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Lehrbuch

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Arshia Daneshmandi
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Yan Studienvorbereitung : cee Trad ae Inhalt Text 1 Schokolade fiirs Gehirn a Text 2 Desertifikation - die Wustedehnt sich aus 12. Text 3 Hah? 4 Text 4 Uberwachung 1s Text 5 Wenn die Orientlerung versagt 6 | Text 6 Der Klang der Sprachen Text 7 Klima und Stimme “Text 8 0,5 Promille fur die Aussprache ‘Text 9 Medikamentenmissbrauch und Doping Text 10 Leistungssport ‘Text 1] Das Gberlebende Geschlecht Text 12 Menschen und Mause, Markte und Moral ‘Text 13 Die Erde ohne Mond Text 14 Rote Ampel? ~ Egall Text 15 Derkochende Affe Text 16 Pubertst: Baustelle im Kopf Text 17 Alles Plast! Text 18 Kinstliche nteligenz: Hoffnung oder 2 Horior? Text 19 Naturliche Gleichheit “Text 20 Das vermessene Ich ‘Text 21 Die Kraft des Lichts [Text 22 Digitales tesen OB Basis: Text 5(Orlentierungh: Aktiv ~Passiv Basis: Text 8 (Doping): Nominalisiesungen % Basis‘Teat 10 (Ubeuebendes Geschlechi):Kousolsitze 75 BasisText 11 Menschen & Muse: Kondtionalsitze 78 Basis: Text 12 (Mond): Konjunktiv I iealis 80 Basis:Test 14 (Affe: Passiversatz 22 BasisText 10 (lasik Partizp Attribute a4 Basis: Test 17 (hinstlicheintligenck: Indivekte Rede 85 | Basis: Text 18 (GlechheithFinalsitze Basis: Text 19 (vermessenes ich): Alle Aufgaben Basis:Text 20 (cht): Alle Aufgaben ‘Text | Hohenengst 94 Text ? Lotto: Hol sie dir, die Millionen 96 Toxt 3 Béden 7 ‘Text Schlafwandein 98 ‘Text 5 Arroganz ces Reichtums 102 “Text 6 Strafe fir Nichtstun 104 ‘Txt ? Wer kann sich besser orientieren? 105 ‘Text 6 Das Ratsel der gefiihlten Zeit 108 ‘Text 0 Der niedere Sinn 10 “Text }0 Wer reaglert wie im fremden Land? na ‘Text 1] Das internet der Dinge 116 ‘Tout 12 Hihnehen fr Ghana 18 ‘ext |3 Erinner und vergessen 120 ‘Text 14 Keine Parik 123 Text | Tédliche Patente 126 “Text |6 Der Demiurg kehrtzuttick 128 Text 17 Schmerzempfindung, 130 ‘Toxt 18 Geo-Engineering: Die Welt retten 133 ‘Joxt '9 Warum gahnen wir? 137 Einftinnung und Ubungen 140 LpsHtraining 184 Quellen 160 “Tell lernen Sie das Leseverstehen der DSH kennen, Die fiinf Texte in dieser Teil haben einen geringen bis. “Schwierigkeitsgrad. Sie sind karzer als die Texte der DSH. a aE Schwerpunkt Sa] St Schokolade fers Gehimn Wie lese ich den Text? 8 Desertfhation —dleWiste dent sich aus, Yberbick Stukturen in wisenschaichen a exten Hana Strukturen im Text: Nominalgruppen 4 Strukturen im Text: Nominalstil, Eéerwochuns | Passivkonstruktionen tf ‘Wenn die Orientierung versagt | Aufgaben der OSH 16 “Tell finden Sie 15 Texte mit mittlerem und hohem Schwieriakeitsarad. In acht Schwerpunkten werden die erklart, Lsungswece angeboten und mit verschiedenen Hilfen und Zwischenschritten Lésungen ‘Der Klang der Sprachen ——_ [Link] ich den Text? 2. Fragen zum Text | Medikamentenmissbrauch und Doping |: oberechntten:zuordnen, m4 its | 2aher onto Fi ‘Des Oberlebende Geschlecht | ‘Klima und Stimme 1. Stichwortlsten erstellen. 2. Schema ausfillen | 28 = ©) Menschen und Mause, Markte und Moral __Tabellen ausfillen oder erginzen 2 552 Dic Erde ohne Mond % - = | usagen nach sichtign/ salsche bewerten S ‘Rote Ampel? - Egall 4 Der kochende afte 1. Oberschriften selber formulieren, i] BS | Pubertt: Bausteleim Kopf 2: Schema erganzen, [Link] erstellen ne ‘Alles Plastik! => Gostliche intelligenz: Hoffnung oder Horror? oh S9 PeturlcheGleichhett oh EA Des vermessene ich B® Dekraft des Lichts 1, Uberschriften formulieren, 2. Satze anders formulieren Leseverstehen und wissenschaftssprachliche strukturen ‘Digitales Lesen: Das Textverstiindhnis leidet (Wee lese ich den Text? () Globales Lesen, Sie soliten beim ersten Lesen + das Wérterbuch nicht benutzen und unbekannte Wértererraten oder ignorieren (~ Aufgaben 2-+7), + sich auf die Kernsatze konzentrieren (-* Aufgabe 3) + dieTellthemen erkennen ( Aufgaben 146), + die Schlisselwérter erkennen (= Aufgeben 1+ 6), + auf Textbeziige achten (~ Aufgaben 4 +8), | + aufkomposita achten (= Aufcaben 5 +9). Lesen Sie zundichst nur den Textabschnitt A und ldsen Sie die Aufgaben 1 - 5. Lesen Sie danach den Rest des Textes und lésen Sie die Aufgaben 6 ~9, Schokolade fiirs Gehirn A Das Gehirn eines erwachsenen Menschen bendtigt im Ruhezustand ein Finftel der tiglich durch Kohlehydrate aufgenommenen Energie, obwohl es nur rund zwei Prozent des Kérpergewichts ausmacht. Dieser enorme Ver- bbrauch ist nicht verwunderlich, betrachtet man die vielfltigen Aufgaben, die unser Gehirn bewltigt. Wirkénnen zugleich fihlen, sehen, horen, sprechen, uns bewegen und die verschiedenen Sinneseindricke speichern. All das wird von unserem Gehirn koordiniert und ausgefthr, und dazu verbraucht es stindig Energie. B Dabei ist Glukose der wichtigste’Treibstoff fur das Gehirn, Glukose ist eine Zuuckerart, die vorwiegend in starke- haltigen Lebensmitteln (Brot, Reis, Teigwaren und Kartoffeln) sowie in Friichten, Siften, Honig, Marmeladen und Haushaltsaicker enthalten isi. Der K6rper kann die Koblenhydrate in diesen Lebensmitteln in Glukose zerlegen, die als Energie zum Gehira und zu anderen Organen geletet wird. C Das Gehim stevert auch die Vertelung der Energie, Ds‘es selbst keinen groBen Speicher flr Energie bestzt muss es sie dem Kérper aktiv entzichen, Dies geschicht auf egostische Weise, denn erst deckt das Gchirn scinen kompletten eigenen Beda, dann bekommen auch dic brigen Organc etwas sugstlt D Kommt es in bestimmten Bereichen des Gehirns zu einem Absinken des Glukosespiegels, kénnen geistige Funktionen beeintrichtigt werden, Betroffen davon sind kognitive Fahigkeiten wie Aufmerksamkeit, Lernen und Merkfihigkeit. Aus diesem Grund greifen viele Menschen 2u kohlenhydrathaltigen Nahrangsmitteln, vor allem zu Schokolade, wenn ihre Lem- oder Korizentrationsfihigkeit nachlisst E Doch Glukose wirkt sich nur fr karze Zeit positiv auf kognitive Fahigkelten aus. Sie lisst nimtich den Blut- ‘uckerspiegel stark ansteigen, was zur Folge hat, dass der Kérper Insulin ausschiittet, um den Blutzuckerspiegel ‘wieder au senken. Insulin wirkt sich jedoch negativ auf die Lerneffizienz aus, denn unter einem schwankenden. Insulinspiegel leidet die Konzentration, Dies kann auch zu Kopfschmerzen, Unruhe, Midigkeit, Schwiche- gefihlen und Hunger fihren. Wird der Hunger dann wieder mit Schokolade, Chips und Limonade gestllt, geht das Elutzucker-Karussel wieder von vorne los F Untersuchungen haben goecigt, dass der Energicbedarf des Gehirns vor allem unter Stress stark ansteigt. Versuchspersonen mussten vor einem fremden Publikum eine zehnminitige Rede halten, eine Kontrollgeuppe musste es nicht. Wer zuvor eine Rede gehalten hatte, war nicht nur deutlich gestresster, sondem af auch im Schnitt 34 Gramm Koblenhydrate mehr ~ das sind zwei Kleine Brotchen zusitelich, cin Sechstel des Tagesbedari. G Stress scheint auch eine Ursache fiir Ubergewicht 2u sein, Bei manchen Menschen kann sich das Gehirn seine Energie nicht gut aus den Kénperreserven holen, selbst wenn geniigend Fettpolster vorhanden sind, Die wichtigste Ursache dafiir ist chronischer Stress. Damit ihr Gehirn trotzdem nicht unterversorgt wird, miissen diese Personen viel essen ~ und dabei in Kauf nehmen, dick zu werden. Sie essen nicht zu viel, sondern orientieren sich am Bedarf des Gehirns, nicht an dem des restlichen Kérpers. Oft besteht der einzige Ausweg darin, eine stressige Umgedung ‘au verlassen, Dann braucht das Gehirn wieder weniger Nahrung, und die Person kann abnehmen, 1 Thenien erkennen. Finden Sie den wichtigsten Satz, die Schliisselwérter und das Thema des Abschnitts. > Unterstreichen Sie den wichtigsten Satzim Abschnitt > Markieren Sie die Schliisselworter des Abschnitts. Ein Schllisselwort (einschliefilich Pronomen) ist marklert. > Formulieren Sie cine Oberschrift, ‘A bs Geli eines ervachsenen Menschen beroigt in Ruhewstand en Fanfe cer tglc durch Kohleyrateau’genommenen Energie obwoht ef nur rund zwei Pozen ces Horpergeihtsausmacht,Dieserenorme Vebrouch ist richt venundetch betrachtet man die eigen Aufgaben le unser GAIA bewatg. Wr Konnen 2uglech file, sehen, hbren, sprechen, uns bewegen und Off (nicht immer!) wird im ersten Satz eines Abschnitts das Teilthema benannt, Schliisselworter kOnnen Sie daran erkennen, dass sie wiederholt oder paraphrasiert werden oder Bestandteile «de verschiedenen Sinneseindiickespecher, lldas wd von unserer Geifh von Nominalkomposita sind. koordiniet undausgetuhr, und dozu verbraucht és stardigEnergie. _ | Schltisselwater Cie, Oberscheift Wérter raten und erschlie@en, Raten Sie unbekannte Wérter mit Hilfe des Kentextes /der Wortbildung. _unbekanntes Wort | Kontext —___ Wortbildung = = «» bendtig es ein Finftel des gesamten Grundwort: der Bedarf Z2knewglededart | Energiebesdarfs. Dieser enorme Verbrauch . (Verbs: bediirfen) __Bestimmungswior: die energie aessie8 vex Aufgaben, die unser Gehim tewiltigt: filhlen, sehen et... All das wird von Uunserem Gehirn koordiniert und ausgefirt, ( bemittigen ~ schaffen) Z. 3:bewaltigen fe durch, 3B Auf Kemsitze konzentrioren, Streichen Sie alle Attribu die far das Ver ndtig sind, 2. 1: Das Gehirn cinecerwachsonen Menschen bendtigt im Ruhestand ein Flinftel der taiglich durch Kohletydrate aufgenommenen Energie, stehen des Kernsatzes nicht 4. Textbertige bestimmen. Auf welches Wort/ auf welchen Satztell bezieht sich ... : ‘Obwohl das Gehiih eines Erwachsenen nur rund 2wei Prozent des Kémpergewichts ausmache, benstigt & sin Fated des geaniten Energiebecar, DIES eROENEVERLRAIC it nicht verwunderlich . az >) Z.2 Dieserenorme!Verbrauch 9) Z.S:dazu das Gebirn 5 Komposita auflésen, Erganzen Sie die Lacken, 2 if a) [Link] sara das Gawicht des. die die Kaepers. b) Z.4:die Sinneseindiiicke vermitteln 9 6 Yoeschaten formalin Lesen Sie den Rest des Textes, markieren Sieden wichtigsten Satz unddie srter und schreiben Sie eine Uberschrift fiir jeden Abschnitt (wie in Aufgabe 1). olale [a 7 Wrter raten. Welche (ungefihre) Bedeutung haben folgende Verben im Text? Raten Sie mit Hilfe des Kontextes oder der Wortbildung. 2. izenteiehen weanehmen geben verminder |. 16: nachlisst weniger werden meh werden | keine Wirkung haben 2.14: beeintrachtigen, Asi werden 2.19: schwankenden (schwanken) schlechter werden kontrollieren, gleich bleiben sich standlig verdindern [Z2stilen ruhiger werden ein Bediirfnis betriedigen rier werden 2.29: unterversorgt zuvviel erhalten krank werden Hie A Textbexlige bestimmen, Auf welches Wort /auf welchen Satzteil bezieht sich .. a) 2.6:dabei b) 2.11:sie ¢) 2.14: davon @) Z.17:Sie e) 2.25:¢5 f) 2.31:dem 9 Komposita aurldsen, Ergdinzen Sie die Liicken, 2) 215 Merkfdhigkett die b) zielem-undKonzent- die rationsfahighelt © 2)7Blutzuckerspiegel der 4) 2.21 Obergewicht zw 10 «sich etwas 20 istim und sich /soviel enthalten Wie lese ich den Text? (I) Selektives Lesen, Lesen Sie den Text geziett, um bestimmte informationen zu finden, Bei Prifungen bestimmen die Aufgaben, um welche Informationen es sich handelt. Die Reihenfolge der Aufgaben 1 ~5 entspricht nicht dem Textverlauf. Markieren Sie die Schlusselworter der Aufgabe. Das hilft beim Auffinden der Textstelle, Suchen Sie zundchst die Textstelle, in der Sie die Antwort finden. Schreiben Sie in den roten Kasten Abschnitt und Zeilennummer (Beispiel : Aufgabe 1: Abschnitt 8, Z. 7) Schreiben Sie die A rf 2 Welehe Ursache wid im Text far Ubergewicht| leiden? Ursache: Empfehlung: 3 Welche Folgen kann es haben, wenn zu wenig Glukose im Blut enthalten ist? Produktion von Insulin fehlende Konzentration schwankender Blutzuckerspiegel lutzuckerspiege! sinkt Blurzuckerspiegel steigt SOBes essen Grammatische Strukturen in wissenschaftlichen Texten Wissenschafiliche Texte weisen Strukturen auf, die sie von anderen Texten deutlich unterscheiden, im Deutschen vor allem der »Nominalstil« geeignet, der viele Attiibute links und rechts vom Nomen ermégli ‘Anhand des folgenden Textes werden typische Strukturen in wissenschaftlichen Texten erklirt. ‘Am haufigsten werden Strukturen angewendet, die viele Informationen in einem Satznennen kénnen. Dazu ist Desertifikation ~ die Wiiste debnt sich aus Die Menschheit ist dabel, durch falsche Nutzung der Boden rund ein Dritel der Landiliche so 2u schidigen, dass sie cur Wists wird, Von den rund 5,2 Milliarden Hektar landwirtschaftlich genutzien Trockengebiete der Erde, sind 70 Prozent durch dieso genannte Desertifikation gefahirdet. Eine Milliarde Menschen sind davon betrofen. Allein in Afrika soll das verfghare Ackerland bis um Jahr 2025 um rwei Drittel zuritckgehen. Doch auch Industriestaaten wie die USA, Australien, China und die Mittelmeerlinder leiden unter der Versteppung, ihrer Landschaften,. Auch wenn Trockengebiete durch das aride Klima bedingt sind, so ist doch der Grad der Desertifation in cerster Linie eine Folge des Eingritfs des Menschen in das jeweilige Okosystem. Es gibt drei Phinomene, die im Zusammenhang mit der Desertifikation beobachtet werden kénnen: Das hiiufigste der drei Phinomene ist die so genannte Uberweidung. Dabei werden 21 viele Tiere (2B. Rindet) au einer 7u Kleinen Weidefliche gehalten. Dies kann 24 einer vollstindigen Zerstérung der Pflanzendecke fithren. Insbesondere der Wind verstirkt dann die Erosion des unbedeckten Bodens und verhindert eine natiirliche Newansiedlung von Pflanzen. Zu ibalichen Folgen wie bei der Cberweidung kann esauch durch falsche Bodenbewirtschaftung kommen, (Off ist der Anbau landwirtschalilicher Produkte nicht an die lokalen Verhiltnisse angepasst, oder die Landwirtschaft ist auf kurafristigen Gewinn ausgerichtet. Auch die Abholzang von Waldern zahlt mit zu den Ursachen der Desertifikation, Wald baw, elnzelne ‘Baume werden gerodet, z.B, um landwirtschaftich nutzbares Land, Holz fr den Export oder Brennholz za gewinnen, Verschivindet ein Baum, entfills auch seine Schattenwirkung, und schon dadurch ergibt sich cine Austrocknung der niedrigen Pflanzendecke und des Bodens. ‘Wie die meisten dkologischen Probleme in den Entwicklungshindern ist die Desertifikation aber auch auf die ungerechte Weltwirtschatisordnung zurickeufihren, Hohe Schulden und niedsige Weltmarktpreise zwingen viele Entwicklungskinder dazu, immer mehr agrarische Produkte 2u exportieren. Dazu niissen centweder die AMDUUMAGHEA ausgedehnt oder die Bewirtschaftung Mmusslintensivigrt! Werden - beides Mafinahmen, cie die Desertifixation begtinstigen. Der Klimawandel wirkt sich gerade auf die Trockenzonen der Erde bevonders drastisch aus, denn diese gehdren au den verwundbarsten Lebensritumen der Erde. Dies liegt daran, dass diese Zonen besonders empfindlich auf Verinderungen im natirlichen Wasserhaushalt reagieren, etwa als Folge sinkender Niederschlagsmengen. Vegetationszonen kénnen sich verschieben, oster die Vegetation kann volstindig verschwinden, Parallel dazu nimmat die Artenvielfal (Biodiversiat ) in Fauna und Flora ab, ‘ole Desertiikation 2.13 Erosion (erodieren) eversteppen 2.18 abholzen ‘Lparid 2.27 der Klimawande| L.9Eingriff (eingreifen) 2.30 der Niederschlag 1) Uberweiden 2.30 dle Vegetation 12 @ ® Typische Strukturen in wissenschaftlichen Texten, '® Nominelgruppe Von dep rund 52 Millarden Hektarlandwirtschaftich genutzten gti pen rie DW Women | Prapositional- ativibut ® Genitivattdibut Alieim Zusammennang miter ‘auftreten Nomen Pripositionalattribut Newansiedlung von Praigh Zerstarung der Pflanzendecke — ea Nomen Gonitvatribut @ Nominalisierung or Ana londwitschafilcher Produkte landwirtschaftliche Produkte werden angebaut Nominalvers ——_Genitivaterbut 8) Textbezug Verschwindet en Baum, ental auch sine Schatenwirung, und schon daduighergibtsich eine |Austrocknung der niedrigen Pflanzendecke und des Bodens. ® Komposita Anbauflichen “ anbouendieFlichen “ Flichen, auf denen etwas angebaut wird ® Passiv de Bewinschofung mgs Itensiert Werden ‘Modalverb —Passié ‘1 Attribute, Finden Sie drei Genitiva ute (1.2, und 3) und zwel Prfpositionalatribute (a b) inden Zellen ‘15~21, Schreiben Sie si rungen Verbalphrasen um, Finden Sie drei Seana inden Zeilen 11-14, Formen Siesie! in 3B Komposita, Erklir a) Trockengebiete = Sie die Komposita aus der Wortbildung. 1 die besonders b) Weltwirtschaftsordnung = wiedie auf der ist ih?! Der Ausruf »hih?« ist [ein oft verwendeter AUSGHIGR de Nichiverstehens |. Pr klingt oft unhéflch, stellt aber ein unverzichtbares Werkzcug menschlicher Kommunikation dar. Ansonsten wiirden Gespriche immer wieder scheitern, weil es Kommunikationspon gibt. Forscher des Max- Planck-Institus fir Psycholinguistik in Nijmegen, Niederlande, haben verschieiene Sprachen ‘aus aller Welt analysiert. Dernach gibt es in allen untersuchten Sprachen ein meist einslbiges Wort mit nahezu identischem Klang und gleichartiger Funktion wie »hih?«, Normalerweise klingen Worter in nicht miteinander Yerwandten Sprachen unterschiedlich. Die Wissenschaftler vermuten, dass alle Sprachen einen Ausdruck des Nichiverstehens bendtigen, der schnell und einfach 2u erzeugen ist. Deshalb Klingen im Deutschen »hih im Englischen hubs, im Mandarinchinesischen vate, im Laotischen »aéw oder im Niederlindischen vhe?« recht ‘ihnlich, Dennoch unterscheiden sich die Ausdriicke in verschiedenen Sprachen auch geringfiigig, Die AuBerung Ist also nicht mit anderen universellen, angeborenen menschlichen Lauten zu vergleichen, wie etwa Niesen oder Weinen, Das Wort muss vielmehr in jeder Sprache in fein unterscheldbaren Formen erlernt werden, |] Markieren sie im Text alle Nominelgruppen (= Nomen mit Links-und/oder Rechtsattributen). Markieren Sie dann in der Nominalgruppe die Links- und Rechtsattribute mit unterschiedlichen Farben (siehe Belspiel). 2 Lesen Sie die sitze, in denen Sie Attribute gefunden haben, ohne die Attribute. Beispiel 2, 1: Der Ausruf »hihte ist cin Ausdruck. 3 Welche Attribute sind fiir das Verstehen tendenziell wichtiger? Tendenziell wichtiger sind dle (A tintsattibure [J rechtsattribute 4. Ersetzen Sie die Links- und Rechtsattribute des Textes durch die angegebenen, a) Z.1:einnichtgerade —charmanter Ausdruck der Oberraschung (charmant / die Uberraschuna) b) Z.2ein Werkzeug (eswird standig benutzt / jede Unterhaltung) 9 ZS: Sprachen (zahlreich / die Welt 4) Z.6:.ein Wort mit (Das Wort besteht nuraus einer Silbe / der Klang ist shnlich und die Bedeutung ist gleich) e) Z. 12:mitanderen Lauten sie sind genotisch festgelegt / die menschliche Sprache) 14 Passiv Uberwachung {Lrrshe2013 begannen dic britiche Zeitung >the Guardian und dieamerikanische »Washington Post, geheime Dekumente zu veréffentlichen, die she vom fruheren NSA-Mitarbeiter Edward Snowden bekommen hatter, Snowden selbst wurde dafirin den USA der Spionage angeklagt und floh nach Russland ins Exil Dic von ihm entwendeten Dokumente enthiillen ein weltweites Netz von Spionagesystemen, das von der NSA Mit deren Hilfe war (eivAKEA/ HEH moglich, Unter anderem sind dies Daten, welche die gro8en US-Kommunikationsfirmen tiber ihre Kunden sammein und aufbewahren, aber auch die Informationen, welche die Kunden untereinander ae Privatpersonen tibermitieln, Die wichtigsten Spionageprogramme sind: + GO-TRAVELER Analytics ist der Name eines Programms der NSA zur Sammlung und Auswertung von Standortnformationen aus dem Mobilfunk. Laut Medienberichten werden im Rahmen dieses Programms tiglich mehrere hundert Milionen Mobiltslefone iberwacht und somit tber finf Millarden Datensatve gespeichert und ausgewerte. Ziel des Spionageprogramms ist demnach eine Estellung. wnfasender Bewegungs- und Beziehungsproiie. + Das PRISM-Programm ist ein System zur Uberwachung und Auswertung elektronischer Medien und clektronisch gespeicherter Daten. Es werden Daten von den Servern von neun grolen US-amerikanischen Emernetunternehmen, darunter Apple, Microsoft, Facebook, Google und Skype, abgeschipft, Diese Daten ermplichen eine Echtzeit-Oberwachung der Betrofenen durch Speicherung und Analyse von E-Mails Fotos Audio-Dateien, Facebook-Bintrigen usw. + XKeyscore ist cine Software, de der Uberwachung und der Durchsuchung von Daten dient. Zum einen werden die Interetaktivititen von Nutzern in Echtzeit uberwacht ~ also besuchte Websites, Inhate von E-Mails und Anfragen an Suchmaschinen. Zudem werden die Metadaten erfast, Die Daten werden verschlagwortet und konnen spater durchsucht werden ~ etwa nach E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Namen, aber auch ach Schlagworten. Zudem ermdglicht es XKeyscore, de IP-Adressen aller Internetnutzer, die eine bestimmte ‘Website besucht haben, anzuzeigen, plese Enthillurgen haben weltweit Entristung ausgedst ber das globsle AusmaS der Uberwachung der Privatsphire, ‘Markieren Sie im Text mit unterschiedlichen Farben alle Nominalisierungen und alle Verbformen ii Passi, ‘Wie heiden dle Subjektaruppen (= alle Wérter, die das Subjokt des Satzes bilden) der Sitze? Satz 2 | e ___ Subjektigruppe) aulgebast wurde, 2.14: Laut Medienberichten werden im Rahmen dieses Programm tglich mekrere hundert Millionen Mobiltelefone erwacht enthillen ein Die von ihm entwendeten Dokumente z-von Spionagesystemen, das von der NSA 16: Es werden Daten von den Servern von neun grolien US- amerikanischen Internetunternehmen, darunter Apple, Microsoft, Facebook, Google und skype, abgeschoptt 2.20: Zameinen werden die Internetaktivititen von Nutzern in Echvzettberwacht, 15 Wenn die Orientierung versagt ichtung einzuhaken, Die Sand> oder Schneewiste TAC Mencken wulea obvic Orieniicrungshilfe ia Krol, acy wenn se vereuctich, elie ‘Orientierung wird so gut wie unmiglich, wena sie durch dichten Nebel laufen, ei urchqueren missen oder in Panik geraten. B Fr dieses Phinomen werden oft unterschiedlich lange oder kraftige Beine und Acme oder auch die Dominanz éiner Gehirahilfte verantwortlich gemacht, Demnach wirde jemand mit einem schwiicheren linken Bein stindig ‘unmerklich nach links, jemand mit einem schwacheren rechten Bein stindig nach rechts abweichen. Experimente zeigen allerdings, dass diese Erklarung unzutreffend ist. In einem Experiment sollten die Probanden it verbundenen Augen eine kurze Strecke geradeauis gehen, Nach kurzer Zeit liefen alle Testpersonen im Kreis. Die Forscher widerlegten in einem zweiten Experiment auch die Theor, dass anatomische Asymmetrien dafir verantwortlch sind, dass die meisten Menschen unbewusst in eine Richtung laufen, So mussten die Telinehmer ‘Schuhe mit ungleich hohen Sohlen tragen, Selbst die so manipulierten Laufer veranderten ihre Laufrichtung nicht und glichen den GroSenunterschied aus C Mit Hilfe von GPS-Empfiingern verfolgten die Forscher im dritten Experiment die Laufwege von Versuchs- personen inder Sahara und in einem Waldin Deutschlané, Die Probanden sollten versuchea, sich mehrere Stunden moglichst schnurgerade vorwirts 2u bewegen, Das verbliffende Ergebnis: Sowohl in der Wiiste als auch im Wald schatiten es die Versuchspersonen nur dann, in geraden Bahnen zu laafen, wenn sie die Sonne oder den Mond zar Kurshestimmung verwenden konnten. Ohne diese Orientierungshilfen bewegten sie sich in chaotischen Kurven vorwirts und trafen immer wieder auf ihre eigenen Spuren. Die Forscher vermuten, dass es fir das Phinomen des Im-Kreis-Laufens eine einfache Erklirung gibt: Die Richtungsinformationen, die dem Gehirn durch die Sinnesorgane gelieert werden, sind ungenau, Sie missen mit ‘iuBeren Orientierungshilfen wie beispielsweise mit Bergen, Gebiuuden oder der Sonne verglichen und kortigiert ‘werden. Geschieht das nicht, summieren sich kleine Fehler 2a einem voligen Verlust der Orientierung D Nicht nur Menschen, auch Pferde, Hirsche, Elche und viele andere Tiere haben die Angewohnheit, nicht geradiinig, sondern in leichten Kurven vorwirts 7u bewegen. Und sie bewegen sich im Kreis, wenn irgendeinem Grund die Orientierung verloren haben, oder wenn sie von einem Raubtier verfolgt werden. ‘Was aber veranlasst Menschen und Tiere dazu, im Kreis 2u laufen? Der Navigationsforscher Erik Jonsson, der sich seit Jahrzehnien mit der Erforschung des menschlichen Orientierungssinns befasst, ist der Meinung, dass dies cin Schutzmechanismus sei, den die Evolution geschaffen habe. Er soll gewalhrleisten, dass Stugetiere, die etwa im dichten Nebel vom Weg abgekommen sind oder schnell vor einem Angreifer flichen missen, immer wieder dorthin zurickkehren, wo sie sich am besten auskennen und wo si sich am sichersten fihlen kénnen, nmlich in ‘ihrem eigenen Territorium. E Es gibt Menschen, deren Orientierungisinn so|prizise funktioniert, dass ste sich mit groRer Sicherheit tberall zurechtfinden, Dazu gebiiren Angehirige desin der Sahara lebenden Nomadenvolks Adari. Die Nomaden leben am. Nordeand der Wilste, wo es weder Felsen noch Diinen, sondern nur unzahlige, voneinander kaum unterscheidbare Grashiige gibt. Diese Grashiigelstehen aber dicht beieinander und sind so hoch, dass sie die Sichtweite auf weniger alseinhundert Meter begrenzen. Die Adar stirt das jedoch wenig, sie erreichen auf dem kirzesten Weg jeden Ort in der Wiist. den sie erreichen wollen, Jonsson vermute. dass sie schon theit damit anfangen, sich eine minutidse geistige Karte ihrer unmittelbaren Umgebang anzulegen und sich auBerdem die Stellung der Sonne 22a jeder Tages- und lahreszeit sorgfiltg einprigen, Indem sie ihre geistige Karte immer wieder aktualisieren und am Stand der Sonne ablesen, welche Richtung sie einzuschlagen haben, gelingt es ihnen, Hunderte von Kilometern zzuriickzulegen, ohne dabei mehr als zwei Grad vom Kurs abzukommen, Ist die Sonne nicht 2u sehen, nutzen sie dden Wind, der be! ihnen fast immeraus derselben Richtung kommt. F Die Fihigkeit, sich zuorientieren, kann also erlernt und trainiert werden. Vermutlich wird dies durch technische Hilfomittel wie Navigationsgerite nicht gefardert. Experimente mit jungen Inuit zeigten, dass diese sich ohne Navigationsgerite im ewigen Bis kaum mehr aurechtfinden ~ ganzzandets als noch die Generation ihrer Ekern. sch aleniren 1.24 gdlinig 2 dleicttung 1.26 dle Navigation 2 Gabweicten 29 vm eg abkomen 1 1 der GFS-Empfinger 1.33 skh zerecfieden 1.10 der Kus 1.3 le Sicuwelte 16 Aufgaben zum Gesamttext Sie sollen bel diesem Aufgabentyp zeigen, dass Sie den Textaufbau und die zentralen Gedanken des Textes verstanden haben. Folgende Aufgaben sind unter anderen méglich: Uberschrift des Textes erkléren oder selber eine Uberschiift finden, Uberschriften far Teilthemen Textabschnitten zuordnen (— Aufgabe 1), Eine Gliederung des Textes erstellen oder vervollstindigen, ForTelithemen selber Uberschriften formulieren (= Au/gabe 2), 1 Uberschviften zuordnen, Welche der Uberschriften |= passenzuden TextabschnitteA-E? Im-Kreis-Laufen ist ein natiirlicher Schutz Experiment widerlegt Theorien Uber Ursachen des Im-Krels-Laufens Otientierung versagt in extremen Sitvationen. Otientierungshilfen fur gradiiniges Laufen erforderlich ‘Menschen mit auBergewohnlich gutem Orientierungssinn 2 Uberschriften selber formulieren, Schreiben Sie fir den letzten Textabschnitt F selber Oberschrift Abschnitt F Aufgaben zu Textstellen Folgende Aufgaben sind unter anderen maglich: Fragen zum Text mit eigenen Worten oder in Stichworten beantworten (-+Au/gabe 7, 9) Liste in Stichworten erstellen (-+ Aufoabe3 +4) Tabollen und Schemata ausfllen (~ Aufgabe) Liickentext vervollstiindigen (~ Aufgabea), Textaussagen nach orichtig« oder »falsche bewerten (~ Aufgabe 6). 3 Liste in Stichworten. In welchen Situationen ist eine Orientierung kaum noch méglich? (Sichwerter) 4 Liste in Stichworten. Welche Erklérungen fir das Laufen im Kreis sind falsch? (stchwérter) 5 Tabelle asfillen. Eradinzen Sie dle Tabelle zu den Experimenten, die im Text beschrieben werden. (Stichwérten) er Versuchspersone it verbumdenen Augen 6 Aiichtig oder falsch? Welche Aussagen stimmen mit dem Text iiberein, welche nicht? a) DieVersuchspersonen konnten sich im Wald besser orientieren als in der Waste. Bo bb) Die Sonne oder der Mond sorgten daft, dass die Versuchspersonen wieder auf ihre eigenen Spuren trafen boa ©) DieOrientierung geht verloren, wenn Fehler der Sinnesorgane nichtvom Gehirnkorrigiert werden. (B) (E) 7 Frage cum Text Jonsson bezeichnet das im-Kreis-Laufen als »Schutzmechanismus«der Evolution (Z. 28). Was Ist seiner Meinung nach das Ziel dieses Schutzes? (Sotzit eigenen Worten) 8 Uickentext vervolistindigen. Vervollstindigen Sie die Sitze mit den Informationen des Textes. ‘Am Rand der Sahara wird die Orlentierung dadurch erschwvert, dass es keine sondern nur aibt. Die begrenzen die Sichtweite auf noch nicht einmal . Trotzdem sind die Adariin der Lage, Q Frage zum Text. Was hilft den Adari, sich in der Wste zu orientieren? (Stichworte) a) ») Q 18 ‘Aufgaben zum Wortschatz und zur Syntax Folgende Aufgaben sind unter anderen moglich: + Wérterim Kontext erkennen (~ Aufgabe 10,12) + Textaussagen mit eigenen Worten erkliren (~+ Aurgabe 11) + Wérteraus der Wortbildung erkliren (= Aulgabe 10) + Textbeztige bestimmen (~ Au/gabe 13) ‘Manchmal werden einige dieser Aufgaben im Teil »Wissenschattssprachliche Strukturen« gestellt! 10 Wortbedeutungen erkennen, Welche Bedeutungen haben folgende Wérter und Satzteile im Text? al 2.6:.unmerkliche: so, dass man es by 2.22: »vblliger Verlust der Orientierunge: Man kann sich Uberhaupt ‘mehr orientieren, ¢) 2.30: »ndimlich« 1.0) genaver gesagt (etwas wird konkretisiert) 2.) denn, weil (erwas wird begitindet) Grashiigel, die fast gleich aussehen, Grashiigel, die sehr unterschiedlich sind d) Z.34: »kaum unterscheidbare Grashtigels. Das sind: 4 Grashiigel, die man gut unterscheiden kann €) Z.41:nabkommen« 1.2) von etwas entfernen 2.) etwas nicht mehr weitermachen, aufgeben 11. Drlicken Sie den Telsatz (a) und den Ausdruck (b) mit eigenen Worten aus. (Sat Sétee) &; 2) 2.7: dass diese Erklirung unzutreffend ist.« b) 2.17 und 21: »Orientierungshiliene i r Nennen Sie ein Beispiel fiir »anatomische Asymmetrien« (Z. 9), das im Text. genannt wird, (Stichwérter) bc iin a ‘13 Textbeziige bestimmen. Aufwelches Wort / auf welchen Satztell beziehen sich dieWérter? = a) 2.204 »Sieu b) 2.27 diese ¢) [Link]:xdabel« A Ihr Letnpartner spricht ein paar Satze in seiner Muttersprache. Kreuzen Sie an, wie die Sprachen Schwerpunkte = Grammatik 470 Worter, 3300 Zeichen “= > Wie lese ich den Text? (Autgabe 1 ~4) ‘Ohne Fragen zum Text (Aufgabe 5 -9) = Der Klang der Sprachen | 0 Far deutsche Ohren haben manche Sprachen eindeutige Merkmale: Arabisch ist hart, Spanisch hektisch, Franzsisch klingtelier charmant. Forscher untersuchen, welche Komponenten eine Sprache prigen im Spanischen und Italienischen besteht das B&tORGABSHUSEEE aus wenigen Hohen unc \sdlie Sprachen etwas klangloser und schnellererscheinen asst Franzosisch und Englisch haben hingegen eine sehr ausgepriigte SHRM, bei der der Sprecher oft die Tonhghe wechselt, Sie verleiht thnen einen klanevollen und ausirucksstarken Charakter. B Einen grofen Einfluss auf dic Sprechmelodie hat die Verteilung von Konsonanten und Vokalen in der Sprache, In allen Sprachen gibt es Konsonanten wie etwa »te, »ke oder »ps, bel denen die Atemluft wihrend der Aussprache 1» im Mund ganz oder teilweise blockiert wird, und die somit eine geringe akustische Reichweite haben, Anders ist es bei Vokslen (na, is, »us), bei denen der Luftstrom ungehindert den Mund verlist, und die deshalb Klarer 2u hdren und klangvoller sind. Verwendet eine Sprache wie etwa das Franzésische also eine verhiiltnismaBig groBe Anzahl von Vokalen, empfinden viele Hirer dieses Merkmal als woltAdiygensd, Cm Gegensatz dazu wird der vergleichsweise harte Klang der deutschen Sprache durch Konsonantenanhitufungen bwirkt, die in vielen Wortern vorkommen. Worter wie »Strumpfa, vemste oder »selbstverstindlichs wiren in vielen anderen Sprachen widenkbar. Far einen Japaner etwa kann die deutsche Sprache eine echte Herausforderung 1» sein, da im Japanischen viele Worter nicht mit einem Konsonanten, sondern mit einem Vokal enden. Auch am Anfang eines Wortes sind Konsonanten fir Deutschlernende oft nicht einfach zu artikulieren. Aus diesem \» Grund stellen sie einen Vokal vor den Konsonanten, um die Aussprache zu erleichtern, Aus dem Wort »Stocke wird mithilfe eines Vokals »Astocke, aus Durst wird »Adurste » D Fine weitere Bigenart der deutschen Sprache sind die Knacklaute, die in der Linguistik Glottsschlage genannt verden, Sie entstehen bei fast jedem Wort, das im Anlaut einen Vokal hat (?Abend, betelen, ver?indern), Beim Knacklaut dffnen sich die Stimmbiinder plitalich, und die ungestaute Luft entwsiche aut einmal, Entgegen der deutschen Bezeichung ist das »Knacken« so gut wie nicht 2u hérea. Trotedem werden Glottisschlage oft als unangenehm und hart empfandden und sind fi Deutschlemende of schwer nachzaahmen, « E Doch auch fir die Deutschen gibt es in anderen Sprachen ungewohnte Laute, die fremd klingen und nur schwver nachgeahmt werden kénnen. Im Arabischen beispielsweise werden viele Laute im Rachen gebildet, sodass fir Deutsche sehr rau Klingende Worter entstehen, Das Russische kennt weiche und harte Konsonanten, deren unter. schiedlicher Klang davon abhangt, ob die Zunge den Gaumen vorne oder hinten beriihrt. Deutschsprechende vw haben Schwierigkeiten damit, ihre Zunge so zu formen, dass diese Unterschiede hiirbar werden, Wihrend ») das T im Deutschen (wie bei » Tage) in der Regel mit einem Luftausstof (behaucht) ausgesprochen wird, gibt es im Russischen eine unbehauchte Variante, die det ganzen Sprache einen weicheren Charakter verlei. Soklingt.. weich rau ‘melodisch L Deutsch _ Sprache Lernpartner ‘Eder Konsonant 27der Rachen der Vokal 28der Gaumen 23 das Stimmband 21/26 der Laut 20 B__ karl, Kaiser des Heiligen Rémischen Reiches, soll vor 500 Jahren Folgendes gesagt haben, Setzen Sie eine Sprache ein, die Ihrer Meinung nach passt. ach spreche 2uGott, zuden Frauen, zuden Mérmem und zumeinem Prerd.« 1A. Lesen:Textstruktur und Sehlisselworter. Unterstreichen Sie beim ersten Leseninjedem Abschnitt + deniwichtigstersatz und + BISISCHIUSSEIAEHE? (siehe Beispiel fir Abschnitt A). 2. Schreiben Sie fur jeden Textabschnitt 8-Eeine Uberschrift, Betonungsmuster und Sprachmeldie bestimmen Klang der Sprache 3 Weiter aten, Welehe Bedeuting haben folgende Worter? Schreiben Sie eine mégiiche Ubersetzung hin die Wérter. Die Wérter, die Sie erraten sollen, sind im Text griin und kursiv gedruckt, as _ Wort (Zelley | ‘Obersetzung __ Wort (Zeile) | kangvell (7) ‘angestaute (23) auscrucksstark (7) entweichs (28) wohiktingend (13) hoxbar (30) uundenkbar(e) | LuftausstoB 36) 4. Komposita auflosen. Erganzen Sie die Lucken, @) Z.3:Betonungsmuster = nach diesem wird b) Z.3:Sprachmelodie = dis (© Bewegung der Tonhohen) einer ©) Z.7:ausdrucksstark etwas hat einen @) Z,13:wohlklingend = etwas wohl (= hat einen engenehmen €) Z.14:Konsonantenanhaufung - die {= groBe Mengen kommen zusammen) von f) 2.29: Deutschsprechende = Personen, die 9) Z.31-Luftaussto8 = ‘Schwerpunkt: Fragen zum Text Fragen zum Text ist der hiufigste Aufgabentyp in der DSH. Die Fragen folgen in der Regel dem Textverlaut inden meisten Fallen wird angegeben, welche Form die Antwort haben soll. Folgende Varianten kénnen auftreten, > — Antworten Sie in einem vollstdindigen Satz. > Antworten Sie In einem vollitindigen Satz mitelgenen Worten, > Antworten Sie In tichpunkten, 5 Warum klingt Franzdsisch klangvoller als Spanisch? Antworten Sie in einem vollstdindigen Satz, | Text Lésungsweg 72. Linguisten machen fur den Kiang der Sprache] 5 |1. Sehlisselworte in der Aulgabe markieren und tnter anderen des Betonungsmuster und die| y | Textstlle suchen, inder diese Worter (oder Sprechmelodie verantworllich. im Spanisehen und ‘Umschreibungen) auftauchen. alienischen besteht das Betonungsmuster aus vwenigen Hohen und Tefen, was die Sprachen etvns | —|2: Atfgabennummer an den Rand schrelben, Klangloser und schnellererscheinen lass. 3, Textpassage mit der ARKO markieren. |Branabslsch und Englisch haben hingegen eine sehr! |, or gen antwortsatz eine andere grammatische ausgeprigte Sprachmelodie, bel der der SRE Form und / oder andere Wérter als im Text ‘oft die TonBghelweEhiet. Sc verliht shnen eine Sie verleiht ihnen einen Form und ‘kangyollen und cusdrucksstarken Charalter Beisplalantwarten + oftdie Tonhdhe gewechselt wir + man oft die Tonhéhe wechselt; Franzosisch Klingt Kangvoller, well | | sich beim Sprechen oft Héhen und Tlefen abwechseln; + es viele Héhen und Tiefen in der Sprachmelodie gibt. 6 Warum kann man Vokale besser héren als Konsonanten? Antworten Sie in einem vollstandigen Satz mit elgenen Worten, 7 Was fallt bel bel Wortern wie »Strumpfi und »ernst« auf? Antworten Sie in Stichworten, & Warum sagen Deutschlernende »Astock« statt »Stock« oder »Adurst« statt »Durste? Antworten Sie in einem vollstandigen Satz, Q Was passiert bei folgenden Lauten physiologisch? Antworten Siein Stichworten. Knacklaute im Deutschen raue Laute im Arabischen harte und weiche Konsonanten im Russischen 22 Kinemdsaae | Ruetexe: Fragen zum Text | Werden dic Sprachen der Welt maSgeblich vom Klima beeinflusst? Zamindest finder man einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Luftfeuchtigkeit und clem tonalen Reichtum vieler Sprachen. Ma ist ein Wort aus der Mandatin-Sprache und bedeutet »Mutter«, Es kann aber auch »Hanfs, »Pferd« oder »schelten« heiBen - je nachdem mit welcher Tonhdhe es ausgesprochen wird. Viele Sprachen auf der Welt funktlonieren nach diesem Prinzip. Die einfacheren unter diesen Tonsprachen nutzen nur zwei, die komplexen bis zu sechs Tonhohenunterschiede, um Wortvedeutungen ausmudriicken. Hiufig trigt nicht nur die Tonstufe selbst, sondern auch das Fallen oder Steigen der Stimme eine spezielle Bedeutung. Nur wer hier genau den richtigen Ton tri, Kommuniziertfehlerftei. In Sprachen wie dem Deutschen oder Englischen spielt die Betonung keine so ‘grandlegende Rolle. Hier bleiben selbst vllig monoton vorgetragene Sate noch verstindlich, ‘Tonsprachen werden vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten gesprochen, wihrend sie in anderen Weltgegenden kaum vorkommen, Wissenschafiler vom Max-Planck-Institut haben nun herausgefunden, dass diese geografische Verteilung nicht cufillig, sondern durch die natiliche Umwelt bedingt ist, Die Wissenschafiler fanden heraus, dass in den Regionen, in denen Tonsprachen beheimatet sind, eine hohe ® Luftfeuchtigkeit herrscht. Erkenntnisse aus Medizin und Biologie lieRen die Linguisten vermuten, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Klima und der Phonetik besteht: Wenn es auf eine prizise Tontegalierung ankomnt, ist eine feuchte Umgebung sehr hilfreich, Sie wirkt auf die Schleimhiiute der Stimmatippen (oft auch »Stimmbinder« genannt) und macht sie dadurch so elastisch, dass sie eusteichend. schwingen und den richtigen ‘Ton weffen kénnen. Trockene Luft hingegen erschwert den Stimmlippen diese Arbeit, Die Forscher vermuteten deshalb, dass sich Tonsprachen seltener in trockenen Regionen entwickeln, weil trockene Stimmbinder die Ariikulierung und damit feinere Akzentuierungen der Tonlage und Lautsticke verhindern, ' Um ihre Klima-Hypothese u dberpriifen, untersuchten die Linguisten mit Hilfe yon Datenbanken an 3750 _ Was Ist charakteristisch fur die Regionen, in denen es viele Tonsprachen gibt? (stichworte) Sprachen den Zusammenhang awvischen der Rolle der Betonung und der geografischen Verbreitung. Es zeigte sich, dass sich die Tonsprachen in tropischen und subtropischen Regionen Asiens und Afrikas konzentrieren. Eine Kleinere Anzahl gibt es auRerdem im siidlichen Amerika und in Neuguinea. In Europa, den nr ‘Affikas, Amerikas und Asiens und den Wiistengebieten Australiens bilden Tonsprachen die Ausnahme. Angenommen, in einer Tonsprache hat das Wort »gom« vier verschiedene Bedeutungen, Verbs m | Wie werden die Bedeutungsunterschiede deutlich gemacht? (Sate) i Welche physiologischen Auswirkungen hat ein feuchtes, welche physiologischen . Auswirkungen hat ein trockenes Klima auf die Stimmlippen? (Sata) A hi Welche Folgen haben trockene Stimmlippen? (stchwort) 8 Welchen empirischen Beweis haben die Forscher fiir hre These? (Gat:)_ 23 | schwerpunkte ‘Grammetik 527 Worter, 3300 Zeichen “= 24 Bezugsworter zuordnen [Ohne 0,5 Promille fiir eine bessere Aussprache Da hat man lange Zeit Vekabeln und Grammatik gepakt, Texte gesprochen und aufgenommen, um in der miindlichen Priifung verstindliche Sitze 2u prisentieren. Und dann steht doch wieder bei fast jedem Satz ein roles Fragezeichen in den Gesichtern der Priifer. Viellecht hitte ein Glischen Alkokol kurz vor der Pritung geholfen? A Dass das wirklich hilf, behaupten Fritz, Renner von der Universitit Maastricht und sein ‘Team, thnen eufolge sprechen Menschen nach Alkoholgenusseine Fremdsprache mit weniger Akzent und verstindlicher. Normalerweise beeintrichtigt Alkohol die geistigen und motorischen Fihigkeiten, Daher wiirde man auch erwarten, dass er sich cher negatiy auf des Sprechen einer Fremésprache auswitkt, Dech offenbar ist das Gegentell der Fal, behaupten sdenfalls die Forscher. Fiirihre Untersuchung baten Renner und sein Team finfzig deutsche Muttersprachler, entweder Wodka mit Bitter Lemon oder Wesser zu trinken, Alle Probansden hatten zuvor mehrese Monate Niederlindisch gelernt, Dann sollten ie sich einige Minuten in der Fremdsprache unterhalten. Zswei Muttersprachler aus den Niederlanden beurteilten anschlieBend Aussprache, Grammatik, Vokabular und Argumentation. Gleichzeitig schitzten die Probanden ihre Sprachfertigheiten selbst ein, Die Versuchsteilnchmer aus der Gruppe mit Alkoholgenuss hatten wilhrend des Experiments etwa 0,4 Promille Alkohol im Blut, Erwachsene diirten damit in Deutschland noch Autofahren, Erst ab 0,5 Promille muss man bei Verkcchrskontrollen in der Regel mit Konsequenzen rechnen, B Die Ergebnisse der Untersuchung waren fiir die Wissenschaitler tberraschend: Die niederlindischen Muitersprachler waren der Meinung, dass vor allem die Aussprache von etwas alkoholisierten Teilnchmenden besser gewesen set als die der Probanden, die nur Wasser getrunken hatten, Bisher ging man davon aus, dass Alkotol nur scheinbar bei der Aussprache von Fremdsprachen bilft. Statt die ahigkeit wirklich 2u verbessern, glaubt man nur selbst, man spriche besser. C Die Forscher vermuten, dass der Alkchol entheymend wirkt, buchstablich also die Zunge lockert. Wer weniger Angst davor habe, einen Fehler bei der Aussprache oder in der fremden Grammatike zu machen, der spriche ‘wesentlich freier und flissiger Die Wissenschaftler warnen jedoch: Zu viel Alkohol kénne die Verstindlichkeit wiederum verschlechtern, In solliruskertem Zustand akzentfreies Deutsch oder elegantes Franzdsisch zu sprechen, sei cher die Ausnahme, D Andere Psycholinguisten bezweifeln die wissenschaftliche Ausiagehraft der Studie, Die Ergebnisse, so ihre Kritik, beruhten auf den sehr subjektiven Beurtellungen von nur awei Muttersprachlern und nicht auf objektiven Kriterien, Es setauBerdem vorstellbar, dass unter den 25 Teilnehmenden unter Alkcholeinfluss zufalig viele waren, cle generell besser sprechen konnten als die wassertrinkenden Probanéen, ‘Um das Phinomen zuverlassig 2u untersuchen, brauchte man daher eine deutlich gréBere Probandengruppe ~ und mehr Priifer, die die Aussprache nach klaren Kriterien beurteilen, Nur so lieBe sich das Ergebnis wirklich vergleichen, Auch die Erkldrung der Forscher, Alkohol lése Sprachhemmungen und konne so flir eine essere Aussprache sorgen, lassen sie nicht gelten, Hatten geringere Hemmungen die Aussprache verbessert, wiirde man erwarten, {ass sich auch die Grammatik verbesserte. In diesen Punkten hatte die Studie aber keine Unterschiede festgestellt Allerdings, as betonen auch die Kritiker, hatten die Forscher und vor allem de Tellnehmer bei der Studiebestimmt sehr viel Spa6 gehabt, Darum geht es aber bei mUndlichen Prifung nicht in erster Line. | Lesen: Texistiuktur, Unterstreichen Sie in jedem Abschnitt den wichtigsten Satz, 2. Schreiben Sie fiir jeden Textabschnitt A - D eine Oberscl T elalo|> die Wérter. Die Wérter . Welche Bedeutung haben folgende Wérter? Schreiben Sie eine mégliche Ubersetzung hinter die Sie erraten sollen, sindim Text grin und kursiv gedruckt, Wort (Zeile) Obersetzung Wort(Zeile) | Obersetzun: “gepaukt(1) sollitunken (27) certhemmend (23) Aussagekraft (28) ‘Schwerpunkt: Bezugswérter zuordnen _b) Wortgrupper igswérter, die sich auf nachfolgende Textteile bezichen, A Worauf beziehen sich a) sdase in Zeile 5 unc __ Bezugswrter sind oft Pronomen (sehr; deren), aber auch andere Wé: hingegen, auf diese Weise, dies, das, keine von beiden usw. Bezugswébrter kore Herc) ganze Sétze hau bel das, des, dadurch...) betichen, Bezugsworter bezichen sich melstens auf Wérter oder Wortgruppen, die Im Text vorher genannt werden. = Text 2.2; Unddann steht doch wieder be fast jedem Satz cin profes sereichen in den Gesichtern der Pfr. Vidlecht hatte | ura vor der Prifung gekolfen? iD ‘wirklich hilft, behaupten Tritz Renner von der “Universitat Maastricht und sein Team, thnen zafoige sprechen Menschen nach Alkoholgenuss eine Premdsprache mit weniger Akzent. Normalerweise becintrishtigt Alkohol dle geistigen und motorischen Fahigkeiten. Daher wiirde man ‘Nomen Ubersinstimmen: “Welche Nomen vorser«passen? em facia = sheik Ipronomina mdssen Genus und N = Maskulinum / St auch erate, dass sich eher negativaufdasSprechen einer | Alkoholgenuss?Fremdsprache? Akzent?Alkohoi?Féloketen? Fremdsprache auswickt, Doch offenbar ist das Gegentell der | 5. Machen Se éi ib der Satzcinen Sin, wenn Sie Fal, behauptenjedenfalls die Forscher. sseredurch das Nomenersetzen? e b) sera bezieht sich auf: a) Z.1zsle b) Z.16:damit ©) Z.21:davon 4d) Z.36:sie @) 2.39:Darum 25 345 Wérter, 2705 Zeichen *** Schwerpunkte “ Uberschriften zuordnen (Aufgabe 1-4) “+ Sitze anders formulieren (Aufgabe 5 -9) A. »Medikamentenmissbrauch« - was ist damit gemeint? [Link] Medikamentenmissbrauch — werden oder: Medikamenten 2. inhaltlich: Nennen Sie Belspiele: Wo findet Medikamentenrmissbrauch stett? Zu welche Zweck? Lesehilfen ursiv —Ktomplexe Nominaloruppe Medikamentenmissbrauch und Doping luntersrchen ite das Wort eraten A Doping und Medikamentenmissbrauch hingen eng zusammen, Unter Doping versteht man die Einniahnte von iierlaubten Substarczen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung der sportlichen Leistung. Doping findet im Hochleistungssport statt und bedeutet einen Versio’ geyen die fn den jeweiligen Sportarten \ weltweit geifenden Regeln, Unter Medikamentenmissbrauch versteht man das £ Arancimitteln, obne dass dafir eine medizinische Notwendigkeit besteht, Im Gegensatz zu Doping wird © Medikamentenmissbrauch nichtbestrat B Medikamentenmissbrauch findet in vielen Lebensbereichen statt, vorrangig jedoch bel der Arbeit und in der Freizeit. Die Grinde dafir sind unterschiedlich. Mit Medikementen versuchen Menschen ihren Korper » mu formen. Sie orientieren sich dabei an einem Schdnheitsidedl, das oft nur mit Hilfe pharmazeutischer Mittel zu erreichen ist. Kiinstler und Wissenschattler kOnnen sich durch Medikamente 2u ktinstlerischen und wissenschaftlichen Héchstleistungen stimulieren, Medikamente machen ¢s moglich, dass Berufstatige 1) thre Arbeitskraft bis zur Erschdpfung nutzen kénnen, Mit Medikamenten kann die Regenerierungszeit nach 1» anstrengenden Belasiungen verkiirat werden, Auch Konzentration, Kreativitit und Wahrnehmungsfahigkeit «lassen sich mittels Medikamenten verbessern, Dies ist in unserer Gesellschaft tblich, weil ¢s nicht verboten ist. C Doping ist hingegen verboten und steit eine besondere Forni des Medikamentennissbrauchs dat. Er bezicht vy sich nur auf das System des Leishungs- und Hochleistungssports und auf schriflich fixierte Regeln, die auf einer vy Vereinbarung der Beteiligien beruhen, Doping ist somit eine Betrugsform, die nur im Hochleistungssport vo anautreffen st, weil nur hier srifliche Regein ir in Fair Play festgelegt worden sind. Zu diesen Regeln gehrt vy das Verbot der Leistungsmanipulation durch Medikamente und andere tmerlaubte Hilfsmiticl, 2» DUnterscheidet sich somit der Dopingbetrug vom Medikamentenmissbrautch durch die kodifizerten Regeln, so » haben doch beide gesellschafilichen Phanomene eine Gemeinsamkeit aufzuveisen. Erméglicht und verstirkt 2» werden sie insbesondere im 20. und 21. Jahrhundert ~ ganz. wesentlich durch die Wissenschaften, E Dabei spielen die Pharmakologie, die Chemie und die Medizin eine entscheidende Rolle. In thnen werden die + Substanzen, die dem Missbrauch zugeunde liegen, erforscht und entwickelt, Aujgrund des Wachstums dieser » Industrien wiichst auch der Medikamentenmissbrauch, In der Welt des Sports ist 20 erkennen, ass Umfang und 1 Formen des Dopingbetruges in direkter Beziolung zu den Fortschritten der medizinischen und pharmazeutischen Industrie stehen. inehmen vor bestimmnten dopen, das Doping 11 stimuleren 2dio Substarz 1 2tegenerieren 5 medzinisch 2c kodifiieren 9 pharmazeutisch 23 dle Pharmakolegie 26 ‘Schwerpunkt: Oberschriften zuordnen Ses Es glbt folgende Varianten bei diesem Aufgabentyp: ; — Eswerden Oberschriften vorgegeben. Sie sollen diese Uberschriften Textabschnitten zuordnen. Mi werden mehr Uberschriften alsTextabschnite angegeben, tien > Sie sollen selber Oberschriften (manchmal in nominaler Form) furalle oder mehrere Textabschnitte formutieren, (Siehe Schwerpunkt zu Text »Der kochende Affe« auf Seite 44) _ Obersehvift Text Losungswveg 1. Definition von A Doping und Medikamentenmissbrauch Lesen Sie alle Oberschriften. Sie erhalten so einen Dopingund —_/hingen eng zusammen, Unter Doping versteht | Uberblickiber denText. ‘Mecikamenten- | iif die Einnahme von unerlaubten Substanzen i. } a missbrauch | oder die Nutzung von unerlaubten Methoden | 2 Matkieren Sie die Schlisselwérter in den Ober- ‘aur Siigerung dersportichen Leistung. eens Doping finde ns Hocilestungssportsatt_ | 3 Lesen Sie den Text abschnittswelse. tund Bedetitet einen Versto® gegen die in den ‘Vergleichen Sie den Text mit den unterstrichenen JevelligenSportarten weltwek geltenden Regeln.| _ schidsselwortem inden Obersehriten: Melstone tisincinenonfeinmte sen | 2s Teabscingt Umstreburgen der riteln, ohne das dafr eine medizinische Se eee Oe | Notwendigheit besteht 1 Voriibung: Aus Themenbeschreibungen nominale Tellliberschriften formulieren, In der inken Spalte finden Sie 7 Themenbeschreibungen fiirdie Textabschnitte A ~ €, Bilden Sie aus den Themenbeschreibungen Uberschriften in nominaler Form. Zwel passen nicht! Markleren Sie dann die Schliisselworter in den Teillberschriften (Lasungsweg Schritt 1 + Schritt 2) ‘Themenbeschreibung ___Telldberschriften in nominalerFoim =| A-E 1. In diesem Abschnitt werden Doping und 1. Definition von Doping und Medikamenten- A Medikamentenmissbrauch definiert. missbrauch [Link] wird beschrieben, wie Industrien und 2. BERG von ‘Wissenschaft zum Dopingbetrug beltragen. [Link] werden MaBnahmen vorgeschlagen,mit | denen Doping bekimpft werden kann, 4. Es wird beschrieben, warum Bs Giaieherss Medikamentenmissbrauch stattfindet. 5. Es wird erklart, was Medikamentenmissbrauch | 5 und Doping gemeinsam haben. 6. Es wird erklart, wie Doping die Gesundheit Sy zerstort. a 7. Eswird ausgefithrt, dass Doping gegen schriftlich fixierte Regeln verstait. 2. Ordnen Sie die Oberschriften 2 - 7 den Abschnitten BE zu, (Schrtt 2. und 3, des Lésungsweges) 27 Schwerpunkt: Sitze oder Satzteile anders formulieren. Bei dieser Aufgabe sollen Sie einen Satz oder Teile eines Satzes anders als im Originaltext ausdriicken. 3 Drlicken Sie den unterstrichenen Gliedsatz anders aus. ~ Aufgabe = Lesungsweg 1. Schrelben Sie Worter auf, die eine ahnliche Be- deutung haben. Die Alternativen kénnen auch aus liner anderen Wortart bestehen, 2.4: Unter Medikamentenmissbrauch versteht man + Notwendigkeit besteht = notwendig sein das Einnehmen von bestimmten Arzneimittein, + ohne dass medizinische Notwendigkeit besteht ghne dass daflir cine medizinische Notwendigkeit, | frank, besteht, 2. Schreiben Sie mit den alterativen Formulierungen den Satz auf. Achten Sie darauf, dass der Satz inhaltlch in den Kontext passt und |__grammatseh richtig ist. Beispielantworten + cbuoll es mcdizinisch nicht notwendiy ist. Unter Medikamentenmissbrauch versteht man das ‘obwohl man nicht krank ist. Elnnehmen von bestimmten Arzneimitteln, 4. Drlicken Sie den unterstrichenen Satzteil anders aus, Zz it Medikamenten kann die Regenerierungszeit nach anstrengenden Belastungen verkiirzt werden, + sich regenetieren = sich etholen, wieder ‘gesund werden + Zeit verkiirzen » schneller Mit Medikamenten 5 Driicken Sie den unterstrichenen Relativsatz anders aus, 2.15: bezieht sich nur auf das System des Leistungs: und Hochleistungssports und auf schriftlich fixierte Regeln, die auf einer Yereinbarung der Beteiligten beruhen, a) »auf einer Vereinbarung beruhens ist ein Funktionsverb. Wie heiBt des einfache Verb? +b) Wer sind die »Beteiligten? = Indiesem System herrschen schriftliche Regeln, 6 Drlicken Sie die unterstrichene Wortgruppe anders aus, 2.17: Doping st somit eine Betrugsform, die nurim Hochleistungsspor = Doping ist somit eine Betrugsform, 28 gee |" inert A Die Olympischen Spiele locken Millionen Menschen yor die TV-Schirme. Die Ubertragungen von ARD und 2 EDF erziclen Einschaltquoten mit einem Marktanteil von teilweise bis zu 44 Prozent. Der aktive Sport erfreut » sich ebenfalls groster Beliebtheit, In Deutschland treiben rund 33,8 Millionen Erwachsene Sport im Verein oder « Betrieb, schwitzen im Fitnessstudio oder joggen und walken. In den vergangenen 15 Jahren ist der Anteil der akuven Sportier an der erwachsenen Bevélkerung von gut 40 auf iiber 34 Prozent gestiegen. ¢ B Weil Sport Millionen begeister, it er mehr als nur ein Hobby ~ Sport ist cin Geschaft, und ear ein grofes. Die 7 Sportausrister in aller Welt setzen jihrlich etwa 99 Milliarden US-Dollar um, davon allein 29 Milliarden Dollar mit © dem Verkauf von Schuhen, Die FuBball: Weltmeisterschaft wird von dem millionenschweren Weltfuballverkand © FIFA organisiert Allein durch die Vermarktung der weltveiten Fernsehrechte an der Minner-Weltmeisterschat 10 i Brasilien nahm die FIFA nach eigenen Angaben fast 2,5 Milliarden US-Dollar ein. 1) C Die Vermarktung des Sports beeinflusst auch die Art und Weite, wie er betricben wird. Am dleutlichsten ist 12. dies beim Leistungssport. Dort herrschen »Arbeitsbedingungens 19, Jahrhundert vor: hartes tagliches 1) Training mit dem Ziel, den jeweiligen Gegner in der Konkurrenz 2u dbertrelfen und zu besiegen. Es entschekden 14 Hundertstelsekunden iber Siegoder Niederlage, aber einen Platzauf dem Medaillentreppchen oder den Abstieg in 1» die Bedeutungslosigkeit. Leistungssportler befinden sich im ‘Training und im Wettkampf unter totaler Konteolle. w Permanent wird ihre Leistung gemessen und sogariiber die Massenmedien dffenilich gemacht. Wie viele Kilometer 1 hat Boateng wihrend des FuBballspils zuriickgelegt? Wie viele Ballkontakte hatte Marko Reus? Wie viele Zwei- 1 kimpfe hat Lionel Messi gewonnen? 1» D Der Druck auf die Spieler, noch bessere Leistangen zu erbringen, ist norm, Nur derjenige, der die Leistung 2» hilt, bleibt in der Mannschaft, Das gilt beim FuSball wie bei anderen Sportarten, Die Zahlen, Daten und Fakten | bieten Vergleichswerte, mit denen die Konkurrenz innerhalb der Teams angeheict und die Rivaliti untereinander 2 gefordert wird. Um sich in dieser Konkurrenz durchsetzen zu kénnen, kana man nicht blo8 auf die eigene Leistung 2 vertrauen, Doping ist die unausiveiehliche Begleiterscheinung des Leistungssports, 1 | Shessdutien 2uordnen, Welche der Uberschriften | _ Schreiben Sie fiir Abschnitt D selber eine Uberschrift. | Futbail erzielt die meisten Umsatzeim Profisport |__Inhumane Bedingungen fir Profisportler lil Beliebtheit des Sports 1V_Konkurrenz im Sport einschrdinken Y¥_Kommerzialisierung des Sports Oberschrift fur D: 2 Drlicken Sie den unterstrichenen Gliedsatz anders aus, RN +2) Z.2:Deraktive Sport erfreut sich ebenfalls gréBter Beliebtheit, = +) Z.13:Es entscheiden Hundertstelsekunden ber Sieg oder Niederlage .. oder den Abstieg indie Bedeutungslosigkeit. Es entscheiden Hundertstelsekunden tiber Sieg oder Niederlage oder 'B) Exginzen Siecden satzso,dassder innerhaltenbielbt, = fi =z (D2: Das gilt nicht nur Sportarten, 29 48 © Fabouda Verlag 2019 ‘A. Schreiben Sie dle belden Hauptaussagen (= dle wichtigsten Informationen] des Diagremms aut. 1. Hauptaussage: 2, Hauptaussage: B__ Welche Griinde gibt es fiirdie Unterschiede in der Lebenserwartung? Was vermuten Sie? biologische Griinde Umveeltfaktoren a Ci metr Sport Cl weniger Alkohol OD worperdau Oormone | Cl weniger siress C2 weniger Nikotin Ocene Dimmmunsystem (CQ gesunde Ernshrung (1) weniger Aggressionen Qo0:10 Verhiltnis biologische Grinde /Umweltfaktoren (} 1:90 C)30:70 Cha C__ ImText wird ber wissenschaftliche Untersuchungen berichtet. Bei dieser Textsorte kammen oft die folgenden Verben und Ausdriicke vor. Schlagen Sie die Wérter im Wérterbuch nach. Verb/Ausdruck Obersetzung Verb/Auseruck Obersetaung [geten as [ = = [nachweisen [ 4 ‘erantwortcn sin tr veramtworcien machentr | aufyelien vergleichen Grande suchen in Ss Hinweie geben auf ina betrofen vin von — auamachen | nahelegen - aurlckfdlven aut - D__Lesen Sie den Text »Das Uberlebende Geschlecht« auf der niichsten Seite einmal ganz. Welche Vermutungen aus Aufgabe B treffen zu? 30 ‘Schwerpunkte 7 '504 Wérter, 3682 Zeichen ** * Stichwortlisten erstellen (Aufgabe 1, 3,5) Schema ausfilllen (Aufaabe 6) Lesehilfen kursiv komplexeNominalgtuppe Das iiberlebende Geschlecht unterstrichen Bitte das Wort erratent ‘Miioner gelten als das starke Geschlecht, Dennoch sterben sie fast berall auf der Welt friiher als Frauen. In Deutschland haben Miinner den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge derzeit eine Lebenserwartung von 784 und Frauen yon 8344 Jahren. Die Griinde daft haben Wisenschafiler lange Zelt in det bioiagischen Unterschieden zwischen den Geschleeltora gesuicht, Frauen und Minner weisen unterschiedliche Geschlechtschomosomen auf: Frauen, haben zwei X-Chromosomen, Miinner haben ein X- und ein¥-Chromosom, Gzndefekieau)X-Chromosomnen » sind fur zableeiche Erbkrankheiten yerantwortlich, In der Regel ist davon aber nur ein X-Chromosom betroffen, withrend das zweite gesund bleibt und cen Ausbruch von Erbkraukheisen verhindem odet zetlich verzBgern kann, Dariber hinaus legen Studien nahe, dass ds weiblicie Geschiechtshormon Ostrogen vor Herzinfarkten schiitet, Ein weiterer méglicher Faktor ist des Immunsysten, in dem bel Frauen so genannte ‘T-Zellen nachgewiesen wurden, dic es mOglicherweise stirken, + Neben den biologischen Griinden werden auch Umweltfaktoren wie Emahrung und Lebensstil fiir »» die unterschiedlichen Lebenserwartungen verantwortlich gemackt. Es ist aber methodisch schwierig, biologische Faktoren von Umweltfaktoren zu trennen, da Minnerund Frauen wegenihrer unterschiedlichen Lebensstle und Belastungen schlecht zu vergleichen sind, Um den Anteil der biologiscen Griinde fir den Sterblchkeitsinerschied ru ermitteln, brauchte man eine Gruppe von Frauen und Meinnern, die fast unter 7 gleichen Bedingungen leben, Der Demograf Marc Luy wihlte fir seine Untersuchungen daher Ménche und Nonnen aus Kldstern aus, Diese leben unter mhezu identischen Bedingungen, mit gleichen Tages- ablaufen, Arbeiten und gleicher Emnihrung. Aufgrund ihrer Isolation von der AuBenwelt unterscheidet sich thre Lebensiveise von der anderer Menschen: Manche wie Nonnen pflegen einen einfachen Lebensstil, iissen keine eigenen Kinder erzichen und haben beruflich wie privat wenig Stress. Die Uinterschiede in der Lebenserwartung dieser Gruppe sind also hauptsichlich biologisch bestimmt, Das erstaunliche Ergebnis: Nonnen haben dieselbe Lebenserwartung wie Frauen, die nicht im Kloster leben. Manche werden fast genauso alt, sie sterben im Schnitt nur ein Jahr friher. Die »Klosterstudies gibt, somit Hinweise darauf, dass es kaum binlogische Grinnde fiir den Morialititsuaterichied ewisehen Frauen tnd Minnern gibt. Die genetischen und hormonellen Faltoren machen 2umindest nicht mehr als dieses ine Jahr von den flint Jahren Differerz aus. Lebensstil und Umweltfaktoren kinnten deshalb entscheidend fiir Unterschiede in der Lobenserwartung sein, lassen sich vier Haupigrtnde nennen, warum Manner frdher sterben als Frauen. Zum einen rauchen sie mehr und trinken haufiger Alkohol als Frauen, sodass auch Krebserkrankungen hiufiger auftreten, Zum anderen ernahren sie sich meist ungestinder, Sie essen zu viel und auch zu fettig und erhohen damit das Risiko, an Herzinfarkt zu sterben. Bin weiterer Grund ist der gesellschaftliche Stress, den Miinner im. Berufsleben bewaltigen mussen. Sie wollen Karriere machen und miissen sich gegen Konkurrenten im Beruf durchsetzen, Merzinfarkte treten auich aus diesem Grund bei Mannern hauler und fridher avf als bel Frauen, SchlieBlich ist auch das risthoreiche Leben der Manner in ihrer Jugend verantwortlich fir die .getingere Lebenserwartung: Im Alter von 16 bis 24 Jahren liegt die Mortalitat durch Verkelisunyille oder Drogen be Jungen dreimal hoher als bel Madchen, Manner begehen auch weitaus hauliger Selbstmord als Frauen, Drei Viertel der Suizide in Deutschland werden von Manner veribt. Geschlecht 9 dasHomon das Chromosom 13dle Lebenserwartung Erbkrankhet 27 der Umweltaktor Stichwortlisten erstellen Eine Liste ist eine schrifiche Aufeahiung von Testinformationen unter einem bestimmten Aspekt (2B, Grinde for oder Foigen von etwas, = {nein Liste schreiben Sie keine Sétze, sondein Stichworte. Manchmal wird zusitzlich verlangt, dass Sie die Listeneintrige in nominaler Form schreiben (+ Aufgabe 5). 1 Welchen Einfluss kénnten biologische Unterschiede auf die unterschiedliche Lebenserwartung von [Manner und Frauen haben? Antivorten Sie in Stichworten, Die Griinde aftr haben Wissenschafter lange Ze inden biblgisehen |1 | SeHEYeIvrG in dor Aufgabe marklaran und | Unterschieden zwischen den Geschlechtern gesucht. Frauen und Manner Texistelle suchen, inder diese Werter (oder | weisen unterschedliche Geschleshtschromosomen auf Frauen haben vei Umschvelbungen)auftauchen, Die Frage legt X-Chromosonie, MinneshabeneinX- undeinY-Chromasom. Gendefekte genau fest, was in de Liste gendrt (und was ‘uf X-Chromosomen sia far zahleiche Erbkrankheiten vérantwortch, nicht!) In der Regist daron aber nar ein X-Chromosom betroifen, wahrend das aveite gesund blebt und den Austruch von Erbkrankhelten verhindern | |~ Oielnformationen im Text maikieren und txler zeitlch verzdgem kana, Dariber hinaus legen Studi abe, dass rnummerieren de indie Liste gehéren (a b,) | as weibliche Geschlechishormon Ostrogen vor Herzinfarkten schitzt. | ~ Die nformationen so kirzen, dass eln Bezug zur Fin weiteree miglicher Faktor it das Immunsystem, in dem bel Frauen so genaneT-Zalennahgeven werden, es gc ike, Frage deutch wid Jemand, de den Ter rcht . gelesen hat, muss die Liste verstehen, 2) Zweites X-Chromosom: verhindert oder veraiiert Evblvanlieiten b) Ostrogen |o Fzellen 2. Fragezum Text. Welches Forschungsziel hatte Mark Luy? (Satz) 3 Stichwortlste erstellon. Worin unterscheidet sich das Leben der Nonnen und Ménche von dem anderer Menschen? Antworten Sie in Stichworten, Schroiben Sie nur so viele Wérter, wie angegeben sind, a) (4) b) Q) 9a d) Q2) Frage zum Text. Welehe Schlussfolgerung zieht Luy daraus, dass Nonnen und Ménche unteridentischen Bedingungen leben? Erginzen Sie den Satz. Achten Sie darauf, dass er grammatisch korrekt ist und dem Textinhalt entspricht. Wenn es Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Nonnen und Ménche gibt, dann 32 Beisplel fir Listeneintrag/a): im Textauszug sind nur die Schidsselwérterlesbar, Z.29: rauchen mehr ‘krebserkrankungen haufiger haufiger Alkohol Mégliche nominale Kurzformen > hiufigere Krebserkrankungen durch (mehr) Rauchen und Alkohol > Krebs hiufiger durch (mehr) Rauchen und Alkoho! > hiufiger Krebs durch (héheren) Alkohol- und Tabakkonsum (auch elgene Formullerungen sind moglich) haufigere Krebserkrankungen durch (mehr) Rauchen und Alkohel Schemataausfillen = =e ‘Sie sollen Informationen des Textesin stichworten in ein Schema bertragen. Hierzumiissen Sleerkennen, in | welcher Beziehung Textinformationen zueinander stehen. ft geht es um kausale Zusammenhange im Text. Die __Informationen kOnnen in einem oder mehreren Textabschritten stehen, 6 Welches Ergebnishattedie Untersuchung vonMarcLuy? a Das erstaunliche Ergebnis: Nonnen haben dieselbe Lebenserwartung wie | Sehisselwéttet in der Aufgabe Frauen, die nicht im Kioster leben. Monche werden fest genauso alt, sie sterben | markleren und Textstelle {im Schaltt nur cin Jahr froher. Die »Kiosterstucie« gibt omit Hinweise darauf, | suchen, in der diese Wérter dass es kaum biologische Griinde fur den Mortalititsunterschied zwischen | (oder Umschreibungen) Fraven und Manner gibt. Die genetischen undhormonellen Faktoren machen | —_auftauchen, ‘aamindest nicht mehr als dieses eine Jahr von den finf Jahren Differenz aus. |“ Auf! Lebensstil und Umweltfaktoren konnten deshalb entscheidend fir Unterschiede | achten, 2.8, weil, deshalb, in der Lebenserwartung sein, demnach ».. Matkieren! Ergebnis Nonnene diesdlbe Lebenserwartung wie andere Frauen — A Bitte ankreuzen und begranden: Es ist unmoralisch, =) © soziologisches Experiment durchzufuhren, in dem Tiere getdtet werden, (I a ) + wenn Versuchspersonen fuir Geld Tiere toten. G Menschen und Miiuse, Miirkte und Moral A. Die Maus springt erwartungsvoll in dem glisernen Kafig herum. Dann strimt Gas in ihr Gefingnis. Zehn Minuten dauert ihr Todeskampf, dana wird sie entsorgt. Mehrere hundert Studenten sehen das Video in der Bonner Beethovenhale. Sie sind zu einem Experiment eingeladen, das sie vor eine Entscheicung auf Leben und Tod stellten sollte, Wiirden sie fir ein paar Euro einwilligen, dass die Maus tatsichlich vergast wird? Oder wiirden sie auf das Geld verzichten und sie in einem Tierheim leben lassen? Fir etwas Geld ein Lebewesen zu toten, gilt allgemein als moralisch sehr fragwitrdig. B Das Experiment wurde von den Okonomen Prof, Dr. Armin Falk von der Universitit Bonn und Prof. Dr, Nora Szech von der Universitit Bamberg durchgefihrt. Die Forscher wollten der Frage nachgehen, wie die Markiwirtschait das moralische Vethalten der Menschen als Kaufer und Verkaufer von Waren beeinflusst. Die Forscher dachten sich dafiir drei Versuche aus, in denen die Versuchspersonen als Markteilnchmer agierten und itber den Preis einer Maus verhandelten. Erst nach dem Experiment wurde den Probanden gesagt, dass die Tiere, uum die es ging, so genannte »iiberzahlige Mause« waren. Solche Mause werden fir die medizinische Forschung geriichtet. Werden sie nicht mebr gebraucht, werden sie iblicherweise get6tet, Durch das Experiment sei daher kein einziges Tier gestorben, das nicht ohnehin getdtet worden wire, betonten die Forscher, Allen ‘Teilnehmern ‘wurde gesagt, dass sie zwarhandeln konnten, aber keineswegs mussten. Sie konnten also auch einfach sagen: »Bine ‘Maus tten? Das mache ich nichtl« und das Experiment abbrechen. C Inder ersten Versuchsanordnung wurden die Teilnehmer allein vor einen Bildschirm gesetzt und vor die Wahl gestelt, zehn Eurozzu gewinnen und dafar eine Maus zum Sterben zu verurteilen ~ oder auf das Geld 2u verzichten, damit die Maus dberiebi, In dem awelten Experiment waren die Tellnchmer entweder »Verktiufer« oder »Kitufer«, Jeder Verkiiufer hatte die Verantvortung fiir das Leben einer Maus, jeder Kéufer hatte 20 Euro nur Verftigung. Die Kafer sollten versuchen, den Verkitufern die Maus zu einem miéglichst geringen Betrag abzukaufen, Wenn sie sich auf einen Handel einigten, erhielt der Verkiufer den ausgehandelten Preis, der Kitufer behielt den anderen Teil der 20 Euro, und die Maus wurde getétet. Konnten sie sich nicht einigen, ging jeder leer aus, und die Maus durfte weiterleben. Im dritten Experiment wurden jeweils Gruppen von neun Verkiiufern und sieben Kitufern gebildet. Gehandelt wurde ber ein Computernetewerk. Alle Teilnchmer konnten die Verhandlungen am Bikdschirm verfolgen. Es ‘wurden zehn Verhandlungsrunden durchgefidhr, und jede Verhandlungsrunde dauerte zwei Minuten, Die Kitufer konnten von ihrem Computer aus anonym einen Preis yorschlagen, Andere Kiiufer konnten den Preis wie bei einer Auktion dberbieten, Die Verkiiufer konnten vorgeschlagene Preise ablehnen und auf ein besseres Preisangebot warten oder einen vorgeschlagenen Preis akzeptieren. In diesem Fall wurden wie im zweiten Experiment die 20 Euro zwischen Kifer und Verkiufer aufgeteilt und die Maus getdtet. Wenn ein Verkitufer ein Angebot ablehnte und kein weiteres Angebot in der vorgeschriebenen Zeit von einem Kitufer kam, blieb die Maus am Leben, 3 das Lebewesen 29 oberbieten 6 moralisch 29 das Angebot 6 fragwirdig 53 die Diffusion er: de Strevung 29dle Auktion ‘[Link] Schicksal 34 » D DasErgebnis des Versuchs erschreckte sogar die Forscher: Wenn sich die Versuchspersonen alleineentscheiden 4 konnten, waren 45,9 Prozent bereit, die Maus au toten, um 10 Euro zu erhalten, Der Antell stieg jedoch auf 72,2 Prozentauf dem Markt, wo jeweils zwei Versuchspersonen die Tétung der Maus fiir einen Preis von 10 Euro ‘oder darunter akzeptierten, In der dritten Versuchsanordnung einigten sich 75,9 Prozent auf den Handel, und der Preis fir eine Maus lag durchschnitlich bei nur 5,10 Euro, vs E Was passiert aber, wenn es nicht um Miuse, sondern um Menschen geht? Handeln die Marktteilnehmer dann verantwortungsbewusster? Diese Frage sollte cine andere Studie beantworten, Die Forscher lieBen die v0 Versuchsteilnehmer mit Impfstoffen handeln, Sie konnten entweder 100 Einheiten eines Malariaimpfstoffes ftir Dritte Welt spenden, oder sie konnten den Gegenwvert von 21,40 Euro behaken ~ die Menschen bekamen dann keinen Impfstofl. Die drei Versuchsanordnungen glichen denen des Experiments von Falk und Szech. Einen » Unterschied gab es allerdings: Um das Verantwortungsbewusstsein der Versuchspersonen zu starken, hielt ein Arzt ein Vortrag diber Malaria und die Wichtigkeit von Impfungen. Weltweit so erfuhren die Stucienteiinehmer, 4 sterben tiber 150000 Menschen an Malaria, weil sie nicht geimpft wurden. Dariiber hinaus lieBen die Forscher «bei jedom erfolgreichen Handel auf den Computerbildschirmen cin Pop-up-Fenster erscheinen, das auf die «7 Konsequenzen hinwies. Beide Interventionen hatten keinen Einfluss auf dic Hiufigkeit unmoralischen Verhaltens, «8 niimlich das Geld 2u kassieren,statt den Impfstoff zu spenden, Die Ergebnisse unterschieden sich nicht wesentlich © von denen des Experiments von Falk: und Szech, © F Die Forscher sind der Meinung, dass der Markt fir die erstaunlichen Ergebnisse des Experiments verantwortlich | sel, Der Einzelne halte sich nicht dafur verantwortlich, wenn die Maus stibt oder nicht gespendet wird. oleh bin 2 nicht entscheidend, wenn ich es nicht mache, macht es eben jemand anderes,» denke er, Diese Einstellung fihre 2a ©) einer Diffusion von Verantwortung. AuSerdem wiirden die Marktteilnehmer verdrangen, welche Konsequenzen «thr Verhalten fur andere hat, Das Schicksal der Maus spiele ebenso wenig eine Rolle, wie das der an Malaria > erkrankten Kinder, Interessant sei nur der Gewinn, den man erzielen kone, ve G Die Porscher vergleichen ihre Experimente mit dem realen Alltag der Verbraucher: Viele Birger erklirten, sie oy waren gegen Kinderarbeit oder Ausbeutung, Doch als Verbraucher am Markt... > (siehe Aufeabe 9 auf’. 37) - Textabschnitte 1__Ergebnisse der Experimente mit Mausen Beschreibung des Experiments mit Mausen MI Vergleich mit dem Alitag von Markttellnehmern IV_Yersuchspersonen rechtfertigen ihr Vethalten \V__ Interpretation der Experimente ‘VI Vorbereitung auf das Experiment mit Mausen \Vil_Variante des Experiments mit shnlichen Eigebnissen Vill Verhalten der Versuchspersonen in drei Versuchsanordnungen 2. Was wollten die Forscher herausfinden? (stichwort 3B Erklaren Sie den Ausdruck »iberzahlige Mause« (Z. 12) mit eigenen Worten. (Satz) 35 A. Richtig oder falsch? Welche Aussagen stimmen mit dem Text iberein, welche nicht? Bei c)istnurein tem richtig. ® b)_DieVersuchspersonen duriten das Experiment nicht abbrechen, ®e a) In dem 2weiten und dritten Experiment hatten Verkiiufer und Kaufer jewels 20 Euro zur Verfiigung. ©) Wer entscheidet, ob die Mausam Leben bleibt oder getdtet wird? 1, Cderverkiuter 2, Cheerkauter 3, Werkduter und Kaufer d)_ imdritten Experiment kannte jeder Kaufer die Preisvorschlage der anderen. fh) Qe } Kein VersuchsteiInehmer wusste, wer welchen Preis vorgeschlagen hat. Tabellen ergnzen Das Ziel von Tabellen ist es, in kurzer Form einen Uberblick dber Informationen des Textes bereitzustellen. Die Tabelle ordnet Textinformationen nach vorgegebenen Kiiterien, Sie sollen bel diesem Aufgabentyp zeigen, dass Sie Textinformationen zusammenfassen und ordnen kénnen, Die Ordnungskriterien werden vorgegeben. Tabellen werden in Stichworten ausgefillt/ ergénzt. 5 Wer waranwelchem Experiment beteiligt, und was waren die Ergebnisse? Ergdnzen Sie die Tabelle in Stichworten, =a =e (ase Race ‘pens ——E 1, Die Wérter der oberen Zeile derTabelle legen pals at ara 1 jalein 45;9.% toten Maus fur 10€ sollen, Ahniiche Worter oder Umschrelbungen ee. Die passencen Informationen kirzen und in die Tebele eintragen, eislelfOrExperiment 2, 17nderersten Versichsanordaung warden de ‘Tellnchmerilel vor ener Bidschirm gesett und vor sie Wabl geste, zehn Buro-2 gewinnen andafir ‘ine Maas zum Sterben nuverartelen~ ode su éas ‘Geld zuyertehien, damit le Maus Ubereb.[o) 2,33 Das Ergebnis des Versuchs Wenn sik die ‘Yersuehspersonen ele entschellen Konner, sled 4539 Proventereit dle Mass atten, am 10 Furo xu erulten. 6 Was passiert bei dem Experiment mit dem Impfstoff? (stichworte) \Vethalten der Versuchspersonen | Ergebnis Handel ist erfoigreich | Handel ist nicht erfolgreich 36 7 Welche beiden »Interventionen« (Z, 47) hatten keinen Einfluss auf das Ergebnis des Experiments? (Stichworte) 1. Intervention, 2. Intervention 8 Welche Auswirkungen hat der Markt auf das Verhalten der Versuchspersenen? Gtchvore)” Zell S0=55 ‘10 Worauf beriehen sich die unterstrichenenWarter und Ausdrlicke? a). 2. 5:>.. wlirden sie (1) auf das Geld verzichten und sie (2) in..« (1) = Q b) 2. 10:»,.dachten sich dafi <)_2.30:0In diesem Fall wurden .«-* d) 7.465»... das auf die un ‘11 Welche Bedeutung haben folgende Wérter imText? ay b) Uberprifen, um etwas zu Klien 2. 8:nachgehen Gs jjemandem folgen ‘c) eine regelmaBige Tatigkeit ausfihren Z. $2iverdringen a) jemand zur Seite schieben, um seinen Platz zu bekommen b) etwas Unangenehmes aus dem Bewusstsein verschwinden lassen Achtung! ‘Wenn Sie den Handel abschieien kbnmte ‘ein Mensch wegen fehlender Impfung sterben. Willen Sie wirklich fortsetzen? Abbrechen weiter Schwerpunkte ‘Grammatik | 562 Wérter, 3670 Zeichen *** %_Aussagen nach »richtigs oder ofalsch« bewerten |Konjunkt iS. 60 | A Ordnen Sie dieWrter den Ziffern in den Abbildungen zu, a) Erdachse @ 4) Polarregion | ) Umlaufbahn b) Erdkruste | Aufprall |g) Mondphasen Asteroid B__Lésen Sie die folgenden Komposita auf. a) Finoférmig - etwas hat die eines b) Anzichungskratt = die _ mit derbesonders groe Massen kleinere Massen ) ie Erdrotation = die ( sich die eigene Achse) ) Einstrahiinkel = der _mit der (2.8, die Sonne auf die Erde) ©) AngriffsRsche ~ eine (oder cine Stelle, ein Bereich), wo Wind, Regen, chemische Substanzen oder Ahnliches und Schaden anrichten kénnen ‘Lesehilfen Iursiy —_komplexe Nerinalruppe Die Erde ohne Mond untestrchen Bite dos Worteraten! ‘AEs warein unglaublicher Zufali Millionen yon Jahren raste Thela ungestéict durch die Weiten des Weltalls. Doch vor 4,6 Milliarden Jahren ~ nur kurz nach der Entsteluung unseres Sontiensysteris ~ lag cin Planet auf seiner Bahn: die Erde, Der gewaltige Aufprall verwandeke die Erdkruste in einen See geschmolzener Lava und schleuderte groBe Mengen von Materie ins All, die sich dann ringformig in einer erdnahen Umlaafbahn sammelte, Daravs entstand dler Mond, der damals im Abstand von 60000 Kilometern dic Erde umkrciste, Hatte Theia die Erde verfehlt, wire unser Mond nichtentstanden, 1 das Weltall (Alb 14 dee Gravitation 2 der Planet 15 die Gezeiten 3 de Erdkruste 2) dle Erdachse 4 de Umiufoahn 35 dor Trabant Sumkreisen 36 der Rote Riese 38 BB Was wice, wenn es den Mond nicht ge? Als Estes gibe es wohl weniger Mythen, Der Mond erscheint am { Himme! mal mehr, mal weniger sichtbar, Diese Mondphasen sind rwar nur ein optisches Phinomen, denn der { Himmelskorper wird in seiner Umnlaufbakn un die Erde unterschiedich stark von der Sonne angesteaht. Se 1" ringen die Menschen aber set Urzeiten dazu, dem Mond magische Krifte zu verleihen, $0 sollen sich in den |! Tagen um Vellmond besonders hiufg Autounfille, epleptische Anfille, Gewaltverbrechen, Selostmorde und \2 Hundebisse ereignen. Zahlreiche Studien haben zwar einen staristiscen Zusammerhang dieser Geseheaise mit ‘dent Monciphiasen widerlegt. Den Glauben an die Magic des Mondes konnten sie aber nicht zerstoren, + Cunbestrtten dagegen ist, dass dic Gravitation des Mondes aut die Erdle wirkt, was 7u einem siindigen Wechsel der Gezeiten, Ebbe und Hut, fet, Und selbst fern der Meere verformt die Anzichungskraf dex Mondes die Erdkrvste 80, lass Erdbeben bei Voll- und Neumond ein wenig hituiger vorkommen, * D Eine entscheidende Bedeutung fir die Erde hat der Mond als Bremnser, Kurz nach der Entstehung der Erde war (0 der Tag vermutich nur flint Suunden ang, und der Mond krelste in 20 000 Kilometern Hohe. Durch die Geveiten, kell wurde die Erdrotation jedoch loufend gebremst. 4.5 Millarden Jahrenach der Enistehung des Mondesdsierte © ein Tog auf der Erde 24 Stunden, E Ohne btond gibees aller Wahrscheinlchkeit nachkeine Menschen, Der Mond hilt nimiich die Erdachse tail be 225 Grad Neigung, so dass in welten Bereichen der Erde angenchme Temperaturen herrschen. Ohne hn wirde die 2) Bede von der Anztolungskraft deranderen Plancten zum Taumeln gebracht, die Erdachse wirde sich bis 24 85 Gea 2 _neigen, Schon bel einer Neigung von 60 Grad waren die tropischen Zonen wegen des verinderien Finstrahlwinkele ier Sonne elne Wise aus Schnee und Eis. Gleichzeitig wirden sich dle Polarregionen auf bis 2u 80 Grad Celeivs % enwirmen, In Zentraleuropa ginge die Sonne im Sommer wihtend mehrerer Monate bei Temperaturen von 6) Grod Celsius nie unter; im Wiater herrschte hingegen monatelang Nacht bel frostigen minus 30 Grad. Bel einem * derartextremen Klima wire die Entwicklung hoheren Lebens wohl nicht méglich gewesen, ® Auch andere Umwettbedingungen witenaufeiner Erde ohne Mond iremdortig anders. Aujrand der schneleren ¥_ Erddrehung kime es zum Beispiel 2v andauemden, starken Stdzmien mit Windgesehwindigkelten von bls au 500 21. fundenkilometern. In diesem Sturm wiren woh! fliche Lebevesea im Vor die cine geringere Angriflche biten, Die Entwicklung neuer Arten wiitde vermutlich kleinere Pflanzen mit tiefen Wurzeln und Tiere mi » Flughiuten zwischen den Extremititen kervorbringen. %« G Jedes Jahr entfemt sich der Mond etwa vier Zentimeter von der Erde, Eines Tages wird er aus der Umnlaufbahn 2 der Erde verschwinden, und die Erde ite shren Trabanten veloren, Aber bevor es soweil ist, werden wit In tv % 76 Milliarden zusammen mit unserem Mond von der sterbenden Soane, de sich dann 2u einem Roten Riesen ¥ aufblit, verschluckt, 1 tLesenSiedlen Text einmal ganz und ordnen Sie de Uberschifen den Textabschnitianzu Sie So ees = a 1 _Hat der Mond magische Krifte? HL Mond beeinflusst Klima auf der Erde IIl_Schwerkraftdes Mondes beeinflusst Erde V_In ferner Zukunft: Sonnensystem ohne Erde und Mond V_Entstehung des Mondes durch kosmische Katastropho. VI_Arten miissten sich anpassen Vil_Mond veriangsamt Erdrotation 39 ‘Aussagen nach »richtig« oder sfalsch« bewerten Es gibt folgende Varianten bei diesem Aufgabentyp: 1. Es werden Sitze vorgegaben, die Si Aussagen stehen. WeHBURNGZUIAUIGABER In derTabelle sind jeweils mi Studleren Sie die Belspiele und kreuzer 2. Zusatalich wird verlangt, dass die Zellen angegeben werden, in denen die »richtigen« oder xfalschen« +3, Zusatalich zu »tichtig« und »falsch« wird eine dritte Méglichkeit angegeben: »Text sagt dazu nichtse. ia nach »richtigx oder »falschebewerten sollen, sind Textpassagen und Aufgaben gegenUibergestellt. Die Schlusselwérter arkiert, sn dle Losung Aufgabe 2 a)-d) an. Text Aufgabe Kommentar zur Lésung Miionen von Jaen ase Tein unge- stint durch die Weiten des Welt, Doch Yor 46 Milanden Jahren ~ aur kre mic der Enstehanp unseres Somensystems ‘lig’el Planet auf'seiner Balin: die Erde. Der gevaltigeAuiprallvermandelte dic Exdhruse in einen Ses geschmelzener Tava und schleuderte pre Mengen von Matric ins All die sich dann ringemig in einererdhaten Umlaufbann sn der Mond, der damals: im Abstand von 60060 Kilometem de Erde ukreste. Hitt Thin die Ere veri wre unser Mond nicht | entteiner asteroid, stieG... zusammen = (ag vin Planet ayy [Link] Asterold 8160 mit der Ee we seiner Bt | Mond war Asteroid # durch Aujprall des Asteroiden entatand Mond 2. Der Mond war kurz nach der Entstehung des Sonnensystems nur stOrzte in einen Lavasee = Aujprall verwandelte Brdkraste in Lavasee 3. Der Astefold strate in einen Lavasee auf der Erde, Mond wurde geboren = ond durch einen Zusammenstof eines Acteroiden mitder Erde 4. Der Mi wurde BE den Zusammenstod eines ‘Asterolden mit der Erde GaHGR@A. centstanden, 2. ‘Stimmen folgende Aussagen mit dem Text dberein (R) oder nicht (F)? Bitte ankreuzen, a) Ein Asteroid stie® mit der Erde zusammen. b) Der Mond war kurz nach der Entstehung des Sonnensystems nur ein kleiner Asteroid. ©) Der Asteroid stiirte in einen Lavasee auf der Erde. 4) Der Mond wurde durch den Zusammensto8 eines Asteroiden mit der Erde geboren. BeeB BEES Verlibuing 20 Aufgabe Welche Ausdriicke haben eine ahnliche Bedeutung (=), welche eine gegensitzliche Bedeutung (+)? > Tragen Sie die Symbele in die mittlere Spalte ein > Losen Sie die Aufgabe 3 a) ~ ) auf der nachsten Seite, ‘Ausdriicke in Aufgabe Auscrlicke im Text (Z. 7-13) ‘Mythen um den Mone Nond hat megische Kratte ‘Aussehen verandert ‘mal mehr, mal weriger sichtber statistisch nachgowioson statistischon Zusammonhang widerlogt Mord Einiluss euf Zahl der Selbstmorde Vollmond besonders hautig Selbstmorde | wissenachattliche Erkenntnisse Studion konnten sie nicht zerstéren °) haben keinen Einfluss 40 3 Stimmen folgende Aussagen mit dem Text dberein (R) oder nicht (F)?Bitte ankreuzen. a) Die Mythen um den Mond sind entstanden, weil der Mond sein Aussehen verdindert. B 6B 'b) Esiststatistisch nachgewiesen, dass der Mond einen Einfluss auf die Zahl der Selbstmorde hat. ©). Wssenschaftliche Etkenninisse haben kelnen Einfluss auf die Mythen Uber den Mond, te 6 ‘restlichen Aufgaben ohne Hilfen, a) Esist ein Mythos, dass der Mond einen Einfluss auf die Zahl der Erdoeben hat, 'b) Die Lange der Tage auf der Erde ist auf den Einfluss des Mondes zuriickzufiihren. ©) Ohne den Mond wirde sich die Erde viel schneller um sich selbst drehen, d) Ware die Erdachse nicht so stabil, gdbe es extreme Temperaturunterschiede, ) Ohne den Mond waren die Tropen noch viel warmer und die Polargebiete noch viel kalter. ) Wenn sich die Erde schneller drehen wiirde, wiirden auch die Winde stirker, 4) Flache Lebewesen hatten ohne Mond keine Uberiebenschance. hh) In etwa 7,6 Milliarden wird der Mond nicht mehr um die Erde kreisen. BEBBBBBB BEBBBEBB 5 Worbedeutingen erkennen. Welche Bedeutung haben folgende Wérter im’ z na Po a) J etwas gibtjemandem |b) jdm. etw. fiireine ) D2 glauben, dass etwas nicht etwas (meist)Positives | ~ bestimmte Zeit geben vorhanden ist verleihen, 6 a)Demes passiert,ecwas | b) etwas passtertvor etwas |c)(Z) etwas ist nicht mehr vorkommen | existiert anderem_ vorhanden. 6 Textbextice bestinmen, Worauf beziehen sich folgende Wérter? a) Z.4 ndaraus«: b) Z.5:xdamals« QZ slew #21 Schwerpunkte Grammatik 308 Wérter, 2204 Zeichen ** Aussagen nach ohne bewerten Rote Ampel? - Egal! Wie Fufgiinger auf eine rote Ampel reagieren, ist stark von der kulturellen Priigung in einem Land abhiingig. Ein ‘Team franvisischer Vethaltensforscher hat dieses oft beobachtete Phinomen nun mitwissenschaftlichen Methoden » untermauert, Die Forscher stellten an insgesamt sieben StraBentibergingen in Frankreich und Japan Kameras auf, | AnschlieRend beobachteten sie an einem normalen Atbeitstag, wie sich $500 Passanten verhielten, wenn sie an cinerroien Ampel warten mussten. Gruppen und Touristen wurden bei der Auswertung cusgeschlossen. | Das Resaltat ist deutlich: Wahrend blof zwei Prozent der Japanerbei Rot iiber eine dicht befehrene StraBe gingen, waren es in Frankreich 42 Prozent, die das Verbot missachteten. Die Sozialpsychologen fihren den Unterschied » darauf 2uriick, dass das Beachten von Regeln in der japanischen Kultur eine gr&Rere Rolle spielt. Bekannt sci, + 50 sagen die Wissenschafiler, dass die Menschen in westlichen Kulturen im Vergleich zu asiatischen Kulturen | au riskanteren Verhaltensweisen neigen, hierarchische Verhaitnisse in geringerem Mae anerkennen oder Regeln hiufiger verletzten und einen ausgeprigteren Individualismus plegen. Individualistische Kulturen scheinen Menschen autonomer, kollektive Kulturen hingegen vorsichtiger 24 machen, 4). Die Forscher interessierten sich auflerdem dafir, wi leicht sich Japaner und Franzosen 2um RegelverstoG anstiften vs lieBen, Einem FuBginger in cincr wartenden Menschenmenge, der als Erster bei Ret loslef, folgten in Frankreich J». im Durchschnitt doppelt so viele Menschen wie in Japan, 1». Offenbar tragen andere Passanten an einer roten Ampel dazu bel, dass sich Menschen haufiger an die Regeln halten. Das gilt sowohl in Frankreich als auch in Japan, Darauf deutet zamindest der Vergleich mit einer ilteren Studie hin, der zufolge Franzosen und Japaner noch deutlich hauiiger bet Rot loslaufen, wena sie allein an einer Ampel warten, » Die Sozialpsychologen Konnten zudem ein bereits bekanntes Phinomen aus der Risikoforschung bestatigen: 4 Manner in beiden Lindern gehen ceutlich haufiger bei Rot diber die Stra8e als Frauen, Wahrend sich blo8 ein 1 Viertel der Frauen dazu hinreiGen lie8, waren es 40 Prozent der beobachteten Miner. ‘Stimmen folgende Aussagen mit dem Text dberein (R) oder nicht (F)? Bitte ankreuzen. Falls die Aussagen_ Ihrer Meinung nach falsch sind, korrigieren Sie sie in Stichworten. ai a) Forscher haben weltweit untersucht, wie FuBginger sich an Ampeln verhalten, nicht weltweit, nur in Frankreich «nnd Japan bb) Die Basis der Auswertung waren 5500 Passanten, ©) InFrankreich werden Vorschriften nicht so oft beachtet wie zum Beispiel in Japan. d) Es existiert in so genannten kollektiven Kulturen 1 grdRere Bereitschaft, Risiken einzugehen. ) Wenn mehrere Menschen an der Ampel warten, verletzen auch mehr Menschen die Regel, bei Rot zu warten. f) In Japan verletzen mehr Manner als Frauen die Regel, bei Rot an der Ampelzu warten, ® eo Be @ © ®e @®e @®o ‘A __ DieWérter kommen imniichsten Text vor. Ordnen Sie sie den beiden Begriffen »Essen« und »Emahrung« 2u. die Rohkost die Speise der Speiseplan verdauen kauen kochen konservieren der Krankheitserreger die Kost verderben die Mahizeit verzehren der Nahistoffgehalt zh das Nahrungsmittel zerkloinern pirrieren das Aroma der Darm die Energie das Fleisch erhitzen fressen garen das Gebiss geniegen Essen (kulturell) 16 Worter_ Ernahrung (physiologisch) 10Wrter of das Aroma der Darn —__—_f) | Uberschriften zu Textabschnitten selber formulieren p zeigen, dass Sie das Thema eines Abschnits vestanden haben und es nen. Die Aufgabe kann sich aufalle oder einzelne Textabsc Manchmal wirdeine nominale Formder Uberschriften vorgeschrieben, | Sie kénnen dle Uberschrift in folgenden Verianten formuliere in nominates Form Formulierung von Oberschriften + als verklireten (Neben-) Satz Wie Uberschriften formulirt werden + alsFrage Wie formuliert man Uberschiften?— tte beziehen, BB Zumersten Absatz des Textes auf der nichsten Seite (»Der kochende Affex) sollen Sie Inder folgenden ‘Obung die Themenworter finden. Eine Stunde und 43 Minuten verwenden Deuisehe durchschoittich fiir Mablzciten. Nur cin geringer Tell dieser Zeit vird fir das Zerkleinern der Speison verwendet. Schimpansen sind jeden Tag sechs Stunden damit beschitigt, die Nahrung 20 kauen, Sic enniren sich in erster Linie von Blittern und Waldffichten, Der Nahstoffgehalt dieser Nahrting ist gering, und sie ist zih und schwer zu verdauen. Ganz ahnliche Probleme mit dem Verdauungsprozess hitie der ‘Mensch, wenn die typischen Rohkost-Mahlzeiten der Menschenatfen auch auf seinem Speiseplan stinden, Und wiirde sich der Mensch fast ausschlieBlich von rohem Fleisch emihten, miisste er den ganzen Tag durch Kaven die Verdauung vorbereiten, Suchen und merkieren Sie zwet ‘Themenwerter im Text. Themenwérter sind Schlisselwérter, die + wlederholt oder umschrieben werden + in Nominalkomposita auftauchen, (Themenwort 1 ist markiert) Welche Verbindung gibt es zwischen den Themenwértern? Themenwort 1: ‘Themenwort 2: Lesen Sie nun den Text auf der ndchsten Seite und ldsen die Aufgaben. ‘Schwerpunkte ‘609 Wérter, 4181 Zeichen *** Uberschriften zu Textabschnitten selber formulieren Schema ergiinzen, Stichwortlisten erstellen Der kochende Affe A. Eine Stunde und 43 Minuten verwenden Deutsche durchschnittlich fiir Mahlzeiten. Nur cin geringer Teil dieser Zeit wird fir das Zerkleinern der Speisen verwendet. Schimpansen sind jeden Tag sechs Stunden damit beschaiftigt. die Nahrung 2u kauen, Sie emahren sich in erster Linie von Blittern und Waldirichten, Der Nahrstoffgehalt dieser Nahrung ist geting, und sie ist zh und schwer 2u verdauen. Ganz dlinliche Probleme mit dem Verdineungsprozess hitte der Mensch, wenn die typischen Rohkost-Mahlzeiten dler Menschenaffen auch au seinem Speiseplan stinden, Und wirde sich det ‘Mensch fast ausschlieSlich von rohem Fleisch ernahren, misste er den ganzen ‘Tag durch Kauen die Verdauung vorbereiten. Tatsichlich brauchen Menschen firs Kauen blo noch ein Plinftel bis ein Zebntel der Zeit, die die Menschenatfen dafitr aufbringen miissen, B Za verdanken hat das der Homo sapiens einem seiner direkten Vorfahren, dem Homo erectus, der vor 1,9 oder 1.8 Millionen Jahren auf der Erde lebte. Der Homo erectus, behaupten Anthropologen, sei nimlich fihig gewesen, das Feuer 2u verwenden und habe das Kochen erfunden Diese Frfindung hatte weitroickende Auswirkungen auf die biologische und soziale Entwicklung des Menschen, Nachdem die Vormenschen die Vorteile gekochter Nahrung entdeckt hatten, setzte cin Sprung in der Evolution ein, Aus erhitztem Essen lisst sich nimlich mehr und leichter Energie gewinnen. Man muss weniger Nahrung suchen, kann schneller verdauen und gewinnt wertvolle Zeit. Tatsichlich kann aus gefundenen Skeletten geschlossen werden, dass sich vor rund zvei Millionen Jahren die kétperliche Gestalt unserer Vorfahren verindert hat. Verdauuangstrakt und Gebiss schrumpfien allmihlich, und das Gehirn begann zu wachsen, Der Mensch, so lautet die Theorie, se erst zu dem geworden, der erist, weil er sich auf gegarte Kost spezialisiert hat. Der Mensch sei nichts anderes als der kochende Affe. C Viele Vorteitedes Kochens legen auf der Hand, Eslisst Giftezerfallenerzougt intensive undangenehme Aromen tind konserviert die Nahrung. Das Kochen ermglicht et ihe Nahrungsmittl zu zertilen und 2u zerkleinern. Es tétet dardber hinous Krankheitverteger ab, und schlelich sind zahlreiche Nahrungsmittel aberhaupt ert durch Garen genietbar, Doch einer dieser Vortile st so bedeatsam wi die Energiegewinnung, die sich durch das Kochen erzielenlisst. Durch das Eshitzen kann die Nahrung mit wetertlich geringerem Energieaufwand und viel Schneller verdaut werd D_ Yon der so eingesparten Energie profitierte ein Organ, das fur die Evolution des Menschen cine entscheidende Rolle spielie: das Gehitn, Das Gehirn ist das Organ, das am meisien Energie bendtigt. Trotz seiner relativ Kleinen ‘Masse = se betrgt nur zwel Prozent der Krpermasse ~ verbraucht es rund cin Finjiel der Energie des Organisinus, ‘An aweiter Stelle folgen die Verdauungsorgane, die jedoch beim Menschen 900 Gramm leichter sind als bei einem Siiugetier von vergleichbarer Grif, Skelettfunde beweisen, dass beim Vormenschen der Darm wesentlich gré8er ‘war. Dagegen ha sich in den vergangenen drei Millionen Jahren éas Volumen des Hirns mehr als verdrelfacht, Ein solch gioBes Gehirn kann ein Organismus jedoch nur mit Energie versorgen, wenn sie an anderer Stelle eingespart werden kann, Das Gehirn des Homo ereetus konnte wachsen, weil er sich angewdhnt hatte, pflanzliche und ticrische Nahrung 24 erhitzea, Dadurch wurde seinen Verdauungsorganen Arbeit abgenommen, und sie begannen zugunsten des Gehiens zu schrumpfen. E Diese Energiesinsparung durch Kochen brachte dem Homo erectus die entscheicenden evolutiondiren Vortele Er lebte Hanger und reproduziere sich erfolgreicher als vorher. Seine Gene breiteten sich stacker aus, Das Kochen ‘die Nahrung 20 derVerdavungstrakt 4sich emabren 21 dle Kost Sder Nahistoft 21 garen 6verdauen 35 der Organismus 44

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