Pflege
Pflege
in der Pflege
Herausgeber
Landespräventionsrat
Nordrhein-Westfalen
April 2006
Vorwort
Gewalt begegnet uns in vielfältigen Formen. Wir erleben
sie nahezu täglich in den Medien, aber gelegentlich auch
im persönlichen Umfeld. Unsere Gesellschaft ist insgesamt
gesehen gegenüber Gewalterscheinungen sensibler und
unduldsamer geworden. Wir nehmen es – anders als frü-
her – nicht mehr hin, dass Lehrer Schüler „züchtigen“ oder
dass angetrunkene Familienväter die Angehörigen bedro-
hen. Auch im Schulbereich sind Akte der Aggression und
Einschüchterung keine „Privatangelegenheit“ mehr. Das
Augenmerk gilt zugleich verdeckteren Gewaltphänomenen.
Hierzu zählen etwa sexuelle Übergriffe, die in einem nöti-
genden Kontext oder unter Ausnutzung der Übermacht
eines Beteiligten erfolgen. In jüngster Zeit ist ferner das
sogenannte Stalking zum Thema gemacht und sogar ge-
sondert strafrechtlich definiert worden, bei dem jemand
einen anderen Menschen in seiner Privatsphäre durch Te-
lefonanrufe, unerbetene Nähe, Verfolgung oder auf ande-
re Weise drangsaliert.
2
Dem soll die vorliegende Broschüre dienen. Sie will nicht
etwa Ängste schüren oder allgemeine Verdächtigungen
streuen, vielmehr zur Wachsamkeit aufrufen und allen
Beteiligten Hilfestellungen anbieten. Dazu wird informiert
und aufgezeigt, wie die jeweilige Lage erkundet und wie
gegebenenfalls Interventionen eingeleitet werden können.
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4
Inhalt
Vorwort 2
Kontaktadressen 25
5
1. Vernachlässigung und Gewalt in der
Pflege - ein problematisches Thema
Die Gewalt
1
Erste Veröffentlichung in „Um Klarheit“ (1985), ferner in „Gesammel-
te Werke“ Bd. 3, S. 183 (Wagenbach-Berlin 1998).
6
Menschen haben (Toronto-Declaration on the Global Pre-
vention of Elder Abuse, WHO 2002).
7
Eine internationale Literaturrecherche (Sowarka 2002)
führte zu einer Belastungsziffer (Prävalenzrate) von
bis zu 15 % für die verschiedenen Formen von Gewalt
gegen alte Menschen als Opfer in engen familiären
oder familienähnlichen Beziehungen. Eine aktuelle Un-
tersuchung aus Israel kommt zu einer Prävalenzrate
von 18,4 % (Lowenstein 2005). Für den Bereich der
institutionellen Pflege wurden keine entsprechenden
Zahlen angegeben.
8
In Übereinstimmung mit der Einschätzung von Pod-
nieks (1992) hat die Angabe von verbalen Aggressio-
nen sowohl von Seiten der betroffenen Pflegeempfän-
ger als auch der Pflegekräfte Signalwirkung. Denn es
ist davon auszugehen, dass diese Form der Gewalt
eher eingeräumt wird als andere, schwerwiegendere
Formen.
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Tabelle 1: Formen von Gewalt
o sexueller Missbrauch
o Vernachlässigung
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Die Gefahr von Liegegeschwüren (Dekubitus) beansprucht Gefahr von Liege-
geschwüren
besondere Aufmerksamkeit. Auch wenn nicht in jedem Fall
davon ausgegangen werden kann, dass bei angemessener
Pflege (s. Nationaler Expertenstandard zur Dekubitus-
Prophylaxe, Pflicht zur Dokumentation) solche Schädigun-
gen hätten vermieden werden können, so sind entspre-
chende Veränderungen stets ein Grund, die näheren Um-
stände aufzuklären.
2
In Anlehnung an Informationen zu Gewalt in der Pflege unter
www.medwell24.at.
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Tabelle 2: Mögliche Gewalt in Pflegesituationen
Essen und Trinken Einflößen von Essen und Trinken unter Zwang,
zu rasches Füttern, Mahlzeiten vergessen, Vor-
enthalten von notwendigen Hilfsmitteln oder
auch unnötiges Aufdrängen von Hilfsmitteln
12
Insbesondere muss auf die Durchführung von Hygiene-
sowie verordneten Therapiemaßnahmen hingewiesen
werden. Die Verabreichung von Flüssigkeit, Nahrung oder
Medikamenten und die Mobilisierung eines alten Menschen
dienen in der Regel dazu, einer Verschlechterung des Ge-
sundheitszustandes vorzubeugen. Das Unterlassen solcher
Maßnahmen wäre als Pflegemangel zu rügen.
Häufig wird auf die Überlastung der Pflegenden und die Überlastung
damit verbundene Stresssituation hingewiesen. Sie kön-
nen in institutioneller wie in häuslicher Pflege auftreten.
Im privaten Bereich müssen die Familien zum Teil große
Einschränkungen hinnehmen, um alte Angehörige zu pfle-
gen. Dies stößt aus der Sicht der Pflegenden oft weder auf
genügend Anerkennung noch wird die geleistete Schwer-
arbeit von der Allgemeinheit ausreichend finanziell „be-
lohnt“. Eine unzureichende Vorbereitung auf die Pflegesi-
tuation und eine ungenügende Unterstützung während der
Pflegezeit kommen hinzu. Das Machtungleichgewicht und
gegenseitige Abhängigkeiten prägen und belasten die zwi-
schenmenschliche Beziehung; generell mit Gewalt belaste-
te Familien- oder Partnerstrukturen begünstigen gewalttä-
tige Übergriffe. Auch Probleme der Pflegekraft selbst
(Krankheit, Suchtprobleme, Unzufriedenheit mit der beruf-
lichen Situation usw.) können in Gewalt münden. Instituti-
onell sind nach bisherigen Erkenntnissen insbesondere
enge Zeitvorgaben für die Durchführung der einzelnen Enge Zeitvorgaben
Pflegemaßnahmen sowie die daraus resultierende Bemes-
sung von Personalschlüsseln für die verschiedenen Pflege-
bereiche zu beachten. Diese Umstände werden bei der
Planung von Präventionsmaßnahmen und von Verfah-
rensweisen gegenüber Opfern von Gewalt und ferner im
Umgang mit den Gewalttätigen zu berücksichtigen sein
13
(z.B. Hirsch 2001 u.a.). Regelmäßig erforderlich erschei-
nen sowohl im privaten als auch professionellen Bereich
entlastende Angebote für die Pflegenden.
Symptome Zudem sind Anzeichen für Gewalt zuweilen auch für pro-
fessionell Tätige schwer erkennbar. Denn insbesondere im
Alter können verschiedene gesundheitliche Störungen
mehrdeutige Symptome hervorrufen, denen auch – aber
nicht unbedingt – eine Gewalteinwirkung vorausgegangen
sein kann.
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Beispielhaft zu nennen wären:
Knochenbrüche nach Sturz infolge Schwindel,
Hautunterblutungen bei fragiler (leicht verletzbarer)
sogenannter Altershaut,
Hauterkrankungen bei Durchblutungsstörungen oder
Mangelernährung bei zusätzlichen krankheits-
bedingten Schluckstörungen oder Magen-Darm-
Erkrankungen.
15
1.5 Hilfen und Lösungsansätze
16
Sowohl den Verantwortlichen im Hilfesystem (Ärzte-
schaft und Pflegekräfte) als auch den Angehörigen
und Betroffen müssen kompetente Beratungsein-
richtungen bekannt und zugänglich gemacht wer-
den, die sowohl fachbezogene Informationen als auch
individuelle Beratung und Hilfestellung anbieten kön-
nen. Neben verschiedentlich schon eingerichteten Se-
niorenberatungsstellen und –telefonen (z.B. anonyme
Telefonberatungen mit dem Schwerpunkt „Gewalt“3)
sind an dieser Stelle auch rechtsmedizinische In-
stitute als Ansprechpartner insbesondere für die Be-
ratung und Begutachtung konkreter Fälle zu nennen.
Im interdisziplinären Verbund kann so für ärztliche
und pflegerische (Fach-)Kräfte eine Entlastung durch
die Übernahme einer Begutachtung (auch vor Gericht)
angeboten werden.
2 Dokumentations-/ Handlungsanleitungen
3
Vgl. Kontaktadressen S. 25.
17
2.1 Tabelle 3: Checkliste zur Erkennung potenzieller Gefähr-
dungen
Patient/Patientin
hohes Alter
demenzielle Erkrankung
reduzierter Gesundheitszustand, Einschränkung der Körperfunktionen
soziale Isolation
Suchterkrankung
bestehende familiäre oder partnerschaftliche Konflikte
enges Zusammenleben mit der Pflegekraft, beengte Wohnverhältnisse
Abhängigkeit zwischen Patient/in und Pflegekraft (emotional, finanziell)
Warnsignale:
a wechselnde Arztkontakte („Arzt-hopping“), Versäumen von Arztterminen
Pflegekraft
Warnsignale:
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2.2 Hinweise für die Gesprächführung und
Untersuchung
1. Anamnese-Gespräch:
Patientin/Patient und Pflegekraft separat befragen,
d.h. das Gespräch allein und in Abwesenheit des je-
weils anderen führen.
Erfragen der wesentlichen Verantwortlichkeiten für
die Pflege.
Erfragen von Belastungen auf Seiten der Patientin/des
Patienten und der Pflegekraft, z.B. beruflicher, finan-
zieller oder familiärer Art.
Erfragen der gesundheitlichen Situation, Klären von
Beschwerden und Problemen; dabei auch offen Fra-
gen stellen: zu Verletzungen, rauhem Umgangston
oder zu Vernachlässigungen, das Gespräch dennoch
behutsam und empathisch führen.
Überprüfung des Wissenstandes und des Verständnis-
ses für die Situation des alten Menschen, Fragen an
die Pflegekraft und – wenn möglich – auch an die Pa-
tientin/den Patienten selbst.
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Sind Sie schon einmal aufgefordert worden, Geld zu
geben oder Unterschriften zu leisten, obwohl Sie es
nicht wollten?
Fehlen Ihnen persönliche Gegenstände, Brille, Gebiss,
Schmuck etc.?
Bekommen Sie Schlaf- oder Beruhigungstabletten?
Haben Sie darum gebeten?
Sind Sie schon einmal gegen Ihren Wille gefüttert,
gewaschen oder angezogen worden?
Konnten Sie sich schon einmal nicht frei in Ihrer Woh-
nung, in Ihrem Zimmer oder auch außerhalb Ihrer
Wohnung bewegen?
Fürchten Sie sich vor jemanden, der sich um Sie
kümmert oder Sie pflegt?
2. Beobachtungen
Wie gehen Patient/in und Pflegekraft miteinander um
(z.B. Tonlage, Infantilisierung des alten Menschen)?
Welche Dauer und Intensität haben die Kontakte?
Wird auf Wünsche des Patienten/der Patientin einge-
gangen, wird überhaupt danach gefragt?
3. Rahmenbedingungen
Sauberkeit der Wohnung, des Zimmers, des Bettes,
der Kleidung,
Angemessenheit der Ausstattung für die Lebenssitua-
tion und für die notwendigen Pflegemaßnahmen,
Angemessenheit der Bekleidung auch im Hinblick auf
die jeweilige Lebens- und Tagessituation.
4. Ressourcen
Wer trägt die Lasten und Kosten (in welcher Höhe)?
Wer kann die Pflege unterstützen?
Welche Person oder welche Institution muss bei not-
wendigen Veränderungen unterstützend oder im
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Austausch handeln, für soziale als auch finanzielle
Fragen?
5. Untersuchungsbefund
a. Körperlicher Status
Anzeichen für Flüssigkeitsmangel: trockene Haut, ste-
hende Hautfalten usw.?
Zeichen für Verletzungen? Wesentliche Beispiele sind:
unterschiedlich alte Verletzungen an verschiede-
nen Stellen des Körpers ohne adäquates trauma-
tisches Ereignis,
„blaue Flecken“, Bluterguss (Hämatom) an nicht
sturz- oder anstoßtypischen Stellen,
knöcherne Verletzungen,
geformte Hautunterblutungen (Abbildung des
einwirkenden Gegenstandes),
Liegegeschwür (Dekubitus) (in solchen Fälle wä-
ren der Gesundheitsstatus und die Pflegedoku-
mentation im Einzelfall kritisch zu prüfen),
Verlust der Kopfhaare durch Ausreißen (trauma-
tische Alopezie),
Rektale oder genitale Blutungen ohne feststellba-
re krankheitsbedingte Ursache (sexueller Miss-
brauch),
Rötungen, Schwellungen oder Schürfungen an
Handgelenken und/oder Fußgelenken (Fixierung,
Festhalteverletzungen),
Angemessene Versorgung von Hautveränderungen,
Pflege- und/oder Lagerungsplan (siehe auch Anmer-
kungen zum Stichwort Liegegeschwür S. 5/6).
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b. Geistiger Status
Stimmungsveränderungen, Depressionen, Rückzug,
Aggressionen, Selbstvernachlässigung?
Fortschreitende demenzielle Störungen können Gewalt
in Pflegesituationen auslösen oder verschärfen! Auf
Seiten des von Demenz Betroffenen kann die Erkran-
kung mit der einhergehenden Verkennung der Umwelt
zu Ängsten führen, die ihren Ausdruck in aggressivem
Verhalten gegenüber den pflegenden Personen findet.
Von Seiten der Pflegenden kann deren hohe Belastung
durch die Pflege eines Demenzkranken ebenfalls zu
aggressiven Verhaltensweisen führen. Es kann zu Auf-
schaukelungsprozessen kommen ( „Gewaltspirale“).
Zuvörderst gilt:
Das Wohl des alten, pflegebedürftigen Men-
schen ist der Maßstab für jedes Handeln.
Aktionismus und Übereifer sind zu vermeiden.
Informationen sind sorgfältig und kritisch zu
prüfen.
Mut, die Problematik Es muss das rechte Maß zwischen notwendiger Interventi-
anzusprechen
on und gebotener Zurückhaltung in jedem Einzelfall ge-
funden werden. Nötig ist der Mut, die fragliche Problema-
tik anzusprechen und auch interdisziplinär zu diskutieren.
Bei der Bewertung der Angaben möglicher Betroffener und
22
Dritter sind die verschiedenen Sichtweisen, Erlebniswelten
und Interessen mit zu bedenken. Hierbei ist zum Beispiel
auch zu prüfen, inwieweit das Vorgetragene durch krank-
heitsbedingte Einschränkungen der Wahrnehmung (mit)
beeinflusst sein könnte. In unklaren Fällen kann auch eine
externe Beratung, zum Beispiel durch eine rechtsmedizini-
sche Institution, weiterhelfen. Wünschenswert erscheint in
diesem Kontext die Einrichtung von Gremien, vergleichbar
den klinischen Fallkonferenzen, die regional – sowohl im
Rahmen häuslicher als auch institutioneller Pflege – Fall-
besprechungen ermöglichen.
23
einrichtungen, Informationen der Betroffenen über
das Phänomen der Gewalt in der Pflege und über die
mögliche weitere Verschlechterung der Situation).
4
Siehe Kontaktadressen S. 25.
24
Kontaktadressen:
Seniorentelefone:
Seniorentelefon des LPR: 0209/982 23-23
Krisentelefon hsm: 0228/69 68 68 (Notruf) und
0228/63 63 22 (Info)
Telefonbucheinträge – Schlagwörter:
Amt für Altenhilfe - Beratungsstelle - Betreuungsstelle -
Heimaufsicht - Pflegeberatung - Seniorenbeirat - Senio-
renberatung - Seniorenbüro - Sozialamt -Stadtverwaltung
Internetadressen:
www.mags.nrw.de/soziales/pflege/angebote.php
(Kontaktadressen für NRW, geordnet nach Gemeinden)
www.heimaufsicht.de/
www.heimaufsicht.com/
www.hsm-bonn.de/ (handeln statt misshandeln Bonn)
www.deutschland.de/rubrik.php?lang=1&category1=152&
category2=182
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(1995). Kriminalität im Leben alter Menschen. Eine alters-
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chem Sicherheitsgefühl und Kriminalitätsfurcht. Ergebnisse
der KFN-Opferbefragung 1992. Schriftenreihe des BMFSFJ,
Band 105, Kohlhammer, Stuttgart.
www.medwell24.at.
----------------------------------------------------------------------
Ausführliche Literaturliste:
www.lpr.nrw.de/themen/senioren.html
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Verfasst von
Dr. med. Hildegard Graß
Institut für Rechtsmedizin
Klinikum der Universität zu Köln
in Zusammenarbeit mit Staatsanwältin Gabriele Walentich
© Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen 2006