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GR 501 Wortarten

Das Dokument beschreibt die zehn Wortarten des Deutschen. Es erklärt die verschiedenen Arten von veränderbaren Wörtern wie Substantive, Artikel, Adjektive und Verben. Außerdem werden die unveränderbaren Wörter wie Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen vorgestellt.

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Das Dokument beschreibt die zehn Wortarten des Deutschen. Es erklärt die verschiedenen Arten von veränderbaren Wörtern wie Substantive, Artikel, Adjektive und Verben. Außerdem werden die unveränderbaren Wörter wie Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen vorgestellt.

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Die 10 Wortarten - Übersicht deutschalsfremdsprache.

ch Gr501

Veränderbare Wörter, können dekliniert1, gesteigert 2 oder konjugiert werden:


1. NOMEN (Substantiv) Pferd, Haus; Angela, Kevin; Freude, Wut3)
2. ARTIKEL
bestimmter Artikel der, die, das; die
unbestimmter Artikel ein, eine; -
3. ADJEKTIV (Artwort) groß, rot, stachlig, herrlich, neidisch, sparsam,
furchtbar, fabelhaft 5 , größer, größten2
4. PRONOMEN 4 (Fürwort)
Personalpronomen ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie; mich, dich; mir, dir; Sie 6
Reflexivpronomen mich, dich, sich, uns, euch, sich;
Possessivpronomen mein, dein, sein, ihr, unser, euer, Ihr 6
Demonstrativpronomen dieser, jener
Relativpronomen der, die, das, welcher, welche
Interrogativpronomen wer? welche?
Indefinitpronomen man, andere, jemand, alle

5. NUMERALE (Zahlwort) zwei, dreitausendneunhundertzwanzig; vierte

6. VERB
Vollverben gehen7, kommen, ankommen8, singen9, landen9
Hilfsverben sein, haben, werden7
Modalverben müssen, können, sollen, wollen, dürfen, mögen10

Unveränderbare Wörter, die Partikeln:


7. ADVERB (Umstandswort) hier, gern, immer, darum, sehr, oft, trotzdem, bestens 11
8. PRÄPOSITION (Vorwort) auf, über, unter, neben in, bei, mit, wegen 12
9. KONJUNKTION (Bindewort)
nebenordnend und, oder, denn13
unterordnend dass, wenn, als, ob, weil, seit, bis, falls14
10. INTERJEKTION (Ausrufewort) Au! Plumps! Ach! Pfui! Oho! 15

1) Die vier Fälle: NOMINATIV: wer od. was? GENITIV: wessen? DATIV: wem? AKKUSATIV: wen od. was?
2) Steigerungsformen des Adjektivs: POSITIV: groß, KOMPARATIV: größer, SUPERLATIV: am größten
3) Konkrete Nomen kann man anfassen: Maus, Berg. Gefühle sind abstrakte Nomen: Hass, Liebe. Eigennamen: Anne, Oliver
4) Artikel sind BEGLEITER des Nomens, Pronomen können Begleiter oder STELLVERTRETER sein.
5) Das Adjektiv steht ATTRIBUTIV: ein roter Apfel, PRÄDIKATIV: Apfelsaft ist gesund. oder ADVERBIAL: schön singen
6) HÖFLICHKEITSFORM: Personal- u. Possessivpronomen werden großgeschrieben: Haben Sie Ihr Kind heut schon gelobt?
7) Einfache Zeitformen: PRÄSENS: ich gehe PRÄTERITUM (IMPERFEKT); ich ging
Zusammengesetzte Zeitformen: PERFEKT: ich bin gegangen PLUSQUAMPERFEKT: ich war gegangen
FUTUR: ich werde gehen (FUTUR 2: ich werde gegangen sein)
8) ankommen - Wann kommt der Zug in Berlin an? Die Vorsilbe wird zum VERBZUSATZ.
9) Die drei STAMMFORMEN des Verbs: Infinitiv - 1. Pers. Präteritum – Partizip Perfekt
STARKES Verb: singen, sang, gesungen (Stammvokal ändert, Endung im Part. Perf. -en)
SCHWACHES Verb: landen landete, gelandet (Stammvokal bleibt, Endungen -te und -t)
10) Das MODALVERB steht nicht ohne ein Vollverb. Die Bedeutung des Vollverbs wird durch das Modalverb modifiziert,
abgeändert: Ich darf nicht mitspielen. Ich muss nicht mitspielen. Ich will nicht mitspielen. Ich mag nicht mitspielen.
11) Antworten auf die Fragen : Wo? (ORT), Wie? (ART), Wann? (ZEIT), Warum? (GRUND). Es sind meist kurze und
unveränderliche Wörter. Kontrolle, ob nicht Adjektiv: Wort vor ein Nomen setzen: ein ofter Fehler (oft=Adverb), ein
häufiger Fehler (häufig=Adjektiv)
12) Präpositionen sind oft LAGEWÖRTER und beschreiben, wo sich etwas befindet. auf dem Baum, neben dem Haus
13) NEBENORDNENDE Konjunktionen verbinden Wort mit Wort oder Hauptsatz mit Hauptsatz: Max und Moritz. Dieses
war der letzte Streich, denn das böse Ende folgt sogleich.
14) UNTERORDNENDE Konjunktionen verbinden Hauptsatz mit Nebensatz: Wir hoffen, dass sich das Wetter bald ändert.
15) INTERJEKTIONEN sind oft lautmalerische Wörter. Sie bewegen sich meist außerhalb des Satzes. Man könnte sie auch
als Satzfragmente ansehen. Kracks, die Brücke bricht in Stücke! Ach, was muss man oft von bösen Buben hören oder lesen...

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