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Präambel: Kryptoverwahrvertrag

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KRYPTOVERWAHRVERTRAG

Präambel

Die BitGo Deutschland GmbH ("Kryptoverwahrer") ist eine Gesellschaft mit beschränkter
Haftung nach deutschem Recht und bietet Kryptoverwahrdienstleistungen in der
Bundesrepublik Deutschland an.

Unter diesem Kryptoverwahrvertrag ("Vertrag") bietet der Kryptoverwahrer


Kryptoverwahrdienstleistungen ausschließlich für solche Kunden an, welche auch Kunden der
Trade Republic Bank GmbH ("Plattformbetreiber") sind (die "Kunden"). Der
Plattformbetreiber betreibt die Plattform unter dem Namen Trade Republic Bank GmbH
("Plattform"). Unter eigenständigen Verträgen zwischen den Kunden und dem
Plattformbetreiber ermöglicht der Plattformbetreiber den Kunden das Handeln von
Kryptowerten auf der bzw. über die Plattform.

Der Kryptoverwahrer und der Plattformbetreiber haben einen eigenständigen


Kooperationsvertrag zu dem Zweck geschlossen, dass der Kryptoverwahrer den Kunden des
Plattformbetreibers Kryptoverwahrdienstleistungen nach diesem Vertrag für auf der oder über
die Plattform gehandelte Kryptowerte anbieten kann.

§1- Abschluss und Umfang des Vertrags

(1) Dieser Vertrag kann nur von Kunden eingegangen werden, die natürliche Personen sind
und ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Der Vertragsschluss
zwischen dem Kryptoverwahrer und den Kunden findet ausschließlich über die
Plattform statt.

(2) Das Angebot zum Abschluss des Vertrags wird vom Kunden über die Plattform
abgegeben. Der Plattformbetreiber agiert für den Vertragsschluss als Empfangsvertreter
des Kryptoverwahrers und empfängt das vom Kunden über die Plattform abgegebene
und an den Kryptoverwahrer gerichtete Angebot für den Kryptoverwahrer.

(3) Die Annahme des Angebots erfolgt durch (i) eine ausdrückliche Erklärung durch den
Plattformbetreiber als Erklärungsvertreter des Kryptoverwahrers, die dem Kunden per
E- Mail an seine private E-Mail-Adresse übermittelt wird oder (ii) durch tatsächliche
Aufnahme der Kryptoverwahrdienstleistung für den Kunden. Der Kunde verzichtet auf
den Empfang einer ausdrücklichen Annahmeerklärung.

(4) Der Kryptoverwahrer erbringt für den Kunden im Rahmen dieses Vertrages
ausschließlich Kryptoverwahrdienstleistungen. Der Kryptoverwahrer erbringt keine
sonstigen Leistungen für den Kunden. Insbesondere schließt der Kryptoverwahrer keine
Kauf- oder Verkaufsgeschäfte über Kryptowerte mit dem Kunden ab. Dieser Vertrag ist
die alleinige und abschließende Rechtsgrundlage für die Erbringung von
Kryptoverwahrdienstleistungen durch den Kryptoverwahrer an den Kunden.

(5) Dieser Vertrag regelt nicht die Nutzung der Plattform und den Kauf und Verkauf von
Kryptowerten über die Plattform. Diese Leistungen werden ausschließlich vom
Plattformbetreiber erbracht. Die Abwicklung von Zahlungen im Zusammenhang mit
Transaktionen des Kunden in Kryptowerten auf der Plattform, einschließlich der
Gutschrift etwaiger Veräußerungserlöse auf Konten des Kunden, erfolgt ausschließlich
durch den Plattformbetreiber.

§ 2 - Geldwäscherechtliche Verpflichtungen

(1) Der Kryptoverwahrer ist verpflichtet, vor der Erbringung von Dienstleistungen unter
diesem Vertrag geldwäscherechtliche Prüfungen in Bezug auf den Kunden
durchzuführen.

(2) Der Kryptoverwahrer hat die Erfüllung bestimmter geldwäscherechtlicher


Verpflichtungen, insbesondere zur Identifizierung und der Feststellung der Identität von
Kunden, an den Plattformbetreiber ausgelagert. Der Kunde nimmt zur Kenntnis und
erklärt sich damit einverstanden, dass der Plattformbetreiber vom Kunden gesammelte
Informationen und Dokumente an den Kryptoverwahrer weitergibt, soweit dies für den
Kryptoverwahrer zur Erfüllung von dessen geldwäscherechtlichen Verpflichtungen
erforderlich ist.
(3) Ungeachtet der in § 2 (2) genannten Auslagerung ist der Kryptoverwahrer berechtigt,
zusätzliche Informationen und Dokumente direkt vom Kunden anzufordern, die der
Kryptoverwahrer nach vernünftigem Ermessen für die Erfüllung seiner
geldwäscherechtlichen Verpflichtungen für erforderlich hält.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, Änderungen seiner im Rahmen der Kundenidentifizierung
erhobenen Informationen unverzüglich dem Kryptoverwahrer durch entsprechende
Mitteilung an den Plattformbetreiber bekannt zu geben.

§ 3 - Kryptoverwahrdienstleistungen

(1) Der Kryptoverwahrer erbringt Kryptoverwahrdienstleistungen ausschließlich in Bezug


auf eine begrenzte Auswahl unterstützter Kryptowerte, die sich den Angaben auf der
Plattform entnehmen lassen ("Unterstützte Kryptowerte"). Der Kryptoverwahrer kann
nach billigem Ermessen beschließen, die Kryptoverwahrdienstleistungen in Bezug auf
Unterstützte Kryptowerte nicht länger zu erbringen und den Kryptoverwahrvertrag
insoweit teilweise nach Maßgabe von § 10(3) ordentlich oder, sofern ein
Kündigungsgrund besteht, nach Maßgabe von § 10(4) außerordentlich zu kündigen.

(2) Der Kryptoverwahrer wird im Rahmen dieses Vertrages nur


Kryptoverwahrdienstleistungen für Kryptowerte erbringen, die über die Plattform
gehandelt werden können. Für Kryptowerte, die nicht über die Plattform erworben
wurden, werden unter diesem Vertrag keine Kryptoverwahrdienstleistungen erbracht.

(3) Der Kryptoverwahrer verwahrt die Kryptowerte aller Kunden in einem digitalen
Sammelkonto je Unterstütztem Kryptowert ("Wallet"). Dies bedeutet, dass
Kryptowerte, die für verschiedene Kunden verwahrt werden, nicht getrennt werden.
Kryptowerte, die für den Plattformbetreiber selbst verwahrt werden, kann der
Kryptoverwahrer ebenfalls im Wallet verwahren.

(4) Alle kryptographischen Schlüssel für die Wallet werden ausschließlich vom
Kryptoverwahrer verwahrt. Weder der Plattformbetreiber noch der Kunde halten
kryptographische Schlüssel. Der Kryptoverwahrer verwahrt Kryptowerte und
kryptographische Schlüssel unter diesem Vertrag nur für den Kunden, nicht für den
Plattformbetreiber. Die Verwahrung von Kryptowerten und kryptografischen
Schlüsseln für den Plattformbetreiber unter einem gesonderten Vertrag bleibt davon
unbenommen. Zur Klarstellung: Im Falle einer Insolvenz des Kryptoverwahrers sollen
die Kryptowerte nicht in die Insolvenzmasse des Kryptoverwahrers fallen, sondern
stehen dem Kunden zu.

(5) Auf der Grundlage von durch den Plattformbetreiber zur Verfügung gestellten
Informationen über Geschäfte der Kunden in Kryptowerten auf der Plattform wird der
Kryptoverwahrer Aufzeichnungen über die Zuordnung der in der Wallet gehaltenen
Kryptowerte zu dem einzelnen Kunden führen, sodass aus den Aufzeichnungen des
Kryptoverwahrers jederzeit ersichtlich ist, welche Kryptowerte für welchen Kunden
gehalten werden.

(6) Informationen über die jeweiligen Bestände von Kryptowerten eines Kunden werden
dem Kunden ausschließlich über die Plattform angezeigt. Die Abwicklung der auf der
oder über die Plattform getätigten Transaktionen verbleibt bei dem Plattformbetreiber.
Der Plattformbetreiber stellt dem Kryptoverwahrer in der Regel an jedem Werktag
einmal Informationen zur Zuordnung der in der Wallet gehaltenen Kryptowerte zu
individuellen Kunden zur Verfügung. Der Kryptoverwahrer übernimmt keine Haftung
für die durch den Plattformbetreiber zur Verfügung gestellten Informationen. Bis der
Plattformbetreiber dem Kryptoverwahrer die oben erwähnten Informationen zur
Verfügung gestellt hat, kann die auf der Plattform angezeigte Information über
individuelle Bestände an Kryptowerten eines Kunden vom tatsächlich vom
Kryptoverwahrer für den Kunden verwahrten Bestand an Kryptowerten abweichen.

(7) Während der Laufzeit dieses Vertrages, kann der Kunde eine Lieferung der für
ihn verwahrten Kryptowerte an eine andere wallet nur in einem
Außergewöhnlichen Lieferszenario im Sinne des nachfolgenden Absatzes
verlangen. Im Übrigen kann der Kunde die Kryptowerte lediglich über die
Plattform veräußern.

Ein Außergewöhnliches Lieferszenario liegt vor, wenn die Plattform dauerhaft nicht für
den Verkauf von Kryptowerten zur Verfügung steht (z.B. aufgrund eines Moratoriums
oder einer anderen vergleichbaren behördlichen Anordnung der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") gegenüber dem Plattformbetreiber), es sei
denn, dass zugleich der Kooperationsvertrag zwischen dem Plattformbetreiber und dem
Kryptoverwahrer und damit gemäß § 10(2)(ii) auch dieser Vertrag beendet wird; dann
gilt § 11 dieses Vertrages.

In einem Außergewöhnlichen Lieferszenario kann der Kunde die Lieferung von


Kryptowerten an eine andere vom Kunden unterhaltene Wallet ("Empfangende
Wallet") verlangen. Die Empfangende Wallet muss bei einem von der BaFin
zugelassenen Kryptoverwahrer oder bei einem Kryptoverwahrer geführt werden, der das
Kryptoverwahrgeschäft nach Maßgabe der Übergangsregelung des § 64y Abs. 1 KWG
erbringen darf ("Anerkannte Wallet"). Eine solche Anfrage ist per E-Mail an service-
de@[Link] zu stellen und dabei die Identität des Kunden durch einen Scan
einer notariell beglaubigten Kopie eines Personalausweises oder Reisepasses zu belegen
und der Nachweis des Betreibers der Anerkannten Wallet zu erbringen, die Anerkannte
Wallet auf den Namen und für Rechnung des Kunden geführt wird (eine um solche
Nachweise ergänzte Anfrage ist eine "Berechtigte Anfrage"). Der Kryptoverwahrer
wird sich nach bestem Wissen und Gewissen bemühen, die Kryptowerte des Kunden
innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt einer Berechtigten Anfrage an eine Anerkannte
Wallet zu liefern.

Der Kryptoverwahrer ist berechtigt, die Lieferung von Kryptowerten auszusetzen, wenn
der begründete Verdacht besteht, dass der Kunde eine strafbare Handlung im
Zusammenhang mit den Kryptowerten oder deren Übertragung vornimmt.

(8) Der Kryptoverwahrer darf sich Dritter, insbesondere verbundener Unternehmen des
Kryptoverwahrers, bedienen, um seine Verpflichtungen aus diesem Vertrag zu erfüllen.

§ 4 - Transaktionen

(1) Erwirbt ein Kunde Kryptowerte über die Plattform, bucht der Kryptoverwahrer die
erworbenen Kryptowerte in das Wallet ein und verwahrt diese für den Kunden, wenn
entweder (i) (a) die erworbenen Kryptowerte durch den Plattformbetreiber oder einen
Dritten, der auf Anweisung des Plattformbetreibers handelt, an den Kryptoverwahrer
geliefert worden sind und (b) der Kryptoverwahrer eine Anweisung des
Plattformbetreibers erhalten hat, die gelieferten Kryptowerte für den Kunden in das
Wallet einzubuchen und diese für den Kunden zu verwahren, oder (ii) der
Kryptoverwahrer eine Anweisung des Plattformbetreibers erhält, für einen anderen
Kunden im Wallet verwahrte Kryptowerte in den Bestand des Kunden umzubuchen.

(2) Falls ein Kunde Kryptowerte über die Plattform veräußert, wird der Kryptoverwahrer
einen entsprechenden Betrag der dem Kunden in der Wallet zugeordneten Kryptowerte
abbuchen. Der Kryptoverwahrer ist ermächtigt, zum Zwecke der Erfüllung des Verkaufs
der Kryptowerte durch den Kunden, die Kryptowerte an einen Dritten zu übertragen.

§ 5 - Vergütung

Der Kryptoverwahrer stellt dem Kunden für seine Leistungen im Rahmen dieses
Vertrages keine Gebühren in Rechnung. Die Kosten für die Leistungen des
Kryptoverwahrers nach diesem Vertrag werden vom Plattformbetreiber als Teil seines
Dienstleistungsangebotes an die Kunden getragen.

§ 6 - Anforderungen an den Kunden; Nutzungsbeschränkungen

(1) Mit dem Abschluss dieses Vertrages sichert der Kunde dem Kryptoverwahrer zu, dass
er die folgenden Bedingungen erfüllt:

(i) Der Kunde ist unbeschränkt geschäftsfähig;

(ii) Der Kunde handelt in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.

(2) Bei der Inanspruchnahme der Leistungen des Kryptoverwahrers nach diesem Vertrag ist
der Kunde verpflichtet, die Leistungen des Kryptoverwahrers nicht zu folgenden
Zwecken zu nutzen:
(a) Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung;

(b) Glücksspiel;

(c) Sabotage, Einsatz von Schadsoftware; oder

(d) andere illegale Zwecke.

(3) Der Kunde ist für die Einhaltung seiner steuerlichen Pflichten im Zusammenhang mit
den vom Kryptoverwahrer verwahrten Kryptowerten selbst verantwortlich. Der
Kryptoverwahrer ist nicht dafür verantwortlich, festzustellen, ob der Kunde in Bezug
auf Transaktionen mit vom Kryptoverwahrer verwahrten Kryptowerten steuerpflichtig
ist und wird keine Steuern im Zusammenhang mit den für den Kunden verwahrten
Kryptowerten einbehalten, anzeigen oder abführen.

(4) Im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen unter diesem Vertrag bewertet der
Kryptoverwahrer nicht die Geeignetheit oder Angemessenheit von Kryptowerten für
den Kunden. Nur Kunden, die einen Totalverlust ihrer Anlage in Kryptowerten
verkraften können, sollten diesen Vertrag mit dem Kryptoverwahrer abschließen.
§ 7 - Haftung, Freistellung

(1) Der Kryptoverwahrer haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz und grobe
Fahrlässigkeit verursacht wurden. Für fahrlässige oder vorsätzliche Verletzungen des
Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet der Kryptoverwahrer ebenfalls
unbeschränkt.

(2) Für Schäden, die durch eine einfach fahrlässige Verletzung wesentlicher
Vertragspflichten verursacht werden, ist die Haftung des Kryptoverwahrers auf den
typischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Pflichten sind Pflichten,
deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst
ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen
haftet der Kryptoverwahrer nicht für einfache Fahrlässigkeit.

(3) Die vorgenannten Haftungsbeschränkungen gelten auch für Erfüllungsgehilfen des


Kryptoverwahrers.

(4) Eine etwaige verschärfte Haftung des Kryptoverwahrers nach dem Produkthaftungs-
und Datenschutzrecht bleibt unberührt.

(5) Der Kunde haftet gegenüber dem Kryptoverwahrer nach den gesetzlichen
Bestimmungen.

(6) Der Kunde ist verpflichtet, den Kryptoverwahrer von Ansprüchen Dritter freizustellen,
denen der Kryptoverwahrer aufgrund von Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Kunden
ausgesetzt ist.

§ 8 - Verfügbarkeit von Dienstleistungen

Der Kryptoverwahrer übernimmt keine Gewähr dafür, dass die


vertragsgegenständlichen Leistungen jederzeit verfügbar sind. Der Kryptoverwahrer
behält sich das Recht vor, die vertragsgegenständlichen Leistungen vorübergehend
einzuschränken oder auszusetzen, wenn dies aus technischen oder rechtlichen Gründen
erforderlich ist. In einem solchen Fall wird der Kryptoverwahrer den Kunden vorher
informieren, sofern dies vernünftigerweise möglich ist. Die Verfügbarkeit der
vertragsgegenständlichen Leistungen kann auch aufgrund von Wartungsarbeiten, IT-
Updates oder Entwicklungen, die außerhalb der Kontrolle des Kryptoverwahrers liegen,
eingeschränkt oder unterbrochen werden.

§ 9 - Vertragsänderungen

(1) Änderungen dieses Vertrages werden dem Kunden spätestens zwei Monate vor dem
vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens über die Plattform angeboten. Die
vom Kryptoverwahrer angebotenen Änderungen werden nur wirksam, wenn der Kunde
diese annimmt.

(2) Das Schweigen des Kunden gilt nur dann als Annahme des Änderungsangebots
(Zustimmungsfiktion), wenn

a. das Änderungsangebot des Kryptoverwahrers erfolgt, um die Übereinstimmung


der vertraglichen Bestimmung mit einer veränderten Rechtslage
wiederherzustellen, weil eine Bestimmung dieses Vertrags aufgrund einer
Änderung von Gesetzen (einschließlich unmittelbar anwendbaren Unionsrechts)
nicht mehr der Rechtslage entspricht oder durch eine rechtskräftige gerichtliche
Entscheidung, auch durch ein Gericht erster Instanz, unwirksam wird oder nicht
mehr verwendet werden darf oder aufgrund einer verbindlichen Verfügung einer
für den Kryptoverwahrer zuständigen Behörde nicht mehr mit den
aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen des Kryptoverwahrers in Einklang zu
bringen ist, und

b. der Kunde das Änderungsangebot des Kryptoverwahrers nicht vor dem


vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen abgelehnt hat.

Der Kryptoverwahrer wird den Kunden im Änderungsangebot auf die Folgen seines
Schweigens hinweisen.

(3) Die Zustimmungsfiktion findet keine Anwendung bei Änderungen von § 5 und § 9
dieses Vertrags, bei Änderungen, die die Hauptleistungspflichten des Vertrages und die
Entgelte für die Hauptleistungen betreffen, oder bei Änderungen von Entgelten, die auf
eine über das vereinbarte Entgelt für die Hauptleistung hinausgehende Zahlung des
Verbrauchers gerichtet sind, oder bei Änderungen, die dem Abschluss eines neuen
Vertrages gleichkommen oder bei Änderungen, die das bisher vereinbarte Verhältnis
von Leistung und Gegenleistung erheblich zugunsten des Kryptoverwahrers
verschieben würden. In diesen Fällen wird der Kryptoverwahrer die Zustimmung des
Kunden zu den Änderungen auf andere Weise einholen.
(4) Macht der Kryptoverwahrer von der Zustimmungsfiktion Gebrauch, kann der Kunde
den Vertrag vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen
auch fristlos und kostenfrei kündigen. Auf dieses Kündigungsrecht wird der
Kryptoverwahrer den Kunden in seinem Änderungsangebot besonders hinweisen.

§ 10 - Laufzeit und Beendigung

(1) Dieser Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Dieser Vertrag endet automatisch (i) mit Beendigung des Vertragsverhältnisses
zwischen dem Plattformbetreiber und dem Kunden über Online-Brokerage-Leistungen
oder (ii), sofern der Kunde über die Beendigung des Kooperationsvertrags zwischen
dem Kryptoverwahrer und dem Plattformbetreiber informiert wurde, mit Beendigung
des Kooperationsvertrags zwischen dem Kryptoverwahrer und dem Plattformbetreiber.

(3) Jede Vertragspartei kann diesen Vertrag mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Die
Kündigung beider Parteien muss in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) und, im Falle
einer Kündigung des Kunden, gegenüber dem Plattformbetreiber erfolgen.

(4) Das Recht zur fristlosen Kündigung dieses Vertrages aus wichtigem Grund bleibt
unberührt. Als hinreichender Grund für eine solche Kündigung gelten unter anderem die
folgenden Umstände:

(a) die andere Partei verletzt diesen Vertrag erheblich und behebt diese Verletzung
nicht innerhalb von zehn (10) Tagen nach schriftlicher Mitteilung hierüber durch
die nicht-vertragsbrüchige Partei;

(b) die andere Partei hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder
eines vergleichbaren Verfahrens gestellt oder wird ohne einen solchen Antrag
einem solchen Verfahren unterworfen;

(c) eine zuständige Aufsichtsbehörde verlangt oder ordnet die Beendigung dieses
Vertrages an;

(d) der Kryptoverwahrer ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder aufgrund


behördlicher oder gerichtlicher Anordnung nicht mehr berechtigt seine
Leistungen zu erbringen.
§ 11 - Folgen der Beendigung des Kryptoverwahrvertrags

(1) Wird dieser Vertrag nach § 10 beendet, hat der Kunde die für ihn verwahrten
Kryptowerte vor Vertragsende über die Plattform zu veräußern, sofern sich aus § 11(2),
§ 11 (3) und § 11(4) dieses Vertrages nichts Abweichendes ergibt.

(2) Im Falle einer außerordentlichen Kündigung dieses Vertrags durch den


Kryptoverwahrer hat der Kunde die für ihn verwahrten Kryptowerte binnen eines
Monats nach Vertragsende über die Plattform zu veräußern.

(3) Im Falle einer außerordentlichen Kündigung dieses Vertrags durch den Kunden kann
der Kunde innerhalb eines Monats nach Vertragsende die für ihn verwahrten
Kryptowerte über die Plattform verkaufen. Alternativ kann der Kunde innerhalb
derselben Frist im Wege einer Berechtigten Anfrage nach Maßgabe von § 3(7) die
Lieferung der für ihn verwahrten Kryptowerte an eine Anerkannte Wallet verlangen.
Der Kryptoverwahrer wird sich nach bestem Wissen und Gewissen bemühen, die
Kryptowerte des Kunden innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt einer Berechtigten
Anfrage an eine Anerkannte Wallet zu liefern.

(4) Wird dieser Vertrag aufgrund der Beendigung des Kooperationsvertrages zwischen dem
Plattformbetreiber und dem Kryptoverwahrer beendet, kann der Kryptoverwahrer die
Kryptowerte des Kunden an eine von einem anderen Kryptoverwahrer betriebene
Anerkannte Wallet ("Ersatz-Kryptoverwahrer") liefern, wenn der Plattformbetreiber
namens und in Vollmacht des Kunden (i) einen Kryptoverwahrvertrag mit dem Ersatz-
Kryptoverwahrer geschlossen hat und (ii) den Kryptoverwahrer zu einer solchen
Lieferung anweist.

(5) Der Kryptoverwahrer ist berechtigt, die Lieferung von Kryptowerten nach § 11(3) oder
§ 11(4) dieses Vertrages auszusetzen, wenn der begründete Verdacht besteht, dass der
Kunde eine strafbare Handlung im Zusammenhang mit den Kryptowerten oder deren
Übertragung vornimmt.

(6) Veräußert der Kunde die für ihn verwahrten Kryptowerte innerhalb der Frist des § 11
(1), § 11 (2) bzw. § 11(3) nicht und verlangt der Kunde, im Falle einer außerordentlichen
Kündigung dieses Vertrags durch sich selbst, innerhalb der Frist des § 11(3) auch keine
Lieferung der für ihn verwahrten Kryptowerte an eine Anerkannte Wallet im Wege einer
Berechtigten Anfrage, ist der Kryptoverwahrer berechtigt, die Kryptowerte des Kunden
auf Kosten des Kunden zu dem im Zeitpunkt der Veräußerung geltenden Marktpreis zu
veräußern und auf Kosten des Kunden die Erlöse aus der Veräußerung zu hinterlegen.
§ 12 - Alternative Streitbeilegung

(1) Kunden, die Verbraucher im Sinne des § 13 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind,
können sich an eine vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
anerkannte außergerichtliche Streitbeilegungsstelle oder an die von der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingerichtete
Verbraucherstreitschlichtungsstelle wenden.

(2) Die Europäische Kommission hat unter [Link] eine


europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform (OS-Plattform) eingerichtet.
Verbraucher können die OS-Plattform für die außergerichtliche Beilegung von
Streitigkeiten nutzen, die sich aus über das Internet mit in der EU registrierten
Unternehmen geschlossenen Verträgen ergeben.

(3) Der Kryptoverwahrer ist verpflichtet, an einem Verfahren vor einer zuständigen
außergerichtlichen Verbraucherstreitschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 13 - Anwendbares Recht und Gerichtsstand für Kunden, die Kaufleute sind

(1) Auf die Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden und dem Kryptoverwahrer findet
deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.

(2) Ist der Kunde Kaufmann und ist die streitige Geschäftsbeziehung dem Betrieb seines
Handelsgewerbes zuzurechnen, so kann der Kryptoverwahrer den Kunden an dem für
den Kryptoverwahrer zuständigen Gericht oder an einem anderen zuständigen Gericht
verklagen. Der Kryptoverwahrer selbst kann von solchen Kunden nur vor dem für den
Kryptoverwahrer zuständigen Gericht verklagt werden.

§ 14 - Datenschutz

Der Kryptoverwahrer erkennt an, dass er (i) personenbezogene Daten von Kunden im
Sinne von Art. 4 Nr. 1 der EU-Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 ("DSGVO")
erhält, um seine Dienstleistungen im Rahmen dieses Vertrags zu erbringen, (ii)
Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist, wenn er solche
personenbezogenen Daten verarbeitet, und (iii) in vollem Umfang für die Erfüllung
seiner Verpflichtungen nach der DSGVO oder anderen anwendbaren
Datenschutzgesetzen verantwortlich ist.

§ 15 - Sonstiges

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages ungültig oder nicht durchsetzbar sein oder
sollte dieser Vertrag Regelungslücken enthalten, so berührt dies nicht die Gültigkeit und
Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages. Die ungültige oder nicht
durchsetzbare Bestimmung soll durch eine gültige und durchsetzbare Bestimmung
ersetzt werden, die den Interessen beider Parteien möglichst gerecht wird.
Vorvertragliche Informationen der BitGo Deutschland
GmbH

1. Name, BitGo Deutschland GmbH


ladungsfähige Geschäftsanschrift:
Anschrift und c/o WeWork,
Eintragung im Neue Rothofstraße 13-19,
Handelsregister 60313 Frankfurt am Main

Eintragung im
Handelsregister:
Amtsgericht Frankfurt am
Main HRB 125175

2. Hauptgeschäfts- Hauptgeschäftstätigkeit:
tätigkeit und Die Verwahrung und Sicherung von Kryptowerten und privaten
für die kryptografischen Schlüsseln, die dazu dienen, Kryptowerte zu halten,
Zulassung zu speichern oder zu übertragen für andere.
zuständige
Aufsichts- Zuständige Aufsichtsbehörde:
behörde Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin"),
Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Str. 24–28,
60439 Frankfurt am Main, (Website: [Link])

3. Sonstige Etwaige Kundenanfragen zu den Dienstleistungen der BitGo


Vertreter der Deutschland GmbH im Zusammenhang mit der Trade Republic
BitGo Plattform können gerichtet werden an:
Deutschland
GmbH in Trade Republic Bank GmbH
Deutschland Köpenicker Straße 40c
10179 Berlin
E-Mail: service-de@[Link]

4. Anschrift und Geschäftsanschrift BitGo Deutschland GmbH:


vertretungs- c/o WeWork,
Neue Rothofstraße 13-19,
60313 Frankfurt am Main
berechtigte
Personen
Vertretungsberechtigt:
Dejan Maljevic

Sitz und Geschäftsanschrift Trade Republic Bank GmbH:


Köpenicker Straße 40c
10179 Berlin

Vertretungsberechtigt: Andreas Torner, Gernot Mittendorfer

Eintragung im Handelsregister:
Amtsgericht Charlottenburg
HRB 2444347 B

5. Wesentliche Die angebotene Finanzdienstleistung umfasst die Verwahrung und


Merkmale der Sicherung von Kryptowerten und privaten kryptografischen
Finanzdienstleis- Schlüsseln, die dazu dienen, Kryptowerte zu halten, zu speichern oder
tung und zu übertragen, für andere. Die BitGo Deutschland GmbH und der
Informationen Kunde schließen einen Kryptoverwahrvertrag.
zum
Vertragsschluss Während der Laufzeit des Kryptoverwahrvertrages kann der
Kunde die Lieferung der für ihn verwahrten Kryptowerte außer
in einem Außergewöhlichen Lieferszenario nicht verlangen,
sondern die für ihn verwahrten Kryptowerte lediglich über die
Trade Republic Plattform veräußern. Ein Außergewöhnliches
Lieferszenario liegt vor, wenn die Trade Republic Plattform dauerhaft
nicht für den Verkauf von Kryptowerten zur Verfügung steht. In
einem Außergewöhnlichen Lieferszenario kann der Kunde die
Lieferung der für ihn verwahrten Kryptowerte an eine andere in
seinem Namen und für seine Rechnung geführte wallet verlangen,
wenn diese von einem Kryptoverwahrer betrieben wird, der von der
BaFin zugelassen oder das Kryptoverwahrgeschäft unter der
Übergangsregelung des § 64y Abs. 1 KWG betreibt ("Anerkannte
Wallet").

Der Kryptoverwahrvertrag zwischen der BitGo Deutschland GmbH


und dem Kunden kommt unmittelbar zwischen diesen durch Abgabe
entsprechender Willenserklärungen über die Trade Republic
Plattform zustande. Das Angebot zum Vertragsschluss wird durch den
Kunden über die Trade Republic Plattform abgegeben. Die Trade
Republic Bank GmbH fungiert als Empfangsvertreterin der BitGo
Deutschland GmbH und übermittelt das vom Kunden abgegebene
Angebot zum Vertragsschluss an die BitGo Deutschland GmbH. Die
BitGo Deutschland GmbH kann das entsprechende Angebot des
Kunden zum
Vertragsschluss annehmen oder ablehnen. Die Annahme des Angebots

kann durch ausdrückliche Bestätigung durch die BitGo Deutschland


GmbH, übermittelt an den Kunden über die Trade Republic Plattform
und per E-Mail durch die Trade Republic Bank GmbH als
Erklärungsvertreterin der BitGo Deutschland GmbH, oder konkludent
durch die tatsächliche Aufnahme der Leistungserbringung für den
Kunden erklärt werden. Der Kunde verzichtet auf den Empfang einer
ausdrücklichen Annahmeerklärung der BitGo Deutschland GmbH.
6. Kosten der Die BitGo Deutschland GmbH berechnet dem Kunden für die
Finanzdienst- Verwahrung von Kryptowerten keine Kosten. Die Kosten der
leistung und Erbringung der Dienstleistungen im Zusammenhang mit der
Steuern Kryptoverwahrung werden von der Trade Republic Bank GmbH im
Rahmen ihres Gesamtdienstleistungsangebots an den Kunden
getragen.

Der Kunde ist für die ordnungsgemäße Versteuerung im


Zusammenhang mit Geschäften mit seinen Kryptowerten selbst
verantwortlich. Die BitGo Deutschland GmbH prüft nicht eine
potentielle Steuerpflicht des Kunden, führt keine potentiell
anfallenden Steuern für den Kunden ab, behält keine Steuern für den
Kunden ein und ist nicht verpflichtet, den Kunden über eine etwaige
Steuerpflicht im Zusammenhang mit dem Halten oder Veräußern von
Kryptowerten zu
informieren.

7. Sonstige Kosten Dem Kunden können Kosten im Zusammenhang mit der Nutzung der
Trade Republic Plattform der Trade Republic Bank GmbH entstehen.
Ferner hat der Kunde eigene Kosten im Zusammenhang mit der
Kryptoverwahrung, beispielsweise für die Internetnutzung, selbst zu
tragen.

8. Risikohinweis Bei Kryptowerten handelt es sich um eine Anlageklasse, die sich nur
für erfahrene und gut informierte Anleger eignet. Der Kunde sollte
sich vor einer Investition in Kryptowerte umfassend informieren und
insbesondere mit der Funktionsweise von Kryptowerten sowie den
Risiken, die mit dem Handel und der Verwahrung von Kryptowerten
verbunden sind, vertraut machen. Mangels eines intrinsischen
(Material-
)Werts von Kryptowerten besteht das Risiko eines Verfalls des
Marktpreises, ohne dass dieser Verlust durch einen inneren Wert
begrenzt würde. Ein Totalverlust ist möglich. Die BitGo Deutschland
GmbH hat keinen Einfluss auf die Schwankungen, denen der Preis
von Kryptowerten unterliegen kann.

Risiken im Zusammenhang mit der Verwahrung von Kryptowerten


können sich nicht nur aus möglichen Wertschwankungen ergeben,
sondern auch im Zusammenhang mit Fehlern oder Ausfällen in der
der Verwahrung zugrundeliegenden technischen Infrastruktur der
BitGo Deutschland GmbH, bestehend aus Software und Hardware,
oder aus Angriffen von außen auf diese Infrastruktur.

In der Vergangenheit mit Kryptowerten erwirtschaftete Erträge sind


kein Indikator für künftige Erträge.

9. Einzelheiten Erwirbt ein Kunde Kryptowerte über die Plattform, bucht die BitGo
hinsichtlich Deutschland GmbH die erworbenen Kryptowerte in das Wallet ein
der Zahlung und verwahrt diese für den Kunden, wenn entweder (i) (a) die
und der erworbenen Kryptowerte durch die Trade Republic Bank GmbH oder
Erfüllung einen Dritten, der auf Anweisung der Trade Republic Bank GmbH
handelt, an die BitGo Deutschland GmbH geliefert worden sind und
(b) die BitGo Deutschland GmbH eine Anweisung des
Plattformbetreibers erhalten hat, die gelieferten Kryptowerte für den
Kunden in das Wallet einzubuchen und diese für den Kunden zu
verwahren, oder (ii) die BitGo Deutschland GmbH eine Anweisung
der Trade Republic Bank GmbH erhält, für einen anderen Kunden im
Wallet verwahrte Kryptowerte in den Bestand des Kunden
umzubuchen.

Verkauft der Kunde Kryptowerte über die Trade Republic Plattform,


belastet die BitGo Deutschland GmbH dem Kunden die verkauften
Kryptowerten in dem Wallet.
[Link] Es fallen keine zusätzlichen Telekommunikationskosten jenseits der
zusätzliche vom Telekommunikationsdienstleister des Kunden erhobenen
Kosten im Kosten an.
Zusammenhang
mit der
Benutzung von
Fernkommuni-
kationsmitteln
[Link] Der Kunde hat ein Widerrufsrecht nach §§ 355, 312g BGB, d.h. er
kann seine auf das Zustandekommen des Kryptoverwahrvertrags
gerichtete Willenserklärung nach Maßgabe von §§ 355, 312g BGB
widerrufen.

Der Widerruf kann entweder gegenüber der Vertragspartnerin

BitGo Deutschland GmbH


c/o WeWork,
Neue Rothofstraße 13 - 19
60313 Frankfurt am Main
widerruf@[Link]

oder

deren Empfangsbotin

Trade Republic Bank GmbH


Köpenicker Straße 40c
10179 Berlin
service-
de@[Link]

erklärt werden.

Der Kunde kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen


ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung
widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags und nach
Erhalt der Vertragsbestimmungen einschließlich der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen sowie der Widerrufsbelehrung auf einem
dauerhaften Datenträger (z.B. Brief, Telefax, E-Mail).
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits
empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Der Kunde ist zur
Zahlung von Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte
Dienstleistung verpflichtet, wenn er vor Abgabe seiner
Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurde und
ausdrücklich zugestimmt haben, dass die BitGo Deutschland GmbH
vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der
Gegenleistung beginnt. Besteht eine Verpflichtung zur Zahlung von
Wertersatz, kann dies dazu führen, dass die vertraglichen
Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch
erfüllt werden müssen. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn
der Vertrag von beiden Seiten auf den ausdrücklichen Wunsch des
Kunden vollständig erfüllt ist, bevor er sein Widerrufsrecht ausgeübt
hat. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb
von 30 Tagen erfüllt werden. Diese Frist beginnt für den Kunden mit
der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für die BitGo Deutschland
GmbH mit deren Empfang.
Die Belehrung über dieses Widerrufsrecht erfolgt vor Abgabe der
Vertragserklärung des Kunden über die Trade Republic Plattform.

[Link]- Der Kryptoverwahrvertrag hat keine Mindestlaufzeit.


zeit des
Vertrages
[Link]- Dieser Vertrag endet automatisch (i) mit Beendigung des
digung und Vertragsverhältnisses zwischen dem Plattformbetreiber und dem
Kündigungsbe Kunden über Online-Brokerage-Leistungen oder (ii) mit Beendigung
-dingungen des Kooperationsvertrags zwischen dem Kryptoverwahrer und dem
Plattformbetreiber, sofern der Kunden über die Beendigung des
Kooperationsvertrags zwischen dem Kryptoverwahrer und dem
Plattformbetreiber informiert wurde. Wird der Kryptoverwahrvertrag
aufgrund der Beendigung des Kooperationsvertrages zwischen dem
Plattformbetreiber und dem Kryptoverwahrer beendet, kann der
Kryptoverwahrer die Kryptowerte des Kunden an eine von einem
anderen Kryptoverwahrer betriebene Anerkannte Wallet ("Ersatz-
Kryptoverwahrer") liefern, wenn der Plattformbetreiber namens und
in Vollmacht des Kunden (i) einen Kryptoverwahrvertrag mit dem
Ersatz-Kryptoverwahrer geschlossen hat und (ii) den
Kryptoverwahrer zu einer solchen Lieferung anweist.

Jede Vertragspartei kann den Kryptoverwahrvertrag mit einer


Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen. Die Kündigung des
Kunden muss gegenüber der Trade Republic Bank GmbH,
Köpenicker Straße 40c, 10179 Berlin, service-de@[Link],
als Empfangsbotin der BitGo Deutschland GmbH schriftlich erklärt
werden (beispielsweise per Brief, Fax, E-Mail).

Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt


unberührt. Ein wichtiger Kündigungsgrund liegt insbesondere, aber
nicht abschließend, vor, (a) im Falle einer nicht unerheblichen
Verletzung der vertraglichen Pflichten durch eine Partei, sofern die
Verletzung nicht innerhalb von zehn (10) Tagen ab der schriftlichen
Anzeige der Vertragsverletzung durch die andere Partei von der
verletzenden Partei behoben wird, (b) im Falle des Antrags auf
Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren
Verfahrens durch eine Partei oder der ohne Antrag erfolgenden
Unterwerfung einer Partei unter ein solches Verfahren, (c) im Falle
des Verlangens oder der Anordnung der Beendigung des
Kryptoverwahrvertrags durch eine zuständige Aufsichtsbehörde, (d)
im Falle des Verlusts der Erlaubnis der BitGo Deutschland GmbH
zum Anbieten ihrer Kryptoverwahrdienstleistung aufgrund
gesetzlicher Bestimmungen oder aufgrund gerichtlicher oder
aufsichtsbehördlicher Verfügung.

Im Falle einer ordentlichen Kündigung des Kryptoverwahrvertrags


hat der Kunde die für ihn verwahrten Kryptowerte vor Vertragsende,
im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch den
Kryptoverwahrer binnen eines Monats nach Vertragsende, über die
Trade Republic Plattform zu veräußern.

Im Falle einer außerordentlichen Kündigung des


Kryptoverwahrvertrags durch den Kunden kann der Kunde innerhalb
eines Monats nach Vertragsende die für ihn verwahrten Kryptowerte
über die Trade Republic Plattform verkaufen, alternativ innerhalb
derselben Frist die Lieferung an eine Anerkannte Wallet verlangen.

[Link] Rahmen Im Rahmen der vorvertraglichen Kontaktaufnahme findet das Recht


der der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.
vorvertrag-
lichen
Kontaktaufnah
me
anwendbares
Recht
[Link] Das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der BitGo
Recht Deutschland GmbH unterliegt dem Recht der Bundesrepublik
Deutschland; die Anwendung von Vorschriften des UN-Kaufrechts
(CISG) ist ausgeschlossen.

[Link] Die Sprachen, in welchen die Vertragsbedingungen und die


Vorabinformationen mitgeteilt werden, sowie die Sprachen der
Kommunikation während der Laufzeit dieses Vertrags sind Deutsch
und Englisch. Die Vertragssprache ist dabei Deutsch.

[Link]ßer- Kunden, die Verbraucher i.S.d. § 13 BGB sind, dürfen eine vom
gerichtliche Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz anerkannte
Beschwerde- außergerichtliche Streitbeilegungsstelle einschalten.
und
Rechtsbehelfs- Bei möglichen Streitigkeiten aus der Anwendung der Vorschriften des
verfahren BGB betreffend Fernabsatzverträgen über Finanzdienstleistungen
kann sich der Kunde an die Schlichtungsstelle der Deutschen
Bundesbank, Postfach 11 12 36, 60047 wenden. Nähere
Informationen sind auf der Internetseite der
Bundesbank unter:
[Link] erhältlich.

Bei möglichen Streitigkeiten zu sonstigen Vorschriften im


Zusammenhang mit Verträgen, die Bankgeschäfte oder
Finanzdienstleistungen betreffen, kann sich der Kunde an die
Schlichtungsstelle der BaFin wenden:

Schlichtungsstelle bei der


Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht Referat ZR 3
Graurheindorfer Straße
108 D-53117 Bonn

Fon: 0228 / 4108-0


Fax: 0228 / 4108-62299
E-Mail: schlichtungsstelle@[Link]
Nähere Informationen sind auf der Internetseite der BaFin unter:
[Link]
g/S treitschlichtungBaFin/StreitschlichtungBaFin_artikel.html
erhältlich.

Die Europäische Kommission hat


unter [Link] eine
Europäische Online- Streitbeilegungsstelle eingerichtet. Dort können
Verbraucher auf die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten
hinwirken, die im Zusammenhang mit über das Internet geschlossenen
Verträgen mit in der Europäischen Union registrierten Unternehmen
auftreten.

Die BitGo Deutschland GmbH ist verpflichtet, an einem Verfahren


vor der zuständigen außergerichtlichen Streitschlichtungsstelle
teilzunehmen.
Widerrufsbelehrung

Abschnitt 1
Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels
einer eindeutigen Erklärung widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags und
nachdem Sie die Vertragsbestimmungen einschließlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
sowie alle nachstehend unter Abschnitt 2 aufgeführten Informationen auf einem dauerhaften
Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erhalten haben. Zur Wahrung der Widerrufsfrist
genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften
Datenträger erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an:

Die Vertragspartnerin,

BitGo Deutschland GmbH


c/o WeWork
Neue Rothofstraße 13 - 19
60313 Frankfurt am Main
widerruf@[Link]

oder

deren Empfangsbotin,

Trade Republic Bank GmbH


Köpenicker Straße 40c
10179 Berlin
service-de@[Link]

Abschnitt 2
Für den Beginn der Widerrufsfrist erforderliche Informationen

Die Informationen im Sinne des Abschnitts 1 Satz 2 umfassen folgende Angaben:

1. die Identität des Unternehmers; anzugeben ist auch das öffentliche Unternehmensregister,
bei dem der Rechtsträger eingetragen ist, und die zugehörige Registernummer oder
gleichwertige Kennung;

2. die Hauptgeschäftstätigkeit des Unternehmers und die für seine Zulassung zuständige
Aufsichtsbehörde;

3. die Identität des Vertreters des Unternehmers in dem Mitgliedstaat der Europäischen
Union, in dem der Verbraucher seinen Wohnsitz hat, wenn es einen solchen Vertreter gibt,
oder einer anderen gewerblich tätigen Person als dem Unternehmer, wenn der Verbraucher
mit dieser Person geschäftlich zu tun hat, und die Eigenschaft, in der diese Person
gegenüber dem Verbraucher tätig wird;

4. zur Anschrift
a. die ladungsfähige Anschrift des Unternehmers und jede andere Anschrift, die für
die Geschäftsbeziehung zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher
maßgeblich ist, bei juristischen Personen, Personenvereinigungen oder
Personengruppen auch den Namen des Vertretungsberechtigten;
b. jede andere Anschrift, die für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Verbraucher
und einem Vertreter des Unternehmers oder einer anderen gewerblich tätigen
Person als dem Unternehmer, wenn der Verbraucher mit dieser Person geschäftlich
zu tun hat, maßgeblich ist, bei juristischen Personen, Personenvereinigungen oder
Personengruppen auch den Namen des Vertretungsberechtigten;

5. die wesentlichen Merkmale der Finanzdienstleistung sowie Informationen darüber, wie der
Vertrag zustande kommt;

6. den Gesamtpreis der Finanzdienstleistung einschließlich aller damit verbundenen


Preisbestandteile sowie alle über den Unternehmer abgeführten Steuern oder, wenn kein
genauer Preis angegeben werden kann, seine Berechnungsgrundlage, die dem Verbraucher
eine Überprüfung des Preises ermöglicht;

7. gegebenenfalls zusätzlich anfallende Kosten sowie einen Hinweis auf mögliche weitere
Steuern oder Kosten, die nicht über den Unternehmer abgeführt oder von ihm in Rechnung
gestellt werden;

8. den Hinweis, dass sich die Finanzdienstleistung auf Finanzinstrumente bezieht, die wegen
ihrer spezifischen Merkmale oder der durchzuführenden Vorgänge mit speziellen Risiken
behaftet sind oder deren Preis Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegt, auf die der
Unternehmer keinen Einfluss hat, und dass in der Vergangenheit erwirtschaftete Erträge
kein Indikator für künftige Erträge sind;

9. Einzelheiten hinsichtlich der Zahlung und der Erfüllung;

10. alle spezifischen zusätzlichen Kosten, die der Verbraucher für die Benutzung des
Fernkommunikationsmittels zu tragen hat, wenn solche zusätzlichen Kosten durch den
Unternehmer in Rechnung gestellt werden;

11. das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts sowie die Bedingungen,
Einzelheiten der Ausübung, insbesondere Name und Anschrift desjenigen, gegenüber dem
der Widerruf zu erklären ist, und die Rechtsfolgen des Widerrufs einschließlich
Informationen über den Betrag, den der Verbraucher im Fall des Widerrufs für die
erbrachte Leistung zu zahlen hat, sofern er zur Zahlung von Wertersatz verpflichtet ist
(zugrunde liegende Vorschrift: § 357a des Bürgerlichen Gesetzbuchs);

12. die Mindestlaufzeit des Vertrags, wenn dieser eine dauernde oder regelmäßig
wiederkehrende Leistung zum Inhalt hat;

13. die vertraglichen Kündigungsbedingungen einschließlich etwaiger Vertragsstrafen;

14. die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, deren Recht der Unternehmer der Aufnahme
von Beziehungen zum Verbraucher vor Abschluss des Vertrags zugrunde legt;

15. eine Vertragsklausel über das auf den Vertrag anwendbare Recht oder über das zuständige
Gericht;

16. die Sprachen, in denen die Vertragsbedingungen und die in dieser Widerrufsbelehrung
genannten Vorabinformationen mitgeteilt werden, sowie die Sprachen, in denen sich der
Unternehmer verpflichtet, mit Zustimmung des Verbrauchers die Kommunikation
während der Laufzeit dieses Vertrags zu führen;

17. den Hinweis, ob der Verbraucher ein außergerichtliches Beschwerde- und


Rechtsbehelfsverfahren, dem der Unternehmer unterworfen ist, nutzen kann, und
gegebenenfalls dessen Zugangsvoraussetzungen.

Abschnitt 3
Widerrufsfolgen
Im Fall eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewähren. Sie sind zur Zahlung von Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte
Dienstleistung verpflichtet, wenn Sie vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge
hingewiesen wurden und ausdrücklich zugestimmt haben, dass vor dem Ende der Widerrufsfrist
mit der Ausführung der Gegenleistung begonnen werden kann. Besteht eine Verpflichtung zur
Zahlung von Wertersatz, kann dies dazu führen, dass Sie die vertraglichen
Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch erfüllen müssen. Ihr
Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren
ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.
Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt
werden. Diese Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren
Empfang.

Besondere Hinweise

Bei Widerruf dieses Vertrags sind Sie auch an einen mit diesem Vertrag zusammenhängenden
Vertrag nicht mehr gebunden, wenn der zusammenhängende Vertrag eine Leistung betrifft, die
von uns oder einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen uns und dem Dritten
erbracht wird.

Ende der Widerrufsbelehrung


Informationen über die Verarbeitung
personenbezogener Daten

Die BitGo Deutschland GmbH („BitGo“) verpflichtet sich, die Privatsphäre ihrer Kunden
im Rahmen der Erbringung ihrer Kryptoverwahrdienstleistungen zu schützen. BitGo
verarbeitet personenbezogene Daten ihrer Kunden aus der Europäischen Union nach
Maßgabe der EU- Datenschutz-Grundverordnung („DS-GVO“) sowie der Bestimmungen
des nationalen Rechts zur Umsetzung der DS-GVO, soweit diese anwendbar sind.

Diese Erklärung zum Datenschutz dient der Information gegenwärtiger und künftiger
Kunden von BitGo in Europa über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten durch
BitGo. Der Begriff „Kunde bzw. Kundin“ bezeichnet jede Person, mit der BitGo im
Zusammenhang mit der Erbringung ihrer Kryptoverwahrdienstleistungen eine
Geschäftsbeziehung unterhält oder die diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte.

I. Zuständigkeiten und Kontaktdaten

BitGo ist Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten der Kunden und
kann unter der nachstehenden Anschrift kontaktiert werden:

BitGo Deutschland
GmbH
c/o WeWork,
Neue Rothofstraße 13-
19 60313 Frankfurt am
Main
Deutschland

II. Nutzung personenbezogener Daten durch BitGo

Um ihre Kryptoverwahrdienstleistungen erbringen zu können, muss BitGo


personenbezogene Daten ihrer Kunden verarbeiten. Zu diesen personenbezogenen Daten
gehören insbesondere Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsort und
das Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Nummer und Ablaufdatum des Personalausweises
oder Reisepasses, Datum der Ersterfassung, Datum einer aktualisierten Erfassung,
Kundennummer, Anzahl der für den Kunden bzw. die Kundin verwahrten
Kryptovermögenswerte, etc.

BitGo verarbeitet diese personenbezogenen Daten zum Zweck der Erfüllung des Vertrages
mit dem Kunden bzw. der Kundin im Zusammenhang mit einem Kryptoverwahrvertrag
zwischen BitGo und dem Kunden bzw. der Kundin (Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO). Kunden
sind nicht gesetzlich verpflichtet, BitGo ihre personenbezogenen Daten zur Verfügung zu
stellen. Entscheidet sich ein Kunde bzw. eine Kundin jedoch, BitGo seine oder ihre

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personenbezogenen Daten nicht zur Verfügung zu stellen, so kann BitGo die


Kryptoverwahrvertrag mit dem Kunden bzw. der Kundin nicht eingehen und ihre
Dienstleistungen nicht erbringen.

Darüber hinaus hat BitGo ein berechtigtes Geschäftsinteresse gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f
DS-GVO an der Datenverarbeitung im Zusammenhang mit ihren
Kryptoverwahrdienstleistungen, insbesondere für
− die Übertragung personenbezogener Daten zwischen den Konzerngesellschaften zu
internen Verwaltungszwecken und zur Unterstützung von BitGo bei der Erbringung
ihrer Dienstleistungen im Rahmen des Kryptoverwahrvertrags;
− die Sicherstellung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs;
− die Durchführung von Compliance-Untersuchungen;
− den Einsatz von Dienstleistern, insbesondere internen und externen IT-
Dienstleistern, die den Geschäftsbetrieb unterstützen;
− die Erfüllung behördlicher und gerichtlicher Anordnungen.

Des Weiteren unterliegt BitGo verschiedenen rechtlichen Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1


lit. c DS-GVO), die die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Kunden erforderlich
machen können. Diese rechtlichen Verpflichtungen können sich beispielsweise aus
steuerrechtlichen, geldwäscherechtlichen, außenhandelsrechtlichen oder
sanktionsrechtlichen Vorschriften ergeben.

BitGo kann für bestimmte zusätzliche Verarbeitungstätigkeiten, die nicht von dieser
Datenschutzerklärung umfasst sind, eine separate Einwilligung des Kunden bzw. der
Kundin (Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO) anfordern, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.

III. Empfänger personenbezogener Kundendaten

Zugang zu den personenbezogenen Daten der Kunden haben ausschließlich die entsprechend
autorisierten und für den jeweiligen Aufgabenbereich zuständigen Mitarbeiter von BitGo
und sonstigen verbundenen BitGo-Konzerngesellschaften.

Im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Verarbeitungstätigkeiten ist BitGo


berechtigt, personenbezogene Daten von Kunden an für BitGo tätige externe Dienstleister
und sonstige Dritte wie beispielsweise Rechtsberater, Wirtschaftsprüfer und sonstige Berater
weiterzugeben, um diesen die Erbringung ihrer Dienstleistungen zu ermöglichen.

Ferner ist BitGo zur Übermittlung von Kundendaten an inländische und ausländische
Behörden, Gerichte, Aufsichtsbehörden und sonstige Empfänger in dem jeweils gesetzlich
vorgeschriebenen bzw. zulässigen oder zur Erbringung der Kryptoverwahrdienstleistungen
notwendigen Rahmen berechtigt.

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IV. Datenübermittlung

Zu den vorstehend beschriebenen Zwecken können personenbezogene Kundendaten an die


BitGo Trust Company, 6216 Pinnacle Place, Suite #101, Sioux Falls, South Dakota 57108,
USA, sowie weitere BitGo-Konzerngesellschaften und deren Dienstleister mit Sitz innerhalb
und außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) übermittelt werden.

In Ländern außerhalb des EWR gelten möglicherweise Datenschutzgesetze bzw. -


vorschriften, die nicht mit denen des EWR vergleichbar sind. Im Falle einer solchen
Übermittlung von personenbezogenen Kundendaten in andere Länder wird BitGo geeignete
Vorkehrungen treffen, um den angemessenen Schutz der personenbezogenen Kundendaten
in diesen Ländern sicherzustellen. Insbesondere hat BitGo EU-Standardvertragsklauseln
zum Schutz der personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit den
Kryptoverwahrdienstleistungen vereinbart. Bei Rückfragen zu den geltenden Garantien und
Ausnahmen wenden Sie sich bitte an legalde@[Link].

V. Vertraulichkeit und Speicherung der Daten

Alle Kundendaten werden streng vertraulich behandelt und unter Einhaltung der geltenden
gesetzlichen Vorschriften gespeichert. BitGo wird die personenbezogenen Daten löschen,
sobald diese für die Erfüllung der vertraglichen bzw. gesetzlichen Verpflichtungen von
BitGo im Zusammenhang mit den Kryptoverwahrdienstleistungen nicht mehr benötigt
werden und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Sofern gesetzliche
Aufbewahrungspflichten bestehen, wird BitGo die Verarbeitung der entsprechenden
personenbezogenen Daten einschränken.

VI. Rechte der Kunden

Unter den gesetzlichen Voraussetzungen, deren Vorliegen im Einzelfall zu prüfen ist, haben
Kunden das Recht auf Auskunft über ihre personenbezogenen Daten sowie das Recht, die
Berichtigung oder Löschung ihrer personenbezogenen Daten oder die Einschränkung der
Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, Widerspruch gegen eine der
vorgenannten Arten der Datenverarbeitung einzulegen und ihre personenbezogenen Daten
in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (Datenübertragbarkeit) zu
erhalten. Kunden können ihre Einwilligung in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen
Daten widerrufen, sofern BitGo eine solche Einwilligung eingeholt hat.

Kunden, die ihre vorgenannten Rechte ausüben möchten oder Fragen zu dieser
Datenschutzerklärung haben, wenden sich bitte an legalde@[Link]. Kunden, die mit
einer Reaktion von BitGo auf ein datenschutzrechtliches Anliegen nicht einverstanden sind
oder anderweitige Bedenken in Bezug auf die Datenverarbeitung von BitGo haben, haben
das Recht, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde einzulegen.

1. November 2022
BitGo Deutschland GmbH

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