche auf der Karte unten die Herkunftsorte der Handelsgüter. Dazu musst du die Karten deines Buches
im Kapitel zur griechischen Geschichte zuhilfe nehmen.
2. Trage jeweils die richtige Ziffer in das kleine Kästchen ein und schreibe in das Feld die Exportgüter
(= Ausfuhrgüter) für den Athener Markt.

Wenn du die Buchstaben der Karte in die Kästchen mit den Ziffern 1–14 schreibst, erhältst du als Lösungswort
eine Bezeichnung, die gut zur Stadt Athen passt. Viel Spaß bei der Suche!

S1 E2 E3 F4 A5 H6 R7 E8 R9 S10 T11 A12 D13 T14

Makrelen, Salzfische

Rind 2 E
E HELLES- 12 A PA P H L A G O N I E N
3
PONT Mandeln

Birnen, Äpfel PHRYGIEN


11 T
Teppiche, Kissen 10 S
Sklaven
14 T

9 R
4 F
Rosinen, Feigen
Schweine, Parmesan
13 D
SYRIEN

Datteln, Mehl
7 R
Rindsleder
Zypressenholz
1 S 6 H
Weihrauch

8 E
8 A
Elfenbein
Taue, Segel, Bücher

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Die Welt der Griechen
Die sportlichen Leidenschaften
der Griechen
Schon Homer, der älteste Dichter Europas, bezeugt die Spielleidenschaft seiner griechischen Landsleute. In seiner
Erzählung über die Irrfahrten des Odysseus wird dieser in die Stadt der Phäaken verschlagen. Deren König
Alkinoos veranstaltet zu Ehren des fremden Besuchers Wettspiele, die von jungen Männern aus phäakischen
Adelsfamilien ausgetragen werden. Das beschreibt Homer so:

Als Erstes versuchten sie sich im Wettlauf.


Von einer Schwelle stießen sie sich ab und
eilten geschwind über die Ebene. Klytoneus
war bei weitem der Beste. Andere versuchten
darauf ihre Kräfte im Ringkampf. Darin übertraf
Euryalos von allen die Besten. Amphialos war der
Beste von allen im Weitsprung. Mit dem Diskus
war bei weitem der Beste Elatreus, doch mit der
Faust Laodamas, des Alkinoos Sohn. „Fremder“,
sagte da Euryalos zu Odysseus, „du kennst dich
wohl nicht in den Spielen des Wettkampfs aus.“
„Doch“, antwortete Odysseus, „ganz schlecht bin ich
in keinem Wettkampf. Ich verstehe es gut, mit dem Bo-
gen zu treffen, und werfe den Speer weiter, als jemand ei-
nen Pfeil schießt.“ Aber Alkinoos gab das Zeichen zur Fort-
setzung der Kämpfe und rief: „Auf jetzt, die ihr die besten
Tänzer der Phäaken seid, tanzt, damit der Fremde hier zu
Hause berichte, wie weit wir die anderen alle übertreffen im
Gesang und Tanz, im Wettlauf und in der Seefahrt.“ Da erho-
ben sich die neun vom Volke gewählten Leiter der Spiele, die stets
Vorbereitung zum Wettkampf beim Wettkampf für Ordnung sorgten, und ebneten den Platz für die Tänze.
(rotfigurige Malerei auf einem Krug Halios und Laodamas, die Söhne des Alkinoos, tanzten und nahmen dabei ei-
um 510 v. Chr.)
nen schönen purpurnen Ball zur Hand. Und während ihn der eine hinauf zu den
Wolken warf, fing ihn der andere auf, eh er den Boden berührte. So tanzten sie
in wechselnden Schritten und die anderen jungen Männer klatschten alle.
„Wahrlich“, sprach da Odysseus zu Alkinoos, „Du hast die besten Tänzer. Mit
Staunen erfüllt mich ihr Anblick.“ (zitiert nach: Homer, Odyssee 8, 119 ff.)

Lies noch einmal das Kapitel „Wettkampf zu Ehren der Götter“, bevor du die folgenden Fragen beantwortest.
Welche Wettkämpfe, von denen Homer hier berichtet, wurden auch bei den gesamtgriechischen Spielen ausgetra-
gen?
Wettlauf, Ringkampf, Weitsprung, Diskuswerfen, Faustkampf,

Bogenschießen, Speerwerfen

Welche davon gehören auch bei den heutigen Olympischen Spielen dazu?
Wettlauf, Ringen, Weitsprung, Diskuswurf, Boxen, Bogenschießen, Speerwurf

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Die Welt der Griechen
Wie die Demokratie der Athener
funktionierte
1. 500
Die Athener führten um ……………… v. Chr. die Demokratie ein.
Sag mal, Kleon,
und ihr bestimmt tatsächlich alle Herrschaft des Volkes
Das Wort bedeutet im Griechischen ……………………………….
zusammen, was im Staat so läuft?
Das ganze Volk? Bürger
Bei dieser Regierungsform bestimmen die …………………………
Naja – fast. selbst, was im Staat geschieht.
Fünfhundert
Jedes Jahr losten sie den Rat der …………………………… aus, der
Wieso?
die Regierungsgeschäfte besorgte. Alle wichtigen Entscheidun-
Volksversammlung beschlossen.
gen wurden direkt in der ………………………………

2. Der reiche Kimon gibt viel Geld aus um angesehene Bürger


zu bestechen. Sie sollen dafür sorgen, dass er zum Strategen ge-
wählt wird. Vielleicht erreicht er sein Ziel. Doch er riskiert auch,
dass seine Gegner behaupten, er strebe nach zuviel Macht.

Das Scherbengericht
Was könnten sie gegen ihn beantragen? ………………………………………………………………………………………

Welche Folgen kann das für Kimon haben? ………………………………………………………………............................


Er wird für 10 Jahre aus Athen verbannt.
……………………………………………………………………………………………………………………………….......

……………………………………………………………………………………………………………………………….......

3. Schreibe zu den folgenden Fällen einen kurzen Kommentar.


• Viele Athener Frauen wollen einen Krieg gegen Sparta verhindern. Sie fordern in der Volksversamm-
lung, dass man es erst einmal mit Verhandlungen versuchen solle.
Das ist nicht möglich, denn Frauen waren nicht zur Volksversammlung zugelassen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………...

…………………………………………………………………………………………………………………………………...

…………………………………………………………………………………………………………………………………...

• Ein Kaufmann aus Korinth lebt seit vielen Jahren in Athen. Im Hafen Piräus verkauft er getrocknete Trauben
und Feigen aus seiner Heimatstadt. Er möchte in der nächsten Volksversammlung einen Antrag stellen:
Die Einfuhrzölle auf Trauben und Feigen sollen gesenkt werden.
Das ist nicht möglich, denn Zugewanderte besaßen kein Bürgerrecht und konnten
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
daher auch nicht an der Volksversammlung teilnehmen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………...

…………………………………………………………………………………………………………………………………...

• Ein Athener Bürger ist der Meinung, Diebe sollten härter bestraft werden. Wie kann er das erreichen?
Er kann einen Antrag in der Volksversammlung stellen und muss versuchen,
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
andere durch Argumente zu überzeugen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………...

4. Politische Ämter wurden nur für ein Jahr vergeben. Warum?


Niemand sollte die Möglichkeit haben, zu viel Macht anzuhäufen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………...

…………………………………………………………………………………………………………………………………...
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Die Welt der Griechen
Der Alexanderzug

Eigentlich sollte diese Karte des Alexanderzuges in ein Jugendbuch kommen. Der Zeichner wollte den Lesern einen
schnellen Überblick über die wichtigsten Ereignisse geben. Doch dann ist ihm eine Panne passiert. Alle Angaben, die
einmal in den weißen Feldern standen, sind durcheinander geraten. Er weiß nicht mehr genau, wohin sie gehören.
Hilf ihm bei der Arbeit, indem du die Ereignisse an der richtigen Stelle einträgst:

• Die Priester des Heiligtums begrüßen Alexander als Gott.


• Alexander besiegt Dareios III. bei Issos (333 [Link].).
• Alexander besiegt den Perserkönig zum zweiten Mal (331 [Link].).
• Alexander vermählt sich mit Roxane, einer Prinzessin aus Baktrien.
• Stadt an der Mündung des Nil, 331 [Link]. von Alexander gegründet.
• Seit 324 [Link]. Hauptstadt des Alexanderreiches. Hier stirbt Alexander 323 [Link].

Alexander besiegt den Alexander vermählt


Alexander besiegt
Perserkönig zum sich mit Roxane,
Dareios III. bei Issos
zweiten Mal einer Prinzessin
(333 v. Chr.)
(331 v. Chr.) aus Baktrien.

Seit 324 v. Chr. Haupt-


Die Priester des Stadt an der Mündung
stadt des Alexander-
Heiligtums begrüßen des Nil; 331 v. Chr. von
reiches. Hier stirbt
Alexander als Gott. Alexander gegründet.
Alexander 323 v. Chr.

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Den Römern auf der Spur
Rom und Karthago:
Landmacht gegen Seemacht
Als Rom und Karthago 264 v. Chr. einen Krieg um Die Römer hätten diesen Krieg wohl verloren, wenn
Sizilien begannen, waren die Karthager zunächst im ihnen nicht eine entscheidende Erfindung gelungen
Vorteil: Sie besaßen die stärkere Flotte. Alle Soldaten wäre. Sie errichteten an Deck ihrer Kriegsschiffe höl-
mussten mit Schiffen auf die Insel gebracht werden zerne Enterbrücken. Bei Annäherung an ein kartha-
und dann viele Jahre lang per Schiff versorgt werden. gisches Schiff wurde das Halteseil einfach gekappt
Es kam zu mehreren Seeschlachten, bei denen der und der eiserne Dorn bohrte sich in die Planken des
größte Teil der römischen Flotte versenkt wurde. Die gegnerischen Schiffes. So konnten die Römer ihre gut
Karthager hatten nicht nur die besseren Schiffe; ihre ausgebildeten Fußsoldaten auch im Seekampf einset-
Schiffskommandanten und Mannschaften beherrsch- zen.
ten auch die Technik des Rammens hervorragend.
Segel

Enterbrücke

Rammsporn
Soldaten
Ruderer

1. Trage die folgenden Begriffe in die passenden Felder ein: Segel – Soldaten – Enterbrücke – Ruderer –
Rammsporn.
2. Welche Antriebsmöglichkeiten besaß ein römisches Kriegsschiff?
Windkraft/Segel
• …………………………………………………………………………………………………………………………………
Muskelkraft/Ruderer
• …………………………………………………………………………………………………………………………………
3. Der Kommandant eines römischen Kriegsschiffes konnte im Kampf mit einem gegnerischen Schiff zwei ganz
verschiedene Ziele verfolgen:
Rammsporn
• Wenn er das gegnerische Schiff mit dem ………………………………… sank das Schiff
durchbohrte, ……………………………
und die Gegner ertranken.
…………………………………………………………………………………………………………………………………
Enterbrücke
• Wenn er die ………………………………………………… einsetzte, riskierte er einen Kampf der Soldaten gegen-
er das Schiff und die
einander. Er hatte nach einem Sieg aber auch den Vorteil, dass ……………………………………………….……
gegnerischen Soldaten als Beute nehmen konnte.
………………………………………………………………………………………………………………………………....

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Den Römern auf der Spur
Rom – vom Dorf zum Weltreich

Bei der Herstellung dieser Seite ist in der Druckerei einiges durcheinander geraten: Jahreszahlen, Texte und Karten
sollten zusammenpassen. Glücklicherweise kannst du als Experte für römische Geschichte helfen: Schneide alle Teile
aus und klebe sie auf einem DIN-A4-Blatt richtig zusammen.

➊ ➋

um 130 v. Chr. ➌ um 100 n. Chr. ➍


Das Römische Reich hat seine größte Ausdehnung ➍ Nach Kriegen gegen Kathargo und Staaten des ➌
erreicht. Die Römer bezeichnen das Mittelmeer als Ostens beherrschen die Römer das Mittelmeer.
„unser Meer“ oder „inneres Meer“. Griechenland ist eine römische Provinz geworden.

➌ ➍

um 250 v. Chr. ➋ um 750 v. Chr. ➊


➊ ➋
Mit diesem Spruch merken sich Schülerinnen und Durch siegreiche Kriege oder Verträge haben die
Schüler seit Generationen eine Jahreszahl: Römer ihre Nachbarvölker an sich gebunden.
„Sieben – fünf – drei, Rom kroch aus dem Ei.“ Rom beherrscht ganz Mittel- und Süditalien.

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Den Römern auf der Spur
Methode: Eine Geschichtskarte gestalten

„Sieben – fünf – drei: Rom schlüpft aus dem Ei“, lautet ein beliebter Merksatz. So genau ist die Gründung der
Stadt sicher nicht zu belegen; doch größer als ein Dorf wird Rom zu dieser Zeit kaum gewesen sein. Auch 500
v. Chr., am Beginn der Republik, war Rom nur ein Stadtstaat. Doch 600 Jahre später, zur Zeit des Kaisers Trajan,
hatte das Römische Reich eine Größe von fünf Millionen Quadratkilometern erreicht.

Nordsee

Britannia
Rh
ein

Atlantischer
Do
Ozean nau
Gallia
Tiber

Schwarzes Meer

Hispania
Rom

Athen
Asia

Karthago Syria
Mittelmeer

Africa Alexandria
Aegyptus

Gestalte deine eigene Karte vom Römischen Reich.


1. Zeichne die Grenzen des Römischen Reiches zur Zeit seiner größten Ausdehnung (um 100 n. Chr.) in roter Farbe
ein. Damit du einen Fehler noch leicht korrigieren kannst, solltest du die Linie erst mit einem Bleistift vorzeichnen.
2. Male die Meere mit einem Buntstift in einem hellen Blau aus.
3. Male die Landflächen des Römischen Reiches in einem hellen Gelb aus.
4. Beschrifte die Flüsse Tiber, Rhein und Donau mit ihren Namen.
5. Trage wichtige Städte ein: Rom, Karthago, Athen, Alexandria.
Zeichne dazu an der richtigen Position einen kleinen Kreis und schreibe den Namen daneben.
6. Trage die Namen wichtiger Provinzen mit ihrem römischen Namen ein: Hispania, Gallia, Britannia, Asia, Syria,
Aegyptus, Africa. Zur besseren Übersicht kannst du die Städtenamen zum Beispiel rot übermalen, die der Pro-
vinzen grün.
7. Miss die Ausdehnung des Römischen Reiches in Zentimetern und rechne mithilfe des Maßstabes in Kilometer um:
2000
• die größte Ausdehnung in nord-südlicher Richtung: …………………………………………… Kilometer
4000
• die größte Ausdehnung in ost-westlicher Richtung: …………………………………………… Kilometer

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Den Römern auf der Spur
Der Auszug der Plebejer
auf den Heiligen Berg
Der römische Geschichtsschreiber Titus Livius beschwerten sich einige Körperteile darüber, dass
(59 v. Chr. – 17 n. Chr.) überliefert ein Ereignis, das durch ihre Arbeit und ihren Dienst alles an den
sich im Jahre 494 v. Chr. zugetragen haben soll: Magen geliefert werde, der Magen aber, faul in der
Wieder einmal gab es Streit zwischen Plebejern und Mitte liegend, nur das Gelieferte genieße. Sie ver-
Patriziern. Als das Heer ausrücken sollte, verweigerten schworen sich deshalb: Die Hände sollten die Speisen
die Plebejer den Befehl und zogen aus der Stadt auf nicht zum Mund führen, der Mund sollte die Speisen
den Heiligen Berg. Die Patrizier schickten den Redner nicht annehmen, die Zähne sollten sie nicht zer-
Menenius Agrippa zu den Plebejern, damit er sie wie- kauen. Als sie nun den Magen durch den Hunger zäh-
der zurückhole. Dieser erzählte die folgende Ge- men wollten, erkrankten die Glieder und der ganze
schichte: Körper lebensbedrohlich. Dadurch wurde deutlich,
„Es gab einmal eine Zeit, da stimmte im menschli- dass der Magen keine unbedeutende Aufgabe hatte
chen Körper noch nicht alles zusammen, sondern die und dass er in gleichem Maße ernährt wurde, wie er
Körperteile lebten alle nach ihrem eigenen Willen. Da selbst ernährte.“

1. Wer ist der Autor (Verfasser) des Textes? Titus Livius

Wie lange liegt das Ereignis, über das er schreibt, zurück? etwa 500 Jahre

Welche inneren Kämpfe fanden damals in der römischen Gesellschaft statt?


Kämpfe zwischen Plebejern und Patriziern (Ständekämpfe)

2. Die Geschichte des Menenius Agrippa ist eine Fabel.

Wer ist mit dem Körper gemeint? Der römische Staat

Auf wen bezieht sich der Magen? Die Oberschicht (Patrizier)

Wen stellen die anderen Körperteile dar? Die einfachen Menschen (Plebejer)

Für welchen Teil der römischen Gesellschaft könnte der Begriff „Arbeit“ stehen? Für die Plebejer

Auf welchen Teil der Gesellschaft ist der Begriff „genießen“ bezogen? Auf die Patrizer

Was sollen die Plebejer durch diese Geschichte erkennen? Dass die Patrizier für den Staat genauso

wichtig sind wie die Plebejer.

3. Welchen Teil des römischen Heeres stellten die Plebejer? Die einfachen Soldaten

Welchen Teil stellten die Patrizier? Die Offiziere

Was wäre im Falle eines Krieges geschehen, wenn die Plebejer den Heeresdienst verweigert hätten?
Das römische Heer hätte mangels Soldaten nicht kämpfen können.

Welche Alltagsaufgaben wären ohne die Plebejer nicht erledigt worden?


Es wären keine Kleider, Schuhe, Möbel u. ä. mehr hergestellt worden.

4. Die Plebejer kehrten wieder nach Rom zurück. Sie durften eigene Versammlungen unter Vorsitz eines Volks-

tribunen abhalten. Wem brachte diese Lösung den größeren Vorteil?


Den Patriziern, denn sie behielten alle Vorrechte.
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Den Römern auf der Spur
Römische Republik – Staat und Gesellschaft
1. S E N A T
2. M A G I S T R A T
3. F R A U E N
4. R I T T E R

5. V O L K S T R I B U N E
6. A E D I L

7. S K L A V E N

8. K O N S U L N
9. P R A E T O R E N

10. V E T O
11. V O L K S V E R S A M M L U N G
12. P A T R I Z I E R
13. F R I E D E N
14. P L E B E J E R

Versuche mithilfe der folgenden Silben die Aufgaben unten zu lösen und trage deine Lösungen in die Kästchen oben ein. Wenn du
die Buchstaben in den farbigen Kästen von oben nach unten liest, erhältst du den Begriff, der die Auseinandersetzung zwischen
Patriziern und Plebejern in den ersten zwei Jahrhunderten der Römischen Republik bezeichnet.

AE BE BU DEN DIL EN ER FRAU FRIE GIST JER KON LUNG MA


NAT NE PAT PLE PRAE RAT REN RI RIT SAMM SE SKLA SULN TER
TO TO TRI VE VEN VER VOLKS VOLKS ZI

1. Hier waren etwa 300 ehemalige Beamte versammelt. Sie bereiteten Gesetze vor und berieten die Magistrate. Heute bezeich-
net der Begriff z. B. einen Teil der Volksvertretung in den USA oder eine Regierungsbehörde in Hamburg oder Bremen.
2. Bezeichnung für die Staatsämter der Römer. Heute nennt man eine Stadtverwaltung so.
3. Diese Gruppe umfasste die Hälfte der römischen Bevölkerung. Selbst wenn sie aus den reichsten und angesehensten Fami-
lien kamen, durften sie nicht wählen. Auch in Deutschland bekam dieser Teil der Bevölkerung erst in unserem Jahrhundert
das Wahlrecht.
4. Reiche, aber zunächst einfache Bürger, die sich ursprünglich für den Kriegsdienst ein Pferd leisten konnten. So nannte man
auch im Mittelalter die berittenen Kämpfer, die auf Burgen lebten.
5. Vorsitzende der Versammlung der Plebejer. Heute: Politiker, die sich für die Mehrheit einer Bevölkerung einsetzen.
6. Für Polizei und Getreideverwaltung zuständig.
7. Unfreie. Sie durften nicht wählen.
8. Die höchsten Beamten Roms. Heute bezeichnet man mit dem Begriff den Vertreter eines Staates in einem anderen Land.
9. Diese hohen Beamten wachten als Richter über die Einhaltung der römischen Gesetze.
10. Das lateinische Wort wird heute noch manchmal gebraucht. Es heißt so viel wie „ich verbiete“.
11. In dieser Versammlung kamen alle Bürger Roms zusammen, um Gesetze zu beschließen und in ganz wichtigen Fragen
abzustimmen.
12. So bezeichnet man die Angehörigen der adligen Familien Roms.
13. Das Gegenteil von Krieg. Darüber wurde in der Volksversammlung abgestimmt.
14. So nannte man die einfachen Bürger Roms. Zu ihnen gehörten Bauern, Händler, Handwerker und Arbeitslose. Lange Zeit
durften sie sich nicht um hohe Ämter bewerben.

Lösungswort:
S T A E N D E K A E M P F E

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Den Römern auf der Spur
Die Soldaten Roms – wie Maulesel bepackt

Dieser römische Legionär trägt während des Marsches eine Last


von bis zu 40 kg: neben seiner Rüstung und den Waffen eine
Reihe von Gegenständen, die immer „am Mann“ sein müssen.
Die einzeln abgebildeten Teile sind am Traggestell befestigt.
Nicht sichtbar sind Schlafsack und Decke. Außerdem führt er
einen Vorrat an Getreide und Zwieback für drei Tage mit sich.

1. Schreibe auf, wie die nummerierten Teile heißen:


Helm
1
Speer
2
Schwert
3
Kettenhemd
4
Wasserkessel
5
(Koch-)Geschirr
6
Korb
7
Spitzhacke
8
Rasenstecher
9
Holzgestänge
10
Ledersandale
11

2. Erkennst du weitere Ausrüstungsteile?


Dolch, Schild, Sichel

3. Am Ende seiner Dienstzeit wurde ein Legionär belohnt:


Der Legionär erhielt ein Stück Land, das
er als freier Mann bewirtschaften konnte,
außerdem manchmal auch Geldgeschenke
oder Beuteanteile.

4. Geschichte im Experiment:
Wie weit könntest du wohl eine Mitschülerin/einen Mit-
schüler, der etwa 40 kg wiegt, Huckepack tragen?
Probiere es auf dem Schulhof oder in der Turnhalle aus.

Römische Legionäre mussten mit dieser Last oft 30 Kilometer


am Tag marschieren, dann ein Lager bauen und sich anschlie-
ßend noch ein Abendessen zubereiten.

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Den Römern auf der Spur
Römische Geschichte

1. Links und rechts neben der Abbildung stehen Schlagwörter und Begriffe zur römischen Geschichte. Jeweils
zwei gehören zusammen. Die Begriffe auf der linken Seite sind durch Zahlen gekennzeichnet. Schreibe in
das leere Kästchen auf der rechten Seite jeweils die entsprechende Zahl. Wenn du zum Schluss mit den
angegebenen Vorzeichen von oben nach unten richtig rechnest, erhältst du eine Kontrollzahl.

Beispiel:
1 Via Appia 1 wichtige Fernstraße nach Rom

12 Republik 14 Kampfort der Gladiatoren


+
15 Plebejer 10 Diktator auf Lebenszeit
:
5 Magistrate 8 Grenzbefestigung gegen die Germanen
+
16 Mittelmeer 5 römische Beamte
x
6 Patrizier 11 Badeanlage mit Kalt- und Warmwasser-
: becken
4 Berufsarmee 1 wichtige Fernstraße nach Rom
:
10 Caesar 2 Familienoberhaupt
+
2 pater familias 13 sagenhafter Gründer der Stadt Rom
+
3 Sklave 6 adlige Familien Roms
:
1 Via Appia 9 Volksstämme an der Nordgrenze
– des Reiches
11 Therme 4 „Maulesel des Marius“
+
7 Aquädukt 12 römischer Staat nach Vertreibung der
: Könige
13 Romulus 3 Unfreier – ohne persönliche Rechte
x
8 Limes 7 Wasserleitung aus Stein

9 Germanen 15 einfache Bürger Roms

14 Amphitheater 16 „römisches Meer“

2. Wer ist die abgebildete Person? Augustus

3. Welcher neue Abschnitt in der römischen Geschichte beginnt mit diesem Politiker? Prinzipat/Kaiserzeit

4. Du hast eine Kontrollzahl ausgerechnet: 4

Über so viele Gruppen bzw. Gremien bestimmte Augustus als princeps:


Heer – Staatsbeamte – Magistrate – Senat

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Den Römern auf der Spur
„Eine unruhige Zeit“

1. V A N D A L E N
2. O S T G O T E N
3. R A V E N N A
4. A N G E L S A C H S E N
5. F R A N K E N
6. G O T E N
7. K A R T H A G O
8. K A T A L A U N I S C H E F E L D E R
9. W E S T G O T E N
10. B Y Z A N Z
11. H U N N E N
12. T O L E D O
13. A L E M A N N E N
14. B A J U W A R E N
15. K O N S T A N T I N O P E L

Finde die gesuchten Namen und setze sie in die Kästchen ein. Die Buchstaben in der mittleren Leiste
ergeben die Lösungswörter.

1. Diese Germanen verließen ihre Heimat an der Oder, „wanderten“ über Spanien bis nach Nordafrika
und gründeten dort ein mächtiges Reich.
2. Ein germanisches Volk, das in Italien ein Reich gründete.
3. Diese Stadt – etwa 300 Kilometer nördlich von Rom – wurde zur Hauptstadt des Ostgotenreiches
6. Zwischen 100 und 200 n. Chr. zogen sie von Südschweden bis an die Küsten des Schwarzen Meeres.
7. Im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. hat Rom drei Kriege gegen diese Stadt in Nordafrika geführt.
Im 5. Jahrhundert n. Chr. wurde sie Hauptstadt des Vandalenreiches.
8. Hier wurden die Hunnen 451 n. Chr. vernichtend geschlagen.
9. Sie plünderten Rom im Jahr 410 n. Chr.
10. Der griechische Name für die Stadt Konstantinopel.
11. Dieses asiatische Reitervolk löste 375 n. Chr. die Völkerwanderung aus.
12. 419 [Link]. eroberten die Westgoten diese Stadt in Spanien und machten sie zur Hauptstadt ihres Reiches.
13. Germanen, die sich im Südwesten Deutschlands und in der Schweiz ansiedelten.
14. Sie sind die Vorfahren der heutigen Bayern.
15. Diese Stadt liegt an der Meerenge zwischen Europa und Asien. Sie war seit 395 n. Chr. die Hauptstadt
des Oströmischen Reiches.

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Die Welt der Griechen
Den Römern auf der Spur
Grundwissen
Kleinstaaten/Poleis
• Die Griechen lebten in Hunderten von ……………………………………………. Trotzdem fühlten sie sich durch
gemeinsame Sprache, Schrift und Bräuche als ein Volk. Alle vier Jahre kamen die besten Athleten in
Olympia
………………………………………… zusammen, um sich zu Ehren des Göttervaters ……………………………… Zeus
im sportlichen Wettkampf zu messen. In Athen regierten sich die Bürger selbst; sie nannten ihre Staatsform
Demokratie
…………………………………………………………………………………….

• Die Römer beherrschten um Christi Geburt alle Völker des Mittelmeerraumes. Dazu brauchten sie eine
Armee
hervorragend ausgebildete und bewaffnete …………………………………………, eine gut organisierte Verwal-
(Fern-)Straßen
tung und ein Netz von sicheren …………………………………, das die Provinzen mit ……………………………… Rom
Beamten/Magistrate
verband. In der Römischen Repblik wurden die staatlichen ………………………………………… jährlich neu
gewählt. Diese Zeit endete nach fast 500 Jahren mit der Ermordung Caesars. Noch einmal 500 Jahre dauerte
Augustus
dann die Kaiserzeit. Sie begann mit …………………………………………, der sich aber noch nicht selbst als Kai-
ser bezeichnete.
Das Lateinische, die Sprache der Römer, lebt noch heute in den romanischen Sprachen fort. Solche Sprachen
Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Rumänisch
sind: ………………………………………………………………………………………………………………………………
Lehnwörter
Auch wir benutzen viele Wörter, die aus dem Lateinischen stammen. Diese Wörter werden ………………………
genannt.

Schlüsseldaten zur griechischen und römischen Geschichte

776 v. Chr. Wettkämpfe/Wettläufe in Olympia


Erste …………………………………………

753 v. Chr.
………… Gründung Roms nach der Sage

um 500 v. Chr. Athen


Einführung der Demokratie in …………………………………………

500 v. Chr.
um ………… Beginn der Römischen Republik

um 450 v. Chr. Athens Bau der Akropolis


Blütezeit ……………:

300 v. Chr.
um ………… Beginn des Hellenismus

44 v. Chr. Caesars
Ermordung …………………………………………

27 v. Chr. Augustus
Octavian erhält den Ehrennamen …………………………………………;

Kaiserzeit
Beginn der …………………………………………

um 100 n. Chr. Trajan


Größte Ausdehnung des Römischen Reiches unter Kaiser ……………………………………

395 n. Chr.
………… Teilung des Römischen Reiches in eine östliche und eine westliche Hälfte

476 n. Chr.
………… Ende des Weströmischen Reiches

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Leben im Mittelalter
Das Frankenreich

ger pin ro wig pip pe l


ka chlod
hard sach karl sen le
win fran ken
er
me mei ein pfal haus
pfalz zen

Bilde aus diesen Silben die gesuchten Begriffe und Namen, die du schon in deinem Schülerbuch kennen gelernt hast.
Wenn du die in Klammern angegebenen Buchstaben in die Kästchen unten in der richtigen Reihenfolge einträgst,
erhältst du das Lösungswort.

Karl
1. Im Jahre 800 wurde er vom Papst in Rom zum Kaiser gekrönt. (1)

Pfalzkapelle
2. Ein bedeutendes Bauwerk aus dem frühen Mittelalter. (3)

Einhard
3. Er schrieb eine Biografie über Karl den Großen. (6)

Merowinger
4. Gesucht wird der Name eines fränkischen Königsgeschlechts. (4)

Pfalzen
5. Burgen und ähnliche Anlagen, die dem König als Aufenthaltsorte dienten. (4)

Pippin
6. Der Vater Karls des Großen. (2)

Franken
7. So hieß ein germanischer Stamm. (4)

Chlodwig
8. Im Jahre 498 trat dieser Merowingerkönig zum Christentum über. (8)

Sachsen
9. Gegen diesen germanischen Stamm führte Karl der Große von 772 bis 804 einen erbitterten Krieg. (6)

Hausmeier
10. So bezeichnete man den obersten Hofbeamten, der für die Verwaltung und die Heerführung verantwortlich
war. (9)

Lösung: K 1 A2 R 3 O4 L 5 I 6
N7 G8 E 9
R10

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Leben im Mittelalter
Ein bedeutendes Bauwerk zur Zeit um 800

12
11 14
13

10
7
6
5
15
A
B 21
20
16 113
86 97
17
85 112
77
76 87 98
9 82 96
83 104
111 105
3 75 84
8 39 74
78 88 110
2 4 99
22 38 81 73 95
69 103 106
42
19 18 100
70
25 23 89 94
43 79 80 72 68 90 109 107
24 71
1 40 36 102
46 108
26 37 31 44 63
41 92 93 101
30 32 35 64 91
45 58
27
D 59 53

47 67
48 52
28 29 33 34 D
C
65
62
66
60
D
56 61
49 55 57
54

50
51

1. Verbinde mit einem Lineal die Zahlen 1–113 durch Bleistiftstriche.

Du „arbeitest“ an einem Bauwerk aus dem frühen Mittelalter, dessen nähere Bezeichnung aus den folgenden
Silben zusammengesetzt werden kann:

aa – an – che – des – ge – gro – karls – la – ner – pfalz – ßen

Aachener Pfalzanlage Karls des Großen

2. Wenn du das Bauwerk „rekonstruiert“ hast, versuche der Anlage folgende Beschreibungen richtig zuzuordnen.
Verwende dazu im Bild kleine Kreise mit den entsprechenden Buchstaben.

A Pfalzkapelle mit Seitenkirchen und Vorhof


B Königshalle
C Eingangstor mit Halle
D Überdachte Gänge

3. Erkläre mit eigenen Worten den Begriff „Pfalz“: Eine Pfalz war eine Mischung aus Palast, Burg
und Gutshof. Da es im Mittelalter keine Hauptstadt gab, konnte der König seine
Regierungsgeschäfte am besten erledigen, indem er durch das Land reiste und sich
dabei in den verschiedenen Pfalzen aufhielt.
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Leben im Mittelalter
Das Lehnswesen

Das Bild, das als Vorlage für die Zeichnung unten diente, zeigt Kaiser Otto III. (um 1000) im Kreise der Mächtigen
seiner Zeit. Der Mönch, der es für den Kaiser gemalt hat, konnte natürlich von deinem Geschichtsbuch „Zeitreise“
noch nichts wissen. Aber sein Bild passt genau zum Lehnswesen, über das du im Buch im Kapitel „Eine Stände-
gesellschaft“ einiges erfahren hast.
Der Mönch kannte natürlich das Lehnswesen, es gehörte zu seiner Alltagserfahrung, und daher war es für ihn
wohl auch selbstverständlich, die Personen auf dem Bild so anzuordnen, dass darin sozusagen die Lehnspyramide
seiner Zeit sichtbar wurde.

Mache das Bild verständlich, indem du die Personen und ihre Beziehungen zueinander mit den unten aufgeführten
Begriffen kennzeichnest.

geben zurück:
Wer?
Dienst
oberster Lehnsherr
Treue

gibt: Rat
Ämter Hilfe
Lehen Wer?
Schutz Kronvasallen

geben zurück:
Wer?
Kriegsdienst
Kronvasallen
Treue
geben:
Lehen
Schutz Wer?
Unter-
versallen

Diese Begriffe kannst du oben einsetzen:


Untervasallen – oberster Lehnsherr – Kronvasallen – Schutz – Treue – Kriegsdienst – Lehen – Ämter – Rat – Lehen –
Dienst – Hilfe – Treue – Schutz – Kronvasallen

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Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 30 Lösung
Leben im Mittelalter
Blick in eine Ritterburg

Sieh dir die Ritterburg genau an und ordne den Erläuterungen die entsprechende Nummerierung zu.

20 Pechnase, von hier aus spricht die Torwache mit 9 Schlafgemach für den Burgherrn und seine Frau
Außenstehenden; Angreifer werden mit heißem
Öl, Pech oder Wasser überschüttet 21 Zugbrücke

11 Bergfried, dient als Beobachtungsturm; im Notfall 5 Lagerräume und Weinkeller


ist er letzter Zufluchtsort
16 Äußere Befestigungsmauer
12 Eingang in sicherer Höhe, vom Burghof aus ist die
Tür nur über eine Leiter zu erreichen 7 Stallungen

6 Brunnen, er reicht oft über 100 Meter in die Tiefe 17 Burggraben

14 Verlies, einziger Zugang ist die Luke in der Decke, 13 Speicher


das „Angstloch“
8 Wehrgang
2 Kemenate, der Raum für die Frauen, der als
einziger beheizbar war 10 Kapelle

15 Fallgitter, es trennt hier den Burghof vom Torbau 19 Haupttor

18 Nebentor, für Fußgänger, wenn das Haupttor 3 Rittersaal


geschlossen ist
1 Abort = Erker
4 Küche, die Speisen werden am offenen Feuer
zubereitet 22 Trockenboden

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Leben im Mittelalter
Wie lebten die Ritter?

Du weißt vielleicht schon einiges über Ritter aus Büchern, Filmen und Erzählungen, oder du hast sogar schon
einmal eine Burg besichtigt. Trage links in die Tabelle ein, was du zu den Fragen schon weißt. Nach den Geschichts-
stunden über Burgen und Ritter kannst du deine Antworten selbst überprüfen und ergänzen oder berichtigen.

Was ich schon weiß Was ich gelernt habe

An welchen Stellen wurden Burgen gebaut? Auf oder an einem Berg;


auf einer Insel oder Landzunge

Warum baute man Burgen? Als Zeichen der Macht, Wohnsitz für die Familie des
Ritters, zur Verwaltung des Besitzes und zum Schutz
für die umliegenden Dörfer

Wie wurden Burgen angelegt? Eine Burg war eine geschlossene, wehrhafte Anlage
mit dicken Steinmauern, Wohngebäuden, Kapelle,
Stallungen, Brunnen und Vorratslagern

Wer lebte dort? Die Ritterfamilie und ihre Bediensteten; in Kriegs-


zeiten auch die Menschen aus den Dörfern

Welche Nutztiere gab es auf Burgen? Pferde und Hunde für den Ritter und seine Knappen
und Krieger; Kühe, Schweine, Gänse und Hühner zur
Versorgung

Wie war die Burg eingerichtet? Kleine dunkle Wohnräume, schmale offene Fenster
mit Holzläden

Wie waren die Zimmer beleuchtet und be- Küche und Kemenate waren beheizbar, machmal
heizt? auch der Rittersaal, Licht erhielt man durch Kerzen
und Fackeln

Wie wurden von Burgen aus Angreifer abge- Die Verteidiger wehrten sich mit Pfeil und Bogen
wehrt? oder mit Armbrüsten im Schutz der Zinnen und
Schießscharten. Sie schütteten auch Steine, heißes
Wasser oder Pech auf die Angreifer hinunter.

Welche Aufgaben hatte ein Ritter? Als Vasall seinem Lehnsherrn treu und gehorsam
sein, Krieger stellen, Kriegsdienst leisen sowie
Witwen, Waisen und Unschuldige beschützen und
den christlichen Glauben verteidigen.

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Leben im Mittelalter
Der Tagesablauf im Kloster

Ein Tag in einem Benediktinerkloster:


4.40 Wecken
5.00–6.00 Nachtgebet und Morgenlob
6.00–7.00 Gebet und Bibellesung
7.30–11.00 Gemeinsames Morgengebet, Beginn der Arbeit
11.15–12.00 Gottesdienst
12.30–13.00 Mittagsgebet, Mittagessen
13.00–14.00 Mittagsruhe
14.00–18.00 Gebet, danach Arbeit
18.00–18.30 Gottesdienst zum Ende des Arbeitstages
18.40–19.00 Abendessen
19.00–19.40 Zeit zur freien Verfügung
19.45 Abendgebet
20.00–4.40 Nachtruhe – in dieser Zeit wird nicht gesprochen.

0 0
Gebet 21 3 21 3
Nachtruhe
E ss e
n u.
fr e i
e Ze
Gottes- it et/ g
dienst Ge b l l esu n
i b e
B
18 6 18 6
Arbeits-
zeit
Arbeit
e

Gotte
uh
gsr

15 9 15 9
sd i e n
t ta

E ss e n

12 12
Mi

st

Tagesablauf in einem Benediktinerkloster Mein eigener Tagesablauf

Trage den Tagesablauf der Benediktinermönche ein. Male die einzelnen Abschnitte farbig aus:
Nachtruhe schwarz
Arbeitszeiten rot
Gebet/Bibellesung blau
Gottesdienst grün
Essenszeiten gelb

Anschließend trägst du deinen eigenen Tagesablauf ein. Wähle dabei möglichst dieselben Farben. Vergleiche die
beiden Uhren. Was stellst du fest?

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Leben im Mittelalter
Berufe im späten Mittelalter

Schneide die Puzzleteile aus und klebe die passenden Teile zueinander. Ordne den Bildern dann die entsprechenden
Berufsbezeichnungen zu. Die neun dargestellten Berufe findest du unter den folgenden:
Töpfer – Steinmetz – Bäcker – Barbier – Glaser – Schmied – Instrumentenbauer – Bader – Maurer –
Wagner – Sattler – Dachdecker – Schuhmacher

Bader Sattler Schuhmacher

Bäcker Töpfer Wagner

Instrumentenbauer Barbier Schmied


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Leben im Mittelalter
Die Stadt im Mittelalter

ker b ür pa ner tri ler


er zunft
bett pest wer ser to
ter kai rab
bi ger
zi hand get magd meis

Setze die Silben zu den gesuchten Begriffen zusammen. Um die Antworten zu erleichtern, kannst du auch dein Schü-
lerbuch zu Rate ziehen. Trage anschließend die in Klammern angegebenen Buchstaben in die Kästchen unten der
Reihe nach ein. Du erhältst als Lösungswort einen Begriff, der dir schon in Zusammenhang mit der mittelalterlichen
Stadt begegnet ist.

Bürgermeister
1. Er regelte neben dem Stadtrat das Leben in der Stadt. (7)

Handwerker
2. Sie bildeten einen wesentlichen Bestandteil der städtischen Gesellschaft. Ihre Arbeit war unentbehrlich für das
Stadtleben. (2)

Rabbiner
3. Religionslehrer einer jüdischen Gemeinde. (1)

Kaiser
4. Von ihm erhielt die Stadt das Recht, Münzen zu prägen. (1)

Patrizier
5. So wurden die reichen Bürger der Stadt bezeichnet. (3)

Pest
6. Diese Seuche nannte man später auch den „schwarzen Tod“. (1)

Bettler
7. Diese Personengruppe hatte keinerlei Rechte und zählte zu den ehrlosen Menschen. (5)

Magd
8. Sie verrichtete die Arbeiten im Haus einer reichen Bürgerfamilie. (2)

Getto
9. Bezeichnung für ein abgegrenztes jüdisches Wohnviertel in der Stadt. (3)

Zunft
10. Hier waren die Meister eines Handwerks vertreten. (1)

Lösung: M1 A 2 R 3
K4 T 5
P 6
L 7
A8 T 9
Z10

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Aufbruch in eine neue Zeit
Buchdruck um 1450

7 5

2 6 4

8 1

Auf der Rekonstruktionszeichnung siehst du eine Reihe von Geräten und Arbeitsvorgängen, die notwendig waren
um einen Text zu drucken. Was nicht zu sehen ist, zum Schluss aber noch gemacht werden musste, war das Zu-
sammenbinden der einzelnen Seiten und das Verleimen mit einem Einband.

1. Betrachte das Bild und nummeriere die einzelnen Arbeitsvorgänge in der Zeichnung.

1 Buchstaben gießen, 2 Buchstaben nach der Textvorlage in die Druckform setzen, 3 Farbstempel vorbereiten,
4 Buchstaben in der Druckform mit Farbe einstreichen, 5 mit den eingefärbten Buchstaben unter der Druckerpresse
das Papier bedrucken, 6 das bedruckte Papier aus dem Rahmen nehmen und 7 zum Trocknen aufhängen, 8 die
fertigen Seiten zum Einbinden bereitlegen

2. Kennst du noch andere Drucktechniken? Schreibe sie auf oder drucke deinen Namen:
Blockdruck, Stempeldruck

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Aufbruch in eine neue Zeit
Geld regiert die Welt? –
Ein Buchstabensuchrätsel

Suche in der Buchstabensammlung nach versteckten Namen, Begriffen und Ereignissen. Die zu findenden Wörter
sind waagerecht von links nach rechts und senkrecht von oben nach unten geschrieben.

– die Währung eines italienischen Stadtstaates


– der bedeutendste deutsche Bankier im 16. Jahrhundert (nur der Nachname wird gesucht)
– so bezeichnete und verurteilte die Kirche im Mittelalter das Erheben von Zinsen
– dieser Theologe kritisierte nicht nur die Kirche, sondern auch die Geschäftsmethoden der Großkaufleute
(nur der Nachname wird gesucht)
– zu diesem politischen Ereignis lieh sich der spätere Kaiser Karl V. eine große Geldsumme
– Pfandbrief, in dem der Aussteller dem Empfänger die Auszahlung einer bestimmten Geldsumme verspricht
– begehrtes Material zum Prägen von Münzen
– Luxusartikel aus dem Orient, von dem die reichen Bürger und die Adeligen gern speisten
– die absolute Kontrolle über eine Ware, z.B. über den Abbau und die Vermarktung von Kupfer
– vor diesem Gremium wurde Jakob Fugger 1523 angeklagt, die Preise zu manipulieren

R J LL U V Z D Y H P Ö S C
L FF U
U G
G G
G EE R
R R
R G E I PP M
R LL TT C H S I EE R T O O
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H Z Ö S SS II LL B
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C D B K Z
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R Y T U
U H H
H I I M
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N G W
W EE C
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H SS EE LL O
O LL K
U I T S Q H
H O TT F E N
N LL E
J J A W U EE F A
A Q U O
O A
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G E A L L R
R F G
G Y S PP N
N U
T G K O E K E P C A O
O J R
L K
K A
A II SS EE R
R W
W A
A H
H LL R D
P H R G F M L E I X T F A
S X L M E B U K Z F D L Ü

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Aufbruch in eine neue Zeit
An Bord der „Santa Maria“

Die Abbildung zeigt im Längsschnitt ein Schiff, das der „Santa Maria“ von Christoph Kolumbus sehr ähnlich gewesen
ist. Ungefähr 40 Matrosen überquerten zusammen mit ihm 1492 den Atlantik.
20 20
20

1 17
2 5
3 4 7
14
12 13 15
6

19

18

9 10
8 11 16

1. Betrachte die Zeichnung und male nacheinander folgende Gegenstände und Einrichtungen an:
1 Admiralskajüte, 2 Steuerruder, 3 Kompass, 4 Luke zum Schiffsladeraum, 5 Kanone, 6 Entwässerungspumpe,
7 Hebevorrichtung für Anker und Segel, 8 Pökelfleisch, 9 Schiffszwieback, 10 Fässer, 11 Ölvorrat, 12 Wasser-
vorrat, 13 Schiffsladeraum, 14 Weinfässer, 15 Zwiebeln und Knoblauch, 16 Mehlsäcke, 17 Waffen- und Muni-
tionskammer, 18 Abstellkammer für Segel, 19 Lagerraum für Taue, 20 Masten.

2. Beantworte dann diese Fragen.


a) Woraus bestand die Nahrung der Schiffsbesatzung?
Pökelfleisch, Schiffszwieback, Ölvorrat, Wasservorrat, Wein, Zwiebeln,
Knoblauch, Mehl
b) Welche Folgen könnte diese Ernährung für die Seeleute haben?
keine frische Nahrung, kein Gemüse, die Seeleute bekamen häufig Skorbut
(Vitamin-C-Mangelerkrankung) und durch altes Wasser Durchfall
c) Versetze dich in die Lage der Seeleute, die monatelang auf einem Schiff zusammen waren. Welche Auswirkungen
könnte dies auf ihr Zusammenleben haben?
die Seeleute waren gereizt, vielleicht sogar aggressiv

d) Stelle Vermutungen an, wozu Kanonen an Bord waren.


die Kanonen dienten zur Abwehr von Feinden auf See und zur Eroberung
neu entdeckter Länder

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Aufbruch in eine neue Zeit
Die Lage der Indios

Der Dominikanermönch und spätere Bischof in Mexiko Bartolomé de Las Casas (1474 –1566) schrieb an
den spanischen König:

„[Der Gouverneur übergab] jedem Spanier, der den z. B. auf der Insel Kuba, als ich dort war, 7000 Kinder
Wunsch dazu äußerte, dem einen 50, dem anderen im Laufe von drei Monaten. Einige Mütter erdrosselten
100 Indianer, anderen auch mehr, je nach Gunst, vor Verzweiflung ihre Kinder. So starben die Männer in
darunter Kinder und Greise, schwangere Frauen und den Goldminen, die Frauen auf den Farmen vor Er-
Wöchnerinnen, ja selbst die Könige dieser Völker. Die schöpfung.
Spanier schleppten die verheirateten Männer 60 bis Die Indianer sollten nur auf einige Zeit verdingt wer-
400 km zum Goldgraben fort, und die Frauen blieben den. Der Gouverneur aber überlieferte sie den Spani-
in den Häusern und Farmen zurück, um dort Feldarbeit ern zur ständigen Arbeitsleistung, ohne ihnen eine
zu verrichten. Dabei mussten sie die Erde im Schweiße Ruhepause zu gewähren. Ferner ließ er zu, dass man
ihres Angesichts mit Pfählen, die im Feuer gehärtet spanische Aufseher über sie setzte. Sie gaben ihnen
waren, aufbrechen. Stock- und Rutenhiebe, Ohrfeigen, Peitschenhiebe,
So kam es, dass die Männer und ihre Frauen kaum mehr Fußtritte und nannten sie nie anders als Hunde. Bei
zusammenkamen und so elend und entkräftet waren, der fortgesetzten unmenschlich harten Behandlung
dass die Geburten fast aufhörten. Die neugeborenen flohen Einzelne in die Berge. Darauf setzte man Hä-
Kinder konnten sich nicht entwickeln, weil die Müt- scher ein, die sie wieder herbeibrachten.“
ter, von Anstrengungen und Hunger erschöpft, keine aus: Geschichte in Quellen. Renaissance – Glaubenskämpfe – Absolu-
tismus. Bearbeitet von Fritz Dickmann, Bayerischer Schulbuch Verlag,
Nahrung für sie hatten. Aus diesem Grunde starben
München 1982, S. 70.

Lies den Bericht und beantworte folgende Fragen in deinem Geschichtsheft:

1. Wie verteilte der Gouverneur die Indios an die spanischen Siedler?

Wer Indios haben wollte, teilte dies dem Gouverneur mit, dieser verteilte denn
je nach Gunst die Indianer.
2. Beschreibe die Arbeit der Indios und wie die Siedler sie behandelten.

Die Männer wurden in Goldminen eingesetzt und die Frauen arbeiteten


auf den Farmen. Männer und Frauen wurden getrennt. Es gab nicht genug Nah-
rung und Erholungsphasen, die Ausbeutung war brutal. Viele Menschen, besonders
Kinder, starben. Aufseher schikanierten die Indianer. Indianer, die flohen wurden
wieder eingefangen.
3. Erläutere die Folgen für die indianischen Arbeiter und ihre Familien.

Die Familien wurden durch die Arbeitsteilung auseinandergerissen.


Da die Frauen nicht genug Nahrung und Ruhepausen hatten, hatten sie kaum Kraft
ihre neugeborenen Kinder zu ernähren. Viele Kinder starben. Durch die Trennung
von Männern und Frauen wurden keine Kinder mehr geboren.
4. Welche Haltung hat Las Casas zum Vorgehen des Gouverneurs und der spanischen Siedler?
Begründe deine Antwort an ausgewählten Textstellen.

Las Casas hat eine gewisse Distanz gegenüber dem Vorgehen des Gouverneurs,
dies wird deutlich an Passagen, in denen Las Casas das Elend der Indianer schildert
(Verzweiflung der Mütter) und die Behandlung als unmenschlich bezeichnet.
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Aufbruch in eine neue Zeit
Durch Sklavenhandel zu Reichtum

Im Laufe des 16. Jahrhunderts hatten europäische Staaten einen intensiven Handel zwischen Europa, Afrika sowie
Mittel- und Südamerika aufgebaut, mit dem offensichtlich viel Geld zu verdienen war.
Die kostbaren Waren aus dem neu entdeckten Kontinent mussten natürlich in Europa bezahlt werden. Da das Geld
hier aber knapp war, verfielen geschäftstüchtige Händler auf die Idee eines Tauschgeschäftes, in dem Menschen zu
Tauschgegenständen wurden: Afrikaner, die zu Sklaven gemacht wurden.

Nordamerika
Europa
e r, um en
Silb R ar
a o, e lw

e ,
k al

, M ein
K a f fe t
n,

en w
r l e Ka

a f f nt
s p e k, lle,

r w B ra n
la ba o
r, G , Ta mw
e
ck
au
d
ol
hb
Zu

Fe ue
G
Ro

Afrika

S kl
ave
n
Südamerika

Beschrifte die Kontinente und trage den Sklavenhandel und die Tauschgegenstände in die Pfeile ein:
Zucker – Feuerwaffen – Glasperlen – Kakao – Metallwaren – Branntwein – Silber – Gold – Rum – Tabak – Rohbaum-
wolle – Kaffee – Sklaven.

So wurden Afrikaner
auf einem englischen
Sklavenschiff um 1800
zusammengepfercht.
Die „Stauflächen“ waren
für Männer 182 cm, für
Frauen 177 cm und für
Mädchen 134 cm lang.

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Religionen und Kulturen
Wer kennt sich aus im frühen Judentum?

sy po
as go mon
bi ka
mes mo na rab lo
mel mud
ner pe l ge tal sa
as ses di tho si tem
ra ra

Aus diesen Silben kannst du anhand der folgenden Umschreibungen zehn Namen bzw. Begriffe bilden, die für die
jüdische Religion wichtig sind:
Moses
1 Ihm übergab Gott am Berg Sinai die Gesetzestafeln für das Volk Israel. (1)
Salomon
2 Er ließ den ersten Tempel erbauen. (2)
Diaspora
3 Griechische Bezeichnung für die Zerstreuung, in der die Juden leben mussten, nachdem sie aus Judäa ver-
trieben waren. (2)
Tempel
4 Bis heute höchstes Heiligtum der Juden. (3)
Thora
5 Name für die heilige Schrift der Juden. (3)
Synagoge
6 Gebäude, in dem sich die Juden einer Stadt zur gemeinsamen Lesung ihrer heiligen Schrift versammeln. (3)
Rabbiner
7 So heißen die Vorsteher der jüdischen Gemeinden. (5)
Talmud
8 In diesem Buch finden jüdische Gläubige Belehrungen darüber, wie man am besten nach den Geboten der
Heiligen Schrift lebt. (6)
Kamel
9 Das Fleisch dieses vierfüßigen Tieres dürfen Juden nicht essen. (4)
Messias
10 Der Gesandte Gottes, der – so hoffen die Juden – dafür sorgen wird, dass sie in Frieden mit anderen nach
ihrem Glauben leben können. (3)

Wenn du die in Klammern angegebenen Buchstaben der Begriffe in die unten stehenden Kästchen der Reihe nach
einträgst, erhältst du den Namen eines jüdischen Gelehrten aus dem 12. Jahrhundert.

M A I M O N I D E S
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

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Religionen und Kulturen
Schauplätze des frühen Christentums

4 Mailand

• 3 Rom
• 5 Nicäa

• 1 Nazareth

• 2 Jerusalem

• 6 Alexandria

Die Karte zeigt Orte, in denen wichtige Ereignisse des frühen Christentums stattfanden. Die Ereignisse sind unten ge-
nannt. Ordne sie den Orten zu, indem du die Nummer des Ortes vor das Ereignis schreibst. Ist deine Zuordnung rich-
tig, dann ergeben die Großbuchstaben bei den Ereignissen in der Reihenfolge von 1 – 6 einen dir bekannten Namen:

Hier gab Kaiser Konstantin den Befehl, die Christen nicht mehr zu verfolgen und ihnen die in den Verfolgungen
4
vorher weggenommenen Besitztümer zurückzugeben. (L)

Der Bischof dieser Stadt gehörte mit dem Bischof von Rom zu den beiden Bischöfen, deren Lehre von Kaiser
6
Theodosius für „allgemein verbindlich“ (= „katholisch“) erklärt wurde. (S)

In diesem Ort wohnten die Eltern von Jesus; hier wuchs Jesus auf und die Herkunft aus diesem Ort wurde
1
Bestandteil seines Namens. (P)

In dieser Stadt hielt Kaiser Konstantin die erste allgemeine Versammlung aller Bischöfe des römischen Reiches
5
(„Konzil“) ab, wobei die wichtige Entscheidung getroffen wurde, die Verwaltung von Kirche und Reich zu
vereinheitlichen. (U)

Hier fand die erste Christenverfolgung überhaupt statt, bei der die Apostel Petrus und Paulus den Märtyrer-
3
tod erlitten. Aus den Bischöfen dieser Stadt wurden um 400 n. Chr. die Päpste. (U)

Hier wurde Jesus vor das Gericht des römischen Statthalters Pilatus gestellt, zum Tode verurteilt und hinge-
2
richtet. (A)

P1 A2 U3 L4 U5 S6

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Religionen und Kulturen
Islamexperten gefragt!

1. A L L A H

2. M E K K A

3. H A D I T H

4. M U S L I M

5. A R A B I E N

6. G A B R I E L

7. M E D I N A

8. K O R A N

9. K A A B A

10. S U R E

11. K A L I F E N

12. H E D S C H R A

13. G E B E T

In die Kästchen sollen von links nach rechts Begriffe eingetragen werden, die du in den Schulbuchkapiteln über den
Islam kennengelernt hast. Die folgenden Umschreibungen sagen dir, um welche Begriffe es sich handelt:

1 Der Name für Gott im Islam.


2 In dieser Stadt wurde Mohammed geboren.
3 So nennt man einen der Berichte, in denen die Aussprüche und Taten Mohammeds überliefert sind.
4 So bezeichnet man eine Person, die nach den Geboten des Islam lebt.
5 Das Land, in dem sich der Islam zuerst ausbreitete.
6 So hieß der Engel, der Mohammed erschien und ihm befahl, von Gott zu predigen.
7 In dieser Stadt machten die Bewohner Mohammed zu ihrem Oberhaupt.
8 Das Buch, das in 114 Kapiteln die göttlichen Offenbarungen Mohammeds enthält.
9 Der Name für das höchste Heiligtum des Islam.
10 So bezeichnet man ein einzelnes Kapitel in der heiligen Schrift des Islam.
11 Sie waren die Nachfolger und Stellvertreter Mohammeds.
12 Arabische Bezeichnung für das Ereignis, das im Jahr 622 eine glückliche Wende in Mohammeds Leben brachte.
13 Eine der fünf Hauptpflichten im Islam.

Wenn du die Kästchen richtig ausgefüllt hast, ergeben die Buchstaben in der farbigen Spalte von oben nach unten
gelesen einen Begriff, der dir schon im Zusammenhang mit dem Islam begegnet ist.

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Religionen und Kulturen
Gewalt im Zeichen des Kreuzes

1 3

Die Karte zeigt die Mittelmeerländer zur Zeit der Kreuzzüge. Eingezeichnet und nummeriert sind mehrere Orte
und Gebiete, in denen besondere Ereignisse stattfanden. Die Ereignisse sind unten genannt.

1. Schreibe zu jedem Ereignis die Nummer des Ortes oder des Gebietes in das Kästchen. Wenn du dann die Großbuch-
staben, die hinter den Sätzen stehen, in der richtigen Reihenfolge in die Kästchen ganz unten einträgst, erhältst
du als Lösungswort den Namen des ersten christlichen Königs von Jerusalem.

Ereignisse
3 In diesem Gebiet wurden Scharen plündernder Kreuzfahrer vernichtet. (L)
5 Hier wurde die gesamte muslimische Bevölkerung von Kreuzfahrern getötet. (U)
7 Hier erlitten die Kreuzfahrer ihre letzte große Niederlage gegen die Muslime und wurden aus dem Heiligen
Land vertrieben. (N)
1 Hier war das Hauptrekrutierungsgebiet des Bauernkreuzzugs. (B)
4 Hier wurde das Kreuzfahrerheer der Bauern von Muslimen vernichtet. (D)
2 In diesem Gebiet wurden die Judenviertel von Kreuzfahrern geplündert und vernichtet. (A)
6 Hier waren die Kreuzfahrer am Ziel und gründeten ein Königreich. (I)

B1 A2 L3 D4 U5 I6 N7

2. Zeichne den Weg der christlichen Krieger in die Karte ein. Vergleiche deine Angaben mit denen auf der Karte im
Buch und vervollständige deine Zeichnung.

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Religionen und Kulturen
Schriftliche Quellen vergleichen

Du hast in deinem Geschichtsbuch gelernt, wie man gut bekannt ist. Beide Autoren waren hochgelehrt,
zwei Quellen miteinander vergleichen kann. Das sollst und so gut sich Otto mit den Geschehnissen der
du hier noch einmal an zwei Berichten üben, die von Kreuzzugszeit auf der Seite der europäischen Christen
dem deutschen Bischof Otto von Freising (1114–1158) auskannte (er nahm sogar 1147/1148 selber an einem
und dem Muslim Ibn Al-Atir aus Mossul (1160–1233) Kreuzzug teil), so gut kannte sich Ibn Al-Atir mit dem
über ein Ereignis verfasst worden sind, das dir auch Geschehen auf muslimischer Seite aus.

Otto von Freising schrieb 1146: Ibn Al-Atir schrieb 1231:


In der Zeit, als Heinrich IV. noch Kaiser war1), erlitt die Im Jahr (1085) nahmen die Franken Toledo und ande-
Kirche des Ostens eine schwere Verfolgung durch die re Städte in Al-Andalus (Spanien) ein. Hier zeigten sie
Heiden. Auch Jerusalem wurde von ihnen bedrückt. Da- zum ersten Mal ihre Stärke, griffen islamisches Gebiet
her baten die Christen, die dort lebten, und der Kaiser an und eroberten einen Teil davon. Darauf griffen sie
von Byzanz den Papst um Hilfe. Der war empört über die (1091) Sizilien an und besetzten es. Nun richteten sie ihr
Bedrängnis der Christen. Er reiste nach Frankreich, wo er Interesse auf die Küste Afrikas. Aber sie ließen schließlich
ein Konzil abhielt. Durch das Wort seiner heiligen Pre- davon ab und zogen statt dessen (1097) nach Syrien.
digt, die er dort hielt, gewann er 100 000 Mann aus ver- Und das kam so: Der Frankenkönig Balduin1) sammel-
schiedenen Ländern, die zu einem Kriegszug für Christus te eine große Schar Franken um sich und schickte dem
bereit waren. Die oberste Leitung übertrug er dem ehr- Frankenfürsten Roger, der Sizilien erobert hatte, folgen-
würdigen Bischof Ademar von Le Puy. Alle diese Männer de Botschaft: „Ich habe viele Krieger gesammelt und
hefteten sich das Kreuz Christi ans Kleid und zogen nach komme in dein Gebiet, um von da aus die Küste Afrikas
Osten, um gegen die Feinde Christi zu kämpfen. zu erobern.“ Das war Roger gar nicht recht. Er sagte da-
(Otto von Freising, Chronik VII, 1; bearb. d. Vf.) her den Boten: „Wenn ihr einen heiligen Krieg gegen
1)
Heinrich IV. war 1084–1106 Kaiser. die Muslime führen wollt, erobert ihr am besten Jerusa-
lem. Befreit ihr es von ihnen, erntet ihr Ruhm.“ Da zog
Balduin mit seinen Kriegern nach Jerusalem.
1)
Balduin war Graf von Boulogne. Erst 1101 wird er erster König des
Königreichs Jerusalem († 1118). Ibn Al-Atir glaubt irrtümlich, Bal-
duin sei auch in Europa schon König gewesen und habe bei der
Entstehung des Kreuzzugs eine Rolle gespielt.
(Ibn Al-Atir, Vollständige Geschichte X, 185 f.; bearb. d. Vf.)

Wende zum Vergleich der Quellen die Arbeitsschritte an, die du in deinem Geschichtsbuch kennen gelernt hast.
Beginne mit einem genauen Durchlesen der Quellen sowie des Einleitungstextes und der Erläuterungen. Beantworte
dann schriftlich die folgenden Fragen:

1. Mit welchem Ereignis befassen sich beide Verfasser und was wollen sie daran erklären? ____________________
Ereignis: 1. Kreuzzug; Erklärung: Gründe der Kreuzfahrer für diesen Kreuzzug
___________________________________________________________________________________________________

Christliche Kreuzfahrer ziehen nach Osten, um gegen die Muslime


2. Worin stimmen sie überein? _______________________________________________________________________
zu kämpfen und Jerusalem zu befreien.
___________________________________________________________________________________________________

Kriegszüge der „Franken“


3. Welche Unterschiede lassen sich als Ergänzungen verwenden? __________________________________________
in Spanien und auf Sizilien
___________________________________________________________________________________________________

Anlass des Kreuzzugs; Aufruf/Veranlasser des


4. Welche Unterschiede widersprechen sich? ____________________________________________________________
Kreuzzugs; Oberbefehlshaber des Kreuzzugs
___________________________________________________________________________________________________

5. Welcher Bericht erscheint dir glaubwürdiger? (Vergleiche dazu mit den Kapiteln in deinem Schülerbuch).
Al-Atirs Ergänzungen entsprechen der Wahrheit. Bei den Widersprüchen entspricht
___________________________________________________________________________________________________
das, was Otto von Freising schreibt, unseren Kenntnissen, wogegen Al-Atir über die
___________________________________________________________________________________________________
Ereignisse in Europa nicht Bescheid wusste.
___________________________________________________________________________________________________
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Religionen und Kulturen
Warum will Luther die Kirche erneuern?

Die Tempelreinigung und der Ablasshandel (Holzschnitte aus der Werkstatt Lucas Cranach des Älteren, eines Zeitgenossen Martin Luthers.
Gedruckt Anfang 1521 in Wittenberg).

1. Links: Lies dir die Geschichte zur Tempelreinigung in der Bibel, Johannes 2, 13 – 22 durch. Kannst du nun den
abgebildeten Vorgang mit eigenen Worten beschreiben?
Jesus vertreibt mit einer Art Peitsche Händler, Geldwechsler und Kaufleute, erkennbar an ihren Körben
und Säcken, aus dem Tempelraum. Sie blicken erschreckt, wütend und ängstlich. Hinter Jesus sieht eine
Gruppe von Männern dem Geschehen zu; die vorderen zwei scheinen miteinander zu reden.

2. Rechts: Der Papst unterzeichnet Ablassbriefe. Er sitzt auf dem Thron und ist an der Tiara, seiner dreifachen
Krone erkennbar. Das Oberhaupt der Christen benötigt Geld für den Bau der Peterskirche in Rom. Das erhält
er von den Gläubigen, weil sie sich durch seinen Ablassbrief die Vergebung ihrer Sünden erhoffen. Warum ist das
so wichtig für sie?
Sie hatten Angst in Sünde zu sterben und dafür in der Hölle büßen zu müssen. Manche wollten
so auch verstorbene Verwandte aus den Höllenqualen erlösen.

3. Kann man sich die Vergebung der Sünden erkaufen? Was meint wohl der Künstler der beiden Holzschnitte
dazu? Bedenke auch, dass er die beiden Holzschnitte paarweise zusammenstellte.
Der Künstler zeigt einerseits, was das Christentum ursprünglich wollte (keine Händler im Tempel)
und was die Kirche später daraus gemacht hat (Ablasshandel). Damit kritisiert der Künstler die
herrschenden Zustände; er glaubt nicht, dass man die Vergebung der Sünden erkaufen kann.

4. Hast du nun eine Antwort auf die Frage in der Überschrift?


Luther will die Kirche erneuern, weil sie in seinen Augen ihrer ursprünglichen Idee und
Aufgabe nicht mehr nachkommt.

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Religionen und Kulturen
Höllenstrafen für die „Bösen“

1
5

3
6

Die Abbildung aus einem Buch, mit dem die Äbtissin Herrat von Landsberg die Leser „erbauen“ wollte, zeigt,
welche Mitglieder der damaligen Gesellschaft (12. Jahrhundert) für böse gehalten wurden und wie man sich ihre
gerechte Strafe vorstellte.

1. Ordne die folgenden Übersetzungen den lateinischen Erläuterungen des Bildes zu, indem du die Nummer der
Übersetzung in den entsprechenden Kreis schreibst (dafür brauchst du kein Latein zu können): (1) Juden;
(2) Luzifer oder Satan; (3) Mönch; (4) Ewig werden die Gottlosen vom Wurm gefressen und vom Feuer gebrannt;
(5) Bewaffnete Ritter; (6) Ungeweihte Bischöfe. Wenn du die Buchstaben an den Kreisen in der Reihenfolge von
1–6 liest, erfährst du, wie die Äbtissin an ihre Vorstellung von der Hölle gekommen ist. VISION

2. Nun kannst du die folgenden Fragen beantworten:


a) Welche Gesellschaftsgruppen kommen auf beiden Abbildungen vor?
b) Wer erhält für welches Vergehen welche Strafe?

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Der Absolutismus in Europa
Am Hofe des Sonnenkönigs

Ludwig XIV. von Frankreich lebte von 1638 bis 1715. Bereits mit fünf Jahren wurde er König von Frankreich. Die
Regentschaft für den jungen König übernahmen seine Mutter und der Erste Minister. Nach dessen Tod regierte
Ludwig mit uneingeschränkter Macht, ohne irgendjemandem Rechenschaft schuldig zu sein.

Er erzählt dir vom Hofleben in Versailles:

„Unweit von Paris, in Versailles , ließ ich ein prächtiges Schloss errichten. Erst musste ein

Sumpf trockengelegt werden und die Bauzeit dauerte über 28 Jahre , aber es hat sich gelohnt. Das
Schloss hat fast 2000 Räume, welche mit Spiegeln, Wandteppichen, Tapeten und Kronleuchtern ausgestattet sind.

Die Galerien, Flure und Säle sind mit weißem und buntem Marmor geschmückt. Außerdem ge-

hört ein wunderschöner Landschaftspark mit 1400 Springbrunnen zum Schloss. Die Gärtner
setzen jährlich 150000 Pflanzen, damit der Park seine Besucher verzaubert.

Viele Adlige kamen zu mir nach Versailles, weil sie mich in ihrem Sinne beeinflussen wollten. Dadurch

vernachlässigten sie ihre Landgüter und hatten kein Geld mehr. Jetzt sind sie von mir
abhängig und ich kann sie besser kontrollieren. Um meine große Hofgesellschaft
zu unterhalten, lasse ich fast täglich Feste, Jagden und Turniere ausrichten. Jeder, der sich an meinem Hof

aufhält, muss die Etikette und das Hofzeremoniell genau beachten. Besonders

gefällt es mir, wenn jemand gut tanzen kann, sich modisch kleidet und mir Komplimente macht.
Loyale Höflinge werden belohnt, indem sie von mir Ämter, Titel oder Geld erhalten.“

1. Setze folgende Begriffe an den richtigen Stellen im Lückentext ein.


Komplimente – Marmor – Etikette – Versailles – Landschaftspark – Landgüter – 28 Jahre – Hofgesellschaft
– Hofzeremoniell – abhängig – Adlige – loyale Höflinge

2. Stell dir vor, du arbeitest im Schloss des Königs als Bedienstete oder Bediensteter. Der König fordert dich auf,
ehrlich deine Meinung über das Leben am Hof in Versailles zu sagen. Was würdest du ihm erzählen?

Es werden nur
Beispiele genannt, da die Schüler
hier ihre eigene Meinung äußern sollen.
– verschwenderischer Lebensstil am Hof,
während die Bevölkerung hungert
– jeder muss dem König schmeicheln
und ihm hofieren
– man darf die ganzen Regeln, die zu
bestimmten Anlässen einzuhalten
sind, nicht vergessen

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Der Absolutismus in Europa
„Der Staat bin ich“

Ludwig XIV., König von Frankreich

Hof Verwaltung Kirche Heer

niedere Adlige, Geistliche, Bürger, Bauern

1. Ordne die durcheinander gebrachten Begriffe richtig in das Schaubild ein.

niedere
he e rn
Kirc Adlige
B au

Verwaltung
H ee r
Hof
Gei ,
stlic
he i g XIV.
w
Lud ig von
Kön reich
Bürger Fran
k

2. Warum wählte Ludwig die Sonne als Symbol für seine Herrschaft aus? Welche Bedeutung hatte die Sonne für ihn?

– die Sonne steht hoch am Himmel und scheint über allen Menschen
– seiner Meinung nach war die Sonne das vornehmste und schönste Zeichen, weil sie
Licht spendet, von Glanz umgeben ist, die Freude und das Leben erweckt, immerzu
in Bewegung bleibt und niemals von ihrem Lauf abweicht
– Ludwig war schon als Kind gelehrt worden, dass er von Gott als König eingesetzt sei
– er regiert als Auserwählter von „Gottes Gnaden“ und steht dabei über allen
Gesetzen
– daher benutzt er die Sonne als Herrschaftssymbol, weil sie für ihn seine hohe
Stellung am besten ausdrückt/darstellt
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Der Absolutismus in Europa
Der Merkantilismus

1. Erläutere den Begriff Merkantilismus mit eigenen Worten.

Der Merkantilismus war das vorherrschende Wirtschaftssystem im Zeitalter des Absolutis-

mus. Das Hauptziel der merkantilistischen Wirtschaftspolitik bestand darin, den Reichtum

des Staates zu vermehren. Der Staat diente als Motor der Wirtschaft, indem er ausländische

Waren mit hohen Zöllen belegte und den Export der eigenen Produkte förderte.

2. Kreuze an, welche Aussagen richtig oder falsch sind: richtig


richtig falsch
falsch

Der König benötigte viel Geld für seinen verschwenderischen Lebensstil. X


Adel und Klerus mussten keine Steuern zahlen. X
Auf ausländische Produkte wurden keine Zölle erhoben. X
Colbert war der Finanzminister von Ludwig XIV. X
Colbert erhöhte die Zölle im Inland, um mehr Steuern einzunehmen. X
Es gab keine Qualitätskontrollen für französische Waren. X
Zwischen dem Mittelmeer und Atlantik wurde der „Kanal der 2 Meere“ gebaut. X
Waren, die in Manufakturen hergestellt wurden, waren billiger als Waren X
von Handwerkern.

3. Erkläre, wie das merkantilistische Wirtschaftssystem in Frankreich funktionierte. Benutze dazu die vorgegebenen
Stichworte und ordne die entsprechende Ziffer den Pfeilen zu.

2
1 Aus Nordamerika und Indien kamen wichtige
Rohstoffe nach Frankreich, die dann weiter ver-
arbeitet wurden (1).
Die so produzierten Waren wurden im Ausland
Gewinn bringend verkauft und so ein Überschuss
erzielt (2).
Mit diesem Überschuss wurden Edelmetalle ge-
kauft und nach Frankreich eingeführt, um Mün-
zen zu prägen (3).
Zur Förderung von französischen Unternehmern
3 4
und Kaufleuten erhob man bei der Einfuhr aus-
ländischer Fertigwaren hohe Zölle, um die Waren
zu verteuern (4).

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Der Absolutismus in Europa
Die Zeit der Aufklärer

Die Ideen der Aufklärung leiteten für Europa und die Welt eine Wende ein, deren Erkenntnisse auch heute noch
wirken.

Naturwissenschaft Religion Staat

– Weltbild und Naturwissen- – göttliche Vorhersehung – Absolutismus


schaften wurden durch – Vorschriften der Kirche – „Der Staat bin ich!“
die Kirche mitbestimmt – Katholizismus – „Herrscher von Gottes
– Vorgänge in der Natur – Intoleranz gegenüber Gnaden“
waren für die Menschen Andersgläubigen – Die Autorität von Königen
unerklärbar – Hexenprozesse und Fürsten wird nicht
hinterfragt

AUFKLÄRUNG

– Forscher: Galilei, Guericke, – religiöse Toleranz/Glaubens- – Gewaltenteilung


Kepler, Newton freiheit – Menschen sind von Natur
– durch Beobachten und – jeder Mensch kann sein aus frei und haben die
Nachdenken lassen sich Schicksal selbst bestimmen gleichen Rechte
Naturgesetze erkennen – Die Macht ist einem Herr-
scher nur freiwillig vom Volk
verliehen worden.

1. Untersuche die Grafik. Was dachten die Menschen vor der Aufklärung und was änderte sich danach?

2. Wie beeinflusst die Aufklärung auch heute noch unser Leben (z. B. in der Schule, in der Wissenschaft, in der Politik
und in unserer Weltanschauung)?

– Gedanken der Aufklärung findet man heute noch in Verfassungen ➔


Glaubensfreiheit, Gleichheit, Menschenrechte usw.
– moderne Demokratien haben eine Gewaltenteilung: gesetzgebende Gewalt
(Parlament), ausführende Gewalt (Regierung) und Rechtsprechung
(unabhängige Gerichte)
– die damals entdeckten Naturgesetze gelten auch heute noch und bilden die
Grundlage für die weitere Forschung
– Aufklärer forderten damals das Recht auf Bildung ➔ heute: Schulpflicht für alle
Kinder, Zugang zu den Universitäten und Fachhochschulen für jeden, unabhängig
von sozialer Herkunft
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Der Absolutismus in Europa
Wie Friedrich II. in Preußen herrschte

cken de ein fak


ng den fel frei gen
chu
kan
gi gleich heit
heit
ka
r le li lis
ma ons
len mer nu re recht ren ro

spre ti tische tu
rung tof tro wan zöl

1. Setze die Silben zu den beschriebenen Begriffen zusammen. Trage anschließend die in den Klammern angegebe-
nen Buchstaben in die Kästchen unten der Reihe nach ein. So erhältst du das Lösungswort.

Einwanderung
1. Um ausländische Fachkräfte in Preußen anzusiedeln, förderte Friedrich II. die __________________________ (9).
merkantilistische
2. Zur Stärkung der Wirtschaft betrieb er eine _______________________________ (2) Wirtschaftspolitik.
Kartoffel
3. Gegen Hungersnöte befahl er den Bauern, die bis dahin unbekannte _____________________ (6) anzubauen.
roden
4. Um mehr nutzbare Fläche für die Landwirtschaft zu bekommen, ließ Friedrich Wald _____________ (2) und
trockenlegen
Sümpfe _____________________.
Recht-
5. Wegen bestechlicher Richter, willkürlicher Urteile und langwierigen Prozessen reformierte er die _____________
sprechung (8).
_________________
Zöllen
6. Zur Förderung von Handel und Wirtschaft belegte er die Einfuhr von Waren mit _______________ und gründete
Manufakturen
_______________________________________ (1).
Gleichheit
7. Vor dem Gesetz galt für alle, auch für den König, die __________________________ (3).
Religions-
8. Friedrich II. sagte: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“ In seinem Land herrschte ___________________
freiheit
___________________ (8).

Lösung: R1 E 2
F 3
O 4 R 5 M6 E 7
N8

2. Friedrich II. sah sich folgendermaßen: „Ich bin der erste Diener meines Staates.“
Erläutere, was er damit gemeint hat.
Er hatte eine Verpflichtung gegenüber dem Staat; er wollte seinem Land dienen, um
es zu einer europäischen Großmacht zu machen, einerseits durch Krieg und Eroberung
andererseits bemühte er sich auch um die wirtschaftliche Entwicklung Preußens, vor
allem der Landwirtschaft; er dachte nicht nur an sein eigenes Wohlergehen, sondern
auch an das seiner Untertanen (siehe Reformen, die er durchführte)

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Der Absolutismus in Europa
Absolutismus-Experten gesucht

Hier kannst du dein Wissen über den Absolutismus testen. Zu jeder Frage sind drei mögliche Antworten vorgegeben.
Wenn Du die richtige Antwort ankreuzt, ergeben die Buchstaben von oben nach unten gelesen das Lösungswort.

1. Wo lag der Regierungssitz von Ludwig XIV.? 7. Barock kommt aus der portugiesischen Sprache
und bedeutet:
R Paris
K schief-runde Perle
B Rouen
L schief-runder Edelstein
S Versailles
P große Perle
2. Was versteht man unter Absolutismus?
8. Wer erkannte 1666 das Gesetz der Schwerkraft?
O Alleinherrschaft
E Johannes Kepler
W Königsherrschaft
Ö Isaac Newton
K Aristokratenherrschaft
I Otto von Guericke
3. Wer war der Finanzminister von Ludwig XIV.?
9. Welcher Aufklärer forderte die Aufteilung
D Voltaire
der Befugnisse im Staat?
N Colbert
N Montesquieu
D Diderot
H Locke

4. Merkantilismus war eine Wirtschaftspolitik T Rousseau


zur Vermehrung des Reichtums …
10. Welcher König bezeichnete sich als Diener seines
H des Volkes
Staates?
A der Adligen
Z Ludwig XIV.
N des Staates
S Wilhelm I.

5. Welches Gebiet konnte Frankreich dauerhaft I Friedrich II.


erobern?
11. Was wählte Ludwig XIV. als Symbol für seine
X Pfalz
Herrschaft?
E Elsass
C den Himmel
D Lothringen
G die Sonne

6. Der Begriff Hegemonie bezeichnet die … J den Mond

C Vormachtstellung eines Königs

N Vormachtstellung eines Staates

J Vormachtstellung des Adels Lösung: S O N N E N K Ö N I G

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Bildgeberverzeichnis

KV11 Lotos-Film (Günther Laser)


KV14 BPK, Berlin
KV25 Scala, Florenz
KV35 AKG, Berlin
KV50 AKG, Berlin
KV51 BPK, Berlin

Cover BPK, Berlin

Nicht in allen Fällen war es uns möglich, den Rechteinhaber


der Abbildungen ausfindig zu machen. Berechtigte Ansprüche
werden selbstverständlich im Rahmen der üblichen Bedingungen
abgegolten.

Karthografie: Kartografisches Büro Borleis & Weis, Leipzig


Kassler-Design, Leipzig
Illustrationen: Rudolf Hungreder, Leinfelden-Echterlingen
Lutz-Erich Müller, Leipzig
Veronika Richter, Köln
Kassler-Design, Leipzig

Bildgeber Lösung

Common questions

Auf Basis von KI

Geographic and environmental factors played a crucial role in the development of early civilizations like Egypt and Sumer. In Egypt, the annual flooding of the Nile provided fertile soil for agriculture, which supported a growing population and led to the establishment of a stable society. This period also marked the development of administrative systems to manage the distribution of land and resources . In Sumer, the presence of rivers provided water for irrigation, contributing to agricultural surplus and urbanization. The Sumerians viewed their kings as intermediaries with the gods, who controlled natural resources such as land, water, and livestock .

Roads and infrastructure were vital in the expansion and administrative control of the Roman Empire. The empire's extensive network of roads, such as the Via Appia, facilitated rapid movement of troops, information, and trade throughout its vast territories. This connectivity enabled the Romans to maintain control over distant provinces, ensuring efficient administration and military mobilization. The construction of aqueducts and roads also reflects Rome's engineering prowess, which supported urbanization and integration of the empire's diverse regions .

The document mentions various technological advancements from the Paleolithic period, such as speerschleudern (spear-throwers), nähnadeln (needles), and bohrer (drills). These tools were essential for survival as they allowed early humans to hunt, create clothing from furs, and construct shelters. Spear-throwers increased hunting efficiency and reach, needles were critical in sewing animal hides into garments, and drills facilitated the working of materials by creating holes and shaping objects .

Key factors contributing to the transition from the Roman Republic to the Roman Empire include internal strife and power struggles, economic inequality, and military reforms. The assassination of Julius Caesar marked the end of Republican rule, as it catalyzed political instability and subsequent wars. Augustus' rise to power and his reforms consolidated power into a singular leadership role, transforming Rome into an empire. These changes were underscored by the need for more centralized control over Rome's expanding territories, which the republican system struggled to manage effectively .

In the Sumerian city of Nippur, social hierarchy and the concept of divine rulership were closely intertwined. The king, who was also the chief priest, acted as an intermediary between the gods and the people, legitimizing his authority by deriving instructions from the gods to govern human affairs. This established a divine right to rule that reinforced the social hierarchy. Nippur was dedicated to Enlil, the god of wind, who was considered the protector of the city, and ownership of all lands, herds, and waters was attributed to him, reflecting the godly influence on societal organization and resource control .

Greek philosophy and culture significantly impacted Roman education and intellectual life, shaping its approach to knowledge and ethics. Roman education adopted Greek texts and philosophical methods, fostering an appreciation for rhetoric, literature, and science. Greek tutors were often employed by Roman elites, and thinkers like Seneca and Cicero were heavily influenced by Greek philosophy, integrating Stoic and Epicurean themes. The synthesis of Greek intellectual traditions into Roman life enriched cultural and scholarly pursuits, laying foundational elements for Western intellectual development .

Writing was pivotal in the administrative advancement of early civilizations like Egypt. The development of writing systems, specifically hieroglyphics, enabled the meticulous recording of transactions, laws, and historical events, which were crucial for managing a complex and expanding state. In Egypt, writing facilitated the organization of the agricultural calendar based on the Nile's floods, allowing for efficient resource distribution and land assignments annually. Scribes were tasked with recording the harvests, which provided data for tax collection and resource management essential for sustaining the Egyptian state .

The construction and use of pyramids in ancient Egypt are reflective of both the society's values and technological capabilities. Pyramids served as monumental tombs for pharaohs, symbolizing their authority and the belief in an afterlife. The precise planning and execution of these massive structures, such as the Cheops Pyramid made of approximately 2,250,000 blocks each weighing over two tons, demonstrate advanced knowledge in mathematics and engineering skills. The societal value placed on preserving the pharaoh's body and goods for the afterlife is evidenced by the effort and resources devoted to their construction .

In Ancient Athens, citizenship was defined by direct participation in democracy, with citizens actively involved in decision-making through assemblies. This created a society with a strong civic identity and political engagement among free male citizens. In contrast, Roman citizenship was initially more exclusive but expanded over time to accommodate a growing empire, incorporating individuals from conquered regions. The Athenian model fostered a culture of direct democratic involvement, while the Roman approach allowed for a more bureaucratic governance structure as the empire grew .

Trade played a crucial role in connecting ancient civilizations around the Mediterranean, facilitating cultural exchange and economic prosperity. Key trade routes allowed for the movement of goods, such as grain, spices, and textiles, between regions like Egypt, Greece, and Rome. This connectivity optimized resource distribution and stimulated economies while promoting the exchange of ideas, technology, and cultural practices. Maritime and overland trade routes also enhanced political alliances and rivalries as states sought to control strategic trade hubs, demonstrating trade's extensive impact beyond economic factors .

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