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FAMILIENALBUM.
Ich war Hamlet. Ich stand an der Kiiste und redete mit der
Brandung BLABLA, im Riicken die Ruinen von Europa. Die
Glocken léuteten das Staatsbegribnis cin, Mérder und
Witwe ein Paar, im Stechschritt hinter dem Sarg des Hohen
Kadavers die Rate, heulend in schlecht bezahlter Trauer
WER IST DIE LEICH IM LEICHENWAGEN / UM WEN
HORT MAN VIEL SCHREIN UND KLAGEN / DIE LEICH
IST EINES GROS IN / GEBERS VON ALMOSEN das Spa-
lier der Bevélkerung, Werk seiner Staatskunst ER WAR EIN
MANN NAHM ALLES NUR VON ALLEN. Ich stoppte den
Leichenzug, stemmte den Sarg mit dem Schwert auf, dabei
brach die Klinge, mit dem stumpfen Rest gelang es, und
verteilte den toten Erzeuger FLEISCH UND FLEISCH GE-
SELLT SICH GERN an die umstehenden Elendsgestalten.
Die Trauer ging in Jubel tiber, der Jubel in Schmatzen, auf
dem leeren Sarg besprang der Mérder die Witwe SOLL ICH
DIR HINAUFHELFEN ONKEL MACH DIE BEINE AUF
MAMA. Ich legte mich auf den Boden und hérte die Welt
ihre Runden drehn im Gleichschritt der Verwesung,
I'M GOOD HAMLET GI'ME A CAUSE FOR GRIEF
AH THE WHOLE GLOBE FOR A REAL SORROW
RICHARD THE THIRD I THE PRINCEKILLING KING
OH MY PEOPLE WHAT HAVE I DONE UNTO THEE
WIE EINEN BUCKEL SCHLEPP ICH MEIN SCHWERES
GEHIRN
ZWEITER CLOWN IM KOMMUNISTISCHEN FRUHLING
SOMETHING IS ROTTEN IN THIS AGE OF HOPE.
LETS DELVE IN EARTH AND BLOW HER AT THE MOON,
Hier kommt das Gespenst das mich gemacht hat, das Beil
noch im Schédel. Du kannst deinen Hut aufbehalten, ich
weiB, daB du ein Loch zuviel hast. Ich wollte, meine Mutter
&hatte eines zu wenig gehabt, alsdu im Fleisch warst: ich
mir erspart geblieben. Man sollte die Weiber zunihn, eine
Welt ohne Miitter. Wir kinnten einander in Ruhe abschlach-
ten, und mit einiger Zuversicht, wenn uns das Leben zu lang
wird oder der Halszu eng fiir unsre Schreie, Was willst du von
mir. Hast du an einem Staatsbegrabnis nicht genug. Alter
Schnorrer. Hast du kein Blut an den Schuhn. Was geht mich
deine Leiche an. Sei froh, daB der Henkel heraussteht, viel-
leicht kommst du in den Himmel. Worauf wartest du. Die
Huhne sind geschlachtet. Der Morgen findet nicht mehr
statt
SOLL ICH
WEILS BRAUCH IST EIN STUCK EISEN STECKEN IN
DAS NACHSTE FLEISCH ODER INS UBERNACHSTE
MICH DRAN ZU HALTEN WEIL DIE WELT SICH DREHT
HERR BRICH MIR DAS GENICK IM STURZ VON EINER
BIERBANK
Auftritt Horatio. Mitwisser meiner Gedanken, die voll Blut
sind, seit der Morgen verhiingt ist mit dem leeren Himmel.
DU KOMMST ZU SPAT MEIN FREUND FUR DEINE
GAGE / KEIN PLATZ FUR DICH IN MEINEM TRAUER-
SPIEL. Horatio, kennst du mich. Bist du mein Freund,
Horatio. Wenn du mich kennst, wie kannst du mein Freund
sein. Willst du den Polonius spielen, der bei seiner Tochter
schlafen will, die reizende Ophelia, sie kommt auf ihr Stich-
wort, sieh wie sie den Hintern schwenkt, eine tragische Rolle.
HoratioPolonius. Ich wubite, da du ein Schauspieler bist, [eh
bin es auch, ich spiele Hamlet. Danemark ist ein Geftingnis,
zwischen uns wiichst eine Wand. Sieh was aus der Wand
wichst. Exit Polonius. Meine Mutter die Braut. Ihre Briiste
ein Rosenbeet, der SchoB die Schlangengrube. Hast du
deinen Text verlernt, Mama, Ich souffliere WASCH DIR
DEN MORD AUS DEM GESICHT MEIN PRINZ / UND
MACH DEM NEUEN DANMARK SCHONE AUGEN. Ich
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werde dich wieder zur Jungfrau machen, Mutter, damit dein
Kénig eine blutige Hochzeit hat. DER MUTTERSCHOSS
IST KEINE EINBAHNSTRASSE. Jetzt binde ich dir die
Hinde auf den Riicken, weil mich ekelt vor deiner Umar-
mung, mit deinem Brautschleier. Jetzt zerreiBe ich das Braut-
Kleid. Jetzt muBit du schreien. Jetzt beschmiere ich die Fetzen
deines Brautkleids mit der Erde, die mein Vater geworden ist,
mit den Fetzen dein Gesicht deinen Bauch deine Briiste. Jetzt
nehme ich dich, meine Mutter, in seiner, meines Vaters,
unsichtbaren Spur. Deinen Schrei ersticke ich mit meinen
Lippen. Erkennst du die Frucht deines Leibes. Jetzt geh in
deine Hochzeit, Hure, breit in der dinischen Sonne, die auf
Lebendige und Tote scheint. Ich will die Leiche in den
Abtritt stopfen, daB der Palast erstickt in kéniglicher
Scheiffe. Dann laB mich dein Herz essen, Ophelia, das meine
‘Tranen weint.
DAS EUROPA DER FRAU
Enormous room. Ophelia. Ihr Herz ist eine Uhr.
OPHELIA (CHOR / HAMLET) Ich bin Ophelia. Die der Flu8
nicht behalten hat. Die Frau am Strick Die Frau mit den
aufgeschnittenen Pulsadern Die Frau mit der Uberdosis
AUF DEN LIPPEN SCHNEE Die Frau mit dem Kopf im
Gasherd. Gestern habe ich aufgehért mich zu toten. Ich
binallein mit meinen Briisten meinen Schenkeln meinem
SchoB. Ich zertriimmre die Werkzeuge meiner Gefangen-
schaft den Stuhl den Tisch das Bett. Ich zerstére das
Schlachtfeld das mein Heim war. Ich reife die Tiiren
auf, damit der Wind herein kann und der Schrei der
Welt. Ich zerschlage das Fenster. Mit meinen blutenden
547Hinden zerreifie ich die Votografien der Miinner die ich
geliebt habe und die mich gebraucht haben auf dem Bett
auf dem Tisch auf dem Stuhl auf dem Boden. Ich lege
Feuer an mein Gefiingnis. Ich werfe meine Kleider in das
Feuer. Ich grabe die Uhr aus meiner Brust die mein Herz
war: Ich gehe auf die StraBe, gekleidet in mein Blut.
3
SCHERZO
Universitat der Toten. Gewisper und Gemurmel. Von ihren
Grabsteinen (Kathedern) aus werfen die toten Philosophen
ihre Bucher auf Hamlet. Galerie (Ballett) der toten Frauen.
Die Frau am Strick Die Frau mit den aufieschnittenen Puls-
adern usu. Hamlet betrachtet sie mit der Haltung eines Mu-
seums- (Theater-) Besuchers. Die toten Frauen reifien ihm die
Kleider vom Leib. Aus einem aufrechtstehenden Sarg mit der
Aufichrifi HAMLET 1 treten Claudius und, als Hure gekleidet
und geschminkt, Ophelia. Striptease von Ophelia.
OPHELIA Willst du mein Herz essen, Hamlet. Lacht.
HAMLET Hande vorm Gesicht: Ich will eine Frau sein,
Hamlet zieht Ophelias Kleider an, Ophelia schminkt ihm
eine Hurenmaske, Claudius, jetzt Hamlets Vater, lacht ohne
Laut, Ophelia wirft Hamlet eine Kufthand zu und tritt mit
Claudius / Hamlets Vater zuriick in den Sarg. Hamlet in
Hurenpose. Ein Engel, das Gesicht im Nacken: Horatio.
Tanzt mit Hamlet
STIMME(N) aus dem Sarg: Was du getstet hast sollst du auch
lieben,
Der Tanz wird schneller und wilder. Geltichter aus dem
Sarg. Aufeiner Schaukel die Madonna mit dem Brustkrebs
Horatio spannt einen Regenschirm auf, umarmt Hamlet.
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Erstarren in der Umarmung unter dem Regenschirm. Der
Brustkrebs strahlt wie eine Sonne.
4
PEST IN BUDA SCHLACHT UM GRONLAND,
Raum 2, von Ophelia zerstort. Leere Rustung, Beil im Helm.
HAMLET Der Ofen blakt im friedlosen Oktober
A BAD COLD HE HAD OF IT JUST THE WORST
‘TIME
JUST THE WORS'
A REVOLUTION
Durch die Vorstaidte Zement in Blite geht
Doktor Schiwago weint
Um seine Wolfe
IM WINTER MANCHMAL KAMEN SIE INS DORF
ZERFLEISCHTEN EINEN BAUERN
Legt Maske und Kostiim ab.
HAMLETDARSTELLER Ich bin nicht Hamlet. Ich spiele keine
Rolle mehr. Meine Worte haben mir nichts mehr zu sagen.
Meine Gedanken saugen den Bildern das Blut aus. Mein
Drama findet nicht mehr statt. Hinter mir wird die
Dekoration aufgebaut. Von Leuten, die mein Drama nicht
interessiert, fiir Leute, die es nichts angeht. Mich inter-
essiert es auch nicht mehr. Ich spiele nicht mehr mit.
Bithnenarbeiter stellen, vom Hamletdarsteller unbemerkt,
einen Kihlschrank und drei Fernsehgerate auf. Geréusch
der Kithlanlage. Drei Programme ohne Ton.
Die Dekoration ist ein Denkmal. Es stellt in hundert-
facher VergréBerung einen Mann dar, der Geschichte
gemacht hat. Die Versteinerung einer Hoffnung. Sein
Name ist auswechselbar. Die Hoffnung hat sich nicht
‘TIME OF THE YEAR FOR
549erfiillt. Das Denkmal liegt am Boden, geschleift drei Jahre
nach dem Staatsbegrabnis des Gehafiten und Verehrten
von seinen Nachfolgern in der Macht. Der Stein ist be-
wolint. In den geraumigen Nasen- und Ohrléchern, Haut-
und Uniformfalten des zertriimmerten Standbilds haust
die armere Bevilkerung der Metropole. Auf den Sturz des
Denkmals folgt nach einer angemessenen Zeit der Auf-
stand. Mein Drama, wenn es noch stattfinden wiirde,
finde in der Zeit des Aufstands statt. Der Aufstand beginnt
als Spaziergang. Gegen die Verkehrsordnung wahrend der
Arbeitszeit. Die Strafle gehirt den FuBgingern, Hier und
da wird ein Auto umgeworfen. Angsttraum eines Messer-
werfers: Langsame Fahrt durch eine EinbahnstraBe auf
einen unwiderruflichen Parkplatz zu, der von bewaffneten
PuBgingern umstellt ist. Polizisten, wenn sie im Weg
stehn, werden an den StraBenrand gespiilt. Wenn der
Zug sich dem Regierungsviertel nihert, kommt er an
einem Polizeikordon zum Stehen. Gruppen bilden sich,
aus denen Redner aufsteigen. Auf dem Balkon eines Re-
gierungsgebiiudes erscheint ein Mann mit schlecht sit-
zendem Frack und beginnt ebenfalls zu reden. Wenn ihn
der erste Stein trifft, ziehtauch er sich hinter die Fligeltiir
aus Panzerglas zurtick. Aus dem Ruf nach mehr Freiheit
wird der Schrei nach dem Sturz der Regierung) Man
beginnt die Polizisten zu entwaffnen, stiirmt zwei drei
Gebiiude, ein Gefaingnis eine Polizeistation ein Biro der
Geheimpolizei, hangt ein Dutzend Handlanger der Macht
an den FiiBen auf, die Regierung sett Truppen ein,
Panzer. Mein Platz, wenn mein Drama noch stattfinden
wiirde, ware auf beiden Seiten der Front, zwischen den
Fronten, dariiber: Ich stehe im SchweiBgeruch der Menge
und werfe Steine auf Polizisten Soldaten Panzer Panzer-
glas. Ich blicke durch die Fliigeltiir aus Panzerglas auf die
andrangende Menge und rieche meinen Angstschwei8.
550
Ich schiittle, von Brechreiz gewiirgt, meine Faust gegen
mich, der hinter dem Panzerglas steht. Ich sehe, geschiit-
telt von Furcht und Verachtung, in der andringenden
Menge mich, Schaum vor meinem Mund, meine Faust
gegen mich schiitteln, Ich hinge mein uniformiertes
Fleisch an den Fiifien auf. Ich bin der Soldat im Panzer-
turm, mein Kopf ist leer unter dem Helm, der erstickte
Schrei unter den Ketten. Ich bin die Schreibmaschine. Ich
kniipfe die Schlinge, wenn die Radelsfiihrer aufgeh’ingt
werden, ziche den Schemel weg, breche mein Genick. Ich
bin mein Gefangener. Ich fiittere mit meinen Daten die
Computer. Meine Rollen sind Speichel und Spucknapf
Messer und Wunde Zahn und Gurgel Hals und Strick.
Ich bin die Datenbank. Blutend in der Menge. Aufatmend
hinter der Fligeltiir. Wortschleim absondernd in meiner
schalldichten Sprechblase iiber der Schlacht. Mein Drama
hat nicht stattgefunden. Das Textbuch ist verlorengegan-
gen. Die Schauspieler haben ihre Gesichter an den Nagel
in der Garderobe gehiingt. In seinem Kasten verfault der
Souffleur. Die ausgestopften Pestleichen im Zuschauer-
raum bewegen keine Hand. Ich gehe nach Hause und
schlage die Zeit tot, einig / Mit meinem ungeteilten
Selbst.
Fernsehn Der tigliche Ekel Ekel
Am praparierten Geschwéitz Am verordneten Frohsinn
Wie schreibt man GEMUTLICHKEIT
Unsern Taglichen Mord gib uns heute
Denn Dein ist das Nichts Ekel
An den Liigen die geglaubt werden
Von den Liignern und niemandem sonst Ekel
An den Liigen die geglaubt werden Ekel
‘An den Visagen der Macher gekerbt
Vom Kampf um die Posten Stimmen Bankkonten
Ekel Bin Sichelwagen der von Pointen blitztGeh ich durch Straflen Kaufhallen Gesichter
Mit den Narben der Konsumschlacht Armut
Obne Wiirde Armut ohne die Wiirde
Des Messers des Schlagrings der Faust
Die erniedrigten Leiber der Frauen
Hoffnung der Generationen.
In Blut Feigheit Dummheit erstickt
Gelachter aus toten Bauchen
Heil COCA COLA
Ein Kénigreich
Fir einen Mérder
ICH WAR MACBETH DER KONIG HATTE MIR SEIN
DRITTES KEBSWEIB ANGEBOTEN ICH KANNTE JE-
DES MUTTERMAL AUF IHRER HUFTE RASKOLNI-
KOW AM HERZEN UNTER DER EINZIGEN JACKE
DAS BEIL FUR DEN / EINZIGEN / SCHADEL DER
PFANDLEIHERIN
In der Kinsamkeit der Flughafen
Atme ich auf Ich bin
Bin Privilegierter Mein Ekel
Ist ein Privileg
Beschirmt mit Mauer
Stacheldraht Gefingnis
Fotografie des Autors.
Ich will nicht mehr essen trinken atmen eine Frau lieben
einen Mann ein Kind ein Tier. Ich will nicht mehr sterben.
Ich will nicht mehr tten.
Zerreipung der Fotografie des Autors.
Ich breche mein versiegeltes Fleisch auf. Ich will in
meinen Adern wohnen, im Mark meiner Knochen, im
Labyrinth meines Schadels. Ich ziehe mich aurick in
meine Eingeweide. Ich nehme Platz in meiner Scheie,
meinem Blut. Irgendwo werden Leiber zerbrochen, damit
ich wohnen kann in meiner Scheifie. Ingendwo werden
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Leiber geéffinet, damit ich allein sein kann mit meinem
Blut. Meine Gedanken sind Wunden in meinem Gehirn.
Mein Gehirn ist eine Narbe. Ich will eine Maschine sein.
Arme zu greifen Beine zu gehn kein Schmerz kein Ge-
danke.
Bildschirme schwarz. Blut aus dem Kithlschrank, Drei
nackte Frauen: Marx Lenin Mao. Sprechen gleichzeitig
jeder in seiner Sprache den Text ES GILT ALLE VER-
HALTNISSE UMZUWERFEN, IN DENEN DER
MENSCH... Hamletdarsteller legt Kostitm und Maske an.
HAMLET DER DANE PRINZ UND WURMFRASS,
STOLPERND
VON LOCH ZU LOCH AUFS LETZTE LOCH ZU
LUSTLOS
TM RUCKEN DAS GESPENST DAS IHN GEMACHT HAT
GRON WIE OPHELIAS FLEISCH IM WOCHENBETT
UND KNAPP VORM. DRITTEN HAHNENSCHREL
ZERREISST
EIN NARR DAS SCHELLENKLEID DES PHILOSOPHEN
KRIECHT EIN BELEIBTER BLUTHUND IN DEN
PANZER
Tritt in die Ritstung, spaltet mit dem Beil die Kepfe von
Marx Lenin Mao. Schnee. Kiszeit.
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WILDHARREND / IN DER FURCHTBAREN RUSTUNG /
JAHRTAUSENDE
Tiefsce. Ophelia im Rollstuhl. Fische Tritmmer Leichen und
Leichenteile treiben vorbei.
OPHELIA weihrend zwei Manner in Arztkitteln sie und den
Rollstwhl von unten nach oben in Mullbinden schniiren:Hier spricht Elektra. Im Herzen der Finsternis. Unter der
Sonne der Folter. An die Metropolen der Welt. Im Namen
der Opfer. Ich stoBe allen Samen aus, den ich empfangen
habe. Ich verwandle die Milch meiner Briiste in tédliches
Gift. Ich nehme die Welt zuriick, die ich geboren habe. Ich
ersticke die Welt, die ich geboren habe, zwischen meinen
Schenkeln. Ich begrabe sie in meiner Scham. Nieder mit
dem Glick der Unterwerfung. Es lebe der Ha, die Ver-
achtung, der Aufstand, der Tod. Wenn sie mit Fleischer-
messern durch eure Schlafzimmer geht, werdet ihr die
Wahrheit wissen.
Manner ab. Ophelia bleibt auf der Bithne, reglos in der
sen Verpackung.
Aus dem Nachlap