Der Dativ
Bestimmter unbestimmter Negationsartikel
Maskulin dem Mann einem Mann keinem Mann
Feminin der Frau einer Frau keiner Frau
Neutral dem Kind einem Kind keinem Kind
Plural den Leuten Leuten keinen Leuten
maskuline Nomen, die auf –e enden: der Junge – dem Jungen
maskuline Nomen , die auf –ent enden: der Student – dem Studenten
Ausnahmen sind z.B. auch: der Herr – dem Herren, der Mensch – dem Menschen
Beim Plural muss man darauf achten, ob das Wort im Nominativ auf –n oder –s endet. Ist das nicht
der Fall muss man im Dativ Plural ein –n an das Nomen anhängen: die Lehrer – den Lehrern!
Pronomen im Dativ – Possessivpronomen
Personalpronomen maskulin / neutral Feminin Plural
mir meinem meiner meinen
dir deinem deiner deinen
ihm seinem seiner seinen
ihr ihrem ihrer ihren
ihm seinem seiner seinen
uns unserem unserer unseren
euch eurem eurer euren
ihnen/Ihnen ihrem/Ihrem ihrer/Ihrer ihren/Ihren
Wann wird der Dativ verwendet:
1. Nach manchen Verben
Im Deutschen bestimmt das Verb den Kasus des Objekts, d.h. es gibt also bestimmte Verben, nach
denen immer der Dativ stehen muss. Es sind viel weniger als diejenigen, die den Akkusativ verlangen,
deshalb kann man die häufigsten gut auswendig lernen. Solche Verben sind z.B.:
helfen, gefallen, passen, danken, antworten, vertrauen, nützen, weh tun, gratulieren, gehören,
schmecken, passieren, zuhören, widersprechen etc.
Einige wenige Verben brauchen zwei Objekte, wie z.B. schenken. Hier steht immer die Person im
Dativ. Ich schenke dem Kind den Ball.
Nach manchen Präpositionen
aus, bei, gegenüber, nach, von, zu, seit, mit, etc.
Bei einigen Präpositionen, den Wechselpräpositionen, ist sowohl Dativ als auch Akkusativ möglich.
Bei diesen nimmt man Dativ, wenn man „wo?“ fragen kann. Präpositionen auf die das zutrifft, sind:
an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen
Wendungen
Es gibt bestimmte Phrasen im Deutschen, in denen immer ein Dativ benutzt wird. Beispiele hierfür
sind: Wie geht es dir?, Mir ist kalt., o.ä.