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Dialog

Das Dokument enthält einen Dialog zwischen einer Pflegekraft und einer Patientin während einer Ganzkörperwaschung. Die Patientin klagt über Schmerzen in der rechten Schulter. Die Pflegekraft beobachtet mehrere Hautveränderungen wie Rötungen an der Brust, Ferse und Intimbereich der Patientin.

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Olena Voronina
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Das Dokument enthält einen Dialog zwischen einer Pflegekraft und einer Patientin während einer Ganzkörperwaschung. Die Patientin klagt über Schmerzen in der rechten Schulter. Die Pflegekraft beobachtet mehrere Hautveränderungen wie Rötungen an der Brust, Ferse und Intimbereich der Patientin.

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4.

10 | Teilnehmerunterlagen zur Einheit 8

Arbeitsblatt 25 · Einheit 8
Transkription Hörbeispiel 5: Kommunikation während der Ganzkörperwaschung

Arbeitsauftrag:
Bitte lesen Sie mit Ihrem Partner diesen Dialog, den Sie schon in der letzten Einheit gehört haben,
und markieren Sie alle Informationen zu den Hautveränderungen bei Frau Müller.

Akteure:

Pflegekraft Maria (M) Frau Müller (FM)

M: Guten Morgen, Frau Müller. Es ist Freitag, der 1. Mai und die Sonne scheint. Haben Sie gut geschlafen?

FM: Geht so. Eigentlich nicht.

M: Oh, warum nicht? 8


FM: Ich hatte die ganze Nacht Schmerzen in der rechten Schulter.

M: Und jetzt? Haben Sie immer noch Schmerzen?

FM: Nicht mehr so stark. Haben Sie Kaffee mitgebracht?

M: Ja. Wollen Sie nicht erst auf die Toilette?

FM: Nicht mehr nötig.

M: Ok. Ich setze Sie auf, damit Sie besser trinken können. Bitte schön.

FM: Geben Sie mir die Tasse in die linke Hand.

M: Oh, Entschuldigung.

FM: Das tut gut.

M: Haben Sie auf der Schulter gelegen?

FM: Ich weiß nicht. Wir können aber anfangen. Mein Gesicht wasche ich auch mit links.

M: Zeigen Sie mir doch bitte mal Ihre Hand.

FM: Aua! Ich kann die Schulter nicht bewegen.

M: Tut es nur weh, wenn Sie die Schulter bewegen?

81
4.10 | Teilnehmerunterlagen zur Einheit 8

FM: Ja, wenn ich sie ruhig halte, dann tut es nicht so weh.

M: Können Sie die Schmerzen beschreiben?

FM: Es ist ein stechender Schmerz.

M: Wie stark ist der Schmerz, wenn Sie sich eine Skala von 1-10 vorstellen? 10 ist am stärksten.

FM: Was soll ich sagen, vielleicht in der Mitte.

Also ungefähr 5. Kann ich Ihnen mal das Nachthemd ausziehen? Dann guck ich mir die
M:
Schulter mal an.

FM: Aber vorsichtig.

Ich kann nichts erkennen, keine Schwellung, keine Rötung, die Haut ist auch nicht überwärmt.
M: Wir beobachten das mal, wenn es nicht besser wird, informiere ich Ihren Hausarzt. Dann soll
der sich das mal ansehen.
FM: Ach der! Kommen Sie mir nicht mit dem. Der hat doch keine Ahnung. Aber vielleicht kann er
mir ja ein Schmerzmittel verschreiben.
M: Sollen wir jetzt mit der Grundpflege anfangen?
FM: Ja, bitte.
M: Hier haben Sie den Waschlappen fürs Gesicht. Ist das Wasser warm genug?
FM: Ja, sehr gut.
Hier haben Sie ein Handtuch. Damit können Sie sich das Gesicht abtrocknen. Möchten Sie
M:
Ihre Gesichtscreme?

FM: Ja, gerne.

Ich wasche dann mal vorsichtig Ihren Oberkörper. (...) Die Haut unter Ihrer Brust ist gerötet.
M:
Juckt es dort?

FM: Nein, eigentlich nicht.

Hm, das muss aber beobachtet werden. Dann lasse ich jetzt das Kopfteil runter, um Sie auf die
M:
Seite zu drehen.

FM: Aber nicht auf die rechte!

M: Nein, nein. Geht es so?

FM: Ja, es geht.

M: Ich wasche Ihnen dann den Rücken. Schmerzt das Schulterblatt auch?

FM: Hm, nee.

M: Gut, dann creme ich Ihnen noch den Oberkörper ein.

FM: Danke. Ich möchte bitte ein frisches Nachthemd.

82
4.10 | Teilnehmerunterlagen zur Einheit 8

M: Hab ich schon auf die Heizung gelegt.

FM: Sie sind ein Schatz. Oh, das ist schön warm.

M: Ich wasche dann Ihre Beine. Sie haben ganz warme Füße.

FM: Die waren ja auch gut eingepackt.

Aber Sie haben eine Rötung an der linken Ferse. Ihr Fuß ist wohl vom Lagerungskissen
M:
gerutscht. Ich werde die Ferse gleich frei lagern. Tut das weh?

FM: Ach, Kindchen, das spür ich doch gar nicht mehr.

M: Ok, dann creme ich Ihre Beine ein. Gut so?

FM: Ja, danke.

M: Für die Intimpflege hol ich mal frisches Wasser.

FM: Mach dir doch nicht so viel Arbeit.

Doch, doch. Das muss sein. (...) Ich öffne Ihre Schutzhose und helfe Ihnen die Beine
M:
aufzustellen. So, Sie haben viel Wasser gelassen. Haben Sie gut getrunken?

FM: Ja, ich war ganz fleißig. 8


M: Gut. Haben Sie keine Schmerzen beim Wasserlassen? Kein Brennen?

FM: Nee, wieso?

M: Weil es ganz danach aussieht.

FM: Ich will gar nicht wissen, wie es aussieht.

Melden Sie sich doch bitte später, wenn Sie Wasser lassen müssen. Wir nehmen dann
M:
eine Urinprobe, ok?

FM: Wird gemacht, Chefin.

Ich dreh Sie dann wieder auf die Seite, um Ihr Gesäß zu waschen. (...) Keine Rötung, das
M:
ist gut. Die Haut ist intakt.

FM: Glatt wie ein Kinderpopo.

M: Sie sagen es. Ich zieh Sie wieder an. Gleich gibt‘s Frühstück.

FM: Danke, Kindchen.

M: Gern geschehen. Ich komm dann gleich mit dem Frühstück.

FM: Das ist lieb von Ihnen.

83

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