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Lösungen
Frühe Hochkulturen KV
Die ägyptische Hochkultur 8
Pyramidenbau und Pyramidenrätsel 10
Ein Schaubild entwickeln 11
Inhalt Lösung
Leben im Mittelalter KV
Das Frankenreich 28
Ein bedeutendes Bauwerk zur Zeit um 800 29
Das Lehnswesen 30
Blick in eine Ritterburg 32a/b
Wie lebten die Ritter? 33
Der Tagesablauf im Kloster 34
Berufe im späten Mittelalter 35
Die Stadt im Mittelalter 37
Bildgeberverzeichnis
Inhalt Lösung
Eine Reise durch die Zeit
Geschichten vom Anfang
Vergleiche die Schöpfungserzählungen in deinem Schülerbuch im Kapitel „Wie alt ist die Erde?“:
in der Bibel bei den Griechen aus Afrika bei den Indianern
Pflanzen,
Welche Aufgaben sich die Erde
Herr über die Tiere und
bekommt er? untertan –
Erde sein Kinder
machen
gebären
Vergleiche diese Schöpfungserzählung mit denen in der Tabelle oben. Was unterscheidet die Erzählung der
Babylonier besonders von den anderen?
Von diesem Arbeitsblatt ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterricht gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten.
Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 1 Lösung
Eine Reise durch die Zeit
Ordnung in die Geschichte bringen
In diesem Epochenquiz verstecken sich viele interessante Jahreszahlen. Du musst allerdings erst einmal mit Hilfe
eines Lexikons, des Geschichtsbuchs oder des Internets Ordnung schaffen.
Dreißigjähriger Krieg:
Welcher Krieg fand früher statt:
1618–1648 Neuzeit
der Dreißigjährige oder der
Hundertjähriger Krieg:
Hundertjährige Krieg?
1337/39–1453
Was war zuerst da: die Schrift Rad: um 5000 v. Chr. Ur- und Frühgeschichte/
oder das Rad? Schrift: um 3000 v. Chr. Antike
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Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 2 Lösung
Eine Reise durch die Zeit
Geschichtsrätsel
Mit diesem Rätsel sollst du wichtige Begriffe, die du im ersten Kapitel deines Schülerbuchs kennengelernt
hast, herausfinden. Die umrandeten Felder ergeben das Lösungswort.
1. Den Beginn der läuteten mehrere Entwicklungen ein: die Erfindung des Buchdrucks,
die Entdeckung Amerikas und der Beginn der Reformation durch Martin Luther.
2. Einen genaueren Überblick über die Reihenfolge geschichtlicher Ereignisse und Entwicklungen bietet dir der
.
1. N E U Z E I T
2. Z E I T S T R A H L
3. S C H R I F T
4. S T A M M B A U M
5. C H R O N O L O G I E
6. E P O C H E N
7. M I T T E L A L T E R
8. D A R S T E L L U N G E N
9. G E N E R A T I O N E N
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Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 4 Lösung
Vom Leben der frühen Menschen
Die Altsteinzeit
Rentier
Gegen Ende der letzten Eiszeit, vor 12 000 bis 14 000 Jahren, gab es in Mitteleuropa große ………………………-
und Wildpferdherden. Die Landschaft in dieser Zeit war eine mit Gräsern, Kräutern und nur wenigen Bäumen
bewachsene Steppe oder Tundra. An den Wanderwegen der Wildtiere errichteten die Menschen der späten
Altsteinzeit
……………………………………………… ihre Jägerlager.
Felle
Die Jagdtiere gaben den Menschen Fleisch, Fett, Sehnen und ………………………………………. Die Knochen wur-
Mark
den aufgeschlagen, um an das nahrhafte ……………………………… zu kommen und um daraus Werkzeuge wie
Nähnadeln
……………………………… und Pfriemen zu schnitzen. Aus dem Geweih der Rentiere machten die Jäger Speer-
Speerschleudern
spitzen und schön geschnitzte ………………………………………. Einige dieser Lagerplätze wurden im 19. und 20.
ausgegraben
Jahrhundert entdeckt und …………………………………, Rheinland
so zum Beispiel Gönnersdorf im …………………………….
Die Menschen am Ende der letzten Eiszeit nutzten auch, was ihnen die Natur in der Umgebung ihres Lagerplatzes
außerdem bot: Pflanzen, Wasser und Steine. Die gesammelten Pflanzen waren eine vitaminreiche Nahrung und
Brennmaterial
die Pflanzenreste in getrocknetem Zustand noch als …………………………………… zu verwenden. Lange dünne
Fellzelte
Stämme von Kiefern und Birken wurden zu Gerüsten für die ………………………………………… oder als Schäfte
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KVFür5inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung © Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 2005. KV 5 Lösung
Vom Leben der frühen Menschen
Silbenrätsel „Ur- und Frühgeschichte“
bi eis land
chel lin
im krug ler
ei
den ir
der ker an ne
son
si ta ton
thal zeit
sen
Setze die Silben zu den gesuchten Begriffen zusammen. Die Anfangsbuchstaben der richtigen Begriffe nennen ein
Werkzeug aus der Jungsteinzeit.
Sichel
1. Arbeitsgerät für die Feldarbeit
Tonkrug
2. Gefäß
Eiszeit
3. Klimatische Veränderung während der Altsteinzeit
Imker
4. Bienenhalter und Honigsammler
Neandertaler
5. Altmensch
Bison
6. Großwild (Steppentier)
Eisen
7. Metall
Irland
8. Bis zu diesem heutigen Land in Westeuropa reichten die Gletscher vor etwa 20 000 Jahren.
Lindenthal
9. Jungsteinzeitlicher Fundort bei Köln
Lösungswort: STEINBEIL
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Frühe Hochkulturen
Die ägyptische Hochkultur
gen ein. Jedes Jahr führte der Nil Hochwasser. Nach dem Einsetzen des Nilhochwassers schufen sich die Ägyp-
__ __Schlamm
__ __ __ __ __ mit sich. Wenn die Überschwemmung zurückgegangen war, kamen hohe Beamte des
Feldvermesser
Königs, die __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ , und teilten den Bauern ihr Land zu. Über die Ernte führte der
Schreiber
__ __ __ __ __ __ __ __ __ Buch. Er setzte auch die __ __Steuern
__ __ __ __ __ fest. Nun waren die Ägypter ein
__ Volk
__ __ __ am
__ __ __ __Fluss
__ __ __ . Die Bewohner des Niltals merkten bald, dass für ihre vielen Aufgaben
eine __ __Schrift
__ __ __ __ __ notwendig wurde. Das geschah um __3000
__ __ __ v. Chr. Damit hatten die Ägypter den
Hochkultur
entscheidenden Schritt zur __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ gemacht, denn mit ihrer Hilfe konnte eine
Die Schriftzeichen in den Tempeln und auf Grabmälern nannte man __ __ __Hieroglyphen
__ __ __ __ __ __ __ __ . Zum Schrei-
Seine wichtigste Aufgabe war es, für Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen. Die Ägypter nannten das „__Maat
__ __ __“.
Wesir
Der Herrscher stand als König an der Spitze der Gesellschaft. Nach ihm kamen der __ __ __ __ __ und die obers-
Hofbeamten
ten __ __ __ Bäuerinnen
__ __ __ __ __ __ __ . Unten in der Gesellschaftspyramide standen die __ __ __ __ __ __ __ __ __ __
Bauern
und __ __ __ __ __ __ . Keine Rechte hatten die __ __Sklaven
__ __ __ __ __ . Diese Rangordnung bezeichnet man als eine
__ __ __Hierarchie
__ __ __ __ __ __ __ . Weniger Rechte als die Männer hatten die Frauen. Berühmt aber wurde eine Frau
Setze folgende Begriffe und Zahlen richtig in den Lückentext ein. (Jeder Strich steht für einen Buchstaben oder eine
Zahl.)
Bäuerinnen – Bauern – Deir el-Medina – Feldvermesser – fruchtbaren Schlamm – Hatschepsut – Hierarchie – Hiero-
glyphen – Hochkultur – Hofbeamten – Kalender – lebender Horus – Maat – Nomaden – Ober- und Unterägypten –
Papyrus – Pharao – Schreiber – Schrift – Sklaven – Steuern – Volk am Fluss – Wesir – 365 – 3000.
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Frühe Hochkulturen
Pyramidenbau und Pyramidenrätsel
Unten auf diesem Arbeitsblatt findest du eine Arbeitsanleitung zur Konstruktion einer Pyramide. Du kannst aber auch die Außen-
flächen der Pyramide ausschneiden. Du klebst dann die überstehenden Kanten zusammen und deine Pyramide ist fertig.
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Arbeitsanleitung:
Pyramide
Benötigt wird: Bleistift, Lineal, Zirkel, Kleber,
Pappe oder Karton, der 30 cm lang und 30 cm breit sein muss.
Lege etwa in der Mitte der Pappe einen Punkt fest. Schlage mit dem Zirkel um diesen Punkt M
einen Kreisbogen mit einem Radius von 14 cm. Markiere auf dem Kreis einen Punkt P1. Stelle den
Radius des Zirkels auf 14,7 cm ein, stich in Punkt P1 ein und finde so einen Schnittpunkt mit
dem ersten Kreis. Dieser Punkt heißt P2. Hier stichst du wiederum mit dem Zirkel ein und er-
hältst P3. Wiederhole den Vorgang noch zweimal, so dass du schließlich fünf Punkte auf dem
ersten Kreis markiert hast – P1 bis P5. Nimm ein Lineal und verbinde zuerst alle Punkte mit dem
Mittelpunkt M, dann P1 mit P2, P2 mit P3, P3 mit P4 und P4 mit P5. Jetzt hast du die vier Seitenflä-
chen deiner Pyramide. Die kleinen Halbmonde zwischen den Grundseiten der Dreiecke und dem Kreis sind die Stand-
flächen der Pyramide. Damit du alles aber auch zusammenkleben kannst, musst du an der Linie von P1 zu M noch
einen Kleberand, etwa 1 cm breit, einzeichnen. Jetzt kannst du alles ausschne den, an allen Linien knicken und den
Kleberand unter die Kante von P5 zu M kleben.
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Frühe Hochkulturen
Ein Schaubild entwickeln
Entwirf das Schaubild mithilfe der methodischen Arbeitsschritte im Kapitel „Ein Schaubild verstehen“ Verteile zuerst
die einzelnen Gruppen auf die Stufen des Schaubildes: Wer steht ganz oben, wer tiefer, wer unten, welche Personen
oder Berufe bilden eine eigene Gruppe? Überlege, welche Gruppen du mit Farben voneinander trennen willst. Soll-
test du Verbindungen zwischen den Gruppen entdecken, kannst du mit Pfeilen arbeiten.
Beschreibe zum Schluss, welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen der ägyptischen und der mesopota-
mischen Gesellschaft bestehen.
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Die Welt der Griechen
Das Land der Griechen
Kleinasien
Delphi
Athen
Korinth
Olympia
Sparta
Attika
Kreta
Peloponnes
2. Markiere die folgenden Städte in der Karte durch einen Punkt und schreibe den Namen daneben:
Athen – Sparta – Delphi – Olympia – Korinth
1. Suche auf der Karte unten die Herkunftsorte der Handelsgüter. Dazu musst du die Karten deines Buches
im Kapitel zur griechischen Geschichte zuhilfe nehmen.
2. Trage jeweils die richtige Ziffer in das kleine Kästchen ein und schreibe in das Feld die Exportgüter
(= Ausfuhrgüter) für den Athener Markt.
Wenn du die Buchstaben der Karte in die Kästchen mit den Ziffern 1–14 schreibst, erhältst du als Lösungswort
eine Bezeichnung, die gut zur Stadt Athen passt. Viel Spaß bei der Suche!
Makrelen, Salzfische
Rind 2 E
E HELLES- 12 A PA P H L A G O N I E N
3
PONT Mandeln
9 R
4 F
Rosinen, Feigen
Schweine, Parmesan
13 D
SYRIEN
Datteln, Mehl
7 R
Rindsleder
Zypressenholz
1 S 6 H
Weihrauch
8 E
8 A
Elfenbein
Taue, Segel, Bücher
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Die Welt der Griechen
Die sportlichen Leidenschaften
der Griechen
Schon Homer, der älteste Dichter Europas, bezeugt die Spielleidenschaft seiner griechischen Landsleute. In seiner
Erzählung über die Irrfahrten des Odysseus wird dieser in die Stadt der Phäaken verschlagen. Deren König
Alkinoos veranstaltet zu Ehren des fremden Besuchers Wettspiele, die von jungen Männern aus phäakischen
Adelsfamilien ausgetragen werden. Das beschreibt Homer so:
Lies noch einmal das Kapitel „Wettkampf zu Ehren der Götter“, bevor du die folgenden Fragen beantwortest.
Welche Wettkämpfe, von denen Homer hier berichtet, wurden auch bei den gesamtgriechischen Spielen ausgetra-
gen?
Wettlauf, Ringkampf, Weitsprung, Diskuswerfen, Faustkampf,
Bogenschießen, Speerwerfen
Welche davon gehören auch bei den heutigen Olympischen Spielen dazu?
Wettlauf, Ringen, Weitsprung, Diskuswurf, Boxen, Bogenschießen, Speerwurf
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Die Welt der Griechen
Wie die Demokratie der Athener
funktionierte
1. 500
Die Athener führten um ……………… v. Chr. die Demokratie ein.
Sag mal, Kleon,
und ihr bestimmt tatsächlich alle Herrschaft des Volkes
Das Wort bedeutet im Griechischen ……………………………….
zusammen, was im Staat so läuft?
Das ganze Volk? Bürger
Bei dieser Regierungsform bestimmen die …………………………
Naja – fast. selbst, was im Staat geschieht.
Fünfhundert
Jedes Jahr losten sie den Rat der …………………………… aus, der
Wieso?
die Regierungsgeschäfte besorgte. Alle wichtigen Entscheidun-
Volksversammlung beschlossen.
gen wurden direkt in der ………………………………
Das Scherbengericht
Was könnten sie gegen ihn beantragen? ………………………………………………………………………………………
……………………………………………………………………………………………………………………………….......
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
• Ein Kaufmann aus Korinth lebt seit vielen Jahren in Athen. Im Hafen Piräus verkauft er getrocknete Trauben
und Feigen aus seiner Heimatstadt. Er möchte in der nächsten Volksversammlung einen Antrag stellen:
Die Einfuhrzölle auf Trauben und Feigen sollen gesenkt werden.
Das ist nicht möglich, denn Zugewanderte besaßen kein Bürgerrecht und konnten
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
daher auch nicht an der Volksversammlung teilnehmen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
• Ein Athener Bürger ist der Meinung, Diebe sollten härter bestraft werden. Wie kann er das erreichen?
Er kann einen Antrag in der Volksversammlung stellen und muss versuchen,
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
andere durch Argumente zu überzeugen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
…………………………………………………………………………………………………………………………………...
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Die Welt der Griechen
Der Alexanderzug
Eigentlich sollte diese Karte des Alexanderzuges in ein Jugendbuch kommen. Der Zeichner wollte den Lesern einen
schnellen Überblick über die wichtigsten Ereignisse geben. Doch dann ist ihm eine Panne passiert. Alle Angaben, die
einmal in den weißen Feldern standen, sind durcheinander geraten. Er weiß nicht mehr genau, wohin sie gehören.
Hilf ihm bei der Arbeit, indem du die Ereignisse an der richtigen Stelle einträgst:
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Den Römern auf der Spur
Rom und Karthago:
Landmacht gegen Seemacht
Als Rom und Karthago 264 v. Chr. einen Krieg um Die Römer hätten diesen Krieg wohl verloren, wenn
Sizilien begannen, waren die Karthager zunächst im ihnen nicht eine entscheidende Erfindung gelungen
Vorteil: Sie besaßen die stärkere Flotte. Alle Soldaten wäre. Sie errichteten an Deck ihrer Kriegsschiffe höl-
mussten mit Schiffen auf die Insel gebracht werden zerne Enterbrücken. Bei Annäherung an ein kartha-
und dann viele Jahre lang per Schiff versorgt werden. gisches Schiff wurde das Halteseil einfach gekappt
Es kam zu mehreren Seeschlachten, bei denen der und der eiserne Dorn bohrte sich in die Planken des
größte Teil der römischen Flotte versenkt wurde. Die gegnerischen Schiffes. So konnten die Römer ihre gut
Karthager hatten nicht nur die besseren Schiffe; ihre ausgebildeten Fußsoldaten auch im Seekampf einset-
Schiffskommandanten und Mannschaften beherrsch- zen.
ten auch die Technik des Rammens hervorragend.
Segel
Enterbrücke
Rammsporn
Soldaten
Ruderer
1. Trage die folgenden Begriffe in die passenden Felder ein: Segel – Soldaten – Enterbrücke – Ruderer –
Rammsporn.
2. Welche Antriebsmöglichkeiten besaß ein römisches Kriegsschiff?
Windkraft/Segel
• …………………………………………………………………………………………………………………………………
Muskelkraft/Ruderer
• …………………………………………………………………………………………………………………………………
3. Der Kommandant eines römischen Kriegsschiffes konnte im Kampf mit einem gegnerischen Schiff zwei ganz
verschiedene Ziele verfolgen:
Rammsporn
• Wenn er das gegnerische Schiff mit dem ………………………………… sank das Schiff
durchbohrte, ……………………………
und die Gegner ertranken.
…………………………………………………………………………………………………………………………………
Enterbrücke
• Wenn er die ………………………………………………… einsetzte, riskierte er einen Kampf der Soldaten gegen-
er das Schiff und die
einander. Er hatte nach einem Sieg aber auch den Vorteil, dass ……………………………………………….……
gegnerischen Soldaten als Beute nehmen konnte.
………………………………………………………………………………………………………………………………....
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Den Römern auf der Spur
Rom – vom Dorf zum Weltreich
Bei der Herstellung dieser Seite ist in der Druckerei einiges durcheinander geraten: Jahreszahlen, Texte und Karten
sollten zusammenpassen. Glücklicherweise kannst du als Experte für römische Geschichte helfen: Schneide alle Teile
aus und klebe sie auf einem DIN-A4-Blatt richtig zusammen.
➊ ➋
➌ ➍
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Den Römern auf der Spur
Methode: Eine Geschichtskarte gestalten
„Sieben – fünf – drei: Rom schlüpft aus dem Ei“, lautet ein beliebter Merksatz. So genau ist die Gründung der
Stadt sicher nicht zu belegen; doch größer als ein Dorf wird Rom zu dieser Zeit kaum gewesen sein. Auch 500
v. Chr., am Beginn der Republik, war Rom nur ein Stadtstaat. Doch 600 Jahre später, zur Zeit des Kaisers Trajan,
hatte das Römische Reich eine Größe von fünf Millionen Quadratkilometern erreicht.
Nordsee
Britannia
Rh
ein
Atlantischer
Do
Ozean nau
Gallia
Tiber
Schwarzes Meer
Hispania
Rom
Athen
Asia
Karthago Syria
Mittelmeer
Africa Alexandria
Aegyptus
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Den Römern auf der Spur
Der Auszug der Plebejer
auf den Heiligen Berg
Der römische Geschichtsschreiber Titus Livius beschwerten sich einige Körperteile darüber, dass
(59 v. Chr. – 17 n. Chr.) überliefert ein Ereignis, das durch ihre Arbeit und ihren Dienst alles an den
sich im Jahre 494 v. Chr. zugetragen haben soll: Magen geliefert werde, der Magen aber, faul in der
Wieder einmal gab es Streit zwischen Plebejern und Mitte liegend, nur das Gelieferte genieße. Sie ver-
Patriziern. Als das Heer ausrücken sollte, verweigerten schworen sich deshalb: Die Hände sollten die Speisen
die Plebejer den Befehl und zogen aus der Stadt auf nicht zum Mund führen, der Mund sollte die Speisen
den Heiligen Berg. Die Patrizier schickten den Redner nicht annehmen, die Zähne sollten sie nicht zer-
Menenius Agrippa zu den Plebejern, damit er sie wie- kauen. Als sie nun den Magen durch den Hunger zäh-
der zurückhole. Dieser erzählte die folgende Ge- men wollten, erkrankten die Glieder und der ganze
schichte: Körper lebensbedrohlich. Dadurch wurde deutlich,
„Es gab einmal eine Zeit, da stimmte im menschli- dass der Magen keine unbedeutende Aufgabe hatte
chen Körper noch nicht alles zusammen, sondern die und dass er in gleichem Maße ernährt wurde, wie er
Körperteile lebten alle nach ihrem eigenen Willen. Da selbst ernährte.“
Wie lange liegt das Ereignis, über das er schreibt, zurück? etwa 500 Jahre
Wen stellen die anderen Körperteile dar? Die einfachen Menschen (Plebejer)
Für welchen Teil der römischen Gesellschaft könnte der Begriff „Arbeit“ stehen? Für die Plebejer
Auf welchen Teil der Gesellschaft ist der Begriff „genießen“ bezogen? Auf die Patrizer
Was sollen die Plebejer durch diese Geschichte erkennen? Dass die Patrizier für den Staat genauso
3. Welchen Teil des römischen Heeres stellten die Plebejer? Die einfachen Soldaten
Was wäre im Falle eines Krieges geschehen, wenn die Plebejer den Heeresdienst verweigert hätten?
Das römische Heer hätte mangels Soldaten nicht kämpfen können.
4. Die Plebejer kehrten wieder nach Rom zurück. Sie durften eigene Versammlungen unter Vorsitz eines Volks-
5. V O L K S T R I B U N E
6. A E D I L
7. S K L A V E N
8. K O N S U L N
9. P R A E T O R E N
10. V E T O
11. V O L K S V E R S A M M L U N G
12. P A T R I Z I E R
13. F R I E D E N
14. P L E B E J E R
Versuche mithilfe der folgenden Silben die Aufgaben unten zu lösen und trage deine Lösungen in die Kästchen oben ein. Wenn du
die Buchstaben in den farbigen Kästen von oben nach unten liest, erhältst du den Begriff, der die Auseinandersetzung zwischen
Patriziern und Plebejern in den ersten zwei Jahrhunderten der Römischen Republik bezeichnet.
1. Hier waren etwa 300 ehemalige Beamte versammelt. Sie bereiteten Gesetze vor und berieten die Magistrate. Heute bezeich-
net der Begriff z. B. einen Teil der Volksvertretung in den USA oder eine Regierungsbehörde in Hamburg oder Bremen.
2. Bezeichnung für die Staatsämter der Römer. Heute nennt man eine Stadtverwaltung so.
3. Diese Gruppe umfasste die Hälfte der römischen Bevölkerung. Selbst wenn sie aus den reichsten und angesehensten Fami-
lien kamen, durften sie nicht wählen. Auch in Deutschland bekam dieser Teil der Bevölkerung erst in unserem Jahrhundert
das Wahlrecht.
4. Reiche, aber zunächst einfache Bürger, die sich ursprünglich für den Kriegsdienst ein Pferd leisten konnten. So nannte man
auch im Mittelalter die berittenen Kämpfer, die auf Burgen lebten.
5. Vorsitzende der Versammlung der Plebejer. Heute: Politiker, die sich für die Mehrheit einer Bevölkerung einsetzen.
6. Für Polizei und Getreideverwaltung zuständig.
7. Unfreie. Sie durften nicht wählen.
8. Die höchsten Beamten Roms. Heute bezeichnet man mit dem Begriff den Vertreter eines Staates in einem anderen Land.
9. Diese hohen Beamten wachten als Richter über die Einhaltung der römischen Gesetze.
10. Das lateinische Wort wird heute noch manchmal gebraucht. Es heißt so viel wie „ich verbiete“.
11. In dieser Versammlung kamen alle Bürger Roms zusammen, um Gesetze zu beschließen und in ganz wichtigen Fragen
abzustimmen.
12. So bezeichnet man die Angehörigen der adligen Familien Roms.
13. Das Gegenteil von Krieg. Darüber wurde in der Volksversammlung abgestimmt.
14. So nannte man die einfachen Bürger Roms. Zu ihnen gehörten Bauern, Händler, Handwerker und Arbeitslose. Lange Zeit
durften sie sich nicht um hohe Ämter bewerben.
Lösungswort:
S T A E N D E K A E M P F E
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Den Römern auf der Spur
Die Soldaten Roms – wie Maulesel bepackt
4. Geschichte im Experiment:
Wie weit könntest du wohl eine Mitschülerin/einen Mit-
schüler, der etwa 40 kg wiegt, Huckepack tragen?
Probiere es auf dem Schulhof oder in der Turnhalle aus.
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Den Römern auf der Spur
Römische Geschichte
1. Links und rechts neben der Abbildung stehen Schlagwörter und Begriffe zur römischen Geschichte. Jeweils
zwei gehören zusammen. Die Begriffe auf der linken Seite sind durch Zahlen gekennzeichnet. Schreibe in
das leere Kästchen auf der rechten Seite jeweils die entsprechende Zahl. Wenn du zum Schluss mit den
angegebenen Vorzeichen von oben nach unten richtig rechnest, erhältst du eine Kontrollzahl.
Beispiel:
1 Via Appia 1 wichtige Fernstraße nach Rom
3. Welcher neue Abschnitt in der römischen Geschichte beginnt mit diesem Politiker? Prinzipat/Kaiserzeit
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Den Römern auf der Spur
„Eine unruhige Zeit“
1. V A N D A L E N
2. O S T G O T E N
3. R A V E N N A
4. A N G E L S A C H S E N
5. F R A N K E N
6. G O T E N
7. K A R T H A G O
8. K A T A L A U N I S C H E F E L D E R
9. W E S T G O T E N
10. B Y Z A N Z
11. H U N N E N
12. T O L E D O
13. A L E M A N N E N
14. B A J U W A R E N
15. K O N S T A N T I N O P E L
Finde die gesuchten Namen und setze sie in die Kästchen ein. Die Buchstaben in der mittleren Leiste
ergeben die Lösungswörter.
1. Diese Germanen verließen ihre Heimat an der Oder, „wanderten“ über Spanien bis nach Nordafrika
und gründeten dort ein mächtiges Reich.
2. Ein germanisches Volk, das in Italien ein Reich gründete.
3. Diese Stadt – etwa 300 Kilometer nördlich von Rom – wurde zur Hauptstadt des Ostgotenreiches
6. Zwischen 100 und 200 n. Chr. zogen sie von Südschweden bis an die Küsten des Schwarzen Meeres.
7. Im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. hat Rom drei Kriege gegen diese Stadt in Nordafrika geführt.
Im 5. Jahrhundert n. Chr. wurde sie Hauptstadt des Vandalenreiches.
8. Hier wurden die Hunnen 451 n. Chr. vernichtend geschlagen.
9. Sie plünderten Rom im Jahr 410 n. Chr.
10. Der griechische Name für die Stadt Konstantinopel.
11. Dieses asiatische Reitervolk löste 375 n. Chr. die Völkerwanderung aus.
12. 419 [Link]. eroberten die Westgoten diese Stadt in Spanien und machten sie zur Hauptstadt ihres Reiches.
13. Germanen, die sich im Südwesten Deutschlands und in der Schweiz ansiedelten.
14. Sie sind die Vorfahren der heutigen Bayern.
15. Diese Stadt liegt an der Meerenge zwischen Europa und Asien. Sie war seit 395 n. Chr. die Hauptstadt
des Oströmischen Reiches.
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Die Welt der Griechen
Den Römern auf der Spur
Grundwissen
Kleinstaaten/Poleis
• Die Griechen lebten in Hunderten von ……………………………………………. Trotzdem fühlten sie sich durch
gemeinsame Sprache, Schrift und Bräuche als ein Volk. Alle vier Jahre kamen die besten Athleten in
Olympia
………………………………………… zusammen, um sich zu Ehren des Göttervaters ……………………………… Zeus
im sportlichen Wettkampf zu messen. In Athen regierten sich die Bürger selbst; sie nannten ihre Staatsform
Demokratie
…………………………………………………………………………………….
• Die Römer beherrschten um Christi Geburt alle Völker des Mittelmeerraumes. Dazu brauchten sie eine
Armee
hervorragend ausgebildete und bewaffnete …………………………………………, eine gut organisierte Verwal-
(Fern-)Straßen
tung und ein Netz von sicheren …………………………………, das die Provinzen mit ……………………………… Rom
Beamten/Magistrate
verband. In der Römischen Repblik wurden die staatlichen ………………………………………… jährlich neu
gewählt. Diese Zeit endete nach fast 500 Jahren mit der Ermordung Caesars. Noch einmal 500 Jahre dauerte
Augustus
dann die Kaiserzeit. Sie begann mit …………………………………………, der sich aber noch nicht selbst als Kai-
ser bezeichnete.
Das Lateinische, die Sprache der Römer, lebt noch heute in den romanischen Sprachen fort. Solche Sprachen
Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Rumänisch
sind: ………………………………………………………………………………………………………………………………
Lehnwörter
Auch wir benutzen viele Wörter, die aus dem Lateinischen stammen. Diese Wörter werden ………………………
genannt.
753 v. Chr.
………… Gründung Roms nach der Sage
500 v. Chr.
um ………… Beginn der Römischen Republik
300 v. Chr.
um ………… Beginn des Hellenismus
44 v. Chr. Caesars
Ermordung …………………………………………
27 v. Chr. Augustus
Octavian erhält den Ehrennamen …………………………………………;
Kaiserzeit
Beginn der …………………………………………
395 n. Chr.
………… Teilung des Römischen Reiches in eine östliche und eine westliche Hälfte
476 n. Chr.
………… Ende des Weströmischen Reiches
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Leben im Mittelalter
Das Frankenreich
Bilde aus diesen Silben die gesuchten Begriffe und Namen, die du schon in deinem Schülerbuch kennen gelernt hast.
Wenn du die in Klammern angegebenen Buchstaben in die Kästchen unten in der richtigen Reihenfolge einträgst,
erhältst du das Lösungswort.
Karl
1. Im Jahre 800 wurde er vom Papst in Rom zum Kaiser gekrönt. (1)
Pfalzkapelle
2. Ein bedeutendes Bauwerk aus dem frühen Mittelalter. (3)
Einhard
3. Er schrieb eine Biografie über Karl den Großen. (6)
Merowinger
4. Gesucht wird der Name eines fränkischen Königsgeschlechts. (4)
Pfalzen
5. Burgen und ähnliche Anlagen, die dem König als Aufenthaltsorte dienten. (4)
Pippin
6. Der Vater Karls des Großen. (2)
Franken
7. So hieß ein germanischer Stamm. (4)
Chlodwig
8. Im Jahre 498 trat dieser Merowingerkönig zum Christentum über. (8)
Sachsen
9. Gegen diesen germanischen Stamm führte Karl der Große von 772 bis 804 einen erbitterten Krieg. (6)
Hausmeier
10. So bezeichnete man den obersten Hofbeamten, der für die Verwaltung und die Heerführung verantwortlich
war. (9)
Lösung: K 1 A2 R 3 O4 L 5 I 6
N7 G8 E 9
R10
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Leben im Mittelalter
Ein bedeutendes Bauwerk zur Zeit um 800
12
11 14
13
10
7
6
5
15
A
B 21
20
16 113
86 97
17
85 112
77
76 87 98
9 82 96
83 104
111 105
3 75 84
8 39 74
78 88 110
2 4 99
22 38 81 73 95
69 103 106
42
19 18 100
70
25 23 89 94
43 79 80 72 68 90 109 107
24 71
1 40 36 102
46 108
26 37 31 44 63
41 92 93 101
30 32 35 64 91
45 58
27
D 59 53
47 67
48 52
28 29 33 34 D
C
65
62
66
60
D
56 61
49 55 57
54
50
51
Du „arbeitest“ an einem Bauwerk aus dem frühen Mittelalter, dessen nähere Bezeichnung aus den folgenden
Silben zusammengesetzt werden kann:
2. Wenn du das Bauwerk „rekonstruiert“ hast, versuche der Anlage folgende Beschreibungen richtig zuzuordnen.
Verwende dazu im Bild kleine Kreise mit den entsprechenden Buchstaben.
3. Erkläre mit eigenen Worten den Begriff „Pfalz“: Eine Pfalz war eine Mischung aus Palast, Burg
und Gutshof. Da es im Mittelalter keine Hauptstadt gab, konnte der König seine
Regierungsgeschäfte am besten erledigen, indem er durch das Land reiste und sich
dabei in den verschiedenen Pfalzen aufhielt.
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Leben im Mittelalter
Das Lehnswesen
Das Bild, das als Vorlage für die Zeichnung unten diente, zeigt Kaiser Otto III. (um 1000) im Kreise der Mächtigen
seiner Zeit. Der Mönch, der es für den Kaiser gemalt hat, konnte natürlich von deinem Geschichtsbuch „Zeitreise“
noch nichts wissen. Aber sein Bild passt genau zum Lehnswesen, über das du im Buch im Kapitel „Eine Stände-
gesellschaft“ einiges erfahren hast.
Der Mönch kannte natürlich das Lehnswesen, es gehörte zu seiner Alltagserfahrung, und daher war es für ihn
wohl auch selbstverständlich, die Personen auf dem Bild so anzuordnen, dass darin sozusagen die Lehnspyramide
seiner Zeit sichtbar wurde.
Mache das Bild verständlich, indem du die Personen und ihre Beziehungen zueinander mit den unten aufgeführten
Begriffen kennzeichnest.
geben zurück:
Wer?
Dienst
oberster Lehnsherr
Treue
gibt: Rat
Ämter Hilfe
Lehen Wer?
Schutz Kronvasallen
geben zurück:
Wer?
Kriegsdienst
Kronvasallen
Treue
geben:
Lehen
Schutz Wer?
Unter-
versallen
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Leben im Mittelalter
Blick in eine Ritterburg
Sieh dir die Ritterburg genau an und ordne den Erläuterungen die entsprechende Nummerierung zu.
20 Pechnase, von hier aus spricht die Torwache mit 9 Schlafgemach für den Burgherrn und seine Frau
Außenstehenden; Angreifer werden mit heißem
Öl, Pech oder Wasser überschüttet 21 Zugbrücke
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Leben im Mittelalter
Wie lebten die Ritter?
Du weißt vielleicht schon einiges über Ritter aus Büchern, Filmen und Erzählungen, oder du hast sogar schon
einmal eine Burg besichtigt. Trage links in die Tabelle ein, was du zu den Fragen schon weißt. Nach den Geschichts-
stunden über Burgen und Ritter kannst du deine Antworten selbst überprüfen und ergänzen oder berichtigen.
Warum baute man Burgen? Als Zeichen der Macht, Wohnsitz für die Familie des
Ritters, zur Verwaltung des Besitzes und zum Schutz
für die umliegenden Dörfer
Wie wurden Burgen angelegt? Eine Burg war eine geschlossene, wehrhafte Anlage
mit dicken Steinmauern, Wohngebäuden, Kapelle,
Stallungen, Brunnen und Vorratslagern
Welche Nutztiere gab es auf Burgen? Pferde und Hunde für den Ritter und seine Knappen
und Krieger; Kühe, Schweine, Gänse und Hühner zur
Versorgung
Wie war die Burg eingerichtet? Kleine dunkle Wohnräume, schmale offene Fenster
mit Holzläden
Wie waren die Zimmer beleuchtet und be- Küche und Kemenate waren beheizbar, machmal
heizt? auch der Rittersaal, Licht erhielt man durch Kerzen
und Fackeln
Wie wurden von Burgen aus Angreifer abge- Die Verteidiger wehrten sich mit Pfeil und Bogen
wehrt? oder mit Armbrüsten im Schutz der Zinnen und
Schießscharten. Sie schütteten auch Steine, heißes
Wasser oder Pech auf die Angreifer hinunter.
Welche Aufgaben hatte ein Ritter? Als Vasall seinem Lehnsherrn treu und gehorsam
sein, Krieger stellen, Kriegsdienst leisen sowie
Witwen, Waisen und Unschuldige beschützen und
den christlichen Glauben verteidigen.
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Leben im Mittelalter
Der Tagesablauf im Kloster
0 0
Gebet 21 3 21 3
Nachtruhe
E ss e
n u.
fr e i
e Ze
Gottes- it et/ g
dienst Ge b l l esu n
i b e
B
18 6 18 6
Arbeits-
zeit
Arbeit
e
Gotte
uh
gsr
15 9 15 9
sd i e n
t ta
E ss e n
12 12
Mi
st
Trage den Tagesablauf der Benediktinermönche ein. Male die einzelnen Abschnitte farbig aus:
Nachtruhe schwarz
Arbeitszeiten rot
Gebet/Bibellesung blau
Gottesdienst grün
Essenszeiten gelb
Anschließend trägst du deinen eigenen Tagesablauf ein. Wähle dabei möglichst dieselben Farben. Vergleiche die
beiden Uhren. Was stellst du fest?
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Leben im Mittelalter
Berufe im späten Mittelalter
Schneide die Puzzleteile aus und klebe die passenden Teile zueinander. Ordne den Bildern dann die entsprechenden
Berufsbezeichnungen zu. Die neun dargestellten Berufe findest du unter den folgenden:
Töpfer – Steinmetz – Bäcker – Barbier – Glaser – Schmied – Instrumentenbauer – Bader – Maurer –
Wagner – Sattler – Dachdecker – Schuhmacher
Setze die Silben zu den gesuchten Begriffen zusammen. Um die Antworten zu erleichtern, kannst du auch dein Schü-
lerbuch zu Rate ziehen. Trage anschließend die in Klammern angegebenen Buchstaben in die Kästchen unten der
Reihe nach ein. Du erhältst als Lösungswort einen Begriff, der dir schon in Zusammenhang mit der mittelalterlichen
Stadt begegnet ist.
Bürgermeister
1. Er regelte neben dem Stadtrat das Leben in der Stadt. (7)
Handwerker
2. Sie bildeten einen wesentlichen Bestandteil der städtischen Gesellschaft. Ihre Arbeit war unentbehrlich für das
Stadtleben. (2)
Rabbiner
3. Religionslehrer einer jüdischen Gemeinde. (1)
Kaiser
4. Von ihm erhielt die Stadt das Recht, Münzen zu prägen. (1)
Patrizier
5. So wurden die reichen Bürger der Stadt bezeichnet. (3)
Pest
6. Diese Seuche nannte man später auch den „schwarzen Tod“. (1)
Bettler
7. Diese Personengruppe hatte keinerlei Rechte und zählte zu den ehrlosen Menschen. (5)
Magd
8. Sie verrichtete die Arbeiten im Haus einer reichen Bürgerfamilie. (2)
Getto
9. Bezeichnung für ein abgegrenztes jüdisches Wohnviertel in der Stadt. (3)
Zunft
10. Hier waren die Meister eines Handwerks vertreten. (1)
Lösung: M1 A 2 R 3
K4 T 5
P 6
L 7
A8 T 9
Z10
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Aufbruch in eine neue Zeit
Buchdruck um 1450
7 5
2 6 4
8 1
Auf der Rekonstruktionszeichnung siehst du eine Reihe von Geräten und Arbeitsvorgängen, die notwendig waren
um einen Text zu drucken. Was nicht zu sehen ist, zum Schluss aber noch gemacht werden musste, war das Zu-
sammenbinden der einzelnen Seiten und das Verleimen mit einem Einband.
1. Betrachte das Bild und nummeriere die einzelnen Arbeitsvorgänge in der Zeichnung.
1 Buchstaben gießen, 2 Buchstaben nach der Textvorlage in die Druckform setzen, 3 Farbstempel vorbereiten,
4 Buchstaben in der Druckform mit Farbe einstreichen, 5 mit den eingefärbten Buchstaben unter der Druckerpresse
das Papier bedrucken, 6 das bedruckte Papier aus dem Rahmen nehmen und 7 zum Trocknen aufhängen, 8 die
fertigen Seiten zum Einbinden bereitlegen
2. Kennst du noch andere Drucktechniken? Schreibe sie auf oder drucke deinen Namen:
Blockdruck, Stempeldruck
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Aufbruch in eine neue Zeit
Geld regiert die Welt? –
Ein Buchstabensuchrätsel
Suche in der Buchstabensammlung nach versteckten Namen, Begriffen und Ereignissen. Die zu findenden Wörter
sind waagerecht von links nach rechts und senkrecht von oben nach unten geschrieben.
R J LL U V Z D Y H P Ö S C
L FF U
U G
G G
G EE R
R R
R G E I PP M
R LL TT C H S I EE R T O O
O Ä
H O
O H
H Z Ö S SS II LL B
B EE R
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S R
R EE P F W
W C C
C D B K Z
Z H
W EE R
R Y T U
U H H
H I I M
M EE W
E N
N G W
W EE C
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H SS EE LL O
O LL K
U I T S Q H
H O TT F E N
N LL E
J J A W U EE F A
A Q U O
O A
A B
G E A L L R
R F G
G Y S PP N
N U
T G K O E K E P C A O
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L K
K A
A II SS EE R
R W
W A
A H
H LL R D
P H R G F M L E I X T F A
S X L M E B U K Z F D L Ü
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Aufbruch in eine neue Zeit
An Bord der „Santa Maria“
Die Abbildung zeigt im Längsschnitt ein Schiff, das der „Santa Maria“ von Christoph Kolumbus sehr ähnlich gewesen
ist. Ungefähr 40 Matrosen überquerten zusammen mit ihm 1492 den Atlantik.
20 20
20
1 17
2 5
3 4 7
14
12 13 15
6
19
18
9 10
8 11 16
1. Betrachte die Zeichnung und male nacheinander folgende Gegenstände und Einrichtungen an:
1 Admiralskajüte, 2 Steuerruder, 3 Kompass, 4 Luke zum Schiffsladeraum, 5 Kanone, 6 Entwässerungspumpe,
7 Hebevorrichtung für Anker und Segel, 8 Pökelfleisch, 9 Schiffszwieback, 10 Fässer, 11 Ölvorrat, 12 Wasser-
vorrat, 13 Schiffsladeraum, 14 Weinfässer, 15 Zwiebeln und Knoblauch, 16 Mehlsäcke, 17 Waffen- und Muni-
tionskammer, 18 Abstellkammer für Segel, 19 Lagerraum für Taue, 20 Masten.
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Aufbruch in eine neue Zeit
Die Lage der Indios
Der Dominikanermönch und spätere Bischof in Mexiko Bartolomé de Las Casas (1474 –1566) schrieb an
den spanischen König:
„[Der Gouverneur übergab] jedem Spanier, der den z. B. auf der Insel Kuba, als ich dort war, 7000 Kinder
Wunsch dazu äußerte, dem einen 50, dem anderen im Laufe von drei Monaten. Einige Mütter erdrosselten
100 Indianer, anderen auch mehr, je nach Gunst, vor Verzweiflung ihre Kinder. So starben die Männer in
darunter Kinder und Greise, schwangere Frauen und den Goldminen, die Frauen auf den Farmen vor Er-
Wöchnerinnen, ja selbst die Könige dieser Völker. Die schöpfung.
Spanier schleppten die verheirateten Männer 60 bis Die Indianer sollten nur auf einige Zeit verdingt wer-
400 km zum Goldgraben fort, und die Frauen blieben den. Der Gouverneur aber überlieferte sie den Spani-
in den Häusern und Farmen zurück, um dort Feldarbeit ern zur ständigen Arbeitsleistung, ohne ihnen eine
zu verrichten. Dabei mussten sie die Erde im Schweiße Ruhepause zu gewähren. Ferner ließ er zu, dass man
ihres Angesichts mit Pfählen, die im Feuer gehärtet spanische Aufseher über sie setzte. Sie gaben ihnen
waren, aufbrechen. Stock- und Rutenhiebe, Ohrfeigen, Peitschenhiebe,
So kam es, dass die Männer und ihre Frauen kaum mehr Fußtritte und nannten sie nie anders als Hunde. Bei
zusammenkamen und so elend und entkräftet waren, der fortgesetzten unmenschlich harten Behandlung
dass die Geburten fast aufhörten. Die neugeborenen flohen Einzelne in die Berge. Darauf setzte man Hä-
Kinder konnten sich nicht entwickeln, weil die Müt- scher ein, die sie wieder herbeibrachten.“
ter, von Anstrengungen und Hunger erschöpft, keine aus: Geschichte in Quellen. Renaissance – Glaubenskämpfe – Absolu-
tismus. Bearbeitet von Fritz Dickmann, Bayerischer Schulbuch Verlag,
Nahrung für sie hatten. Aus diesem Grunde starben
München 1982, S. 70.
Wer Indios haben wollte, teilte dies dem Gouverneur mit, dieser verteilte denn
je nach Gunst die Indianer.
2. Beschreibe die Arbeit der Indios und wie die Siedler sie behandelten.
Las Casas hat eine gewisse Distanz gegenüber dem Vorgehen des Gouverneurs,
dies wird deutlich an Passagen, in denen Las Casas das Elend der Indianer schildert
(Verzweiflung der Mütter) und die Behandlung als unmenschlich bezeichnet.
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Aufbruch in eine neue Zeit
Durch Sklavenhandel zu Reichtum
Im Laufe des 16. Jahrhunderts hatten europäische Staaten einen intensiven Handel zwischen Europa, Afrika sowie
Mittel- und Südamerika aufgebaut, mit dem offensichtlich viel Geld zu verdienen war.
Die kostbaren Waren aus dem neu entdeckten Kontinent mussten natürlich in Europa bezahlt werden. Da das Geld
hier aber knapp war, verfielen geschäftstüchtige Händler auf die Idee eines Tauschgeschäftes, in dem Menschen zu
Tauschgegenständen wurden: Afrikaner, die zu Sklaven gemacht wurden.
Nordamerika
Europa
e r, um en
Silb R ar
a o, e lw
e ,
k al
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K a f fe t
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r l e Ka
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s p e k, lle,
r w B ra n
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r, G , Ta mw
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au
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ol
hb
Zu
Fe ue
G
Ro
Afrika
S kl
ave
n
Südamerika
Beschrifte die Kontinente und trage den Sklavenhandel und die Tauschgegenstände in die Pfeile ein:
Zucker – Feuerwaffen – Glasperlen – Kakao – Metallwaren – Branntwein – Silber – Gold – Rum – Tabak – Rohbaum-
wolle – Kaffee – Sklaven.
So wurden Afrikaner
auf einem englischen
Sklavenschiff um 1800
zusammengepfercht.
Die „Stauflächen“ waren
für Männer 182 cm, für
Frauen 177 cm und für
Mädchen 134 cm lang.
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Religionen und Kulturen
Wer kennt sich aus im frühen Judentum?
sy po
as go mon
bi ka
mes mo na rab lo
mel mud
ner pe l ge tal sa
as ses di tho si tem
ra ra
Aus diesen Silben kannst du anhand der folgenden Umschreibungen zehn Namen bzw. Begriffe bilden, die für die
jüdische Religion wichtig sind:
Moses
1 Ihm übergab Gott am Berg Sinai die Gesetzestafeln für das Volk Israel. (1)
Salomon
2 Er ließ den ersten Tempel erbauen. (2)
Diaspora
3 Griechische Bezeichnung für die Zerstreuung, in der die Juden leben mussten, nachdem sie aus Judäa ver-
trieben waren. (2)
Tempel
4 Bis heute höchstes Heiligtum der Juden. (3)
Thora
5 Name für die heilige Schrift der Juden. (3)
Synagoge
6 Gebäude, in dem sich die Juden einer Stadt zur gemeinsamen Lesung ihrer heiligen Schrift versammeln. (3)
Rabbiner
7 So heißen die Vorsteher der jüdischen Gemeinden. (5)
Talmud
8 In diesem Buch finden jüdische Gläubige Belehrungen darüber, wie man am besten nach den Geboten der
Heiligen Schrift lebt. (6)
Kamel
9 Das Fleisch dieses vierfüßigen Tieres dürfen Juden nicht essen. (4)
Messias
10 Der Gesandte Gottes, der – so hoffen die Juden – dafür sorgen wird, dass sie in Frieden mit anderen nach
ihrem Glauben leben können. (3)
Wenn du die in Klammern angegebenen Buchstaben der Begriffe in die unten stehenden Kästchen der Reihe nach
einträgst, erhältst du den Namen eines jüdischen Gelehrten aus dem 12. Jahrhundert.
M A I M O N I D E S
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
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Religionen und Kulturen
Schauplätze des frühen Christentums
4 Mailand
•
• 3 Rom
• 5 Nicäa
• 1 Nazareth
• 2 Jerusalem
• 6 Alexandria
Die Karte zeigt Orte, in denen wichtige Ereignisse des frühen Christentums stattfanden. Die Ereignisse sind unten ge-
nannt. Ordne sie den Orten zu, indem du die Nummer des Ortes vor das Ereignis schreibst. Ist deine Zuordnung rich-
tig, dann ergeben die Großbuchstaben bei den Ereignissen in der Reihenfolge von 1 – 6 einen dir bekannten Namen:
Hier gab Kaiser Konstantin den Befehl, die Christen nicht mehr zu verfolgen und ihnen die in den Verfolgungen
4
vorher weggenommenen Besitztümer zurückzugeben. (L)
Der Bischof dieser Stadt gehörte mit dem Bischof von Rom zu den beiden Bischöfen, deren Lehre von Kaiser
6
Theodosius für „allgemein verbindlich“ (= „katholisch“) erklärt wurde. (S)
In diesem Ort wohnten die Eltern von Jesus; hier wuchs Jesus auf und die Herkunft aus diesem Ort wurde
1
Bestandteil seines Namens. (P)
In dieser Stadt hielt Kaiser Konstantin die erste allgemeine Versammlung aller Bischöfe des römischen Reiches
5
(„Konzil“) ab, wobei die wichtige Entscheidung getroffen wurde, die Verwaltung von Kirche und Reich zu
vereinheitlichen. (U)
Hier fand die erste Christenverfolgung überhaupt statt, bei der die Apostel Petrus und Paulus den Märtyrer-
3
tod erlitten. Aus den Bischöfen dieser Stadt wurden um 400 n. Chr. die Päpste. (U)
Hier wurde Jesus vor das Gericht des römischen Statthalters Pilatus gestellt, zum Tode verurteilt und hinge-
2
richtet. (A)
P1 A2 U3 L4 U5 S6
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Religionen und Kulturen
Islamexperten gefragt!
1. A L L A H
2. M E K K A
3. H A D I T H
4. M U S L I M
5. A R A B I E N
6. G A B R I E L
7. M E D I N A
8. K O R A N
9. K A A B A
10. S U R E
11. K A L I F E N
12. H E D S C H R A
13. G E B E T
In die Kästchen sollen von links nach rechts Begriffe eingetragen werden, die du in den Schulbuchkapiteln über den
Islam kennengelernt hast. Die folgenden Umschreibungen sagen dir, um welche Begriffe es sich handelt:
Wenn du die Kästchen richtig ausgefüllt hast, ergeben die Buchstaben in der farbigen Spalte von oben nach unten
gelesen einen Begriff, der dir schon im Zusammenhang mit dem Islam begegnet ist.
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Religionen und Kulturen
Gewalt im Zeichen des Kreuzes
1 3
Die Karte zeigt die Mittelmeerländer zur Zeit der Kreuzzüge. Eingezeichnet und nummeriert sind mehrere Orte
und Gebiete, in denen besondere Ereignisse stattfanden. Die Ereignisse sind unten genannt.
1. Schreibe zu jedem Ereignis die Nummer des Ortes oder des Gebietes in das Kästchen. Wenn du dann die Großbuch-
staben, die hinter den Sätzen stehen, in der richtigen Reihenfolge in die Kästchen ganz unten einträgst, erhältst
du als Lösungswort den Namen des ersten christlichen Königs von Jerusalem.
Ereignisse
3 In diesem Gebiet wurden Scharen plündernder Kreuzfahrer vernichtet. (L)
5 Hier wurde die gesamte muslimische Bevölkerung von Kreuzfahrern getötet. (U)
7 Hier erlitten die Kreuzfahrer ihre letzte große Niederlage gegen die Muslime und wurden aus dem Heiligen
Land vertrieben. (N)
1 Hier war das Hauptrekrutierungsgebiet des Bauernkreuzzugs. (B)
4 Hier wurde das Kreuzfahrerheer der Bauern von Muslimen vernichtet. (D)
2 In diesem Gebiet wurden die Judenviertel von Kreuzfahrern geplündert und vernichtet. (A)
6 Hier waren die Kreuzfahrer am Ziel und gründeten ein Königreich. (I)
B1 A2 L3 D4 U5 I6 N7
2. Zeichne den Weg der christlichen Krieger in die Karte ein. Vergleiche deine Angaben mit denen auf der Karte im
Buch und vervollständige deine Zeichnung.
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Religionen und Kulturen
Schriftliche Quellen vergleichen
Du hast in deinem Geschichtsbuch gelernt, wie man gut bekannt ist. Beide Autoren waren hochgelehrt,
zwei Quellen miteinander vergleichen kann. Das sollst und so gut sich Otto mit den Geschehnissen der
du hier noch einmal an zwei Berichten üben, die von Kreuzzugszeit auf der Seite der europäischen Christen
dem deutschen Bischof Otto von Freising (1114–1158) auskannte (er nahm sogar 1147/1148 selber an einem
und dem Muslim Ibn Al-Atir aus Mossul (1160–1233) Kreuzzug teil), so gut kannte sich Ibn Al-Atir mit dem
über ein Ereignis verfasst worden sind, das dir auch Geschehen auf muslimischer Seite aus.
Wende zum Vergleich der Quellen die Arbeitsschritte an, die du in deinem Geschichtsbuch kennen gelernt hast.
Beginne mit einem genauen Durchlesen der Quellen sowie des Einleitungstextes und der Erläuterungen. Beantworte
dann schriftlich die folgenden Fragen:
1. Mit welchem Ereignis befassen sich beide Verfasser und was wollen sie daran erklären? ____________________
Ereignis: 1. Kreuzzug; Erklärung: Gründe der Kreuzfahrer für diesen Kreuzzug
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5. Welcher Bericht erscheint dir glaubwürdiger? (Vergleiche dazu mit den Kapiteln in deinem Schülerbuch).
Al-Atirs Ergänzungen entsprechen der Wahrheit. Bei den Widersprüchen entspricht
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das, was Otto von Freising schreibt, unseren Kenntnissen, wogegen Al-Atir über die
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Ereignisse in Europa nicht Bescheid wusste.
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Religionen und Kulturen
Warum will Luther die Kirche erneuern?
Die Tempelreinigung und der Ablasshandel (Holzschnitte aus der Werkstatt Lucas Cranach des Älteren, eines Zeitgenossen Martin Luthers.
Gedruckt Anfang 1521 in Wittenberg).
1. Links: Lies dir die Geschichte zur Tempelreinigung in der Bibel, Johannes 2, 13 – 22 durch. Kannst du nun den
abgebildeten Vorgang mit eigenen Worten beschreiben?
Jesus vertreibt mit einer Art Peitsche Händler, Geldwechsler und Kaufleute, erkennbar an ihren Körben
und Säcken, aus dem Tempelraum. Sie blicken erschreckt, wütend und ängstlich. Hinter Jesus sieht eine
Gruppe von Männern dem Geschehen zu; die vorderen zwei scheinen miteinander zu reden.
2. Rechts: Der Papst unterzeichnet Ablassbriefe. Er sitzt auf dem Thron und ist an der Tiara, seiner dreifachen
Krone erkennbar. Das Oberhaupt der Christen benötigt Geld für den Bau der Peterskirche in Rom. Das erhält
er von den Gläubigen, weil sie sich durch seinen Ablassbrief die Vergebung ihrer Sünden erhoffen. Warum ist das
so wichtig für sie?
Sie hatten Angst in Sünde zu sterben und dafür in der Hölle büßen zu müssen. Manche wollten
so auch verstorbene Verwandte aus den Höllenqualen erlösen.
3. Kann man sich die Vergebung der Sünden erkaufen? Was meint wohl der Künstler der beiden Holzschnitte
dazu? Bedenke auch, dass er die beiden Holzschnitte paarweise zusammenstellte.
Der Künstler zeigt einerseits, was das Christentum ursprünglich wollte (keine Händler im Tempel)
und was die Kirche später daraus gemacht hat (Ablasshandel). Damit kritisiert der Künstler die
herrschenden Zustände; er glaubt nicht, dass man die Vergebung der Sünden erkaufen kann.
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Religionen und Kulturen
Höllenstrafen für die „Bösen“
1
5
3
6
Die Abbildung aus einem Buch, mit dem die Äbtissin Herrat von Landsberg die Leser „erbauen“ wollte, zeigt,
welche Mitglieder der damaligen Gesellschaft (12. Jahrhundert) für böse gehalten wurden und wie man sich ihre
gerechte Strafe vorstellte.
1. Ordne die folgenden Übersetzungen den lateinischen Erläuterungen des Bildes zu, indem du die Nummer der
Übersetzung in den entsprechenden Kreis schreibst (dafür brauchst du kein Latein zu können): (1) Juden;
(2) Luzifer oder Satan; (3) Mönch; (4) Ewig werden die Gottlosen vom Wurm gefressen und vom Feuer gebrannt;
(5) Bewaffnete Ritter; (6) Ungeweihte Bischöfe. Wenn du die Buchstaben an den Kreisen in der Reihenfolge von
1–6 liest, erfährst du, wie die Äbtissin an ihre Vorstellung von der Hölle gekommen ist. VISION
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Der Absolutismus in Europa
Am Hofe des Sonnenkönigs
Ludwig XIV. von Frankreich lebte von 1638 bis 1715. Bereits mit fünf Jahren wurde er König von Frankreich. Die
Regentschaft für den jungen König übernahmen seine Mutter und der Erste Minister. Nach dessen Tod regierte
Ludwig mit uneingeschränkter Macht, ohne irgendjemandem Rechenschaft schuldig zu sein.
„Unweit von Paris, in Versailles , ließ ich ein prächtiges Schloss errichten. Erst musste ein
Sumpf trockengelegt werden und die Bauzeit dauerte über 28 Jahre , aber es hat sich gelohnt. Das
Schloss hat fast 2000 Räume, welche mit Spiegeln, Wandteppichen, Tapeten und Kronleuchtern ausgestattet sind.
Die Galerien, Flure und Säle sind mit weißem und buntem Marmor geschmückt. Außerdem ge-
hört ein wunderschöner Landschaftspark mit 1400 Springbrunnen zum Schloss. Die Gärtner
setzen jährlich 150000 Pflanzen, damit der Park seine Besucher verzaubert.
Viele Adlige kamen zu mir nach Versailles, weil sie mich in ihrem Sinne beeinflussen wollten. Dadurch
vernachlässigten sie ihre Landgüter und hatten kein Geld mehr. Jetzt sind sie von mir
abhängig und ich kann sie besser kontrollieren. Um meine große Hofgesellschaft
zu unterhalten, lasse ich fast täglich Feste, Jagden und Turniere ausrichten. Jeder, der sich an meinem Hof
aufhält, muss die Etikette und das Hofzeremoniell genau beachten. Besonders
gefällt es mir, wenn jemand gut tanzen kann, sich modisch kleidet und mir Komplimente macht.
Loyale Höflinge werden belohnt, indem sie von mir Ämter, Titel oder Geld erhalten.“
2. Stell dir vor, du arbeitest im Schloss des Königs als Bedienstete oder Bediensteter. Der König fordert dich auf,
ehrlich deine Meinung über das Leben am Hof in Versailles zu sagen. Was würdest du ihm erzählen?
Es werden nur
Beispiele genannt, da die Schüler
hier ihre eigene Meinung äußern sollen.
– verschwenderischer Lebensstil am Hof,
während die Bevölkerung hungert
– jeder muss dem König schmeicheln
und ihm hofieren
– man darf die ganzen Regeln, die zu
bestimmten Anlässen einzuhalten
sind, nicht vergessen
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Der Absolutismus in Europa
„Der Staat bin ich“
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2. Warum wählte Ludwig die Sonne als Symbol für seine Herrschaft aus? Welche Bedeutung hatte die Sonne für ihn?
– die Sonne steht hoch am Himmel und scheint über allen Menschen
– seiner Meinung nach war die Sonne das vornehmste und schönste Zeichen, weil sie
Licht spendet, von Glanz umgeben ist, die Freude und das Leben erweckt, immerzu
in Bewegung bleibt und niemals von ihrem Lauf abweicht
– Ludwig war schon als Kind gelehrt worden, dass er von Gott als König eingesetzt sei
– er regiert als Auserwählter von „Gottes Gnaden“ und steht dabei über allen
Gesetzen
– daher benutzt er die Sonne als Herrschaftssymbol, weil sie für ihn seine hohe
Stellung am besten ausdrückt/darstellt
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Der Absolutismus in Europa
Der Merkantilismus
mus. Das Hauptziel der merkantilistischen Wirtschaftspolitik bestand darin, den Reichtum
des Staates zu vermehren. Der Staat diente als Motor der Wirtschaft, indem er ausländische
Waren mit hohen Zöllen belegte und den Export der eigenen Produkte förderte.
3. Erkläre, wie das merkantilistische Wirtschaftssystem in Frankreich funktionierte. Benutze dazu die vorgegebenen
Stichworte und ordne die entsprechende Ziffer den Pfeilen zu.
2
1 Aus Nordamerika und Indien kamen wichtige
Rohstoffe nach Frankreich, die dann weiter ver-
arbeitet wurden (1).
Die so produzierten Waren wurden im Ausland
Gewinn bringend verkauft und so ein Überschuss
erzielt (2).
Mit diesem Überschuss wurden Edelmetalle ge-
kauft und nach Frankreich eingeführt, um Mün-
zen zu prägen (3).
Zur Förderung von französischen Unternehmern
3 4
und Kaufleuten erhob man bei der Einfuhr aus-
ländischer Fertigwaren hohe Zölle, um die Waren
zu verteuern (4).
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Der Absolutismus in Europa
Die Zeit der Aufklärer
Die Ideen der Aufklärung leiteten für Europa und die Welt eine Wende ein, deren Erkenntnisse auch heute noch
wirken.
AUFKLÄRUNG
1. Untersuche die Grafik. Was dachten die Menschen vor der Aufklärung und was änderte sich danach?
2. Wie beeinflusst die Aufklärung auch heute noch unser Leben (z. B. in der Schule, in der Wissenschaft, in der Politik
und in unserer Weltanschauung)?
spre ti tische tu
rung tof tro wan zöl
1. Setze die Silben zu den beschriebenen Begriffen zusammen. Trage anschließend die in den Klammern angegebe-
nen Buchstaben in die Kästchen unten der Reihe nach ein. So erhältst du das Lösungswort.
Einwanderung
1. Um ausländische Fachkräfte in Preußen anzusiedeln, förderte Friedrich II. die __________________________ (9).
merkantilistische
2. Zur Stärkung der Wirtschaft betrieb er eine _______________________________ (2) Wirtschaftspolitik.
Kartoffel
3. Gegen Hungersnöte befahl er den Bauern, die bis dahin unbekannte _____________________ (6) anzubauen.
roden
4. Um mehr nutzbare Fläche für die Landwirtschaft zu bekommen, ließ Friedrich Wald _____________ (2) und
trockenlegen
Sümpfe _____________________.
Recht-
5. Wegen bestechlicher Richter, willkürlicher Urteile und langwierigen Prozessen reformierte er die _____________
sprechung (8).
_________________
Zöllen
6. Zur Förderung von Handel und Wirtschaft belegte er die Einfuhr von Waren mit _______________ und gründete
Manufakturen
_______________________________________ (1).
Gleichheit
7. Vor dem Gesetz galt für alle, auch für den König, die __________________________ (3).
Religions-
8. Friedrich II. sagte: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“ In seinem Land herrschte ___________________
freiheit
___________________ (8).
Lösung: R1 E 2
F 3
O 4 R 5 M6 E 7
N8
2. Friedrich II. sah sich folgendermaßen: „Ich bin der erste Diener meines Staates.“
Erläutere, was er damit gemeint hat.
Er hatte eine Verpflichtung gegenüber dem Staat; er wollte seinem Land dienen, um
es zu einer europäischen Großmacht zu machen, einerseits durch Krieg und Eroberung
andererseits bemühte er sich auch um die wirtschaftliche Entwicklung Preußens, vor
allem der Landwirtschaft; er dachte nicht nur an sein eigenes Wohlergehen, sondern
auch an das seiner Untertanen (siehe Reformen, die er durchführte)
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Der Absolutismus in Europa
Absolutismus-Experten gesucht
Hier kannst du dein Wissen über den Absolutismus testen. Zu jeder Frage sind drei mögliche Antworten vorgegeben.
Wenn Du die richtige Antwort ankreuzt, ergeben die Buchstaben von oben nach unten gelesen das Lösungswort.
1. Wo lag der Regierungssitz von Ludwig XIV.? 7. Barock kommt aus der portugiesischen Sprache
und bedeutet:
R Paris
K schief-runde Perle
B Rouen
L schief-runder Edelstein
S Versailles
P große Perle
2. Was versteht man unter Absolutismus?
8. Wer erkannte 1666 das Gesetz der Schwerkraft?
O Alleinherrschaft
E Johannes Kepler
W Königsherrschaft
Ö Isaac Newton
K Aristokratenherrschaft
I Otto von Guericke
3. Wer war der Finanzminister von Ludwig XIV.?
9. Welcher Aufklärer forderte die Aufteilung
D Voltaire
der Befugnisse im Staat?
N Colbert
N Montesquieu
D Diderot
H Locke
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Bildgeberverzeichnis
Bildgeber Lösung
Geographic and environmental factors played a crucial role in the development of early civilizations like Egypt and Sumer. In Egypt, the annual flooding of the Nile provided fertile soil for agriculture, which supported a growing population and led to the establishment of a stable society. This period also marked the development of administrative systems to manage the distribution of land and resources . In Sumer, the presence of rivers provided water for irrigation, contributing to agricultural surplus and urbanization. The Sumerians viewed their kings as intermediaries with the gods, who controlled natural resources such as land, water, and livestock .
Roads and infrastructure were vital in the expansion and administrative control of the Roman Empire. The empire's extensive network of roads, such as the Via Appia, facilitated rapid movement of troops, information, and trade throughout its vast territories. This connectivity enabled the Romans to maintain control over distant provinces, ensuring efficient administration and military mobilization. The construction of aqueducts and roads also reflects Rome's engineering prowess, which supported urbanization and integration of the empire's diverse regions .
The document mentions various technological advancements from the Paleolithic period, such as speerschleudern (spear-throwers), nähnadeln (needles), and bohrer (drills). These tools were essential for survival as they allowed early humans to hunt, create clothing from furs, and construct shelters. Spear-throwers increased hunting efficiency and reach, needles were critical in sewing animal hides into garments, and drills facilitated the working of materials by creating holes and shaping objects .
Key factors contributing to the transition from the Roman Republic to the Roman Empire include internal strife and power struggles, economic inequality, and military reforms. The assassination of Julius Caesar marked the end of Republican rule, as it catalyzed political instability and subsequent wars. Augustus' rise to power and his reforms consolidated power into a singular leadership role, transforming Rome into an empire. These changes were underscored by the need for more centralized control over Rome's expanding territories, which the republican system struggled to manage effectively .
In the Sumerian city of Nippur, social hierarchy and the concept of divine rulership were closely intertwined. The king, who was also the chief priest, acted as an intermediary between the gods and the people, legitimizing his authority by deriving instructions from the gods to govern human affairs. This established a divine right to rule that reinforced the social hierarchy. Nippur was dedicated to Enlil, the god of wind, who was considered the protector of the city, and ownership of all lands, herds, and waters was attributed to him, reflecting the godly influence on societal organization and resource control .
Greek philosophy and culture significantly impacted Roman education and intellectual life, shaping its approach to knowledge and ethics. Roman education adopted Greek texts and philosophical methods, fostering an appreciation for rhetoric, literature, and science. Greek tutors were often employed by Roman elites, and thinkers like Seneca and Cicero were heavily influenced by Greek philosophy, integrating Stoic and Epicurean themes. The synthesis of Greek intellectual traditions into Roman life enriched cultural and scholarly pursuits, laying foundational elements for Western intellectual development .
Writing was pivotal in the administrative advancement of early civilizations like Egypt. The development of writing systems, specifically hieroglyphics, enabled the meticulous recording of transactions, laws, and historical events, which were crucial for managing a complex and expanding state. In Egypt, writing facilitated the organization of the agricultural calendar based on the Nile's floods, allowing for efficient resource distribution and land assignments annually. Scribes were tasked with recording the harvests, which provided data for tax collection and resource management essential for sustaining the Egyptian state .
The construction and use of pyramids in ancient Egypt are reflective of both the society's values and technological capabilities. Pyramids served as monumental tombs for pharaohs, symbolizing their authority and the belief in an afterlife. The precise planning and execution of these massive structures, such as the Cheops Pyramid made of approximately 2,250,000 blocks each weighing over two tons, demonstrate advanced knowledge in mathematics and engineering skills. The societal value placed on preserving the pharaoh's body and goods for the afterlife is evidenced by the effort and resources devoted to their construction .
In Ancient Athens, citizenship was defined by direct participation in democracy, with citizens actively involved in decision-making through assemblies. This created a society with a strong civic identity and political engagement among free male citizens. In contrast, Roman citizenship was initially more exclusive but expanded over time to accommodate a growing empire, incorporating individuals from conquered regions. The Athenian model fostered a culture of direct democratic involvement, while the Roman approach allowed for a more bureaucratic governance structure as the empire grew .
Trade played a crucial role in connecting ancient civilizations around the Mediterranean, facilitating cultural exchange and economic prosperity. Key trade routes allowed for the movement of goods, such as grain, spices, and textiles, between regions like Egypt, Greece, and Rome. This connectivity optimized resource distribution and stimulated economies while promoting the exchange of ideas, technology, and cultural practices. Maritime and overland trade routes also enhanced political alliances and rivalries as states sought to control strategic trade hubs, demonstrating trade's extensive impact beyond economic factors .