Die Modalverben / Verbele modale
können müssen wollen dürfen sollen mögen -
(a putea) (a trebui) (a vrea) (a avea voie) (a trebui) (a-i plăcea) (a dori)
ich kann muss will darf soll mag möchte
du kannst musst willst darfst sollst magst möchtest
er/
sie/ kann muss will darf soll mag möchte
es
wir können müssen wollen dürfen sollen mögen möchten
ihr könnt müsst wollt dürft sollt mögt möchtet
sie können müssen wollen dürfen sollen mögen möchten
Sie können müssen wollen dürfen sollen mögen möchten
Beispiele:
Kannst du mir helfen? Leider kann ich dir jetzt nicht helfen.
Er muss sofort telefonieren.
Willst du ins Kino gehen? Nein, ich will lieber spazieren gehen.
Darf das Kind hier spielen? Ja, es darf hier spielen.
„Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen…” (Die Bibel)
Magst du Tennis spielen? Nein, ich mag lieber Federball (Badminton) spielen.
Was möchten Sie, bitte? Ich möchte bitte einen Kaffee mit Milch und Zucker.
Übung 1. Analysieren Sie die Tabelle und die Beispiele oben. Was ist besonders bei den Modalverben? /
Analizați tabelul și exemplele de mai sus. Ce particularități au verbele modale?
Übung 2. Bilden Sie Sätze nach dem Muster:
Können Sie tanzen? Natürlich kann ich tanzen!
a) Können Sie Englisch?
b) Können Sie schwimmen?
c) Können Sie Auto fahren?
d) Können Sie Gitarre spielen?
e) Können Sie mich verstehen?
f) Können Sie Deutsch?
Übung 3. Bilden Sie Sätze nach dem Muster:
Sie trinken keinen Kaffee? Leider darf ich keinen Kaffee trinken.
a) Sie essen keine Marmelade?
b) Sie nehmen kein Salz?
c) Sie rauchen nicht?
d) Sie trinken keinen Schnaps?
e) Sie essen keine Schokolade?
f) Sie trinken keinen schwarzen Tee?
Übung 4. Setzen Sie passende Modalverben ein!
a) Erika ist erkältet und ___________ leider nicht kommen.
b) Ich ___________ nächstes Jahr in Deutschland studieren.
c) Die Schülerin ___________ nicht in die Disko gehen und ___________ immer vor 22 Uhr zu Hause
sein.
d) Es gibt noch viele freie Plätze im Kino. Wo ___________ du gerne sitzen?
e) Ich ___________ keinen Kaffee trinken; der Arzt hat es mir verboten.
f) Eis oder Kaffee? Was ___________ du?
Übung 5. Unterstreichen Sie die Modalverben in folgenden Texten und schreiben Sie dann die Person.
A. Der menschliche Körper
Eines Tages wollen die Teile des menschlichen Körpers nicht mehr arbeiten.
„Wir wollen nicht mehr gehen“, sagen die Füße.
Die Hände sagen: „Warum sollen wir für den ganzen Körper arbeiten? Wir müssen das Gesicht, den
Hals und die Ohren waschen, die Haare kämmen und das Essen zum Mund führen!“
Die Augen sagen: „Müssen wir für den ganzen Körper sehen? Das wollen wir nicht mehr!“
Auch die anderen Körperteile wollen nicht mehr arbeiten. Und die Füße gehen nicht mehr, die
Augen sehen nicht mehr, die Ohren hören nicht mehr. Kein Körperteil arbeitet mehr und der ganze Körper
wird krank.
Da verstehen die Körperteile ihren Fehler: nur die gemeinsame Arbeit des ganzen Körpers hält den
Menschen gesund.
B. Gefährliche Schmerzen
Herr Müller hat furchtbare Zahnschmerzen. Er geht zum Zahnarzt.
„Warum kommen Sie so spät?” fragt der Arzt. „Die Wurzel ist ganz zerstört, ich kann sie nicht mehr
behandeln, der Zahn muss raus! Schade!”
„Machen Sie, was Sie wollen!” ruft Herr Müller verzweifelt. Der Arzt gibt ihm eine Spritze und zieht
den Zahn.
Herr Müller stöhnt, aber nach zehn Minuten is alles vorbei.
Nach einigen Wochen hat Herr Müller Fieber und Halsschmerzen. Er geht zu seinem Arzt. Der Arzt
untersucht ihn gründlich. Herr Mute muss lange „Aaa...” sagen. Schließlich sagt ihm sein Artz: „Ihre
Mandeln sind sehr entzündet! Es tut mir leid, aber die müssen raus! Das beste ist, sie kaufen Tabletten von
der Apotheke und dann nehmen wir sie nächste Woche heraus!”
Herr Müller erholt sich nach der Operation blendend. Aber nach einem halben Jahr ist er wieder ein
leidender Mensch! Er hat wieder Schmerzen, diesmal am Bauch. Die reißenden Schmerzen kommen immer
an derselben Stelle, rechts. Es ihm ihm übel, er kann auch nichts essen. Ist es die Leber? Ist es die Galle?
Oder der Magen? fragt sich Herr Müller erschrocken. Schließlich kann er die quälenden Schmerzen nicht
mehr aushalten und geht zum Arzt.
„Ihr Blinddarm ist sehr entzündet, der muss raus! Und zwar sofort!” sagt der Arzt und schickt ihn ins
Krankenhaus. Am nächsten Tag ist Herr Müller seinen Blinddarm und die Schmerzen los. Er fühlt sich sehr
wohl.
***
Ein paar Monate später kommt Herr Müller wieder zu seinem Arzt. Er steht vor dem Arzt, dreht den
Hut in der Hand und sagt nichts.
„Na, Herr Müller, was ist denn los? Was haben Sie denn? Was tut Ihnen jetzt weh? Was fehlt Ihnen?”
Herr Müller sagt schließlich stotternd: „Wissen Sie, Herr Doktor, ich kann es Ihnen sagen: Ich habe...
ich habe starke Kopfschmerzen!”