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Perspektiven Speckbacher

Das Dokument fasst einige wichtige Themen der Betriebswirtschaftslehre zusammen. Es erklärt grundlegende Konzepte wie Theorie, Forschungsorientierung und Abstraktion. Weiterhin werden die unternehmerische und finanzielle Perspektive vorgestellt. Dabei werden wichtige Theoretiker wie Schumpeter erwähnt und Berechnungsmodelle wie Cashflow und GuV erklärt.

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Perspektiven Speckbacher

Das Dokument fasst einige wichtige Themen der Betriebswirtschaftslehre zusammen. Es erklärt grundlegende Konzepte wie Theorie, Forschungsorientierung und Abstraktion. Weiterhin werden die unternehmerische und finanzielle Perspektive vorgestellt. Dabei werden wichtige Theoretiker wie Schumpeter erwähnt und Berechnungsmodelle wie Cashflow und GuV erklärt.

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BWL - speckbacher - Lecture cast 1

Einführung in die
Betriebswirtschaft
theorie
theorie

- Erklärungsfunktion: Theorien zu grundsätzlichen BWL Abläufen


- Gestaltungsfunktion: Mit Theorien Probleme in der Praxis lösen
- Theorie -> Modelle

forschungsorientierung
forschungsorientierung

- Sensemaking: Strukturen in riesigen Aufgaben erkennen


- Sensegiving: Als Führungskraft gute, durchdachte Inputs bringen
- Wissen ist ein Prozess & “Neugier statt Dogmatismus”
- Es gibt kein richtig/falsch -> Prozess

abstraktion
abstraktion

- systematische Analyse von Einzelfällen -> Zusammenhang


- grundlegendes Prinzip der betriebswirtschaftlichen Theoriebildung
Unternehmerische Perspektive
BWL - speckbacher - Lecture cast 1&2

was ist unternehmertum?


-Unternehmerisches Denken ist das Fundament der Betriebswirtschaft
- Eigenschaften dafür sind:

Risikobereitschaft Innovationskraft Managementkraft

- Aufgabe der Unternehmer: radikale Erfindungen


(normale Leute denken nur an Verbesserung von Bestehendem)
- In andere Menschen hineinversetzen

Beispiele
Ray Kroc Hans Staud Henry Ford
- Mixer an Brüder verkauft - Gründung 1971 -Vision: ein günstiges
- Faszination: Fast Food als - unverwechselbare Spezial- Auto für alle bauen
neuen Trend ität - Vertriebssystem
- 1961: kauft Marke und baut - 6 Mio. Euro Umsatz - Tankstellennetz
sie aus - Verbindung mit Kunst & - Massenfertigung
- hat das Konzept nicht Kultur - Autobahnbau
erfunden aber am Besten - Orientiert sich auch an Mi- - 8-h-Tag
umgesetzt. tarbeitern - hoher Lohn
- Konkurrenz: Subway: - Botschaft: etwas bewegen - Ende: keine guten
“Health”, modulare Brote Nachfolger

Dietrich Mateschitz zusammenhänge


- asiatische Manager -> Sirup - Anfang: Idee oder Vision (manchmal nicht Neues sondern
- Anpassung europäischen nur neuartige Kombination von Bekanntem)
Geschmack - sind bereit mehr zu leisten
- “Red Bull” - Sachziele erstrangig: inhaltliche Ziele
- Konzentration auf Formalziele zweitrangig: Gewinnziele, ...
Marketing (sein Ding) - Zielgruppen-/Konsument*innenorientiert
- 3 Mrd. EUR Umsatz - riskant

Die eigenschaften
- Innovation: Problemlösung, Kundennutzen stiften (zumindest einen Teil verbessern)
- Risikobereitschaft: der Marktunsicherheit stellen
- Managementkraft: wirtschaftlich ergiebig handeln
BWL - speckbacher - Lecture cast 2
theorien des unternehmertums
- Versuchen folgende Fragen zu beantworten:

Wie entstehen Unternehmen? Welche Auswirkung haben Gründungen


auf die Volkswirtschaft?
Warum gehen viele Gründungen schief? Wie schafft man ein gründungs-
freundliches Umfeld?

- dynamische Unternehmensführungstheorien: Unternehmen crashen oft nach einem guten


Aufstieg. Was kann man dagegen tun? Kann man solche Krisen nutzen?
- ”Venture Capital” -> Risikokapital bereitstellen

joseph schumpeter
- Pioniere/dynamische Unternehmer/”First Mover” Joseph Schumpeter
-> neue Ideen
- Nachahmer/Imitators - Österreichischer Finanzminister,
- dynamischer Wettbewerbsprozess: Wettrennen Professor
zwischen Pionieren und Nachahmern - Schüler von Böhm-Bawerk
- Prozess der schöpferischen Zerstörung: - wichtigster Wirtsch.-Wissensch.
Wirtschaftsstruktur revolutioniert sich selbst des 20. Jh.
- Auch Manager können und müssen innovativ sein - Hauptwerke: “Theorie der wirt-
(Intrapreneurship) schaftlichen Entwicklung”, “Capi-
- Rationalitätssicherung (weil Intuition so bedeutend talism, Socialism and Democracy”,
ist) = Business-Plan “Business Cyces”, “History of Eco-
- Business-Plan: Geschäftsidee verschriftlichen (für sich nomic Analysis”
selbst und Externe)

disruptive Innovationen: Verdrängen andere Branchen, Technologien oder Dienstleitungen


business model innovation: Logik des Geschäftsmodells wird revolutioniert
Finanzielle Perspektive
BWL - speckbacher - Lecture cast 2&3

was ist die finanzielle perspektive?


- Wie merkt man, dass man Geld verdient? Wie viel ist das Unternehmen wert? Wie sichert
man die Liquidität und ob/wie man investiert?

- Finanzen dominieren die BWL


- Unternehmenserfolg auf verschiedene Arten messbar. Meistens Wertsteigerung

Berechnungsmodelle
cash flow -> Liquidität
- Unterdeckung: weniger Geld einnehmen als ausgeben/Überschuss Einnahmen - Ausgaben
- negativer Zahlungsmittelüberschuss -> vielleicht Zahlungsunfähig = Cash in - Cash out
-> könnte auch sein, dass er private Reserven oder Kredit hat
- Cashflow gibt nur Liquidität an
nicht direkt Gewinn/Unternehmenserfolg Liquidität & Gewinn
- Gewinn- & Verlustrechnung notwendig,
weil sich zB Investitionen nicht in nur einer liquide Gewinn
Zeitperiode wieder refinanzieren müssen. illiquide Gewinn
liquide Verlust
Einnahme: +10,000€
Ausgaben 1: - 6,000€ illiquide Verlust
Ausgaben 2: - 12,000€ alle Kombinationen
Unterdeckung/Überschuss: - 8,000€ mögich

gewinn- & verlustrechnung (GuV)


-> Gewinn
-Zahlungen werden anteilsmäßig oder voll den Jahren zugeteilt Zuteilung von Erträgen
(je nach dem wann verbraucht) und Aufwänden je Ver-
- vor Zuordnung Ein-/Auszahlung, dann Erträge und Aufwände brauchsdatum/-anteil
- man berechnet bei langfristigen Anschaffungen den Anteil (Auto)
- im externen Rechnungswesen muss, darf man zB geplanten Verkauf nicht berücksichitigen
(Verkaufswert)

Erträge: +10,000€
Abschreibung
Kosten/Aufwände: - 6,000€
- lineare Abschreibung
Abschreibungen: - 2,000€
-> Wert jedes Jahr gle-
Gewinn/Verlust: + 2,000€
ich viel weniger

vermögensvergleich/bilanz
-> Gewinn
- gleiches Ergebnis wie GuV Ermittlung des Un-
- Bestimmung des Werts der Vermögensgegenstände ternehmens(netto)
- einmal am Anfang des Jahres: Eröffnungsbilanz vermögens
- einmal am Ende des Jahres: Schlussbilanz
- Unterschied/Vermögenszuwachs: Gewinn
- Abschreibung ist nicht mehr Aufteilung der Kosten sondern Wertverlust
BWL - speckbacher - Lecture cast 3
vermögensvergleich/Bilanz
- Linke Seite (Aktiva, Assets): Vermögenspositionen
- Rechte Seite (Passiva, Claims): wo kommt das Kapital her?
-> Eigenkapital: gehört dem Unternehmenseigentümer
-> Fremdkapital: gehört jemand anderem

Bilanz (01.01.20xx) Bilanz (31.12.20xx)


Aktiva (in Tausend) Passiva (in Tausend) Aktiva (in Tausend) Passiva (in Tausend)
Auto 40 Eigenkapital 50 Auto 35 Eigenkapital 75
Bankguthaben 10 Fremdkapital 0 Bankguthaben 40 Fremdkapital 0
Gewinn: 25.000

ursprünge
- BWL circa 100 Jahre alt.
- Eugen Schmalenbach -> Pionier in der BWL
- Buchhaltung ist die systematische Vorgangsweise, die Geschäftsvorfälle in die GuV und
Bilanz eingliedert
- Systeme wie SAP können die Durchführung der Buchhaltung übernehmen
- Insgesamt internes oder externes (Zweck) Rechnungswesen/Unternehmensrechnung

WOzu buchhaltung machen?


- Mit Bilanz und GuV über Geschäft informieren
- Grundlage für Controlling

finanzierung
- die meisten Entscheidungen sind Investitions- oder Markt Funktionsweise
Finanzierungsentscheidungen - Kapitalmarkttheorie
- Bei Beschaffung & Veranlagung von Geld sind Märkte relevant -> Mikroökonomische
- Eigenmittel -> Ausgabe von Aktien Theorie (VWL)
- Fremdkaptal -> Begebung von Anleihen
- Neben Unternehmensrechnung: Investitionstheorie, Finanzierung&Investition
Finanzierungstheorie, Kapitalmarkttheorie
- ich hole Geld und gebe
- BWL (zum Teil wegen Schmalenbach) nicht nur “Lehre des
es dann zurück (F)
Profitmachens”.
- ich gebe Geld her und
will mehr zurück (I)

wert eines unternehmens


- Gewinn und Wert immer subjektiv, aber nach Regeln
- Rechnungswesen (Bilanz = “Buchwert”)
- Kapitalwertmethode
- Marktpreise (Aktienkurs)
- Erst wenn ein Markt entsteht ist Wert klar
- Nutzwert ist für alle Menschen situationsbedingt verschieden
- Kaufpreis ist Näherungswert (wenn Markt gut funktioniert)
- Kapitalwertmethode -> Einzelwerte der Vermögensgegenstände
- Wert für den Besitzer ist Nutzen in der Zukunft (Zahlungsüberschüsse + abzinsen)
Strategische Perspektive
BWL - speckbacher - Lecture cast 4

was ist die strategische perspektive?


- Wie entsteht Gewinn? Warum sind manche erfolgreich und manche nicht?
- Wie setzt man sich gegenüber den Konkurrenten durch?
- Wege zu einem fixen Ziel finden
- strategische Analyse -> Ressourcen- und Marktsicht

strategie
“Rumble in the Jungle” -> Name des Kampfes zwischen Muhammad Ali und George Foreman
- Strategie muss zu eigenen Stärken & Schwächen passen
- gezielt Stärken trainieren
- Wettbewerbsvorteil muss man sich immer neu erarbeiten
- Wettbewerbsvorteil kann auch höherer Preis sein (Luxus)
- Kundennutzen -> teurer, aber subjektiv besser ist ok
- höheres Marketingbudget -> besseres Image -> teurer
- zwei Hauptstrategien: Unique Selling Proposition, Kostenführerstrategie

beispiele
Dietrich Mateschitz Henry Ford
- erster Energydrink - es gab bessere Autos, aber seine waren
- Unique Selling Proposition (USP) am Günstigsten (Kundennutzen: billig)
- jetzt: Image (Werbung) -> Sport - “Kostenführerstrategie”
- weil: standardisierte Produktion
- warum nicht mehr? bessere Nachahmer
siehe unternehmerische Perspektive

theoretische modelle
Ressourcenorientierte sicht
- Edith Penrose, führende Strategie
- “Resource-Based View” (moderne Version), Unternehmen hat einzigartige Ressourcen, die
sie besser nutzen als Konkurrenz
- Prahalad, Hamel -> es geht um Kernkompetenzen

marktorientierte sicht
- Michael Porter
- Wettbewerbserfolg -> Marktbarrieren gegen Konkurrenten
-> niedrige Produktionskosten -> Kostenführerschaft
-> besondere Qualität -> Qualitätsführerschaft
-> Nischenprodukt (Kombination)
BWL - speckbacher - Lecture cast 4
swot analyse
Strengths Weaknesses Opportunities Threats

Ressource-Based View Market-Based View


Was kann ich gut und Was ist gerade
was nicht? besonders gefragt?

Wie soll ich meine


Stärken entwickeln?
Kundenperspektive
BWL - speckbacher - Lecture cast 4

was ist die kundenperspektive?


= marktorientierte Kundenperspektive (Marketing)
- Wie kann ich Kundennutzen und -zufriedenheit aufrecht erhalten?
- Wie kann ich (wirtschaftlich profitabel) Kunden an meine Marke binden?
- Kundenperspektive: Kundennutzen in den Mittelpunkt der Unternehmensführung stellen
“The basic function of marketing is to
attract and retain customers at a profit”
- Peter Drucker

beispiele
Dietrich Mateschitz Henry Ford
- neues Kundenbedürfnis geschaffen - Werbung und Marketing nicht immer
-> Lifestyle-Getränk Ausschlag gebend.
- erreicht durch Werbung und Marketing - breites Kundenbedürfnis: billiges Auto
-> Wert entsteht durch Assoziationen - “Franchising” -> Vertriebsnetz
-> wertvolle Marke = kundenfreundlich
- spezifischer Wettbewerbsvorteil durch -> Preis und Vertrieb
Promotion

bedürfnispyramide nach maslow


Selbstverwirklichung Menschen versuchen Bedürfnisse
Ich-Bedürfnisse zu decken. Am dringlichsten sind
Soziale Bedürfnisse die unteren Bedürfnisse, sind diese
Sicherheitsbedürfnisse erfüllt, widmet sich der Mensch den
Physiologische Bedürfnisse darüber liegenden.

Marketing & bedürfnisbefriedigung


- Grundlegende Bedürfnisse sind weitgehend gedeckt -> Marketing eher auf höheren Stufen
- Nur Kundennutzen generieren ist nachhaltiges Marketing (keine Tricksereien)

Marketing mix
- über die 4-Ps kann man sich von Mitbewerbern differenzieren, Zielgruppenanalyse!!
- Umsatz ist entscheidend für Gewinn, Preisgestaltung daher eine zentrale Aufgabe
- wichtig: nach Kundenwünschen richten

Product Price Promotion Place


- Welche Produkte - zu welchem Preis? - wie bewerben? - wo verkaufen?
für wen? - Zahlungsbereit- - PR, Werbung - wie verkaufen?
- Entwicklung schaft - Internet-Marketing - leicht verfügbar?
- Markennamen - Rabatte - Transport
- Garantie - Verhandlungen? - Lagerhaltung
Produktions- & Prozessperspektive
BWL - speckbacher - Lecture cast 5

was ist die produktions- & Prozessperspektive?


- Wie stellt man Prozesse dar, um sie zu optimieren?
- Wie müssen Prozesse aussehen, dass sie nachhaltig Kunden zufrieden machen?
- Produktionsperspektive = Wie mache ich Produktionsfaktoren zu Produkten?
- Prozessperspektive = prozessorientierte Betrachtung -> optimierung der Wertschöpfungskette

beispiele
Dietrich Mateschitz Henry Ford
- Kernkompetenz: Marketing - günstiger Preis durch revolutionäre
- Produktion & Abfüllung ausgelagert Produktionsprozesse
- Vertrieb -> Logwin-Konzern - Prozessoptimierung
- “Make or Buy” = “Scientific Management” “Taylorismus”
Auslagern oder selber machen? - Ford: Taylorismus + Fließband = Fordismus

theorien
1. Produktionstheorie / gütertransformation
- mikrokonomische Produktionstheorie auf BWL anwenden (Erich Gutenberg)
- Modellierung der Gütertransformation durch Produktionsfunktionen:

F(Input_1, Input_2, Input_3) = Output_1, Output_2

- Ökonomisches Prinzip/Wirtschaftlichkeitsprinzip/Rationalprinzip:
-> mit gegebenem Input den größtmöglichen Output
-> gegebene Menge an Output durch minimalen Input Produktionseffizienz

- aus der Produktionsfunktion kann die kostenminimale Produktionsmöglichkeit abgeleitet


werden, davon widerum die Kostenfunktion

2. Produktionstheorie / wertschöpfungskette
- Value Chain nach Michael Porter
- Leistungserstellungsprozesse in zusammenhängende Abfolge von “Basisprozessen”
+ unterstützende Aktivitäten (Rechnungswesen,...)
- Prozess: zusammengehörige Aktivitäten (zusammen Wert für Kunden schaffen)
- Werktkettenanalyse: Welche Schritte liefern wie viel Wert? Optimierung? -> “make or buy”
- externe Wertschöpfungsprozesse analysieren für durchgehende Qualität
-> Supply Chain Management
- ganzheitliche, prozessorientierte Betrachtung->Optimierung von Kundennutzen und Kosten

ikea
- Aufbauen kostet mehr, als es den Leuten mitzugeben
- Kästen fühlen sich wie eigenes Achievement an, wenn man sie selber aufbaut
Mitarbeiterperspektive
BWL - speckbacher - Lecture cast 5

was ist die mitarbeiterperspektive?


- Bedeutung von menschlichem Sozialverhalten
- Einsatz von Erkenntnissen im Management
- “Wissensgesellschaft” -> Schlüssel sind die Menschen
- Produktions- & Leistungserstellungsprozess als “Gemeinschaftsleistung”
- Taylorismus -> behandelt Menschen als Produktionsmittel
HAWthorne studien
- Zeit von Henry Ford
- Ingenieure erforschen in Hawthorne-Werken die Optimierung der Arbeitsleistung
(Scientific Management Ansatz von Frederick Taylor)
- Auswirkung von Beleuchtungsstärken (Kontrollgruppe hat gleiches Licht)
- Produktivität stieg an, es wurde heller, aber auch als es wieder dunkler wurde (auch in KG)
- Elten Mayo (Harvard) unterstützt -> emotionale Faktoren wie Aufmerksamkeit Auslöser
- außerdem: informelle Strukturen und soziale Faktoren -> wesentlicher Einfluss
- Organizational Behavior (Humanistische Management Bewegung)
-> Gegenbewegung zum Taylorismus

Traditionelle sicht & hierarchie


- Taylorismus/Fordismus -> Teilung der Arbeitsschritte “divide et impera” -> Spezialisierungen
- hierarchische Gliederung mit klarer Teilung der Aufgaben, Bedürfnisse und Rechte
- Steigerung der Produktivität durch Kontrollen, und einfache materielle Anreize

Motivation: Geld, Kontrollen, “Angst”, Materielles

humanistische sicht & hierarchie


- Hr. Herzberg
- informelle Organisationsstrukturen sehr wichtig Zwei-Faktoren-Theorie
- Motivationstheorien (“intrinisische Motivation”)
- Unternehmenspraxis: “flache Hierarchien” Motivatoren: Arbeitszufriedenheit +
- zB Fertigungsinseln - Erfolg, Anerkennung, Ver-
-> Unternehmensführung hat nicht nur sachliche, antwortung, Erfüllung
sondern auch persönliche Komponenten Hygienefaktoren: Unzufriedenheit +
-> “Leadership” - Ausgleich bei unangemes-
- strategische Ressourcen: sender Erfüllung
- Industriegesellschaft: Maschinen & Fabriken - Arbeitsbedingungen,
- Wissensgesellschaft: Menschen, “Humankapital” Gehalt, Sicherheit
-> Führung wird deshalb immer wichtiger
Normative Perspektive
BWL - speckbacher - Lecture cast 5

was ist die normative perspektive?


- Ist die BWL wertfei? (Spielt Ethik eine Rolle? [JA])
- Kann man ethisch korrekt & wirtschaftlich handeln?
- Wie hängen die Perspektiven im Hinblick uf Unternehmenstätigkeit zusammen?
- Stakeholder haben nicht immer die selben Ansichten, welche man umsetzt hängt von Werten ab

(un-) moralisches handeln von unternehmen


- Tankerunglück Exxon Valdez 1989
- BP hatte vorbildlichen “Code of Conduct”, trotzdem Unfälle und Unachtsamkeit
- CSR = Corporate Social Responsibility
- kann das Handeln des Unternehmens auf das der Manager zurückgeführt werden?
-> gibt es Unternehmensethik oder nur die Ethik der Manager?

persönlichkeiten
Heinrich Nicklisch Wilhelm Rieger Eugen Schmalenbach
- Unternehmen geben - Unternehmung -> Ver- - BWL: wie schafft Betrieb
Menschen die Gewissheit, anstaltung zur Erzielung gemeinwirtschaftliche
geistige Wesen zu sein von Geldeinkommen Produktivität
- jeder macht was er gut (Gewinn) - Versorgung der
kann - Ziel: Gewinn für Gesellschaft
- Organismus: Gemeinschaft Unternehmer/Eigentümer - soziale Verantwortung
- normative Sicht (gerecht, - Shareholder Value
Wohl aller Beteiligten) Philosophie
Zusammenhänge
BWL - speckbacher - Lecture cast 5

STEAKHOLDER-SICHT
- Steakholder: Leute, die Interesse am Unternehmen haben, weil sie irgendwie mit drin hängen

wer sind die stakeholder in den perspektiven?


- Finanzielle Perspektive: Shareholder (Aktionäre)
- Kundenperspektive: Kunden
- Mitarbeiterperspektive: Mitarbeiter
- strategische Perspektive: Unternehmenswert für alle Stakeholder
- Prozessperspektive: externe Stakeholder (Lieferanten,..) müssen in die Steuerung des
Leistungserstellungsprozesses miteinbezogen werden.

Welche interessen sind vorrangig?


- Corporate Governance -> Gesamtheit aller rechtlichenund informellen Regeln
(zB Handelsrecht, Aktiengesetz)
-> Wer bestimmt die Geschäftsführung?
-> Wer bestimmt die Unternehmensziele?
-> Wer hat welche Informationsrechte?

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